{"id":881,"date":"2012-03-14T15:04:00","date_gmt":"2012-03-14T13:04:00","guid":{"rendered":"http:\/\/wildtravel.ro\/bird\/alpenstrandlaufer-calidris-alpina\/"},"modified":"2012-03-14T15:23:05","modified_gmt":"2012-03-14T13:23:05","slug":"alpenstrandlaufer-calidris-alpina","status":"publish","type":"bird","link":"https:\/\/wildtravel.ro\/de\/bird\/alpenstrandlaufer-calidris-alpina\/","title":{"rendered":"Alpenstrandl\u00e4ufer (Calidris alpina)"},"content":{"rendered":"<p>Der <strong>Alpenstrandl\u00e4ufer<\/strong> (<em>Calidris alpina<\/em>) ist eine zirkumpolar verbreitete <a title=\"V\u00f6gel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/V%C3%B6gel\">Vogelart<\/a> aus der <a title=\"Familie (Biologie)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Familie_%28Biologie%29\">Familie<\/a> der <a title=\"Schnepfenv\u00f6gel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schnepfenv%C3%B6gel\">Schnepfenv\u00f6gel<\/a> (Scolopacidae). Es werden sechs bis zuweilen sogar zehn Unterarten unterschieden, die drei genetisch deutlich differenzierte Unterartengruppen bilden, von denen je eine in Europa, Sibirien und Alaska sowie Kanada verbreitet ist.<\/p>\n<p>Der Alpenstrandl\u00e4ufer ist ein Brutvogel arktischer <a title=\"Tundra\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tundra\">Tundren<\/a>. Drei Viertel seines Lebens verbringt er jedoch auf dem Zug oder in den \u00dcberwinterungsgebieten. In Mitteleuropa ist er vor allem w\u00e4hrend des herbstlichen Zuges an den K\u00fcsten und Feuchtgebieten zu beobachten. Die etwas irref\u00fchrende Bezeichnung Alpenstrandl\u00e4ufer ist vermutlich darauf zur\u00fcckzuf\u00fchren, dass deutschsprachige Ornithologen ihn zu Beginn des 19. Jahrhunderts vor allem als Brutvogel der lappl\u00e4ndischen Alpen kannten.<\/p>\n<p>Ein Alpenstrandl\u00e4ufer wird 17 bis 21 Zentimeter gro\u00df und ist damit etwa so gro\u00df wie ein Star. Die <a title=\"Fl\u00fcgelspannweite\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Fl%C3%BCgelspannweite\">Fl\u00fcgelspannweite<\/a> betr\u00e4gt etwa 32 bis 36 Zentimeter. Der Vogel wiegt 40 bis 60 Gramm und kann bis zu 24 Jahre alt werden. Der lange, schwarze Schnabel ist im vorderen Drittel leicht nach unten gebogen. Die <a title=\"Iris (Auge)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Iris_%28Auge%29\">iris<\/a> ist braunschwarz. Der Lauf und die Zehen sind schw\u00e4rzlich olivfarben.<img decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-877\" src=\"http:\/\/wildtravel.ro\/wp-content\/uploads\/2012\/03\/2_4.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>Im Brutkleid sind bei beiden Geschlechtern die Scheitelfedern dunkelbraun bis schw\u00e4rzlich mit einem r\u00f6tlichbraunen Saum. Weibchen haben einen br\u00e4unlichen bis braunen Nacken. Bei M\u00e4nnchen kann dieser Bereich hingegen fast hellgrau sein. Die Kopfseiten sind sehr variabel gef\u00e4rbt. Einzelne Individuen haben wei\u00dfliche Kopfseiten, w\u00e4hrend diese bei anderen fein br\u00e4unlich gestreift sind. Bei Weibchen sind die Kopfseiten h\u00e4ufig br\u00e4unlich gef\u00e4rbt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die R\u00fcckenfedern sind dunkelgrau bis schwarz. Die Federn an den R\u00fcckenseiten weisen breite r\u00f6tlichgelbe bis r\u00f6tlichbraune S\u00e4ume auf. Kehle und Brust sind wei\u00dflich mit feinen braunschwarzen L\u00e4ngsstreifen. Die wei\u00dflichen Flanken sind dicht dunkelbraun gefleckt. Der Bauch ist schwarz. Die Handschwingen sind matt dunkelbraun, die Armschwingen sind dunkelbraun bis grau und weisen an der Spitze einen wei\u00dfen Saum auf. Auch die dunkelbraunen bis graubraunen Handdecken haben wei\u00dfe Spitzens\u00e4ume. Die gro\u00dfen Armdecken, die mittleren und die kleinen Decken sind dunkelbraun bis schw\u00e4rzlich.<\/p>\n<p>Im Ruhekleid ist ein Geschlechtsdimorphismus nicht mehr feststellbar. Die K\u00f6rperoberseite ist bei beiden Geschlechtern graubraun bis rauchgrau. R\u00f6tliche bis rotbraune S\u00e4ume fehlen. Durch die dunklen Federsch\u00e4fte wirken vor allem der Scheitel und der vordere R\u00fccken fein gestrichelt. Kehle und Kinn sind wei\u00dflich. Der Hals ist gleichfalls wei\u00dflich, weist aber eine mehr oder weniger deutliche braune L\u00e4ngsstrichelung auf. Die Vorderbrust ist graubraun mit auff\u00e4llig dunklen Schaftstreifen. Brust und Bauch sind wei\u00df.<\/p>\n<p>Die Mauser der Alpenstrandl\u00e4ufer vollzieht sich gew\u00f6hnlich an st\u00f6rungsarmen und nahrungsreichen Mauserpl\u00e4tzen. Abh\u00e4ngig von der geographischen Lage des Brutareals liegt das Mausergebiet noch im Brutareal oder im \u00dcberwinterungsgebiet. An den Rastpl\u00e4tzen wie der Ostseek\u00fcste in der N\u00e4he von <a class=\"mw-redirect\" title=\"Gdansk\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gdansk\">Gdansk<\/a>, an denen sich Alpenstrandl\u00e4ufer f\u00fcr einige Tage w\u00e4hrend ihres Zuges einfinden, werden jedoch auch immer wieder Alpenstrandl\u00e4ufer gefangen, die sich in aktiver Mauser befinden. Daraus wird geschlossen, dass Alpenstrandl\u00e4ufer auch w\u00e4hrend der Mauser zumindest kurze Strecken ziehen und mitunter vor dem Erreichen der \u00dcberwinterungspl\u00e4tze ihre inneren Handschwingen durchmausern.<\/p>\n<p>Die Dunenjungen sind auf der K\u00f6rperunterseite wei\u00df und an der Brust gelblich beige gef\u00e4rbt. Die Kopfseiten sind gelblich beige, wobei die Wangen etwas aufgehellt sind. Der Oberkopf sowie die K\u00f6rperoberseite sind gelblich braun und schw\u00e4rzlich braun gemustert. Die dunkle R\u00fcckenpartie ist fein gepunktet. Ein schwarzer Streif verl\u00e4uft vom oberen Schnabelansatz zum Scheitel. Z\u00fcgel und Bartstreif sind sehr schmal, der Nacken ist dunkel. Der Schnabel ist schwarz, die Beine und Zehen sind gr\u00e4ulich rosa und die Krallen sind dunkelgrau.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Jungv\u00f6gel wechseln das erste Mal gegen Ende des Sommers in das erste Ruhekleid. Sie weisen teilweise noch bis Ende November ein Mischgefieder auf.<\/p>\n<p>Der Alpenstrandl\u00e4ufer ist vom Nordrand der gem\u00e4\u00dfigten Breiten bis zu den arktischen Tundren zirkumpolar verbreitet. Brutgebiete finden sich unter anderem im Osten Gr\u00f6nlands, w\u00e4hrend er an der Westk\u00fcste verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig selten vorkommt. Er ist au\u00dferdem ein Brutvogel auf Island, <a title=\"Jan Mayen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Jan_Mayen\">Jan Mayen<\/a> und <a class=\"mw-redirect\" title=\"Svalbard\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Svalbard\">Svalbard<\/a>. Er br\u00fctet in Skandinavien, Russland von <a title=\"Kola\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kola\">Kola<\/a> \u00fcber <a class=\"mw-redirect\" title=\"Novaya Zemlya\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Novaya_Zemlya\">Novaya Zemlya<\/a> bis zur <a class=\"mw-redirect\" title=\"Tschuktschenhalbinsel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tschuktschenhalbinsel\">Tschuktschenhalbinsel<\/a>, auf den <a title=\"Neusibirische Inseln\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Neusibirische_Inseln\">Neusibirischen Inseln<\/a> und der Wrangelinsel, im Westen und Norden Alaskas sowie im kanadischen Norden westlich der <a title=\"Hudson Bay\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hudson_Bay\">Hudson Bay<\/a> sowie auf der <a title=\"Southampton Island\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Southampton_Island\">Southampton Island<\/a>.<\/p>\n<p>Die Winterquartiere finden sich \u00fcberwiegend an den K\u00fcsten der Nordhalbkugel. Zu den \u00dcberwinterungsgebieten z\u00e4hlen neben den K\u00fcsten vom Nordwesten Europas bis zum Westen Afrikas auch der Mittelmeerraum und die s\u00fcdlichen K\u00fcsten Asiens. Im Binnenland ist er vergleichsweise selten zu beobachten. Zu den Zugzeiten kommt er an vielen mitteleurop\u00e4ischen <a title=\"K\u00fcste\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/K%C3%BCste\">K\u00fcsten<\/a> und im <a title=\"Wattenmeer\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wattenmeer\">Wattenmeer<\/a> in gro\u00dfer Zahl vor. Die in Mitteleuropa zu beobachtenden Alpenstrandl\u00e4ufer geh\u00f6ren drei Unterarten an, deren Brutgebiete im Nordosten Gr\u00f6nlands, im Norden Skandinaviens und im Norden Russlands liegen (<em>C. a. alpina<\/em>, <em>C. a. arctica<\/em> und <em>C. a. schinzii<\/em>). Wichtige Konzentrationspunkte im Winterhalbjahr sind au\u00dfer der Nordseek\u00fcste die K\u00fcsten Gro\u00dfbritanniens und Irlands, die Atlantikk\u00fcste Frankreichs und Westafrikas bis Mauretanien. Der Alpenstrandl\u00e4ufer nutzt je nach Verbreitung verschiedene Zugwege. So ziehen beispielsweise die Alpenstrandl\u00e4ufer, die in Gr\u00f6nland br\u00fcten, \u00fcber Island, Gro\u00dfbritannien und Irland nach Westafrika. Die Brutv\u00f6gel Sibiriens finden sich entweder im Ost- oder Nordseeraum ein und \u00fcberwintern in einem Gebiet, dass von den Niederlanden bis nach Gro\u00dfbritannien und Irland reicht oder sie ziehen \u00fcber Russland und die Ukraine in den Schwarzmeerraum und nach Vorderasien.<\/p>\n<p>Als Lebensraum bevorzugt der Alpenstrandl\u00e4ufer Schlammfl\u00e4chen, <a title=\"Moor\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Moor\">Moore<\/a>, <a title=\"Heide (Landschaft)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Heide_%28Landschaft%29\">Heidegebiete<\/a>, Tundren und <a title=\"Salzwiese\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Salzwiese\">Salzwiesen<\/a> mit niedriger Vegetation. Er ist jedoch streng an das Vorhandensein von Feuchtgebieten und offenem Wasser gebunden. So ist die Siedlungsdichte in der Tundra umso geringer, je trockener diese ist.<\/p>\n<p>Die wenigen mitteleurop\u00e4ischen Brutv\u00f6gel br\u00fcten auf kurzgrasigen Wiesen direkt an den K\u00fcsten der Nord- und Ostsee sowie in deren unmittelbaren Hinterland. Bei den genutzten Wiesen handelt es \u00fcberwiegend um Salzwiesen und -weiden. Wesentlich f\u00fcr die Besiedlung von Salzwiesen durch Alpenstrandl\u00e4ufer ist ein Mosaik von gro\u00dffl\u00e4chig sehr kurzrasiger Vegetation mit Deckung bietenden B\u00fclten oder B\u00fcscheln h\u00f6herer Gr\u00e4ser und Kr\u00e4uter sowie tiefer gelegenen, unbewachsenen und m\u00f6glichst schlammigen Bodenstellen oder offenen Prielen. Ein typisches mitteleurop\u00e4isches Brutgebiet f\u00fcr den Alpenstrandl\u00e4ufer ist die Insel <a title=\"Kirr\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kirr\">Kirr<\/a> der <a title=\"Dar\u00df-Zingster Boddenkette\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Dar%C3%9F-Zingster_Boddenkette\">Dar\u00df-Zingster Boddenkette<\/a>, die nur 28 bis 35 Zentimeter \u00fcber NN liegt. Bei Nordostwind werden die tieferliegenden Wiesen weitr\u00e4umig \u00fcberschwemmt. Die ausgedehnteren Wasser- oder Schlickfl\u00e4chen sowie die etwas trockeneren Stellen, die zu einem gro\u00dfen Teil mit <a title=\"Salzwiesen-Rot-Schwingel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Salzwiesen-Rot-Schwingel\">Salzwiesen-Rot-Schwingel<\/a> bewachsen sind, bieten dem Alpenstrandl\u00e4ufer geeignete Brut- und Nahrungsfl\u00e4chen.<\/p>\n<p>In S\u00fcdschweden br\u00fctet der Alpenstrandl\u00e4ufer \u00fcberwiegend auf intensiv beweideten K\u00fcstenwiesen. Durch die Beweidung bleibt der Bewuchs niedrig, so dass er sich gut bewegen kann. In Nordisland br\u00fctet der Alpenstrandl\u00e4ufer \u00fcberwiegend in Heidehabitaten und auf Lavafeldern, die von Schafen beweidet werden. Der wichtigste Lebensraum des Alpenstrandl\u00e4ufers ist jedoch die Tundra. An den Ufern der Fl\u00fcsse liegen feuchte Wiesen mit T\u00fcmpeln, Torfmooren und Moos-Seggen-Wiesen. Alpenstrandl\u00e4ufer br\u00fcten hier bevorzugt auf kleinen Erhebungen in den nassen Torfmooren. In Lappland sind es bevorzugt Regionen, die mit Zwergbirken, Zwergweiden, <a class=\"new\" title=\"Zwittrige Kr\u00e4henbeere (Seite nicht vorhanden)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?title=Zwittrige_Kr%C3%A4henbeere&amp;action=edit&amp;redlink=1\">Zwittriger Kr\u00e4henbeere<\/a>, <a title=\"Heidelbeere\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Heidelbeere\">Heidelbeere<\/a> und <a title=\"Wacholder\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wacholder\">Wacholder<\/a> bestanden sind sowie Seggens\u00fcmpfe, die dem Alpenstrandl\u00e4ufer als Bruthabitate dienen. Auf der norwegischen <a title=\"Hardangervidda\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hardangervidda\">Hardangervidda<\/a> br\u00fctet der Alpenstrandl\u00e4ufer bis in die mittlere alpine Zone in H\u00f6henlagen von 1350 \u00fcber NN. Auch hier ist die Landschaft durch ein vielf\u00e4ltiges Mosaik trockener und nasser Stellen mit niedriger Vegetation gekennzeichnet. Im n\u00f6rdlichsten Teil seines Brutareals br\u00fctet die Art in der Flechtentundra, wo diese feuchtere Stellen aufweist. Der Brutbestand ist allerdings in der sogenannten Torfh\u00fcgeltundra h\u00f6her, einer typischen Tundraform im S\u00fcden der <a title=\"Subarktis\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Subarktis\">Subarktis<\/a>. Hier wechseln sich drei bis f\u00fcnf Meter hohe und 20 bis 25 Meter lange Torfh\u00fcgel, die mit Moosen, Flechten und Zwergstr\u00e4uchern bewachsen sind, mit Mooren oder Wasser gef\u00fcllten Wenken ab. Neben dem Alpenstrandl\u00e4ufer br\u00fcten hier auch der <a title=\"Sichelstrandl\u00e4ufer\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sichelstrandl%C3%A4ufer\">Sichelstrandl\u00e4ufer<\/a>, <a title=\"Wassertreter\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wassertreter\">Wassertreter<\/a> und <a title=\"Spornammer\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Spornammer\">Spornammer<\/a><sup>.&nbsp;<\/sup> Im Norden Alaskas br\u00fctet der Alpenstrandl\u00e4ufer \u00fcberwiegend in der flachen und feuchten Tundra in der N\u00e4he der K\u00fcste.<\/p>\n<p>Der Alpenstrandl\u00e4ufer ern\u00e4hrt sich von <a title=\"Insekten\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Insekten\">Insekten<\/a> und deren <a title=\"Larve\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Larve\">Larven<\/a>, die er mit seinem Schnabel aus dem flachen <a title=\"Wasser\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wasser\">Wasser<\/a> pickt. Zur Zugzeit stehen auch <a title=\"Schnecken\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schnecken\">Schnecken<\/a>, <a title=\"W\u00fcrmer\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/W%C3%BCrmer\">W\u00fcrmer<\/a> und kleine <a title=\"Krebstiere\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Krebstiere\">Krebstiere<\/a> auf seinem Speiseplan. In den Tundren und k\u00fcstennahen feuchten Wiesen stellen Larven und Imagines von Schnaken und Zuckm\u00fccken die Hauptnahrung.<\/p>\n<p>Jungv\u00f6gel sind in ihrer Entwicklung in besonderem Ma\u00dfe auf leicht zu erbeutendes und auch bei schlechtem Wetter verf\u00fcgbare Insektennahrung angewiesen. Besonders bei schlechtem Wetter sind die K\u00fcken auf ausreichende, energiereiche Nahrung angewiesen, da ihre Dunen nicht wasserdicht sind und sie mit ihrem Schnabeln noch nicht im Boden stochern k\u00f6nnen. Sie picken kleinste Tiere von Pflanzen und Boden. Die K\u00fcken schl\u00fcpfen in der Tundra im Juli und damit in einem Zeitraum, in dem ein Maximum solcher Insekten an der Oberfl\u00e4che der Tundra f\u00fcr sie erreichbar ist.<\/p>\n<p>Der europ\u00e4ische Brutbestand wurde zu Beginn des 21. Jahrhunderts auf 350.000 bis 570.000 Brutpaare gesch\u00e4tzt. Die Mehrzahl davon, n\u00e4mlich 200.000 bis 300.000 Brutpaare, br\u00fcten auf Island, sie geh\u00f6ren zur Unterart <em>Calidris alpina schinzii<\/em>. 15.000 bis 130.000 Brutpaare, die zur Unterart <em>C. a. alpina<\/em> geh\u00f6ren, br\u00fcten im europ\u00e4ischen Teil Russlands. Gro\u00dfe Populationen gibt es au\u00dferdem auf Gr\u00f6nland (7.000 bis 15.000 Brutpaare), in Norwegen (30.000 bis 40.000 Brutpaare), Schweden (30.000 bis 50.000 Brutpaare) und Gro\u00dfbritannien (18.000 bis 35.000 Brutpaare). Der mitteleurop\u00e4ische Brutbestand ist sehr klein. In Deutschland br\u00fcten zu Beginn des 21. Jahrhunderts weniger als vierzig Brutpaare, in Polen gibt es zwischen 10 und 20 Brutpaare. In Belgien und den Niederlanden kommen bis zu sieben Brutpaare vor.<\/p>\n<p>Der Alpenstrandl\u00e4ufer geh\u00f6rt zu den Arten, f\u00fcr die ein starker Arealverlust in Folge der Klimaerw\u00e4rmung prognostiziert wird. Ein Forschungsteam, das im Auftrag der britischen Umweltbeh\u00f6rde und des <a class=\"mw-redirect\" title=\"RSPB\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/RSPB\">RSPB<\/a> die zuk\u00fcnftige Verbreitungsentwicklung von europ\u00e4ischen Brutv\u00f6geln auf Basis von Klimamodellen untersuchte, geht davon aus, dass bis zum Ende des Jahrhunderts weite Teile des jetzigen Verbreitungsgebietes nicht mehr den Lebensraumanspr\u00fcchen dieser Art entsprechen werden. Das gilt insbesondere f\u00fcr Irland, England, den S\u00fcden und Osten <a title=\"Fennoskandinavien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Fennoskandinavien\">Fennoskandinaviens<\/a>, die baltischen Staaten und den Norden Russlands. Auch f\u00fcr den mitteleurop\u00e4ischen Brutbestand wird prognostiziert, dass er erl\u00f6schen wird. Auch wenn Teile von <a title=\"Franz-Josef-Land\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Franz-Josef-Land\">Franz-Josef-Land<\/a>, <a class=\"mw-redirect\" title=\"Svalbard\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Svalbard\">Svalbard<\/a> und <a class=\"mw-redirect\" title=\"Novaya Zemlya\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Novaya_Zemlya\">Novaya Zemlya<\/a> der Art auf Grund der Klimaver\u00e4nderungen neuen Lebensraum bieten k\u00f6nnen, entspricht nach diesen Prognosen das zuk\u00fcnftige Verbreitungsgebiet nur noch zu 56 Prozent dem heutigen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>foto Mihai Baciu<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Alpenstrandl\u00e4ufer (Calidris alpina) ist eine zirkumpolar verbreitete Vogelart aus der Familie der Schnepfenv\u00f6gel (Scolopacidae). 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