{"id":6366,"date":"2021-05-11T18:21:27","date_gmt":"2021-05-11T16:21:27","guid":{"rendered":"http:\/\/wildtravel.ro\/bird\/dreizehenmowe-rissa-trydactila\/"},"modified":"2021-05-11T18:37:40","modified_gmt":"2021-05-11T16:37:40","slug":"dreizehenmowe-rissa-trydactila","status":"publish","type":"bird","link":"https:\/\/wildtravel.ro\/de\/bird\/dreizehenmowe-rissa-trydactila\/","title":{"rendered":"Dreizehenm\u00f6we &#8211; Rissa trydactila"},"content":{"rendered":"<p>Die <strong>Dreizehenm\u00f6we<\/strong> (<em>Rissa tridactyla<\/em>) ist eine Art der <a title=\"M\u00f6wen\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/M%C3%B6wen\">M\u00f6wen<\/a> (Larinae). Die Art br\u00fctet an den Felsk\u00fcsten und Klippen der Meere der <a title=\"Holarktis\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Holarktis\">Holarktis<\/a>, meist in gro\u00dfer H\u00f6he auf kleinen Simsen und Vorspr\u00fcngen und zeigt zahlreiche Anpassungen an diese Brutpl\u00e4tze. In Mitteleuropa br\u00fctet die Art nur auf <a title=\"Helgoland\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Helgoland\">Helgoland<\/a> und an der Nordspitze <a title=\"D\u00e4nemark\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/D%C3%A4nemark\">D\u00e4nemarks<\/a>. Sie ist von allen <a class=\"mw-redirect\" title=\"\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Pal%C3%A4arktische_Region\">westpal\u00e4arktischen<\/a> M\u00f6wen die am st\u00e4rksten ans offene Meer gebundene Art und kommt nur zur Brut an die K\u00fcsten. In das mitteleurop\u00e4ische Binnenland ger\u00e4t die Art meist nur durch Orkane und ist dort ein seltener Gast vor allem im Winter. Die Nahrung besteht \u00fcberwiegend aus Meeresfischen, planktonischen <a title=\"Weichtiere\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Weichtiere\">Weichtieren<\/a> und <a title=\"Krebstiere\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Krebstiere\">Krustentieren<\/a>, die in erster Linie sto\u00dftauchend erbeutet werden. In den letzten Jahrzehnten spielt auch der von Fischern \u00fcber Bord geworfene <a title=\"Beifang (Fischerei)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Beifang_(Fischerei)\">Beifang<\/a> eine zunehmend wichtige Rolle bei der Ern\u00e4hrung.<\/p>\n<p>Der Bestand der Dreizehenm\u00f6we hat zumindest in West- und Nordeuropa etwa seit dem Jahr 1900 sehr stark zugenommen und gilt als ungef\u00e4hrdet.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-6351\" src=\"http:\/\/wildtravel.ro\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/12_16.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Dreizehenm\u00f6wen haben eine K\u00f6rperl\u00e4nge von 37\u201342&nbsp;cm und eine Fl\u00fcgelspannweite von 93\u2013105&nbsp;cm; sie sind damit nur wenig gr\u00f6\u00dfer als eine <a title=\"Lachm\u00f6we\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Lachm%C3%B6we\">Lachm\u00f6we<\/a>. Im <a title=\"Prachtkleid\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Prachtkleid\">Prachtkleid<\/a> sind der R\u00fccken und die Oberseite der Fl\u00fcgel grau, die Enden der \u00e4u\u00dferen drei <a title=\"Handschwinge\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Handschwinge\">Handschwingen<\/a> sind schwarz ohne wei\u00dfe Spitzen. Kopf, Rumpf, Unterfl\u00fcgel und Schwanz sind reinwei\u00df. Der Schwanz ist nur ganz schwach gegabelt oder gerade abgeschnitten. Die auffallend kurzen Beine sind dunkelgrau bis schwarz. Die Hinterzehe ist fast v\u00f6llig reduziert, darauf beziehen sich das <a title=\"Epitheton\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Epitheton\">Artepitheton<\/a> <em>tridactyla<\/em> und der deutsche Name. Der Schnabel ist einfarbig gr\u00fcnlichgelb. Rachen und Augenring sind leuchtend rot, die <a title=\"Iris (Auge)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Iris_(Auge)\">Iris<\/a> ist dunkel.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Geschlechter sind gleich gef\u00e4rbt, M\u00e4nnchen sind im Mittel jedoch etwas gr\u00f6\u00dfer und schwerer als Weibchen. J. Dwight gibt f\u00fcr M\u00e4nnchen eine <a title=\"Holarktis\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Fl%C3%BCgell%C3%A4nge\">Fl\u00fcgell\u00e4nge<\/a> von 295\u2013322&nbsp;mm an, im Mittel 305,1&nbsp;mm, f\u00fcr Weibchen eine Fl\u00fcgell\u00e4nge von 285\u2013314&nbsp;mm, im Mittel 297,9&nbsp;mm.<sup id=\"cite_ref-1\" class=\"reference\"><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Dreizehenm%C3%B6we#cite_note-1\">[1]<\/a><\/sup> Auf <a title=\"\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Spitzbergen_(Inselgruppe)\">Spitzbergen<\/a> gemessene M\u00e4nnchen hatten eine Fl\u00fcgell\u00e4nge von 312\u2013329&nbsp;mm, im Mittel 320,7&nbsp;mm; Weibchen von dort eine Fl\u00fcgell\u00e4nge von 301\u2013306&nbsp;mm, im Mittel 304,3&nbsp;mm. Im Fr\u00fchjahr in einer Kolonie in <a title=\"Gro\u00dfbritannien (Insel)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gro%C3%9Fbritannien_(Insel)\">Gro\u00dfbritannien<\/a> eintreffende M\u00e4nnchen wogen im Mittel 390,3&nbsp;g, Weibchen 350,7&nbsp;g.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Im <a title=\"Schlichtkleid\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schlichtkleid\">Schlichtkleid<\/a> sind der hintere Oberkopf und der Hinterhals blassgrau, diese graue F\u00e4rbung wird nach vorn \u00e4hnlich wie bei den Jungv\u00f6geln durch einen dunkelgrauen Ohrfleck begrenzt, der schmal bandf\u00f6rmig vom Oberkopf nach unten verl\u00e4uft und nach vorn etwa bis unter das Auge reicht. Zus\u00e4tzlich verl\u00e4uft ein diffuses graues Band von der Stirn bis zum Auge. Der Rachen ist blasser rotgelb, der Augenring ist dunkelrot oder schwarz.<\/p>\n<p>Die Jungv\u00f6gel zeigen auf der Fl\u00fcgeloberseite ein breites, schwarzes Zickzack-Band, das an den <a title=\"Schirmfeder\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schirmfeder\">Schirmfedern<\/a> beginnend schr\u00e4g nach vorn bis zum <a title=\"Handgelenk\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Handgelenk\">Handgelenk<\/a> und von dort bis zu den Spitzen der \u00e4u\u00dferen Handschwingen verl\u00e4uft. Sie haben au\u00dferdem ein schwarzes Nackenband, das nach vorn etwa bis zur seitlichen Halsmitte reicht, einen deutlichen senkrechten Ohrfleck sowie einen kleineren dunklen Fleck \u00fcber dem Auge. Schlie\u00dflich zeigen sie eine schmale schwarze Schwanzendbinde. Der Schwanz ist leicht gegabelt; diese Gabelung wird optisch dadurch verst\u00e4rkt, dass die Schwanzendbinde in der Schwanzmitte am breitesten ist. Der Schnabel ist schwarz; die Beine sind meist dunkelgrau, gelegentlich auch blass gr\u00e4ulich fleischfarben. Mit drei Jahren sind die V\u00f6gel ausgef\u00e4rbt.<\/p>\n<p>Dreizehenm\u00f6wen sind sehr gewandte Flieger, der aktive Flug wird h\u00e4ufig durch Gleitphasen unterbrochen. Diese M\u00f6wen nutzen dabei \u00e4hnlich wie <a title=\"Sturmv\u00f6gel\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sturmv%C3%B6gel\">Sturmv\u00f6gel<\/a> die Aufwinde \u00fcber den Wellen. An Land ist die Art hingegen fast unbeweglich und l\u00e4uft allenfalls wenige Schritte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><span id=\"\u00c4hnliche_Arten\" class=\"mw-headline\">\u00c4hnliche Arten<\/span><\/h2>\n<p>Die Dreizehenm\u00f6we ist im Prachtkleid in Europa mit keiner anderen M\u00f6wenart zu verwechseln. Die gr\u00f6\u00dfte \u00c4hnlichkeit besteht hier noch am ehesten mit der im Prachtkleid ebenfalls gelbschn\u00e4beligen <a title=\"Sturmm\u00f6we\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sturmm%C3%B6we\">Sturmm\u00f6we<\/a>, diese ist jedoch deutlich gr\u00f6\u00dfer und ihre Beine sind viel l\u00e4nger und zudem gelblichgr\u00fcn. Von allen anderen kleineren M\u00f6wen unterscheidet sich die Dreizehenm\u00f6we ebenfalls durch ihre kurzen Beine, den wei\u00dfen, ungezeichneten Kopf sowie den gelben Schnabel.<\/p>\n<p>Im Jugendkleid kann die Art in Europa mit der regelm\u00e4\u00dfig durchziehenden und in Osteuropa br\u00fctenden <a title=\"Zwergm\u00f6we\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Zwergm%C3%B6we\">Zwergm\u00f6we<\/a> sowie den in Europa nur ausnahmsweise zu beobachtenden Arten <a title=\"Schwalbenm\u00f6we\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schwalbenm%C3%B6we\">Schwalbenm\u00f6we<\/a> und <a title=\"Rosenm\u00f6we\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rosenm%C3%B6we\">Rosenm\u00f6we<\/a> verwechselt werden. Von Zwerg- und Schwalbenm\u00f6we unterscheidet sich die Dreizehenm\u00f6we vor allem durch ihren auch im Jugendkleid einfarbig grauen R\u00fccken. Die Rosenm\u00f6we hat im Gegensatz zur Dreizehenm\u00f6we im Jugendkleid kein schwarzes Nackenband und insgesamt weniger Schwarz am Kopf.<\/p>\n<p>Die nur an den K\u00fcsten des <a title=\"Pazifischer Ozean\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Pazifischer_Ozean\">Nordpazifiks<\/a> vorkommende einzige weitere Art der Gattung <em>Rissa<\/em>, die <a title=\"Klippenm\u00f6we\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Klippenm%C3%B6we\">Klippenm\u00f6we<\/a> (<em>Rissa brevirostris<\/em>), hat im Gegensatz zur Dreizehenm\u00f6we im Prachtkleid korallenrote Beine und au\u00dferdem eine dunkle graue Oberseite sowie einen k\u00fcrzeren und kr\u00e4ftigeren Schnabel. Im Jugendkleid zeigt die Klippenm\u00f6we ein weniger kr\u00e4ftiges Nackenband, einen reinwei\u00dfen Schwanz und rosafarbene Beine.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><span id=\"Laut\u00e4u\u00dferungen\" class=\"mw-headline\">Laut\u00e4u\u00dferungen<\/span><\/h2>\n<p>Der in den Kolonien h\u00e4ufig ge\u00e4u\u00dferte Balzruf klingt etwa wie &#8222;kiti-u\u00e4\u00e4h&#8220; und hat der Art ihren lautmalenden englischen Namen \u201eKittiwake\u201c verschafft. Der Alarmruf ist ein klagendes \u201e\u00f6k \u00f6k\u201c. Au\u00dferhalb der Brutzeit und auf dem offenen Meer sind Dreizehenm\u00f6wen meist stumm; hier wird nur ein tiefer <a class=\"mw-redirect\" title=\"Stimmf\u00fchlungsruf\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Stimmf%C3%BChlungsruf\">Stimmf\u00fchlungsruf<\/a> h\u00e4ufiger ge\u00e4u\u00dfert, der mit \u201eketsch, ketsch\u201c wiedergegeben wird.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-6355\" src=\"http:\/\/wildtravel.ro\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/1a_3.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das Verbreitungsgebiet der Dreizehenm\u00f6we umfasst zur Brutzeit die steilen Felsk\u00fcsten der <a title=\"Holarktis\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Holarktis\">Holarktis<\/a> von der Hocharktis bis in die <a title=\"Gem\u00e4\u00dfigte Zone\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gem%C3%A4%C3%9Figte_Zone\">gem\u00e4\u00dfigte Zone<\/a>. Besiedelt werden nur K\u00fcstenbereiche, die geeignete Brutm\u00f6glichkeiten und ein attraktives Nahrungsangebot in den angrenzenden Meeresbereichen bieten, die Besiedlung der K\u00fcsten ist daher sehr l\u00fcckenhaft.<\/p>\n<p>Den gr\u00f6\u00dften europ\u00e4ischen Bestand beherbergen die <a title=\"Britische Inseln\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Britische_Inseln\">Britischen Inseln<\/a> deren K\u00fcsten relativ dicht besiedelt sind, auch an den K\u00fcsten der <a title=\"F\u00e4r\u00f6er\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/F%C3%A4r%C3%B6er\">F\u00e4r\u00f6er<\/a> und von <a title=\"Island\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Island\">Island<\/a> ist die Art weit verbreitet. Im westlichen Kontinentaleuropa kommt die Art an wenigen Stellen an den K\u00fcsten <a title=\"Galicien\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Galicien\">Galiciens<\/a> (<a title=\"Spanien\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Spanien\">Spanien<\/a>) und <a title=\"Portugal\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Portugal\">Portugals<\/a> sowie an der nordwestlichen K\u00fcste <a title=\"\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Frankreich\">Frankreichs<\/a> vor. In Mitteleuropa br\u00fctet die Dreizehenm\u00f6we nur auf <a title=\"Helgoland\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Helgoland\">Helgoland<\/a> und am <a title=\"Bulbjerg\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bulbjerg\">Bulbjerg<\/a> an der Nordspitze <a title=\"Spitzbergen (Inselgruppe)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/D%C3%A4nemark\">D\u00e4nemarks<\/a>. In Nord- und Nordosteuropa kommt die Art an einer Stelle an der Westk\u00fcste <a title=\"Schweden\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schweden\">Schwedens<\/a> und ab dem mittleren <a title=\"Norwegen\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Norwegen\">Norwegen<\/a> entlang der gesamten K\u00fcste nach Norden und Osten bis zur Ostspitze der <a title=\"Kola\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kola\">Kola<\/a>-Halbinsel vor. \u00d6stlich davon schlie\u00dfen sich noch im europ\u00e4ischen <a title=\"Frankreich\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Russland\">Russland<\/a> Vorkommen auf der Insel <a title=\"Waigatsch\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Waigatsch\">Waigatsch<\/a>, auf <a title=\"Nowaja Semlja\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nowaja_Semlja\">Nowaja Semlja<\/a> und <a class=\"mw-redirect\" title=\"Franz-Joseph-Land\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Franz-Joseph-Land\">Franz-Joseph-Land<\/a> an. Weiter \u00f6stlich kommt die Art an den K\u00fcsten des westlichen und mittleren <a title=\"Sibirien\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sibirien\">Sibiriens<\/a> nur sporadisch vor; dichter sind dann wieder die K\u00fcsten von Ostsibirien ab der <a title=\"Wrangelinsel\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wrangelinsel\">Wrangelinsel<\/a> und der M\u00fcndung der <a title=\"Kolyma\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kolyma\">Kolyma<\/a> nach Osten und S\u00fcden bis zur S\u00fcdspitze <a title=\"\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kamtschatka\">Kamtschatkas<\/a> und <a title=\"Sachalin\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sachalin\">Sachalins<\/a> besiedelt.<\/p>\n<p>Im Westen Nordamerikas ist das Vorkommen auf die K\u00fcsten <a title=\"Alaska\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Alaska\">Alaskas<\/a> und der <a title=\"Aleuten\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Aleuten\">Aleuten<\/a> beschr\u00e4nkt, im Osten des Kontinents ist die Art l\u00fcckenhaft im \u00e4u\u00dfersten Norden und Osten von <a title=\"Kanada\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kanada\">Kanada<\/a> verbreitet. Die K\u00fcsten <a title=\"Gr\u00f6nland\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gr%C3%B6nland\">Gr\u00f6nlands<\/a> sind relativ dicht besiedelt.<\/p>\n<p>Die Dreizehenm\u00f6wen br\u00fcten an Geb\u00e4udefassaden, Br\u00fccken und anderen Geb\u00e4ude u.&nbsp;a. in <a title=\"Newcastle upon Tyne\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Newcastle_upon_Tyne\">Newcastle upon Tyne<\/a>, <a title=\"Hirtshals\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hirtshals\">Hirtshals<\/a> und <a title=\"Hanstholm\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hanstholm\">Hanstholm<\/a>. In K\u00fcstengew\u00e4ssern von der Niederlande und in Norwegen wurden <a class=\"mw-redirect\" title=\"Bohrinsel\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bohrinsel\">Bohrinseln<\/a> besiedelt. Der Bruterfolg auf Bohrinseln ist besser als an Geb\u00e4uden und erheblich besser als an Felsen, da an Bohrinseln die meisten Pr\u00e4datoren fehlen. Nur die <a title=\"Silberm\u00f6we\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Silberm%C3%B6we\">Silberm\u00f6we<\/a> und die <a title=\"Mantelm\u00f6we\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mantelm%C3%B6we\">Mantelm\u00f6we<\/a> k\u00f6nnen an Bohrinseln Eier und K\u00fcken aus den Nestern holen, zudem liegen die Bohrinseln direkt in den fischreichen Nahrungsgr\u00fcnden.<\/p>\n<p>Au\u00dferhalb der Brutzeit lebt die Dreizehenm\u00f6we <a title=\"Pelagial\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Pelagial\">pelagisch<\/a> auf dem offenen <a title=\"Meer\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Meer\">Meer<\/a>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><span id=\"Wanderungen\" class=\"mw-headline\">Wanderungen<\/span><\/h2>\n<p>Brutv\u00f6gel verlassen die Brutpl\u00e4tze nach dem Fl\u00fcggewerden der Jungv\u00f6gel etwa Ende Juli bis Mitte August, die Jungv\u00f6gel folgen etwa einen Monat sp\u00e4ter. Zugbewegungen finden bei den n\u00f6rdlichsten Populationen in Nord-S\u00fcd-Richtung, ansonsten aber eher ungerichtet in Abh\u00e4ngigkeit von Nahrungsangebot und Wetter statt. Das regelm\u00e4\u00dfige \u00dcberwinterungsgebiet umfasst die Meere der Nordhalbkugel, wobei V\u00f6gel aus n\u00f6rdlichen Brutkolonien im Mittel auch weiter n\u00f6rdlich zu \u00fcberwintern scheinen als V\u00f6gel aus s\u00fcdlicher gelegenen Kolonien.<\/p>\n<p>Im <a title=\"Pazifischer Ozean\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Pazifischer_Ozean\">Pazifik<\/a> reicht das Haupt\u00fcberwinterungsareal bis etwa 30\u00b0 bis 40\u00b0 N; im <a title=\"Atlantischer Ozean\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Atlantischer_Ozean\">Atlantik<\/a> \u00fcberwintert der Gro\u00dfteil der V\u00f6gel von der Packeiszone bis in die <a title=\"Sargassosee\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sargassosee\">Sargassosee<\/a>, zu den <a title=\"Azoren\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Azoren\">Azoren<\/a> und weiter \u00f6stlich bis etwa 40\u00b0 N. S\u00fcdlich dieser Linie sowie im westlichen <a title=\"Mittelmeer\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mittelmeer\">Mittelmeer<\/a> \u00fcberwintern nur wenige Dreizehenm\u00f6wen, bei denen es sich \u00fcberwiegend um Jungv\u00f6gel handelt. Die gr\u00f6\u00dften Konzentrationen von \u00dcberwinterern im Atlantik finden sich an der Ostk\u00fcste Nordamerikas im S\u00fcdwesten des <a class=\"new\" title=\"Labradorbecken (Seite nicht vorhanden)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?title=Labradorbecken&amp;action=edit&amp;redlink=1\">Labradorbeckens<\/a> sowie in der Schelfzone vor <a title=\"Neufundland\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Neufundland\">Neufundland<\/a> und <a title=\"Nova Scotia\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nova_Scotia\">Nova Scotia<\/a>.<\/p>\n<p>Durch Wiederfunde beringter V\u00f6gel konnte nachgewiesen werden, dass europ\u00e4ische V\u00f6gel regelm\u00e4\u00dfig den Atlantik \u00fcberqueren, umgekehrt wurden auch mehrfach im Westen Gr\u00f6nlands beringte Dreizehenm\u00f6wen in Europa wiedergefunden, bzw. in einem Einzelfall eine in Deutschland beringte M\u00f6we im Westen Gr\u00f6nlands. Dreizehenm\u00f6wen halten sich bevorzugt in Bereichen mit m\u00e4\u00dfigem und konstantem Wind oder mit zunehmender Windst\u00e4rke auf, weichen aber Tiefdruckgebieten und Wetterfronten aus. Die Zahl der V\u00f6gel in einem Gebiet kann daher innerhalb weniger Tage von unter 100 auf mehrere 1000 Individuen ansteigen und umgekehrt.<\/p>\n<p>Die Brutkolonien werden in der gem\u00e4\u00dfigten Zone zum Teil bereits im Januar wieder aufgesucht, weiter n\u00f6rdlich ab M\u00e4rz und April.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><span id=\"Auftreten_in_Mitteleuropa\" class=\"mw-headline\">Auftreten in Mitteleuropa<\/span><\/h2>\n<p>Dreizehenm\u00f6wen sind in der <a title=\"Nordsee\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nordsee\">Nordsee<\/a> ganzj\u00e4hrig als Brutv\u00f6gel (s. o.) anzutreffen, zudem finden sich dort \u00dcbersommerer und zahlreiche Winterg\u00e4ste. Beispielsweise \u00fcbersommern im <a title=\"Niederlande\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Niederlande\">niederl\u00e4ndischen<\/a> Teil der Nordsee 15.000\u201345.000 Individuen, im Herbst (Oktober und November) sind bis zu 150.000 Individuen anwesend und der Winterbestand liegt zwischen 100.000 und 150.000 Individuen. An den K\u00fcsten der Niederlande wird sie bei normalen Wetterbedingungen nur in kleiner Zahl beobachtet, vor allem bei Herbstst\u00fcrmen k\u00f6nnen an der K\u00fcste jedoch an einzelnen Tagen \u00fcber 5000 und maximal bis zu 10.000 ziehende Individuen beobachtet werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>In der <a title=\"Ostsee\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ostsee\">Ostsee<\/a> und im mitteleurop\u00e4ischen Binnenland werden sowohl Jung- als auch Altv\u00f6gel selten, aber meist allj\u00e4hrlich und in allen Monaten beobachtet. Dabei handelt es offenbar um ziehende oder ungerichtet vom Geburtsort abgewanderte Jungv\u00f6gel sowie im Falle der adulten V\u00f6gel wohl vor allem um umherstreifende Nichtbr\u00fcter. Gr\u00f6\u00dfere Zahlen werden meist nur nach St\u00fcrmen aus westlichen Richtungen dorthin verfrachtet, vor allem im Januar und Februar. Viele dieser V\u00f6gel werden dann stark geschw\u00e4cht oder tot gefunden. Die Nachweise im Binnenland erfolgen fast ausnahmslos an gr\u00f6\u00dferen Gew\u00e4ssern.<\/p>\n<p>An der Ostseek\u00fcste von <a title=\"Mecklenburg-Vorpommern\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mecklenburg-Vorpommern\">Mecklenburg-Vorpommern<\/a> werden j\u00e4hrlich meist bis zu 10 Individuen beobachtet, ganz \u00fcberwiegend westlich von <a title=\"R\u00fcgen\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/R%C3%BCgen\">R\u00fcgen<\/a>. Von 1954 bis 1984 wurden an der K\u00fcste ohne Ber\u00fccksichtigung des Einflugjahres 1983 200 Individuen nachgewiesen, weitere 22 im Binnenland. Neben schw\u00e4cheren sturmbedingten Einfl\u00fcgen 1962 und 1977 kam es infolge eines Orkans am 18.\/19. Januar 1983 zum bis dahin st\u00e4rksten Einflug von mindestens 710 Individuen, davon 173 im Binnenland. Dabei entfielen 327 Nachweise, also rund 43&nbsp;%, auf Totfunde.<\/p>\n<p>In <a title=\"Brandenburg\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Brandenburg\">Brandenburg<\/a> und <a title=\"Berlin\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Berlin\">Berlin<\/a> ist die Art ebenso wie im Binnenland Mecklenburg-Vorpommerns seltener, aber fast allj\u00e4hrlicher Gast. Von 1959 bis 1977 wurden hier insgesamt 58 Individuen und von 1978 bis 1998 68 Individuen beobachtet, also etwa 3 Individuen pro Jahr. Nachweise liegen aus allen Monaten vor, das Auftreten zeigt hier jedoch zwei deutliche Gipfel im Januar\/Februar sowie von August bis November. Auch hier waren die Auswirkungen des Januarorkans von 1983 noch deutlich sp\u00fcrbar, in dessen Folge wurden hier 17 Individuen beobachtet.<\/p>\n<p>In der noch k\u00fcstenferneren <a title=\"Schweiz\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schweiz\">Schweiz<\/a> konzentrieren sich die Nachweise auf den Zeitraum September bis Mai, zwischen 1950 und 1996 wurden hier 317 Individuen festgestellt. St\u00e4rkere Einfl\u00fcge fanden hier 1955, 1957, ebenfalls 1983 sowie 1993 statt<sup>.<\/sup><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>&nbsp;<\/h2>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Dreizehenm\u00f6we ern\u00e4hrt sich in erster Linie von kleinen Meeresfischen, planktonischen <a title=\"Weichtiere\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Weichtiere\">Weichtieren<\/a> und <a title=\"Krebstiere\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Krebstiere\">Krustentieren<\/a>. In sehr geringem Umfang werden daneben auch <a title=\"Insekten\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Insekten\">Insekten<\/a>, <a title=\"Vielborster\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Vielborster\">Vielborster<\/a> und <a title=\"Stachelh\u00e4uter\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Stachelh%C3%A4uter\">Stachelh\u00e4uter<\/a> genutzt. H\u00e4ufigste Jagdmethode ist das <a title=\"Sto\u00dftauchen\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sto%C3%9Ftauchen\">Sto\u00dftauchen<\/a> aus einem 10 bis 25&nbsp;m hohen Suchflug heraus, dabei taucht die M\u00f6we maximal 0,5\u20131,0&nbsp;m ein; gelegentlich tauchen Dreizehenm\u00f6wen auch direkt beim Schwimmen. Daneben werden Beutetiere w\u00e4hrend des \u00dcberfliegens mit dem Schnabel von der Wasseroberfl\u00e4che gefangen oder beim kurzen Landen auf der Wasseroberfl\u00e4che. Weiterhin fliegen Dreizehenm\u00f6wen h\u00e4ufig hinter Fischkuttern und nutzen den \u00fcber Bord geworfenen <a title=\"Beifang (Fischerei)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Beifang_(Fischerei)\">Beifang<\/a>, aber auch K\u00fcchenabf\u00e4lle oder Brot. Insbesondere bei Nahrungsmangel parasitieren Dreizehenm\u00f6wen bei anderen Seev\u00f6geln, dabei werden neben Artgenossen vor allem <a title=\"Alkenv\u00f6gel\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Alkenv%C3%B6gel\">Alken<\/a>, aber auch <a title=\"Raubm\u00f6wen\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Raubm%C3%B6wen\">Raubm\u00f6wen<\/a> attackiert.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Dreizehenm\u00f6we br\u00fctet in Kolonien an <a title=\"Klippe\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Klippe\">Klippen<\/a> und Felsw\u00e4nden, gelegentlich aber auch an k\u00fcstennahen Geb\u00e4uden. Die Kolonien k\u00f6nnen wenige, aber auch 30.000\u201340.000 Brutpaare umfassen, maximal bis zu 100.000 Brutpaare. Der Eintritt der <a title=\"Geschlechtsreife\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Geschlechtsreife\">Geschlechtsreife<\/a> ist unbekannt. V\u00f6gel, die eine britische Kolonie erstmals aufsuchten, waren 2 bis 7 Jahre alt; erste Bruten erfolgten im Alter von 3 bis 8 Jahren, meist mit 4 bis 5 Jahren. Die Dreizehenm\u00f6we f\u00fchrt eine <a title=\"Monogamie\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Monogamie\">monogame<\/a> Saisonehe, wobei h\u00e4ufig erneut mit dem vorj\u00e4hrigen Partner gebr\u00fctet wird; bis zu 11-j\u00e4hrige Partnertreue ist nachgewiesen.<\/p>\n<p>Das Nest befindet sich meist auf schmalen Simsen, B\u00e4ndern, Felsrissen und \u00e4hnlichen Strukturen, an Geb\u00e4uden auch auf Vorspr\u00fcngen, Fensterb\u00e4nken oder auf D\u00e4chern. Als \u201eRevier\u201c wird nur der Neststandort verteidigt, minimal eine Fl\u00e4che von etwa 0,8&nbsp;m\u00b2, sodass die maximale Nestdichte etwa 12 Nester pro 10&nbsp;m\u00b2 betr\u00e4gt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Auseinandersetzungen mit Artgenossen beschr\u00e4nken sich meist auf ein Zuwenden des Kopfes mit leicht ge\u00f6ffnetem Schnabel, bei gesteigerter Aggression werden der Schnabel weiter aufgerissen und der rote Rachen demonstriert sowie die Fl\u00fcgel abgespreizt. Auseinandersetzungen mit K\u00f6rperkontakt sind selten, dabei versuchen sich die Kontrahenten gegenseitig am Schnabel zu packen und dann den Kopf des Gegners hin und her zu drehen, bis dieser den Sims verlassen muss.<\/p>\n<p>Unverpaarte M\u00e4nnchen werben auf dem Nest durch Nestlocken. Dabei wird der Hals s-f\u00f6rmig gekr\u00fcmmt und der Schnabel nach unten gehalten. Das M\u00e4nnchen ruft dann \u201eae, ae, ae\u201c und \u00f6ffnet dabei immer mehr den Schnabel. Auf dem Nest landende Weibchen werden mit Balzrufen begr\u00fc\u00dft und oft mit nochmaligem Nestlocken. Die Weibchen sind am Anfang sehr \u00e4ngstlich und die M\u00e4nnchen picken auch h\u00e4ufig nach ihnen, mit zunehmender Einstimmung l\u00e4sst dieses aggressive Verhalten jedoch immer mehr nach. Paarungswillige Weibchen setzen sich auf das Nest, ziehen den Kopf zur\u00fcck und machen nickende Bewegungen. Sie schmiegen sich dann h\u00e4ufig an das M\u00e4nnchen und betteln durch Schnabelpicken um Futter, worauf das M\u00e4nnchen mit Kopfnicken reagiert und Nahrung hochw\u00fcrgt, die das Weibchen dann aus dem Schlund holt. Danach erfolgt meist die Kopulation. Bei eingespielten Paaren erfolgen Begattungen auch ohne vorherige Balz.<\/p>\n<p>Der Nestbau beginnt oft schon Ende Februar. Das <a title=\"Nest\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nest\">Nest<\/a> wird aus Erde, <a title=\"Schlamm\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schlamm\">Schlamm<\/a> und Pflanzenteilen gebaut. Das Nestmaterial wird \u00fcber die Schulter auf das Nest geschleudert und dann mit den F\u00fc\u00dfen festgetreten und durch Schieben mit der Brust zu einem Randwall geformt. Die Nester werden h\u00e4ufig mehrfach benutzt, die H\u00f6he dieser Nester kann daher 15 bis 80&nbsp;cm betragen und der Durchmesser liegt bei mindestens 20\u201325&nbsp;cm.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>&nbsp;<\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Eiablage erfolgt je nach Verbreitungsgebiet fr\u00fchestens Anfang Mai und sp\u00e4testens Mitte Juni; die Hauptlegezeit schwankt entsprechend zwischen Mitte Mai bis Mitte Juni und Ende Juni. Die Gelege bestehen aus ein bis drei, meist zwei <a title=\"Ei\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ei\">Eiern<\/a>, das Legeintervall betr\u00e4gt etwa 2,7 Tage. Die auf einer Seite relativ stark zugespitzten Eier messen im Mittel etwa 56 \u00d7 40&nbsp;mm und wiegen im Mittel etwa 52&nbsp;g. Sie sind auf hellgrauem bis hellbraunem Grund dunkel gefleckt. Beide Partner br\u00fcten, sie l\u00f6sen sich zwei- bis dreimal am Tag ab. Die Brutzeit betrug in einer Kolonie in Gro\u00dfbritannien 25 bis 32 Tage, im Mittel dauerte sie 27,3 Tage.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>K\u00fcken und Altv\u00f6gel zeigen zahlreiche Anpassungen an die besonderen Gefahren der Brutpl\u00e4tze. Die K\u00fcken sind im Gegensatz zu den K\u00fcken der M\u00f6wengattung <em><a title=\"Larus\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Larus\">Larus<\/a><\/em> ausgesprochene <a title=\"Nestling\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nestling\">Nesthocker<\/a>, sie stehen fr\u00fchestens im Alter von 10 Tagen und auch danach nur sehr selten lange und laufen nie. Ebenfalls im Unterschied zu <em>Larus<\/em>-K\u00fcken haben die K\u00fcken der Dreizehenm\u00f6we auch keine Tarnf\u00e4rbung. Sie sind wei\u00dfgrau, der vordere R\u00fccken, die Halsseiten und die Flanken sind oft leicht gelblich.<\/p>\n<p>Sobald die K\u00fcken geschl\u00fcpft sind, steht immer ein Altvogel an der \u00e4u\u00dferen Nestkante mit dem Bauch zur Wand hin, um den K\u00fcken Schatten zu spenden und deren Absturz zu verhindern. Die Jungv\u00f6gel werden mit einem im <a title=\"Kropf\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kropf\">Kropf<\/a> befindlichen Nahrungsbrei gef\u00fcttert, den sie direkt aus dem Schlund der Eltern holen. Die K\u00fcken beginnen bereits ab dem dritten Tag, mit den Fl\u00fcgeln zu schlagen, tun dies aber immer mit dem Kopf zur Wand und heben dabei niemals vom Nest ab. Der fl\u00fcgelschlagende Jungvogel stellt au\u00dferdem offenbar durch einen Ruf sicher, dass die anderen Jungv\u00f6gel w\u00e4hrend dessen ruhig im Nest liegen.<\/p>\n<p>Nach 25\u201334 Tagen f\u00e4llt die Anwesenheit der Altv\u00f6gel auf etwa 30&nbsp;% des Tages ab und klingt dann bis zum Fl\u00fcggewerden der Jungv\u00f6gel ganz aus. Die Altv\u00f6gel halten sich nun in Nestn\u00e4he auf und verteidigen ihre Jungen bei Bedrohung. Nach 34 bis 36 Tagen k\u00f6nnen die Jungv\u00f6gel im Notfall bereits fliegen, im Normalfall fliegen sie jedoch erst nach 42 bis 43 Tagen aus. Die Jungv\u00f6gel werden auch nach dem Ausfliegen noch auf dem Nest gef\u00fcttert.<\/p>\n<p>In einer britischen Brutkolonie schwankte der mittlere individuelle Bruterfolg erheblich. Erstbr\u00fcter hatten im Mittel 1,07 Jungv\u00f6gel\/Jahr, die maximale Jungenzahl hatten erfahrene, gattentreue und im Dichtezentrum der Kolonie br\u00fctende V\u00f6gel mit 1,62 Jungen\/Jahr. Durchschnittlich wurden dort aus 100 abgelegten Eiern 56 Junge fl\u00fcgge. Der Bruterfolg h\u00e4ngt auch von der Gr\u00f6\u00dfe der Kolonie ab, er ist in kleinen Kolonien viel geringer als in Kolonien mit mehr als 200 Brutpaaren. Die Kolonien sind im Normalfall f\u00fcr Bodenpr\u00e4datoren unzug\u00e4nglich und werden auch von <a title=\"Greifv\u00f6gel\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Greifv%C3%B6gel\">Greifv\u00f6geln<\/a> nur ausnahmsweise besucht, vor allem kleine Kolonien k\u00f6nnen jedoch erhebliche Verluste durch gro\u00dfe M\u00f6wen der Gattung <em>Larus<\/em> und durch <a title=\"Raubm\u00f6wen\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Raubm%C3%B6wen\">Raubm\u00f6wen<\/a> erfahren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><span id=\"Sterblichkeit_und_Lebenserwartung\" class=\"mw-headline\">Sterblichkeit und Lebenserwartung<\/span><\/h2>\n<p>Die Sterblichkeit der Jungv\u00f6gel einer britischen Kolonie lag im ersten Lebensjahr bei 21&nbsp;% und in den folgenden Jahren bei 14&nbsp;%. Die Sterblichkeit der Brutv\u00f6gel war geschlechtsspezifisch unterschiedlich. Erstmals in der Kolonie br\u00fctende Weibchen hatten eine j\u00e4hrliche \u00dcberlebensrate von 86&nbsp;%, die M\u00e4nnchen eine von 81&nbsp;%; nach der ersten Brut betrug die Lebenserwartung der Weibchen demnach 7,1 Jahre, die der M\u00e4nnchen 5,4 Jahre. Jagd spielt in den letzten Jahrzehnten als Todesursache nur noch regional eine Rolle, vor allem auf <a title=\"Neufundland\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Neufundland\">Neufundland<\/a> und in <a title=\"Gr\u00f6nland\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gr%C3%B6nland\">Gr\u00f6nland<\/a>. Die gr\u00f6\u00dfte Verlustursache sind St\u00fcrme. Dreizehenm\u00f6wen schlafen fast ganzj\u00e4hrig auf dem Meer und sind daher au\u00dferdem besonders durch \u00d6lverschmutzungen gef\u00e4hrdet.<\/p>\n<p>Eine in Gro\u00dfbritannien beringte, tot aufgefundene Dreizehenm\u00f6we war 28 Jahre und 6 Monate alt.<\/p>\n<p>Wiederfunde 17 und 18 Jahre alter V\u00f6gel belegen, dass das potenziell erreichbare Lebensalter der Dreizehenm\u00f6we, wie das anderer M\u00f6wenarten auch, sehr hoch sein kann.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><span id=\"Systematik\" class=\"mw-headline\">Systematik<\/span><\/h2>\n<p>Die Gattung <em>Rissa<\/em> enth\u00e4lt au\u00dfer der Dreizehenm\u00f6we nur noch eine weitere Art, die <a title=\"Klippenm\u00f6we\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Klippenm%C3%B6we\">Klippenm\u00f6we<\/a> (<em>Rissa brevirostris<\/em>). Die pazifische Population der Dreizehenm\u00f6we wird h\u00e4ufig als eigene Unterart <em>R. t. pollicaris<\/em> beschrieben, Glutz von Blotzheim und Bauer erkennen die Unterart jedoch nicht an.Eine molekulargenetische Untersuchung der Unterartfrage liegt bisher nicht vor.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><span id=\"Bestand_und_Gef\u00e4hrdung\" class=\"mw-headline\">Bestand und Gef\u00e4hrdung<\/span><\/h2>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Im 19. Jahrhundert wurde die Dreizehenm\u00f6we so stark verfolgt, dass viele Brutkolonien verlassen und in den bestehenden ein starker R\u00fcckgang verzeichnet wurde. Die V\u00f6gel wurden zum Vergn\u00fcgen geschossen, die Eier und die Jungv\u00f6gel wurden gegessen. Mit dem Einsetzen erster Schutzma\u00dfnahmen um 1900 nahm die Art in Gro\u00dfbritannien wieder zu. Eine allgemeine Zunahme der Best\u00e4nde war zumindest in West- und Nordeuropa sp\u00e4testens ab Mitte der 1930er Jahre festzustellen, diese Zunahme hielt mindestens bis Ende der 1980er Jahre an. Im Zuge dieser Bestandszunahme wurde <a title=\"Helgoland\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Helgoland\">Helgoland<\/a>, wo die Art bis Anfang des 19. Jahrhunderts gebr\u00fctet hatte, 1938 wieder besiedelt, <a title=\"D\u00e4nemark\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/D%C3%A4nemark\">D\u00e4nemark<\/a> 1941 und <a title=\"Schweden\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schweden\">Schweden<\/a> 1967. Wesentliche Ursache dieser Bestandszunahme war neben dem weitgehenden Wegfall direkter Verfolgung die ab Mitte der 1950er Jahre immer gr\u00f6\u00dfere werdende Menge an \u00fcber Bord geworfenem <a title=\"Beifang (Fischerei)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Beifang_(Fischerei)\">Beifang<\/a> aus der Fischerei, der von Dreizehenm\u00f6wen intensiv genutzt wird. Dieser war zum Beispiel in den 1990er Jahren Hauptnahrung der Kolonie auf Helgoland.<\/p>\n<p>Auf den <a title=\"Britische Inseln\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Britische_Inseln\">Britischen Inseln<\/a> wurde erstmals 1959 eine einigerma\u00dfen vollst\u00e4ndige Erfassung durchgef\u00fchrt, der Bestand wurde in diesem Jahr auf 170.000 bis 180.000 Brutpaare gesch\u00e4tzt. 1969\/70 wurden bereits 470.000 Paare gez\u00e4hlt, bis Ende der 1980er Jahre hatte sich der Bestand weiter auf 543.600 Paare vergr\u00f6\u00dfert.<\/p>\n<p>Auf den <a title=\"F\u00e4r\u00f6er\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/F%C3%A4r%C3%B6er\">F\u00e4r\u00f6ern<\/a> wurde der Bestand erstmals 1987 vollst\u00e4ndig erfasst, gez\u00e4hlt wurden 230.000 Paare. Bei einer erneuten Z\u00e4hlung 1997 wurde ein starker R\u00fcckgang auf nur noch 160.000 Paare festgestellt, der im Wesentlichen auf Nahrungsmangel w\u00e4hrend der Brutzeit zur\u00fcckgef\u00fchrt wird.<\/p>\n<p>Auf Helgoland verlief die Bestandsentwicklung in den ersten Jahrzehnten nach der Wiederbesiedlung 1938 sehr verhalten. Bis Ende der 60er Jahre wuchs der Bestand langsam auf etwa 200 Paare an, danach nahm die Anzahl der Brutpaare sehr stark zu und stabilisierte sich nach 1995 bei 7000\u20137500 Paaren.<\/p>\n<p>Der Bestand <a title=\"Norwegen\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Norwegen\">Norwegens<\/a> wurde Anfang der 1970er Jahre auf 510.000 Paare gesch\u00e4tzt. Seitdem ging der Bestand dramatisch zur\u00fcck und gilt nun als stark gef\u00e4hrdet.<\/p>\n<p>Ende der 1980er Jahre wurde der Weltbestand auf rund 6,8 Millionen Paare gesch\u00e4tz, im Jahr 2002 wurden hierf\u00fcr 17 bis 18 Millionen Individuen angegeben, davon etwa 900.000 an der Ostk\u00fcste Nordamerikas. Die Population im Pazifik wurde 1994 mit 2,6 Mio. Individuen angegeben.<\/p>\n<p>Trotz zumindest in Teilgebieten abnehmender Best\u00e4nde wird die Art aufgrund des immer noch sehr gro\u00dfen Weltbestandes von der <a class=\"mw-redirect\" title=\"Weltnaturschutzunion\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Weltnaturschutzunion\">IUCN<\/a> als ungef\u00e4hrdet (&#8222;Least concern&#8220;) eingestuft.<\/p>\n<p>foto:Mihai Baciu<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Dreizehenm\u00f6we (Rissa tridactyla) ist eine Art der M\u00f6wen (Larinae). 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