{"id":6319,"date":"2020-10-15T15:59:21","date_gmt":"2020-10-15T13:59:21","guid":{"rendered":"http:\/\/wildtravel.ro\/bird\/goldhahnchen-laubsanger-phylloscopus-proregulus\/"},"modified":"2020-10-15T17:46:40","modified_gmt":"2020-10-15T15:46:40","slug":"goldhahnchen-laubsanger-phylloscopus-proregulus","status":"publish","type":"bird","link":"https:\/\/wildtravel.ro\/de\/bird\/goldhahnchen-laubsanger-phylloscopus-proregulus\/","title":{"rendered":"Goldh\u00e4hnchen-Laubs\u00e4nger &#8211; Phylloscopus proregulus"},"content":{"rendered":"<p>Der <strong>Goldh\u00e4hnchen-Laubs\u00e4nger<\/strong> (<em>Phylloscopus proregulus<\/em>, <a title=\"Synonym (Taxonomie)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Synonym_(Taxonomie)\">Syn.<\/a>: <em> Abrornis proregulus<\/em>) ist eine mittel- und ostasiatische <a title=\"Singv\u00f6gel\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Singv%C3%B6gel\">Singvogelart<\/a> aus der Familie der <a title=\"Laubs\u00e4ngerartige\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Laubs%C3%A4ngerartige\">Laubs\u00e4ngerartigen<\/a>. Sein Brutgebiet erstreckt sich durch die s\u00fcdsibirische Nadelwaldtaiga und dortige Bergw\u00e4lder bis in die n\u00f6rdliche Mongolei und nach Nordostchina. Die V\u00f6gel sind ausgesprochene Langstreckenzieher, die im s\u00fcdlichen China und angrenzenden L\u00e4ndern \u00fcberwintern. In den letzten Jahrzehnten werden auch in Europa vor allem w\u00e4hrend des Herbstzugs Goldh\u00e4hnchen-Laubs\u00e4nger in wachsender Zahl als <a title=\"Irrgast\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Irrgast\">Irrg\u00e4ste<\/a> beobachtet.<\/p>\n<p>Der Name der Art ist auf eine gewisse \u00e4u\u00dferliche \u00c4hnlichkeit mit dem <a title=\"Wintergoldh\u00e4hnchen\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wintergoldh%C3%A4hnchen\">Wintergoldh\u00e4hnchen<\/a> zur\u00fcckzuf\u00fchren, zumal der Goldh\u00e4hnchen-Laubs\u00e4nger einer der kleinsten eurasischen V\u00f6gel vom \u201eZweigs\u00e4nger-Typ\u201c (d.&nbsp;h. der Unterfamilie <a title=\"Sylvioidea\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sylvioidea\">Sylvioidea<\/a>) ist.<\/p>\n<p>Die V\u00f6gel haben f\u00fcr ihre Gr\u00f6\u00dfe einen relativ gro\u00dfen Kopf und einen kurzen Schwanz. Die Oberseite des Gefieders ist allgemein olivgr\u00fcnlich, die Unterseite eher hell. Auff\u00e4llig sind der helle \u00dcberaugenstreif und der dunkle Z\u00fcgel-Augenstreif, sowie die beiden blassgelblichen Fl\u00fcgelstreifen. Allerdings \u00e4hnelt er in diesen Merkmalen dem im selben Verbreitungsgebiet vorkommenden <a title=\"Gelbbrauen-Laubs\u00e4nger\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gelbbrauen-Laubs%C3%A4nger\">Gelbbrauen-Laubs\u00e4nger<\/a>. Charakteristisch sind daher der gelbe Scheitelstreif und ein zitronengelbes B\u00fcrzelband, dass er nur mit einigen nahverwandten s\u00fcdostasiatischen Laubs\u00e4ngerarten teilt, die fr\u00fcher als Unterart des Goldh\u00e4hnchen-Laubs\u00e4ngers betrachtet wurden. Ein sicheres Unterscheidungsmerkmal auch zu diesen Arten ist jedoch der sehr au\u00dfergew\u00f6hnliche Gesang.<\/p>\n<p>Goldh\u00e4hnchen-Laubs\u00e4nger sind <a title=\"Entomophagie\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Entomophagie\">Insektenfresser<\/a>, die ihre Beute in B\u00e4umen und Geb\u00fcsch in kurzen schwirrenden Jagdfl\u00fcgen erhaschen. Da die Art ein sehr gro\u00dfes Verbreitungsgebiet hat und keine negativen Populationstrends bekannt sind, wird sie von der <a title=\"IUCN\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/IUCN\">IUCN<\/a> aus nicht gef\u00e4hrdet (<em>least concern<\/em>) eingeordnet.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-6308\" src=\"http:\/\/wildtravel.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/1d_5.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>Mit einer L\u00e4nge von 9\u201310&nbsp;cm und einem Gewicht von 4\u20137&nbsp;g ist der Goldh\u00e4hnchen-Laubs\u00e4nger einer der kleinsten Zweigs\u00e4nger, noch kleiner als der Gelbbrauen-Laubs\u00e4nger und kaum gr\u00f6\u00dfer als das Wintergoldh\u00e4hnchen. F\u00fcr einen derart kleinen Vogel wirkt der Kopf dennoch relativ gro\u00df, der Schwanz ausgesprochen kurz.<\/p>\n<p>Die Oberseite des Vogel ist allgemein dunkel olivgr\u00fcn. Die gelben Spitzen der Hinterr\u00fcckenfedern bilden ein auff\u00e4lliges Streifenmuster. Die dunklen Mittleren und Gro\u00dfen <a class=\"mw-redirect\" title=\"Vogelfl\u00fcgel\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Vogelfl%C3%BCgel#Federn\">Armdecken<\/a> bilden mit ihren schwefelgelben Spitzen beim ruhenden Vogel beidseitig jeweils zwei auff\u00e4llige Fl\u00fcgelbinden \u2013 eines der wichtigsten Bestimmungsmerkmale der Art. Insbesondere im Jagdflug ist oft das typische, helle, etwa 10&nbsp;mm breite B\u00fcrzelfeld erkennbar. Der ansonsten dunkle Oberkopf ist durch einen deutlichen hellgelben Scheitelstreif gekennzeichnet. Seitlich ist der Kopf durch einen dunklen Z\u00fcgel-Augenstreif und einen zitronengelben \u00dcberaugenstreif, der bis in den Nacken reicht, markiert. \u00dcber dem Schnabel gehen diese \u00dcberaugenstreifen in ein unscharf begrenztes helles Stirnband \u00fcber. Die Unterseite ist hellgrau bis wei\u00df und teilweise hellgelb im Brustbereich, vor allem Richtung der Achseln.<\/p>\n<p>Der Schnabel der V\u00f6gel ist eher kurz. Der Oberschnabel ist schw\u00e4rzlich-braun, der Unterschnabel eher gelblich bis hellbr\u00e4unlich vor allem zur Wurzel hin, zur Spitze hin aber dunkel wie der Oberschnabel. Die <a title=\"Iris (Auge)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Iris_(Auge)\">Iris<\/a> ist braun. Die Beine sind dunkelbraun mit einem Hauch gr\u00fcn oder grau.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>In seinem asiatischen Verbreitungsgebiet kann der Goldh\u00e4hnchen-Laubs\u00e4nger von den sehr \u00e4hnlichen Arten, die fr\u00fcher als seine Unterarten betrachtet wurden, durch die im Vergleich etwas st\u00e4rker gelblichen oben genannten Markierungen, aber vor allem durch seinen unterschiedlichen Gesang unterschieden werden. Aber auch andere asiatische Laubs\u00e4nger sind recht \u00e4hnlich: <a class=\"new\" title=\"Goldbinden-Laubs\u00e4nger (Seite nicht vorhanden)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?title=Goldbinden-Laubs%C3%A4nger&amp;action=edit&amp;redlink=1\">Goldbinden-Laubs\u00e4nger<\/a> (<em>Phylloscopus pulcher<\/em>) und <a title=\"Brookslaubs\u00e4nger\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Brookslaubs%C3%A4nger\">Brookslaubs\u00e4nger<\/a> (<em>Phylloscopus subviridis<\/em>) sind etwas gr\u00f6\u00dfer, heller gr\u00fcn auf der Oberseite und weniger markant gemustert mit eher gelbbraunen, bzw. wei\u00dfen Fl\u00fcgelbinden. Der <a class=\"new\" title=\"Graukehl-Laubs\u00e4nger (Seite nicht vorhanden)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?title=Graukehl-Laubs%C3%A4nger&amp;action=edit&amp;redlink=1\">Graukehl-Laubs\u00e4nger<\/a> (<em>Phylloscopus maculipennis<\/em>) hat einen eher gr\u00e4uliche Kopfzeichnungen, Gesicht und Hals, sowie eine hellgelbe Unterseite.<\/p>\n<p>Der <a class=\"mw-redirect\" title=\"Geschlechtsdimorphismus\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Geschlechtsdimorphismus\">Geschlechtsdimorphismus<\/a> ist schwach ausgepr\u00e4gt, im Schlichtkleid sind die V\u00f6gel auf der Oberseite etwas heller gr\u00fcnlich, haben etwas hellere R\u00e4nder der Schwungfedern und fast wei\u00dfliche Markierungen. Die Jungv\u00f6gel sind den adulten Tieren sehr \u00e4hnlich, wobei die Oberseite einen leichten Braunstich besitzt, die Unterseite eher hellgrau ist. Der \u00dcberaugenstreif ist weniger deutlich. Die adulten V\u00f6gel durchlaufen nach der Brutzeit im August bis September eine <a title=\"Mauser (V\u00f6gel)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mauser_(V%C3%B6gel)\">Vollmauser<\/a>, bevor sie ins Winterquartier wechseln. Die Jungv\u00f6gel mausern das erste Mal nur teilweise und etwas fr\u00fcher (Juli\u2013August), Jungv\u00f6gel und adulte V\u00f6gel durchlaufen vor der Brutphase im M\u00e4rz oder April noch eine Teilmauser, bei der sie die meisten K\u00f6rperfedern und einige Schwanzfedern ersetzen.<\/p>\n<p>Der Gesang des Goldh\u00e4hnchen-Laubs\u00e4ngers wird gew\u00f6hnlich von einer verdeckten Singwarte nahe der Spitze eines hohen Baumes vorgetragen. Der Gesang ist laut, abwechslungsreich und melodisch. Er kann bspw. als <em>tirrit-tirrt-tirritt-tertschie-terschie-tertschie-tschu-tschu-tschi-tschi-tschu-tschu<\/em> beschrieben werden ist dabei aber sehr variabel und enth\u00e4lt oft noch Triller-Elemente. Er erinnert darin an den <a title=\"Kanarengirlitz\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kanarengirlitz\">Kanarengirlitz<\/a>, insgesamt in der Melodie aber auch an den <a class=\"new\" title=\"Waldpieper (Seite nicht vorhanden)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?title=Waldpieper&amp;action=edit&amp;redlink=1\">Waldpieper<\/a>, der auch ein \u00e4hnliches Verbreitungsgebiet besitzt. Der Gesang ist in Strophen von 2\u20134&nbsp;Sekunden unterteilt, wird aber oft in langer Folge von bis zu 10 Minuten vorgetragen. Er wird sowohl im Brut- als auch im \u00dcberwinterungsgebiet und auch auf dem Zug vorgetragen.Der Ruf ist ein kurzes, zweisilbiges, hartes, aber melodisches <em>dschu-ie<\/em>. Im Gegensatz dazu haben die ehemaligen Unterarten sehr unterschiedliche Ges\u00e4nge, die oft metallischer, monotoner und h\u00e4rter klingen. Die Rufe dieser Arten sind typischerweise scharf und einsilbig.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Goldh\u00e4hnchen-Laubs\u00e4nger br\u00fctet in den Nadelw\u00e4ldern der Taiga, die <a title=\"Tannen\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tannen\">Tannen<\/a>, <a title=\"Fichten\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Fichten\">Fichten<\/a>, <a title=\"Kiefern\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kiefern\">Kiefern<\/a> und <a title=\"L\u00e4rchen\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/L%C3%A4rchen\">L\u00e4rchen<\/a> enthalten, aber auch in Bergmischw\u00e4ldern mit <a title=\"Rhododendren\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rhododendren\">Rhododendren<\/a> und einem hohen Nadelholz-Anteil. In Gebirgen (z.&nbsp;B. im <a title=\"Stanowoigebirge\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Stanowoigebirge\">Stanowoigebirge<\/a> und im <a title=\"Kolymagebirge\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kolymagebirge\">Kolymagebirge<\/a>) werden teilweise auch <a title=\"Waldtundra\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Waldtundra\">Kr\u00fcppelw\u00e4lder<\/a> bis zur Baumgrenze bewohnt. In S\u00fcdrussland wurden Brutreviere bis in eine H\u00f6he von 1500\u20131700&nbsp;m festgestellt. Im Winterquartier ist die Spannbreite der Habitate gr\u00f6\u00dfer und umfasst Laub- und Nadelw\u00e4lder, immergr\u00fcne Eichen- und Lorbeerw\u00e4lder, aber auch Geb\u00fcsche und sogar G\u00e4rten.<\/p>\n<p>Das Brutgebiet hat sich im 19.&nbsp;Jahrhundert deutlich nach Westen ausgedehnt. W\u00e4hrend als sibirische Westgrenze der Verbreitung zur vorletzten Jahrhundertwende noch <a title=\"Irkutsk\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Irkutsk\">Irkutsk<\/a> galt, ist die Art mittlerweile im Gebiet um <a title=\"Krasnojarsk\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Krasnojarsk\">Krasnojarsk<\/a> gew\u00f6hnlich und kommt auch schon bei <a title=\"Tomsk\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tomsk\">Tomsk<\/a> und Gebieten westlich des <a title=\"Ob\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ob\">Ob<\/a> regelm\u00e4\u00dfig vor. Auch der <a title=\"Altai\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Altai\">Altai<\/a> ist besiedelt. Die s\u00fcdliche Verbreitungsgrenze zieht sich \u00fcber die n\u00f6rdliche Mongolei bis in die <a title=\"Amur\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Amur\">Amurregion<\/a>, das nord\u00f6stliche China und bis zum <a title=\"Ochotskisches Meer\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ochotskisches_Meer\">Ochotskischem Meer<\/a>. Auch die Insel <a title=\"Sachalin\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sachalin\">Sachalin<\/a> z\u00e4hlt zum Brutgebiet, eventuell auch Teile <a title=\"Nordkorea\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nordkorea\">Nordkoreas<\/a>. N\u00f6rdlich reicht das Brutgebiet in Mittelsibirien teilweise bis zum 64. n\u00f6rdlichen Breitengrad, und in Ostsibirien bis nord\u00f6stlich von <a title=\"Magadan\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Magadan\">Magadan<\/a>.<\/p>\n<p>Die Winterquartiere liegen vornehmlich im subtropischen S\u00fcdchina s\u00fcdlich des <a title=\"Jangtsekiang\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Jangtsekiang\">Jangtsekiang<\/a> einschlie\u00dflich der Insel <a title=\"Hainan\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hainan\">Hainan<\/a>, Nord-<a title=\"Vietnam\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Vietnam\">Vietnam<\/a> und &#8211;<a title=\"Laos\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Laos\">Laos<\/a> und auch Nord-<a title=\"Thailand\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Thailand\">Thailand<\/a>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><span id=\"Siedlungsdichte_und_Status\" class=\"mw-headline\">Siedlungsdichte und Status<\/span><\/h3>\n<p>In weiten Teilen ihres Verbreitungsgebiets ist die Art weitverbreitet und recht h\u00e4ufig. In S\u00fcdostrussland wurden Siedlungsdichten bis zu 35\u201350 Paaren\/km<sup>2<\/sup> festgestellt, obwohl in west- mittel- und nordsibirischen Gebieten eher Dichten von 2\u20136 Paaren\/km<sup>2<\/sup>, ausnahmsweise bis zu 15 Paaren\/km<sup>2<\/sup> festgestellt wurden. Auch in Teilen des \u00dcberwinterungsgebiet in S\u00fcdostasien ist die Art lokal recht h\u00e4ufig.<\/p>\n<p>Da keine gegenteiligen Hinweise vorliegen, wird die Populationsgr\u00f6\u00dfe als stabil angesehen, obwohl keine genaueren Daten vorliegen. Auf Grundlage dieser Einsch\u00e4tzung und des gro\u00dfen Verbreitungsgebiets wird die Art von der <a title=\"IUCN\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/IUCN\">IUCN<\/a> als ungef\u00e4hrdet (<em>least concern<\/em>) eingestuft, da eine h\u00f6here Gef\u00e4hrdungsstufe eine Abnahme von 30 Prozent innerhalb eines Jahrzehnts oder drei Generationen voraussetzen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Hauptzugstrecke des Goldh\u00e4hnchen-Laubs\u00e4ngers f\u00fchrt durch die Mongolei, <a title=\"Mandschurei\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mandschurei\">Mandschurei<\/a>, Korea und vor allem Ost-China. Obwohl die Art auf Sachalin br\u00fctet und im beschriebenen s\u00fcdostasiatischen Gebiet \u00fcberwintert, werden nur wenige V\u00f6gel auf dem Zug in Japan beobachtet. Vor der Jahrtausendwende dort noch eine extreme Ausnahme (eine Beobachtung im Jahr 1967), werden mittlerweile aber doch j\u00e4hrlich Individuen dort nachgewiesen.<\/p>\n<p>Goldh\u00e4hnchen-Laubs\u00e4nger werden im Zuge der Westausbreitung der Art mittlerweile jedes Jahr vor allem im Herbst in Europa als Irrg\u00e4ste beobachtet. Der erste Nachweis in Europa geht auf das Jahr 1829 zur\u00fcck, in dem der \u00f6sterreichische Offizier und Ornithologe <a class=\"new\" title=\"Christoph Fellner von Feldegg (Seite nicht vorhanden)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?title=Christoph_Fellner_von_Feldegg&amp;action=edit&amp;redlink=1\">Christoph Fellner von Feldegg<\/a> ein Exemplar der Art in <a title=\"Dalmatien\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Dalmatien\">Dalmatien<\/a> schoss. <a title=\"John Gould\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/John_Gould\">John Gould<\/a>, der das Exemplar untersuchte und formal beschrieb, erkannte nicht, dass es sich um eine bereits in Asien beschriebene Art handelte, und nannte sie \u201eDalmatinisches <a title=\"Goldh\u00e4hnchen\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Goldh%C3%A4hnchen\">Goldh\u00e4hnchen<\/a>\u201c (engl. \u201eDalmatian Regulus\u201c, <em>Regulus modestus<\/em>). Der deutsche Ornithologe <a title=\"Heinrich G\u00e4tke\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Heinrich_G%C3%A4tke\">Heinrich G\u00e4tke<\/a>, der 1837 auf die damals britische Insel <a title=\"Helgoland\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Helgoland\">Helgoland<\/a> gezogen war, stellte dort immer wieder asiatische Laubs\u00e4nger fest, darunter in den Jahren 1845 und 1875 auch Goldh\u00e4hnchen-Laubs\u00e4nger. In den 80er Jahren des 19. Jahrhunderts wurden dann auch bei <a title=\"Orenburg\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Orenburg\">Orenburg<\/a> im Uralvorland einige Exemplare nachgewiesen und seitdem in immer regelm\u00e4\u00dfigerer Zahl an verschiedenen Stellen Ost- Mittel- und Nordeuropas.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-6312\" src=\"http:\/\/wildtravel.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/1c_4.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>In Westeuropa stammt der erste Nachweis auf den britischen Inseln aus dem Jahr 1896, wo in <a title=\"Norfolk\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Norfolk\">Norfolk<\/a> ein Vogel geschossen wurde. Der n\u00e4chste Nachweis stammt allerdings erst aus dem Jahr 1951. Seitdem ist die Art aber regelrecht h\u00e4ufig als Irrgast gesichtet worden und z\u00e4hlt dort seit 1990 nicht mehr als Seltenheit. Im Jahr 2003 wurden sogar 313 Exemplare im Vereinigten K\u00f6nigreich gez\u00e4hlt.In den nordischen L\u00e4ndern Schweden, Finnland und D\u00e4nemark erscheint der Vogel mittlerweile j\u00e4hrlich. Auch an den norddeutschen K\u00fcsten werden seit der Jahrtausendwende fast j\u00e4hrlich Individuen festgestellt, vor allem auf Helgoland, aber auch auf anderen vorgelagerten Inseln wie der <a title=\"Greifswalder Oie\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Greifswalder_Oie\">Greifswalder Oie<\/a>.<\/p>\n<p>Die meisten europ\u00e4ischen Nachweise des Goldh\u00e4hnchen-Laubs\u00e4ngers sind V\u00f6gel im ersten Lebensjahr.Verschieden Gr\u00fcnde f\u00fcr das stetige Anwachsen der Zahl der Nachweise in Westeuropa werden diskutiert. Klassischerweise wurden die V\u00f6gel als vom Normverhalten abweichende Irrg\u00e4ste gesehen. Die H\u00e4ufigkeit gerade mittelsibirischer Arten, insbesondere dieser Art, f\u00fchrte schlie\u00dflich zur Theorie des <a title=\"Umkehrzug\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Umkehrzug\">Umkehrzuges<\/a>, da die Jungv\u00f6gel auf dem Weg nach Westeuropa praktisch genau <em>entgegengesetzt<\/em> zu ihrem eigentlichen Zugweg wandern. Neuerdings wird auch die Etablierung eines neuen Zugweges vermutet, der die zunehmend milden klimatischen Verh\u00e4ltnisse im winterlichen Westeuropa ausnutzt. Kritik an dieser Idee r\u00fchrt von der Tatsache her, dass viele dieser Vogel in Nordwest-Spanien \u00fcberwintern sollten, aber in Spanien insgesamt wenig, und wenn, dann im Osten beobachtet werden. Es wurde daher vorgeschlagen, dass die V\u00f6gel von den h\u00e4ufigen mittel- und westeurop\u00e4ischen Beobachtungsorten ausgehend ihren Zug direkt in s\u00fcd\u00f6stliche Richtung fortsetzen.<\/p>\n<p>Au\u00dferhalb Europas wurde die Art als Irrgast auch in <a title=\"Nordafrika\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nordafrika\">Nordafrika<\/a> (Tunesien und Marokko), im Nahen Osten (Israel, T\u00fcrkei und Iran), <a title=\"Zentralasien\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Zentralasien\">Zentralasien<\/a> (Usbekistan and Tadschikistan), S\u00fcd- und S\u00fcdostasien (Bangladesch und Taiwan), sowie in <a title=\"Alaska\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Alaska\">Alaska<\/a> nachgewiesen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><span id=\"Verhalten\" class=\"mw-headline\">Verhalten<\/span><\/h2>\n<p>Der Goldh\u00e4hnchen-Laubs\u00e4nger ist nicht besonders scheu, aber seine unauff\u00e4llige Lebensweise im Kronenbereich macht ihn schwer zu beobachten. Der Vogel ist praktisch st\u00e4ndig flatternd in Bewegung und r\u00fcttelt dabei auch nach Art der <a title=\"Goldh\u00e4hnchen\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Goldh%C3%A4hnchen\">Goldh\u00e4hnchen<\/a>, allerdings wesentlich h\u00e4ufiger.Zuweilen h\u00e4ngt der Vogel auch nach Meisenart \u00fcberkopf.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><span id=\"Ern\u00e4hrung\" class=\"mw-headline\">Ern\u00e4hrung<\/span><\/h3>\n<p>Wie andere Laubs\u00e4nger ist der Goldh\u00e4hnchen-Laubs\u00e4nger <a title=\"Entomophagie\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Entomophagie\">insektivor<\/a> und ern\u00e4hrt sich von den <a title=\"Imago (Zoologie)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Imago_(Zoologie)\">Imagines<\/a>, <a title=\"Larve\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Larve\">Larven<\/a> and <a title=\"Puppe (Insekt)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Puppe_(Insekt)\">Puppen<\/a> kleiner Insekten wie <a title=\"Fliegen\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Fliegen\">Fliegen<\/a>, <a title=\"Echte Motten\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Echte_Motten\">Motten<\/a> und <a title=\"Blattl\u00e4use\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Blattl%C3%A4use\">Blattl\u00e4usen<\/a> sowie auch von <a title=\"Spinnentiere\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Spinnentiere\">Spinnentieren<\/a>. Die Nahrung wird von Bl\u00e4ttern und Zweigen aufgelesen oder auch in kurzen Jagdfl\u00fcgen <a title=\"Fliegenschn\u00e4pper\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Fliegenschn%C3%A4pper\">fliegenschn\u00e4pperartig<\/a> erbeutet. Au\u00dferhalb der Brutzeit schlie\u00dfen sie sich zur Nahrungssuche auch gemischten Schw\u00e4rmen aus Kleinv\u00f6geln, darunter <a title=\"Meisen\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Meisen\">Meisen<\/a>, Goldh\u00e4hnchen und andere Laubs\u00e4nger. Im Winterquartier umfasst das Spektrum der Arten, mit denen die Futtersuche gemeinschaftlich begangen wird, auch <a title=\"Brillenv\u00f6gel\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Brillenv%C3%B6gel\">Brillenv\u00f6gel<\/a>, <a title=\"Stachelb\u00fcrzler\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Stachelb%C3%BCrzler\">Stachelb\u00fcrzler<\/a> and <a title=\"Timalien\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Timalien\">Timalien<\/a>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><span id=\"Fortpflanzung\" class=\"mw-headline\">Fortpflanzung<\/span><\/h3>\n<p>Die Brutzeit findet von Juni bis Juli statt, die Eier werden ab Mitte Juni gelegt. Das Nest wird nur vom Weichchen gebaut, \u00fcblicherweise in der N\u00e4he des Stammes eines Nadelbaum in einer H\u00f6he zwischen 2 und 5&nbsp;m, vereinzelt bis zu 13&nbsp;H\u00f6he. Ausnahmsweise wird auch in Geb\u00fcsch oder Kr\u00fcppelholz gebr\u00fctet. Das Nest ist ein kugelf\u00f6rmiges etwa 8&nbsp;cm gro\u00dfes Konstrukt aus Moosen, Flechten, Nadeln und Halmen mit einer Innenpolsterung aus Federn, Gras und Tierhaaren. Es werden vier bis sechs Eier gelegt, die nur vom Weibchen bebr\u00fctet werden. Die Eier sind wei\u00dflich mit dunkelfarbigen Punkten, die sich zum stumpfen Pol hin verdichten. Die Jungen schl\u00fcpfen nach 12\u201313 Tagen und werden nach weiteren 12\u201314 Tagen fl\u00fcgge. In dieser Zeit werden sie ausschlie\u00dflich vom Weibchen versorgt, danach noch f\u00fcr etwa eine Woche von beiden Eltern. Im S\u00fcden des Verbreitungsgebiet wird manchmal eventuell auch eine Zweitbrut durchgef\u00fchrt, aber detailliertere Erkenntnisse zu diesem Thema liegen noch nicht vor. Das Brutrevier ist \u00fcblicherweise 3\u20135&nbsp;ha gro\u00df, ausnahmsweise auch bis zu 10&nbsp;ha.<\/p>\n<p>Der Goldh\u00e4hnchen-Laubs\u00e4nger ist Wirtsvogel des auf Laubs\u00e4nger und Pieper spezialisierten <a title=\"Hopfkuckuck\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hopfkuckuck\">Hopfkuckucks<\/a>, der wie sein naher Verwandter, der (gew\u00f6hnliche) <a title=\"Kuckuck\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kuckuck\">Kuckuck<\/a>, ein <a class=\"mw-redirect\" title=\"Brutparasit\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Brutparasit\">Brutparasit<\/a> ist. Die Eier dieses Kuckuck sind \u00e4hnlich gef\u00e4rbt, aber etwas gr\u00f6\u00dfer als die des Wirtsvogels.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><span id=\"Systematik\" class=\"mw-headline\">Systematik<\/span><\/h2>\n<p>Erstbeschreiber der Art ist der deutsche Zoologe <a title=\"Peter Simon Pallas\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Peter_Simon_Pallas\">Peter Simon Pallas<\/a>, der die Art am <a title=\"Ingoda\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ingoda\">Ingoda<\/a>-Fluss in <a title=\"Sibirien\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sibirien\">Sibirien<\/a> im Mai 1772 fand. Pallas leitete damals eine wissenschaftliche Expedition nach Sibirien im Auftrag der Zarin <a class=\"mw-redirect\" title=\"Katharina die Gro\u00dfe\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Katharina_die_Gro%C3%9Fe\">Katharina die Gro\u00dfe<\/a>, die zwischen 1768 und 1774 stattfand. Bei der Ver\u00f6ffentlichung im Jahr 1811 benannte er die Art als <em>Motacilla proregulus<\/em>. Der englische Name des Goldh\u00e4hnchen-Laubs\u00e4ngers lautet zu Ehren des Erstbeschreibers \u201e<em>Pallas&#8217;s leaf warbler<\/em>\u201c.<\/p>\n<p>Der heutige wissenschaftliche Gattungsname <em>Phylloscopus<\/em> leitet sich aus dem <a class=\"mw-redirect\" title=\"Altgriechisch\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Altgriechisch\">Altgriechischen<\/a> <em>\u03c6\u03cd\u03bb\u03bb\u03bf\u03bd (ph\u00fdllon)<\/em>, \u201eBlatt\u201c, und <em>skopos<\/em>, \u201eSucher\u201c (von <em>\u03c3\u03ba\u03bf\u03c0\u03ad\u03c9<\/em>, \u201esp\u00e4hen, umherschauen, betrachten\u201c) ab. Das <a title=\"Epitheton\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Epitheton#Biologie\">Artepitheton<\/a> <em>proregulus<\/em> stammt vom griechischen <em>pro<\/em>, \u201enahe\u201c, und lateinisch <em>regulus<\/em>, \u201ekleiner K\u00f6nig\u201c, das sich auf das <a title=\"Wintergoldh\u00e4hnchen\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wintergoldh%C3%A4hnchen\">Wintergoldh\u00e4hnchen<\/a>, <em>Regulus regulus<\/em> bezieht.<\/p>\n<p>Die 1826 vom deutschen Zoologen <a title=\"Friedrich Boie\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Friedrich_Boie\">Friedrich Boie<\/a> erstbeschriebene Gattung <em>Phylloscopus<\/em> erh\u00e4lt zurzeit etwa 78 Arten kleiner Singv\u00f6gel vom Zweigs\u00e4ngertyp und tr\u00e4gt den deutschen Namen <a title=\"Laubs\u00e4nger\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Laubs%C3%A4nger\">Laubs\u00e4nger<\/a>. Fr\u00fcher Teil der damals gr\u00f6\u00dferen Familie der <a class=\"mw-redirect\" title=\"Sylviidae\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sylviidae\">Sylviidae<\/a>, bildet die Gattung heute eine eigene Familie, die <a class=\"mw-redirect\" title=\"Phylloscopidae\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Phylloscopidae\">Phylloscopidae<\/a>.<\/p>\n<p>Innerhalb der Gattung ist der Goldh\u00e4hnchen-Laubs\u00e4nger Teil einer Gruppe \u00e4hnlicher, sehr kleiner, asiatischer Zweigs\u00e4ngerarten mit \u00e4hnlichen Merkmalen, wie gelblich-wei\u00dfer Unterseite, deutlichem \u00dcberaugenstreif, Scheitelstreif und Fl\u00fcgelbinden, die auch genetisch verwandt sind und innerhalb der Gattung eine <a title=\"Klade\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Klade\">Klade<\/a> bilden. Fr\u00fcher wurden die V\u00f6gel dieser Gruppe als eigene Gattung <em>Abrornis<\/em> (von griechisch \u03b1\u03b2\u03c1\u03bf\u03c2, abros: h\u00fcbsch und \u03bf\u03c1\u03bd\u03b9\u03c2, ornis: Vogel) gef\u00fchrt, die allerdings noch einige nicht n\u00e4her verwandte Arten enthielt. Heute wird diese Gattung wieder von einigen Autoren im Sinne der etwa zehn Arten umfassenden oben genannten Klade gef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Vier der Arten der <em>Abrornis<\/em>-Klade wurden fr\u00fcher als <a title=\"Unterart\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Unterart\">Unterarten<\/a> des Goldh\u00e4hnchen-Laubs\u00e4ngers gef\u00fchrt. Die Art im heutigen Sinne wurde damals als <a class=\"mw-redirect\" title=\"Nominatform\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nominatform\">Nominatform<\/a> <em>P. p. proregulus<\/em> gef\u00fchrt. Die anderen vier Unterarten besitzen Brutgebiete, die weiter s\u00fcdlich und oft in h\u00f6heren Lagen liegen, etwa im westlichen <a title=\"Himalaya\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Himalaya\">Himalaya<\/a>, in <a title=\"Yunnan\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Yunnan\">Yunnan<\/a> und n\u00f6rdlich bis <a title=\"Gansu\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gansu\">Gansu<\/a> und <a title=\"Hebei\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hebei\">Hebei<\/a> (nur hier mit Kontakt zum Brutgebiet der Nominatform).<\/p>\n<p>Obwohl schon im 19.&nbsp;Jahrhundert Feldornithologen wie <a title=\"Gilbert White\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gilbert_White\">Gilbert White<\/a> und <a title=\"William Edwin Brooks\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/William_Edwin_Brooks\">William Edwin Brooks<\/a> die Bedeutung der Laut\u00e4u\u00dferungen zur Unterscheidung der sehr \u00e4hnlich aussehenden Laubs\u00e4nger unterstrichen,wurde diese Sichtweise lange Zeit von der Fachwelt mit Skepsis betrachtet. In j\u00fcngerer Zeit wird die Vokalisation zunehmend als bedeutsamer f\u00fcr die Systematik gesehen. Im Falle des Goldh\u00e4hnchen-Laubs\u00e4ngers hat dies dazu gef\u00fchrt, dass die s\u00fcdlichen Unterarten wegen ihrer deutlich anderen Rufe und Ges\u00e4nge als eigene Arten abgetrennt wurden, obwohl die Gefiedermerkmale sich nur wenig unterscheiden. Dieser \u201eSplit\u201c wurde durch molekulargenetische Untersuchungen von <a title=\"Per Alstr\u00f6m\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Per_Alstr%C3%B6m\">Per Alstr\u00f6m<\/a> aus dem Jahre best\u00e4tigt, so dass der Goldh\u00e4hnchen-Laubs\u00e4nger heutzutage (2018) allgemein als <a title=\"Monotypisch\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Monotypisch\">monotypische<\/a> Art angesehen wird. Die als neue Arten abgetrennten Unterarten sind:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li><a class=\"new\" title=\"Gelbb\u00fcrzel-Laubs\u00e4nger (Seite nicht vorhanden)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?title=Gelbb%C3%BCrzel-Laubs%C3%A4nger&amp;action=edit&amp;redlink=1\">Gelbb\u00fcrzel-Laubs\u00e4nger<\/a> (<em>Phylloscopus chloronotus<\/em>): Entlang des Himalaya von <a title=\"Pakistan\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Pakistan\">Pakistan<\/a> bis <a title=\"Nepal\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nepal\">Nepal<\/a> und <a title=\"Assam\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Assam\">Assam<\/a>, angrenzend dort s\u00fcdwestliches China. Zwei Unterarten: <em>P. c. chloronotus<\/em> und <em>P. c. simlaensis<\/em>.<\/li>\n<li><a class=\"new\" title=\"Sichuanlaubs\u00e4nger (Seite nicht vorhanden)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?title=Sichuanlaubs%C3%A4nger&amp;action=edit&amp;redlink=1\">Sichuanlaubs\u00e4nger<\/a> (<em>Phylloscopus forresti<\/em>): S\u00fcdchina (<a title=\"Tibet\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tibet\">Tibet<\/a>, <a title=\"Shaanxi\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Shaanxi\">Shaanxi<\/a>, <a title=\"Shanxi\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Shanxi\">Shanxi<\/a>, s\u00fcdlich bis Yunnan und West-<a title=\"Sichuan\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sichuan\">Sichuan<\/a>), evtl. westliches und n\u00f6rdliches <a title=\"Myanmar\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Myanmar\">Myanmar<\/a><\/li>\n<li><a class=\"new\" title=\"Kansulaubs\u00e4nger (Seite nicht vorhanden)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?title=Kansulaubs%C3%A4nger&amp;action=edit&amp;redlink=1\">Kansulaubs\u00e4nger<\/a> (<em>Phylloscopus kansuensis<\/em>): Zentral-China (<a title=\"Qinghai\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Qinghai\">Qinghai<\/a> und Gansu), monotypisch.<\/li>\n<li><a class=\"new\" title=\"Yunnanlaubs\u00e4nger (Seite nicht vorhanden)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?title=Yunnanlaubs%C3%A4nger&amp;action=edit&amp;redlink=1\">Yunnanlaubs\u00e4nger<\/a> (<em>Phylloscopus yunnanensis<\/em>): Zentral- bis Nordost-China (Sichuan, Qinghai, S\u00fcd-Gansu, Shaanxi und Hebei), monotypisch.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die insgesamt f\u00fcnf Arten bilden damit einen Arten-Komplex oder eine <a title=\"Superspezies\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Superspezies\">Superspezies<\/a>. Der Goldh\u00e4hnchen-Laubs\u00e4nger scheint sich vor 4,1\u20135,5&nbsp;Mio. vom Yunnanlaubs\u00e4nger genetisch getrennt zu haben, von den anderen Arten etwa vor 1,7\u20133,2&nbsp;Mio. Jahren.<\/p>\n<p>Foto :&nbsp; Mihai Baciu<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Goldh\u00e4hnchen-Laubs\u00e4nger (Phylloscopus proregulus, Syn.: Abrornis proregulus) ist eine mittel- und ostasiatische Singvogelart aus der Familie der Laubs\u00e4ngerartigen. Sein Brutgebiet erstreckt sich durch die s\u00fcdsibirische Nadelwaldtaiga und dortige Bergw\u00e4lder bis in die n\u00f6rdliche Mongolei und nach Nordostchina. Die V\u00f6gel sind ausgesprochene Langstreckenzieher, die im s\u00fcdlichen China und angrenzenden L\u00e4ndern \u00fcberwintern. 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