{"id":6293,"date":"2012-07-04T10:44:12","date_gmt":"2012-07-04T08:44:12","guid":{"rendered":"http:\/\/wildtravel.ro\/bird\/mehlschwalbe-delichon-urbicum\/"},"modified":"2020-02-26T15:53:15","modified_gmt":"2020-02-26T13:53:15","slug":"mehlschwalbe-delichon-urbicum","status":"publish","type":"bird","link":"https:\/\/wildtravel.ro\/de\/bird\/mehlschwalbe-delichon-urbicum\/","title":{"rendered":"Mehlschwalbe (Delichon urbicum)"},"content":{"rendered":"<p>Die <strong>Mehlschwalbe<\/strong> (<em>Delichon urbicum<\/em>, <a title=\"Synonym (Taxonomie)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Synonym_(Taxonomie)\">Syn.<\/a>: <em>Delichon urbica<\/em>), auch <em>Stadtschwalbe<\/em> und <em>Kirchschwalbe<\/em> genannt, ist eine <a title=\"V\u00f6gel\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/V%C3%B6gel\">Vogel<\/a><a title=\"Art (Biologie)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Art_(Biologie)\">art<\/a> aus der Familie der <a title=\"Schwalben\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schwalben\">Schwalben<\/a> (Hirundinidae). Sie ist neben <a title=\"Uferschwalbe\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Uferschwalbe\">Ufer-<\/a>, <a title=\"Rauchschwalbe\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rauchschwalbe\">Rauch-<\/a> und <a title=\"Felsenschwalbe\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Felsenschwalbe\">Felsenschwalbe<\/a> die vierte Art dieser Familie, die in Mitteleuropa als Brutvogel vorkommt. Sie ist besonders gut durch den wei\u00dfen <a title=\"B\u00fcrzel\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/B%C3%BCrzel\">B\u00fcrzel<\/a> zu identifizieren, den keine andere europ\u00e4ische Schwalbenart zeigt.<\/p>\n<p>Das Verbreitungsgebiet der Mehlschwalbe erstreckt sich \u00fcber fast ganz Europa und das au\u00dfertropische Asien. Trotz dieses gro\u00dfen Verbreitungsgebietes werden lediglich zwei Unterarten unterschieden. Mehlschwalben sind ausgepr\u00e4gte <a class=\"mw-redirect\" title=\"Zugvogel\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Zugvogel\">Zugv\u00f6gel<\/a>. Die westeurasischen Brutv\u00f6gel \u00fcberwintern in der Regel in Afrika in einem Gebiet, das sich von der S\u00fcdgrenze der <a title=\"Sahara\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sahara\">Sahara<\/a> bis zur <a title=\"Kapprovinz\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kapprovinz\">Kapprovinz<\/a> erstreckt. Die ostasiatischen Brutv\u00f6gel halten sich w\u00e4hrend des Winterhalbjahres in einem Gebiet auf, das vom S\u00fcden <a title=\"China\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/China\">Chinas<\/a> \u00fcber <a title=\"Indonesien\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Indonesien\">Indonesien<\/a> bis nach <a title=\"Assam\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Assam\">Assam<\/a> reicht.<\/p>\n<p>&nbsp;<img decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-1527\" src=\"http:\/\/wildtravel.ro\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/caaaa.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>Die Mehlschwalbe hat eine K\u00f6rperl\u00e4nge von etwa 13 Zentimeter und wiegt zwischen 16 und 25 Gramm. Sie ist damit kleiner und schlanker als ein <a title=\"Haussperling\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Haussperling\">Sperling<\/a> und z\u00e4hlt innerhalb der Familie der Schwalben zu den mittelgro\u00dfen V\u00f6geln.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Bei adulten Mehlschwalben sind der Kopf, der R\u00fccken, die Oberseite der Fl\u00fcgel und der Schwanz blauschwarz. Die gesamte K\u00f6rperunterseite und der <a title=\"B\u00fcrzel\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/B%C3%BCrzel\">B\u00fcrzel<\/a> kontrastieren dazu mit einer reinwei\u00dfen bis mehlwei\u00dfen F\u00e4rbung. Auch die kurzen Beine und die F\u00fc\u00dfe sind wei\u00df befiedert. Die Zehen und die wenigen unbefiederten Stellen der Beine sind hell fleischfarben. Verglichen mit der <a title=\"Rauchschwalbe\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rauchschwalbe\">Rauchschwalbe<\/a> ist der Schwanz weniger stark gegabelt; es fehlen stark verl\u00e4ngerte \u00e4u\u00dfere Federn. Die Augen sind braun; der Schnabel ist kurz und schwarz. Ein <a class=\"mw-redirect\" title=\"Geschlechtsdimorphismus\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Geschlechtsdimorphismus\">Geschlechtsdimorphismus<\/a> existiert nicht.<\/p>\n<p>Gelegentlich treten unter Mehlschwalben auch <a title=\"Albinismus\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Albinismus\">Wei\u00dflinge<\/a> auf, deren Gefieder entweder vollst\u00e4ndig wei\u00df ist oder bei denen die wei\u00dfen Partien deutlich ausgedehnter sind als bei normal gef\u00e4rbten Mehlschwalben. In der Literatur sind unter anderem Individuen beschrieben, bei denen nur der Kopf normal gef\u00e4rbt und der Rest des K\u00f6rpers wei\u00df befiedert war oder bei denen rechts nur Fl\u00fcgelbug, Fl\u00fcgeldecke und <a title=\"Handschwinge\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Handschwinge\">Handschwingen<\/a> reinwei\u00df waren<\/p>\n<p>Jungv\u00f6gel unterscheiden sich von adulten V\u00f6geln durch eine br\u00e4unliche bis br\u00e4unlich-schwarze K\u00f6rperoberseite, die erst an einigen Stellen bl\u00e4ulich-schwarz gl\u00e4nzt. Die Fl\u00fcgel sind gleichfalls br\u00e4unlich gef\u00e4rbt und noch glanzlos. Die Kehle sowie die Flanken sind grau befiedert. Das auff\u00e4lligste Unterscheidungsmerkmal ist der graue B\u00fcrzel (bei den Adulten reinwei\u00df). Er wirkt gesprenkelt, da seine dunkelbraunen Federn wei\u00dfe Spitzen aufweisen.<\/p>\n<p>Das Dunenkleid frisch geschl\u00fcpfter Mehlschwalben ist gr\u00e4ulich-wei\u00df gef\u00e4rbt. Durch die Pelzdunen haben \u00e4ltere Nestlinge ein wei\u00dfwolliges Aussehen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><span id=\"Flugbild_und_Fluggeschwindigkeit\" class=\"mw-headline\">Flugbild und Fluggeschwindigkeit<\/span><\/h3>\n<p>Der Flug der Mehlschwalbe ist verglichen mit dem der Rauchschwalbe weniger rei\u00dfend, sondern eher flatternd und von l\u00e4ngeren Gleitphasen unterbrochen. Charakteristisch f\u00fcr ihren Jagdflug ist ein h\u00e4ufiges, abruptes Hochsteigen mit schwirrenden Fl\u00fcgelschl\u00e4gen. Die Fl\u00fcgelschlagfrequenz betr\u00e4gt bei der Mehlschwalbe im Durchschnitt 5,3 Schl\u00e4ge pro Sekunde, w\u00e4hrend sie bei der Rauchschwalbe mit 4,4 Schl\u00e4gen pro Sekunde etwas langsamer ist. Grunds\u00e4tzlich jagt die Mehlschwalbe in h\u00f6heren Luftschichten als die Rauchschwalbe. Auch wenn sie gelegentlich <a title=\"Pflug\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Pflug\">pfl\u00fcgenden<\/a> <a title=\"Traktor\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Traktor\">Traktoren<\/a> oder Weidevieh nachfliegt, um aufgescheuchte Insekten zu fangen, so betr\u00e4gt ihre Jagdflugh\u00f6he im Brutgebiet durchschnittlich 21 Meter, in ihren \u00dcberwinterungsgebieten sogar 50 Meter \u00fcber dem Boden. Rauchschwalben dagegen erjagen den gr\u00f6\u00dften Teil ihrer Beute in einer Flugh\u00f6he von sieben bis acht Metern.<\/p>\n<p>Von Greifv\u00f6geln verfolgte Mehlschwalben erreichen eine Geschwindigkeit bis zu 74 Kilometer pro Stunde. Ziehende Mehlschwalben fliegen mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 43 Kilometern pro Stunde. Die Strecke zwischen dem Brutplatz und ihren Jagdrevieren legen sie mit durchschnittlich 38 Kilometern pro Stunde zur\u00fcck.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><span id=\"Unterscheidung_von_anderen_Vogelarten\" class=\"mw-headline\">Unterscheidung von anderen Vogelarten<\/span><\/h3>\n<p>Aufgrund der charakteristischen K\u00f6rperform und der Flugweise ordnen auch ornithologisch weniger Ge\u00fcbte Mehlschwalben den Schwalben zu. Im mitteleurop\u00e4ischen Brutgebiet \u00fcberlappt sich die Verbreitung der Mehlschwalbe mit drei anderen Schwalbenarten, von denen sie aber gut unterscheidbar ist: Die <a title=\"Uferschwalbe\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Uferschwalbe\">Uferschwalbe<\/a> als kleinste europ\u00e4ische Schwalbe besitzt eine einfarbig mittelbraune Oberseite, ein braunes Brustband sowie einen nur schwach gegabelten Schwanz. Die Rauchschwalbe hat eine metallisch gl\u00e4nzende blauschwarze K\u00f6rperoberseite, weist aber anders als die Mehlschwalbe stark verl\u00e4ngerte \u00e4u\u00dfere Schwanzfedern, ein blauschwarzes Kropfband und eine kastanienrote Kehle und Stirn auf. Die in Mitteleuropa deutlich seltener zu beobachtende <a title=\"Felsenschwalbe\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Felsenschwalbe\">Felsenschwalbe<\/a> ist gr\u00f6\u00dfer als die Mehlschwalbe und hat \u00e4hnlich wie die Uferschwalbe eine braune Oberseite. Ihr Schwanz ist gerade abgeschnitten und am unteren Ende der Schwanzfedern finden sich wie bei der Rauchschwalbe wei\u00dfe Felder. Als Brutvogel kommt die Felsenschwalbe regelm\u00e4\u00dfig am Alpennordrand vor. Im afrikanischen \u00dcberwinterungsgebiet besteht eine Verwechslungsm\u00f6glichkeit von nicht voll ausgef\u00e4rbten Jungv\u00f6geln der Mehlschwalbe mit der <a class=\"new\" title=\"Graub\u00fcrzelschwalbe (Seite nicht vorhanden)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?title=Graub%C3%BCrzelschwalbe&amp;action=edit&amp;redlink=1\">Graub\u00fcrzelschwalbe<\/a> (<em>Pseudhirundo griseopyga<\/em>), einer auf Afrika beschr\u00e4nkten Schwalbenart. Bei dieser Art ist jedoch die Unterseite deutlich grauer gef\u00e4rbt und der Schwanz ist l\u00e4nger und tiefer gegabelt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><span id=\"Stimme\" class=\"mw-headline\">Stimme<\/span><\/h2>\n<p>Mehlschwalben sind sehr ruffreudige V\u00f6gel. Am h\u00e4ufigsten zu h\u00f6ren ist ein leises, schwatzendes Zwitschern oder Leiern, das nicht so abwechslungsreich und melodi\u00f6s wie das der Rauchschwalbe ist. Im Flug und beim Anflug ans Nest ist regelm\u00e4\u00dfig ein <em>tritri<\/em> oder <em>driddrli<\/em> zu h\u00f6ren. Der Kontaktlaut ist ein hartes <em>trieer<\/em>, gelegentlich lautmalerisch auch als <em>chirrp<\/em> umschrieben. Dieser Ruf ist auch im \u00dcberwinterungsgebiet zu h\u00f6ren. Der Alarmruf ist ein schrilles <em>tsier<\/em> oder <em>tseep<\/em>.<\/p>\n<p>Auffallend sind die Bettellaute, die die jungen Mehlschwalben ab einem Alter von zwei bis vier Tagen von sich geben. Junge Nestlinge lassen zun\u00e4chst ein einsilbiges <em>tik tik tik<\/em> h\u00f6ren; bei \u00e4lteren Nestlingen \u00e4ndert sich dies zu einem <em>zittritvitvii<\/em>. Ab einem Alter von etwa zwei Wochen sind die Bettellaute der Nestlinge auch w\u00e4hrend der Nacht zu h\u00f6ren.<\/p>\n<div class=\"thumbinner\" style=\"width: 222px;\"><a class=\"image\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Datei:Delichon_urbicum.png\"><img decoding=\"async\" class=\"thumbimage\" src=\"https:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/thumb\/c\/c5\/Delichon_urbicum.png\/220px-Delichon_urbicum.png\" alt=\"\" data-file-width=\"838\" data-file-height=\"573\" width=\"220\" height=\"150\"><\/a><\/div>\n<div class=\"thumb tright\">\n<div class=\"thumbinner\" style=\"width: 222px;\">\n<div class=\"thumbcaption\">Verbreitung: Brutgebiete gelb, \u00dcberwinterungsgebiete blau<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das Verbreitungsgebiet der beiden Unterarten der Mehlschwalbe erstreckt sich \u00fcber Eurasien und Afrika. Es wird auf insgesamt 10 Millionen Quadratkilometer gesch\u00e4tzt.<\/p>\n<p>Die unter anderem in Mitteleuropa br\u00fctende <a title=\"Nominotypisches Taxon\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nominotypisches_Taxon\">Nominatform<\/a> <em>Delichon urbicum urbicum<\/em> hat ein Verbreitungsgebiet, dessen Nordgrenze in <a title=\"Skandinavien\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Skandinavien\">Skandinavien<\/a> etwa beim 71. n\u00f6rdlichen Breitengrad und in West<a title=\"Sibirien\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sibirien\">sibirien<\/a> beim 62. Breitengrad liegt. Die \u00f6stliche Verbreitungsgrenze verl\u00e4uft durch die <a title=\"Mongolei\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mongolei\">Mongolei<\/a> und entlang des Flusses <a title=\"Jenissei\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Jenissei\">Jenissei<\/a>. In s\u00fcdlicher Richtung erstreckt sich das Verbreitungsgebiet bis zum Mittelmeergebiet und S\u00fcdosteuropa. Die Nominatform kommt unter anderem auf den <a class=\"mw-redirect\" title=\"Balearen\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Balearen\">Balearen<\/a>, <a title=\"Malta\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Malta\">Malta<\/a>, <a title=\"Korsika\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Korsika\">Korsika<\/a>, <a title=\"Sardinien\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sardinien\">Sardinien<\/a>, <a title=\"Sizilien\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sizilien\">Sizilien<\/a> sowie <a title=\"Zypern\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Zypern\">Zypern<\/a> vor. Brutgebiete finden sich auch im nordwestlichen Afrika von <a title=\"Marokko\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Marokko\">Marokko<\/a> bis ins n\u00f6rdliche <a title=\"Algerien\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Algerien\">Algerien<\/a>. Vereinzelt finden sich auch br\u00fctende Mehlschwalben in <a title=\"Tunesien\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tunesien\">Tunesien<\/a>, <a title=\"Libyen\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Libyen\">Libyen<\/a>, <a title=\"Israel\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Israel\">Israel<\/a>, im Gebiet der <a title=\"Sahara\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sahara\">Sahara<\/a> sowie in <a title=\"S\u00fcdafrika\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/S%C3%BCdafrika\">S\u00fcdafrika<\/a> und <a title=\"Namibia\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Namibia\">Namibia<\/a>. Weiter \u00f6stlich erstreckt sich das Verbreitungsgebiet bis zur <a title=\"Krim\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Krim\">Krim<\/a>, dem <a title=\"Kaukasus\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kaukasus\">Kaukasus<\/a> und verl\u00e4uft bis in den Norden <a title=\"Afghanistan\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Afghanistan\">Afghanistans<\/a>. Vorgeschobene Brutgebiete finden sich au\u00dferdem im <a title=\"Pamir (Gebirge)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Pamir_(Gebirge)\">Pamirgebiet<\/a>, im Norden von <a title=\"Kaschmir\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kaschmir\">Kaschmir<\/a>, in <a title=\"Ladakh\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ladakh\">Ladakh<\/a> und im Norden von <a title=\"Punjab\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Punjab\">Punjab<\/a>.<\/p>\n<p>Die \u00dcberwinterungsgebiete der Nominatform liegen f\u00fcr die \u00f6stlichen Populationen in Nordostindien. In Afrika erstreckt sich das \u00dcberwinterungsgebiet vom S\u00fcden der Sahara bis zur Kapprovinz.<\/p>\n<p>Die Unterart <em>Delichon urbicum lagopodum<\/em> br\u00fctet vom westsibirischen Tiefland bis zum mittelsibirischen Bergland und der Region der Fl\u00fcsse <a title=\"Lena (Arktischer Ozean)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Lena_(Arktischer_Ozean)\">Lena<\/a> und <a title=\"Jana (Laptewsee)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Jana_(Laptewsee)\">Jana<\/a>, dem Delta des Flusses <a title=\"Kolyma\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kolyma\">Kolyma<\/a> und der <a title=\"Tschuktschen-Halbinsel\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tschuktschen-Halbinsel\">Tschuktschen-Halbinsel<\/a>. Das Verbreitungsgebiet erreicht in Ostsibirien seine n\u00f6rdliche Grenze beim 69. Breitengrad. In s\u00fcdlicher Richtung erstreckt sich das Verbreitungsgebiet bis zum <a title=\"Altai\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Altai\">Altai<\/a>, der n\u00f6rdlichen Mongolei und Nordostchina. Die Unterart \u00fcberwintert im S\u00fcden Chinas und in S\u00fcdostasien. \u00dcberwinternde Mehlschwalben dieser Unterart sind unter anderem im Gebiet <a title=\"Indochina\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Indochina\">Indochinas<\/a> und in <a title=\"Assam\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Assam\">Assam<\/a> anzutreffen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><span id=\"Lebensraum\" class=\"mw-headline\">Lebensraum<\/span><\/h2>\n<p>Bei Mehlschwalben handelt es sich urspr\u00fcnglich um Brutv\u00f6gel, die an senkrechten Felsw\u00e4nden br\u00fcten. Brutkolonien an solchen nat\u00fcrlichen Stellen gibt es bis heute. In Tibet ist die Mehlschwalbe sogar ein ausgesprochener Gebirgsvogel, der Fels-, Erd- und <a title=\"L\u00f6ss\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/L%C3%B6ss\">L\u00f6ssw\u00e4nde<\/a> noch bis in eine H\u00f6he von 4.600 Metern nutzt, um dort seine Nester anzulegen. Im europ\u00e4ischen Verbreitungsgebiet ist die Art dagegen \u00fcberwiegend ein <a title=\"Kulturfolger\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kulturfolger\">Kulturfolger<\/a>, der die offene und besiedelte <a title=\"Kulturlandschaft\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kulturlandschaft\">Kulturlandschaft<\/a> als Lebensraum nutzt. Auch im europ\u00e4ischen Verbreitungsgebiet siedeln Mehlschwalben noch in gro\u00dfer H\u00f6he. In <a title=\"\u00d6sterreich\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/%C3%96sterreich\">\u00d6sterreich<\/a> ist eine Kolonie von Mehlschwalben am Gro\u00dfglockner in einer H\u00f6he von 2450 Metern belegt; in der <a title=\"Schweiz\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schweiz\">Schweiz<\/a> br\u00fcteten Mehlschwalben am <a title=\"Furkapass\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Furkapass\">Furkapass<\/a> in einer H\u00f6he von 2431 Metern. In <a title=\"Spanien\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Spanien\">Spanien<\/a> erreicht die H\u00f6henverbreitung 2600 Meter.<\/p>\n<p>Mehlschwalben sind auf freie Fl\u00e4chen mit niedriger Vegetation angewiesen. Dies erm\u00f6glicht ihnen die Jagd auf <a title=\"Luftplankton\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Luftplankton\">Luftplankton<\/a> auch dann, wenn dieses wegen regnerischen oder st\u00fcrmischen Wetters niedrig fliegt. Die N\u00e4he von gr\u00f6\u00dferen Gew\u00e4ssern ist gleichfalls notwendig, um geeignetes Nistmaterial zu finden. In der Literatur gibt es unterschiedliche Angaben, wie ausgepr\u00e4gt das Kulturfolgeverhalten der Mehlschwalbe insbesondere im Vergleich zur Rauchschwalbe ist. Hohe Luftverschmutzung kann daf\u00fcr verantwortlich sein, dass Mehlschwalben in einigen Regionen St\u00e4dte meiden. Nachdem in Gro\u00dfbritannien nach der Verabschiedung und Umsetzung des <a class=\"new\" title=\"Clean Air Act of 1956 (Seite nicht vorhanden)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?title=Clean_Air_Act_of_1956&amp;action=edit&amp;redlink=1\">Clean Air Act of 1956<\/a> (Gesetz zur Luftreinheit) die Luftverschmutzung in britischen St\u00e4dten zur\u00fcckgegangen war, siedelten sich Mehlschwalben selbst in St\u00e4dten wie <a title=\"London\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/London\">London<\/a> wieder im Stadtkern an.<\/p>\n<p>In den \u00dcberwinterungsgebieten nutzt die Mehlschwalbe gleichfalls offene Landschaften. Die Mehlschwalbe ist dort jedoch weniger auff\u00e4llig als die im gleichen Raum \u00fcberwinternden Rauchschwalben. Sie fliegt h\u00f6her und besitzt eine st\u00e4rker nomadische Lebensweise. In den tropischen Regionen des \u00dcberwinterungsgebietes wie etwa in Ostafrika und <a title=\"Thailand\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Thailand\">Thailand<\/a> halten sich Mehlschwalben grunds\u00e4tzlich eher in H\u00f6henlagen auf.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Mehlschwalben sind <a class=\"mw-redirect\" title=\"Zugvogel\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Zugvogel\">Langstreckenzieher<\/a>, die in einer breiten Front den Mittelmeerraum und die Sahara \u00fcberqueren. Der H\u00f6hepunkt des Zugbeginns in West- und Mitteleuropa liegt zwischen Ende August und Anfang Oktober, im s\u00fcdlichen Brutgebiet setzt er etwas sp\u00e4ter ein. Die R\u00fcckkehr in die Brutgebiete erfolgt im April und Mai, wobei es starke regionale Unterschiede gibt. F\u00fcr <a title=\"Luxemburg\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Luxemburg\">Luxemburg<\/a> wurde als durchschnittliches Ankunftsdatum der 13. April ermittelt, in <a title=\"Estland\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Estland\">Estland<\/a> f\u00e4llt es auf den 19. Mai. In der Regel treffen Mehlschwalben dabei rund 10 Tage nach den Rauchschwalben ein.Mehlschwalben ziehen grunds\u00e4tzlich w\u00e4hrend des Tages. Einige V\u00f6gel scheinen jedoch auch w\u00e4hrend der Nacht weiterzuziehen.<\/p>\n<p>Wie f\u00fcr viele Langstreckenzieher charakteristisch, finden sich Mehlschwalben als <a title=\"Irrgast\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Irrgast\">Irrg\u00e4ste<\/a> immer wieder in Regionen ein, die nicht zu ihrem normalen Verbreitungsgebiet geh\u00f6ren. So wurden sie bereits in <a title=\"Nepal\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nepal\">Nepal<\/a>, <a title=\"Alaska\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Alaska\">Alaska<\/a> und <a title=\"Neufundland\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Neufundland\">Neufundland<\/a>, auf <a title=\"Gr\u00f6nland\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gr%C3%B6nland\">Gr\u00f6nland<\/a>, <a title=\"Island\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Island\">Island<\/a>, den <a title=\"Bermuda\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bermuda\">Bermudas<\/a>, den <a title=\"Malediven\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Malediven\">Malediven<\/a> und den <a title=\"Azoren\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Azoren\">Azoren<\/a> beobachtet.<\/p>\n<p>Zu den Charakteristika der Mehlschwalbe geh\u00f6rt eine hohe Treue gegen\u00fcber ihrem Geburtsort. Von in 60 verschiedenen <a title=\"Oberschwaben\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Oberschwaben\">oberschw\u00e4bischen<\/a> Ortschaften ausgeflogenen 4700 Nestlingen kehrten im Folgejahr rund 450 als Brutvogel in ihren Geburtsort zur\u00fcck. Die hohe Differenz zwischen ausfliegenden Nestlingen und R\u00fcckkehrern ist dabei \u00fcberwiegend auf Verluste w\u00e4hrend des Zuges zur\u00fcckzuf\u00fchren. Eine Reihe von Untersuchungen legt nahe, dass sich m\u00e4nnliche Mehlschwalben im Durchschnitt knapp 1,5 Kilometer entfernt vom Geburtsnest ansiedeln. Weibchen sind dagegen etwas wanderfreudiger und siedeln sich im Schnitt in rund 3,2 Kilometer Entfernung an. Auch die R\u00fcckkehr und Wiederansiedelung am \u201eGeburtshaus\u201c und teilweise sogar im Geburtsnest kommt vor: Von 165 kontrollierten Weibchen kehrte eines ins Geburtsnest zur\u00fcck, sieben weitere br\u00fcteten am Haus, an dem ihr Geburtsnest hing. Auch bei dieser Untersuchung best\u00e4tigte sich eine h\u00f6here Ortstreue der M\u00e4nnchen. Von 279 kontrollierten M\u00e4nnchen nutzten acht ihr Geburtsnest f\u00fcr eigene Bruten und 54 weitere M\u00e4nnchen br\u00fcteten am Geburtshaus.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><span id=\"Ern\u00e4hrung\" class=\"mw-headline\">Ern\u00e4hrung<\/span><\/h2>\n<p>In ihrem Nahrungsverhalten gleicht die Mehlschwalbe anderen <a class=\"mw-redirect\" title=\"Insektivore\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Insektivore\">insektivoren<\/a> V\u00f6geln, insbesondere den Schwalben und den nicht mit dieser Familie verwandten <a title=\"Segler (V\u00f6gel)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Segler_(V%C3%B6gel)\">Seglern<\/a> wie etwa dem <a title=\"Mauersegler\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mauersegler\">Mauersegler<\/a>, die in der Luft nach Insekten jagen.Die jeweilige Nahrungszusammensetzung ist vom Angebot bestimmt. Bei einer Untersuchung am in den Schweizer <a title=\"Voralpen\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Voralpen\">Voralpen<\/a> gelegenen <a title=\"Thunersee\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Thunersee\">Thunersee<\/a> machten <a title=\"Fliegen\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Fliegen\">Fliegen<\/a>, <a title=\"M\u00fccken\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/M%C3%BCcken\">M\u00fccken<\/a> und <a title=\"Blattl\u00e4use\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Blattl%C3%A4use\">Blattl\u00e4use<\/a> etwa 80 Prozent der Nahrung aus. Weitere 10 Prozent bestanden aus Wasserinsekten. Auch Untersuchungen in anderen Regionen best\u00e4tigen die hohe Bedeutung von Blattl\u00e4usen, Fliegen und M\u00fccken in der Nahrung der Mehlschwalben. <a title=\"Schnabelkerfe\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schnabelkerfe\">Schnabelkerfe<\/a>, <a title=\"K\u00e4fer\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/K%C3%A4fer\">K\u00e4fer<\/a>, <a title=\"Schmetterlinge\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schmetterlinge\">Schmetterlinge<\/a> und <a title=\"Webspinnen\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Webspinnen\">Webspinnen<\/a> z\u00e4hlen zu den weiteren von Mehlschwalben gefressenen <a title=\"Gliederf\u00fc\u00dfer\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gliederf%C3%BC%C3%9Fer\">Gliederf\u00fc\u00dfern<\/a>.<\/p>\n<p>Vor\u00fcberfliegende Insekten werden meist von unten her erjagt, indem die Mehlschwalben mit schnellem Fl\u00fcgelschlag nach oben schie\u00dfen, das Insekt mit dem Schnabel packen und dann meist auf ihre vorherige Flugh\u00f6he zur\u00fcckgleiten. Sofern die Mehlschwalben keine Jungen mit Nahrung versorgen m\u00fcssen, schlucken sie die gefangenen Insekten sofort hinunter. Versorgen sie Nestlinge, sammeln sie die erjagten Insekten in ihrem Kehlsack. Langfl\u00fcglige Insekten wie <a title=\"Eintagsfliegen\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Eintagsfliegen\">Eintagsfliegen<\/a> oder gr\u00f6\u00dfere Schmetterlinge werden meist im Schnabel zum Nest gebracht.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Nahrungssuche entfernen sie sich bis zu zwei Kilometer vom Nest. Im Schnitt gehen sie aber 450 Meter vom Niststandort entfernt auf Jagd.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><span id=\"Fortpflanzung\" class=\"mw-headline\">Fortpflanzung<\/span><\/h2>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ihr Nest bauen Mehlschwalben an senkrechten W\u00e4nden unter nat\u00fcrlichen oder k\u00fcnstlichen \u00dcberh\u00e4ngen, zum Beispiel unter Felsenvorspr\u00fcngen, Dachtraufen, Dachr\u00e4ndern oder Toreinfahrten. Nester au\u00dferhalb menschlicher Siedlungen, etwa an isolierten Bauwerken wie Betonbr\u00fccken, sind selten. Sofern es bereits vorhandene Nester gibt, werden diese bevorzugt bezogen. Voraussetzung f\u00fcr den Nestbau ist, dass der als Baumaterial verwendete Lehm unmittelbar an der Nistwand haftet. Werden die Nester an Felsen gebaut, werden daher Oberfl\u00e4chen gew\u00e4hlt, die frei von Moosen und Flechten sind. Anders als die Rauchschwalbe errichten Mehlschwalben ihr Nest nur in Ausnahmef\u00e4llen innerhalb von Geb\u00e4uden.<\/p>\n<p>Am Nestbau sind beide Eltern beteiligt; der Baubeginn ist abh\u00e4ngig von Witterung und H\u00f6henlage. Das Nest wird aus feuchten Lehm- oder Erdkl\u00fcmpchen aufgemauert, wobei die Tiere den Nestwall stets von der Innenseite her weiterbauen. Das Baumaterial nehmen die Mehlschwalben an Gew\u00e4sserufern, Pf\u00fctzen oder \u00e4hnlichen Stellen auf. Fertige Nester haben eine geschlossene, halbkugelige Form. Das Einflugloch befindet sich oben. Innen wird das Nest mit Halmen, Federn und \u00e4hnlichem weichen Material gepolstert. Der Nestbau nimmt 10 bis 14 Tage in Anspruch.<\/p>\n<p>Das entstehende Nest wird auch gerne von anderen Vogelarten als Nistplatz genutzt. <a title=\"Haussperling\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Haussperling\">Haussperlinge<\/a> versuchen regelm\u00e4\u00dfig, die von Mehlschwalben begonnenen Nester zu erobern. Gelingt ihnen dies, beginnen die Mehlschwalben an einer anderen Stelle ihr Nest erneut zu errichten. Bei fertigen Nestern ist das Einflugloch so klein, dass Haussperlinge ausgeschlossen sind. Zu den weiteren Vogelarten, die gelegentlich Mehlschwalbennester besetzen, z\u00e4hlen <a title=\"Blaumeise\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Blaumeise\">Blaumeise<\/a>, <a title=\"Bauml\u00e4ufer\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bauml%C3%A4ufer\">Bauml\u00e4ufer<\/a>, <a title=\"Gartenrotschwanz\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gartenrotschwanz\">Gartenrotschwanz<\/a>, <a title=\"Hausrotschwanz\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hausrotschwanz\">Hausrotschwanz<\/a>, <a title=\"Kohlmeise\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kohlmeise\">Kohlmeise<\/a>, <a title=\"Weidensperling\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Weidensperling\">Weidensperling<\/a>, <a title=\"Feldsperling\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Feldsperling\">Feldsperling<\/a>, <a title=\"Zaunk\u00f6nig\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Zaunk%C3%B6nig\">Zaunk\u00f6nig<\/a>, <a title=\"Grauschn\u00e4pper\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Grauschn%C3%A4pper\">Grauschn\u00e4pper<\/a> und <a title=\"Haustaube\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Haustaube\">Haustaube<\/a>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>foto Mihai Baciu<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Mehlschwalbe (Delichon urbicum, Syn.: Delichon urbica), auch Stadtschwalbe und Kirchschwalbe genannt, ist eine Vogelart aus der Familie der Schwalben (Hirundinidae). 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