{"id":6277,"date":"2020-01-11T20:19:29","date_gmt":"2020-01-11T18:19:29","guid":{"rendered":"http:\/\/wildtravel.ro\/bird\/brautente-aix-sponsa\/"},"modified":"2020-01-11T20:48:43","modified_gmt":"2020-01-11T18:48:43","slug":"brautente-aix-sponsa","status":"publish","type":"bird","link":"https:\/\/wildtravel.ro\/de\/bird\/brautente-aix-sponsa\/","title":{"rendered":"Brautente &#8211; Aix sponsa"},"content":{"rendered":"<p>Die <strong>Brautente<\/strong> (<em>Aix sponsa<\/em>) ist eine <a title=\"V\u00f6gel\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/V%C3%B6gel\">Vogel<\/a><a title=\"Art (Biologie)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Art_(Biologie)\">art<\/a> aus der <a title=\"Familie (Biologie)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Familie_(Biologie)\">Familie<\/a> der <a title=\"Entenv\u00f6gel\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Entenv%C3%B6gel\">Entenv\u00f6gel<\/a> (Anatidae). Ihr nat\u00fcrliches Verbreitungsgebiet ist Nordamerika. Sie lebt an Waldseen und ist an ein Leben in Waldgebieten angepasst. B\u00e4ume dienen ihr als Brut- und Rastplatz. Sie br\u00fctet bevorzugt in verlassenen Nisth\u00f6hlen von Spechten. Die K\u00fcken springen wenige Stunden nach dem Schlupf mehrere Meter auf den Erdboden hinab, um dem weiblichen Elternvogel zum n\u00e4chsten Gew\u00e4sser zu folgen. Brautenten sind sehr man\u00f6vrierf\u00e4hige Flieger, die auch dichte Baumbest\u00e4nde geschickt durchfliegen. Sie z\u00e4hlen heute zu den h\u00e4ufigsten Enten Nordamerikas. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts waren ihre Best\u00e4nde stark zur\u00fcckgegangen, so dass man bef\u00fcrchtete, diese Art w\u00fcrde aussterben. Zahlreiche Schutzma\u00dfnahmen haben dazu beigetragen, dass sich der Bestand dieser Art wieder stark erholt hat.<\/p>\n<p>Die M\u00e4nnchen tragen ein kontrastreiches Prachtkleid, die Art wird daher h\u00e4ufig als Ziergefl\u00fcgel gehalten. Verwilderte Brautenten leben als sogenannte <a title=\"Gefangenschaftsfl\u00fcchtling\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gefangenschaftsfl%C3%BCchtling\">Gefangenschaftsfl\u00fcchtlinge<\/a> in kleinen Populationen auch freilebend in Europa.<\/p>\n<h2><img decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-6266\" src=\"http:\/\/wildtravel.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/b2_0.jpg\" alt=\"\" \/><\/h2>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"specie-reproducere\">\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>L<\/p>\n<p>Die Brautente wird gemeinsam mit der ostasiatischen <a title=\"Mandarinente\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mandarinente\">Mandarinente<\/a> der Gattung <em><a class=\"mw-redirect\" title=\"Aix (Genus)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Aix_(Genus)\">Aix<\/a><\/em> zugeordnet. Die beiden Arten sind die einzigen <a title=\"Rezent\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rezent\">rezenten<\/a> Vertreter dieser Gattung. <a title=\"Carl von Linn\u00e9\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Carl_von_Linn%C3%A9\">Carl von Linn\u00e9<\/a> ordnete bei seiner wissenschaftlichen Erstbeschreibung die Brautente noch zu den <a title=\"Eigentliche Enten\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Eigentliche_Enten\">Eigentlichen Enten<\/a>. <a title=\"Taxonomie\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Taxonomie\">Taxonomisten<\/a> haben seitdem die Art mehreren unterschiedlichen Gattungen zugeordnet, unter anderem auch der Gattung <em><a class=\"new\" title=\"Dendrocygna (Seite nicht vorhanden)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?title=Dendrocygna&amp;action=edit&amp;redlink=1\">Dendrocygna<\/a><\/em>, zu denen Arten wie die <a title=\"Herbstpfeifgans\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Herbstpfeifgans\">Herbst-<\/a> und <a title=\"Witwenpfeifgans\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Witwenpfeifgans\">Witwenpfeifg\u00e4nse<\/a> geh\u00f6ren.<\/p>\n<p>Die heute \u00fcbliche Einordnung der Brautente in die Gattung <em>Aix<\/em> wurde 1828 erstmals von <a title=\"Friedrich Boie\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Friedrich_Boie\">Friedrich Boie<\/a> vorgeschlagen und 1858 von <a title=\"Spencer Fullerton Baird\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Spencer_Fullerton_Baird\">Spencer Fullerton Baird<\/a> in einem Katalog von Vogelarten f\u00fcr das <a title=\"Smithsonian Institution\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Smithsonian_Institution\">Smithsonian Institution<\/a> wieder aufgegriffen. \u00dcber lange Zeit stellte man die Gattung mit acht weiteren zum Tribus Cairinini. Heute wird sie den <a title=\"Schwimmenten\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schwimmenten\">Schwimmenten<\/a> zugeordnet. Allerdings wird die Feingliederung der <a title=\"Anatinae\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Anatinae\">Anatinae<\/a> von Taxonomen unterschiedlich beurteilt und die Gattungs- und Artzugeh\u00f6rigkeit ist wegen neuer morphologischer Erkenntnisse teilweise stark im Umbruch. Hier wird dem Standardwerk <em>Ducks, Geese and Swans<\/em> gefolgt, das 2005 von der auf Entenv\u00f6gel spezialisierten <a class=\"mw-redirect\" title=\"Ornithologe\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ornithologe\">Ornithologin<\/a> <a title=\"Janet Kear\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Janet_Kear\">Janet Kear<\/a> herausgegeben wurde.<\/p>\n<p>Obwohl Brautente und Mandarinente zwei eng miteinander verwandte Arten sind, kommt es bei ihnen zu keinen Hybriden. Ursache daf\u00fcr ist vermutlich, dass die Mandarinente einen abweichenden <a title=\"Karyotyp\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Karyotyp\">Karyotyp<\/a> besitzt. Sie ist auch mit den meisten anderen Entenarten nicht fortpflanzungsf\u00e4hig.<\/p>\n<p>Die Brautente ist eine kleine Entenart und erreicht eine K\u00f6rperl\u00e4nge von 47 bis 54 Zentimeter. Die Fl\u00fcgell\u00e4nge betr\u00e4gt zwischen 21 und 24 Zentimeter. Die etwas gr\u00f6\u00dferen M\u00e4nnchen wiegen durchschnittlich 680, die Weibchen 640 Gramm. Die Brautente ist damit etwas kleiner als eine <a title=\"Stockente\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Stockente\">Stockente<\/a> und hat in etwa die K\u00f6rpergr\u00f6\u00dfe des nordamerikanischen <a title=\"Kappens\u00e4ger\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kappens%C3%A4ger\">Kappens\u00e4gers<\/a>. Die Gr\u00f6\u00dfengleichheit der Brautente mit dem nordamerikanischen Kappens\u00e4ger ist nicht zuf\u00e4llig. Beide nutzen Baumh\u00f6hlen des <a title=\"Helmspecht\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Helmspecht\">Helmspechts<\/a>. Auch das Verbreitungsgebiet aller drei Arten ist weitgehend identisch.<\/p>\n<p>Zu den auff\u00e4lligen Besonderheiten im K\u00f6rperbau geh\u00f6rt, dass das Auge der Brautente mit durchschnittlich 12,3 Millimeter den gr\u00f6\u00dften Durchmesser von allen Wasservogelarten aufweist. Auch der Schwanz ist ungew\u00f6hnlich lang und wird innerhalb der <a title=\"Schwimmenten\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schwimmenten\">Schwimmenten<\/a> nur von der <a title=\"Spie\u00dfente\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Spie%C3%9Fente\">Spie\u00dfente<\/a> \u00fcbertroffen.<\/p>\n<h3><span id=\"Gefieder_des_M\u00e4nnchens\" class=\"mw-headline\">Gefieder des M\u00e4nnchens<\/span><\/h3>\n<p>Das M\u00e4nnchen hat ein auff\u00e4lliges und farbenpr\u00e4chtiges <a title=\"Prachtkleid\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Prachtkleid\">Prachtkleid<\/a>. Die metallisch gr\u00fcn und violett schimmernden Nackenfedern sind zu einem Schopf verl\u00e4ngert. Dieser ist auf jeder Kopfseite von zwei wei\u00dfen Farblinien gerahmt. Die obere wei\u00dfe Farblinie beginnt an der oberen Schnabelbasis und verl\u00e4uft in einem Halbbogen bis zum Nacken. Die wei\u00dfe F\u00e4rbung von Kinn und Kehle l\u00e4uft auf den Wangen u-f\u00f6rmig aus.Das R\u00fcckengefieder ist dunkel gr\u00fcnbraun. Die Schwingen sind metallisch blau, gr\u00fcn und schwarz und weisen einen blauen <a class=\"mw-redirect\" title=\"Fl\u00fcgelspiegel\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Fl%C3%BCgelspiegel\">Fl\u00fcgelspiegel<\/a> auf. Die Federn der Armschwingen haben eine wei\u00dfe Spitze. Das Schwanzgefieder ist gl\u00e4nzend dunkelgr\u00fcn. Die oberen Schwanzfedern weisen gelegentlich eine goldbraune Streifung auf. Die Vorderbrust ist kastanienrot und weist kleine, dreieckige, cremefarben bis wei\u00dfe Flecken auf und ist an den Seiten von einem wei\u00dfen und einem schwarzen senkrechten Streifen begrenzt. Die \u00fcbrige K\u00f6rperunterseite ist wei\u00df. Die Flanken sind goldbraun mit einer sehr feinen dunklen Strichelung.Der Schnabel ist auf der Oberseite r\u00f6tlich mit einem deutlich abgegrenzten schwarzen Schnabelnagel. Die Nasenl\u00f6cher finden sich im hinteren Drittel des Schnabels sehr weit oben auf dem Schnabelfirst. Der Unterschnabel ist dunkel. Die Beine sind dunkelgelb bis schwarzbraun. Der Augenring und die Iris sind auff\u00e4llig orangerot.<\/p>\n<p>Die M\u00e4nnchen tragen ihr Prachtkleid ab dem sp\u00e4ten Sommer bis in den fr\u00fchen Sommer des n\u00e4chsten Jahres. Die <a title=\"Mauser (V\u00f6gel)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mauser_(V%C3%B6gel)\">Vollmauser<\/a> beginnt mit dem Wechsel des Kleingefieders. Zwei bis drei Wochen sp\u00e4ter erfolgt der Abwurf der Schwingenfeder. Ab September tr\u00e4gt der gr\u00f6\u00dfte Teil der M\u00e4nnchen wieder das Prachtkleid.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend der kurzen Zeit, in der die M\u00e4nnchen ihr <a title=\"Schlichtkleid\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schlichtkleid\">Schlichtkleid<\/a> tragen, \u00e4hnelt ihr K\u00f6rpergefieder dem der Weibchen. Sie weisen allerdings noch die f\u00fcr M\u00e4nnchen charakteristischen wei\u00dfen Farbpartien an Kehle und Kinn auf.Auch ihre auff\u00e4llige orangerote Augenf\u00e4rbung sowie die Schnabelf\u00e4rbung bleiben unver\u00e4ndert. Auf Grund dieser Merkmale lassen sie sich eindeutig von Brautentenweibchen unterscheiden und k\u00f6nnen auch mit den Weibchen der Mandarinente nicht verwechselt werden.<\/p>\n<p>Die Weibchen haben einen grauen Kopf sowie ein kleingeflecktes graubraunes Brust- und Flankengefieder. W\u00e4hrend der Fortpflanzungszeit ist das Nackengefieder leicht verl\u00e4ngert. Das graubraune R\u00fcckengefieder weist einen leichten purpurgr\u00fcnen Glanz auf. Kinn und Kehle sind wei\u00df. Um das Auge verl\u00e4uft ein auff\u00e4lliger wei\u00dfer Augenring, der am Augenende leicht nach hinten gezogen ist. Die Fl\u00fcgelf\u00e4rbung gleicht weitgehend der der M\u00e4nnchen, die Farben sind allerdings etwas weniger intensiv. Die Armschwingen haben an ihrem Ende tropfenf\u00f6rmige wei\u00dfe Flecken, die etwas gr\u00f6\u00dfer als bei den M\u00e4nnchen sind. Der Schwanz ist bronzebraun. Der Schnabel ist schwarzfleckig. Die Beine sind etwas dunkler als beim M\u00e4nnchen. Die Iris ist dunkelbraun.<\/p>\n<p>Wie die M\u00e4nnchen wechseln die Weibchen zweimal im Jahr das <a class=\"mw-redirect\" title=\"Kleingefieder\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kleingefieder\">Kleingefieder<\/a> und einmal j\u00e4hrlich die Schwung- und Steuerfedern. Die Weibchen durchlaufen die Vollmauser etwa einen Monat fr\u00fcher als die M\u00e4nnchen. Wie die M\u00e4nnchen sind sie w\u00e4hrend der Mauser f\u00fcr eine kurze Zeit flugunf\u00e4hig. Bei br\u00fctenden Weibchen f\u00e4llt diese Zeit in den Zeitraum, in dem die K\u00fcken heranwachsen. Das Ruhekleid der Brautentenweibchen entspricht weitgehend dem der Fortpflanzungszeit. Die Nackenfedern sind in dieser Zeit allerdings etwas k\u00fcrzer und das Wei\u00df um die Augen ist etwas kleiner.<\/p>\n<p>Die Kopfplatte sowie die K\u00f6rperoberseite der Brautentenk\u00fcken sind dunkel olivbraun. Das Gesicht, die Kehle und die Bauchseite sind grauwei\u00df. Die K\u00fcken haben einen auff\u00e4lligen Z\u00fcgel, der vom Ende des Auges zum Hinterhals verl\u00e4uft. Auf den Fl\u00fcgeln sowie am B\u00fcrzel finden sich kleine blass gelblichbraune Flecken. Der Schwanz ist schwarz und breit gef\u00e4chert. Die Stirn ist dunkel. Die Augen sind auff\u00e4llig gro\u00df. Sowohl die Krallen als auch der steiffedrige Schwanz helfen den K\u00fcken, aus ihrer Bruth\u00f6hle herauszuklettern.<\/p>\n<p>Junge Brautenten sind ab ihrer siebten bis neunten Lebenswoche voll befiedert. Sie weisen ab diesem Zeitpunkt eine gro\u00dfe \u00c4hnlichkeit mit den Weibchen auf. Nach weiteren drei Wochen beginnt ihre Umf\u00e4rbung in das erste Alterskleid, und sie zeigen zunehmend die f\u00fcr ihr jeweiliges Geschlecht charakteristische wei\u00dfe Gesichtsmarkierung. Zeitgleich erhalten Schnabel, Iris und die F\u00fc\u00dfe die F\u00e4rbung adulter Brautenten. Junge Weibchen k\u00f6nnen an den breit ges\u00e4umten Flankenfedern sowie dem grauen Schnabel von den adulten Brautentenweibchen unterschieden werden.<\/p>\n<p>Die Weibchen der Brautente sind in ihrem Gefieder den Weibchen der <a title=\"Mandarinente\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mandarinente\">Mandarinente<\/a> sehr \u00e4hnlich. Diese sind allerdings an den Flanken grober rundgefleckt und haben im Vergleich zu weiblichen Brautenten einen schmaleren Augenring. Brautentenweibchen sind etwas gr\u00f6\u00dfer als die der Mandarinente und haben insgesamt eine etwas dunklere Gefiederf\u00e4rbung. Mandarinentenweibchen fehlt der purpurgr\u00fcne Glanz auf dem R\u00fcckengefieder. Ihr Kopf hat eine eher graue F\u00e4rbung, w\u00e4hrend der Kopf der Brautente fast gr\u00fcnlich wirkt. Bei Mandarinentenweibchen ist au\u00dferdem der Schwanzteil k\u00fcrzer.<\/p>\n<p>Die K\u00fcken der Brautente \u00e4hneln in ihrer Farbaufteilung denen der Mandarinente. Sie sind jedoch deutlich gr\u00f6\u00dfer. Die Gefiederf\u00e4rbung ist au\u00dferdem etwas matter und blasser als die der Mandarinentenk\u00fcken.<\/p>\n<h2><span id=\"Stimme\" class=\"mw-headline\">Stimme<\/span><\/h2>\n<p>Brautenten sind \u00fcberwiegend schweigsame Entenv\u00f6gel. Vom M\u00e4nnchen ist gelegentlich ein d\u00fcnnes, ansteigendes <em>dschii-ii<\/em> zu h\u00f6ren. W\u00e4hrend der Balz gibt das M\u00e4nnchen auch ein glucksendes <em>pfits<\/em> von sich. Das Weibchen hat ein sehr variables Stimmrepertoire. Es ruft unter anderem ein blechern klingendes, hochgezogenes <em>writ<\/em>, das es rhythmisch wiederholt. Zu den Lauten des Weibchens geh\u00f6rt auch ein langgezogenes, quiekendes <em>uh-iik<\/em>.Das Weibchen ruft die K\u00fcken mit gluckenden <em>kuh kuh kuh<\/em>-Lauten. Die K\u00fcken erlernen diesen Ruf bereits vor dem Schlupf und in der ersten Stunde ihres Lebens. Sie werden vom Weibchen mit diesen Glucklauten aus ihrer Nisth\u00f6hle gelockt und zum Sprung auf den Boden aufgefordert. Die K\u00fcken geben st\u00e4ndig hohe, mehrsilbige Rufe von sich. K\u00fcken, die sich bedroht f\u00fchlen, rufen ein schnelles <em>ti-ti-ti-ti<\/em>. Ab etwa dem dritten Lebensmonat beherrschen sie das Rufrepertoire der adulten Brautenten.<\/p>\n<p>Zu den <a title=\"Instrumentallaut\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Instrumentallaut\">Instrumentallauten<\/a> der Brautente z\u00e4hlt ein pfeifendes Flugger\u00e4usch.<\/p>\n<h2><span id=\"Verbreitung\" class=\"mw-headline\">Verbreitung<\/span><\/h2>\n<h3><span id=\"Urspr\u00fcngliches_Verbreitungsgebiet\" class=\"mw-headline\">Urspr\u00fcngliches Verbreitungsgebiet<\/span><\/h3>\n<div class=\"thumbinner\" style=\"width: 322px;\"><a class=\"image\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Datei:Aix_sponsa_dis1.PNG\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"thumbimage\" src=\"https:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/thumb\/a\/a6\/Aix_sponsa_dis1.PNG\/320px-Aix_sponsa_dis1.PNG\" alt=\"\" data-file-width=\"386\" data-file-height=\"313\" width=\"320\" height=\"259\"><\/a><\/div>\n<div class=\"thumb tright\">\n<div class=\"thumbinner\" style=\"width: 322px;\">\n<div class=\"thumbcaption\">Verbreitungsgebiet der Brautente. Hellgr\u00fcn= Verbreitung nur w\u00e4hrend der Fortpflanzungszeit; Dunkelgr\u00fcn= Ganzj\u00e4hrig; Hellblau= \u00dcberwinterungsgebiete ohne Brutnachweise<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>Der Schwerpunkt des Verbreitungsgebiets der Brautente ist auf die <a title=\"Vereinigte Staaten\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Vereinigte_Staaten\">Vereinigten Staaten von Amerika<\/a> und <a title=\"Kanada\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kanada\">Kanada<\/a> begrenzt. Eine sehr kleine Population br\u00fctet au\u00dferdem auf Kuba. Im Winterhalbjahr werden Brautenten gelegentlich in Mexiko beobachtet. Sie sind dort jedoch keine Brutv\u00f6gel. Die n\u00f6rdliche Verbreitungsgrenze sind der Osten der <a title=\"Gro\u00dfe Seen\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gro%C3%9Fe_Seen\">Gro\u00dfen Seen<\/a>, <a title=\"Manitoba\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Manitoba\">Manitoba<\/a>, <a title=\"New Brunswick\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/New_Brunswick\">New Brunswick<\/a> und der S\u00fcden von <a title=\"Qu\u00e9bec\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Qu%C3%A9bec\">Qu\u00e9bec<\/a>.<\/p>\n<p>F\u00fcr den nordamerikanischen Kontinent werden drei Populationen unterschieden. Die westliche Population kommt im S\u00fcden von <a title=\"British Columbia\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/British_Columbia\">British Columbia<\/a>, dem Nordosten von <a title=\"Montana\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Montana\">Montana<\/a>, dem pazifischen Nordwesten sowie <a title=\"Kalifornien\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kalifornien\">Kalifornien<\/a> vor. Die zweite Population br\u00fctet in einem Gebiet, das sich \u00fcber die Great Plains nach Osten bis zur Atlantik-K\u00fcste erstreckt und von den s\u00fcdlichen kanadischen Provinzen \u00f6stlich von Alberta bis zu den US-Bundesstaaten am Golf von Mexiko reicht. Eine dritte Population br\u00fctet in den <a title=\"High Plains (Vereinigte Staaten)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/High_Plains_(Vereinigte_Staaten)\">High Plains<\/a> in Zentral-Nordamerika. Brutv\u00f6gel finden sich am <a title=\"Yellowstone River\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Yellowstone_River\">Yellowstone River<\/a>, am <a title=\"Missouri\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Missouri\">Missouri<\/a>, auf den High Plains von <a title=\"Wyoming\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wyoming\">Wyoming<\/a> und in <a title=\"Colorado\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Colorado\">Colorado<\/a>.<\/p>\n<p>Brautenten sind <a title=\"Teilzieher\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Teilzieher\">Teilzieher<\/a>, die \u00fcberwiegend w\u00e4hrend der Nacht ziehen. Die n\u00f6rdlichen Populationen ziehen im Winterhalbjahr nach S\u00fcden und halten sich dann s\u00fcdlich des 35. n\u00f6rdlichen Breitengrads auf. Sie erreichen in dieser Zeit in geringer Zahl auch den \u00e4u\u00dfersten Nordosten sowie die s\u00fcdwestlichen K\u00fcstengebiete Mexikos. Die in Kalifornien sowie die s\u00fcdlich einer Linie von North Carolina, Tennessee und Arkansas lebenden Brautenten sind \u00fcberwiegend Standv\u00f6gel.<\/p>\n<h3><span id=\"Verbreitung_in_Europa\" class=\"mw-headline\">Verbreitung in Europa<\/span><\/h3>\n<p>Die optisch attraktive Brautente wurde bereits im 17. Jahrhundert nach Europa importiert. Sie geh\u00f6rte beispielsweise zu dem am k\u00f6niglichen Hof zu <a title=\"Versailles\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Versailles\">Versailles<\/a> gepflegten Ziergefl\u00fcgel. Von entflohenen und anschlie\u00dfend verwilderten Brautenten wurde bereits im 19. Jahrhundert berichtet. Brautenten werden gerne als Ziergefl\u00fcgel gehalten, weil sie winterhart sind und sich in Gefangenschaft leicht fortpflanzen. Den Enten werden in der Regel nicht die Fl\u00fcgel <a title=\"Stutzen (Gefieder)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Stutzen_(Gefieder)\">gestutzt<\/a>, so dass verwilderte Paare gelegentlich in der freien Landschaft br\u00fcten und sich kurzfristig auch fortpflanzen. Nach 1900 gab es im <a title=\"Berlin\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Berlin\">Berliner<\/a> Gro\u00dfraum eine Zeit lang gezielte Ansiedlungsversuche durch den <a class=\"mw-redirect\" title=\"Ornithologe\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ornithologe\">Ornithologen<\/a> <a title=\"Oskar Heinroth\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Oskar_Heinroth\">Oskar Heinroth<\/a>. 1909 bestand diese frei lebende Population aus etwa 120 Alttieren, die bis 1930 allerdings wieder erlosch. Solche Einb\u00fcrgerungsversuche von nicht zur heimischen Fauna geh\u00f6renden Tieren werden heute kritisch gesehen, und in <a title=\"Mitteleuropa\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mitteleuropa\">Mitteleuropa<\/a> haben sich bis heute keine selbst erhaltenden Brautenten-Populationen gebildet. Fachleute halten es jedoch f\u00fcr m\u00f6glich, dass sich die Brautente in naher Zukunft etablieren k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>\u00dcber die Bestandszahlen der Brautente vor und im Verlauf des 19. Jahrhunderts ist wenig bekannt. Es gibt jedoch in den Berichten aus dem 18. und 19. Jahrhundert zahlreiche Hinweise, dass Brautenten in sehr gro\u00dfer Zahl vorkamen. Auf Grund der zahlreichen Gew\u00e4sser, die in diesem Zeitraum an ihrem Ufer noch alten Baumbestand aufwiesen, ist es sehr wahrscheinlich, dass Brautenten zu dem Zeitpunkt in gr\u00f6\u00dferer Zahl vorkamen, als dies heute der Fall ist. Verschwunden sind vor allem baumbestandene S\u00fcmpfe, die nach der Besiedelung durch europ\u00e4ische Siedler abgeholzt und trockengelegt wurden. Gesch\u00e4tzt wird, dass beispielsweise seit der Besiedelung durch Europ\u00e4er <a title=\"Texas\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Texas\">Texas<\/a> etwa 75 Prozent, <a title=\"Michigan\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Michigan\">Michigan<\/a> 71 Prozent, <a title=\"Ohio\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ohio\">Ohio<\/a>, <a title=\"Indiana\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Indiana\">Indiana<\/a>, <a title=\"Illinois\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Illinois\">Illinois<\/a> und <a title=\"Louisiana\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Louisiana\">Louisiana<\/a> jeweils etwa 50 Prozent dieses Lebensraums verloren haben.<\/p>\n<p>Ihren Populationstiefpunkt hatte die Brautente zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Seitdem hat sich ihr Bestand stark erholt. Als Grund f\u00fcr die Bestandserholung gilt eine Zunahme der <a title=\"Kanadischer Biber\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kanadischer_Biber\">Biberpopulation<\/a>, eine zum Teil gezielte (Wieder-)Ansiedelung sowie die Anbringung von k\u00fcnstlichen Nisth\u00f6hlen. Brautenten profitieren auch davon, dass entlang der Fl\u00fcsse der Great Plains wieder ein hinreichend alter Waldbestand nachgewachsen ist. Diese Gebiete werden auch wieder vom Helmspecht besiedelt. Diese gro\u00dfe Spechtart legt jedes Jahr eine neue Bruth\u00f6hle an. Die alten werden von Brautenten und \u00e4hnlichen h\u00f6hlenbr\u00fctenden V\u00f6geln genutzt.<\/p>\n<p>Die Brautente ist heute in Nordamerika die h\u00e4ufigste Entenart, die in Baum- und Nisth\u00f6hlen br\u00fctet. F\u00fcr das Jahr 2002 wurde die Population auf 2,8 Millionen Individuen im Osten, auf 665.100 Enten im zentralen und 66.000 im Westen Nordamerikas gesch\u00e4tzt. Der Bestand nimmt vor allem im Osten Nordamerikas zu.<\/p>\n<p>Der Brutlebensraum der Brautente sind bewaldete S\u00fcmpfe, seichte Seen oder Teiche sowie langsam flie\u00dfende Gew\u00e4sser. Bei vielen von ihr besiedelten Gew\u00e4ssern handelt es sich um Gew\u00e4sser, die infolge der Aktivit\u00e4ten von Bibern entstanden. Die von ihr besiedelten Gew\u00e4sser weisen einen dichten Bestand an Laubb\u00e4umen oder Mischwald auf. Optimale Brutbedingungen finden sie an Gew\u00e4ssern mit einer durchschnittlichen Tiefe zwischen 8 und 48 Zentimeter und einer Wasserfl\u00e4che, die weitgehend windgesch\u00fctzt ist. Die Wasserzone und das Ufer sollten mit B\u00e4umen und Str\u00e4uchern dicht bestanden sein, wie dies beispielsweise in Sumpfzypressenw\u00e4ldern h\u00e4ufig der Fall ist. Die Wasserfl\u00e4che ist vom Laubdach beschattet. Dort wo wassertolerante B\u00e4ume fehlen, k\u00f6nnen auch <a title=\"Rohrkolben\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rohrkolben\">Rohrkolben<\/a>, <a title=\"Teichbinsen\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Teichbinsen\">Teichbinsen<\/a> und <a title=\"Igelkolben\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Igelkolben\">Igelkolben<\/a> Brautenten hinreichend Schutz bieten. Der Lebensraum muss neben gro\u00dfen Mengen an kohlenhydrathaltiger Nahrung auch hinreichend Wirbellose aufweisen, da insbesondere die eierlegenden Weibchen auf einen hohen animalischen Nahrungsanteil angewiesen sind.<\/p>\n<p>An den kalten Gew\u00e4ssern der borealen Nadelwaldregion kommen Brautenten nur selten vor. Auf K\u00fcstengew\u00e4ssern fehlen sie vollst\u00e4ndig. Brautenten besiedeln auch Parkgel\u00e4nde, wenn diese hinreichend abgeschiedene R\u00fcckzugsstellen bieten. Einen gro\u00dfen Teil des Tages verbringen sie aufgebaumt. Im Winterhalbjahr finden sie sich auch an offeneren Gew\u00e4ssern ein und nutzen dann gelegentlich auch <a title=\"Brackwasser\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Brackwasser\">Brackgew\u00e4sser<\/a>.<\/p>\n<p>Brautenten halten sich meist nur paarweise oder in kleinen Gruppen auf. Lediglich im Winter sind Ansammlungen zu beobachten, die bis zu 1000 Individuen stark sein k\u00f6nnen. Zu solchen Schwarmbildungen kommt es vor allem dann, wenn regional gro\u00dfes Nahrungsangebot an Eicheln und Hickoryn\u00fcssen besteht. Die Lebensweise der Brautente ist eng an Wald gebunden und Brautenten sind geschickte Flieger, die zwischen den B\u00e4umen hindurch fliegen k\u00f6nnen. Sie sind nur sehr selten in offenem Gel\u00e4nde zu beobachten.<\/p>\n<h2><span id=\"Nahrung_und_Nahrungsweise\" class=\"mw-headline\">Nahrung und Nahrungsweise<\/span><\/h2>\n<p>Brautenten sind grunds\u00e4tzlich omnivore V\u00f6gel, deren Nahrungszusammensetzung wesentlich vom Angebot bestimmt ist. Sie fressen Teile von Wasserpflanzen, <a title=\"Same (Pflanze)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Same_(Pflanze)\">Samen<\/a>, Fr\u00fcchte, Wirbellose und nutzen auch landwirtschaftliche Anbaufl\u00e4chen zur Nahrungssuche. Wirbellose spielen vor allem f\u00fcr eierlegende Weibchen und heranwachsende Jungenten eine sehr gro\u00dfe Rolle.<\/p>\n<p>Eine gro\u00dfe Bedeutung in der Ern\u00e4hrung der Brautente haben <a class=\"mw-redirect\" title=\"Eicheln\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Eicheln\">Eicheln<\/a>. Sie fressen au\u00dferdem die Samen von <a title=\"Echte Sumpfzypresse\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Echte_Sumpfzypresse\">Echten Sumpfzypressen<\/a>, <a title=\"Hickory (Pflanze)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hickory_(Pflanze)\">Hickories<\/a>, <a title=\"Buchen\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Buchen\">Buchen<\/a>, <a class=\"new\" title=\"Peltandra (Seite nicht vorhanden)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?title=Peltandra&amp;action=edit&amp;redlink=1\">Peltandra<\/a>, <a title=\"Stechpalmen\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Stechpalmen\">Stechpalmen<\/a>, <a title=\"Teichbinsen\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Teichbinsen\">Teichbinsen<\/a>, <a title=\"Seerosen\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Seerosen\">Seerosen<\/a> sowie Fr\u00fcchte wie <a title=\"Maulbeeren\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Maulbeeren\">Maulbeeren<\/a> und Weinbeeren. Sowohl kultivierter <a title=\"Reis\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Reis\">Reis<\/a> als auch <a title=\"Wasserreis\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wasserreis\">Wasserreis<\/a> spielen in einigen Regionen des Verbreitungsgebietes eine gro\u00dfe Rolle.<\/p>\n<p>Die K\u00fcken fressen bis zu ihrer sechsten Lebenswoche nahezu ausschlie\u00dflich animalische Kost. Dazu z\u00e4hlen die <a title=\"Larve\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Larve\">Larven<\/a> von <a title=\"Eintagsfliegen\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Eintagsfliegen\">Eintagsfliegen<\/a> und <a title=\"Libellen\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Libellen\">Libellen<\/a> und frisch geschl\u00fcpfte <a title=\"Zuckm\u00fccken\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Zuckm%C3%BCcken\">Zuckm\u00fccken<\/a>. Die Nahrung wird meist von der Wasseroberfl\u00e4che gepickt. Ausgewachsene Brautenten fressen au\u00dferdem <a title=\"K\u00e4fer\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/K%C3%A4fer\">K\u00e4fer<\/a>, <a title=\"Spinnentiere\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Spinnentiere\">Spinnen<\/a>, <a title=\"Ameisen\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ameisen\">Ameisen<\/a>, <a title=\"Grash\u00fcpfer\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Grash%C3%BCpfer\">Grash\u00fcpfer<\/a> und <a title=\"Grillen\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Grillen\">Grillen<\/a> und <a title=\"Fliegen\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Fliegen\">Fliegen<\/a>. Auch kleine <a title=\"Fische\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Fische\">Fische<\/a> werden von ihnen gelegentlich gefressen.<\/p>\n<p>Brautenten haben keine Nahrungsreviere. Sie suchen w\u00e4hrend aller Tagesstunden nach Nahrung. Die Nahrungssuche ist jedoch am intensivsten in den fr\u00fchen Morgen- und sp\u00e4ten Nachmittagsstunden. Sie fressen gew\u00f6hnlich in kleinen Gruppen und suchen \u00fcberwiegend schwimmend nach Nahrung. Die Nahrung wird meist von der Wasseroberfl\u00e4che abgepickt. Da sie einen verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig schmalen Schnabel haben, der au\u00dferdem nur wenige Lamellen aufweist, durchseihen sie das Wasser nur selten. Die Nahrung wird stattdessen meist von der Wasseroberfl\u00e4che abgepickt. Gelegentlich gr\u00fcndeln oder tauchen sie auch nach Nahrung. Meist nehmen sie dann Eicheln oder andere gro\u00dfe Samen vom Gew\u00e4sserboden auf. Der Schnabel ist zu schwach, um beispielsweise Eicheln zu zerquetschen. Meist werden diese ganz geschluckt. Pflanzenteile werden abgerissen.<\/p>\n<p>An Land suchen Brautenten vor allem dann nach Nahrung, wenn das von ihnen besiedelte Gew\u00e4sser keine hinreichende Nahrung bietet. Sie durchsuchen dann die Uferzone und die angrenzenden Waldgebiete nach <a title=\"Buchecker\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Buchecker\">Bucheckern<\/a>, Eicheln, <a title=\"Nussfrucht\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nussfrucht\">N\u00fcssen<\/a>, Beeren und Fr\u00fcchte. In nahrungsknappen Zeiten finden sie sich auch auf landwirtschaftlichen Fl\u00e4chen ein und fressen <a title=\"Sojabohne\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sojabohne\">Sojabohnen<\/a>, <a title=\"Hirse\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hirse\">Hirse<\/a> sowie Getreidearten wie <a title=\"Hafer\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hafer\">Hafer<\/a> und <a title=\"Mais\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mais\">Mais<\/a>.<\/p>\n<p>Brautenten sind grunds\u00e4tzlich monogame V\u00f6gel, deren Paarbindung jedoch meistens nur \u00fcber eine Fortpflanzungsperiode besteht. Die Balz beginnt sechs bis sieben Monate vor der eigentlichen Brutzeit und damit bevor ziehende Brautenten in die \u00dcberwinterungsquartiere abwandern. In diesem Zeitraum kommt es auch bereits zu ersten <a title=\"Begattung\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Begattung\">Kopulationen<\/a>, die vor allem der Paarbindung dienen.<\/p>\n<p>Die Balz wird durch die Weibchen eingeleitet, die in dieser Zeit h\u00e4ufiger ihre Stimme h\u00f6ren lassen. Nicht verpaarte M\u00e4nnchen folgen diesen Rufen und bilden in der N\u00e4he dieser Weibchen kleine, balzende Gruppen. Das Balzrepertoire der Brautenten ist sehr umfangreich. Zu den gemeinsamen Balzgesten geh\u00f6rt ein gegenseitiges Beknabbern des Kopf- und Halsgefieders. Zu den Balzgesten des M\u00e4nnchens z\u00e4hlt ein auff\u00e4lliges Kopf-Abwenden, Kopfsch\u00fctteln, Kopfstrecken, Schnabel-Eintauchen, ein ritualisiertes Putzen der Schwingen und ein Aufrichten des Oberk\u00f6rpers aus dem Wasser. Diese Balzgesten werden meist durch das Weibchen ausgel\u00f6st, das leicht seitw\u00e4rts schwimmt und dabei das Schwanzgefieder vom M\u00e4nnchen wegspreizt. Reagiert ein M\u00e4nnchen auf dieses Schwimmverhalten mit Kopf-Abwenden, hat sich die Paarbildung in der Regel vollzogen. Solche Paarbindungen bestehen zu Beginn der Balzzeit gelegentlich nur f\u00fcr wenige Minuten oder Stunden. Die Paarbindungen festigen sich im Verlauf des Herbstes und Fr\u00fchwinters. Die Balz dient in dieser Zeit der Intensivierung der Paarbindung. Die Balz findet \u00fcberwiegend auf dem Wasser statt. <a title=\"Reihflug\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Reihflug\">Reihfl\u00fcge<\/a>, bei denen mehrere M\u00e4nnchen einem Weibchen folgen, kommen zwar vor, sind aber verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig selten.<\/p>\n<p>Die Paarbindung zwischen den Geschlechtern besteht bis in die letzte Brutwoche. M\u00e4nnliche Brautenten bleiben damit verglichen zu anderen Entenv\u00f6geln \u00fcberdurchschnittlich lang in der N\u00e4he der Weibchen. Sie bewachen die br\u00fctenden Weibchen gegen\u00fcber Fressfeinden und verhindern durch ihre st\u00e4ndige N\u00e4he auch eine erzwungene Kopulation mit anderen M\u00e4nnchen vor oder w\u00e4hrend der Legezeit. Auch eine Behelligung der br\u00fctenden Weibchen durch andere M\u00e4nnchen wird durch ihre st\u00e4ndige N\u00e4he in der Nisth\u00f6hle weitgehend unterbunden. Damit sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass Weibchen das Gelege aufgeben.<\/p>\n<p>Anhand beringter Brautenten konnten Untersuchungen nachweisen, dass weibliche Brautenten bevorzugt in das Gebiet zur\u00fcckkehren, in dem sie selber gro\u00df wurden und\/oder in dem sie bereits erfolgreich Junge gro\u00dfgezogen haben. Die Untersuchungen, auf denen diese Erkenntnisse beruhen, wurden vor allem an Brautenten durchgef\u00fchrt, die in k\u00fcnstlichen Nisth\u00f6hlen br\u00fcteten. Die untersuchten Brautenten nutzten zu einem hohen Grade sogar die Nisth\u00f6hlen des Vorjahrs. Die R\u00fcckkehrwahrscheinlichkeit der Weibchen in das unmittelbare Brutareal sank, wenn das Gelege im Jahr zuvor verloren ging.ie R\u00fcckkehrrate m\u00e4nnlicher Brautenten ist insgesamt deutlich geringer als die von Weibchen. Bei zwei an unterschiedlichen Orten durchgef\u00fchrten Studien kehrten 9 bis 15,8 Prozent der M\u00e4nnchen und zwischen 48 und 58 Prozent der Weibchen wieder ins Brutareal zur\u00fcck.Die Ursache dieser geringen R\u00fcckkehrrate der M\u00e4nnchen sind drei Verhaltensweisen. M\u00e4nnchen, die sich noch im Brutareal mit einem Weibchen verpaaren, kehren mit diesem in dieses Gebiet zur\u00fcck, sofern die Paarbindung im \u00dcberwinterungsgebiet intakt bleibt. M\u00e4nnchen, die auch im \u00dcberwinterungsgebiet unverpaart blieben, kehren bevorzugt in das Gebiet zur\u00fcck, in dem sie selber aufgewachsen sind. M\u00e4nnchen dagegen, die im \u00dcberwinterungsquartier die Paarbindung eingehen, folgen den Weibchen in deren Brutareal.<\/p>\n<h3><span id=\"Die_Nisth\u00f6hle\" class=\"mw-headline\">Die Nisth\u00f6hle<\/span><\/h3>\n<p>Brautenten sind obligatorische <a title=\"H\u00f6hlenbr\u00fcter\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/H%C3%B6hlenbr%C3%BCter\">H\u00f6hlenbr\u00fcter<\/a> und nisten in Baumh\u00f6hlen in der N\u00e4he von Gew\u00e4ssern. In Ermangelung von Baumh\u00f6hlen nehmen Brautenten sehr bereitwillig auch Nistk\u00e4sten an.<\/p>\n<p>Obwohl viele Baumarten im Lebensraum der Brautente geeignete H\u00f6hlungen aufweisen, finden sich ihre Nisth\u00f6hlen insbesondere in Hartholzb\u00e4umen. Im Norden ihres Verbreitungsgebiet z\u00e4hlen <a title=\"Silber-Ahorn\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Silber-Ahorn\">Silber-<\/a>, <a title=\"Rot-Ahorn\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rot-Ahorn\">Rot-<\/a> und <a title=\"Zucker-Ahorn\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Zucker-Ahorn\">Zucker-Ahorn<\/a>, <a title=\"Amerikanische Ulme\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Amerikanische_Ulme\">Amerikanische Ulme<\/a>, <a class=\"mw-redirect\" title=\"Rotulme\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rotulme\">Rotulme<\/a>, <a title=\"Amerikanische Zitterpappel\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Amerikanische_Zitterpappel\">Amerikanische Zitterpappel<\/a>, <em><a class=\"mw-redirect\" title=\"Populus grandidentata\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Populus_grandidentata\">Populus grandidentata<\/a><\/em>, <a title=\"Rot-Esche\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rot-Esche\">Rot-Esche<\/a>, <a title=\"Amerikanische Linde\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Amerikanische_Linde\">Amerikanische Linde<\/a>, <a title=\"Roteiche\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Roteiche\">Roteiche<\/a>, <a class=\"new\" title=\"Bitternuss-Hickory (Seite nicht vorhanden)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?title=Bitternuss-Hickory&amp;action=edit&amp;redlink=1\">Bitternuss-Hickory<\/a>, <a title=\"Schwarznuss\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schwarznuss\">Schwarznuss<\/a> sowie die <a title=\"Amerikanische Schwarz-Weide\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Amerikanische_Schwarz-Weide\">Amerikanische Schwarz-Weide<\/a> zu den besonders h\u00e4ufig genutzten Nistb\u00e4umen. Im zentralen Nordamerika haben neben Rot- und Zucker-Ahorn auch die <a title=\"Amerikanische Platane\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Amerikanische_Platane\">Amerikanische Platane<\/a>, die <a title=\"Amerikanische Buche\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Amerikanische_Buche\">Amerikanische Buche<\/a> und die <a class=\"mw-redirect\" title=\"F\u00e4rbereiche\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/F%C3%A4rbereiche\">F\u00e4rbereiche<\/a> eine gro\u00dfe Bedeutung als Nistb\u00e4ume. Im S\u00fcden br\u00fcten Brautenten bevorzugt in mehreren Arten der <a title=\"Tupelob\u00e4ume\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tupelob%C3%A4ume\">Tupelo<\/a>. Sie nutzen dort neben der Amerikanischen Platane und der Amerikanischen Schwarzweide auch die <a title=\"Echte Sumpfzypresse\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Echte_Sumpfzypresse\">Echte Sumpfzypresse<\/a>, die Amerikanische Buche sowie <em><a class=\"mw-redirect\" title=\"Quercus nigra\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Quercus_nigra\">Quercus nigra<\/a><\/em> und die <a title=\"Zweifarbige Eiche\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Zweifarbige_Eiche\">Zweifarbige Eiche<\/a> als Nistb\u00e4ume. Die Nisth\u00f6hlen der Brautenten entstehen h\u00e4ufig durch Windbruch, durch das Absterben einzelner \u00c4ste oder Blitzeinschlag. Brautenten nutzen aber h\u00e4ufig auch alte, aufgegebene Nisth\u00f6hlen des <a title=\"Helmspecht\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Helmspecht\">Helmspechts<\/a>. Die Bedeutung dieser Spechtart f\u00fcr den Populationszuwachs der Brautente wird zwar in der Literatur unterschiedlich gewertet. Es gibt aber zahlreiche Hinweise, dass die Bestandszunahme der Helmspechte sich positiv auf die Brautentenpopulation auswirkte. Brautenten konkurrieren mit einer Reihe anderer Tierarten um die Nisth\u00f6hlen. Dazu z\u00e4hlen andere Vogelarten wie der <a title=\"Kappens\u00e4ger\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kappens%C3%A4ger\">Kappens\u00e4ger<\/a>, der in Nordamerika <a class=\"mw-redirect\" title=\"Neozoon\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Neozoon\">eingef\u00fchrte<\/a> europ\u00e4ische <a title=\"Star (Art)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Star_(Art)\">Star<\/a> und die <a title=\"Schellente\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schellente\">Schellente<\/a>, <a title=\"S\u00e4ugetiere\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/S%C3%A4ugetiere\">S\u00e4uger<\/a> wie <a title=\"Waschb\u00e4r\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Waschb%C3%A4r\">Waschb\u00e4ren<\/a>, <a title=\"Fuchsh\u00f6rnchen\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Fuchsh%C3%B6rnchen\">Fuchs-<\/a> und <a title=\"Gleith\u00f6rnchen\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gleith%C3%B6rnchen\">Gleith\u00f6rnchen<\/a>, <a class=\"mw-redirect\" title=\"Honigbiene\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Honigbiene\">Honigbienen<\/a> und einige Natternarten. Brautenten profitieren aber durchaus von der Anwesenheit von H\u00f6rnchen im Brutareal, da diese Baumh\u00f6hlen h\u00e4ufig so erweitern, dass sie f\u00fcr Brautenten gro\u00df genug sind.<\/p>\n<p>Die Nisth\u00f6hle wird vom Weibchen gew\u00e4hlt, das dabei vom M\u00e4nnchen begleitet wird. Das Weibchen w\u00e4hlt bevorzugt Nisth\u00f6hlen in unmittelbarer Wassern\u00e4he und solche, die sich neun Meter und mehr \u00fcber dem Erdboden befinden. Auf Grund des geringen Angebots an Baumh\u00f6hlen befinden sich die Nisth\u00f6hlen im Durchschnitt jedoch in einer H\u00f6he von 7,6 Metern.<\/p>\n<p>Der Zeitpunkt, zu dem Brautenten mit der Eiablage beginnen, variiert in Abh\u00e4ngigkeit vom Verbreitungsgebiet. Im S\u00fcden des Verbreitungsgebiets br\u00fcten Brautenten bereits ab Februar, im Norden dagegen von Mitte M\u00e4rz bis Mitte April. In allen Gebieten endet die Eiablage vor der letzten Juniwoche.<\/p>\n<p>Die Eiablage erfolgt mit einem Legeabstand von 24 Stunden. Das Weibchen bedeckt die ersten gelegten Eier mit dem Material, das sich am Boden der Baumh\u00f6hle findet. Dabei handelt es sich meist um verrottendes Holz sowie Bl\u00e4tter und Gras, das beispielsweise durch <a title=\"H\u00f6rnchen\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/H%C3%B6rnchen\">H\u00f6rnchen<\/a> in die H\u00f6hle eingetragen wurden. Durch das Bedecken mit diesem Material sind die Eier besser vor <a title=\"Pr\u00e4dator\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Pr%C3%A4dator\">Pr\u00e4datoren<\/a> gesch\u00fctzt und gegen Temperaturschwankungen isoliert. Im Verlauf der Eiablage finden sich zunehmend auch Daunen aus dem Brustgefieder des Weibchens im Abdeckmaterial. Die Eier sind elliptisch oval und haben eine stumpfe wei\u00dfe Schale. Die Eier messen durchschnittlich etwa 5 \u00d7 4 Zentimeter. Ein Vollgelege hat etwa im Durchschnitt 12,2 Eier.Geht das Gelege verloren, kommt es in der Regel zu einem Nachgelege. Dieses wird in einer anderen Nisth\u00f6hle gelegt.Es br\u00fctet allein das Weibchen. Die Brutdauer betr\u00e4gt durchschnittlich 31 Tage. Das Weibchen verl\u00e4sst zwei Mal am Tag das Gelege f\u00fcr etwa anderthalb Stunden das Gelege. Ihr Gewichtsverlust betr\u00e4gt pro Tag 0,68 Gramm.Brautenten ziehen gew\u00f6hnlich nur ein Gelege pro Jahr gro\u00df. Im \u00e4u\u00dfersten S\u00fcden des Verbreitungsgebietes kommt es vor, dass auch eine zweite Brut gro\u00df gezogen wird. Gelegentlich legen mehrere Brautentenweibchen Eier in ein Gelege. Vermutlich ist dies eine Folge der Konkurrenz um geeignete Nisth\u00f6hlen. Solche Gemeinschaftsgelege werden in der Regel bebr\u00fctet. Der Bruterfolg ist nur unwesentlich geringer als bei Gelegen, die nur von einer Brautente stammen. Brautentenweibchen legen mitunter Eier auch in die Nisth\u00f6hlen von Kappens\u00e4gern und <a title=\"Herbstpfeifgans\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Herbstpfeifgans\">Herbstpfeifg\u00e4nsen<\/a>.<\/p>\n<h3><span id=\"Schlupf_und_Aufzucht_der_K\u00fcken\" class=\"mw-headline\">Schlupf und Aufzucht der K\u00fcken<\/span><\/h3>\n<p>Der Schlupf eines K\u00fckens aus dem Ei dauert etwa sechs Stunden. Das Piepen der schl\u00fcpfenden K\u00fcken wirkt stimulierend auf die anderen K\u00fcken, so dass der Schlupfprozess eines Gelege weitgehend synchron abl\u00e4uft. Die durchschnittlich 25 Gramm schweren K\u00fcken sind in den ersten zwei Lebensstunden hilflos. Sobald ihre Dunen jedoch abgetrocknet sind, zeigen sie ein sehr agiles Verhalten und beginnen in der Nisth\u00f6hle herumzuklettern. Im Alter von etwa 24 bis 36 Stunden verlassen sie die Nisth\u00f6hle. Sie folgen dabei den Rufen der Mutter, die sie vom Boden vor der Nisth\u00f6hle mit gluckenden, schnellen <em>kuh-kuh-kuh<\/em>-Lauten lockt. Der weibliche Elternvogel ruft bis maximal eine Stunde. Die K\u00fcken reagieren sofort auf den Ruf und springen ohne Z\u00f6gern in die Tiefe. Untersuchungen bei mehreren Entenarten haben gezeigt, dass K\u00fcken h\u00f6hlenbr\u00fctender Entenarten anders als bodenbr\u00fctende Arten grunds\u00e4tzlich keine Angst vor solchen Spr\u00fcngen zeigen. Erst im Verlauf der ersten zwei Lebenswochen entwickelt sich die Scheu, in die Tiefe zu springen. Beim Sprung vom Eingang der Nisth\u00f6hlen auf den Boden strecken die K\u00fcken die F\u00fc\u00dfe aus und schlagen mit ihren Fl\u00fcgelstummeln. Die Ornithologen <a class=\"new\" title=\"Frank Bellrose (Seite nicht vorhanden)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?title=Frank_Bellrose&amp;action=edit&amp;redlink=1\">Frank Bellrose<\/a> und <a class=\"new\" title=\"Daniel Holm (Seite nicht vorhanden)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?title=Daniel_Holm&amp;action=edit&amp;redlink=1\">Daniel Holm<\/a> haben K\u00fcken beobachtet, die ohne offensichtliche Verletzungen auf diese Weise 15 Meter in die Tiefe sprangen. Nestlingen, denen es nicht gelingt, vom Boden der Nisth\u00f6hle zum Eingang zu gelangen und von dort herabzuspringen, w\u00e4hrend sie der Muttervogel drau\u00dfen lockt, werden von ihr zur\u00fcckgelassen, auch wenn das Piepen des K\u00fckens f\u00fcr den Muttervogel h\u00f6rbar ist.<\/p>\n<p>Der Muttervogel f\u00fchrt ihr Gelege anschlie\u00dfend zum n\u00e4chsten Gew\u00e4sser. Nur dort finden die Jungen geeignete Nahrung. In Abh\u00e4ngigkeit vom Standort der Nisth\u00f6hle kann die Wegstrecke bis zu 1,6 Kilometer betragen.Die K\u00fcken zehren w\u00e4hrend der Wanderung von den Resten des Eidotters. F\u00fcr <a title=\"Stockente\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Stockente\">Stockentenk\u00fcken<\/a> sch\u00e4tzt man, dass sie nach dem Schlupf mindestens f\u00fcr 48 Stunden ohne Nahrung bleiben k\u00f6nnen. F\u00fcr Brautentenk\u00fcken fehlen vergleichbare Daten. Der Verlust an K\u00fcken w\u00e4hrend der Wanderung zum n\u00e4chsten Gew\u00e4sser ist sehr hoch und steigt mit der L\u00e4nge des Weges. Der Muttervogel f\u00fchrt die K\u00fcken unter Nutzung der verf\u00fcgbaren Deckung. Offene Stellen werden mit hoher Geschwindigkeit \u00fcberquert. Nahende Pr\u00e4datoren werden vom Muttervogel <a title=\"Verleiten\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Verleiten\">verleitet<\/a>. Die enge Bindung zwischen Mutterente und K\u00fcken endet im Vergleich zu anderen Schwimmenten sehr fr\u00fchzeitig. Ab einem Alter von etwa 35 Tagen reagieren die K\u00fcken nur langsam oder gar nicht mehr auf die Rufe des Muttervogels. In der Regel verlassen die K\u00fcken den Muttervogel und nicht umgekehrt. Fr\u00fch verwaiste K\u00fcken haben keine signifikant andere Mortalit\u00e4tsrate als gef\u00fchrte K\u00fcken, sofern sie ein geeignetes Gew\u00e4sser erreicht haben.<\/p>\n<p>Die Wachstumsrate der K\u00fcken ist sehr hoch. Die beim Schlupf durchschnittlich 25 Gramm schweren K\u00fcken wiegen vierzig bis 45 Tage sp\u00e4ter etwa 400 Gramm.m Alter von etwa 70 Tagen sind die Jungenten flugf\u00e4hig. Sie sind bereits in ihrem ersten Lebensjahr fortpflanzungsf\u00e4hig.<\/p>\n<h2><span id=\"Mortalit\u00e4tsursachen\" class=\"mw-headline\">Mortalit\u00e4tsursachen<\/span><\/h2>\n<p>Die Eier der Brautente werden unter anderem von Schlangen, dem <a title=\"Amerikanischer Nerz\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Amerikanischer_Nerz\">Amerikanischen Nerz<\/a>, Fuchs, Grauh\u00f6rnchen und <a title=\"Roth\u00f6rnchen\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Roth%C3%B6rnchen\">Roth\u00f6rnchen<\/a> sowie verschiedenen <a title=\"Spechte\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Spechte\">Spechten<\/a> wie etwa dem <a title=\"Goldspecht\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Goldspecht\">Gold-<\/a> und <a title=\"Rotkopfspecht\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rotkopfspecht\">Rotkopfspecht<\/a> gefressen. Die Bedeutung der einzelnen Arten als Nestr\u00e4uber ist je nach Verbreitungsgebiet unterschiedlich. In allen Verbreitungsgebieten ist jedoch der Waschb\u00e4r ein wesentlicher Nestr\u00e4uber. Aus etwa 62 Prozent der Gelege schl\u00fcpfen K\u00fcken.Den K\u00fcken stellen eine Reihe von <a title=\"Pr\u00e4dator\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Pr%C3%A4dator\">Pr\u00e4datoren<\/a> nach. Dazu z\u00e4hlen Raubs\u00e4uger wie F\u00fcchse und Waschb\u00e4ren. K\u00fcken werden aber auch von <a title=\"Schnappschildkr\u00f6te\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schnappschildkr%C3%B6te\">Schnappschildkr\u00f6ten<\/a>, <a class=\"mw-redirect\" title=\"Amerikanischer Ochsenfrosch\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Amerikanischer_Ochsenfrosch\">Ochsenfr\u00f6schen<\/a>, <a title=\"Forellenbarsch\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Forellenbarsch\">Forellenbarschen<\/a>, <a title=\"Mississippi-Alligator\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mississippi-Alligator\">Mississippi-Alligatoren<\/a>, <a title=\"Virginia-Uhu\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Virginia-Uhu\">Virginia-Uhus<\/a>, <a title=\"Rotschulterbussard\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rotschulterbussard\">Rotschulter-<\/a> und <a title=\"Rotschwanzbussard\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rotschwanzbussard\">Rotschwanzbussarden<\/a>, <a title=\"Hudsonweihe\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hudsonweihe\">Hudsonweihen<\/a> sowie <a title=\"Nachtreiher\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nachtreiher\">Nachtreihern<\/a> gefressen. Bei Brautenten, die in der N\u00e4he menschlicher Siedlungen br\u00fcten, wird eine hohe Zahl an K\u00fcken auch von <a title=\"Hauskatze\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hauskatze\">Hauskatzen<\/a> und <a title=\"Haushund\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Haushund\">Haushunden<\/a> get\u00f6tet. Von hundert geschl\u00fcpften K\u00fcken erreichen zwischen 41 und 65 das Lebensalter, in dem sie fl\u00fcgge werden. Die meisten K\u00fcken sterben dabei in den ersten zwei Lebenswochen.<\/p>\n<p>Von den adulten Brautenten erlebt etwa jede zweite das n\u00e4chste Lebensjahr. Die Mortalit\u00e4tsrate der M\u00e4nnchen ist dabei etwas geringer als die der Weibchen. Weibchen sind w\u00e4hrend der Brutzeit einem gr\u00f6\u00dferen Risiko durch Pr\u00e4datoren ausgesetzt. Br\u00fctende Weibchen werden unter anderem von F\u00fcchsen, <a title=\"Grauh\u00f6rnchen\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Grauh%C3%B6rnchen\">Grauh\u00f6rnchen<\/a>, Waschb\u00e4ren und der <a title=\"Kiefernnatter\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kiefernnatter\">Kiefernnatter<\/a> geschlagen. Zu ihrer h\u00f6heren Mortalit\u00e4tsrate tr\u00e4gt jedoch auch bei, dass es zwischen eiablegenden Weibchen zu heftigen K\u00e4mpfen kommt, wenn ein Weibchen versucht, ein Ei in das Gelege eines anderen Weibchens abzulegen. Bei diesen K\u00e4mpfen kommt es h\u00e4ufig zu Kopfverletzungen, die so schwerwiegend sein k\u00f6nnen, dass die verletzte Ente stirbt. Der Grad an intraspezifischer Aggression ist f\u00fcr eine Vogelart ungew\u00f6hnlich hoch. Da der Anteil verletzter und get\u00f6teter br\u00fctender Enten von der Brutdichte in einem Gebiet abh\u00e4ngig ist, sehen die Ornithologen Frank Bellrose und David Holm in diesem Verhalten einen bestandsregulierenden Mechanismus.<\/p>\n<p>Die <a class=\"mw-redirect\" title=\"Indigenes Volk\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Indigenes_Volk\">indigenen V\u00f6lker<\/a> Nordamerikas waren mit der Brautente sehr vertraut. Darauf weisen unter anderem zahlreiche Funde von T\u00f6pferwaren hin, die Verzierungen tragen, die dem Kopf der Brautente gleichen. Lediglich Eulen finden sich h\u00e4ufiger auf diesen Tonarbeiten. Nachbildungen von Brautenten finden sich auch auf <a class=\"mw-redirect\" title=\"Kalumet\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kalumet\">Kalumets<\/a>, den Pfeifen, die bei einigen <a title=\"Indianer\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Indianer\">indianischen<\/a> <a title=\"Ethnie\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ethnie\">Ethnien<\/a> eine Rolle bei zeremoniellen Handlungen spielte. Die <a title=\"Natchez (Volk)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Natchez_(Volk)\">Natchez<\/a> feierten auch ein Mondfest, zu dem die \u00dcberreichung von erlegten Brautenten geh\u00f6rte. Auf die Bedeutung der Brautente als Nahrungsquelle weisen auch die Funde bei Ausgrabungen der H\u00fcgel der <a title=\"Cahokia\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Cahokia\">Cahokia-Kultur<\/a> hin. 45 gefundene Knochen stammten nachweislich von der Brautente ab. Andere Entenarten hatten jedoch durchaus eine gr\u00f6\u00dfere Bedeutung. 480 Knochen stammten von Stockenten, 199 von <a title=\"Krickente\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Krickente\">Krickenten<\/a>, 78 von <a title=\"Blaufl\u00fcgelente\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Blaufl%C3%BCgelente\">Blaufl\u00fcgelenten<\/a>, 426 von anderen Entenarten sowie 453 Skelettreste von <a title=\"G\u00e4nse\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/G%C3%A4nse\">G\u00e4nsen<\/a> und <a title=\"Schw\u00e4ne\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schw%C3%A4ne\">Schw\u00e4nen<\/a>.<\/p>\n<p>Den europ\u00e4ischen Siedlern fiel die farbenpr\u00e4chtige Ente ebenfalls sehr fr\u00fchzeitig auf und sehr fr\u00fch wurden auch Brautenten nach Europa verbracht. Kaufbelege f\u00fcr Brautenten, die f\u00fcr die zoologische Sammlung einer franz\u00f6sischen Adelsfamilie bestimmt waren, gibt es bereits aus dem Jahre 1663.Viele der fr\u00fchen Forschungsreisenden, die den nordamerikanischen Kontinent bereisten, erw\u00e4hnen in ihren Berichten die Brautente und haben Zeichnungen von ihr angefertigt. Dazu z\u00e4hlen unter anderem <a title=\"John Lawson (Entdecker)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/John_Lawson_(Entdecker)\">John Lawson<\/a>, <a title=\"Mark Catesby\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mark_Catesby\">Mark Catesby<\/a>, <a title=\"George Edwards (Naturforscher)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/George_Edwards_(Naturforscher)\">George Edwards<\/a>, <a title=\"John James Audubon\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/John_James_Audubon\">John James Audubon<\/a> sowie <a title=\"John Bartram\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/John_Bartram\">John<\/a> und <a title=\"William Bartram\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/William_Bartram\">William Bartram<\/a>.<\/p>\n<p>Die Jagd auf die Brautente intensivierte sich mit der Verbesserung von Schusswaffen und f\u00fchrte gemeinsam mit der Ver\u00e4nderung des Lebensraums der Brautente durch Trockenlegung von Gew\u00e4ssern und Waldrodungen zu starken Bestandsr\u00fcckg\u00e4ngen. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts waren diese Bestandsr\u00fcckg\u00e4nge so auff\u00e4llig, dass man ein Aussterben dieser Art bef\u00fcrchtete. Bereits in den 1920er Jahren ergriff man daher in den USA Ma\u00dfnahmen, sie in einzelnen Regionen wieder anzusiedeln. So wilderte man zahlreiche in Gehegen erbr\u00fctete Vogelk\u00fcken aus. Zwischen 1916 und 1941 wurde au\u00dferdem die Jagd auf diese Entenart weitgehend eingeschr\u00e4nkt und zahlreiche Nistk\u00e4sten angebracht, die von dieser Entenart sehr stark genutzt werden. Anfang der 1970er Jahre betrug der Bestand noch 1,3 Millionen V\u00f6gel. Nach wie vor ist damit der Bestand deutlich niedriger als vor dem Beginn der Besiedlung Nordamerikas. Die Ente ist jedoch heute in den gr\u00f6\u00dften Teilen ihres vormaligen Verbreitungsgebietes wieder zu finden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-6270\" src=\"http:\/\/wildtravel.ro\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/b3_1.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>foto : Mihai Baciu<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Brautente (Aix sponsa) ist eine Vogelart aus der Familie der Entenv\u00f6gel (Anatidae). Ihr nat\u00fcrliches Verbreitungsgebiet ist Nordamerika. Sie lebt an Waldseen und ist an ein Leben in Waldgebieten angepasst. B\u00e4ume dienen ihr als Brut- und Rastplatz. Sie br\u00fctet bevorzugt in verlassenen Nisth\u00f6hlen von Spechten. 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