{"id":6235,"date":"2019-12-27T12:20:29","date_gmt":"2019-12-27T10:20:29","guid":{"rendered":"http:\/\/wildtravel.ro\/bird\/weiswangengans-branta-leucopsis\/"},"modified":"2019-12-27T12:40:18","modified_gmt":"2019-12-27T10:40:18","slug":"weiswangengans-branta-leucopsis","status":"publish","type":"bird","link":"https:\/\/wildtravel.ro\/de\/bird\/weiswangengans-branta-leucopsis\/","title":{"rendered":"Wei\u00dfwangengans (Branta leucopsis)"},"content":{"rendered":"<p>Die <strong>Wei\u00dfwangengans<\/strong> oder <strong>Nonnengans<\/strong> (<em>Branta leucopsis<\/em>) ist eine Art der Gattung <a title=\"Meerg\u00e4nse\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Meerg%C3%A4nse\">Meerg\u00e4nse<\/a> (<em>Branta<\/em>) in der Familie der <a title=\"Entenv\u00f6gel\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Entenv%C3%B6gel\">Entenv\u00f6gel<\/a> (Anatidae). Sie wird nicht in Unterarten, jedoch in drei getrennte <a title=\"Population (Biologie)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Population_(Biologie)\">Populationen<\/a> aufgeteilt.<\/p>\n<p>Die Wei\u00dfwangengans br\u00fctete fr\u00fcher ausschlie\u00dflich an der russischen Eismeerk\u00fcste. Seit den 1970er Jahren hat sie auch den Ostseeraum besiedelt und z\u00e4hlt mittlerweile zu den Brutv\u00f6geln Mitteleuropas. Sie ist nach wie vor jedoch \u00fcberwiegend ein Wintergast, der meist als Einzelvogel oder in kleinen Trupps in Gesellschaft von <a title=\"Saatgans\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Saatgans\">Saat-<\/a> und <a title=\"Bl\u00e4ssgans\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bl%C3%A4ssgans\">Bl\u00e4ssg\u00e4nsen<\/a> beobachtet werden kann. Zu Beginn des <a title=\"Vogelzug\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Vogelzug\">Zuges<\/a> sammeln sie sich dagegen zu gewaltigen Schw\u00e4rmen, die bis zu 50.000 Tiere z\u00e4hlen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Zu den Merkmalen dieser G\u00e4nseart z\u00e4hlt eine enge Bindung an die Meeresk\u00fcsten, die besonders im Winter ausgepr\u00e4gt ist, sowie das Br\u00fcten in Kolonien unterschiedlicher Gr\u00f6\u00dfe auf Felsvorspr\u00fcngen an der Meeresk\u00fcste und an Fl\u00fcssen. Die Kolonien finden sich dabei h\u00e4ufig in unmittelbarer N\u00e4he von Greifvogelhorsten.<\/p>\n<h2>&nbsp;<\/h2>\n<p>Die Wei\u00dfwangengans ist mit einer Gr\u00f6\u00dfe von 58 bis 69 Zentimetern eine mittelgro\u00dfe Gans; ihr Gewicht betr\u00e4gt etwa 1,5 bis 2 Kilogramm. Typische Merkmale sind das wei\u00dfe Gesicht und die wei\u00dfe Stirn; Schnabel und Hals sind schwarz. Die K\u00f6rperunterseite ist silbrigwei\u00df. Die Fl\u00fcgel sind schwarzwei\u00df quergeb\u00e4ndert. Der Kontrast zwischen wei\u00dfem Gesicht zum schwarzen Scheitel, Nacken und Hals, erinnerte fr\u00fcher an die traditionelle Tracht katholischer Nonnen und war namensgebend. Auffallend sind au\u00dferdem der verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig kurze, rund wirkende Hals und Schnabel. Beide Geschlechter sind farbgleich.<\/p>\n<p>&nbsp;<img decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-6227\" src=\"http:\/\/wildtravel.ro\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/gasca-calugarita2_2.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>Die Dunenk\u00fcken haben ein olivgraues R\u00fcckengefieder. An der Unterseite sind sie wei\u00df. Allerdings findet sich ein olivgraues Farbfeld auch an der oberen Brust. Kopf und Hals sind wei\u00dflich, wobei die Kopfplatte braun ist und sich ein dunkler Z\u00fcgel von der Schnabelbasis bis zum Auge zieht. Auf dem R\u00fccken, der Unterseite der Fl\u00fcgel sowie am Ende der Fl\u00fcgel finden sich kleine wei\u00dfe Farbfelder. Frisch geschl\u00fcpfte Dunenk\u00fcken haben einen dunklen Schnabel mit einem rosa oder cremefarbenen Nagel. Beine, F\u00fc\u00dfe und Schwimmh\u00e4ute sind grau.<\/p>\n<p>Das Jugendkleid der Wei\u00dfwangeng\u00e4nse entspricht in Farb- und Zeichnungsmuster bereits den ausgewachsenen G\u00e4nsen. Es ist allerdings insgesamt brauner. Speziell die Schulterfedern und die Fl\u00fcgeldecken weisen noch breite braune Endbinden auf. Die wei\u00dfe Gesichtszeichnung ist noch von einzelnen schwarzen Federn durchsetzt. Im 1. Jahreskleid unterscheiden sich noch unvermauserte Jungg\u00e4nse von den adulten Altv\u00f6geln nur noch durch die breiten braunen Ends\u00e4ume auf den Decken.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><span id=\"Stimme\" class=\"mw-headline\">Stimme<\/span><\/h2>\n<p>Wei\u00dfwangeng\u00e4nse sind sehr stimmfreudig. Ihr Ruf ist \u00fcberwiegend ein einzelner schriller und einsilbiger Ruf, der bellend wirkt. Er klingt wie \u201e<em>rrak<\/em>\u201c, \u201e<em>Kak<\/em>\u201c, \u201e<em>guak<\/em>\u201c oder \u201e<em>gock<\/em>\u201c. Aus der Ferne kann der Ruf mit Hundegebell verwechselt werden. In den Trupps halten die Wei\u00dfwangeng\u00e4nse mit leisen ged\u00e4mpften \u201e<em>wachau<\/em>\u201c oder \u201e<em>mach-mal<\/em>\u201c miteinander Kontakt.<\/p>\n<p>Fliegen Wei\u00dfwangeng\u00e4nse auf, so ist als <a title=\"Instrumentallaut\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Instrumentallaut\">Instrumentallaut<\/a> ein schnarrendes Schwingenger\u00e4usch zu h\u00f6ren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Wei\u00dfwangengans ist ein <a class=\"mw-redirect\" title=\"Zugvogel\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Zugvogel\">Zugvogel<\/a>, der f\u00fcr gew\u00f6hnlich im Herbst aus seinen <a title=\"Arktis\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Arktis\">arktischen<\/a> <a title=\"Brutgebiet\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Brutgebiet\">Brutrevieren<\/a> nach S\u00fcden zieht und bei uns in <a title=\"Mitteleuropa\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mitteleuropa\">Mitteleuropa<\/a> \u00fcberwintert. Die Flugrouten der Wei\u00dfwangengans sind nicht genetisch fixiert, sondern werden in den verschiedenen Teilpopulationen tradiert.<\/p>\n<p>Wei\u00dfwangeng\u00e4nse sind gesellig, au\u00dferhalb der Paarungs- und Brutzeit leben sie in mehr oder weniger gro\u00dfen <a title=\"Schwarmverhalten\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schwarmverhalten\">Schw\u00e4rmen<\/a>. Dabei schlie\u00dfen sie sich oft anderen G\u00e4nsearten an. Im Flug zeigen Gro\u00dfschw\u00e4rme keine besondere Formation, kleinere Schw\u00e4rme von 20 bis 40 Tieren bilden dagegen die g\u00e4nsetypische <a title=\"V-Formation\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/V-Formation\">V-Formation<\/a> aus. W\u00e4hrend des Flugs sind st\u00e4ndig Kontaktrufe zu h\u00f6ren, die wie &#8222;g\u00e4k g\u00e4k g\u00e4k&#8220; klingen und entfernt an Hundegebell erinnern k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wei\u00dfwangeng\u00e4nse leben im Winter vorwiegend von kurzem <a title=\"Gras\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gras\">Gras<\/a>, fressen aber auch andere Pflanzen, die in <a title=\"Salzwiese\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Salzwiese\">Salz-<\/a> und <a title=\"Brackwasser\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Brackwasser\">Brackwasserwiesen<\/a> heimisch sind, insbesondere <a title=\"Andel (Gras)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Andel_(Gras)\">Andel<\/a> und <a title=\"Queller\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Queller\">Queller<\/a>. Im Fr\u00fchjahr werden auch die <a title=\"Knospe\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Knospe\">Knospen<\/a> und <a title=\"K\u00e4tzchen\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/K%C3%A4tzchen\">K\u00e4tzchen<\/a> von <a class=\"mw-redirect\" title=\"Weiden (Botanik)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Weiden_(Botanik)\">Weiden<\/a> genommen, tierische Lebewesen wie verschiedenen <a class=\"mw-redirect\" title=\"Crustaceen\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Crustaceen\">Crustaceen<\/a>, Wasser<a title=\"Insekten\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Insekten\">insekten<\/a> und wahrscheinlich auch <a title=\"Weichtiere\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Weichtiere\">Mollusken<\/a> erg\u00e4nzen das Nahrungsspektrum.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend der Sommermonate ern\u00e4hren sie sich vorwiegend von <a title=\"Polargebiet\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Polargebiet\">polaren<\/a> <a title=\"Flechte\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Flechte\">Flechten<\/a> und <a title=\"Moose\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Moose\">Moosen<\/a>, die sie mit Hilfe einer scharfkantigen W\u00f6lbung am Schnabelende von den Oberfl\u00e4chen der Steine schaben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><span id=\"Verbreitung\" class=\"mw-headline\">Verbreitung<\/span><\/h2>\n<p>Verbreitungsgebiet der Wei\u00dfwangengans sind Teile der <a title=\"Pal\u00e4arktis\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Pal%C3%A4arktis\">Westpal\u00e4arktis<\/a>. Insgesamt werden drei Populationen unterschieden: a) <a title=\"Spitzbergen (Inselgruppe)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Spitzbergen_(Inselgruppe)\">Spitzbergen<\/a>, b) <a title=\"Gr\u00f6nland\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gr%C3%B6nland\">Gr\u00f6nland<\/a> und c) Russisch-Baltische Population. Letztere br\u00fcten in gro\u00dfen Kolonien in einem weiten Areal zwischen <a title=\"Nowaja Semlja\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nowaja_Semlja\">Nowaja Semlja<\/a>, <a title=\"Kolgujew\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kolgujew\">Kolgujew<\/a> und der <a title=\"Kanin-Halbinsel\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kanin-Halbinsel\">Kanin-Halbinsel<\/a>, haben sich aber seit den 1970er Jahren zudem auf <a title=\"Gotland\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gotland\">Gotland<\/a> und <a title=\"\u00d6land\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/%C3%96land\">\u00d6land<\/a> angesiedelt und seit Ende der 1990er Jahre in <a title=\"Schleswig-Holstein\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schleswig-Holstein\">Schleswig-Holstein<\/a>, <a title=\"Niedersachsen\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Niedersachsen\">Niedersachsen<\/a> und den <a title=\"Niederlande\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Niederlande\">Niederlanden<\/a>. Mitteleuropa ist damit die vierte Region und die einzige der mittleren Breiten, die mit 2.200 bis 2.800 Brutpaaren eine nennenswerte Brutpopulation aufweist.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><span id=\"Fortpflanzung\" class=\"mw-headline\">Fortpflanzung<\/span><\/h2>\n<p>F\u00fcr gew\u00f6hnlich zeigen Wei\u00dfwangeng\u00e4nse eine gro\u00dfe Partnertreue, wobei sie sich jedoch bei Verlust des Partners neu verpaaren. Meist br\u00fcten mehrere Paare gemeinsam an hochgelegenen und schwer zug\u00e4nglichen Klippen und Felsen. Die Nistpl\u00e4tze k\u00f6nnen von den G\u00e4nsen nur fliegend erreicht werden.<\/p>\n<p>Der Brutbeginn der Wei\u00dfwangengans f\u00e4llt in den sp\u00e4ten Mai bis fr\u00fchen Juni. Sie kehren damit etwas sp\u00e4ter als die Saat- und Bl\u00e4ssg\u00e4nse in ihre Brutareale zur\u00fcck. Wei\u00dfwangeng\u00e4nse ziehen nur ein Gelege pro Jahr gro\u00df. Sie br\u00fcten in arktischen T\u00e4lern und bevorzugen dort Niststandorte, die sich an Felsabh\u00e4ngen befinden. Nur in Ausnahmef\u00e4llen br\u00fcten sie auch auf Flussinseln. Wei\u00dfwangeng\u00e4nse nisten in der Regel in kleinen Kolonien. Der Abstand der Nester betr\u00e4gt gew\u00f6hnlich mindestens zwei Meter. H\u00e4ufig finden sich die Nester inmitten der Kolonien der <a title=\"Trottellumme\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Trottellumme\">Trottellummen<\/a>, in Teilen des Verbreitungsgebietes auch zwischen <a title=\"Dickschnabellumme\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Dickschnabellumme\">Dickschnabellummen<\/a>, <a title=\"Dreizehenm\u00f6we\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Dreizehenm%C3%B6we\">Dreizehenm\u00f6wen<\/a> und anderen Seev\u00f6geln. In weiten Teilen des Brutareals zeigt die Wei\u00dfwangengans eine enge N\u00e4he zu Horsten von <a title=\"Wanderfalke\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wanderfalke\">Wanderfalken<\/a>. Diese scheint umso ausgepr\u00e4gter zu sein, je gr\u00f6\u00dfer die Gefahr ist, dass <a class=\"mw-redirect\" title=\"Eisfuchs\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Eisfuchs\">Eisf\u00fcchse<\/a> in die Kolonie eindringen.Das Nest ist eine flache Bodenmulde, die mit nur wenig Pflanzenmaterial ausgekleidet wird. Sie enth\u00e4lt aber gro\u00dfe Mengen an Daunen und einigen anderen K\u00f6rperfedern. Die Daunen sind dunkelgrau mit einem hellen Zentrum. Sie sind dunkler als die der <a title=\"Kurzschnabelgans\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kurzschnabelgans\">Kurzschnabelgans<\/a> und grauer und schm\u00e4ler als die der <a title=\"Eiderente\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Eiderente\">Eiderente<\/a>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das Gelege besteht im Regelfall aus drei bis f\u00fcnf Eiern. Sie sind von cremewei\u00dfer Farbe, elliptisch geformt und haben eine leicht raue, nicht gl\u00e4nzende Oberfl\u00e4che. Es br\u00fctet nur das Weibchen, das nach der Ablage des letzten Eis des Geleges mit der Brut beginnt. Das M\u00e4nnchen h\u00e4lt sich derweil in der N\u00e4he des Nestes auf. Die Brutdauer betr\u00e4gt 24 bis 25 Tage. Die Dunenk\u00fcken sind Nestfl\u00fcchter und werden von beiden Elternv\u00f6geln betreut. Sie sind nach etwa sieben Wochen fl\u00fcgge, halten sich aber zun\u00e4chst in der N\u00e4he der Elternv\u00f6gel auf.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><span id=\"Bestandsentwicklung\" class=\"mw-headline\">Bestandsentwicklung<\/span><\/h2>\n<p>Die Bestandssituation der Wei\u00dfwangengans wurde 2016 in der <a title=\"Rote Liste gef\u00e4hrdeter Arten\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rote_Liste_gef%C3%A4hrdeter_Arten\">Roten Liste gef\u00e4hrdeter Arten<\/a> der <a title=\"IUCN\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/IUCN\">IUCN<\/a> als \u201e<span lang=\"en\">Least Concern (LC)<\/span>\u201c = \u201enicht gef\u00e4hrdet\u201c eingestuft. Von einem Tiefpunkt in den 1950er Jahren vollzog sich eine spektakul\u00e4re Zunahme der Best\u00e4nde. 1970 gab es dann 50.000 Exemplare. Aktuell wird der Gesamtbestand auf 440.000 Tiere gesch\u00e4tzt.<\/p>\n<p>&nbsp;<img decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-6231\" src=\"http:\/\/wildtravel.ro\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/1c_1.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>foto : Mihai Baciu<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Wei\u00dfwangengans oder Nonnengans (Branta leucopsis) ist eine Art der Gattung Meerg\u00e4nse (Branta) in der Familie der Entenv\u00f6gel (Anatidae). Sie wird nicht in Unterarten, jedoch in drei getrennte Populationen aufgeteilt. Die Wei\u00dfwangengans br\u00fctete fr\u00fcher ausschlie\u00dflich an der russischen Eismeerk\u00fcste. 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