{"id":5909,"date":"2019-04-01T20:41:15","date_gmt":"2019-04-01T18:41:15","guid":{"rendered":"http:\/\/wildtravel.ro\/bird\/grunspecht-picus-viridis\/"},"modified":"2019-04-02T19:50:16","modified_gmt":"2019-04-02T17:50:16","slug":"grunspecht-picus-viridis","status":"publish","type":"bird","link":"https:\/\/wildtravel.ro\/de\/bird\/grunspecht-picus-viridis\/","title":{"rendered":"Gr\u00fcnspecht &#8211; Picus viridis"},"content":{"rendered":"<p><span><img decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-5894\" src=\"http:\/\/wildtravel.ro\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/y.jpg\" alt=\"\" \/><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der <strong>Gr\u00fcnspecht<\/strong> (<em><span lang=\"la\">Picus viridis<\/span><\/em>), manchmal auch <strong>Grasspecht<\/strong> oder <strong>Erdspecht<\/strong> genannt, ist eine <a title=\"Art (Biologie)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Art_(Biologie)\">Vogelart<\/a> aus der <a title=\"Familie (Biologie)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Familie_(Biologie)\">Familie<\/a> der <a title=\"Spechte\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Spechte\">Spechte<\/a> (Picidae). Der Gr\u00fcnspecht und seine <a class=\"mw-redirect\" title=\"Schwesterart\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schwesterart\">Schwesterart<\/a>, der <a title=\"Grauspecht\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Grauspecht\">Grauspecht<\/a> (<em><span lang=\"la\">Picus canus<\/span><\/em>), sind die einzigen Vertreter der Gattung <em><a title=\"Picus (Gattung)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Picus_(Gattung)\">Picus<\/a><\/em> in Mitteleuropa.<\/p>\n<div id=\"toc\" class=\"toc\"><input id=\"toctogglecheckbox\" class=\"toctogglecheckbox\" style=\"display: none;\" type=\"checkbox\"><\/div>\n<h2><span id=\"Beschreibung\" class=\"mw-headline\">Beschreibung<\/span><\/h2>\n<p>Der Gr\u00fcnspecht wird bis zu 32&nbsp;Zentimeter lang und hat eine <a title=\"Fl\u00fcgelspannweite\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Fl%C3%BCgelspannweite\">Fl\u00fcgelspannweite<\/a> von bis zu 52&nbsp;Zentimetern. Die Oberseite ist dunkelgr\u00fcn, die Unterseite ist blass hell- bis graugr\u00fcn gef\u00e4rbt. Der Kopf ist an den Seiten durch eine schwarze Gesichtsmaske gezeichnet, die vom Schnabel bis hinter die Augen reicht, was ihm die Bezeichnung <em>Fliegender <a title=\"Zorro\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Zorro\">Zorro<\/a><\/em> im Volksmund einbringt. Der Oberkopf und der Nacken sind rot, der <a title=\"B\u00fcrzel\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/B%C3%BCrzel\">B\u00fcrzel<\/a> gr\u00fcngelb. Die Ohrgegend, Kinn und Kehle sind dagegen wei\u00dflich. Die Fl\u00fcgel oder Schwingen der Tiere sind braunschwarz, gelblich oder br\u00e4unlichwei\u00df gefleckt. Die Steuerfedern sind auf gr\u00fcngrauem Grund schw\u00e4rzlich geb\u00e4ndert. Die Unterschiede zwischen den Geschlechtern sind gering, beim M\u00e4nnchen ist der Wangenfleck rot mit einem schwarzen Rand, beim Weibchen ist dieser Wangenfleck einfarbig schwarz. Die Augen des Gr\u00fcnspechts sind bl\u00e4ulichwei\u00df, Schnabel und F\u00fc\u00dfe sind bleigrau. M\u00e4nnchen und Weibchen sind gleich gro\u00df und schwer. F\u00e4nglinge in der <a title=\"Camargue\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Camargue\">Camargue<\/a> wogen im Mittel 177&nbsp;g (M\u00e4nnchen) oder 174&nbsp;g (Weibchen), die Spanne reichte von 138&nbsp;g bis 201&nbsp;g.<\/p>\n<p>Das Jugendgefieder unterscheidet sich stark von dem Gefieder der erwachsenen Tiere, es ist insgesamt deutlich matter. Kopfseiten, Hals und die Unterseite sind auf fast wei\u00dfem Grund stark dunkel gefleckt bis geb\u00e4ndert. Die roten Anteile der Kopff\u00e4rbung sind unscheinbar und meistens mit grauen Flecken durchsetzt. Die Fl\u00fcgel und die Gefiederoberseite weisen zudem eine deutliche wei\u00dfe Fleckung auf.<\/p>\n<p>In Mitteleuropa kann der Gr\u00fcnspecht nur mit dem etwas kleineren, aber sonst sehr \u00e4hnlichen <a title=\"Grauspecht\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Grauspecht\">Grauspecht<\/a> verwechselt werden. Im Gegensatz zum Gr\u00fcnspecht hat der Grauspecht jedoch einen grauen Kopf, ein dunkelrotes Auge und nur einen schmalen schwarzen Kinnstreif. Dem Grauspecht fehlt au\u00dferdem der rote Scheitel des Gr\u00fcnspechtes, nur beim M\u00e4nnchen ist der Vorderkopf rot, beim Weibchen fehlt eine rote Kopfzeichnung. Oft gibt schon der Beobachtungsort Hinweise zur Artbestimmung, der Grauspecht fehlt im Nordwesten Mitteleuropas und ist im Vergleich zum Gr\u00fcnspecht viel st\u00e4rker an Gebirge und an Wald gebunden (siehe Verbreitung).<\/p>\n<h2><span id=\"Mauser\" class=\"mw-headline\">Mause<\/span><\/h2>\n<p>Die <a title=\"Mauser (V\u00f6gel)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mauser_(V%C3%B6gel)\">Jugendmauser<\/a> erfolgt kontinuierlich und beginnt bereits in der Bruth\u00f6hle. Im Verlauf von etwa vier Monaten ist sie abgeschlossen und entsprechend besitzen die Jungtiere im Sp\u00e4therbst bereits das Federkleid der <a title=\"Adult\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Adult\">Adult<\/a>v\u00f6gel.<\/p>\n<h2><span id=\"Laut\u00e4u\u00dferungen_und_Trommelger\u00e4usch\" class=\"mw-headline\">Laut\u00e4u\u00dferungen und Trommelger\u00e4usch<\/span><\/h2>\n<p>Gr\u00fcnspechte <a title=\"Instrumentallaut\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Instrumentallaut\">trommeln<\/a> deutlich seltener als die meisten anderen heimischen Spechte. Sie produzieren dann nur leise und unregelm\u00e4\u00dfige Wirbel. Auff\u00e4llig ist dagegen der markante Reviergesang, der von beiden Geschlechtern, intensiver jedoch vom M\u00e4nnchen, ge\u00e4u\u00dfert wird. Dieser klingt wie ein lautes Lachen (<em>\u201ekl\u00fc-kl\u00fc-kl\u00fc-kl\u00fc-kl\u00fc-kl\u00fc-kl\u00fc\u201c<\/em>). Die aus bis zu 20 Silben bestehende, etwas nasal klingende Rufreihe bleibt auf einer Tonh\u00f6he und wird gegen Ende schneller und etwas leiser. H\u00e4ufig ist ein zweisilbiger, deutlicher Abschluss (<em>\u201ekl\u00fc-\u00fcck\u201c<\/em>). Bei warmem Winterwetter sind diese Rufe in Mitteleuropa schon im Dezember und Januar zu h\u00f6ren, \u00fcblicherweise jedoch erst gegen Ende Februar. Die \u00e4hnliche Rufreihe des Grauspechtes klingt reiner und liegt in der Tonh\u00f6he meist etwas h\u00f6her. Die Strophe f\u00e4llt in der Tonh\u00f6he ab, wird gegen Ende hin langsamer und deutlich leiser und verstummt ohne Akzent. Gr\u00fcnspechte \u00e4u\u00dfern beim Landen oft ein scharfes <em>\u201eKj\u00e4ck\u201c<\/em>, zuweilen auch <em>\u201eKj\u00fcck\u201c<\/em>, das bei Beunruhigung oder in Aggressionssituationen zu einem mehrsilbigen Ruf (<em>\u201eKj\u00fcck-Kj\u00fcck-Kj\u00fcck-Kj\u00fcck\u201c<\/em>) gereiht wird.<\/p>\n<h2><span id=\"Verbreitung_und_Lebensraum\" class=\"mw-headline\">Verbreitung und Lebensraum<\/span><\/h2>\n<div class=\"thumbinner\" style=\"width: 260px;\"><a class=\"image\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Datei:Picus_viridis_dis.png\"><img decoding=\"async\" class=\"thumbimage\" src=\"https:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/b\/b8\/Picus_viridis_dis.png\" alt=\"\" data-file-width=\"258\" data-file-height=\"161\" width=\"258\" height=\"161\"><\/a><\/div>\n<div class=\"thumb tright\">\n<div class=\"thumbinner\" style=\"width: 260px;\">\n<div class=\"thumbcaption\">Verbreitung des Gr\u00fcnspechts<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Gr\u00fcnspecht bewohnt gro\u00dfe Teile <a title=\"Europa\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Europa\">Europas<\/a> und <a title=\"Vorderasien\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Vorderasien\">Vorderasiens<\/a>, sein Vorkommen liegt also in der westlichen <a title=\"Pal\u00e4arktis\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Pal%C3%A4arktis\">Pal\u00e4arktis<\/a>. Er kommt dabei vom s\u00fcdlichen <a title=\"Skandinavien\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Skandinavien\">Skandinavien<\/a> und <a title=\"Gro\u00dfbritannien (Insel)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gro%C3%9Fbritannien_(Insel)\">Gro\u00dfbritannien<\/a> \u00fcber den gr\u00f6\u00dften Teil des europ\u00e4ischen Festlandes bis in das <a class=\"mw-redirect\" title=\"Mittelmeergebiet\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mittelmeergebiet\">Mittelmeergebiet<\/a> und im S\u00fcdosten bis zum <a title=\"Kaukasus\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kaukasus\">Kaukasus<\/a>, <a title=\"Turkmenistan\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Turkmenistan\">Turkmenistan<\/a> und zum n\u00f6rdlichen <a title=\"Iran\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Iran\">Iran<\/a> vor. Die <a title=\"Boreale Zone\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Boreale_Zone\">boreale<\/a> Nadelwaldzone im Norden und die <a title=\"Steppe\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Steppe\">Steppen<\/a> und <a class=\"mw-redirect\" title=\"Halbw\u00fcste\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Halbw%C3%BCste\">Halbw\u00fcsten<\/a> im S\u00fcden des Verbreitungsgebietes werden nur randlich besiedelt.<\/p>\n<p>Er bevorzugt halboffene Landschaften mit ausgedehnten Alth\u00f6lzern, vor allem Waldr\u00e4nder, Feldgeh\u00f6lze, <a title=\"Streuobstwiese\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Streuobstwiese\">Streuobstwiesen<\/a>, Parks, Haine und gro\u00dfe G\u00e4rten mit Baumbestand. Innerhalb ausgedehnter Waldgebiete kommt er nur in stark aufgelichteten Bereichen, an Waldwiesen und gr\u00f6\u00dferen Lichtungen vor. Die Art zeigt dabei eine starke Pr\u00e4ferenz f\u00fcr Laubw\u00e4lder, in ausgedehnten Nadelholzforsten kann sie gro\u00dffl\u00e4chig sehr selten sein oder fehlen.<\/p>\n<p>Der Gr\u00fcnspecht ist aufgrund seiner starken Spezialisierung auf bodenlebende Ameisen anf\u00e4llig f\u00fcr strenge Winter mit hohen Schneelagen. Schwerpunkt der Verbreitung sind daher die Niederungen und die unteren Lagen der Mittelgebirge bis in eine H\u00f6he von etwa 500&nbsp;m \u00fcber NN. Im schneereichen und von Nadelw\u00e4ldern dominierten <a title=\"Bayerischer Wald\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bayerischer_Wald\">Bayerischen Wald<\/a> ist er sehr selten und fehlt oberhalb 900&nbsp;m ganz. Die H\u00f6henverbreitung scheint zus\u00e4tzlich durch das Vorkommen des vor allem in der <a title=\"Waldgesellschaften Mitteleuropas\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Waldgesellschaften_Mitteleuropas#H\u00f6henstufungen\">collinen<\/a> Stufe verbreiteten Grauspechtes beeinflusst zu werden, bei gleichzeitigem Vorkommen beider Arten kann der Gr\u00fcnspecht schon in H\u00f6henlagen ab 150&nbsp;m \u00fcber NN gro\u00dffl\u00e4chig fehlen (etwa in <a title=\"Nordrhein-Westfalen\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nordrhein-Westfalen\">Nordrhein-Westfalen<\/a><sup id=\"cite_ref-4\" class=\"reference\"><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gr%C3%BCnspecht#cite_note-4\">[4]<\/a><\/sup>), diese H\u00f6henlagen sind dann vom Grauspecht besiedelt.<\/p>\n<p>Im Alpenraum ist diese Begrenzung der Verbreitung hinsichtlich der Meeresh\u00f6he so nicht vorhanden. In den Bayerischen Voralpen und Alpen besiedelt der Gr\u00fcnspecht alle H\u00f6henlagen von 600 bis 1400&nbsp;m \u00fcber NN recht gleichm\u00e4\u00dfig und wurde bis in 1700&nbsp;m Meeresh\u00f6he nachgewiesen, der Grauspecht besiedelte dieselben H\u00f6henlagen in etwas geringerer Dichte. In der Schweiz liegt der Schwerpunkt der Verbreitung in H\u00f6hen bis 1000 m NN, die Art kommt dort jedoch regelm\u00e4\u00dfig bis in H\u00f6hen von 2000&nbsp;m \u00fcber NN vor. Der Grauspecht ist dort auf H\u00f6henlagen unter etwa 700&nbsp;m \u00fcber NN beschr\u00e4nkt, besiedelt also dort nur die <a title=\"H\u00f6henstufe (\u00d6kologie)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/H%C3%B6henstufe_(%C3%96kologie)\">colline<\/a> Stufe. Die h\u00f6chsten Nachweise liegen dabei im <a title=\"Kanton Wallis\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kanton_Wallis\">Kanton Wallis<\/a> in der <a title=\"Schweiz\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schweiz\">Schweiz<\/a> in 2150&nbsp;m H\u00f6he, im <a class=\"mw-redirect\" title=\"Transkaukasus\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Transkaukasus\">Transkaukasus<\/a> wurde der Gr\u00fcnspecht sogar in 2745&nbsp;m H\u00f6he nachgewiesen.<\/p>\n<p>Der Gr\u00fcnspecht ist tagaktiv, bei Dunkelheit bewegt er sich nur noch kletternd. Er hat eine regelm\u00e4\u00dfige <a class=\"new\" title=\"Aktivit\u00e4tsphase (Seite nicht vorhanden)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?title=Aktivit%C3%A4tsphase&amp;action=edit&amp;redlink=1\">Aktivit\u00e4tsphase<\/a> und kann in dieser \u00fcber Wochen t\u00e4glich die gleichen Routen abfliegen und an denselben Pl\u00e4tzen seine Nahrung suchen. Die Aktivit\u00e4tsphase selbst dauert abh\u00e4ngig vom Tageslicht zwischen acht Stunden im Dezember und 15&nbsp;Stunden im Juli.<\/p>\n<p>Der Gr\u00fcnspecht bewegt sich h\u00e4ufig und geschickter als die anderen Spechte am Boden, wodurch er auch als \u201eErdspecht\u201c bekannt ist (nicht zu verwechseln mit <em>Geocolaptes olivaceus<\/em>, dem s\u00fcdafrikanischen <a title=\"Erdspecht\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Erdspecht\">Erdspecht<\/a>). Dabei h\u00fcpft er Strecken bis zu drei Metern in einzelnen Spr\u00fcngen von maximal 25&nbsp;Zentimetern ab, ohne zu fliegen. Im Gegensatz zum <a title=\"Buntspecht\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Buntspecht\">Bunt-<\/a> und zum <a title=\"Blutspecht\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Blutspecht\">Blutspecht<\/a> klettert der Gr\u00fcnspecht nicht ruckartig, sondern eher flie\u00dfend, dabei allerdings nicht so schnell wie der Grauspecht.<br \/> Bei relativ dicht stehenden Baumreihen fliegt er auch nicht von einem Baum zum n\u00e4chsten, sondern \u00fcberwindet die Distanzen in einem recht charakteristischen Segelflug. Dabei klettert er zun\u00e4chst den einen Baumstamm empor, um anschlie\u00dfend von unterhalb der Baumkrone bis zum Fu\u00df des n\u00e4chsten Baumes zu gleiten und wiederholt dieses Schauspiel gern vielfach hintereinander.<\/p>\n<p>Er ist ein weitgehend standorttreuer Vogel, der nur kurze Wanderungen unternimmt. Im Winter schweift er teilweise weit umher und erscheint oft in G\u00e4rten, um dort nach Nahrung zu suchen. Es handelt sich entsprechend um einen <a title=\"Standvogel\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Standvogel\">Stand-<\/a> und <a title=\"Strichvogel\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Strichvogel\">Strichvogel<\/a>. Die Jungv\u00f6gel verlassen die Reviere ihrer Eltern und suchen sich eigene Reviere in deren N\u00e4he, auch bei diesen Wanderungen entfernen sie sich in der Regel nur bis zu 30&nbsp;Kilometer vom Geburtsort. Die weitesten bislang durch <a class=\"mw-redirect\" title=\"Beringung\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Beringung\">Beringung<\/a> nachgewiesenen Wanderungen betrugen in einem Fall 82&nbsp;km, in einem weiteren 170&nbsp;km.<\/p>\n<h3><span id=\"Ern\u00e4hrung\" class=\"mw-headline\">Ern\u00e4hru<\/span><\/h3>\n<p>Der Gr\u00fcnspecht suht seine Nahrung fast ausschlie\u00dflich auf dem Boden, er hackt viel weniger an B\u00e4umen als die anderen Spechte. Von allen mitteleurop\u00e4ischen Spechten ist der Gr\u00fcnspecht am meisten auf bodenbewohnende <a title=\"Ameisen\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ameisen\">Ameisen<\/a> spezialisiert. Diese f\u00e4ngt er in ihren G\u00e4ngen mit seiner 10&nbsp;Zentimeter langen Zunge, die in ein verhorntes und mit <a title=\"Widerhaken\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Widerhaken\">Widerhaken<\/a> best\u00fccktes Ende ausl\u00e4uft.<\/p>\n<p>In den fr\u00fchen Morgenstunden, kurz nach Sonnenaufgang, suchen Gr\u00fcnspechte Wiesen- und Weidefl\u00e4chen mit lockerem Oberboden und St\u00f6rstellen auf, um mit ihren langen Schn\u00e4beln gezielt mehrere Zentimeter tiefe L\u00f6cher zu bohren. Dabei erbeuten die V\u00f6gel h\u00e4ufig die <a title=\"Rote Waldameise\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rote_Waldameise\">Rote Waldameise<\/a> und andere <em><a title=\"Waldameisen\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Waldameisen\">Formica<\/a><\/em>-Arten, im Sommer verschiedene <em><a title=\"Wegameisen\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wegameisen\">Lasius<\/a><\/em>-Arten (Wegameisen). Im Winter graben Gr\u00fcnspechte Tunnel in den Schnee, um zu Ameisenh\u00fcgeln zu gelangen, die dann meist regelm\u00e4\u00dfig besucht werden. Vor allem im Winter sucht er Felsw\u00e4nde auf, aber auch regelm\u00e4\u00dfig D\u00e4cher, Hausw\u00e4nde oder Leitungsmasten und sucht dort in Spalten nach \u00fcberwinternden <a class=\"mw-redirect\" title=\"Arthropoden\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Arthropoden\">Arthropoden<\/a>, vor allem nach Fliegen, M\u00fccken und Spinnen. W\u00fcrmer und weitere Wirbellose sind dagegen nur selten Teil der Ern\u00e4hrung. Gelegentlich fressen Gr\u00fcnspechte auch Beeren, etwa <a title=\"Vogelbeere\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Vogelbeere\">Vogelbeeren<\/a> und die <a title=\"Arillus\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Arillus\">Samenm\u00e4ntel<\/a> der <a title=\"Europ\u00e4ische Eibe\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Europ%C3%A4ische_Eibe\">Eibe<\/a>, und anderes Obst wie Kirschen, \u00c4pfel oder Trauben.<\/p>\n<p>Gr\u00fcnspechte erreichen ihre <a title=\"Geschlechtsreife\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Geschlechtsreife\">Geschlechtsreife<\/a> noch im ersten Lebensjahr. Die <a title=\"Balz\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Balz\">Balz<\/a> beginnt mit ersten Kontaktrufen der M\u00e4nnchen ab Dezember und nimmt dann \u00fcber den Januar und Februar deutlich zu. Die eigentliche Paargr\u00fcndung und die Festlegung der Reviergrenzen erfolgt in Mitteleuropa Mitte M\u00e4rz bis Anfang April. Die V\u00f6gel bilden dabei wahrscheinlich <a title=\"Saisonehe\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Saisonehe\">Saisonehen<\/a>, mehrj\u00e4hrige Beziehungen von Paaren werden jedoch auch nicht ausgeschlossen. Die h\u00f6chste Gesangsaktivit\u00e4t ist im April und im Mai zu verzeichnen.<\/p>\n<p>Als Nisth\u00f6hlen dienen im Regelfall verlassene Brut- und \u00dcberwinterungsh\u00f6hlen anderer Spechte oder die eigenen \u00dcberwinterungsh\u00f6hlen. Wie der Grauspecht sind die Gr\u00fcnspechte bei der Auswahl der Baumarten wenig w\u00e4hlerisch und k\u00f6nnen entsprechend in den verschiedensten Baumarten H\u00f6hlen nutzen. So findet man sie in Laubw\u00e4ldern h\u00e4ufig in <a title=\"Buchen\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Buchen\">Buchen<\/a>, <a title=\"Eichen\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Eichen\">Eichen<\/a>, <a class=\"mw-redirect\" title=\"Bergahorn\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bergahorn\">Bergahorn<\/a> und <a class=\"mw-redirect\" title=\"Linden (Botanik)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Linden_(Botanik)\">Linden<\/a>, in Auw\u00e4ldern dagegen in <a title=\"Birken\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Birken\">Birken<\/a>, <a title=\"Pappeln\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Pappeln\">Pappeln<\/a>, <a class=\"mw-redirect\" title=\"Weiden (Botanik)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Weiden_(Botanik)\">Weiden<\/a> oder <a class=\"mw-redirect\" title=\"Erlen (Botanik)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Erlen_(Botanik)\">Erlen<\/a>. Auch in verschiedenen Obstb\u00e4umen, <a class=\"mw-redirect\" title=\"Platane\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Platane\">Platanen<\/a>, <a class=\"mw-redirect\" title=\"Eberesche\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Eberesche\">Ebereschen<\/a>, <a title=\"Rosskastanien\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rosskastanien\">Kastanien<\/a> und <a title=\"Fichten\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Fichten\">Fichten<\/a> k\u00f6nnen sich die Nisth\u00f6hlen befinden. Finden sie keine bereits verlassenen H\u00f6hlen, legen sie selber welche an, meist in weicheren F\u00e4ulnisherden. Bei zu hartem Holz wird der H\u00f6hlenbau abgebrochen. Diese angefangenen H\u00f6hlen faulen danach im Laufe der Jahre aus und werden schlie\u00dflich nach einigen Jahren nicht selten doch noch zu Bruth\u00f6hlen. Die Tiefe des Innenraums der Bruth\u00f6hle wird im Normalfall auf etwa 25 bis 60&nbsp;Zentimeter ausgesp\u00e4nt, das Flugloch hat eine H\u00f6he und Breite von jeweils 50 bis 75&nbsp;Millimeter.<\/p>\n<p>Kurze Zeit nach der Paarung legt das Weibchen f\u00fcnf bis acht reinwei\u00dfe Eier mit Ma\u00dfen von durchschnittlich 31 \u00d7 23&nbsp;Millimeter. Die Eiablage beginnt zwischen Anfang April und Mitte Mai, die Brutdauer betr\u00e4gt 14 bis 17&nbsp;Tage. Die Jungv\u00f6gel entwickeln sich dann innerhalb von 23 bis 27&nbsp;Tagen und fliegen im Juni bis Juli aus. Weitere Gelege werden nur produziert, wenn die Ursprungsgelege keine Nachkommen ergeben, in dem Fall kann das Weibchen bis zu zwei Nachgelege produzieren, die in einer neuen, von beiden Partnern vorbereiteten H\u00f6hle abgelegt werden. In den ersten drei bis sieben Wochen f\u00fcttern und f\u00fchren beide Elterntiere ihren Nachwuchs, auch danach kann es bei bis zu 15&nbsp;Wochen alten Jungspechten noch einen lockeren Kontakt zu den Eltern geben.<\/p>\n<h2><span id=\"Systematik\" class=\"mw-headline\">Systematik<\/span><\/h2>\n<p>Der Gr\u00fcnspecht wird mit etwa 15 anderen Spechtarten in die Gattung <em><a title=\"Picus (Gattung)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Picus_(Gattung)\">Picus<\/a><\/em> eingeordnet, die <a title=\"Pal\u00e4arktis\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Pal%C3%A4arktis\">pal\u00e4arktisch<\/a> verbreitet ist. Als Schwesterart gilt der <a title=\"Grauspecht\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Grauspecht\">Grauspecht<\/a> (<em>Picus canus<\/em>), der neben dem Gr\u00fcnspecht die einzige Art Europas ist. Die Artentrennung wird dabei auf die letzte <a title=\"Letzte Kaltzeit\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Letzte_Kaltzeit\">Eiszeit<\/a>, die <a class=\"mw-redirect\" title=\"W\u00fcrmeiszeit\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/W%C3%BCrmeiszeit\">W\u00fcrmeiszeit<\/a>, datiert, in deren Verlauf zwei <a title=\"Population (Biologie)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Population_(Biologie)\">Populationen<\/a> der <a class=\"mw-redirect\" title=\"Stammart\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Stammart\">Stammart<\/a> getrennt wurden und erst nach deren Ende vor etwa 10.000&nbsp;Jahren wieder aufeinander trafen.<\/p>\n<p>Je nach Quelle werden heute drei bis elf Unterarten anerkannt, wobei die \u00dcberg\u00e4nge zwischen diesen flie\u00dfend sind (klinal). <a title=\"Urs N. Glutz von Blotzheim\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Urs_N._Glutz_von_Blotzheim\">Glutz von Blotzheim &amp; Bauer<\/a> (1994) erkennen neben der <a class=\"mw-redirect\" title=\"Nominatform\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nominatform\">Nominatform<\/a> nur die Unterarten <em>Picus viridis sharpei<\/em> auf der <a title=\"Iberische Halbinsel\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Iberische_Halbinsel\">Iberischen Halbinsel<\/a> und <em>Picus viridis innominatus<\/em> im s\u00fcdwestlichen Iran an, die sich deutlich in einer Reihe von F\u00e4rbungsmerkmalen von der Nominatform unterscheiden. Der <a title=\"Atlasgr\u00fcnspecht\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Atlasgr%C3%BCnspecht\">Atlasgr\u00fcnspecht<\/a> (<em>Picus vaillanti<\/em>) galt ebenfalls lange als Unterart des Gr\u00fcnspechts, wird inzwischen jedoch als eigenst\u00e4ndige Art betrachtet.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><span id=\"Bestandsentwicklung\" class=\"mw-headline\">Bestandsentwicklung<\/span><\/h2>\n<p>Der Gr\u00fcnspecht ist einer der h\u00e4ufigsten Spechte in Europa. Sein europ\u00e4ischer Gesamtbestand wird auf 370.000 bis 1,7 Millionen Brutpaare gesch\u00e4tzt (nach neueren Zahlen 590.000 bis 1,3 Millionen), davon sollen bis zu 165.000 Paare in Mitteleuropa leben. Weltweit geht man sogar von 920.000 bis 2,9 Millionen Tieren aus. Der deutsche Bestand wurde Ende der 1990er-Jahre auf 23.000 bis 35.000 Brutpaare gesch\u00e4tzt, der Gr\u00fcnspecht ist damit in Deutschland nach <a title=\"Buntspecht\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Buntspecht\">Buntspecht<\/a> und <a title=\"Schwarzspecht\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schwarzspecht\">Schwarzspecht<\/a> der dritth\u00e4ufigste Specht. In \u00d6sterreich gibt es etwa 7.000 bis 14.000 Brutpaare.<\/p>\n<p>Angaben zur Bestandsentwicklung sind widerspr\u00fcchlich und beruhen nur selten auf gro\u00dffl\u00e4chigen Erfassungen. In Deutschland wurden f\u00fcr die 1990er-Jahre aus acht Bundesl\u00e4ndern Abnahmen von 20\u201350&nbsp;% gemeldet, aus dreien Zunahmen in derselben Gr\u00f6\u00dfenordnung, f\u00fcr f\u00fcnf Bundesl\u00e4nder wurde der Bestand als etwa gleich bleibend eingesch\u00e4tzt. Ein Zusammenhang zwischen Bestandstrend und geographischer Lage war nicht erkennbar. In \u00d6sterreich gilt die Art nicht als gef\u00e4hrdet, ist jedoch in manchen Bundesl\u00e4ndern, wie etwa K\u00e4rnten, vollkommen gesch\u00fctzt. In <a title=\"Vereinigtes K\u00f6nigreich\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Vereinigtes_K%C3%B6nigreich\">Gro\u00dfbritannien<\/a> wurde nach 1940 eine leichte Abnahme im Norden <a title=\"England\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/England\">Englands<\/a> festgestellt, aber gleichzeitig erfolgte in <a title=\"Schottland\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schottland\">Schottland<\/a> eine Arealausdehnung nach Norden. In den <a title=\"Niederlande\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Niederlande\">Niederlanden<\/a> gab es einen gesicherten Bestandsr\u00fcckgang zwischen Mitte der 1970er- und Anfang der 1990er-Jahre, der Bestand hat sich insgesamt etwa halbiert. In Polen und in Frankreich weist der Bestand einen positiven Trend auf.<\/p>\n<p>Als Grund f\u00fcr negative Entwicklungen wird vor allem der Verlust geeigneter Lebensr\u00e4ume in Form von offenen und strukturreichen Gebieten angesehen. Der R\u00fcckgang von Wiesenameisen durch weitr\u00e4umige Umwandlung von Gr\u00fcnland in Ackerland und verst\u00e4rkten Einsatz von <a title=\"Biozid\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Biozid\">Bioziden<\/a> in der Landwirtschaft ist dabei wohl die wesentliche Ursache. <a title=\"Eutrophierung\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Eutrophierung\">Eutrophierung<\/a> und fehlende <a title=\"M\u00e4hen\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/M%C3%A4hen\">Mahd<\/a> von aufgelassenen Wiesen d\u00fcrften ebenfalls eine Rolle spielen.<\/p>\n<p>Kurzfristige, teilweise erhebliche Bestandsr\u00fcckg\u00e4nge sind auf harte Winter zur\u00fcckzuf\u00fchren, die der Gr\u00fcnspecht weniger gut \u00fcberstehen kann als seine Schwesterart, der Grauspecht. Starke Einbu\u00dfen aufgrund der Witterung werden im Regelfall erst nach zehn Jahren wieder ausgeglichen und in Gebieten, in denen beide Arten leben, verschiebt sich das Artenverh\u00e4ltnis nach h\u00e4rteren Wintern deutlich zu Gunsten des Grauspechts.<\/p>\n<p>Aufgrund der aktuellen Situation und des Bestandsr\u00fcckgangs \u00fcber die letzten Jahrzehnte wird der Gr\u00fcnspecht in Deutschland und den Niederlanden in der Vorwarnliste der <a title=\"Rote Liste gef\u00e4hrdeter Arten\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rote_Liste_gef%C3%A4hrdeter_Arten\">Roten Liste gef\u00e4hrdeter Arten<\/a> gef\u00fchrt. Auf internationaler Ebene wird die Art in der <a title=\"Berner Konvention\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Berner_Konvention\">Berner Konvention<\/a> im Anhang II gef\u00fchrt (= zu sch\u00fctzende Art), in der Vogelschutzrichtlinie von 1979 (79\/409\/EWG) wird sie jedoch nicht aufgef\u00fchrt.<\/p>\n<h2><span id=\"Menschen_und_Gr\u00fcnspechte\" class=\"mw-headline\">Menschen und Gr\u00fcnspechte<\/span><\/h2>\n<h3><span id=\"Volksglauben,_Medizin_und_Kultur\" class=\"mw-headline\">Volksglauben, Medizin und Kultur<\/span><\/h3>\n<p>Gr\u00fcnspechte als solche spielen in der menschlichen Kulturgeschichte nur eine geringe Rolle, vor allem da sie weder als Sch\u00e4dlinge noch als potentielle Nahrungs- und Jagdv\u00f6gel von Bedeutung sind. Gemeinsam mit dem <a title=\"Schwarzspecht\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schwarzspecht\">Schwarzspecht<\/a> (<em>Dryocopus martius<\/em>) galten sie als \u201e<a title=\"Regenvogel\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Regenvogel\">Regenvogel<\/a>\u201c, da ihre Kontaktrufe mit dem Einfluss der ersten <a title=\"Warmfront\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Warmfront\">Warmfronten<\/a> die ersten gro\u00dfen Fr\u00fchjahrsregenf\u00e4lle des Jahres ank\u00fcndigten.<\/p>\n<p><a title=\"Samuel Hahnemann\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Samuel_Hahnemann\">Samuel Hahnemann<\/a> berichtete in seinem Apothekerlexikon 1793\u20131798 von der angeblich heilenden Kraft der Gr\u00fcnspechtknochen, die \u00fcberliefert war, seiner Meinung nach jedoch nicht existierte:<\/p>\n<div class=\"Vorlage_Zitat\" style=\"margin: 1em 40px;\">\n<div style=\"margin: 1em 0;\">\n<blockquote style=\"margin: 0;\">\n<p>\u201eDen getrockneten und gep\u00fclverten Knochen dieses Vogels legten die Alten (vergeblich) eine harntreibende Kraft bei.\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>Im \u00fcbertragenen Sinne fand der Begriff Gr\u00fcnspecht vor allem als Bezeichnung f\u00fcr einen <em>halbw\u00fcchsigen, vorlauten Besserwisser<\/em> (\u201eGr\u00fcnschnabel\u201c) Verwendung. Au\u00dferdem wurde er seit dem 18. Jahrhundert zur Bezeichnung eines F\u00f6rsters oder J\u00e4gers und seit dem fr\u00fchen 20. Jahrhundert auch f\u00fcr einen Polizeibeamten genutzt.<\/p>\n<h3><span id=\"Verwendung_in_der_Literatur\" class=\"mw-headline\">Verwendung in der Literatur<\/span><\/h3>\n<p>Der Gr\u00fcnspecht taucht in der Literatur recht selten auf, gemeinhin ist hier von einem Specht die Rede. Die \u00e4lteste literarische Erw\u00e4hnung ist dabei wohl im Werk <em><a title=\"Die V\u00f6gel (Aristophanes)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Die_V%C3%B6gel_(Aristophanes)\">Die V\u00f6gel<\/a><\/em> des griechischen Dichters <a title=\"Aristophanes\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Aristophanes\">Aristophanes<\/a> zu finden, der schrieb:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"Vorlage_Zitat\" style=\"margin: 1em 40px;\">\n<div style=\"margin: 1em 0;\">\n<blockquote style=\"margin: 0;\">\n<p>\u201eTust du nach meinem Gebot und folgst mir, o g\u00f6ttlicher J\u00fcngling,<br \/> Wirst du ein Aar in den Wolken! Doch wenn du die Gabe verweigerst,<br \/> Wirst du nicht Fink und nicht Spatz, nicht Adler noch Falke, noch Gr\u00fcnspecht\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Auch in den deutschen Sagen der <a title=\"Br\u00fcder Grimm\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Br%C3%BCder_Grimm\">Br\u00fcder Grimm<\/a> findet sich eine Erw\u00e4hnung des Gr\u00fcnspechts. Hier wird in der Sage <em>Die Springwurzel<\/em> erw\u00e4hnt:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<dl>\n<dd><em>Die Springwurzel erh\u00e4lt man dadurch, dass man einem Gr\u00fcnspecht (Elster oder Wiedehopf) sein Nest mit einem Holz zukeilt; der Vogel, wie er das bemerkt, fliegt alsbald fort und wei\u00df die wunderbare Wurzel zu finden, die ein Mensch noch immer vergeblich gesucht hat. Er bringt sie im Schnabel und will sein Nest damit wieder \u00f6ffnen; denn h\u00e4lt er sie vor den Holzkeil, so springt er heraus, wie vom st\u00e4rksten Schlag getrieben.<\/em><\/dd>\n<\/dl>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a title=\"Johann Gaudenz von Salis-Seewis\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Johann_Gaudenz_von_Salis-Seewis\">Johann Gaudenz von Salis-Seewis<\/a> spielte auf die Ger\u00e4uschentwicklung des Gr\u00fcnspechts an und schrieb in seinem Gedicht <em>Die Einsiedelei<\/em> 1789:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"Vorlage_Zitat\" style=\"margin: 1em 40px;\">\n<div style=\"margin: 1em 0;\">\n<blockquote style=\"margin: 0;\">\n<p>\u201eNichts unterbricht das Schweigen<br \/> Der Wildnis weit und breit,<br \/> Als wenn auf d\u00fcrren Zweigen<br \/> Ein Gr\u00fcnspecht hackt und schreit,<br \/> Ein Rab&#8216; auf hoher Spitze<br \/> Bemooster Tannen kr\u00e4chzt,<br \/> Und in der Felsenritze<br \/> Ein Ringelt\u00e4ubchen \u00e4chzt.\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Eine zentrale Rolle spielt der Gr\u00fcnspecht in der Erz\u00e4hlung <em>Die Bernsteinhexe<\/em> von <a title=\"Wilhelm Meinhold\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wilhelm_Meinhold\">Wilhelm Meinhold<\/a>. Hier erscheint einer Frau ein vermeintlicher Geist oder Teufel in Gestalt des Gr\u00fcnspechts und sammelt die Haare eines Toten ein, die er in sein Astloch transportiert:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"Vorlage_Zitat\" style=\"margin: 1em 40px;\">\n<div style=\"margin: 1em 0;\">\n<blockquote style=\"margin: 0;\">\n<p>\u201eDenn als sie eines Morgens, ehe denn die Sonne aufgegangen gewest, von ihrer verbotenen Gr\u00e4berei zur\u00fcckk\u00f6mmt, und in den Wald niedersteiget, h\u00f6ret sie flugs sich zur Seiten einen Gr\u00fcnspecht (so sicherlich die alte Lise selbsten gewest) so erb\u00e4rmlich schreien, da\u00df sie in das Geb\u00fcsche tritt, zu sehen, was er h\u00e4tte. So sitzt nun dieser Specht auf der Erden vor einem Flusch Haaren, so roth und ganz so gewest seind, wie den alten Seden seine, burret aber mit einem Schnabel voll auf, wie er ihrer gewahr wird und verkreucht sich damit in ein Astloch.\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Auch die \u00fcbertragenen Bedeutungen wurden in die Literatur \u00fcbernommen. In <a title=\"Gottfried Keller\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gottfried_Keller\">Gottfried Kellers<\/a> Roman <em><a title=\"Der gr\u00fcne Heinrich\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Der_gr%C3%BCne_Heinrich\">Der gr\u00fcne Heinrich<\/a><\/em> wird beispielsweise der junge <a title=\"Protagonist\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Protagonist\">Protagonist<\/a> Heinrich Lee als Gr\u00fcnspecht bezeichnet (<em>Heda, Gr\u00fcnspecht! wo hinaus?<\/em>) zum einen aufgrund seiner Unerfahrenheit, zum anderen aber auch aufgrund seines im Romantitel wiedergegebenen Spitznamens. <a title=\"Jean Paul\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Jean_Paul\">Jean Paul<\/a> schrieb in seinem Roman <a title=\"Dr. Katzenbergers Badereise\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Dr._Katzenbergers_Badereise\">Dr. Katzenbergers Badereise<\/a>:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"Vorlage_Zitat\" style=\"margin: 1em 40px;\">\n<div style=\"margin: 1em 0;\">\n<blockquote style=\"margin: 0;\">\n<p>\u201eDa ich mich sch\u00e4mte wegen meiner Bl\u00f6\u00dfe, so wurde ich nicht rot, sondern sogenannt preu\u00dfisch Gr\u00fcn, wie ein Gr\u00fcnspecht.\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><span id=\"Vogel_des_Jahres_2014\" class=\"mw-headline\">Vogel des Jahres 2014<\/span><\/h3>\n<p>Der <a title=\"Naturschutzbund Deutschland\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Naturschutzbund_Deutschland\">Naturschutzbund Deutschland<\/a> und der <a title=\"Landesbund f\u00fcr Vogelschutz in Bayern\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Landesbund_f%C3%BCr_Vogelschutz_in_Bayern\">Landesbund f\u00fcr Vogelschutz in Bayern<\/a> haben den Gr\u00fcnspecht zum \u201e<a title=\"Vogel des Jahres (Deutschland)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Vogel_des_Jahres_(Deutschland)\">Vogel des Jahres<\/a> 2014\u201c in Deutschland erkoren.<sup id=\"cite_ref-22\" class=\"reference\"><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gr%C3%BCnspecht#cite_note-22\">[22]<\/a><\/sup> Die Wahl wurde am 18. Oktober 2013 bekannt gegeben. Der Gr\u00fcnspecht dient hier als Stellvertreter f\u00fcr den Lebensraum Obstwiese, auf dessen Gef\u00e4hrdung im Rahmen der Kampagne aufmerksam gemacht werden soll.<\/p>\n<h2><img decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-5898\" src=\"http:\/\/wildtravel.ro\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/4_0.jpg\" alt=\"\" \/><\/h2>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>foto :Mihai Baciu<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Der Gr\u00fcnspecht (Picus viridis), manchmal auch Grasspecht oder Erdspecht genannt, ist eine Vogelart aus der Familie der Spechte (Picidae). Der Gr\u00fcnspecht und seine Schwesterart, der Grauspecht (Picus canus), sind die einzigen Vertreter der Gattung Picus in Mitteleuropa. Beschreibung Der Gr\u00fcnspecht wird bis zu 32&nbsp;Zentimeter lang und hat eine Fl\u00fcgelspannweite von bis zu 52&nbsp;Zentimetern. 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