{"id":5707,"date":"2018-04-20T14:05:42","date_gmt":"2018-04-20T12:05:42","guid":{"rendered":"http:\/\/wildtravel.ro\/bird\/aigle-imperial-aquila-heliaca-2\/"},"modified":"2018-04-20T14:27:54","modified_gmt":"2018-04-20T12:27:54","slug":"aigle-imperial-aquila-heliaca-2","status":"publish","type":"bird","link":"https:\/\/wildtravel.ro\/de\/bird\/aigle-imperial-aquila-heliaca-2\/","title":{"rendered":"\u00d6stlicher Kaiseradler (Aquila heliaca)"},"content":{"rendered":"<p>Der <strong>\u00d6stliche Kaiseradler<\/strong> (<em>Aquila heliaca<\/em>) ist eine Vogelart aus der <a title=\"Familie (Biologie)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Familie_(Biologie)\">Familie<\/a> der <a title=\"Habichtartige\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Habichtartige\">Habichtartigen<\/a> (Accipitridae). Das Verbreitungsgebiet dieses gro\u00dfen Vertreters der Unterfamilie <a title=\"Aquilinae\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Aquilinae\">Aquilinae<\/a> reicht vom s\u00fcd\u00f6stlichen Mitteleuropa nach Osten bis <a title=\"China\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/China\">China<\/a>. Der fr\u00fcher als Unterart des \u00d6stlichen Kaiseradlers betrachtete <a title=\"Spanischer Kaiseradler\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Spanischer_Kaiseradler\">Spanische Kaiseradler<\/a> der <a title=\"Iberische Halbinsel\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Iberische_Halbinsel\">Iberischen Halbinsel<\/a> wird heute als eigene Art (<em>Aquila adalberti<\/em>) gef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Die Art bewohnt <a title=\"Steppe\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Steppe\">Steppen<\/a> und strukturell \u00e4hnliche, offene Agrarlandschaften. Die Nahrung besteht vor allem aus kleinen bis mittelgro\u00dfen, bodenbewohnenden S\u00e4ugetieren. Trotz einer Bestandszunahme in S\u00fcdosteuropa in den letzten Jahrzehnten stuft die <a title=\"IUCN\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/IUCN\">IUCN<\/a> den Weltbestand als <a class=\"image\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Datei:VU_IUCN_3_1.svg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/thumb\/0\/04\/VU_IUCN_3_1.svg\/32px-VU_IUCN_3_1.svg.png\" alt=\"VU IUCN 3 1.svg\" data-file-width=\"32\" data-file-height=\"32\" width=\"32\" height=\"32\"><\/a> (=<em>Vulnerable<\/em> &#8211; gef\u00e4hrdet) ein.<\/p>\n<p>&nbsp;<img decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-5697\" src=\"http:\/\/wildtravel.ro\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/ag_5.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>\u00d6stliche Kaiseradler geh\u00f6ren zu den gr\u00f6\u00dften Vertretern der Unterfamilie Aquilinae, sie wirken sehr gro\u00df, schwer und kr\u00e4ftig, verglichen mit dem \u00e4hnlichen <a title=\"Steinadler\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Steinadler\">Steinadler<\/a> aber etwas plumper. Sie erreichen eine K\u00f6rperl\u00e4nge von 68 bis 84&nbsp;cm und eine Fl\u00fcgelspannweite von 1,76 bis 2,16&nbsp;m und sind damit nur wenig kleiner als Steinadler. Der <a class=\"mw-redirect\" title=\"Geschlechtsdimorphismus\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Geschlechtsdimorphismus\">Geschlechtsdimorphismus<\/a> ist bez\u00fcglich Gr\u00f6\u00dfe und Gewicht deutlich ausgepr\u00e4gt, M\u00e4nnchen erreichen im Mittel etwa 83&nbsp;% der Gr\u00f6\u00dfe der Weibchen. M\u00e4nnchen wiegen 2,45 bis 2,72&nbsp;kg und haben eine <a title=\"Fl\u00fcgell\u00e4nge\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Fl%C3%BCgell%C3%A4nge\">Fl\u00fcgell\u00e4nge<\/a> von 540 bis 622&nbsp;mm, Weibchen erreichen ein Gewicht von 3,16 bis 4,53&nbsp;kg und eine Fl\u00fcgell\u00e4nge von 565 bis 661&nbsp;mm. Wie bei allen Vertretern der Gattung <em>Aquila<\/em> sind die <a title=\"Handschwinge\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Handschwinge\">Handschwingenspitzen<\/a> stark gefingert und die Beine bis zu den Zehen befiedert. Im Flug wirken die Fl\u00fcgel lang und recht schmal, der relativ lange Schwanz ist am Ende fast gerade.<\/p>\n<p><a title=\"Adult\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Adult\">Adulte<\/a> V\u00f6gel sind insgesamt fast einfarbig sehr dunkel schwarzbraun. Davon scharf abgesetzt ist eine wei\u00dfe Fleckenzeichnung im Schulterbereich, au\u00dferdem sind Hinterkopf und Nacken hellbeige bis goldfarben. Der gesamte Rumpf, die Stirn sowie die Oberfl\u00fcgel- und die Unterfl\u00fcgeldecken sind dunkel schwarzbraun und bilden beim fliegenden Vogel einen nur schwachen Kontrast zu den etwas helleren, einfarbig dunkelgrauen <a class=\"mw-redirect\" title=\"Schwungfeder\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schwungfeder\">Schwungfedern<\/a>. Die <a class=\"mw-redirect\" title=\"Schwanzfeder\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schwanzfeder\">Schwanzfedern<\/a> sind basal unter- und oberseits silbrig grau und fein dunkel quergeb\u00e4ndert und zeigen eine breite, schwarze Subterminalbinde sowie eine schmale wei\u00dfe Endbinde.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das <a title=\"Juvenil\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Juvenil\">Jugendkleid<\/a> unterscheidet sich erheblich von dem der Altv\u00f6gel. Hals, Brust und Vorderbauch sowie die Unterfl\u00fcgeldecken sind einheitlich hell r\u00f6tlich beige und zeigen auf diesem Grund eine kr\u00e4ftige braune L\u00e4ngsstrichelung. Am Unterbauch, auf den Unter- und Oberschwanzdecken sowie an den Beinen fehlt die dunkle Strichelung. Der R\u00fccken und die kleinen und mittleren Oberfl\u00fcgeldecken sind braun und hell l\u00e4ngs gestrichelt. Die gro\u00dfen Oberfl\u00fcgeldecken zeigen breite hellbeige Spitzenflecke.<\/p>\n<p>Die Schwingen sind auf dunkelbraungrauem Grund vor allem basal fein hell geb\u00e4ndert, die 3\u20134 inneren Handschwingen sind gegen\u00fcber den \u00fcbrigen Handschwingen meist deutlich aufgehellt. Der Sto\u00df ist einfarbig dunkelbraungrau. Die inneren Handschwingen, die <a title=\"Armschwinge\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Armschwinge\">Armschwingen<\/a> und die Schwanzfedern zeigen eine deutliche wei\u00dfliche Endbinde. Die Iris ist grau bis braun. Die Jungv\u00f6gel sind nach 6\u20137 Jahren ausgef\u00e4rbt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><span id=\"Laut\u00e4u\u00dferungen\" class=\"mw-headline\">Laut\u00e4u\u00dferungen<\/span><\/h2>\n<p>Der Balzruf besteht aus gereihten, tiefen und rauen, bellenden Rufen, die mit \u201erh\u00e4-rh\u00e4-rh\u00e4\u201c, \u201ekrau-krau-krau\u201c oder \u201ekrock-krock-krock\u201c wiedergegeben werden k\u00f6nnen. Bei Bedrohung am Nest \u00e4u\u00dfern beide Partner ein ged\u00e4mpftes \u201eko-gok, vk vk ok\u201c. Solche oder \u00e4hnliche, zum Teil an <a title=\"Kolkrabe\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kolkrabe\">Kolkraben<\/a> erinnernde Rufe wie \u201ekr\u00e4\u201c oder \u201eg\u00e4k\u201c werden gelegentlich auch bei anderen Gelegenheiten ge\u00e4u\u00dfert. Der von Jungv\u00f6geln beim Betteln st\u00e4ndig genutzte Ruf ist zweisilbig und wird mit \u201estiarb\u201c umschrieben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><span id=\"Verbreitung_und_Lebensraum\" class=\"mw-headline\">Verbreitung und Lebensraum<\/span><\/h2>\n<div class=\"thumbinner\" style=\"width: 332px;\"><a class=\"image\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Datei:Aquila_heliaca_area.png\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"thumbimage\" src=\"https:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/thumb\/5\/50\/Aquila_heliaca_area.png\/330px-Aquila_heliaca_area.png\" alt=\"\" data-file-width=\"2395\" data-file-height=\"1392\" width=\"330\" height=\"192\"><\/a><\/div>\n<div class=\"thumb tright\">\n<div class=\"thumbinner\" style=\"width: 332px;\">\n<div class=\"thumbcaption\">\u00d6stlicher Kaiseradler, Brutgebiet (orange) und \u00dcberwinterungsgebiet (blau)<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das Verbreitungsgebiet der Art umfasst gro\u00dfe Teile der Waldsteppen- und <a title=\"Steppe\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Steppe\">Steppenzone<\/a> sowie die \u201eKultursteppe\u201c der <a title=\"Pal\u00e4arktis\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Pal%C3%A4arktis\">Pal\u00e4arktis<\/a> und reicht vom s\u00fcd\u00f6stlichen <a title=\"Mitteleuropa\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mitteleuropa\">Mitteleuropa<\/a> bis zum <a title=\"Baikalsee\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Baikalsee\">Baikalsee<\/a> in <a title=\"Sibirien\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sibirien\">Sibirien<\/a>. Seine nordwestliche Verbreitungsgrenze erreicht der \u00d6stliche Kaiseradler in Europa im Osten <a title=\"\u00d6sterreich\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/%C3%96sterreich\">\u00d6sterreichs<\/a> und <a title=\"Tschechien\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tschechien\">Tschechiens<\/a> sowie in der <a title=\"Slowakei\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Slowakei\">Slowakei<\/a>. Weitere Vorkommen weisen in Europa dar\u00fcber hinaus neben <a title=\"Russland\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Russland\">Russland<\/a> und der <a title=\"Ukraine\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ukraine\">Ukraine<\/a> noch <a title=\"Ungarn\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ungarn\">Ungarn<\/a>, <a title=\"Rum\u00e4nien\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rum%C3%A4nien\">Rum\u00e4nien<\/a> sowie verschiedene L\u00e4nder der <a title=\"Balkanhalbinsel\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Balkanhalbinsel\">Balkanhalbinsel<\/a> auf. Die Verbreitung in Europa ist <a title=\"Disjunktion (\u00d6kologie)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Disjunktion_(%C3%96kologie)\">disjunkt<\/a> und in zahlreiche Einzelvorkommen zersplittert.<\/p>\n<p>Der \u00d6stliche Kaiseradler bewohnte urspr\u00fcnglich wohl nur halboffene und offene Steppen mit zumindest einzelnen Baumgruppen. Die Art besiedelt in S\u00fcdosteuropa jedoch auch landwirtschaftlich genutzte Gebiete mit vergleichbarer Struktur.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><span id=\"Systematik\" class=\"mw-headline\">Systematik<\/span><\/h2>\n<p>F\u00fcr die Art werden heute keine Unterarten mehr anerkannt. Der fr\u00fcher als Unterart des \u00d6stlichen Kaiseradlers betrachtete <a title=\"Spanischer Kaiseradler\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Spanischer_Kaiseradler\">Spanische Kaiseradler<\/a> der <a title=\"Iberische Halbinsel\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Iberische_Halbinsel\">Iberischen Halbinsel<\/a> wird heute als eigene Art (<em>Aquila adalberti<\/em>) gef\u00fchrt. Molekulargenetische Untersuchungen haben den Artstatus beider Taxa und deren enge Verwandtschaft als <a class=\"mw-redirect\" title=\"Schwestertaxon\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schwestertaxon\">Schwestertaxa<\/a> best\u00e4tigt. N\u00e4chster Verwandter der beiden Arten ist nach diesen Untersuchungen der <a title=\"Raubadler\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Raubadler\">Raubadler<\/a> (<em>Aquila rapax<\/em>).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Art nutzt zur Jagd auf bodenbewohnende Tiere unterschiedliche Methoden. Am h\u00e4ufigsten sind die Ansitzjagd von einer niedrigen Warte, zum Beispiel einem Heuhaufen, Zaunpf\u00e4hlen oder niedrigen, kahlen B\u00e4umen sowie Sto\u00dffl\u00fcge aus einem kreisenden Suchflug heraus. Gr\u00f6\u00dfere Beutetiere werden aber wohl h\u00e4ufig aus dem bodennahen Suchflug heraus erbeutet. Seltener findet die Jagd zu Fu\u00df auf kleine Beutetiere wie Insekten statt.<\/p>\n<p>Grundlage der Ern\u00e4hrung sind meist nur wenige Arten kleiner bis mittelgro\u00dfer, bodenlebender S\u00e4ugetiere, in weiten Teilen des Verbreitungsgebietes sind <a title=\"Ziesel\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ziesel\">Ziesel<\/a> und\/oder <a title=\"Hamster\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hamster\">Hamster<\/a> die Hauptbeute. Daneben werden vor allem junge V\u00f6gel bis zur Gr\u00f6\u00dfe junger <a title=\"Trappen\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Trappen\">Trappen<\/a> und <a title=\"Kraniche\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kraniche\">Kraniche<\/a>, aber auch adulte mittelgro\u00dfe V\u00f6gel wie <a title=\"Tauben\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tauben\">Tauben<\/a>, <a title=\"H\u00fchnerv\u00f6gel\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/H%C3%BChnerv%C3%B6gel\">H\u00fchnerv\u00f6gel<\/a> und <a title=\"Rabenv\u00f6gel\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rabenv%C3%B6gel\">Rabenv\u00f6gel<\/a> erbeutet. <a title=\"Aas\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Aas\">Aas<\/a> wird offenbar regelm\u00e4\u00dfig genutzt, seltener werden auch <a title=\"Froschlurche\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Froschlurche\">Fr\u00f6sche<\/a> und Insekten gefressen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Balz beginnt meist unmittelbar nach der Ankunft am Brutplatz. Sie besteht meist aus dem hohen Kreisen eines oder beider Paarpartner \u00fcber dem Brutplatz, dabei wird intensiv gerufen. Gelegentlich fliegen die Partner spielerisch Scheinangriffe aufeinander.<\/p>\n<p>Die Nester werden \u00fcberwiegend auf Laubb\u00e4umen errichtet. H\u00e4ufig stehen die genutzten B\u00e4ume mehr oder weniger frei, in dicht von Menschen besiedelten Gebieten aber auch versteckt in gr\u00f6\u00dferen Waldgebieten und dann zum Teil weit entfernt von den Nahrungs<a title=\"Habitat\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Habitat\">habitaten<\/a>. Die Nester bestehen im Unterbau aus daumendicken \u00c4sten, die Nestmulde wird mit d\u00fcnneren \u00c4stchen, Fellfetzen und meist auch mit gr\u00fcnen Zweigen ausgelegt. Der Nestdurchmesser betr\u00e4gt meist zwischen 100 und 130&nbsp;cm. Die Nester werden oft mehrmals genutzt.<\/p>\n<p>Die Eiablage erfolgt in S\u00fcdosteuropa selten bereits Mitte M\u00e4rz, meist jedoch Ende M\u00e4rz bis sp\u00e4testens Ende April. Die Gelege bestehen meist aus zwei bis drei Eiern, seltener aus nur einem Ei. Die Eier sind auf wei\u00dfem Grund schwach br\u00e4unlich oder violett gefleckt. Sie messen im Mittel 73,3 \u00d7 56,5&nbsp;mm.<\/p>\n<p>Die Brutzeit betr\u00e4gt etwa 43 Tage. <a title=\"Kainismus\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kainismus\">Kainismus<\/a> kommt bei Nahrungsmangel vor, ist aber nicht obligatorisch und es wird regelm\u00e4\u00dfig mehr als ein Jungvogel fl\u00fcgge. Beispielsweise wurden in der <a title=\"Slowakei\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Slowakei\">Slowakei<\/a> in 152 Nestern 78-mal 1, 67 mal 2 und 7-mal 3 Nestlinge gefunden. Die Nestlingszeit dauert 62 bis 67 Tage; die Jungv\u00f6gel fliegen meist Ende Juli bis Anfang August aus.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><span id=\"Wanderungen\" class=\"mw-headline\">Wanderungen<\/span><\/h2>\n<p>Die Abwanderung aus den engeren Brutrevieren erfolgt oft schon Ende August oder Anfang September, der eigentliche Wegzug beginnt \u00fcberwiegend Ende Oktober bis Anfang November. Die Zugstrategien sind offenbar individuell und je nach Population sehr unterschiedlich. Einzelv\u00f6gel \u00fcberwintern im erweiterten Brutgebiet, der \u00fcberwiegende Teil der Population ist jedoch <a class=\"mw-redirect\" title=\"Zugvogel\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Zugvogel\">Zugvogel<\/a>, wobei hier das Spektrum von <a title=\"Kurzstreckenzieher\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kurzstreckenzieher\">Kurz-<\/a> bis zu <a title=\"Langstreckenzieher\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Langstreckenzieher\">Langstreckenziehern<\/a> reicht. Haupt\u00fcberwinterungsgebiete sind Nordostafrika, Teile der <a title=\"Arabische Halbinsel\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Arabische_Halbinsel\">Arabischen Halbinsel<\/a>, der Nordwesten des <a title=\"Indischer Subkontinent\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Indischer_Subkontinent\">Indischen Subkontinents<\/a> sowie der S\u00fcdosten <a title=\"China\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/China\">Chinas<\/a>. Anfang M\u00e4rz bis Anfang April kehren die V\u00f6gel wieder an die Brutpl\u00e4tze zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Individuelle Zugrouten wurden in den letzten etwa 15 Jahren durch Fang und Besenderung mit Satellitensendern erforscht. Zwei im Winter bei <a class=\"mw-redirect\" title=\"Taif\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Taif\">Taif<\/a> in <a title=\"Saudi-Arabien\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Saudi-Arabien\">Saudi-Arabien<\/a> gefangene Altv\u00f6gel zogen im Fr\u00fchjahr in Brutgebiete westlich des <a title=\"Ural\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ural\">Urals<\/a> in <a title=\"Russland\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Russland\">Russland<\/a>. Ein ebenfalls dort gefangener vier Jahre alter Vogel zog hingegen \u00fcberraschenderweise zur \u00dcbersommerung nach Nordchina unweit der Grenze zur <a title=\"Mongolei\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mongolei\">Mongolei<\/a>; der Zug dieses Vogels verlief also fast in Ost-West-Richtung<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><span id=\"Bestand_und_Gef\u00e4hrdung\" class=\"mw-headline\">Bestand und Gef\u00e4hrdung<\/span><\/h2>\n<p>Der Bestand in Europa wurde 2007 von der <a title=\"IUCN\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/IUCN\">IUCN<\/a> auf 1051 bis 1619 Paare gesch\u00e4tzt, der Hauptteil davon lebt im europ\u00e4ischen Teil Russlands mit allein 600 bis 900 Paaren. Eine gro\u00dfe Population hat laut IUCN auch <a title=\"Kasachstan\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kasachstan\">Kasachstan<\/a> mit 750 bis 800 Paaren. Der Weltbestand wird von der IUCN auf einige tausend Paare gesch\u00e4tzt.<\/p>\n<p>Der Kaiseradler hat von der menschlichen T\u00e4tigkeit, vor allem von der \u00d6ffnung der Landschaft, fr\u00fcher durchaus profitiert und sein Areal nach Westen ausgedehnt, so wurde das <a title=\"Karpaten\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Karpaten\">Karpatenbecken<\/a> erst vor etwa 150 Jahren besiedelt. Im 20. Jahrhundert ist der Bestand dann aber zumindest in S\u00fcdosteuropa dramatisch zur\u00fcckgegangen, so ist die Art in <a title=\"Griechenland\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Griechenland\">Griechenland<\/a> mittlerweile wohl ausgestorben, in Ungarn war die Population bis 1980 auf etwa 15 Paare geschrumpft und f\u00fcr <a title=\"Bulgarien\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bulgarien\">Bulgarien<\/a> wurde der Bestand f\u00fcr 1980 bis 1993 noch auf 15 bis 20 Paare gesch\u00e4tzt.<\/p>\n<p>Wesentliche R\u00fcckgangsursache war die fl\u00e4chige Ausbringung von Giftk\u00f6dern zur Ausrottung von <a title=\"Wolf\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wolf\">Wolf<\/a> und weiteren <a title=\"Raubtiere\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Raubtiere\">Raubtieren<\/a> sowie <a title=\"Rabenv\u00f6gel\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rabenv%C3%B6gel\">Rabenv\u00f6geln<\/a> und direkte menschliche Verfolgung. Weitere R\u00fcckgangsursachen waren die gro\u00dfr\u00e4umige F\u00e4llung von Einzelb\u00e4umen und Baumgruppen in der Agrarlandschaft, die dem Kaiseradler die Nistm\u00f6glichkeiten entzog, sowie die Umstellung der landwirtschaftlichen Nutzung, die zum R\u00fcckgang wichtiger Beutetiere wie dem Ziesel f\u00fchrte.<\/p>\n<p>Etwa Ende der 1970er Jahre wurden in Ungarn und der Slowakei intensive Schutzprogramme f\u00fcr die Art begonnen. Neben der m\u00f6glichst fl\u00e4chendeckenden Erfassung aller Brutpaare umfassen die Programme Absprachen mit den Landeigent\u00fcmern zur Vermeidung von St\u00f6rungen am Horst durch Land- und Forstwirtschaft, die Bewachung von Horsten, um St\u00f6rungen durch Schaulustige und den Raub von Eiern oder Jungv\u00f6geln zu verhindern sowie den Bau von Kunsthorsten bzw. die Sicherung bestehender, absturzgef\u00e4hrdeter Horste.<\/p>\n<p>Diese Programme waren und sind sehr erfolgreich, der Bestand in Ungarn stieg von 14 Paaren im Jahr 1985 auf 61 bis 65 Paare im Jahr 2002, in der Slowakei von zw\u00f6lf Paaren 1981 auf 40 bis 45 im Jahr 2004.<sup id=\"cite_ref-Haraszthy_et_al._1996_10-2\" class=\"reference\"><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/%C3%96stlicher_Kaiseradler#cite_note-Haraszthy_et_al._1996-10\">[10]<\/a><\/sup><sup id=\"cite_ref-Danko_und_Chavko_1996_7-2\" class=\"reference\"><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/%C3%96stlicher_Kaiseradler#cite_note-Danko_und_Chavko_1996-7\">[7]<\/a><\/sup><sup id=\"cite_ref-12\" class=\"reference\"><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/%C3%96stlicher_Kaiseradler#cite_note-12\">[12]<\/a><\/sup> Im Zuge dieser Bestandserholung hat die Art auch ihr Verbreitungsgebiet nach Westen ausgedehnt, 1998 wurde <a title=\"Tschechien\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tschechien\">Tschechien<\/a> besiedelt (2004 2 Paare) und 1999 das <a title=\"\u00d6sterreich\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/%C3%96sterreich\">ost\u00f6sterreichische<\/a> <a title=\"Burgenland\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Burgenland\">Burgenland<\/a> (2004 ebenfalls 2 Paare).Erstmals seit 200 Jahren wurde auch in den <a title=\"Nationalpark Donau-Auen\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nationalpark_Donau-Auen\">Donauauen<\/a> in \u00d6sterreich im Jahr 2011 wieder ein Brutpaar beobachtet, nachdem sich der Kaiseradler einige Jahre zuvor bereits wieder in den Donau-March-Auen an der \u00f6sterreichisch-slowakischen Grenze eingenistet hatte. Ebenso wird 2014 von einem Kaiseradlerpaar mit einem Jungen im <a title=\"Kulturlandschaft Fert\u0151\/Neusiedler See\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kulturlandschaft_Fert%C5%91\/Neusiedler_See\">Nationalpark Neusiedlersee-Seewinkel<\/a> im <a title=\"Hans\u00e1g\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hans%C3%A1g\">Hans\u00e1g<\/a> berichtet.<\/p>\n<p>Aus dem asiatischen Teil des Verbreitungsgebietes liegen unterschiedliche Daten zur Bestandsentwicklung vor. Die Population an der Ostgrenze des Gesamtverbreitungsgebietes in der Umgebung des Baikalsees hat von 1982\/83 bis 1998\/99 um mehr als 40 Prozent abgenommen, die Gr\u00fcnde f\u00fcr diese Abnahme sind unklar. Hingegen hat der Bestand im 877 Quadratkilometer gro\u00dfen <a class=\"new\" title=\"Naurzum-Reservat (Seite nicht vorhanden)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?title=Naurzum-Reservat&amp;action=edit&amp;redlink=1\">Naurzum-Reservat<\/a> im Nordwesten Kasachstans seit 1946 offenbar zugenommen und war auch im Zeitraum 1990 bis 2002 stabil oder leicht anwachsend. Die <a title=\"IUCN\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/IUCN\">IUCN<\/a> stuft den Weltbestand des Kaiseradlers insgesamt als gef\u00e4hrdet <em>(\u201evulnerable\u201c)<\/em> ein.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-5701\" src=\"http:\/\/wildtravel.ro\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/cf_3.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>foto:Mihai Baciu<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der \u00d6stliche Kaiseradler (Aquila heliaca) ist eine Vogelart aus der Familie der Habichtartigen (Accipitridae). Das Verbreitungsgebiet dieses gro\u00dfen Vertreters der Unterfamilie Aquilinae reicht vom s\u00fcd\u00f6stlichen Mitteleuropa nach Osten bis China. Der fr\u00fcher als Unterart des \u00d6stlichen Kaiseradlers betrachtete Spanische Kaiseradler der Iberischen Halbinsel wird heute als eigene Art (Aquila adalberti) gef\u00fchrt. 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