{"id":5682,"date":"2018-04-10T16:10:49","date_gmt":"2018-04-10T14:10:49","guid":{"rendered":"http:\/\/wildtravel.ro\/bird\/jungfernkranich-grus-virgo\/"},"modified":"2018-04-10T18:13:26","modified_gmt":"2018-04-10T16:13:26","slug":"jungfernkranich-grus-virgo","status":"publish","type":"bird","link":"https:\/\/wildtravel.ro\/de\/bird\/jungfernkranich-grus-virgo\/","title":{"rendered":"Jungfernkranich (Grus virgo)"},"content":{"rendered":"<p>Der <strong>Jungfernkranich<\/strong> (<em>Anthropoides virgo<\/em>) ist die kleinste Art der Familie der <a title=\"Kraniche\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kraniche\">Kraniche<\/a> (Gruidae). Die Art ist ein Brutvogel der borealen Zone sowie der Steppen- und W\u00fcstenzonen von S\u00fcdosteuropa \u00fcber Zentralasien bis in den Nordwesten der Mongolei und dem Nordosten Chinas.<\/p>\n<p>In Mitteleuropa ist der Jungfernkranich ein sehr seltener <a title=\"Irrgast\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Irrgast\">Irrgast<\/a>. Anerkannte Wildvogelbeobachtungen gibt es beispielsweise f\u00fcr die Niederlande in den 1990er Jahren.<\/p>\n<h3><span id=\"Adulte_V\u00f6gel\" class=\"mw-headline\">Adulte V\u00f6gel<\/span><\/h3>\n<p>Der Jungfernkranich erreicht eine K\u00f6rperh\u00f6he von 90 bis 100 Zentimeter und wiegt etwa 2.500 Gramm. Seine Fl\u00fcgelspannweite betr\u00e4gt 165 bis 185 cm.<\/p>\n<p>Es besteht kein auff\u00e4lliger <a class=\"mw-redirect\" title=\"Geschlechtsdimorphismus\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Geschlechtsdimorphismus\">Geschlechtsdimorphismus<\/a> und die Art weist auch keinen <a title=\"Saisondimorphismus\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Saisondimorphismus\">Saisondimorphismus<\/a> auf. Die Stirn, ein kleiner Bereich unter den Augen, der Hinterkopf, das Kinn, der Hals und die verl\u00e4ngerten Federn am Vorderhals sind schwarz. Hinter dem Auge steht ein sichelf\u00f6rmiger B\u00fcschel d\u00fcnner wei\u00dfer Federn. Das K\u00f6rpergefieder, die oberen und unteren Fl\u00fcgeldecken sowie die Achselfedern sind blaugrau. Die Schwanzfedern und die langen Fl\u00fcgeldecken heben sich davon durch einen blassen Grauton ab. Handschwingen, Handdecken und <a class=\"mw-redirect\" title=\"Daumenfittich\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Daumenfittich\">Daumenfittich<\/a> sind dagegen dunkler grau. Die Armschwingen sind schwarz, die Ellbogenfedern sind lang zugespitzt und von rauchgrauer Farbe mit dunklen Enden.<\/p>\n<p>Die Iris adulter V\u00f6gel ist r\u00f6tlichbraun. Der Schnabel ist dunkel gr\u00fcnlich an der Basis, geht dann in ein olivgrau \u00fcber und ist r\u00f6tlich bis rosa an der Spitze. Die Beine sind dunkel und variieren in ihrer F\u00e4rbung von olivgrau bis schmutzigschwarz.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><span id=\"Jungv\u00f6gel\" class=\"mw-headline\">Jungv\u00f6gel<\/span><\/h3>\n<p>Frisch geschl\u00fcpfte Dunenjunge sind auf der Kopfoberseite br\u00e4unlich, an den Kopfseiten, dem Kinn und der Kehle gelblich gef\u00e4rbt. Die K\u00f6rperoberseite ist graubraun mit dunklen Streifen auf den Fl\u00fcgeln. Die K\u00f6rperunterseite ist grau oder wei\u00dflich. Das zweite Dunenkleid \u00e4hnelt dem ersten, ist jedoch insgesamt etwas heller und grauer. Die Iris ist dunkelbraun, der Schnabel ist rosa mit einer grauen Spitze. Die Beine sind zun\u00e4chst rosa und werden nach einigen Tagen blaugrau.<\/p>\n<p>Im Jugendkleid ist der Kopf, der Hals, der K\u00f6rper und die Fl\u00fcgeldecken blass rauchgrau. Die Schmuckfedern am Kopf beginnen sich zu bilden, sie sind aber ebenfalls noch blass rauchgrau. Der Hals weist bereits eine dunklere, schiefergraue Farbe auf. Im ersten Herbst-Winterkleid unterschieden sich die Jungv\u00f6gel von den adulten durch ein matteres Schwarz am Kopf und Hals. Die Ellbogenfedern, die verl\u00e4ngerten Halsfedern und der Kopfschmuck ist noch deutlich k\u00fcrzer als bei adulten V\u00f6geln. Junge V\u00f6geln haben eine gelblich olivfarbene bis rotbraune Iris, der Schnabel ist olivgrau an der Basis und gelblich bis r\u00f6tlich im distalen Bereich.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><span id=\"Fortbewegung\" class=\"mw-headline\">Fortbewegung<\/span><\/h3>\n<p>Wie bei anderen Kranicharten ist der Flug geradlinig und ruhig mit weit ausholenden Fl\u00fcgelbewegungen. Verglichen mit anderen Kranicharten ist der Flug jedoch leichter und grazi\u00f6ser. Auffliegende Jungernkraniche ben\u00f6tigen zun\u00e4chst einen kurzen Anlauf. Fliegende Schare von Jungernkraniche bilden im Flug oft eine Keilform. Die schwarze Hals- und Brustf\u00e4rbung erm\u00f6glicht die Unterscheidung von anderen Kranicharten.<\/p>\n<p>Grunds\u00e4tzlich sind Jungfernkraniche tagaktive V\u00f6gel. In den \u00dcberwinterungsgebieten versammeln sie sich gelegentlich in gro\u00dfen Scharen zur Rast und zur \u00dcbernachtung an offenen Fluss und Seeufern oder auf Sandb\u00e4nken im Niedrigwasserbereich. Sie sind dabei gelegentlich mit <a class=\"mw-redirect\" title=\"Kranich (Art)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kranich_(Art)\">Graukranichen<\/a> vergesellschaftet. Diese Schlafpl\u00e4tze verlassen sie kurz vor Sonnenaufgang und sie kehren in der Abendd\u00e4mmerung zur\u00fcck. Der sogenannte \u201eTanz\u201c ist bei ihnen verglichen mit den anderen Kranicharten nicht sehr ausgepr\u00e4gt. Er besteht aus einem kurzen, schnellen Laufen mit angehobenen Fl\u00fcgeln, Pirouetten, Verbeugungen und Hochwerfen von Grasb\u00fcscheln, kleinen Zweigen und \u00e4hnlichen Dingen, die die Jungfernkraniche am Boden finden. Hohe Spr\u00fcnge, wie sie bei anderen Kranichen zu beobachten sind, fehlen beim Tanz der Jungfernkraniche. Der Tanz ist nicht an eine Jahreszeit gebunden. Er wird aber besonders h\u00e4ufig w\u00e4hrend des Fr\u00fchjahrzuges und in der Brutzeit gezeigt.<\/p>\n<p>Vermutlich wegen der nur schwach ausgepr\u00e4gte Territorialit\u00e4t fehlen spezielle ritualisierte Drohdemonstrationen, wie sie f\u00fcr andere Kranicharten typisch sind.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><span id=\"Stimme\" class=\"mw-headline\">Stimme<\/span><\/h3>\n<p>Der Ruf des Jungfernkranich ist h\u00f6her, h\u00e4rter und rauer als die des Kranichs. Das sogenannte unisone Duett, bei dem zwei miteinander verpaarte V\u00f6gel gemeinsam rufen, ist k\u00fcrzer als bei anderen Kranicharten. Es dauert nur drei bis vier Sekunden. Jungfernkraniche werden dabei nur den Kopf zur\u00fcck, der Schnabel wird dabei vertikal gehalten. Die Fl\u00fcgel sind nicht angehoben wie es bei anderen Kranicharten zu beobachten ist. Das unisone Dutte ist vor allem w\u00e4hrend der Brutzeit in den Brutarealen zu vernehmen<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"center\">\n<div class=\"thumb tnone\">\n<div class=\"thumbinner\" style=\"width: 562px;\">\n<div class=\"thumbcaption\">In Rajasthan, Indien \u00fcberwinterte Jungfernkraniche, im Hintergrund <a title=\"Hirschziegenantilope\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hirschziegenantilope\">Hirschziegenantilopen<\/a><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Jungfernkranich lebt in den Steppen S\u00fcd<a title=\"Russland\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Russland\">russlands<\/a>, zwischen der <a title=\"Ukraine\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ukraine\">Ukraine<\/a> und dem Osten <a title=\"Sibirien\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sibirien\">Sibiriens<\/a> sowie in einigen Gegenden im Nordwesten <a title=\"Afrika\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Afrika\">Afrikas<\/a> und z\u00e4hlt somit zu den Steppenformen der Kraniche. Bis in die 1920er Jahre br\u00fcteten Jungfernkraniche auch im Gebiet des heutigen Rum\u00e4niens. Der Bestand ist jedoch in den zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts erloschen.<\/p>\n<p>Der Jungfernkranich \u00fcberwintert in Afrika und Indien sowie dessen Nachbarl\u00e4ndern Myanmar, Bangladesch und Pakistan. Das afrikanische Haupt\u00fcberwinterungsgebiet liegt im Sudan am Ober- und Mittellauf des Wei\u00dfen und des Blauen Nils. Auf seinem Durchzug von und nach Afrika \u00fcberquert er das \u00f6stliche Mittelmeer. Durch Beringung ist sicher, dass die in der Ukraine br\u00fctenden Jungfernkraniche im Sudan \u00fcberwintern. Vermutlich gilt dies f\u00fcr die gesamte Population, die im Westen des Verbreitungsgebietes br\u00fctet. Im Altai und in Kasachstan br\u00fctende V\u00f6gel finden sich dagegen in Indien und Pakistan zum \u00dcberwintern ein. Der Zug l\u00e4uft in zahlreichen Regionen in so geringer Konzentration ab, dass er fast unbemerkbar ist. Zu gr\u00f6\u00dferen Konzentrationen von ziehenden Jungfernkranichen kommt es vor allem an der Westgrenze des <a class=\"mw-redirect\" title=\"Tienschan\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tienschan\">Tienschan-Gebirges<\/a>.<\/p>\n<p>An ihren Brutpl\u00e4tzen treffen Jungfernkraniche ab Ende M\u00e4rz ein. Die Ankunft kann sich jedoch im Extremfall bis Mitte Mai hinziehen. Der Wegzug in die \u00dcberwinterungsgebiete beginnt ab Mitte August und w\u00e4hrt bis Ende September.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Jungfernkraniche br\u00fcten in ebenen oder leicht h\u00fcgeligen Steppen- und Halbsteppengebiete in der Ebene oder in den Vorgebirgen. In der Regel weisen ihre Lebensr\u00e4ume einen aus Wermutkr\u00e4utern und \u00e4hnlichen Pflanzen bestehende Vegetation auf. H\u00e4ufig sind ihre Brutareale von kahlen Salzstellen unterbrochen. Meist findet sich ein See oder \u00e4hnliches Gew\u00e4sser nicht mehr als 1,5 Kilometer von ihrem Brutplatz entfernt. Sie br\u00fcten gelegentlich auch in sehr hoch gelegenen Steppen. Die maximale H\u00f6henverbreitung reicht bis 2300 bis 2400 Metern.<sup id=\"cite_ref-12\" class=\"reference\"><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Jungfernkranich#cite_note-12\">]<\/a><\/sup> Sie nutzen zunehmend aber auch Agrarland. Dies ist unter anderem im S\u00fcden der Ukraine, im Siwaschgebiet, im Wolgagebiet sowie in weiten Teilen Kasachstans und im Altai zu beobachten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><span id=\"Nahrung\" class=\"mw-headline\">Nahrung<\/span><\/h2>\n<p>Jungfernkraniche ern\u00e4hren sich \u00fcberwiegend pflanzlich. Daneben fressen sie aber vor allem w\u00e4hrend der Brutzeit auch tierische Nahrung. Bei in Kasachstan br\u00fctenden Jungfernkranichen setzt sich die Nahrung aus Weizenk\u00f6rner, Tulpensamen und in geringer Menge auch K\u00e4fer zusammen. W\u00e4hrend des Fr\u00fchjahr fressen sie au\u00dferdem die gr\u00fcnen Spitzen der aufgehenden Getreidekulturen. Im Herbst nutzen sie auch Weizen\u00e4hren. Auch in den \u00dcberwinterungsgebieten spielt Weizen in ihrer Ern\u00e4hrung eine gro\u00dfe Rolle. Sie fressen aber au\u00dferdem dort auch Hirse und Leguminosen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><span id=\"Fortpflanzung\" class=\"mw-headline\">Fortpflanzung<\/span><\/h2>\n<p>Jungfernkraniche werden in einem Alter von zwei bis drei Jahren geschlechtsreife. Es sind monogame V\u00f6gel, die eine Paarbindung eingehen, die \u00fcber mehrere Fortpflanzungsperioden besteht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>An ihren Brutpl\u00e4tzen treffen Jungfernkraniche zu einem Zeitpunkt ein, der mit dem Beginn der Vegetationsperiode zusammenf\u00e4llt. Als Niststandort w\u00e4hlen sie gew\u00f6hnlich Stellen mit einem unregelm\u00e4\u00dfigen, nicht sehr hohen Pflanzenwuchs. Mitunter br\u00fcten sie auch auf Weizenfelder und Brachen oder auf Wiesen, die als Viehweiden dienen. Typisch ist ein Abstand von drei bis 4 Kilometern zu benachbarten Jungfernkranichpaaren. Da die Territorialit\u00e4t von Jungfernkranichen auch w\u00e4hrend der Brutzeit deutlich schw\u00e4cher ausgepr\u00e4gt ist als dies bei anderen Kranichen der Fall ist, kommt es vor, dass benachbarte Nester nicht weiter als 200 bis 300 Meter entfernt liegt.&nbsp; Die Nester befinden sich meist auch nicht weiter als 200 bis 300 von einer offenen Wasserstelle entfernt. In Ausnahmef\u00e4llen kann der Abstand zum n\u00e4chsten Gew\u00e4sser jedoch 1 bis 1,5 Kilometer betragen.<\/p>\n<p>Das Nest ist meist nicht mehr als eine flache Mulde, die nur sehr sp\u00e4rlich mit Steinchen, trockenem Pferde- oder Schafmist ausgelegt sind. Gelegentlich finden sich in der Nistmulde auch eine trockene St\u00e4ngel von Kr\u00e4utern wie beispielsweise Wermut. Auf Ackerfl\u00e4chen oder Brachen fehlt auch dieser sp\u00e4rlich Nestbau. Die Eiablage f\u00e4llt in den Zeitraum von der ersten Aprildekade bis Mitte Mai. Das Vollgelege besteht in der Regel aus zwei, in Ausnahmef\u00e4llen sogar drei Eiern. Der Legeabstand zwischen den Eiern betr\u00e4gt zwischen 24 und 48 Stunden. Geht das Gelege verloren, kommt es zu Nachgelegen an einem neuen Niststandort.<\/p>\n<p>Die Eier wiegen durchschnittlich ca. 110 Gramm. Die Grundfarbe der Schale ist olivbraun, olivgr\u00fcn oder olivgrau. Darauf befinden sich ein individuell in Form und Menge stark variierende Flecken, die gelblich braun, rostbraun oder kastanienbraun sind.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><span id=\"Brut\" class=\"mw-headline\">Brut<\/span><\/h3>\n<p>Beide Elternv\u00f6gel sind an der Brut beteiligt. Der Hauptanteil f\u00e4llt jedoch auf das Weibchen. Das M\u00e4nnchen h\u00e4lt sich gew\u00f6hnlich in einer Entfernung von 300 bis 400 Metern auf. Wird der br\u00fctende Kranich beunruhigt, erhebt er sich gew\u00f6hnlich und entfernt sich dann unauff\u00e4llig vom Nest. Erst in einer Entfernung von etwa 30 bis 50 Meter fliegt er auf, wobei er einen Alarmruf von sich gibt. Der zweite Elternvogel fliegt gew\u00f6hnlich gleichfalls auf und beide kreisen einige Zeit in geringer H\u00f6he \u00fcber dem Neststandort. Erst wenn die Gefahr nicht mehr besteht, kehrt das Weibchen zum Nest zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Die Brutzeit betr\u00e4gt 27 bis 29 Tage.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die K\u00fcken schl\u00fcpfen im Zeitraum von der zweiten Maih\u00e4lfte bis Anfang Juni. Wie bei anderen Kranicharten verhalten sich die K\u00fcken aggressiv zueinander. Es k\u00f6nnen trotzdem pro Gelege zwei Jungv\u00f6gel heranwachsen, weil sie in ihren ersten Lebenstagen jeweils von einem Elternvogel gef\u00fchrt werden.<\/p>\n<p>Zu einer selbst\u00e4ndigen Nahrungsaufnahme sind die K\u00fcken nach einer Woche f\u00e4hig. Nach 55 bis 65 Tagen sind die Jungen fl\u00fcgge.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><span id=\"Bestand_und_Gef\u00e4hrdung\" class=\"mw-headline\">Bestand und Gef\u00e4hrdung<\/span><\/h2>\n<p>Die Populationsgr\u00f6\u00dfe wird auf 200.000 bis 240.000 V\u00f6gel gesch\u00e4tzt, nimmt aber stark ab. Vor allem die Zerst\u00f6rung der Lebensr\u00e4ume und die Bedrohung durch Raubwild und verwilderte Hunde sind daf\u00fcr verantwortlich. Zudem erbeuten indische und ostafrikanische J\u00e4ger pro Saison etwa ein Zehntel der Zugv\u00f6gel auf ihrem Weg in die Haupt\u00fcberwinterungsgebiete. Die <a title=\"IUCN\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/IUCN\">IUCN<\/a> stuft den Jungfernkranich als \u201enicht gef\u00e4hrdet\u201c ein.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><span id=\"Jungfernkranich_und_Mensch\" class=\"mw-headline\">Jungfernkranich und Mensch<\/span><\/h2>\n<p>Im Jahr 1758 gab <a title=\"Carl von Linn\u00e9\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Carl_von_Linn%C3%A9\">Carl von Linn\u00e9<\/a> den Jungfernkranich den lateinischen Namen <em>Ardea virgo<\/em>.<\/p>\n<p>Als <a title=\"Ziergefl\u00fcgel\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ziergefl%C3%BCgel\">Ziergefl\u00fcgel<\/a> wurden Jungfernkraniche sowohl in <a title=\"China\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/China\">China<\/a> (\u201eVogel ersten Ranges\u201c) und in <a title=\"Indien\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Indien\">Indien<\/a> (\u201eVornehmster aller Gefiederten\u201c) als auch im <a title=\"Altes \u00c4gypten\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Altes_%C3%84gypten\">Alten \u00c4gypten<\/a> gehalten. Davon berichten \u00fcber 4000 Jahre alte Reliefs in \u00e4gyptischen Gr\u00e4bern der <a title=\"Pharao\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Pharao\">Pharaonenzeit<\/a>. Auch die Grabkammer des Ti weist darauf hin, dass diese V\u00f6gel sowie <a class=\"mw-redirect\" title=\"Kranich (Art)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kranich_(Art)\">Graukraniche<\/a> in halbzahmen Herden als Opfertiere gehalten und gem\u00e4stet wurden.<\/p>\n<p>Aus Schriften des R\u00f6mers <a title=\"Marcus Terentius Varro\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Marcus_Terentius_Varro\">Varro<\/a> l\u00e4sst sich schlie\u00dfen, dass Jungfernkraniche auch sp\u00e4ter als Hausv\u00f6gel gehalten wurden. Dabei wurden sie zur Bewachung von Haus und Hof eingesetzt, um mit ihrem lauten trompeten\u00e4hnlichen Schreien zuverl\u00e4ssig vor <a title=\"Raubtiere\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Raubtiere\">Raubtieren<\/a> und <a title=\"Greifv\u00f6gel\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Greifv%C3%B6gel\">Greifv\u00f6geln<\/a> zu warnen. Als <a title=\"Karl der Gro\u00dfe\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Karl_der_Gro%C3%9Fe\">Karl der Gro\u00dfe<\/a> jedoch ein salisches Gesetz \u00e4nderte, ging dieser Brauch verloren.<\/p>\n<h2><img decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-5659\" src=\"http:\/\/wildtravel.ro\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/ac_10.jpg\" alt=\"\" \/><\/h2>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"specie-localizare\">&nbsp;<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><img decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-5663\" src=\"http:\/\/wildtravel.ro\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/aaaaa.jpg\" alt=\"\" \/><\/h2>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><img decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-5667\" src=\"http:\/\/wildtravel.ro\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/ab_14.jpg\" alt=\"\" \/><\/h2>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"specie-amenintari\">&nbsp;<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>foto:Mihai Baciu<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Jungfernkranich (Anthropoides virgo) ist die kleinste Art der Familie der Kraniche (Gruidae). 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