{"id":5525,"date":"2018-01-14T13:17:57","date_gmt":"2018-01-14T11:17:57","guid":{"rendered":"http:\/\/wildtravel.ro\/bird\/eiderente-somateria-mollissima\/"},"modified":"2018-01-14T13:30:36","modified_gmt":"2018-01-14T11:30:36","slug":"eiderente-somateria-mollissima","status":"publish","type":"bird","link":"https:\/\/wildtravel.ro\/de\/bird\/eiderente-somateria-mollissima\/","title":{"rendered":"Eiderente (Somateria mollissima)"},"content":{"rendered":"<p>Die <strong>Eiderente<\/strong> (<em>Somateria mollissima<\/em>) ist eine <a title=\"V\u00f6gel\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/V%C3%B6gel\">Vogel<\/a><a title=\"Art (Biologie)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Art_(Biologie)\">art<\/a>, die zur <a title=\"Familie (Biologie)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Familie_(Biologie)\">Familie<\/a> der <a title=\"Entenv\u00f6gel\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Entenv%C3%B6gel\">Entenv\u00f6gel<\/a> (Anatidae) geh\u00f6rt. Es ist eine gro\u00dfe, massig wirkende <a class=\"mw-redirect\" title=\"Meerenten\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Meerenten\">Meerente<\/a>, die an der arktischen K\u00fcste des Atlantiks und des Pazifiks lebt. In Europa kommt sie vor allem in Skandinavien vor. Die Brutpopulation der Nordseek\u00fcste ist wesentlich kleiner. Im Sommer finden sich im Wattenmeer jedoch gro\u00dfe Scharen nichtbr\u00fctender Eiderenten ein, denen sich im Sp\u00e4tsommer auch noch gro\u00dfe Scharen an Mauserv\u00f6geln hinzugesellen.<\/p>\n<p>Die deutschsprachige Bezeichnung dieser Ente b\u00fcrgerte sich durch den Daunenhandel ein. Sowohl die Bezeichnung f\u00fcr den Vogel als auch seine Federn (Eiderdaunen) sind dem <a title=\"Isl\u00e4ndische Sprache\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Isl%C3%A4ndische_Sprache\">isl\u00e4ndischen<\/a> <em>\u00e6\u00f0r<\/em> entlehnt. Im deutschen Sprachgebrauch wird sie gelegentlich auch als <em>Eidergans<\/em> oder <em>St.-Cubertsente<\/em> bezeichnet. Die lateinische Artbezeichnung <em>Somateria mollissima<\/em> weist auf die weichen und w\u00e4rmenden <a title=\"Daune\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Daune\">Daunen<\/a> dieser Entenart hin. \u00dcbersetzt bedeutet der wissenschaftliche Name <em>\u201edie Allerweichste mit dem schwarzen K\u00f6rper\u201c<\/em>.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-5515\" src=\"http:\/\/wildtravel.ro\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/ac_9.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>Die Eiderente ist mit einer K\u00f6rperl\u00e4nge von durchschnittlich 58 Zentimetern etwas gr\u00f6\u00dfer als eine <a title=\"Stockente\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Stockente\">Stockente<\/a> und erreicht durchschnittlich ein K\u00f6rpergewicht von 2,2 Kilogramm. M\u00e4nnchen werden bei dieser Entenart in der Regel \u00e4lter, gr\u00f6\u00dfer und schwerer als Weibchen. An Land wirkt die Ente plump und schwerf\u00e4llig, sie ist jedoch ein guter Schwimmer und Taucher, der selbst mit starkem Seegang gut zurechtkommt. Aufgrund der hohen Schnabelwurzel, die direkt in die Stirn \u00fcbergeht, wirkt der Kopf der Eiderente keilf\u00f6rmig. Sie ist dadurch von anderen Entenarten gut zu unterscheiden, da dieses Profil nur bei dieser Entenart vorkommt. W\u00e4hrend des Fluges ist die Eiderente an ihrer kr\u00e4ftigen Gestalt, dem dicken und kurzen Hals sowie der auffallenden Kopfform deutlich zu erkennen.<\/p>\n<p>Die Eiderente zeigt in der Gefiederf\u00e4rbung einen deutlichen <a class=\"mw-redirect\" title=\"Geschlechtsdimorphismus\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Geschlechtsdimorphismus\">Geschlechtsdimorphismus<\/a>. Das Brutkleid des m\u00e4nnlichen Vogels, der wie bei allen Enten als <a title=\"Entenv\u00f6gel\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Entenv%C3%B6gel\">Erpel<\/a> bezeichnet wird, ist am R\u00fccken und an der Brust \u00fcberwiegend wei\u00df. An der Brust ist das Gefieder leicht rosafarben \u00fcberhaucht. Der Bauch, die Flanken, die <a title=\"B\u00fcrzel\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/B%C3%BCrzel\">B\u00fcrzelmitte<\/a>, der Schwanz, die Ober- und Unterschwanzdecke sowie die Kopf-Oberseite sind schwarz gefiedert. Am Nacken ist das Gefieder dagegen hell moosgr\u00fcn. Die Nackenfedern sind leicht verl\u00e4ngert, so dass sie eine kleine Holle bilden. Der Schnabel des Erpels ist beim Prachtkleid gelbgr\u00fcn, ansonsten blaugrau bis gr\u00fcngrau. Die \u00e4u\u00dferen Armschwingen sind schwarz, die inneren sind wei\u00df und sichelf\u00f6rmig gebogen. Als Ruhekleid tr\u00e4gt das M\u00e4nnchen dagegen ein dunkelbraunes Gefieder, das stellenweise mit wei\u00dfen Gefiederpartien durchsetzt ist. Die B\u00e4nderung des Gefieders ist allerdings etwas weniger auff\u00e4llig als bei den Weibchen.<\/p>\n<p>Das Weibchen tr\u00e4gt w\u00e4hrend des gesamten Jahres ein unauff\u00e4llig dunkel- bis gelblichbraunes Gefieder, durch das sich am K\u00f6rper dichte schwarze Gefiederb\u00e4nder ziehen. Hals und Kopf sind dagegen st\u00e4rker einfarbig braun. Das Gefieder hat dort nur eine feine, braunschwarze Strichelung. Sie \u00e4hnelt damit im Gefieder den Weibchen vieler anderer Entenarten, durch die auff\u00e4llige Kopfform ist sie jedoch leicht als Eiderente identifizierbar. Der Schnabel der Eiderente ist beim Erpel gr\u00fcnlich gef\u00e4rbt, der der weiblichen Eiderente ist dunkelgr\u00fcn. Die Schnabelspitze ist heller und weist eine breite und verhornte Spitze auf. Die Augenfarbe ist bei beiden Geschlechtern braun.<\/p>\n<p>Jungv\u00f6gel beider Geschlechter gleichen in ihrer Gefiederf\u00e4rbung den Weibchen. Sie sind jedoch etwas dunkler in ihrer Gefiederfarbe und weniger stark geb\u00e4ndert. Junge Erpel tragen das voll ausgebildete Prachtkleid des M\u00e4nnchens im 3. oder 4. Lebensjahr. Bereits im Prachtkleid des 2. Lebensjahres zeigen sie jedoch die deutlich die Schwarz-Wei\u00df-Kontrastierung, wie sie f\u00fcr adulte Erpel typisch ist. Zu diesem Zeitpunkt finden sich im Kopf- und Halsbereich noch Federn mit gelbbraunen Rand. Teile des R\u00fcckengefieders sind noch schwarzbraun.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><span id=\"Verbreitung_und_Bestand\" class=\"mw-headline\">Verbreitung und Bestand<\/span><\/h2>\n<div class=\"thumbinner\" style=\"width: 222px;\"><a class=\"image\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Datei:Somateria_mollissima_dis.png\"><img decoding=\"async\" class=\"thumbimage\" src=\"https:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/thumb\/5\/50\/Somateria_mollissima_dis.png\/220px-Somateria_mollissima_dis.png\" alt=\"\" data-file-width=\"1357\" data-file-height=\"628\" width=\"220\" height=\"102\"><\/a><\/div>\n<div class=\"thumb tright\">\n<div class=\"thumbinner\" style=\"width: 222px;\">\n<div class=\"thumbcaption\">Die Verbreitungskarte zeigt die Brutgebiete in Blau und die \u00dcberwinterungsgebiete in Gr\u00fcn.<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Eiderente kommt entlang der n\u00f6rdlichen K\u00fcsten von <a title=\"Europa\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Europa\">Europa<\/a>, <a title=\"Nordamerika\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nordamerika\">Nordamerika<\/a> und <a title=\"Sibirien\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sibirien\">Ostsibirien<\/a> vor. Sie br\u00fctet von der <a title=\"Arktis\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Arktis\">Arktis<\/a> bis in die gem\u00e4\u00dfigten <a title=\"Klimazone\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Klimazone\">Klimazonen<\/a>, in Europa nach S\u00fcden etwa bis zum <a title=\"Wattenmeer (Nordsee)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wattenmeer_(Nordsee)\">Wattenmeer<\/a> und ins nordwestliche <a title=\"Frankreich\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Frankreich\">Frankreich<\/a>. An der nordamerikanischen Atlantikk\u00fcste reicht das Brutgebiet bis nach <a title=\"Maine\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Maine\">Maine<\/a>, am Pazifik reicht das Brutgebiet bis nach <a title=\"Alaska\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Alaska\">S\u00fcdalaska<\/a>. Der Schwerpunkt des Brutgebietes der Eiderenten liegt auf <a title=\"Island\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Island\">Island<\/a>, wo etwa 450.000 Paare br\u00fcten, sowie an der Ostsee, wo sich bis zu 600.000 Paare zur Brut versammeln. Als Brutpl\u00e4tze nutzt die Eiderente kleine vegetationslose Felseninseln und Sch\u00e4ren, bewachsene oder bewaldete Inseln, gesch\u00fctzte und ruhige Meeresbuchten mit flachen Ufern. Der nordamerikanische Bestand wird auf 750.000 bis 1 Million Paare gesch\u00e4tzt. Die <a title=\"IUCN\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/IUCN\">IUCN<\/a> sch\u00e4tzt den Gesamtbestand der Eiderente auf 2,5 bis 3,6 Millionen Tiere und stuft die Art als \u201enicht gef\u00e4hrdet\u201c ein.<\/p>\n<p>V\u00f6gel aus den n\u00f6rdlichsten Brutgebieten, etwa aus <a title=\"Spitzbergen (Inselgruppe)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Spitzbergen_(Inselgruppe)\">Spitzbergen<\/a>, ziehen zum \u00dcberwintern in die gem\u00e4\u00dfigten Breiten, wo sie in geeigneten K\u00fcstengew\u00e4ssern gro\u00dfe Trupps bilden k\u00f6nnen. Sie \u00fcberwintern damit in den s\u00fcdlicheren Regionen des Verbreitungsgebiets dieses Vogels. Die s\u00fcdlichen Populationen sind dagegen weitgehend <a title=\"Standvogel\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Standvogel\">Standv\u00f6gel<\/a>.<\/p>\n<p>Im Winter taucht die Eiderente regelm\u00e4\u00dfig in geringer Zahl auch in gro\u00dfer Entfernung zum Meer an den gr\u00f6\u00dferen Alpenseen auf. Seit den <a title=\"1970er\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/1970er\">70er<\/a> Jahren \u00fcbersommern hier immer wieder einige V\u00f6gel. Am <a title=\"Zeller See (Salzburg)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Zeller_See_(Salzburg)\">Zeller See<\/a> im Land <a title=\"Land Salzburg\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Land_Salzburg\">Salzburg<\/a> gelang 1972 sogar ein Brutnachweis. Auch in der <a title=\"Schweiz\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schweiz\">Schweiz<\/a> ist die Eiderente in Ausnahmef\u00e4llen ein Brutvogel. 1988 br\u00fctete die Eiderente erstmals am <a title=\"Z\u00fcrichsee\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Z%C3%BCrichsee\">Z\u00fcrichsee<\/a>, in den Folgejahren kam es auch zu weiteren Bruten am <a title=\"Neuenburgersee\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Neuenburgersee\">Neuenburger-<\/a>, <a title=\"Vierwaldst\u00e4ttersee\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Vierwaldst%C3%A4ttersee\">Vierwaldst\u00e4tter-<\/a> und <a title=\"Walensee\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Walensee\">Walensee<\/a>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die gesellig lebende Eiderente geh\u00f6rt zu den tagaktiven Enten mit ausgepr\u00e4gter Tauchf\u00e4higkeit. Sie lebt \u00fcberwiegend von <a title=\"Muscheln\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Muscheln\">Muscheln<\/a> bis zu einer Gr\u00f6\u00dfe von 40 Millimetern und frisst au\u00dferdem <a title=\"Schnecken\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schnecken\">Schnecken<\/a>, <a title=\"Krebstiere\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Krebstiere\">Krebstierchen<\/a> sowie \u2013&nbsp;im Gegensatz zu anderen Entenarten&nbsp;\u2013<a title=\"Fische\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Fische\">Fische<\/a>. An der Nordseek\u00fcste nutzt sie vor allem die <a title=\"Miesmuscheln\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Miesmuscheln\">Miesmuschelb\u00e4nke<\/a>. Im Binnenland frisst die Eiderente au\u00dferdem die eingeb\u00fcrgerten <a title=\"Dreikantmuscheln\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Dreikantmuscheln\">Dreikantmuscheln<\/a>. Pflanzliche Nahrung spielt bei dieser Ente keine gro\u00dfe Rolle. Allerdings frisst das Weibchen w\u00e4hrend der Brutzeit auch Vegetabilien und nimmt dabei besonders die Pflanzen auf, die in der N\u00e4he des Nestes wachsen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Muscheln erbeutet die Eiderente, indem sie entweder den Wattboden absucht oder sie im Wasser ertaucht. Mit Hilfe ihres kr\u00e4ftigen Schnabels ist sie in der Lage, Muscheln von ihrer Unterlage abzurei\u00dfen oder nach ihnen im Wattboden zu graben. Angesp\u00fclter Seetang wird von ihr gleichfalls nach <a title=\"Insekten\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Insekten\">Wasserinsekten<\/a>, Muscheln und Schnecken abgesucht. Die Eiderente taucht gew\u00f6hnlich nach Muscheln bis zu einer Gew\u00e4ssertiefe von sechs Metern und bleibt etwas mehr als eine Minute unter Wasser. Unter Wasser nutzt sie dabei ihre Fl\u00fcgel zur Fortbewegung. Einzelne Beobachtungen sprechen davon, dass die Eiderente auch wesentlich tiefere Meeresb\u00f6den erreichen kann. Tauchg\u00e4nge in Tiefen bis zu 50 Meter wurden bereits beobachtet.<\/p>\n<p>Die Muscheln werden mit den Schalen gefressen. In ihrem starken Kaumagen werden sie geknackt; die Schalentr\u00fcmmer scheidet die Ente anschlie\u00dfend als Speiballen aus. Das mit der Nahrung aufgenommene Salz wird \u00fcber Salzdr\u00fcsen in der Stirn wieder abgegeben. Die Eiderente nutzt die <a title=\"Gezeiten\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gezeiten\">Gezeitenwechsel<\/a> gezielt aus, um auch solche Meeresregionen nach Nahrung abzusuchen, die f\u00fcr sie bei Flut nicht erreichbar w\u00e4ren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Weibchen der Eiderente erreichen ihre Geschlechtsreife bereits in ihrem zweiten Lebensjahr. Nur ein Teil der zweij\u00e4hrigen Weibchen kommt allerdings auch schon zur Brut. Die Erpel dagegen beteiligen sich an der <a title=\"Balz\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Balz\">Balz<\/a> erst in ihrem dritten Lebensjahr. Erst dann ist bei ihnen das Gefieder der erwachsenen Erpel weitgehend ausgebildet. Die Erpel beginnen mit ihrer Balz im Dezember. Erst im Sp\u00e4twinter beteiligen sich auch die Weibchen daran. Es handelt sich um eine Gesellschaftsbalz, bei der sich bis zu 10 M\u00e4nnchen in der N\u00e4he eines Weibchens versammeln. Junge, noch nicht geschlechtsreife Erpel halten sich h\u00e4ufig in der N\u00e4he solcher balzenden Erpel auf und zeigen auch bereits erstes Balzverhalten.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend der Balz ruft das M\u00e4nnchen ein weiches, dumpfes zwei- bis dreisilbiges <em>\u201eahoo\u201c<\/em> oder <em>hu-hu\u00fauu<\/em>, das \u00fcber das Watt oder die Wasserfl\u00e4chen sehr weit zu h\u00f6ren ist. Junge M\u00e4nnchen beherrschen diesen Ruf noch nicht. Ihr Ruf klingt heiserer und ist lautmalerisch mit <em>gro-gro-\u00f3<\/em> umschrieben. Das Weibchen antwortet auf die Balzrufe des M\u00e4nnchens mit gockelndem <em>\u201egoggoggoggog\u201c<\/em> und knarrendem <em>\u201ekrrr\u201c<\/em>.<\/p>\n<p>Der Erpel zeigt w\u00e4hrend der Balzrufe eine charakteristische K\u00f6rperbewegung, die gelegentlich auch als \u201e<em>eine Verbeugung nach hinten<\/em>\u201c beschrieben wird. Dabei legt der Erpel seinen Kopf weit in den Nacken und w\u00f6lbt die Brust vor. Gew\u00f6hnlich umwerben mehrere M\u00e4nnchen ein Weibchen. Zu den typischen Balzhaltungen der Erpel geh\u00f6ren ein Imponierschwimmen, bei dem der Kopf langsam von rechts nach links gedreht wird, sowie das Strecken des K\u00f6rpers aus dem Wasser, bei dem die Fl\u00fcgel nach hinten weggespreizt werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Seine Paarungsbereitschaft signalisiert das Weibchen, indem es sich flach auf das Wasser legt. Zur Paarung schwimmt der Erpel auf die Ente, dr\u00fcckt sie dabei fast v\u00f6llig unter Wasser und bei\u00dft ihr mit dem Schnabel in den Nacken. Die Paarung selbst dauert nur wenige Sekunden.<\/p>\n<p>Bei der Ankunft im Brutgebiet ist die Mehrzahl der Weibchen verpaart. Eine Paarbindung besteht in der Regel nur f\u00fcr ein Jahr. Die ortstreuen Weibchen verpaaren sich aber gelegentlich mit dem gleichen Erpel im n\u00e4chsten Jahr erneut, wenn dieser in dasselbe Revier zur\u00fcckkehrt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Eiderenten br\u00fcten einzeln oder in kleinen Gruppen. H\u00e4ufig befinden sich in den Brutgebieten aber auch gr\u00f6\u00dfere Kolonien. Kolonien von bis zu 1.000 Paaren kommen beispielsweise auf Island vor. An geeigneten Pl\u00e4tzen k\u00f6nnen sich zwei bis drei Nester je Quadratmeter befinden. Eiderenten meiden Steilufer, schroffe Felsen und windexponierte Stellen. Steigt das Ufer sanft an, befinden sich die Kolonien mitunter mehrere hundert Meter von der K\u00fcstenlinie entfernt, so dass die Nester auch bei Hochwasser nicht vom Wasser erreicht werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Neststandort ist abh\u00e4ngig von den jeweiligen \u00f6rtlichen Gegebenheiten. Auf vegetationslosen Brutpl\u00e4tzen errichtet das Weibchen das Nest zwischen dem Ger\u00f6ll. Das Nest ist dann nicht mehr als eine flache Mulde, die aber windgesch\u00fctzt liegt. Ist eine krautige Vegetation oder Geb\u00fcsch vorhanden, liegen die Nester in ihrem Schutz. Gelegentlich nutzt das Weibchen auch alte M\u00f6wennester als Nistplatz. Auf bewaldeten Inseln errichten die Eiderenten ihre Nester auch im Schutz von B\u00e4umen. Eiderenten nutzen regelm\u00e4\u00dfig ihre alten Brutpl\u00e4tze wieder, was die Vegetation in ihrem Brutgebiet beeinflusst. Bedingt durch den abgesetzten Entenkot sind die Stellen um die Nester krautig oder mit Zwergstr\u00e4uchern bewachsen.<\/p>\n<p>Die Brutzeit liegt je nach Region und Wetterbedingungen im Zeitraum von Anfang April bis Mitte Mai. Das Weibchen legt in der Regel vier bis sechs gr\u00fcnlich-graue <a title=\"Ei\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ei\">Eier<\/a> in die mit Bauchdaunen ausgepolsterte Nistmulde. Das Legeintervall betr\u00e4gt 24 Stunden. Sind mehr als neun Eier im Nest, handelt es sich in der Regel um Mehrfachgelege, die bei Eiderenten wie bei anderen in Kolonien br\u00fctenden Enten und <a title=\"Halbg\u00e4nse\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Halbg%C3%A4nse\">Halbg\u00e4nsen<\/a> h\u00e4ufig vorkommen. Verl\u00e4sst das Weibchen w\u00e4hrend der Brut die Eier, bedeckt es diese mit <a class=\"mw-redirect\" title=\"Daunen\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Daunen\">Daunen<\/a>, um den W\u00e4rmeverlust zu vermindern. Durch St\u00f6rungen aufgeschreckte Weibchen spritzen beim Auffliegen Kot \u00fcber die Eier. Die Eier werden w\u00e4hrend einer Dauer von 25 bis 26 Tagen ausschlie\u00dflich durch das Weibchen bebr\u00fctet, das w\u00e4hrend dieser Zeit fastet. Das M\u00e4nnchen h\u00e4lt sich w\u00e4hrend dieser Zeit in der N\u00e4he des Nestes auf. Es schr\u00e4nkt in dieser Zeit sogar die Nahrungsaufnahme ein, so dass die Erpel an K\u00f6rpergewicht verlieren. Ist die Brut jedoch hinreichend weit fortgeschritten, wandern die M\u00e4nnchen zu den Mauserpl\u00e4tzen ab.<\/p>\n<p>Die Jungv\u00f6gel werden nach dem Schl\u00fcpfen von dem Weibchen gef\u00fchrt. Auf dem Meer schwimmend betreut das Weibchen die Jungv\u00f6gel bis in den Sp\u00e4tsommer hinein. Diese F\u00fchrungszeit betr\u00e4gt etwa 65 bis 75 Tage. W\u00e4hrend dieser F\u00fchrungszeit kommt es h\u00e4ufig zur Vergesellschaftung mit mehreren Familien, die sich wieder aufl\u00f6sen, sobald die Jungv\u00f6gel flugf\u00e4hig sind.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><span id=\"Zugverhalten\" class=\"mw-headline\">Zugverhalten<\/span><\/h2>\n<p>Eiderenten sind verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig standorttreue Tiere, die zum Teil in ihren Brutrevieren auch \u00fcberwintern. Der \u00fcberwiegende Teil der Population nutzt allerdings separate Mauser- und \u00dcberwinterungsquartiere, wobei \u00fcberwiegend nur kurze Strecken gezogen werden.<\/p>\n<p>Zur Mauser ziehen die V\u00f6gel nach der Brut in ihre Mauserquartiere, viele V\u00f6gel sind dann beispielsweise im Wattenmeer anzutreffen. Dabei bevorzugen die nur eingeschr\u00e4nkt flugf\u00e4higen Eiderenten Gebiete, in denen sie weitgehend ungest\u00f6rt sind. Ihre Fluchtdistanz gegen\u00fcber Menschen erh\u00f6ht sich in dieser Zeit von normalerweise 100 bis 300 Meter auf 500 bis 1.000 Meter. Der Mauserzug ist daher dadurch bedingt, dass sie gro\u00dfe Ruhezonen ben\u00f6tigen. K\u00fcstenbereiche, in denen sie sich sonst aufhalten, die ihnen aber nicht ausreichend R\u00fcckzugsm\u00f6glichkeiten bieten, werden w\u00e4hrend dieser Zeit von den Eiderenten gemieden. Mittlerweile nutzen die Eiderenten auch einige gr\u00f6\u00dfere Alpenseen als Quartier f\u00fcr ihre Mauser. So sind Eiderenten w\u00e4hrend dieser Zeit beispielsweise auch am <a title=\"Bodensee\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bodensee\">Bodensee<\/a> zu beobachten, wo sich bis zu hundert V\u00f6gel versammeln. Gelegentlich dienen die Mauserquartiere auch als \u00dcberwinterungsort \u2013 so beispielsweise im Wattenmeer. Gelegentlich suchen sie aber ab Oktober bis November separate \u00dcberwinterungsquartiere auf, von denen sie ab Februar bis M\u00e4rz in Richtung ihrer Brutgebiete zur\u00fcckkehren. Die auf Island und Spitzbergen br\u00fctenden V\u00f6gel erreichen ihre Brutpl\u00e4tze in den Monaten April bis Mai.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><span id=\"Fressfeinde_und_andere_nat\u00fcrliche_Todesursachen\" class=\"mw-headline\">Fressfeinde und andere nat\u00fcrliche Todesursachen<\/span><\/h2>\n<p>In den n\u00f6rdlichsten Regionen ihres Verbreitungsgebietes z\u00e4hlen die <a class=\"mw-redirect\" title=\"Schneeeule\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schneeeule\">Schneeeule<\/a> und der <a title=\"Polarfuchs\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Polarfuchs\">Polarfuchs<\/a> zu den Fressfeinden der Eiderente. In den s\u00fcdlicheren Verbreitungsgebieten geh\u00f6ren der <a title=\"Uhu\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Uhu\">Uhu<\/a>, der <a title=\"Seeadler (Art)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Seeadler_(Art)\">Seeadler<\/a> und der <a title=\"Rotfuchs\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rotfuchs\">Rotfuchs<\/a> zu den Arten, die in der Lage sind, die schwere Ente zu erlegen.<\/p>\n<p>K\u00fcken und Eier sind au\u00dferdem durch <a title=\"M\u00f6wen\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/M%C3%B6wen\">M\u00f6wen<\/a> sowie verschiedene Rabenv\u00f6gel (beispielsweise <a class=\"mw-redirect\" title=\"Rabenkr\u00e4he\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rabenkr%C3%A4he\">Raben-<\/a> und <a class=\"mw-redirect\" title=\"Nebelkr\u00e4he\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nebelkr%C3%A4he\">Nebelkr\u00e4he<\/a> sowie <a title=\"Kolkrabe\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kolkrabe\">Kolkrabe<\/a>) gef\u00e4hrdet. Gef\u00e4hrdet sind die Jungv\u00f6gel jedoch auch durch den Befall mit <a title=\"Parasitismus\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Parasitismus\">Parasiten<\/a>, von denen einige sich auf die Eiderente als Zwischenwirt spezialisiert haben. Viele der Jungv\u00f6gel leiden beispielsweise an <a title=\"Saugw\u00fcrmer\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Saugw%C3%BCrmer\">Saugw\u00fcrmern<\/a>, die zu einer Schw\u00e4chung der Jungv\u00f6gel und gelegentlich zu ihrem Tod f\u00fchren. Zu einem Massensterben von Eiderenten kann es au\u00dferdem kommen, wenn in strengen Wintern die Meeresk\u00fcsten vereisen und die Eiderenten nicht mehr in der Lage sind, die Muscheln auf dem Meeresboden zu erreichen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><span id=\"Unterarten\" class=\"mw-headline\">Unterarten<\/span><\/h2>\n<p>In dem gro\u00dfen Verbreitungsgebiet der Eiderente werden sechs Unterarten unterschieden, wobei \u00dcbergangs- und Mischpopulationen die genaue Abgrenzung der Unterarten schwierig machen:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li><em>Somateria mollissima mollissima<\/em> ist die <a class=\"mw-redirect\" title=\"Nominatform\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nominatform\">Nominatform<\/a> und hat ihr Brutgebiet in Nordwesteuropa.<\/li>\n<li><em>S. m. faeroeensis<\/em> ist die kleinste Unterart der Eiderente und nur auf den <a title=\"F\u00e4r\u00f6er\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/F%C3%A4r%C3%B6er\">F\u00e4r\u00f6er<\/a>-Inseln zu finden. Das Weibchen dieser Unterart ist etwas dunkler gef\u00e4rbt.<\/li>\n<li><em>S. m. borealis<\/em> ist die Unterart, bei der das M\u00e4nnchen einen orangegelben Schnabel hat und das Gefieder des Weibchens mehr r\u00f6tlich-braun gef\u00e4rbt ist. Diese Unterart ist vor allem im Arktischen Nordatlantik zu finden.<\/li>\n<li><em>S. m. dresseri<\/em> unterscheidet sich von den anderen Unterarten durch eine vorne breite und abgerundete Schnabelspitze. Diese Unterart lebt in der Region von <a title=\"Labrador (Kanada)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Labrador_(Kanada)\">Labrador<\/a> bis <a title=\"Maine\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Maine\">Maine<\/a>.<\/li>\n<li><em>S. m. sedentaria<\/em> lebt in der <a title=\"Hudson Bay\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hudson_Bay\">Hudson Bay<\/a>; das Weibchen f\u00e4llt durch ein eher graubraunes Gefieder auf.<\/li>\n<li><em>S. m. v-nigrum<\/em> ist in der nordpazifischen Region von den Neusibirischen Inseln bis in das arktische <a title=\"Kanada\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kanada\">Kanada<\/a> zu finden. Es handelt sich um die gr\u00f6\u00dfte Unterart, bei der ausgewachsene Erpel an Kinn und Kehle ein breites, schwarzes V-Abzeichen haben.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><span id=\"Mensch_und_Eiderente\" class=\"mw-headline\">Mensch und Eiderente<\/span><\/h2>\n<h3><span id=\"Jagd_und_sonstige_Beeinflussung_durch_den_Menschen\" class=\"mw-headline\">Jagd und sonstige Beeinflussung durch den Menschen<\/span><\/h3>\n<p>Die Jagd auf die Eiderente ist in den <a title=\"Skandinavien\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Skandinavien\">skandinavischen L\u00e4ndern<\/a> bis auf <a title=\"Island\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Island\">Island<\/a> sowie in <a title=\"Russland\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Russland\">Russland<\/a> erlaubt. Sie wird dort zum Teil sehr stark bejagt. In <a title=\"Norwegen\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Norwegen\">Norwegen<\/a> sind die gro\u00dfen Brutgebiete der Eiderente allerdings inzwischen gesch\u00fctzt. Auf <a title=\"Island\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Island\">Island<\/a> wurde sie 1786 teilweise und seit 1847 v\u00f6llig gesch\u00fctzt.<\/p>\n<p>Neben der Jagd kommt es auch zu Verlusten von Gelegen und K\u00fcken, wenn Eiderenten durch Menschen gest\u00f6rt werden. Dies trifft vor allem auf die K\u00fcstenabschnitte zu, die stark <a title=\"Tourismus\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tourismus\">touristisch<\/a> genutzt werden. Eiderenten leiden au\u00dferdem an der Verschmutzung der Meere durch <a title=\"Pestizid\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Pestizid\">Pestizide<\/a>. Die Niederlande wurden beispielsweise ab dem Jahre 1925 von Eiderenten besiedelt. Der Bestand wuchs relativ schnell auf 6.000 Individuen, brach jedoch dann auf Grund von Pestizidbelastungen stark ein. Bei <a title=\"Erd\u00f6l\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Erd%C3%B6l\">\u00d6lunf\u00e4llen<\/a> geh\u00f6rt sie zu den Arten, die aufgrund der Verschmutzung des Gefieders und dem Entzug der Nahrungsgrundlage in gro\u00dfer Anzahl sterben. Im Jahre 1970 kamen im <a title=\"Kattegat\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kattegat\">Kattegat<\/a> beispielsweise nach einem \u00d6lunfall 30.000 Eiderenten ums Leben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><span id=\"Wappenvogel_von_Northumberland\" class=\"mw-headline\">Wappenvogel von Northumberland<\/span><\/h3>\n<p>Eine der bekanntesten Kolonien von Eiderenten befindet sich auf den <a class=\"new\" title=\"Farne Inseln (Seite nicht vorhanden)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?title=Farne_Inseln&amp;action=edit&amp;redlink=1\">Farne Inseln<\/a> vor <a title=\"Northumberland\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Northumberland\">Northumberland<\/a>, <a title=\"Vereinigtes K\u00f6nigreich\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Vereinigtes_K%C3%B6nigreich\">Gro\u00dfbritannien<\/a>. Die dort br\u00fctenden V\u00f6gel waren Gegenstand eines der \u00e4ltesten Vogelschutzgesetze der Welt, das der <a title=\"Cuthbert von Lindisfarne\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Cuthbert_von_Lindisfarne\">Heilige Cuthbert<\/a> im Jahre 676 n. Chr. erlie\u00df, daher r\u00fchrt auch der Name St.-Cuthberts Ente. Heute br\u00fcten noch etwa 1.000 Entenpaare auf diesen Inseln. Da der Heilige Cuthbert der Schutzpatron von Northumberland ist, wurde die Eiderente zum Wappentier dieses Landkreises. Eiderenten werden dort gelegentlich auch <em>Cuddy\u2019s ducks<\/em> genannt, da <em>Cuddy<\/em> der Kosename f\u00fcr Cuthbert ist.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Eiderente ist der Lieferant der <a title=\"Eiderdaune\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Eiderdaune\">Eiderenten-Daune<\/a>, die eine hohe W\u00e4rmespeicherkapazit\u00e4t besitzt. Eiderdaunen galten \u00fcber lange Zeit als das beste Material, das f\u00fcr die F\u00fcllung von Bettdecken verwendet werden konnte. Eine gezielte kommerzielle Ausbeute dieser Eiderdaunen begann bereits vor dem 10. Jahrhundert.<\/p>\n<p>Bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts stellten Eiderdaunen eines der wichtigsten Exportartikel Islands dar. Auch heute kommt dort der Eiderente aufgrund dieser Daunen eine gr\u00f6\u00dfere wirtschaftliche Bedeutung zu. Mit den weichen und warmen Daunen werden Kissen und Bettdecken gef\u00fcllt. Die Ernte dieser Daunen ist dabei durchaus mit dem Artenschutz vertr\u00e4glich, da normalerweise die Federn verwendet werden, mit denen Eiderenten ihre Nester auspolstern und diese Federn geerntet werden k\u00f6nnen, nachdem die jungen Enten das Nest verlassen haben. Ein Daunennest wiegt im Schnitt nur rund 20 Gramm. Die Reinigung der Daunen von Pflanzenteilen ist eine zeitintensive Arbeit, die Stunden in Anspruch nimmt. Nur etwa 1,5 Gramm verwendbarer Daunen pro Nest bleiben nach diesem Reinigungsprozess \u00fcber, so dass etwa die Ernte von 700 Nestern gebraucht wird, um ein Kilogramm handelbarer Eiderdaunen zu erhalten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><span id=\"Haltung_von_Eiderenten\" class=\"mw-headline\">Haltung von Eiderenten<\/span><\/h3>\n<p>Eiderenten werden aufgrund des attraktiven Brutkleides der M\u00e4nnchen zunehmend in Gehegen gehalten. Es sind friedfertige V\u00f6gel, die sich gut mit anderen Wasserv\u00f6geln vertragen. F\u00fcr ihr Wohlbefinden brauchen diese Enten jedoch hinreichend tiefe Teiche mit sauberem Wasser.<\/p>\n<p>, <img decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-5502\" src=\"http:\/\/wildtravel.ro\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/ad_4.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>.<img decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-5506\" src=\"http:\/\/wildtravel.ro\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/ab_12.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>footo:Mihai Baciu<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Eiderente (Somateria mollissima) ist eine Vogelart, die zur Familie der Entenv\u00f6gel (Anatidae) geh\u00f6rt. Es ist eine gro\u00dfe, massig wirkende Meerente, die an der arktischen K\u00fcste des Atlantiks und des Pazifiks lebt. In Europa kommt sie vor allem in Skandinavien vor. Die Brutpopulation der Nordseek\u00fcste ist wesentlich kleiner. 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