{"id":5450,"date":"2017-12-09T15:31:19","date_gmt":"2017-12-09T13:31:19","guid":{"rendered":"http:\/\/wildtravel.ro\/bird\/saatgans-anser-fabalis\/"},"modified":"2017-12-09T15:46:44","modified_gmt":"2017-12-09T13:46:44","slug":"saatgans-anser-fabalis","status":"publish","type":"bird","link":"https:\/\/wildtravel.ro\/de\/bird\/saatgans-anser-fabalis\/","title":{"rendered":"Saatgans (Anser fabalis)"},"content":{"rendered":"<p>Die <strong>Saatgans<\/strong> (<em>Anser fabalis<\/em>) oder <strong>Rietgans<\/strong> ist eine zu den Feldg\u00e4nsen (<em>Anser<\/em>) geh\u00f6rige Echte Gans (Anserini). Sie sieht der Kurzschnabelgans (<em>Anser brachyrhynchus<\/em>) sehr \u00e4hnlich, diese wird heute aber als eigenst\u00e4ndige Art betrachtet. In freier Wildbahn lassen sie sich an ihrem zweisilbigen Flugruf erkennen, einem laut trompeteten &#8222;kajak, kajak&#8220;. Die Art wurde erstmals 1787 durch John Latham beschrieben. In Deutschland findet sie sich ab Ende September in gro\u00dfer Zahl als Wintergast ein.<\/p>\n<p>Die Saatgans ist vor allem im Norden Mitteleuropas ein Durchz\u00fcgler und Wintergast. Vereinzelte Brutansiedelungen, die m\u00f6glicherweise von Gefangenschaftsfl\u00fcchtlingen oder verletzten Wildv\u00f6geln ausgehen, gibt es seit 1993 in den Niederlanden.<\/p>\n<h2>Name<\/h2>\n<p>Der deutsche Begriff Saatgans hat sich eingeb\u00fcrgert, weil man diese Gans h\u00e4ufig auf Wiesen und Getreidefeldern bei der Nahrungssuche beobachten kann. Die wissenschaftliche <em>Anser fabalis<\/em> bedeutet \u00fcbersetzt <em>Bohnengans<\/em>. F\u00fcr diesen Namen sind zwei Erkl\u00e4rungen denkbar. Zum einen k\u00f6nnen Bohnen zu ihrer Ern\u00e4hrung geh\u00f6ren. Bei ausgewachsenen G\u00e4nsen dieser Art befinden sich neben der Schnabelwurzel zwei schmale halbmondf\u00f6rmige oder eben auch bohnenf\u00f6rmige kleine wei\u00dfe Streifen.<\/p>\n<h2>Aussehen<\/h2>\n<p>Das Gefieder ist grunds\u00e4tzlich graubraun, am Hals und dem eckigen Kopf dagegen dunkelbraun. Dies unterscheidet die Saatgans von der Bl\u00e4ssgans (<em>Anser albifrons<\/em>) und der Graugans (<em>Anser anser<\/em>). Brust und Bauch sind hellbraun, zum Schwanz hin sogar wei\u00dflich gef\u00e4rbt, die Fl\u00fcgel dagegen wieder dunkelbraun. Sowohl an den Flanken als auch an den Au\u00dfenseiten der Fl\u00fcgel und an der Schwanzspitze finden sich im Gefieder feine wei\u00dfe Linien.<\/p>\n<p>Der mit gez\u00e4hnten Seitenkanten versehene Schnabel ist am Ansatz und der Spitze schwarz, dazwischen befindet sich eine je nach Unterart verschieden breite orangefarbene Markierung. Von derselben Farbe sind auch die mit breiten Schwimmh\u00e4uten versehenen F\u00fc\u00dfe. Augenfarbe ist Dunkelbraun.<\/p>\n<p>Die Dunenk\u00fcken sind olivbraun auf der K\u00f6rperoberfl\u00e4che. Die K\u00f6rperseiten sind gr\u00fcngelb, die K\u00f6rperunterseite ist wei\u00dflich. Durch das Auge verl\u00e4uft ein dunkler Streifen. Der Schnabel ist bis zu dem Zeitpunkt, zu dem die Jungv\u00f6gel fl\u00fcgge werden, dunkelgrau und hat einen hellrosa bis cremefarbenen Nagel. Die Jungtiere haben dagegen ein unauff\u00e4lliges olivbraunes Tarnkleid aus Dunenfedern mit schwarzen Streifen in der Kopfregion. F\u00fc\u00dfe und Schnabel sind mausgrau.<\/p>\n<p>Die durchschnittliche Gr\u00f6\u00dfe der V\u00f6gel betr\u00e4gt 65 bis 90 cm bei einer Fl\u00fcgelspannweite von 140 bis 170 cm; vom Aussehen dem M\u00e4nnchen gleichend ist das Weibchen meist etwas kleiner. Ausgewachsene Tiere wiegen etwa 3 bis \u00fcber 4 kg. Von beringten Saatg\u00e4nsen wei\u00df man, dass sie in freier Wildbahn \u00fcber zwanzig Jahre alt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<h2>Stimme<\/h2>\n<p>Die Saatgans ist deutlich weniger ruffreudig als etwa die Graugans oder die Bl\u00e4ssgans. Das Triumphgeschrei eines Paares ist betont nasal gackernd und trompetend und klingt wie ein <em>ga gi gig gar gek<\/em>. Von fliegenden Saatg\u00e4nsen ist ein g\u00e4nsetypisch nasaler Ruf zu h\u00f6ren, der wie <em>gaga<\/em> oder <em>agagag<\/em>, seltener auch wie <em>k\u00e4jak<\/em> oder <em>gock<\/em> klingt.<\/p>\n<p>Die Nahrung der Saatg\u00e4nse besteht in ihrem Brutgebiet aus Flechten, Gr\u00e4sern, Kr\u00e4utern und Wasserpflanzen, im Herbst auch aus Beeren wie Moos- und Rauschbeeren und Bohnen. Von letzteren r\u00fchrt auch ihr englischer Name &#8222;bean goose&#8220; und ihr lateinisches Epitheton <em>fabalis<\/em> her (lat. faba = Bohne).<\/p>\n<p>In ihren \u00dcberwinterungsgebieten fressen sie Wurzeln, insbesondere der Quecke, Kartoffeln und Getreidek\u00f6rner, Gr\u00e4ser, besonders gerne auch Erntereste von abgeernteten Feldern (insbesondere energiereiche Zuckerr\u00fcbenschnitzel oder Mais). Saatg\u00e4nse finden sich auch auf Getreidesaaten ein, wo sie bei \u00dcberschreitung des Schwellenwertes von 1500 G\u00e4nsetagen pro Hektar Fra\u00dfsch\u00e4den verursachen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Die Jungv\u00f6gel ern\u00e4hren sich dagegen nicht nur von Bl\u00fcten und Knospen, sondern auch nicht-vegetarisch von Insekten, Weichtieren, kleinen Krebsen und sogar Fischeiern.<\/p>\n<h2>Lebensraum<\/h2>\n<p>In ihren Brutgebieten leben Saatg\u00e4nse paarweise entweder in der Taiga inmitten von Nadel- und Birkenw\u00e4ldern, in Mooren und Walds\u00fcmpfen, auf Schilfinseln und an ruhigen Gew\u00e4ssern oder weiter n\u00f6rdlich in der Strauch-, Moos- oder sogar Flechtentundra, dort dann meist, aber nicht immer, in der N\u00e4he von Seen und Flussniederungen, gerne in steilem unzug\u00e4nglichem Ufergel\u00e4nde. Br\u00fctende Paare finden sich aber auch fernab von Gew\u00e4ssern auf ausgedehnten Schotterfeldern.<\/p>\n<p>In ihren \u00dcberwinterungsgebieten leben sie in gro\u00dfen Kolonien und bevorzugen abgeerntete Ackerfl\u00e4chen (insbesondere Zuckerr\u00fcben- und Maisfelder), Wiesen und Viehweiden. Sie schlafen gerne auf offenem Wasser, im Winter auch auf Eis, und wandern t\u00e4glich, zuweilen mehr als zehn Kilometer, zwischen ihren Schlaf- und Weidepl\u00e4tzen hin und her.<\/p>\n<p>Saatg\u00e4nse sind Zugv\u00f6gel, die regelrechte Zugtraditionen etabliert haben und je nach Familie immer wieder dieselben Brut- und \u00dcberwinterungsgebiete aufsuchen.<\/p>\n<p>Erstere erstrecken sich in der nordischen Tundra und Taiga von Nordskandinavien im Westen bis nach Ostsibirien und dem Ochotskischen Meer im Osten.<\/p>\n<p>Die Wintergebiete sind ausgesprochen vielf\u00e4ltig: sie umfassen in Mitteleuropa insbesondere S\u00fcdschweden, D\u00e4nemark und die deutsche Ostseek\u00fcste, die Norddeutsche Tiefebene mit dem Niederrhein zwischen Wesel und Emmerich am Rhein und die Niederlande, vereinzelt Teile des britischen East Anglia und S\u00fcdwest-Schottland, dazu ein alpennahes Gebiet von West\u00f6sterreich \u00fcber die Schweiz bis weit nach Frankreich hinein und weite Regionen im Tiefland der Donau. Bei kalten Wintern zieht es sie auch die Atlantikk\u00fcste hinab nach Spanien und Portugal, selten sogar bis nach Marokko.<\/p>\n<p>Im Mittelmeergebiet z\u00e4hlen die Franz\u00f6sische Riviera und die italienische und kroatische Adriak\u00fcste zu ihrem winterlichen Lebensraum, weiter \u00f6stlich auch die bulgarisch-rum\u00e4nischen K\u00fcstenregionen des Schwarzen Meeres.<\/p>\n<p>Ostsibirische Populationen \u00fcberwintern dagegen in Zentralasien, besonders Iran, oder noch weiter \u00f6stlich in der Volksrepublik China, S\u00fcdostasien, Korea und Japan.<\/p>\n<p>Saatg\u00e4nse suchen sich in ihrem zweiten oder dritten Lebensjahr im \u00dcberwinterungsgebiet einen Partner, mit dem sie dann auf Lebenszeit zusammenbleiben.<\/p>\n<p>Etwa gegen M\u00e4rz ziehen sie nach Norden und treffen bei den in der Taiga br\u00fctenden V\u00f6geln Ende April, bei den Tundra-Br\u00fctern dagegen erst Mitte bis Ende Mai in ihrem Brutgebiet ein, das zu diesem Zeitpunkt oft noch von Schnee und Eis bedeckt ist. Die Saatgans geh\u00f6rt damit zu den arktischen G\u00e4nsearten, die am fr\u00fchesten in ihre Brutareale zur\u00fcckkehren. In der bis zur Schneeschmelze verbleibenden Zeit kommt es zuweilen zu Paarungsk\u00e4mpfen zwischen den M\u00e4nnchen.<\/p>\n<p>Die Begattung findet nach einem kurzen Vorspiel, bei der beide Partner ihre Paarungsbereitschaft durch Untertauchen des Halses zu verstehen geben, im Wasser statt. Dazu besteigt das M\u00e4nnchen das Weibchen, das dabei meist im Wasser versinkt. Durch gemeinsames Halsrecken und Fl\u00fcgelschlagen wird das Ritual abgeschlossen.<\/p>\n<p>Das Weibchen baut dann unter Str\u00e4uchern und B\u00fcschen, im R\u00f6hricht oder bei im Sumpf gelegenem Nistgebiet auf niedrigen, trocken gelegenen H\u00fcgeln das Nest und f\u00fcttert es mit Grashalmen, Moosen und Flechten, sp\u00e4ter auch mit seinen Daunenfedern aus. Diese Daunenfedern sind braungrau und haben eine hellere Mitte. Saatg\u00e4nse ziehen nur ein Gelege pro Jahr gro\u00df.<\/p>\n<p>Die Ablage der zwei bis acht, meist aber vier bis sechs gelblichen Eier beginnt in der Taiga Mitte Mai, in der Tundra etwa Mitte Juni; sie werden vom Weibchen erst bebr\u00fctet, wenn das letzte Ei gelegt ist, so dass die Jungtiere in zeitlicher N\u00e4he zueinander schl\u00fcpfen, in der Tundra nach 25, der Taiga nach etwa 28 bis 29 Tagen. Das M\u00e4nnchen beteiligt sich wie bei allen Echten G\u00e4nsen nicht am Brutgesch\u00e4ft, sondern bewacht Weibchen und Brut. Bei ernster Gefahr ducken sich beide Tiere flach auf den Boden.<\/p>\n<p>Nach ungef\u00e4hr anderthalb Monaten sind die Jungtiere fl\u00fcgge, zu dieser Zeit haben die Alttiere auch ihre meist im Juli und August stattfindende Mauser hinter sich. (Nicht-br\u00fctende Tiere unternehmen ab Juni gemeinsame Mauserz\u00fcge, beispielsweise zur russischen Nordmeer-Insel Nowaja Semlja, wo sie sich dann in gro\u00dfen Scharen aufhalten.) Der Familienverband fliegt dann zusammen mit anderen G\u00e4nsen Anfang September zur\u00fcck ins Winterquartier, wo die Jungg\u00e4nse bis ins n\u00e4chste Jahr hinein bei ihren Eltern bleiben. Sie werden mit zwei bis drei Jahren selbst brutreif. Der \u00e4lteste beringte Wildvogel hatte ein Alter von 29 Jahren.<\/p>\n<p>Die Saatgans verpaart sich nicht nur mit Angeh\u00f6rigen der eigenen Art: Von Hybriden mit der Bl\u00e4ssgans (<em>Anser albifrons<\/em>), der Graugans (<em>Anser anser<\/em>), der Kurzschnabelgans (<em>Anser brachyrhynchus<\/em>), der Schneegans (<em>Anser caerulescens<\/em>) und sogar der zu den Meerg\u00e4nsen geh\u00f6renden Wei\u00dfwangengans (<em>Branta leucopsis<\/em>) wird berichtet.<\/p>\n<h2>Gef\u00e4hrdung<\/h2>\n<p>Die Saatgans ist als dritth\u00e4ufigste Wildgans in ihrer Gesamtheit nicht bedroht, die Best\u00e4nde in Europa werden auf etwa 200.000 Tiere gesch\u00e4tzt. In der Landwirtschaft verursacht sie durch ihren Verzehr frischen Saatgetreides regional Probleme, in Deutschland gilt sie daher als jagdbares Federwild, das im November und Dezember geschossen werden darf.<\/p>\n<p>Die Best\u00e4nde der Dickschnabel-Saatgans (<em>Anser fabalis serrirostris<\/em>) und der Middendorffschen Saatgans (<em>Anser fabalis middendorffi<\/em>), beides Unterarten der Saatgans, gelten dagegen durch Bejagung und Lebensraumverlust als gef\u00e4hrdet.<\/p>\n<p>Man unterscheidet insgesamt f\u00fcnf Unterarten, die sich allerdings in breiten Gebieten \u00fcberlappen und daher nicht eindeutig gegeneinander abgegrenzt werden k\u00f6nnen. Diese f\u00fcnf Unterarten werden h\u00e4ufig in zwei Gruppen aufgeteilt, n\u00e4mlich die Tundra- und die Waldsaatg\u00e4nse, die mittlerweile h\u00e4ufig als eigenst\u00e4ndige Arten angesehen werden.<\/p>\n<p>In Westeuropa kommen zwei Formen vor:<\/p>\n<ul>\n<li>Die gedrungen aussehende, zu den Tundrasaatg\u00e4nsen z\u00e4hlende <em>Anser fabalis rossicus<\/em> (auch als eigentliche Tundrasaatgans bezeichnet) hat einen relativ kurzen Hals und einen dicken kurzen Schnabel. Ihr Gefieder ist auffallend dunkelgrau mit einer braunen T\u00f6nung. Zwischen dem dunkelbraunen Kopf und dem graubraunen Hals besteht ein auff\u00e4lliger Kontrast. Ihre Spannweite betr\u00e4gt 140 bis 170 Zentimeter. Sie br\u00fctet in der Tundra in Nordrussland und Nordwestsibirien von der Kanin- bis zur Taimyr-Halbinsel und ist die h\u00e4ufigste Unterart der Saatgans. Sie findet sich sehr zahlreich in Deutschland ein. Ihre Rastbest\u00e4nde sind gestiegen. Sie profitierte unter anderem von der Flutung ehemaliger Braunkohle-Tagebaue in Nordwest-Sachsen und in der Lausitz, weil dadurch zahlreiche neue Rastgew\u00e4sser entstanden.<\/li>\n<li>Die langhalsigere, zur Waldsaatgans gerechnete <em>Anser fabalis fabalis<\/em> hat einen eher schmalen Schnabel, einen l\u00e4ngeren Hals und ist insgesamt gr\u00f6\u00dfer als die Tundrasaatgans. Sie hat ihr Brutgebiet in der Taiga von Skandinavien bis zum Ural. Charakteristisch f\u00fcr Waldsaatg\u00e4nse ist ein klar abgegrenztes oranges Band auf dem ansonsten schwarzen Schnabel. Die Waldsaatgans wird allj\u00e4hrlich in geringer Zahl in Deutschland beobachtet. Bei ihr sind Bestandsr\u00fcckg\u00e4nge zu verzeichnen, die auch zu einer deutlichen Verkleinerung des \u00dcberwinterungsgebietes gef\u00fchrt haben. Die wichtigsten \u00dcberwinterungsgebiete f\u00fcr diese Art liegen in Nordostdeutschland, in Schweden und D\u00e4nemark.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Weltweit werden drei weitere Unterarten der Saatgans beschrieben:<\/p>\n<ul>\n<li>die Johansen-Saatgans (<em>Anser fabalis johanseni<\/em>), die in der Taiga und Strauchtundra Sibiriens \u00f6stlich des Urals bis zum Baikalsee br\u00fctet,<\/li>\n<li>die Middendorffsche Saatgans (<em>Anser fabalis middendorffi<\/em>), die sich in den Taigagebieten \u00f6stlich des Baikalsees findet und<\/li>\n<li>die Dickschnabel-Saatgans (<em>Anser fabalis serrirostris<\/em>), die sich im Sommer in den Tundren Nordostsibiriens vom Flussdelta der Lena bis in die Region um die russische Stadt Anadyr aufh\u00e4lt.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Unterarten <em>johanseni<\/em> und <em>middendorffi<\/em> z\u00e4hlen zur Waldsaatgans, <em>serrirostris<\/em> zur Tundrasaatgans.<\/p>\n<p>Da Wald- und Tundrasaatg\u00e4nse in unterschiedlichen Regionen br\u00fcten, ist geographischer Kontakt in den Brutgebieten begrenzt. Inwieweit auch reproduktive Barrieren existieren, ist bislang nicht gekl\u00e4rt. Unterschiede in den beiden Gruppen k\u00f6nnten allein wegen des stark divergierenden Selektionsdruck in den jeweiligen Brutgebieten aufrechterhalten bleiben, ohne dass eine reproduktive Barriere zwischen den beiden Gruppen besteht.<\/p>\n<p>.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/qrr.jpg\" alt=\"Saatgans (Anser fabalis)\" width=\"972\" height=\"551\" srcset=\"\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/qrr-150x150.jpg 150w, \/wp-content\/uploads\/2017\/12\/qrr-300x170.jpg 300w, \/wp-content\/uploads\/2017\/12\/qrr-768x435.jpg 768w, \/wp-content\/uploads\/2017\/12\/qrr.jpg 972w\" sizes=\"auto, 972px\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-5444 wt-image\" \/><\/p>\n<p class=\"wt-photo-credit\">foto:Mihai Baciu<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Saatgans (Anser fabalis) oder Rietgans ist eine zu den Feldg\u00e4nsen (Anser) geh\u00f6rige Echte Gans (Anserini). 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