{"id":4948,"date":"2016-10-31T14:34:29","date_gmt":"2016-10-31T12:34:29","guid":{"rendered":"http:\/\/wildtravel.ro\/bird\/ohrentaucher-podiceps-auritus\/"},"modified":"2016-10-31T14:57:41","modified_gmt":"2016-10-31T12:57:41","slug":"ohrentaucher-podiceps-auritus","status":"publish","type":"bird","link":"https:\/\/wildtravel.ro\/de\/bird\/ohrentaucher-podiceps-auritus\/","title":{"rendered":"Ohrentaucher (Podiceps auritus)"},"content":{"rendered":"<p>Der <strong>Ohrentaucher<\/strong> (<em>Podiceps auritus<\/em>) ist eine <a title=\"Art (Biologie)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Art_%28Biologie%29\">Vogelart<\/a> aus der <a title=\"Familie (Biologie)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Familie_%28Biologie%29\">Familie<\/a> der <a title=\"Lappentaucher\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Lappentaucher\">Lappentaucher<\/a> (Podicipedidae). Sein Verbreitungsgebiet erstreckt sich \u00fcber Nordeuropa, Nordasien und das n\u00f6rdliche <a title=\"Nordamerika\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nordamerika\">Nordamerika<\/a>. Er ist der einzige Lappentaucher, der auch n\u00f6rdlich des <a title=\"Polarkreis\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Polarkreis\">Polarkreises<\/a> br\u00fctet. Im Nordosten <a title=\"Avifauna Mitteleuropas\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Avifauna_Mitteleuropas\">Mitteleuropas<\/a> gibt es einige wenige Brutvorkommen dieser Art. In Mitteleuropa ist er au\u00dferdem regelm\u00e4\u00dfig in kleiner Zahl als Durchz\u00fcgler und Wintergast zu beobachten. Er tr\u00e4gt dann sein Schlichtkleid, in dem er mit dem in Mitteleuropa h\u00e4ufigeren <a title=\"Schwarzhalstaucher\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schwarzhalstaucher\">Schwarzhalstaucher<\/a> leicht zu verwechseln ist.<\/p>\n<p>Ohrentaucher haben eine K\u00f6rperl\u00e4nge von 31 bis 38&nbsp;Zentimetern. Sie sind damit deutlich gr\u00f6\u00dfer als <a title=\"Zwergtaucher\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Zwergtaucher\">Zwergtaucher<\/a> und haben einen weniger gedrungenen K\u00f6rperbau und einen l\u00e4ngeren Hals als diese. Die M\u00e4nnchen sind im Mittel etwas gr\u00f6\u00dfer als die Weibchen. Bei den M\u00e4nnchen sind die Handfl\u00fcgel zwischen 13,2 und 16,0&nbsp;Zentimeter lang, der Schnabel misst von der Stirnbefiederung bis zur Spitze zwischen 2,0 und 2,7&nbsp;Zentimeter und sie wiegen zwischen 320 und 570&nbsp;Gramm. Weibchen haben eine <a title=\"Fl\u00fcgell\u00e4nge\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Fl%C3%BCgell%C3%A4nge\">Fl\u00fcgell\u00e4nge<\/a> zwischen 12,4 und 15,3&nbsp;Zentimeter, ihr Schnabel ist mit 1,9 bis 2,5 Zentimeter geringf\u00fcgig k\u00fcrzer als der der M\u00e4nnchen. Weibchen wiegen im Winterhalbjahr zwischen 300 und 430&nbsp;Gramm. Der <a class=\"mw-redirect\" title=\"Geschlechtsdimorphismus\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Geschlechtsdimorphismus\">Geschlechtsdimorphismus<\/a> ist insgesamt so gering ausgepr\u00e4gt, dass er keine feldornithologische Unterscheidung der Geschlechter erm\u00f6glicht.<\/p>\n<p>Der Schnabel ist bei beiden Geschlechtern blaugrau bis schwarz mit einer fleischfarbenen Basis und einer hellen, fast wei\u00dflichen Spitze. Das Gefieder am Oberkopf ist beim Ohrentaucher eng anliegend. Die <a title=\"Iris (Auge)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Iris_%28Auge%29\">Iris<\/a> ist w\u00e4hrend der Balzzeit intensiv rot und in der Ruhezeit rosa. Die Pupille ist von einem schmalen, silberwei\u00dfen Ring umrandet. Die Beine sind grau, die F\u00fc\u00dfe blau bis blaugr\u00fcn. Die Beine setzen weit hinten am K\u00f6rper an.<\/p>\n<h3><span id=\"Prachtkleid\" class=\"mw-headline\">Prachtkleid<\/span><\/h3>\n<p>Das <a title=\"Prachtkleid\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Prachtkleid\">Prachtkleid<\/a> ist durch ein gl\u00e4nzend schwarzes, sowie in seltenen F\u00e4llen auch matt schwarzes, Kopfgefieder mit spreizbaren Federb\u00fcscheln an den Kopfseiten gekennzeichnet. Diese Feder- oder Ohrb\u00fcschel sind auff\u00e4llig gelbrot und bestehen aus langen, schmalen Federn zwischen Auge und Hinterkopf. Die Federb\u00fcschel sind beim M\u00e4nnchen etwas ausgepr\u00e4gter als beim Weibchen. Die schwarzen Federn an der Kehlseite und den Wangen sind ebenfalls stark verl\u00e4ngert und k\u00f6nnen abgespreizt werden. Vom Schnabelende bis zum Auge zieht sich ein schmaler, rotbrauner Z\u00fcgelstreif. Der Hals ist vorn und an den Seiten rotbraun, der Nacken schwarz. Die Vorderbrust, die Brustseiten und die Flanken sind rotbraun, die Rumpfunterseite ist wei\u00df. Bei schwimmenden V\u00f6geln ist die wei\u00dfe Unterseite meist nicht zu sehen. Das R\u00fcckengefieder ist schwarz, die einzelnen Federn sind grau ges\u00e4umt. Die Handschwingen sind braun und haben hellere <a class=\"mw-redirect\" title=\"Innenfahne\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Innenfahne\">Innenfahnen<\/a> mit wei\u00dfer Basis. Die Unterfl\u00fcgeldecken sind wei\u00df.<\/p>\n<p>Den auff\u00e4lligen Kopfschmuck tr\u00e4gt der Ohrentaucher nur im Fr\u00fchjahr. Ab etwa Mitte Juni weisen die V\u00f6gel nach einer <a title=\"Mauser (V\u00f6gel)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mauser_%28V%C3%B6gel%29\">Teilmauser<\/a> einen Sommerkopfschmuck auf, bei dem die Federb\u00fcschel deutlich k\u00fcrzer und weniger farbig sind. Ab Mitte Juli beginnen sich die wei\u00dfen Wangen zu entwickeln, die f\u00fcr das Schlichtkleid charakteristisch sind. Es ist gew\u00f6hnlich das Weibchen, bei dem sich diese Mauser zuerst vollzieht. Beim M\u00e4nnchen vollzieht sich dieser Wechsel etwa einen Monat sp\u00e4ter.<\/p>\n<p>Das im Herbst und Winter getragene <a title=\"Schlichtkleid\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schlichtkleid\">Schlichtkleid<\/a> ist \u00fcberwiegend schwarz und wei\u00df mit einem schwarzen Oberkopf und wei\u00dfen Wangen. Der R\u00fccken und die R\u00fcckseite des Halses sind dunkel gefiedert. Am schmalsten ist diese dunkle Befiederung am Oberhals. Der Vorderhals ist \u00fcberwiegend wei\u00df. An der Kehle haben adulte V\u00f6gel gelegentlich kleinere schwarze Flecken. Am \u00dcbergang des Halses zur Vorderbrust ist das Gefieder br\u00e4unlich verwaschen.<\/p>\n<p>Die Kopfzeichnung ist beim Ohrentaucher auch im Schlichtkleid kontrastreich. Die reinwei\u00dfen Wangen sind bei adulten V\u00f6geln vom dunklen Oberkopf scharf abgesetzt, die Trennungslinie verl\u00e4uft auf Augenh\u00f6he. Das Wei\u00df der Wangen dehnt sich fast bis zum Hinterkopf aus, so dass ein nahezu geschlossener wei\u00dfer Nackenring ausgebildet ist. \u00dcber dem Z\u00fcgelstreif befindet sich ebenfalls eine kleine wei\u00dfe Federpartie, die sich von der Schnabelwurzel bis zum Auge erstreckt.<\/p>\n<h3><span id=\"K.C3.BCken_und_Jungv.C3.B6gel\" class=\"mw-headline\">K\u00fcken und Jungv\u00f6gel<\/span><\/h3>\n<p>Das Dunenkleid frisch geschl\u00fcpfter K\u00fcken weist ein charakteristisches Streifenmuster auf. Auf der K\u00f6rperoberseite wechseln sich breite, dunkelgraue bis schwarze Streifen mit feinen wei\u00dfen L\u00e4ngsstreifen ab. Auf Kopf, Hals und Brust sind die schwarzen und wei\u00dfen Streifen gleich breit. Auf den unteren Kopfseiten sind die schwarzen Streifen unterbrochen und wirken punktf\u00f6rmig. Dies unterscheidet die K\u00fcken des Ohrentauchers von denen des <a title=\"Haubentaucher\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Haubentaucher\">Hauben-<\/a> und des <a title=\"Rothalstaucher\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rothalstaucher\">Rothalstauchers<\/a>, die ansonsten ein sehr \u00e4hnliches Streifenmuster aufweisen. Auf dem Scheitel haben die Jungv\u00f6gel einen nackten Fleck, der bei Erregung r\u00f6tlich leuchtet. Die Iris ist orangebraun. Der Schnabel ist rosa mit wei\u00dfer Spitze. Am Oberschnabel weisen die Dunenjungen zwei schwarze Querbinden auf, w\u00e4hrend der Unterschnabel ohne Zeichnung ist. Beine und Zehen sind schw\u00e4rzlichgrau. Die Schwimmlappen der Zehen haben einen fleischfarbenen Saum.<\/p>\n<p>Das Streifenmuster auf der K\u00f6rperoberseite verliert sich in den ersten Lebenswochen. Jungv\u00f6gel behalten allerdings w\u00e4hrend ihrer ersten Lebensmonate das f\u00fcr die Art charakteristische Streifenmuster an Kopf und Hals bei. Sie wechseln dann in ein Jugendkleid, das dem Schlichtkleid der ausgewachsenen V\u00f6gel gleicht. Die dunklen Federpartien wirken jedoch insgesamt br\u00e4unlicher. Auch das erste Prachtkleid, das die Jungv\u00f6gel tragen, weist h\u00e4ufig an Stelle des sonst blauschwarzen Kopfgefieders ein schwarzbraunes Gefieder auf. Die charakteristischen Federb\u00fcschel und die verl\u00e4ngerten Federn an den Kopfseiten werden noch nicht ausgebildet. In das Federkleid adulter V\u00f6gel wechseln Jungv\u00f6gel erst gegen Ende ihres zweiten Lebensjahres.<\/p>\n<h3><span id=\"Verwechslungsm.C3.B6glichkeiten_mit_anderen_Vogelarten\" class=\"mw-headline\">Verwechslungsm\u00f6glichkeiten mit anderen Vogelarten<\/span><\/h3>\n<p>Der Ohrentaucher kann vor allem mit dem fast gleich gro\u00dfen <a title=\"Schwarzhalstaucher\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schwarzhalstaucher\">Schwarzhalstaucher<\/a> verwechselt werden. Verglichen mit diesem ist der Schnabel beim Ohrentaucher gedrungener und gerader. Der Schwarzhalstaucher dagegen hat einen leicht aufgeworfenen Schnabel. Auch das Kopfprofil unterscheidet sich. Der Schwarzhalstaucher ist steilstirnig, w\u00e4hrend der Ohrentaucher wegen der flach anliegenden Federn am Oberkopf eine nur m\u00e4\u00dfig ansteigende Stirn hat.<\/p>\n<p>Ohrentaucher und Schwarzhalstaucher gleichen sich im Schlichtkleid sehr. Neben der anderen Schnabelform und der steileren Stirn l\u00e4sst sich der Schwarzhalstaucher im Schlichtkleid an dem flie\u00dfenden \u00dcbergang zwischen dunklem Oberkopf und wei\u00dfen Wangen erkennen. Die Wangen wirken dadurch insgesamt gr\u00e4ulicher.<\/p>\n<h2><span id=\"Stimme\" class=\"mw-headline\">Stimme<\/span><\/h2>\n<p>Ohrentaucher sind grunds\u00e4tzlich wenig ruffreudig und vorwiegend w\u00e4hrend der Balzzeit zu h\u00f6ren. Sie geben weiche Trillerrufe von sich, die sich lautmalerisch mit <em>dji-ji-ji\u2026ji-jrrr<\/em> umschreiben lassen und an die Rufe des Zwergtauchers erinnern. Ein in der Tonh\u00f6he abfallendes, nasales <em>Aaanrr<\/em> dient w\u00e4hrend der Balzzeit dazu, den Partnervogel zu locken. Die Rufweise ist dabei individuell so unterschiedlich ausgepr\u00e4gt, dass daran einzelne V\u00f6gel unterschieden werden k\u00f6nnen. Die Stimmh\u00f6he schwankt situationsbedingt. Der Alarmruf gleicht dem Lockruf w\u00e4hrend der Balz, ist jedoch in der Tonlage h\u00f6her. Bei Auseinandersetzungen mit Artgenossen sind die Rufe ebenfalls h\u00f6her und st\u00e4rker abgehackt. Die Trillerrufe w\u00e4hrend der Paarung sind dagegen schneller, gleichm\u00e4\u00dfiger und tiefer.<\/p>\n<h2><span id=\"Verbreitung\" class=\"mw-headline\">Verbreitung<\/span><\/h2>\n<h3><span id=\"Brutgebiet\" class=\"mw-headline\">Brutgebiet<\/span><\/h3>\n<div class=\"thumbinner\" style=\"width: 222px;\"><a class=\"image\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Datei:Slavonian_Grebe-map-localisation-fr.svg\"><img decoding=\"async\" class=\"thumbimage\" src=\"https:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/thumb\/4\/49\/Slavonian_Grebe-map-localisation-fr.svg\/220px-Slavonian_Grebe-map-localisation-fr.svg.png\" alt=\"\" width=\"220\" height=\"119\" data-file-width=\"787\" data-file-height=\"425\" \/><\/a><\/p>\n<div class=\"thumbcaption\">&nbsp;<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"thumb tright\">\n<div class=\"thumbinner\" style=\"width: 222px;\">\n<div class=\"thumbcaption\">Verbreitungsgebiet<br \/> Gelb: Brutgebiete<br \/> Orange: \u00dcberwinterungsgebiete<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ohrentaucher haben ein l\u00fcckenhaft <a class=\"mw-disambig\" title=\"Zirkumpolar\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Zirkumpolar\">zirkumpolares<\/a> Verbreitungsgebiet. Ihre Brutgebiete liegen \u00fcberwiegend zwischen 50\u00b0 und 65\u00b0 n\u00f6rdlicher Breite. In Nordeuropa br\u00fcten Ohrentaucher im Nordosten von <a title=\"Norwegen\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Norwegen\">Norwegen<\/a>, in <a title=\"Schweden\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schweden\">Nord-<\/a> und Mittelschweden, <a title=\"Finnland\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Finnland\">Finnland<\/a>, <a title=\"Estland\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Estland\">Estland<\/a>, den <a title=\"F\u00e4r\u00f6er\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/F%C3%A4r%C3%B6er\">F\u00e4r\u00f6er-Inseln<\/a>, im Norden von <a title=\"Schottland\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schottland\">Schottland<\/a> und auf <a title=\"Island\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Island\">Island<\/a>. Von <a title=\"Russland\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Russland\">Russland<\/a> erstreckt sich das Brutgebiet ostw\u00e4rts \u00fcber <a title=\"Sibirien\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sibirien\">Sibirien<\/a> bis zur M\u00fcndung des <a title=\"Anadyr (Fluss)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Anadyr_%28Fluss%29\">Anadyr<\/a> und bis nach <a title=\"Kamtschatka\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kamtschatka\">Kamtschatka<\/a>. In s\u00fcdlicher Richtung erreichen sie die S\u00fcdgrenze des <a title=\"Ural\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ural\">Urals<\/a> und den <a title=\"Amur\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Amur\">Amur<\/a>.<\/p>\n<p>In Mitteleuropa ist der Ohrentaucher ausnahmsweise Brutvogel im \u00e4u\u00dfersten Nordosten. F\u00fcr <a title=\"Polen\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Polen\">Polen<\/a> liegen aus den letzten Jahren mehrere Brutnachweise vor. In Schleswig-Holstein kam es 1981 zur Ansiedlung eines Brutpaares, das bis 1987 zweimal erfolgreich br\u00fctete. Ein zweites Brutpaar hatte zwischen 1988 und 1999 bei allj\u00e4hrlichen Brutversuchen sieben erfolgreiche Bruten, aus denen insgesamt 16 Jungv\u00f6gel hervorgingen. Seit 1999 gibt es ein zweites Vorkommen mit ein bis zwei Brutpaaren sowie \u00dcbersommerungen und Balz an einer dritten Stelle. Eine st\u00e4rkere Ausbreitung in Mitteleuropa ist wegen Bestandsr\u00fcckg\u00e4ngen im baltischen Raum derzeit nicht zu erwarten, jedoch scheint der derzeitige Bruterfolg ausreichend, um das Vorkommen in Schleswig-Holstein zu stabilisieren.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend Ohrentaucher in <a title=\"Alaska\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Alaska\">Alaska<\/a> und im Westen <a title=\"Kanada\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kanada\">Kanadas<\/a> weit verbreitet sind, gibt es im Osten Nordamerikas nur in der N\u00e4he von <a title=\"Qu\u00e9bec\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Qu%C3%A9bec\">Qu\u00e9bec<\/a> eine kleine, isolierte Brutpopulation von f\u00fcnf bis f\u00fcnfzehn Brutpaaren. Diese unterscheiden sich genetisch deutlich von den \u00fcbrigen nordamerikanischen Populationen und sind vermutlich Abk\u00f6mmlinge von europ\u00e4ischen Brutv\u00f6geln, die als Irrg\u00e4ste nach einer \u00dcberwinterung an der K\u00fcste S\u00fcdwest-Gr\u00f6nlands dorthin verschlagen wurden <\/p>\n<p>Die einzelnen Populationen der Ohrentaucher weisen kein einheitliches Zugverhalten auf. Sie sind <a class=\"mw-redirect\" title=\"Breitfrontzieher\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Breitfrontzieher\">Breitfrontzieher<\/a>, die h\u00e4ufig nur kurze Zugstrecken zur\u00fccklegen. Einige europ\u00e4ische Populationen ziehen beispielsweise in westlicher Richtung zu den n\u00e4chsten eisfrei bleibenden Meeresk\u00fcsten, andere weisen eine s\u00fcdliche Zugrichtung auf. Die schottischen Populationen \u00fcberwintern \u00fcberwiegend in ihrem Brutgebiet. \u00dcberwinternde Ohrentaucher findet man unter anderem an den K\u00fcsten Irlands, der Atlantikk\u00fcste Spaniens und im S\u00fcdwesten <a title=\"Gr\u00f6nland\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gr%C3%B6nland\">Gr\u00f6nlands<\/a> sowie im Nordwesten Norwegens. Sie halten sich dort gelegentlich auch im Winter n\u00f6rdlich des Polarkreises auf. Gro\u00dfe \u00fcberwinternde Populationen gibt es auch an der K\u00fcste der <a title=\"Ostsee\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ostsee\">Ostsee<\/a>. Sowohl an der Nord- als auch der Ostseek\u00fcste finden sich die ersten \u00dcberwinterungsg\u00e4ste ab Ende August ein. Teile der nordeurop\u00e4ischen Brutpopulationen ziehen s\u00fcdw\u00e4rts durchs Binnenland und sind dann auch auf gr\u00f6\u00dferen Binnenseen und Fl\u00fcssen zu beobachten. Im <a title=\"Mittelmeerraum\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mittelmeerraum\">Mittelmeerraum<\/a> \u00fcberwintern Ohrentaucher vor allem an Binnengew\u00e4ssern der <a title=\"T\u00fcrkei\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/T%C3%BCrkei\">T\u00fcrkei<\/a>.<\/p>\n<p>Zu den \u00dcberwinterungsgebieten der au\u00dfereurop\u00e4ischen Brutv\u00f6gel z\u00e4hlen sowohl die West- als auch die Ostk\u00fcste Nordamerikas, die <a title=\"Aleuten\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Aleuten\">Aleuten<\/a> und in Asien die K\u00fcsten Japans, die Ostk\u00fcste Nordkoreas und Chinas. Auch die au\u00dfereurop\u00e4ischen Brutv\u00f6gel halten sich im Winter zum Teil auf gr\u00f6\u00dferen, eisfreien Binnengew\u00e4ssern auf. Winterg\u00e4ste sind vor allem im Osten der <a class=\"mw-redirect\" title=\"USA\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/USA\">USA<\/a> bis hinab zum <a title=\"Golf von Mexiko\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Golf_von_Mexiko\">Golf von Mexiko<\/a> auf Binnengew\u00e4ssern zu finden. Auch die <a title=\"Zentralasien\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Zentralasien\">zentralasiatischen<\/a> Binnengew\u00e4sser z\u00e4hlen zu den Winterquartieren der Art. Vereinzelt \u00fcberwintern Ohrentaucher auch in <a title=\"Indien\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Indien\">Indien<\/a> und <a title=\"Pakistan\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Pakistan\">Pakistan<\/a> sowie auf den <a title=\"Azoren\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Azoren\">Azoren<\/a>, den <a title=\"Bermuda\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bermuda\">Bermudas<\/a> und <a title=\"Hawaii\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hawaii\">Hawaii<\/a>.<\/p>\n<p>Ohrentaucher sind Brutv\u00f6gel der Marsch- und Sumpfgebiete sowie Binnenseen. Man findet sie als Brutvogel sowohl in Regionen der subarktischen Baumgrenze als auch an Gebirgsseen. Letzteres ist beispielsweise im Nordwesten der USA sowie im Grenzland zwischen Russland und China der Fall. F\u00fcr <a title=\"Kirgisistan\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kirgisistan\">Kirgisistan<\/a> gibt es Brutbelege bis in H\u00f6henlagen von mehr als <span style=\"border-width: 0px; padding: 0px; margin: 0px;\">3000&nbsp;<abbr title=\"H\u00f6he \u00fcber dem Meeresspiegel\">m<\/abbr><\/span>.<\/p>\n<p>Eine hohe Siedlungsdichte ist vor allem in der \u00dcbergangszone zwischen lichtem Laub- oder Laubmischwald und <a class=\"mw-redirect\" title=\"Borealer Wald\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Borealer_Wald\">borealem Nadelwald<\/a> zu beobachten. Der Ohrentaucher pr\u00e4feriert in dieser Region kleine bis mittelgro\u00dfe Teiche oder Seen. Im Schnitt haben diese Binnengew\u00e4sser eine Gr\u00f6\u00dfe von 1,2 bis 1,3 Hektar. In Regionen, in denen andere Lappentaucherarten nicht vorkommen, sind sie auch an <a class=\"mw-redirect\" title=\"Oligotroph\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Oligotroph\">oligotrophen<\/a>, gro\u00dfen Seen anzutreffen. Dort wo sie an gr\u00f6\u00dferen Binnenseen br\u00fcten, halten sie sich bevorzugt in abgeschiedenen Buchten auf. Ohrentaucher scheinen solche Gew\u00e4sser zu bevorzugen, bei denen eine offene Wasserfl\u00e4che von niedrigen <a title=\"Seggen\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Seggen\">Seggen<\/a> und <a class=\"mw-redirect\" title=\"Schachtelhalmgew\u00e4chse\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schachtelhalmgew%C3%A4chse\">Schachtelhalmgew\u00e4chsen<\/a> umgeben ist. Sie sind anders als Schwarzhalstaucher aber auch an fast vegetationslosen Krater- und Hochmoorseen zu finden. Es ist allerdings nicht auszuschlie\u00dfen, dass Ohrentaucher nur wegen der Nahrungskonkurrenz mit <a title=\"Bindentaucher\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bindentaucher\">Binden-<\/a> und <a title=\"Rothalstaucher\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rothalstaucher\">Rothalstaucher<\/a> weniger h\u00e4ufig auf nahrungsreicheren Wasserfl\u00e4chen zu beobachten sind, die von hohen Sumpfpflanzen umgeben sind. Ohrentaucher br\u00fcten gelegentlich auch an <a title=\"Brackwasser\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Brackwasser\">Brackwasserseen<\/a>.<\/p>\n<h2><span id=\"Nahrung_und_Nahrungserwerb\" class=\"mw-headline\">Nahrung und Nahrungserwerb<\/span><\/h2>\n<p>Ohrentaucher ern\u00e4hren sich von kleineren Fischen sowie <a title=\"Insekten\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Insekten\">Insekten<\/a> und <a title=\"Krebstiere\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Krebstiere\">Krebstieren<\/a>. Sie nehmen im Schnitt t\u00e4glich etwa 100 Gramm Nahrung zu sich.Ob Fische oder Insekten und Krebstiere den Hauptteil der Nahrung ausmachen, ist abh\u00e4ngig vom Lebensraum. Bei den europ\u00e4ischen Brutv\u00f6geln spielen Fische eine wichtige Rolle in der Ern\u00e4hrung. Gefressen werden Fische bis zu einer L\u00e4nge von zehn Zentimetern. Die wichtigsten Nahrungsbestandteile bei den asiatischen und nordamerikanischen V\u00f6geln sind dagegen Krebstiere und Wasserinsekten.<\/p>\n<p>Auf Binnengew\u00e4ssern suchen Ohrentaucher ihre Nahrung bevorzugt in den Gew\u00e4sserbereichen, die eine Tiefe zwischen 0,5 und 2 Metern aufweisen und dicht mit Unterwasserpflanzen bewachsen sind. W\u00e4hrend der \u00dcberwinterung, wenn Ohrentaucher auch auf K\u00fcstengew\u00e4ssern zu beobachten sind, nutzen sie Tiefen bis zu 20 Meter f\u00fcr die Nahrungssuche. Sie bilden in dieser Zeit gelegentlich kleine Gruppen, die h\u00e4ufig mit <a title=\"Trauerente\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Trauerente\">Trauer-<\/a> und <a title=\"Samtente\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Samtente\">Samtenten<\/a> vergesellschaftet sind.<\/p>\n<p>Nach Nahrung suchen Ohrentaucher \u00fcberwiegend tauchend und sind dabei im Schnitt h\u00f6chstens drei\u00dfig Sekunden unter Wasser. H\u00e4ufig tauchen sie nur so flach ein, dass der R\u00fccken \u00fcber Wasser bleibt. Der Tauchgang in gr\u00f6\u00dfere Wassertiefen wird durch einen kr\u00e4ftigen Satz nach vorne eingeleitet, ehe sie mit dem Kopf und Hals eintauchen. Sie erreichen dadurch einen steileren Eintauchwinkel. An der Wasseroberfl\u00e4che schwimmende Insekten werden aufgepickt, fliegende Insekten auch aus der Luft geschnappt. Dieses Verhalten intensiviert sich insbesondere, wenn M\u00fccken schl\u00fcpfen.<\/p>\n<p>Ohrentaucher verbringen den gr\u00f6\u00dften Teil des Tages auf dem Wasser schwimmend. Die weit hinten ansetzenden Beine stellen eine weitgehende Anpassung an das Leben im Wasser dar. F\u00fcr die Fortbewegung an Land sind sie jedoch schlecht geeignet. Au\u00dferhalb der Brutzeit verbringen sie auch die Nacht auf dem Wasser schlafend. Der Schnabel ruht dann links oder rechts vom Hals im Brustgefieder.<\/p>\n<p>Ohrentaucher putzen und \u00f6len ihr Gefieder regelm\u00e4\u00dfig. Die Gefiederpflege findet auf dem Wasser schwimmend statt. Die auff\u00e4lligste Bewegung bei der Gefiederpflege ist der Moment, wenn sie sich im Wasser auf die Seite drehen, um die silbrig-wei\u00dfe K\u00f6rperunterseite zu putzen. Lose Federn werden entfernt und meist auch gefressen. F\u00fchren Ohrentaucher Jungv\u00f6gel, bieten sie ihnen Federn auch zur Nahrung an. Dieses Verhalten ist f\u00fcr alle Lappentaucher charakteristisch. Die Federn zersetzen sich im Magen zu einer gr\u00fcnlichen, schwammartigen Masse, die das Magenvolumen bis zur H\u00e4lfte f\u00fcllen kann. Zusammen mit unverdaulichen Nahrungsresten wird diese Masse als <a title=\"Gew\u00f6lle\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gew%C3%B6lle\">Gew\u00f6lle<\/a> regelm\u00e4\u00dfig wieder hervorgew\u00fcrgt. Der Nutzen dieses ungew\u00f6hnlichen Verhaltens ist noch nicht vollst\u00e4ndig gekl\u00e4rt. Wahrscheinlich verhindert die Federmasse, dass feste und spitze Substanzen in den Darm gelangen. Sie sch\u00fctzt vermutlich auch die Magenwand vor Verletzungen durch Gr\u00e4ten. M\u00f6glicherweise wird \u00fcber dieses Verhalten aber auch der Befall durch <a class=\"mw-redirect\" title=\"Parasit\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Parasit\">Parasiten<\/a> verringert, die \u00fcberwiegend mit der Nahrung aufgenommen werden.<\/p>\n<p>Der Ohrentaucher geh\u00f6rt zu den Arten der Lappentaucher, die eine komplexe Balzzeremonie mit einer Reihe von synchronen, tanzartigen Bewegungen beider Geschlechter aufweisen. Die Verhaltensweisen der Balzzeremonie sind nicht geschlechtsgebunden. Alle Bewegungsabl\u00e4ufe k\u00f6nnen vom Weibchen wie vom M\u00e4nnch<\/p>\n<p>Das Balzzeremoniell wird eingeleitet, indem die V\u00f6gel mit in der Tonh\u00f6he abfallenden, nasalen <em>Aaanrr<\/em>-Rufen nacheinander rufen. Einer der V\u00f6gel schwimmt tauchend in Richtung des anderen Partners, wobei er mehrfach wieder an der Oberfl\u00e4che auftaucht. Dieser Bewegungsablauf endet, indem der Vogel zun\u00e4chst nur bis zum Hals, langsam dann auch bis zur Brusth\u00e4lfte aus dem Wasser auftaucht. Die hintere K\u00f6rperh\u00e4lfte bleibt untergetaucht; Kopf und Schnabel weisen vom Partner weg. Der inaktivere Teil des Paares \u201ewartet\u201c mit nach hinten gebogenen Hals, die gelben Federb\u00fcschel am Kopf sind dabei weit gestr\u00e4ubt und die Fl\u00fcgel angehoben und gleichfalls gestr\u00e4ubt. Akzeptieren die beiden V\u00f6gel einander, geht das Balzzeremoniell in eine synchrone Schwimmbewegung \u00fcber, bei der sich beide V\u00f6gel mit ihrem Oberk\u00f6rper aus dem Wasser erheben. In dieser Phase wenden sie sich einander zu. Die V\u00f6gel schwimmen dann langsam auseinander, tauchen nach Wasserpflanzen und pr\u00e4sentieren diese in ihren Schn\u00e4beln, w\u00e4hrend sie parallel zueinander eine sechs bis sieben Meter lange Strecke mit zum Teil weit aus dem Wasser erhobenen Oberk\u00f6rpern schwimmen. Vor allem etablierte Paare zeigen anschlie\u00dfend auch ein Triumphschwimmen, bei dem die Fl\u00fcgel stark angehoben und gespreizt sind, die Federb\u00fcschel stark gestr\u00e4ubt und der Hals weit nach hinten gebogen ist.<\/p>\n<p>Nur miteinander harmonisierende Paare zeigen die vollst\u00e4ndige Balz. Das Balzritual wird h\u00e4ufig bereits in der Phase, in der einer der Ohrentaucher in Richtung des anderen Partners schwimmt, von einem dritten Ohrentaucher unterbrochen, der gezielt zwischen die werbenden V\u00f6gel schwimmt. Es handelt sich dabei meist um bereits verpaarte Ohrentaucher. Auch V\u00f6gel des gleichen Geschlechts beginnen miteinander das Balzzeremoniell. Dabei wird jedoch nie die vollst\u00e4ndige Balz gezeigt. Weibchen schwimmen bereits in der Fr\u00fchphase des Zeremoniells wieder auseinander. Zwischen M\u00e4nnchen, die zuvor miteinander gebalzt haben, kann es vereinzelt auch zu K\u00e4mpfen kommen.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend der Balzzeit sind Ohrentaucher ausgesprochen aggressiv. Ausgef\u00fchrt werden unter anderem tauchende Angriffe auf andere Wasservogelarten. Belegt ist, dass Ohrentaucher eine Schar wesentlich gr\u00f6\u00dferer <a title=\"Graugans\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Graugans\">Graug\u00e4nse<\/a> aus ihrem Revier vertrieben, indem sie diese unter Wasser schwimmend angriffen.<\/p>\n<h3><span id=\"Nest_und_Brut\" class=\"mw-headline\">Nest und Brut<\/span><\/h3>\n<p>bilden mitunter \u00e4hnlich wie Zwergtaucher ein Brut- und Nahrungsterritorium, das ausschlie\u00dflich durch das M\u00e4nnchen verteidigt wird. H\u00e4ufiger br\u00fcten Ohrentaucher jedoch in Kleinkolonien.<\/p>\n<p>Das Nest wird gelegentlich am Gew\u00e4sserrand der Ufervegetation gebaut, befindet sich jedoch genauso h\u00e4ufig auf dem offenen, bis h\u00f6chstens ein Meter tiefen Wasser. Die Nester ruhen auf einem Unterbau aus Schilf- und Binsenhalmen und sind schwimmf\u00e4hig. H\u00e4ufig sind umgeknickte, tote Halme der benachbarten Vegetation in die Nestgrundlage mit eingebaut oder die V\u00f6gel nutzen eine von Pflanzen dicht umgebene kleine Wasserfl\u00e4che, so dass ein Abtreiben des Nests verhindert wird. Das eigentliche Nest wird aus faulenden Bl\u00e4ttern und Laichkrautsprossen errichtet und ist h\u00e4ufig vollst\u00e4ndig durchn\u00e4sst. Es wird vermutet, dass durch die F\u00e4ulnisw\u00e4rme des Nistmaterials die Brut beg\u00fcnstigt wird. Am Nestbau sind beide Elternv\u00f6gel beteiligt. Die V\u00f6gel sind in der Lage, binnen vierundzwanzig Stunden ein f\u00fcr eine Brut geeignetes Nest zu errichten. Normalerweise erstreckt sich der Nestbau jedoch \u00fcber eine Periode von vier bis sieben Tagen. Das fertige Nest kann ein Gewicht von einem bis zwei Kilogramm tragen<\/p>\n<p>Das Gelege besteht aus drei bis sechs Eiern, die etwa 4,5 Zentimeter lang sind und einen Durchmesser von 3 Zentimeter haben Im Mittel schl\u00fcpfen nur aus 63 Prozent der Eier Junge. Ohrentaucher sind jedoch in der Lage, wenige Tage nach dem Verlust eines Geleges einen erneuten Brutversuch zu starten. Bei einzelnen Untersuchungen konnte nachgewiesen werden, dass Weibchen bei mehrfachen Gelegeverlusten in einer Saison bis zu 50 Eier legen. Nach einer erfolgreichen Brut und Aufzucht der Jungen kommt es jedoch nur selten zu einem zweiten Brutversuch innerhalb des gleichen Jahres.<\/p>\n<p>Die Weibchen br\u00fcten bereits ab dem ersten gelegten Ei. An der Brut sind beide Elternv\u00f6gel beteiligt, das Weibchen br\u00fctet allerdings ausdauernder. Die Dunenjungen schl\u00fcpfen etwa drei Wochen nach Brutbeginn. Sie verlassen sogleich das Nest und werden in den ersten Tagen auf dem R\u00fccken ihrer Eltern getragen. Nach etwa vier bis f\u00fcnf Wochen sind sie selbst\u00e4ndig. Die Jungv\u00f6gel eines Gew\u00e4ssers versammeln sich h\u00e4ufig in sogenannten Kinderg\u00e4rten und werden dort von allen adulten V\u00f6geln gef\u00fcttert.<\/p>\n<p>Zu den Fressfeinden des Ohrentauchers z\u00e4hlen <a title=\"Baummarder\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Baummarder\">Baummarder<\/a>, <a title=\"Fischotter\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Fischotter\">Fischotter<\/a>, <a title=\"Rotfuchs\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rotfuchs\">Rotfuchs<\/a> und <a title=\"Wildkatze\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wildkatze\">Wildkatze<\/a> sowie <a class=\"mw-redirect\" title=\"Nerze\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nerze\">Nerze<\/a>. Der aus Nordamerika <a class=\"mw-redirect\" title=\"Neozoon\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Neozoon\">eingef\u00fchrte<\/a> <a title=\"Amerikanischer Nerz\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Amerikanischer_Nerz\">Mink<\/a> hat vermutlich eine starke Auswirkung auf die Best\u00e4nde in Schottland und Island. Raubs\u00e4uger erbeuten br\u00fctende Ohrentaucher am Nest und fressen au\u00dferdem die Eier. Auch die gro\u00dfen Eulenarten schlagen Ohrentaucher, wenn diese auf ihrem Nest sitzen. Vor allem fliegende Ohrentaucher sind auch durch <a title=\"Greifv\u00f6gel\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Greifv%C3%B6gel\">Greifv\u00f6gel<\/a> bedroht. In Island jagen beispielsweise <a title=\"Gerfalke\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gerfalke\">Gerfalken<\/a> erfolgreich Ohrentaucher, die fliegend von einem Gew\u00e4sser zu einem anderen wechseln.<\/p>\n<p>Die im Nest befindlichen Eier werden au\u00dferdem von <a title=\"Waschb\u00e4r\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Waschb%C3%A4r\">Waschb\u00e4ren<\/a> sowie von M\u00f6wen, Raben und Kr\u00e4hen gefressen.<\/p>\n<h3><span id=\"Parasitenbefall\" class=\"mw-headline\">Parasitenbefall<\/span><\/h3>\n<p>Ohrentaucher sind wie alle Lappentaucher stark von <a class=\"mw-redirect\" title=\"Endoparasit\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Endoparasit\">Endoparasiten<\/a> befallen. Lappentaucher sind m\u00f6glicherweise die Vogelfamilie, die den st\u00e4rksten Befall an diesen Parasiten aufweist. Dies ist durch ihr weites Nahrungsspektrum bedingt, das zahlreiche unterschiedliche Wasserinsekten umfasst. Zu den Endoparasiten z\u00e4hlen unter anderem <a title=\"Bandw\u00fcrmer\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bandw%C3%BCrmer\">Band-<\/a> und <a title=\"Fadenw\u00fcrmer\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Fadenw%C3%BCrmer\">Fadenw\u00fcrmer<\/a>. In weit geringerem Ma\u00dfe sind Ohrentaucher dagegen vom Befall durch <a class=\"mw-redirect\" title=\"Ektoparasit\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ektoparasit\">Ektoparasiten<\/a> betroffen. Da sie ihre Nester auf schwimmenden Plattformen errichten, ist der Befall durch <a title=\"Zecken\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Zecken\">Zecken<\/a>, <a title=\"Fl\u00f6he\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Fl%C3%B6he\">Fl\u00f6he<\/a> und <a title=\"Wanzen\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wanzen\">Wanzen<\/a> geringer als bei anderen Vogelarten.<\/p>\n<h3><span id=\".C3.84u.C3.9Fere_Systematik\" class=\"mw-headline\">\u00c4u\u00dfere Systematik<\/span><\/h3>\n<p>Ohrentaucher geh\u00f6ren zur Familie der <a title=\"Lappentaucher\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Lappentaucher\">Lappentaucher<\/a> und werden innerhalb dieser Familie der Gattung der <a class=\"new\" title=\"Taucher (Gattung) (Seite nicht vorhanden)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?title=Taucher_%28Gattung%29&amp;action=edit&amp;redlink=1\">Tauchern<\/a> (<em>Podiceps<\/em>) zugeordnet.<\/p>\n<h3><span id=\"Innere_Systematik\" class=\"mw-headline\">Innere Systematik<\/span><\/h3>\n<p>Es werden meist zwei Unterarten anerkannt. Die <a class=\"mw-redirect\" title=\"Nominatform\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nominatform\">Nominatform<\/a> <em>Podiceps auritus auritus<\/em> ist in Nordeuropa und im n\u00f6rdlichen Asien bis nach China verbreitet. <em>Podiceps auritus cornutus<\/em> ist dagegen in Ostsibirien und Nordamerika beheimatet. Das R\u00fcckengefieder dieser Unterart wirkt eher gr\u00e4ulich. Im Prachtkleid sind die Federb\u00fcschel am Kopf blasser als bei der Nominatform und durch graubeige Federn umrahmt.<\/p>\n<p>Die Abgrenzung einer dritten Unterart <em>Podiceps auritus arcticus<\/em> in an den Nordatlantik angrenzenden Regionen wurde bereits 1822 vorgeschlagen. Als Unterscheidungsmerkmal zu den \u00fcbrigen Unterarten wurde unter anderem der deutlich kr\u00e4ftigere Schnabel angef\u00fchrt. Gegenw\u00e4rtig wird diese dritte Unterart jedoch nicht akzeptiert.<\/p>\n<h2><span id=\"Bestand\" class=\"mw-headline\">Bestand<\/span><\/h2>\n<p>Die westeurop\u00e4ischen Best\u00e4nde des Ohrentauchers sind verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig gut untersucht. Charakteristisch ist, dass der Bestand stark schwankt und sich die Anzahl der Brutpaare innerhalb kurzer Zeit verdoppeln kann. Insgesamt wird die Zahl der in Europa und Asien beheimateten V\u00f6gel der Nominatform <em>Podiceps auritus auritus<\/em> auf etwa 50.000 bis 100.000 V\u00f6gel gesch\u00e4tzt. Der Bestand der in Nordamerika und Sibirien lebenden Unterart <em>Podiceps auritus cornutus<\/em> betr\u00e4gt mehr als 100.000 V\u00f6gel.<\/p>\n<p>Der Ohrentaucher ist eine Art des Anhangs I der EU-Vogelschutzrichtlinie (RL 79\/409\/EWG), f\u00fcr die in der Europ\u00e4ischen Union Vogelschutzgebiete auszuweisen sind.<\/p>\n<h2><span id=\"Mensch_und_Ohrentaucher\" class=\"mw-headline\">Mensch und Ohrentaucher<\/span><\/h2>\n<h3><span id=\"Bejagung\" class=\"mw-headline\">Bejagung<\/span><\/h3>\n<p>Ohrentaucher weisen wie alle Lappentaucher ein sehr dichtes Brustgefieder auf, das sich wie Pelz anf\u00fchlt. Die Verwendung von Lappentaucherb\u00e4lgen f\u00fcr die Herstellung von Kleidung l\u00e4sst sich f\u00fcr viele Kulturen nachweisen. Besonders intensiv wurden Lappentaucher im 19. und (teilweise) bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts bejagt. Aus den Vogelb\u00e4lgen wurden Handschuhe, Schulterumh\u00e4nge und Muffs gefertigt. Betroffen von der Jagd waren vor allem die gro\u00dfen Taucherarten wie <a title=\"Haubentaucher\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Haubentaucher\">Haubentaucher<\/a> und <a title=\"Renntaucher\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Renntaucher\">Renntaucher<\/a>. Es liegen keine detaillierten Informationen vor, wie stark Ohrentaucher von der Bejagung wegen ihres Gefieders oder wegen ihres Fleisches betroffen waren. F\u00fcr andere Lappentaucherarten wie etwa den gleich gro\u00dfen <a title=\"Schwarzhalstaucher\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schwarzhalstaucher\">Schwarzhalstaucher<\/a> ist nachgewiesen, dass sie fr\u00fcher von indigenen V\u00f6lkern als Nahrungsmittel genutzt worden. Es ist daher naheliegend, dass dies auch f\u00fcr den Ohrentaucher zutrifft.<\/p>\n<h3><span id=\"Bestandsver.C3.A4nderungen_durch_Umweltbedingungen\" class=\"mw-headline\">Bestandsver\u00e4nderungen durch Umweltbedingungen<\/span><\/h3>\n<p>Es wirkt sich potenziell negativ auf den Bestand der Ohrentaucher aus, wenn die Brutgew\u00e4sser <a title=\"Trophiesystem\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Trophiesystem\">eutrophieren<\/a>. Ohrentaucher ben\u00f6tigen verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig klares Wasser mit einem dichten Bewuchs von Unterwasserpflanzen. Eine N\u00e4hrstoffanreicherung ver\u00e4ndert die Zusammensetzung der jeweiligen Fischpopulation h\u00e4ufig in Richtung der Arten, die bevorzugt Makroplankton fressen. Dies f\u00fchrt zu einer Anreicherung des Wassers mit Mikroplankton, durch die das Wasser unklar wird, worauf der Bestand an Unterwasserpflanzen zur\u00fcckgeht. Ohrentaucher sind daher von einer Intensivierung der Landwirtschaft betroffen, selbst wenn die Brutgew\u00e4sser nicht unmittelbar dadurch betroffen sind.<\/p>\n<p>Einen gravierenden Einfluss auf die Best\u00e4nde des Ohrentauchers hat die Verschmutzung der Meere mit <a title=\"Erd\u00f6l\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Erd%C3%B6l\">Erd\u00f6l<\/a>. 1976 starben nach einem \u00d6ltankerunfall 4000 Ohrentaucher, die in der <a title=\"Chesapeake Bay\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Chesapeake_Bay\">Chesapeake Bay<\/a> \u00fcberwinterten Tankerunf\u00e4lle k\u00f6nnen einen signifikanten Einfluss auf Best\u00e4nde haben, da Ohrentaucher regelm\u00e4\u00dfig in gro\u00dfen Scharen in derselben Region \u00fcberwintern.<\/p>\n<p>Der Ohrentaucher gilt als eine der Arten, die vom Klimawandel m\u00f6glicherweise besonders betroffen sein wird. Ein Forschungsteam, das im Auftrag der britischen Umweltbeh\u00f6rde und der <a title=\"Royal Society for the Protection of Birds\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Royal_Society_for_the_Protection_of_Birds\">Royal Society for the Protection of Birds<\/a> die zuk\u00fcnftige Verbreitungsentwicklung von europ\u00e4ischen Brutv\u00f6geln auf Basis von Klimamodellen untersuchte, geht davon aus, dass sich bis zum Ende des 21. Jahrhunderts das Verbreitungsgebiet des Ohrentauchers deutlich ver\u00e4ndern wird. Nach dieser Prognose bieten achtzig Prozent des heutigen Verbreitungsgebietes dem Ohrentaucher dann keine geeigneten Lebensr\u00e4umer mehr. Das Verbreitungsgebiet wird sich jedoch bis nach <a title=\"Spitzbergen (Inselgruppe)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Spitzbergen_%28Inselgruppe%29\">Spitzbergen<\/a> erstrecken und auch die h\u00f6hergelegenen Regionen Schwedens und Norwegens umfassen, die heute vom Ohrentaucher nur d\u00fcnn besiedelt werden.<sup id=\"cite_ref-30\" class=\"reference\"><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ohrentaucher#cite_note-30\">[<\/a><\/sup><\/p>\n<p>&nbsp;<img decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-4943\" src=\"http:\/\/wildtravel.ro\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/cc_1.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<h3><span id=\"Aspect_g.C3.A9n.C3.A9ral\" class=\"mw-headline\">Aspect g\u00e9n\u00e9ral<\/span><\/h3>\n<p>Il n&#8217;y a gu\u00e8re de <a title=\"Dimorphisme sexuel\" href=\"https:\/\/fr.wikipedia.org\/wiki\/Dimorphisme_sexuel\">dimorphisme sexuel<\/a> chez cette esp\u00e8ce. M\u00e2les et femelles ont le corps trapu; le bec est droit (contrairement \u00e0 celui du Gr\u00e8be \u00e0 cou noir, qui est l\u00e9g\u00e8rement retrouss\u00e9), pointu, noir avec l&#8217;extr\u00e9mit\u00e9 souvent p\u00e2le. Les pattes, comme chez tous les gr\u00e8bes, sont plac\u00e9es tr\u00e8s en arri\u00e8re du corps. Elles pr\u00e9sentent des orteils lob\u00e9s aux reflets verd\u00e2tres. L&#8217;\u0153il est rouge et bord\u00e9 d&#8217;une ligne claire se prolongeant jusqu&#8217;\u00e0 la commissure du bec.<\/p>\n<p>En \u00e9t\u00e9, le Gr\u00e8be esclavon poss\u00e8de un plumage nuptial \u00e9clatant. Il porte sur sa t\u00eate noire deux belles bandes de plumes \u00e9rectiles dor\u00e9es s&#8217;\u00e9tendant du coin de l&#8217;\u0153il jusqu&#8217;\u00e0 l&#8217;arri\u00e8re du cr\u00e2ne. Son cou et ses flancs sont alors roux, le dos est noir et le ventre blanc. Lorsque ce gr\u00e8be \u00e9merge d&#8217;une plong\u00e9e, les cr\u00eates dor\u00e9es sont parfois plaqu\u00e9es sur le cr\u00e2ne.<\/p>\n<h3><span id=\"Plumage_internuptial\" class=\"mw-headline\">Plumage internuptial<\/span><\/h3>\n<p>En hiver, cet oiseau pr\u00e9sente un aspect tr\u00e8s diff\u00e9rent. Son plumage est alors beaucoup plus terne&nbsp;: le sommet de son cr\u00e2ne (calotte) est noir, et l&#8217;arri\u00e8re du cou et le dos sont sombres, g\u00e9n\u00e9ralement gris tr\u00e8s fonc\u00e9. Sa gorge, le haut de sa nuque, le bas de ses joues, ses flancs et son ventre sont blancs.<\/p>\n<h3><span id=\"Aspect_des_juv.C3.A9niles\" class=\"mw-headline\">Aspect des juv\u00e9niles<\/span><\/h3>\n<p>Les jeunes adultes sont l\u00e9g\u00e8rement plus brun\u00e2tres, avec parfois des taches brunes sur les c\u00f4t\u00e9s de la t\u00eate et sur la nuque.<\/p>\n<p>Les oisillons ont le dos gris; le cou et la t\u00eate sont blancs, ray\u00e9s de noir. Ils portent une tache rouge ros\u00e9 entre l&#8217;\u0153il et le bec.<\/p>\n<h2><span id=\"Comportement\" class=\"mw-headline\">Comportement<\/span><\/h2>\n<h3><span id=\"Vol\" class=\"mw-headline\">Vol<\/span><\/h3>\n<p>Comme la plupart des gr\u00e8bes, le Gr\u00e8be esclavon vole avec les pattes un peu pendantes et le cou tendu. En vol, cet oiseau r\u00e9v\u00e8le un miroir blanc sur ses ailes, ainsi qu&#8217;une petite tache blanche sur l&#8217;\u00e9paule.<\/p>\n<h3><span id=\"Alimentation\" class=\"mw-headline\">Alimentation<\/span><\/h3>\n<p>Il se nourrit de petits poissons, mais aussi de mollusques, de crustac\u00e9s et d&#8217;insectes qui constituent une bonne part de son r\u00e9gime alimentaire en \u00e9t\u00e9.<\/p>\n<p>Il plonge g\u00e9n\u00e9ralement pour capturer ses proies, mais peut aussi attraper des insectes en surface. Le Gr\u00e8be esclavon, comme la plupart des gr\u00e8bes, avale r\u00e9guli\u00e8rement des plumes pour prot\u00e9ger son syst\u00e8me digestif des ar\u00eates de poisson. Il en donne aussi \u00e0 ses petits pour la m\u00eame raison.<\/p>\n<h3><span id=\"Vocalisations\" class=\"mw-headline\">Vocalisations<\/span><\/h3>\n<p>Silencieux en p\u00e9riode d&#8217;hivernation, ce gr\u00e8be peut \u00eatre tr\u00e8s bruyant en p\u00e9riode de nidification (entendre son cri sur <a class=\"external text\" href=\"http:\/\/www.oiseaux.net\/oiseaux\/podicipediformes\/grebe.esclavon.html\" rel=\"nofollow\">cette page<\/a>). Il fait alors entendre des trilles proches de celles du Gr\u00e8be castagneux (<em>bibibib<\/em>) et des appels sonores (<em>aouya<\/em>).<\/p>\n<h3><span id=\"Reproduction\" class=\"mw-headline\">Reproduction<\/span><\/h3>\n<p>Le Gr\u00e8be esclavon peut se reproduire entre mi-mai et d\u00e9but octobre, mais le plus souvent entre juin et ao\u00fbt.<\/p>\n<p>Le nid est b\u00e2ti par le m\u00e2le et la femelle au milieu de la v\u00e9g\u00e9tation du bord de l&#8217;eau (<a title=\"Roseli\u00e8re\" href=\"https:\/\/fr.wikipedia.org\/wiki\/Roseli%C3%A8re\">roseli\u00e8re<\/a>, <a class=\"extiw\" title=\"wikt:jonchaie\" href=\"https:\/\/fr.wiktionary.org\/wiki\/jonchaie\">jonchaie<\/a>, etc). Il est constitu\u00e9 de v\u00e9g\u00e9taux en <a title=\"D\u00e9composition\" href=\"https:\/\/fr.wikipedia.org\/wiki\/D%C3%A9composition\">d\u00e9composition<\/a> accumul\u00e9 au bord de l&#8217;eau; il est g\u00e9n\u00e9ralement flottant (la base du nid est le plus souvent immerg\u00e9e). La femelle pond alors de 2 \u00e0 5 \u0153ufs blancs bleu\u00e2tres qui bruniront au contact des v\u00e9g\u00e9taux en d\u00e9composition.<\/p>\n<p>L&#8217;incubation dure de 22 \u00e0 25 jours. Elle est assur\u00e9e par les deux parents. Les \u0153ufs sont recouverts de v\u00e9g\u00e9taux lorsque les parents quittent le nid un moment. L&#8217;\u00e9closion donne naissance \u00e0 des oisillons de 17 g en moyenne, <a title=\"Nidifuge\" href=\"https:\/\/fr.wikipedia.org\/wiki\/Nidifuge\">nidifuges<\/a> et capables de nager peu de temps apr\u00e8s. Ils sont nourris par les deux parents, qui les portent souvent sur leur dos, m\u00eame en plong\u00e9e. Ils pourront voler au bout de 55 \u00e0 60 jours.<\/p>\n<p>Cette esp\u00e8ce atteint la maturi\u00e9 sexuelle \u00e0 l&#8217;\u00e2ge d&#8217;environ un an. Le record actuel de long\u00e9vit\u00e9 est d\u00e9tenu par un individu bagu\u00e9 en Islande et trouv\u00e9 mort alors qu&#8217;il avait 7 ans, mais on estime que cette esp\u00e8ce peut atteindre l&#8217;\u00e2ge de 10 ans.<\/p>\n<h3><span id=\"R.C3.A9partition_et_populations\" class=\"mw-headline\">R\u00e9partition et populations<\/span><\/h3>\n<p>Il existe deux sous-esp\u00e8ces de Gr\u00e8be esclavon<sup> d<\/sup>ont les r\u00e9partitions sont les suivantes:<\/p>\n<ul>\n<li><em>Podiceps auritus auritus<\/em> (Linnaeus, 1758): Nord de l&#8216;<a title=\"Europe\" href=\"https:\/\/fr.wikipedia.org\/wiki\/Europe\">Europe<\/a>, <a title=\"Asie\" href=\"https:\/\/fr.wikipedia.org\/wiki\/Asie\">Asie<\/a>, <a title=\"Mer Caspienne\" href=\"https:\/\/fr.wikipedia.org\/wiki\/Mer_Caspienne\">mer Caspienne<\/a>.<\/li>\n<li><em>Podiceps auritus cornutus<\/em> (Gmelin, 1789): <a title=\"Am\u00e9rique du Nord\" href=\"https:\/\/fr.wikipedia.org\/wiki\/Am%C3%A9rique_du_Nord\">Am\u00e9rique du Nord<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p title=\"Pays baltes\">BirdLife International estime la population europ\u00e9enne \u00e0 moins de 1\/4 de la population mondiale. Il y aurait entre 6 300 et 11 000 couples de ce gr\u00e8be en Europe, essentiellement concentr\u00e9s dans les Pays scandinaves et en Russie. De fait, les principaux sites europ\u00e9ens de nidification sont l&#8216;<a title=\"Islande\" href=\"https:\/\/fr.wikipedia.org\/wiki\/Islande\">Islande<\/a>, les <a title=\"\u00celes F\u00e9ro\u00e9\" href=\"https:\/\/fr.wikipedia.org\/wiki\/%C3%8Eles_F%C3%A9ro%C3%A9\">\u00eeles F\u00e9ro\u00e9<\/a>, l&#8216;<a title=\"\u00c9cosse\" href=\"https:\/\/fr.wikipedia.org\/wiki\/%C3%89cosse\">\u00c9cosse<\/a>, la <a title=\"P\u00e9ninsule Scandinave\" href=\"https:\/\/fr.wikipedia.org\/wiki\/P%C3%A9ninsule_Scandinave\">p\u00e9ninsule Scandinave<\/a> et les <a title=\"Pays baltes\" href=\"https:\/\/fr.wikipedia.org\/wiki\/Pays_baltes\">Pays baltes<\/a>.<\/p>\n<p>L&#8217;UICN estime la population mondiale de cet oiseau \u00e0 entre 160 000 et 1 200 000 individus.<\/p>\n<h3><span id=\"Habitat\" class=\"mw-headline\">Habitat<\/span><\/h3>\n<p>Ce gr\u00e8be niche g\u00e9n\u00e9ralement sur des eaux dormantes peu profondes bord\u00e9es de v\u00e9g\u00e9tation, mais il peut se contenter de plans d&#8217;eau \u00e0 v\u00e9g\u00e9tation plus pauvre.<\/p>\n<p>En hiver, on pourra le rencontrer, isol\u00e9 ou en petits groupes de deux ou trois, sur des estuaires ou sur les rivages marins, des lacs parfois de grande taille, des r\u00e9servoirs, et autres plans d&#8217;eau. Il peut parfois hiverner en compagnie de Gr\u00e8bes \u00e0 cou noi.<\/p>\n<h3><span id=\"Migration\" class=\"mw-headline\"><a title=\"Migration des oiseaux\" href=\"https:\/\/fr.wikipedia.org\/wiki\/Migration_des_oiseaux\">Migration<\/a><\/span><\/h3>\n<p>Ce gr\u00e8be nidifie entre avril et juillet dans le Nord du continent eurasiatique et sur le continent Nord-am\u00e9ricain. Il migre vers le Sud de ces continents pour aller hiverner, entre octobre et mai, dans des zones non gel\u00e9es en hiver. Cette migration, g\u00e9n\u00e9ralement solitaire, est nocturne si elle se fait au-dessus des terres, et diurne si elle se fait aux-dessus des zones c\u00f4ti\u00e8re. Des individus erratiques ont \u00e9t\u00e9 signal\u00e9s tr\u00e8s au Sud, comme par exemple aux <a title=\"Bermudes\" href=\"https:\/\/fr.wikipedia.org\/wiki\/Bermudes\">Bermudes<\/a>, en <a title=\"Tunisie\" href=\"https:\/\/fr.wikipedia.org\/wiki\/Tunisie\">Tunisie<\/a>, en <a title=\"Isra\u00ebl\" href=\"https:\/\/fr.wikipedia.org\/wiki\/Isra%C3%ABl\">Isra\u00ebl<\/a>, aux <a title=\"A\u00e7ores\" href=\"https:\/\/fr.wikipedia.org\/wiki\/A%C3%A7ores\">A\u00e7ores<\/a> et \u00e0 <a title=\"Mad\u00e8re\" href=\"https:\/\/fr.wikipedia.org\/wiki\/Mad%C3%A8re\">Mad\u00e8re<\/a> .<\/p>\n<h3><span id=\"Statut_et_pr.C3.A9servation\" class=\"mw-headline\">Statut et pr\u00e9servation<\/span><\/h3>\n<p>Les adultes n&#8217;ont que peu de pr\u00e9dateurs, mais les \u0153ufs peuvent \u00eatre la proie des ratons laveurs, des corbeaux, des pies, des foulques ou des <a title=\"Oiseau de mer\" href=\"https:\/\/fr.wikipedia.org\/wiki\/Oiseau_de_mer\">oiseaux de mer<\/a><sup>.<\/sup> Ce gr\u00e8be est surtout menac\u00e9 par la d\u00e9t\u00e9rioration de son habitat et par le d\u00e9rangement occasionn\u00e9 par la pr\u00e9sence humaine, mais aussi par les pollutions aux hydrocarbures et aux pesticides ainsi qu&#8217;aux variations de niveau de l&#8217;eau, pouvant d\u00e9truire les nids.<\/p>\n<p>Il est prot\u00e9g\u00e9 en annexe I par la <a title=\"Directive oiseaux\" href=\"https:\/\/fr.wikipedia.org\/wiki\/Directive_oiseaux\">Directive oiseauxde<\/a> l&#8217;Union europ\u00e9enne depuis 1985 (directive reconduite en 1991 et 1997), en annexe II par la <a class=\"mw-redirect\" title=\"Convention de Berne (protection de la vie sauvage)\" href=\"https:\/\/fr.wikipedia.org\/wiki\/Convention_de_Berne_%28protection_de_la_vie_sauvage%29\">Convention de Berne<\/a> depuis 2002, le <a class=\"mw-redirect\" title=\"Convention on Migratory Species\" href=\"https:\/\/fr.wikipedia.org\/wiki\/Convention_on_Migratory_Species\">CMS<\/a> depuis 1994 et l&#8216;<a class=\"mw-redirect\" title=\"AEWA\" href=\"https:\/\/fr.wikipedia.org\/wiki\/AEWA\">AEWA<\/a> (African-European migratory Waterbirds Agreement) depuis 1999. Il est aussi prot\u00e9g\u00e9 par le MBTA (Migratory Birds Treaty Agreement)<sup id=\"cite_ref-18\" class=\"reference\">=<\/sup> et b\u00e9n\u00e9ficie d&#8217;une protection particuli\u00e8re au Royaume-Uni depuis 1982.<\/p>\n<p>L&#8216;<a title=\"Agence europ\u00e9enne pour l'environnement\" href=\"https:\/\/fr.wikipedia.org\/wiki\/Agence_europ%C3%A9enne_pour_l%27environnement\">Agence europ\u00e9enne pour l&#8217;environnement<\/a> (AEE) consid\u00e8re cette esp\u00e8ce comme &#8222;provisoirement s\u00e9curis\u00e9e&#8220; depuis 1994, mais l&#8217;esp\u00e8ce est d\u00e9clar\u00e9e vuln\u00e9rable en Lettonie et apparemment \u00e9teinte au Danemark. BirdLife International indique que le Gr\u00e8be esclavon est &#8222;en d\u00e9clin&#8220;, surtout en Su\u00e8de et en Finlande<\/p>\n<p>L&#8217;UICN classait ce gr\u00e8be en cat\u00e9gorie LC (abr\u00e9viation de l&#8217;anglais <em>Least concern<\/em>, pr\u00e9occupation mineure) du fait de son aire de r\u00e9partition \u00e9tendue et de sa population estim\u00e9e \u00e0 160 000\u20131 200 000 individus et consid\u00e9r\u00e9e comme stable. Toutefois, en raison de signes de d\u00e9clin important (en particulier en Am\u00e9rique du Nord), l&#8217;esp\u00e8ce est \u00e0 pr\u00e9sent menac\u00e9e d&#8217;extinction et figure dans la cat\u00e9gorie &#8222;vuln\u00e9rable&#8220; de l&#8217;UICN depuis 2015.<\/p>\n<p>L&#8216;<a class=\"mw-redirect\" title=\"AEWA\" href=\"https:\/\/fr.wikipedia.org\/wiki\/AEWA\">AEWA<\/a> distingue les diff\u00e9rentes populations et a class\u00e9 depuis 2002 les populations du nord-ouest de l&#8217;Europe en cat\u00e9gorie A1 (populations tr\u00e8s menac\u00e9es (moins de 10 000 individus)), celles du nord-est de l&#8217;Europe en B1 (populations tr\u00e8s vuln\u00e9rables (entre 25 000 et 100 000 individus)) et celles de la mer Caspienne et du sud de l&#8217;Asie en A2 (populations menac\u00e9es (entre 10 000 et 25 000 individus)).<\/p>\n<h3><span id=\".C3.89tymologie\" class=\"mw-headline\">\u00c9tymologie<\/span><\/h3>\n<p>Le mot <em>gr\u00e8be<\/em> est utilis\u00e9 pour d\u00e9signer ce genre d\u2019oiseau depuis au moins le <abbr class=\"abbr\" title=\"16\u1d49 si\u00e8cle\"><span class=\"romain\">XVI<\/span><sup style=\"font-size: 72%; line-height: normal;\">e<\/sup><\/abbr>&nbsp;si\u00e8cle et serait d\u2019origine savoyarde.<br \/> Le mot <em>esclavon<\/em>, utilis\u00e9 par Buffon, se rapporte \u00e0 la <a title=\"Slavonie\" href=\"https:\/\/fr.wikipedia.org\/wiki\/Slavonie\">Slavonie<\/a> (aussi appel\u00e9e Esclavonie) terme qui, \u00e0 la fin du <abbr class=\"abbr\" title=\"19\u1d49 si\u00e8cle\"><span class=\"romain\">XIX<\/span><sup style=\"font-size: 72%; line-height: normal;\">e<\/sup><\/abbr>&nbsp;si\u00e8cle, se rapportait \u00e0 deux zones distinctes&nbsp;: l&#8216;<a title=\"Autriche-Hongrie\" href=\"https:\/\/fr.wikipedia.org\/wiki\/Autriche-Hongrie\">Austro-Hongrie<\/a> et une r\u00e9gion pr\u00e8s de <a title=\"L\u00fcbeck\" href=\"https:\/\/fr.wikipedia.org\/wiki\/L%C3%BCbeck\">L\u00fcbeck<\/a>. C&#8217;est \u00e0 cette derni\u00e8re, situ\u00e9e au bord de la <a title=\"Mer Baltique\" href=\"https:\/\/fr.wikipedia.org\/wiki\/Mer_Baltique\">mer Baltique<\/a>, que le terme d&#8217;esclavon fait r\u00e9f\u00e9rence (il s&#8217;agit en fait d&#8217;un de ses sites de nidification).<br \/> En ce qui concerne le nom latin, <em>Podiceps<\/em> vient du latin <em>podex<\/em>, le croupion et <em>pes<\/em>, le pied (ici, les pattes). Le mot <em>auritus<\/em> vient du latin et signifie &#8222;qui a des oreilles de li\u00e8vre&#8220;, ce qui fait allusion aux pinceaux de plumes dor\u00e9es caract\u00e9ristiques de l&#8217;esp\u00e8ce en plumage nuptial.<\/p>\n<p>Dans Delta du Danube ils se trouve en hver et automne.<\/p>\n<p>foto:Mihai Baciu<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Ohrentaucher (Podiceps auritus) ist eine Vogelart aus der Familie der Lappentaucher (Podicipedidae). Sein Verbreitungsgebiet erstreckt sich \u00fcber Nordeuropa, Nordasien und das n\u00f6rdliche Nordamerika. Er ist der einzige Lappentaucher, der auch n\u00f6rdlich des Polarkreises br\u00fctet. Im Nordosten Mitteleuropas gibt es einige wenige Brutvorkommen dieser Art. 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