{"id":4896,"date":"2016-08-21T20:20:50","date_gmt":"2016-08-21T18:20:50","guid":{"rendered":"http:\/\/wildtravel.ro\/bird\/sumpflaufer-limicola-falcinellus\/"},"modified":"2016-08-21T20:26:41","modified_gmt":"2016-08-21T18:26:41","slug":"sumpflaufer-limicola-falcinellus","status":"publish","type":"bird","link":"https:\/\/wildtravel.ro\/de\/bird\/sumpflaufer-limicola-falcinellus\/","title":{"rendered":"Sumpfl\u00e4ufer (Limicola falcinellus)"},"content":{"rendered":"<p>Der <strong>Sumpfl\u00e4ufer<\/strong> (<em>Limicola falcinellus<\/em>) ist ein kleiner <a title=\"Regenpfeiferartige\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Regenpfeiferartige\">Watvogel<\/a> aus der <a title=\"Monotypisch\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Monotypisch\">monotypischen<\/a> <a title=\"Gattung (Biologie)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gattung_%28Biologie%29\">Gattung<\/a> <em>Limicola<\/em>. Er besiedelt Sumpfgebiete in <a class=\"mw-redirect\" title=\"Fennoskandien\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Fennoskandien\">Fennoskandien<\/a> und <a title=\"Sibirien\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sibirien\">Sibirien<\/a> und \u00fcberwintert vorwiegend an den <a title=\"Subtropen\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Subtropen\">subtropischen<\/a> und <a title=\"Tropen\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tropen\">tropischen<\/a> K\u00fcsten der alten Welt. In Mitteleuropa ist er vereinzelt als <a title=\"Durchz\u00fcgler\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Durchz%C3%BCgler\">Durchz\u00fcgler<\/a> zu beobachten.<\/p>\n<h2><span id=\"Beschreibung\" class=\"mw-headline\">Beschreibung<\/span><\/h2>\n<p>Der Sumpfl\u00e4ufer ist insgesamt einem Strandl\u00e4ufer der Gattung <em>Calidris<\/em> \u00e4hnlich und ist mit 16 bis 17 cm K\u00f6rperl\u00e4nge etwas kleiner als ein <a title=\"Alpenstrandl\u00e4ufer\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Alpenstrandl%C3%A4ufer\">Alpenstrandl\u00e4ufer<\/a>. Etwa drei Zentimeter entfallen davon auf die Schnabell\u00e4nge. Die Beine sind k\u00fcrzer als beim Alpenstrandl\u00e4ufer und setzen relativ weit hinten an. Die Fl\u00fcgelspannweite des Sumpfl\u00e4ufers betr\u00e4gt 36 bis 40 Zentimeter. Das Gewicht variiert zwischen 30 und 45 Gramm.<\/p>\n<p>Das charakteristischste Merkmal ist der mittellange, dunkelbraune Schnabel, der bis auf die Schnabelspitze weich und biegsam ist und dessen Spitze leicht, bisweilen geknickt wirkend herabgebogen ist.<\/p>\n<p>Im Brut- und Jugendkleid ist der Sumpfl\u00e4ufer oberseits dunkel gefiedert mit wei\u00dfen bis rahmfarbenen Feders\u00e4umen. Aufgrund einer doppelten, V-f\u00f6rmigen Streifung des R\u00fcckens, die durch helle R\u00e4nder der Schulterfedern gebildet wird, kann er mit der <a title=\"Zwergschnepfe\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Zwergschnepfe\">Zwergschnepfe<\/a> und dem <a title=\"Zwergstrandl\u00e4ufer\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Zwergstrandl%C3%A4ufer\">Zwergstrandl\u00e4ufer<\/a> verwechselt werden. Im Flug wirkt der Vogel oberseits sehr dunkel mit sehr undeutlicher, heller Fl\u00fcgelbinde. Der Schwanz ist gezeichnet wie beim Alpenstrandl\u00e4ufer, die Seiten wirken jedoch heller.<\/p>\n<p>Der Kopf ist oberseits ebenfalls dunkel gef\u00e4rbt, mit einem auff\u00e4lligen, vor dem Auge sich gabelnden <a title=\"\u00dcberaugenstreif\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/%C3%9Cberaugenstreif\">\u00dcberaugenstreif<\/a>. Die Unterseite ist wei\u00dflich hell mit einer dunklen Strichelung, die sich von den Kopfseiten abw\u00e4rts, \u00fcber die Brust gr\u00f6ber werdend bis auf die Flanken erstrecken kann. Beim Jugendkleid ist diese heller und reicht meist nur auf die Brust. Insgesamt wirkt das Jugendkleid heller und sauberer als das der Altv\u00f6gel, das mit der Abnutzung der hellen Feders\u00e4ume im Verlauf der Brutzeit immer dunkler wird.<\/p>\n<p>Das Ruhekleid ist sehr viel unauff\u00e4lliger und oberseits grau bis braungrau. Eventuell kann ein dunkler Fl\u00fcgelbug vorhanden sein wie beim <a title=\"Sanderling\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sanderling\">Sanderling<\/a>. Auf dem R\u00fccken k\u00f6nnen sich verwaschen schwach die dunklen Federzentren des Brutkleides andeuten. Der gegabelte Superciliarstreifen ist meist vorhanden, aber undeutlicher ausgepr\u00e4gt, die V-f\u00f6rmige R\u00fcckenstreifung fehlt.<\/p>\n<h2><span id=\"Stimme\" class=\"mw-headline\">Stimme<\/span><\/h2>\n<p>Der <a class=\"mw-redirect\" title=\"Stimmf\u00fchlungsruf\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Stimmf%C3%BChlungsruf\">Stimmf\u00fchlungsruf<\/a> ist ein leises, gereihtes <em>\u201edjip\u201c<\/em>. Der Flugruf ist ein melodisches, leicht raues und abfallendes <em>\u201etjiup\u201c<\/em>, das in mehrsilbigen Rufreihen zu h\u00f6ren ist. Der Gesang ist ein ebenfalls melodischer, schwirrender Triller, in dem ein leicht knarrender Unterton mitschwingt und der in mehrsilbiger Rufreihe innerhalb einer Phrase entweder auf gleichbleibender H\u00f6he oder in die H\u00f6he gezogen vorgetragen wird (<a class=\"external text\" href=\"http:\/\/www.xeno-canto.org\/58592\" rel=\"nofollow\">H\u00f6rbeispiel<\/a>). Reihen aus den beiden unterschiedlichen Phrasen k\u00f6nnen sich abwechseln. Erstere erinnert an Rufe des <a class=\"mw-redirect\" title=\"Gr\u00fcnling (Vogel)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gr%C3%BCnling_%28Vogel%29\">Gr\u00fcnlings<\/a>, ist jedoch schneller und lerchen\u00e4hnlicher, letztere \u00e4hnelt ein wenig dem Flugruf des <a title=\"Ziegenmelker (Art)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ziegenmelker_%28Art%29\">Ziegenmelkers<\/a>, ist jedoch wesentlich h\u00f6her.<\/p>\n<h2><span id=\"Verbreitung\" class=\"mw-headline\">Verbreitung<\/span><\/h2>\n<div class=\"thumbinner\" style=\"width: 402px;\"><a class=\"image\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?title=Datei:Sumpflaeufer_%28Limicola_falcinellus%29_Verbreitungskarte.png&amp;filetimestamp=20090201181835&amp;\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"thumbimage\" src=\"https:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/de\/thumb\/8\/80\/Sumpflaeufer_%28Limicola_falcinellus%29_Verbreitungskarte.png\/400px-Sumpflaeufer_%28Limicola_falcinellus%29_Verbreitungskarte.png\" alt=\"\" width=\"400\" height=\"320\" data-file-width=\"1000\" data-file-height=\"799\" \/><\/a><\/p>\n<div class=\"thumbcaption\">&nbsp;<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"thumb tleft\">\n<div class=\"thumbinner\" style=\"width: 402px;\">\n<div class=\"thumbcaption\">Brutverbreitung und \u00dcberwinterungsgebiete des Sumpfl\u00e4ufers<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>Das Brutgebiet dieser pal\u00e4arktischen Art ist aufgrund ihrer Lebensraumanspr\u00fcche recht zergliedert, die Verbreitung der \u00f6stlichen Unterart <em>sibirica<\/em> weitgehend ungekl\u00e4rt. In Nordeuropa erstreckt sich das Areal von S\u00fcdnorwegen \u2013 der s\u00fcdlichste Brutplatz ist hier die <a title=\"Hardangervidda\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hardangervidda\">Hardangervidda<\/a> \u2013 durch das \u00f6stliche Mittelschweden bis Nordschweden und nach Finnland, wo das Vorkommen etwa bis <a title=\"Oulu\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Oulu\">Oulu<\/a> reicht, vereinzelt gibt es aber noch s\u00fcdlichere Vorkommen. Ostw\u00e4rts reicht das Brutgebiet bis auf die Halbinseln <a title=\"Kola\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kola\">Kola<\/a> und <a title=\"Kanin-Halbinsel\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kanin-Halbinsel\">Kanin<\/a>. Das Vorkommen in der <a title=\"Waldtundra\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Waldtundra\">Waldtundra<\/a> <a title=\"Westsibirien\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Westsibirien\">Westsibiriens<\/a> ist weitgehend unerforscht, wird aber durch Zugbeobachtungen best\u00e4tigt.<\/p>\n<p>Das Vorkommen der \u00f6stlichen Unterart ist mindestens in den Tundren der <a title=\"Taimyrhalbinsel\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Taimyrhalbinsel\">Taimyrhalbinsel<\/a> und im <a title=\"Anabar (Fluss)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Anabar_%28Fluss%29\">Anabar<\/a>-Gebiet, im Tiefland der <a title=\"Allaicha\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Allaicha\">Allaicha<\/a> und im <a title=\"Kolyma\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kolyma\">Kolyma<\/a>-Delta best\u00e4tigt.<\/p>\n<h2><span id=\"Wanderungen\" class=\"mw-headline\">Wanderungen<\/span><\/h2>\n<p>Auf dem Herbstzug, der bereits im Juli beginnt und in den Brutgebieten bis Ende August abgeschlossen ist, zieht die \u00fcberwiegende Anzahl der fennoskandischen Populationen des Sumpfl\u00e4ufers in breiter Font s\u00fcdostw\u00e4rts \u00fcber den Raum um das <a title=\"Schwarzes Meer\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schwarzes_Meer\">Schwarze Meer<\/a> hinweg. Ein bedeutendes Rastgebiet ist hier der <a title=\"Sywasch\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sywasch\">Sywasch<\/a> am <a title=\"Asowsches Meer\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Asowsches_Meer\">Asowschen Meer<\/a>. Ostw\u00e4rts wird die Region des <a title=\"Kaspisches Meer\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kaspisches_Meer\">Kaspischen Meeres<\/a>, westw\u00e4rts der \u00f6stliche Mittelmeerraum ber\u00fchrt. Vermutlich \u00fcberschneiden sich die Zugrouten der \u00f6stlichsten europ\u00e4ischen Populationen mit denen der westsibirischen in Kasachstan. Vereinzelt zieht die Art auch s\u00fcdlich oder s\u00fcdwestlich \u00fcber Europa. Regelm\u00e4\u00dfige Beobachtungen erfolgen vom westlichen Ostseeraum s\u00fcdw\u00e4rts bis Italien, weiter westw\u00e4rts z\u00e4hlt der Sumpfl\u00e4ufer zu den Ausnahmeg\u00e4sten.<\/p>\n<p>Die Haupt\u00fcberwinterungsgebiete liegen an den K\u00fcsten des <a title=\"Rotes Meer\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rotes_Meer\">Roten Meeres<\/a> in <a title=\"Eritrea\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Eritrea\">Eritrea<\/a> und dem <a title=\"Sudan\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sudan\">Sudan<\/a> sowie am <a title=\"Golf von Aden\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Golf_von_Aden\">Golf von Aden<\/a>, am <a title=\"Persischer Golf\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Persischer_Golf\">persischen Golf<\/a>, in Indien und <a title=\"Sri Lanka\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sri_Lanka\">Sri Lanka<\/a>. Auch im s\u00fcdlicheren Afrika gibt es einige kleinere \u00dcberwinterungsgebiete, beispielsweise an den ostafrikanischen Seen s\u00fcdw\u00e4rts bis zum <a class=\"mw-redirect\" title=\"Rudolfsee\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rudolfsee\">Rudolfsee<\/a> und an der <a title=\"Sabaki\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sabaki\">Sabaki<\/a>-M\u00fcndung in <a title=\"Kenia\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kenia\">Kenia<\/a>. In <a title=\"Namibia\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Namibia\">Namibia<\/a>, <a title=\"KwaZulu-Natal\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/KwaZulu-Natal\">Natal<\/a> und der s\u00fcdafrikanischen Kapprovinz gibt es ebenfalls Winterbeobachtungen in gr\u00f6\u00dferer Zahl. Die etwa 16000 V\u00f6gel der ostsibirischen Populationen ziehen \u00fcber den fernen Osten und \u00fcberwintern in S\u00fcdostasien, Indonesien und Australien.<\/p>\n<p>Der Heimzug beginnt vermutlich schon z\u00f6gerlich im April und erreicht im Mai seinen H\u00f6hepunkt, die meisten skandinavischen V\u00f6gel treffen Ende Mai bis Anfang Juni in den Brutgebieten ein.<\/p>\n<p>Ein Teil \u00fcbersommert auch in den \u00dcberwinterungsgebieten bzw. n\u00f6rdlich davon. Vermutlich handelt es sich hierbei um nicht geschlechtsreife Tiere.<\/p>\n<h2><span id=\"Lebensraum\" class=\"mw-headline\">Lebensraum<\/span><\/h2>\n<p>Im europ\u00e4ischen Brutgebiet besiedelt der Sumpfl\u00e4ufer vor allem besonders nasse, schlammige Stellen in <a class=\"mw-redirect\" title=\"Strangmoor\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Strangmoor\">Strangmooren<\/a>, <a title=\"Moor\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Moor#Niedermoore\">Seggenmooren<\/a> und <a title=\"Regenmoor\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Regenmoor#Gebirgshochmoore\">Gebirgshochmooren<\/a>. Er bevorzugt besonders unzug\u00e4ngliche Schlenken mit Fl\u00e4chen aus feinem Torfschlamm, die durch offene Wasserfl\u00e4chen abgegrenzt werden und einen leichten Bewuchs aus <a class=\"mw-redirect\" title=\"Segge\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Segge\">Seggen<\/a>, <a class=\"mw-redirect\" title=\"Wollgras\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wollgras\">Wollgras<\/a> oder <a title=\"Rosmarinheide\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rosmarinheide\">Rosmarinheide<\/a> aufweisen. Die Habitate k\u00f6nnen sehr klein (1\u20132 ha) sein, auf der Halbinsel Kanin wurde beobachtet, dass Paare auf torfmoosbewachsenen Inselchen innerhalb kleiner Fl\u00fcsschen br\u00fcteten. Der Sumpfl\u00e4ufer br\u00fctet in Schweden und Finnland vorwiegend im Tiefland, ist aber auch, wie beispielsweise in Norwegen, in geeigneten Lebensr\u00e4umen \u00fcber der Baumgrenze (bis zu 1000 Meter \u00fcber dem Meer) zu finden.<\/p>\n<p>Auf dem Zug ist die Art weniger w\u00e4hlerisch, sie rastet im Binnenland an sumpfigen Ufern, Schlammfl\u00e4chen oder Kl\u00e4rteichen. In den Winterquartieren ist sie meist an K\u00fcsten zu finden, hier bevorzugt sie Stromm\u00fcndungen, Lagunen, seichte Buchten und schlammige Sp\u00fclfl\u00e4chen. Sandige oder steinige Habitate meidet sie weitgehend.<\/p>\n<h2><span id=\"Nahrung_und_Nahrungserwerb\" class=\"mw-headline\">Nahrung und Nahrungserwerb<\/span><\/h2>\n<p>\u00dcber die Nahrung des Sumpfl\u00e4ufers ist wenig bekannt, sie besteht aber zum \u00fcberwiegenden Teil aus tierischer Nahrung, seltener aus Pflanzensamen. Bei Untersuchungen an Mageninhalten ziehender Sumpfl\u00e4ufer wurden zu einem gro\u00dfen Teil wasserlebende <a title=\"Schnecken\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schnecken\">Schnecken<\/a>, <a title=\"Wasserk\u00e4fer\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wasserk%C3%A4fer\">Wasserk\u00e4fer<\/a>, <a title=\"Zweifl\u00fcgler\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Zweifl%C3%BCgler\">Zweifl\u00fcgler<\/a> und insbesondere deren Larven, aber auch andere <a title=\"Insekten\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Insekten\">Insekten<\/a>, Kleinkrebse und Muscheln festgestellt. Bei Beobachtungen in den \u00dcberwinterungsgebieten wurden zudem <a class=\"mw-redirect\" title=\"Polychaeten\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Polychaeten\">Polychaeten<\/a> erbeutet. \u00dcber die Nahrung in den Brutgebieten ist noch weniger bekannt, hier werden lediglich K\u00e4fer und verschiedene Larven erw\u00e4hnt.<\/p>\n<p>Die Nahrungsaufnahme \u00e4hnelt der des Zwergstrandl\u00e4ufers. In einigem Abstand zu anderen Individuen watet der Vogel bis zum Bauch im flachen Wasser oder d\u00fcnnen Schlick, kurze Strecken werden nach <a class=\"mw-redirect\" title=\"Phalaropus\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Phalaropus\">Wasserl\u00e4uferart<\/a> geschwommen. Die Beute wird von der Oberfl\u00e4che abgesammelt oder aus seichtem Wasser gepickt. Dipteren werden auch aus der Luft gefangen. Tieferes Sondieren mit dem Schnabel findet nur im besonders d\u00fcnnen Schlamm statt.<\/p>\n<p>Aufgrund der morphologischen Besonderheiten \u2013 der Schnabelform, dem verst\u00e4rkten Oberkieferknochen und der besonders ausgepr\u00e4gten Kiefer- und Zungenmuskulatur \u2013 wurde u.a. vermutet, dass der Sumpfl\u00e4ufer zu gro\u00dfer Kraftaufwendung beim Nahrungserwerb bef\u00e4higt ist. Dies wird aber nicht durch genauere Untersuchungen gest\u00fctzt.<\/p>\n<p>Sumpfl\u00e4ufer werden vermutlich zumindest zum Teil erst gegen Ende des zweiten Jahres geschlechtsreif. Dies lassen die Beobachtungen von \u00dcbersommerungen im Winterquartier vermuten.<\/p>\n<p>\u00dcber Balz und Paarbildung ist wenig bekannt. Das M\u00e4nnchen fliegt zu Beginn der Brutzeit Singfl\u00fcge \u00fcber dem Revier. Da die Art aber kaum territoriales Verhalten zeigt und oft in kleinen Ansammlungen mit geringem Nestabstand (80\u2013100 m, in Einzelf\u00e4llen 9 m) br\u00fctet, scheint der Singflug nur der Balz zu dienen. Gelegentlich l\u00e4sst sich das singende M\u00e4nnchen auf B\u00e4umen nieder.<\/p>\n<p>Aufgrund der sp\u00e4ten Ankunft im Brutrevier wird etwa eine Woche darauf mit der Eiablage begonnen. Das Nest befindet sich an unzug\u00e4nglichen, nassen Pl\u00e4tzen, gelegentlich auf einer Erh\u00f6hung, manchmal fast im Wasser, meist von der Vegetation verborgen. Das M\u00e4nnchen legt 2\u20133 Nistmulden an, von denen das Weibchen eine aussucht. Die Nistmulde wird ein wenig mit Laub (von <a class=\"mw-redirect\" title=\"Zwergbirke\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Zwergbirke\">Zwergbirke<\/a>, <a title=\"Sumpfporst\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sumpfporst\">Sumpfporst<\/a>, <a title=\"Weiden (Botanik)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Weiden_%28Botanik%29\">Weide<\/a> u.\u00e4.) oder d\u00fcnnen Halmen ausgekleidet. Das Gelege besteht aus vier, seltener drei Eiern. Diese sind durchschnittlich 32 \u00d7 23 mm gro\u00df, kurz- bis langkreiselig, immer stark zugespitzt und auf blass br\u00e4unlich gelbem Grund fein gesprenkelt. Die Sprenkelung kann wie ein feiner, r\u00f6tlicher \u00dcberzug wirken, ansonsten variiert die Fleckenfarbe zwischen Grau-, Dunkel- und R\u00f6tlichbraun, mitunter sind zwei bis drei Farbt\u00f6ne auf einem Ei vertreten. Einige Flecken sind gr\u00f6\u00dfer und h\u00e4ufen sich meist am stumpfen Ende. Die Schale kann bisweilen stark gl\u00e4nzen. Die fr\u00fchesten Gelege findet man ab dem 8. Juni, die Hauptlegezeit liegt in der zweiten Junih\u00e4lfte. Weitere Details zum Brutverhalten sind nicht bekannt.<\/p>\n<h2><span id=\"Bestand\" class=\"mw-headline\">Bestand<\/span><\/h2>\n<p>Der europ\u00e4ische Brutbestand zu Beginn des 21. Jahrhunderts betr\u00e4gt zwischen 9.200 und 22.000 Brutpaare. Das europ\u00e4ische Brutareal beschr\u00e4nkt sich auf Finnland (5.000 bis 15.000 Brutppare), Schweden (3.000 bis 4.500 Brutpaare), Norwegen (1.000 bis 15.000 Brutpaare) und den europ\u00e4ischen Teil Russlands mit 200 bis 1.200 Brutpaaren.<\/p>\n<p>Gef\u00e4hrdungsursachen f\u00fcr diese Art sind vor allem Habitatverluste in den Brutgebieten. Diese entstehen vor allem durch Trockenlegung von Feuchtgebieten oder, insbesondere in Finnland, durch Anlage k\u00fcnstlicher Seen. Hinzu kommt eine zunehmende Zerst\u00f6rung von Rast- und \u00dcberwinterungshabitaten im Osten Europas, Arabiens und Afrikas durch D\u00fcrren oder gezielte Trockenlegung.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-4892\" src=\"http:\/\/wildtravel.ro\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/ba_6.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Foto:Mihai Baciu<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Sumpfl\u00e4ufer (Limicola falcinellus) ist ein kleiner Watvogel aus der monotypischen Gattung Limicola. Er besiedelt Sumpfgebiete in Fennoskandien und Sibirien und \u00fcberwintert vorwiegend an den subtropischen und tropischen K\u00fcsten der alten Welt. In Mitteleuropa ist er vereinzelt als Durchz\u00fcgler zu beobachten. 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