{"id":487,"date":"2012-03-11T15:50:57","date_gmt":"2012-03-11T13:50:57","guid":{"rendered":"http:\/\/wildtravel.ro\/bird\/rothalstaucher-podiceps-griseigena\/"},"modified":"2012-03-11T16:04:05","modified_gmt":"2012-03-11T14:04:05","slug":"rothalstaucher-podiceps-griseigena","status":"publish","type":"bird","link":"https:\/\/wildtravel.ro\/de\/bird\/rothalstaucher-podiceps-griseigena\/","title":{"rendered":"Rothalstaucher (Podiceps griseigena)"},"content":{"rendered":"<p>Rothalstaucher<\/p>\n<p>Haubentaucher \u2013 Unterscheidungsmerkmale zum Rothalstaucher sind unter anderem die ausgepr\u00e4gte Federhaube und die helle Gefiederpartie vor dem Auge<\/p>\n<p>Der Rothalstaucher ist ein mittelgro\u00dfer Lappentaucher, der etwas kleiner und kurzhalsiger als der Haubentaucher ist.[Adulte Rothalstaucher der in Eurasien verbreiteten Nominatform erreichen eine K\u00f6rperl\u00e4nge zwischen 40 und 50 Zentimeter mit einer Fl\u00fcgelspanne zwischen 77 und 85 Zentimeter. Ihr K\u00f6rpergewicht betr\u00e4gt zwischen 692 und 925 Gramm. Vertreter der in Nordamerika beheimateten Unterart P. g. holboellii sind etwas gr\u00f6\u00dfer als die Nominatform und erreichen eine K\u00f6rperl\u00e4nge von 42 bis 56 Zentimeter. Sie wiegen zwischen 750 und 1600 Gramm. Es besteht nur ein geringer Geschlechtsdimorphismus, M\u00e4nnchen sind lediglich etwas gr\u00f6\u00dfer als Weibchen. Der Gr\u00f6\u00dfenunterschied ist bei der nordamerikanischen Unterart etwas ausgepr\u00e4gter als bei der Nominatform. Innerhalb der Unterart P. g. holboellii besitzen die ostasiatischen Rothalstaucher einen etwas schmaleren Schnabel als die in Nordamerika verbreiteten Taucher.<\/p>\n<p>Im Sommer sind V\u00f6gel im Prachtkleid leicht zu erkennen. Der Vorderhals, die Halsseiten und die Kropfgegend sind rostrot. Der Hinterhals und die K\u00f6rperoberseite sind schwarzbraun. Die R\u00fcckenfedern haben einen schmalen hellbraunen Saum. Die Brust und der Bauch sind dagegen wei\u00dflich. Die Brustseiten sowie die Flanken weisen eine grobe graubraune Fleckung auf. Der Schwanz ist schwarz. Die Handschwingen sind graubraun mit schwarzen Federsch\u00e4ften. Die Armschwingen dagegen sind wei\u00df. Die Federsch\u00e4fte sind hier an der Basis schwarz und zur Spitze hin wei\u00df. Sie weisen eine variable braune Zeichnung auf. Die innersten Armschwingen sowie die Schulterfedern sind g\u00e4nzlich braun. Die Kehle und die Wangen sind hellgrau. Vom Hals und vom schwarzen Oberkopf sind sie durch eine wei\u00dfe Linie abgesetzt. Die schwarze Kopfplatte reicht nach unten bis \u00fcber die Augen. Einige dunkle Kopffedern sind etwas verl\u00e4ngert, so dass kleine Federohren erkennbar sind. Der Schnabel ist an der Basis gelb, ansonsten schwarz. Die Augen sind dunkelbraun. Die beiden Unterarten weisen keine Unterschiede im Federkleid auf. Bei der nordamerikanischen Unterart ist jedoch das Gelb des Schnabelansatzes etwas ausgepr\u00e4gter.<\/p>\n<p>Adulte Rothalstaucher wechseln ab Juli ins Schlichtkleid. Sie sind bei dieser Vollmauser f\u00fcr kurze Zeit flugunf\u00e4hig und leben dann sehr versteckt. Das Schlichtkleid ist etwas gr\u00e4ulicher als das anderer Lappentaucher. Die Grenze zwischen der dunklen Kopfkappe und dem grauen Gesicht ist in dieser Zeit diffuser. Die Federohren fehlen. Die Kopfseiten, das Kinn und die Kehle sind wei\u00df. Unter und hinter dem Auge ist das Kopfgefieder graubraun gesprenkelt. Der Vorderhals ist wei\u00dflich bis hellgrau, der Hinterhals ist dunkler Grau. Die \u00fcbrige K\u00f6rperoberseite ist dunkel graubraun und die Federn weisen einen Saum auf, der etwas heller als im Prachtkleid ist. Die Fl\u00fcgel sind wie im Prachtkleid gef\u00e4rbt, allerdings sind die innersten Armschwingen sowie die Armdecken graubraun. Das Gelb des Schnabels ist weniger ausgepr\u00e4gt. Die Flanken sind mausgrau. Die K\u00f6rperunterseite ist wei\u00dflich. Die Mauser ins Prachtkleid beginnt im Dezember. Sie umfasst vor allem das Kopf- und Halsgefieder. Bis Ende M\u00e4rz k\u00f6nnen Rothalstaucher im \u00dcbergangskleid beobachtet werden.<\/p>\n<p>Rothalstaucher fliegen mit ausgestrecktem Hals und nach hinten ausgestreckten F\u00fc\u00dfen. Die verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig kleinen Fl\u00fcgel sind grau und wei\u00df. Der Fl\u00fcgelschlag ist sehr schnell. Wegen ihrer kleinen Fl\u00fcgel sind Rothalstaucher nicht in der Lage, an Land aufzufliegen. Auf dem Wasser ben\u00f6tigen sie einen langen Anlauf, bis sie eine ausreichende Geschwindigkeit erreicht haben, um sich in die Luft zu erheben. Wie alle Lappentaucher sind sie ausgezeichnete Schwimmer, die aufgrund der geringen Pneumatisierung des Skeletts verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig tief im Wasser liegen. Um ins Wasser einzutauchen, machen sie einen kr\u00e4ftigen Sprung nach vorne, bei dem sie gelegentlich mit dem gesamten K\u00f6rper aus dem Wasser auftauchen. Unter Wasser bleiben die Fl\u00fcgel angelegt. Als Antrieb und Ruder unter Wasser dienen die kr\u00e4ftigen Beine und F\u00fc\u00dfe.<\/p>\n<p>Ruhende Rothalstaucher ziehen den Hals ein oder stecken den Schnabel in die Federn am zur\u00fcckgelegten Hals. Die F\u00fc\u00dfe liegen dabei h\u00e4ufig auf dem K\u00f6rper unter den Fl\u00fcgeln. Sich putzende Rothalstaucher stochern mit dem Schnabel im Gefieder und knabbern einzelne Federn mit schnellen Schnabelbewegungen durch. Dabei wenden sie sich h\u00e4ufig seitlich im Wasser, so dass die helle Bauchseite weithin sichtbar ist.<br \/>\nErscheinungsbild der K\u00fcken <\/p>\n<p>Das Dunenkleid der K\u00fcken ist kurz und dicht mit einer charakteristischen schwarzwei\u00dfen L\u00e4ngsstreifung an Kopf und Hals. Am Kopf finden sich drei nackte scharlachrote Flecken. Diese befinden sich an beiden Seiten der Schnabelbasis sowie ein dritter auf dem Scheitel.[10] Er ist von einem wei\u00dfen Scheitelstreif umgeben, der am Hinterkopf schmal ausl\u00e4uft. Die beiden ihn einfassenden dunklen Streifen sind etwas breiter. Die Nackenstreifen sind br\u00e4unlichwei\u00df. Der Hals weist eine schmale, dunkle Streifung auf, die in der oberen Schulterregion etwas verschwommen ist. An den Halsseiten sind die Streifen in der Mitte sogar unterbrochen. Der R\u00fccken und die Flanken sind dagegen ungestreift. Die mittlere K\u00f6rperunterseite ist wei\u00df. Die Iris ist olivbraun. Der Schnabel ist bl\u00e4ulichrosa mit einer wei\u00dfen Spitze. Zwei vertikale schwarze B\u00e4nder verlaufen um die beiden Schnabelh\u00e4lften. Davon findet sich eines am Schnabelansatz sowie ein zweites unmittelbar hinter der Schnabelspitze. Die Beine sind dunkelgrau. Die Zehen sind olivgrau.<\/p>\n<p>Im Jugendkleid sind die Kopfseiten und das Kinn schmutzig wei\u00df. Hinter dem Auge verlaufen zwei markante schwarzbraune Streifen. Ein dunkler Fleck findet sich an der Basis des Unterschnabels. Auch das Kinn und die Kehle sind dunkel gefleckt. Der Hals ist gelbbraun. Die K\u00f6rperunterseite ist undeutlich gefleckt. Die Fl\u00fcgel weisen bereits die F\u00e4rbung adulter Rothalstaucher auf, jedoch haben die wei\u00dfen Armschwingen manchmal eine st\u00e4rkere braune Spitzenfleckung.<br \/>\nVerwechslungsm\u00f6glichkeiten mit anderen Vogelarten <\/p>\n<p>Rothalstaucher im Prachtkleid sind in Europa unverwechselbar. Im Schlichtkleid fehlt die rote Halsf\u00e4rbung, so kann der Rothalstaucher sowohl mit dem Ohrentaucher als auch dem Haubentaucher verwechselt werden. Der Rothalstaucher ist allerdings ungef\u00e4hr doppelt so gro\u00df wie der Ohrentaucher. Vom Haubentaucher unterscheidet sich der Rothalstaucher durch eine deutlich gedrungenere Gestalt. Sein mehr grau gef\u00e4rbter Hals ist au\u00dferdem k\u00fcrzer und dicker. Wesentliches Unterscheidungsmerkmal ist jedoch die Ausdehnung der schwarzen Kopfplatte. Auch ist der Schnabel gedrungener und der <\/p>\n<p>Der Rothalstaucher ist w\u00e4hrend der Fortpflanzungszeit ausgesprochen ruffreudig. Au\u00dferhalb der Brutzeit ist er \u00fcberwiegend stumm. Zu Beginn der Fortpflanzungszeit ist ein durchdringendes, fohlenartiges Wiehern kennzeichnend, das wie u\u00f6\u00f6-u\u00f6\u00f6\u00f6&#8230; klingt. Dieser arttypische Ruf ist bei Tag und Nacht zu h\u00f6ren, zuweilen im Duett von zwei V\u00f6geln gleichzeitig. Die einzelnen Rufreihen, die vor allem bei Revierstreitigkeiten mit anderen Rothalstauchern erklingen, k\u00f6nnen sehr lang sein. Rufduette werden gelegentlich \u00fcber eine Stunde vorgetragen. Der Ruf wird manchmal durch ein schnelles, keckerndes kek-kek-kek unterbrochen.<br \/>\nBalzende Rothalstaucher geben neben den keckernden Rufen ein anhaltendes, stockentenartiges aak-aak&#8230; oder \u00f6k \u00f6k \u00f6k &#8230; von sich. Die Lautfolgen, die meist aus vier bis zehn aak bestehen, sind stets gegliedert. Nach jeweils zwei bis f\u00fcnf T\u00f6nen pausieren die V\u00f6gel kurz, so dass eine Lautfolge wie aakaak-aakaak-aakaakaak-aakaak-aakaak-aakaakaak klingt.Rothalstaucher, die beunruhigt sind, warnen mit einem kurzen, harten \u00e4ck oder keck. Bei sehr starker Beunruhigung erklingen die Rufe im Abstand von einer halben bis einer Sekunde. Auf dem Nest sitzende Rothalstaucher zischen schlangenartig, wenn sich ein Beutegreifer n\u00e4hert. Junge Rothalstaucher betteln ihre Elternv\u00f6gel mit ti ti t\u00fc ti t\u00fc&#8230;-Rufen um Futter an. Sie lassen au\u00dferdem ein bi bi bi.. oder zipp zipp.. als Stimmf\u00fchlungslaut h\u00f6ren.<br \/>\nDas ger\u00e4uschhafte Spritztauchen, mit dem der Ohrentaucher und der Schwarzhalstaucher vor sich n\u00e4hrenden Feinden warnen, kommt beim Rothalstaucher nur selten vor. Der einzig auffallende Instrumentallaut der Rothalstaucher ist der ger\u00e4uschhafte Fluglauf \u00fcber die Wasseroberfl\u00e4che, wenn sie wegen Feindst\u00f6rung auffliegen.<\/p>\n<p>Rothalstaucher sind weit verbreitete und regional h\u00e4ufige Brutv\u00f6gel der n\u00f6rdlichen Hemisph\u00e4re. Ihr Brutareal umfasst ein Gebiet kontinentaler Klimazonen, das etwa zwischen 35 und 65\u00b0 N liegt. Im Norden Finnlands sowie im Nordwesten Russlands, wo sie unter anderem am Wei\u00dfen Meer br\u00fcten, kommen sie auch n\u00f6rdlich des 67. Breitengrads vor. In Zentralasien weist ihr Brutareal eine gro\u00dfe Verbreitungsl\u00fccke auf.<\/p>\n<p>Rothalstaucher sind \u00fcberwiegend Brutv\u00f6gel der n\u00f6rdlichen Pr\u00e4rie- und Steppenzonen sowie der Strauchtundra. Im Winterhalbjahr rasten sie in Flussm\u00fcndungen und Meeresbuchten. Sie finden sich jedoch auch weit abseits der K\u00fcsten in Flachwasserzonen oder in der N\u00e4he von Inseln, wo Fische in erreichbarer Tiefe vorkommen.<\/p>\n<p>Das geschlossene Verbreitungsareal der Nominatform reicht vom \u00f6stlichen Mitteleuropa und dem mittleren Skandinavien bis Westsibirien. Die westliche Verbreitungsgrenze verl\u00e4uft durch Deutschland etwa entlang der Elbe. Westlich dieser Grenze gab es vereinzelte Brutnachweise in den Niederlanden und in Gro\u00dfbritannien. Im S\u00fcden reicht das Areal bis Rum\u00e4nien, Mazedonien, die T\u00fcrkei und Transkaukasien. Sowohl im S\u00fcden als auch im Westen ist das Verbreitungsgebiet disjunkt.<\/p>\n<p>Rothalstaucher der Nominatform<\/p>\n<p>In \u00d6sterreich kam die Art in der ersten H\u00e4lfte des 19. Jahrhunderts noch als Brutvogel am Neusiedler See sowie in den Donau-Auen \u00f6stlich von Wien vor. Als Brutvogel ist der Rothalstaucher dort mittlerweile jedoch weitgehend verschwunden.<\/p>\n<p>Rothalstaucher br\u00fcten im dichten R\u00f6hricht, sofern dieses kleine, offene Wasserfl\u00e4chen aufweist, auf kleinen, dicht bewachsenen Teichen und auf flachen Seen mit reicher Wasserpflanzenvegetation. Die Brutgew\u00e4sser k\u00f6nnen sowohl in offenem Gel\u00e4nde liegen als auch vom Wald v\u00f6llig eingeschlossen sein. Von Rothalstaucher besiedelte Gew\u00e4sser haben h\u00e4ufig eine Wasserfl\u00e4che von weniger als drei Hektar und eine Gew\u00e4ssertiefe von weniger als zwei Metern. In den kanadischen Nordwest-Territorien betr\u00e4gt die durchschnittliche Gr\u00f6\u00dfe von Gew\u00e4ssern, an denen Rothalstaucher siedeln, 2,4 Hektar. Im s\u00e4chsischen Brutgebiet liegt die Mindestgew\u00e4ssergr\u00f6\u00dfe bei 1,5 Hektar. Kleinere Teiche von 0,3 bis 1,5 Hektar werden gew\u00f6hnlich nur innerhalb gr\u00f6\u00dferer Teichkomplexe besiedelt.<\/p>\n<p>Ideale Voraussetzungen finden Rothalstaucher an Fischteichen, die ein reiches Nahrungsangebot aufweisen und in Mitteleuropa ist dies der h\u00e4ufigste, von Rothalstauchern besiedelte Gew\u00e4ssertyp. Die Konkurrenz mit dem Haubentaucher tr\u00e4gt sehr wahrscheinlich dazu bei, dass Rothalstaucher h\u00e4ufig an kleinen Gew\u00e4ssern zu finden sind, die von dieser Lappentaucherart nicht besiedelt werden. Aber auch dort, wo Haubentaucher nicht vorkommen, zeigen Rothalstaucher eine Pr\u00e4ferenz f\u00fcr kleine und flache Gew\u00e4sser.<br \/>\nMitunter br\u00fcten Rothalstaucher auch an k\u00fcstennahen Kleingew\u00e4ssern und suchen die K\u00fcste zur Nahrungssuche auf.<br \/>\nErn\u00e4hrung<\/p>\n<p>Ihre Nahrung erbeuten Rothalstaucher so gut wie ausschlie\u00dflich unter Wasser oder lesen sie von der Wasseroberfl\u00e4che ab. Eine feine Linie, die bei ge\u00f6ffnetem Schnabel vom Auge zur Spitze des Unterschnabels f\u00fchrt, hilft ihnen vermutlich, ihre Beute zu fixieren. Rothalstaucher fressen zwar h\u00e4ufig Fische, eine gr\u00f6\u00dfere Rolle in der Ern\u00e4hrung spielen jedoch Wasserwirbellose. Dazu geh\u00f6ren Insekten wie Wasserk\u00e4fer und Libellenlarven, Krebstiere und Mollusken. Pflanzliche Nahrung wird wohl, wie auch die Eier von Wirbellosen, eher zuf\u00e4llig aufgenommen. Bei Magenanalysen von kasachischen Rothalstauchern enthielten diese zu 78,3 Prozent Wasserk\u00e4fer, aber nur zu 0,03 Prozent Fisch. Bei estnischen Rothalstauchern war der Anteil von Fischen mit zwei Prozent etwas h\u00f6her. Fische wie Stinte und Butterfische und im marinen Milieu Meergrundeln (Gobius), Schellfische und Stichlinge (Gasterosteus und Seestichling) k\u00f6nnen allerdings lokal und saisonal eine gro\u00dfe Rolle spielen. Eine Untersuchung des Mageninhalts von Rothalstauchern in D\u00e4nemark ergab, dass diese nur selten Fische mit einer Gr\u00f6\u00dfe \u00fcber 15 Zentimeter fressen. Fische spielen vor allem f\u00fcr die etwas gr\u00f6\u00dfere Unterart P. g. holboellii eine Rolle. Diese Unterart br\u00fctet allerdings regelm\u00e4\u00dfig auch an fischfreien Gew\u00e4ssern. Dort sind wahrscheinlich Egel Hauptbestandteil der Nahrung.<\/p>\n<p>Rothalstaucher wenden f\u00fcr den Nahrungserwerb mehr Zeit auf als andere europ\u00e4ische Podiceps-Arten. Dies ist, angesichts ihrer K\u00f6rpergr\u00f6\u00dfe, vermutlich eine Folge ihrer Spezialisierung auf Wirbellose. Der geringere Anteil von Fischen in der Ern\u00e4hrung der Nominatform wird auf die Nahrungskonkurrenz mit dem gr\u00f6\u00dferen Haubentaucher zur\u00fcckgef\u00fchrt. Die Rothalstaucher der Nominatform, die in Finnland und Russland n\u00f6rdlich der Verbreitungsgrenze des Haubentauchers br\u00fcten, haben einen etwas gr\u00f6\u00dferen Schnabel als die weiter s\u00fcdlich br\u00fctenden. Bei diesen Rothalstauchern ist der Anteil von Fischen in der Ern\u00e4hrung gr\u00f6\u00dfer. Die gr\u00f6\u00dfere Schnabell\u00e4nge gilt als Anpassung an diese etwas andere Nahrungszusammensetzung.<br \/>\nFortpflanzung<\/p>\n<p>Rothalstaucher kehren zu einem Teil bereits verpaart in die Brutgebiete zur\u00fcck. Bei den meisten findet die Paarbildung jedoch erst im engeren Brutareal statt. Das Paarbildungsverhalten weist zahlreiche Elemente auf, die auch beim Haubentaucher zu beobachten sind. Rothalstaucher sind in dieser Zeit sehr ruffreudig.<\/p>\n<p>Zu den Verhaltenselementen z\u00e4hlt ein Kopfsch\u00fctteln, das von lauten Rufen begleitet ist. Der Schnabel wird dabei schr\u00e4g nach unten gehalten. Die verl\u00e4ngerten Kopffedern sind dabei stark gestr\u00e4ubt. Auch beim \u201eMaterial-Pr\u00e4sentieren\u201c, einem weiteren ritualisierten Verhaltenselement, rufen die V\u00f6gel laut, w\u00e4hrend sie aufeinander zu schwimmen. Bei der sogenannten \u201ePinguin-Pose\u201c heben die Rothalstaucher den Vorderk\u00f6rper weit aus dem Wasser, w\u00e4hrend sie heftig Wasser treten. Dieses Verhaltenselement endet, wenn die beiden V\u00f6gel mit voneinander abgewendeten K\u00f6pfen wieder auf das Wasser zur\u00fccksinken. Rothalstaucher zeigen auch die sogenannte \u201eGeister-Pose\u201c, allerdings ist dieses Verhaltenselement bei ihnen weniger h\u00e4ufig zu beobachten als beim Haubentaucher. Dieses Element wird vor allem von Weibchen ausgef\u00fchrt, das zun\u00e4chst taucht und dann in einiger Entfernung sehr langsam aus dem Wasser auftaucht. Dabei ist der Hals S-f\u00f6rmig gekr\u00fcmmt. Der Schnabel liegt auf der Brust auf, die verl\u00e4ngerten Kopffedern sind stark gestr\u00e4ubt und das Bauchgefieder ist aufgeplustert.<\/p>\n<p>Rothalstaucher br\u00fcten in der Regel einzeln. Brutkolonien kommen vor, erreichen aber nie die Gr\u00f6\u00dfe, wie sie f\u00fcr Schwarzhals- und Haubentaucher typisch sind. Zu Koloniebildung kommt es vor allem an solchen Gew\u00e4ssern, die den Rothalstauchern ideale Bedingungen bieten. Aber auch hier br\u00fcten nicht mehr als vier Paare je 10 Hektar. Rothalstaucher in solchen Kolonien haben in der Regel etwas gr\u00f6\u00dfere Gelege und beginnen fr\u00fcher zu br\u00fcten. Das Revier wird aggressiv gegen\u00fcber den anderen Paaren verteidigt. Rothalstaucher legen ihren Brutplatz gerne inmitten oder am Rand einer M\u00f6wen- oder Seeschwalbenkolonie an. Ihre Nester finden sich h\u00e4ufig auch in der N\u00e4he von Bl\u00e4ssh\u00fchnern oder Enten.<\/p>\n<p>Das Nest befindet sich h\u00e4ufig weiter von der Uferlinie entfernt als dies f\u00fcr andere Lappentaucher charakteristisch ist. Es ist ein schwimmender oder in niedrigem Wasser stehender, flacher Haufen verrottender Wasser- und Uferpflanzen. Es gilt als wahrscheinlich, dass die F\u00e4ulnisw\u00e4rme die Brut beg\u00fcnstigt. Das Nest ist niedriger als das des Haubentauchers und hat eine kleine Mulde an der Oberseite. Das Nistmaterial wird aus geringer Entfernung schwimmend zum Nest gebracht. Der Nestbau wird auch w\u00e4hrend der Eiablage fortgesetzt. Am Bau sind beide Geschlechter beteiligt.<\/p>\n<p>Der Eiablage beginnt Ende April und kann sich bis Anfang Juni hinziehen. Rothalstaucher ziehen in der Regel nur eine Brut pro Fortpflanzungsperiode gro\u00df. Geht das Gelege verloren, legen sie bis zu f\u00fcnf Nachgelege. Sehr selten kommt es zu einer zweiten Jahresbrut. Das Vollgelege umfasst meist vier bis f\u00fcnf Eier, selten nur zwei oder bis zu sieben Eier. Die Eier sind an beiden Enden verj\u00fcngt. Die Schale ist glatt und wei\u00df. Der Legeabstand betr\u00e4gt zwei Tage. Es br\u00fcten beide Elternv\u00f6gel. Die Bebr\u00fctung beginnt vermutlich mit der Ablage des ersten Eis. Die Brutzeit betr\u00e4gt 20 bis 23 Tage. Die Elternv\u00f6gel verlassen sehr h\u00e4ufig das Nest w\u00e4hrend der Nacht. Es ist dabei nicht klar, ob Rothalstaucher so n\u00e4chtliche Pr\u00e4datoren meiden oder ob dieses Verhalten dazu beitr\u00e4gt, dass das Nest nicht entdeckt wird. Die Eier scheinen durch die Brutpausen jedenfalls keinen Schaden zu nehmen.<br \/>\nDie K\u00fcken klettern kurz nach dem Schlupf auf den R\u00fccken der Eltern. Dort halten sie sich einen gro\u00dfen Teil des Tages auf, bis sie ein Alter von 10 bis 17 Tagen erreicht haben. Die Jungen fangen in der vierten Lebenswoche an, sich selbst\u00e4ndig zu ern\u00e4hren, werden aber bis in die sechste und siebte Lebenswoche von den Elternv\u00f6geln gef\u00fcttert.<br \/>\nMortalit\u00e4tsursachen <\/p>\n<p>Die Eier und die K\u00fcken werden von einer Reihe von Pr\u00e4datoren gefressen. In Nordamerika ist der Waschb\u00e4r ein wesentlicher Beutegreifer. Er erreicht allerdings ausschlie\u00dflich die Nester, die sich in der N\u00e4he der Uferlinie befinden. In Europa werden Gelege und Jungv\u00f6gel vor allem von der Aaskr\u00e4he gefressen. Auch Reiher und Rallenv\u00f6gel fressen die Eier der Rothalstaucher. Die K\u00fcken werden au\u00dferdem von gro\u00dfen S\u00fc\u00dfwasserfischen wie etwa Hechten gefressen. Im Schnitt kommen gegen Ende des Sommers auf jeden adulten Brutvogel 0,65 Jungv\u00f6gel.<br \/>\n\u00dcber die Mortalit\u00e4tsrate ausgewachsener Rothalstaucher liegen keine ausreichenden Daten vor. Sie werden aber von einer Reihe von Beutegreifern am Nest und auch auf dem Wasser geschlagen. Zu den Beutegreifern z\u00e4hlen gro\u00dfe Eulen, Wanderfalken, Habichte und Sperber sowie verschiedene Arten der Seeadler und Weihen.<br \/>\nWanderungen<\/p>\n<p>Gro\u00dfe Teile der nordschwedischen, finnischen und russischen Population \u00fcberqueren auf ihrem Zug die skandinavische Halbinsel und \u00fcberwintern an der norwegischen Atlantikk\u00fcste zwischen 63 und 65\u00b0 N. Bis jetzt gibt es jedoch keine Brutnachweise f\u00fcr Norwegen. Zahlreiche Rothalstaucher \u00fcberwintern au\u00dferdem in der Ostsee und in den K\u00fcstengew\u00e4ssern D\u00e4nemarks.Erst in den letzten Jahren hat man anhand von Luftaufnahmen und Schiffsbeobachtungen festgestellt, dass Rothalstaucher sich in der Ostsee h\u00e4ufig weit entfernt von der K\u00fcste aufhalten. Sie versammeln sich bevorzugt an Stellen mit einer Gew\u00e4ssertiefe von f\u00fcnf bis 20 Meter, sandigem Boden und Seetang-Bewuchs.<\/p>\n<p>In kleinerer Zahl \u00fcberwintern Rothalstaucher auch an der Adria, in der \u00c4g\u00e4is, am Aralsee, am Schwarzen und am Kaspischen Meer. Im Binnenland sind sie regelm\u00e4\u00dfige Durchz\u00fcgler und finden sich gelegentlich auch an Binnenseen als Wintergast ein.<\/p>\n<p>Die ostasiatischen Rothalstaucher \u00fcberwintern an der K\u00fcste Japans bis zu den K\u00fcsten des Ostchinesischen Meers. Die kirgisische und kasachische Brutpopulation dagegen \u00fcberwintert in Afghanistan und zunehmend auch im Nordwesten Indiens. Die nordamerikanischen Brutv\u00f6gel \u00fcberwintern an der Pazifikk\u00fcste vom S\u00fcden Alaskas bis nach British Columbia. Eine kleine Anzahl von Rothalstauchern findet sich im Winterhalbjahr an der kalifornischen K\u00fcste. An der Atlantikk\u00fcste reicht das \u00dcberwinterungsgebiet von Neufundland bis nach Florida. Einige Rothalstaucher \u00fcberwintern an den Gro\u00dfen Seen, sofern diese hinreichend eisfrei bleiben.<br \/>\nBestand und Status <\/p>\n<p>Der Rothalstaucher ist eine der Arten, die unter die Bestimmungen des Abkommens zur Erhaltung der wandernden afrikanisch-eurasischen Wasserv\u00f6gel f\u00e4llt. Unterzeichnerstaaten dieses Teilvertrags der Bonner Konvention haben zugesagt, Ma\u00dfnahmen zum Schutz ziehender Wasservogelarten einzuleiten und ihre Lebensr\u00e4ume zu sch\u00fctzen.<\/p>\n<p>Der Rothalstaucher hat nach den Angaben der IUCN ein Verbreitungsgebiet von 1.000.000 bis 10.000.000 Quadratkilometern. Die weltweite Populationszahl wird auf 150.000 bis 370.000 Individuen gesch\u00e4tzt. Die Bestandsentwicklung der Art wird seitens der IUCN nicht quantifiziert und als Least concern oder Nicht bedroht eingestuft. Der Ornithologe und Herausgeber des im Jahre 2004 erschienenen Standardwerks The Grebes (Die Lappentaucher) Jon Fjelds\u00e5 bezeichnet die Bestandszahl als stabil. Die Bestandszahlen fluktuieren allerdings in vielen Regionen der Welt. So hat der Bestand in Tschechien und in einzelnen Regionen des europ\u00e4ischen Russlands abgenommen. Es gibt aber Hinweise, dass sie in vielen anderen Regionen zunehmen: Die Zahl der Rothalstaucher in Finnland hat sich in den letzten Jahrzehnten verdoppelt bis verdreifacht und auch die Zahl der im Kaspischen Meer \u00fcberwinternden Rothalstaucher hat zugenommen. In D\u00e4nemark hat sich der Brutbestand von den 1960er Jahren bis zu den 1990er Jahren verf\u00fcnffacht. Die europ\u00e4ische Population westlich des Urals wird insgesamt auf etwa 32.000 bis 56.0000 Brutpaare gesch\u00e4tzt. Davon br\u00fcten in Deutschland zwischen 1.500 bis 2.600 Paare. F\u00fcr die Unterart P. g. holboellii gibt es keine genaueren Populationssch\u00e4tzungen, aber die Individuenzahl betr\u00e4gt mit Sicherheit mehr als 100.000 V\u00f6gel.<\/p>\n<p>Der Rothalstaucher geh\u00f6rt zu den Arten, die von einer Meeresverschmutzung durch Roh\u00f6l oder Schwer\u00f6l besonders betroffen sind. Dies ist darauf zur\u00fcckzuf\u00fchren, dass sie an wenigen Stellen in konzentrierter Zahl \u00fcberwintern. So f\u00fchrte die Havarie eines \u00d6ltankers in der Ostsee im Februar 1979 dazu, dass etwa 800 Rothalstaucher in Folge der \u00d6lverschmutzung starben. Diese Zahl entsprach damals 50 Prozent der Brutpopulation Schwedens und D\u00e4nemarks. Beide Populationen ben\u00f6tigten mehr als f\u00fcnf Jahre, bis sich die Bestandszahlen nach diesem \u00d6lunfall wieder erholt hatten. Zu den empfohlenen Schutzma\u00dfnahmen der IUCN-Spezialistengruppe f\u00fcr Lappentaucher z\u00e4hlt deswegen eine Unterschutzstellung wichtiger \u00dcberwinterungspl\u00e4tze des Rothalstauchers.<\/p>\n<p>Die Jagd auf den Rothalstaucher stellt heute keinen bestandsbedrohenden Faktor dar. Im n\u00f6rdlichen Europa war der Rothalstaucher w\u00e4hrend der Alt- und Mittelsteinzeit eine wichtige Beute, aber es gibt heute keine Hinweise mehr darauf, dass die Jagd heute noch in nennenswerter Weise stattfindet. In Nordamerika z\u00e4hlte der Rothalstaucher zu den Arten, deren Reproduktionsrate in Folge von DDT-Belastungen zur\u00fcckging. Lebensraumver\u00e4nderungen durch den Menschen haben gleichfalls einen Einfluss auf die Bestandszahl. Ein gro\u00dfer Teil der Population br\u00fctet jedoch in Regionen der Erde, die bislang durch den Menschen nur in geringem Ma\u00dfe erschlossen sind.<\/p>\n<p>Der Rothalstaucher gilt als eine der Arten, die vom Klimawandel besonders betroffen sein wird. Ein Forschungsteam, das im Auftrag der britischen Umweltbeh\u00f6rde und der Royal Society for the Protection of Birds die zuk\u00fcnftige Verbreitungsentwicklung von europ\u00e4ischen Brutv\u00f6geln auf Basis von Klimamodellen untersuchte, geht davon aus, dass sich bis zum Ende des 21. Jahrhunderts das Verbreitungsgebiet des Rothalstauchers deutlich ver\u00e4ndern wird. Das Verbreitungsgebiet wird sich nach dieser Prognose um etwa ein erheblich verkleinern und gleichzeitig nach Norden verschieben. Drei Viertel des heutigen Verbreitungsgebietes bietet dem Rothalstaucher keine geeigneten Lebensr\u00e4ume mehr. In Mitteleuropa wird die Art als Brutvogel weitgehend fehlen. Zu den m\u00f6glicherweise k\u00fcnftigen Verbreitungsgebieten z\u00e4hlen weite Teile Fennoscandinaviens, in denen die Art derzeit nicht vertreten ist.<br \/>\nSystematik <\/p>\n<p>Lappentaucher sind kleine bis mittelgro\u00dfe, ans Wasser gebundene V\u00f6gel, bei denen die Zehen nicht durch Schwimmh\u00e4ute verbunden sind, sondern breite Schwimmlappen aufweisen. Die Bezeichnung Podiceps f\u00fcr die Gattung leitet sich aus den beiden lateinischen Begriffen podex f\u00fcr Hintern und pes f\u00fcr Fu\u00df ab. Dies ist ein Hinweis darauf, dass die Beine der Lappentaucher weit hinten am K\u00f6rper positioniert sind. Das Artepitheton grisegena ist abgeleitet aus dem franz\u00f6sischen Wort gris (= grau) und dem lateinischen gena (= Wange).<br \/>\nDie Unterart P. g. holboellii ist nach dem d\u00e4nischen Naturwissenschaftler Carl Peter Holb\u00f6ll benannt. Die ostasiatischen und nordamerikanischen Taucher dieser Unterart weisen leichte Abweichungen in der Schnabelform auf, die Unterschiede sind aber zu gering, um die Abtrennung einer dritten Unterart zu rechtfertigen.<\/p>\n<p>Der Rothalstaucher ist am engsten mit dem Haubentaucher verwandt. Es gilt als wahrscheinlich, dass sich der Rothalstaucher urspr\u00fcnglich in Nordamerika entwickelte und sich erst sp\u00e4ter in Europa und Westasien ausbreitete. Eine Anpassung in der Nahrungszusammensetzung, die heute einen deutlich h\u00f6heren Anteil an Insekten als beim Haubentaucher aufweist, hat dabei eine Nahrungskonkurrenz mit dem etwas gr\u00f6\u00dferen Verwandten reduziert. Fossilienfunde, die sich auf das mittlere Pleistoz\u00e4n datieren lassen, wurden in Italien gefunden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Rothalstaucher Haubentaucher \u2013 Unterscheidungsmerkmale zum Rothalstaucher sind unter anderem die ausgepr\u00e4gte Federhaube und die helle Gefiederpartie vor dem Auge Der Rothalstaucher ist ein mittelgro\u00dfer Lappentaucher, der etwas kleiner und kurzhalsiger als der Haubentaucher ist.[Adulte Rothalstaucher der in Eurasien verbreiteten Nominatform erreichen eine K\u00f6rperl\u00e4nge zwischen 40 und 50 Zentimeter mit einer Fl\u00fcgelspanne zwischen 77 und 85 [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":488,"template":"","meta":{"_acf_changed":false},"categories":[],"tags":[],"birdwatching":[],"class_list":["post-487","bird","type-bird","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.3 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Rothalstaucher (Podiceps griseigena) - 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