{"id":4686,"date":"2016-02-21T16:18:28","date_gmt":"2016-02-21T14:18:28","guid":{"rendered":"http:\/\/wildtravel.ro\/bird\/mantelmowe-larus-marinus\/"},"modified":"2016-02-21T16:36:46","modified_gmt":"2016-02-21T14:36:46","slug":"mantelmowe-larus-marinus","status":"publish","type":"bird","link":"https:\/\/wildtravel.ro\/de\/bird\/mantelmowe-larus-marinus\/","title":{"rendered":"Mantelm\u00f6we (Larus marinus)"},"content":{"rendered":"<p>Die <strong>Mantelm\u00f6we<\/strong> (<em>Larus marinus<\/em>) ist die gr\u00f6\u00dfte <a title=\"V\u00f6gel\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/V%C3%B6gel\">Vogelart<\/a> aus der <a title=\"Familie (Biologie)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Familie_%28Biologie%29\">Familie<\/a> der <a title=\"M\u00f6wen\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/M%C3%B6wen\">M\u00f6wen<\/a> (Laridae). Sie ist an den K\u00fcsten in Nord- und Nordwesteuropa, in <a title=\"Gr\u00f6nland\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gr%C3%B6nland\">Gr\u00f6nland<\/a> und im nord\u00f6stlichen Nordamerika beheimatet. An der Wattenmeerk\u00fcste der Nordsee fehlt die Art jedoch als Brutvogel. In Europa halten Norwegen, Gro\u00dfbritannien, Island und Schweden die gr\u00f6\u00dften Best\u00e4nde.<\/p>\n<p>Die Mantelm\u00f6we ist weitgehend an die Meeresk\u00fcste gebunden, wo sie an unzug\u00e4nglichen Stellen wie Inseln oder Felsklippen nistet. Nicht selten br\u00fctet sie in Kolonien anderer M\u00f6wen und besetzt dann die h\u00f6chsten, exponiertesten Orte. Sie ern\u00e4hrt sich vorwiegend von tierischer Nahrung und Abf\u00e4llen. H\u00e4ufig erbeutet sie andere V\u00f6gel oder jagt ihnen die Beute ab, vielerorts ern\u00e4hrt sie sich aber auch von Fisch und anderen Meerestieren.<\/p>\n<p>Die Best\u00e4nde der Mantelm\u00f6we haben im Verlauf des 20. Jahrhunderts bedeutend zugenommen. Besonders in Nordamerika, wo die Art auch ihr Verbreitungsgebiet ausgedehnt hat, verlief die Bestandsentwicklung nahezu rasant.<\/p>\n<h2><span id=\"Beschreibung\" class=\"mw-headline\">Beschreibung<\/span><\/h2>\n<p>Die Mantelm\u00f6we ist mit 61\u201378&nbsp;cm K\u00f6rperl\u00e4nge und einem Gewicht von meist 1,5\u20132&nbsp;kg die gr\u00f6\u00dfte <a title=\"M\u00f6wen\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/M%C3%B6wen\">M\u00f6wenart<\/a>. Die Fl\u00fcgel sind aber mit einer Spannweite von 145\u2013165&nbsp;cm relativ kurz und breit; beim sitzenden Vogel ragen sie kaum \u00fcber den Schwanz hinaus. Im Flug wirkt die Art kompakt und fliegt mit kr\u00e4ftigen, langsamen Fl\u00fcgelschl\u00e4gen. Sie erinnert im Flugbild \u2013 nicht zuletzt wegen des relativ kurzen Schwanzes und des lang vorgestreckten Kopfes \u2013 ein wenig an einen <a title=\"Seeadler (Gattung)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Seeadler_%28Gattung%29\">Seeadler<\/a>. Beim sitzenden Vogel fallen zudem der verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig gro\u00dfe Kopf und der kr\u00e4ftige Schnabel auf. Die Beine sind ebenfalls kr\u00e4ftig mit relativ langem sichtbarem Teil des <a title=\"Tibiotarsus\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tibiotarsus\">Tibiotarsus<\/a>. Bei dieser Art ist der Unterschied zwischen den Geschlechtern oft besonders offensichtlich. M\u00e4nnchen zeigen aufgrund der kr\u00e4ftigen Wangenpartie und dem weit hinten und oben am Kopf sitzenden Auge einen leicht \u201ebrutalen\u201c Gesichtsausdruck. Weibchen erreichen oft nur die Gr\u00f6\u00dfe von Silberm\u00f6wen, wirken aber insgesamt kr\u00e4ftiger mit starkem Schnabel, flacherem Scheitel und kleinerem Auge. Am Gefieder sind die Geschlechter nicht zu unterscheiden. Junge Mantelm\u00f6wen sind im vierten Lebensjahr voll ausgef\u00e4rbt. Die Art ist <a title=\"Monotypisch\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Monotypisch\">monotypisch<\/a>.<\/p>\n<h3><span id=\"Adulte_V.C3.B6gel\" class=\"mw-headline\">Adulte V\u00f6gel<\/span><\/h3>\n<p><a title=\"Adult\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Adult\">Adulte<\/a> V\u00f6gel im <a class=\"mw-redirect\" title=\"Brutkleid\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Brutkleid\">Brutkleid<\/a> zeigen einen hellgelben Schnabel mit rotem <a class=\"new\" title=\"Gonysfleck (Seite nicht vorhanden)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?title=Gonysfleck&amp;action=edit&amp;redlink=1\">Gonysfleck<\/a>; die sonst graurosa Beine k\u00f6nnen einen gelblichen Schimmer aufweisen. Die <a title=\"Iris (Auge)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Iris_%28Auge%29\">Iris<\/a> ist blassgelb bis bernsteinfarben, das Auge von einem roten oder orangen Orbitalring umgeben. Der Kopf ist wie Hals, Nacken, Unterseite, B\u00fcrzel und Schwanz rein wei\u00df. Das schw\u00e4rzliche Schiefergrau der Oberseite hebt sich kaum von der schwarzen Fl\u00fcgelspitze ab, die wenig ausgedehnt ist. Die Spitze der \u00e4u\u00dfersten Handschwinge ist breit wei\u00df; manchmal findet sich im wei\u00dfen Feld ein dunkler Fleck auf der Au\u00dfenfahne. Die vorletzte Handschwinge zeigt ein <a title=\"Anatomische Lage- und Richtungsbezeichnungen\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Anatomische_Lage-_und_Richtungsbezeichnungen\">subterminales<\/a> wei\u00dfes Feld. Die Spitzen der \u00fcbrigen Handschwingen sind wei\u00df, die der Armschwingen bilden einen breiten wei\u00dfen Fl\u00fcgelhinterrand. Auf dem Unterfl\u00fcgel zeigt sich ein dunkles Schwingenband. Beim sitzenden Vogel fallen neben den gro\u00dfen, wei\u00dfen Spitzen der Handschwingen die breiten wei\u00dfen R\u00e4nder der <a title=\"Schirmfeder\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schirmfeder\">Schirmfedern<\/a> auf.<\/p>\n<p>Im Schlichtkleid ist der Kopf um die Augen herum, an den Ohrdecken und im Nacken fein dunkelbraun gestrichelt. Um das Auge fallen die wei\u00dfen \u201eLider\u201c auf. Die Strichelung des Kopfes ist aber sehr fein und f\u00e4llt aus der Distanz gesehen manchmal kaum auf. Der Schnabel ist blassgelb, der Gonysfleck orange und manchmal von dunklen Markierungen durchsetzt.<\/p>\n<h3><span id=\"Subadulte_V.C3.B6gel\" class=\"mw-headline\">Subadulte V\u00f6gel<\/span><\/h3>\n<p>V\u00f6gel im Jugendkleid wirken insgesamt wei\u00dflich graubraun mit grob gemusterter, dunkler Oberseite. Im Unterschied zur Silberm\u00f6we wirken sie sehr viel kontrastreicher schwarz-wei\u00df, \u00e4hnlich <a title=\"Mittelmeerm\u00f6we\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mittelmeerm%C3%B6we\">Mittelmeerm\u00f6wen<\/a>, aber kr\u00e4ftiger gemustert. Schnabel und Iris sind dunkel, die Beine fleischfarben. Kopf, Brust, vorderer R\u00fccken, B\u00fcrzel und Unterseite sind auf wei\u00dflichem Grund relativ sp\u00e4rlich dunkel graubraun gestrichelt, wobei sich die Strichelung auf dem Scheitel, um das Auge herum, im Nacken, an den Brustseiten und Flanken verdichtet. Auf den Flanken und dem vorderen R\u00fccken wird sie zudem gr\u00f6ber. Der Mantel ist dunkel und wirkt durch recht breite, wei\u00dfe S\u00e4ume fast karoartig gemustert. Die Fl\u00fcgeldecken sind grob dunkel-wei\u00dflich geb\u00e4ndert und hell ges\u00e4umt, die Schirmfedern dunkel mit breitem, wei\u00dfen Saum. Die Schwingen sind schw\u00e4rzlich, wobei die inneren Handschwingen aufgehellt sind und beim fliegenden Vogel ein helles Feld bilden. Die wei\u00dflichen Spitzen der Armschwingen und der inneren Handschwingen bilden einen wei\u00dfen Fl\u00fcgelhinterrand. Die Oberschwanzdecken sind wei\u00df mit sp\u00e4rlicher B\u00e4nderung. Die <a title=\"Steuerfeder\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Steuerfeder\">Steuerfedern<\/a> zeigen auf wei\u00dfem Grund eine dunkle, relativ schmale <a title=\"Anatomische Lage- und Richtungsbezeichnungen\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Anatomische_Lage-_und_Richtungsbezeichnungen\">Subterminalbinde<\/a>, die zum B\u00fcrzel hin ausl\u00e4uft. Die Schwanzau\u00dfenseiten sind meist wei\u00df.<\/p>\n<p>Das erste Schlichtkleid \u00e4hnelt dem Jugendkleid, Kopf und Brust sind jedoch deutlich wei\u00dfer mit feiner, dunkler Strichelung, die sich ums Auge und im Nacken konzentriert. Der Schnabel hellt sich an der Basis leicht fleischfarben auf. Mantel- und Schulterfedern sind wesentlich heller und tragen auf beigem Grund eine subterminale, pfeilf\u00f6rmige, dunkle Zeichnung. Sie k\u00f6nnen noch mit einzelnen Federn des Jugendkleids durchmischt sein. Manche Exemplare wirken besonders zum Sommer hin im ausgebleichten Gefieder sehr hell. Die dunkle Schwanzbinde zerf\u00e4llt oft in mehrere schmale B\u00e4nder.<\/p>\n<p>Im zweiten Winter ist die Schnabelbasis bereits deutlich aufgehellt, das Gefieder aber insgesamt noch dem ersten Schlichtkleid sehr \u00e4hnlich. Die gro\u00dfen Armdecken sind frisch vermausert und auf beigem Grund feiner geb\u00e4ndert, als im ersten Winter. Im Flug kontrastieren sie als helleres Feld zum dunklen Armfl\u00fcgel. Die Handschwingen tragen feine wei\u00dfe Spitzens\u00e4ume; die wei\u00dfen Spitzen der Armschwingen sind wesentlich ausgedehnter. Auf den \u00e4u\u00dfersten Handschwingen kann bereits ein heller Spiegel angedeutet sein. Die dunkle Schwanzbinde wirkt diffus. Nur wenige Exemplare weisen bereits einzelne R\u00fcckenfedern des Adultkleids auf.<\/p>\n<p>Im zweiten Sommer mischen sich bereits viele dunkelgraue Federn in das R\u00fcckengefieder und einzelne Armdecken sind ebenfalls bereits dunkelgrau. Ab dem dritten Winter sind bereits nahezu das gesamte Mantel- und Schultergefieder sowie die mittleren Armdecken dunkelgrau. Auch der gr\u00f6\u00dfte Teil des Handfl\u00fcgels zeigt bereits die Merkmale des Adultkleids. Dazu kontrastieren auff\u00e4llig die noch braunen kleinen Armdecken, Handdecken und Armschwingen. Die dunkle Schwanzbinde ist noch streifig angedeutet. V\u00f6gel im vierten Winter unterscheiden sich nur noch geringf\u00fcgig von adulten Tieren. Die Oberseite kann noch etwas br\u00e4unlich wirken und die Handdecken k\u00f6nnen noch sehr dunkel sein. Im Bereich des Vorderschnabels sind die dunklen Markierungen oft noch recht ausgepr\u00e4gt.<\/p>\n<h3><span id=\"Hybriden\" class=\"mw-headline\">Hybriden<\/span><\/h3>\n<p>Die Mantelm\u00f6we <a title=\"Hybride\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hybride\">hybridisiert<\/a> gelegentlich mit anderen Gro\u00dfm\u00f6wen. Die Hybriden tragen dann oft intermedi\u00e4re Merkmale und sind nur schwer zu <a title=\"Bestimmung (Biologie)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bestimmung_%28Biologie%29\">bestimmen<\/a>. Regelm\u00e4\u00dfig treten beispielsweise in Gr\u00f6nland Hybriden zwischen Mantel- und Eism\u00f6we auf. Diese sind oberseits etwas dunkler als Eism\u00f6wen und erinnern im Handfl\u00fcgelmuster an Mantelm\u00f6wen. Auch Hybriden zwischen Mantel- und <a title=\"Amerikanische Silberm\u00f6we\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Amerikanische_Silberm%C3%B6we\">Amerikanischer Silberm\u00f6we<\/a> sind bekannt. In D\u00e4nemark und Finnland wurden zudem einige V\u00f6gel als vermutliche Hybriden zwischen Mantel- und Heringsm\u00f6we identifiziert.<\/p>\n<p>In einer Gro\u00dfm\u00f6wenkolonie auf dem Dach des Posthofes in <a title=\"Frankfurt am Main\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Frankfurt_am_Main\">Frankfurt am Main<\/a> br\u00fctet seit 2009 ein Mischpaar aus Mantel- und <a title=\"Mittelmeerm\u00f6we\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mittelmeerm%C3%B6we\">Mittelmeerm\u00f6we<\/a>. Einer der daraus hervorgegangenen Hybriden zog 2015 erfolgreich mit einer Mittelmeerm\u00f6we zwei Junge gro\u00df.<\/p>\n<h2><span id=\"Stimme\" class=\"mw-headline\">Stimme<\/span><\/h2>\n<p>Das Rufrepertoire der Mantelm\u00f6we ist wie bei allen M\u00f6wen sehr vielf\u00e4ltig. Verglichen mit denen der Silberm\u00f6we sind die Rufe tiefer und lauter, manchmal klingen sie sehr viel heiserer oder enten\u00e4hnlich schnatternd. Rufreihen werden meist langsamer vorgetragen. Der Hauptruf (<a class=\"external text\" href=\"http:\/\/www.xeno-canto.org\/53821\" rel=\"nofollow\">H\u00f6rbeispiel<\/a>) ist ein tiefes, oft heiseres und manchmal laut schallendes <em>kau<\/em> oder <em>krau<\/em>. Das <a title=\"Jauchzen\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Jauchzen\">Jauchzen<\/a> (<em>\u201elong call\u201c<\/em>, <a class=\"external text\" href=\"http:\/\/www.xeno-canto.org\/72849\" rel=\"nofollow\">H\u00f6rbeispiel<\/a>) beginnt mit zwei relativ langen, tiefen Lauten, steigert sich zur Rufreihe aus hohen Lauten und flacht dann meist wieder zu tieferen Lauten hin ab. Im Unterschied zur Silberm\u00f6we \u201e\u00fcbersteigern\u201c sich die hohen Rufelemente jedoch nicht zu durchdringenden <em>i<\/em>-Lauten. Der beispielsweise zwischen Partnern als intimer Kontaktruf zu h\u00f6rende \u201eKatzenruf\u201c (<em>\u201emew call\u201c<\/em>) ist ein tiefes, gutturales <em>maau<\/em>; als Alarmruf ist eine entenartig gackernde Rufreihe (\u201eStakkatoruf\u201c) zu vernehmen (<a class=\"external text\" href=\"http:\/\/www.xeno-canto.org\/24944\" rel=\"nofollow\">H\u00f6rbeispiel<\/a>).<\/p>\n<h2><span id=\"Verbreitung\" class=\"mw-headline\">Verbreitung<\/span><\/h2>\n<p>Das Verbreitungsgebiet der Mantelm\u00f6we liegt im Bereich des <a title=\"Nordatlantik\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nordatlantik\">Nordatlantiks<\/a> und der <a title=\"Ostsee\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ostsee\">Ostsee<\/a> an K\u00fcsten und Inseln in der gem\u00e4\u00dfigten, borealen und subpolaren Zone.<\/p>\n<p>In der westlichen <a title=\"Pal\u00e4arktis\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Pal%C3%A4arktis\">Pal\u00e4arktis<\/a> besiedelt sie <a title=\"Island\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Island\">Island<\/a>, die <a title=\"F\u00e4r\u00f6er\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/F%C3%A4r%C3%B6er\">F\u00e4r\u00f6er<\/a>, <a title=\"Spitzbergen (Inselgruppe)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Spitzbergen_%28Inselgruppe%29\">Spitzbergen<\/a>, die <a title=\"B\u00e4reninsel\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/B%C3%A4reninsel\">B\u00e4reninsel<\/a>, <a title=\"Waigatsch\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Waigatsch\">Waigatsch<\/a> und die <a title=\"Kanin-Halbinsel\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kanin-Halbinsel\">Kanin-Halbinsel<\/a>, <a title=\"Kolgujew\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kolgujew\">Kolgujew<\/a> und den S\u00fcden <a title=\"Nowaja Semlja\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nowaja_Semlja\">Nowaja Semljas<\/a>, <a class=\"mw-redirect\" title=\"Fennoskandien\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Fennoskandien\">Fennoskandien<\/a> ab der <a class=\"mw-redirect\" title=\"Murmank\u00fcste\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Murmank%C3%BCste\">Murmank\u00fcste<\/a> westw\u00e4rts und die K\u00fcsten der <a title=\"Ostsee\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ostsee\">Ostsee<\/a> bis zum <a title=\"Kattegat\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kattegat\">Kattegat<\/a>. An der Nordsee kommt sie am <a title=\"Skagerrak\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Skagerrak\">Skagerrak<\/a> und der K\u00fcste Nordwest<a title=\"J\u00fctland\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/J%C3%BCtland\">j\u00fctlands<\/a> vor, im Bereich des Wattenmeeres und an der englischen Westk\u00fcste von <a title=\"Plymouth\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Plymouth\">Plymouth<\/a> bis zum <a title=\"Firth of Forth\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Firth_of_Forth\">Firth of Forth<\/a> fehlt sie weitgehend als Brutvogel. Die \u00fcbrigen K\u00fcsten der Britischen Inseln besiedelt sie ebenso wie die <a title=\"Kanalinseln\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kanalinseln\">Kanalinseln<\/a>. In Frankreich kommt sie in der <a title=\"Normandie\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Normandie\">Normandie<\/a> und der <a title=\"Bretagne\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bretagne\">Bretagne<\/a> s\u00fcdw\u00e4rts bis ins Departement <a class=\"mw-redirect\" title=\"Loire-Atlantique\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Loire-Atlantique\">Loire-Atlantique<\/a> vor.<\/p>\n<p>Auf Gr\u00f6nland br\u00fctet die Mantelm\u00f6we an der Ostk\u00fcste nur bei <a title=\"Tasiilaq\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tasiilaq\">Tasiilaq<\/a> und an der Westk\u00fcste von der <a class=\"new\" title=\"Nuussuaq (Halbinsel) (Seite nicht vorhanden)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?title=Nuussuaq_%28Halbinsel%29&amp;action=edit&amp;redlink=1\">Nuussuaq-Halbinsel<\/a> s\u00fcdw\u00e4rts bis <a title=\"Kap Farvel\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kap_Farvel\">Kap Farvel<\/a>.<\/p>\n<p>In der <a title=\"Nearktis\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nearktis\">Nearktis<\/a> br\u00fctet die Art an der n\u00f6rdlichen Ostk\u00fcste Nordamerikas. Das n\u00f6rdlichste Vorkommen liegt hier an der M\u00fcndung des <a title=\"Rivi\u00e8re aux Feuilles\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rivi%C3%A8re_aux_Feuilles\">Rivi\u00e8re aux Feuilles<\/a> an der <a title=\"Ungava Bay\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ungava_Bay\">Ungava Bay<\/a>. Von <a class=\"new\" title=\"Cape Chidley (Seite nicht vorhanden)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?title=Cape_Chidley&amp;action=edit&amp;redlink=1\">Cape Chidley<\/a> im n\u00f6rdlichen <a title=\"Labrador (Kanada)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Labrador_%28Kanada%29\">Labrador<\/a> reicht es dann an der K\u00fcste s\u00fcdw\u00e4rts \u00fcber <a title=\"Neufundland\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Neufundland\">Neufundland<\/a> an die K\u00fcsten des <a title=\"Sankt-Lorenz-Golf\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sankt-Lorenz-Golf\">Sankt-Lorenz-Golfs<\/a> und den <a title=\"Sankt-Lorenz-Strom\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sankt-Lorenz-Strom\">Sankt-Lorenz-Strom<\/a> hinauf bis <a title=\"Montreal\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Montreal\">Montreal<\/a>. Ferner kommt die Art an den K\u00fcsten von <a title=\"Anticosti\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Anticosti\">Anticosti<\/a>, der <a title=\"Magdalenen-Inseln\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Magdalenen-Inseln\">Magdalenen-Inseln<\/a>, von <a title=\"Prince Edward Island\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Prince_Edward_Island\">Prince Edward Island<\/a>, <a title=\"New Brunswick\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/New_Brunswick\">New Brunswick<\/a> und <a title=\"Nova Scotia\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nova_Scotia\">Nova Scotia<\/a> vor. In <a title=\"Ontario\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ontario\">Ontario<\/a> br\u00fctet sie zerstreut am Nordufer des <a class=\"mw-redirect\" title=\"Lake Ontario\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Lake_Ontario\">Lake Ontario<\/a> und am Ostufer des <a class=\"mw-redirect\" title=\"Lake Huron\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Lake_Huron\">Lake Huron<\/a>. In den USA reicht das Vorkommen an der K\u00fcste von <a title=\"Maine\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Maine\">Maine<\/a> bis <a title=\"New Jersey\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/New_Jersey\">New Jersey<\/a>. Ferner br\u00fctet die Mantelm\u00f6we auf der <a title=\"Delmarva-Halbinsel\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Delmarva-Halbinsel\">Delmarva-Halbinsel<\/a> in <a title=\"Maryland\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Maryland\">Maryland<\/a> und <a title=\"Virginia\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Virginia\">Virginia<\/a>, an der K\u00fcste im \u00e4u\u00dfersten Norden <a title=\"North Carolina\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/North_Carolina\">North Carolinas<\/a> sowie zerstreut an der <a title=\"Chesapeake Bay\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Chesapeake_Bay\">Chesapeake Bay<\/a> in Maryland. Einzelne Brutnachweise gibt es aus <a title=\"Vermont\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Vermont\">Vermont<\/a> und <a title=\"Delaware\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Delaware\">Delaware<\/a>.<\/p>\n<p>Die Mantelm\u00f6we ist ein <a title=\"Strichvogel\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Strichvogel\">Strich<\/a>&#8211; oder <a class=\"mw-redirect\" title=\"Zugvogel\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Zugvogel\">Zugvogel<\/a>. Bis zur <a title=\"Packeis\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Packeis\">Packeisgrenze<\/a> harrt ein Teil im Winter in den Brutrevieren aus; die hocharktischen Populationen ziehen regelm\u00e4\u00dfig. Im S\u00fcdwesten des Verbreitungsgebiets, aber auch auf Island und den Far\u00f6ern, gibt es viele <a class=\"mw-redirect\" title=\"Standv\u00f6gel\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Standv%C3%B6gel\">Standv\u00f6gel<\/a>, andere V\u00f6gel ziehen meist nur kurze Strecken und sammeln sich in besonders nahrungsreichen Gebieten. Die europ\u00e4ischen Haupt\u00fcberwinterungsgebiete liegen im S\u00fcdwesten der Ostsee, an der Nordsee, in den K\u00fcstengew\u00e4ssern der Britischen Inseln, im \u00c4rmelkanal und an der <a title=\"Biskaya\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Biskaya\">Biskaya<\/a>. Im Bereich der niederl\u00e4ndischen Wattenmeerk\u00fcste \u00fcberwintern teils bis zu 100.000 V\u00f6gel, insgesamt umfassen die Winterbest\u00e4nde in Nordwesteuropa bis zu 480.000 V\u00f6gel.Kleinere Zahlen gelangen auch weiter s\u00fcdlich bis Nordafrika und in den Mittelmeerraum.<\/p>\n<p>Nordrussische und nordnorwegische V\u00f6gel wandern in gr\u00f6\u00dferen Zahlen die norwegische K\u00fcste entlang, um an der Nordsee, im Bereich der Britischen Inseln oder in kleineren Zahlen weiter s\u00fcdw\u00e4rts zu \u00fcberwintern. S\u00fcd- und westnorwegische V\u00f6gel ziehen vorwiegend nach Nordwest-England. Die Ostseepopulationen \u00fcberwintern zwischen Ostsee und Kattegat mit den gr\u00f6\u00dften Ansammlungen an den <a title=\"Belte und Sunde\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Belte_und_Sunde\">Belten<\/a> und im Kattegat.<\/p>\n<p>In Nordamerika liegen die Hauptwinterquartiere an der Atlantikk\u00fcste zwischen Neufundland und New Jersey, wo es teils Ansammlungen von bis zu 3000 V\u00f6geln gibt. Vermehrt tritt die Art in den letzten Jahrzehnten aber auch weiter s\u00fcdlich und im Bereich der Gro\u00dfen Seen als Wintergast auf.<\/p>\n<p>Erste sp\u00fcrbare Zugbewegungen gibt es ab Juli, wobei es sich meist um j\u00fcngere V\u00f6gel, Nichtbr\u00fcter und V\u00f6gel ohne Bruterfolg handelt. Die Kolonien werden ab August ger\u00e4umt, der Hauptwegzug findet mit lokal unterschiedlichen Maxima zwischen September und November statt. Die meisten Zugbewegungen sind im November weitgehend abgeschlossen, Winterfluchten erfolgen teils aber auch sp\u00e4ter. Die gr\u00f6\u00dften Best\u00e4nde finden sich in den Winterquartieren zwischen November und Februar. Der Heimzug findet zwischen Ende Februar\/Anfang M\u00e4rz und April statt. Sogar im hohen Norden treffen die ersten V\u00f6gel ab M\u00e4rz in den Brutgebieten ein. Nach April ist der Zug fast \u00fcberall abgeschlossen.<\/p>\n<p>Nichtbr\u00fcter \u00fcbersommern im Winterquartier oder irgendwo zwischen \u00dcberwinterungs- und Geburtsort, sie k\u00f6nnen aber auch fernab dieser Routen zu finden sein.<\/p>\n<h2><span id=\"Lebensraum\" class=\"mw-headline\">Lebensraum<\/span><\/h2>\n<p>Die Mantelm\u00f6we ist st\u00e4rker noch als andere M\u00f6wen an die Meeresk\u00fcste gebunden und taucht kaum im Binnenland, allenfalls im Winter im K\u00fcstenhinterland auf. In Nordamerika und Skandinavien kommt sie aber auch an gro\u00dfen Seen (z. B. Lake Ontario oder <a class=\"mw-redirect\" title=\"Inarisee\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Inarisee\">Inarisee<\/a>) vor.<\/p>\n<p>Brutpl\u00e4tze m\u00fcssen sicher vor Bodenfeinden sein und liegen daher meist auf kleinen Inselchen, Felsen oder Sch\u00e4ren. Manchmal nistet die Art in Kolonien anderer M\u00f6wenarten und w\u00e4hlt dann die h\u00f6chstgelegenen, vegetations\u00e4rmsten Stellen. Selten liegen die Brutpl\u00e4tze auf breiteren, grasbewachsenen B\u00e4ndern in Steilklippen. Vor allem in Island werden auch weitl\u00e4ufige Sp\u00fcls\u00e4ume, <a title=\"Mor\u00e4ne\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mor%C3%A4ne\">Mor\u00e4nen<\/a>, Kiesfl\u00e4chen und Sandb\u00e4nke an der K\u00fcste und an Flussm\u00fcndungen angenommen. In Gro\u00dfbritannien br\u00fctet die Art auch in <a title=\"Regenmoor\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Regenmoor#Deckenmoore\">Deckenmooren<\/a> und auf Inseln in gr\u00f6\u00dferen Binnenseen und Fl\u00fcssen; die Anzahl der Brutpaare im Binnenland betr\u00e4gt aber weniger als 1&nbsp;% des Gesamtbestands. In Nordamerika br\u00fctet die Art auch in Salzwiesen und D\u00fcnen, in St\u00e4dten gelegentlich auf D\u00e4chern.<\/p>\n<p>Au\u00dferhalb der Brutzeit ist die Mantelm\u00f6we an felsigen und sandigen K\u00fcsten, an gro\u00dfen Flussm\u00fcndungen und auf dem offenen Meer zu finden.M\u00fclldeponien und Fischereih\u00e4fen haben eine gro\u00dfe Anziehungskraft. Die Schlafpl\u00e4tze liegen fast immer an der K\u00fcste;oft werden gro\u00dfe freie Fl\u00e4chen, wie Felder, Parkpl\u00e4tze und manchmal auch Landebahnen gew\u00e4hlt. Ins Binnenland dringt die Art nur so weit vor, dass sie am Abend an die K\u00fcste zur\u00fcckkehren kann.<\/p>\n<p>Wie auch andere M\u00f6wen ern\u00e4hrt sich die Mantelm\u00f6we <a class=\"mw-redirect\" title=\"Omnivor\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Omnivor\">omnivor<\/a> und opportunistisch, der Schwerpunkt liegt aber deutlich auf tierischer Nahrung und Abf\u00e4llen. Dazu geh\u00f6ren Fische, <a title=\"Weichtiere\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Weichtiere\">Mollusken<\/a>, <a title=\"Krustentiere\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Krustentiere\">Krustentiere<\/a>, <a title=\"Kopff\u00fc\u00dfer\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kopff%C3%BC%C3%9Fer\">Kopff\u00fc\u00dfer<\/a>, <a title=\"Ringelw\u00fcrmer\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ringelw%C3%BCrmer\">Ringelw\u00fcrmer<\/a>, <a title=\"Insekten\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Insekten\">Insekten<\/a>, <a title=\"Seesterne\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Seesterne\">Seesterne<\/a> und andere <a title=\"Stachelh\u00e4uter\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Stachelh%C3%A4uter\">Stachelh\u00e4uter<\/a>, V\u00f6gel bis zur Gr\u00f6\u00dfe einer <a title=\"Kr\u00e4henscharbe\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kr%C3%A4henscharbe\">Kr\u00e4henscharbe<\/a>, Jungv\u00f6gel und Eier, S\u00e4ugetiere bis zur Gr\u00f6\u00dfe von Kaninchen oder jungen L\u00e4mmern, Aas, M\u00fcll und Fischereiabf\u00e4lle. Erg\u00e4nzend kommt pflanzliche Nahrung wie beispielsweise Beeren, S\u00e4mereien und Ackerfr\u00fcchte hinzu.<\/p>\n<p>Das Ern\u00e4hrungsverhalten \u00e4ndert sich saisonal. W\u00e4hrend sich die Art im Sommerhalbjahr vorwiegend fischend, sammelnd oder r\u00e4uberisch ern\u00e4hrt und Fische zur Brutzeit einen gro\u00dfen Teil der Nestlingsnahrung stellen, lebt sie im Winter vorwiegend von Abf\u00e4llen.<\/p>\n<p><a title=\"Kleptoparasitismus\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kleptoparasitismus\">Kleptoparasitismus<\/a> spielt jedoch das ganze Jahr \u00fcber eine Rolle. Zu den parasitierten Arten z\u00e4hlen Wasserv\u00f6gel wie <a title=\"Seetaucher\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Seetaucher\">Seetaucher<\/a>, <a class=\"mw-redirect\" title=\"Meerenten\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Meerenten\">Meerenten<\/a> oder <a title=\"S\u00e4ger\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/S%C3%A4ger\">S\u00e4ger<\/a>, aber auch andere M\u00f6wen, <a title=\"Fischadler\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Fischadler\">Fisch<\/a>&#8211; oder Seeadler und sogar <a title=\"Heringshai\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Heringshai\">Heringshaie<\/a>.<\/p>\n<p>In Seevogelkolonien werden Nester gepl\u00fcndert und Jungv\u00f6gel erbeutet. Ziehende Singv\u00f6gel, aber auch Meeresv\u00f6gel wie <a title=\"Sturmschwalben\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sturmschwalben\">Sturm<\/a>&#8211; oder <a title=\"Seeschwalben\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Seeschwalben\">Seeschwalben<\/a> und sogar Enten werden im Flug oder auf dem Wasser \u00fcberfallen und \u2013 meist durch Ertr\u00e4nken \u2013 get\u00f6tet.<\/p>\n<p>Fische f\u00e4ngt die Mantelm\u00f6we oft sto\u00dftauchend, aus dem R\u00fcttelflug heraus oder nach kurzer Landung auf der Wasseroberfl\u00e4che \u2013 meist in der N\u00e4he von Fischkuttern oder von unter Wasser liegenden Felsen und Sandb\u00e4nken, wo sich viele Lebewesen sammeln. Oft werden aber auch in Gezeitent\u00fcmpeln oder in Prielen bei Ebbe zur\u00fcckgebliebene oder an Land angesp\u00fclte Fische oder Wirbellose erbeutet. Nicht selten transportiert die M\u00f6we dann Fische, die schwerer sind, als sie selbst.<\/p>\n<p>Mantelm\u00f6wen werden fr\u00fchestens mit vier bis f\u00fcnf Jahren geschlechtsreif. Ist ein Partner zu jung, kann es bei den betreffenden Paaren zu einem Nestbau ohne Eiablage kommen. Es findet eine Jahresbrut statt; die Paare finden sich zu einer <a title=\"Monogamie\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Monogamie\">monogamen<\/a> Saisonehe zusammen.<\/p>\n<p>Die Mantelm\u00f6we nistet meist einzeln oder in kleineren Kolonien, seltener kommen auch gro\u00dfe Ansammlungen von einigen hundert bis hin zu 5000 V\u00f6geln vor. H\u00e4ufig schlie\u00dft sich die Art Kolonien anderer M\u00f6wenarten an, in denen sie dann oft in losen Gruppen aus wenigen Paaren br\u00fctet. Bisweilen wird der Brutplatz schon im Winter besucht, meist aber erst im M\u00e4rz oder April dauerhaft besetzt.<\/p>\n<p>Der Nistplatz kann sehr variabel gelegen sein, auffallend ist aber eine Pr\u00e4ferenz f\u00fcr erh\u00f6hte Orte, die nicht selten auch recht exponiert liegen k\u00f6nnen. Diese k\u00f6nnen sich auf Felszinnen oder kleinen H\u00fcgeln inmitten von Inseln, auf Felsb\u00e4ndern oder Felsvorspr\u00fcngen in Klippen befinden. Selten wurden auch Bruten auf D\u00e4chern festgestellt. Meist ist der Nistplatz nur karg bewachsen; eine Grasnarbe wird aber nacktem Fels vorgezogen und bisweilen liegt das Nest auch in der Vegetation (beispielsweise in Zwergstr\u00e4uchern) verborgen. Manchmal kann es auch an einen Felsen oder Grasb\u00fcschel angelehnt sein oder in einer Felsspalte errichtet werden.<\/p>\n<p>Beim Bau des Nestes wird zun\u00e4chst eine Mulde ausgescharrt und dann mit Pflanzenteilen wie Gras, Heidekraut oder Tang sowie mit Federn ausgekleidet wird. Oft wird das Nistmaterial von anderen M\u00f6wenarten gestohlen, manchmal werden auch ganze Nester \u00fcbernommen. Die Nestgr\u00f6\u00dfe liegt etwa zwischen 30 und 60&nbsp;cm, die Mulde ist etwa 25\u201330&nbsp;cm breit und 5\u201310&nbsp;cm tief.<\/p>\n<p>Die Hauptlegezeit liegt im April und Mai, verschiebt sich aber nach Norden zeitlich und kann wie in Gr\u00f6nland auch Anfang Juni liegen. Die Mantelm\u00f6we br\u00fctet aber immer fr\u00fcher als die Silberm\u00f6we \u2013 in Nordamerika liegt der Beginn der Brutzeit bei den beiden Arten etwa zwei Wochen auseinander.<\/p>\n<p>Das Gelege besteht meist aus drei, seltener auch aus zwei Eiern; gr\u00f6\u00dfere Gelege stammen von mehreren V\u00f6geln. Die Eiablage erfolgt \u00fcber f\u00fcnf bis sechs Tage. Die Eier sind mit etwa 77&nbsp;\u00d7&nbsp;53&nbsp;mm wesentlich gr\u00f6\u00dfer und heller als die von Silber- und <a title=\"Heringsm\u00f6we\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Heringsm%C3%B6we\">Heringsm\u00f6we<\/a>. Sie sind auf hellgrauem, beigen, br\u00e4unlichem oder hell olivfarbenem Grund unregelm\u00e4\u00dfig und grob gesprenkelt, glatt und relativ glanzlos. Die Bebr\u00fctung beginnt mit dem ersten oder zweiten Ei und dauert 26 bis 28 Tage. Beide Partner br\u00fcten.<\/p>\n<p>Die Jungen verlassen das Nest innerhalb der ersten 24 Stunden. Bis zum Alter von 7\u201310 Tagen werden sie noch <a title=\"Hudern\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hudern\">gehudert<\/a>. Daran, wie auch an der F\u00fctterung, beteiligen sich ebenfalls beide Partner. Im Alter von 45\u201350 Tagen erlernen die Jungv\u00f6gel das Fliegen. Nach 50\u201355 Tagen verlassen sie die n\u00e4here Umgebung des Nistplatzes, kehren aber noch bis zum Alter von 10\u201311 Wochen gelegentlich dorthin zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Mantelm\u00f6wen k\u00f6nnen \u00fcber 20 Jahre alt werden: Eine in Finnland beringte Mantelm\u00f6we erreichte ein Alter von 27 Jahren und einem Monat, ein auf Helgoland beringtes Tier war mindestens 20 Jahre und einen Monat alt .<\/p>\n<h2><span id=\"Bestandsentwicklung\" class=\"mw-headline\">Bestandsentwicklung<\/span> <\/h2>\n<p>Der Weltbestand der Mantelm\u00f6we wird auf 540.000\u2013750.000 adulte V\u00f6gel gesch\u00e4tzt. Der Europ\u00e4ische Bestand (inklusive Gr\u00f6nland) belief sich um das Jahr 2000 auf etwa 110.000\u2013180.000 Brutpaare, wobei Norwegen mit 50.000, Gro\u00dfbritannien mit 17.500, Island mit 15\u201320.000 und Schweden mit 10\u201315.000 Brutpaaren die gr\u00f6\u00dften Best\u00e4nde halten. In der Nearktis br\u00fcten nach Erfassungen zwischen 1975 und 1996 etwa 65.000 Paare, davon \u00fcber 25.000 in Kanada und \u00fcber 38.000 in den USA.<\/p>\n<p>Wie auch bei anderen M\u00f6wen ist der Bestand der Mantelm\u00f6we im Laufe des 20. Jahrhunderts stark angestiegen, was zun\u00e4chst auf die nachlassende Verfolgung, sp\u00e4ter auf verbesserte Nahrungsbedingungen durch ein reichhaltiges Angebot an M\u00fcllkippen und Fischereianlagen zur\u00fcckzuf\u00fchren war. Damit einher gingen gro\u00dfe Arealausdehnungen. 1907 wurde Estland, 1921 die B\u00e4reninsel, 1925 Frankreich (zuerst auf den <a title=\"Sept \u00celes\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sept_%C3%8Eles\">Sept \u00celes<\/a>), 1930 Spitzbergen und D\u00e4nemark (zun\u00e4chst nur <a title=\"L\u00e6s\u00f8\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/L%C3%A6s%C3%B8\">L\u00e6s\u00f8<\/a>) besiedelt.<\/p>\n<p>Besonders spektakul\u00e4r war die Ausbreitung in Nordamerika, wo die Art noch 1914 in den Neuenglandstaaten als Brutvogel fehlte. 1928 br\u00fctete sie erstmals in Maine, 1931 fanden sich bereits 25\u201335 Brutpaare an acht verschiedenen Orten. 1965 gab es dort 9.847 Brutpaare; insgesamt waren es 15.000 an der Ostk\u00fcste der USA. Zwischen 1926 und 1965 wuchs der Bestand also im Jahr um 17&nbsp;%. Die Tendenz blieb steigend. 1977 wurden entlang der K\u00fcste von Maine bis Virginia 17.405 Brutpaare gez\u00e4hlt, die im Jahr 1984 auf 30.780 und in den Jahren 1994 und 1995 auf 38.642 angestiegen waren.<\/p>\n<p>In Europa nahmen bis in die 1970er Jahre Populationszahlen teils langsam, teils nahezu exponentiell zu. Nach 1970 stabilisierte sich die Zahlen meist auf hohem Niveau oder stiegen lokal weiter. In Deutschland br\u00fctete die Art erstmals 1984, in den Niederlanden 1993. Der deutsche Bestand umfasst heute 22\u201324 Brutpaare. In Gro\u00dfbritannien wurde ein weiterer Populationsanstieg zwischen 1970 und 1980 durch Dezimierungsma\u00dfnahmen weitgehend unterbunden. W\u00e4hrend um 1970 noch 22.450 Brutpaare verzeichnet werden konnten waren es 1998 17.500.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-237\" src=\"http:\/\/wildtravel.ro\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/xc.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>foto:Mihai Baciu<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Mantelm\u00f6we (Larus marinus) ist die gr\u00f6\u00dfte Vogelart aus der Familie der M\u00f6wen (Laridae). Sie ist an den K\u00fcsten in Nord- und Nordwesteuropa, in Gr\u00f6nland und im nord\u00f6stlichen Nordamerika beheimatet. An der Wattenmeerk\u00fcste der Nordsee fehlt die Art jedoch als Brutvogel. In Europa halten Norwegen, Gro\u00dfbritannien, Island und Schweden die gr\u00f6\u00dften Best\u00e4nde. 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