{"id":4500,"date":"2015-09-22T19:18:16","date_gmt":"2015-09-22T17:18:16","guid":{"rendered":"http:\/\/wildtravel.ro\/bird\/habicht-accipiter-gentilis\/"},"modified":"2015-09-22T19:58:09","modified_gmt":"2015-09-22T17:58:09","slug":"habicht-accipiter-gentilis","status":"publish","type":"bird","link":"https:\/\/wildtravel.ro\/de\/bird\/habicht-accipiter-gentilis\/","title":{"rendered":"Habicht (Accipiter gentilis)"},"content":{"rendered":"<p><strong><br \/><\/strong><\/p>\n<p>Der <strong>Habicht<\/strong> (<em>Accipiter gentilis<\/em>) ist ein <a title=\"Greifv\u00f6gel\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Greifv%C3%B6gel\">Greifvogel<\/a>, der zur <a title=\"Familie (Biologie)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Familie_%28Biologie%29\">Familie<\/a> der <a title=\"Habichtartige\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Habichtartige\">Habichtartigen<\/a> (Accipitridae) geh\u00f6rt. Das Verbreitungsgebiet der <a title=\"Art (Biologie)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Art_%28Biologie%29\">Art<\/a> umfasst die arktischen bis subtropischen Zonen der <a title=\"Holarktis\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Holarktis\">Holarktis<\/a>. Habichte ern\u00e4hren sich \u00fcberwiegend von kleinen bis mittelgro\u00dfen V\u00f6geln und S\u00e4ugetieren bis zu einem Gewicht von etwa 1,0&nbsp;kg. Die Art ist nicht gef\u00e4hrdet.<\/p>\n<p>Der <a title=\"Naturschutzbund Deutschland\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Naturschutzbund_Deutschland\">Naturschutzbund Deutschland<\/a> und der <a title=\"Landesbund f\u00fcr Vogelschutz in Bayern\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Landesbund_f%C3%BCr_Vogelschutz_in_Bayern\">Landesbund f\u00fcr Vogelschutz in Bayern<\/a> haben den Habicht zum \u201e<a title=\"Vogel des Jahres (Deutschland)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Vogel_des_Jahres_%28Deutschland%29\">Vogel des Jahres<\/a> 2015\u201c in Deutschland gew\u00e4hlt.<\/p>\n<h2><span id=\"Beschreibung\" class=\"mw-headline\">Beschreibung<\/span><\/h2>\n<p>Habichte sind mittelgro\u00dfe Greifv\u00f6gel; die K\u00f6rperl\u00e4nge betr\u00e4gt 46\u201363&nbsp;cm, die Spannweite 89\u2013122&nbsp;cm. Das Gewicht liegt zwischen 0,52&nbsp;kg bei den kleinsten M\u00e4nnchen und 2,2&nbsp;kg bei den gr\u00f6\u00dften Weibchen. Die gro\u00dfe Spanne ist auf die deutliche Gr\u00f6\u00dfen- und Gewichtszunahme von S\u00fcdwesten nach Nordosten und den starken reversen <a class=\"mw-redirect\" title=\"Geschlechtsdimorphismus\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Geschlechtsdimorphismus\">Geschlechtsdimorphismus<\/a> bez\u00fcglich der K\u00f6rpergr\u00f6\u00dfe zur\u00fcckzuf\u00fchren. Das Weibchen ist etwa so gro\u00df wie ein <a title=\"M\u00e4usebussard\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/M%C3%A4usebussard\">M\u00e4usebussard<\/a>, das M\u00e4nnchen (\u201eTerzel\u201c) ist deutlich kleiner. So wogen beispielsweise im Osten Deutschlands <a title=\"Adult\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Adult\">adulte<\/a> M\u00e4nnchen im Mittel 724&nbsp;g, adulte Weibchen 1133&nbsp;g, die <a title=\"Fl\u00fcgell\u00e4nge\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Fl%C3%BCgell%C3%A4nge\">Fl\u00fcgell\u00e4nge<\/a> betrug bei adulten M\u00e4nnchen aus demselben Gebiet im Mittel 314&nbsp;mm, bei Weibchen 353&nbsp;mm.<\/p>\n<p>Die Fl\u00fcgel sind relativ kurz, breit und an ihren Spitzen gerundet, der Schwanz ist relativ lang. Diese Merkmale sind typisch f\u00fcr die \u00fcberwiegend waldbewohnenden Vertreter der Gattung <em>Accipiter<\/em>, sie erm\u00f6glichen keine extremen Fluggeschwindigkeiten, jedoch eine hohe Wendigkeit auf engem Raum. Ausgewachsene (adulte) Habichte sind auf der Oberseite schiefergraubraun, auf der Unterseite wei\u00df mit einer dunkelbraunen Querb\u00e4nderung. Jungv\u00f6gel sind bis zur ersten <a title=\"Mauser (V\u00f6gel)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mauser_%28V%C3%B6gel%29\">Mauser<\/a> oberseits br\u00e4unlich, auf der Unterseite hellgelb, gelb, beige, orange oder lachsfarben mit einer senkrechten Tropfen- oder Strichzeichnung.<\/p>\n<p>Das Gro\u00dfgefieder zeigt in allen Kleidern eine deutliche B\u00e4nderung auf wei\u00dfem bis beigebraunem, bei Jungv\u00f6geln auf gelblichem Grund. Die Beine sind gelb, ebenso die Wachshaut des Schnabels. Die Iris der Augen ist bei Jungv\u00f6geln hellgelb und f\u00e4rbt sich mit zunehmendem Alter in dunkelgelb, orange oder kirschrot. Dies ist aber vom Individuum abh\u00e4ngig, ein sechsj\u00e4hriger Habicht kann also dunklere Augen haben als ein zw\u00f6lfj\u00e4hriger.<\/p>\n<p>Die Gefiederzeichnung ist bei den Geschlechtern sehr \u00e4hnlich, adulte M\u00e4nnchen sind auf der Oberseite etwas dunkler und mehr blaugrau als adulte Weibchen und zeigen eine etwas kontrastreichere Kopfzeichnung.<\/p>\n<h2><span id=\"Laut.C3.A4u.C3.9Ferungen\" class=\"mw-headline\">Laut\u00e4u\u00dferungen<\/span><\/h2>\n<p>Habichte rufen fast ausschlie\u00dflich in Horstn\u00e4he. H\u00e4ufigster Ruf ist ein scharfes, oft gereihtes \u201egik, gik, gik\u201c (\u201eGickern\u201c), das allgemein bei Erregung, z. B. bei St\u00f6rungen ge\u00e4u\u00dfert wird und besonders h\u00e4ufig w\u00e4hrend der Balz von Januar bis M\u00e4rz zu h\u00f6ren ist (<a class=\"external text\" href=\"http:\/\/www.vogelwarte.ch\/habicht.html&amp;voice=1\" rel=\"nofollow\">Stimmbeispiel<\/a>). Diese Rufe sind bei ruhigem Wetter mehrere Hundert Meter weit h\u00f6rbar. Der Kontaktruf zwischen den Brutpartnern ist ein kurzes, nicht sehr auffallendes \u201egjak\u201c, das zum Beispiel einer Beute\u00fcbergabe oder der Abl\u00f6sung bei der Brut vorausgeht. Falls der Partner nicht sofort reagiert, wird leise \u201egegickert\u201c oder \u00e4hnlich wie die Jungvogel langgezogen \u201ehii\u00e4h\u201c gerufen. Bei der Kopulation rufen beide Partner ein relativ hohes, gereihtes \u201ewirr, wirr, wirr\u201c. Sehr auffallend sind auch die lauten Bettelrufe der Jungv\u00f6gel nach dem Ausfliegen, die wie \u201ehiiii\u00e4\u00e4h\u201c oder \u201eklij\u00e4h\u201c klingen (\u201elahnen\u201c) und ebenfalls h\u00e4ufig wiederholt werden.<\/p>\n<h2><span id=\"Verbreitung_und_Lebensraum\" class=\"mw-headline\">Verbreitung und Lebensraum<\/span><\/h2>\n<p>Habichte besiedeln in mehreren Unterarten die Nadelw\u00e4lder der Taiga und der Gebirge (die sogenannten <a title=\"Boreale Zone\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Boreale_Zone#boreomontan\">boreomontanen<\/a> W\u00e4lder) sowie die W\u00e4lder der <a title=\"Gem\u00e4\u00dfigte Zone\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gem%C3%A4%C3%9Figte_Zone\">gem\u00e4\u00dfigten<\/a> und der <a class=\"mw-redirect\" title=\"Mediterran\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mediterran\">mediterranen<\/a> Zone der gesamten <a title=\"Pal\u00e4arktis\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Pal%C3%A4arktis\">Pal\u00e4arktis<\/a>, in Nordamerika ist das Vorkommen \u00fcberwiegend auf die boreomontanen W\u00e4lder beschr\u00e4nkt. In der westlichen Pal\u00e4arktis f\u00e4llt die n\u00f6rdliche Verbreitungsgrenze mit der n\u00f6rdlichen Grenze der <a title=\"Borealer Nadelwald\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Borealer_Nadelwald\">borealen Nadelw\u00e4lder (Taiga)<\/a> in <a title=\"Skandinavien\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Skandinavien\">Skandinavien<\/a>, <a title=\"Finnland\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Finnland\">Finnland<\/a> und <a title=\"Russland\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Russland\">Russland<\/a> zusammen, im S\u00fcden reicht die Verbreitung im Westen bis Nordafrika, weiter \u00f6stlich bis <a title=\"Griechenland\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Griechenland\">Griechenland<\/a>, <a title=\"Kleinasien\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kleinasien\">Kleinasien<\/a> und den Norden <a title=\"Iran\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Iran\">Irans<\/a>.<\/p>\n<p>Die f\u00fcr ein Vorkommen des Habichts zwingend erforderlichen Habitatvoraussetzungen beschr\u00e4nken sich in Europa auf einen f\u00fcr die Horstanlage geeigneten (\u00fcber ca. 60 Jahre alten) Baumbestand und ein ausreichendes Angebot mittelgro\u00dfer V\u00f6gel und S\u00e4ugetiere. Innerhalb ihres europ\u00e4ischen Verbreitungsgebietes besiedeln Habichte daher W\u00e4lder aller Art und Gr\u00f6\u00dfe. Der Habicht kommt hier sowohl in gro\u00dfen, geschlossenen Waldgebieten wie auch in der offenen Kulturlandschaft vor, wenn dort zumindest einzelne Feldgeh\u00f6lze vorhanden sind.<\/p>\n<p>Aus Gr\u00fcnden, die bisher unklar sind, ist das Vorkommen des Habichts in Nordamerika auf naturnahe W\u00e4lder beschr\u00e4nkt, er gilt dort als <a class=\"mw-redirect\" title=\"Sten\u00f6k\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sten%C3%B6k\">sten\u00f6ker<\/a> Bewohner von Urw\u00e4ldern, vergleichbar etwa mit dem Status des <a title=\"Auerhuhn\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Auerhuhn\">Auerhuhns<\/a> in Mitteleuropa.<\/p>\n<dl>\n<dt>Urbane Populationen<\/dt>\n<\/dl>\n<p>Der Habicht ist eine von zurzeit weltweit mindestens 20 Greifvogelarten, die auch in oder im Umfeld von St\u00e4dten (urbanen <a title=\"Habitat\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Habitat\">Habitaten<\/a>) leben. Die Besiedlung urbaner Habitate durch Habichte ist ein relativ neues Ph\u00e4nomen, bis Ende der 1960er Jahre gab es entsprechende Beobachtungen nur sporadisch. Die urbanen Populationen sind bisher auf Europa beschr\u00e4nkt, zurzeit sind derartige Populationen aus <a title=\"Berlin\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Berlin\">Berlin<\/a>, <a title=\"K\u00f6ln\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/K%C3%B6ln\">K\u00f6ln<\/a>, <a title=\"Saarbr\u00fccken\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Saarbr%C3%BCcken\">Saarbr\u00fccken<\/a>, <a title=\"Hamburg\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hamburg\">Hamburg<\/a> und <a title=\"Kiew\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kiew\">Kiew<\/a> bekannt.<\/p>\n<p>Die Abgrenzung der in der Pal\u00e4arktis vorkommenden Unterarten ist komplex und wird in der Wissenschaft intensiv diskutiert. Die \u00dcberg\u00e4nge zwischen den Unterarten sind meist flie\u00dfend. Je nach Autor unterscheiden sich Anzahl und geographische Abgrenzung der Unterarten daher oft erheblich. Die folgende Darstellung basiert im Wesentlichen auf dem <em><a title=\"Handbuch der V\u00f6gel Mitteleuropas\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Handbuch_der_V%C3%B6gel_Mitteleuropas\">Handbuch der V\u00f6gel Mitteleuropas<\/a><\/em> (Band 4, 1989).<\/p>\n<p>Insgesamt werden zurzeit zehn Unterarten anerkannt, davon drei in Nordamerika:<\/p>\n<ul>\n<li><em>A. g. gentilis<\/em> (<span class=\"Person\">Linnaeus<\/span>, 1758): Nord- und Mitteleuropa, s\u00fcdlich bis zu den <a title=\"Pyren\u00e4en\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Pyren%C3%A4en\">Pyren\u00e4en<\/a>, s\u00fcdlichen <a title=\"Alpen\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Alpen\">Alpen<\/a> und <a title=\"Karpaten\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Karpaten\">Karpaten<\/a>, \u00f6stlich bis zum mittleren <a title=\"Russland\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Russland\">Russland<\/a><\/li>\n<li><em>A. g. marginatus<\/em> (<span class=\"Person\"><a class=\"new\" title=\"Matthias Piller (Seite nicht vorhanden)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?title=Matthias_Piller&amp;action=edit&amp;redlink=1\">Piller<\/a> &amp; <a class=\"new\" title=\"Ludwig Mitterpacher (Seite nicht vorhanden)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?title=Ludwig_Mitterpacher&amp;action=edit&amp;redlink=1\">Mitterpacher<\/a><\/span>, 1783):<\/li>\n<li><em>A. g. arrigonii<\/em> (<span class=\"Person\"><a title=\"Otto Kleinschmidt\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Otto_Kleinschmidt\">Kleinschmidt, O<\/a><\/span>, 1903):<sup id=\"cite_ref-kleinschmidt152_5-0\" class=\"reference\"><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Habicht#cite_note-kleinschmidt152-5\">]<\/a><\/sup> <a title=\"Korsika\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Korsika\">Korsika<\/a> und <a title=\"Sardinien\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sardinien\">Sardinien<\/a>; noch dunkler und kleiner als <em>A.&nbsp;g. marginatus<\/em><\/li>\n<li><em>A. g. buteoides<\/em> (<span class=\"Person\"><a title=\"Michail Alexandrowitsch Menzbier\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Michail_Alexandrowitsch_Menzbier\">Menzbier<\/a><\/span>, 1882): Nord\u00f6stlich an Nominatform anschlie\u00dfend, von Nordschweden, nach manchen Autoren aber auch erst von der <a title=\"Kola\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kola\">Kola<\/a>-Halbinsel an \u00f6stl. bis West- und Mittel<a title=\"Sibirien\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sibirien\">sibirien<\/a> etwa bis zur <a title=\"Lena (Arktischer Ozean)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Lena_%28Arktischer_Ozean%29\">Lena<\/a>, s\u00fcdlich bis an den Rand der Taigazone; gr\u00f6\u00dfer und besonders im Jugendkleid deutlich heller als Nominatform<\/li>\n<li><em>A. g. albidus<\/em> (<span class=\"Person\">Menzbier<\/span>, 1882): Nord\u00f6stliches <a title=\"Sibirien\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sibirien\">Sibirien<\/a> bis <a title=\"Kamtschatka\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kamtschatka\">Kamtschatka<\/a>; noch gr\u00f6\u00dfer als <em>A.&nbsp;g. buteoides<\/em>, mit einer grauen und einer sehr auffallenden wei\u00dfen Morphe<\/li>\n<li><em>A. g. schvedowi<\/em> (<span class=\"Person\">Menzbier<\/span>, 1882): S\u00fcdlich von <em>A. g. buteoides<\/em> und <em>A. g. albidus<\/em> in der Waldsteppenzone und in den temperaten Laubw\u00e4ldern Ostasiens bis einschlie\u00dflich <a title=\"Hokkaid\u014d\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hokkaid%C5%8D\">Hokkaid\u014d<\/a>; F\u00e4rbung und Gr\u00f6\u00dfe etwa wie <em>A.&nbsp;g. marginatus<\/em><\/li>\n<li><em>A. g. fujiyamae<\/em> (<span class=\"Person\"><a title=\"Harry Kirke Swann\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Harry_Kirke_Swann\">Swann<\/a> &amp; <a title=\"Ernst Hartert\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ernst_Hartert\">Hartert<\/a><\/span>, 1923): Auf der japanischen Hauptinsel <a title=\"Honsh\u016b\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Honsh%C5%AB\">Honsh\u016b<\/a>, sehr dunkel, wohl kleinste Unterart<\/li>\n<li><em>A. g. atricapillus<\/em> (<span class=\"Person\"><a title=\"Alexander Wilson\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Alexander_Wilson\">Wilson, A<\/a><\/span>, 1812): Gr\u00f6\u00dfter Teil Nordamerikas; blaugraue Oberseite, sehr kontrastreiches Kopfmuster, ad. Individuen mit fein gestrichelter und gesprenkelter Unterseite und karminroter Iris. Artstatus f\u00fcr diese und die folgenden zwei Unterarten wird diskutiert (dann <em>A.&nbsp;atricapillus<\/em>)<\/li>\n<li><em>A. g. laingi<\/em> (<span class=\"Person\"><a class=\"new\" title=\"Percy Algernon Taverner (Seite nicht vorhanden)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?title=Percy_Algernon_Taverner&amp;action=edit&amp;redlink=1\">Taverner<\/a><\/span>, 1940): <a title=\"Vancouver Island\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Vancouver_Island\">Vancouver Island<\/a> und <a title=\"Haida Gwaii\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Haida_Gwaii\">Haida Gwaii<\/a> vor der K\u00fcste der kanadischen Provinz <a title=\"British Columbia\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/British_Columbia\">British Columbia<\/a>; dunkler als <em>A.&nbsp;g. atricapillus<\/em><\/li>\n<li><em>A. g. apache<\/em> <span class=\"Person\"><a title=\"Adriaan Joseph van Rossem\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Adriaan_Joseph_van_Rossem\">van Rossem<\/a><\/span>, 1938: Montane Bereiche im Grenzgebiet <a title=\"Mexiko\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mexiko\">Mexiko<\/a>\/<a class=\"mw-redirect\" title=\"USA\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/USA\">USA<\/a>; heller als <em>A.&nbsp;g. atricapillus<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p>Insgesamt ist in der Pal\u00e4arktis entsprechend der <a class=\"mw-redirect\" title=\"Bergmannsche Regel\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bergmannsche_Regel\">Bergmann&#8217;schen Regel<\/a> eine deutliche Gr\u00f6\u00dfen- und Gewichtszunahme des Habichts von S\u00fcdwesten nach Nordosten festzustellen.<\/p>\n<h2><span id=\"Jagdweise_und_Ern.C3.A4hrung\" class=\"mw-headline\">Jagdweise und Ern\u00e4hrung<\/span><\/h2>\n<p>Habichte erjagen ihre <a title=\"Beutetier\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Beutetier\">Beutetiere<\/a> \u00fcberwiegend aus dem bodennahen Flug oder vom Ansitz aus in einem kurzen, schnellen und sehr wendigen Verfolgungsflug direkt auf dem Boden oder im bodennahen Luftraum. Dabei werden nat\u00fcrliche Strukturen wie Hecken, B\u00e4ume, im Siedlungsraum aber auch H\u00e4user sehr geschickt f\u00fcr einen gedeckten Anflug genutzt. Seltener werden aus dem hohen Kreisen heraus im Sturzflug V\u00f6gel im freien Luftraum oder in Bodenn\u00e4he angejagt. Im Fr\u00fchjahr und Sommer suchen Habichte systematisch in h\u00f6herer Vegetation und auf B\u00e4umen nach Nestern und erbeuten so zahlreiche nestjunge V\u00f6gel. Bei kleineren Vogelarten wird dabei h\u00e4ufig das ganze Nest mit Inhalt gegriffen, die leeren Nester sind dann h\u00e4ufig an den Rupfpl\u00e4tzen zu finden. Auch die Jagd zu Fu\u00df wurde bei Habichten beobachtet, dabei werden zum Beispiel Maulw\u00fcrfe erbeutet, auf dicht bewachsenen Inseln werden so auch br\u00fctende <a title=\"Stockente\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Stockente\">Stockenten<\/a> geschlagen.<\/p>\n<p>Die Beute wird mit den F\u00fc\u00dfen (F\u00e4ngen) gegriffen und get\u00f6tet, die <a title=\"Kralle\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kralle\">Krallen<\/a> der sehr kr\u00e4ftigen ersten und zweiten <a title=\"Zehe (Fu\u00df)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Zehe_%28Fu%C3%9F%29\">Zehe<\/a> werden dabei so lange in die Beute gebohrt, bis diese aufh\u00f6rt, sich zu bewegen. Im Zusammenwirken mit den relativ langen Beinen erm\u00f6glicht diese T\u00f6tungsmethode dem Habicht die Nutzung von vergleichsweise sehr gro\u00dfen und wehrhaften Beutetieren.<\/p>\n<p>Habichte ern\u00e4hren sich in ihrem gesamten Verbreitungsgebiet fast ausschlie\u00dflich von kleinen bis mittelgro\u00dfen V\u00f6geln und <a title=\"S\u00e4ugetiere\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/S%C3%A4ugetiere\">S\u00e4ugetieren<\/a>. Eher selten, z.&nbsp;B. im Winter, gehen sie auch an Aas. Im S\u00fcden des Verbreitungsgebietes werden auch <a title=\"Reptilien\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Reptilien\">Reptilien<\/a> regelm\u00e4\u00dfig erbeutet. <a title=\"Amphibien\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Amphibien\">Amphibien<\/a>, <a title=\"Fische\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Fische\">Fische<\/a> und <a title=\"Wirbellose\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wirbellose\">Wirbellose<\/a> werden von Habichten sehr selten als Nahrung genutzt. Das Gewicht der Beutetiere betr\u00e4gt zwischen 5&nbsp;g und 3,5&nbsp;kg, in Mitteleuropa reicht das Beutespektrum bei V\u00f6geln vom <a title=\"Goldh\u00e4hnchen\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Goldh%C3%A4hnchen\">Goldh\u00e4hnchen<\/a> bis zu <a title=\"G\u00e4nse\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/G%C3%A4nse\">G\u00e4nsen<\/a>, bei S\u00e4ugern von <a title=\"M\u00e4use\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/M%C3%A4use\">M\u00e4usen<\/a> bis zu erwachsenen <a title=\"Kaninchen\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kaninchen\">Kaninchen<\/a> und halbw\u00fcchsigen <a title=\"Feldhase\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Feldhase\">Hasen<\/a>. Kleine bis mittelgro\u00dfe <a title=\"Greifv\u00f6gel\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Greifv%C3%B6gel\">Greifv\u00f6gel<\/a> und <a title=\"Eulen\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Eulen\">Eulen<\/a> werden regelm\u00e4\u00dfig erbeutet, in Mitteleuropa vor allem <a title=\"Sperber (Art)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sperber_%28Art%29\">Sperber<\/a> und <a title=\"Turmfalke\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Turmfalke\">Turmfalken<\/a>, aber auch <a title=\"M\u00e4usebussard\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/M%C3%A4usebussard\">M\u00e4usebussarde<\/a> und <a title=\"Milane\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Milane\">Milane<\/a>, nestjung oder eben fl\u00fcgge werden auch noch <a title=\"Fischadler\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Fischadler\">Fischadler<\/a> und <a title=\"Schreiadler\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schreiadler\">Schreiadler<\/a> geschlagen. \u00dcberwiegend werden jedoch Tiere mit einer K\u00f6rpermasse von 0,05\u20131,0&nbsp;kg genutzt, in Mitteleuropa vor allem <a title=\"Tauben\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tauben\">Tauben<\/a>, <a title=\"Drosseln\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Drosseln\">Drosseln<\/a>, <a title=\"Rabenv\u00f6gel\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rabenv%C3%B6gel\">Rabenv\u00f6gel<\/a> und <a title=\"H\u00fchnerv\u00f6gel\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/H%C3%BChnerv%C3%B6gel\">H\u00fchnerv\u00f6gel<\/a>. In der Taiga <a title=\"Skandinavien\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Skandinavien\">Skandinaviens<\/a> und Russlands dominieren in der Nahrung <a title=\"Raufu\u00dfh\u00fchner\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Raufu%C3%9Fh%C3%BChner\">Raufu\u00dfh\u00fchner<\/a>, daneben spielen <a title=\"Ringeltaube\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ringeltaube\">Ringeltauben<\/a>, Rabenv\u00f6gel und <a title=\"Eichh\u00f6rnchen\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Eichh%C3%B6rnchen\">Eichh\u00f6rnchen<\/a> eine wichtige Rolle.<\/p>\n<h2><span id=\"Raumnutzung\" class=\"mw-headline\">Raumnutzung<\/span><\/h2>\n<p>Die Gr\u00f6\u00dfe des <a title=\"Aktionsraum\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Aktionsraum\">Aktionsraums<\/a> ist unter anderem abh\u00e4ngig vom Geschlecht, Alter, Status (verpaart, unverpaart) des untersuchten Individuums, au\u00dferdem von der Jahreszeit und dem lokalen Nahrungsangebot. In <a title=\"Hamburg\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hamburg\">Hamburg<\/a> beflogen M\u00e4nnchen zur Brutzeit eine Fl\u00e4che von im Mittel 8,6&nbsp;km<sup>2<\/sup>, in <a title=\"Schleswig-Holstein\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schleswig-Holstein\">Schleswig-Holstein<\/a> 13\u201355 km<sup>2<\/sup>, in <a title=\"Arizona\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Arizona\">Arizona<\/a>\/<a class=\"mw-redirect\" title=\"USA\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/USA\">USA<\/a> 18&nbsp;km<sup>2<\/sup> und in <a title=\"Alaska\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Alaska\">Alaska<\/a>\/USA 39,8&nbsp;km<sup>2<\/sup>.<\/p>\n<p>Au\u00dferhalb der Brutzeit umfassten Reviere von M\u00e4nnchen in Schleswig-Holstein 5\u201364&nbsp;km<sup>2<\/sup>, von Weibchen im selben Gebiet 16\u201359&nbsp;km<sup>2<\/sup>. In <a title=\"Schweden\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schweden\">Mittelschweden<\/a> beflogen M\u00e4nnchen im Winter eine Fl\u00e4che von im Mittel 51&nbsp;km<sup>2<\/sup> (18\u201380 km<sup>2<\/sup>), Weibchen im Mittel 62&nbsp;km<sup>2<\/sup> (32\u201392&nbsp;km<sup>2<\/sup>). In <a title=\"Finnland\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Finnland\">Nordfinnland<\/a> schlie\u00dflich waren die winterlichen Home-ranges von adulten M\u00e4nnchen im Mittel 88&nbsp;km<sup>2<\/sup> gro\u00df (79 bis 97&nbsp;km<sup>2<\/sup>), von jugendlichen (juvenilen) M\u00e4nnchen 110&nbsp;km<sup>2<\/sup> (50\u2013170&nbsp;km<sup>2<\/sup>), von adulten Weibchen 69&nbsp;km<sup>2<\/sup> (48\u201394&nbsp;km<sup>2<\/sup>), von juvenilen Weibchen 67&nbsp;km<sup>2<\/sup> (31\u2013103&nbsp;km<sup>2<\/sup>). Die \u00dcbersicht zeigt die deutliche Zunahme der Reviergr\u00f6\u00dfe mit zunehmendem Breitengrad, diese Zunahme hat sicher ihren Grund in der nach Norden vor allem im Winter stark abnehmenden Beutetierdichte.<\/p>\n<h3><span id=\"Territorialverhalten\" class=\"mw-headline\">Territorialverhalten<\/span><\/h3>\n<p>Habichte sind <a title=\"Monogamie\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Monogamie\">monogam<\/a> und streng territorial. Das Revier wird durch h\u00e4ufiges \u201egickern\u201c (vgl. Laut\u00e4u\u00dferungen) und durch Schaufl\u00fcge markiert. Bei diesen Schaufl\u00fcgen werden in geradem Flug die Fl\u00fcgel langsam tief nach unten und wieder nach oben geschlagen. Dringen fremde Artgenossen in das Revier ein, wird zuerst durch Rufe versucht, den Eindringling zu vertreiben, anschlie\u00dfend durch Ann\u00e4herung und weitere Rufe. Im Gegensatz zu anderen Greifv\u00f6geln erfolgen direkte Angriffe mit K\u00f6rperkontakt bei Habichten im Rahmen territorialer Auseinandersetzungen offenbar nur als allerletztes Mittel. Vermutlich ist dies darauf zur\u00fcckzuf\u00fchren, dass eine solche Auseinandersetzung wegen der auf die schnelle T\u00f6tung von relativ gro\u00dfen Wirbeltieren spezialisierten F\u00fc\u00dfe und Krallen f\u00fcr beide Parteien mit einem erheblichen Risiko verbunden ist.<\/p>\n<h3><span id=\"Brutbiologie\" class=\"mw-headline\">Brutbiologie<\/span><\/h3>\n<p>Habichte bauen gro\u00dfe, volumin\u00f6se Nester (<a title=\"Nest\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nest\">Horste<\/a>) ausschlie\u00dflich auf B\u00e4umen. Das Mindestalter der f\u00fcr den Horstbau genutzten B\u00e4ume liegt bei etwa 60 Jahren. Innerhalb gr\u00f6\u00dferer Waldgebiete bevorzugt der Habicht Altholzbest\u00e4nde mit fast 100&nbsp;% Kronenschluss, diese Best\u00e4nde sind im Sommer in Bodenn\u00e4he wegen des geringen Lichteinfalls oft sehr dunkel. F\u00fcr den Horstbau werden meist die dominanten B\u00e4ume eines Bestandes genutzt, bevorzugt an einer kleinen Schneise oder an einem Weg. Die Horste werden, meist im Wechsel mit weiteren Horsten innerhalb des Brutreviers, oft \u00fcber Jahre benutzt.<\/p>\n<p>Mit Beginn der <a title=\"Balz\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Balz\">Balz<\/a> wird der zur Brut gew\u00e4hlte Horst mit gr\u00fcnen Zweigen aufgebaut, diese Begr\u00fcnung wird bis ins sp\u00e4te <a title=\"Nestling\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nestling\">Nestlingsalter<\/a> fortgesetzt. Habichte machen eine Jahresbrut, die Eiablage erfolgt in Mitteleuropa meist Mitte M\u00e4rz bis Mitte April, die Gelegegr\u00f6\u00dfe betr\u00e4gt ein bis f\u00fcnf, meist zwei bis vier Eier. Die Eier sind ungezeichnet und blassgr\u00fcn bis blassblau. Die Jungv\u00f6gel schl\u00fcpfen nach einer Brutzeit von 37 bis 39 Tagen. Im Vergleich zu anderen Greifvogelarten (z.&nbsp;B. den <a title=\"Echte Adler\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Echte_Adler\">Echten Adlern<\/a> der Gattung <em>Aquila<\/em>, <a class=\"mw-redirect\" title=\"Bussard\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bussard\">Bussarden<\/a> oder <a title=\"Weihen (Gattung)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Weihen_%28Gattung%29\">Weihen<\/a>) sind nestjunge Habichte untereinander sehr friedlich, Verluste durch Geschwistert\u00f6tungen sind daher sehr selten. Die Jungv\u00f6gel sind mit etwa 40\u201345 Tagen fl\u00fcgge. Sie verlassen drei bis sechs Wochen nach dem Ausfliegen das elterliche <a title=\"Revier (Tier)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Revier_%28Tier%29\">Revier<\/a>.<\/p>\n<h2><span id=\"Wanderungen\" class=\"mw-headline\">Wanderungen<\/span><\/h2>\n<p>Die Art ist in Mitteleuropa <a title=\"Standvogel\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Standvogel\">Standvogel<\/a>, Jungv\u00f6gel zeigen eine ungerichtete <a class=\"mw-redirect\" title=\"Dispersionszug\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Dispersionszug\">Dispersion<\/a>. Die Ansiedlungsentfernungen zum Geburtsort liegen in Mitteleuropa meist unter 30&nbsp;km.<\/p>\n<h2><span id=\"Bestand_und_Gef.C3.A4hrdung\" class=\"mw-headline\">Bestand und Gef\u00e4hrdung<\/span><\/h2>\n<p>Da Habichte h\u00e4ufig <a title=\"Jagd\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Jagd\">jagdlich<\/a> genutzte Arten wie den <a title=\"Fasan\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Fasan\">Fasan<\/a> sowie Hausgefl\u00fcgel und <a title=\"Brieftaube\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Brieftaube\">Brieftauben<\/a> erbeuten, wurden und werden sie in weiten Teilen ihres Verbreitungsgebietes von J\u00e4gern und Kleintierz\u00fcchtern intensiv verfolgt. Innerhalb Europas wurde die Art in <a title=\"Gro\u00dfbritannien (Insel)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gro%C3%9Fbritannien_%28Insel%29\">Gro\u00dfbritannien<\/a> ausgerottet (letzte Bruten 1893 und 1938\u20131951, Wiederbesiedlung ab 1965, 1991 wurden dort wieder 230 Paare gez\u00e4hlt), in den \u00fcbrigen L\u00e4ndern wurden die Best\u00e4nde bis Ende des <a title=\"19. Jahrhundert\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/19._Jahrhundert\">19. Jahrhunderts<\/a> drastisch reduziert, eine vollst\u00e4ndige Ausrottung erfolgte jedoch in keinem weiteren Land. Im Gegensatz zu anderen Greifvogelarten (vor allem <a title=\"Seeadler (Art)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Seeadler_%28Art%29\">Seeadler<\/a> (<em>Haliaeetus albicilla<\/em>), <a title=\"Sperber (Art)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sperber_%28Art%29\">Sperber<\/a> (<em>Accipiter nisus<\/em>) und <a title=\"Wanderfalke\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wanderfalke\">Wanderfalke<\/a> (<em>Falco peregrinus<\/em>)) war der Habicht durch die europaweite Anwendung von <a class=\"mw-redirect\" title=\"DDT\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/DDT\">DDT<\/a> bis Anfang der <a title=\"1970er\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/1970er\">1970er<\/a> Jahre kaum betroffen. Nach der Unterschutzstellung des Habichts etwa ab Anfang der 1970er Jahre war in vielen Teilen Europas wie auch Deutschlands eine deutliche Bestandszunahme zu verzeichnen, beispielsweise in den <a title=\"Niederlande\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Niederlande\">Niederlanden<\/a>, <a title=\"Nordrhein-Westfalen\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nordrhein-Westfalen\">Nordrhein-Westfalen<\/a> sowie in <a title=\"Brandenburg\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Brandenburg\">Brandenburg<\/a> und <a title=\"Berlin\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Berlin\">Berlin<\/a>. Die Anzahl der Brutpaare wird in Deutschland f\u00fcr das Jahr 2014 auf 11.500\u201316.500 (davon etwa 100 in der Stadt Berlin), f\u00fcr \u00d6sterreich im Jahr 2000 auf 2000\u20132300 und f\u00fcr die Schweiz f\u00fcr 1995 auf 1400\u20131600 gesch\u00e4tzt.<\/p>\n<p>Da der Habicht auch Hausgefl\u00fcgel erbeutet, hat sich im Laufe der Jahrhunderte eine Reihe von <a title=\"Aberglaube\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Aberglaube\">abergl\u00e4ubischen<\/a> Praktiken etabliert, um diesen von <a title=\"Tauben\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tauben\">Tauben<\/a> und <a title=\"Haushuhn\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Haushuhn\">H\u00fchnern<\/a> fernzuhalten. Diese sind bzw. waren von Region zu Region unterschiedlich. In der <a title=\"Oberpfalz\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Oberpfalz\">Oberpfalz<\/a> beispielsweise sollte das Ausrei\u00dfen von drei Habichtfedern, die man anschlie\u00dfend in eine andere Gemeinde brachte, das eigene Gefl\u00fcgel vor seinen Angriffen sch\u00fctzen.<\/p>\n<p>In <a title=\"Westfalen\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Westfalen\">Westfalen<\/a> dagegen sollte es helfen, wenn man neben das junge Federvieh einen blanken Kessel setzte.<\/p>\n<p>Andere Rituale sind an die <a title=\"Ostern\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ostern\">Osterfeiertage<\/a> gebunden: Wer an <a title=\"Karfreitag\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Karfreitag\">Karfreitag<\/a> die H\u00fchner durch einen h\u00f6lzernen Reifen lie\u00df, sch\u00fctzte sie gleichfalls vor dem Habicht. Komplizierter ist ein anderes \u00fcberliefertes Ritual: Von allen auf dem Ostertisch stehenden Speisen musste etwas rund um den Hof gestreut werden, und dazu war folgender Spruch aufzusagen:<\/p>\n<dl>\n<dd><em>Habicht, Habicht<\/em><\/dd>\n<dd><em>hier gebe ich dir ein Osterlamm<\/em><\/dd>\n<dd><em>fri\u00df mir keine H\u00fchner auf<\/em><\/dd>\n<\/dl>\n<p>\u00c4hnlich wie auch f\u00fcr <a title=\"Eulen\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Eulen\">Eulen<\/a> \u00fcberliefert, sollte auch ein erjagter Habicht, der an der Stallt\u00fcr aufgeh\u00e4ngt wurde, den Hof vor <a title=\"Hexe\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hexe\">Hexen<\/a> sch\u00fctzen und andere Greifv\u00f6gel fernhalten.<\/p>\n<p>Die Stammburg der <a title=\"Habsburg\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Habsburg\">Habsburger<\/a>, die <a title=\"Habsburg (Burg)\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Habsburg_%28Burg%29\">Habsburg<\/a> im Schweizer <a title=\"Kanton Aargau\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kanton_Aargau\">Kanton Aargau<\/a>, soll nach einer Legende von ihrem Erbauer <em>Habichtsburg<\/em> genannt worden sein, als sich ein Habicht auf dem Schlossgem\u00e4uer niederlie\u00df. Wahrscheinlicher ist jedoch eine Benennung nach dem altdeutschen Wort \u201ehab\u201c\/\u201ehaw\u201c als Bezeichnung f\u00fcr \u201eFluss\u00fcbergang\u201c.<\/p>\n<p>Die <a title=\"Flagge der Azoren\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Flagge_der_Azoren\">Flagge der Azoren<\/a> f\u00fchrt einen Habicht. Er verweist darauf, dass sich der Name der Inseln von seiner <a title=\"Portugiesische Sprache\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Portugiesische_Sprache\">portugiesischen Bezeichnung<\/a> <em>A\u00e7or<\/em> ableitet. Allerdings beruht diese auf einem Fehler. Die Seeleute, die den Inseln ihren Namen gaben, hatten <a title=\"M\u00e4usebussard\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/M%C3%A4usebussard\">M\u00e4usebussarde<\/a> (<em>Buteo buteo<\/em>) auf den Inseln vorgefunden. Habichte kommen auf den Azoren nicht vor.<\/p>\n<p><span class=\"mw-headline\"><img decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-4485\" src=\"https:\/\/wildtravel.ro\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/ad_0.jpg\" alt=\"\" \/><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>foto:Mihai Baciu<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Habicht (Accipiter gentilis) ist ein Greifvogel, der zur Familie der Habichtartigen (Accipitridae) geh\u00f6rt. Das Verbreitungsgebiet der Art umfasst die arktischen bis subtropischen Zonen der Holarktis. Habichte ern\u00e4hren sich \u00fcberwiegend von kleinen bis mittelgro\u00dfen V\u00f6geln und S\u00e4ugetieren bis zu einem Gewicht von etwa 1,0&nbsp;kg. Die Art ist nicht gef\u00e4hrdet. 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