{"id":4391,"date":"2015-06-01T19:38:50","date_gmt":"2015-06-01T17:38:50","guid":{"rendered":"http:\/\/wildtravel.ro\/bird\/steppenmowe-larus-cachinnans\/"},"modified":"2015-06-01T19:48:11","modified_gmt":"2015-06-01T17:48:11","slug":"steppenmowe-larus-cachinnans","status":"publish","type":"bird","link":"https:\/\/wildtravel.ro\/de\/bird\/steppenmowe-larus-cachinnans\/","title":{"rendered":"Steppenm\u00f6we (Larus cachinnans"},"content":{"rendered":"<div class=\"wsw\">\n<p>Die <strong>Steppenm\u00f6we<\/strong> (<em>Larus cachinnans<\/em>) ist eine relativ gro\u00dfe Vogelart aus der <a title=\"Familie (Biologie)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Familie_%28Biologie%29\">Familie<\/a> der <a title=\"M\u00f6wen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/M%C3%B6wen\">M\u00f6wen<\/a> (Laridae). Sie ist im s\u00fcdlichen <a title=\"Osteuropa\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Osteuropa\">Osteuropa<\/a> und im westlichen <a class=\"mw-redirect\" title=\"Mittelasien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mittelasien\">Mittelasien<\/a> beheimatet, wo sie vom <a title=\"Schwarzes Meer\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schwarzes_Meer\">Schwarzen Meer<\/a> bis in den Osten <a title=\"Kasachstan\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kasachstan\">Kasachstans<\/a> br\u00fctet. Zerstreute Brutvorkommen gibt es jedoch auch bis nach <a title=\"Mitteleuropa\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mitteleuropa\">Mitteleuropa<\/a> hinein; die gr\u00f6\u00dften liegen in Polen. In Deutschland br\u00fctet die Art vereinzelt im Osten. Nach der Brutzeit wandern vor allem viele junge V\u00f6gel nach Nordwesten ab und sind dann zerstreut bis <a title=\"Westeuropa\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Westeuropa\">Westeuropa<\/a> zu finden. Die Haupt\u00fcberwinterungsgebiete liegen im <a title=\"Naher Osten\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Naher_Osten\">Nahen Osten<\/a>.<\/p>\n<p>Die systematische Stellung der Steppenm\u00f6we war lange umstritten, sie wurde als Unterart der <a title=\"Silberm\u00f6we\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Silberm%C3%B6we\">Silberm\u00f6we<\/a> betrachtet, danach auch als Unterart eines neuen Taxons \u201eWei\u00dfkopfm\u00f6we\u201c. 2001 wurde durch molekulargenetische Untersuchungen die <a class=\"mw-redirect\" title=\"Paraphylie\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Paraphylie\">Paraphylie<\/a> dieses Taxons festgestellt und den beiden dort vereinten Formen Steppenm\u00f6we und <a title=\"Mittelmeerm\u00f6we\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mittelmeerm%C3%B6we\">Mittelmeerm\u00f6we<\/a> Artstatus zuerkannt.<\/p>\n<h2><span id=\"Beschreibung\" class=\"mw-headline\">Beschreibung<\/span><\/h2>\n<p>Die Steppenm\u00f6we ist mit 56\u201368&nbsp;cm K\u00f6rperl\u00e4nge und einer Fl\u00fcgelspannweite von 137\u2013145&nbsp;cm etwa so gro\u00df wie eine Silberm\u00f6we. Im K\u00f6rperbau \u00e4hnelt sie jedoch der etwas kleineren Heringsm\u00f6we, mit der sie n\u00e4her verwandt ist. Sie wirkt oft schm\u00e4chtig mit relativ kleinem Kopf, schlankem, gerade nach hinten abfallendem Hinterleib und hohen Beinen. Der Kopf ist langgezogen, die Stirn flach und der Hinterkopf kantig. Der Schnabel ist wenig kr\u00e4ftig mit nur schwach ausgepr\u00e4gtem <a class=\"new\" title=\"Gonyswinkel (Seite nicht vorhanden)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?title=Gonyswinkel&amp;action=edit&amp;redlink=1\">Gonyswinkel<\/a> und langgezogenem Nasenloch. Das Auge wirkt klein und sitzt relativ weit vorne und oben am Kopf. Ein <a title=\"Sexualdimorphismus\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sexualdimorphismus\">Sexualdimorphismus<\/a> ist nicht ausgepr\u00e4gt. Junge Steppenm\u00f6wen wechseln nach dem vierten Winter ins <a title=\"Adult\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Adult\">Adultkleid<\/a>.<\/p>\n<h3><span id=\"Adulte_V.C3.B6gel\" class=\"mw-headline\">Adulte V\u00f6gel<\/span><\/h3>\n<p>Adulte Steppenm\u00f6wen im Brutkleid haben einen gelben bis gr\u00fcnlich gelben Schnabel mit orangem oder rotem <a class=\"new\" title=\"Gonysfleck (Seite nicht vorhanden)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?title=Gonysfleck&amp;action=edit&amp;redlink=1\">Gonysfleck<\/a>. Die <a title=\"Iris (Auge)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Iris_%28Auge%29\">Iris<\/a> ist meist braun bis gelbbraun, manchmal aber auch gelbgrau mit dunkler Sprenkelung, so dass das Auge zumindest aus der Distanz dunkel wirkt. In manchen Populationen \u00fcberwiegt der Anteil der V\u00f6gel mit hellen Augen. Eingeschlossen ist das Auge von einem orangen oder roten Orbitalring. Kopf, Hals, Brust, vorderer R\u00fccken, Unterseite, B\u00fcrzel und <a title=\"Steuerfeder\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Steuerfeder\">Steuerfedern<\/a> sind rein wei\u00df. Die Oberseite ist hellgrau. Ihr fehlt der bl\u00e4uliche Ton, der oft bei Silberm\u00f6wen vorhanden ist. Auf der Fl\u00fcgeloberseite f\u00e4llt ein breiter, wei\u00dfer Hinterrand auf, der im Bereich der schwarzen Fl\u00fcgelspitze als Reihe wei\u00dfer Handschwingenspitzen ausl\u00e4uft. Die \u00e4u\u00dferste Handschwinge zeigt eine sehr breite, wei\u00dfe Spitze, die vorletzte ein wei\u00dfes <a title=\"Anatomische Lage- und Richtungsbezeichnungen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Anatomische_Lage-_und_Richtungsbezeichnungen\">Subterminalfeld<\/a>. Der Schwarzanteil auf dem Handfl\u00fcgel ist kleiner als bei der Mittelmeerm\u00f6we und gr\u00f6\u00dfer als bei Silberm\u00f6wen. Die Schwarzf\u00e4rbung reicht meist bis zur f\u00fcnften Handschwinge, auf der sie nur noch als subterminale Markierung vorhanden ist. Auff\u00e4llig ist, dass das Grau des Oberfl\u00fcgels in Form sehr ausgedehnter \u201eZungen\u201c in das Schwarz des \u00e4u\u00dferen Handfl\u00fcgels hineinragt, was an den gro\u00dfenteils grauen Innenfahnen der \u00e4u\u00dferen Handschwingen liegt. Die Grundfarbe der Beine und F\u00fc\u00dfe ist grau und kann entweder eine gelbliche oder eine fleischfarbene T\u00f6nung aufweisen.<\/p>\n<p>Im Schlichtkleid zeigt der Kopf im Bereich des Nackens eine grobe, dunkle Strichelung um das Auge und auf dem Scheitel eine etwas feinere. Der Schnabel ist gr\u00fcnlichgelb. In den mattgef\u00e4rbten Gonysfleck mischen sich oft dunkle Markierungen, die manchmal bis auf den Oberschnabel reichen und eine subterminale Binde bilden.<\/p>\n<h3><span id=\"Subadulte_V.C3.B6gel\" class=\"mw-headline\">Subadulte V\u00f6gel<\/span><\/h3>\n<p>Steppenm\u00f6wen im Jugendkleid \u00e4hneln <a title=\"Juvenil\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Juvenil\">juvenilen<\/a> Mittelmeerm\u00f6wen (vor allem der \u00f6stlichen Populationen), so dass eine Unterscheidung im Feld oft besonders schwierig ist. Der Schnabel ist schwarz, das Auge dunkel; die Beine und F\u00fc\u00dfe sind fleischfarben. Kopf, Brust und Unterseite sind auf wei\u00dflichem Grund br\u00e4unlich gestrichelt. Die Strichelung verdichtet sich um das Auge herum, an Nacken, Brustseiten und Flanken. Die Oberseite und die Armdecken wirken aufgrund dunkler oder dunkel geb\u00e4nderter Federzentren und heller S\u00e4ume geschuppt. Die S\u00e4ume sind jedoch meist schmal und die dunklen Zentren relativ hell, so dass die Zeichnung im Unterschied zu der von Mittelmeerm\u00f6wen weniger kontrastreich oder verwaschen wirkt. Vom br\u00e4unlichen R\u00fccken heben sich die meist recht einfarbig dunklen <a title=\"Schirmfeder\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schirmfeder\">Schirmfedern<\/a> ab, die im distalen Drittel einen breiten, wei\u00dfen Saum zeigen, der beim sitzenden Vogel nur selten bis an die gro\u00dfen Armdecken reicht. Das Armdeckenfeld ist wie bei der Heringsm\u00f6we durch zwei helle Querb\u00e4nder gekennzeichnet. Das \u00fcbrige Fl\u00fcgelgefieder ist schw\u00e4rzlich braun. Die inneren Handschwingen sind aufgehellt und bilden im Flug ein helles Feld, das aufgrund dunkler Au\u00dfenfahnen jalousieartig streifig wirkt. Der Fl\u00fcgelhinterrand ist aufgrund heller Schwingenspitzen bis auf den mittleren Handfl\u00fcgel wei\u00df. Auf dem Unterfl\u00fcgel fallen relativ gro\u00dfe, einf\u00f6rmig wei\u00dfe Fl\u00e4chen auf. Der B\u00fcrzel zeigt einen hell gr\u00e4ulich braunen Keil, der in die wei\u00dfen, teils br\u00e4unlich geb\u00e4nderten Oberschwanzdecken \u00fcbergeht. Der wei\u00dfe Schwanz tr\u00e4gt breite, dunkle Binde, die zur Basis hin in einer feinen B\u00e4nderung ausl\u00e4uft.<\/p>\n<p>Das erste Schlichtkleid wirkt \u201evierfarbig\u201c: zum \u00fcberwiegend wei\u00dflichen Kopf und der Unterseite kontrastieren der schwarze Schnabel sowie die dunklen Schirmfedern und Handschwingen. Das R\u00fcckengefieder ist \u00fcberwiegend lichtgrau mit variierenden dunklen Markierungen und setzt sich von den graubraunen Armdecken des Jugendkleids ab, in die sich bereits einige neue, grauere Federn mischen k\u00f6nnen. Die Schnabelbasis kann bereits etwas aufgehellt sein. In den wei\u00dfen Partien des Kopfes und der Unterseite fallen eine schmutziggraue \u201eNackenkrause\u201c, eine leichte Strichelung um das Auge, von der sich die wei\u00dfen Lider abheben, eine leichte Strichelung an den Flanken und eine B\u00e4nderung der \u00e4u\u00dferen Unterschwanzdecken auf.<\/p>\n<p>Im zweiten Winter ist der Schnabel meist fleischfarben mit dunklem Vorderschnabel und heller Spitze. Einige V\u00f6gel sehen noch sehr sp\u00e4t aus wie im ersten Schlichtkleid, jedoch ist der Kontrast zwischen Mantel- und Schultergefieder und Armdecken geringer. Bei anderen V\u00f6geln ist die Oberseite bereits nahezu \u00fcberwiegend hellgrau, lediglich kleine und gro\u00dfe Armdecken sind noch braun geb\u00e4ndert. Auf den dunklen Schirmfedern sind nun sehr breite, etwas gemusterte, wei\u00dfe R\u00e4nder vorhanden. Die Oberschwanzdecken und der basale Teil des Schwanzes sind nun rein wei\u00df, der B\u00fcrzel ist hellgrau.<\/p>\n<p>Das dritte Schlichtkleid ist bereits dem adulten Winterkleid sehr \u00e4hnlich, allerdings ist der Schnabel noch nicht ausgef\u00e4rbt und tr\u00e4gt eine dunkle Subterminalbinde. Im Bereich der Handdecken finden sich noch viele schw\u00e4rzliche Federn und auf dem Schwanz sind noch Reste einer dunklen Binde vorhanden. Im vierten Winter deuten allenfalls noch ausgedehnte dunkle Markierungen im Bereich des Vorderschnabels auf nicht adulten Vogel hin.<\/p>\n<h2><span id=\"Verbreitung\" class=\"mw-headline\">Verbreitung<\/span><\/h2>\n<p>Die Hauptbrutverbreitung der Steppenm\u00f6we reicht etwa vom <a title=\"Bosporus\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bosporus\">Bosporus<\/a> ostw\u00e4rts bis zum <a title=\"Saissansee\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Saissansee\">Saissansee<\/a> im Osten <a title=\"Kasachstan\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kasachstan\">Kasachstans<\/a>. Die S\u00fcdgrenze der Verbreitung verl\u00e4uft \u00fcber den Nordteil des Schwarzen Meeres, das <a title=\"Asowsches Meer\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Asowsches_Meer\">Asowschen Meer<\/a> und die Binnenseen des n\u00f6rdlichen <a title=\"Kaukasusvorland\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kaukasusvorland\">Kaukasusvorlandes<\/a> zum <a title=\"Kaspisches Meer\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kaspisches_Meer\">Kaspischen Meer<\/a>, wo die Art s\u00fcdw\u00e4rts bis auf H\u00f6he der s\u00fcdlichen Mitte br\u00fctet, \u00fcber den <a title=\"Aralsee\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Aralsee\">Aral<\/a>&#8211; und den <a title=\"Balchaschsee\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Balchaschsee\">Balchaschsee<\/a> bis etwa zum <a title=\"Yssykk\u00f6l\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Yssykk%C3%B6l\">Yssykk\u00f6l<\/a>. Im Norden siedelt die Steppenm\u00f6we entlang der Unterl\u00e4ufe von <a title=\"Dnister\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Dnister\">Dnister<\/a>, <a title=\"Dnepr\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Dnepr\">Dnepr<\/a> und <a title=\"Wolga\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wolga\">Wolga<\/a>. In Russland kommt sie nordw\u00e4rts noch zerstreut bis <a title=\"Moskau\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Moskau\">Moskau<\/a> vor. Seit 1979 br\u00fctet sie auch in der Region um <a title=\"Bukarest\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bukarest\">Bukarest<\/a> und hat sich seither \u00fcber die mitteleurop\u00e4ischen Flusssysteme in zerstreuten Vorkommen bis Ungarn, Wei\u00dfrussland, Tschechien, S\u00fcddeutschland und Polen ausgebreitet.<\/p>\n<h2><span id=\"Lebensraum\" class=\"mw-headline\">Lebensraum<\/span><\/h2>\n<p>Die Bruthabitate der Steppenm\u00f6we liegen auf Inseln, in <a title=\"Lagune\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Lagune\">Lagunen<\/a> und <a title=\"\u00c4stuar\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/%C3%84stuar\">\u00c4stuaren<\/a> an der <a title=\"Liman\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Liman\">Limank\u00fcste<\/a> des Schwarzen Meeres und am Kaspischen Meer sowie an Binnenseen in Steppen und Halbw\u00fcsten, seltener auch an Fl\u00fcssen und deren Altwassern. Die Nistpl\u00e4tze finden sich an unzug\u00e4nglichen Orten wie Inselchen, Sandd\u00fcnen oder freien Fl\u00e4chen innerhalb von dichten R\u00f6hrichten. Es handelt sich meist um vegetationsarme Stellen, teils wird aber auch der Schatten von Str\u00e4uchern genutzt. An der bulgarischen Schwarzmeerk\u00fcste und in Bukarest nistet die Art gelegentlich auf D\u00e4chern.<\/p>\n<p>Au\u00dferhalb der Brutzeit kommt die Steppenm\u00f6we an allen K\u00fcstenformen und Binnengew\u00e4ssern vor.<\/p>\n<h2><span id=\"Bestand\" class=\"mw-headline\">Bestand<\/span><\/h2>\n<p>Der europ\u00e4ische Gesamtbestand der Steppenm\u00f6we bel\u00e4uft sich auf 30.000 bis 50.000 Brutpaare. Die gr\u00f6\u00dften Populationen finden sich in S\u00fcdrussland, im S\u00fcden der Ukraine sowie Rum\u00e4nien und Aserbaidschan. Der mitteleurop\u00e4ische Verbreitungsschwerpunkt ist Polen, wo zu Beginn des 21. Jahrhunderts 230 bis 240 Brutpaare vorkamen.<\/p>\n<h2><span id=\"Systematik\" class=\"mw-headline\">Systematik<\/span><\/h2>\n<p>Die Steppenm\u00f6we wurde fr\u00fcher als Unterart der sehr \u00e4hnlichen <a title=\"Silberm\u00f6we\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Silberm%C3%B6we\">Silberm\u00f6we<\/a> angesehen. In den 1980er Jahren wurden dann die im <a title=\"Adult\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Adult\">Adultkleid<\/a> gelbbeinigen Populationen in ein <a title=\"Taxon\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Taxon\">Taxon<\/a> namens \u201eWei\u00dfkopfm\u00f6we\u201c (<em>Larus cachinnans<\/em>) abgegliedert \u2013 ein Name, der recht zutreffend ist, da die V\u00f6gel in den ersten Jahren im Unterschied zur Silberm\u00f6we sehr \u201ewei\u00dfk\u00f6pfig\u201c wirken. Um die Jahrtausendwende herum wurde aber aufgrund von genetischen Untersuchungen festgestellt, dass die \u201eWei\u00dfkopfm\u00f6we\u201c ein <a class=\"mw-redirect\" title=\"Paraphyletisch\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Paraphyletisch\">paraphyletisches<\/a> Taxon ist. Es wurde daher in die <a title=\"Mittelmeerm\u00f6we\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mittelmeerm%C3%B6we\">Mittelmeerm\u00f6we<\/a> (<em>Larus michahellis<\/em>) und die Steppenm\u00f6we (<em>Larus cachinnans<\/em>) aufgespalten. Die angenommene Unterart <em>L. c. omissus<\/em> stellte sich hingegen als gelbbeinige Variet\u00e4t der Silberm\u00f6we heraus. Weiterhin wurde festgestellt, dass die Steppenm\u00f6we n\u00e4her mit der <a title=\"Heringsm\u00f6we\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Heringsm%C3%B6we\">Heringsm\u00f6we<\/a> als mit der Silberm\u00f6we verwandt ist.<\/p>\n<p>Umstritten war auch einige Zeit die Zugeh\u00f6rigkeit zweier Formen aus West- und S\u00fcdsibirien \u2013 <em><a title=\"Heringsm\u00f6we\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Heringsm%C3%B6we#L._f._barabensis\">barabensis<\/a><\/em> und <em>mongolicus<\/em>. Wegen zahlreicher \u00e4u\u00dferer \u00c4hnlichkeiten wurden sie zeitweise zur Steppenm\u00f6we gestellt. Molekulargenetischen Untersuchungen zufolge steht <em>barabensis<\/em> aber der Heringsm\u00f6we (und vor allem deren Unterart <em><a title=\"Heringsm\u00f6we\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Heringsm%C3%B6we#L._f._heuglini_.28Tundram.C3.B6we.29\">L. f. heuglini<\/a><\/em>) nahe und wird heute meist als Unterart derselben angesehen, <em>mongolicus<\/em> wird hingegen als Unterart zur <a class=\"new\" title=\"Ostsibirienm\u00f6we (Seite nicht vorhanden)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?title=Ostsibirienm%C3%B6we&amp;action=edit&amp;redlink=1\">Ostsibirienm\u00f6we<\/a> (<em>Larus vegae<\/em>) gestellt. Die Steppenm\u00f6we ist demnach <a title=\"Monotypisch\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Monotypisch\">monotypisch<\/a>. V\u00f6gel der Steppenm\u00f6wenpopulation \u00f6stlich des Kaspischen Meeres sind <em>Larus fuscus barabensis<\/em> sehr \u00e4hnlich und eine sichere Bestimmung ist oft nicht m\u00f6glich. Die genauen Unterscheidungsm\u00f6glichkeiten zwischen den Formen sowie deren genaue Verbreitung und \u00dcberschneidung bed\u00fcrfen weiterer Untersuchungen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-3075\" src=\"http:\/\/wildtravel.ro\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/kii.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><em>foto:Mihai Baciu<br \/><\/em><\/p>\n<\/div>\n<div>\n<div style=\"color: #000000; background-color: transparent; text-align: left; text-decoration: none;\"><br style=\"color: #000000; background-color: transparent; text-align: left; text-decoration: none;\" \/><\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Steppenm\u00f6we (Larus cachinnans) ist eine relativ gro\u00dfe Vogelart aus der Familie der M\u00f6wen (Laridae). 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