{"id":4382,"date":"2015-05-26T20:02:25","date_gmt":"2015-05-26T18:02:25","guid":{"rendered":"http:\/\/wildtravel.ro\/bird\/schlangenadler-circaetus-gallicus\/"},"modified":"2015-05-26T20:28:16","modified_gmt":"2015-05-26T18:28:16","slug":"schlangenadler-circaetus-gallicus","status":"publish","type":"bird","link":"https:\/\/wildtravel.ro\/de\/bird\/schlangenadler-circaetus-gallicus\/","title":{"rendered":"Schlangenadler (Circaetus gallicus)"},"content":{"rendered":"<p>Der <strong>Schlangenadler<\/strong> (<em>Circaetus gallicus<\/em>) ist ein eher gro\u00dfer, langfl\u00fcgeliger Vertreter der <a title=\"Gattung (Biologie)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gattung_%28Biologie%29\">Gattung<\/a> <a class=\"new\" title=\"Schlangenadler (Gattung) (Seite nicht vorhanden)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?title=Schlangenadler_%28Gattung%29&amp;action=edit&amp;redlink=1\">Schlangenadler<\/a> (<em>Circaetus<\/em>) innerhalb der <a title=\"Familie (Biologie)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Familie_%28Biologie%29\">Familie<\/a> der <a title=\"Habichtartige\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Habichtartige\">Habichtartigen<\/a> (Accipitridae). Als einzige Art der sonst nur in Afrika s\u00fcdlich der Sahara vorkommenden Gattung br\u00fctet der Schlangenadler auch in Europa und in Zentralasien.<\/p>\n<p>Unter den europ\u00e4ischen Greifv\u00f6geln ist er mit seiner fast ausschlie\u00dflichen Reptiliennahrung ein Ern\u00e4hrungsspezialist und in seinem Vorkommen entsprechend eng an ein ausreichendes Angebot an Schlangen und Eidechsen gebunden. Die in der <a title=\"Pal\u00e4arktis\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Pal%C3%A4arktis\">Pal\u00e4arktis<\/a> br\u00fctenden Schlangenadler sind <a title=\"Langstreckenzieher\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Langstreckenzieher\">Langstreckenzieher<\/a> mit \u00dcberwinterungsgebieten in der <a title=\"Sahelzone\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sahelzone\">Sahelzone<\/a> s\u00fcdlich der <a title=\"Sahara\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sahara\">Sahara<\/a>. Trotz eines sehr gro\u00dfen und zum Teil stark fragmentierten Verbreitungsgebietes werden zur Zeit keine Unterarten allgemein anerkannt. Nach starken Bestandsr\u00fcckg\u00e4ngen im 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts scheinen die verbliebenen Best\u00e4nde zur Zeit auf relativ niedrigem Niveau stabil zu sein.<\/p>\n<h2><span id=\"Aussehen\" class=\"mw-headline\">Aussehen<\/span><\/h2>\n<p>Der Schlangenadler ist mit einer Spannweite von bis zu 188&nbsp;Zentimetern und einer Gesamtl\u00e4nge von 62\u221270&nbsp;Zentimetern ein recht gro\u00dfer Greifvogel. Er \u00e4hnelt im Flugbild etwas einem sehr hellen <a title=\"M\u00e4usebussard\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/M%C3%A4usebussard\">M\u00e4usebussard<\/a>, ist aber bedeutend gr\u00f6\u00dfer als dieser. Auf Grund seiner Gr\u00f6\u00dfe, seiner auf der Unterseite sehr hellen, fast zeichnungslosen Erscheinung, der langen, breiten Fl\u00fcgel und des durch Schweben und <a title=\"R\u00fcttelflug\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/R%C3%BCttelflug\">R\u00fctteln<\/a> gekennzeichneten Flugstiles ist die Art meist auch aus gr\u00f6\u00dferen Distanzen relativ leicht zu bestimmen.&nbsp; Schwieriger ist die Bestimmung allerdings im afrikanischen Winterquartier, wo mit dem <a class=\"new\" title=\"Beaudouin-Schlangenadler (Seite nicht vorhanden)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?title=Beaudouin-Schlangenadler&amp;action=edit&amp;redlink=1\">Beaudouin-Schlangenadler<\/a> (<em>Circaetus beaudouini<\/em>) eine sehr \u00e4hnliche Art verbreitet ist, die lange als <a title=\"Unterart\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Unterart\">Unterart<\/a> von <em>C. gallicus<\/em> galt. Dieser ist jedoch insgesamt dunkler und auf der Unterseite deutlich braungrau geb\u00e4ndert. Die Unterfl\u00fcgeldecken sind zimtbraun geflockt.<\/p>\n<p>Auf der Oberseite sind Schlangenadler graubraun; Zeichnungsmerkmale wie die helleren Randungen der Oberfl\u00fcgeldecken sind nur aus unmittelbarer N\u00e4he zu erkennen. Die Armschwingen sind dunkelbraun, die Handschwingen auf der Oberseite fast schwarz. Diese F\u00e4rbungsunterschiede erzeugen beim fliegenden Vogel in der Obersicht einen deutlichen Farbkontrast zwischen den relativ hellen, mit Wei\u00df gesprenkelten Oberfl\u00fcgeldecken und den dunkleren Arm- bzw. fast schwarzen Handschwingen. Der Kopf wirkt beim sitzenden Adler sehr gro\u00df; die stark nach vorne ausgerichteten, gro\u00dfen Augen mit gelber Iris erscheinen fast eulenartig. Im Flug ist dieses Merkmal nicht auff\u00e4llig. Auf der Unterseite sind Schlangenadler meist sehr hell. Die Unterfl\u00fcgeldecken sind undeutlich br\u00e4unlich gefleckt und gezont, die Arm- und Handschwingen sind dunkelgrau gerandet; die Spitzen der Handschwingen sind grauschwarz. Oft sind Kehle und Brust deutlich zimtbraun gef\u00e4rbt, was einen kapuzenartigen Eindruck bewirken kann, doch erscheint dieses Merkmal nicht bei allen V\u00f6geln. Der mittellange, eher schmale Schwanz weist eine undeutliche, dreifache, dunkle B\u00e4nderung auf; aus gr\u00f6\u00dferer Entfernung wirkt er jedoch fast zeichnungslos. Bauch, Stei\u00df und Hosen sind auf sehr hellem Grund in sehr unterschiedlicher Intensit\u00e4t hellbraun gefleckt. Die gr\u00fcnlichgrauen Beine sind ab dem <a class=\"mw-redirect\" title=\"Intertarsalgelenk\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Intertarsalgelenk\">Intertarsalgelenk<\/a> nicht befiedert, die Krallen sind schwarz.<\/p>\n<p>Die Geschlechter unterscheiden sich in der F\u00e4rbung kaum. Auch der bei Greifv\u00f6geln h\u00e4ufige Gr\u00f6\u00dfendimorphismus zugunsten der Weibchen ist nur ganz schwach ausgepr\u00e4gt. Allerdings sind Weibchen mit bis zu 2,3&nbsp;Kilogramm K\u00f6rpergewicht im Durchschnitt um 20&nbsp;Prozent schwerer als M\u00e4nnchen.&nbsp; Auch das Jugendgefieder ist dem der ausgef\u00e4rbten Schlangenadler sehr \u00e4hnlich. Als einziges gutes Unterscheidungsmerkmal kann eine helle, linienartige Zeichnung dienen, die die Gro\u00dfen Deckfedern von den Schwingen trennt; dieses, nur in der Obersicht erkennbare Merkmal, ist bei ausgef\u00e4rbten V\u00f6geln nicht mehr vorhanden. Schlangenadler fliegen mit flachen, sehr langsamen und kr\u00e4ftigen Fl\u00fcgelschl\u00e4gen. Ihre Flugbewegungen wirken verz\u00f6gert, fast wie in Zeitlupe.&nbsp; Sie stehen oft in waagrechter Fl\u00fcgellage im Wind, und r\u00fctteln auch h\u00e4ufig und ausdauernd. Im Gleiten sind die Fl\u00fcgel im <a title=\"Fl\u00fcgel (Vogel)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Fl%C3%BCgel_%28Vogel%29\">Handgelenk<\/a> stark abgewinkelt und vorgestreckt.<\/p>\n<h3><span id=\"Stimme\" class=\"mw-headline\">Stimme<\/span><\/h3>\n<p>Die Rufe des M\u00e4nnchens sind \u00fcberraschend melodi\u00f6s; entfernt erinnern sie an das Fl\u00f6ten eines <a title=\"Pirol (Art)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Pirol_%28Art%29\">Pirols<\/a>. H\u00e4ufigster Ruf ist ein zweisilbiges <em>Kiiii-jo<\/em> bei dem die erste Silbe langgezogen und stark betont, die zweite Silbe vollt\u00f6nend und kurz abklingt (<a class=\"external text\" href=\"http:\/\/www.birdsongs.it\/songs\/circaetus_gallicus\/call1.wav\" rel=\"nofollow\">H\u00f6rbeispiel<\/a>; <a title=\"RIFF WAVE\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/RIFF_WAVE\">WAV<\/a>; 153&nbsp;kB). Er ist vor allem beim Anflug an den Horst zu h\u00f6ren. Das Grundmuster dieses Rufes wird situationsbedingt vielf\u00e4ltig abgewandelt und kann an Rufe des <a title=\"Schwarzspecht\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schwarzspecht\">Schwarzspechtes<\/a> und des <a title=\"Fischadler\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Fischadler\">Fischadlers<\/a> erinnern. Am Horst selbst ruft das M\u00e4nnchen in meist zweisilbigen Ruffolgen, die eine glockenartige oder <a class=\"mw-redirect\" title=\"Xylophon\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Xylophon\">xylophonartige<\/a> Tonf\u00e4rbung aufweisen. Besonders weiche <em>i-joa<\/em>\u2212Laute werden in Partnern\u00e4he ge\u00e4u\u00dfert und dr\u00fccken besondere Vertrautheit aus. Weibchen rufen weniger h\u00e4ufig und weniger wohlt\u00f6nend in sehr \u00e4hnlichen phonetischen Mustern; h\u00e4ufig h\u00f6rt man beide Partner minutenlang im Duett (<a class=\"external text\" href=\"http:\/\/www.birdsongs.it\/songs\/circaetus_gallicus\/call3.mp3\" rel=\"nofollow\">H\u00f6rbeispiel<\/a>; MP3; 806&nbsp;kB).<\/p>\n<h2><span id=\"Verbreitung_und_Lebensraum\" class=\"mw-headline\">Verbreitung und Lebensraum<\/span><\/h2>\n<div class=\"thumb tright\">\n<div class=\"thumbinner\" style=\"width: 402px;\"><a class=\"image\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Datei:Circaetus_gallicus_distr.png\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"thumbimage\" src=\"http:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/thumb\/5\/54\/Circaetus_gallicus_distr.png\/400px-Circaetus_gallicus_distr.png\" alt=\"\" width=\"400\" height=\"233\" data-file-width=\"2048\" data-file-height=\"1191\" \/><\/a><\/p>\n<div class=\"thumbcaption\">&nbsp;<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"thumb tright\">\n<div class=\"thumbinner\" style=\"width: 402px;\">\n<div class=\"thumbcaption\">Verbreitung des Schlangenadlers<br \/> <strong>orange<\/strong>: Brutgebiete der ziehenden Populationen<br \/> <strong>gr\u00fcn<\/strong>: Standvogel<br \/> <strong>blau<\/strong>: \u00dcberwinterungsgebiete<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>Die Brutgebiete des Schlangenadlers liegen vor allem in der s\u00fcdlichen <a title=\"Pal\u00e4arktis\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Pal%C3%A4arktis\">West- und Zentralpal\u00e4arktis<\/a> sowie auf dem <a title=\"Indischer Subkontinent\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Indischer_Subkontinent\">Indischen Subkontinent<\/a>. Nur in Nordosteuropa erreichen die Brutvorkommen der Art 60\u00b0 n\u00f6rdliche Breite. Von diesem nirgendwo geschlossenen Verbreitungsgebiet isoliert ist der Schlangenadler in einigen Regionen der <a title=\"Arabische Halbinsel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Arabische_Halbinsel\">Arabischen Halbinsel<\/a>, in der <a title=\"Innere Mongolei\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Innere_Mongolei\">Inneren Mongolei<\/a>, sowie auf einigen der <a title=\"Kleine Sundainseln\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kleine_Sundainseln\">Kleinen Sundainseln<\/a> Brutvogel. Die Schlangenadler der Kleinen Sundainseln wurden lange Zeit f\u00fcr \u00dcberwinterer zentralasiatischer Populationen gehalten, es handelt sich tats\u00e4chlich aber um Brutvorkommen dort sesshafter V\u00f6gel.&nbsp;<\/p>\n<p>In der West- und Zentralpal\u00e4arktis kommt der Schlangenadler in den <a class=\"mw-redirect\" title=\"Maghrebstaaten\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Maghrebstaaten\">Maghrebstaaten<\/a>, auf gro\u00dfen Teilen der <a title=\"Iberische Halbinsel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Iberische_Halbinsel\">Iberischen Halbinsel<\/a>, Teilen Zentral- und S\u00fcdfrankreichs, sowie ostw\u00e4rts \u00fcber die <a class=\"mw-redirect\" title=\"Apenninhalbinsel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Apenninhalbinsel\">Apenninhalbinsel<\/a>, die <a title=\"Balkanhalbinsel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Balkanhalbinsel\">Balkanhalbinsel<\/a>, <a title=\"Kleinasien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kleinasien\">Kleinasien<\/a> und Teilen der <a title=\"Kaukasus\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kaukasus\">Kaukasusregion<\/a> bis ins <a class=\"mw-redirect\" title=\"Elbursgebirge\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Elbursgebirge\">Elburs<\/a>&#8211; und <a class=\"mw-redirect\" title=\"Zagrosgebirge\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Zagrosgebirge\">Zagrosgebirge<\/a> vor. Brutvorkommen bestehen in <a title=\"Israel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Israel\">Israel<\/a> und, soweit bekannt weitaus kleinere, in <a title=\"Libanon\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Libanon\">Libanon<\/a>, in <a title=\"Syrien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Syrien\">Syrien<\/a>, <a title=\"Jordanien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Jordanien\">Jordanien<\/a> sowie im n\u00f6rdlichen Teil der <a class=\"mw-redirect\" title=\"Sinaihalbinsel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sinaihalbinsel\">Sinaihalbinsel<\/a>.<\/p>\n<p>In Ost- und Nordosteuropa liegen die Brutvorkommen vor allem in <a title=\"Wei\u00dfrussland\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wei%C3%9Frussland\">Wei\u00dfrussland<\/a>, der <a title=\"Ukraine\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ukraine\">Ukraine<\/a> und im europ\u00e4ischen Teil Russlands, von wo sich das Verbreitungsgebiet nach <a title=\"Zentralasien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Zentralasien\">Zentralasien<\/a> etwa bis zum Ostrand des <a title=\"Balchaschsee\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Balchaschsee\">Balchaschsees<\/a> fortsetzt. Die am weitesten nach Norden vorgeschobenen Vorkommen liegen in den <a title=\"Baltische Staaten\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Baltische_Staaten\">Baltischen Staaten<\/a> sowie in Russland n\u00f6rdlich von <a title=\"Sankt Petersburg\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sankt_Petersburg\">Sankt Petersburg<\/a>.<\/p>\n<p>Mitteleuropa lag immer im Grenzbereich des Verbreitungsgebietes, allein in Norditalien, <a title=\"Slowenien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Slowenien\">Slowenien<\/a>, der <a title=\"Slowakei\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Slowakei\">Slowakei<\/a> und <a title=\"Ungarn\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ungarn\">Ungarn<\/a> bestehen kleine Brutvorkommen. In der <a class=\"mw-redirect\" title=\"S\u00fcdschweiz\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/S%C3%BCdschweiz\">S\u00fcdschweiz<\/a> werden in den letzten Jahren wieder vermehrt Schlangenadler beobachtet; 2012 br\u00fctete ein Schlangenadlerpaar erstmals im Wallis.&nbsp; Beobachtungen umherschweifender Schlangenadler kommen im zentralen und n\u00f6rdlichen Mitteleuropa zwar regelm\u00e4\u00dfig, jedoch selten vor; \u00fcberraschend war 1999 die Sichtung eines Exemplares auf den <a title=\"Scilly-Inseln\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Scilly-Inseln\">Scilly-Inseln<\/a>.<\/p>\n<p>Wesentlichste Voraussetzung f\u00fcr ein Brutvorkommen dieser Art ist ein ausreichendes Angebot an Reptilien, insbesondere an Schlangen, sowie an einzelnen B\u00e4umen zur Horstanlage. So besiedelt die Art in weiten Teilen ihres Verbreitungsgebietes trockene, w\u00e4rmebeg\u00fcnstigte, nur sp\u00e4rlich bewachsene und felsige Gebiete, wie mediterrane <a title=\"Macchie\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Macchie\">Macchien<\/a>, <a class=\"mw-redirect\" title=\"Garrigue\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Garrigue\">Garriguen<\/a> und \u00e4hnliche Vegetationsformen, wie die im Osten der Mittelmeerk\u00fcste h\u00e4ufige <a title=\"Phrygana\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Phrygana\">Phrygana<\/a>. Sonnenbeschienene Bergh\u00e4nge sowie insgesamt stark reliefiertes Terrain sind besonders g\u00fcnstige Landschaftsstrukturen. Daneben erscheint er auch in lockeren Kiefern- und Laubmischw\u00e4ldern, solange Freifl\u00e4chen zum Jagen vorhanden sind, gelegentlich auch im extensiv genutzten Kulturland. Im Osten seines Verbreitungsgebietes besiedelt er haupts\u00e4chlich vereinzelt mit B\u00e4umen bestandene Steppengebiete, im Norden auch dichtere W\u00e4lder und flussbegleitende Geh\u00f6lze, vor allem, wenn sie an gr\u00f6\u00dfere Heide- oder Moorfl\u00e4chen grenzen. Im Winterquartier erscheint die Art in <a class=\"mw-redirect\" title=\"Semiarid\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Semiarid\">semiariden<\/a> Gebieten wie <a title=\"Savanne\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Savanne\">Trocken- und Dornenbuschsavannen<\/a>.<\/p>\n<p>Die Brutgebiete des Schlangenadlers reichen vom Meeresniveau bis in H\u00f6hen von etwa 2000 Metern , vereinzelt, wie in <a title=\"Marokko\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Marokko\">Marokko<\/a> und in Indien, sogar noch etwas h\u00f6her.<\/p>\n<p>Der Raumbedarf der Art ist meist gro\u00df. In einer spanischen Untersuchung wurden im Durchschnitt 36&nbsp;Quadratkilometer gro\u00dfe <a title=\"Aktionsraum\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Aktionsraum\">Aktionsr\u00e4ume<\/a> festgestellt, eine \u00e4hnliche Gr\u00f6\u00dfe ergab eine Studie in Italien.&nbsp; Innerhalb des Aktionsraumes wird ein unterschiedlich gro\u00dfes, meist aber mindestens 2&nbsp;Kilometer im Umkreis umfassendes Areal gegen\u00fcber Artgenossen energisch verteidigt; auch der minimale Horstabstand liegt in diesem Distanzbereich, nur in \u00e4u\u00dferst dicht besiedelten Gebieten, wie etwa dem <a title=\"Evros (Regionalbezirk)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Evros_%28Regionalbezirk%29#Natur\">Dadia-Wald<\/a> in Nordost-Griechenland wurden geringere Horstabst\u00e4nde gemessen.<\/p>\n<h3><span id=\"Wanderungen\" class=\"mw-headline\">Wanderungen<\/span><\/h3>\n<p>Die Schlangenadler der Pal\u00e4arktis sind mehrheitlich Zugv\u00f6gel, jene des Indischen Subkontinents und der Kleinen Sundainseln Standv\u00f6gel. Auch einige Adler S\u00fcdspaniens und Nordwestafrikas verbleiben im Brutgebiet. Die \u00dcberwinterungsgebiete liegen in einem relativ schmalen G\u00fcrtel in der <a title=\"Sahelzone\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sahelzone\">Sahelzone<\/a> s\u00fcdlich der <a title=\"Sahara\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sahara\">Sahara<\/a> und n\u00f6rdlich des <a title=\"\u00c4quator\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/%C3%84quator\">\u00c4quators<\/a> von <a title=\"Senegal\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Senegal\">Senegal<\/a> ostw\u00e4rts bis <a title=\"\u00c4thiopien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/%C3%84thiopien\">\u00c4thiopien<\/a>. Die Schlangenadler verlassen ab Ende August die Brutgebiete; ab Mitte September kommt es zu Zugkonzentrationen bei <a title=\"Gibraltar\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gibraltar\">Gibraltar<\/a>, am <a title=\"Bosporus\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bosporus\">Bosporus<\/a> und in Israel. Wo die Zugscheide zwischen Ost- und Westziehern liegt, ist nicht bekannt. Die norditalienischen V\u00f6gel ziehen zuerst nach Nordwesten und biegen erst an der franz\u00f6sischen Mittelmeerk\u00fcste nach S\u00fcdwesten ab; die mittel- und s\u00fcditalienischen \u00fcberqueren das Mittelmeer an der Engstelle zwischen <a title=\"Sizilien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sizilien\">Sizilien<\/a> und <a class=\"mw-redirect\" title=\"Cap Bon\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Cap_Bon\">Cap Bon<\/a>. Wo die Schlangenadler der Inneren Mongolei \u00fcberwintern, ist nicht bekannt. Der Heimzug erfolgt auf den gleichen Routen, jedoch in <a title=\"Breitfrontzug\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Breitfrontzug\">breiterer Front<\/a>, sodass es zu keinen besonderen Zugkonzentrationen an den bekannten Engstellen kommt. Die ersten Adler treffen bereits im M\u00e4rz im Brutgebiet ein, Mitte April ist der Heimzug abgeschlossen.<\/p>\n<p>Ein <a title=\"Telemetrie\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Telemetrie\">besenderter<\/a> adulter Schlangenadler legte die 4700&nbsp;Kilometer lange Strecke von seinem Brutgebiet in Frankreich ins \u00dcberwinterungsgebiet in <a title=\"Niger\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Niger\">Niger<\/a> in 20&nbsp;Tagen zur\u00fcck; die gr\u00f6\u00dfte Tagestrecke betrug 467&nbsp;Kilometer.<\/p>\n<h2><span id=\"Nahrung_und_Nahrungserwerb\" class=\"mw-headline\">Nahrung und Nahrungserwerb<\/span><\/h2>\n<p>Die Nahrung des Schlangenadlers besteht fast ausschlie\u00dflich aus <a title=\"Schlangen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schlangen\">Schlangen<\/a>. Daneben spielen andere Reptilien, S\u00e4ugetiere und V\u00f6gel nur eine untergeordnete Rolle. Gelegentlich werden auch <a title=\"Wirbellose\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wirbellose\">Wirbellose<\/a> wie <a title=\"Schnecken\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schnecken\">Schnecken<\/a> und <a title=\"W\u00fcrmer\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/W%C3%BCrmer\">W\u00fcrmer<\/a>, fallweise auch <a title=\"K\u00e4fer\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/K%C3%A4fer\">K\u00e4fer<\/a> und andere gro\u00dfe <a title=\"Insekten\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Insekten\">Insekten<\/a> gefressen.<\/p>\n<p>Unter den Schlangen bevorzugt die Art gr\u00f6\u00dfere Exemplare mit etwa einem Meter L\u00e4nge, in Indien wurden sogar Exemplare mit einer L\u00e4nge von \u00fcber 1,8&nbsp;Metern als Beutetiere festgestellt.&nbsp; Jungtiere werden mit entsprechend kleineren Tieren gef\u00fcttert. In Europa \u00fcberwiegen <a class=\"mw-redirect\" title=\"Zornnatter\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Zornnatter\">Zornnattern<\/a>, Kletternattern, wie die <a title=\"\u00c4skulapnatter\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/%C3%84skulapnatter\">\u00c4skulapnatter<\/a>, <a title=\"Pfeilnatter\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Pfeilnatter\">Pfeilnatter<\/a> und <a title=\"Leopardnatter\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Leopardnatter\">Leopardnatter<\/a> sowie <a class=\"mw-redirect\" title=\"Eidechsennatter\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Eidechsennatter\">Eidechsennattern<\/a> und Schwimmnattern, wie <a title=\"Ringelnatter\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ringelnatter\">Ringelnatter<\/a> und <a title=\"Vipernatter\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Vipernatter\">Vipernattern<\/a> im Beutespektrum. <a title=\"Glattnattern\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Glattnattern\">Glattnattern<\/a> und <a title=\"W\u00fcrfelnatter\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/W%C3%BCrfelnatter\">W\u00fcrfelnattern<\/a> f\u00e4ngt er weniger h\u00e4ufig, auch <a class=\"mw-redirect\" title=\"Ottern\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ottern\">Ottern<\/a>, wie <a title=\"Kreuzotter\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kreuzotter\">Kreuzotter<\/a> oder <a title=\"Aspisviper\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Aspisviper\">Aspisviper<\/a> finden sich ebenfalls seltener unter den Beutetieren. Offenbar bevorzugt er ungiftige Arten, doch erbeutet er auch Giftschlangen.&nbsp; Im <a title=\"Evros (Regionalbezirk)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Evros_%28Regionalbezirk%29\">Wald von Dadia<\/a> machten Ringelnattern fast die H\u00e4lfte der erbeuteten Schlangen aus, gefolgt von Eidechsennattern. Die im Gebiet nicht seltene <a title=\"Europ\u00e4ische Hornotter\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Europ%C3%A4ische_Hornotter\">Europ\u00e4ische Hornotter<\/a> wurde wahrscheinlich auf Grund ihrer Kleinheit nicht erbeutet. \u00dcber das Beutespektrum der zentralasiatischen, der indischen und der s\u00fcdostasiatischen Populationen ist nichts bekannt; auch \u00fcber die Beutetiere im Winterquartier liegen keine detaillierten Informationen vor.<\/p>\n<p>Neben dieser Schlangennahrung, die quantitativ bei weitem \u00fcberwiegt, werden alle im Brutgebiet erreichbaren Eidechsen inklusive <a title=\"Blindschleiche\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Blindschleiche\">Blindschleiche<\/a> und <a title=\"Scheltopusik\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Scheltopusik\">Scheltopusik<\/a>, geschlagen. Im Dadia-Wald, in dem 8 verschiedene Eidechsen vorkommen, wurden mit dem Scheltopusik und der <a title=\"\u00d6stliche Smaragdeidechse\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/%C3%96stliche_Smaragdeidechse\">\u00d6stlichen Smaragdeidechse<\/a> allerdings nur die beiden gr\u00f6\u00dften als Beutetiere festgestellt. . Auch einige Arten der <a title=\"Geckos\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Geckos\">Geckos<\/a>, <a title=\"Schildkr\u00f6ten\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schildkr%C3%B6ten\">Schildkr\u00f6ten<\/a> sowie kleine <a title=\"Warane\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Warane\">Warane<\/a> sowie <a title=\"Amphibien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Amphibien\">Amphibien<\/a> wie <a title=\"Froschlurche\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Froschlurche\">Fr\u00f6sche<\/a> und <a title=\"Kr\u00f6ten\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kr%C3%B6ten\">Kr\u00f6ten<\/a> werden gelegentlich verspeist. Kleins\u00e4uger wie <a title=\"M\u00e4use\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/M%C3%A4use\">M\u00e4use<\/a>, <a title=\"Spitzm\u00e4use\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Spitzm%C3%A4use\">Spitzm\u00e4use<\/a>, <a title=\"Hamster\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hamster\">Hamster<\/a>, <a title=\"Ratten\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ratten\">Ratten<\/a> und <a title=\"Kaninchen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kaninchen\">Kaninchen<\/a> geh\u00f6ren zur zwar seltenen, aber doch regelm\u00e4\u00dfigen Schlangenadlerbeute, ebenso verschiedene Vogelarten bis zur Gr\u00f6\u00dfe von <a class=\"mw-redirect\" title=\"H\u00e4her\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/H%C3%A4her\">H\u00e4hern<\/a> und <a title=\"Tauben\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tauben\">Tauben<\/a>. Viele Kleins\u00e4uger und Amphibien, die in den Gew\u00f6lleanalysen festgestellt wurden, d\u00fcrften jedoch gemeinsam mit der Schlangenbeute aufgenommen worden sein.&nbsp;<\/p>\n<p>Der Nahrungsbedarf eines adulten Schlangenadlers betr\u00e4gt etwa 1\u22122 mittelgro\u00dfe Schlangen pro Tag; der Nestling ben\u00f6tigt bis zu 200&nbsp;Gramm t\u00e4glich, was hochgerechnet auf die gesamte Nestlingszeit einer Anzahl von bis zu 270 Schlangen mit einem Gesamtgewicht von etwa 11&nbsp;Kilogramm entspricht.&nbsp;<\/p>\n<p>Die am h\u00e4ufigsten praktizierte Jagdmethode ist ein langsamer, meist durch Thermik beg\u00fcnstigter Schwebeflug in H\u00f6hen zwischen 150&nbsp;und 400&nbsp;Metern. H\u00e4ufig r\u00fctteln Schlangenadler, gelegentlich jagen sie auch in einem niedrigen, <a title=\"Weihen (Gattung)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Weihen_%28Gattung%29\">weihenartigen<\/a> Suchflug. Auch Ansitzjagden und Jagden zu Fu\u00df geh\u00f6ren zu den Jagdstrategien dieser Art. Wurde ein Beutetier ersp\u00e4ht, l\u00e4sst sich der Adler fallschirmartig fallen und greift die Schlange unmittelbar hinter dem Kopf; oft wird dieser auch sofort abgebissen. Die Beutetiere werden, immer mit dem Kopf voran, entweder am Boden oder im Flug verschlungen. Zum Horst transportieren Schlangenadler ihre fast immer schon toten Beutetiere ausschlie\u00dflich im Schnabel.<\/p>\n<h2><span id=\"Brutbiologie\" class=\"mw-headline\">Brutbiologie<\/span><\/h2>\n<h3><span id=\"Paarbildung_und_Nestbau\" class=\"mw-headline\">Paarbildung und Nestbau<\/span><\/h3>\n<p>Schlangenadler werden im Alter von 3\u22124&nbsp;Jahren geschlechtsreif. Sie f\u00fchren eine weitgehend monogame, saisonale Partnerschaft; Wiederverpaarungen letztj\u00e4hriger Brutpartner sind auf Grund der sehr gro\u00dfen Ortstreue beider Geschlechter wahrscheinlich. Die Balz ist insgesamt nicht sehr auff\u00e4llig. Wesentlichstes Balzelement ist der <em>Girlandenflug<\/em>, der in \u00e4hnlicher, jedoch bedeutend expressiverer Charakteristik auch beim <a title=\"Wespenbussard\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wespenbussard\">Wespenbussard<\/a> beobachtet werden kann. Dabei steigen die Brutpartner oder das M\u00e4nnchen allein in Horstn\u00e4he auf, lassen sich etwa 15 Meter fallen um danach mit ein, zwei Fl\u00fcgelschl\u00e4gen die zuvor eingeb\u00fc\u00dfte H\u00f6he wieder zu erreichen; oft tr\u00e4gt ein Vogel eine Schlange im Schnabel, l\u00e4sst sie fallen und f\u00e4ngt sie kurz danach wieder auf, oder \u00fcbergibt sie an den Partner. W\u00e4hrend dieser Fl\u00fcge sind ausdauernde <em>Kiiii-jo<\/em>-Rufe zu h\u00f6ren.<\/p>\n<p>Der Nestbau beginnt sehr bald nach Eintreffen im Brutgebiet, in der Pal\u00e4arktis ab Mitte M\u00e4rz, in den ostasiatischen Brutgebieten nach Ende des <a title=\"Indischer Monsun\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Indischer_Monsun\">Sommermonsuns<\/a> Anfang November. Beide Partner beteiligen sich daran, das M\u00e4nnchen jedoch intensiver. Neststandort ist meist die Spitze, seltener die Mitte der Krone oder ein Seitenast unterschiedlicher, gew\u00f6hnlich nicht besonders hoher B\u00e4ume, gelegentlich auch B\u00fcsche. <a title=\"Kiefern\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kiefern\">Kiefern<\/a> oder <a title=\"Eichen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Eichen\">Eichen<\/a> werden besonders h\u00e4ufig als Horstb\u00e4ume gew\u00e4hlt. Nester in H\u00f6hen \u00fcber 10&nbsp;Meter sind eher selten. Auch in Felsw\u00e4nden werden die Horste in der Regel auf B\u00fcschen oder verkr\u00fcppelten B\u00e4umen, nur ausnahmsweise direkt auf Fels angelegt.&nbsp; Horste werden fast immer neu errichtet, nur selten werden alte ausgebessert oder erweitert oder Nester anderer Vogelarten adaptiert. Der Horst ist eine f\u00fcr die Gr\u00f6\u00dfe der Art eher kleine Konstruktion aus Zweigen und \u00c4sten mit einem durchschnittlichen Durchmesser von 60&nbsp;Zentimetern und einer H\u00f6he von nicht mehr als 30&nbsp;Zentimetern; nur mehrmals benutzte Horste wachsen zu umfangreicheren Gebilden heran. Die flache Nestmulde wird immer mit gr\u00fcnen Zweigen, oft auch mit Heidekraut ausgelegt. Auf Grund der durchschnittlichen Nestdimensionen \u00fcberragen bei br\u00fctenden Schlangenadlern Kopf und <a title=\"Steuerfeder\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Steuerfeder\">Sto\u00df<\/a> oft den Nestrand, sind also von unten zu sehen.<\/p>\n<p>Die Eiablage beginnt im Maghreb am Anfang der letzten M\u00e4rzdekade; bis in den Mai k\u00f6nnen in der Pal\u00e4arktis frische Gelege gefunden werden; in Indien f\u00e4ngt sie im Dezember an und dauert bis in den Mai. Schlangenadler br\u00fcten im gesamten Verbreitungsgebiet nur einmal im Jahr; bei fr\u00fchem Gelegeverlust kommt es zu einem Nachgelege. Das Gelege besteht immer aus nur einem relativ gro\u00dfen, breitelliptischen, rein wei\u00dfen Ei mit den durchschnittlichen Ma\u00dfen von 74 x 58&nbsp;Millimetern und einem Gewicht von etwa 150&nbsp;Gramm. Die Brutzeit ist mit bis zu 47&nbsp;Tagen sehr lang, ebenfalls die Nestlingszeit, deren Dauer je nach Witterung und Ern\u00e4hrungssituation zwischen 60\u221280&nbsp;Tagen schwankt. Vor allem br\u00fctet das Weibchen, das auch sp\u00e4ter das Hudern und das Zerteilen der Beute f\u00fcr das K\u00fcken \u00fcbernimmt; es wird nur einige Male am Tag vom M\u00e4nnchen abgel\u00f6st, das f\u00fcr K\u00fcken und Weibchen die Beute herbeischafft. Wenn der Nestling vier Wochen alt ist, beginnt auch das Weibchen mit Beutefl\u00fcgen. Dem K\u00fcken werden zuerst kleine Fleischbrocken vorgelegt, erst mit etwa 2 Wochen beginnt es, kleinere Schlangen zu kr\u00f6pfen. Mit 3 Wochen ist ein Nestling bereits imstande, eine mittelgro\u00dfe Schlange von 80&nbsp;Zentimeter L\u00e4nge und etwa 4&nbsp;Zentimeter Dicke zu verschlingen.&nbsp; H\u00e4ufig zieht der Nestling dem futterbringenden Altvogel die Schlange aus dem Schlund. In der Pal\u00e4arktis fliegen die meisten Jungadler zwischen Mitte Juli und Mitte August aus; sie werden jedoch noch mehrere Wochen von den Eltern betreut, bevor sie ihren ersten Zug antreten.<\/p>\n<p>Daten zum Bruterfolg beziehungsweise Fortpflanzungsziffern sind sp\u00e4rlich und beruhen nur auf kleinen, wenig repr\u00e4sentativen Untersuchungen. In verschiedenen Studien lagen die Fortpflanzugsziffern, also die Anzahl der ausgeflogenen Jungadler pro Brutpaar und Jahr zwischen 0,3 und 0,86 Individuen. Das H\u00f6chstalter eines wiedergefundenen beringten Vogels betrug 17&nbsp;Jahre.&nbsp;<\/p>\n<p>Der Schlangenadler ist eine von insgesamt f\u00fcnf Arten der Gattung <em>Circaetus<\/em>. Er ist die einzige Art dieser Gattung, die nicht nur in Afrika verbreitet ist. Beobachtungen von Mischbruten mit dem Beaudouin-Schlangenadler und dem <a class=\"new\" title=\"Schwarzbrust-Schlangenadler (Seite nicht vorhanden)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?title=Schwarzbrust-Schlangenadler&amp;action=edit&amp;redlink=1\">Schwarzbrust-Schlangenadler<\/a> (<em>C. pectoralis<\/em>) f\u00fchrten dazu, die beiden letzteren Arten mit <em>C. gallicus<\/em> zu vereinen und als dessen Unterarten zu betrachten. Da weder die H\u00e4ufigkeit dieser Mischbruten, noch der Bruterfolg, geschweige denn die Fertilit\u00e4t m\u00f6glicher Nachkommen bekannt sind, h\u00e4lt Ferguson-Lees eine Trennung in drei eigenst\u00e4ndige Arten innerhalb einer <a title=\"Superspezies\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Superspezies\">Superspezies<\/a> f\u00fcr angebracht.<\/p>\n<p>Trotz des sehr gro\u00dfen und in weit voneinander entfernte Brutgebiete fragmentierten Areals werden keine Unterarten des Schlangenadlers anerkannt. Fr\u00fcher wurden die etwas kleineren Schlangenadler der Kleinen Sundainseln einer Unterart <em>C. heptneri<\/em> zugeordnet; diese Einsch\u00e4tzung wird jedoch mehrheitlich gegenw\u00e4rtig nicht unterst\u00fctzt.<\/p>\n<h2><span id=\"Bestandssituation\" class=\"mw-headline\">Bestandssituation<\/span><\/h2>\n<p>Die Best\u00e4nde des Schlangenadlers verringerten sich ab der Mitte des 19.&nbsp;Jahrhunderts drastisch; daf\u00fcr ma\u00dfgeblich waren direkte Verfolgung, Verfolgung der Beutetiere und Lebensraumverlust. Die kleinen mitteleurop\u00e4ischen Best\u00e4nde in Deutschland, \u00d6sterreich, <a title=\"Luxemburg\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Luxemburg\">Luxemburg<\/a>, der <a title=\"Schweiz\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schweiz\">Schweiz<\/a> und der <a title=\"Niederlande\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Niederlande\">Niederlande<\/a> sind in den letzten 100&nbsp;Jahren erloschen. Heute scheinen die gro\u00dfen Populationen in S\u00fcdost- und Osteuropa sowie die der Iberischen Halbinsel und Frankreichs in ihren Bestandszahlen weitgehend konstant zu bleiben.&nbsp; Bestandseinsch\u00e4tzungen f\u00fcr die au\u00dfereurop\u00e4ischen Populationen liegen nicht vor.<\/p>\n<p>Die <a title=\"IUCN\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/IUCN\">IUCN<\/a> listet die Art in keiner Gef\u00e4hrdungsstufe&nbsp; Ferguson-Lees &amp; Christie sch\u00e4tzen den Weltgesamtbestand auf maximal 26.000&nbsp;Brutpaare , wovon etwa die H\u00e4lfte auf die Westpal\u00e4arktis entf\u00e4llt.&nbsp;<\/p>\n<p>Neben Lebensraumverlust ist nach wie vor direkte Verfolgung die wesentlichste bestandsminimierende Ursache. Vor allem auf dem Zug werden viele Schlangenadler erlegt. Dokumentiert ist der Abschuss der meisten von etwa 50 Schlangenadlern, die w\u00e4hrend des Herbstzuges 1993 an einem Tag auf Malta ankamen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>foto:Mihai Baciu<br \/><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Schlangenadler (Circaetus gallicus) ist ein eher gro\u00dfer, langfl\u00fcgeliger Vertreter der Gattung Schlangenadler (Circaetus) innerhalb der Familie der Habichtartigen (Accipitridae). Als einzige Art der sonst nur in Afrika s\u00fcdlich der Sahara vorkommenden Gattung br\u00fctet der Schlangenadler auch in Europa und in Zentralasien. 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