{"id":4059,"date":"2014-11-03T18:50:32","date_gmt":"2014-11-03T16:50:32","guid":{"rendered":"http:\/\/wildtravel.ro\/bird\/feldsperling-passer-montanus\/"},"modified":"2014-11-03T19:15:59","modified_gmt":"2014-11-03T17:15:59","slug":"feldsperling-passer-montanus","status":"publish","type":"bird","link":"https:\/\/wildtravel.ro\/de\/bird\/feldsperling-passer-montanus\/","title":{"rendered":"Feldsperling (Passer montanus)"},"content":{"rendered":"<p>Der <strong>Feldsperling<\/strong> (<em>Passer montanus<\/em>) ist eine in Eurasien weit verbreitete <a title=\"V\u00f6gel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/V%C3%B6gel\">Vogel<\/a><a title=\"Art (Biologie)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Art_%28Biologie%29\">art<\/a> in der <a title=\"Familie (Biologie)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Familie_%28Biologie%29\">Familie<\/a> der <a title=\"Sperlinge\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sperlinge\">Sperlinge<\/a> (Passeridae). Er ist etwas kleiner als der <a title=\"Haussperling\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Haussperling\">Haussperling<\/a> und im Westen der Pal\u00e4arktis weniger an den Menschen angepasst und deutlich scheuer. In Mitteleuropa fehlt er in der Regel im Innenbereich von D\u00f6rfern und St\u00e4dten als Brutvogel, dagegen ist er in einigen Regionen des Mittelmeerraums und Asiens ein ausgesprochener Stadtvogel und besetzt dort die \u00f6kologische Nische, die in anderen Regionen der Haussperling einnimmt.<\/p>\n<p>Der Feldsperling br\u00fctet in Geh\u00f6lzen, Obstg\u00e4rten, Alleen und G\u00e4rten in der N\u00e4he von landwirtschaftlichen Nutzfl\u00e4chen oder Siedlungen. Das Nest befindet sich in Baumh\u00f6hlen, Mauernischen, Felsspalten oder zwischen Kletterpflanzen an Mauern. Die <a class=\"mw-redirect\" title=\"IUCN\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/IUCN\">IUCN<\/a> stuft den Feldsperling als nicht gef\u00e4hrdet (<em>least concern<\/em>) ein.<\/p>\n<p>Der Feldsperling ist bis 14 Zentimeter gro\u00df und wiegt 20 bis 24 Gramm. Die Fl\u00fcgell\u00e4nge betr\u00e4gt bei M\u00e4nnchen zwischen 6,8 und 7,4 Zentimeter, bei den Weibchen zwischen 6,6 und 7,1 Zentimeter. Auf den Schwanz entfallen beim M\u00e4nnchen 4,8 bis 5,8 Zentimeter, bei den Weibchen dagegen misst dieser zwischen 5 und 5,6 Zentimeter. Es besteht insgesamt kein auff\u00e4lliger <a title=\"Sexualdimorphismus\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sexualdimorphismus\">Sexualdimorphismus<\/a>.<\/p>\n<p>Der Feldsperling ist etwas sauberer gezeichnet als der Haussperling und ist insgesamt etwas kleiner und schlanker als dieser. Der Oberkopf und der Nacken sind braun, die Kehle tr\u00e4gt einen kleinen schwarzen Kehlfleck. Die Wangen sind wei\u00df mit einem schwarzen Fleck in der Ohrengegend. Das helle Halsband ist im Nacken fast geschlossen. Die K\u00f6rperoberseite ist br\u00e4unlich mit dunkleren L\u00e4ngsstreifen, die besonders am R\u00fccken und an den Schultern auffallen. Der B\u00fcrzel ist gelbbr\u00e4unlich, der Bauch und die Brust sind braungrau. Die Fl\u00fcgel tragen zwei wei\u00dfe Binden.<\/p>\n<p>Jungv\u00f6gel gleichen den adulten V\u00f6geln, sind aber auf dem Oberkopf mehr graubraun. Die K\u00f6rperoberseite ist blasser mit grauen L\u00e4ngsstreifen, der Wangen- und der Kehlfleck sind bei ihnen noch ru\u00dfgrau. Sie durchlaufen die Vollmauser etwa f\u00fcnf bis acht Wochen nach dem Fl\u00fcggewerden und zeigen nach durchschnittlich 77 Tagen ihr erstes adultes Gefieder. Die Nestlinge sind zun\u00e4chst nackt. Sie haben eine rosa Haut, auch der Rachen und die Zunge ist rosa. Die Schnabelw\u00fclste sind bei ihnen blassgelb.<\/p>\n<h2><span id=\"Laut.C3.A4u.C3.9Ferungen\" class=\"mw-headline\">Laut\u00e4u\u00dferungen<\/span><\/h2>\n<p>Der Ruf des Feldsperlings ist dem des Haussperlings \u00e4hnlich, jedoch sind die Rufe leiser und vielfach auch weicher als beim Haussperling. Zu den typischen Laut\u00e4u\u00dferungen geh\u00f6rt ein h\u00f6lzernes <em>tek tek tek<\/em> und helle <em>zwit<\/em>-Laute, die von denen des Haussperlings gut unterscheidbar sind. Der Gesang ist ein rhythmisches Tschilpen, das lautmalerisch mit <em>tsche tsche<\/em> umschrieben wird.<\/p>\n<h2><span id=\"Verbreitungsgebiet\" class=\"mw-headline\">Verbreitungsgebiet<\/span><\/h2>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"thumb tright\">\n<div class=\"thumbinner\" style=\"width: 222px;\"><a class=\"image\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Datei:Passermontanusmap.png\"><img decoding=\"async\" class=\"thumbimage\" src=\"http:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/thumb\/9\/9b\/Passermontanusmap.png\/220px-Passermontanusmap.png\" alt=\"\" width=\"220\" height=\"120\" data-file-width=\"776\" data-file-height=\"422\" \/><\/a><\/p>\n<div class=\"thumbcaption\">Verbreitung des Feldsperlings<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Feldsperling kommt in Europa und Asien vom Atlantik bis zum Pazifik vor. In Europa fehlt er in Island, in Teilen Schottlands und Irlands sowie weiten Teilen Skandinaviens und Finnlands; auch weite Teile Griechenlands und Teile Kleinasiens werden nicht besiedelt. In Asien ist er dagegen sehr weit verbreitet und fehlt nur im S\u00fcdwesten und in weiten Teilen des indischen Subkontinents. Zu seinem \u00e4u\u00dfersten s\u00fcdlichen Verbreitungsgebiet geh\u00f6ren der Norden Afrikas, Iran, Afghanistan, die Malaiische Halbinsel und der Westen Indonesiens. Er ist \u00fcberwiegend ein Standvogel, allerdings gibt es im Winterhalbjahr bei einigen Populationen eine s\u00fcdw\u00e4rts gerichtete Wanderbewegung. Die Bestandsdichte steigt deshalb im Winterhalbjahr im Norden Afrikas, im S\u00fcden Europas, der T\u00fcrkei und im Norden des indischen Subkontinents an. Eine kleine Zahl \u00fcberquert von September bis Mitte November die Stra\u00dfe von Gibraltar, um in Nordafrika zu \u00fcberwintern. Der R\u00fcckflug erfolgt im Zeitraum M\u00e4rz bis April.<\/p>\n<p>In Mitteleuropa ist der Feldsperling ein verbreiteter und h\u00e4ufiger Brutvogel des Tieflands. In Afrika ist er als Brutvogel verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig selten: Brutvorkommen sind begrenzt auf einige wenige Paare in Marokko; in Tunesien werden seit 1974 j\u00e4hrlich f\u00fcnf bis zehn Brutpaare gez\u00e4hlt. In Algerien und \u00c4gypten sind Feldsperlinge lediglich <a title=\"Irrgast\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Irrgast\">Irrg\u00e4ste<\/a>.<\/p>\n<p>Der Feldsperling ist in mehreren L\u00e4ndern eingef\u00fchrt worden. Er z\u00e4hlt heute zum Brutvogelbestand in Nordamerika, auf den Kanarischen Inseln, im Westen von Mikronesien, auf den Philippinen und in Australien.<\/p>\n<p>Der Lebensraum sind sch\u00fctter bewaldete Regionen, Waldr\u00e4nder, Hecken, Alleen und der \u00e4u\u00dferste Randbereich von Siedlungen. Insbesondere im Westen Europas ist der Feldsperling ein weniger ausgepr\u00e4gter Kulturfolger als der Haussperling.<\/p>\n<p>Der Feldsperling ist ein gesellig lebender Vogel, der sich au\u00dferhalb der Fortpflanzungszeit zu Trupps zusammenschlie\u00dft, die aus einigen wenigen bis zu mehreren tausend Individuen bestehen k\u00f6nnen. Diese Trupps nomadisieren in Gebieten, die bis zu 100 Quadratkilometer gro\u00df sind. In dieser Zeit ist der Feldsperling h\u00e4ufig mit Haus- und <a title=\"Weidensperling\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Weidensperling\">Weidensperling<\/a> sowie Finken und Ammern vergesellschaftet. Ausgedehnte <a title=\"Sandbad\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sandbad\">Staubb\u00e4der<\/a> geh\u00f6ren zu dem typischen <a title=\"Komfortverhalten\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Komfortverhalten\">Komfortverhalten<\/a> von Feldsperlingen. Die Stelle, an der sie ihr Staubbad nehmen, wird h\u00e4ufig aggressiv gegen\u00fcber Artgenossen verteidigt.<\/p>\n<h2><span id=\"Nahrung\" class=\"mw-headline\">Nahrung<\/span><\/h2>\n<p>Die Nahrung besteht haupts\u00e4chlich aus <a title=\"Same (Pflanze)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Same_%28Pflanze%29\">Samen<\/a> von <a class=\"mw-redirect\" title=\"Gr\u00e4ser\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gr%C3%A4ser\">Gr\u00e4sern<\/a>, <a title=\"Krautige Pflanze\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Krautige_Pflanze\">Kr\u00e4utern<\/a> und <a title=\"Getreide\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Getreide\">Getreide<\/a>. Die Nahrung wird \u00fcberwiegend vom Boden aufgenommen. Gras- und Getreidesamen werden jedoch auch aus den \u00c4hren gepickt, w\u00e4hrend die Feldsperlinge auf den Halmen sitzen. Alternativ biegen sie die \u00c4hren auf den Boden und picken dann die Samen heraus. Sie fressen au\u00dferdem gelegentlich auch Knospen und Beeren und suchen im menschlichen Abfall nach Nahrung. Die Jungen werden mit <a title=\"Insekten\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Insekten\">Insekten<\/a> gef\u00fcttert.<\/p>\n<h3><span id=\"Paarbindung\" class=\"mw-headline\">Paarbindung<\/span><\/h3>\n<p>Feldsperlinge sind \u00fcberwiegend monogame V\u00f6gel, eine einmal eingegangene Paarbeziehung besteht bis einer der beiden Partnerv\u00f6gel stirbt. Einige wenige M\u00e4nnchen sind dagegen polygam, sie verpaaren sich gew\u00f6hnlich mit den Weibchen in der N\u00e4he ihres Nestes, deren Partnervogel gestorben ist. Feldsperlinge br\u00fcten sehr h\u00e4ufig in lockeren Kolonien, dabei ist die Koloniegr\u00f6\u00dfe ma\u00dfgeblich von den verf\u00fcgbaren Neststandorten abh\u00e4ngig. Verteidigt wird die unmittelbare Nestumgebung. Feldsperlinge sind \u00fcberwiegend H\u00f6hlen- und Nischenbr\u00fcter, sie bauen gelegentlich jedoch auch Freinester. Die Balz beginnt mit der Besetzung eines Brutplatzes durch die M\u00e4nnchen. Das unverpaarte M\u00e4nnchen wirbt mit aufgeplustertem Gefieder im engeren Nestbereich. Bekundet ein Weibchen Interesse, zeigt ihm das M\u00e4nnchen den Nistplatz, indem es mit trockenen Halmen im Schnabel einschl\u00fcpft. Das Weibchen folgt dem M\u00e4nnchen durch kurzes Einschl\u00fcpfen und pr\u00fcft den Nistplatz.<\/p>\n<p>Das Nest ist ein Kugelbau oder ein unordentlicher Napf, der aus Halmen, St\u00e4ngeln, Wurzeln und Bl\u00e4ttern errichtet wird. Die Nistmulde wird mit Federn und Haaren ausgekleidet. Am Bau des Nestes sind beide Elternv\u00f6gel gleicherma\u00dfen beteiligt. Das Nest wird in der Regel innerhalb von f\u00fcnf Tagen errichtet, die Partnerv\u00f6gel kehren alle zwei bis sechs Minuten mit Baumaterial zum Niststandort zur\u00fcck.<\/p>\n<h3><span id=\"Brutverlauf\" class=\"mw-headline\">Brutverlauf<\/span><\/h3>\n<p>Die Brutperiode beginnt in <a title=\"Avifauna Mitteleuropas\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Avifauna_Mitteleuropas\">Mitteleuropa<\/a> ab Mitte April bis Anfang Mai. Feldsperlinge ziehen gew\u00f6hnlich zwei oder drei Jahresbruten gro\u00df.<\/p>\n<p>Das Gelege der Feldsperlinge besteht aus vier bis sechs Eiern, in seltenen Ausnahmen kann das Gelege auch neun Eier umfassen. Die Eier sind spindelf\u00f6rmig mit einer glatten Schale, die schwach gl\u00e4nzt. Die Eier sind kleiner als beim Haussperling und weniger variabel als bei dieser Art gef\u00e4rbt. Auf wei\u00dfem oder blassgrauen Grund weisen sie dunkelbraune, gelegentlich auch violette oder gr\u00e4uliche Punkte und kleine Kleckse auf. Die Fleckung ist gelegentlich so dicht, dass die Grundfarbe der Schale nicht mehr auszumachen ist. Der stumpfe Pol des Eis ist dabei gew\u00f6hnlich am dunkelsten gezeichnet.<\/p>\n<p>Beide Elternv\u00f6gel br\u00fcten, allerdings ist der Anteil des Weibchens am Brutgesch\u00e4ft h\u00f6her. Die Brut wird gew\u00f6hnlich nach der Ablage des letzten Eis aufgenommen, die Brutdauer betr\u00e4gt zwischen 11 und 14 Tagen. Die Nestlinge sind Nesthocker, die von beiden Elternv\u00f6geln versorgt werden. Der weibliche Elternvogel hudert die Jungen w\u00e4hrend der ersten acht Lebenstage.<\/p>\n<p>Die Augen der zun\u00e4chst blinden Nestlinge \u00f6ffnen sich am f\u00fcnften Lebenstag, am 10. Lebenstag kommen sie zum Nesteingang, um Futter entgegenzunehmen. W\u00e4hrend der ersten vier bis f\u00fcnf Tage werden sie von den Elternv\u00f6gel ausschlie\u00dflich mit Insekten gef\u00fcttert, danach erhalten sie auch zunehmend pflanzliche Nahrung. Mit einem Lebensalter von 15 bis 20 Tagen sind die Jungv\u00f6gel fl\u00fcgge. \u00dcberlappen sich die Bruten, versorgt das M\u00e4nnchen die Erstbrut, w\u00e4hrend das Weibchen auf dem zweiten Gelege sitzt und br\u00fctet. Feldsperlinge br\u00fcten das erste Mal, wenn sie ein Alter von einem Jahr erreicht haben.<\/p>\n<h2><span id=\"Fressfeinde_und_Mortalit.C3.A4tsursachen\" class=\"mw-headline\">Fressfeinde und Mortalit\u00e4tsursachen<\/span><\/h2>\n<p>Zu den wichtigsten fliegenden Fressfeinden des Feldsperlings z\u00e4hlen der <a title=\"Sperber (Art)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sperber_%28Art%29\">Sperber<\/a> (Accipiter nisus) und der <a title=\"Waldkauz\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Waldkauz\">Waldkauz<\/a> (Strix aluco), eine untergeordnete Rolle spielen der <a title=\"M\u00e4usebussard\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/M%C3%A4usebussard\">M\u00e4usebussard<\/a> (Buteo buteo), der <a title=\"Wanderfalke\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wanderfalke\">Wanderfalke<\/a> (Falko subbuteo) und der <a title=\"Turmfalke\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Turmfalke\">Turmfalke<\/a> (Falco tinnunculus). Unter den S\u00e4ugetieren ist die <a title=\"Hauskatze\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hauskatze\">Hauskatze<\/a> der st\u00e4rkste <a title=\"Pr\u00e4dator\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Pr%C3%A4dator\">Pr\u00e4dator<\/a>, aber auch Wiesel, Marder, Eichh\u00f6rnchen und selbst M\u00e4use fressen Nestlinge oder Eier.<\/p>\n<p>Es gibt mehrere Studien zum Reproduktionserfolg von Feldsperlingen, die aber zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen gekommen sind: Nach ihnen zieht ein Paar Feldsperlinge zwischen 1,2 und 8,8 Jungv\u00f6gel pro Jahr gro\u00df.<\/p>\n<p>Es werden 10 Unterarten anerkannt:<\/p>\n<ul>\n<li><em>Passer montanus montanus<\/em> (<span class=\"Person h-card\">Linnaeus<\/span>, 1758)<\/li>\n<li><em>Passer montanus transcaucasicus<\/em> <a title=\"Sergei Alexandrowitsch Buturlin\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sergei_Alexandrowitsch_Buturlin\"><span class=\"Person h-card\">Buturlin<\/span><\/a>, 1906<\/li>\n<li><em>Passer montanus dilutus<\/em> <a title=\"Charles Wallace Richmond\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Charles_Wallace_Richmond\"><span class=\"Person h-card\">Richmond<\/span><\/a>, 1896<\/li>\n<li><em>Passer montanus kansuensis<\/em> <a title=\"Erwin Stresemann\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Erwin_Stresemann\"><span class=\"Person h-card\">Stresemann<\/span><\/a>, 1932<\/li>\n<li><em>Passer montanus tibetanus<\/em> <a class=\"new\" title=\"Edward Charles Stuart Baker (Seite nicht vorhanden)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?title=Edward_Charles_Stuart_Baker&amp;action=edit&amp;redlink=1\"><span class=\"Person h-card\">Baker<\/span><\/a>, 1925<\/li>\n<li><em>Passer montanus dybowskii<\/em> <a class=\"new\" title=\"Janusz Witold Domaniewski (Seite nicht vorhanden)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?title=Janusz_Witold_Domaniewski&amp;action=edit&amp;redlink=1\"><span class=\"Person h-card\">Domaniewski<\/span><\/a>, 1915<\/li>\n<li><em>Passer montanus iubilaeus<\/em> <a title=\"Anton Reichenow\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Anton_Reichenow\"><span class=\"Person h-card\">Reichenow<\/span><\/a>, 1907<\/li>\n<li><em>Passer montanus obscuratus<\/em> <a title=\"Arnold Jacobi\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Arnold_Jacobi\"><span class=\"Person h-card\">Jacobi<\/span><\/a>, 1923<\/li>\n<li><em>Passer montanus malaccensis<\/em> <a class=\"new\" title=\"Alphonse Joseph Charles Dubois (Seite nicht vorhanden)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?title=Alphonse_Joseph_Charles_Dubois&amp;action=edit&amp;redlink=1\"><span class=\"Person h-card\">A. J. C. Dubois<\/span><\/a>, 1885<\/li>\n<li><em>Passer montanus saturatus<\/em> <a title=\"Leonhard Hess Stejneger\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Leonhard_Hess_Stejneger\"><span class=\"Person h-card\">Stejneger<\/span><\/a>, 1885<\/li>\n<li><em>Passer montanus hepaticus<\/em> <a title=\"Sidney Dillon Ripley\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sidney_Dillon_Ripley\"><span class=\"Person h-card\">Ripley<\/span><\/a> 1948<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Unterart <em>Passer montanus iubilaeus<\/em>, die <a title=\"Anton Reichenow\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Anton_Reichenow\">Reichenow<\/a> im Jahr 1907 beschrieben hatte, entspricht <em>P. m. saturatus<\/em>. Auch findet man in \u00e4lterer Literatur die Ssp. <em>Passer montanus zaissanensis<\/em>, die von <a class=\"new\" title=\"Grigoriy Ivanovich Polyakov (Seite nicht vorhanden)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?title=Grigoriy_Ivanovich_Polyakov&amp;action=edit&amp;redlink=1\">Polyakov<\/a> 1911 beschrieben wurde. Bei dieser Unterart handelt es sich um die bereits fr\u00fcher beschriebene Ssp. <em>P. m. dilutus<\/em>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Foto:Mihai Baciu<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Feldsperling (Passer montanus) ist eine in Eurasien weit verbreitete Vogelart in der Familie der Sperlinge (Passeridae). Er ist etwas kleiner als der Haussperling und im Westen der Pal\u00e4arktis weniger an den Menschen angepasst und deutlich scheuer. 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