{"id":4033,"date":"2014-10-27T13:13:55","date_gmt":"2014-10-27T11:13:55","guid":{"rendered":"http:\/\/wildtravel.ro\/bird\/kohlmeise-parus-major\/"},"modified":"2014-10-27T13:44:20","modified_gmt":"2014-10-27T11:44:20","slug":"kohlmeise-parus-major","status":"publish","type":"bird","link":"https:\/\/wildtravel.ro\/de\/bird\/kohlmeise-parus-major\/","title":{"rendered":"Kohlmeise  (Parus major)"},"content":{"rendered":"<p>Die <strong>Kohlmeise<\/strong> (<em>Parus major<\/em>) ist eine <a title=\"V\u00f6gel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/V%C3%B6gel\">Vogel<\/a><a title=\"Art (Biologie)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Art_%28Biologie%29\">art<\/a> aus der <a title=\"Familie (Biologie)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Familie_%28Biologie%29\">Familie<\/a> der <a title=\"Meisen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Meisen\">Meisen<\/a> (Paridae). Sie ist die gr\u00f6\u00dfte und am weitesten verbreitete Meisenart in <a title=\"Europa\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Europa\">Europa<\/a>. Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich jedoch noch weiter bis in den nahen Osten und durch die <a title=\"Gem\u00e4\u00dfigte Zone\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gem%C3%A4%C3%9Figte_Zone\">Gem\u00e4\u00dfigte Zone<\/a> Asiens bis in nach Fernost.<\/p>\n<p>Der urspr\u00fcngliche <a title=\"Lebensraum\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Lebensraum\">Lebensraum<\/a> der Kohlmeise sind <a title=\"Laubwald\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Laubwald\">Laub<\/a>&#8211; und <a title=\"Mischwald\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mischwald\">Mischw\u00e4lder<\/a> mit alten B\u00e4umen; aufgrund ihrer Anpassungsf\u00e4higkeit kommt sie jedoch in fast allen Lebensr\u00e4umen vor, in denen sie H\u00f6hlen zum Nisten findet. Sie z\u00e4hlt meist zu den h\u00e4ufigsten Vogelarten. Die Nahrung ist sehr vielf\u00e4ltig, jedoch werden meist haupts\u00e4chlich <a title=\"Insekten\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Insekten\">Insekten<\/a> und deren <a title=\"Larve\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Larve\">Larven<\/a> sowie pflanzliche Nahrung wie beispielsweise Samen oder Nu\u00dffr\u00fcchte gefressen. Nester werden in Baumh\u00f6hlen, Nistk\u00e4sten oder anderen Hohlr\u00e4umen gebaut und meist zwischen sechs und zw\u00f6lf Eier hineingelegt. Die meisten Kohlmeisen bleiben im Winter in ihren Brutgebieten, wo sie teilweise in kleinen Trupps umherstreifen und sich auch mit anderen Meisen vergesellschaften. V\u00f6gel n\u00f6rdlicherer Regionen wandern zum Teil auch in s\u00fcdlichere Gegenden ab.<\/p>\n<p>Ab dem zeitigen Fr\u00fchjahr und teilweise auch schon im Winter ist der recht auff\u00e4llige, metallisch-helle Gesang zu vernehmen, der ein zweisilbiges <em>tsi-da \u2026 tsi-da \u2026 tsi-da<\/em> oder beispielsweise als <em>tsi-da-tsit \u2026<\/em> auch dreisilbig sein kann. Daneben verf\u00fcgt die Kohlmeise \u00fcber ein sehr breites Repertoire an Rufen wie beispielsweise ein hohes <em>pink<\/em> und ein warnendes <em>d\u00e4d\u00e4d\u00e4<\/em>.<\/p>\n<p>Fr\u00fcher wurden \u00fcber 30 <a title=\"Unterart\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Unterart\">Unterarten<\/a> zur Kohlmeise gez\u00e4hlt. Aufgrund genetischer Untersuchungen wurden die ost- und s\u00fcdasiatischen Populationen jedoch als eigene Arten (<em>Parus minor<\/em> und <em>Parus cinereus<\/em>) abgegliedert, die derzeit noch keine deutschen Namen haben. Der Kohlmeise werden danach nur noch 15 Unterarten zugerechnet<\/p>\n<p>Die Kohlmeise z\u00e4hlt mit 13\u201315&nbsp;cm K\u00f6rperl\u00e4nge zu den gr\u00f6\u00dferen Meisenarten und ist die gr\u00f6\u00dfte Meise in Europa. Die <a title=\"Fl\u00fcgell\u00e4nge\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Fl%C3%BCgell%C3%A4nge\">Fl\u00fcgell\u00e4nge<\/a> betr\u00e4gt bei M\u00e4nnchen etwa zwischen 71 und 82&nbsp;mm, bei Weibchen etwa zwischen 69 und 81&nbsp;mm. Die Schwanzl\u00e4nge des M\u00e4nnchens liegt bei 59\u201366, die des Weibchens bei 55\u201363&nbsp;mm. Das Gewicht liegt zwischen 14 und 22&nbsp;g. Der 11,5\u201313,5&nbsp;mm lange Schnabel ist verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig kr\u00e4ftig und schw\u00e4rzlich hornfarben bis schwarz mit etwas helleren Kanten. Die <a title=\"Iris (Auge)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Iris_%28Auge%29\">Iris<\/a> ist lebhaft r\u00f6tlichbraun bis schwarzbraun. Die Beine und F\u00fc\u00dfe sind blaugrau bis schiefergrau. Die Geschlechter sind sich sehr \u00e4hnlich, lassen sich aber unter anderem aufgrund der Auspr\u00e4gung des schwarzen Brustbands unterscheiden.<\/p>\n<h3><span id=\"Adulte_V.C3.B6gel\" class=\"mw-headline\">Adulte V\u00f6gel<\/span><\/h3>\n<p>Bei <a title=\"Adult\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Adult\">adulten<\/a> M\u00e4nnchen der <a class=\"mw-redirect\" title=\"Nominatform\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nominatform\">Nominatform<\/a> sind der Oberkopf, der obere Nacken, die Halsseiten, die Kehle und ein Band auf der Brustmitte gl\u00e4nzend blauschwarz. Wangen und Ohrdecken sind rein wei\u00df und werden von den schwarzen Partien sauber eingefasst. Die Brust- und Bauchseiten sind schwefel- bis zitronengelb. Das schwarze Band in der Mitte erweitert sich zwischen den Beinen zu einem tiefschwarzen Fleck. Ein wei\u00dfliches Band im Nacken trennt das Schwarz des Hinterkopfs vom R\u00fccken und l\u00e4uft nach hinten hin in ein gr\u00fcnliches Gelb aus. R\u00fccken- und Schulterfedern sind sonst olivgr\u00fcn mit gr\u00e4ulichem Anflug. Unterer R\u00fccken, B\u00fcrzel und Oberschwanzdecken sind blaugrau mit gr\u00fcnlicher T\u00f6nung auf dem B\u00fcrzel. L\u00e4ngere Oberschwanzdecken und <a title=\"Steuerfeder\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Steuerfeder\">Steuerfedern<\/a> sind dunkel blaugrau. Das mittlere Paar Steuerfedern tr\u00e4gt einen dunklen Schaftstrich, die \u00fcbrigen schwarze Innenfahnen, das vorletzte zudem eine wei\u00dfe Spitze und das \u00e4u\u00dfere eine wei\u00dfe Au\u00dfenfahne, deren Wei\u00dff\u00e4rbung sich im <a title=\"Anatomische Lage- und Richtungsbezeichnungen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Anatomische_Lage-_und_Richtungsbezeichnungen#distal\">distalen<\/a> Teil bis zur Mitte der Innenfahne ausdehnt. Die Schwanzau\u00dfenseiten erscheinen daher wei\u00df. Die Oberfl\u00fcgeldecken sind graublau, wobei die Kleinen und Mittleren Armdecken etwas matter gef\u00e4rbte Zentren, die Innenfahnen der Gro\u00dfen Armdecken und die Handdecken verdeckte schwarzgraue Zentren aufweisen. Die Gro\u00dfen Armdecken zeigen zudem wei\u00dfe Spitzen, die eine wei\u00dfe Fl\u00fcgelbinde bilden. Die Federn der <a title=\"Alula\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Alula\">Alula<\/a> sind schwarz mit feinen wei\u00dfen S\u00e4umen. Die <a title=\"Handschwinge\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Handschwinge\">Hand<\/a>&#8211; und <a title=\"Armschwinge\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Armschwinge\">Armschwingen<\/a> und die <a title=\"Schirmfeder\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schirmfeder\">Schirmfedern<\/a> sind \u00fcberwiegend schwarzgrau. Die Schirmfedern sind zudem breit und hell gr\u00fcnlich gelb ges\u00e4umt mit wei\u00dfem Spitzensaum. Die Schwingen sind mit Ausnahme der beiden \u00e4u\u00dferen Handschwingen schmal graublau ges\u00e4umt und wei\u00df bespitzt, wobei die Spitzen auf den Handschwingen nur schwach ausgepr\u00e4gt sind.<\/p>\n<p>Das Weibchen \u00e4hnelt stark dem M\u00e4nnchen, ist jedoch matter und oberseits dunkler gef\u00e4rbt. Die Kopfplatte gl\u00e4nzt weniger stark bl\u00e4ulich und der Kehlfleck ist matter. Das schwarze Band, das auf den Halsseiten die Wangen einrahmt ist schmaler und manchmal unterbrochen. Das vertikale Brustband ist schmaler und matter gef\u00e4rbt. Es wirkt oft an den R\u00e4ndern unordentlicher und kann zum Bauch hin mit Wei\u00df durchsetzt sein. Der dunkle Bauchfleck ist kleiner und an den Unterschwanzdecken oft mehr Wei\u00df vorhanden. Die graublauen S\u00e4ume der Armschwingen sind weniger auff\u00e4llig.<\/p>\n<h3><span id=\"Jugendkleid\" class=\"mw-headline\">Jugendkleid<\/span><\/h3>\n<p>Das Jugendkleid \u00e4hnelt dem adulten Jahreskleid, ist jedoch sehr viel weniger ausgef\u00e4rbt. Die Kopfseiten, das helle Band im Nacken und die Fl\u00fcgelbinde sind gelblich oder schmutzig wei\u00df get\u00f6nt. Die Kopfplatte und die Nackenseiten sind dunkel olivbraun bis dunkelgrau und ohne Glanz. Das dunkelgraue Brustband l\u00e4uft auf der hinteren Brust aus. Das Gro\u00dfgefieder ist anstatt schw\u00e4rzlich eher dunkelbraun. Die S\u00e4ume der Oberfl\u00fcgeldecken und der Oberschwanzdecken sind matt olivgr\u00fcn statt graublau. Die Unterschwanzdecken sind wei\u00dflich. Der Schnabel ist im Unterschied zu adulten V\u00f6geln eher hornfarben mit gelben Kanten und Schnabelwinkel, die Iris grauer.<\/p>\n<p>Die Geschlechter sind im Jugendkleid nicht leicht zu unterscheiden, die Unterschiede die im Adultkleid vorhanden sind, deuten sich jedoch bereits an. So ist das dunkle Band an den Kopfseiten unterhalb des Wangenfelds beim Weibchen nicht vorhanden, das Band auf der Brustmitte nur sehr schwach oder fehlend. Das Gro\u00dfgefieder wirkt matter oder br\u00e4unlicher als beim M\u00e4nnchen. Bestes Unterscheidungsmerkmal sind aber die S\u00e4ume der Handdecken, die beim M\u00e4nnchen bereits bl\u00e4ulich und deutlich abgesetzt sind, beim Weibchen jedoch diffus br\u00e4unlich, gr\u00fcnlich oder blassgrau sind<\/p>\n<h2><span id=\"Mauser\" class=\"mw-headline\">Mauser<\/span><\/h2>\n<p>Die <a title=\"Mauser (V\u00f6gel)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mauser_%28V%C3%B6gel%29\">Jugendmauser<\/a> ist eine Teilmauser, bei der gro\u00dfe Teile des <a class=\"mw-redirect\" title=\"Kleingefieder\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kleingefieder\">Kleingefieders<\/a> sowie Schirm- und Steuerfedern zu unterschiedlichen Anteilen vermausert werden. Der Umfang der Mauser bei Daumenfittich, Handdecken und Gro\u00dfen Armdecken variiert ebenso wie der von Schirm- und Steuerfedern je nach geografischer Lage, wobei er bei skandinavischen V\u00f6geln sehr gering, bei nordosteurop\u00e4ischen gering und bei west- und mitteleurop\u00e4ischen meist vollst\u00e4ndig ausf\u00e4llt. Auch V\u00f6gel aus Zweitbruten mausern weniger vollst\u00e4ndig. S\u00fcdliche und westliche Populationen haben die Mauser vor dem Zug abgeschlossen, nord\u00f6stliche mausern teils noch auf dem Wegzug.<\/p>\n<p>Die j\u00e4hrliche Vollmauser adulter V\u00f6gel beginnt meist kurze Zeit nach der Nestlingsaufzucht, dauert etwa 70\u2013100 Tage und liegt zwischen Mai und Oktober, beginnt aber in Mitteleuropa meist im Juni. Der individuelle Mauserbeginn kann sich innerhalb einer Population \u00fcber zwei Monate erstrecken. V\u00f6gel mit Zweitbruten mausern meist sp\u00e4ter. Bei Weibchen ist der Mauserzeitraum oft k\u00fcrzer als bei M\u00e4nnchen. In Fennoskandien setzt die Mauser wegen der verk\u00fcrzten Brutsaison teils schon w\u00e4hrend der Jungenaufzucht ein und erfolgt wesentlich schneller.<\/p>\n<p>Die Kohlmeise verf\u00fcgt \u00fcber ein au\u00dferordentlich reiches, variables und differenziertes Repertoire an Laut\u00e4u\u00dferungen, das sehr gut untersucht ist.<\/p>\n<h3><span id=\"Gesang\" class=\"mw-headline\">Gesang<\/span><\/h3>\n<p>Der Reviergesang der M\u00e4nnchen ist eine Reihe metallisch reiner, hoher und lauter Motive aus typischerweise zwei, manchmal aber bis vier zu Silben verschiedener Tonh\u00f6he, die beispielsweise als <em>tsi-da \u2026 tsi-da \u2026 tsi-da<\/em> (<a class=\"external text\" href=\"http:\/\/www.xeno-canto.org\/103417\" rel=\"nofollow\">H\u00f6rbeispiel<\/a>) oder <em>zi-da-tit \u2026 zi-da-tit \u2026 zi-da-tit<\/em> (<a class=\"external text\" href=\"http:\/\/www.xeno-canto.org\/96414\" rel=\"nofollow\">H\u00f6rbeispiel<\/a>) wiedergegeben werden kann. Selten sind Mischstrophen aus z.&nbsp;B. abwechselnd zwei- und dreisilbigen Motiven oder unterschiedlichen Rhythmen. Die Motive werden jeweils bis zu zehn mal wiederholt. Mit l\u00e4ngeren Pausen dazwischen wird die ganze Reihe mehrfach, bei intensivem Reviergesang im Fr\u00fchjahr auch dauerhaft und nahezu ununterbrochen vorgetragen. Nach mehreren Wiederholungen folgt oft ein Wechsel in ein anderes Motiv, wobei jedes M\u00e4nnchen ein Repertoire von 3\u20137, seltener von bis zu 18 verschiedenen Strophentypen hat. Neben der Anzahl der Silben variieren Tempo, Lautst\u00e4rke, Rhythmus und Betonung, Tonh\u00f6he oder -folge sowie Anzahl und Abstand der Wiederholungen. Weitere Variationen sind f\u00fcr das menschliche Ohr kaum oder nur als \u201eUnreinheiten\u201c wahrnehmbar, k\u00f6nnten aber die individuellen Haupterkennungsmerkmale sein. Unterzieht man das <a class=\"mw-redirect\" title=\"Sonagramm\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sonagramm\">Sonagramm<\/a> einer feineren Analyse, l\u00e4sst sich erkennen, dass eine scheinbar simple Strophe oft recht komplex aufgebaut ist und eigentlich aus bis zu sechs oder seltener bis zu zehn zusammengezogenen Silben bestehen kann.<\/p>\n<p>Der Reviergesang ist in seiner Auspr\u00e4gung und Wirkung sehr gut untersucht. So k\u00f6nnen reviersuchende M\u00e4nnchen anhand des Gesangs die Populationsdichte eines Gebietes und auch \u2013 aufgrund von Strophenl\u00e4nge und Umfang des Repertoires \u2013 die Kompetenz eines Rivalen bei der Revierverteidigung absch\u00e4tzen. M\u00e4nnchen mit gro\u00dfem Gesangsrepertoire sind durchschnittlich dominanter und erfolgreicher. Revierinhaber reagieren kaum auf Gesang, der dem eigenen \u00e4hnlich ist, eher geringf\u00fcgig auf den Gesang ihrer Nachbarn, wohl aber auf den fremder Eindringlinge. Weibchen suchen sich meist M\u00e4nnchen, deren Gesang dem des Vaters am wenigsten \u00e4hnelt.<\/p>\n<h3><span id=\"Rufe\" class=\"mw-headline\">Rufe<\/span><\/h3>\n<p>Einer der h\u00e4ufigsten Rufe, der meist vom M\u00e4nnchen und vor allem au\u00dferhalb der Brutzeit zu h\u00f6ren ist, ist ein metallisches <em>pink<\/em>, das f\u00fcr sich allein kaum vom \u00e4hnlichen Ruf des <a title=\"Buchfink\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Buchfink\">Buchfinken<\/a> zu unterscheiden ist. Es wird aber oft mehrfach wiederholt oder beispielsweise als <em>zi-pink-pink-pink<\/em> (<a class=\"external text\" href=\"http:\/\/www.xeno-canto.org\/96851\" rel=\"nofollow\">H\u00f6rbeispiel<\/a>) mit anderen typischen Lauten verbunden und ist dann einfacher der Kohlmeise zuzuordnen. Dieser Ruf kann als Alarm-, Warn- oder Lockruf vorgebracht werden. Auch im Revierverhalten scheint er eine bedeutende Rolle als Ersatz des Reviergesangs au\u00dferhalb der Brutzeit zu spielen.<\/p>\n<p>Ein Ruf der Ver\u00e4rgerung oder Erregung bei herannahenden Bodenfeinden ist ein unmelodischer Laut, der zwischen einem schnarrenden <em>trrrr<\/em> oder einem gereihten <em>d\u00e4d\u00e4d\u00e4<\/em> liegen kann (<a class=\"external text\" href=\"http:\/\/www.xeno-canto.org\/99378\" rel=\"nofollow\">H\u00f6rbeispiel<\/a>). Er wird oft mit dem metallischen <em>pink<\/em> kombiniert<\/p>\n<p>Als Kontaktruf zwischen Partnern kommen auf kurze Distanz ein leises, oft mehrfaches <em>sit<\/em> oder ein weiches <em>d\u00fc<\/em> zum Einsatz, auf gr\u00f6\u00dfere Entfernung ein hohes, weich fl\u00f6tendes <em>di d\u00fci<\/em> (<a class=\"external text\" href=\"http:\/\/www.xeno-canto.org\/161875\" rel=\"nofollow\">H\u00f6rbeispiel<\/a>), das oft zum Ende hin stark in die H\u00f6he gezogen wird. Sind Partner weiter voneinander entfernt wird oft mit einzelnen Gesangsmotiven (z.B. <em>id\u00e4<\/em>) gelockt, haben sie den Sichtkontakt verloren wird bisweilen eine ganze Reihe wie etwa <em>didedidedi<\/em> vorgebracht. Ein weiterer bei sozialen Kontakten zu h\u00f6render Laut ist ein hohes, kurzes <em>i<\/em> (<a class=\"external text\" href=\"http:\/\/www.xeno-canto.org\/165445\" rel=\"nofollow\">H\u00f6rbeispiel<\/a>), das in der Akzentuierung dem oben genannten <em>pink<\/em> nahekommt, jedoch weniger laut ist. Dem Gruppenzusammenhalt (beispielsweise bei einem Altvogel mit mehreren Jungen im Gefolge) dient ein <em>si \u2013 w\u00fcw\u00fcw\u00fc<\/em>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"thumb tright\">\n<div class=\"thumbcaption\"><a class=\"image\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Datei:Parus_major_distribution_map.png\"><img decoding=\"async\" class=\"thumbimage\" src=\"http:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/thumb\/7\/7c\/Parus_major_distribution_map.png\/220px-Parus_major_distribution_map.png\" alt=\"\" width=\"220\" height=\"129\" data-file-width=\"643\" data-file-height=\"378\" \/><\/a><\/div>\n<\/div>\n<h2><span id=\"Verbreitung\" class=\"mw-headline\">Verbreitung<\/span><\/h2>\n<p>Das <a title=\"Pal\u00e4arktis\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Pal%C3%A4arktis\">transpal\u00e4rktische<\/a> Verbreitungsgebiet der Kohlmeise reicht \u00fcber gro\u00dfe Teile der <a title=\"Gem\u00e4\u00dfigte Zone\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gem%C3%A4%C3%9Figte_Zone\">gem\u00e4\u00dfigten Zone<\/a> und Teile der <a title=\"Subtropen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Subtropen\">Subtropen<\/a> <a title=\"Eurasien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Eurasien\">Eurasiens<\/a> \u2013 von <a title=\"Portugal\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Portugal\">Portugal<\/a> und den <a title=\"Britische Inseln\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Britische_Inseln\">Britischen Inseln<\/a> im Westen bis zum <a title=\"Dschagdygebirge\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Dschagdygebirge\">Dschagdy<\/a>&#8211; und <a title=\"Burejagebirge\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Burejagebirge\">Burejagebirge<\/a> im Osten Asiens. Es umfasst ganz Europa mit Ausnahme von <a title=\"Island\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Island\">Island<\/a>, <a title=\"Orkney\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Orkney\">Orkney<\/a> und <a title=\"Shetland\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Shetland\">Shetland<\/a>, dem \u00e4u\u00dfersten Norden und einigen Hochgebirgen <a class=\"mw-redirect\" title=\"Fennoskandien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Fennoskandien\">Fennoskandiens<\/a> sowie dem Norden Russlands. Die Nordgrenze der Verbreitung folgt im Westen Russlands noch dem Nordrand der mittleren Taiga, f\u00e4llt aber nach Osten hin relativ kontinuierlich nach S\u00fcden ab, so dass sie im Bereich des <a title=\"Stanowoigebirge\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Stanowoigebirge\">Stanowoigebirges<\/a> entlang des Nordrands der s\u00fcdlichen Taiga verl\u00e4uft. In Nordwestafrika reicht das Areal durch die <a title=\"Atlas (Gebirge)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Atlas_%28Gebirge%29\">Atlasregion<\/a>, im <a title=\"Mittelmeer\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mittelmeer\">Mittelmeer<\/a> schlie\u00dft das Vorkommen s\u00fcdw\u00e4rts noch die <a class=\"mw-redirect\" title=\"Balearen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Balearen\">Balearen<\/a>, <a title=\"Sardinien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sardinien\">Sardinien<\/a>, <a title=\"Sizilien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sizilien\">Sizilien<\/a>, <a title=\"Kreta\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kreta\">Kreta<\/a> und <a title=\"Zypern\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Zypern\">Zypern<\/a> ein. Im Bereich der \u00f6stlichen Mittelmeerk\u00fcste reicht die Verbreitung im S\u00fcden bis an den <a title=\"Sinai-Halbinsel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sinai-Halbinsel\">Sinai<\/a> und nach <a title=\"Jordanien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Jordanien\">Jordanien<\/a>. In Asien verl\u00e4uft die S\u00fcdgrenze etwa durch den S\u00fcden <a class=\"mw-redirect\" title=\"Anatolien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Anatolien\">Anatoliens<\/a>, durch <a title=\"Aserbaidschan\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Aserbaidschan\">Aserbaidschan<\/a>, zur s\u00fcdlichen K\u00fcste des <a title=\"Kaspisches Meer\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kaspisches_Meer\">Kaspischen Meeres<\/a> und durch das <a title=\"Elburs-Gebirge\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Elburs-Gebirge\">Elburs-Gebirge<\/a>, ein Ausl\u00e4ufer erstreckt sich \u00fcber das <a class=\"mw-redirect\" title=\"Zagrosgebirge\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Zagrosgebirge\">Zagrosgebirge<\/a>.Unter Auslassung der mittelasiatischen <a title=\"W\u00fcste\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/W%C3%BCste\">Trockengebiete<\/a> reicht das Areal \u00fcber die Oasen, W\u00e4lder und Gebirge Mittelasiens bis in den Norden <a title=\"Afghanistan\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Afghanistan\">Afghanistans<\/a> und zum <a title=\"Tian Shan\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tian_Shan\">Tian Shan<\/a>. Die dort lebenden Populationen wurden lange als eigene Art (Turkestanmeise, siehe unten) abgegliedert. Weiter \u00f6stlich reicht die s\u00fcdliche Verbreitungsgrenze durch den <a title=\"Altai\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Altai\">Altai<\/a> und s\u00fcdlich vom <a title=\"Changai-Gebirge\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Changai-Gebirge\">Changai<\/a>&#8211; und <a title=\"Chentii-Gebirge\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Chentii-Gebirge\">Chentii<\/a>&#8211; bis zum <a title=\"Gro\u00dfes Hinggan-Gebirge\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gro%C3%9Fes_Hinggan-Gebirge\">Gro\u00dfen Hinggan-Gebirge<\/a> sowie von dort bis in die Region von <a title=\"Chabarowsk\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Chabarowsk\">Chabarowsk<\/a>.<\/p>\n<h2><span id=\"Systematik_und_Geografische_Variation\" class=\"mw-headline\">Systematik und Geografische Variation<\/span><\/h2>\n<p>Bislang wurden der Kohlmeise meist 33 Unterarten zugerechnet, die in drei <a class=\"mw-redirect\" title=\"Subspezies\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Subspezies\">Subspeziesgruppen<\/a> unterteilt wurden. Drei weitere Unterarten wurden als eigene Art namens Turkestanmeise (<em>Parus bokharensis<\/em>) oder auch als vierte Subspeziesgruppe behandelt. Untersuchungen der <a title=\"Mitochondriale DNA\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mitochondriale_DNA\">mitochondrialen DNA<\/a> zufolge bildet die <em>bokharensis<\/em>-Gruppe (<em>bokharensis<\/em>, <em>ferghanensis<\/em> und <em>turkestanicus<\/em>) jedoch zusammen mit der <em>major<\/em>-Gruppe ein <a class=\"mw-redirect\" title=\"Monophylum\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Monophylum\">Monophylum<\/a>, das sich von den beiden anderen Subspeziesgruppen deutlich abhebt. Dies wird auch durch Merkmale des Gesangs gest\u00fctzt. Heute werden die beiden ostpal\u00e4arktisch und indomalaiisch verbreiteten Gruppen daher als eigene Arten <em><a class=\"new\" title=\"Parus minor (Seite nicht vorhanden)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?title=Parus_minor&amp;action=edit&amp;redlink=1\">Parus minor<\/a><\/em> und <em><a class=\"new\" title=\"Parus cinereus (Seite nicht vorhanden)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?title=Parus_cinereus&amp;action=edit&amp;redlink=1\">Parus cinereus<\/a><\/em> anerkannt, die zusammen mit <em>Parus major<\/em> (inklusive <em>bokharensis<\/em>) eine <a title=\"Superspezies\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Superspezies\">Superspezies<\/a> bilden.<\/p>\n<p>Bei den geografisch variierenden Merkmalen der Kohlmeise handelt es sich um die Pigmentierung der gelben Gefiederpartien und der Oberseite, die Ausdehnung der wei\u00dfen Keile an Schwanzau\u00dfenseiten sowie Schnabel- und K\u00f6rpergr\u00f6\u00dfe. Bei der letzteren ist eine leichte Gr\u00f6\u00dfenabnahme von Nord nach S\u00fcd festzustellen, die aber bez\u00fcglich der durchschnittlichen Fl\u00fcgell\u00e4nge nur einen maximalen Unterschied von 7&nbsp;mm ausmacht und von alters- und geschlechtsbedingter Variation \u00fcberlagert wird. In Europa und Nordafrika nimmt von Nord nach S\u00fcd auch die Ausdehnung der wei\u00dfen Schwanzau\u00dfenseiten ab, die bei tunesischen V\u00f6geln auf ein Minimum reduziert sind. Von Kleinasien nimmt die Gr\u00f6\u00dfe derselben dann ostw\u00e4rts bis in den S\u00fcdiran wieder zu, vom Nordwesten bis in den Nordosten des Irans jedoch wieder ab.<\/p>\n<p>Bez\u00fcglich der Intensit\u00e4t der Gelbf\u00e4rbung sind \u2013 mit Ausnahme der nordafrikanischen Unterart <em>excelsus<\/em>, die lebhafter gef\u00e4rbt ist \u2013 die s\u00fcdeurop\u00e4ischen Unterarten blasser als die Nominatform und die sehr \u00e4hnliche Unterart <em>newtoni<\/em>. Zudem ist eine <a title=\"Kline (Biologie)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kline_%28Biologie%29\">klinale<\/a> (allm\u00e4hliche) Abnahme der Intensit\u00e4t ostw\u00e4rts \u00fcber die L\u00e4nder des nahen Ostens zu verzeichnen.<\/p>\n<p>Bei der <em>bokharensis<\/em>-Unterartengruppe Zentralasiens fehlt eine Pigmentierung mit gelben <a title=\"Lipochrome\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Lipochrome\">Lipochromen<\/a> ganz \u2013 die V\u00f6gel sind unterseits nahezu wei\u00df bis hellgrau. Der wei\u00dfe Keilfleck der Schwanzau\u00dfenseiten dehnt sich mindestens \u00fcber die beiden \u00e4u\u00dferen Steuerfederpaare aus. Der Schwanz ist proportional etwa um ein Viertel l\u00e4nger als bei den Formen der <em>major<\/em>-Gruppe und gestuft, der Handfl\u00fcgel stumpf. Die V\u00f6gel dieser Gruppe werden von West nach Ost gr\u00f6\u00dfer, die Schn\u00e4bel kr\u00e4ftiger <\/p>\n<p><strong>major-Gruppe<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><em>P. m. aphrodite<\/em> <span class=\"Person\"><a title=\"Gyula Madar\u00e1sz\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gyula_Madar%C3%A1sz\">Madar\u00e1sz<\/a><\/span>, 1901 \u2013 s\u00fcdliches <a title=\"Italien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Italien\">Italien<\/a> und s\u00fcdliches <a title=\"Griechenland\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Griechenland\">Griechenland<\/a>, <a class=\"mw-redirect\" title=\"\u00c4g\u00e4is\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/%C3%84g%C3%A4is\">\u00c4g\u00e4is<\/a> und Zypern<\/li>\n<li><em>P. m. blanfordi<\/em> <span class=\"Person\"><a title=\"Josef Prokuslav Pra\u017e\u00e1k\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Josef_Prokuslav_Pra%C5%BE%C3%A1k\">Pra\u017e\u00e1k<\/a><\/span>, 1894 \u2013 s\u00fcd\u00f6stliches Aserbaidschan sowie n\u00f6rdliche Mitte und S\u00fcdwesten des <a title=\"Iran\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Iran\">Irans<\/a><\/li>\n<li><em>P. m. corsus<\/em> <span class=\"Person\"><a title=\"Otto Kleinschmidt\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Otto_Kleinschmidt\">O. Kleinschmidt<\/a><\/span>, 1903 \u2013 Portugal, S\u00fcdspanien und <a title=\"Korsika\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Korsika\">Korsika<\/a><\/li>\n<li><em>P. m. ecki<\/em> <span class=\"Person\"><a title=\"Adolf von Jordans\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Adolf_von_Jordans\">von Jordans<\/a><\/span>, 1970 \u2013 Sardinien<\/li>\n<li><em>P. m. excelsus<\/em> <span class=\"Person\"><a title=\"Leopold Buvry\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Leopold_Buvry\">Buvry<\/a><\/span>, 1857 \u2013 von <a title=\"Marokko\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Marokko\">Marokko<\/a> ostw\u00e4rts bis in den Norden <a title=\"Tunesien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tunesien\">Tunesiens<\/a><\/li>\n<li><em>P. m. kapustini<\/em> <span class=\"Person\"><a title=\"Leonid Alexandrowitsch Portenko\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Leonid_Alexandrowitsch_Portenko\">Portenko<\/a><\/span>, 1954 \u2013 s\u00fcd\u00f6stliches Kasachstan, \u00e4u\u00dferster Nordwesten <a title=\"China\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/China\">Chinas<\/a> und nordwestliche <a title=\"Mongolei\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mongolei\">Mongolei<\/a>, ostw\u00e4rts bis nach <a title=\"Region Transbaikalien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Region_Transbaikalien\">Transbaikalien<\/a>, zur <a title=\"Amur\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Amur\">Amurregion<\/a> und zum <a title=\"Ochotskisches Meer\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ochotskisches_Meer\">Ochotskischen Meer<\/a><\/li>\n<li><em>P. m. karelini<\/em> <span class=\"Person\"><a title=\"Nikolai Alexejewitsch Sarudny\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nikolai_Alexejewitsch_Sarudny\">Zarudny<\/a><\/span>, 1910 \u2013 s\u00fcd\u00f6stliches Aserbaidschan und n\u00f6rdlicher Iran<\/li>\n<li><em>P. m. major<\/em> <span class=\"Person\">Linnaeus<\/span>, 1758 \u2013 von Skandinavien s\u00fcdw\u00e4rts bis zur n\u00f6rdlichen und mittleren <a title=\"Iberische Halbinsel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Iberische_Halbinsel\">Iberischen Halbinsel<\/a>, Mittelitalien und <a title=\"Balkanhalbinsel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Balkanhalbinsel\">Balkanhalbinsel<\/a>, <a title=\"Kleinasien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kleinasien\">Kleinasien<\/a>, <a title=\"Kaukasus\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kaukasus\">Kaukasus<\/a>, gr\u00f6\u00dfter Teil Aserbaidschans sowie s\u00fcdliches Mittel- und Westsibirien<\/li>\n<li><em>P. m. mallorcae<\/em> <span class=\"Person\">von Jordans<\/span>, 1913 \u2013 Balearen<\/li>\n<li><em>P. m. newtoni<\/em> <span class=\"Person\">Pra\u017e\u00e1k<\/span>, 1894 \u2013 Britische Inseln, <a title=\"Niederlande\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Niederlande\">Niederlande<\/a>, <a title=\"Belgien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Belgien\">Belgien<\/a> und nordwestliches <a title=\"Frankreich\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Frankreich\">Frankreich<\/a><\/li>\n<li><em>P. m. niethammeri<\/em> <span class=\"Person\">von Jordans<\/span>, 1970 \u2013 Kreta<\/li>\n<li><em>P. m. terraesanctae<\/em> <span class=\"Person\"><a title=\"Ernst Hartert\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ernst_Hartert\">Hartert<\/a><\/span>, 1910 \u2013 <a title=\"Libanon\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Libanon\">Libanon<\/a>, <a title=\"Syrien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Syrien\">Syrien<\/a>, <a title=\"Israel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Israel\">Israel<\/a>, Jordanien und nord\u00f6stliches <a title=\"\u00c4gypten\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/%C3%84gypten\">\u00c4gypten<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>bokharensis-Gruppe<\/strong> (Turkestanmeise)<\/p>\n<ul>\n<li><em>P. m. bokharensis<\/em> <span class=\"Person\"><a title=\"Martin Hinrich Lichtenstein\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Martin_Hinrich_Lichtenstein\">Lichtenstein<\/a><\/span>, 1823 \u2013 s\u00fcdliche Mitte <a title=\"Kasachstan\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kasachstan\">Kasachstans<\/a>, <a title=\"Usbekistan\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Usbekistan\">Usbekistan<\/a>, <a title=\"Turkmenistan\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Turkmenistan\">Turkmenistan<\/a> und \u00e4u\u00dferster Nordosten des Irans, ostw\u00e4rts bis in den Norden Afghanistans<\/li>\n<li><em>P. m. ferghanensis<\/em> <span class=\"Person\"><a title=\"Sergei Alexandrowitsch Buturlin\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sergei_Alexandrowitsch_Buturlin\">Buturlin<\/a><\/span>, 1912 \u2013 Gebirge <a title=\"Tadschikistan\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tadschikistan\">Tadschikistans<\/a> und <a title=\"Kirgisistan\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kirgisistan\">Kirgisistans<\/a>, ostw\u00e4rts bis in den westlichen Tian Shan<\/li>\n<li><em>P. m. turkestanicus<\/em> <span class=\"Person\">Zarudny<\/span> &amp; <span class=\"Person\"><a title=\"Harald von Loudon\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Harald_von_Loudon\">Loudon<\/a><\/span>, 1905 \u2013 vom s\u00fcd\u00f6stlichen Kasachstan ostw\u00e4rts bis in den \u00e4u\u00dfersten Nordwesten Chinas, m\u00f6glicherweise s\u00fcdwestliche Mongolei<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Kohlmeise ist ein <a title=\"Teilzieher\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Teilzieher\">Teilzieher<\/a>, dessen Zugverhalten insgesamt recht un\u00fcberschaubar ist und lokal, regional, gro\u00dfr\u00e4umig und von Jahr zu Jahr stark variiert. Die meisten Populationen s\u00fcdlicher und gem\u00e4\u00dfigter Breiten sind zum gr\u00f6\u00dften Teil <a title=\"Standvogel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Standvogel\">Standv\u00f6gel<\/a>, die sich zudem nur selten weit von ihren Brutrevieren entfernen. So lagen etwa 80&nbsp;% der Wiederfunde britischer <a title=\"Vogelberingung\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Vogelberingung\">Ringv\u00f6gel<\/a> innerhalb eines Radius von 10&nbsp;km. In Europa harren sogar n\u00f6rdlich des <a title=\"Polarkreis\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Polarkreis\">Polarkreises<\/a> noch viele Kohlmeisen in den Brutgebieten aus. Oft sind \u00dcberwinterer dann an menschliche Siedlungen gebunden, jedoch scheint ohnehin das Zugverhalten vielerorts stark durch Winterf\u00fctterungen und andere <a title=\"Anthropogen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Anthropogen\">anthropogene<\/a> Nahrungsquellen beeinflusst zu sein. Im europ\u00e4ischen Teil Russlands und in <a title=\"Wei\u00dfrussland\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wei%C3%9Frussland\">Wei\u00dfrussland<\/a> deckt sich die Winterverbreitung mit der Verteilung gr\u00f6\u00dferer Siedlungen.<\/p>\n<p>Neben Brutv\u00f6geln h\u00f6herer Lagen ziehen vor allem Teile n\u00f6rdlicher und \u00f6stlicher Populationen regelm\u00e4\u00dfig, um extremer K\u00e4lte, heftigen Schneef\u00e4llen oder der verk\u00fcrzten Tageslichtspanne zu entkommen. Die Populationen des Urals ziehen beispielsweise vermutlich allj\u00e4hrlich, und an den K\u00fcsten des <a title=\"Schwarzes Meer\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schwarzes_Meer\">Schwarzen<\/a> und des Kaspischen Meeres sind offenbar regelm\u00e4\u00dfig Winterg\u00e4ste festzustellen. Meist werden die Wanderbewegungen kaum wahrgenommen, da nur ein Teil der Population wandert, in manchen Jahren kann es jedoch bei nordosteurop\u00e4ischen und sibirischen Populationen zu ausgepr\u00e4gten <a title=\"Invasionsvogel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Invasionsvogel\">Evasionen<\/a> kommen, die offenbar zum Teil mit <a class=\"mw-redirect\" title=\"Fehlmast\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Fehlmast\">Fehlmastjahren<\/a> der <a title=\"Buchecker\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Buchecker\">Bucheckern<\/a> korrelieren. Die Zugrichtung liegt dabei meist zwischen West und S\u00fcdwest, die meisten der Invasionsv\u00f6gel sind einj\u00e4hrige V\u00f6gel mit einem hohen Anteil an Weibchen. Einige verbleiben als Brutv\u00f6gel in den Winterquartieren, es scheinen aber auch viele in die angestammten Brutgebiete zur\u00fcckzukehren.<\/p>\n<h2><span id=\"Lebensraum\" class=\"mw-headline\">Lebensraum<\/span><\/h2>\n<p>Die Kohlmeise br\u00fctet <a class=\"mw-redirect\" title=\"Prim\u00e4rhabitat\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Prim%C3%A4rhabitat\">prim\u00e4r<\/a> in Laub- und Mischw\u00e4ldern, deren Baumbestand mit 60 oder mehr Jahren alt genug ist, um ein gen\u00fcgendes Angebot an Nisth\u00f6hlen zu gew\u00e4hrleisten, wobei sie auffallend h\u00e4ufiger in morschen Baumstubben, als in Spechth\u00f6hlen nistet. In j\u00fcngeren Waldbest\u00e4nden kommt sie nur vereinzelt vor, in geschlossenen Waldgebieten besiedelt sie nur die Randbereiche, Tallagen werden Bergw\u00e4ldern vorgezogen. Die bevorzugte Waldzusammensetzung kann regional variieren, so finden sich in westlichen Mitteleuropa die h\u00f6chsten Bestandsdichten in Eichenw\u00e4ldern, weiter \u00f6stlich hingegen in Nadelmischw\u00e4ldern. Relativ niedrige Bestandsdichten werden in reinen <a title=\"Rotbuchenwald\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rotbuchenwald\">Buchenw\u00e4ldern<\/a> erreicht; Kiefern- und Fichtenforsten sind im Allgemeinen nur sehr d\u00fcnn besiedelt. In Sibirien zieht die Art Birken-, Weiden- und Mischw\u00e4lder den reinen Nadelw\u00e4ldern aus <a title=\"Fichten\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Fichten\">Fichten<\/a> und <a title=\"Tannen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tannen\">Tannen<\/a> vor. In Zentralasien besiedelt sie vor allem flussnahe W\u00e4lder.<\/p>\n<p>Aufgrund ihrer gro\u00dfen Anpassungsf\u00e4higkeit ist die Kohlmeise aber auch in zahlreichen anderen Habitaten mit altem Baumbestand oder k\u00fcnstlichen Nisth\u00f6hlen zu finden. Sie besiedelt neben Feldgeh\u00f6lzen, Baumgruppen, Hecken mit eingestreuten B\u00e4umen, Parks, Friedh\u00f6fen, Olivenhainen und Obstg\u00e4rten auch G\u00e4rten oder Gr\u00fcnfl\u00e4chen mit Einzelb\u00e4umen inmitten von St\u00e4dten. In h\u00f6heren Berglagen, in ausger\u00e4umten Kulturlandschaften oder Trockengebieten ist sie in besonderer Weise an menschliche Siedlungen gebunden.<\/p>\n<p>Die H\u00f6henverbreitung variiert je nach geografischer Lage. So kommt die Art in Schottland nur bis 500&nbsp;m, im Alpenraum meist bis 1400, seltener aber bis 1950&nbsp;m, im Mittelmeerraum bis etwa 1800&nbsp;m und in den Gebirgen Asiens teils bis in 3000&nbsp;m H\u00f6he vor. Bisweilen kann man sie auch noch oberhalb der Baumgrenze finden.<\/p>\n<p>Au\u00dferhalb der Brutzeit tritt die Kohlmeise in allen erdenklichen Habitaten auf und wurde beispielsweise auch in baumlosen Steppengebieten festgestellt.<\/p>\n<p>Die Kohlmeise ist in ihrer Ern\u00e4hrung wenig spezialisiert. Das Nahrungsspektrum ist daher sehr umfangreich, jedoch liegt der Schwerpunkt deutlich auf <a title=\"Insekten\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Insekten\">Insekten<\/a> sowie deren Larven und Eiern. Erg\u00e4nzend kommen regelm\u00e4\u00dfig andere <a class=\"mw-redirect\" title=\"Arthropoden\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Arthropoden\">Arthropoden<\/a> \u2013 vor allem <a title=\"Webspinnen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Webspinnen\">Spinnen<\/a> und <a title=\"Weberknechte\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Weberknechte\">Weberknechte<\/a> \u2013 hinzu. Je nach Verf\u00fcgbarkeit, geografischer Lage und Jahreszeit werden aber auch teils ausgiebig andere Nahrungsquellen genutzt wie <a title=\"Same (Pflanze)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Same_%28Pflanze%29\">S\u00e4mereien<\/a>, <a title=\"Nussfrucht\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nussfrucht\">Nussfr\u00fcchte<\/a>, Obst, vom Menschen zur Verf\u00fcgung gestelltes Vogelfutter, Abf\u00e4lle oder gelegentlich auch Aas. Vor allem in den n\u00f6rdlichen Teilen des Verbreitungsgebiets k\u00f6nnen S\u00e4mereien, Bucheckern und Haseln\u00fcsse im Winter eine wichtige Nahrungsgrundlage bilden. Um den <a title=\"Calcium\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Calcium\">Calciumbedarf<\/a> zu decken werden Teile von Schneckenh\u00e4usern und Eierschalen gefressen und auch an Nestlinge verf\u00fcttert.<\/p>\n<p>Die tierische Nahrung besteht zur Brutzeit vorwiegend aus Raupen von <a title=\"Eulenfalter\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Eulenfalter\">Eulenfaltern<\/a> und <a title=\"Spanner (Schmetterling)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Spanner_%28Schmetterling%29\">Spannern<\/a>. In Mitteleuropa sind dies beispielsweise je nach Lebensraum insbesondere die h\u00e4ufigen Arten <a title=\"Eichenwickler\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Eichenwickler\">Eichenwickler<\/a>, <a title=\"Kleiner Frostspanner\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kleiner_Frostspanner\">Kleiner Frostspanner<\/a> oder <a title=\"Kieferneule\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kieferneule\">Kieferneule<\/a>. An die Jungen werden meist besonders gro\u00dfe Raupen verf\u00fcttert. Bei geringem Angebot an Raupen k\u00f6nnen <a title=\"Spinnentiere\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Spinnentiere\">Spinnentiere<\/a> eine gr\u00f6\u00dfere Rolle als Nestlingsnahrung einnehmen. Bedeutend sind zudem auch <a title=\"Imago (Zoologie)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Imago_%28Zoologie%29\">Imagines<\/a> und Larven von <a title=\"Zweifl\u00fcgler\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Zweifl%C3%BCgler\">Zweifl\u00fcglern<\/a>, <a title=\"K\u00e4fer\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/K%C3%A4fer\">K\u00e4fern<\/a> und <a title=\"Hautfl\u00fcgler\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hautfl%C3%BCgler\">Hautfl\u00fcglern<\/a>. Au\u00dferhalb der Brutzeit stellen Larven von <a class=\"mw-redirect\" title=\"Blattwespen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Blattwespen\">Blattwespen<\/a> und <a title=\"Buschhornblattwespen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Buschhornblattwespen\">Buschhornblattwespen<\/a> sowie Imagines von <a title=\"Schlupfwespen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schlupfwespen\">Schlupfwespen<\/a>, manchmal aber auch <a title=\"Hummeln\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hummeln\">Hummeln<\/a>, <a title=\"Bienen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bienen\">Bienen<\/a> oder <a title=\"Wachsmotten\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wachsmotten\">Wachsmotten<\/a> einen bedeutenden Teil der Beute. An anderen Wirbellosen werden neben Spinnentieren vor allem auch <a title=\"Doppelf\u00fc\u00dfer\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Doppelf%C3%BC%C3%9Fer\">Doppelf\u00fc\u00dfer<\/a>, <a title=\"Pseudoskorpione\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Pseudoskorpione\">Pseudoskorpione<\/a> oder <a title=\"Asseln\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Asseln\">Asseln<\/a> gefressen. Andere Insektengruppen oder Wirbellose werden nur gelegentlich als Nahrung angenommen. Zeitweise kann auch sehr kleine Nahrung wie <a title=\"Blattl\u00e4use\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Blattl%C3%A4use\">Blattl\u00e4use<\/a>, <a title=\"Hornmilben\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hornmilben\">Hornmilben<\/a> oder verschiedene Insekteneier an Bedeutung gewinnen. Unter den S\u00e4mereien werden vor allem <a title=\"Veilchen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Veilchen\">Veilchen<\/a>&#8211; und <a title=\"Sauerklee\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sauerklee\">Sauerkleesamen<\/a> gefressen, im Winter gelegentlich Birken- und nur selten auch Fichtensamen. Bei Beeren oder Obst sind offenbar eher die Samen, als das Fruchtfleisch von Bedeutung.<\/p>\n<p>Im Unterschied zu anderen Meisen sucht die Kohlmeise ihre Nahrung seltener in den \u00e4u\u00dferen, feinen Zweigen im Kronendach von B\u00e4umen oder in Str\u00e4uchern, sondern bewegt sich eher auf den unteren, kr\u00e4ftigeren \u00c4sten und Zweigen, im Stammbereich oder am Boden. Die Gewohnheiten k\u00f6nnen jedoch je nach Jahreszeit stark wechseln. So werden zur Brutzeit h\u00e4ufig die Raupen blattfressender Schmetterlingsarten auch von feineren, hoch gelegenen Zweigen abgelesen und vor allem im Winter ist die Art bei der Nahrungssuche viel am Boden anzutreffen. Wenn n\u00f6tig, wird die Nahrung vor dem Fressen aufbereitet und dabei wie bei vielen Meisenarten auf einen Zweig gebracht und mit den F\u00fc\u00dfen festgehalten. Gelegentlich wird sie dazu auch in Ritzen oder Zweiggabelungen geklemmt. Gr\u00f6\u00dfere Raupen werden get\u00f6tet und ungenie\u00dfbare oder sch\u00e4dliche Teile entfernt. Bienen werden beispielsweise entstachelt und manche Raupen enthaart. Die Kohlmeise vermag auch, Haseln\u00fcsse aufzuhacken, was etwa zehn Minuten dauern kann.<\/p>\n<p>Die Kohlmeise ist im Notfall sehr erfindungsreich im Erschlie\u00dfen neuer Nahrungsquellen und dabei auch sehr lernf\u00e4hig. Ein bekanntes Beispiel daf\u00fcr ist das \u00d6ffnen der <a title=\"Alufolie\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Alufolie\">Folienverschl\u00fcsse<\/a> von Milchflaschen in Gro\u00dfbritannien \u2013 ein Verhalten, das sich schnell \u00fcber einige Landesteile ausbreitete. Neben menschlichen Vorr\u00e4ten werden teils auch die anderer Meisenarten genutzt. Die Bedeutung von Winterf\u00fctterungen kann lokal sehr unterschiedlich ausfallen. W\u00e4hrend sie besonders in kalten Regionen, h\u00f6heren Lagen oder ausger\u00e4umten Landschaften eine essentielle Rolle f\u00fcr das \u00dcberleben spielen kann, stellt sie in den gem\u00e4\u00dfigten Breiten eher eine Erg\u00e4nzung dar und tr\u00e4gt im Notfall offenbar nur teilweise zum \u00dcberleben einer Population bei. In extremen Ausnahmef\u00e4llen wie beispielsweise besonderen K\u00e4ltewintern t\u00f6tet die Kohlmeise auch kleinere V\u00f6gel oder andere Wirbeltiere wie \u00fcberwinternde Flederm\u00e4use. Es werden dann meist nur kleinere Teile wie das Gehirn oder ein Teil der Flugmuskulatur verspeist<\/p>\n<p>Die Kohlmeise verh\u00e4lt sich meist recht auff\u00e4llig und ist wenig scheu. Sie bewegt sich \u00fcberwiegend h\u00fcpfend und kletternd im Ge\u00e4st oder auf dem Boden. Oft wird dies durch Fl\u00fcgelschl\u00e4ge oder kurze Gleitphasen unterst\u00fctzt. Seltener als andere Meisen h\u00e4ngt sie kurzzeitig kopf\u00fcber an Zweigen. Sie ist auch in der Lage wie ein Kleiber kopf\u00fcber an einem Stamm abw\u00e4rts zu klettern. Aufgrund der relativ kurzen, runden Fl\u00fcgel und der langen Steuerfedern fliegt sie wendig und schnell durch das Ge\u00e4st von B\u00e4umen oder Unterholz. Freies Gel\u00e4nde wird meist nur z\u00f6gerlich in recht langsamem, bogenf\u00f6rmigem Flug \u00fcberflogen.<\/p>\n<p>Die Kohlmeise ist tagaktiv und zeigt ganzj\u00e4hrig in den fr\u00fchen Morgenstunden die h\u00f6chste Aktivit\u00e4t. Au\u00dferhalb der Brutzeit gibt es zudem abends ein zweites Aktivit\u00e4tsmaximum. Der Gesang setzt kurz nach der <a title=\"D\u00e4mmerung\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/D%C3%A4mmerung\">b\u00fcrgerlichen D\u00e4mmerung<\/a> ein und erreicht seine h\u00f6chste Intensit\u00e4t etwa eine Viertel- bis halbe Stunde sp\u00e4ter. Im Winterhalbjahr, teils auch schon vermehrt nach der Mauser, n\u00e4chtigen Kohlmeisen in H\u00f6hlen. Der Schlaf ist sehr fest, wobei der Vogel an den H\u00f6hlenboden gekauert oder an eine Nistkastenwand angeschmiegt ist und den Kopf bei eingezogenem Hals schr\u00e4g in die H\u00f6he richtet. Sehr kalte N\u00e4chte \u00fcberstehen Kohlmeisen, indem sie ihre K\u00f6rpertemperatur von \u00fcblicherweise 41,8&nbsp;\u00b0C auf 32&nbsp;\u00b0C absenken und so wenig Energie verbrauchen. Ab dem Fr\u00fchjahr nimmt die Neigung, in Nistk\u00e4sten zu schlafen, ab.<\/p>\n<h3><span id=\"Sozialverhalten\" class=\"mw-headline\">Sozialverhalten<\/span><\/h3>\n<p>Bald nach dem Fl\u00fcggewerden schlie\u00dfen sich junge Kohlmeisen mit diesj\u00e4hrigen V\u00f6geln aus anderen Bruten zu Schw\u00e4rmen von f\u00fcr gew\u00f6hnlich unter 30 Exemplaren zusammen, zu denen sich bisweilen auch Altv\u00f6gel gesellen. Zun\u00e4chst ist die Zusammensetzung und Gr\u00f6\u00dfe solcher Trupps noch sehr variabel. Innerhalb des Trupps werden viele Rangstreitigkeiten ausgetragen und die jungen M\u00e4nnchen versuchen zum Herbst hin, eigene Reviere zu etablieren. Es bilden sich ausgepr\u00e4gte hierarchische Strukturen aus, bei denen unter anderem M\u00e4nnchen \u00fcber Weibchen, \u00e4ltere \u00fcber j\u00fcngere, territoriale \u00fcber nicht territoriale V\u00f6gel oder Reviereigner \u00fcber \u201eG\u00e4ste\u201c dominieren. Die Sterblichkeit unter den diesj\u00e4hrigen V\u00f6geln ist sehr hoch und dauerhaft unterlegene Individuen verlassen den Schwarm, um abzuwandern, so dass sich die Anzahl der V\u00f6gel zum Winter hin halbieren kann.<\/p>\n<p>Der verbliebene Trupp durchstreift den Winter \u00fcber ein Gebiet, dessen Grenzen nicht n\u00e4her definiert sind und das sich mit denen anderer Trupps \u00fcberschneiden kann.Zudem umfasst ein solches Gebiet meist mehrere Reviere territorialer M\u00e4nnchen, von denen die Trupps aber geduldet werden. H\u00e4ufig schlie\u00dfen sie und ihre Weibchen sich auch den Schw\u00e4rmen an. Dieses Verhalten kann regional sehr unterschiedlich ausgepr\u00e4gt sein. In s\u00fcdlichen Gebieten, wo die meisten Paare sehr standorttreu sind, ist der Anschluss an Schw\u00e4rme seltener, als im n\u00f6rdlichen Teil des Verbreitungsgebiets, wo Wanderverhalten und Schwarmbildung ausgepr\u00e4gter sind. Hier bietet die Nahrungssuche im Schwarm mehr Effizienz und damit oft gr\u00f6\u00dfere Vorteile, als die st\u00e4ndige Behauptung eines Reviers.<\/p>\n<p>Der Zusammenhalt der Wintertrupps ist am Vormittag am st\u00e4rksten; gegen Nachmittag k\u00f6nnen sie sich teilweise oder ganz zerstreuen. Oft mischen sich die Trupps auch mit anderen Meisen, <a title=\"Schwanzmeise\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schwanzmeise\">Schwanzmeisen<\/a>, <a title=\"Kleiber (Art)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kleiber_%28Art%29\">Kleibern<\/a>, <a title=\"Bauml\u00e4ufer\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bauml%C3%A4ufer\">Bauml\u00e4ufern<\/a>, <a title=\"Buchfink\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Buchfink\">Buchfinken<\/a> oder <a title=\"Wintergoldh\u00e4hnchen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wintergoldh%C3%A4hnchen\">Wintergoldh\u00e4hnchen<\/a>. Der Zusammenhalt mit diesen ist aber nur lose und basiert meist auf der Nutzung gleicher Nahrungsquellen. Innerhalb gemischter Meisentrupps ist die Kohlmeise dominanter als die kleineren Arten.<\/p>\n<h3><span id=\"Antagonistisches_Verhalten\" class=\"mw-headline\">Antagonistisches Verhalten<\/span><\/h3>\n<p>Vor allem vor dem Winter und zu Beginn der Brutzeit treten zwischen Kohlmeisen h\u00e4ufig Auseinandersetzungen auf. Im Herbst dienen diese der Festlegung der Hierarchie im Winterschwarm, zum Teil aber auch dem Erwerb oder der Verteidigung eines Territoriums. Festigt sich die Rangordnung im Laufe der Zeit, nimmt die H\u00e4ufigkeit von Konflikten ab. Territoriales Verhalten gewinnt nach einer ruhigeren Zeit im Winter dann vermehrt wieder im Fr\u00fchjahr an Bedeutung.Oft reicht das Drohen dominanter V\u00f6gel, um einen Artgenossen in die Schranken zu weisen. Teils kommt es aber auch zu erbitterten K\u00e4mpfen, die bei der Kohlmeise besonders heftig ausfallen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Au\u00dferhalb der Brutzeit wird Aggressivit\u00e4t durch flaches Anlegen des Kopfgefieders ausgedr\u00fcckt, wohingegen aufgestelltes Kopfgefieder das Gegenteil \u2013 Erschrecken oder Unterlegenheit \u2013 bekundet. Bei intensiverem Drohen wird zudem der K\u00f6rper in eine leichte Schr\u00e4gstellung gebracht und der Kopf gesenkt (<em>head-down<\/em>). Beim \u201eVorw\u00e4rtsdrohen\u201c (<em>head-forward<\/em>, <em>horizontal posture<\/em>) nimmt der Vogel eine horizontale Stellung ein und streckt den Schnabel vor. Bisweilen werden auch Angriffe gegen Konkurrenten geflogen.<\/p>\n<p>Zur Brutzeit ist unter Rivalen die \u201eKopf-hoch-Stellung\u201c (<em>head-up posture<\/em>) zu beobachten, bei der sich der imponierende Vogel mit senkrecht gehaltenem Kopf hoch aufrichtet und das schwarze Brustband zeigt. Zudem werden unter Drehen des Kopfes die wei\u00dfen Wangenfelder pr\u00e4sentiert. Auch beim \u201eSteilflug\u201c wird das schwarze Brustband pr\u00e4sentiert, w\u00e4hrend der Angreifer in vertikaler Haltung auf den Rivalen zufliegt. Das Imponierverhalten kann zu einem R\u00fcckzug des Rivalen, seltener aber auch zu K\u00e4mpfen f\u00fchren. Dabei gehen zwei Rivalen fl\u00fcgelschlagend und hoch aufgerichtet aufeinander los. Teils wird vorab oder zwischendurch imponierend auf Zweige oder Pflanzenteile in der Umgebung eingehackt. Oft beginnen K\u00e4mpfe in der Luft bis die V\u00f6gel auf den Boden fallen, sich mit den F\u00fc\u00dfen ineinander verkrallen und aufeinander einhacken. Die Schnabelhiebe zielen dabei auf den Kopf des Rivalen. K\u00e4mpfe sind meist kurz und dauern allenfalls 30\u201350 Sekunden.<\/p>\n<h2><span id=\"Fortpflanzung\" class=\"mw-headline\">Fortpflanzung<\/span><\/h2>\n<p>Kohlmeisen werden gegen Ende des ersten Lebensjahres geschlechtsreif; es schreiten jedoch nicht alle Einj\u00e4hrigen zur Brut. Da der Anteil an M\u00e4nnchen in den meisten Populationen \u00fcberwiegt, finden insbesondere junge M\u00e4nnchen oft keine Partnerin. Es gibt jedoch auch einen zunehmenden Anteil an Nichtbr\u00fctern unter mehrj\u00e4hrigen V\u00f6geln.<\/p>\n<p>Kohlmeisen f\u00fchren eine <a title=\"Monogamie\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Monogamie\">monogame<\/a> Saisonehe. In F\u00e4llen, in denen bei einer zweiten Jahresbrut der Partner ein anderer ist, ist dies meist auf den Verlust des vorigen Partners zur\u00fcckzuf\u00fchren. Aufgrund der hohen Ortstreue kommt es in mehreren aufeinanderfolgenden Jahren oft zu Wiederverpaarungen und langj\u00e4hrige Dauerehen wurden nachgewiesen. Au\u00dferhalb der Brutzeit besteht jedoch kaum Zusammenhalt zwischen Partnern.<\/p>\n<p>Zwei Jahresbruten sind nicht selten. In S\u00fcdengland finden eher in Nadel- und Mischw\u00e4ldern Zweitbruten statt. In Eichenw\u00e4ldern, in denen fr\u00fch im Jahr ein \u00dcberangebot an Insektennahrung, sp\u00e4ter jedoch ein Mangel herrscht, br\u00fctet die Art jedoch meist nur einmal. Drittbruten kommen vor, sind aber selten. Ausnahmsweise kommt es in Israel zu Bruten im Winterhalbjahr.<\/p>\n<p>Die Brutzeit liegt zwischen M\u00e4rz und Juli. In Israel wurden teils bereits ab Ende Januar Gelege festgestellt. In Frankreich, Tschechien, den Beneluxl\u00e4ndern und S\u00fcddeutschland f\u00e4llt die Hauptlegezeit in die zweite Aprilh\u00e4lfte, in England, Mittel- und Norddeutschland zwischen die dritte April- und erste Maidekade und in Fennoskandien und Russland liegt sie zwischen Ende April und Mitte Mai. Drittgelege findet man teils noch um Anfang August. Herbst- oder sogar Winterbruten kommen vor, sind aber sehr seltene Ausnahmen.<\/p>\n<h3><span id=\"Paarbildung_und_Balz\" class=\"mw-headline\">Paarbildung und Balz<\/span><\/h3>\n<p>Paarbildung und Balz k\u00f6nnen in Mitteleuropa ab Februar oder M\u00e4rz stattfinden, bei schlechter Witterung aber auch erst im April. Mit zunehmendem Revierverhalten der M\u00e4nnchen brechen nun die Winterschw\u00e4rme auseinander. Anf\u00e4nglich verhalten sich M\u00e4nnchen auch gegen Weibchen noch aggressiv; dies l\u00e4sst aber nach, wenn die Weibchen nicht nach Art der M\u00e4nnchen darauf reagieren. Bestandteil des Paarverhaltens ist die Inspektion von potentiellen Nisth\u00f6hlen, die auch bereits im Verlauf des Winters stattfinden kann. Dabei fliegt das M\u00e4nnchen auff\u00e4llig zum Schlupfloch und pickt auf dem Rand herum. Sitzt es au\u00dfen, ist das wei\u00dfliche Nackenband sehr auff\u00e4llig; schaut es heraus, f\u00e4llt die schwarz-wei\u00dfe Gesichtszeichnung auf.<\/p>\n<p>Zur Paarungszeit ist der Paarzusammenhalt recht eng. Das M\u00e4nnchen wird morgens sehr fr\u00fch aktiv und holt das Weibchen vom Schlafplatz ab \u2013 unter anderem, um Fremdkopulationen zu verhindern. Diese scheinen jedoch nicht selten vorzukommen, da sich in bis zu 34&nbsp;% der Bruten Nachkommen fremder V\u00e4ter finden. Kopulationen finden meist in den fr\u00fchen Morgenstunden in dichterem Gezweig in der N\u00e4he der Bruth\u00f6hle statt. Sie k\u00f6nnen von beiden Partnern eingeleitet werden. Dazu nehmen die V\u00f6gel eine geduckte Haltung mit zur\u00fcckgelegtem Kopf und erhobenem Schwanz ein, zittern mit leicht abgespreizten Fl\u00fcgeln und geben typische Rufe von sich. Mit kurzen Pausen steigt die Erregung an bis der Paarungsakt erfolgt ist, nach dem die Partner meist ein St\u00fcck weit voneinander weg fliegen. Kurz vor der Ablage der ersten Eier setzt das Balzf\u00fcttern ein, bei dem das Weibchen vom M\u00e4nnchen mit Nahrung versorgt wird. Dieses Verhalten nimmt in der Zeit der Eiablage stark an H\u00e4ufigkeit zu.<\/p>\n<h3><span id=\"Nistplatz_und_Nestbau\" class=\"mw-headline\">Nistplatz und Nestbau<\/span><\/h3>\n<p>Der Nistplatz wird vom Weibchen aus einer Vorauswahl des M\u00e4nnchens bestimmt. Es handelt sich dabei oft um Baumh\u00f6hlen wie Buntspecht- oder F\u00e4ulnish\u00f6hlen, manchmal aber auch tiefe Rindenspalten, die im unteren Stammbereich zwischen 3 und 6&nbsp;m liegen. Bei starker Konkurrenz durch \u00fcberlegenen Arten wie beispielsweise <a title=\"Star (Art)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Star_%28Art%29\">Stare<\/a> weicht die Kohlmeise oft in H\u00f6hen von unter 3,5&nbsp;m aus. Fehlt die Konkurrenz, werden auch H\u00f6hlen bis in etwa 15&nbsp;m H\u00f6he oder mehr gew\u00e4hlt. In morsches Holz kann die Kohlmeise auch selber eine Bruth\u00f6hle hacken oder diese erweitern. Ist ein gutes Angebot an Nistk\u00e4sten vorhanden, werden diese oft bevorzugt. Bisweilen werden auch Nester anderer V\u00f6gel, Erdh\u00f6hlen, Mauernischen oder zahlreiche Arten von anderen Hohlr\u00e4umen oder Halbh\u00f6hlen an menschlichen Strukturen als Brutplatz angenommen.<\/p>\n<p>Das Nest wird fast ausschlie\u00dflich vom Weibchen gebaut. Die Bauzeit kann sehr unterschiedlich sein. Bei fr\u00fchen Erstbruten kann sie sich \u00fcber einen Monat hinziehen, bei sp\u00e4teren reduziert sie sich auf etwa ein bis zwei Wochen; bei Ersatz- oder Zweitbruten werden manchmal nur 1\u20132 Tage ben\u00f6tigt. Die Gr\u00f6\u00dfe des Nestes variiert je nach Gr\u00f6\u00dfe der H\u00f6hle. Besonders tiefe H\u00f6hlen werden mit einer dicken Schicht aus Moos aufgef\u00fcllt. Zudem kann der kunstlose, ungeordnete Unterbau aus W\u00fcrzelchen, Grashalmen, Kiefernnadeln oder Flechten bestehen. Dort hinein wird eine Mulde von 4,5\u20137,5&nbsp;cm Durchmesser und 3,5\u20137&nbsp;cm Tiefe gebaut und mit Tierhaaren, Federn, Basthalmen oder anderem feinen Material ausgekleidet.<\/p>\n<h3><span id=\"Gelege_und_Bebr.C3.BCtung\" class=\"mw-headline\">Gelege und Bebr\u00fctung<\/span><\/h3>\n<p>Das Gelege besteht meist aus 6\u201312, manchmal aus 3\u201315 rundovalen Eiern von 17,5&nbsp;\u00d713,5&nbsp;mm Gr\u00f6\u00dfe und schwach gl\u00e4nzenden Eiern, die auf wei\u00dfem Grund sehr variabel ziegelrot bis rotbraun gefleckt, bekleckst oder gesprenkelt sind. Die Zeichnung kann regelm\u00e4\u00dfig verteilt, am stumpfen Pol konzentriert oder kranz\u00e4hnlich, grob oder fein, reichlich oder sp\u00e4rlich sein und selten auch ganz fehlen. Die Eier werden meist fr\u00fch morgens im Abstand von 24 Stunden gelegt. Bei langanhaltenden K\u00e4lteperioden kann die Eiablage zeitweilig unterbrochen werden. Das Gelege wird ausschlie\u00dflich vom Weibchen bebr\u00fctet, das in dieser Zeit vom M\u00e4nnchen gef\u00fcttert wird.<\/p>\n<p>Ab Beginn der Eiablage n\u00e4chtigt das Weibchen auf dem Nest. Um ein m\u00f6glichst gleichzeitiges Schl\u00fcpfen der Jungen herbeizuf\u00fchren, wird das unvollst\u00e4ndige Gelege anfangs lediglich zu Beginn der Nacht angew\u00e4rmt, was ein allzu starkes Ausk\u00fchlen verhindert. Danach verbringt das Weibchen die Nacht stehend \u00fcber den Eiern, so dass die f\u00fcr die Embrionalentwicklung erforderliche Minimaltemperatur von 25 \u00b0C unterschritten wird. Sp\u00e4ter steigt dann die Dauer der Bebr\u00fctung pro Nacht, jedoch wird das Gelege meist erst mit der Ablage der letzten Eier permanent bebr\u00fctet. Die Brutdauer kann zwischen 10 und 17 Tagen liegen. Sie variiert je nach geografischer Lage und liegt in Mitteleuropa meist zwischen 12 und 15 Tagen. Bei Zweitbruten ist die Brutdauer meist k\u00fcrzer.<\/p>\n<p>Wird das Weibchen auf dem Nest gest\u00f6rt, nimmt es eine charakteristische Abwehrhaltung ein, bei der der Schwanz aufgespreizt und die Fl\u00fcgel flatternd gegen die H\u00f6hlenwand geschlagen werden. Dabei macht es einen zischenden Laut und stellt das Gefieder der wei\u00dfe Wangenflecken auf. Am Ende des Zischlauts folgt ein <a title=\"Schnabelknappen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schnabelknappen\">Schnabelknappen<\/a> und mit einem Fl\u00fcgelschlag wird ein dumpfes Ger\u00e4usch erzeugt. Vermutlich dient dieses Verhalten der Abschreckung von Pr\u00e4datoren und soll die Anwesenheit einer Schlange vort\u00e4uschen. Es kann auch bei Individuen, die in H\u00f6hlen \u00fcbernachten, sowie in \u00e4hnlicher Form bei einigen anderen Meisenarten beobachteten werden.<\/p>\n<h3><span id=\"Aufzucht_der_Jungen\" class=\"mw-headline\">Aufzucht der Jungen<\/span><\/h3>\n<p>Die Jungen schl\u00fcpfen meist \u00fcber 1 bis 5 Tage verteilt. Bei den ersten Eiern kann die Schl\u00fcpfreihenfolge von der der Eiablage abweichen, bei den mittleren bis letzten ist sie fast immer entsprechend.Die Nestlinge werden nur vom Weibchen <a title=\"Hudern\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hudern\">gehudert<\/a> \u2013 meist zwischen 5 und 7 Tage lang. Beide Partner f\u00fcttern, jedoch steigt der Anteil des Weibchens nach dem Hudern stark an \u2013 manchmal auf bis zu 90&nbsp;%. Es werden fast nur einzelne Beutest\u00fccke verf\u00fcttert, die aber meist recht gro\u00df sind. Sie werden den Jungen oft mehrfach in den Schlund gesteckt und herausgeholt bis gew\u00e4hrleistet ist, dass die Position optimal ist und das Junge schlucken kann. Nach der F\u00fctterung warten die Altv\u00f6gel einen Moment auf die Kotabgabe. In den ersten Tagen wird der Kot von den Eltern gefressen, sp\u00e4ter davongetragen. Die Nestlingszeit liegt meist zwischen 16 und 22 Tagen, in Mitteleuropa meist zwischen 17 und 20 Tagen.<\/p>\n<p>Nach dem Ausfliegen werden die Jungen meist noch etwa 6 bis 10 Tage gef\u00fcttert, manchmal aber auch bis zu 25 Tage lang. Bei Zweitbruten betr\u00e4gt dieser Zeitraum meist 14 bis 22 Tage oder l\u00e4nger.<\/p>\n<p>foto:Mihai Baciu<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Kohlmeise (Parus major) ist eine Vogelart aus der Familie der Meisen (Paridae). Sie ist die gr\u00f6\u00dfte und am weitesten verbreitete Meisenart in Europa. Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich jedoch noch weiter bis in den nahen Osten und durch die Gem\u00e4\u00dfigte Zone Asiens bis in nach Fernost. Der urspr\u00fcngliche Lebensraum der Kohlmeise sind Laub&#8211; und Mischw\u00e4lder [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":4028,"template":"","meta":{"_acf_changed":false},"categories":[],"tags":[],"birdwatching":[],"class_list":["post-4033","bird","type-bird","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.3 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Kohlmeise (Parus major) - Wilde Reise im Donaudelta<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/wildtravel.ro\/bird\/great-tit-parus-major\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Kohlmeise (Parus major) - Wilde Reise im Donaudelta\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Die Kohlmeise (Parus major) ist eine Vogelart aus der Familie der Meisen (Paridae). Sie ist die gr\u00f6\u00dfte und am weitesten verbreitete Meisenart in Europa. Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich jedoch noch weiter bis in den nahen Osten und durch die Gem\u00e4\u00dfigte Zone Asiens bis in nach Fernost. Der urspr\u00fcngliche Lebensraum der Kohlmeise sind Laub&#8211; und Mischw\u00e4lder [&hellip;]\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/wildtravel.ro\/bird\/great-tit-parus-major\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Wilde Reise im Donaudelta\" \/>\n<meta property=\"article:publisher\" content=\"https:\/\/www.facebook.com\/wildtravel.ro\/\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2014-10-27T11:44:20+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/wildtravel.ro\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/acaw.jpg\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"1\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"1\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/jpeg\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"29\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/bird\\\/great-tit-parus-major\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/bird\\\/great-tit-parus-major\\\/\",\"name\":\"Kohlmeise (Parus major) - Wilde Reise im Donaudelta\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/bird\\\/great-tit-parus-major\\\/#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/bird\\\/great-tit-parus-major\\\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2014\\\/10\\\/acaw.jpg\",\"datePublished\":\"2014-10-27T11:13:55+00:00\",\"dateModified\":\"2014-10-27T11:44:20+00:00\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/bird\\\/great-tit-parus-major\\\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/bird\\\/great-tit-parus-major\\\/\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/bird\\\/great-tit-parus-major\\\/#primaryimage\",\"url\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2014\\\/10\\\/acaw.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2014\\\/10\\\/acaw.jpg\",\"caption\":\"Parus major\"},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/bird\\\/great-tit-parus-major\\\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Home\",\"item\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/ro\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Birds\",\"item\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/ro\\\/bird\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":3,\"name\":\"Kohlmeise (Parus major)\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/\",\"name\":\"Wilde Reise im Donaudelta\",\"description\":\"Wild about wild\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/#organization\"},\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Organization\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/#organization\",\"name\":\"Wild travel\",\"url\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/\",\"logo\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\",\"url\":\"http:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2023\\\/01\\\/logo-125.png\",\"contentUrl\":\"http:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2023\\\/01\\\/logo-125.png\",\"width\":357,\"height\":125,\"caption\":\"Wild travel\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\"},\"sameAs\":[\"https:\\\/\\\/www.facebook.com\\\/wildtravel.ro\\\/\"]}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Kohlmeise (Parus major) - Wilde Reise im Donaudelta","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/wildtravel.ro\/bird\/great-tit-parus-major\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Kohlmeise (Parus major) - Wilde Reise im Donaudelta","og_description":"Die Kohlmeise (Parus major) ist eine Vogelart aus der Familie der Meisen (Paridae). Sie ist die gr\u00f6\u00dfte und am weitesten verbreitete Meisenart in Europa. Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich jedoch noch weiter bis in den nahen Osten und durch die Gem\u00e4\u00dfigte Zone Asiens bis in nach Fernost. Der urspr\u00fcngliche Lebensraum der Kohlmeise sind Laub&#8211; und Mischw\u00e4lder [&hellip;]","og_url":"https:\/\/wildtravel.ro\/bird\/great-tit-parus-major\/","og_site_name":"Wilde Reise im Donaudelta","article_publisher":"https:\/\/www.facebook.com\/wildtravel.ro\/","article_modified_time":"2014-10-27T11:44:20+00:00","og_image":[{"url":"https:\/\/wildtravel.ro\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/acaw.jpg","width":1,"height":1,"type":"image\/jpeg"}],"twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"29\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/wildtravel.ro\/bird\/great-tit-parus-major\/","url":"https:\/\/wildtravel.ro\/bird\/great-tit-parus-major\/","name":"Kohlmeise (Parus major) - Wilde Reise im Donaudelta","isPartOf":{"@id":"https:\/\/wildtravel.ro\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/wildtravel.ro\/bird\/great-tit-parus-major\/#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/wildtravel.ro\/bird\/great-tit-parus-major\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/wildtravel.ro\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/acaw.jpg","datePublished":"2014-10-27T11:13:55+00:00","dateModified":"2014-10-27T11:44:20+00:00","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/wildtravel.ro\/bird\/great-tit-parus-major\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/wildtravel.ro\/bird\/great-tit-parus-major\/"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/wildtravel.ro\/bird\/great-tit-parus-major\/#primaryimage","url":"https:\/\/wildtravel.ro\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/acaw.jpg","contentUrl":"https:\/\/wildtravel.ro\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/acaw.jpg","caption":"Parus major"},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/wildtravel.ro\/bird\/great-tit-parus-major\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Home","item":"https:\/\/wildtravel.ro\/ro\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Birds","item":"https:\/\/wildtravel.ro\/ro\/bird\/"},{"@type":"ListItem","position":3,"name":"Kohlmeise (Parus major)"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/wildtravel.ro\/#website","url":"https:\/\/wildtravel.ro\/","name":"Wilde Reise im Donaudelta","description":"Wild about wild","publisher":{"@id":"https:\/\/wildtravel.ro\/#organization"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/wildtravel.ro\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/wildtravel.ro\/#organization","name":"Wild travel","url":"https:\/\/wildtravel.ro\/","logo":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/wildtravel.ro\/#\/schema\/logo\/image\/","url":"http:\/\/wildtravel.ro\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/logo-125.png","contentUrl":"http:\/\/wildtravel.ro\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/logo-125.png","width":357,"height":125,"caption":"Wild travel"},"image":{"@id":"https:\/\/wildtravel.ro\/#\/schema\/logo\/image\/"},"sameAs":["https:\/\/www.facebook.com\/wildtravel.ro\/"]}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/wildtravel.ro\/de\/wp-json\/wp\/v2\/bird\/4033","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/wildtravel.ro\/de\/wp-json\/wp\/v2\/bird"}],"about":[{"href":"https:\/\/wildtravel.ro\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/bird"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wildtravel.ro\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/wildtravel.ro\/de\/wp-json\/wp\/v2\/bird\/4033\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wildtravel.ro\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4028"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/wildtravel.ro\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4033"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/wildtravel.ro\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4033"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/wildtravel.ro\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4033"},{"taxonomy":"birdwatching","embeddable":true,"href":"https:\/\/wildtravel.ro\/de\/wp-json\/wp\/v2\/birdwatching?post=4033"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}