{"id":4016,"date":"2014-10-27T12:38:22","date_gmt":"2014-10-27T10:38:22","guid":{"rendered":"http:\/\/wildtravel.ro\/bird\/red-breasted-flycatcher-ficedula-parva-2\/"},"modified":"2014-10-27T12:50:07","modified_gmt":"2014-10-27T10:50:07","slug":"red-breasted-flycatcher-ficedula-parva-2","status":"publish","type":"bird","link":"https:\/\/wildtravel.ro\/de\/bird\/red-breasted-flycatcher-ficedula-parva-2\/","title":{"rendered":"Zwergschn\u00e4pper (Ficedula parva)"},"content":{"rendered":"<p>Der Zwergschn\u00e4pper ist mit gut 11 Zentimetern K\u00f6rperl\u00e4nge einer der kleinsten Fliegenschn\u00e4pper. Er ist damit nur geringf\u00fcgig gr\u00f6\u00dfer als ein <a title=\"Zaunk\u00f6nig\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Zaunk%C3%B6nig\">Zaunk\u00f6nig<\/a>.<\/p>\n<p>\u00c4ltere M\u00e4nnchen sind auf Grund ihrer r\u00f6tlich-orangen Brust und des mausgrauen Kopfes unverkennbar, doch erscheint dieses Alterskleid erst im zweiten Lebensjahr, und h\u00e4ufig weisen auch \u00e4ltere M\u00e4nnchen nur eine undeutliche Rotf\u00e4rbung der Kehle auf. Bestes Erkennungsmerkmal sind, neben der geringen Gr\u00f6\u00dfe, die wei\u00dfen \u00e4u\u00dferen Steuerfedern, die stark mit dem tiefen Schwarz des \u00fcbrigen Schwanzes kontrastieren. Dies erzielt eine Wirkung, die durch h\u00e4ufiges Stelzen und F\u00e4chern des Schwanzes noch verst\u00e4rkt wird. Die Grundf\u00e4rbung von Kopf und R\u00fccken ist ein mattes, eher dunkles Braun; starke Gefiederzeichnungen fehlen. Kehle, Brust und Bauch der M\u00e4nnchen im ersten Lebensjahr und der Weibchen sind hell mit einem gelblichen Anflug an den Flanken. Eine gelblich-orange, schmale Fl\u00fcgelbinde ist nur schwach angedeutet. Auffallend sind die gro\u00dfen, schwarzen, hell umrandeten Augen sowie die von unten gesehen deutlich orange-gelbe Schnabelbasis.<\/p>\n<p>Jungv\u00f6gel sind st\u00e4rker braungelblich gef\u00e4rbt, ausgef\u00e4rbte Weibchen zeigen mehr Grau- und blasse <a title=\"Naturfarben\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Naturfarben#Isabellfarben\">Isabellt\u00f6ne<\/a>, der rostrote, an ein <a title=\"Rotkehlchen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rotkehlchen\">Rotkehlchen<\/a> erinnernde Kehl- und Brustbereich fehlt bei den Weibchen. Die Schwanzzeichnung ist jedoch in allen Altersstufen und bei beiden Geschlechtern markant.<\/p>\n<h2><span id=\"Stimme\" class=\"mw-headline\">Stimme<\/span><\/h2>\n<p>Der Zwergschn\u00e4pper ist als Bewohner der oberen Stamm- und Kronenregionen alter B\u00e4ume nur selten zu sehen, f\u00e4llt aber durch seinen lauten, weittragenden Reviergesang auf. Die lange, drei bis vier Sekunden dauernde Strophe wird fast immer durch leise <em>zit<\/em>&#8211; bzw. <em>tsiit<\/em>-Laute eingeleitet; darauf folgt die reint\u00f6nende, etwas abfallende, mehrteilige Strophe, die etwas an den Gesang eines <a title=\"Fitis\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Fitis\">Fitis<\/a> erinnern kann. Die Strophen sind individuell sehr verschieden. Beim Singen werden oft die Schwanzfedern gespreizt, die Fl\u00fcgel leicht ausgebreitet und die Kehlf\u00e4rbung pr\u00e4sentiert. Vorgetragen wird der Gesang auf Singwarten, die meist im mittleren Stammabschnitt, h\u00e4ufig auf unbelaubten oder abgestorbenen \u00c4sten liegen. In der Regel beginnt der Zwergschn\u00e4pper schon kurz vor dem Landen zu singen und vollendet die Strophe dann im Sitzen. Die Gesangsaktivit\u00e4t der Art w\u00e4hrt allerdings nur wenige Wochen und erlischt mit Verpaarung und Brutbeginn v\u00f6llig. Auch bei schlechtem Wetter singt die Art kaum.<\/p>\n<p>Die hellen, kurzen und scharfen Rufe sind nur in unmittelbarer N\u00e4he vernehmbar. H\u00e4ufig ist eine Kombination aus einem schnarrenden <em>Tzrrt<\/em>, das trotz der bedeutend geringeren Lautst\u00e4rke etwas an den St\u00f6rungsruf des Zaunk\u00f6nigs erinnert, mit einem melodi\u00f6sen, fl\u00f6tenden <em>\u00dclii<\/em> zu vernehmen.&nbsp;<\/p>\n<h2><span id=\"Verbreitung\" class=\"mw-headline\">Verbreitung<\/span><\/h2>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"thumb tright\">\n<div class=\"thumbinner\" style=\"width: 292px;\"><a class=\"image\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Datei:Ficedula_parva_distr.png\"><img decoding=\"async\" class=\"thumbimage\" src=\"http:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/thumb\/c\/cc\/Ficedula_parva_distr.png\/290px-Ficedula_parva_distr.png\" alt=\"\" width=\"290\" height=\"142\" data-file-width=\"2448\" data-file-height=\"1195\" \/><\/a><\/p>\n<div class=\"thumbcaption\">Verbreitungsgebiete von <em>F. parva<\/em>, <em>F. albicilla<\/em> und <em>F. subrubra<\/em><br \/> <small><strong>orange<\/strong>: Brutgebiete von <em>F. parva<\/em><br \/> <strong>dunkelblau<\/strong>: Haupt\u00fcberwinterungsgebiete von <em>F. parva<\/em><br \/> <strong>dunkelorange<\/strong>: Brutgebiete von <em>F. albicilla<\/em><br \/> <strong>hellblau<\/strong>: Haupt\u00fcberwinterungsgebiete von <em>F. albicilla<\/em><br \/> <strong>purpur<\/strong>: Brutgebiet von <em>F. subrubra<\/em><br \/> <strong>gelb<\/strong>: \u00dcberwinterungsgebiete von <em>F. subrubra<\/em>.<br \/> <strong>rote Striche<\/strong>: Kontaktzone zwischen <em>F. parva<\/em> und <em>F. albicilla<\/em><\/small><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p><em>Ficedula parva<\/em> besiedelt in einem breiten G\u00fcrtel Ost- und Nordosteuropa, ostw\u00e4rts etwa bis zur Westabflachung des <a title=\"Ural\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ural\">Ural-Gebirges<\/a>. Nach Norden reicht das Hauptverbreitungsgebiet stellenweise bis zum Polarkreis, nach S\u00fcden hin werden der mittlere <a title=\"Balkanhalbinsel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Balkanhalbinsel\">Balkan<\/a> und die <a title=\"Karpaten\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Karpaten\">Ostkarpaten<\/a> erreicht. Weiter nach Osten schwankt die S\u00fcdgrenze der geschlossenen Verbreitung etwa um 50\u00b0 n\u00f6rdlicher Breite. Ein weiteres gro\u00dfes Brutgebiet liegt in den bewaldeten Stufen des <a title=\"Kaukasus\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kaukasus\">Kaukasus<\/a>, in den Vorbergen des <a class=\"mw-redirect\" title=\"Elburs\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Elburs\">Elburs<\/a>-Gebirges, des n\u00f6rdlichen <a class=\"mw-redirect\" title=\"Zagros\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Zagros\">Zagros<\/a>-Gebirges sowie im Bergland des s\u00fcdwestlichen <a title=\"Turkmenistan\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Turkmenistan\">Turkmenistan<\/a>. In der <a class=\"mw-redirect\" title=\"Oblast Perm\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Oblast_Perm\">Oblast Perm<\/a> sowie etwas n\u00f6rdlich und s\u00fcdlich davon besteht eine breite <a title=\"Intergradation\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Intergradation\">Kontaktzone<\/a> zum sehr nahe verwandten <a class=\"new\" title=\"Taiga-Fliegenschn\u00e4pper (Seite nicht vorhanden)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?title=Taiga-Fliegenschn%C3%A4pper&amp;action=edit&amp;redlink=1\">Taiga-Fliegenschn\u00e4pper<\/a>, dessen Verbreitungsgebiete sich ostw\u00e4rts anschlie\u00dfen und bis zur <a class=\"mw-redirect\" title=\"Pazifik\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Pazifik\">Pazifikk\u00fcste<\/a> reichen.<\/p>\n<p>Davon zum Teil isoliert und in ihren Bestandszahlen meist individuenarm bestehen Vorkommen in \u00d6sterreich westw\u00e4rts bis <a title=\"Vorarlberg\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Vorarlberg\">Vorarlberg<\/a>, in <a title=\"Bayern\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bayern\">Bayern<\/a> und in einigen Gebieten Nord- und Mitteldeutschlands. Die dichtesten Zwergschn\u00e4pperbest\u00e4nde Deutschlands liegen im Osten nahe der polnischen Grenze. Auch an der <a title=\"Bulgarien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bulgarien\">bulgarischen<\/a> <a title=\"Schwarzes Meer\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schwarzes_Meer\">Schwarzmeerk\u00fcste<\/a> sowie stellenweise im westlichen sowie im \u00f6stlichen <a title=\"Pontisches Gebirge\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Pontisches_Gebirge\">Pontischen Gebirge<\/a> kommt die Art vor. In <a title=\"Skandinavien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Skandinavien\">Skandinavien<\/a> ist der Zwergschn\u00e4pper im s\u00fcd\u00f6stlichen <a title=\"Finnland\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Finnland\">Finnland<\/a> ein regelm\u00e4\u00dfiger und nicht seltener Brutvogel, er br\u00fctet jedoch stellenweise auch im s\u00fcdwestlichen Finnland sowie an einigen Stellen in <a title=\"Schweden\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schweden\">S\u00fcdschweden<\/a> sowie ganz vereinzelt in <a title=\"Norwegen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Norwegen\">S\u00fcdnorwegen<\/a>. In S\u00fcdwestdeutschland, der <a title=\"Schweiz\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schweiz\">Schweiz<\/a> und in <a title=\"D\u00e4nemark\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/D%C3%A4nemark\">D\u00e4nemark<\/a> werden j\u00e4hrlich Brutzeitbeobachtungen gemacht, stabile Vorkommen bestehen zurzeit wahrscheinlich jedoch nicht. 2003 konnte in der Ostschweiz (<a title=\"Bezirk Pr\u00e4ttigau-Davos\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bezirk_Pr%C3%A4ttigau-Davos\">Bezirk Pr\u00e4ttigau-Davos<\/a>) der erste Brutnachweis f\u00fcr diese Art in der Schweiz erbracht werden.<\/p>\n<p>Die Habitatstrukturen der Art sind entsprechend der klimatisch recht unterschiedlichen Verbreitungsgebiete sehr vielf\u00e4ltig. Meist wird jedoch ein geschlossener, alter und hochst\u00e4mmiger Baumbestand mit Verj\u00fcngungsinseln und nicht zu dichtem Kronenschluss bevorzugt. Ideale Zwergschn\u00e4pperbiotope weisen h\u00e4ufig ein unruhiges Bodenrelief auf, oft liegen sie in steilen Hanglagen, an tief eingeschnittenen Flussl\u00e4ufen oder in Schluchten. Wassern\u00e4he, ein gewisser Anteil an Totholz oder durch Sturmereignisse oder Schneebruch gesch\u00e4digter B\u00e4ume sowie absterbende, ausgebrochene oder tote \u00c4ste im oberen Stammbereich sind f\u00fcr optimale Lebensraumstrukturen der Art ebenfalls wesentlich.<\/p>\n<p>Sind diese Voraussetzungen gegeben, kann die Baumartenzusammensetzung der besiedelten W\u00e4lder sehr unterschiedlich sein. Eine Bevorzugung von alten Laubmischw\u00e4ldern scheint zu bestehen, doch br\u00fctet der Zwergschn\u00e4pper auch in der nordrussischen Fichten<a title=\"Boreale Zone\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Boreale_Zone\">taiga<\/a>, in aufgelockerten alten Eichenbest\u00e4nden und, wenn auch nur selten, in <a title=\"Streuobstwiese\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Streuobstwiese\">Streuobstwiesen<\/a> mit alten, hochst\u00e4mmigen Obstb\u00e4umen. Reine <a title=\"Kiefern\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kiefern\">Kiefernw\u00e4lder<\/a> werden jedoch in der Regel nicht besiedelt. In Mitteleuropa sowie auf dem Balkan werden <a title=\"Rotbuche\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rotbuche\">Rotbuchen<\/a>&#8211; sowie <a title=\"Hainbuchen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hainbuchen\">Hainbuchenbest\u00e4nde<\/a> bevorzugt aufgesucht, diesen k\u00f6nnen aber verschiedene andere Baumarten wie <a title=\"Eichen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Eichen\">Eiche<\/a>, <a title=\"Ahorne\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ahorne\">Ahorn<\/a> oder <a title=\"Birken\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Birken\">Birke<\/a> beziehungsweise <a title=\"Fichten\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Fichten\">Fichte<\/a> und <a title=\"Tannen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tannen\">Tanne<\/a> beigemischt sein.<\/p>\n<p>Ebenso unterschiedlich ist die vertikale Verteilung seiner Brutgebiete. Zwergschn\u00e4ppervorkommen finden sich im Tiefland ebenso wie in der <a title=\"Waldgesellschaften Mitteleuropas\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Waldgesellschaften_Mitteleuropas\">collinen<\/a> und <a title=\"Waldgesellschaften Mitteleuropas\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Waldgesellschaften_Mitteleuropas\">montanen<\/a> Stufe. In einigen Verbreitungsinseln br\u00fctet er bis nahe an die jeweilige Baumgrenze, in <a title=\"Armenien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Armenien\">Armenien<\/a> fast bis in H\u00f6hen von 2300 Metern. Die mitteleurop\u00e4ischen Vorkommen sowie die Brutpl\u00e4tze in S\u00fcdosteuropa liegen mehrheitlich in der collinen und submontanen H\u00f6henstufe.<\/p>\n<h2><span id=\"Nahrung_und_Nahrungserwerb\" class=\"mw-headline\">Nahrung und Nahrungserwerb<\/span><\/h2>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Zwergschn\u00e4pper ern\u00e4hren sich \u00fcberwiegend <a title=\"Fleischfresser\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Fleischfresser\">carnivor<\/a> von Insekten und kleineren Spinnentieren. Verschiedene <a title=\"Ameisen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ameisen\">Ameisen<\/a>, kleine K\u00e4ferarten, <a title=\"Schwebfliegen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schwebfliegen\">Schwebfliegen<\/a> und <a title=\"Echte Fliegen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Echte_Fliegen\">Echte Fliegen<\/a> sowie kleine <a title=\"Schmetterlinge\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schmetterlinge\">Schmetterlinge<\/a> und deren Entwicklungsstadien spielen sowohl in der Ern\u00e4hrung adulter V\u00f6gel als auch als <a title=\"Nestling\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nestling\">Nestlingsnahrung<\/a> die Hauptrolle. Gelegentlich werden auch kleine Schnecken verspeist. Im Herbst wird als Beikost Beerennahrung aufgenommen, insbesondere Beeren des <a title=\"Schwarzer Holunder\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schwarzer_Holunder\">Schwarzen<\/a> und des <a title=\"Roter Holunder\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Roter_Holunder\">Roten Holunders<\/a> sowie <a title=\"Johannisbeeren\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Johannisbeeren\">Johannisbeeren<\/a> und <a title=\"Brombeeren\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Brombeeren\">Brombeeren<\/a>.<\/p>\n<p>Der Zwergschn\u00e4pper wendet verschiedene Jagdtechniken an: Als Wartenj\u00e4ger erbeutet er vorbeifliegende Insekten in einem kurzen, selten \u00fcber mehr als zwei Meter reichenden Jagdflug. Bl\u00e4tter, insbesondere Blattr\u00e4nder und Blattunterseiten, sowie einzelne Stammabschnitte werden in einem eher an einen <a title=\"Laubs\u00e4nger\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Laubs%C3%A4nger\">Laubs\u00e4nger<\/a> erinnernden Suchflug inspiziert und entdeckte Beutetiere in einem r\u00fcttelnden <a title=\"Schwirrflug\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schwirrflug\">Schwirrflug<\/a> abgelesen. Meist sucht und erjagt die Art ihre Beute im oberen Stammabschnitt sowie im Kronenbereich der B\u00e4ume ihres Reviers; gelegentlich k\u00f6nnen Zwergschn\u00e4pper in der Strauchschicht und selten auch auf dem Boden beobachtet werden.<\/p>\n<p>Der Zwergschn\u00e4pper ist tagaktiv, verl\u00e4ngert aber in der Balz- und Brutzeit seine Aktivit\u00e4tsphase in die D\u00e4mmerungs- und fr\u00fchen Nachtstunden. W\u00e4hrend des Gesangsgipfels in der Balzzeit beginnen die M\u00e4nnchen schon etwa eine Stunde vor Tagesbeginn zu singen, einzelne singen auch bis in die fr\u00fche Nacht hinein. Innerhalb dieser Zeit ist die Art streng territorial, au\u00dferhalb eher einzelg\u00e4ngerisch, nur selten in kleinen Gruppen, zuweilen auch mit anderen Kleinv\u00f6geln vergesellschaftet. W\u00e4hrend der Balzzeit besonders, aber auch au\u00dferhalb dieser, f\u00e4llt h\u00e4ufiges Schwanzzucken und Schwanzwippen auf; der Schwanz wird auch oft nach <a title=\"Zaunk\u00f6nig\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Zaunk%C3%B6nig\">Zaunk\u00f6nigart<\/a> gestelzt und leicht gef\u00e4chert, sodass die markanten Farbabzeichen sichtbar werden.<\/p>\n<h3><span id=\"Aggressions-_und_Feindverhalten\" class=\"mw-headline\">Aggressions- und Feindverhalten<\/span><\/h3>\n<p>Rivalisierende M\u00e4nnchen versuchen einander durch heftiges Singen und durch Imponierposen zu vertreiben. Manchmal st\u00fcrzen sie auch aufeinander zu, ein K\u00f6rperkontakt unterbleibt dabei aber in der Regel.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Gegen\u00fcber potentiellen Feinden verh\u00e4lt sich der Zwergschn\u00e4pper meist sehr scheu und w\u00e4hrend der Brutperiode auch au\u00dferordentlich ruhig. Bei St\u00f6rungen k\u00f6nnen frische Gelege sehr schnell aufgegeben werden. Dieses unauff\u00e4llige und sehr vorsichtige Verhalten \u00e4ndert sich mit dem Schl\u00fcpfen der K\u00fcken. Jetzt warnt das M\u00e4nnchen schon vor sehr weit entfernten potentiellen Feinden, bei weiterer Ann\u00e4herung dieser, versuchen beide Eltern den Eindringling mit <a title=\"Schnabelknappen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schnabelknappen\">Schnabelknappen<\/a>, Fl\u00fcgelflattern und Sturzflugattacken vom Nistplatz zu vertreiben.<\/p>\n<h3><span id=\"Wanderungen\" class=\"mw-headline\">Wanderungen<\/span><\/h3>\n<div class=\"thumb tright\">\n<div class=\"thumbinner\" style=\"width: 292px;\"><a class=\"image\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Datei:Ficedula_pava_migration.png\"><img decoding=\"async\" class=\"thumbimage\" src=\"http:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/thumb\/b\/bc\/Ficedula_pava_migration.png\/290px-Ficedula_pava_migration.png\" alt=\"\" width=\"290\" height=\"161\" data-file-width=\"1248\" data-file-height=\"693\" \/><\/a><\/p>\n<div class=\"thumbcaption\">Weg \u2013 und R\u00fcckzugsstrecke nordosteurop\u00e4ischer V\u00f6gel<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>Der Zwergschn\u00e4pper ist in seinem gesamten Verbreitungsgebiet ebenso wie die beiden mit ihm sehr nahe verwandten Arten <em>Ficedula albicilla<\/em> und <em>Ficedula subrubra<\/em> ein obligater Zugvogel; er geh\u00f6rt zu den in der europ\u00e4ischen Vogelwelt seltenen S\u00fcdostziehern. <em>Ficedula parva<\/em> zieht einzeln oder in kleineren Trupps vor allem w\u00e4hrend der Nacht. Nur bei ungen\u00fcgendem Nahrungsangebot an den Tagesrastpl\u00e4tzen zieht die Art auch bei Tageslicht weiter. Der Wegzug beginnt bereits im August und erreicht seinen H\u00f6hepunkt Mitte September. Nachz\u00fcgler werden bis Anfang Oktober in ihren Brutgebieten angetroffen. Der Heimzug erfolgt sehr z\u00fcgig. Mitte M\u00e4rz r\u00e4umen die ersten Wegzieher ihre \u00dcberwinterungsgebiete, erst Anfang Mai haben alle Zieher ihre Winterquartiere verlassen. Die M\u00e4nnchen beginnen bis zu zwei Wochen vor den Weibchen mit dem Wegzug und kommen auch dementsprechend fr\u00fcher im Brutgebiet an. In Mitteleuropa erscheinen die ersten Heimzieher in der letzten Aprildekade. Wie bei anderen Zugv\u00f6geln auch, liegen Hinweise auf sich ver\u00e4ndernde Zugdaten vor.&nbsp;<\/p>\n<p>Die Haupt\u00fcberwinterungsgebiete liegen im Nordwesten des Indischen Subkontinents. Sie reichen von <a title=\"Pakistan\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Pakistan\">Nordwestpakistan<\/a> und den westlichen und s\u00fcdlichen Vorbergen des <a title=\"Himalaya\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Himalaya\">Himalayas<\/a> s\u00fcdw\u00e4rts bis <a title=\"Karnataka\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Karnataka\">Karnataka<\/a> und ostw\u00e4rts etwa bis <a title=\"Bihar\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bihar\">Bihar<\/a> und <a class=\"mw-redirect\" title=\"Orissa\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Orissa\">Orissa<\/a>. Mit den \u00dcberwinterungsgebieten von <em>Ficedula albicilla<\/em> \u00fcberlappen sie nur in wenigen schmalen Streifen. Ganz wenige Individuen \u00fcberwintern bereits in Ostgriechenland, etwas mehr im <a title=\"Irak\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Irak\">Ostirak<\/a> beziehungsweise in <a title=\"Iran\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Iran\">Westiran<\/a> sowie im Osten der <a title=\"Arabische Halbinsel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Arabische_Halbinsel\">Arabischen Halbinsel<\/a>. In den \u00dcberwinterungsgebieten streifen die V\u00f6gel, meist in kleinen Trupps und oft vergesellschaftet mit anderen Arten, weitr\u00e4umig umher.<\/p>\n<h3><span id=\"Umkehrzug\" class=\"mw-headline\">Umkehrzug<\/span><\/h3>\n<p>Wie bei anderen Zugv\u00f6geln auch, wird bei dieser Art relativ h\u00e4ufig das Ph\u00e4nomen des <a title=\"Umkehrzug\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Umkehrzug\">Umkehrzugs<\/a> festgestellt. Dabei ziehen insbesondere Jungv\u00f6gel in eine Richtung ab, die der <em>richtigen<\/em> Zugrichtung entgegengesetzt ist. Die Ursachen dieser Fehlleitungen sind nicht ersch\u00f6pfend erforscht, doch werden zurzeit vor allem meteorologische Bedingungen als Ausl\u00f6ser diskutiert. Solche Fehlzieher erreichen oft im September und auch sp\u00e4ter noch die Nordseek\u00fcste, S\u00fcdengland und Westfrankreich. Vor allem auf den <a title=\"Scilly-Inseln\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Scilly-Inseln\">Scilly-Inseln<\/a> werden regelm\u00e4\u00dfig, in manchen Jahren sogar geh\u00e4uft, Zwergschn\u00e4pper beobachtet. Ein Teil dieser V\u00f6gel kann sich umorientieren und zieht dann in korrekter Himmelsrichtung, meist aber etwas s\u00fcdlicher weiter. M\u00f6glicherweise handelt es sich bei den Zwergschn\u00e4ppern, die in Nordostafrika und dem s\u00fcdlichen <a title=\"Naher Osten\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Naher_Osten\">Nahen Osten<\/a> beobachtet werden, um solche V\u00f6gel.<\/p>\n<h2><span id=\"Brutbiologie\" class=\"mw-headline\">Brutbiologie<\/span><\/h2>\n<p>Die meisten Zwergschn\u00e4pper erlangen nach der ersten R\u00fcckkehr aus dem Winterquartier, also mit knapp einem Jahr, die <a title=\"Geschlechtsreife\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Geschlechtsreife\">Geschlechtsreife<\/a>, viele dieser Einj\u00e4hrigen besetzen zwar ein Territorium, schreiten aber noch nicht zur <a title=\"Brut\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Brut\">Brut<\/a>.<\/p>\n<p>Die Territoriumsbegr\u00fcndung und -behauptung sowie die <a title=\"Balz\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Balz\">Balz<\/a> selbst nehmen nur eine relativ kurze Zeit in Anspruch, selten mehr als 2 bis 3 Wochen; w\u00e4hrend dieser Zeitspanne, die in Mitteleuropa zwischen Anfang Mai und Mitte Juni liegt, k\u00f6nnen Zwergschn\u00e4pper recht auff\u00e4llig sein. Die M\u00e4nnchen besetzen sofort nach Ankunft ein Territorium, das durch Balzfl\u00fcge und laute Revierges\u00e4nge markiert wird. W\u00e4hrend dieser fliegt das M\u00e4nnchen mit flattrigen, zittrigen Fl\u00fcgelschl\u00e4gen von einer Singwarte zur n\u00e4chsten. Erscheint ein Weibchen im Revier, beginnt das M\u00e4nnchen geeignete Niststellen zu zeigen, schl\u00fcpft in H\u00f6hlen, Nischen oder Halbh\u00f6hlen, in denen es ein ritualisiertes Nestmulden vollf\u00fchrt. Sp\u00e4ter beteiligt sich auch das Weibchen an diesen Nistplatzexplorationen. Der <a title=\"Begattung\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Begattung\">Kopulation<\/a> gehen mehrmin\u00fctige Verfolgungsfl\u00fcge voraus, unterbrochen von Imponierposen, bei denen das M\u00e4nnchen den Schwanz stelzt und f\u00e4cherartig spreizt. Manchmal t\u00e4nzelt das Weibchen mit h\u00e4ngenden Fl\u00fcgeln um das M\u00e4nnchen herum.<\/p>\n<h3><span id=\"Neststandort_und_Nest\" class=\"mw-headline\">Neststandort und Nest<\/span><\/h3>\n<p>Der Zwergschn\u00e4pper ist Nischen-, H\u00f6hlen- oder Halbh\u00f6hlenbr\u00fcter. H\u00e4ufig n\u00fctzt er kleine Schadstellen im Stammbereich, Astausbr\u00fcche, Nischen, die durch abstehende Rindenteile entstanden, oder Nisth\u00f6hlen der <a title=\"Tannenmeise\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tannenmeise\">Tannenmeise<\/a> oder des <a title=\"Kleinspecht\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kleinspecht\">Kleinspechts<\/a> als Brutplatz. Manchmal baut die Art auch relativ freistehende, napff\u00f6rmige Nester in Zweigquirlen. Auch Nistpl\u00e4tze in Felsspalten wurden festgestellt. Nur sehr selten nimmt der Zwergschn\u00e4pper Nistk\u00e4sten an. Eine Nistbaumpr\u00e4ferenz kann nicht einheitlich festgestellt werden, eine Bevorzugung von <a title=\"Hainbuche\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hainbuche\">Hainbuchen<\/a> und <a title=\"Linden (Botanik)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Linden_%28Botanik%29\">Linden<\/a> k\u00f6nnte aber vorliegen; auch die H\u00f6hen, in denen die Nester errichtet werden, sind sehr unterschiedlich; sie reichen von Bodenn\u00e4he bis in betr\u00e4chtliche H\u00f6hen von 20 Meter und mehr.<\/p>\n<p>Das Nest wird fast ausschlie\u00dflich vom Weibchen erbaut, das M\u00e4nnchen beteiligt sich an seiner Errichtung nur in den ersten Tagen durch Heranschaffen von Nistbaumaterial.<\/p>\n<p>Freistehende Nester sind dicht verwobene, napff\u00f6rmige Konstruktionen, an den \u00fcblichen Nischen- und Halbh\u00f6hlenstandorten sind die Nester jedoch mehr lose, verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig volumin\u00f6se Ansammlungen von Nistmaterial. Haupts\u00e4chlich werden verschiedene <a title=\"Moose\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Moose\">Moose<\/a>, feine Zweige und Halme, St\u00e4ngel, <a title=\"Farne\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Farne\">Farne<\/a>, manchmal auch d\u00fcrre Bl\u00e4tter zum Nestbau verwendet. Die Auskleidung der Nistmulde besteht aus unterschiedlichen Raupengespinsten, Spinnf\u00e4den, aufgelesenem Wildhaar, zuweilen auch aus Federn.<\/p>\n<h3><span id=\"Gelege_und_Brut\" class=\"mw-headline\">Gelege und Brut<\/span><\/h3>\n<p>Das <a title=\"Gelegenest\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gelegenest\">Gelege<\/a> besteht aus 4\u20137 kurzovalen, fast einfarbigen, hell rostbraun oder lehmgelb wirkenden <a title=\"Ei\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ei\">Eiern<\/a> mit einer durchschnittlichen Gr\u00f6\u00dfe von 16,6 \u00d7 12,7 Millimetern. Das Legeintervall betr\u00e4gt 24 Stunden, meist nach dem vierten Ei beginnt das Weibchen fest zu br\u00fcten. Die Brutdauer betr\u00e4gt etwa 15 Tage; in dieser Zeit wird das Weibchen vom M\u00e4nnchen etwa zwei bis drei Mal in der Stunde gef\u00fcttert. Auch in den ersten Tagen nach dem Schlupf versorgt das M\u00e4nnchen die <a title=\"Nestling\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nestling\">Nestlinge<\/a> und das Weibchen allein mit Futter. Zuerst \u00fcbergibt es die Nahrung dem Weibchen, etwa ab dem vierten Lebenstag der K\u00fcken f\u00fcttert es selbst. Ab dieser Zeit beginnt auch das Weibchen zu jagen. W\u00e4hrend der Aufzuchtszeit sind die Futterreviere der Art sehr klein, selten entfernen sich die Altv\u00f6gel weiter als 100 Meter vom Nest. Die Jungen verbleiben etwa 16 Tage im Nest, nur bei St\u00f6rungen verlassen sie es schon etwas fr\u00fcher. Schon fl\u00fcgge werden sie noch einige Tage von den Eltern betreut, bevor sie <a class=\"mw-redirect\" title=\"Dispersionszug\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Dispersionszug\">dismigrieren<\/a>.<\/p>\n<p>Die Brutperiode variiert regional recht stark; fr\u00fcheste Vollgelege wurden gegen Ende der ersten Maidekade festgestellt, die Mehrheit der Zwergschn\u00e4pper beginnt aber erst Mitte Juni mit der Eiablage und der Brut. Zwergschn\u00e4pper br\u00fcten einmal im Jahr, nur bei Gelegeverlust oder bei Brutaufgabe kommt es regelm\u00e4\u00dfig zu kleineren Nachgelegen.<\/p>\n<h2><span id=\"Bestandssituation\" class=\"mw-headline\">Bestandssituation<\/span><\/h2>\n<p>Der Zwergschn\u00e4pper und der Taiga-Zwergschn\u00e4pper gelten zurzeit nicht als gef\u00e4hrdet; f\u00fcr <em>Ficedula albicilla<\/em> stehen jedoch nur wenige Daten zur Verf\u00fcgung. Da der Zwergschn\u00e4pper zu den eher schwer zu kartierenden Arten geh\u00f6rt, k\u00f6nnte es sein, dass einige Brutvorkommen insbesondere am Westrand seines Verbreitungsgebietes noch nicht entdeckt wurden. Die Art k\u00f6nnte zumindest kurzfristig von den Sturmereignissen der letzten Jahre profitieren, da sich mit steigendem Totholzanteil mancher Waldgebiete die Verf\u00fcgbarkeit geeigneter Beutetiere ebenso verbessert wie das Angebot an passenden Nistpl\u00e4tzen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Bestandssituation des Kaschmir-Fliegenschn\u00e4ppers wird nach IUCN jedoch mit <em>VU<\/em> (=<em>vulnerable<\/em>) bewertet. Das nur kleine Verbreitungsgebiet dieser Art und ihre nur geringe Individuenanzahl lassen <em>Ficedula subrubra<\/em> bei fortschreitender Lebensraumzerst\u00f6rung als sehr gef\u00e4hrdet erscheinen.<\/p>\n<h2><span id=\"Namensherleitung\" class=\"mw-headline\">Namensherleitung<\/span><\/h2>\n<p>Mit <em>Zwerg<\/em>~ werden in der deutschen Namensgebung Arten bezeichnet, die in ihrer Gattung die kleinsten sind. Die absolute Gr\u00f6\u00dfe spielt dabei keine Rolle. Der Namensteil <em>Schn\u00e4pper<\/em> beschreibt die vorherrschende Jagdmethode dieser Gattung.<\/p>\n<p><a title=\"Plinius der \u00c4ltere\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Plinius_der_%C3%84ltere\">Plinius der \u00c4ltere<\/a> beschreibt im 10. Band seiner Naturgeschichte kleine, nach M\u00fccken oder Fliegen schnappende Singv\u00f6gel, die er <em>Ficedulae<\/em> nennt. Ein Wortteil steht wahrscheinlich mit <em>ficus<\/em> = <em>Feige, Feigenbaum<\/em> in Zusammenhang. <em>Parva<\/em> ist die weibliche Form des lateinischen Adjektivs <em>parvus<\/em> und bedeutet <em>klein.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"contentbox\">foto:Mihai Baciu<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Zwergschn\u00e4pper ist mit gut 11 Zentimetern K\u00f6rperl\u00e4nge einer der kleinsten Fliegenschn\u00e4pper. Er ist damit nur geringf\u00fcgig gr\u00f6\u00dfer als ein Zaunk\u00f6nig. \u00c4ltere M\u00e4nnchen sind auf Grund ihrer r\u00f6tlich-orangen Brust und des mausgrauen Kopfes unverkennbar, doch erscheint dieses Alterskleid erst im zweiten Lebensjahr, und h\u00e4ufig weisen auch \u00e4ltere M\u00e4nnchen nur eine undeutliche Rotf\u00e4rbung der Kehle auf. [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":4011,"template":"","meta":{"_acf_changed":false},"categories":[],"tags":[],"birdwatching":[],"class_list":["post-4016","bird","type-bird","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.3 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Zwergschn\u00e4pper (Ficedula parva) - Wilde Reise im Donaudelta<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/wildtravel.ro\/bird\/red-breasted-flycatcher-ficedula-parva\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Zwergschn\u00e4pper (Ficedula parva) - Wilde Reise im Donaudelta\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Der Zwergschn\u00e4pper ist mit gut 11 Zentimetern K\u00f6rperl\u00e4nge einer der kleinsten Fliegenschn\u00e4pper. Er ist damit nur geringf\u00fcgig gr\u00f6\u00dfer als ein Zaunk\u00f6nig. \u00c4ltere M\u00e4nnchen sind auf Grund ihrer r\u00f6tlich-orangen Brust und des mausgrauen Kopfes unverkennbar, doch erscheint dieses Alterskleid erst im zweiten Lebensjahr, und h\u00e4ufig weisen auch \u00e4ltere M\u00e4nnchen nur eine undeutliche Rotf\u00e4rbung der Kehle auf. [&hellip;]\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/wildtravel.ro\/bird\/red-breasted-flycatcher-ficedula-parva\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Wilde Reise im Donaudelta\" \/>\n<meta property=\"article:publisher\" content=\"https:\/\/www.facebook.com\/wildtravel.ro\/\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2014-10-27T10:50:07+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/wildtravel.ro\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/asaaaaa.jpg\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"1\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"1\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/jpeg\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"13\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/bird\\\/red-breasted-flycatcher-ficedula-parva\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/bird\\\/red-breasted-flycatcher-ficedula-parva\\\/\",\"name\":\"Zwergschn\u00e4pper (Ficedula parva) - Wilde Reise im Donaudelta\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/bird\\\/red-breasted-flycatcher-ficedula-parva\\\/#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/bird\\\/red-breasted-flycatcher-ficedula-parva\\\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2014\\\/10\\\/asaaaaa.jpg\",\"datePublished\":\"2014-10-27T10:38:22+00:00\",\"dateModified\":\"2014-10-27T10:50:07+00:00\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/bird\\\/red-breasted-flycatcher-ficedula-parva\\\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/bird\\\/red-breasted-flycatcher-ficedula-parva\\\/\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/bird\\\/red-breasted-flycatcher-ficedula-parva\\\/#primaryimage\",\"url\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2014\\\/10\\\/asaaaaa.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2014\\\/10\\\/asaaaaa.jpg\",\"caption\":\"Ficedula parva\"},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/bird\\\/red-breasted-flycatcher-ficedula-parva\\\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Home\",\"item\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/ro\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Birds\",\"item\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/ro\\\/bird\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":3,\"name\":\"Zwergschn\u00e4pper (Ficedula parva)\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/\",\"name\":\"Wilde Reise im Donaudelta\",\"description\":\"Wild about wild\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/#organization\"},\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Organization\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/#organization\",\"name\":\"Wild travel\",\"url\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/\",\"logo\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\",\"url\":\"http:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2023\\\/01\\\/logo-125.png\",\"contentUrl\":\"http:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2023\\\/01\\\/logo-125.png\",\"width\":357,\"height\":125,\"caption\":\"Wild travel\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\"},\"sameAs\":[\"https:\\\/\\\/www.facebook.com\\\/wildtravel.ro\\\/\"]}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Zwergschn\u00e4pper (Ficedula parva) - Wilde Reise im Donaudelta","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/wildtravel.ro\/bird\/red-breasted-flycatcher-ficedula-parva\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Zwergschn\u00e4pper (Ficedula parva) - Wilde Reise im Donaudelta","og_description":"Der Zwergschn\u00e4pper ist mit gut 11 Zentimetern K\u00f6rperl\u00e4nge einer der kleinsten Fliegenschn\u00e4pper. Er ist damit nur geringf\u00fcgig gr\u00f6\u00dfer als ein Zaunk\u00f6nig. \u00c4ltere M\u00e4nnchen sind auf Grund ihrer r\u00f6tlich-orangen Brust und des mausgrauen Kopfes unverkennbar, doch erscheint dieses Alterskleid erst im zweiten Lebensjahr, und h\u00e4ufig weisen auch \u00e4ltere M\u00e4nnchen nur eine undeutliche Rotf\u00e4rbung der Kehle auf. [&hellip;]","og_url":"https:\/\/wildtravel.ro\/bird\/red-breasted-flycatcher-ficedula-parva\/","og_site_name":"Wilde Reise im Donaudelta","article_publisher":"https:\/\/www.facebook.com\/wildtravel.ro\/","article_modified_time":"2014-10-27T10:50:07+00:00","og_image":[{"url":"https:\/\/wildtravel.ro\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/asaaaaa.jpg","width":1,"height":1,"type":"image\/jpeg"}],"twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"13\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/wildtravel.ro\/bird\/red-breasted-flycatcher-ficedula-parva\/","url":"https:\/\/wildtravel.ro\/bird\/red-breasted-flycatcher-ficedula-parva\/","name":"Zwergschn\u00e4pper (Ficedula parva) - Wilde Reise im Donaudelta","isPartOf":{"@id":"https:\/\/wildtravel.ro\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/wildtravel.ro\/bird\/red-breasted-flycatcher-ficedula-parva\/#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/wildtravel.ro\/bird\/red-breasted-flycatcher-ficedula-parva\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/wildtravel.ro\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/asaaaaa.jpg","datePublished":"2014-10-27T10:38:22+00:00","dateModified":"2014-10-27T10:50:07+00:00","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/wildtravel.ro\/bird\/red-breasted-flycatcher-ficedula-parva\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/wildtravel.ro\/bird\/red-breasted-flycatcher-ficedula-parva\/"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/wildtravel.ro\/bird\/red-breasted-flycatcher-ficedula-parva\/#primaryimage","url":"https:\/\/wildtravel.ro\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/asaaaaa.jpg","contentUrl":"https:\/\/wildtravel.ro\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/asaaaaa.jpg","caption":"Ficedula parva"},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/wildtravel.ro\/bird\/red-breasted-flycatcher-ficedula-parva\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Home","item":"https:\/\/wildtravel.ro\/ro\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Birds","item":"https:\/\/wildtravel.ro\/ro\/bird\/"},{"@type":"ListItem","position":3,"name":"Zwergschn\u00e4pper (Ficedula parva)"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/wildtravel.ro\/#website","url":"https:\/\/wildtravel.ro\/","name":"Wilde Reise im Donaudelta","description":"Wild about wild","publisher":{"@id":"https:\/\/wildtravel.ro\/#organization"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/wildtravel.ro\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/wildtravel.ro\/#organization","name":"Wild travel","url":"https:\/\/wildtravel.ro\/","logo":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/wildtravel.ro\/#\/schema\/logo\/image\/","url":"http:\/\/wildtravel.ro\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/logo-125.png","contentUrl":"http:\/\/wildtravel.ro\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/logo-125.png","width":357,"height":125,"caption":"Wild travel"},"image":{"@id":"https:\/\/wildtravel.ro\/#\/schema\/logo\/image\/"},"sameAs":["https:\/\/www.facebook.com\/wildtravel.ro\/"]}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/wildtravel.ro\/de\/wp-json\/wp\/v2\/bird\/4016","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/wildtravel.ro\/de\/wp-json\/wp\/v2\/bird"}],"about":[{"href":"https:\/\/wildtravel.ro\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/bird"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wildtravel.ro\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/wildtravel.ro\/de\/wp-json\/wp\/v2\/bird\/4016\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wildtravel.ro\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4011"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/wildtravel.ro\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4016"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/wildtravel.ro\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4016"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/wildtravel.ro\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4016"},{"taxonomy":"birdwatching","embeddable":true,"href":"https:\/\/wildtravel.ro\/de\/wp-json\/wp\/v2\/birdwatching?post=4016"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}