{"id":3886,"date":"2014-10-25T12:42:42","date_gmt":"2014-10-25T10:42:42","guid":{"rendered":"http:\/\/wildtravel.ro\/bird\/hoopoe-upupa-epops-2\/"},"modified":"2014-10-25T14:43:18","modified_gmt":"2014-10-25T12:43:18","slug":"hoopoe-upupa-epops-2","status":"publish","type":"bird","link":"https:\/\/wildtravel.ro\/de\/bird\/hoopoe-upupa-epops-2\/","title":{"rendered":"Wiedehopf (Upupa epops)"},"content":{"rendered":"<p>Der <strong>Wiedehopf<\/strong> (<em>Upupa epops<\/em>) ist die einzige Art oder nach anderer Auffassung eine von mehreren <a title=\"Art (Biologie)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Art_%28Biologie%29\">Arten<\/a> aus der <a title=\"V\u00f6gel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/V%C3%B6gel\">Vogel<\/a><a title=\"Familie (Biologie)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Familie_%28Biologie%29\">familie<\/a> der <a title=\"Wiedehopfe\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wiedehopfe\">Wiedehopfe<\/a> (<em>Upupidae<\/em>). Die Wiedehopfe werden gemeinsam mit der etwas artenreicheren Familie der <a title=\"Baumhopfe\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Baumhopfe\">Baumhopfe<\/a> (<em>Phoeniculidae<\/em>) in die <a title=\"Ordnung (Biologie)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ordnung_%28Biologie%29\">Ordnung<\/a> der <a class=\"mw-redirect\" title=\"Bucerotiformes\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bucerotiformes\">Bucerotiformes<\/a> gestellt. Die Zuordnung zu den <a title=\"Rackenv\u00f6gel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rackenv%C3%B6gel\">Rackenv\u00f6geln<\/a> (<em>Coraciiformes<\/em>) ist nicht mehr \u00fcblich.<\/p>\n<p>Die Anzahl der Unterarten schwankt je nach wissenschaftlicher Auffassung zwischen f\u00fcnf und zehn. Bis auf die in \u00c4gypten vorkommende Subspezies <em>U.&nbsp;e.&nbsp;major<\/em> werden zurzeit die fr\u00fcher als Unterarten von <em>U.&nbsp;epops<\/em> aufgefassten afrikanischen Wiedehopfe h\u00e4ufig als selbstst\u00e4ndige Arten betrachtet.<\/p>\n<p>&nbsp;In Mitteleuropa kommt die <a title=\"Nominotypisches Taxon\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nominotypisches_Taxon\">Nominatform<\/a> <em>U.&nbsp;e.&nbsp;epops<\/em> vor. Sie ist ein in ihrem Bestand stark zur\u00fcckgehender, seltener, in weiten Teilen ihres fr\u00fcheren Verbreitungsgebietes verschwundener Brutvogel.<\/p>\n<p>Der etwa <a title=\"Drosseln\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Drosseln\">drosselgro\u00dfe<\/a>, aber bedeutend gr\u00f6\u00dfer wirkende Vogel (durchschnittlich 28 cm vom Schnabel bis zur Schwanzspitze) ist unverkennbar und auch in Mitteleuropa allgemein bekannt, obgleich ihn hier wohl nur sehr wenige Menschen in freier Natur beobachten konnten. Charakteristisch sind die kontrastreich schwarz-wei\u00df geb\u00e4nderten Fl\u00fcgel mit deutlichen gelben Einschl\u00fcssen, der lange, gebogene Schnabel und die etwa f\u00fcnf bis sechs Zentimeter lange aufrichtbare <a title=\"Haube (V\u00f6gel)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Haube_%28V%C3%B6gel%29\">Federhaube<\/a>, deren Enden in einem wei\u00df-schwarzen Abschluss auslaufen. Der Schwanz ist schwarz mit einer breiten wei\u00dfen Binde etwa im letzten Schwanzdrittel und einer wei\u00dfen Zeichnung auf der Schwanzwurzel. Der \u00fcbrige K\u00f6rper ist rostbraunrot. Charakteristisch ist auch der wellenf\u00f6rmige, schmetterlingsartig gaukelnde Flug, bei dem die breiten, tief gefingerten Fl\u00fcgel nach jedem Schlag fast angelegt werden. Auf mehrere lange, durchgezogene Fl\u00fcgelschl\u00e4ge erfolgen einige kurze, flatternde, so dass der Flug instabil und ungleichm\u00e4\u00dfig erscheint. Die Geschlechter sind einander sehr \u00e4hnlich; die Weibchen sind etwas kleiner und eine Spur matter gef\u00e4rbt. W\u00e4hrend der Nahrungssuche und in Erregungssituationen ist das st\u00e4ndige Kopfnicken sehr auffallend.<\/p>\n<h2><span id=\"Stimme\" class=\"mw-headline\">Stimme<\/span><\/h2>\n<div class=\"thumb tright\">\n<div class=\"thumbinner\" style=\"width: 222px;\">\n<div class=\"mediaContainer\" style=\"position: relative; display: block; width: 220px;\">\n<div class=\"mwPlayerContainer k-player\" style=\"width: 220px; height: 23px; position: relative;\">\n<div class=\"videoHolder\">\n<div id=\"mwe_player_0\" class=\"mwEmbedPlayer\"><img decoding=\"async\" class=\"playerPoster\" style=\"position: absolute; top: 0px; left: 98.5px; right: 0px; bottom: 0px; height: 23px; width: 23px;\" src=\"http:\/\/bits.wikimedia.org\/static-1.25wmf3\/resources\/assets\/file-type-icons\/fileicon-ogg.png\" alt=\"\" \/><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>Auch der von Singwarten vorgetragene Gesang des M\u00e4nnchens ist unverkennbar. Er besteht aus meistens drei (zwei bis f\u00fcnf) dumpfen, rohrfl\u00f6ten\u00e4hnlichen Elementen auf \u201au\u2019 (auch \u201aup\u2019 oder \u201apu\u2019), die recht weit tragen. Dieser Ruf hat zum wissenschaftlichen Gattungsnamen gef\u00fchrt (<a title=\"Onomatopoesie\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Onomatopoesie\">Onomatopoesie<\/a>). Die Intervalle zwischen den Strophen sind nur selten l\u00e4nger als f\u00fcnf Sekunden. Beide Geschlechter rufen bei St\u00f6rung rau \u201ar\u00e4\u00e4h\u2019, was stark an den Warnruf des <a title=\"Eichelh\u00e4her\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Eichelh%C3%A4her\">Eichelh\u00e4hers<\/a> erinnert. Bei Erregung ist zuweilen <a title=\"Schnabelknappen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schnabelknappen\">Schnabelknappen<\/a> zu h\u00f6ren.<\/p>\n<h2><span id=\"Lebensraum\" class=\"mw-headline\">Lebensraum<\/span><\/h2>\n<p>Der Wiedehopf vermag vielf\u00e4ltige Lebensr\u00e4ume zu besiedeln, immer sind es jedoch w\u00e4rmeexponierte, trockene, nicht zu dicht baumbestandene Gebiete mit nur kurzer oder \u00fcberhaupt sp\u00e4rlicher Vegetation. In Mitteleuropa kommt die Art vor allem in extensiv genutzten Obst- und Weinkulturen, in Gegenden mit Weidetierhaltung sowie auf bebuschten <a title=\"Ruderalvegetation\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ruderalvegetation\">Ruderalfl\u00e4chen<\/a> vor. Auch sehr lichte W\u00e4lder, insbesondere Kiefernw\u00e4lder, sowie ausgedehnte Lichtungsinseln in geschlossenen Baumbest\u00e4nden dienen gelegentlich als Bruthabitat. Im mediterranen Bereich ist die Art relativ h\u00e4ufig in Olivenkulturen sowie in <a title=\"Korkeiche\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Korkeiche\">Korkeichenbest\u00e4nden<\/a> anzutreffen; aber auch karge, nur sp\u00e4rlich mit Str\u00e4uchern und B\u00fcschen bestandene Stein- und Ger\u00f6llfluren sowie weitgehend baumlose Steppenlandschaften k\u00f6nnen dem Wiedehopf geeignete Lebensr\u00e4ume bieten. Geschlossene Waldgebiete, Regenwaldgebiete sowie W\u00fcsten werden im gesamten Verbreitungsgebiet der Art nicht beziehungsweise nur in ihren \u00e4u\u00dfersten Randbereichen besiedelt.<\/p>\n<p>Im Allgemeinen ist der Wiedehopf eher ein Bewohner tieferer Lagen, doch gibt es, zum Beispiel aus dem <a title=\"Altai\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Altai\">Altai<\/a>-Gebirge, Brutnachweise der Nominatform aus H\u00f6hen \u00fcber 3000 Metern; auch in <a title=\"Mitteleuropa\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mitteleuropa\">Mitteleuropa<\/a> br\u00fctet der Wiedehopf zumindest auch in der montanen Stufe, der h\u00f6chstgelegene Brutnachweis in \u00d6sterreich lag in einer H\u00f6he von 1260 Metern.<\/p>\n<h2><span id=\"Verbreitung_und_Systematik\" class=\"mw-headline\">Verbreitung und Systematik<\/span><\/h2>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"thumb tright\">\n<div class=\"thumbinner\" style=\"width: 372px;\"><a class=\"image\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Datei:Upupa_distribution.png\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"thumbimage\" src=\"http:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/thumb\/5\/5a\/Upupa_distribution.png\/370px-Upupa_distribution.png\" alt=\"\" width=\"370\" height=\"286\" data-file-width=\"2344\" data-file-height=\"1815\" \/><\/a><\/p>\n<div class=\"thumbcaption\"><small><strong>orange<\/strong>: Brutvorkommen<br \/> <strong>blau<\/strong>: \u00dcberwinterungsgebiete<br \/> <strong>gr\u00fcn<\/strong> : H\u00e4ufig Jahresv\u00f6gel<br \/><\/small> Die afrikanischen Arten, resp. Unterarten sind bis auf <em>U.&nbsp;e.&nbsp;major<\/em> nicht ber\u00fccksichtigt.<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li>Die Brutgebiete der Nominatform (<em>U.&nbsp;e.&nbsp;epops<\/em>) erstrecken sich von den <a title=\"Kanarische Inseln\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kanarische_Inseln\">Kanarischen Inseln<\/a> und <a title=\"Madeira\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Madeira\">Madeira<\/a> ostw\u00e4rts \u00fcber das gesamte <a title=\"Europa\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Europa\">Europa<\/a> mit Ausnahme der <a title=\"Britische Inseln\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Britische_Inseln\">Britischen Inseln<\/a>, der <a title=\"Niederlande\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Niederlande\">Niederlande<\/a> und <a title=\"Skandinavien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Skandinavien\">Skandinaviens<\/a> bis \u00f6stlich des <a title=\"Ob\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ob\">Ob<\/a> und s\u00fcd\u00f6stlich \u00fcber den gesamten <a title=\"Naher Osten\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Naher_Osten\">Nahen Osten<\/a>, den <a title=\"Iran\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Iran\">Iran<\/a>, <a title=\"Afghanistan\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Afghanistan\">Afghanistan<\/a> und <a title=\"Pakistan\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Pakistan\">Pakistan<\/a> bis nach Nordwestindien. Im S\u00fcden besiedelt diese Unterart weite Teile des <a title=\"Maghreb\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Maghreb\">Maghrebs<\/a> sowie einige <a title=\"Oase\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Oase\">Oasen<\/a> in der zentralen <a title=\"Sahara\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sahara\">Sahara<\/a>.<\/li>\n<\/ul>\n<p>An dieses gro\u00dfe Verbreitungsgebiet schlie\u00dfen sich im zentralen eurasischen Bereich das von <em>U.&nbsp;e.&nbsp;saturata<\/em>, in den s\u00fcd\u00f6stlichen Bereichen die von <em>U.&nbsp;e.&nbsp;longirostris<\/em> und <em>U.&nbsp;e.&nbsp;ceylonesis<\/em>, sowie in Ost<a title=\"Libyen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Libyen\">libyen<\/a> und <a title=\"\u00c4gypten\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/%C3%84gypten\">\u00c4gypten<\/a> das von <em>U.&nbsp;e.&nbsp;major<\/em> an.<\/p>\n<ul>\n<li><em>U.&nbsp;e.&nbsp;saturata<\/em>: Das Verbreitungsgebiet dieser insgesamt etwas dunkleren und an der Oberseite leicht grau gef\u00e4rbten Unterart beginnt im Westen etwa im mittleren Abschnitt des <a title=\"Ob\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ob\">Ob<\/a> und reicht, n\u00f6rdlich vom S\u00fcdrand der <a title=\"Borealer Nadelwald\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Borealer_Nadelwald\">Taiga<\/a> begrenzt, in einem breiten G\u00fcrtel bis zum <a class=\"mw-redirect\" title=\"Pazifik\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Pazifik\">Pazifik<\/a>. Auf <a title=\"Sachalin\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sachalin\">Sachalin<\/a>, den <a title=\"Japan\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Japan\">Japanischen Inseln<\/a> sowie dem gr\u00f6\u00dften Teil <a title=\"Korea\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Korea\">Koreas<\/a> br\u00fctet diese Unterart nicht.<\/li>\n<li><em>U.&nbsp;e.&nbsp;longirostris<\/em>: Diese lebhaft r\u00f6tlichbraun gef\u00e4rbte Unterart kommt in weiten Teilen des s\u00fcd\u00f6stlichen Asiens, s\u00fcdostw\u00e4rts bis nach <a title=\"Sumatra\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sumatra\">Sumatra<\/a> vor.<\/li>\n<li>Zentralindien, s\u00fcdw\u00e4rts bis <a title=\"Sri Lanka\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sri_Lanka\">Sri Lanka<\/a> ist das Verbreitungsgebiet der Unterart <em>U.&nbsp;e.&nbsp;ceylonensis<\/em>. Auch bei dieser ist die Grundf\u00e4rbung des Obergefieders ein intensives R\u00f6tlichbraun; von <em>U.&nbsp;e.&nbsp;longirostris<\/em> unterscheidet sie sich nur unwesentlich.<\/li>\n<li>An die nordafrikanischen Brutgebiete der Nominatform schlie\u00dfen sich nach Osten hin die der gro\u00dfen, fahlgef\u00e4rbten Unterart <em>U.&nbsp;e.&nbsp;major<\/em> an. Sie ist von den \u00fcbrigen Subspezies deutlich durch den insgesamt st\u00e4rkeren und auch etwas l\u00e4ngeren Schnabel zu unterscheiden. Ihre Hauptverbreitungsgebiete liegen im <a title=\"Nil\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nil\">Niltal<\/a> und reichen s\u00fcdw\u00e4rts bis in den <a title=\"Sudan\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sudan\">Nordsudan<\/a>; auch in einigen Oasen Ostlibyens und \u00c4gyptens ist sie <a class=\"mw-redirect\" title=\"Jahresvogel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Jahresvogel\">Jahresvogel<\/a>.<\/li>\n<\/ul>\n<p>In Afrika kommen weitere vier Arten (Unterarten) der Gattung <em>Upupa<\/em> vor, die alle bis vor kurzem als Unterarten von <em>Upupa epops<\/em> galten. Zurzeit ist ihr systematischer Rang als Art oder Unterart sehr umstritten. Allein dem auf Madagaskar vorkommenden Madagaskar-Wiedehopf wird ziemlich einhellig Artstatus zuerkannt.<\/p>\n<ul>\n<li><em>U.&nbsp;e.&nbsp;senegalensis<\/em> oder <em>(U.&nbsp;senegalensis)<\/em> ist im Trockeng\u00fcrtel s\u00fcdlich der Sahara von <a title=\"Senegal\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Senegal\">Senegal<\/a> bis <a title=\"\u00c4thiopien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/%C3%84thiopien\">\u00c4thiopien<\/a> beheimatet. Die Gefiederf\u00e4rbung dieser V\u00f6gel ist insgesamt heller, die Wei\u00dfanteile an den gro\u00dfen Deckfedern sowie an den Handschwingen sind ausgedehnter als bei <em>U.&nbsp;e.&nbsp;epops<\/em>.<\/li>\n<li>S\u00fcd\u00f6stlich davon beginnt das sehr gro\u00dfe Verbreitungsgebiet von <em>U.&nbsp;e.&nbsp;africana<\/em> <em>(U.&nbsp;africana)<\/em>, das sich von \u00c4thiopien und <a title=\"Kenia\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kenia\">Kenia<\/a> bis zur <a title=\"Kapprovinz\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kapprovinz\">Kapprovinz<\/a> erstreckt.<\/li>\n<li>Am Nordrand des Regenwaldg\u00fcrtels liegen in einem schmalen Streifen die Brutgebiete von <em>U.&nbsp;e.&nbsp;waibeli<\/em>. Diese Unterart ist gr\u00f6\u00dfer und dunkler als die beiden zuvor genannten. Sie besiedelt auch Lichtungen und Rodungsgebiete im geschlossenen Regenwald.<\/li>\n<li><em>U.&nbsp;e.&nbsp;marginata<\/em> kommt nur auf <a title=\"Madagaskar\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Madagaskar\">Madagaskar<\/a> vor. Auch dieser Hopf ist vergleichsweise gro\u00df. Die Wei\u00dfanteile des Gefieders, insbesondere des Schwanzes sind kleiner als bei anderen Unterarten.<\/li>\n<\/ul>\n<h2><span id=\"Nahrung_und_Nahrungserwerb\" class=\"mw-headline\">Nahrung und Nahrungserwerb<\/span><\/h2>\n<p>Der Wiedehopf ern\u00e4hrt sich fast ausschlie\u00dflich von Insekten. Bevorzugt werden gr\u00f6\u00dfere Insektenarten, wie <a title=\"Feldgrille\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Feldgrille\">Feldgrillen<\/a>, <a title=\"Maulwurfsgrillen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Maulwurfsgrillen\">Maulwurfsgrillen<\/a>, <a title=\"Engerling\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Engerling\">Engerlinge<\/a> sowie verschiedene <a title=\"Raupe (Schmetterling)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Raupe_%28Schmetterling%29\">Raupenarten<\/a> und <a title=\"K\u00e4fer\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/K%C3%A4fer\">K\u00e4fer<\/a>. Seltener werden <a title=\"Spinnentiere\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Spinnentiere\">Spinnen<\/a>, <a title=\"Asseln\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Asseln\">Asseln<\/a>, <a title=\"Tausendf\u00fc\u00dfer\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tausendf%C3%BC%C3%9Fer\">Tausendf\u00fc\u00dfer<\/a> oder <a title=\"Regenw\u00fcrmer\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Regenw%C3%BCrmer\">Regenw\u00fcrmer<\/a> aufgenommen. Gelegentlich erbeutet er <a title=\"Froschlurche\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Froschlurche\">Fr\u00f6sche<\/a> und kleine <a class=\"mw-redirect\" title=\"Eidechsen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Eidechsen\">Eidechsen<\/a>. Auch Vogelgelege und Nestlinge geh\u00f6ren zur seltenen Beikost.<\/p>\n<p>Der Wiedehopf erbeutet seine Nahrungstiere am Boden, nur ausnahmsweise f\u00e4ngt er langsam fliegende Insekten auch im Fluge. Die Beutetiere werden meistens visuell, oft aber auch taktil, sowie wahrscheinlich auch akustisch geortet. Auf der Oberfl\u00e4che laufende Beutetiere werden verfolgt, im Boden verborgene durch Stochern ertastet. Dabei werden die Stocherl\u00f6cher (insbesondere beim Fang von Maulwurfsgrillen) oft dadurch erweitert, dass der Wiedehopf mit in den Boden gestecktem Schnabel mehrmals im Kreis heruml\u00e4uft. Oft werden die Beine sowie harte <a title=\"Chitin\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Chitin\">Chitin<\/a>teile der Beutetiere vor dem Verzehr entfernt. Gr\u00f6\u00dfere <a title=\"Insekten\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Insekten\">Insekten<\/a> schl\u00e4gt er h\u00e4ufig gegen einen Stein oder bearbeitet sie am Boden; zum Verschlucken wirft er sie oft etwas in die Luft.<\/p>\n<p>Der Wiedehopf f\u00fchrt eine monogame Brutsaisonehe. Seine Balz ist durch laute Rufreihen, die mit aufgestellter Federhaube und gestr\u00e4ubtem Kehlgefieder meistens in guter Deckung vorgetragen werden, gekennzeichnet. Reagiert ein Weibchen, versucht er es mit Futter\u00fcbergaben zu beeindrucken, auf die oft lange Verfolgungsfl\u00fcge folgen. H\u00e4ufig bietet er mit lautem Kr\u00e4chzen Bruth\u00f6hlen an. Schl\u00fcpft das Weibchen in eine solche H\u00f6hle, ist die Paarbildung abgeschlossen. Die Kopulationen finden meistens auf dem Boden statt. Der Wiedehopf nistet in Baum- oder Mauerl\u00f6chern. Meistens gelingt dem Wiedehopf nur eine Brut pro Jahr. Das Weibchen legt dabei zwischen 5 und 7 Eier, die dann 16 bis 19 Tage bebr\u00fctet werden. Die Jungen ben\u00f6tigen nach dem Schl\u00fcpfen noch zwischen 20 und 28 Tage, bis sie das Nest verlassen.<\/p>\n<p>Die Neststandorte sind \u00e4u\u00dferst unterschiedlich und umfassen Ganz- oder Halbh\u00f6hlen jeglicher Art. Nat\u00fcrliche Baumh\u00f6hlen werden ebenso genutzt wie Spechth\u00f6hlen, Halbh\u00f6hlen in Bruchsteinmauern oder Holzst\u00f6\u00dfen, H\u00f6hlungen unter Wurzeln oder andere Erdh\u00f6hlen. Bei Brutb\u00e4umen zeigt die Art eine Bevorzugung von hochst\u00e4mmigen alten Obstb\u00e4umen, insbesondere von Apfelb\u00e4umen. Auch Nistk\u00e4sten werden angenommen, wenn sie eine gen\u00fcgend gro\u00dfe Einschlupf\u00f6ffnung und ein ausreichendes Raumvolumen aufweisen. Die Neststandsh\u00f6he liegt meistens in einem Bereich bis zu f\u00fcnf Metern.<\/p>\n<p>Meistens kommt es nur zu einer Jahresbrut, s\u00fcdlichere Populationen scheinen \u00f6fter (vielleicht sogar regelm\u00e4\u00dfig) zu einer Zweitbrut zu schreiten. Das <a title=\"Ei\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ei\">Gelege<\/a> besteht aus sechs bis zehn, auffallend l\u00e4ngselliptischen, auf bl\u00e4ulichem oder gr\u00fcnlichem Grund verschiedenfarbig gepunkteten Eiern in der Durchschnittsgr\u00f6\u00dfe von etwa 26&nbsp;\u00d7&nbsp;18 Millimetern; es wird ausschlie\u00dflich vom Weibchen bebr\u00fctet, das meistens schon nach Ablage des ersten Eis zu br\u00fcten beginnt. Die Eier werden in den fr\u00fchen Morgenstunden im Tagesabstand gelegt, sodass sich bei einer reinen Brutdauer von 16 Tagen die Brutperiode auf 25 Tage und mehr ausdehnen kann und Junge in sehr unterschiedlichen Entwicklungsstadien in einer Brut vereint sind. Die <a title=\"Nestling\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nestling\">Nestlingszeit<\/a> kann bis zu 30 Tage w\u00e4hren. W\u00e4hrend der gesamten Brutzeit sowie mindestens der ersten zehn Tage der Nestlingszeit werden das Weibchen und sp\u00e4ter auch die Jungen ausschlie\u00dflich vom M\u00e4nnchen mit Nahrung versorgt. Erst wenn die Jungen nicht mehr <a title=\"Hudern\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hudern\">gehudert<\/a> werden m\u00fcssen, beteiligt sich auch das Weibchen an der Futtersuche. Nach dem Verlassen der Bruth\u00f6hle werden die fl\u00fcggen Jungv\u00f6gel noch etwa f\u00fcnf Tage von den Eltern gef\u00fcttert, ehe sie das Elternrevier verlassen und oft \u00fcber weite Strecken <a title=\"Dismigration\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Dismigration\">dismigrieren<\/a>.<\/p>\n<h2><span id=\"Feindverhalten\" class=\"mw-headline\">Feindverhalten<\/span><\/h2>\n<p>Im Feindverhalten haben die Wiedehopfe und deren Junge einige besondere Verhaltensweisen entwickelt. Beim pl\u00f6tzlichen Auftauchen eines <a class=\"mw-redirect\" title=\"Greifvogel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Greifvogel\">Greifvogels<\/a>, wenn eine gefahrlose Flucht in ein Versteck nicht mehr m\u00f6glich ist, nehmen Wiedehopfe eine Tarnstellung ein, die untermauert, wie k\u00f6rperkonturaufl\u00f6send das so kontrastreich gef\u00e4rbte Gefieder sein kann. Dabei legt sich der Vogel mit breit gespreizten Fl\u00fcgeln und Schwanz flach auf den Boden; Hals, Kopf und Schnabel sind steil nach oben gerichtet. Meistens wird er in dieser regungslosen Schutzhaltung \u00fcbersehen. V\u00f6llig abweichend von der Interpretation als Tarnstellung sehen neuerdings einige Forscher in dieser K\u00f6rperposition einen Ausdruck des <a title=\"Komfortverhalten\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Komfortverhalten\">Komfortverhaltens<\/a> beim Sonnenbaden; auch beim <a title=\"Einemsen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Einemsen\">Einemsen<\/a> wurden Wiedehopfe in dieser K\u00f6rperhaltung beobachtet.<\/p>\n<p>Sich bedroht f\u00fchlende Nestlinge zischen <a title=\"Mimikry\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mimikry\">schlangen\u00e4hnlich<\/a>, etwas \u00e4ltere Nestlinge spritzen als Abwehrreaktion ihren Kot aus der H\u00f6hle. Auch wenn sie gegriffen werden, koten sie intensiv. Besonders wirkungsvoll scheint jedoch das Absondern eines sehr \u00fcbel riechenden Sekretes aus der <a title=\"B\u00fcrzeldr\u00fcse\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/B%C3%BCrzeldr%C3%BCse\">B\u00fcrzeldr\u00fcse<\/a> zu sein. W\u00e4hrend der Brutzeit ist die B\u00fcrzeldr\u00fcse beim Weibchen besonders entwickelt, ebenso bei den Nestlingen. Beide geben offenbar in regelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden das B\u00fcrzeldr\u00fcsensekret ab, in Erregungssituationen m\u00f6glicherweise verst\u00e4rkt. Von diesem B\u00fcrzeldr\u00fcsensekret r\u00fchrt der strenge Geruch her, der \u00fcblicherweise von Wiedehopfbrutst\u00e4tten ausgeht. Die Behauptung, dass Wiedehopfe grunds\u00e4tzlich den Kot der Jungen nicht aus dem Nest bef\u00f6rdern, ist nicht richtig. Zwar wurden Nestlinge gefunden, die auf einer bereits hohen Kotschicht sa\u00dfen, doch handelte es sich in solchen F\u00e4llen meist um Bruth\u00f6hlen, die auf Grund ihrer Enge eine systematische S\u00e4uberung nicht zulie\u00dfen. H\u00e4ufig stammen die festgestellten Kotschichten auch von einem Vorbesitzer der H\u00f6hle, zum Beispiel der <a title=\"Hohltaube\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hohltaube\">Hohltaube<\/a>, die tats\u00e4chlich den Kot der Jungen nicht aus dem Nest bef\u00f6rdert.<\/p>\n<h2><span id=\"Wanderungen\" class=\"mw-headline\">Wanderungen<\/span><\/h2>\n<p>Die Nominatform ist fast in ihrem gesamten Verbreitungsgebiet Zugvogel, ihre Haupt\u00fcberwinterungsgebiete liegen im Savanneng\u00fcrtel s\u00fcdlich der Sahara. In Ostafrika \u00fcberwintert die Art in H\u00f6henstufen bis zu 3500 Metern. Kleine, vor allem s\u00fcdwesteurop\u00e4ische <a title=\"Population (Biologie)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Population_%28Biologie%29\">Populationen<\/a> (S\u00fcdspanien, Balearen sowie Sizilien) \u00fcberwintern im Brutgebiet. Zum Teil erfolgreiche \u00dcberwinterungen werden in S\u00fcdengland regelm\u00e4\u00dfig, in S\u00fcdschweden sowie in Mitteleuropa gelegentlich festgestellt. In Mitteleuropa beginnt der Abzug bereits Ende Juli mit einem Wegzugsgipfel Mitte August. Wiedehopfe ziehen meistens einzeln und w\u00e4hrend der Nachtstunden. Offenbar werden die Alpen, das Mittelmeer und zumindest gelegentlich auch die Sahara in ihrer gesamten Breite ohne Umgehungsstrategien \u00fcberflogen. Im Himalayagebiet wurden ziehende Wiedehopfe in H\u00f6hen von ann\u00e4hernd 7000 Metern beobachtet. Die ersten Heimzieher erreichen ihre europ\u00e4ischen Brutpl\u00e4tze Mitte M\u00e4rz, im letzten Aprildrittel sind die europ\u00e4ischen Brutpl\u00e4tze in der Regel besetzt. Relativ h\u00e4ufig wurde bei Heimziehern <a title=\"Zugprolongation\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Zugprolongation\">Zugprolongation<\/a> festgestellt, sodass auch im Fr\u00fchjahr \u00e4hnlich der nachbrutlichen <a title=\"Dismigration\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Dismigration\">Dismigration<\/a> der Jungv\u00f6gel einzelne Individuen in hochnordischen Gebieten erscheinen. Die Weibchen weisen eine bedeutend ausgepr\u00e4gtere Brutplatztreue als die M\u00e4nnchen auf.<br \/> \u00dcber die Zuggewohnheiten der au\u00dfereurop\u00e4ischen, insbesondere der asiatischen Populationen sind keine genauen Daten bekannt. (2007\/08 \u00fcberwinterte ein <a title=\"Irrgast\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Irrgast\">Irrgast<\/a> nahe <a title=\"Lachendorf\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Lachendorf\">Lachendorf<\/a> in der <a title=\"L\u00fcneburger Heide\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/L%C3%BCneburger_Heide\">L\u00fcneburger Heide<\/a>.) Die n\u00f6rdlicheren Populationen der Unterart <em>U.&nbsp;e.&nbsp;longirostris<\/em> \u00fcberwintern in S\u00fcdindien und in Sri Lanka. Die afrikanischen Unterarten sind Standv\u00f6gel, streichen jedoch au\u00dferhalb der Brutzeit weitr\u00e4umig umher.<br \/> Die Dismigrationsfl\u00fcge junger Wiedehopfe k\u00f6nnen \u00fcber weite Distanzen erfolgen. So gelangen junge Wiedehopfe regelm\u00e4\u00dfig nach Finnland, Schottland und auf die <a class=\"mw-redirect\" title=\"Orkneys\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Orkneys\">Orkneys<\/a>. Auch von <a title=\"Island\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Island\">Island<\/a> gibt es eine Reihe von Nachweisen.<\/p>\n<h2><span id=\"Bestand_und_Bestandsentwicklung\" class=\"mw-headline\">Bestand und Bestandsentwicklung<\/span><\/h2>\n<p>In Europa war der Wiedehopf bis in die <a title=\"1950er\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/1950er\">50er<\/a>-Jahre des <a title=\"20. Jahrhundert\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/20._Jahrhundert\">20. Jahrhunderts<\/a> ein in manchen Gebieten h\u00e4ufiger Brutvogel. Verschiedene Faktoren (st\u00e4rker atlantisch beeinflusstes Klima, Biotopzerst\u00f6rung und zunehmender <a title=\"Pestizid\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Pestizid\">Pestizid<\/a>eintrag) l\u00f6sten einen starken Areal- und Bestandsr\u00fcckgang aus. Viele fr\u00fcher regelm\u00e4\u00dfig besetzte Brutgebiete in <a title=\"Gro\u00dfbritannien (Insel)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gro%C3%9Fbritannien_%28Insel%29\">Gro\u00dfbritannien<\/a>, S\u00fcd<a title=\"Skandinavien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Skandinavien\">skandinavien<\/a>, <a title=\"Belgien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Belgien\">Belgien<\/a> und den <a title=\"Niederlande\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Niederlande\">Niederlanden<\/a> sowie im gesamten <a title=\"Mitteleuropa\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mitteleuropa\">Mitteleuropa<\/a> wurden aufgegeben. In den letzten Jahren ist ein besonders deutlicher Bestandsr\u00fcckgang in Ost<a title=\"Griechenland\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Griechenland\">griechenland<\/a> und in der <a title=\"T\u00fcrkei\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/T%C3%BCrkei\">T\u00fcrkei<\/a> feststellbar.<\/p>\n<p>Zurzeit scheinen sich einige Kleinpopulationen in S\u00fcdengland und S\u00fcdschweden wieder etwas zu erholen. In manchen Gebieten Mitteleuropas d\u00fcrfte die Art von der intensivierten Pferdehaltung profitieren. In Gesamteuropa wird der Bestand, der insgesamt als gesichert gilt, auf fast eine Million Brutpaare gesch\u00e4tzt. In den Niederlanden, Belgien und <a title=\"Luxemburg\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Luxemburg\">Luxemburg<\/a> gilt der Wiedehopf als ausgestorben, in <a title=\"Deutschland\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Deutschland\">Deutschland<\/a>, der <a title=\"Schweiz\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schweiz\">Schweiz<\/a>, in <a title=\"Tschechien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tschechien\">Tschechien<\/a> sowie in <a title=\"\u00d6sterreich\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/%C3%96sterreich\">\u00d6sterreich<\/a> erscheint er auf den <a title=\"Rote Liste gef\u00e4hrdeter Arten\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rote_Liste_gef%C3%A4hrdeter_Arten\">Roten Listen<\/a>, meistens in den h\u00f6chsten Gef\u00e4hrdungsstufen. In Deutschland wurden 2005 nur 380 bis 450 Brutpaare gez\u00e4hlt. In der Schweiz wurden 2007 nur noch 185 Paare nachgewiesen.<\/p>\n<p>Die dichtesten Best\u00e4nde dieser Art in Mitteleuropa werden heute in sogenannten <a class=\"mw-redirect\" title=\"Sekund\u00e4rlebensraum\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sekund%C3%A4rlebensraum\">Sekund\u00e4rlebensr\u00e4umen<\/a>, insbesondere auf Truppen\u00fcbungspl\u00e4tzen beziehungsweise ehemals milit\u00e4risch genutztem Gel\u00e4nde verzeichnet. In Deutschland laufen intensive Schutzma\u00dfnahmen zum Beispiel auf den ehemaligen Truppen\u00fcbungspl\u00e4tzen <a title=\"J\u00fcterbog\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/J%C3%BCterbog\">J\u00fcterbog<\/a> und <a title=\"Lieberose\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Lieberose\">Lieberose<\/a>.<\/p>\n<h2><span id=\"Namensherleitung\" class=\"mw-headline\">Namensherleitung<\/span><\/h2>\n<p>Der deutsche Name hat weder mit <em><a title=\"Wiede\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wiede\">Wiede<\/a><\/em> noch mit <em>h\u00fcpfen<\/em> oder, wie trivialetymologisch ebenfalls oft vermutet wird, mit <em>Schopf<\/em> etwas zu tun. Am wahrscheinlichsten ist ein althochdeutsches, lautmalerisches <em>w\u016bth\u016bp<\/em> als Ursprung anzunehmen. Die <a title=\"Althochdeutsch\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Althochdeutsch\">ahd.<\/a> Bezeichnung ist jedoch bereits <em>wituhopfa<\/em> (<a title=\"Mittelhochdeutsch\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mittelhochdeutsch\">mhd.<\/a> <em>wit(e)hopfe, widhopfe<\/em>, <a class=\"mw-redirect\" title=\"Alts\u00e4chsisch\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Alts%C3%A4chsisch\">as.<\/a> <em>widohoppa<\/em>), in dem ein altes Wort f\u00fcr \u201eHolz, Baum\u201c (vgl. <a title=\"Altenglisch\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Altenglisch\">ae.<\/a> <em>widu, wudu<\/em>, <a class=\"mw-redirect\" title=\"Altnordisch\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Altnordisch\">anord.<\/a> <em>vi\u00f0r<\/em>, <a class=\"mw-redirect\" title=\"Altirisch\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Altirisch\">air.<\/a> <em>fid<\/em>) enthalten ist, m\u00f6glicherweise schon in dieser Zeit <a title=\"Volksetymologie\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Volksetymologie\">volksetymologisch<\/a>. Der wissenschaftliche Gattungsname ist ebenfalls <a class=\"mw-redirect\" title=\"Onomatopoetisch\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Onomatopoetisch\">onomatopoetischer<\/a> Natur; <em>epops<\/em> ist der altgriechische Name des Vogels, <em>upupa<\/em> der lateinische. Weitere etymologisch anschlie\u00dfbare deutsche Namen sind <em>Hoppevogel<\/em>, <em>Puvogel<\/em> sowie das schlesisch\/ostpreu\u00dfische <em>Huppup<\/em> (vgl.a. <a title=\"Niederl\u00e4ndische Sprache\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Niederl%C3%A4ndische_Sprache\">ndl.<\/a> <em>hop<\/em>, <a title=\"Afrikaans\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Afrikaans\">afr.<\/a> <em>hoephoep<\/em>, engl. <em>hoopoe<\/em> und frz. <em>huppe<\/em>) und das niedersorbische <em>Hubbatz\/hupac<\/em>. Die Herleitung der Schlachtrufe \u201eHipp hipp\u201c bzw. \u201eHup hup\u201c oder \u201eHopp hopp\u201c (im englischen, niederl\u00e4ndischen und deutschen Sprachraum) aus dem Ruf des Wiedehopfes ist zwar weit verbreitet, aber m\u00f6glicherweise ebenso volksetymologisch.<\/p>\n<p>In den <em><a title=\"Metamorphosen (Ovid)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Metamorphosen_%28Ovid%29\">Metamorphosen<\/a><\/em> des <a title=\"Ovid\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ovid\">Ovid<\/a> verwandelt sich der Thrakerk\u00f6nig <a title=\"Tereus\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tereus\">Tereus<\/a> in einen Wiedehopf. Diese Erz\u00e4hlung, die sich im 6. Buch der Metamorphosen findet, gilt als eine der grausamsten. Hier wird auch auf die Form des Schnabels hingewiesen, die einem Schwert gleicht: \u201e<em>facies armata videtur<\/em>\u201c (6. Buch, Vers 674).<\/p>\n<p>Der Wiedehopf ist K\u00f6nig der V\u00f6gel in <a title=\"Aristophanes\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Aristophanes\">Aristophanes<\/a>&#8218; <em><a title=\"Die V\u00f6gel (Aristophanes)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Die_V%C3%B6gel_%28Aristophanes%29\">Die V\u00f6gel<\/a><\/em> und ihr Anf\u00fchrer in <a title=\"Fariduddin Attar\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Fariduddin_Attar\">Fariduddin Attars<\/a> Epos <em><a class=\"mw-redirect\" title=\"Mantiq ut-tair\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mantiq_ut-tair\">Mantiq ut-tair<\/a><\/em> (\u201eDie Vogelgespr\u00e4che\u201c). Letzteres wurde dadurch inspiriert, dass der <a title=\"Koran\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Koran\">Koran<\/a> den Wiedehopf als Bote zwischen Sulaim\u0101n (<a title=\"Salomon\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Salomon\">Salomon<\/a>) und der <a title=\"K\u00f6nigin von Saba\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/K%C3%B6nigin_von_Saba\">K\u00f6nigin von Saba<\/a> erw\u00e4hnt (Koran 27:20+28). Dies hat ihm in islamischen L\u00e4ndern Wertsch\u00e4tzung und im <a title=\"Persische Sprache\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Persische_Sprache\">Persischen<\/a> unter anderem den Namen &#8222;Salomonvogel&#8220; (persisch <em>morgh-e Soleym\u0101n<\/em>) eingebracht.<\/p>\n<p>Der mittelalterliche Dichter <a title=\"Heinrich von dem T\u00fcrlin\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Heinrich_von_dem_T%C3%BCrlin\">Heinrich von dem T\u00fcrlin<\/a> stellt in seinem Roman <em>Diu Cr\u00f4ne<\/em> den Wiedehopf als b\u00f6se der guten <a class=\"mw-redirect\" title=\"Lerche\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Lerche\">Lerche<\/a> gegen\u00fcber.<\/p>\n<p><a title=\"Otto von Loeben\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Otto_von_Loeben\">Otto von Loeben<\/a> l\u00e4sst in seiner Parodie <em>Reise zum Parna\u00df<\/em> einen Gegner der Romantik (bei dem es sich wohl um <a title=\"Christian Friedrich Vo\u00df\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Christian_Friedrich_Vo%C3%9F\">Christian Friedrich Vo\u00df<\/a> handeln soll) in Gestalt eines \u201eWiedehopf auf stolzen Beinen\u201c auftreten.<\/p>\n<p>Ber\u00fchmt ist auch das Gedicht \u00fcber den Hoppevogel in <a title=\"Joseph von Eichendorff\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Joseph_von_Eichendorff\">Joseph von Eichendorffs<\/a> <em>Aus dem Leben eines Taugenichts<\/em>:<\/p>\n<dl>\n<dd><em>Wenn der Hoppevogel schreit,<\/em><\/dd>\n<dd><em>Ist der Tag nicht mehr weit.<\/em><\/dd>\n<dd><em>Wenn die Sonne sich aufthut,<\/em><\/dd>\n<dd><em>Schmeckt der Schlaf noch so gut! \u2013<\/em><\/dd>\n<\/dl>\n<p>Er versinnbildlicht hier die von Eichendorff mehrfach kritisierte gottferne Dichtung. Der Wiedehopf galt ja gleich in zweierlei Hinsicht als s\u00fcndhaft: wegen seines unsauberen Nestes und des unangenehmen Geruchs versinnbildlicht er falschen Glauben und Unzucht, wegen seines pr\u00e4chtigen Federkleides hingegen besonderen Hochmut. In Eichendorffs Werken finden sich mehrfach Gestalten, die eine schlechte oder falsche Dichtung verk\u00f6rpern, die den Schlachtruf \u201eHup Hup\u201c aussto\u00dfen.<\/p>\n<p>In <a title=\"Achim von Arnim\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Achim_von_Arnim\">Achim von Arnims<\/a> \u201e<a title=\"Die Kronenw\u00e4chter\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Die_Kronenw%C3%A4chter\">Die Kronenw\u00e4chter<\/a>\u201c beschimpft Anton die religi\u00f6sen Schw\u00e4rmer, die die alte Stadtkirche verw\u00fcsten wollen, mit den Worten: \u201eIhr Wiedehopfe, die ihr euer eignes Nest besudelt\u201c.<\/p>\n<p>Der Wiedehopf ist zudem Titelheld einer Oper von <a title=\"Hans Werner Henze\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hans_Werner_Henze\">Hans Werner Henze<\/a>, <em>L&#8217;Upupa und der Triumph der Sohnesliebe<\/em> (2000\u201303, UA 2003).<\/p>\n<p><em>Wiedehopf im Mai<\/em> (1967) war die deutsche Version des Liedes <em>Puppet on a string<\/em> von <a title=\"Sandie Shaw\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sandie_Shaw\">Sandie Shaw<\/a>. Darin hei\u00dft es: <em>Wenn du wieder kommst, dann sing&#8216; ich, dann spring&#8216; ich zur T\u00fcr wie ein Wiedehopf im Mai.<\/em><\/p>\n<p>Siehe auch das alte Volkslied <em><a title=\"Die Vogelhochzeit\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Die_Vogelhochzeit\">Die Vogelhochzeit<\/a><\/em>: &#8222;Der Wiedehopf, der Wiedehopf, der bringt der Braut nen Blumentopf&#8220;.<\/p>\n<p>Der Wiedehopf ist als <a title=\"Gemeine Figur\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gemeine_Figur\">gemeine Figur<\/a> ein <a title=\"Wappentier\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wappentier\">Wappentier<\/a> in der <a title=\"Heraldik\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Heraldik\">Heraldik<\/a>. Er wird in der Seitenansicht gezeigt und die Hauptblickrichtung ist nach heraldisch rechts. Oft erfolgt die Darstellung leicht stilisiert in den nat\u00fcrlichen Farben, aber auch gelb oder Gold ist m\u00f6glich. Wichtig ist die Hervorhebung der Fl\u00fcgel und des Federkammes, um ihn eindeutig zu erkennen. Der Vogel wird auf einer Sitzgelegenheit (Zweig, Ast) abgebildet.<\/p>\n<p>Auf dem Brechtener Wappen ist ein Wiedehopf abgebildet. \u00dcber dem nur unten in blau-rot gespaltenen Wappen von <a title=\"Dortmund-Brechten\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Dortmund-Brechten\">Brechten<\/a> sind im oberen goldenen Teil zwei Wiedehopfe in naturnaher Farbe dargestellt. Sie werden als Sinnbild der beiden Ortsteile Unter- und Oberdorf angesehen. Unten sind zwei goldene Strohgarben. Auch das Wappen der Gemeinde <a title=\"Armstedt\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Armstedt\">Armstedt<\/a> f\u00fchrt in Rot einen auf einem goldenen Ast sitzenden goldenen Wiedehopf. Auf goldenem Grund einen stehenden schwarz-roten Wiedehopf mit leicht ge\u00f6ffnetem silbernem Schnabel, silbernen F\u00fc\u00dfen, gestr\u00e4ubter Haube und erhobenen Fl\u00fcgeln zeigt das Ortswappen von Kukti\u0161k\u0117s (Litauen).<\/p>\n<h2><span id=\"Sonstiges\" class=\"mw-headline\">Sonstiges<\/span><\/h2>\n<ul>\n<li>Wiedehopfe gelten in einigen Kulturkreisen als eine unreine, stinkende Vogelart (siehe oben: <em>Feindverhalten<\/em>). Die im Deutschen gebr\u00e4uchlichen <a title=\"Redewendung\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Redewendung\">Redewendungen<\/a> \u201e<em><a title=\"Gestank\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gestank\">stinken<\/a> wie ein Wiedehopf<\/em>\u201c bzw. \u201e<em>Das riecht wie Hubbatz!<\/em>\u201c weisen darauf hin.<\/li>\n<li>Der Wiedehopf wurde in Deutschland <a title=\"Vogel des Jahres (Deutschland)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Vogel_des_Jahres_%28Deutschland%29\">Vogel des Jahres<\/a> <a title=\"1976\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/1976\">1976<\/a>.<\/li>\n<li>Am <a title=\"29. Mai\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/29._Mai\">29. Mai<\/a> <a title=\"2008\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/2008\">2008<\/a> wurde der Wiedehopf in <a title=\"Israel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Israel\">Israel<\/a> zum <a class=\"mw-redirect\" title=\"Nationalvogel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nationalvogel\">Nationalvogel<\/a> gew\u00e4hlt.<\/li>\n<li>Der Name des Zyklon Hudhud, der im Oktober 2014 auf Indien traf, leitet sich von dem Vogel ab<\/li>\n<\/ul>\n<p>foto:Mihai Baciu<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Wiedehopf (Upupa epops) ist die einzige Art oder nach anderer Auffassung eine von mehreren Arten aus der Vogelfamilie der Wiedehopfe (Upupidae). Die Wiedehopfe werden gemeinsam mit der etwas artenreicheren Familie der Baumhopfe (Phoeniculidae) in die Ordnung der Bucerotiformes gestellt. Die Zuordnung zu den Rackenv\u00f6geln (Coraciiformes) ist nicht mehr \u00fcblich. 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