{"id":3780,"date":"2014-03-28T17:14:53","date_gmt":"2014-03-28T15:14:53","guid":{"rendered":"http:\/\/wildtravel.ro\/bird\/bachstelze-motacilla-alba\/"},"modified":"2014-03-28T17:48:13","modified_gmt":"2014-03-28T15:48:13","slug":"bachstelze-motacilla-alba","status":"publish","type":"bird","link":"https:\/\/wildtravel.ro\/de\/bird\/bachstelze-motacilla-alba\/","title":{"rendered":"Bachstelze(Motacilla alba)"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die <strong>Bachstelze<\/strong> (<em>Motacilla alba<\/em>) ist eine <a title=\"Singv\u00f6gel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Singv%C3%B6gel\">Singvogel<\/a><a title=\"Art (Biologie)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Art_%28Biologie%29\">art<\/a> aus der <a title=\"Familie (Biologie)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Familie_%28Biologie%29\">Familie<\/a> der <a title=\"Stelzen und Pieper\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Stelzen_und_Pieper\">Stelzen und Pieper<\/a>. Sie f\u00e4llt durch ihr kontrastreiches, schwarz-wei\u00df-graues Gefieder und den stelzentypischen Wippschwanz auf. Der charakteristische Ruf ist ein hohes, metallisches <em>dschiwid<\/em>.<\/p>\n<p>Das umfangreiche Verbreitungsgebiet reicht von S\u00fcdost<a title=\"Gr\u00f6nland\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gr%C3%B6nland\">gr\u00f6nland<\/a> durch die gesamte <a title=\"Pal\u00e4arktis\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Pal%C3%A4arktis\">Pal\u00e4arktis<\/a> bis zur <a title=\"Beringstra\u00dfe\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Beringstra%C3%9Fe\">Beringstra\u00dfe<\/a> und in den \u00e4u\u00dfersten Westen Alaskas. Im Norden reicht es \u00fcber den Polarkreis hinaus, im S\u00fcden bis in die <a title=\"Subtropen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Subtropen\">Subtropen<\/a>. In <a title=\"Avifauna Mitteleuropas\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Avifauna_Mitteleuropas\">Mitteleuropa<\/a> ist die Bachstelze ein verbreiteter und h\u00e4ufiger Brutvogel. Urspr\u00fcnglich wohl vor allem an unbewachsene Uferfl\u00e4chen und Gew\u00e4sser gebunden, ist sie heute \u00fcberall in der offenen und halboffenen Kulturlandschaft zu finden, wo es passende Nistgelegenheiten und freie Bodenfl\u00e4chen zur Nahrungssuche gibt. Die Art br\u00fctet in Nischen und Halbh\u00f6hlen und ern\u00e4hrt sich fast ausschlie\u00dflich von Insekten und anderen <a title=\"Gliederf\u00fc\u00dfer\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gliederf%C3%BC%C3%9Fer\">Gliederf\u00fc\u00dfern<\/a>.<\/p>\n<p>Im Winter ziehen Bachstelzen meist nach S\u00fcden, wobei die L\u00e4nge der Zugwege stark variiert. Mitteleurop\u00e4ische Bachstelzen \u00fcberwintern vorwiegend in S\u00fcdwesteuropa und Nordafrika, die \u00dcberwinterungsgebiete anderer Populationen reichen teils bis zum \u00c4quator. Einzelne V\u00f6gel bleiben aber auch den Winter \u00fcber in Mittel- oder Nordeuropa.<\/p>\n<h2><span id=\"Beschreibung\" class=\"mw-headline\">Beschreibung<\/span><\/h2>\n<p>Die Bachstelze ist ein schlanker, recht hochbeiniger Singvogel mit einem langen Schwanz, der sich best\u00e4ndig in wippender Bewegung befindet. Von den 16,5\u201319&nbsp;cm K\u00f6rperl\u00e4nge entfallen etwa 9&nbsp;cm auf den Schwanz. Das Gewicht liegt bei etwa 25&nbsp;g. Der Schnabel ist wie Beine und F\u00fc\u00dfe schwarz, im Schlichtkleid zeigt er eine hornfarbene Basis.<\/p>\n<h3><span id=\"Brutkleid\" class=\"mw-headline\">Brutkleid<\/span><\/h3>\n<p>Beim M\u00e4nnchen der <a class=\"mw-redirect\" title=\"Nominatform\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nominatform\">Nominatform<\/a> ist im Brutkleid die Stirn bis auf den mittleren Scheitel wei\u00df wie auch eine Partie oben hinter dem Auge, die Kopf- und die Halsseiten. Hinterer Scheitel und Nacken sind wie Kinn, Kehle und Vorderbrust gl\u00e4nzend schwarz und grenzen sich meist sauber gegen die wei\u00dfen Gesichtspartien und den grauen R\u00fccken ab. Der B\u00fcrzel ist schiefer- bis schwarzgrau wie auch die Oberschwanzdecken, von denen die seitlichen auf der Au\u00dfenfahne wei\u00df ges\u00e4umt sind. Das Grau der Schulterfedern geht an den Brustseiten und den Flanken in das reine Wei\u00df der Unterseite \u00fcber. Die Unterschwanzdecken sind ebenfalls wei\u00df. Der Schwanz ist gl\u00e4nzend schwarz und zeigt, da die beiden \u00e4u\u00dferen Federpaare nur an Basis und Innenfahne schwarz sind, breite, wei\u00dfe Au\u00dfenkanten, die besonders beim auffliegenden Vogel auffallen. Zudem ist das mittlere Paar <a title=\"Steuerfeder\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Steuerfeder\">Steuerfedern<\/a> schmal wei\u00df ges\u00e4umt. Das Fl\u00fcgelgefieder ist schwarzbraun und tr\u00e4gt wei\u00dfe bis hellgraue S\u00e4ume. Die Handschwingen sind wie die Handdecken und der <a class=\"mw-redirect\" title=\"Fittich\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Fittich\">Fittich<\/a> fein wei\u00df ges\u00e4umt. Auf den Armschwingen werden die Au\u00dfenr\u00e4nder zu den Schirmfedern hin breiter und nehmen auf letzteren einen Gro\u00dfteil der Au\u00dfenfahne ein. Hier sind sie schmutzig wei\u00df bis hellgrau. Die gro\u00dfen Armdecken sind ebenso ges\u00e4umt, die inneren tragen eine ausgedehnt wei\u00dfe, gestufte Spitze. Die mittleren Armdecken zeigen einen breiten Spitzensaum. Die Unterfl\u00fcgeldecken sind schmutzig wei\u00df.<\/p>\n<p>Das Weibchen \u00e4hnelt im Brutkleid dem M\u00e4nnchen, jedoch sind die wei\u00dfen Gesichtspartien meist nicht so deutlich von den schwarzen abgesetzt und teils gr\u00e4ulich meliert. Die schwarze F\u00e4rbung des Nackens geht in das Grau des R\u00fcckens \u00fcber und ist nicht scharf abgesetzt wie beim M\u00e4nnchen. Au\u00dferdem ist das Fl\u00fcgelgefieder meist nicht so kontrastreich hell ges\u00e4umt wie beim M\u00e4nnchen. Bei einigen Weibchen kann die Kopfzeichnung genau so oder \u00e4hnlich wie beim M\u00e4nnchen ausgepr\u00e4gt sein.<\/p>\n<h3><span id=\"Schlichtkleid\" class=\"mw-headline\">Schlichtkleid<\/span><\/h3>\n<p>Im Schlichtkleid fehlen den <a title=\"Adult\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Adult\">adulten<\/a> V\u00f6geln die schwarzen Partien am Kopf. Sie beschr\u00e4nken sich auf ein halbmondf\u00f6rmiges Band auf der Brust und einen teils deutlich abgesetzten Wangenfleck. Die Stirn ist schmutzig wei\u00df bis grau. Kopf, Nacken, Ohrdecken und Wangen sind grau. Die Gesichtspartie kann einen gelblichen Ton aufweisen. Das \u00fcbrige Gefieder entspricht dem Brutkleid. Das M\u00e4nnchen unterscheidet sich vom Weibchen nur durch den dunkleren, von schwarzen Federn durchsetzten Scheitel.<\/p>\n<h3><span id=\"Jugendkleid\" class=\"mw-headline\">Jugendkleid<\/span><\/h3>\n<p>Beim Jugendkleid ist die Oberseite \u00fcberwiegend grau, der R\u00fccken etwas heller, Oberkopf und Nacken etwas ins br\u00e4unliche spielend. Oben hinter dem Auge findet sich ein \u00dcberaugenstreif, der wie die Halsseiten, das Kinn und die Kehle schmutzig wei\u00df sind. Die Ohrdecken sind dunkel schmutzig gelb. Ein halbmondf\u00f6rmiges Brustband sowie ein davon ausgehender Kinnstreif sind braunschwarz bis gelbbraun. Die Brustseiten sind grau, die Unterseite wei\u00df. Fl\u00fcgel- und Schwanzgefieder \u00e4hneln den Adultkleidern, bleichen aber schnell aus und zeigen dann nur geringe Kontraste zwischen Zentren und S\u00e4umen.<\/p>\n<h2><span id=\"Stimme\" class=\"mw-headline\">Stimme<\/span><\/h2>\n<p>Der am h\u00e4ufigsten ge\u00e4u\u00dferte, typische Ruf der Bachstelze ist ein hohes und auff\u00e4lliges <em>zi-lipp<\/em> oder <em>dschi-witt<\/em>, das auch als dreisilbiges <em>tsi-di-litt<\/em> vorgebracht werden kann. Er kann mehrere Funktionen und Auspr\u00e4gungen haben. Von territorialen M\u00e4nnchen wird er sowohl zur Brutzeit, als auch in den Winterquartieren von Warten aus vorgetragen und ersetzt dann einen Reviergesang. Als Stimmf\u00fchlungs- und Kontaktruf ist er beim Auffliegen oder Landen, im Flug oder auch als F\u00fctterungsruf zu h\u00f6ren. Er hat dann oft eine weniger weiche Auspr\u00e4gung und kann auch auf ein einsilbiges <em>zick<\/em> ode <em>zlipp<\/em> reduziert sein. Als Alarm- oder Erregungsruf \u00e4hnelt er dem Ruf der <a title=\"Gebirgsstelze\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gebirgsstelze\">Gebirgsstelze<\/a>, ist dann h\u00f6her und sch\u00e4rfer und wird als <em>zississ<\/em> beschrieben. In Nestn\u00e4he und von Paaren h\u00f6rt man noch eine Reihe weiterer Abwandlungen wie <em>zlid<\/em>, <em>psijip<\/em> oder <em>plim<\/em>. Bei der Balz sind verschiedene, zarte und leise Rufe und Rufreihen beobachtet worden.<\/p>\n<p>Eine Art Zwitschergesang ist bei Erregung, als leiser Balzgesang zwischen den Revierrufen oder auf dem Zug zu vernehmen.Er besteht oft nur aus kurzen Strophen, kann aber auch anhaltend sein und entsteht oft aus dem Stimmf\u00fchlungslaut heraus, der in verschiedenen Modulationen immer wieder eingeflochten wird. Auch Imitationen anderer Vogelarten kommen vor. Die Gesangsaktivit\u00e4t ist vermutlich individuell sehr unterschiedlich. Gesang und Rufe sind aber das ganze Jahr \u00fcber zu vernehmen.<\/p>\n<h2><span id=\"Verhalten\" class=\"mw-headline\">Verhalten<\/span><\/h2>\n<p>Die Bachstelze bewegt sich wie alle Stelzen am Boden schreitend oder laufend fort. Das Schreiten, bei dem die Schritte weit ausgreifend sind, wird von rhythmischen Kopfbewegungen und einem flachen Schwanzwippen begleitet. Bei raschen Bewegungen, nach dem Landen, dem Anhalten aus dem Laufen heraus oder beim Aufpicken von Nahrung ist das Schwanzwippen heftiger. Vor dem Abflug oder bei einem schnellen \u00dcbergang von der Landung zur laufenden Fortbewegung unterbleibt es. Der Flug erfolgt in ausgepr\u00e4gt bogenf\u00f6rmigen Auf- und Abw\u00e4rtsbewegungen, die Geschwindigkeit liegt bei etwa 30\u201340 km\/h.<\/p>\n<h2><span id=\"Verbreitung\" class=\"mw-headline\">Verbreitung<\/span><\/h2>\n<div class=\"thumb tleft\">\n<div class=\"thumbinner\" style=\"width: 452px;\"><a class=\"image\" href=\"http:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File:Motacilla_alba_distribution.png\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"thumbimage\" src=\"http:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/thumb\/d\/de\/Motacilla_alba_distribution.png\/450px-Motacilla_alba_distribution.png\" alt=\"\" width=\"450\" height=\"211\" \/><\/a><\/p>\n<div class=\"thumbcaption\">\n<div class=\"magnify\"><a class=\"internal\" title=\"vergr\u00f6\u00dfern und Informationen zum Bild anzeigen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Datei:Motacilla_alba_distribution.png\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/bits.wikimedia.org\/static-1.23wmf17\/skins\/common\/images\/magnify-clip.png\" alt=\"\" width=\"15\" height=\"11\" \/><\/a><\/div>\n<p>Brutverbreitung und geografische Variation der Bachstelze. Aufgrund der Farbe des R\u00fcckens und der Kopfmuster der M\u00e4nnchen im Brutkleid werden elf Unterarten und drei Unterartengruppen unterschieden. Die ersten beiden verbindet (mit Ausnahme von <em>M. a. yarellii<\/em>) der graue R\u00fccken, die beiden anderen die jeweils identischen Kopfmuster.<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>Das transpal\u00e4arktische Verbreitungsgebiet der Bachstelze reicht vom S\u00fcdosten <a title=\"Gr\u00f6nland\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gr%C3%B6nland\">Gr\u00f6nlands<\/a> bis zur <a title=\"Beringstra\u00dfe\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Beringstra%C3%9Fe\">Beringstra\u00dfe<\/a> und jenseits derselben ein St\u00fcck weit in die <a title=\"Nearktis\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nearktis\">Nearktis<\/a> hinein, wo es Vorkommen im \u00e4u\u00dfersten Westen <a title=\"Alaska\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Alaska\">Alaskas<\/a> gibt. Im Norden reicht es jenseits des Polarkreises bis etwa 75\u00b0&nbsp;N. Die S\u00fcdgrenze ist in Europa das Mittelmeer, auf dem Afrikanischen Kontinent gibt es lediglich im Westen <a title=\"Marokko\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Marokko\">Marokkos<\/a> Brutvorkommen. In Asien reicht die Verbreitung s\u00fcdw\u00e4rts bis in die Gebirgsregionen des <a title=\"Iran\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Iran\">Iran<\/a> und Nordafghanistans, in die Himalayaregion und im s\u00fcdwestlichen China etwa bis 35\u00b0&nbsp;N. Gr\u00f6\u00dfere Vorkommensl\u00fccken gibt es in den Trockenregionen Mittelasiens, so in den W\u00fcsten <a title=\"Karakum\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Karakum\">Karakum<\/a> und <a title=\"Kysylkum\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kysylkum\">Kysylkum<\/a>, der <a title=\"Kasachensteppe\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kasachensteppe\">Kasachensteppe<\/a>, dem <a title=\"Tarimbecken\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tarimbecken\">Tarimbecken<\/a> und im <a title=\"Hochland von Tibet\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hochland_von_Tibet\">Hochland von Tibet<\/a>.<\/p>\n<h2><span id=\"Geographische_Variation\" class=\"mw-headline\">Geographische Variation<\/span><\/h2>\n<p>Die geographische Variation ist recht ausgepr\u00e4gt, es werden elf Unterarten anerkannt. Dabei variiert vor allem das Kopfmuster der M\u00e4nnchen im Brutkleid, das sich aus meist deutlich voneinander abgesetzten schwarzen, wei\u00dfen und grauen Partien zusammensetzt sowie die Farbe der Oberseite. Aufgrund dieser Merkmale k\u00f6nnen drei gro\u00dfe Gruppen unterschieden werden. Die Unterarten der westlichen <em>alba<\/em>-Gruppe zeigen \u2013 mit Ausnahme der Unterart <em>M. a. yarellii<\/em> \u2013 einen grauen R\u00fccken und ein \u00fcbereinstimmendes Kopfmuster. Die fern\u00f6stliche <em>lugens<\/em>-Gruppe zeigt einen schwarzen R\u00fccken und unterschiedliche Kopfmuster. Eine zentralasiatische Gruppe vermittelt zwischen den beiden vorgenannten. Alle Unterarten dieser Gruppe zeigen einen grauen R\u00fccken und alle drei Kopfmuster der <em>lugens<\/em>-Gruppe.<\/p>\n<p>Bei der Unterart <em>M. a. yarellii<\/em> wird angenommen, dass sie den schwarzen R\u00fccken unabh\u00e4ngig von den fern\u00f6stlichen Formen entwickelt hat. Die nordafrikanische Unterart <em>M. a. subpersonata<\/em> weicht mit ihrer Kopfzeichnung stark von allen anderen Unterarten ab und vermittelt in diesem Merkmal zur nahe verwandten <a title=\"Witwenstelze\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Witwenstelze\">Witwenstelze<\/a> (<em>Motacilla aguimp<\/em>), die in gro\u00dfen Teilen <a title=\"Subsahara-Afrika\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Subsahara-Afrika\">Subsahara-Afrikas<\/a> vorkommt.<\/p>\n<p>In den Kontaktzonen der einzelnen Unterarten haben sich teils Mischpopulationen ausgebildet, diese sind aber meist nur sehr gering ausgepr\u00e4gt oder die \u00dcberg\u00e4nge abrupt, so dass beispielsweise den Unterarten <em>M. a. personata<\/em> und <em>M. a. lugens<\/em> von einigen Autoren Artstatus zuerkannt wird. <em>M. a. persica<\/em> ist hingegen eine sehr variable Form, die daher manchmal nur als \u00dcbergangspopulation angesehen wird.<\/p>\n<h3><span id=\"alba-Gruppe\" class=\"mw-headline\"><em>alba<\/em>-Gruppe<\/span><\/h3>\n<ul>\n<li><em>M. a. alba<\/em> <span class=\"Person\">Linnaeus<\/span>, 1758 \u2013 S\u00fcdosten Gr\u00f6nlands, <a title=\"Island\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Island\">Island<\/a>, <a title=\"F\u00e4r\u00f6er\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/F%C3%A4r%C3%B6er\">F\u00e4r\u00f6er<\/a> und Kontinentaleuropa ostw\u00e4rts bis nach Kleinasien und in den Ural, Brutnachweise aus <a title=\"Gro\u00dfbritannien (Insel)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gro%C3%9Fbritannien_%28Insel%29\">Gro\u00dfbritannien<\/a> und <a title=\"Irland\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Irland\">Irland<\/a><\/li>\n<li><em>M. a. yarrellii<\/em> <span class=\"Person\"><a title=\"John Gould\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/John_Gould\">Gould<\/a><\/span>, 1837 \u2013 Gro\u00dfbritannien und Irland, m\u00f6glicherweise auch n\u00f6rdliches Westeuropa<\/li>\n<li><em>M. a. dukhunensis<\/em> <span class=\"Person\"><a title=\"William Henry Sykes\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/William_Henry_Sykes\">Sykes<\/a><\/span>, 1832 \u2013 vom <a title=\"Ural\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ural\">Ural<\/a> ostw\u00e4rts bis zur <a title=\"Taimyrhalbinsel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Taimyrhalbinsel\">Taimyrhalbinsel<\/a>, s\u00fcdw\u00e4rts bis in den <a title=\"Kaukasus\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kaukasus\">Kaukasus<\/a>, den nordwestlichen <a title=\"Iran\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Iran\">Iran<\/a>, die Steppen <a class=\"mw-redirect\" title=\"Kirgistan\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kirgistan\">Kirgistans<\/a> und bis zum Fu\u00df des <a title=\"Altai\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Altai\">Altai<\/a><\/li>\n<li><em>M. a. subpersonata<\/em> <span class=\"Person\"><a title=\"Edmund Meade-Waldo\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Edmund_Meade-Waldo\">Meade-Waldo<\/a><\/span>, 1901 \u2013 westliches Marokko<\/li>\n<\/ul>\n<h3><span id=\"Intermedi.C3.A4re_Gruppe\" class=\"mw-headline\">Intermedi\u00e4re Gruppe<\/span><\/h3>\n<ul>\n<li><em>M. a. ocularis<\/em> <span class=\"Person\"><a title=\"Robert Swinhoe\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Robert_Swinhoe\">Swinhoe<\/a><\/span>, 1860 \u2013 n\u00f6rdliches und \u00f6stliches Sibirien und westliches Alaska<\/li>\n<li><em>M. a. persica<\/em> <span class=\"Person\"><a title=\"William Thomas Blanford\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/William_Thomas_Blanford\">Blanford<\/a><\/span>, 1876 \u2013 s\u00fcdliches Elbursgebirge und Zagrosgebirge im Iran<\/li>\n<li><em>M. a. personata<\/em> <span class=\"Person\">Gould<\/span>, 1861 \u2013 vom Kaspischen Meer und dem n\u00f6rdlichen Iran ostw\u00e4rts bis zum Sajangebirge, in die westliche Mongolei und das nordwestliche und westliche Xinjiang sowie s\u00fcdw\u00e4rts bis Nordafghanistan, Nordpakistan und ins Kaschmir<\/li>\n<li><em>M. a. baicalensis<\/em> <span class=\"Person\">Swinhoe<\/span>, 1871 \u2013 s\u00fcdliches Mittelsibirien vom Oberlauf des Jenissei ostw\u00e4rts bis zum Stanowoigebirge sowie s\u00fcdw\u00e4rts bis in die Mongolei und die Innere Mongolei<\/li>\n<\/ul>\n<h3><span id=\"lugens-Gruppe\" class=\"mw-headline\"><em>lugens<\/em>-Gruppe<\/span><\/h3>\n<ul>\n<li><em>M. a. lugens<\/em> <span class=\"Person\"><a title=\"Constantin Wilhelm Lambert Gloger\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Constantin_Wilhelm_Lambert_Gloger\">Gloger<\/a><\/span>, 1829 \u2013 von der S\u00fcdk\u00fcste des <a title=\"Ochotskisches Meer\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ochotskisches_Meer\">Ochotskischen Meeres<\/a> \u00fcber <a title=\"Sachalin\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sachalin\">Sachalin<\/a>, das mittlere Kamtschatka und die <a title=\"Kommandeurinseln\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kommandeurinseln\">Kommandeurinseln<\/a> s\u00fcdw\u00e4rts bis ins n\u00f6rdliche <a title=\"Koreanische Halbinsel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Koreanische_Halbinsel\">Korea<\/a> und nach <a title=\"Japan\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Japan\">Japan<\/a><\/li>\n<li><em>M. a. leucopsis<\/em> <span class=\"Person\">Gould<\/span>, 1838 \u2013 von <a title=\"Qinghai\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Qinghai\">Qinghai<\/a> ostw\u00e4rts bis nach <a title=\"Heilongjiang\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Heilongjiang\">Heilongjiang<\/a>, <a title=\"Ferner Osten (F\u00f6derationskreis)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ferner_Osten_%28F%C3%B6derationskreis%29\">Russisch-Fernost<\/a> und den Westen von <a title=\"Zhejiang\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Zhejiang\">Zhejiang<\/a>, s\u00fcdw\u00e4rts bis in den Norden von <a title=\"Guangxi\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Guangxi\">Guangxi<\/a> und <a title=\"Guangdong\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Guangdong\">Guangdong<\/a>, Korea, den S\u00fcdwesten <a title=\"Honsh\u016b\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Honsh%C5%AB\">Honsh\u016bs<\/a> und den Norden <a class=\"mw-redirect\" title=\"Kyushu\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kyushu\">Kyushus<\/a><\/li>\n<li><em>M. a. alboides<\/em> <span class=\"Person\">Hodgson<\/span>, 1836 \u2013 Himalayaregion ostw\u00e4rts vom nord\u00f6stlichen Pakistan, s\u00fcdliches Xizang, S\u00fcden und S\u00fcdosten Qinghais und ostw\u00e4rts bis in den S\u00fcden Shaanxi, Yunnans und Guizhou, n\u00f6rdliches Myanmar, \u00e4u\u00dferster Norden von Laos und Vietnam<\/li>\n<\/ul>\n<h2><span id=\"Systematik\" class=\"mw-headline\">Systematik<\/span><\/h2>\n<p>Von einigen Autoren werden die zwei Unterarten der <a title=\"Witwenstelze\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Witwenstelze\">Witwenstelze<\/a> (<em>Motacilla aguimp<\/em>), die <a title=\"Mamulastelze\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mamulastelze\">Mamulastelze<\/a> (<em>Motacilla maderaspatensis<\/em>) und die <a title=\"Japanstelze\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Japanstelze\">Japanstelze<\/a> (<em>Motacilla grandis<\/em>) als Unterarten der Bachstelze angesehen.<\/p>\n<h2><span id=\"Wanderungen\" class=\"mw-headline\">Wanderungen<\/span><\/h2>\n<p>Die meisten Bachstelzen ziehen im Winterhalbjahr in w\u00e4rmere Gebiete, die Strecken, die dabei zur\u00fcckgelegt werden, variieren jedoch sehr stark. Eine Ausnahme bildet die marokkanische Unterart <em>M. p. subpersonata<\/em>, bei dieser Population handelt es sich um reine <a title=\"Standvogel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Standvogel\">Standv\u00f6gel<\/a>.<\/p>\n<p>Die Unterart der Britischen Inseln, <em>M. a. yarellii<\/em>, zieht nur zum Teil und nur die nordschottischen V\u00f6gel r\u00e4umen ihre Brutgebiete ganz. Die \u00dcberwinterungsgebiete erstrecken sich von S\u00fcdschottland \u00fcber Westfrankreich bis nach S\u00fcdspanien und ausnahmsweise bis Nordafrika. Von der Nominatform <em>M. a. alba<\/em> \u00fcberwintern nur wenige V\u00f6gel im atlantisch beeinflussten Westeuropa, n\u00f6rdlich der 1-\u00b0C-Januar-<a title=\"Isotherme\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Isotherme\">Isotherme<\/a> gibt es nur noch vereinzelte \u00dcberwinterungsversuche. Das eigentliche \u00dcberwinterungsgebiet beginnt s\u00fcdlich der <a title=\"Gironde (\u00c4stuar)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gironde_%28%C3%84stuar%29\">Gironde<\/a>, erstreckt sich vom Mittelmeerraum s\u00fcdw\u00e4rts \u00fcber Nordafrika, die <a title=\"Sahara\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sahara\">Sahara<\/a> und die <a title=\"Arabische Halbinsel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Arabische_Halbinsel\">Arabische Halbinsel<\/a>, wo zahlreiche V\u00f6gel an Oasen \u00fcberwintern. Einige ziehen noch weiter s\u00fcdw\u00e4rts und Einzelv\u00f6gel sind bis etwa 3\u00b0&nbsp;N auf Lichtungen im Regenwaldg\u00fcrtel, sowie in der ostafrikanischen Savanne sogar bis zum <a title=\"\u00c4quator\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/%C3%84quator\">\u00c4quator<\/a> anzutreffen. Es gibt zwei gro\u00dfe Zugrichtungen. Die west- und mitteleurop\u00e4ischen Populationen ziehen gr\u00f6\u00dftenteils in S\u00fcdwestrichtung und \u00fcberwintern im westlichen Mittelmeerraum und im westlichen Afrika, die V\u00f6gel Nord- und Osteuropas ziehen eher nach S\u00fcdosten und \u00fcberwintern im \u00f6stlichen Mittelmeerraum, im \u00f6stlichen Afrika und auf der arabischen Halbinsel. Die Zugscheide verl\u00e4uft etwa durch D\u00e4nemark und Polen sowie s\u00fcdw\u00e4rts durch Osteuropa. Eine weitere Zugscheide liegt im Bereich Ostrusslands und trennt etwa die Unterarten <em>M. a. alba<\/em> und <em>M. a. dukhunensis<\/em>. Die vor allem in S\u00fcdasien stark \u00fcberlappenden \u00dcberwinterungsgebiete der asiatischen Unterarten erstrecken sich vom Zagrosgebirge und dem <a title=\"Persischer Golf\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Persischer_Golf\">Persischen Golf<\/a> ostw\u00e4rts \u00fcber den indischen Subkontinent s\u00fcdlich des Himalaya, China s\u00fcdlich des <a title=\"Jangtsekiang\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Jangtsekiang\">Jangtsekiang<\/a> und \u00fcber Teile Japans. S\u00fcdw\u00e4rts reichen sie bis <a title=\"Sri Lanka\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sri_Lanka\">Sri Lanka<\/a> und \u00fcber Indochina bis in den Norden <a title=\"Borneo\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Borneo\">Borneos<\/a>.<\/p>\n<p>Bachstelzen aus Mitteleuropa \u00fcberwintern in einem Gebiet, das von S\u00fcdwesteuropa bis Marokko und <a title=\"Algerien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Algerien\">Algerien<\/a> reicht. Der Wegzug beginnt Anfang September, erreicht Mitte Oktober seinen H\u00f6hepunkt und klingt in der ersten Novemberh\u00e4lfte ab. Bachstelzen ziehen recht bodennah und halten sich stark an geografische Leitlinien. Sie ziehen auf dem Herbstzug vorwiegend tags\u00fcber, im Fr\u00fchjahr auch nachts. Sie vergesellschaften sich ziehend, bei lokal reichhaltigem Nahrungsangebot und an den Schlafpl\u00e4tzen oft zu gr\u00f6\u00dferen Schw\u00e4rmen. Tags\u00fcber verhalten sie sich rastend wie auch in den Winterquartieren jedoch oft territorial. Reviere werden von Einzelv\u00f6geln oder von Paaren besetzt. Der Heimzug beginnt ab Februar. In den Brutgebieten treffen die meisten V\u00f6gel in der zweiten und dritten M\u00e4rzdekade ein, bis Mitte April ist der Zug abgeschlossen.<\/p>\n<h2><span id=\"Lebensraum\" class=\"mw-headline\">Lebensraum<\/span><\/h2>\n<p>Die Bachstelze besiedelt halboffene und offene Landschaften und kommt praktisch au\u00dfer in geschlossenen Waldgebieten und dicht bebauten Stadtkernen \u00fcberall vor. Wichtig sind dabei unbewachsene oder kurzrasige Bodenfl\u00e4chen, die zur Nahrungssuche ben\u00f6tigt werden und dieselben umgebende, h\u00f6here Strukturen wie Geb\u00e4ude oder Baumgruppen, die geeignete Nischen als Nistgelegenheit aufweisen. Bevorzugt werden Standorte in Gew\u00e4ssern\u00e4he \u2013 der <a class=\"mw-redirect\" title=\"Prim\u00e4rhabitat\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Prim%C3%A4rhabitat\">prim\u00e4re Lebensraum<\/a> besteht vermutlich in schlammigen, sandigen, kiesigen oder steinigen Uferb\u00e4nken, wie sie besonders in gro\u00dfen Flusslandschaften auftreten. Heute bietet die Kulturlandschaft entsprechende Fl\u00e4chen in gro\u00dfem Ausma\u00df, wie etwa Weiden, \u00c4cker, Wirtschaftswege, asphaltierte Fl\u00e4chen, Bau- und Kiesgruben oder offene Brach- und <a title=\"Ruderalfl\u00e4che\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ruderalfl%C3%A4che\">Ruderalfl\u00e4chen<\/a>. Besonders h\u00e4ufig ist die Bachstelze daher in der Umgebung von Bauernd\u00f6rfern, wo es zudem ein reiches Angebot an Nistm\u00f6glichkeiten gibt. Im Gebirge kommt die Art noch ein gutes St\u00fcck \u00fcber der Baumgrenze in H\u00f6hen bis zu 3000&nbsp;m vor.<\/p>\n<p>Au\u00dferhalb der Brutzeit sind Bachstelzen vor allem an Gew\u00e4ssern aller Art, aber auch auf umgepfl\u00fcgten \u00c4ckern zu finden. Gemeinschaftsschlafpl\u00e4tze liegen meist an Wasserfl\u00e4chen im R\u00f6hricht oder Weidengeb\u00fcsch, aber auch an anderen gesch\u00fctzten Orten. Besonders in n\u00f6rdlicheren Breiten \u00fcberwinternde V\u00f6gel suchen dabei gerne nachts hell beleuchtete Orte in Stadt- und Siedlungsbereichen auf, die ein w\u00e4rmeres <a class=\"mw-redirect\" title=\"Mikroklima\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mikroklima\">Mikroklima<\/a> aufweisen. In den nordafrikanischen Winterquartieren kommt die Bachstelze an der K\u00fcste, an Gew\u00e4ssern, Salzs\u00fcmpfen, in Siedlungsn\u00e4he sowie in der W\u00fcste an Oasen, Brunnen und Nomadenlagern vor.<\/p>\n<h2><span id=\"Nahrung\" class=\"mw-headline\">Nahrung<\/span><\/h2>\n<p>Die Bachstelze sucht ihre Nahrung vorwiegend auf offenen, nur wenig bewachsenen oder kurzrasigen Fl\u00e4chen am Boden. Dies k\u00f6nnen Uferfl\u00e4chen, Orte in Siedlungs- und Gew\u00e4ssern\u00e4he, Stra\u00dfen und Wege, \u00c4cker oder M\u00e4hwiesen sein. Es wird nur freiliegende Nahrung aufgegriffen. Insekten werden oft im Fangflug vom Boden oder von Warten aus, manchmal auch aus dem R\u00fcttelflug heraus erbeutet. Gern h\u00e4lt sich die Art in der N\u00e4he von Weidetieren auf, wo sie auf Dunghaufen oder von den Tieren aufgescheucht ein reiches Nahrungsangebot findet.<\/p>\n<p>Die Nahrung der Bachstelze besteht zum allergr\u00f6\u00dften Teil aus <a title=\"Insekten\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Insekten\">Insekten<\/a>, vorwiegend aus kleinen <a class=\"mw-redirect\" title=\"Diptera\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Diptera\">Dipteren<\/a>, wie M\u00fccken und Fliegen, die leicht geschluckt werden k\u00f6nnen. Einen zahlenm\u00e4\u00dfig gro\u00dfen Anteil machen zudem <a title=\"K\u00f6cherfliegen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/K%C3%B6cherfliegen\">K\u00f6cherfliegen<\/a> und <a title=\"K\u00e4fer\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/K%C3%A4fer\">K\u00e4fer<\/a> aus. Das Spektrum ist aber sehr umfangreich und umfasst viele weitere Insektengruppen wie auch andere <a class=\"mw-redirect\" title=\"Arthropoden\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Arthropoden\">Arthropoden<\/a> oder <a title=\"Schnecken\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schnecken\">Schnecken<\/a>. Vermutlich in einem Ausnahmefall wurde eine Bachstelze beim Fangen von 3\u20135&nbsp;cm langen Jungfischen beobachtet. Pflanzenbestandteile werden nur selten aufgenommen, so werden etwa Beeren angepickt oder S\u00e4mereien gefressen. Doch selbst in n\u00f6rdlicheren Breiten \u00fcberwinternde Bachstelzen versuchen nach M\u00f6glichkeit, an animalische Kost zu kommen. Sie erbeuten dann beispielsweise an Bachufern <a title=\"Flohkrebse\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Flohkrebse\">Flohkrebse<\/a> oder \u00fcberwinternde Insekten in Viehst\u00e4llen.<\/p>\n<h2><span id=\"Fortpflanzung\" class=\"mw-headline\">Fortpflanzun<\/span><\/h2>\n<p>Bachstelzen werden zum Ende des ersten Lebensjahres geschlechtsreif, es schreiten aber offenbar nicht alle Weibchen gleich im ersten Jahr zur Brut. Die Art f\u00fchrt eine monogame Saisonehe, in Ausnahmef\u00e4llen wurde <a title=\"Polygynie\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Polygynie\">Polygynie<\/a> nachgewiesen. In S\u00fcd- und Mitteleuropa sind Zweitbruten die Regel. Verlaufen beide zeitig und erfolgreich, kann eine Drittbrut erfolgen. Bachstelzen im hohen Norden t\u00e4tigen nur eine Jahresbrut, der Brutbeginn liegt hier teils erst im Juni. In seltenen F\u00e4llen kommen Mischbruten mit der <a title=\"Gebirgsstelze\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gebirgsstelze\">Gebirgsstelze<\/a> vor.<\/p>\n<h3><span id=\"Ankunft_und_Reviergr.C3.BCndung\" class=\"mw-headline\">Ankunft und Reviergr\u00fcndung<\/span><\/h3>\n<p>In Mitteleuropa liegt der Ankunftstermin ziehender Bachstelzen meist um Mitte M\u00e4rz, die M\u00e4nnchen treffen 10\u201314 Tage vor den Weibchen ein. Nach der Reviergr\u00fcndung durch die M\u00e4nnchen folgt zun\u00e4chst die Ankunft \u00e4lterer Weibchen, die einj\u00e4hrigen kehren etwas sp\u00e4ter zur\u00fcck. Die Brutortstreue ist recht hoch und einj\u00e4hrige Bachstelzen siedeln sich meist innerhalb von 10 km vom Geburtsort an.<\/p>\n<p>Das M\u00e4nnchen bekundet seinen Revieranspruch durch auff\u00e4llige <em>dschiwid<\/em>-Rufe von erh\u00f6hten Warten aus und vertreibt vehement Eindringlinge, wie teils auch andere Singvogelarten. Besonders an Reviergrenzen, die oft aus baulichen Gegebenheiten wie Geb\u00e4udekanten bestehen, kommt es zwischen Rivalen zu Verfolgungsfl\u00fcgen und teils langandauernden K\u00e4mpfen. Auch Weibchen werden zun\u00e4chst oft angegriffen und vertrieben, wenn sie sich nicht durch Beschwichtigungsgesten zu erkennen geben.<\/p>\n<h3><span id=\"Balz\" class=\"mw-headline\">Balz<\/span><\/h3>\n<p>Die Balz findet auf dem Boden statt. Die erste Phase dient dabei der Partnererkennung und der Reduzierung der <a title=\"Individualdistanz\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Individualdistanz\">Individualdistanz<\/a>. Sie f\u00e4llt beim M\u00e4nnchen individuell recht unterschiedlich aus, das Weibchen zeigt in dieser Phase meist keine oder nur geringf\u00fcgige Reaktionen. Das M\u00e4nnchen l\u00e4uft im Zickzackkurs auf das Weibchen zu oder darum herum und vollf\u00fchrt mit aufgeplustertem Gefieder nickende Bewegungen, bei denen abwechselnd der Scheitel und der Kehlfleck pr\u00e4sentiert werden. Es \u00e4u\u00dfert dabei ein hartes, metallisches <em>sticknick<\/em>. Manchmal kommen auch Verfolgungsfl\u00fcge vor. Teils werden auch die Fl\u00fcgel schildartig gespreizt, teils nur ein Fl\u00fcgel und der Schwanz aufgef\u00e4chert und an den Boden gedr\u00fcckt. Beim Zickzacklauf wird letzterer dann seitlich dem Weibchen pr\u00e4sentiert. In der sp\u00e4teren Phase der Begattungsbalz nimmt das Weibchen eine gedrungene, paarungsbereite Haltung ein, bei der es den vorgestreckten Kopf senkt, die Fl\u00fcgel h\u00e4ngen l\u00e4sst und den Schwanz aufstellt. Dabei gibt es leise <em>zizizizi<\/em>-Rufe von sich. Beim M\u00e4nnchen ist auch in dieser Phase das Verhalten individuell sehr unterschiedlich, setzt sich aber aus allen oben beschriebenen Verhaltensweisen zusammen. Abschlie\u00dfend vollf\u00fchrt es einige flatternde Luftspr\u00fcnge und vollf\u00fchrt dann die <a title=\"Kopula\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kopula\">Kopula<\/a>.<\/p>\n<h3><span id=\"Nestbau\" class=\"mw-headline\">Nestbau<\/span><\/h3>\n<p>Nach der Verpaarung suchen beide Geschlechter nach einem geeigneten Nistplatz, das Weibchen scheint dabei die Initiative zu haben und trifft vermutlich auch die endg\u00fcltige Entscheidung. Nach ein bis zwei Tagen wird dann mit dem Bau begonnen. In manchen F\u00e4llen wurde beobachtet, dass mehrere Nester angefangen, aber nur eines vollendet wurde.<\/p>\n<p>Das Nest wird in Halbh\u00f6hlen oder Nischen errichtet, die einen guten Ausblick auf die Umgebung bieten. In der Kulturlandschaft \u00fcberwiegen Neststandorte in k\u00fcnstlichen Strukturen wie Mauernischen, Geb\u00e4lk, Stroh- oder Ziegeld\u00e4cher, Fensterb\u00e4nke, Kletterpflanzen, Holz- und Reisighaufen oder k\u00fcnstliche Nisthilfen. Solche Standorte werden offenbar bevorzugt, da sie meist zuerst von den eher eintreffenden \u00e4lteren Weibchen besetzt werden, w\u00e4hrend die j\u00fcngeren auf die \u00fcbrigen Nistm\u00f6glichkeiten zur\u00fcckgreifen m\u00fcssen, bei denen es sich oft um nat\u00fcrliche Gegebenheiten wie B\u00f6schungen, Felsnischen, Grabenr\u00e4nder, Schwemmguthaufen, Baumh\u00f6hlungen oder Grasbulten handelt. Teils werden dann auch Bodennester auf offenen Fl\u00e4chen errichtet. Freistehende Nester in Str\u00e4uchern oder B\u00e4umen bilden die Ausnahme. Nicht selten werden Nester vom Vorjahr wieder benutzt oder alte Nester anderer V\u00f6gel wie beispielsweise Schwalbennester bezogen oder \u00fcberbaut. Nester in k\u00fcnstlichen Gegebenheiten liegen meist mehrere Meter \u00fcber dem Boden, solche an nat\u00fcrlichen Strukturen befinden sich meist in Bodenn\u00e4he.<\/p>\n<p>Das Nest besteht aus einem Unterbau aus grobem Material, der dem Nest oft ein unordentliches Aussehen verleiht, und einem feineren, napff\u00f6rmigen Innenbau mit einer weichen Ausf\u00fctterung. Der Unterbau kann in der Gr\u00f6\u00dfe recht unterschiedlich ausfallen oder bei engen Nischen auch fehlen. Er besteht aus groben Pflanzenteilen wie Schilf- und Grashalmen, trockenen Bl\u00e4ttern, Stroh, Zweigen oder Rindenst\u00fccken. Der feinere Innenbau besteht aus zarten Halmen, Moos und Wurzeln oder Schilfrispen. Die Ausf\u00fctterung besteht aus kleinen Federn, Pflanzenwolle oder Tierhaaren. Die Gr\u00f6\u00dfe des Nestes ist sehr variabel, Nester an nat\u00fcrlichen Standorten sind oft sehr viel gr\u00f6\u00dfer. Die Au\u00dfenma\u00dfe betragen zwischen 115 und 320&nbsp;mm Durchmesser und 45\u201390&nbsp;mm H\u00f6he. Die Mulde ist zwischen 50 und 65&nbsp;mm breit und 20\u201345&nbsp;mm tief.<\/p>\n<p>Der Nestbau nimmt zwischen 4 und 7 Tagen, bei schlechter Witterung oder St\u00f6rungen auch bis zu zwei Wochen in Anspruch. Meist baut das Weibchen, bisweilen beteiligt sich auch das M\u00e4nnchen in unterschiedlichem Ausma\u00df am Nestbau. In einigen F\u00e4llen baute das M\u00e4nnchen parallel ein eigenes Nest, das aber nicht vollendet wurde \u2013 der feine Innenbau wird immer allein vom Weibchen gebaut.<\/p>\n<h3><span id=\"Gelege_und_Bebr.C3.BCtung\" class=\"mw-headline\">Gelege und Bebr\u00fctung<\/span><\/h3>\n<p>Die Eiablage erfolgt im Abstand von 24 Stunden meist eine halbe Stunde nach Sonnenaufgang. Der Legebeginn liegt in Mitteleuropa fr\u00fchestens in der ersten Aprildekade, meist aber sp\u00e4ter im gleichen Monat. Das Gelege besteht meist aus f\u00fcnf bis sechs, seltener aus drei bis sieben Eiern, gr\u00f6\u00dfere Gelege stammen vermutlich immer von zwei Weibchen. Die Eier sind oval, mattgl\u00e4nzend und auf hellgrauem bis wei\u00dflichem Grund fein graubraun bis dunkelgraubraun gesprenkelt. Sie sind durchschnittlich 20&#215;15&nbsp;mm gro\u00df und werden bei ungest\u00f6rtem Brutverlauf elf Tage lang bebr\u00fctet. Unter ung\u00fcnstigen Umst\u00e4nden kann die Brutdauer bis zu 17 Tage betragen. Das M\u00e4nnchen ist daran bis zu etwa einem Viertel der Zeit beteiligt, nachts br\u00fctet immer das Weibchen.<\/p>\n<h3><span id=\"Jungenaufzucht\" class=\"mw-headline\">Jungenaufzucht<\/span><\/h3>\n<p>Die Jungv\u00f6gel schl\u00fcpfen meist innerhalb von zw\u00f6lf Stunden, in selteneren F\u00e4llen dauert dieser Vorgang bis zu 40 Stunden. Die Nestlingszeit dauert meist zwischen 13 und 14 Tagen. Die Nestlinge werden von beiden Altv\u00f6geln weitgehend zu gleichen Anteilen gef\u00fcttert. W\u00e4hrend der ersten Tage, in denen das Weibchen <a title=\"Hudern\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hudern\">hudert<\/a>, tr\u00e4gt das M\u00e4nnchen den gr\u00f6\u00dferen Anteil, gegen Ende der Nestlingszeit l\u00e4sst dessen F\u00fctterungsaktivit\u00e4t aber stark nach. Nach dem Ausfliegen werden die Jungv\u00f6gel noch 4\u20137 Tage, seltener bis zu 11 Tage lang gef\u00fcttert.<\/p>\n<h2><span id=\"Sterblichkeit_und_Alter\" class=\"mw-headline\">Sterblichkeit und Alter<\/span><\/h2>\n<p>Die Sterblichkeit im ersten Jahr ist recht hoch. Von 134 beringten V\u00f6geln wurden 65&nbsp;% bereits im ersten halben Jahr, 15&nbsp;% im folgenden Halbjahr tot aufgefunden. Die meisten V\u00f6gel kommen auf dem Zug um, Ursachen k\u00f6nnen physische Ersch\u00f6pfung oder Bejagung sein. In den Brutgebieten z\u00e4hlen Pr\u00e4dation br\u00fctender Altv\u00f6gel durch Hauskatzen, F\u00fcchse oder Marder, aber vor allem Kollisionen mit Kraftfahrzeugen auf Landstra\u00dfen zu den Todesursachen. In n\u00f6rdlichen Breiten \u00fcberwinternde Bachstelzen fallen bisweilen Schlechtwetterperioden zum Opfer. Das Durchschnittsalter lag bei verschiedenen Auswertungen von Ringfunden etwa zwischen sieben und 14&nbsp;Monaten. Das H\u00f6chstalter kann in Freiheit bis zu knapp zehn Jahre betragen, in Gefangenschaft wurde ein Vogel zw\u00f6lf Jahre alt.<\/p>\n<h2><span id=\"Bestand\" class=\"mw-headline\">Bestand<\/span><\/h2>\n<p>In Europa kommt es nur nach Extremwintern zu gr\u00f6\u00dferen Bestandseinbr\u00fcchen. Ansonsten sind eher geringf\u00fcgige und kurzfristige Schwankungen beim Bestand zu beobachten, ohne dass sich \u00fcberregional bedeutende Trends verzeichnen lassen. Zu lokalen Bestandsschwankungen kommt es meist in Zusammenhang mit einer \u00c4nderung der landwirtschaftlichen Nutzung sowie Baut\u00e4tigkeiten.<\/p>\n<p>foto:Mihai Baciu<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; &nbsp; Die Bachstelze (Motacilla alba) ist eine Singvogelart aus der Familie der Stelzen und Pieper. Sie f\u00e4llt durch ihr kontrastreiches, schwarz-wei\u00df-graues Gefieder und den stelzentypischen Wippschwanz auf. Der charakteristische Ruf ist ein hohes, metallisches dschiwid. Das umfangreiche Verbreitungsgebiet reicht von S\u00fcdostgr\u00f6nland durch die gesamte Pal\u00e4arktis bis zur Beringstra\u00dfe und in den \u00e4u\u00dfersten Westen Alaskas. [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":37116,"template":"","meta":{"_acf_changed":false},"categories":[],"tags":[],"birdwatching":[],"class_list":["post-3780","bird","type-bird","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.3 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Bachstelze(Motacilla alba) - Wilde Reise im Donaudelta<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/wildtravel.ro\/bird\/white-wagtail-motacilla-alba\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Bachstelze(Motacilla alba) - Wilde Reise im Donaudelta\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"&nbsp; &nbsp; Die Bachstelze (Motacilla alba) ist eine Singvogelart aus der Familie der Stelzen und Pieper. Sie f\u00e4llt durch ihr kontrastreiches, schwarz-wei\u00df-graues Gefieder und den stelzentypischen Wippschwanz auf. Der charakteristische Ruf ist ein hohes, metallisches dschiwid. Das umfangreiche Verbreitungsgebiet reicht von S\u00fcdostgr\u00f6nland durch die gesamte Pal\u00e4arktis bis zur Beringstra\u00dfe und in den \u00e4u\u00dfersten Westen Alaskas. [&hellip;]\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/wildtravel.ro\/bird\/white-wagtail-motacilla-alba\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Wilde Reise im Donaudelta\" \/>\n<meta property=\"article:publisher\" content=\"https:\/\/www.facebook.com\/wildtravel.ro\/\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2014-03-28T15:48:13+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/wildtravel.ro\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/OY-scaled.jpg\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"2560\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"1366\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/jpeg\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"19\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/bird\\\/white-wagtail-motacilla-alba\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/bird\\\/white-wagtail-motacilla-alba\\\/\",\"name\":\"Bachstelze(Motacilla alba) - Wilde Reise im Donaudelta\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/bird\\\/white-wagtail-motacilla-alba\\\/#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/bird\\\/white-wagtail-motacilla-alba\\\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2014\\\/03\\\/OY-scaled.jpg\",\"datePublished\":\"2014-03-28T15:14:53+00:00\",\"dateModified\":\"2014-03-28T15:48:13+00:00\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/bird\\\/white-wagtail-motacilla-alba\\\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/bird\\\/white-wagtail-motacilla-alba\\\/\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/bird\\\/white-wagtail-motacilla-alba\\\/#primaryimage\",\"url\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2014\\\/03\\\/OY-scaled.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2014\\\/03\\\/OY-scaled.jpg\",\"width\":2560,\"height\":1366},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/bird\\\/white-wagtail-motacilla-alba\\\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Home\",\"item\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/ro\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Birds\",\"item\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/ro\\\/bird\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":3,\"name\":\"Bachstelze(Motacilla alba)\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/\",\"name\":\"Wilde Reise im Donaudelta\",\"description\":\"Wild about wild\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/#organization\"},\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Organization\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/#organization\",\"name\":\"Wild travel\",\"url\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/\",\"logo\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\",\"url\":\"http:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2023\\\/01\\\/logo-125.png\",\"contentUrl\":\"http:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2023\\\/01\\\/logo-125.png\",\"width\":357,\"height\":125,\"caption\":\"Wild travel\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\"},\"sameAs\":[\"https:\\\/\\\/www.facebook.com\\\/wildtravel.ro\\\/\"]}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Bachstelze(Motacilla alba) - Wilde Reise im Donaudelta","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/wildtravel.ro\/bird\/white-wagtail-motacilla-alba\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Bachstelze(Motacilla alba) - Wilde Reise im Donaudelta","og_description":"&nbsp; &nbsp; Die Bachstelze (Motacilla alba) ist eine Singvogelart aus der Familie der Stelzen und Pieper. Sie f\u00e4llt durch ihr kontrastreiches, schwarz-wei\u00df-graues Gefieder und den stelzentypischen Wippschwanz auf. Der charakteristische Ruf ist ein hohes, metallisches dschiwid. Das umfangreiche Verbreitungsgebiet reicht von S\u00fcdostgr\u00f6nland durch die gesamte Pal\u00e4arktis bis zur Beringstra\u00dfe und in den \u00e4u\u00dfersten Westen Alaskas. [&hellip;]","og_url":"https:\/\/wildtravel.ro\/bird\/white-wagtail-motacilla-alba\/","og_site_name":"Wilde Reise im Donaudelta","article_publisher":"https:\/\/www.facebook.com\/wildtravel.ro\/","article_modified_time":"2014-03-28T15:48:13+00:00","og_image":[{"width":2560,"height":1366,"url":"https:\/\/wildtravel.ro\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/OY-scaled.jpg","type":"image\/jpeg"}],"twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"19\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/wildtravel.ro\/bird\/white-wagtail-motacilla-alba\/","url":"https:\/\/wildtravel.ro\/bird\/white-wagtail-motacilla-alba\/","name":"Bachstelze(Motacilla alba) - Wilde Reise im Donaudelta","isPartOf":{"@id":"https:\/\/wildtravel.ro\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/wildtravel.ro\/bird\/white-wagtail-motacilla-alba\/#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/wildtravel.ro\/bird\/white-wagtail-motacilla-alba\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/wildtravel.ro\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/OY-scaled.jpg","datePublished":"2014-03-28T15:14:53+00:00","dateModified":"2014-03-28T15:48:13+00:00","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/wildtravel.ro\/bird\/white-wagtail-motacilla-alba\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/wildtravel.ro\/bird\/white-wagtail-motacilla-alba\/"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/wildtravel.ro\/bird\/white-wagtail-motacilla-alba\/#primaryimage","url":"https:\/\/wildtravel.ro\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/OY-scaled.jpg","contentUrl":"https:\/\/wildtravel.ro\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/OY-scaled.jpg","width":2560,"height":1366},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/wildtravel.ro\/bird\/white-wagtail-motacilla-alba\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Home","item":"https:\/\/wildtravel.ro\/ro\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Birds","item":"https:\/\/wildtravel.ro\/ro\/bird\/"},{"@type":"ListItem","position":3,"name":"Bachstelze(Motacilla alba)"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/wildtravel.ro\/#website","url":"https:\/\/wildtravel.ro\/","name":"Wilde Reise im Donaudelta","description":"Wild about wild","publisher":{"@id":"https:\/\/wildtravel.ro\/#organization"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/wildtravel.ro\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/wildtravel.ro\/#organization","name":"Wild travel","url":"https:\/\/wildtravel.ro\/","logo":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/wildtravel.ro\/#\/schema\/logo\/image\/","url":"http:\/\/wildtravel.ro\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/logo-125.png","contentUrl":"http:\/\/wildtravel.ro\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/logo-125.png","width":357,"height":125,"caption":"Wild travel"},"image":{"@id":"https:\/\/wildtravel.ro\/#\/schema\/logo\/image\/"},"sameAs":["https:\/\/www.facebook.com\/wildtravel.ro\/"]}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/wildtravel.ro\/de\/wp-json\/wp\/v2\/bird\/3780","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/wildtravel.ro\/de\/wp-json\/wp\/v2\/bird"}],"about":[{"href":"https:\/\/wildtravel.ro\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/bird"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wildtravel.ro\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/wildtravel.ro\/de\/wp-json\/wp\/v2\/bird\/3780\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wildtravel.ro\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/37116"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/wildtravel.ro\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3780"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/wildtravel.ro\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3780"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/wildtravel.ro\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3780"},{"taxonomy":"birdwatching","embeddable":true,"href":"https:\/\/wildtravel.ro\/de\/wp-json\/wp\/v2\/birdwatching?post=3780"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}