{"id":3473,"date":"2013-12-20T16:23:29","date_gmt":"2013-12-20T14:23:29","guid":{"rendered":"http:\/\/wildtravel.ro\/bird\/fasan-phasianus-colchicus\/"},"modified":"2013-12-20T16:48:36","modified_gmt":"2013-12-20T14:48:36","slug":"fasan-phasianus-colchicus","status":"publish","type":"bird","link":"https:\/\/wildtravel.ro\/de\/bird\/fasan-phasianus-colchicus\/","title":{"rendered":"Fasan (Phasianus colchicus)"},"content":{"rendered":"<p>Der <strong>Fasan<\/strong> (<em>Phasianus colchicus<\/em>) ist eine <a title=\"V\u00f6gel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/V%C3%B6gel\">Vogel<\/a><a title=\"Art (Biologie)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Art_%28Biologie%29\">art<\/a> aus der Ordnung der <a title=\"H\u00fchnerv\u00f6gel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/H%C3%BChnerv%C3%B6gel\">H\u00fchnerv\u00f6gel<\/a>. Wie bei anderen <a title=\"Fasanenartige\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Fasanenartige\">Fasanenartigen<\/a> f\u00e4llt der Hahn durch sein farbenpr\u00e4chtiges Gefieder und seine stark verl\u00e4ngerten Schwanzfedern auf. Hennen zeigen eine br\u00e4unliche Tarnf\u00e4rbung. Der Ruf des Hahns ist ein lautes, charakteristisches und oft gereihtes <em>g\u00f6-g\u00f6ck<\/em>.<\/p>\n<p>Das nat\u00fcrliche Verbreitungsgebiet des Fasans reicht vom <a title=\"Schwarzes Meer\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schwarzes_Meer\">Schwarzen Meer<\/a> \u00fcber die Trockengebiete Mittel<a title=\"Asien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Asien\">asiens<\/a> bis in den Osten Asiens. W\u00e4hrend die zahlreichen zentralasiatischen Verbreitungsinseln gr\u00f6\u00dftenteils voneinander isoliert sind, besiedeln die ostasiatischen Populationen in <a title=\"China\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/China\">China<\/a>, <a title=\"Korea\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Korea\">Korea<\/a> und <a title=\"Sibirien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sibirien\">Sibirien<\/a> ein gro\u00dfes zusammenh\u00e4ngendes Areal, wo zahlreiche weitere Unterarten leben, die sich teils an den Grenzen ihrer Verbreitungsgebiete untereinander mischen. Von einigen Autoren wird auch der japanische <a title=\"Buntfasan\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Buntfasan\">Buntfasan<\/a> dieser Art zugeordnet.<\/p>\n<p>Vor allem zu Jagdzwecken wurde der Fasan in <a title=\"Europa\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Europa\">Europa<\/a>, den <a title=\"Vereinigte Staaten\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Vereinigte_Staaten\">USA<\/a> und anderen Teilen der Welt eingeb\u00fcrgert, ein stabiler Bestand kann sich aber auf Dauer meist nur durch <a title=\"Hege\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hege\">Hegema\u00dfnahmen<\/a> und Aussetzungen halten. In S\u00fcdeuropa wurde die Art vermutlich schon w\u00e4hrend der <a title=\"Antike\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Antike\">Antike<\/a> als Ziervogel und wegen ihres wohlschmeckenden Fleisches eingef\u00fchrt und sowohl wild als auch in Gefangenschaft gehalten. Die <a title=\"R\u00f6misches Reich\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/R%C3%B6misches_Reich\">R\u00f6mer<\/a> sorgten wahrscheinlich f\u00fcr eine Verbreitung in Mittel- und Westeuropa. Seit dem fr\u00fchen <a title=\"Mittelalter\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mittelalter\">Mittelalter<\/a> ist die Fasanenhaltung vereinzelt an F\u00fcrstenh\u00f6fen und Kl\u00f6stern belegt und seit dem ausgehenden Mittelalter oder der fr\u00fchen Neuzeit ist ein freilebender Bestand oder ein solcher in gro\u00dfen <a title=\"Fasanerie\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Fasanerie\">Fasanerien<\/a> bekannt. Viele Teile Europas \u2013 wie beispielsweise Nordeuropa \u2013 wurden aber auch erst im 19. Jahrhundert besiedelt. Heute ist der Gro\u00dfteil des europ\u00e4ischen Bestands in den L\u00e4ndern <a title=\"Deutschland\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Deutschland\">Deutschland<\/a>, <a title=\"Frankreich\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Frankreich\">Frankreich<\/a>, <a title=\"Vereinigtes K\u00f6nigreich\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Vereinigtes_K%C3%B6nigreich\">Gro\u00dfbritannien<\/a>, <a title=\"D\u00e4nemark\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/D%C3%A4nemark\">D\u00e4nemark<\/a>, <a title=\"Ungarn\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ungarn\">Ungarn<\/a> und <a title=\"Rum\u00e4nien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rum%C3%A4nien\">Rum\u00e4nien<\/a> zu finden.Die hier lebenden V\u00f6gel sind meist Mischformen verschiedener Unterarten, haupts\u00e4chlich des <em>torquatus<\/em>-Typs, dessen H\u00e4hne einen wei\u00dfen Halsring und einen grauen <a title=\"B\u00fcrzel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/B%C3%BCrzel\">B\u00fcrzel<\/a> zeigen, und des <em>colchicus<\/em>-Typs, dem der Halsring fehlt und der rotbraunes B\u00fcrzelgefieder hat.<\/p>\n<p>Der Fasan besiedelt halboffene Landschaften, lichte W\u00e4lder mit Unterwuchs oder schilfbestandene Feuchtgebiete, die ihm gute Deckung und offene Fl\u00e4chen zur Nahrungssuche bieten. In Europa findet man ihn h\u00e4ufig in der <a title=\"Kulturlandschaft\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kulturlandschaft\">Kulturlandschaft<\/a>. Er ern\u00e4hrt sich zumeist von pflanzlicher Nahrung wie S\u00e4mereien und Beeren, aber auch von Insekten und anderen Kleintieren. Ein Hahn lebt zur Brutzeit meist mit ein bis zwei Hennen zusammen. Der Fasan \u00fcberwintert zumeist in den Brutgebieten. Bisweilen weicht er im Winter \u00fcber kurze Strecken in mehr Deckung oder Nahrung bietende Lebensr\u00e4ume aus.<\/p>\n<p>Der Fasan geh\u00f6rt mit 70\u201390&nbsp;cm K\u00f6rperl\u00e4nge beim M\u00e4nnchen (wobei etwa 45\u201360&nbsp;cm auf den langen, spitzen Schwanz entfallen) und 55\u201370&nbsp;cm beim Weibchen (dessen Schwanz etwa 20\u201325&nbsp;cm lang ist) zu den mittelgro\u00dfen H\u00fchnerv\u00f6geln. Die <a title=\"Fl\u00fcgell\u00e4nge\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Fl%C3%BCgell%C3%A4nge\">Fl\u00fcgell\u00e4nge<\/a> liegt bei mitteleurop\u00e4ischen H\u00e4hnen zwischen 230 und 267&nbsp;mm, bei der Henne zwischen 218 und 237&nbsp;mm. Einige Unterarten weisen gr\u00f6\u00dfere Ma\u00dfe auf. Das Gewicht eines <a title=\"Adult\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Adult\">adulten<\/a> Hahnes betr\u00e4gt zwischen 1,4 und 1,5&nbsp;kg, das einer Henne zwischen 1,1 und 1,4&nbsp;kg.<\/p>\n<p>Die F\u00fc\u00dfe sind unbefiedert. M\u00e4nnchen haben einen nach hinten gerichteten <a title=\"Sporn (Vogel)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sporn_%28Vogel%29\">Sporn<\/a> am Lauf, der mit dem Alter in der L\u00e4nge w\u00e4chst. Weibchen haben an Stelle des Sporns einen kleinen Knopf, der auch fehlen kann. Die Iris ist beim Hahn blass orange, bei der Henne orange bis bernsteinfarben und bei K\u00fcken braun. Der Schnabel ist beim Hahn gr\u00fcnlich hornfarben, bei der Henne dunkel br\u00e4unlich hornfarben. Die Geschlechter weisen einen deutlichen <a title=\"Sexualdimorphismus\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sexualdimorphismus\">Sexualdimorphismus<\/a> bez\u00fcglich des Gefieders auf.<\/p>\n<h3><span id=\"M.C3.A4nnchen\" class=\"mw-headline\">M\u00e4nnchen<\/span><\/h3>\n<p>Beim Hahn sind Kopf und Hals gl\u00e4nzend dunkelgr\u00fcn, wobei die gl\u00e4nzenden Partien auf dem Scheitel bronzefarben, an den Halsseiten purpur bis blau \u00fcberhaucht sind. Die Federn am Hinterkopf sind verl\u00e4ngert und bilden die gattungstypischen \u201e<a class=\"mw-redirect\" title=\"Federohren\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Federohren\">Federohren<\/a>\u201c. Die nackten Kopfseiten sind intensiv rot und tragen Schwellk\u00f6rper, die zur Fortpflanzungszeit zu Stirn- und Kinnlappen erweitert sind und als \u201eRosen\u201c bezeichnet werden. Eine kleine, schmale Partie unter dem Auge ist befiedert. Die Federn an Nacken, Brust, K\u00f6rperseiten und Flanken sind kupferfarben bis r\u00f6tlich golden mit dunklerer Basis und tragen einen blauschwarz gl\u00e4nzenden Saum oder einen entsprechenden Spitzenfleck. Zur Brust hin sind sie deutlich gerundet und, je nach Unterart oder Stammform, mehr oder weniger breit gerandet. Die R\u00fccken- und Schulterfedern sind dunkel kupferrot und tragen einen sandfarbenen, u-f\u00f6rmig schwarzgerandeten Mittelfleck. B\u00fcrzel und Oberschwanzdecken zeigen ein gr\u00fcnlich-purpurn gl\u00e4nzendes Kupferrot. Die Unterseite ist matt schwarzbraun mit dunkel gl\u00e4nzenden, zu den Unterschwanzdecken hin r\u00f6tlich gl\u00e4nzenden Spitzen. Die Unterschwanzdecken sind rotbraun und zeigen teils einen schwarzgl\u00e4nzenden Spitzenfleck. Die <a title=\"Handschwinge\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Handschwinge\">Handschwingen<\/a> sind dunkelbraun, die <a title=\"Armschwinge\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Armschwinge\">Armschwingen<\/a> hellgraubraun und tragen unregelm\u00e4\u00dfige, beige Querbinden. Die Au\u00dfenfahnen der Armschwingen sind br\u00e4unlich verwaschen. Die gro\u00dfen Oberfl\u00fcgeldecken sind gelblich graubraun und tragen auf der Au\u00dfenfahne eine helle, bogenf\u00f6rmige Zeichnung mit dunklen R\u00e4ndern. Die \u00fcbrigen Fl\u00fcgeldecken sind zimtfarben und zeigen wie die inneren Armschwingen einen kupfrigen Glanz. Die mittleren Schwanzfedern sind stark verl\u00e4ngert und auf gelb- bis olivbraunem Grund fein schwarzgesprenkelt und in einigem Abstand breit quergeb\u00e4ndert. Die Sprenkelung nimmt zu den R\u00e4ndern hin zu, die Querbinden werden zum Kiel hin breiter und laufen zum Rand hin aus.<\/p>\n<h3><span id=\"Weibchen\" class=\"mw-headline\">Weibchen<\/span><\/h3>\n<p>Im Gegensatz zu dem des Hahns ist das Kleid der Henne recht unauff\u00e4llig und hat eine insgesamt br\u00e4unliche Tarnf\u00e4rbung. Der Scheitel ist schwarzbraun mit hellen S\u00e4umen und Binden, die Halsoberseite zeigt ein R\u00f6tlichbeige mit schwarzen, subterminalen Flecken. Z\u00fcgel und <a title=\"\u00dcberaugenstreif\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/%C3%9Cberaugenstreif\">\u00dcberaugenstreif<\/a> sowie ein Fleck zwischen dem Auge und den Ohrdecken sind hellbeige. Letzterer ist unten schmal schwarz gerandet. Das Kinn ist r\u00f6tlich beige, Kehle und Vorderbrust sind r\u00f6tlichbraun mit dunklen Federzentren und rosa S\u00e4umen. Die \u00fcbrige Brust und die Flanken sind deutlich brauner mit grober, dunkler Zeichnung. Die Unterseite und die Unterschwanzdecken sind auf hell br\u00e4unlichem Grund dunkel quergewellt. Die Federn der Oberseite sind rotbraun mit einem sandfarbenen und schwarzen Fleck in U-Form, hellem Saum und schwarzem, mittigen Keilfleck. Auf den Schultern zeigen die Federn einen kastanienfarbenen, teils kupfern schillernden Subterminalfleck. Die Schwingen \u00e4hneln denen des M\u00e4nnchens, zeigen aber ein deutliches, weniger verwaschenes Muster. Die gro\u00dfen Oberfl\u00fcgeldecken sind dunkelbraun, die \u00fcbrigen hell graubraun und tragen eine heller quergeb\u00e4nderte, bzw. gesprenkelte Zeichnung. Die Steuerfedern tragen auf r\u00f6tlich braunem Grund breite dunkle Querb\u00e4nder mit heller Mitte und sandfarbene R\u00e4nder.<\/p>\n<h3><span id=\"Jungv.C3.B6gel\" class=\"mw-headline\">Jungv\u00f6gel<\/span><\/h3>\n<p>Das <a title=\"Dunenjunges\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Dunenjunges\">Dunenkleid<\/a> ist unterseits rahmfarben bis beige, oberseits etwas dunkler gelblich braun gef\u00e4rbt. Vom Scheitel verlaufen ein breiter, dunkel gefasster, rotbrauner Streifen, helle Scheitelseitenstreifen und dunkle \u00dcberaugenstreifen bis in den Nacken. Hinter dem Auge befindet sich ein dunkler Fleck. Das Kopfmuster setzt sich auf dem R\u00fccken mit breitem Mittelstreif und blasseren Seitenstreifen fort. Die Fl\u00fcgel sind rostbraun mit hellem Saum. Die Grundf\u00e4rbung ist recht variabel. So gibt es rotbraune Individuen mit schw\u00e4cherem Muster.<sup id=\"cite_ref-5\" class=\"reference\"><a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Fasan#cite_note-5\">[5]<\/a><\/sup><\/p>\n<p>Im Jugendkleid sind Fasanen unterseits \u00e4hnlich wie die Henne gef\u00e4rbt, die Steuerfedern sind noch recht kurz. Kopf und Hals sind oberseits dunkelbraun, die Oberseite ist schwarzbraun mit hellbraunen S\u00e4umen und Schaftstrichen. Das Fl\u00fcgelgefieder \u00e4hnelt dem der Altv\u00f6gel, ist aber teils noch verwaschen gezeichnet. Die Geschlechter unterscheiden sich nur geringf\u00fcgig. Im ersten Jahreskleid sehen die Jungv\u00f6gel bereits wie Altv\u00f6gel aus.<\/p>\n<h3><span id=\".E2.80.9EJagdfasan.E2.80.9C\" class=\"mw-headline\">\u201eJagdfasan\u201c<\/span><\/h3>\n<p>In Europa und anderen Teilen der Welt, in denen die Art eingeb\u00fcrgert wurde, gibt es Mischformen mit den Merkmalen meist mehrerer Unterarten, die man unter der Bezeichnung \u201eJagdfasan\u201c zusammenfasst. Je nach Auspr\u00e4gung der Unterartmerkmale kann man vor allem zwei Typen unterscheiden. Der <strong><em>colchicus<\/em>-Typ<\/strong> (\u201eB\u00f6hmischer Kupferfasan\u201c) ist der oben beschriebenen Nominatform recht \u00e4hnlich. Der <strong><em>torquatus<\/em>-Typ<\/strong> (\u201eChinesischer Reisfasan\u201c) zeigt einen mehr oder weniger ausgepr\u00e4gten wei\u00dfen Halsring, der zur Brust oder zum Nacken hin offen sein kann. Zudem zeigt diese Form meist einen helleren Scheitel und einen oft dunkel ges\u00e4umten, wei\u00dfen Brauenstrich. Die Grundf\u00e4rbung des Vorderr\u00fcckens ist eher br\u00e4unlich bis golden. Die B\u00fcrzel- und Oberschwanzdecken-Partie <a title=\"Changieren\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Changieren\">changiert<\/a> blau- bis gr\u00fcngrau, zeigt aber mehr oder weniger breit fuchs- bis kupferrote B\u00fcrzelseiten. Die kupferroten Federn der Vorderbrust sind an der Spitze relativ stark eingeschnitten und schmaler gerandet als beim <em>colchicus<\/em>-Typ. Die hellen Federn der Flanken und der hinteren Brust sind strohgelb bis golden, die <a title=\"Steuerfeder\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Steuerfeder\">Steuerfedern<\/a> sind hell oliv mit recht breiten Querbinden und violettrotem Rand. Die Oberfl\u00fcgeldecken zeigen ein bl\u00e4uliches Grau. Weibchen vom <em>torquatus<\/em>-Typ sind heller als beim <em>colchicus<\/em>-Typ mit breiteren, hellen Feders\u00e4umen, Kinn und Kehle sind oft ganz ohne schwarze Zeichnung.<\/p>\n<p>Vielfach sind in Europa und Nordamerika auch V\u00f6gel der mittelasiatischen <em>mongolicus<\/em>-Gruppe eingekreuzt, was an den wei\u00dfen Oberfl\u00fcgeldecken und dem vorne nicht geschlossenen Halsring erkennbar ist.<\/p>\n<h4><span id=\"Mutationen_und_Zuchtformen\" class=\"mw-headline\">Mutationen und Zuchtformen<\/span><\/h4>\n<p>In der Fasanenzucht sind immer wieder Mutationen aufgetreten, von denen einige als reinvererbende Rassen herausgez\u00fcchtet wurden und mehrere auch gelegentlich neben den beschriebenen Haupttypen in freilebenden Populationen auftreten.<\/p>\n<p>Der h\u00e4ufigste Typ ist der <strong><em>tenebrosus<\/em>-Typ<\/strong>. Obwohl er dem japanischen Buntfasan (<em>Phasianus versicolor<\/em>) nicht un\u00e4hnlich ist, handelt es sich um eine <a title=\"Melanismus\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Melanismus\">melanistische<\/a> Form \u2013 Mischformen mit letzterer Art sehen deutlich anders aus. Er entstand um 1880 in <a title=\"Norfolk\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Norfolk\">Norfolk<\/a> und hat sich seit den 1930er Jahren vor allem in England und Amerika durchgesetzt. Die Oberseite des M\u00e4nnchens ist \u00fcberwiegend metallisch gr\u00fcn. Fl\u00fcgeldecken und Unterbauch sind dunkel br\u00e4unlich und der Schwanz goldbraun mit bronzefarbenen S\u00e4umen und schwarzer B\u00e4nderung. Brust- und K\u00f6rperseiten zeigen eine purpurgl\u00e4nzend dunkelblaue F\u00e4rbung mit isabellfarbenen Schaftstreifen. Die Henne ist ru\u00dfschwarz.<\/p>\n<p>Eine weitere Mutation ist der <strong>Isabellfasan<\/strong>, bei dem die verschiedenen, sonst kupferfarbenen und rotbraunen Partien des M\u00e4nnchens blass <a class=\"mw-redirect\" title=\"Isabellfarben\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Isabellfarben\">isabellfarben<\/a> sind, Kopf und Hals aber wie sonst auch gl\u00e4nzend dunkelgr\u00fcn. Die Variante tritt auch bei wildlebenden Populationen auf und pflanzt sich meist reinerbig fort.<\/p>\n<p>Zwei weitere Mutationen sind der <strong>Wei\u00dfe Jagdfasan<\/strong>, der nahezu pigmentlos ist, und der <strong>Gescheckte Jagdfasan<\/strong>, bei dem man eine rotscheckige und eine blauscheckige Variante unterscheidet. Hierbei handelt es sich meist um reine Zuchtformen.<\/p>\n<h2><span id=\"Mauser\" class=\"mw-headline\">Mauser<\/span><\/h2>\n<p>Die <a title=\"Mauser (V\u00f6gel)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mauser_%28V%C3%B6gel%29\">Mauser<\/a> der Altv\u00f6gel ist eine Vollmauser; sie findet nach der Fortpflanzungszeit ab Juni oder Juli statt und ist meistens bis September, manchmal erst im Oktober abgeschlossen. H\u00e4hne mausern etwas fr\u00fcher als Hennen, die, wenn sie Junge f\u00fchren, meistens zeitgleich mit deren Jugendmauser zu mausern beginnen. Letztere setzt ein, bevor das Dunenkleid vollst\u00e4ndig abgelegt ist. Mit etwa 140 Tagen sind die Jungv\u00f6gel weitgehend ausgefiedert und die Geschlechter deutlich zu unterscheiden. Das Gro\u00dfgefiederwachstum ist aber erst einen Monat sp\u00e4ter abgeschlossen<\/p>\n<p>Der Fasanenhahn verf\u00fcgt \u00fcber ein breites Lautrepertoire, das zu einem gro\u00dfen Teil aus unmelodisch rauen, kr\u00e4henden oder metallisch lauten Rufen besteht. H\u00e4ufigster Ruf ist der Revierruf, der zur Fortpflanzungszeit, vereinzelt aber auch im Herbst zu h\u00f6ren ist \u2013 ein zweisilbiges, lautes und unmelodisches <em>g\u00f6\u00f6-gock<\/em> oder <em>kotock<\/em> (<a class=\"external text\" href=\"http:\/\/www.birdsongs.it\/songs\/phasianus_colchicus\/call1.wav\" rel=\"nofollow\">H\u00f6rbeispiel<\/a>). Die individuellen Rufe einzelner H\u00e4hne sind dabei auch f\u00fcr das menschliche Ohr gut zu unterscheiden. Diesj\u00e4hrige H\u00e4hne \u00e4u\u00dfern im Herbst bereits eine noch nicht ganz ausgereift klingende Variante. Aufgescheuchte H\u00e4hne geben ein <em>g\u00f6g\u00f6k<\/em> \u00e4hnlicher Qualit\u00e4t von sich, das bei Aufregung gereiht vorgetragen wird und sich zu einem fast kreischenden <em>kuttuk-kuttuk kuttuk kuttuk-uk<\/em> steigern kann (<a class=\"external text\" href=\"http:\/\/www.xeno-canto.org\/sounds\/uploaded\/AZXHPBEVSA\/Common%20Pheasant%20alarm45AA9.mp3\" rel=\"nofollow\">H\u00f6rbeispiel<\/a>). Beim abendlichen Aufsuchen des Schlafplatzes wird zur Fortpflanzungszeit ein zwei- bis dreisilbiger Melderuf, ein <em>kokokok<\/em> oder <em>toketok<\/em>, ge\u00e4u\u00dfert. Weitere Rufe sind meist nur w\u00e4hrend des Balzgeschehens oder bei Kampfhandlungen zu vernehmen, wie ein in Balzstimmung laufend ge\u00e4u\u00dfertes, gluckendes <em>gu gu gu guuu<\/em> oder der Futterlockruf <em>gaugau gau<\/em> oder <em>kutj kutj kutj<\/em>. Von streitenden H\u00e4hnen h\u00f6rt man ein <em>trr-trr-trr-trr<\/em> oder ein tiefes, raues <em>krrrah<\/em> als Kampfruf. Misstrauen wird mit vorgestrecktem Kopf und einem <em>krrk<\/em>-Laut ausgedr\u00fcckt.<\/p>\n<p>Die Laut\u00e4u\u00dferungen der Hennen sind wenig auff\u00e4llig und selten zu vernehmen. Aufgescheucht \u00e4u\u00dfern sie ein zischendes <em>zi-zik zi-zik<\/em> oder bei gro\u00dfer Erregung ein durchdringendes <em>iii-\u00e4ss iii-\u00e4as<\/em>. Die bei Streitigkeiten unter Hennen ge\u00e4u\u00dferten Laute \u00e4hneln denen der H\u00e4hne. Als Paarungsaufforderung wird ein raues <em>kia kia<\/em> abgegeben.<\/p>\n<p>F\u00fchrt das Weibchen K\u00fcken, kann man bisweilen einen tiefen, gereihten Warnruf, einen gluckenden Sammelruf oder ein hohes <em>ki ki ki \u2026<\/em> als Lockruf vernehmen. Die bis zu sieben Wochen alten K\u00fcken \u00e4u\u00dfern ein <em>ter-rit<\/em> oder <em>ter-wit<\/em> als <a class=\"mw-redirect\" title=\"Stimmf\u00fchlungsruf\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Stimmf%C3%BChlungsruf\">Stimmf\u00fchlungsruf<\/a>. Der Warnlaut ist ein lautes <em>tjurip<\/em>. F\u00fchlen sie sich verlassen, geben sie ein langgezogenes <em>tiieerp<\/em> von sich.<\/p>\n<h2><span id=\"Verhalten_und_Aktivit.C3.A4t\" class=\"mw-headline\">Verhalten und Aktivit\u00e4t<\/span><\/h2>\n<p>Der Fasan schreitet meist mit recht langen Schritten, wobei der Schwanz in der Waagerechten oder schr\u00e4g in die H\u00f6he gehalten wird. Wird er aufgescheucht, fliegt er ger\u00e4uschvoll auf, aber meist nur \u00fcber kurze Strecken. Geschieht dies mehrfach, versucht er schlie\u00dflich, zu Fu\u00df zu entkommen und Deckung zu finden. Er l\u00e4uft schnell und ausdauernd. Der Flug wirkt unbeholfen mit flatterndem Fl\u00fcgelschlag, ist aber mit 50\u201360&nbsp;km\/h und gegebenenfalls 95&nbsp;km\/h recht schnell. In dichtem Gel\u00e4nde fliegt der Fasan oft nahezu senkrecht auf. In den Sumpfgebieten seines mittelasiatischen Verbreitungsgebiets bewegt sich der Fasan zum Teil auch \u00fcber kurze Strecken schwimmend fort.<\/p>\n<p>Fasanen schlafen meistenteils in B\u00e4umen, manche Unterarten wohl auch auf dem Boden oder im dichten Schilf. Im Sommerhalbjahr beginnen die H\u00e4hne etwa eine bis anderthalb Stunden vor Sonnenaufgang zu rufen und verlassen den Schlafplatz bei Sonnenaufgang. Bei vollem Tageslicht ist dann der Revierruf immer wieder in kurzen Abst\u00e4nden zu vernehmen, und die V\u00f6gel beginnen auf offenen Fl\u00e4chen des Reviers mit der Nahrungsaufnahme. Nach zwei bis drei Stunden wird oft eine Tr\u00e4nke und danach ein Ruheplatz aufgesucht. Der R\u00fcckzug wird wieder von Revierrufen begleitet. Der Ruheplatz liegt meist gut verborgen im Buschwerk, wo in ausgescharrten Mulden Sandb\u00e4der genommen und die Mittagsstunden ruhend verbracht werden. Ein zweiter Aktivit\u00e4tsgipfel liegt in den sp\u00e4ten Nachmittagsstunden, die wiederum mit der Nahrungssuche verbracht werden, bevor sich dann die V\u00f6gel nach Sonnenuntergang mit gef\u00fclltem Kropf zu den Schlafpl\u00e4tzen zur\u00fcckziehen. Von dort sind dann die abendlichen Melderufe bis zum Einbruch der Dunkelheit zu vernehmen. Bei schlechtem Wetter kann sich der Ablauf verz\u00f6gern, im Winter ist die Aktivit\u00e4t oft stark eingeschr\u00e4nkt. Bei winterlicher K\u00e4lte \u00fcbernachten die V\u00f6gel oft in eng zusammenr\u00fcckenden Schlafgemeinschaften.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"thumb tleft\">\n<div class=\"thumbinner\" style=\"width: 452px;\"><a class=\"image\" href=\"http:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File:Phasianus_colchicus_distribution2.png\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"thumbimage\" src=\"http:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/thumb\/7\/7d\/Phasianus_colchicus_distribution2.png\/450px-Phasianus_colchicus_distribution2.png\" alt=\"\" width=\"450\" height=\"203\" \/><\/a><\/p>\n<div class=\"thumbcaption\">\n<div class=\"magnify\"><a class=\"internal\" title=\"vergr\u00f6\u00dfern und Informationen zum Bild anzeigen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Datei:Phasianus_colchicus_distribution2.png\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/bits.wikimedia.org\/static-1.23wmf6\/skins\/common\/images\/magnify-clip.png\" alt=\"\" width=\"15\" height=\"11\" \/><\/a><\/div>\n<p>Nat\u00fcrliches Verbreitungsgebiet (schematisiert: grau\/ detailliert: schwarz) und Einb\u00fcrgerungen (rot) des Fasans. F\u00fcr die rotgestreiften Gebiete gibt es Erw\u00e4hnungen von Vorkommen, aber keine genauen Verbreitungsangaben.<\/p><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>Die nat\u00fcrliche Verbreitung des Fasans erstreckt sich durch den S\u00fcden der Zentral- und Ost<a title=\"Pal\u00e4arktis\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Pal%C3%A4arktis\">pal\u00e4arktis<\/a> sowie \u00fcber Teile der <a title=\"Orientalis\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Orientalis\">Orientalischen Region<\/a>. Sie reicht zum einen vom Schwarzen Meer in einem breiten G\u00fcrtel s\u00fcdlich der Wald- und Steppenzone ostw\u00e4rts bis ins westchinesische <a title=\"Qinghai\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Qinghai\">Qinghai<\/a> und zum S\u00fcdrand der <a title=\"Gobi\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gobi\">Gobi<\/a>. Das Areal ist hier sehr stark zergliedert, wobei die Teilareale meist auf einzelne Unterarten entfallen und gr\u00f6\u00dftenteils isoliert voneinander liegen. Zum anderen erstreckt sich \u00f6stlich davon vom \u00e4u\u00dfersten S\u00fcdosten Sibiriens und dem nord\u00f6stlichen China ein gro\u00dfes, geschlossenes Areal s\u00fcdw\u00e4rts \u00fcber den gr\u00f6\u00dften Teil Chinas sowie Korea und <a title=\"Taiwan (Insel)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Taiwan_%28Insel%29\">Taiwan<\/a> bis in den Norden von <a title=\"Vietnam\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Vietnam\">Vietnam<\/a>, <a title=\"Laos\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Laos\">Laos<\/a>, <a title=\"Thailand\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Thailand\">Thailand<\/a> und <a title=\"Myanmar\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Myanmar\">Myanmar<\/a>. Hier sind die \u00dcberg\u00e4nge zwischen den Unterarten meist flie\u00dfend.<\/p>\n<p>Ob es sich bei den Populationen an der <a title=\"T\u00fcrkei\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/T%C3%BCrkei\">t\u00fcrkischen<\/a> Schwarzmeerk\u00fcste, in <a title=\"Thrakien (Landschaft)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Thrakien_%28Landschaft%29\">Thrakien<\/a> und <a title=\"Makedonien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Makedonien\">Makedonien<\/a> um <a title=\"Autochthone Art\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Autochthone_Art\">autochthone<\/a> Vorkommen handelt, ist umstritten.<\/p>\n<p>Zudem wurde die Art in vielen Teilen der Welt mit unterschiedlichem Erfolg eingeb\u00fcrgert. Heute besiedelt sie gro\u00dfe Teile Europas. Selten ist sie hier nur in <a title=\"Griechenland\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Griechenland\">Griechenland<\/a>, den italienischen <a title=\"Alpen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Alpen\">Alpen<\/a> und in Teilen des s\u00fcdlichen Frankreichs. Auf der <a title=\"Iberische Halbinsel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Iberische_Halbinsel\">iberischen Halbinsel<\/a> sowie im Norden <a class=\"mw-redirect\" title=\"Fennoskandien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Fennoskandien\">Fennoskandiens<\/a> fehlt sie fast ganz. In Nordamerika kommt sie in weiten Teilen des s\u00fcdlichen <a title=\"Kanada\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kanada\">Kanada<\/a> und den <a class=\"mw-redirect\" title=\"Gem\u00e4\u00dfigte Breiten\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gem%C3%A4%C3%9Figte_Breiten\">gem\u00e4\u00dfigten Breiten<\/a> der <a title=\"Vereinigte Staaten\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Vereinigte_Staaten\">USA<\/a> vor und wurde zudem auf Hawaii eingeb\u00fcrgert. Lokal gibt es die Art in <a title=\"Chile\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Chile\">Chile<\/a>, auf beiden Hauptinseln <a title=\"Neuseeland\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Neuseeland\">Neuseelands<\/a> und im s\u00fcdaustralischen Bundesstaat <a title=\"Victoria (Australien)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Victoria_%28Australien%29\">Victoria<\/a>. Auch auf zahlreichen Inseln hat es Ansiedelungsversuche gegeben.<\/p>\n<p>In Japan wurde die Unterart <em>Ph. c. karpowi<\/em> auf <a class=\"mw-redirect\" title=\"Hokkaido\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hokkaido\">Hokkaido<\/a> eingeb\u00fcrgert.<\/p>\n<h2><span id=\"Geografische_Variation\" class=\"mw-headline\">Geografische Variation<\/span><\/h2>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"thumb tright\">\n<div class=\"thumbinner\" style=\"width: 502px;\"><a class=\"image\" href=\"http:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File:Phasianus_colchicus_distribution.png\"><img decoding=\"async\" class=\"thumbimage\" src=\"http:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/thumb\/e\/ea\/Phasianus_colchicus_distribution.png\/500px-Phasianus_colchicus_distribution.png\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"200\" \/><\/a><\/p>\n<div class=\"thumbcaption\">\n<div class=\"magnify\"><a class=\"internal\" title=\"vergr\u00f6\u00dfern und Informationen zum Bild anzeigen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Datei:Phasianus_colchicus_distribution.png\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/bits.wikimedia.org\/static-1.23wmf6\/skins\/common\/images\/magnify-clip.png\" alt=\"\" width=\"15\" height=\"11\" \/><\/a><\/div>\n<p>Nat\u00fcrliche Verbreitung, Unterarten und Unterartengruppen des Fasans<\/p><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>Die geografische Variation der Weibchen ist wenig ausgepr\u00e4gt, die der M\u00e4nnchen aber sehr deutlich, so dass \u00fcber 30 Unterarten in 5 Gruppen unterschieden werden k\u00f6nnen. Dabei verlaufen die Unterschiede teils sehr allm\u00e4hlich (klinal), teils gibt es deutliche Br\u00fcche zwischen geografisch benachbarten Populationen. Ein Merkmal, das in einer deutlich klinalen Reihe variiert, ist die Auspr\u00e4gung der \u00fcberwiegend kupferfarbenen Brustfedern, die bei den westlichen Unterarten an der Spitze wenig eingekerbt und breit schwarz gerandet, nach Osten hin st\u00e4rker eingekerbt und schmal schwarz gerandet bis bespitzt sind.<\/p>\n<h3><span id=\"torquatus-Gruppe\" class=\"mw-headline\"><em>torquatus<\/em>-Gruppe<\/span><\/h3>\n<p>Die Unterarten dieser Gruppe, die vorwiegend in China beheimatet ist, zeigen einen gr\u00fcnlich- oder bl\u00e4ulichgrauen B\u00fcrzel und bl\u00e4ulichgraue Oberfl\u00fcgeldecken. Der Schwanz ist auf gelblich- bis olivbraunem Grund breit schwarz geb\u00e4ndert. Bei den \u00f6stlichen Unterarten sind ein wei\u00dfer Halsring und helle Brauenstreifen ausgepr\u00e4gt. Bei den beiden Unterarten <em>strauchi<\/em> und <em>sohokhotensis<\/em> ist der erstere schmal, der letztere fehlt. Bei den westlicheren Unterarten fehlt \u2013 mit Ausnahme der isolierten Population <em>hagenbecki<\/em> \u2013 auch der Halsring.<\/p>\n<ul>\n<li><em>Ph. c. pallasi<\/em> <span class=\"Person\"><a class=\"mw-redirect\" title=\"Lionel Walter Rothschild\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Lionel_Walter_Rothschild\">Rothschild<\/a><\/span>, 1903 \u2013 s\u00fcd\u00f6stliches Sibirien und nord\u00f6stliches China<\/li>\n<li><em>Ph. c. karpowi<\/em> <span class=\"Person\"><a title=\"Sergei Alexandrowitsch Buturlin\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sergei_Alexandrowitsch_Buturlin\">Buturlin<\/a><\/span>, 1904 \u2013 nord\u00f6stliches China (s\u00fcdliche <a title=\"Mandschurei\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mandschurei\">Mandschurei<\/a> und n\u00f6rdliches <a title=\"Hebei\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hebei\">Hebei<\/a>) und <a title=\"Korea\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Korea\">Korea<\/a>, auf Hokkaido eingeb\u00fcrgert<\/li>\n<li><em>Ph. c. kiangsuensis<\/em> <span class=\"Person\">Buturlin<\/span>, 1904 \u2013 nord\u00f6stliches China (n\u00f6rdliches <a title=\"Shanxi\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Shanxi\">Shanxi<\/a> und <a title=\"Shaanxi\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Shaanxi\">Shaanxi<\/a>) sowie s\u00fcd\u00f6stliche <a title=\"Mongolei\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mongolei\">Mongolei<\/a><\/li>\n<li><em>Ph. c. alaschanicus<\/em> <span class=\"Person\"><a class=\"new\" title=\"Sergei Nikolajewitsch Alferaki (Seite nicht vorhanden)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?title=Sergei_Nikolajewitsch_Alferaki&amp;action=edit&amp;redlink=1\">Alph\u00e9raky<\/a> &amp; <a class=\"new\" title=\"Walentin Lwowitsch Bianchi (Seite nicht vorhanden)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?title=Walentin_Lwowitsch_Bianchi&amp;action=edit&amp;redlink=1\">Bianchi<\/a><\/span>, 1908 \u2013 n\u00f6rdliches und mittleres China (westliche Ausl\u00e4ufer des <a title=\"Helan-Gebirge\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Helan-Gebirge\">Helan-Gebirges<\/a>)<\/li>\n<li><em>Ph. c. edzinensis<\/em> <span class=\"Person\"><a title=\"Pjotr Petrowitsch Suschkin\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Pjotr_Petrowitsch_Suschkin\">Sushkin<\/a><\/span>, 1926 \u2013 isoliertes Vorkommen in Oasen der Gobi im Becken des unteren <a class=\"new\" title=\"Edsin Gol (Seite nicht vorhanden)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?title=Edsin_Gol&amp;action=edit&amp;redlink=1\">Edsin Gol<\/a>, Norden von <a title=\"Gansu\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gansu\">Gansu<\/a><\/li>\n<li><em>Ph. c. satscheuensis<\/em> <span class=\"Person\"><a title=\"Theodor Pleske\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Theodor_Pleske\">Pleske<\/a><\/span>, 1892 \u2013 isoliertes Vorkommen in der Region <a title=\"Dunhuang\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Dunhuang\">Dunhuang<\/a>, \u00e4u\u00dferster Westen von Gansu<\/li>\n<li><em>Ph. c. torquatus<\/em> <span class=\"Person\"><a title=\"Johann Friedrich Gmelin\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Johann_Friedrich_Gmelin\">Gmelin<\/a><\/span>, 1789 \u2013 \u00f6stliches China (<a title=\"Shandong\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Shandong\">Shandong<\/a> und s\u00fcdw\u00e4rts bis zur vietnamesischen Grenze)<\/li>\n<li><em>Ph. c. takatsukasae<\/em> <span class=\"Person\"><a title=\"Jean Th\u00e9odore Delacour\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Jean_Th%C3%A9odore_Delacour\">Delacour<\/a><\/span>, 1927 \u2013 s\u00fcdliches China (S\u00fcden von <a title=\"Guangxi\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Guangxi\">Guangxi<\/a>) und n\u00f6rdliches Vietnam<\/li>\n<li><em>Ph. c. formosanus<\/em> <span class=\"Person\"><a title=\"Daniel Giraud Elliot\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Daniel_Giraud_Elliot\">Elliot<\/a><\/span>, 1870 \u2013 Taiwan<\/li>\n<li><em>Ph. c. strauchi<\/em> <span class=\"Person\"><a title=\"Nikolai Michailowitsch Prschewalski\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nikolai_Michailowitsch_Prschewalski\">Przevalski<\/a><\/span>, 1876 \u2013 mittleres China (s\u00fcdliches Shaanxi und s\u00fcdliches und mittleres Gansu)<\/li>\n<li><em>Ph. c. sohokhotensis<\/em> <span class=\"Person\">Burtulin<\/span>, 1908 \u2013 Soho-Khoto-Oase bei <a title=\"Minqin\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Minqin\">Minqin<\/a>, \u00f6stliches Gansu, eventuell sind auch die V\u00f6gel im <a title=\"Qilian Shan\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Qilian_Shan\">Qilian-Gebirge<\/a> dieser Unterart zugeh\u00f6rig<\/li>\n<li><em>Ph. c. vlangallii<\/em> <span class=\"Person\">Przevalski<\/span>, 1876 \u2013 isoliertes Vorkommen in den Schilfs\u00fcmpfen westlich des <a title=\"Qaidam-Becken\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Qaidam-Becken\">Qaidam-Beckens<\/a> im Nordwesten von Qinghai<\/li>\n<li><em>Ph. c. suehschanensis<\/em> <span class=\"Person\">Bianchi<\/span>, 1906 \u2013 westliches und mittleres China (Nordwesten von <a title=\"Sichuan\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sichuan\">Sichuan<\/a>)<\/li>\n<li><em>Ph. c. elegans<\/em> <span class=\"Person\">Elliot<\/span>, 1870 \u2013 westliches und mittleres China (westliches Sichuan)<\/li>\n<li><em>Ph. c. decollatus<\/em> <span class=\"Person\"><a title=\"Robert Swinhoe\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Robert_Swinhoe\">Swinhoe<\/a><\/span>, 1870 \u2013 mittleres China (Sichuan ostw\u00e4rts bis ins westliche <a title=\"Hubei\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hubei\">Hubei<\/a> und s\u00fcdw\u00e4rts bis ins nord\u00f6stliche Yunnan und nach <a title=\"Guizhou\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Guizhou\">Guizhou<\/a>)<\/li>\n<li><em>Ph. c. rothschildi<\/em> <span class=\"Person\"><a class=\"new\" title=\"John David Digues La Touche (Seite nicht vorhanden)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?title=John_David_Digues_La_Touche&amp;action=edit&amp;redlink=1\">La Touche<\/a><\/span>, 1922 \u2013 s\u00fcdliches und mittleres China (\u00f6stliches Yunnan) und n\u00f6rdliches Vietnam<\/li>\n<li><em>Ph. c. hagenbecki<\/em> <span class=\"Person\">Rothschild<\/span>, 1901 \u2013 isoliertes Vorkommen im Westen der Mongolei: n\u00f6rdlicher <a title=\"Altai\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Altai\">Gobi-Altai<\/a> bis zum <a class=\"new\" title=\"Khara-Usu (Seite nicht vorhanden)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?title=Khara-Usu&amp;action=edit&amp;redlink=1\">Khara-Usu<\/a>-See und Flussbecken des <a class=\"new\" title=\"Chowd gol (Seite nicht vorhanden)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?title=Chowd_gol&amp;action=edit&amp;redlink=1\">Chowd gol<\/a> bis zum <a class=\"new\" title=\"Achit Nuur (Seite nicht vorhanden)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?title=Achit_Nuur&amp;action=edit&amp;redlink=1\">Achit Nuur<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<h3><span id=\"tarimensis-Gruppe\" class=\"mw-headline\"><em>tarimensis<\/em>-Gruppe<\/span><\/h3>\n<p>Diese beiden Unterarten stehen zwischen den westlichen und den chinesischen Unterarten. Die Brustfedern sind relativ stark eingeschnitten und die Steuerfedern auf gelblichem Grund breit geb\u00e4ndert wie bei der <em>torquatus<\/em>-Gruppe. Zudem haben sie ein gr\u00fcngl\u00e4nzendes Band um die Bauchmitte.<\/p>\n<ul>\n<li><em>Ph. c. shawii<\/em> <span class=\"Person\">Elliot<\/span>, 1870 \u2013 westliches und s\u00fcdliches <a title=\"Xinjiang\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Xinjiang\">Xinjiang<\/a> von <a title=\"Hotan\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hotan\">Hotan<\/a> ostw\u00e4rts durch das <a title=\"Tarimbecken\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tarimbecken\">Tarimbecken<\/a> bis zum Unterlauf des <a title=\"Aksu (Tarim)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Aksu_%28Tarim%29\">Aksu<\/a>, am Oberlauf des <a title=\"Tarim (Fluss)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tarim_%28Fluss%29\">Tarim<\/a><\/li>\n<li><em>Ph. c. tarimensis<\/em> <span class=\"Person\">Pleske<\/span>, 1888 \u2013 Ost- und S\u00fcdteil des Tarimbeckens bis zum <a class=\"mw-redirect\" title=\"Lop Nur\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Lop_Nur\">Lop Nur<\/a>, Mischpopulationen mit <em>shawii<\/em> westw\u00e4rts bis <a title=\"Maralbexi\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Maralbexi\">Maralbexi<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<h3><span id=\"mongolicus-Gruppe\" class=\"mw-headline\"><em>mongolicus<\/em>-Gruppe<\/span><\/h3>\n<p>Diese Gruppe bewohnt \u2013 im Gegensatz zu dem, was der Name impliziert \u2013 nicht die Mongolei, sondern lebt westlich des <a title=\"Altai\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Altai\">Altai<\/a>. Die beiden Unterarten zeigen einen breiten, vorne nicht geschlossenen, wei\u00dfen Halsring und oberseits ein gr\u00fcngl\u00e4nzendes Kupferrot, wei\u00dfe Oberfl\u00fcgeldecken und r\u00f6tliche B\u00fcrzel. Die B\u00e4nderung des eher r\u00f6tlichen Schwanzes ist schmal.<\/p>\n<ul>\n<li><em>Ph. c. turcestanicus<\/em> <span class=\"Person\">Lorenz<\/span>, 1896 \u2013 <a title=\"Kasachstan\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kasachstan\">Kasachstan<\/a>, Flusstal des <a title=\"Syrdarja\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Syrdarja\">Syrdarja<\/a><\/li>\n<li><em>Ph. c. mongolicus<\/em> <span class=\"Person\"><a title=\"Johann Friedrich von Brandt\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Johann_Friedrich_von_Brandt\">J. F. Brandt<\/a><\/span>, 1844 \u2013 S\u00fcdost-<a title=\"Kasachstan\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kasachstan\">Kasachstan<\/a> vom <a title=\"Qaratau (Gebirge)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Qaratau_%28Gebirge%29\">Qaratau<\/a> bis zum <a title=\"Siebenstromland\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Siebenstromland\">Siebenstromland<\/a> und bis nach <a title=\"Xinjiang\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Xinjiang\">Xinjiang<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<h3><span id=\"principalis-Gruppe\" class=\"mw-headline\"><em>principalis<\/em>-Gruppe<\/span><\/h3>\n<p>Diesen Unterarten fehlt der Halsring oder er ist nur angedeutet. Die Oberseite ist r\u00f6tlich get\u00f6nt und die Oberfl\u00fcgeldecken sind wei\u00df. Auch hier ist der B\u00fcrzel rotbraun und der r\u00f6tliche Schwanz schmal geb\u00e4ndert.<\/p>\n<ul>\n<li><em>Ph. c. zerafschanicus<\/em> <span class=\"Person\"><a class=\"new\" title=\"George V. Tarnowski (Seite nicht vorhanden)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?title=George_V._Tarnowski&amp;action=edit&amp;redlink=1\">Tarnovski<\/a><\/span>, 1893 \u2013 Tal des <a title=\"Serafschan\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Serafschan\">Serafschan<\/a> von <a class=\"mw-redirect\" title=\"Samarkand\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Samarkand\">Samarkand<\/a> westw\u00e4rts<\/li>\n<li><em>Ph. c. chrysomelas<\/em> <span class=\"Person\">Severtsov<\/span>, 1875 \u2013 Unterlauf des <a title=\"Amudarja\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Amudarja\">Amudarja<\/a> von <a class=\"new\" title=\"Darganata (Seite nicht vorhanden)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?title=Darganata&amp;action=edit&amp;redlink=1\">Darganata<\/a> abw\u00e4rts<\/li>\n<li><em>Ph. c. bergii<\/em> <span class=\"Person\"><a title=\"Nikolai Alexejewitsch Sarudny\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nikolai_Alexejewitsch_Sarudny\">Zarudny<\/a><\/span>, 1914 \u2013 Inseln im <a title=\"Aralsee\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Aralsee\">Aralsee<\/a><\/li>\n<li><em>Ph. c. bianchii<\/em> <span class=\"Person\">Buturlin<\/span>, 1904 \u2013 Oberlauf des <a title=\"Amudarja\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Amudarja\">Amudarja<\/a> von <a class=\"new\" title=\"Kelif (Seite nicht vorhanden)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?title=Kelif&amp;action=edit&amp;redlink=1\">Kelif<\/a> in <a title=\"Turkmenistan\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Turkmenistan\">Turkmenistan<\/a> ostw\u00e4rts bis ins \u00f6stliche <a title=\"Usbekistan\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Usbekistan\">Usbekistan<\/a>, das s\u00fcdliche <a title=\"Tadschikistan\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tadschikistan\">Tadschikistan<\/a> und den Norden <a title=\"Afghanistan\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Afghanistan\">Afghanistans<\/a><\/li>\n<li><em>Ph. c. zarudnyi<\/em> <span class=\"Person\">Buturlin<\/span>, 1904 \u2013 T\u00e4ler des mittleren Amudarja von <a title=\"Atamyrat\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Atamyrat\">Atamyrat<\/a> nordw\u00e4rts bis Darganata<\/li>\n<li><em>Ph. c. principalis<\/em> <span class=\"Person\"><a title=\"Philip Lutley Sclater\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Philip_Lutley_Sclater\">P. L. Sclater<\/a><\/span>, 1885 \u2013 \u00d6stliche Ausl\u00e4ufer des <a title=\"Kopet-Dag\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kopet-Dag\">Kopet-Dag<\/a>, Flusst\u00e4ler von <a class=\"new\" title=\"Tejen (Seite nicht vorhanden)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?title=Tejen&amp;action=edit&amp;redlink=1\">Tejen<\/a>, <a class=\"mw-redirect\" title=\"Murgab (Fluss)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Murgab_%28Fluss%29\">Murgab<\/a> und <a class=\"new\" title=\"Kushka (Seite nicht vorhanden)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?title=Kushka&amp;action=edit&amp;redlink=1\">Kushka<\/a>, im Iran bis <a title=\"Chorasan (Provinz)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Chorasan_%28Provinz%29\">Chorasan<\/a> und in <a title=\"Afghanistan\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Afghanistan\">Afghanistan<\/a> bis zum Tal des <a title=\"Hari Rud\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hari_Rud\">Hari Rud<\/a><\/li>\n<li><em>Ph. c. septentrionalis<\/em> <span class=\"Person\">Lorenz<\/span>, 1888 \u2013 Flussniederungen von <a title=\"Kuban\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kuban\">Kuban<\/a>, <a title=\"Terek\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Terek\">Terek<\/a> und <a title=\"Kuma (Kaspisches Meer)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kuma_%28Kaspisches_Meer%29\">Kuma<\/a> sowie nordwestliche K\u00fcste des Kaspischen Meeres<\/li>\n<\/ul>\n<h3><span id=\"colchicus-Gruppe\" class=\"mw-headline\"><em>colchicus<\/em>-Gruppe<\/span><\/h3>\n<p>Diese Gruppe ist eher purpurn get\u00f6nt und der Halsring fehlt. Die Oberfl\u00fcgeldecken sind gelbbraun und der B\u00fcrzel rotbraun. Der r\u00f6tliche Schwanz ist schmal geb\u00e4ndert, wie bei allen westlichen Unterarten.<\/p>\n<ul>\n<li><em>Ph. c. persicus<\/em> <span class=\"Person\"><a title=\"Nikolai Alexejewitsch Sewerzow\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nikolai_Alexejewitsch_Sewerzow\">Severtsov<\/a><\/span>, 1875 \u2013 Gebiet des Kopet-Dag, vermischt sich im Westen mit <em>Ph. c. talischensis<\/em><\/li>\n<li><em>Ph. c. talischensis<\/em> <span class=\"Person\"><a class=\"new\" title=\"Theodore K. Lorenz (Seite nicht vorhanden)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?title=Theodore_K._Lorenz&amp;action=edit&amp;redlink=1\">Lorenz<\/a><\/span>, 1888 \u2013 S\u00fcdrand des Kaspischen Meeres von der unteren <a title=\"Kura\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kura\">Kura<\/a> bis <a title=\"Babolsar\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Babolsar\">Babolsar<\/a><\/li>\n<li><em>Ph. c. colchicus<\/em> <span class=\"Person\">Linnaeus<\/span>, 1758 \u2013 Westliches <a title=\"Georgien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Georgien\">Georgien<\/a>, nord\u00f6stliches <a title=\"Aserbaidschan\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Aserbaidschan\">Aserbaidschan<\/a>, s\u00fcdliches Armenien und nordwestlicher <a title=\"Iran\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Iran\">Iran<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<h2><span id=\"Systematik\" class=\"mw-headline\">Systematik<\/span><\/h2>\n<p>Von einigen Autoren wird auch der in Japan beheimatete <a title=\"Buntfasan\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Buntfasan\">Buntfasan<\/a> (<em>Phasianus versicolor<\/em>) mit den drei Unterarten <em>versicolor<\/em>, <em>robustipes<\/em> und <em>tanensis<\/em> dem Fasan zugeordnet. Daf\u00fcr spricht, dass die Auspr\u00e4gung der Brustfedern die eindeutige Fortsetzung der klinalen Reihe bei den Unterarten von <em>Phasianus colchicus<\/em> darstellt und auch die Steuerfedern, der B\u00fcrzel und die Oberfl\u00fcgeldecken sich von der letztgenannten Art nicht deutlich abheben. Auff\u00e4lliges Unterscheidungsmerkmal ist aber die dunkelgr\u00fcne F\u00e4rbung des K\u00f6rpergefieders, so dass der Buntfasan meist als eigene Art mit dem Fasan in eine <a class=\"mw-redirect\" title=\"Superspecies\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Superspecies\">Superspecies<\/a> gestellt wird.<\/p>\n<p>Der Fasan ben\u00f6tigt in seinem Lebensraum ausreichende Deckung, offene Fl\u00e4chen, die zur Nahrungsaufnahme und zur Balz genutzt werden k\u00f6nnen, sowie ein ganzj\u00e4hrig gew\u00e4hrleistetes Nahrungsangebot. Eine weitere Voraussetzung ist das Vorhandensein von Trinkwasser: Besonders in den Trockengebieten <a class=\"mw-redirect\" title=\"Mittelasien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mittelasien\">Mittelasiens<\/a> ist die Art daher an Flussl\u00e4ufe und Gew\u00e4sser gebunden, doch auch in anderen Teilen des Verbreitungsgebiets werden solche Lebensr\u00e4ume bevorzugt angenommen. Im Winter schneereiche Gebiete werden gemieden, was oft die H\u00f6henverbreitung limitiert. Im Sommer begn\u00fcgt sich die Art teils auch mit notd\u00fcrftiger oder kleinr\u00e4umiger Deckung; im Winter muss diese auch bei strenger Witterung gen\u00fcgend Schutz bieten. Ist dies im Sommerrevier nicht gegeben, findet zum Winter hin ein Biotopwechsel statt. Die Art wandert aber meist nur wenige Kilometer. Aufgrund der geselligen Lebensweise im Winterhalbjahr k\u00f6nnen dann ganze Populationen mit relativ kleinen \u00dcberwinterungsgebieten auskommen.<\/p>\n<p>Die urspr\u00fcngliche Verbreitung der Art liegt aufgrund dieser Anspr\u00fcche vor allem s\u00fcdlich der geschlossenen Wald- und <a title=\"Steppe\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Steppe\">Steppenzonen<\/a>, wo nat\u00fcrlicherweise ein kleinr\u00e4umiges Mosaik aus Feuchtgebieten, lichten W\u00e4ldern und Buschland sowie offenen Gras- und Halbw\u00fcsten optimale Bedingungen bietet. Diese Bedingungen finden sich auch in der europ\u00e4ischen Kulturlandschaft, so dass sich die Art hier im Vergleich zu anderen H\u00fchnerv\u00f6geln recht erfolgreich einb\u00fcrgern lie\u00df. Die einzelnen Unterarten unterscheiden sich dabei in ihren \u00f6kologischen Anspr\u00fcchen teils recht deutlich, was sich auch in den unterschiedlichen Einb\u00fcrgerungserfolgen niedergeschlagen hat und an Orten, wo heute sowohl der <em>colchicus<\/em>-, als auch der <em>torquatus<\/em>-Typ vorkommen, besonders auff\u00e4llig wird. W\u00e4hrend ersterer eher an W\u00e4lder gebunden ist, besiedelt der letztere durchaus auch relativ offene Gras- und Kulturlandschaften.<\/p>\n<p>In der <a title=\"Kaukasus\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kaukasus\">Kaukasusregion<\/a> und am <a title=\"Kaspisches Meer\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kaspisches_Meer\">Kaspischen Meer<\/a> kommt der Fasan in lichten W\u00e4ldern mit dichtem Unterwuchs aus <a class=\"mw-redirect\" title=\"Brombeere\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Brombeere\">Brombeere<\/a>, in Galerie- und Auw\u00e4ldern, <a title=\"R\u00f6hricht\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/R%C3%B6hricht\">R\u00f6hricht<\/a>&#8211; oder <a title=\"Weiden (Botanik)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Weiden_%28Botanik%29\">Weidenbest\u00e4nden<\/a> und sumpfigen Dickichten vor. Die H\u00f6henverbreitung reicht hier in bewaldeten T\u00e4lern bis 800&nbsp;m. Bisweilen besiedelt die Art hier auch <a title=\"Tee (Pflanze)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tee_%28Pflanze%29\">Teeplantagen<\/a>.<\/p>\n<p>In den Trockengebieten zwischen dem Kaspischen Meer und dem <a title=\"Alai-Gebirge\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Alai-Gebirge\">Alai<\/a> lebt der Fasan haupts\u00e4chlich an Fl\u00fcssen und Gew\u00e4ssern und besiedelt hier Schilf- und Rohrbest\u00e4nde, <a title=\"Tamarisken\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tamarisken\">Tamariskendschungel<\/a>, Best\u00e4nde aus Weiden und <a title=\"Ravennagras\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ravennagras\">Ravennagras<\/a> sowie Galeriew\u00e4lder und <a title=\"Tugai\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tugai\">Tugais<\/a>. Seltener dringt die Art auch in Geb\u00fcsche in den Randbereichen der Trockensteppe vor. In der Kulturlandschaft ist sie auch an mit <a title=\"Pfahlrohr\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Pfahlrohr\">Pfahlrohr<\/a> bewachsenen Gr\u00e4ben zu finden. In den Bergen kommt sie unter anderem in Geb\u00fcschen am Rande der <a title=\"Laubwald\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Laubwald\">Laubwaldzone<\/a> vor, wandert aber im Winter in die Ebene ab. Die H\u00f6henverbreitung reicht hier teils bis etwa 3400&nbsp;m.<\/p>\n<p>Die Unterarten des <a title=\"Tarimbecken\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tarimbecken\">Tarimbeckens<\/a> besiedeln hohe Grasbest\u00e4nde und Schilfdickichte. \u00dcber jene am S\u00fcdrand der Gobi ist wenig bekannt.<\/p>\n<p>Im geschlossenen ostasiatischen Verbreitungsgebiet bewohnen die drei westlichen Unterarten <em>Ph. c. rothschildii<\/em>, <em>elegans<\/em> und <em>suehschanensis<\/em> mit hohem Gras und Farnen bestandene H\u00e4nge und Gipfelfl\u00e4chen sowie \u2013 mit Ausnahme von <em>suehschanensis<\/em> \u2013 auch lichte Nadelw\u00e4lder. Die n\u00f6rdlichen Unterarten <em>Ph. c. pallasi<\/em>, <em>karpowi<\/em>, <em>strauchi<\/em> und <em>kiangsuensis<\/em> zeigen \u00e4hnliche Anspr\u00fcche wie die der Kaukasusregion und der <a title=\"Buntfasan\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Buntfasan\">Buntfasan<\/a>. Sie brauchen lichte W\u00e4lder mit dichtem Unterwuchs, Feldgeh\u00f6lze, Ufer- und Buschvegetation sowie zur Nahrungssuche weite Graswiesen, Felder oder Pflanzungen wie Teeplantagen. Diese Unterarten kommen auch im Bergland und auf Hochebenen in H\u00f6hen bis zu 3000&nbsp;m vor.<\/p>\n<p>Die s\u00fcd\u00f6stlichen Unterarten <em>Ph. c. torquatus<\/em>, <em>takatsukasae<\/em>, <em>decollatus<\/em> und <em>formosanus<\/em> leben bevorzugt in Schilfs\u00fcmpfen, zeigen sich zur Nahrungssuche aber viel auf \u00d6dland und in der Kulturlandschaft, wie beispielsweise Reis- und Getreidefeldern. Sie sind nicht an W\u00e4lder gebunden und bevorzugen die Ebene oder h\u00fcgelige Vorgebirge.<\/p>\n<h2><span id=\"Ern.C3.A4hrung\" class=\"mw-headline\">Ern\u00e4hrung<\/span><\/h2>\n<p>Die Nahrung des Fasans ist weitgehend vom Angebot bestimmt, den allergr\u00f6\u00dften Anteil macht dabei aber pflanzliche Kost aus. Lediglich in den ersten vier Lebenswochen besteht sie \u00fcberwiegend aus Insekten, danach nimmt der Anteil der tierischen Nahrung stark ab. Die pflanzliche Nahrung besteht meist aus S\u00e4mereien, aber auch aus unterirdischen Pflanzenteilen wie Brutkn\u00f6llchen, Zwiebeln und Wurzeln. Das Spektrum reicht dabei von den winzigen Samen kleiner <a title=\"Nelkengew\u00e4chse\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nelkengew%C3%A4chse\">Nelkengew\u00e4chse<\/a> bis hin zu N\u00fcssen oder Eicheln. Hartschalige Fr\u00fcchte werden genauso gefressen wie f\u00fcr den Menschen giftige Beeren. Im ausgehenden Winter und im Fr\u00fchling werden vermehrt Sprosse und frische Bl\u00e4ttchen aufgenommen. Das Spektrum der tierischen Nahrung reicht von winzigen <a title=\"Gliederf\u00fc\u00dfer\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gliederf%C3%BC%C3%9Fer\">Arthropoden<\/a> \u00fcber Regenw\u00fcrmer und Schnecken bis hin zu kleinen Wirbeltieren wie jungen <a title=\"Schlangen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schlangen\">Schlangen<\/a> oder <a title=\"W\u00fchlm\u00e4use\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/W%C3%BChlm%C3%A4use\">W\u00fchlm\u00e4usen<\/a>. Kleininsekten und deren Larven werden oft in erstaunlicher Menge und Individuenzahl aufgesammelt. Zur Verdauung werden 1\u20135&nbsp;mm gro\u00dfe Kiesel (<a title=\"Gastrolith\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gastrolith\">Gastrolithen<\/a>) oder in deren Ermangelung Teile von Schneckenh\u00e4usern oder kleine Knochen aufgenommen. Zur Fortpflanzungszeit werden von den Weibchen vermehrt kalkhaltige Kiesel geschluckt, die m\u00f6glicherweise am Geschmack erkannt werden.<\/p>\n<p>Die Nahrungssuche erfolgt \u00fcberwiegend am Boden, wobei teils mit den F\u00fc\u00dfen in der Erde gescharrt, zu einem \u00fcberwiegenden Teil aber in seitlicher Bewegung mit dem Schnabel gegraben wird. Dabei arbeitet sich der Vogel auch bisweilen durch bis zu 30\u201335&nbsp;cm tiefen Neuschnee. Kleine Lebewesen werden in geduckter Pirschjagd erbeutet, h\u00e4ngende Beeren teils vom Boden hochspringend, teils aber auch sitzend in B\u00e4umen und Str\u00e4uchern abgeerntet. Oft wird die Nahrung in Form winziger Bestandteile aufgepickt, aus gr\u00f6\u00dferen Fr\u00fcchten werden St\u00fccke herausgebissen.<\/p>\n<h2><span id=\"Wanderungen_und_Wintergesellschaften\" class=\"mw-headline\">Wanderungen und Wintergesellschaften<\/span><\/h2>\n<p>Im Allgemeinen ist der Fasan ein <a title=\"Standvogel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Standvogel\">Standvogel<\/a>. Bietet das Sommerrevier nicht genug Deckung oder Ern\u00e4hrungsm\u00f6glichkeiten, dann wird lediglich das Biotop gewechselt. Die Wanderungsbewegungen finden bei Bedarf statt und liegen meist bei wenigen Kilometern. Nur von den n\u00f6rdlichen Unterarten <em>Ph. c. turcestanicus<\/em>, <em>mongolicus<\/em> und <em>pallasi<\/em> sind j\u00e4hrliche Abwanderungen \u00fcber teils gr\u00f6\u00dfere Strecken bekannt. Sie wandern schon fr\u00fchzeitig im Jahr aus schneereichen Bergregionen in die Ebenen ab.<\/p>\n<p>Ist der Fasan zur Brutzeit territorial, so lebt er im Winterhalbjahr in kleinen oder gr\u00f6\u00dferen Gesellschaften, die nicht selten nur aus V\u00f6geln gleichen Geschlechts bestehen. Die Verb\u00e4nde der Weibchen umfassen dabei zwischen 10 und 30, selten bis zu 100 Individuen. Die der M\u00e4nnchen sind kleiner und bestehen bei gemischtgeschlechtlichen Trupps aus 3\u20134 H\u00e4hnen und wenigen Hennen oder nur aus 2\u201310 H\u00e4hnen. Besonders in den Gesellschaften der H\u00e4hne besteht eine strenge Rangordnung, Streitigkeiten um Futter werden oft vehement ausgetragen. \u00c4hnliche Strukturen gibt es auch bei den Hennen, die in der Rangordnung immer unter den H\u00e4hnen stehen, dort fallen aber die Streitigkeiten meist weniger heftig aus. Die Rangordnung bleibt auch in der Fortpflanzungszeit bestehen: Dominante H\u00e4hne besetzen eher Reviere als subdominante Tiere.<\/p>\n<h2><span id=\"Fortpflanzung\" class=\"mw-headline\">Fortpflanzung<\/span><\/h2>\n<p>Fasanen werden im ersten Jahr geschlechtsreif. W\u00e4hrend junge H\u00e4hne schon im ersten Herbst fortpflanzungsf\u00e4hig sind, reifen die <a title=\"Eierstock\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Eierstock\">Ovarien<\/a> der Hennen erst im Fr\u00fchjahr.<\/p>\n<p>Zur Fortpflanzungszeit lebt der Fasan in Harem-<a title=\"Polygynie\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Polygynie\">Polygynie<\/a>, ein Hahn verpaart sich meist mit ein bis zwei, manchmal drei oder mehr Hennen. Einen Extremfall stellt der Bericht von einem Hybridfasan aus den USA dar, der einen Harem von 16 Hennen hielt. Nach der Aufl\u00f6sung der Wintergesellschaften besetzt der Hahn ein Revier, in dem er hindurchziehende Hennen an sich zu binden versucht. Ist dies erfolgreich, begleitet er die Hennen auf den t\u00e4glichen Streifz\u00fcgen durch das Revier. Die Balz findet jeweils paarweise statt. Nach erfolgreicher Begattung sondert sich das Weibchen vom Harem ab und geht alleine dem Brutgesch\u00e4ft innerhalb des Reviers nach, w\u00e4hrend der Hahn sich gegebenenfalls mit weiteren Weibchen verpaart. Sind alle Hennen am Br\u00fcten, verliert der Hahn das Interesse am Revier und verteidigt es nicht weiter. Nur in seltenen Ausnahmef\u00e4llen wurde davon berichtet, dass H\u00e4hne sich am Brutgesch\u00e4ft und der Jungenaufzucht beteiligten. Nach der Brutzeit vergesellschaften sie sich dann zum Teil wieder mit Trupps, die sich aus diesj\u00e4hrigen Jungv\u00f6geln zusammensetzen.<\/p>\n<p>Die Fortpflanzungszeit liegt im gesamten nat\u00fcrlichen Verbreitungsgebiet mit leichten geografisch und witterungsbedingten Verschiebungen zwischen M\u00e4rz und Juni. In Mitteleuropa beginnt sie ab Mitte M\u00e4rz und ist meist gegen Ende Mai oder Anfang Juni abgeschlossen. Kopulationen wurden von Ende M\u00e4rz bis Ende Juni festgestellt. Es findet nur eine Jahresbrut statt. Bei Gelegeverlust kommt es aber bis zu zwei Mal zu Nachgelegen, so dass sp\u00e4te Bruten im August und September nicht selten sind.<\/p>\n<p>Abweichungen von der \u00fcblichen <a title=\"Ph\u00e4nologie\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ph%C3%A4nologie\">Ph\u00e4nologie<\/a> kann es in Gebieten geben, in denen der Fasan eingef\u00fchrt wurde. So betr\u00e4gt die Dauer der Fortpflanzungszeit im klimatisch g\u00fcnstigen Neuseeland teilweise bis zu acht Monate. Hier kommt es wohl auch zu Zweitbruten.<\/p>\n<h3><span id=\"Revierverhalten\" class=\"mw-headline\">Revierverhalten<\/span><\/h3>\n<p>Erste Anzeichen von Revierverhalten kann es in den Wintertrupps der H\u00e4hne schon bei warmer Witterung im Herbst und dann wieder ab Februar geben. Die Gesellschaften l\u00f6sen sich aber meist erst bei dauerhaft mildem Wetter ab M\u00e4rz auf. Ranghohe H\u00e4hne werden dabei oft von einem rangniederen Tier begleitet. Sie patrouillieren nun auf festgelegten Wegen durch ein Revier, das oft dem vom Vorjahr entspricht, und lassen immer h\u00e4ufiger und regelm\u00e4\u00dfig den Revierruf h\u00f6ren. Sie dulden zun\u00e4chst noch die rangniederen \u201eTrabanten\u201c in ihrer N\u00e4he, sp\u00e4ter werden diese aber als Rivalen vehement vertrieben und ziehen sich an die Reviergrenzen zur\u00fcck, wo sie auf eine Gelegenheit warten, ein eigenes Revier zu besetzen oder in Abwesenheit des Revierinhabers Kontakt zu dessen Hennen zu suchen. Nicht selten kommt es dabei zu Kopulationsversuchen. Manche dieser H\u00e4hne wandern hingegen ab und mitunter gelingt ihnen die Besiedelung neuer Gebiete.<\/p>\n<p>Der Fasanenhahn bekundet seinen Revieranspruch durch lautes Rufen, das er auf dem H\u00f6hepunkt der Fortpflanzungszeit alle 10 bis 15 Minuten wiederholt. Dazu sucht er sich eine erh\u00f6hte Stelle wie einen Gras<a title=\"Bulte\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bulte\">bulten<\/a>, richtet sich auf und schl\u00e4gt zun\u00e4chst lautlos mit den Fl\u00fcgeln. Der Schwanz wird dabei aufgerichtet oder als St\u00fctze genutzt. Dann wirft der Vogel den Kopf auf und l\u00e4sst neben einem lauten <em>Go-gock<\/em> ein weithin h\u00f6rbares \u201eFl\u00fcgelpurren\u201c h\u00f6ren. Wenn sie in H\u00f6rweite sind, reagieren M\u00e4nnchen in benachbarten Revieren darauf mit einem etwas leiseren Doppelruf.<\/p>\n<p>Nicht selten kommt es an Reviergrenzen zu Streitigkeiten. Die H\u00e4hne sehen sich mit gestr\u00e4ubtem Gefieder und geschwollenen roten Gesichtspartien an und laufen unter drohenden Rufen an der Reviergrenze nebeneinander her oder fixieren sich mit herabgehaltenen K\u00f6pfen und rupfen demonstrativ Gras aus. Kommt es zum Angriff, fliegen die H\u00e4hne Brust an Brust in die H\u00f6he und versuchen sich dann mittels Schnabel und F\u00fc\u00dfen zu verletzen. Meist gibt einer der H\u00e4hne aber recht schnell auf und wird dann vom Sieger verjagt. Oft enden Revierstreitigkeiten auch, indem ein unterlegener Hahn auf die Drohpose des anderen hin eine unterw\u00fcrfige Haltung einnimmt. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Gr\u00f6\u00dfe der roten Gesichtspartien, die bei dominanten H\u00e4hnen meist stark geschwollen und beim Unterlegenen meist klein bleiben. Versuche, bei denen diese Partien durch aufgemaltes Rot k\u00fcnstlich vergr\u00f6\u00dfert wurden, f\u00fchrten zu l\u00e4ngeren Auseinandersetzungen.<\/p>\n<p>Die Gr\u00f6\u00dfe eines Fasanenreviers liegt zwischen 12 und 45 ha und kann w\u00e4hrend der gesamten Brutzeit noch stark schwanken.<\/p>\n<h3><span id=\"Anpaarung_und_Balz\" class=\"mw-headline\">Anpaarung und Balz<\/span><\/h3>\n<p>Die Wintergesellschaften der Weibchen l\u00f6sen sich etwa zur Zeit der Revierbildung bei den H\u00e4hnen auf, und die Hennen streifen hernach auf offenen Fl\u00e4chen durch die bereits besetzten Reviere. Sie werden dann von den balzenden H\u00e4hnen umworben, die um die Hennen mit gestr\u00e4ubtem R\u00fcckengefieder, geschwollenen roten Gesichtspartien und gef\u00e4chertem Schwanz herumlaufen und ihnen dabei mit abgesenktem Fl\u00fcgel die Seite zuwenden. Mittels der Lufts\u00e4cke erzeugen sie dabei ein zischendes Ger\u00e4usch und lassen die Schwanzfedern ger\u00e4uschvoll vibrieren.<\/p>\n<p>Nach der Anpaarung gesellt sich die Henne gegebenenfalls zu einem bestehenden Harem. Der Hahn folgt nun offenbar auf den t\u00e4glichen Streifz\u00fcgen den Hennen, die zum Teil auch durch ihren Aktionsradius die Gr\u00f6\u00dfe des Reviers beeinflussen und damit auch Revierstreitigkeiten zwischen H\u00e4hnen herbeif\u00fchren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend der Streifz\u00fcge durch das Revier gibt der Hahn fortw\u00e4hrend glucksende Kontaktlaute von sich. Bisweilen lockt er eine Henne mit dem Futterlockruf <em>kuj-kutj-kutj<\/em> herbei und pr\u00e4sentiert ein entdecktes St\u00fcck Nahrung mit erhobenem Schwanz und geduckter Haltung dem Weibchen. Ebenso balzt er bisweilen eine Henne in der bereits beschriebenen \u201eSeitenbalz\u201c an. In deren Verlauf kann es zu Verfolgungsl\u00e4ufen, aber auch zu einer Paarungsaufforderung des Weibchens und einer Kopulation kommen. Sp\u00e4ter finden auch ohne Balz auf eine kurze Aufforderung des Weibchens hin Kopulationen statt. Balz und Kopulation werden jeweils abseits des Harems ausgef\u00fchrt, und eine Henne kann sich dadurch entziehen, dass sie sich wieder den anderen Hennen anschlie\u00dft.<\/p>\n<p>Zwischen den Hennen eines Harems kommt es nicht selten zu rivalisierendem Verhalten und K\u00e4mpfen, wobei nicht abschlie\u00dfend gekl\u00e4rt ist, worum es in diesen Auseinandersetzungen geht.<\/p>\n<p>Br\u00fctende Hennen scheiden aus dem Harem aus. Bisweilen kommen auch nach der Brutzeit noch Hennen dazu oder einzelne Hennen verlassen das Revier, was vom Hahn nicht weiter beachtet wird. Erst wenn die letzte Henne br\u00fctet, gibt er das Revier auf oder versucht weitere Hennen aus den Nachbarrevieren abzuwerben.<\/p>\n<h3><span id=\"Nestbau.2C_Gelege_und_Bebr.C3.BCtung\" class=\"mw-headline\">Nestbau, Gelege und Bebr\u00fctung<\/span><\/h3>\n<p>Das Nest besteht aus einer flachen Mulde von 12\u201327&nbsp;cm Durchmesser und 2\u201312&nbsp;cm Tiefe. Diese ist entweder schon vorhanden oder wird vom Weibchen ausgescharrt oder geformt und h\u00f6chstens mit einigen sp\u00e4rlichen Halmen, Wurzeln oder Reisern ausgekleidet. Sie befindet sich meist auf dem Boden und ist von der Krautschicht oder der unteren Strauchschicht gut gedeckt. Oft werden Nester am Rande von Dickichten oder Hecken angelegt und nicht selten stehen sie in der Mitte von Grasbulten. Einige Nester finden sich auch erh\u00f6ht auf Heuballen oder <a title=\"Kopfweide\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kopfweide\">Kopfweiden<\/a> oder auch in verlassenen Nestern von Tauben, Kr\u00e4hen oder Greifv\u00f6geln. Diese k\u00f6nnen sich bis zu 10&nbsp;m hoch befinden.<\/p>\n<p>Die m\u00e4\u00dfig bis stark gl\u00e4nzenden Eier sind ungezeichnet, stumpfoval und durchschnittlich 46 \u00d7 36&nbsp;mm gro\u00df. Die F\u00e4rbung liegt zwischen braun bis olivbraun und olivgr\u00fcn bis blaugrau und kann innerhalb eines Geleges stark variieren. Die Gelegegr\u00f6\u00dfe variiert teils bei den Unterarten und liegt zwischen 4 und 16 Eiern, meist aber zwischen 8 und 12. Gr\u00f6\u00dfere Gelege stammen vermutlich meist von zwei Hennen. Ersatzgelege sind meistens kleiner.<\/p>\n<p>Ist noch kein Nest vorhanden, verlegen Hennen die ersten Eier h\u00e4ufig in die Nester anderer Hennen oder sogar anderer Vogelarten wie anderen H\u00fchnerv\u00f6geln, Enten oder Rallen. Manche Eier werden auch einfach in der Landschaft abgelegt. Zu kleine Gelege werden bisweilen durch runde Kieselsteine erg\u00e4nzt.<\/p>\n<p>Die Eier werden meist mit 24 Stunden Abstand in der Mittagszeit abgelegt, bisweilen wird eine bis zu zweit\u00e4gige Pause eingelegt. Der fr\u00fcheste Legebeginn liegt in Mitteleuropa Mitte M\u00e4rz, die meisten Eier werden zwischen Ende April und Anfang Juni abgelegt. Die Bebr\u00fctung beginnt nach Ablage des letzten Eies oder 1 bis 2 Tage sp\u00e4ter. Sie dauert etwa 23 Tage, bei h\u00e4ufigen St\u00f6rungen auch l\u00e4nger.<\/p>\n<h3><span id=\"Jungenaufzucht\" class=\"mw-headline\">Jungenaufzucht<\/span><\/h3>\n<p>Junge Fasanen sind <a title=\"Nestfl\u00fcchter\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nestfl%C3%BCchter\">Nestfl\u00fcchter<\/a>, die nach dem Schl\u00fcpfen nur wenige Stunden zum Trocknen im Nest bleiben, dann der Henne folgen und in deren N\u00e4he eigenst\u00e4ndig ihre Nahrung suchen. Sie sind mit 10\u201312 Tagen flugf\u00e4hig und noch etwa 70\u201380 Tage von der Henne abh\u00e4ngig, die ihnen Futterquellen aufzeigt und sie gegen Feinde verteidigt. Auf Bodenfeinde reagiert sie durch <a title=\"Verleiten\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Verleiten\">Verleiten<\/a>, gegen kleinere Luftfeinde werden die K\u00fcken verteidigt, bis sie Deckung aufgesucht haben.<\/p>\n<h2><span id=\"Sterblichkeit_und_Alter\" class=\"mw-headline\">Sterblichkeit und Alter<\/span><\/h2>\n<p>Im nat\u00fcrlichen Verbreitungsgebiet in Mittelasien z\u00e4hlen zu den haupts\u00e4chlichen <a title=\"Pr\u00e4dator\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Pr%C3%A4dator\">Pr\u00e4datoren<\/a> <a title=\"Goldschakal\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Goldschakal\">Goldschakal<\/a>, <a title=\"Rotfuchs\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rotfuchs\">Rotfuchs<\/a> und <a title=\"Rohrkatze\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rohrkatze\">Rohrkatze<\/a>, verwilderte Hauskatzen und streunende Hunde sowie Greifv\u00f6gel, Eulen und Rabenv\u00f6gel.<\/p>\n<p>Der Anteil der Gelegeverluste liegt mit 42 und 85&nbsp;% oft recht hoch. Aufgrund von Nachgelegen haben jedoch meist 70\u201380&nbsp;% der Weibchen einen Bruterfolg. Durchschnittlich liegt die Anzahl der \u00fcberlebenden Jungv\u00f6gel bis zum Zeitpunkt der Selbst\u00e4ndigkeit bei 3,4\u20137 pro Henne.<\/p>\n<p>Verschiedene Untersuchungen aus Europa belegen eine hohe Sterblichkeit von etwas \u00fcber 80&nbsp;% im ersten Jahr. Die Ursachen sind nicht ganz klar. Sp\u00e4ter liegt sie bei knapp 60&nbsp;%. Die durchschnittliche Jahressterblichkeit bei H\u00e4hnen liegt bei knapp 80&nbsp;%, bei Hennen etwas \u00fcber 60&nbsp;%. Die durchschnittliche Lebenserwartung der H\u00e4hne nach dem ersten Jahr betr\u00e4gt 9 Monate, die f\u00fcr Hennen 14 Monate. Eine Population besteht also meist nur aus wenigen Jahrg\u00e4ngen.<\/p>\n<p>Das durch einen Ringfund belegte H\u00f6chstalter eines freilebenden Fasans betrug 7 Jahre und 7 Monate.<\/p>\n<h2><span id=\"Bestandsentwicklung\" class=\"mw-headline\">Bestandsentwicklung<\/span><\/h2>\n<p>Der Fasan ist zwar die einzige H\u00fchnervogelart, die mit wirklichem Erfolg au\u00dferhalb ihrer nat\u00fcrlichen Verbreitung angesiedelt wurde, jedoch unterliegen die Best\u00e4nde dort immer gro\u00dfen Schwankungen und k\u00f6nnen meist nicht auf Dauer ohne Aussetzungen von Zuchtv\u00f6geln und Winterf\u00fctterungen \u00fcberleben. Besonders deutlich wurde dies w\u00e4hrend und nach dem <a title=\"Zweiter Weltkrieg\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Zweiter_Weltkrieg\">Zweiten Weltkrieg<\/a>, als in Mitteleuropa die Best\u00e4nde bis auf Restvorkommen in optimalen Habitaten fast vollst\u00e4ndig zusammengebrochen waren und nur durch massive Aussetzungen in den 1950er- und 60er-Jahren wieder auf den alten Stand gebracht werden konnten. In den Niederlanden gab es um die 1990er-Jahre starke R\u00fcckg\u00e4nge (um 50&nbsp;%), nachdem Aussetzungen weitgehend unterbunden worden waren, und in <a title=\"Baden-W\u00fcrttemberg\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Baden-W%C3%BCrttemberg\">Baden-W\u00fcrttemberg<\/a> ist eine \u00e4hnliche Entwicklung durch ausbleibende Aussetzungen sp\u00fcrbar gewesen. Zum Teil sind die Bestandsr\u00fcckg\u00e4nge aber auch auf die Intensivierung der Landwirtschaft zur\u00fcckzuf\u00fchren, deren Auswirkungen auch Aussetzungen nicht ma\u00dfgeblich mindern k\u00f6nnen. In optimalen Habitaten wie Auenlandschaften oder Moorgebieten kann die Entwicklung jedoch auch deutlich anders aussehen. Hier gibt es offenbar auch ohne Aussetzungen bisweilen deutliche Bestandszunahmen.<\/p>\n<p>\u00dcber die Bestandsentwicklungen im nat\u00fcrlichen Verbreitungsgebiet liegen nur wenige Daten vor. Eine deutliche Verkleinerung der Vorkommen der Unterart <em>Ph. c. colchicus<\/em> seit der Antike und Untersuchungen der Ausbreitungsgeschichte in den mittelasiatischen Trockengebieten lassen langfristige Arealverluste vermuten. Kurzfristig wirken sich schneereiche Winter auf die Best\u00e4nde aus und sorgen oft f\u00fcr erhebliche Bestandseinbu\u00dfen, die aber aufgrund der hohen Reproduktionsf\u00e4higkeit meist recht bald wieder ausgeglichen werden.<\/p>\n<p>Der Weltbestand des Fasans wird grob auf 45\u2013300 Millionen V\u00f6gel, der europ\u00e4ische Bestand auf 3.400.000\u20134.700.000 Brutpaare gesch\u00e4tzt. Die <a class=\"mw-redirect\" title=\"IUCN\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/IUCN\">IUCN<\/a> stuft die Art als nicht gef\u00e4hrdet (\u201cLeast concern\u201d) ein.<\/p>\n<h2><span id=\"Fasan_und_Mensch\" class=\"mw-headline\">Fasan und Mensch<\/span><\/h2>\n<p>Die Verbreitung des Fasans durch den Menschen ist zum Teil recht gut durch historische Quellen belegt, wird aber nur ungen\u00fcgend durch arch\u00e4ologische Befunde gest\u00fctzt. Ein Problem ist zudem die Differenzierung zwischen der Haltung in Zuchtbetrieben und der durch Auswilderung begr\u00fcndeten freilebenden Populationen. Zwischen diesen Phasen der Ausbreitung kann oft ein erheblicher Zeitraum liegen, wie beispielsweise in D\u00e4nemark, wo seit 1560 Fasanenhaltungen belegt sind, die endg\u00fcltige Einb\u00fcrgerung aber offenbar erst 1840 stattgefunden hat.<\/p>\n<p>Seit dem 5. Jahrhundert v. Chr. ist die Art bei den Griechen bekannt und wurde dort offenbar gehalten, wie griechische Grabinschriften zum Gedenken an \u201eFasanenmeister\u201c (\u03c6\u03b1\u03c3\u03b9\u03b1\u03bd\u03ac\u03c1\u03b9\u03bf\u03b9) belegen. Vermutlich gelangten die V\u00f6gel \u00fcber den Schwarzmeerhandel dorthin.<\/p>\n<p>Die n\u00e4chsten Nachweise stammen aus der Zeit der <a title=\"Ptolem\u00e4er\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ptolem%C3%A4er\">Ptolem\u00e4er<\/a>, dann gibt es erst wieder Erw\u00e4hnungen aus der <a title=\"R\u00f6mische Kaiserzeit\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/R%C3%B6mische_Kaiserzeit\">R\u00f6mischen Kaiserzeit<\/a>. Wie weit der Fasan durch die R\u00f6mer verbreitet wurde und ob es zu diesen Zeiten in Mittel- und Westeuropa schon freilebende Populationen gab, ist nicht bekannt.<\/p>\n<p>Auch im fr\u00fchen Mittelalter beziehen sich die meisten Nachweise auf die Zucht. So verf\u00fcgte etwa <a title=\"Karl der Gro\u00dfe\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Karl_der_Gro%C3%9Fe\">Karl der Gro\u00dfe<\/a> die Haltung auf seinen <a title=\"K\u00f6nigspfalz\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/K%C3%B6nigspfalz\">Pfalzen<\/a>. Im <a title=\"F\u00fcrstabtei St. Gallen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/F%C3%BCrstabtei_St._Gallen\">Kloster St. Gallen<\/a> und in <a title=\"B\u00f6hmen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/B%C3%B6hmen\">B\u00f6hmen<\/a> begann die Haltung etwa im 11. Jahrhundert. In <a title=\"England\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/England\">England<\/a> wurden zwar Reste von Fasanen aus r\u00f6mischer Zeit gefunden, vermutlich wurde er dort aber erst endg\u00fcltig von den <a title=\"Normannen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Normannen\">Normannen<\/a> um 1059 eingef\u00fchrt. Erste freilebende Populationen in Mitteleuropa gibt es offenbar seit dem 12. und 13. Jahrhundert im <a title=\"Rheinland\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rheinland\">Rheinland<\/a>. <a title=\"Albertus Magnus\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Albertus_Magnus\">Albertus Magnus<\/a> beschrieb frei lebende Fasane in einem K\u00f6lner Klostergarten.<\/p>\n<p>Im Bereich des alten <a title=\"Heiliges R\u00f6misches Reich\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Heiliges_R%C3%B6misches_Reich\">Deutschen Reiches<\/a> breitete sich der Fasan im 15. Jahrhundert in <a title=\"Tirol\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tirol\">Tirol<\/a> und <a title=\"Sachsen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sachsen\">Sachsen<\/a> aus. Diese und andere Ausbreitungen des Verbreitungsgebietes gehen auf Auswilderung von Fasanen zur\u00fcck. So setzte der <a title=\"Kurf\u00fcrst\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kurf%C3%BCrst\">Kurf\u00fcrst<\/a> <a title=\"Friedrich III. (Sachsen)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Friedrich_III._%28Sachsen%29\">Friedrich der Weise<\/a> um 1500 200 Fasane in Sachsen aus. Im 16. Jahrhundert besiedelte die Art <a title=\"K\u00f6nigreich Ungarn\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/K%C3%B6nigreich_Ungarn\">Ungarn<\/a>, <a title=\"Hessen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hessen\">Hessen<\/a>, die <a title=\"Steiermark\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Steiermark\">Steiermark<\/a> und <a title=\"Schlesien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schlesien\">Schlesien<\/a> und im Laufe des 17. Jahrhunderts wurde er auch in <a title=\"Mecklenburg\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mecklenburg\">Mecklenburg<\/a>, <a title=\"Herzogtum Braunschweig-L\u00fcneburg\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Herzogtum_Braunschweig-L%C3%BCneburg\">Braunschweig<\/a>, im <a class=\"mw-redirect\" title=\"Aargau\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Aargau\">Aargau<\/a>, in <a title=\"Salzburg\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Salzburg\">Salzburg<\/a> und in <a title=\"Kurf\u00fcrstentum Braunschweig-L\u00fcneburg\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kurf%C3%BCrstentum_Braunschweig-L%C3%BCneburg\">Hannover<\/a> ans\u00e4ssig. Auch auf verschiedenen Inseln wurden im ausgehenden Mittelalter und in der <a title=\"Fr\u00fche Neuzeit\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Fr%C3%BChe_Neuzeit\">Fr\u00fchen Neuzeit<\/a> erfolgreich Fasanen ausgesetzt, so auf <a title=\"St. Helena (Insel)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/St._Helena_%28Insel%29\">St. Helena<\/a> 1513 und auf <a title=\"Madeira\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Madeira\">Madeira<\/a> 1667. <a title=\"Belgien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Belgien\">Belgien<\/a> und <a title=\"Holstein\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Holstein\">Holstein<\/a> wurden vermutlich Mitte des 18. Jahrhunderts besiedelt, f\u00fcr Pommern ist das 19. Jahrhundert und f\u00fcr die <a title=\"Ostfriesische Inseln\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ostfriesische_Inseln\">Ostfriesischen Inseln<\/a> das Ende desselbigen best\u00e4tigt.<\/p>\n<p>Anfang des 20. Jahrhunderts war der Fasan auch in gro\u00dfen Teilen Nordeuropas, Nordamerikas, auf <a title=\"Zypern\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Zypern\">Zypern<\/a>, den <a title=\"Nordfriesische Inseln\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nordfriesische_Inseln\">Nordfriesischen Inseln<\/a>, Neuseeland und Teilen Australiens eingef\u00fchrt.<\/p>\n<p>In Japan wurde die Unterart <em>Ph. c. karpowi<\/em> vor dem 17. Jahrhundert auf <a title=\"Tsushima (Insel)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tsushima_%28Insel%29\">Tsushima<\/a> eingef\u00fchrt, aber erst ab 1925 auf Hokkaido.<\/p>\n<h3><span id=\"Mythologie_und_Kulturgeschichte\" class=\"mw-headline\">Mythologie und Kulturgeschichte<\/span><\/h3>\n<p>Der Name des Fasans stammt aus der altgriechischen <a title=\"Argonautensage\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Argonautensage\">Argonautensage<\/a>. Wie <a title=\"Agatharchides\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Agatharchides\">Agatharchides<\/a> und sp\u00e4ter <a title=\"Martial\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Martial\">Martial<\/a> berichten, fangen <a class=\"mw-redirect\" title=\"Jason\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Jason\">Jason<\/a> und seine Mitstreiter am Fluss <a title=\"Rioni\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rioni\">Phasis<\/a> pr\u00e4chtige bunte H\u00fchnerv\u00f6gel. Nach dem damaligen Namen der Landschaft \u2013 <a title=\"Kolchis\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kolchis\">Kolchis<\/a> \u2013 w\u00e4hlte Linn\u00e9 <em>colchicus<\/em> als <a title=\"Epitheton\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Epitheton\">Artepitheton<\/a>.<\/p>\n<p>Auch sonst gibt es bei den Griechen einige Erw\u00e4hnungen: <a title=\"Aristophanes\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Aristophanes\">Aristophanes<\/a> verspottet in einer seiner Schriften einen Fasanenz\u00fcchter namens Leogoras, und <a title=\"Aristoteles\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Aristoteles\">Aristoteles<\/a> erw\u00e4hnt das Sandbaden des Fasans gegen L\u00e4use. Bei den R\u00f6mern schreibt <a title=\"Plinius der \u00c4ltere\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Plinius_der_%C3%84ltere\">Plinius<\/a> \u00fcber die Federohren des Fasans, <a title=\"Seneca\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Seneca\">Seneca<\/a> nutzt ihn in seinen \u201eDialogen\u201c als Symbol f\u00fcr Tafelluxus. <a class=\"mw-redirect\" title=\"Galenus\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Galenus\">Galenus<\/a> beschreibt Fleisch und Eier als bek\u00f6mmlich. Aus der Antike sind zudem \u00fcber 100 farbige Mosaike bekannt, die die Art zeigen.<\/p>\n<p>Im Mittelalter galt der Fasan als Inbegriff der Luxusspeisen und der Schwelgerei, er spielte aber auch in der Volksmedizin eine Rolle, wo Blut, Fett, Galle und Kot sowie als R\u00e4uchermittel die Federn Verwendung fanden. In Pesttraktaten wurde der Verzehr gegen Fieber und <a title=\"Pest\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Pest\">Pest<\/a> empfohlen. In mittelalterlichen Buchmalereien tritt der Fasan lediglich als dekoratives Element in Erscheinung. In einer griechischen Rezension des <a title=\"Physiologus\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Physiologus\">Physiologus<\/a> wird er jedoch aufgrund der Tatsache, dass Hennen den J\u00e4ger von ihren K\u00fcken fortlocken, als Sinnbild des Teufels angesehen.<\/p>\n<p>In der Symbolik der bildenden Kunst sp\u00e4terer Jahrhunderte ersetzt der Fasan oft den <a title=\"Asiatische Pfauen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Asiatische_Pfauen\">Pfau<\/a> und steht dann entsprechend als Symbol der Auferstehung (<a title=\"Ph\u00f6nix (Mythologie)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ph%C3%B6nix_%28Mythologie%29\">Ph\u00f6nix<\/a>), f\u00fcr die G\u00f6ttin <a title=\"Hera\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hera\">Hera<\/a>, als Symbol der Liebe, der <a title=\"Wollust\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wollust\">Wollust<\/a> oder des <a title=\"Hochmut\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hochmut\">Hochmuts<\/a>. Besonders Fasanenpasteten wurden als <a title=\"Allegorie\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Allegorie\">Allegorie<\/a> der <a title=\"Hochmut\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hochmut\">Superbia<\/a> und der <a title=\"V\u00f6llerei\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/V%C3%B6llerei\">Gula<\/a> abgebildet \u2013 ab dem 15. Jahrhundert wurde der gebratene Fasan oft im vollen Gefieder serviert. Einzige eigenst\u00e4ndige Bedeutung in der <a title=\"Ikonografie\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ikonografie\">Ikonografie<\/a> hat der vom Habicht verfolgte Fasan als Sinnbild der verfolgten Seele. Sp\u00e4ter ist der Fasan ein beliebtes Motiv in Jagdstillleben und Landschaftsgem\u00e4lden.<\/p>\n<p>In seiner ostasiatischen Heimat spielt der Fasan eine bedeutende Rolle in Symbolik und Volksaberglauben. In China steht er f\u00fcr Licht, Wohlstand, Gl\u00fcck und Sch\u00f6nheit, in Japan f\u00fcr Schutz, Mutterliebe und Tugend. Lie\u00df der Fasan nicht zu Anfang des 12. Monats seinen Revierruf h\u00f6ren, war das ein Zeichen f\u00fcr die Ankunft einer gro\u00dfen Flut, hatte er zur Mitte desselben noch nicht gerufen, dann w\u00fcrden die Frauen unsittlich und w\u00fcrden \u2013&nbsp;teils als Fasanengeister in Menschengestalt&nbsp;\u2013 die M\u00e4nner verf\u00fchren. Ein altes Brettspiel l\u00e4sst den Fasan zum Gegner der Eule werden. Auch in der Mythologie taucht der Fasan h\u00e4ufig auf. So ist einer der drei Begleiter der <a title=\"N\u00fcwa\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/N%C3%BCwa\">N\u00fcwa<\/a> ein neunk\u00f6pfiger Fasan, und der <a title=\"Fenghuang\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Fenghuang\">Fenghuang<\/a>, eine Art Ph\u00f6nix, hat einen Fasanenkopf.<\/p>\n<p>Da sich der Fasan in der Kulturlandschaft der gem\u00e4\u00dfigten Breiten verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig gut h\u00e4lt, sein Sozial- und Fortpflanzungsverhalten f\u00fcr einen st\u00e4ndigen \u201e\u00dcberschuss\u201c nichtterritorialer H\u00e4hne sorgt und die Reproduktionsf\u00e4higkeit recht hoch ist, ist er ein Jagdwild, das sich intensiv bewirtschaften l\u00e4sst.Zudem ist die Art kulinarisch attraktiv, und J\u00e4ger sch\u00e4tzen, dass die aufgescheuchten V\u00f6gel recht hoch auffliegen, was sie f\u00fcr die Schie\u00dfjagd pr\u00e4destiniert.<\/p>\n<p>Noch bis 1900 geh\u00f6rte der Fasan in Deutschland zum <a class=\"mw-redirect\" title=\"Hochwild\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hochwild\">Hochwild<\/a>, und in vorigen Jahrhunderten war die Jagd vielerorts den Landesherren vorbehalten. Wildbann und spezielle Jagdgesetze sind seit dem 13. Jahrhundert nachweisbar, und Wilderei wie die Entnahme von Eiern wurden bis in die Neuzeit mit hohen (Geld-)Strafen belegt. Im Mittelalter wurde der Fasan mit Netzen, Fangschlingen, Armbrust und Bogen bejagt. Bedeutender war aber die <a title=\"Beizjagd\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Beizjagd\">Beizjagd<\/a> mit dem <a title=\"Habicht\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Habicht\">Habicht<\/a> und gr\u00f6\u00dferen Falkenarten. Im 18. Jahrhundert nutzte man zum Aufst\u00f6bern einen Hund (\u201eFasanenbeller\u201c) und schoss den Vogel vom Baum, wenn dieser dort landete. Eine Variante war es, nachts im Mondlicht oder mit Unterst\u00fctzung von Blendlaternen die Fasanen am Schlafplatz zu erlegen. Zudem wurden Fasanen mit Steckgarnen, in Treibnetzen und Schlingen gefangen.<\/p>\n<p>Seit Ende des 18. Jahrhunderts wurde durch die Verbesserung der Jagdwaffen, die Entwicklung von Schroten und die Dressur von <a title=\"Vorstehhund\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Vorstehhund\">Vorstehhunden<\/a> die Schie\u00dfjagd verbreiteter und verdr\u00e4ngte im Laufe des 19. Jahrhunderts andere Formen der Jagd auf Niederwild, die man nun als nicht mehr <a title=\"Waidgerechtigkeit\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Waidgerechtigkeit\">waidgerecht<\/a> ansah. Heute wird der Fasan daher haupts\u00e4chlich suchend und <a title=\"Buschieren\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Buschieren\">buschierend<\/a> in Einzeljagd oder in Gesellschaftstreibjagden bejagt. Letztere werden in gro\u00dfem Umfang in <a title=\"Tschechien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tschechien\">Tschechien<\/a>, in der <a title=\"Slowakei\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Slowakei\">Slowakei<\/a>, in <a title=\"Ungarn\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ungarn\">Ungarn<\/a>, <a title=\"England\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/England\">England<\/a> und auch <a title=\"D\u00e4nemark\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/D%C3%A4nemark\">D\u00e4nemark<\/a> angeboten, wo es G\u00fcter gibt, die ganz auf Fasanenjagd ausgerichtet sind und vorwiegend davon leben. Hier sind <a title=\"Jagdstrecke\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Jagdstrecke\">Tagesstrecken<\/a> von 500 bis 800 V\u00f6geln durchaus nicht ungew\u00f6hnlich.<\/p>\n<p>Die Jagdzeit liegt im Herbst und im Winter. In Deutschland beginnt sie gem\u00e4\u00df <span class=\"plainlinks-print\"><a class=\"external text\" href=\"http:\/\/www.gesetze-im-internet.de\/jagdzeitv_1977\/__1.html\" rel=\"nofollow\">\u00a7&nbsp;1<\/a><\/span> <a class=\"new\" title=\"Bundesjagdzeitenverordnung (Seite nicht vorhanden)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?title=Bundesjagdzeitenverordnung&amp;action=edit&amp;redlink=1\">Bundesjagdzeitenverordnung<\/a> am 1. Oktober und endet am 15. Januar, einzelne Bundesl\u00e4nder haben jedoch k\u00fcrzere Jagdzeiten. Es werden vorwiegend H\u00e4hne bejagt, um ein Geschlechterverh\u00e4ltnis um 1:5 zu erhalten. Wenn Hennen geschossen werden, dann meist \u00e4ltere Tiere.<\/p>\n<h3><span id=\"Hege_und_Aussetzung\" class=\"mw-headline\">Hege und Aussetzung<\/span><\/h3>\n<p>Wenn sich auch freilebende Populationen des Fasans recht gut in der Kulturlandschaft Europas und Nordamerikas halten, sind doch meist Hegema\u00dfnahmen und Aussetzungen erforderlich, um den Bestand auf Dauer aufrechtzuerhalten. Fasanenh\u00f6fe, die die Aufzucht f\u00fcr gezielte Aussetzungen in gro\u00dfem Ma\u00dfstab betrieben, sind seit dem ausgehenden Mittelalter belegt.<\/p>\n<p>Man unterscheidet zwischen Zuchtfasanerien, die in gro\u00dfen Ausma\u00dfen und unter k\u00fcnstlichen Bedingungen Eier und Jungv\u00f6gel produzieren, und Wildfasanerien, in denen unter teils erheblichem Aufwand Eier von H\u00fchnern oder Puten ausgebr\u00fctet und die Jungv\u00f6gel in m\u00f6glichst nat\u00fcrlicher Umgebung aufgezogen werden.Die ausgesetzten Fasanenbest\u00e4nde werden dann durch weitere Hegema\u00dfnahmen wie Winterf\u00fctterung mit Getreide und anderer pflanzlicher Nahrung oder der Anlage von Wild\u00e4ckern unterst\u00fctzt. Letztere gew\u00e4hrleisten in der intensiv bewirtschafteten Kulturlandschaft ein insektizidfreies Nahrungsangebot f\u00fcr die K\u00fcken und bieten zudem Deckung und Brutm\u00f6glichkeiten. Als bedenklich gilt die Verfolgung und Bejagung nat\u00fcrlicher Beutegreifer zum Schutz des Fasans, die besonders in den 1960er-Jahren intensiv betrieben wurde und manchmal auch noch heute betrieben wird.<\/p>\n<h3><span id=\"Nutzung\" class=\"mw-headline\">Nutzung<\/span><\/h3>\n<p>Der Fasan wird als delikates <a title=\"Wildgefl\u00fcgel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wildgefl%C3%BCgel\">Wildgefl\u00fcgel<\/a> gesch\u00e4tzt, das zur Jagdsaison auf M\u00e4rkten aber auch ganzj\u00e4hrig in manchen Fleischereien und Feinkostgesch\u00e4ften sowie tiefgefroren in Superm\u00e4rkten angeboten wird. Nicht selten stammen die V\u00f6gel dann aus <a title=\"Intensivtierhaltung\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Intensivtierhaltung\">Intensivtierhaltung<\/a>. Das magere, helle Fleisch frischtoter Fasanen \u00e4hnelt geschmacklich dem H\u00fchnerfleisch, erst wenn der Vogel einige Zeit <a title=\"Abh\u00e4ngen (Zubereitungsart)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Abh%C3%A4ngen_%28Zubereitungsart%29\">abgehangen<\/a> hat, entwickelt es den typischen, milden <a title=\"Hautgout\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hautgout\">Wildgeschmack<\/a>. Der Zeitraum des Abh\u00e4ngens variiert je nach Temperatur, erw\u00fcnschtem Geschmack sowie der Weiterverarbeitung und liegt heute meist zwischen 3 und 7 Tagen, fr\u00fcher bei bis zu 15 Tagen oder l\u00e4nger. Wird das Fleisch gebeizt, ist die Zeit entsprechend k\u00fcrzer. Die Zubereitungsformen und Beilagen sind ebenso vielf\u00e4ltig wie bei anderem Gefl\u00fcgel. Auch die Eier finden bisweilen in der K\u00fcche Verwendung.<\/p>\n<p>Fasanenfedern waren zu allen Zeiten und in vielen Kulturen Bestandteil der Mode als Hutschmuck, <a class=\"mw-redirect\" title=\"Helmzier\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Helmzier\">Helmzier<\/a>, als Accessoire an Trachten, Uniformen und Kost\u00fcmen oder in F\u00e4chern und Wedeln.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>foto:Mihai Baciu<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Fasan (Phasianus colchicus) ist eine Vogelart aus der Ordnung der H\u00fchnerv\u00f6gel. Wie bei anderen Fasanenartigen f\u00e4llt der Hahn durch sein farbenpr\u00e4chtiges Gefieder und seine stark verl\u00e4ngerten Schwanzfedern auf. Hennen zeigen eine br\u00e4unliche Tarnf\u00e4rbung. Der Ruf des Hahns ist ein lautes, charakteristisches und oft gereihtes g\u00f6-g\u00f6ck. 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