{"id":3433,"date":"2013-12-18T20:07:28","date_gmt":"2013-12-18T18:07:28","guid":{"rendered":"http:\/\/wildtravel.ro\/bird\/kornweihe-circus-cyaneus\/"},"modified":"2013-12-18T20:20:42","modified_gmt":"2013-12-18T18:20:42","slug":"kornweihe-circus-cyaneus","status":"publish","type":"bird","link":"https:\/\/wildtravel.ro\/de\/bird\/kornweihe-circus-cyaneus\/","title":{"rendered":"Kornweihe (Circus cyaneus)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center;\"><strong><br \/><\/strong><\/p>\n<p>Die <strong>Kornweihe<\/strong> (<em>Circus cyaneus<\/em>) ist ein <a class=\"mw-redirect\" title=\"Greifvogel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Greifvogel\">Greifvogel<\/a> aus der <a title=\"Familie (Biologie)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Familie_%28Biologie%29\">Familie<\/a> der <a title=\"Habichtartige\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Habichtartige\">Habichtartigen<\/a> (Accipitridae). Das Verbreitungsgebiet erstreckt sich \u00fcber weite Teile der n\u00f6rdlichen <a title=\"Pal\u00e4arktis\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Pal%C3%A4arktis\">Pal\u00e4arktis<\/a>. Die Art bewohnt gro\u00dffl\u00e4chig offene, m\u00e4\u00dfig feuchte bis trockene Habitate wie die offene <a title=\"Borealer Nadelwald\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Borealer_Nadelwald\">Taiga<\/a>, Moore, Heiden, Verlandungszonen und <a title=\"Steppe\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Steppe\">Steppen<\/a>, regional auch junge Nadelholzaufforstungen und landwirtschaftlich genutzte Fl\u00e4chen.<\/p>\n<p>Kornweihen sind je nach geografischer Verbreitung <a title=\"Standvogel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Standvogel\">Standv\u00f6gel<\/a> bis <a title=\"Langstreckenzieher\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Langstreckenzieher\">Langstreckenzieher<\/a>, sie \u00fcberwintern in Mittel- und S\u00fcdeuropa, im <a title=\"Naher Osten\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Naher_Osten\">Nahen<\/a> und <a title=\"Mittlerer Osten\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mittlerer_Osten\">Mittleren Osten<\/a> sowie im s\u00fcdlichen Ostasien. Im mitteleurop\u00e4ischen Binnenland ist die Art durch Lebensraumzerst\u00f6rung weitgehend ausgestorben, weltweit ist die Art jedoch ungef\u00e4hrdet.<\/p>\n<p>Kornweihen sind mittelgro\u00dfe, aber relativ schlanke und leichte Greifv\u00f6gel. Im Flug sind die Fl\u00fcgel an der Basis recht breit, die Fl\u00fcgelspitze wird von vier Handschwingenspitzen gebildet und ist daher recht rund. Die K\u00f6rperl\u00e4nge betr\u00e4gt 42\u201355&nbsp;cm, die <a title=\"Fl\u00fcgelspannweite\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Fl%C3%BCgelspannweite\">Fl\u00fcgelspannweite<\/a> 97\u2013118&nbsp;cm. Wie viele Arten der Gattung <em>Circus<\/em> zeigt auch die Kornweihe einen starken <a class=\"mw-redirect\" title=\"Geschlechtsdimorphismus\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Geschlechtsdimorphismus\">Geschlechtsdimorphismus<\/a> bez\u00fcglich Gr\u00f6\u00dfe und F\u00e4rbung. <a title=\"Adult\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Adult\">Adulte<\/a> M\u00e4nnchen aus Europa wiegen 300\u2013400&nbsp;g und damit weniger als eine <a title=\"Ringeltaube\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ringeltaube\">Ringeltaube<\/a>. Sie haben eine <a title=\"Fl\u00fcgell\u00e4nge\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Fl%C3%BCgell%C3%A4nge\">Fl\u00fcgell\u00e4nge<\/a> von 330\u2013362&nbsp;mm, im Mittel 340,5&nbsp;mm. Die deutlich gr\u00f6\u00dferen und schwereren Weibchen erreichen ein Gewicht von 370\u2013708&nbsp;g und eine Fl\u00fcgell\u00e4nge von 338\u2013402&nbsp;mm, im Mittel 373&nbsp;mm.<\/p>\n<p>Bei <a title=\"Adult\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Adult\">adulten<\/a> M\u00e4nnchen sind Kopf und Hals, Oberseite des Rumpfes, die Oberfl\u00fcgeldecken, die Oberseite der <a title=\"Armschwinge\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Armschwinge\">Armschwingen<\/a> und der inneren <a title=\"Handschwinge\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Handschwinge\">Handschwingen<\/a> sowie die Schwanzoberseite einfarbig blau-grau, der <a title=\"B\u00fcrzel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/B%C3%BCrzel\">B\u00fcrzel<\/a> ist wei\u00df. Die mittleren und \u00e4u\u00dferen Handschwingen sind ober- wie unterseits scharf abgesetzt einfarbig schwarz. Die gesamte \u00fcbrige Unterseite ist bis auf die dunkelgraue Endbinde der Arm- und der inneren Handschwingen einfarbig wei\u00df. Der blaugraue Hals ist von der wei\u00dfen Unterseite scharf abgesetzt.<\/p>\n<p>Adulte Weibchen sind auf Oberkopf, Hinterhals, R\u00fccken und Oberfl\u00fcgeldecken einfarbig mittelbraun, die kleinen Armdecken sind in der Fl\u00fcgelmitte etwas aufgehellt. Die Schwingen sind oberseits auf graubr\u00e4unlichem Grund schw\u00e4rzlich geb\u00e4ndert und zeigen auch eine schw\u00e4rzliche Spitze. Der <a title=\"B\u00fcrzel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/B%C3%BCrzel\">B\u00fcrzel<\/a> ist deutlich kontrastierend wei\u00df. Die Steuerfedern sind auf hellbraunem Grund schwarz geb\u00e4ndert und zeigen eine breite schwarze Endbinde. Die Unterseite ist insgesamt heller. Hals, Rumpf und die Unterfl\u00fcgeldecken sind auf gelblich wei\u00dfem Grund kr\u00e4ftig braun gestrichelt, die Strichelung wird zum Unterbauch hin schw\u00e4cher. Die Unterseiten von Schwingen und Steuerfedern sind auf hellgrauem Grund breit dunkelbraun bis schwarz geb\u00e4ndert und zeigen eine breite dunkle Endbinde. Der Kopf zeigt einen schmalen dunklen Augenstreif, der ober- und unterhalb des Auges eher undeutlich und schmal wei\u00dflich eingefasst ist. Ein Gesichtsschleier ist ausgepr\u00e4gt und zum Hals hin deutlich schmal wei\u00dflich begrenzt. Das breite Wangenband ist wie die \u00fcbrige Oberseite mittelbraun und farblich kaum kontrastierend.<\/p>\n<p>V\u00f6gel im <a title=\"Juvenil\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Juvenil\">Jugendkleid<\/a> sind oberseits \u00e4hnlich wie adulte Weibchen gef\u00e4rbt, jedoch mehr dunkelbraun. Bei ihnen sind die Armschwingen fast einfarbig dunkel graubraun. Au\u00dferdem sind die gro\u00dfen Oberfl\u00fcgeldecken hell gerandet. Die Kehle, die gesamte Rumpfunterseite einschlie\u00dflich der Beinbefiederung und der Unterschwanzdecken sowie die Unterfl\u00fcgeldecken sind mehr beigebraun, die Strichelung des Rumpfes ist weitgehend auf Brust und Oberbauch beschr\u00e4nkt. Die dunkleren Armschwingen bilden unterseits einen deutlichen Kontrast zu den helleren Handschwingen.<\/p>\n<p>Das erste Dunenkleid ist wei\u00df, das zweite ist oberseits hellrostr\u00f6tlich oder blassbeige, an den Flanken heller und auf der Unterseite wei\u00df. Die Schnabelkante, die Beine sowie die Wachshaut und die Krallen sind beim Schlupf rosa. Der Schnabel ist schwarz. Bei heranwachsenden Dunenk\u00fcken f\u00e4rben sich die Wachshaut und die Beine allm\u00e4hlich gelb, die Krallen schwarz.<\/p>\n<p>Die <a title=\"Iris (Auge)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Iris_%28Auge%29\">Iris<\/a> ist bei adulten V\u00f6geln beider Geschlechter gelb. \u00c4ltere Nestlinge haben eine dunkle Iris, die bei M\u00e4nnchen noch vor dem Ausfliegen zu Grau umf\u00e4rbt und bis zum Herbst zu Gelb. Weibchen haben beim Ausfliegen eine dunkelbraune Iris; diese Farbe wird bis zum 2. oder 3. Kalenderjahr beibehalten. Etwa bis zum 4. oder 5. Kalenderjahr wird die Iris <a title=\"Bernstein\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bernstein\">bernsteinfarben<\/a> und ist erst etwa ab dem 7. Kalenderjahr leuchtend gelb. <a title=\"Wachshaut\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wachshaut\">Wachshaut<\/a> und Beine sind in allen Kleidern gelb, der Schnabel und die Krallen schwarz.<\/p>\n<h2><span id=\"Laut.C3.A4u.C3.9Ferungen\" class=\"mw-headline\">Laut\u00e4u\u00dferungen<\/span><\/h2>\n<p>Die Balzrufe des M\u00e4nnchens bestehen aus schnell gereihten, abgehackten Rufen, die mit \u201etschuk-uk-uk-uk-uk\u201c oder \u201etschukukerr-kerruk-tschuckerukeruk\u201c wiedergegeben werden k\u00f6nnen. Bei Bedrohung am Nest \u00e4u\u00dfern Weibchen schnelle, zwitschernde, etwa wie \u201etschit-it-it-it-et-it-et-it-et&#8230;\u201c klingende Rufe, die Alarmrufe der M\u00e4nnchen sind etwas tiefer wie \u201etschek-ek-ek-ek\u201c oder \u201ekekekeke&#8230;\u201c. Der von Jungv\u00f6geln beim Betteln st\u00e4ndig genutzte Ruf ist ein d\u00fcnnes \u201epsieh-psieh&#8230;\u201c; \u00e4hnlich, etwa wie \u201epsiih-e\u201c oder \u201ebijuh\u201c, klingt auch der Bettelruf der Weibchen.<\/p>\n<h2><span id=\"Verbreitung_und_Lebensraum\" class=\"mw-headline\">Verbreitung und Lebensraum<\/span><\/h2>\n<div class=\"thumb tright\">\n<div class=\"thumbinner\" style=\"width: 222px;\"><a class=\"image\" href=\"http:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File:Circus_cyaneus_breeding_area.png\"><img decoding=\"async\" class=\"thumbimage\" src=\"http:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/thumb\/3\/31\/Circus_cyaneus_breeding_area.png\/220px-Circus_cyaneus_breeding_area.png\" alt=\"\" width=\"220\" height=\"136\" \/><\/a><\/p>\n<div class=\"thumbcaption\">\n<div class=\"magnify\"><a class=\"internal\" title=\"vergr\u00f6\u00dfern und Informationen zum Bild anzeigen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Datei:Circus_cyaneus_breeding_area.png\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/bits.wikimedia.org\/static-1.23wmf6\/skins\/common\/images\/magnify-clip.png\" alt=\"\" width=\"15\" height=\"11\" \/><\/a><\/div>\n<p>Verbreitung der Kornweihe (gr\u00fcn = Brutgebiet, blau = Vorkommen nur im Winter)<\/p><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>Das Verbreitungsgebiet der Kornweihe umfasst weite Teile der n\u00f6rdlichen <a title=\"Pal\u00e4arktis\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Pal%C3%A4arktis\">Pal\u00e4arktis<\/a>. Es erstreckt sich in West-Ost-Richtung von Irland und Nordwestspanien bis <a title=\"Kamtschatka\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kamtschatka\">Kamtschatka<\/a>, in Nord-S\u00fcd-Richtung im westlichen Europa etwa vom <a title=\"Polarkreis\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Polarkreis\">Polarkreis<\/a> bis Nordwestspanien, weiter \u00f6stlich nach S\u00fcden bis in das s\u00fcdliche Polen, in die s\u00fcdliche <a title=\"Ukraine\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ukraine\">Ukraine<\/a>, in den Norden <a title=\"Kasachstan\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kasachstan\">Kasachstans<\/a> und der Mongolei und Nordostchina. In Mitteleuropa war die Verbreitung wohl schon immer weitgehend auf das mitteleurop\u00e4ische Tiefland zwischen Belgien und Polen beschr\u00e4nkt. Vorkommen s\u00fcdlich der Mittelgebirge gab und gibt es in Deutschland nur vereinzelt und in \u00d6sterreich ausnahmsweise jeweils in m\u00e4usereichen Jahren; in der Schweiz fehlt die Kornweihe als Brutvogel.<\/p>\n<p>Die Art bewohnt gro\u00dffl\u00e4chig offene, feuchte bis trockene Habitate wie die offene Taiga, Moore, Heiden, Verlandungszonen und Steppen, regional auch junge Nadelholzaufforstungen und vor allem in S\u00fcdwesteuropa auch Getreide\u00e4cker. Die Bruthabitate k\u00f6nnen auch regional stark variieren. Zum Beispiel lagen in einem niederl\u00e4ndischen Moorgebiet 23 von 38 Brutpl\u00e4tzen in etwa zur H\u00e4lfte bereits bewaldeten Verlandungszonen, weitere 11 auf kleinen Lichtungen im bereits geschlossenen Feucht- oder Nasswald und nur 4 in offeneren Habitaten, die von Schilf, <a title=\"Blaues Pfeifengras\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Blaues_Pfeifengras\">Blauem Pfeifengras<\/a> und <em><a title=\"Rubus\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rubus\">Rubus<\/a><\/em>-Geb\u00fcsch gepr\u00e4gt waren. Im Binnenland Niedersachsens wurden zwischen 1976 und 1985 27 Brutpl\u00e4tze bekannt, von diesen befanden sich 6 in <a class=\"mw-redirect\" title=\"Niedermoor\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Niedermoor\">Niedermooren<\/a>, S\u00fcmpfen oder feuchtem Gr\u00fcnland, 17 in <a title=\"Regenmoor\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Regenmoor\">Hoch-<\/a> oder \u00dcbergangsmooren, einer in einer <em><a class=\"mw-redirect\" title=\"Calluna\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Calluna\">Calluna<\/a><\/em>&#8211;<a title=\"Heide (Landschaft)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Heide_%28Landschaft%29\">Heide<\/a> und 3 in Wintergetreide. Auf den Inseln vor der Nordseek\u00fcste Niedersachsens und Schleswig-Holsteins br\u00fcten Kornweihen heute \u00fcberwiegend in nassen D\u00fcnent\u00e4lern mit vereinzelten <a title=\"R\u00f6hricht\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/R%C3%B6hricht\">R\u00f6hrichten<\/a>, <a title=\"Kriech-Weide\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kriech-Weide\">Kriech-Weiden<\/a> und l\u00fcckigem Aufwuchs von <a title=\"Birken\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Birken\">Birken<\/a>.<\/p>\n<h2><span id=\"Systematik\" class=\"mw-headline\">Systematik<\/span><\/h2>\n<p>F\u00fcr die Pal\u00e4arktis werden keine Unterarten anerkannt. Die einzigen Weihen Nordamerikas wurden fr\u00fcher als Unterart der Kornweihe betrachtet, werden heute aber teilweise als eigene Art <em>Circus hudsonicus<\/em> (<a title=\"Hudsonweihe\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hudsonweihe\">Hudsonweihe<\/a>) abgetrennt. Diese Abtrennung wird jedoch nicht allgemein akzeptiert, auch das <a class=\"mw-redirect\" title=\"International Ornithological Committee\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/International_Ornithological_Committee\">International Ornithological Committee<\/a> lehnt sie bisher ab. Nach molekulargenetischen Untersuchungen sind die genetischen Unterschiede zwischen Korn- und Hudsonweihe sehr gering, auch A. Kocum sieht daher auf dieser Basis keine Grundlage f\u00fcr eine eindeutige Entscheidung f\u00fcr oder gegen den Artstatus der Hudsonweihe.<\/p>\n<p>Das <a title=\"Epitheton\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Epitheton\">Artepitheton<\/a> \u201e<em>cyaneus<\/em>\u201c stammt aus dem <a class=\"mw-redirect\" title=\"Altgriechisch\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Altgriechisch\">Altgriechischen<\/a> und bedeutet stahlblau. Es bezieht sich auf die Farbe des M\u00e4nnchens.<\/p>\n<h2><span id=\"Jagdweise_und_Ern.C3.A4hrung\" class=\"mw-headline\">Jagdweise und Ern\u00e4hrung<\/span><\/h2>\n<p>Wie andere <a title=\"Weihen (Gattung)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Weihen_%28Gattung%29\">Weihen<\/a> jagen Kornweihen \u00fcber offenem Gel\u00e4nde \u00fcberwiegend im niedrigen, hin und her schwenkenden, gaukelnden <a title=\"Gaukelflug\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gaukelflug\">Suchflug<\/a> mit leicht nach oben gehaltenen Fl\u00fcgeln. Die Beute wird dabei am Boden aus kurzer Distanz \u00fcberrascht und gegriffen. Seltener jagt die Art auch vom Ansitz aus und vor allem bei der Jagd auf V\u00f6gel auch mit direkten Anfl\u00fcgen. Die Nahrung besteht fast ausschlie\u00dflich aus <a title=\"S\u00e4ugetiere\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/S%C3%A4ugetiere\">S\u00e4ugetieren<\/a> bis zur Gr\u00f6\u00dfe junger <a title=\"Echte Hasen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Echte_Hasen\">Hasen<\/a> und Kaninchen und V\u00f6geln etwa bis zur etwa Gr\u00f6\u00dfe eines <a title=\"Alpenschneehuhn\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Alpenschneehuhn\">Alpenschneehuhns<\/a>. Andere kleine Wirbeltiere wie <a class=\"mw-redirect\" title=\"Eidechsen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Eidechsen\">Eidechsen<\/a>, Schlangen oder Fische wurden in Europa ebenso wie Insekten nur selten als Beute nachgewiesen. Hauptnahrung sind im Sommer wie im Winterquartier meist <a title=\"W\u00fchlm\u00e4use\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/W%C3%BChlm%C3%A4use\">W\u00fchlm\u00e4use<\/a> und, vor allem wenn diese selten sind, kleine <a title=\"Singv\u00f6gel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Singv%C3%B6gel\">Singv\u00f6gel<\/a>.<\/p>\n<h2><span id=\"Fortpflanzung_und_Alter\" class=\"mw-headline\">Fortpflanzung und Alter<\/span><\/h2>\n<p>Die Art br\u00fctet meist einzeln, bei hoher Dichte und gutem Nahrungsangebot kommt es jedoch zur Bildung lockerer Kolonien. Mehrfach wurde auch beobachtet, dass sich einzelne Paare in der N\u00e4he gruppenweise br\u00fctender Wiesenweihen etablierten. Kornweihen f\u00fchren meist eine <a class=\"mw-redirect\" title=\"Monogam\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Monogam\">monogame<\/a> Saisonehe. In erster Linie \u00e4ltere und erfahrene M\u00e4nnchen sind jedoch vor allem bei h\u00f6herer Siedlungsdichte h\u00e4ufig <a class=\"mw-redirect\" title=\"Bigynie\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bigynie#Polygynie_in_der_Tierwelt\">bi-<\/a> oder <a title=\"Polygynie\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Polygynie#Polygynie_in_der_Tierwelt\">polygyn<\/a>, also mit zwei oder mehr Weibchen verpaart. Maximal wurden sieben Weibchen bei einem M\u00e4nnchen nachgewiesen.<\/p>\n<p>Die Balz besteht in erster Linie aus spektakul\u00e4ren Schaufl\u00fcgen des M\u00e4nnchens, selten von beiden Partnern. Das M\u00e4nnchen zeigt Wellenfl\u00fcge in gro\u00dfer H\u00f6he, <a title=\"Looping (Kunstflug)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Looping_%28Kunstflug%29\">Loopings<\/a>, Sturzfl\u00fcge mit schraubigen Drehungen und pl\u00f6tzliche Wendungen; dabei ruft es h\u00e4ufig. Diese Balzfl\u00fcge werden vom Weibchen meist in niedrigerer H\u00f6he begleitet oder sitzend verfolgt. Zur Balz geh\u00f6ren au\u00dferdem Scheinangriffe des M\u00e4nnchens auf das Weibchen, zu deren Abwehr sich das Weibchen auf den R\u00fccken wirft, sowie gemeinsames Gleiten und Kreisen. H\u00e4ufig hat das M\u00e4nnchen bei diesen Balzfl\u00fcgen Beute dabei, die es im Anschluss an das Weibchen \u00fcbergibt, worauf dann die Paarung folgt.<\/p>\n<p>Die Art ist wie die meisten Weihen Bodenbr\u00fcter. Das Nest steht meist direkt auf dem Boden auf trockenem bis sumpfigem Untergrund in dichter Vegetation. Auffallend ist bei der Art das oftmals ausgepr\u00e4gte Festhalten an einem bestimmten Brutplatz.<\/p>\n<p>Das auf trockenem Untergrund oft nur 5 cm hohe, auf nassem Untergrund aber bis 30 cm hohe Nest wird au\u00dfen aus Zweigen, nach innen aus feinerem Pflanzenmaterial wie trockenem Gras, Schilf, Heidekraut oder d\u00fcnnen \u00c4stchen gebaut. Der Au\u00dfendurchmesser betr\u00e4gt meist 40\u201345&nbsp;cm, maximal bis 65&nbsp;cm. Der Legebeginn variiert je nach geografischer Verbreitung, erfolgt in Europa aber recht einheitlich fr\u00fchestens Mitte April, im Mittel meist Anfang Mai bis Anfang Juni, sp\u00e4testens Ende Juni bis Anfang Juli. Das Gelege besteht aus 2\u20137, meist 4\u20136 Eiern. Die Eier sind meist reinwei\u00df, nur gelegentlich rotbraun gefleckt. Eier aus Deutschland ma\u00dfen im Mittel 45,3 \u00d7 35,5&nbsp;mm, von den <a class=\"mw-redirect\" title=\"Orkney-Inseln\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Orkney-Inseln\">Orkney-Inseln<\/a> im Mittel 46,3 \u00d7 34,6&nbsp;mm. Die Brutdauer betr\u00e4gt 29\u201330 Tage, die Nestlingszeit 31\u201342 Tage.<\/p>\n<p>Die Bebr\u00fctung der Eier sowie die F\u00fctterung und Bewachung der Nestlinge erfolgt bis etwa 3 Wochen nach deren Schlupf fast ausschlie\u00dflich durch das Weibchen, das in dieser Zeit vom M\u00e4nnchen mit Nahrung versorgt wird. Danach beginnt das Weibchen wieder zu jagen. Mit 20 Tagen k\u00f6nnen die Nestlinge bereits selbst\u00e4ndig unzerteilte Beute fressen, werden aber auch im Alter von 28 Tagen noch gelegentlich vom Weibchen gef\u00fcttert. Nach dem Ausfliegen werden die Jungv\u00f6gel noch zwei bis drei Wochen lang von den Eltern mit Nahrung versorgt. Kornweihen verteidigen Gelege und Jungv\u00f6gel ausgesprochen vehement, h\u00e4ufig greifen insbesondere die Weibchen auch Menschen in Nestn\u00e4he heftig an und schlagen mit den Krallen blutende Wunden.<\/p>\n<p>Das durch Beringung nachgewiesene Maximalalter betr\u00e4gt 16 Jahre und 5 Monate, eine Reihe weiterer V\u00f6gel wurde 12 bis 14 Jahre alt.<\/p>\n<h2><span id=\"Wanderungen\" class=\"mw-headline\">Wanderungen<\/span><\/h2>\n<p>Kornweihen sind je nach geografischer Verbreitung Standv\u00f6gel bis Langstreckenzieher, sie \u00fcberwintern in Mittel- und S\u00fcdeuropa, in Nordafrika, im <a title=\"Naher Osten\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Naher_Osten\">Nahen<\/a> und <a title=\"Mittlerer Osten\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mittlerer_Osten\">Mittleren Osten<\/a> sowie im s\u00fcdlichen Ostasien. Der Abzug aus den Brutgebieten erfolgt ab August, der Wegzug erreicht in Mitteleuropa meist im Oktober seinen H\u00f6hepunkt und l\u00e4uft im November aus. In Mitteleuropa kann es im Januar und Februar noch zu Winterfluchten kommen. Der Heimzug setzt hier Ende Februar ein und endet im April oder Anfang Mai, die Brutreviere werden in Mittel- und Westeuropa ab Ende M\u00e4rz besetzt.<\/p>\n<h2><span id=\"Bestand_und_Gef.C3.A4hrdung\" class=\"mw-headline\">Bestand und Gef\u00e4hrdung<\/span><\/h2>\n<p>Der Weltbestand wurde 2001 auf etwa 70.000 Brutpaare gesch\u00e4tzt, der Bestand der westlichen <a title=\"Pal\u00e4arktis\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Pal%C3%A4arktis\">Pal\u00e4arktis<\/a> um das Jahr 2000 auf etwa 45.900 Paare. Der Gro\u00dfteil davon lebt in Russland mit allein 20.000\u201340.000 Paaren. Weitere gro\u00dfe Best\u00e4nde haben in Europa Frankreich mit 9700, Finnland mit 1500\u20133500 und Spanien mit 800\u2013860 Paaren. Der Weltbestand gilt laut <a class=\"mw-redirect\" title=\"IUCN\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/IUCN\">IUCN<\/a> als ungef\u00e4hrdet.<\/p>\n<p>In Europa gab es etwa ab Ende des 19. Jahrhunderts infolge der weitgehenden Zerst\u00f6rung der urspr\u00fcnglichen Lebensr\u00e4ume durch Trockenlegung und intensive landwirtschaftliche Nutzung der Niederungen, Moore und Heiden und durch die allgemeine Nutzungsintensivierung der offenen Landschaft drastische Bestandseinbr\u00fcche. W\u00e4hrend sich die Best\u00e4nde in West- und S\u00fcdwesteuropa vor allem nach 1990 stabilisiert und in Gro\u00dfbritannien, Frankreich und Spanien auch deutlich zugenommen haben, ist die Kornweihe im mitteleurop\u00e4ischen Binnenland heute weitgehend ausgestorben. In den Niederlanden und Deutschland konnten sich ab Mitte des 20. Jahrhunderts kleine Populationen auf den Nordseeinseln etablieren und nur dort auch halten, in Polen sind noch kleine Best\u00e4nde in den Flussniederungen vorhanden.<\/p>\n<h3><span id=\"Bestandsentwicklung_in_den_Niederlanden\" class=\"mw-headline\">Bestandsentwicklung in den Niederlanden<\/span><\/h3>\n<p>In den Niederlanden wurden die binnenl\u00e4ndischen Bruthabitate ab etwa 1940 zunehmend zerst\u00f6rt, gleichzeitig wurden ab 1940 jedoch die Nordseeinseln besiedelt. Durch Eindeichungen kam es zwischen 1960 und 1990 zu kurzzeitigen Bestandszunahmen im Bereich der <a title=\"Koog\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Koog\">Polder<\/a>, nach 1990 br\u00fcteten jedoch jeweils \u00fcber 90&nbsp;% des j\u00e4hrlichen Bestandes auf den niederl\u00e4ndischen Nordseeinseln. Die Gr\u00fcnde f\u00fcr die erfolgreiche Besiedlung der Inseln sind unklar. Der Bestand nahm dort vor allem in den 1960er und 1970er Jahren stark zu, ging jedoch ab Mitte der 1990er Jahre auf 95\u2013100 Paare in den Jahren 1998 und 1999 zur\u00fcck. Die Reproduktion und die \u00dcberlebensrate der V\u00f6gel im ersten Lebensjahr verringerte sich in den 90er Jahren deutlich, heute wird die Population daher ohne Zuwanderung von au\u00dfen als nicht mehr \u00fcberlebensf\u00e4hig eingesch\u00e4tzt.<\/p>\n<h3><span id=\"Bestandsentwicklung_in_Deutschland\" class=\"mw-headline\">Bestandsentwicklung in Deutschland<\/span><\/h3>\n<p>In Niedersachsen war die Kornweihe um 1900 ein weit verbreiteter, wenn auch nicht h\u00e4ufiger Brutvogel. Bis Anfang der 1980er Jahre waren die bekannten Brutpl\u00e4tze im Binnenland durch industriellen Torfabbau, Entw\u00e4sserung und Aufforstungen weitgehend zerst\u00f6rt. In den Jahren 1981\u20131985 br\u00fcteten nur noch wenige Paare im Binnenland, 1995 gab es dort nur noch einen Brutplatz. Die friesischen Inseln vor der K\u00fcste Niedersachsens wurden ab 1952 besiedelt. Diese Besiedlung wird in Niedersachsen vor allem auf Landgewinnungsma\u00dfnahmen zur\u00fcckgef\u00fchrt, durch die sich auf den Inseln ganzj\u00e4hrig W\u00fchlmaus- und Kaninchenpopulationen etablieren konnten. In den Jahren 1981-1985 br\u00fcteten bereits j\u00e4hrlich etwa 10\u201320 Paare auf den Inseln, im Jahr 2004 45\u201350 Paare.<\/p>\n<p>In Schleswig-Holstein war die Kornweihe bis Ende der 1980er Jahre unregelm\u00e4\u00dfiger und vereinzelter Brutvogel mit maximal 5 Paaren vor allem im Osten des Bundeslandes. Ab 1989 konnte sich die Art als regelm\u00e4\u00dfiger Brutvogel etablieren und der Bestand nahm sehr langsam zu. Im Jahr 1999 waren es 6 Brutpaare, von denen 4 auf <a title=\"Sylt\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sylt\">Sylt<\/a> und 2 im <a title=\"Speicherkoog Dithmarschen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Speicherkoog_Dithmarschen\">Speicherkoog Dithmarschen<\/a> an der Westk\u00fcste des Landes br\u00fcteten.<\/p>\n<p>In Teilen <a class=\"mw-redirect\" title=\"Land Brandenburg\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Land_Brandenburg\">Brandenburgs<\/a> war die Art um 1900 noch h\u00e4ufiger als die <a title=\"Rohrweihe\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rohrweihe\">Rohrweihe<\/a>. In den Jahren 1969 und 1970 wurde noch ein Restbestand von 45\u201350 Paaren ermittelt, der fast ausschlie\u00dflich in den Verlandungszonen gr\u00f6\u00dferer Seen br\u00fctete. Durch die fast vollst\u00e4ndige Zerst\u00f6rung der Niedermoore in der Umgebung der Bruthabitate nach 1965 starb die Kornweihe aus, die letzte Brut wurde 1993 nachgewiesen.<\/p>\n<p>Im Jahr 2007 gab es in ganz Deutschland wieder 52\u201366 Brutpaare, die fast ausschlie\u00dflich auf den Inseln vor der K\u00fcste Niedersachsens und Schleswig-Holsteins br\u00fcten, der Bestand nimmt hier weiter zu. Die Kornweihe ist in Deutschland im Jahr 2007 in der <a title=\"Rote Liste gef\u00e4hrdeter Arten\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rote_Liste_gef%C3%A4hrdeter_Arten\">Roten Liste<\/a> wegen der Zunahme in Niedersachsen von Kategorie 1 (vom Aussterben bedroht) in Kategorie 2 (stark gef\u00e4hrdet) zur\u00fcckgestuft worden.<\/p>\n<h3><span id=\"Bestandsentwicklung_in_Polen\" class=\"mw-headline\">Bestandsentwicklung in Polen<\/span><\/h3>\n<p>In der polnischen Tiefebene war die Art ebenso wie in Brandenburg im 19. Jahrhundert noch h\u00e4ufiger als die Rohrweihe. Ab Mitte des 19. Jahrhunderts ging der Bestand auch hier drastisch zur\u00fcck. Im Jahr 2003 waren noch kleine Restbest\u00e4nde in den Niederungen von <a title=\"Oder\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Oder\">Oder<\/a> und <a title=\"Warthe\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Warthe\">Warthe<\/a> im Westen sowie an der <a title=\"Biebrza\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Biebrza\">Biebrza<\/a>im Osten des Landes vorhanden, der Gesamtbestand Polens wurde 2003 bei gro\u00dfer Unsicherheit auf noch etwa 30-40 Paare gesch\u00e4tzt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>foto: Mihai Baciu<br \/><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em><br \/><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Kornweihe (Circus cyaneus) ist ein Greifvogel aus der Familie der Habichtartigen (Accipitridae). Das Verbreitungsgebiet erstreckt sich \u00fcber weite Teile der n\u00f6rdlichen Pal\u00e4arktis. 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