{"id":3424,"date":"2013-12-18T18:42:19","date_gmt":"2013-12-18T16:42:19","guid":{"rendered":"http:\/\/wildtravel.ro\/bird\/ringeltaube-columba-palumbus\/"},"modified":"2013-12-18T19:03:41","modified_gmt":"2013-12-18T17:03:41","slug":"ringeltaube-columba-palumbus","status":"publish","type":"bird","link":"https:\/\/wildtravel.ro\/de\/bird\/ringeltaube-columba-palumbus\/","title":{"rendered":"Ringeltaube (Columba palumbus)"},"content":{"rendered":"<p>Die <strong>Ringeltaube<\/strong> (<em>Columba palumbus<\/em>) ist eine <a title=\"V\u00f6gel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/V%C3%B6gel\">Vogel<\/a><a title=\"Art (Biologie)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Art_%28Biologie%29\">art<\/a> aus der <a title=\"Familie (Biologie)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Familie_%28Biologie%29\">Familie<\/a> der <a title=\"Tauben\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tauben\">Tauben<\/a> (Columbidae). Sie ist die gr\u00f6\u00dfte Taubenart Mitteleuropas und hier durch die wei\u00dfen Fl\u00fcgelb\u00e4nder und den wei\u00dfen Halsstreifen kaum zu verwechseln. Sie besiedelt weite Teile der <a class=\"mw-redirect\" title=\"Pal\u00e4arktische Region\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Pal%C3%A4arktische_Region\">Pal\u00e4arktis<\/a> von Nordafrika, Portugal und Irland nach Osten bis Westsibirien und <a title=\"Kaschmir\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kaschmir\">Kaschmir<\/a>. Ringeltauben bewohnen bewaldete Landschaften aller Art, aber auch Alleen, Parks und Friedh\u00f6fe, heute auch bis in die Zentren der St\u00e4dte. Die Ern\u00e4hrung erfolgt wie bei den meisten Arten der Familie fast ausschlie\u00dflich pflanzlich. Die Ringeltaube ist je nach geografischer Verbreitung <a title=\"Standvogel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Standvogel\">Standvogel<\/a>, <a title=\"Teilzieher\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Teilzieher\">Teilzieher<\/a> oder \u00fcberwiegend <a title=\"Kurzstreckenzieher\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kurzstreckenzieher\">Kurzstreckenzieher<\/a> und verbringt den Winter vor allem in West- und S\u00fcdwesteuropa. Die Art ist trotz der starken Bejagung in vielen L\u00e4ndern ein h\u00e4ufiger Brutvogel und in Europa nicht gef\u00e4hrdet.<\/p>\n<p>Ringeltauben sind gro\u00dfe, kr\u00e4ftig gebaute Tauben mit relativ langem Schwanz und recht kleinem Kopf. Mit einer K\u00f6rperl\u00e4nge von 38\u201343&nbsp;cm und einer <a title=\"Fl\u00fcgelspannweite\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Fl%C3%BCgelspannweite\">Fl\u00fcgelspannweite<\/a> von 68\u201377&nbsp;cm sind sie die gr\u00f6\u00dften Tauben Mitteleuropas. Der <a class=\"mw-redirect\" title=\"Geschlechtsdimorphismus\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Geschlechtsdimorphismus\">Geschlechtsdimorphismus<\/a> ist bez\u00fcglich Gr\u00f6\u00dfe und Gewicht schwach ausgepr\u00e4gt, M\u00e4nnchen sind etwas gr\u00f6\u00dfer und schwerer als Weibchen. So hatten frischtote M\u00e4nnchen aus Ostdeutschland eine <a title=\"Fl\u00fcgell\u00e4nge\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Fl%C3%BCgell%C3%A4nge\">Fl\u00fcgell\u00e4nge<\/a> von 240\u2013267&nbsp;mm, im Mittel 254&nbsp;mm; Weibchen erreichten 238\u2013260&nbsp;mm, im Mittel 249&nbsp;mm. Das Gewicht unterliegt saisonalen Schwankungen und ist im Herbst und fr\u00fchen Winter durch die Anlage von Depotfett am h\u00f6chsten. Zum Beispiel wogen in S\u00fcdschweden von August bis September gesammelte <a title=\"Adult\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Adult\">adulte<\/a> M\u00e4nnchen 465\u2013613&nbsp;g, im Mittel 539&nbsp;g; Weibchen wogen 420\u2013600&nbsp;g, im Mittel 498&nbsp;g; von Dezember bis M\u00e4rz dort gesammelte M\u00e4nnchen wogen im Mittel 498&nbsp;g; Weibchen im Mittel 478&nbsp;g.<\/p>\n<p>Bei <a title=\"Adult\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Adult\">adulten<\/a> Ringeltauben der <a class=\"mw-redirect\" title=\"Nominatform\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nominatform\">Nominatform<\/a> sind der vordere R\u00fccken und der Schulterbereich schiefergrau bis graubraun, der \u00fcbrige Rumpf ist oberseits blaugrau. Kropfbereich und Brust sind diffus gr\u00e4ulich weinrot, zum Bauch hin wird die F\u00e4rbung heller und ist vor den Unterschwanzdecken sehr hell grau. Der Kopf ist blaugrau. Auf den Halsseiten und im Nacken befinden sich von oben nach unten ein gr\u00fcnes metallisch schimmerndes Band, dann nur auf den Halsseiten ein wei\u00dfer Fleck und dann wiederum auf Halsseiten und Nacken ein gl\u00e4nzend purpurrotes Band. Die inneren <a title=\"Fl\u00fcgel (Vogel)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Fl%C3%BCgel_%28Vogel%29\">Armdecken<\/a>, die gro\u00dfen <a title=\"Fl\u00fcgel (Vogel)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Fl%C3%BCgel_%28Vogel%29\">Handdecken<\/a> und der <a title=\"Fl\u00fcgel (Vogel)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Fl%C3%BCgel_%28Vogel%29\">Daumenfittich<\/a> sind schiefergrau. Die <a title=\"Konturfeder\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Konturfeder\">Au\u00dfenfahnen<\/a> der \u00e4u\u00dferen Armdecken sind \u00fcberwiegend wei\u00df und die \u00e4u\u00dfersten Armdecken sind vollst\u00e4ndig wei\u00df; hierdurch entsteht ein auffallendes wei\u00dfes Band auf dem Oberfl\u00fcgel. Die <a title=\"Handschwinge\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Handschwinge\">Handschwingen<\/a> sind schwarzgrau, die Au\u00dfenfahnen der 1. bis 9. Handschwingen haben einen schmalen, scharf abgesetzten, wei\u00dfen Saum, dieser Saum ist an der 10. (\u00e4u\u00dfersten) Handschwinge nur diffus ausgepr\u00e4gt. Die <a title=\"Armschwinge\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Armschwinge\">Armschwingen<\/a> sind \u00fcberwiegend aschgrau. Die <a title=\"Steuerfeder\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Steuerfeder\">Steuerfedern<\/a> sind oberseits an der Basis breit blaugrau, dann folgt eine diffuse, hellgraue Subterminalbinde und eine breite schwarze Endbinde.<\/p>\n<p>Der Schnabel ist an der Basis rosa bis rot, am Ende orange bis gelblich mit einer hornfarbenen Spitze. Die fleischige Membran \u00fcber den Nasen\u00f6ffnungen ist wei\u00df. Die Beine und Zehen sind hell- bis dunkelrot. Die <a title=\"Iris (Auge)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Iris_%28Auge%29\">Iris<\/a> ist hellgelb.<\/p>\n<p>Die Geschlechter sind \u00e4u\u00dferlich sehr \u00e4hnlich, Weibchen zeigen an der Brust eine weniger starke Rotf\u00e4rbung und die wei\u00dfen Flecke an den Halsseiten sind etwas kleiner. Das Dunenkleid der Nestlinge ist hell strohfarben und haarartig. Im <a title=\"Juvenil\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Juvenil\">Jugendkleid<\/a> fehlt die gr\u00fcne, rote und wei\u00dfe Halszeichnung der adulten Tiere und die <a title=\"Konturfeder\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Konturfeder\">Konturfedern<\/a> haben schmale, hell rotbr\u00e4unliche S\u00e4ume. Die Halszeichnung wird bereits bei der <a title=\"Mauser (V\u00f6gel)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mauser_%28V%C3%B6gel%29\">Jugendmauser<\/a> des Kleingefieders ausgebildet, sie erscheint je nach Schlupfdatum des Jungvogels meist zwischen August und Dezember des Geburtsjahres. Die Iris ist bei <a title=\"Juvenil\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Juvenil\">juvenilen<\/a> V\u00f6geln gelblich wei\u00df.<\/p>\n<p>Der Reviergesang ist ein dumpfes, heiseres und nicht sehr lautes Gurren, das mit einem \u201er\u00fahgu, gugu\u201c beginnt. Danach folgt ein 2 bis 13, meist aber 4 bis 5 mal wiederholtes f\u00fcnfsilbiges \u201erug\u00fagu, gugu\u201c und schlie\u00dflich am Ende meist ein kurzes \u201egu\u201c. Der Balzruf ist ein k\u00fcrzeres \u201egrrugu-r\u00fa\u201c.<\/p>\n<p><span style=\"white-space: nowrap;\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/thumb\/8\/8a\/Loudspeaker.svg\/12px-Loudspeaker.svg.png\" alt=\"\" width=\"12\" height=\"12\" \/> <a class=\"internal\" title=\"Ringeltaube (ruft).ogg\" href=\"http:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/7\/77\/Ringeltaube_%28ruft%29.ogg\">Laut\u00e4u\u00dferung (Ruf) der Ringeltaube<\/a><sup><a title=\"Hilfe:Audio\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hilfe:Audio\"><span title=\"Hilfe \u2013 Audio\">?<\/span><\/a>\/<a title=\"Datei:Ringeltaube (ruft).ogg\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Datei:Ringeltaube_%28ruft%29.ogg\"><span style=\"font-family: monospace;\" title=\"Tondateibeschreibungsseite mit Lizenzangabe f\u00fcr \u201eRingeltaube (ruft).ogg\u201c\">i<\/span><\/a><\/sup><\/span><\/p>\n<h2><span id=\"Mauser\" class=\"mw-headline\">Mauser<\/span><\/h2>\n<p>Die <a title=\"Mauser (V\u00f6gel)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mauser_%28V%C3%B6gel%29\">Jugendmauser<\/a> ist eine <a title=\"Mauser (V\u00f6gel)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mauser_%28V%C3%B6gel%29\">Teilmauser<\/a> und beginnt bereits in der sechsten oder siebten Lebenswoche. Sie umfasst das Kleingefieder sowie einen Teil der Armschwingen und der Handschwingen. Die Handschwingenmauser beginnt bei der innersten (ersten) Handschwinge und wird im November oder Dezember unterbrochen, bis dahin sind meist die inneren f\u00fcnf oder sechs Handschwingen erneuert. Die Kleingefiedermauser wird \u00fcber den Winter fortgesetzt. Die Handschwingenmauser wird im Fr\u00fchjahr fortgesetzt oder beginnt dann erneut von vorn mit der innersten Handschwinge. Die <a title=\"Steuerfeder\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Steuerfeder\">Steuerfedern<\/a> werden erst im Alter von vier bis sechs Monaten vermausert.<\/p>\n<p>Die Mauser der <a title=\"Adult\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Adult\">adulten<\/a> V\u00f6gel erfolgt als <a title=\"Mauser (V\u00f6gel)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mauser_%28V%C3%B6gel%29\">Vollmauser<\/a>, sie beginnt im M\u00e4rz oder April und dauert bis November oder Dezember.<\/p>\n<h2><span id=\"Verbreitung_und_Lebensraum\" class=\"mw-headline\">Verbreitung und Lebensraum<\/span><\/h2>\n<p>Die Art besiedelt weite Teile der <a title=\"Pal\u00e4arktis\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Pal%C3%A4arktis\">Pal\u00e4arktis<\/a> von Nordafrika, Portugal und Irland nach Nordosten bis Westsibirien, nach S\u00fcdosten \u00fcber Kleinasien bis zum <a title=\"Tian Shan\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tian_Shan\">Tian Shan<\/a> und bis <a title=\"Kaschmir\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kaschmir\">Kaschmir<\/a>. Sie kommt in fast ganz Europa vor und fehlt hier nur im \u00e4u\u00dfersten Norden etwa ab 67&nbsp;\u00b0N.<\/p>\n<p>Ringeltauben bewohnen bewaldete Landschaften aller Art, gegebenenfalls reichen f\u00fcr eine Ansiedlung aber auch einzelne B\u00e4ume oder B\u00fcsche, und wenn auch diese fehlen, br\u00fcten die Tiere z.&nbsp;B. in D\u00fcnen, auf Strandwiesen oder in Getreidefeldern auch auf dem Boden. Bruten im besiedelten Bereich sind in Europa mindestens seit 1821 bekannt, heute br\u00fcten Ringeltauben in Alleen, Parks und auf Friedh\u00f6fen vielfach auch bis in die Zentren der St\u00e4dte. Die Brutpl\u00e4tze d\u00fcrfen nicht zu weit von geeigneten Nahrungshabitaten entfernt sein, das sind in Europa heute vor allem landwirtschaftlich genutzte Bereiche wie Gr\u00fcnland und \u00c4cker, aber auch die zur Brut genutzten W\u00e4lder und Gr\u00fcnanlagen. Die Nahrungsfl\u00fcge k\u00f6nnen sich je nach Angebot auf die Nestumgebung beschr\u00e4nken, aber auch regelm\u00e4\u00dfig \u00fcber Entfernungen von 10 bis 15&nbsp;km erfolgen.<\/p>\n<h2><span id=\"Systematik\" class=\"mw-headline\">Systematik<\/span><\/h2>\n<p>Eine Arbeit zur inneren Systematik der Gattung <em>Columba<\/em> und damit auch zu den n\u00e4chsten Verwandten der Ringeltaube liegt bisher offenbar nicht vor.<\/p>\n<p>Zurzeit werden meist f\u00fcnf Unterarten anerkannt, von denen zwei auf Inseln <a title=\"Endemit\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Endemit\">endemisch<\/a> sind. Zwischen den drei kontinentalen Unterarten gibt es flie\u00dfende (klinale) \u00dcberg\u00e4nge, generell werden die Tiere nach Osten heller und die Fl\u00fcgell\u00e4nge wird etwas geringer. Die Verbreitungsangaben erfolgen hier nach Glutz von Blotzheim und Bauer:<\/p>\n<ul>\n<li><em>Columba palumbus palumbus<\/em> <span class=\"Person\"><a title=\"Carl von Linn\u00e9\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Carl_von_Linn%C3%A9\">Linnaeus<\/a>, 1758<\/span>: Die <a class=\"mw-redirect\" title=\"Nominatform\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nominatform\">Nominatform<\/a> besiedelt den gr\u00f6\u00dften Teil des Verbreitungsgebietes.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li><em>C. p. casiotis<\/em> <span class=\"Person\">(<a title=\"Charles Lucien Jules Laurent Bonaparte\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Charles_Lucien_Jules_Laurent_Bonaparte\">Bonaparte<\/a>, 1854)<\/span>: Das Brutareal umfasst den S\u00fcdosten des Iran, Afghanistan und <a title=\"Kaschmir\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kaschmir\">Kaschmir<\/a>. Die Unterart ist oberseits etwas blasser als die Nominatform, der bei der Nominatform wei\u00dfe Halsseitenfleck ist kleiner und br\u00e4unlich.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li><em>C. p. iranica<\/em> <span class=\"Person\">(<a title=\"Nikolai Alexejewitsch Sarudny\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nikolai_Alexejewitsch_Sarudny\">Zarudny<\/a>, 1910)<\/span>: Brutvogel im gr\u00f6\u00dften Teil des Iran au\u00dfer im S\u00fcdosten, au\u00dferdem im angrenzenden Teil <a class=\"mw-redirect\" title=\"Turkmenien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Turkmenien\">Turkmeniens<\/a>. Die Unterart vermittelt bez\u00fcglich ihrer Merkmale zwischen der Nominatform und <em>C. p. casiotis<\/em>.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li><em>C. p. azorica<\/em> <span class=\"Person\"><a title=\"Ernst Hartert\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ernst_Hartert\">Hartert<\/a>, 1905<\/span>,&nbsp;: <a title=\"Endemit\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Endemit\">Endemit<\/a> der <a title=\"Azoren\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Azoren\">Azoren<\/a>. Die Unterart ist insgesamt dunkler als die Nominatform.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li><em>C. p. maderensis<\/em> <span class=\"Person\"><a class=\"new\" title=\"Viktor von Tschusi zu Schmidhoffen (Seite nicht vorhanden)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?title=Viktor_von_Tschusi_zu_Schmidhoffen&amp;action=edit&amp;redlink=1\">Tschusi<\/a>, 1904<\/span>: <a title=\"Endemit\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Endemit\">Endemit<\/a> auf <a title=\"Madeira\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Madeira\">Madeira<\/a>. Die Unterart ist ebenfalls insgesamt dunkler als die Nominatform.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Abtrennung der Ringeltauben Nordafrikas als eigene Unterart <em>C. p. excelsa<\/em> wird nicht allgemein anerkannt.<\/p>\n<h2><span id=\"Ern.C3.A4hrung\" class=\"mw-headline\">Ern\u00e4hrung<\/span><\/h2>\n<p>Die Nahrungssuche erfolgt sowohl auf dem Boden, als auch, im Gegensatz zu den anderen mitteleurop\u00e4ischen Tauben, zu erheblichen Teilen auf B\u00e4umen und Str\u00e4uchern. Die Art ist bei der Nahrungssuche au\u00dferhalb der Reviere gesellig und bildet hier oft kleine Schw\u00e4rme. Die Nahrung ist wie bei den meisten Arten der Familie fast ausschlie\u00dflich pflanzlich. Hauptnahrung sind in Europa <a title=\"Eichen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Eichen\">Eicheln<\/a>, <a title=\"Rotbuche\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rotbuche\">Bucheckern<\/a> und Getreidesamen. Daneben wird jedoch je nach dem lokalen Angebot ein sehr breites Spektrum weiterer Vegetabilien gefressen, dazu z\u00e4hlen gr\u00fcne Bl\u00e4tter, Knospen und Bl\u00fcten verschiedenster Pflanzen, <a title=\"Beere\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Beere\">Beeren<\/a> und andere Fr\u00fcchte, Wurzelknollen (z.&nbsp;B. Kartoffeln oder R\u00fcben), sowie <a title=\"Pflanzengalle\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Pflanzengalle\">Eichengallen<\/a>. St\u00e4dtische Populationen k\u00f6nnen sich haupts\u00e4chlich von Brot und anderen Backwaren ern\u00e4hren. Tierische Nahrung wird gelegentlich aufgenommen, am h\u00e4ufigsten offenbar <a title=\"Schildl\u00e4use\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schildl%C3%A4use\">Schildl\u00e4use<\/a> sowie Schmetterlingsraupen und -puppen, vereinzelt auch andere <a title=\"Gliederf\u00fc\u00dfer\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gliederf%C3%BC%C3%9Fer\">Gliederf\u00fc\u00dfer<\/a> und Regenw\u00fcrmer. Offenbar zur Deckung des Kalkbedarfs werden manchmal kleine <a class=\"mw-redirect\" title=\"Mollusken\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mollusken\">Mollusken<\/a> gefressen.<\/p>\n<p>Ringeltauben sind im Mai oder Juni des auf die Geburt folgenden Jahres geschlechtsreif. Die Tiere leben \u00fcberwiegend in einer <a class=\"mw-redirect\" title=\"Monogam\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Monogam\">monogamen<\/a> Saisonehe, zumindest bei nicht ziehenden Populationen kommen offenbar auch Dauerehen vor. Die Reviergr\u00fcndung erfolgt durch die M\u00e4nnchen. Gegen Artgenossen wird nur die Nestumgebung als Revier verteidigt. Die Gr\u00f6\u00dfe des Reviers ist in Abh\u00e4ngigkeit von der Siedlungsdichte sehr variabel; bei sehr hoher Siedlungsdichte kann das Revier nur aus dem zur Brut genutzten Baum bestehen. Die Balz beginnt im M\u00e4rz oder April, bei st\u00e4dtischen Populationen jedoch oft schon im Winter. Mit dem Beginn der Eiablage geht die Balzaktivit\u00e4t zur\u00fcck, bedingt durch die sehr lange Brutsaison sind balzende Tiere jedoch bis in den September hinein h\u00e4ufig zu beobachten. Die Balz umfasst neben den h\u00e4ufigen Rufen auch einen Balzflug des M\u00e4nnchens. Dabei fliegt das M\u00e4nnchen von einer hohen Warte 20 bis 30&nbsp;m steil nach oben und klatscht dabei oft laut mehrfach mit den Fl\u00fcgeln. Dann gleitet es mit waagerecht gestreckten Fl\u00fcgeln und gespreiztem Schwanz abw\u00e4rts. Dieser Balzflug wird h\u00e4ufig zwei bis f\u00fcnf mal wiederholt und erstreckt sich dann in einem gro\u00dfen Bogen durch das Revier und bei sehr kleinen Revieren auch dar\u00fcber hinaus.<\/p>\n<p>Das M\u00e4nnchen bietet Nistpl\u00e4tze an, die endg\u00fcltige Auswahl erfolgt durch das Weibchen. Das Nest wird \u00fcberwiegend auf B\u00e4umen oder gro\u00dfen Str\u00e4uchern gebaut, wobei vor allem der Sichtschutz wichtig ist. Daher werden im Fr\u00fchjahr und im Herbst meist Nadelb\u00e4ume bevorzugt. Die Art ist bei der Wahl ihrer Brutpl\u00e4tze jedoch sehr anpassungsf\u00e4hig; wo gr\u00f6\u00dfere B\u00e4ume fehlen, werden die Nester auch niedrig in Hecken angelegt und wenn auch diese fehlen, br\u00fcten Ringeltauben vor allem auf Inseln auch auf dem Boden. In St\u00e4dten werden die Nester auch an Geb\u00e4uden in Nischen oder auf Vorspr\u00fcngen errichtet.<\/p>\n<p>Das Nest ist eine d\u00fcnne Plattform mit einer mittigen Mulde und wird aus d\u00fcnnen, meist unbelaubten Zweigen gebaut. Neue Nester sind oft so durchscheinend, dass die Eier von unten zu sehen sind. Meist bringt das M\u00e4nnchen Material zum Nestplatz, das dann vom Weibchen verbaut wird. Der Nestbau dauert meist 6\u201313 Tage, mitunter auch nur 2 Tage. Die Nester werden h\u00e4ufig wiederholt benutzt, gelegentlich werden die Nester anderer Vogelarten als Nestunterlage verwendet. Die Eiablage erfolgt in Mitteleuropa ausnahmsweise bereits Ende Februar, beginnt jedoch meist erst im April oder Mai. Zwei Jahresbruten sind h\u00e4ufig, drei kommen vereinzelt vor. Die letzten Gelege werden meist bis Mitte September begonnen, selten auch noch im Oktober. Das Gelege besteht fast ausschlie\u00dflich aus 2 Eiern, nur selten aus nur einem Ei. Die Eier sind wei\u00df, matt gl\u00e4nzend und ann\u00e4hernd elliptisch. Eier aus Belgien messen im Mittel 40,3 x 29,6&nbsp;mm, Serien aus anderen Gebieten West- und Mitteleuropas ergaben sehr \u00e4hnliche Werte.<\/p>\n<p>Die Brutzeit betr\u00e4gt 16\u201317 Tage. Die Nestlingszeit dauert im Mittel 28\u201329 Tage, mit etwa 35 Tagen sind die Jungv\u00f6gel voll flugf\u00e4hig. Die Nestlinge werden wie bei allen Tauben mit <a title=\"Tauben\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tauben\">Kropfmilch<\/a> gef\u00fcttert, erhalten jedoch vom ersten Tag an auch die pflanzliche Nahrung, die die Eltern fressen. Deren Anteil w\u00e4chst mit zunehmendem Nestlingsalter, Pflanzenteile machen am dritten Lebenstag der Nestlinge etwa 8&nbsp;%, in der dritten Woche schon etwa 80&nbsp;% der Nestlingsnahrung aus. Der Zeitpunkt der letzten F\u00fctterung ist sehr variabel, liegt aber meist zwischen dem 26. und dem 40. Lebenstag. Bei Folgebruten f\u00fcttert h\u00e4ufig nur noch ein Elternteil die Jungv\u00f6gel.<\/p>\n<p>Bei Untersuchungen in <a title=\"Halle (Saale)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Halle_%28Saale%29\">Halle<\/a> und <a title=\"London\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/London\">London<\/a> wurden jeweils nur aus 33&nbsp;% aller Brutversuche Junge fl\u00fcgge. Bei erfolgreichen Bruten wurden in Halle im Mittel 1,7 Jungv\u00f6gel fl\u00fcgge, in London und bei <a title=\"Cambridge\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Cambridge\">Cambridge<\/a> jeweils 1,5 Jungv\u00f6gel. Der \u00fcberwiegende Teil der Gelegeverluste wird von <a title=\"Rabenv\u00f6gel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rabenv%C3%B6gel\">Rabenv\u00f6geln<\/a> verursacht. Besonders die Gelege fr\u00fcher Bruten sind durch <a title=\"Pr\u00e4dator\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Pr%C3%A4dator\">Pr\u00e4datoren<\/a> gef\u00e4hrdet, da hier die Altv\u00f6gel aufgrund der noch relativ schlechten Nahrungsverf\u00fcgbarkeit oft so lange auf Nahrungssuche sind, dass das Nest zeitweise unbewacht bleibt. Die Mehrzahl der Nestlingsverluste ist hingegen offenbar vor allem auf Nahrungsmangel und schlechtes Wetter zur\u00fcckzuf\u00fchren, hier spielt Pr\u00e4dation wohl eine geringere Rolle.<\/p>\n<h2><span id=\"Wanderungen\" class=\"mw-headline\">Wanderungen<\/span><\/h2>\n<p>Ringeltauben sind je nach geografischer Verbreitung <a title=\"Standvogel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Standvogel\">Standv\u00f6gel<\/a> bis <a title=\"Kurzstreckenzieher\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kurzstreckenzieher\">Kurzstreckenzieher<\/a>, die Zugneigung nimmt von Westen und S\u00fcdwesten nach Nordosten zu. Britische und mediterrane Populationen sind fast ausschlie\u00dflich <a title=\"Standvogel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Standvogel\">Standv\u00f6gel<\/a>. Im Nordwesten Mitteleuropas (Belgien, Niederlande, Nordwestdeutschland) ziehen etwa 30 bis 55&nbsp;% der V\u00f6gel. Die Ringeltauben Skandinaviens, Nordosteuropas und der Schweiz sind fast alle Zugv\u00f6gel.<\/p>\n<p>Die Art ist Tagzieher und zieht ganzt\u00e4gig, in Mitteleuropa im Herbst jedoch vor allem von etwa 6:30&nbsp;Uhr bis in die Mittagsstunden und bevorzugt an klaren Tagen bei leichtem R\u00fcckenwind. Die Tiere ziehen in Schw\u00e4rmen. Hochgebirge und gr\u00f6\u00dfere Meeresteile werden nur ungern \u00fcberflogen, so dass an Meerengen, entlang von K\u00fcsten, \u00fcber Gebirgsp\u00e4ssen und \u00e4hnlichem starke Zugkonzentrationen auftreten. Der Abzug aus den Brutgebieten erfolgt im \u00f6stlichen und n\u00f6rdlichen Europa ab Mitte September und dauert bis Anfang November mit einem Gipfel des Hauptweg- und Durchzuges Anfang bis Mitte Oktober.<\/p>\n<p>In <a title=\"Falsterbo\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Falsterbo\">Falsterbo<\/a> wurden im Herbst im Zeitraum 1973 bis 1990 im Mittel 203.000 Wegz\u00fcgler beobachtet. Dort beginnt der Wegzug z\u00f6gernd in der zweiten Septemberdekade, erreicht Mitte Oktober einen deutlichen H\u00f6hepunkt und l\u00e4uft in der zweiten Novemberdekade aus. An einem Tag wurden dort maximal 124.000 wegziehende Ringeltauben beobachtet.<\/p>\n<p>Europ\u00e4ische V\u00f6gel \u00fcberwintern \u00fcberwiegend im atlantisch gepr\u00e4gten Westeuropa sowie im Mittelmeerraum. In Europa wird der Randbereich des \u00dcberwinterungsgebietes nach Norden und Osten etwa durch die 0&nbsp;\u00b0C und die 2,5&nbsp;\u00b0C Januar-<a title=\"Isotherme\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Isotherme\">Isothermen<\/a> begrenzt, die Gr\u00f6\u00dfe und die Verteilung der Winterbest\u00e4nde schwanken hier in Abh\u00e4ngigkeit vom Nahrungsangebot und der Witterung erheblich. Der Heimzug beginnt im Februar, selten bereits Ende Januar, gleichzeitig beginnt auch die Besetzung der Brutreviere. Der Zug kulminiert im M\u00e4rz und April und l\u00e4uft Anfang Mai aus. In Mitteleuropa werden die Brutreviere \u00fcberwiegend Anfang bis Mitte M\u00e4rz besetzt. Die n\u00f6rdlichsten Brutgebiete werden etwa Mitte April erreicht.<\/p>\n<h2><span id=\"Nat.C3.BCrliche_Feinde\" class=\"mw-headline\">Nat\u00fcrliche Feinde<\/span><\/h2>\n<p>Hauptfeind adulter Ringeltauben ist in West- und Mitteleuropa der <a title=\"Habicht\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Habicht\">Habicht<\/a>, in S\u00fcdeuropa auch der <a title=\"Habichtsadler (Art)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Habichtsadler_%28Art%29\">Habichtsadler<\/a>. Bei Aufsammlungen von Beuteresten des Habichts ist die Ringeltaube aufgrund ihrer weiten Verbreitung und ihrer H\u00e4ufigkeit meist eine der f\u00fcnf am h\u00e4ufigsten vertretenen Arten. Beispielsweise steht die Ringeltaube in den Habichtbeutelisten von <a title=\"Otto Uttend\u00f6rfer\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Otto_Uttend%C3%B6rfer\">Uttend\u00f6rfer<\/a> aus ganz Mitteleuropa aus der Zeit von etwa 1895 bis 1938 an vierter Stelle, bei neueren Aufsammlungen in Schleswig-Holstein mit 17,4&nbsp;% aller Beutetiere an erster Stelle. Weniger h\u00e4ufig erbeuten andere Greifv\u00f6gel wie <a title=\"Wanderfalke\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wanderfalke\">Wanderfalke<\/a> und <a title=\"Sperber (Art)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sperber_%28Art%29\">Sperber<\/a> sowie selten der <a title=\"M\u00e4usebussard\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/M%C3%A4usebussard\">M\u00e4usebussard<\/a> die Art. Unter den mitteleurop\u00e4ischen Eulen frisst vor allem der <a title=\"Uhu\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Uhu\">Uhu<\/a> regelm\u00e4\u00dfig Ringeltauben, auch beim Uhu kann die Art regional zu den Hauptbeutetieren geh\u00f6ren.<\/p>\n<h2><span id=\"Mortalit.C3.A4t_und_Alter\" class=\"mw-headline\">Mortalit\u00e4t und Alter<\/span><\/h2>\n<p>Zum Durchschnittsalter freilebender Ringeltauben liegen keine Angaben vor. Nach unterschiedlichen Berechnungen betr\u00e4gt die Mortalit\u00e4t im ersten Lebensjahr in Gro\u00dfbritannien und den Niederlanden 46 bis 70&nbsp;%, jene adulter Individuen zwischen 35 und 46&nbsp;%. Neben nat\u00fcrlichen Feinden und verschiedenen Erkrankungen k\u00f6nnen insbesondere strenge Winter regional hohe Verluste verursachen, Hauptursache f\u00fcr die hohe Mortalit\u00e4t ist in weiten Teilen Europas jedoch wohl die starke Bejagung. Die drei bisher bekannten \u00e4ltesten Ringeltauben wurden in Gro\u00dfbritannien und der Schweiz beringt und 15 Jahre und 11 Monate, 16 Jahre und 4 Monate sowie 17 Jahre und 8 Monate alt.<\/p>\n<h2><span id=\"Bejagung\" class=\"mw-headline\">Bejagung<\/span><\/h2>\n<p>Die Art wird in vielen L\u00e4ndern intensiv bejagt, nach Sch\u00e4tzungen wurden in Europa in den 1970er Jahren j\u00e4hrlich mindestens 4 bis 5 Mio. Ringeltauben erlegt. In Deutschland schwankte der j\u00e4hrliche Abschuss zwischen 1990 und 2005 zwischen 655.000 und 917.000 Tauben. Die Meldung der Absch\u00fcsse erfolgt nicht in allen Bundesl\u00e4ndern artspezifisch, daher k\u00f6nnen teilweise auch m\u00f6gliche unabsichtliche Fehlabsch\u00fcsse von <a title=\"Hohltaube\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hohltaube\">Hohltauben<\/a>, <a title=\"T\u00fcrkentaube\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/T%C3%BCrkentaube\">T\u00fcrkentauben<\/a> und <a title=\"Turteltaube\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Turteltaube\">Turteltauben<\/a> eingeschlossen sein, wobei die <a title=\"T\u00fcrkentaube\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/T%C3%BCrkentaube\">T\u00fcrkentauben<\/a> ebenfalls dem Jagdrecht unterliegen. Der allergr\u00f6\u00dfte Teil der geschossenen Tauben sind jedoch Ringeltauben.<\/p>\n<h2><span id=\"Bestand_und_Gef.C3.A4hrdung\" class=\"mw-headline\">Bestand und Gef\u00e4hrdung<\/span><\/h2>\n<p>Die Art z\u00e4hlt zu den h\u00e4ufigsten Brutv\u00f6geln Europas. <a title=\"BirdLife International\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/BirdLife_International\">BirdLife International<\/a> sch\u00e4tzt den Weltbestand grob auf 30 bis 70 Mio. Tiere und den europ\u00e4ischen Bestand auf 18 bis 34 Mio. Individuen. Der europ\u00e4ische Bestand war zwischen 1970 und 1990 stabil und hat zwischen 1990 und 2000 leicht zugenommen. Der Bestand in Deutschland wird f\u00fcr 2008 auf 2,2 bis 2,6 Mio. Paare gesch\u00e4tzt, die Art gilt damit im Jahr 2008 als elfth\u00e4ufigste Brutvogelart insgesamt und als h\u00e4ufigste Nichtsingvogelart. Der Bestand ist hier stabil.<\/p>\n<p>Die Ringeltaube ist laut der <a title=\"Rote Liste gef\u00e4hrdeter Arten\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rote_Liste_gef%C3%A4hrdeter_Arten\">Roten Liste gef\u00e4hrdeter Arten<\/a> der <a class=\"mw-redirect\" title=\"IUCN\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/IUCN\">IUCN<\/a> weltweit ungef\u00e4hrdet (<em>Least concern<\/em>).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>foto: Mihai Baciu<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Ringeltaube (Columba palumbus) ist eine Vogelart aus der Familie der Tauben (Columbidae). Sie ist die gr\u00f6\u00dfte Taubenart Mitteleuropas und hier durch die wei\u00dfen Fl\u00fcgelb\u00e4nder und den wei\u00dfen Halsstreifen kaum zu verwechseln. Sie besiedelt weite Teile der Pal\u00e4arktis von Nordafrika, Portugal und Irland nach Osten bis Westsibirien und Kaschmir. 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