{"id":3411,"date":"2013-12-17T18:40:36","date_gmt":"2013-12-17T16:40:36","guid":{"rendered":"http:\/\/wildtravel.ro\/bird\/eleonorenfalke-falco-eleonorae\/"},"modified":"2013-12-17T19:17:06","modified_gmt":"2013-12-17T17:17:06","slug":"eleonorenfalke-falco-eleonorae","status":"publish","type":"bird","link":"https:\/\/wildtravel.ro\/de\/bird\/eleonorenfalke-falco-eleonorae\/","title":{"rendered":"Eleonorenfalke (Falco eleonorae)"},"content":{"rendered":"<p>Der <strong>Eleonorenfalke<\/strong> (<em>Falco eleonorae<\/em>) ist ein mittelgro\u00dfer Vertreter der <a title=\"Falken\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Falken\">Falken<\/a> (<em>Falco<\/em>) innerhalb der Unterfamilie der Eigentlichen Falken (Falconinae). Die in einer hellen und einer dunklen <a title=\"Morphe\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Morphe\">Morphe<\/a> vorkommenden Raubv\u00f6gel br\u00fcten in zum Teil mehrere hundert Brutpaare umfassenden Kolonien vor allem auf griechischen Inseln und Felseilanden sowie verstreut im weiteren <a title=\"Mittelmeerraum\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mittelmeerraum\">Mittelmeerraum<\/a> und an der <a title=\"Marokko\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Marokko\">marokkanischen<\/a> Atlantikk\u00fcste.<\/p>\n<p>Eleonorenfalken haben ihre Fortpflanzung weitgehend mit dem sp\u00e4tsommerlichen Durchzug der <a title=\"Pal\u00e4arktis\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Pal%C3%A4arktis\">pal\u00e4arktischen<\/a> Zugv\u00f6gel synchronisiert, von deren kleineren Vertretern sie sich und ihre Nachkommenschaft w\u00e4hrend dieser Zeit ausschlie\u00dflich ern\u00e4hren. Au\u00dferhalb der Brutzeit sind die Hauptbeutetiere gr\u00f6\u00dfere Insekten, die vor allem im Flug erbeutet werden. Eleonorenfalken sind obligate <a title=\"Langstreckenzieher\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Langstreckenzieher\">Fernzieher<\/a> und \u00fcberwintern vor allem auf <a title=\"Madagaskar\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Madagaskar\">Madagaskar<\/a>. In Mitteleuropa sind Eleonorenfalken sehr seltene Ausnahmeg\u00e4ste. Eine 2008 abgeschlossene Bestandserfassung in der \u00c4g\u00e4is ergab mit etwa 13.000 Brutpaaren eine etwa doppelt so hohe Zahl wie bisher angenommen. Der Weltbestand gilt als ungef\u00e4hrdet.<\/p>\n<p>Der Eleonorenfalke ist ein langfl\u00fcgeliger, langschw\u00e4nziger und schlanker Falke, der eine K\u00f6rpergr\u00f6\u00dfe von 36&nbsp;bis&nbsp;42 und eine Spannweite von 85&nbsp;bis&nbsp;105&nbsp;Zentimetern erreicht. Er liegt damit in der Gr\u00f6\u00dfe zwischen <a title=\"Baumfalke\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Baumfalke\">Baumfalke<\/a> und <a title=\"Wanderfalke\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wanderfalke\">Wanderfalke<\/a>. Eleonorenfalken kommen in zwei <a title=\"Morphe\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Morphe\">Farbmorphen<\/a> vor, wobei etwa 70&nbsp;Prozent der V\u00f6gel der hellen Morphe angeh\u00f6ren. <a title=\"Genetik\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Genetik\">Genetisch<\/a> werden drei Morphen unterschieden, doch sind die V\u00f6gel mit den Erbanlagen<\/p>\n<p>Bei der hellen Morphe ist die Oberseite dunkelgrau oder dunkel braungrau. Eine helle, ockerbraune Federrandung ist deutlich erkennbar. Der untere Wangenabschnitt, Kehle und Hals sind wei\u00dflich oder cremefarben. Ein markanter, schwarzer Bartstreif verl\u00e4uft vom Schnabelansatz zur Halsseite. Die Unterseite sowie der Schulterbereich sind auf r\u00f6tlich braunem Untergrund deutlich speerspitzenartig schwarz gezeichnet, die ebenfalls r\u00f6tlich braune Unterschenkelbefiederung (Hosen) ist fein schwarz l\u00e4ngsgestrichelt. Der lange Schwanz ist auf r\u00f6tlich braunem Grund mehrfach fein schwarz geb\u00e4ndert, das Subterminalband ist bedeutend breiter als die \u00fcbrigen. Das runde Ende ist wieder r\u00f6tlich braun.<\/p>\n<p>V\u00f6gel der dunklen Morphe wirken aus der Ferne einheitlich dunkelgrau-schw\u00e4rzlich. Die Federn der Oberseite sind ebenfalls schwach hell gerandet und die Unterseite und die Hosen weisen einen etwas helleren, br\u00e4unlicheren Farbton auf als die Oberseite. Der Schwanz ist meist ebenfalls fast zeichnungslos schwarz, kann aber auch eine \u00e4hnliche Zeichnung und Farbgebung aufweisen wie bei V\u00f6geln der hellen Morphe. Individuen der dunklen Morphe weisen weder <a class=\"mw-redirect\" title=\"Lage- und Richtungsbezeichnungen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Lage-_und_Richtungsbezeichnungen\">laterale<\/a> noch <a class=\"mw-redirect\" title=\"Ventral\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ventral\">ventrale<\/a> Kopf -oder Halszeichnungen auf.<\/p>\n<p>Die unbefiederten, nackten Hautstellen um die Augen sind bei M\u00e4nnchen beider Morphen leuchtend orangegelb, bei Weibchen blaugrau; dieselbe F\u00e4rbung weist die <a title=\"Wachshaut\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wachshaut\">Wachshaut<\/a> auf. Der Schnabel ist blaugrau, die L\u00e4ufe und Zehen sind gelb; die Krallen sind schwarz. Auch hierin unterscheiden sich die beiden Morphen nicht.<\/p>\n<p>Jungv\u00f6gel beider Morphen \u00e4hneln stark adulten hellmorphigen Individuen. Ihre Oberseite ist jedoch insgesamt br\u00e4unlicher, die Feders\u00e4umung ist blasser. Die Oberseite des Schwanzes ist dunkelgrau \u2013 r\u00f6tlichbraun geb\u00e4ndert, und schlie\u00dft mit einem breiten, ann\u00e4hernd schwarzen Subterminalband und r\u00f6tlichbraunen Federspitzen, w\u00e4hrend die Unterseite nur undeutlich blass geb\u00e4ndert ist. Die Deckfedern der Unterfl\u00fcgel sind bei der hellen Morphe deutlich schw\u00e4rzlich gefleckt und geb\u00e4ndert, bei der dunklen Morphe weitgehend ungezeichnet dunkel. Die Unterschwanzdecken sind bei hellmorphigen Individuen ungeb\u00e4ndert gelbbraun, bei dunkelmorphigen auf dunklem Grund schw\u00e4rzlich geb\u00e4ndert.<\/p>\n<p>Die im Flug stark angewinkelten, langen und spitz zulaufenden Fl\u00fcgel wirken auf der Oberseite fast einheitlich grauschwarz; nur aus der N\u00e4he betrachtet ist bei der hellen Morphe die leichte Farbabstufung zwischen den dunkleren Deckfedern und den helleren Schwingen zu erkennen. Bei V\u00f6geln der dunklen Morphe sind diese Farbabstufungen kaum bemerkbar.<\/p>\n<p>Der <a class=\"mw-redirect\" title=\"Geschlechtsdimorphismus\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Geschlechtsdimorphismus\">Geschlechtsdimorphismus<\/a> in Bezug auf Gr\u00f6\u00dfe und Gewicht ist deutlich, feldornithologisch jedoch nicht verwertbar. M\u00e4nnchen erreichen etwa 84&nbsp;Prozent der Gr\u00f6\u00dfe und des Gewichts der Weibchen; die schwersten Weibchen wogen 460&nbsp;Gramm, die schwersten M\u00e4nnchen 390&nbsp;Gramm. Deutlichste Unterscheidungsmerkmale sind die unterschiedlich gef\u00e4rbten nackten Hautstellen um die Augen sowie die Farbunterschiede der Wachshaut. Insgesamt wirken M\u00e4nnchen im Fluge schmalfl\u00fcgeliger und auf der Oberseite etwas heller als Weibchen.&nbsp;<\/p>\n<p>Die Mauser des Eleonorenfalken ist noch nicht vollst\u00e4ndig erforscht. Die <a title=\"Mauser (V\u00f6gel)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mauser_%28V%C3%B6gel%29\">Postnuptialmauser<\/a> ist eine Vollmauser und beginnt w\u00e4hrend der sp\u00e4ten Jungenaufzucht mit dem Wechsel des Kleingefieders; manchmal f\u00e4llt in dieser Zeit auch schon die vierte <a title=\"Fl\u00fcgel (Vogel)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Fl%C3%BCgel_%28Vogel%29\">Handschwinge<\/a>. Die Mauser wird, wie bei allen fernziehenden Falken, w\u00e4hrend des Zuges unterbrochen und im Winterquartier fortgesetzt und ist erst kurz vor Antritt des Heimzuges im M\u00e4rz beendet. Bei zwei auf Madagaskar Mitte M\u00e4rz beziehungsweise im April gefangenen Eleonorenfalken war die \u00e4u\u00dferste (zehnte) Handschwinge noch nicht zur G\u00e4nze nachgewachsen.<\/p>\n<h3><span id=\"Stimme\" class=\"mw-headline\">Stimme<\/span><\/h3>\n<p>Au\u00dferhalb der Brutzeit sind Eleonorenfalken akustisch nicht sehr auff\u00e4llig, in den Brutkolonien sind sie hingegen recht laut. H\u00e4ufigster Ruf ist ein gereihtes, scharf und akzentuiert ausgesto\u00dfenes <em>Kj\u00e4<\/em>, wobei die Akzentuierung gegen Ende der Rufreihe zunimmt. Aggressions- und Warnruf ist ein kurzes, spitzes und fast gellendes <em>Kikikiki<\/em>, sehr \u00e4hnlich den Rufen des Baumfalken. Gelegentlich sind auch langgezogene, vibrierende, kl\u00e4glich anmutende <em>Kj\u00e4h<\/em>-Rufe zu h\u00f6ren.<\/p>\n<h3><span id=\".C3.84hnliche_Arten\" class=\"mw-headline\">\u00c4hnliche Arten<\/span><\/h3>\n<p>In seinem Brutgebiet ist der Eleonorenfalke bei durchschnittlichen Beobachtungsbedingungen eindeutig bestimmbar. Im \u00dcberwinterungsgebiet kann die dunkle Morphe des Eleonorenfalken jedoch leicht mit dem etwas kleineren und kurzschw\u00e4nzigeren <a title=\"Schieferfalke\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schieferfalke\">Schieferfalken<\/a> (<em>Falco concolor<\/em>) verwechselt werden, der die Wintermonate ebenfalls haupts\u00e4chlich auf <a title=\"Madagaskar\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Madagaskar\">Madagaskar<\/a> verbringt. Neben der geringeren Gr\u00f6\u00dfe unterscheidet sich dieser jedoch durch ein helleres Grau in der Oberseite vom Eleonorenfalken. Trotz der wesentlich geringeren Gr\u00f6\u00dfe des Baumfalken \u00e4hnelt dieser im Flug der hellen Morphe des Eleonorenfalken sehr, so dass Verwechslungen nicht auszuschlie\u00dfen sind. Eleonorenfalken zeigen im Vergleich zum Baumfalken neben der langfl\u00fcgeligeren, langschw\u00e4nzigeren Flugsilhouette einen deutlichen Farbkontrast zwischen Unterfl\u00fcgeldecken und den helleren Schwingenbasen. Auch zum <a title=\"Rotfu\u00dffalke\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rotfu%C3%9Ffalke\">Rotfu\u00dffalken<\/a> (<em>Falco vespertinus<\/em>) bestehen wesentliche Gr\u00f6\u00dfenunterschiede zugunsten des Eleonorenfalken, au\u00dferdem sind die F\u00fc\u00dfe und Zehen des Eleonorenfalken gelb, nicht rot oder r\u00f6tlich wie beim Rotfu\u00dffalken.<\/p>\n<h2><span id=\"Verbreitungsgebiet_und_Lebensraum\" class=\"mw-headline\">Verbreitungsgebiet und Lebensraum<\/span><\/h2>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"thumb tright\">\n<div class=\"thumbinner\" style=\"width: 222px;\"><a class=\"image\" href=\"http:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File:Eleonora%27s_Falcon_Range_Map.png\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"thumbimage\" src=\"http:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/thumb\/8\/86\/Eleonora%27s_Falcon_Range_Map.png\/220px-Eleonora%27s_Falcon_Range_Map.png\" alt=\"\" width=\"220\" height=\"276\" \/><\/a><\/p>\n<div class=\"thumbcaption\">\n<div class=\"magnify\"><a class=\"internal\" title=\"vergr\u00f6\u00dfern und Informationen zum Bild anzeigen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Datei:Eleonora%27s_Falcon_Range_Map.png\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/bits.wikimedia.org\/static-1.23wmf6\/skins\/common\/images\/magnify-clip.png\" alt=\"\" width=\"15\" height=\"11\" \/><\/a><\/div>\n<p>Verbreitungsgebiet des Eleonorenfalken<br \/> <strong>orange:<\/strong> Bekannte Brutkolonien<br \/> <strong>blau:<\/strong> \u00dcberwinterungsgebiete<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>Die Brutkolonien des Eleonorenfalken liegen vor allem im Mittelmeerraum, insbesondere in der <a class=\"mw-redirect\" title=\"\u00c4g\u00e4is\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/%C3%84g%C3%A4is\">\u00c4g\u00e4is<\/a>, wo allein \u00fcber 80&nbsp;Prozent, nach neuesten Erkenntnissen wahrscheinlich fast 90&nbsp;Prozent des Weltbestandes br\u00fcten.&nbsp; In wesentlich kleinerem Umfang kommen Eleonorenfalken im westlichen Mittelmeerraum sowie an der Atlantikk\u00fcste vor.<\/p>\n<p>Neben den Schwerpunktvorkommen in der \u00c4g\u00e4is beherbergt Zypern einige Brutkolonien. Ob auf Inseln im <a title=\"Marmarameer\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Marmarameer\">Marmarameer<\/a>, beziehungsweise kleinen, der t\u00fcrkischen \u00c4g\u00e4is und <a title=\"Levante\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Levante\">Levante<\/a> vorgelagerten Felseilanden und Inseln Eleonorenfalken br\u00fcten, ist unklar. Im Bereich <a title=\"Sardinien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sardinien\">Sardiniens<\/a> liegen einige Brutkolonien im Nordosten, zum Beispiel im <a title=\"Nationalpark La-Maddalena-Archipel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nationalpark_La-Maddalena-Archipel\">Nationalpark La-Maddalena-Archipel<\/a>, sowie auf Felsklippen im S\u00fcden. Im westlichen Mittelmeer br\u00fctet die Art auf <a title=\"Mallorca\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mallorca\">Mallorca<\/a> in der N\u00e4he von <a title=\"Sant Elm\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sant_Elm\">Sant Elm<\/a>, sowie auf der vorgelagerten Felseninsel <a title=\"Sa Dragonera\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sa_Dragonera\">Sa Dragonera<\/a>, auf den <a class=\"mw-redirect\" title=\"Islas Columbretes\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Islas_Columbretes\">Islas Columbretes<\/a> sowie einigen der afrikanischen Mittelmeerk\u00fcste vorgelagerten Felseilanden, z. B. auf den tunesischen <a title=\"Galite-Inseln\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Galite-Inseln\">Galite-Inseln<\/a>. Ebenso kommt die Art auf <a title=\"Linosa\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Linosa\">Linosa<\/a> vor, und wahrscheinlich auf <a title=\"Pantelleria\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Pantelleria\">Pantelleria<\/a> und <a title=\"Lampedusa\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Lampedusa\">Lampedusa<\/a>. Kleine Kolonien bestehen auf den <a title=\"Liparische Inseln\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Liparische_Inseln\">Liparischen Inseln<\/a> sowie auf einigen Eilanden entlang der <a title=\"Kroatien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kroatien\">kroatischen<\/a> <a title=\"Adriatisches Meer\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Adriatisches_Meer\">Adria<\/a>. Unklar sind die Bestandsverh\u00e4ltnisse auf <a title=\"Malta\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Malta\">Malta<\/a>. An der Atlantikk\u00fcste befinden sich die gr\u00f6\u00dften Kolonien auf <a class=\"mw-redirect\" title=\"Mogador\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mogador\">Mogador<\/a>, Brutvorkommen bestehen auch auf dem <a title=\"Chinijo-Archipel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Chinijo-Archipel\">Chinijo-Archipel<\/a>, einer dem n\u00f6rdlichen <a title=\"Lanzarote\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Lanzarote\">Lanzarote<\/a> vorgelagerten Gruppe von kleinen Inseln und Felseilanden.<\/p>\n<p>Die Art beansprucht weder w\u00e4hrend der Brutzeit noch danach Nahrungsreviere; nur der weitere Nistplatzbereich in einem Umkreis von bis zu maximal 50&nbsp;Metern wird in der Brutsaison verteidigt. Die Brutpl\u00e4tze liegen an abgeschiedenen Stellen an der K\u00fcste, jedoch vor allem auf Inseln und Felsklippen. W\u00e4hrend der Brutzeit jagen Eleonorenfalken fast ausschlie\u00dflich \u00fcber dem Meer und entfernen sich dabei nur wenige Kilometer vom Brutplatz. Au\u00dferhalb der Brutzeit, insbesondere vor der Besetzung der Brutpl\u00e4tze, f\u00fchrt die Art ein nomadisches Leben.<\/p>\n<h2><span id=\"Wanderungen\" class=\"mw-headline\">Wanderungen<\/span><\/h2>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"thumb tright\">\n<div class=\"thumbinner\" style=\"width: 222px;\"><a class=\"image\" href=\"http:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File:Falco_eleonorae_migration_routes.png\"><img decoding=\"async\" class=\"thumbimage\" src=\"http:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/thumb\/e\/e1\/Falco_eleonorae_migration_routes.png\/220px-Falco_eleonorae_migration_routes.png\" alt=\"\" width=\"220\" height=\"273\" \/><\/a><\/p>\n<div class=\"thumbcaption\">\n<div class=\"magnify\"><a class=\"internal\" title=\"vergr\u00f6\u00dfern und Informationen zum Bild anzeigen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Datei:Falco_eleonorae_migration_routes.png\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/bits.wikimedia.org\/static-1.23wmf6\/skins\/common\/images\/magnify-clip.png\" alt=\"\" width=\"15\" height=\"11\" \/><\/a><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>Eleonorenfalken sind obligate Fernzieher, deren \u00dcberwinterungsgebiete vor allem auf <a title=\"Madagaskar\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Madagaskar\">Madagaskar<\/a> liegen, wo allein mindestens 70&nbsp;% des Weltbestandes \u00fcberwintert. Die weiteren \u00dcberwinterungsgebiete umfassen die <a title=\"Maskarenen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Maskarenen\">Maskarenen<\/a> und die <a title=\"Komoren\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Komoren\">Komoren<\/a>. Ob auf dem durch die <a title=\"Stra\u00dfe von Mosambik\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Stra%C3%9Fe_von_Mosambik\">Stra\u00dfe von Mosambik<\/a> von Madagaskar getrennten afrikanischen Festland Eleonorenfalken \u00fcberwintern, ist unsicher.&nbsp; Gelegentliche Meldungen von \u00dcberwinterern in der S\u00fcd\u00e4g\u00e4is wurden bislang nicht best\u00e4tigt. Eleonorenfalken verlassen ab Mitte Oktober ihre Brutgebiete; Jungv\u00f6gel und Brutv\u00f6gel ziehen getrennt. Erstzieher sind beim Antritt des Wegzugs etwa 10 Wochen alt; sie legen eine Zugdistanz von \u00fcber 10.000&nbsp;Kilometer zur\u00fcck.&nbsp; Eleonorenfalken sind von Thermik unabh\u00e4ngig und legen deshalb auch weitere Strecken \u00fcber offenes Meer problemlos zur\u00fcck.<\/p>\n<p>F\u00fcr die in der \u00c4g\u00e4is und auf Zypern br\u00fctenden Eleonorenfalken wurde ein weitgehend s\u00fcdgerichteter Zugverlauf f\u00fcr den Herbstzug angenommen. Nach \u00dcberqueren des Mittelmeeres und der <a title=\"Sinai-Halbinsel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sinai-Halbinsel\">Sinai-Halbinsel<\/a> folgen sie dem westlichen K\u00fcstenverlauf des <a title=\"Rotes Meer\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rotes_Meer\">Roten Meeres<\/a>, \u00fcberqueren das <a title=\"Horn von Afrika\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Horn_von_Afrika\">Horn von Afrika<\/a> und fliegen dann weiter in s\u00fcdlicher Richtung entlang der Ostk\u00fcste Afrikas, bis sie die \u00fcber die <a title=\"Stra\u00dfe von Mosambik\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Stra%C3%9Fe_von_Mosambik\">Stra\u00dfe von Mosambik<\/a> den <a title=\"Indischer Ozean\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Indischer_Ozean\">Indischen Ozeans<\/a> \u00fcberqueren, um Madagaskar zu erreichen. Diese Meerenge wird an verschiedenen Stellen \u00fcberflogen. Dieser hypothetische Zugverlauf beruht auf Beobachtungen gr\u00f6\u00dferer Zugschw\u00e4rme von Eleonorenfalken in <a title=\"Somalia\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Somalia\">Somalia<\/a> und <a title=\"Tansania\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tansania\">Tansania<\/a> in den 1950er und sp\u00e4ten 1970er Jahren und ist seitdem weitgehend unwidersprochen. Neue Daten telemetrierter Falken aus dem \u00c4g\u00e4is-Brutgebiet deuten jedoch eher auf einen breiteren Zugkorridor in Ostafrika hin. F\u00fcr den Heimzug, der ab Mitte Februar langsam einsetzt, seinen Gipfel Mitte M\u00e4rz erreicht und im April abebbt, wird dieselbe Zugroute vermutet.<\/p>\n<p>Die Zugrouten einzelner Eleonorenfalken aus <a title=\"Sardinien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sardinien\">sardischen<\/a> beziehungsweise <a class=\"mw-redirect\" title=\"Balearen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Balearen\">balearischen<\/a> Kolonien konnten in den letzten Jahren telemetrisch erfasst werden. Allerdings ist die Anzahl der besenderten V\u00f6gel noch zu klein, um ein abschlie\u00dfendes Urteil abgeben zu k\u00f6nnen. Die bisher weitgehend unbestrittene Ansicht, dass die in Kolonien des westlichen Mittelmeeres oder an der Atlantikk\u00fcste br\u00fctenden Eleonorenfalken zuerst in Ostrichtung entlang der S\u00fcdk\u00fcste des Mittelmeeres ziehen und erst nach Erreichen der Zugstra\u00dfe der \u00c4g\u00e4isbr\u00fcter nach S\u00fcden einschwenken, wurde durch diese Daten nicht unterst\u00fctzt. Alle Westbr\u00fcter zogen nach \u00dcberqueren des Mittelmeeres mehr oder weniger quer durch Afrika, adulte ann\u00e4hernd diagonal, juvenile auf einer zum Teil sehr viel weiter westlich verlaufenden Strecke. Altv\u00f6gel absolvierten den Zug in etwa drei Wochen, Jungv\u00f6gel, die l\u00e4ngere Zwischenstopps in Westafrika einlegten, brauchten bis zu dreimal so lang. Der Heimzug der im westlichen Mittelmeer br\u00fctenden Eleonorenfalken konnte bisher erst anhand von zwei telemetrierten V\u00f6gel verfolgt werden. Auch diese V\u00f6gel kreuzten den afrikanischen Kontinent und legten recht lange Zwischenstopps ein.<\/p>\n<p>Das Zugverhalten von Eleonorenfalken vor Eintritt der Brutreife ist weitgehend unbekannt. Bisherige Daten lassen darauf schlie\u00dfen, dass viele zwar das \u00dcberwinterungsgebiet in Richtung des Heimzuges verlassen, jedoch in unterschiedlichen Regionen s\u00fcdlich der Sahara \u00fcbersommern.&nbsp;<\/p>\n<p>In den Brutgebieten treffen die Falken fr\u00fchestens Mitte April ein, streifen jedoch in den Monaten vor Brutbeginn weit, vor allem im Binnenland umher. Nicht selten werden Eleonorenfalken aus <a title=\"Bulgarien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bulgarien\">Bulgarien<\/a> und S\u00fcdfrankreich gemeldet, gelegentlich auch aus Mitteleuropa und vereinzelt, wie 1997 aus <a title=\"Gro\u00dfbritannien (Insel)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gro%C3%9Fbritannien_%28Insel%29\">Gro\u00dfbritannien<\/a>, <a title=\"Polen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Polen\">Polen<\/a> und <a title=\"Schweden\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schweden\">Schweden<\/a>. Die Brutortstreue ist vor allem bei M\u00e4nnchen sehr gro\u00df. Weibchen wechseln h\u00e4ufiger die Brutkolonien oder <a title=\"Dismigration\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Dismigration\">dismigrieren<\/a> gelegentlich auch in weiter entfernte Gebiete.<\/p>\n<h2><span id=\"Nahrung_und_Nahrungserwerb\" class=\"mw-headline\">Nahrung und Nahrungserwerb<\/span><\/h2>\n<p>W\u00e4hrend des Sp\u00e4tsommers und Fr\u00fchherbstes ern\u00e4hren Eleonorenfalken sich und ihre Brut fast ausschlie\u00dflich von V\u00f6geln, insbesondere von durchziehenden Singv\u00f6geln. Eine umfangreiche Analyse von \u00fcber 6000 Rupfungen aus einer s\u00fcd\u00e4g\u00e4ischen Kolonie stellte den <a title=\"Fitis\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Fitis\">Fitis<\/a> als h\u00e4ufigstes Beutetier fest, gefolgt von <a title=\"Neunt\u00f6ter\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Neunt%C3%B6ter\">Neunt\u00f6ter<\/a>, <a title=\"Grauschn\u00e4pper\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Grauschn%C3%A4pper\">Grauschn\u00e4pper<\/a> und <a title=\"Braunkehlchen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Braunkehlchen\">Braunkehlchen<\/a>.&nbsp; In den westlichen Kolonien im Mittelmeer k\u00f6nnen verschiedene <a title=\"Seglerv\u00f6gel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Seglerv%C3%B6gel\">Seglerarten<\/a>, an der Atlantikk\u00fcste <a title=\"Rotkopfw\u00fcrger\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rotkopfw%C3%BCrger\">Rotkopfw\u00fcrger<\/a> h\u00e4ufige Beutetiere sein. Insgesamt wurden \u00fcber 100 verschiedene Vogelarten als Beute des Eleonorenfalken festgestellt; zu den gr\u00f6\u00dften z\u00e4hlte der <a title=\"Wiedehopf\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wiedehopf\">Wiedehopf<\/a>. Ob noch gr\u00f6\u00dfere und schwerere V\u00f6gel wie etwa Tauben oder H\u00fchnerv\u00f6gel regelm\u00e4\u00dfig von Eleonorenfalken geschlagen werden, bedarf noch einer genaueren \u00dcberpr\u00fcfung.<\/p>\n<p>Au\u00dferhalb der Vogelzugzeiten bilden gro\u00dfe Fluginsekten die Hauptnahrung des Eleonorenfalken. In der Insektennahrung \u00fcberwiegen <a title=\"Schmetterlinge\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schmetterlinge\">Schmetterlinge<\/a>, <a title=\"K\u00e4fer\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/K%C3%A4fer\">K\u00e4fer<\/a>, <a title=\"Zikaden\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Zikaden\">Zikaden<\/a>, <a class=\"mw-redirect\" title=\"Springschrecken\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Springschrecken\">Springschrecken<\/a>, <a title=\"Libellen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Libellen\">Libellen<\/a> und schw\u00e4rmende <a title=\"Ameisen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ameisen\">Ameisen<\/a>. Gelegentlich werden <a title=\"Flederm\u00e4use\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Flederm%C3%A4use\">Flederm\u00e4use<\/a>, <a class=\"mw-redirect\" title=\"Eidechsen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Eidechsen\">Eidechsen<\/a>, <a title=\"Skorpione\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Skorpione\">Skorpione<\/a> und <a title=\"Tausendf\u00fc\u00dfer\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tausendf%C3%BC%C3%9Fer\">Tausendf\u00fc\u00dfer<\/a> erbeutet. V\u00f6gel spielen au\u00dferhalb der Brutzeit nur eine untergeordnete Rolle.<\/p>\n<p>Eleonorenfalken sind fast ausschlie\u00dflich Flugj\u00e4ger. Nur ein sehr geringer Anteil der Beutetiere wird am Boden gegriffen. Insekten werden in der Luft gefangen und verspeist, V\u00f6gel zu einem Ruheplatz getragen und dort gerupft. Eleonorenfalken sind flexible J\u00e4ger, die ihre Fangstrategien dem herrschenden Angebot anpassen. Sie k\u00f6nnen bis in die sp\u00e4te D\u00e4mmerung jagen, in hellen Mondn\u00e4chten auch noch in der Nacht. In der Vogelzugzeit werden schon in der Morgend\u00e4mmerung Nachtzieher abgefangen, bevor sie zur Tagesrast niedergehen. Oft jagen Eleonorenfalken in kleinen Gruppen. Dabei stehen sie in recht gro\u00dfer H\u00f6he von 1000 Metern und mehr \u00fcber dem Meer und sto\u00dfen beim Anblick durchziehender Vogelschw\u00e4rme auf diese herab. Sie patrouillieren auch im wassernahen Suchflug \u00fcber dem Meer, wenn die Wetterbedingungen die Zugv\u00f6gel zu niedrigerem Fliegen zwingen. Bei gro\u00dfem Nahrungsangebot werden nicht alle geschlagenen Beutetiere verwertet.<\/p>\n<h2><span id=\"Verhalten\" class=\"mw-headline\">Verhalten<\/span><\/h2>\n<p>Eleonorenfalken sind tagaktiv; ihre Aktivit\u00e4tsgipfel liegen am fr\u00fchen Vormittag und am sp\u00e4teren Nachmittag. Bei starker Frequenz von Zugv\u00f6geln in den D\u00e4mmerungsstunden passen sie ihre Aktivit\u00e4tsspanne diesen Gegebenheiten an. W\u00e4hrend der Brutzeit leben sie in zum Teil recht individuenstarken Kolonien; auch auf dem Zug sind sie oft mit Artgenossen oder mit anderen Falken, insbesondere Baum- und Schieferfalken vergesellschaftet. Nur vorbrutzeitlich werden h\u00e4ufiger allein umherstreifende Eleonorenfalken beobachtet. Sie beanspruchen weder brutzeitlich noch au\u00dferbrutzeitlich Jagdreviere, allein die unmittelbare Umgebung des Brutplatzes und dieser selbst wird mit Drohritualen verteidigt.<\/p>\n<p>Eleonorenfalken baden, wenn sie Gelegenheit dazu haben h\u00e4ufig und ausgiebig, wobei sie das Gefieder v\u00f6llig durchn\u00e4ssen und es anschlie\u00dfend in langen Sonnenb\u00e4dern trocknen lassen.<\/p>\n<h2><span id=\"Brutbiologie\" class=\"mw-headline\">Brutbiologie<\/span><\/h2>\n<p>Weibliche Eleonorenfalken werden im zweiten Lebensjahr geschlechtsreif, die M\u00e4nnchen ein Jahr sp\u00e4ter. Auch die Mehrzahl der Weibchen schreitet jedoch erst im dritten Lebensjahr zur ersten Brut. Die Paarbindung w\u00e4hrt eine Brutsaison, Wiederverpaarungen letztj\u00e4hriger Brutpartner d\u00fcrften auf Grund der gro\u00dfen Brutortstreue der Art jedoch h\u00e4ufig sein. Eine \u00fcberproportionale H\u00e4ufigkeit gleichmorphiger Brutpartner wurde nicht festgestellt.<\/p>\n<p>Der Eleonorenfalke ist Koloniebr\u00fcter, Einzelbruten scheinen nur in Ausnahmef\u00e4llen vorzukommen. W\u00e4hrend einer gro\u00dfangelegten Bestandserhebung der auf griechischem Staatsgebiet br\u00fctenden Eleonorenfalken wurden an einem Brutplatz auf <a title=\"Eub\u00f6a\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Eub%C3%B6a\">Eub\u00f6a<\/a> nur zwei Brutpaare festgestellt, wohingegen in sieben Brutkolonien im Umkreis von <a title=\"Kythira\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kythira\">Kythira<\/a> im Durchschnitt \u00fcber 140&nbsp;Brutpaare br\u00fcteten. Die weltweit individuenst\u00e4rkste Kolonie mit \u00fcber 1300 Individuen befindet sich auf der bewohnten, etwa 20&nbsp;Quadratkilometer gro\u00dfen, auf halbem Weg zwischen Kythira und der Nordwestspitze <a title=\"Kreta\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kreta\">Kretas<\/a> liegenden Insel <a class=\"mw-redirect\" title=\"Antikythira\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Antikythira\">Antikythira<\/a>.&nbsp;<\/p>\n<h3><span id=\"Balz\" class=\"mw-headline\">Balz<\/span><\/h3>\n<p>\u00dcber dem Brutplatz zeigen Eleonorenfalken eindrucksvolle Schaufl\u00fcge, bei denen das M\u00e4nnchen wiederholt auf das Weibchen herabst\u00f6\u00dft, dieses leicht ber\u00fchrt und danach wieder aufsteigt; gelegentlich dreht sich das Weibchen w\u00e4hrend dieses Kontakts auf den R\u00fccken.<\/p>\n<h3><span id=\"Nistplatz\" class=\"mw-headline\">Nistplatz<\/span><\/h3>\n<p>Die besten Nistpl\u00e4tze sind ger\u00e4umig, eben und im Idealfall w\u00e4hrend der hei\u00dfesten Tagesstunden beschattet; oft liegen die Niststellen in Halbh\u00f6hlen. Auffallend ist eine deutliche Bevorzugung von Brutpl\u00e4tzen, die stark windexponiert, in der \u00c4g\u00e4is vor allem dem <a title=\"Meltemi\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Meltemi\">Melt\u00e9mi<\/a> ausgesetzt sind. Auch eine leichte Pr\u00e4ferenz f\u00fcr eine Ausrichtung nach Osten wurde festgestellt. H\u00e4ufig wird eine nat\u00fcrliche Mulde ausgenutzt, oder, wenn es der Untergrund erlaubt, eine solche ausgescharrt. Nistmaterial wird wie bei den meisten Falken nicht eingetragen. H\u00e4ufig befindet sich die Niststelle im vegetationslosen Terrain, doch werden auch bewachsene Felsnischen gew\u00e4hlt, sofern sie freien An- und Abflug erm\u00f6glichen. Der Mindestabstand zum n\u00e4chsten Brutplatz kann mit etwa zwei Metern sehr gering sein, betr\u00e4gt nach M\u00f6glichkeit aber meist 10 Meter und mehr; dieser Bereich wird gegen\u00fcber Artgenossen verteidigt. Revierstreitigkeiten wurden jedoch nur selten festgestellt. Erstbr\u00fcter m\u00fcssen oft mit suboptimalen Niststellen vorliebnehmen; insbesondere sehr starke Sonneneinstrahlung kann den Bruterfolg stark negativ beeinflussen.&nbsp; Selten werden Nester von Kr\u00e4hen und <a title=\"Kr\u00e4henscharbe\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kr%C3%A4henscharbe\">Kr\u00e4henscharben<\/a> als Nistplatz gew\u00e4hlt.<\/p>\n<h3><span id=\"Gelege_und_Brut\" class=\"mw-headline\">Gelege und Brut<\/span><\/h3>\n<p>Die Brutph\u00e4nologie ist dem Herbstdurchzug der Singv\u00f6gel angepasst. Die Eiablage beginnt erst Mitte Juli und erreicht ihren Gipfel Anfang August. Meist besteht ein Gelege aus zwei bis drei&nbsp;(max.&nbsp;vier) l\u00e4ngsovalen, auf hellem Untergrund dicht r\u00f6tlich braun gefleckten Eiern, die bei einem Gewicht von durchschnittlich 26 Gramm etwa 43 x 34&nbsp;Millimeter messen. Die Gelegegr\u00f6\u00dfe d\u00fcrfte vom Nahrungsangebot und vom Jagderfolg des M\u00e4nnchens abh\u00e4ngen. Das Gelege wird vor allem vom Weibchen etwa 29&nbsp;Tage bebr\u00fctet; in dieser Zeit und w\u00e4hrend der ersten H\u00e4lfte der zwischen 37&nbsp;bis&nbsp;43&nbsp;Tagen dauernden Nestlingszeit versorgt allein das M\u00e4nnchen die K\u00fcken und das Weibchen. Erst mit dem steigenden Futterbedarf der heranwachsenden Nestlinge beteiligt sich das Weibchen an der Nahrungsbeschaffung. Die Nestlinge werden ausschlie\u00dflich mit V\u00f6geln gef\u00fcttert. Wie lange ausgeflogene Jungfalken noch von ihren Eltern betreut werden, ist nicht bekannt. Der bei Koloniebr\u00fctern nicht selten auftretende <a title=\"Brutparasitismus\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Brutparasitismus#Intraspezifischer_Brutparasitismus\">intraspezifische Brutparasitismus<\/a> wurde in Kolonien des Eleonorenfalken nicht festgestellt, auch Kopulationen von Brutpartnern mit einem anderen Koloniemitglied (<em>extra pair copulation<\/em>) scheinen nicht vorzukommen. Auf Grund der hohen Brutortstreue des Eleonorenfalken ist ein relativ hoher Prozentsatz der Paare nahe miteinander verwandt, was sich m\u00f6glicherweise negativ auf den Bruterfolg auswirken kann.&nbsp; Insgesamt schwankt die Reproduktion sowohl regional als auch saisonal betr\u00e4chtlich und liegt zwischen 1,2 und 2,6 ausgeflogenen Jungv\u00f6geln pro Paar. Die Ursachen der Unterschiede zwischen der signifikant hohen Ausfliegerate auf <a class=\"mw-redirect\" title=\"Mogador\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mogador\">Mogador<\/a> an der marokkanischen Atlantikk\u00fcste und der bemerkenswert niedrigen in einigen griechischen Kolonien ist bislang unbekannt.<\/p>\n<h2><span id=\"Sterblichkeit_und_Alter\" class=\"mw-headline\">Sterblichkeit und Alter<\/span><\/h2>\n<p>Die Sterblichkeit im ersten Halbjahr ist bedingt durch die Gef\u00e4hrdungen auf dem ersten Zug sehr hoch. Insgesamt d\u00fcrften weniger als 25&nbsp;Prozent eines Brutjahrganges die Brutreife erreichen. Danach sinkt die j\u00e4hrliche Mortalit\u00e4t deutlich ab. Als H\u00f6chstalter eines beringten Vogels geben Mebs &amp; Schmidt 16&nbsp;Jahre an; EURING verzeichnet 11&nbsp;Jahre und 2&nbsp;Monate bei einem erlegten Vogel.<\/p>\n<h2><span id=\"Systematik\" class=\"mw-headline\">Systematik<\/span><\/h2>\n<p>Trotz der in zum Teil isolierte Kolonien fragmentierten Brutverbreitung werden keine <a title=\"Unterart\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Unterart\">Subspezies<\/a> unterschieden. Genetische Analysen best\u00e4tigten die auch auf Grund morphologischer und verhaltensbiologischer \u00c4hnlichkeiten vermutete nahe Verwandtschaft der Art mit dem Baumfalken und dem Schieferfalken. Mit diesen bildet der Eleonorenfalke die monophyletische Untergattung <em>Hypotriorchis<\/em> innerhalb der Falconinae.&nbsp; Inwieweit noch andere Falken, wie der <a class=\"new\" title=\"Afrikanischer Baumfalke (Seite nicht vorhanden)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?title=Afrikanischer_Baumfalke&amp;action=edit&amp;redlink=1\">Afrikanische Baumfalke<\/a> (<em>Falco cuvieri<\/em>) oder der <a class=\"new\" title=\"Malaienbaumfalke (Seite nicht vorhanden)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?title=Malaienbaumfalke&amp;action=edit&amp;redlink=1\">Malaienbaumfalke<\/a> (<em>Falco serverus<\/em>) dieser Gruppe zuzuz\u00e4hlen sind, ist Gegenstand der Forschung.<\/p>\n<h2><span id=\"Bestandssituation\" class=\"mw-headline\">Bestandssituation<\/span><\/h2>\n<p>Die IUCN sieht die Best\u00e4nde des Eleonorenfalken nicht als gef\u00e4hrdet an und sch\u00e4tzt den europ\u00e4ischen Gesamtbestand auf ungef\u00e4hr 6.000&nbsp;Brutpaare. Vor allem in Griechenland abnehmende Bestandszahlen stellt Birdlife Europe fest, und stuft die Gesamtsituation als D (<em>declining<\/em>, abnehmend) ein. Mebs und Schmidt&nbsp; gehen ebenfalls von einem Gesamtbestand von etwa 6.500&nbsp;Brutpaaren aus. Zum Teil erheblichen Bestandszunahmen in vielen westlichen Kolonien stehen nach dieser Quelle erhebliche Bestandsr\u00fcckg\u00e4nge an einigen griechischen Brutpl\u00e4tzen gegen\u00fcber. Besonders betroffen von Bestandseinbr\u00fcchen seien Brutpl\u00e4tze an der kretischen Ostk\u00fcste sowie auf den vorgelagerten Eilanden und Klippen. Diese R\u00fcckg\u00e4nge werden vor allem auf Vergiftungen mit <a title=\"Methomyl\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Methomyl\">Methomyl<\/a>&nbsp; zur\u00fcckgef\u00fchrt, das von den Bauern der Region in Trinkschalen ausgebracht wird, um die Weintraubenkulturen vor Ernteverlusten durch V\u00f6gel und Ratten zu sch\u00fctzen. Eleonorenfalken scheinen besonders an hei\u00dfen, windstillen Tagen, wenn ihr Wasserbedarf besonders gro\u00df ist, ebenfalls aus diesen Trinkschalen zu trinken und darin zu baden und verenden.<\/p>\n<p>Alle diese Angaben beruhten auf kleinr\u00e4umigen Z\u00e4hlungen und darauf basierenden Hochrechnungen. Seit Januar&nbsp;2008 liegen die Ergebnisse der griechenlandweiten Bestandserfassung vor.&nbsp; Insgesamt wurden w\u00e4hrend der Brutsaisonen von 2004\u20132006 fast 18.000 Individuen gez\u00e4hlt; die Verfasser sch\u00e4tzen den Brutbestand auf etwa 13.000&nbsp;Paare, also auf etwa das doppelte des bisher angenommenen Weltbestandes. M\u00f6glicherweise beherbergt Griechenland somit fast 90&nbsp;Prozent des Weltbestandes. In sechs Kernzonen wurden nur im ostkretischen K\u00fcsten- und Inselgebiet Bestandsr\u00fcckg\u00e4nge festgestellt, in allen anderen untersuchten Gebieten zeigten sich zum Teil sehr deutliche Bestandszunahmen. Da fr\u00fchere Angaben weitgehend auf Sch\u00e4tzungen beruhten, sind Aussagen \u00fcber die tats\u00e4chliche Populationsdynamik unsicher. Bis auf die Inseln des <a title=\"Saronischer Golf\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Saronischer_Golf\">Saronischen Golfes<\/a>, Eub\u00f6a und die <a title=\"Ionische Inseln\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ionische_Inseln\">Ionischen Inseln<\/a>, wo der Eleonorenfalke nur selten und in geringer Zahl br\u00fctet, scheint die Art in der \u00fcbrigen \u00c4g\u00e4is ein regelm\u00e4\u00dfiger und stellenweise h\u00e4ufiger Brutvogel zu sein. Sichere Aussagen zur Bestandsentwicklung sind aber erst nach dem n\u00e4chsten Zensus, der in 10&nbsp;Jahren durchgef\u00fchrt werden soll, m\u00f6glich.&nbsp; Eine mit 200 gez\u00e4hlten Brutpaaren auf den <a class=\"mw-redirect\" title=\"Kanaren\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kanaren\">Kanaren<\/a> ebenfalls bedeutend gr\u00f6\u00dfere Population als bisher angenommen ergab eine spanische Feldstudie.&nbsp;<\/p>\n<p>Gef\u00e4hrdungsursachen sind neben den schon erw\u00e4hnten Vergiftungen vor allem vielf\u00e4ltige St\u00f6rungen am Brutplatz, in letzter Zeit auch durch meist illegales Klippenklettern in Brutgebieten und Eiersammeln. Neben den nat\u00fcrlichen Gefahrenquellen, denen Langstreckenzieher ausgesetzt sind, spielen direkte Verfolgung durch Abschuss eine wesentliche bestandsminimierende Rolle. Auch im Winterquartier werden Eleonorenfalken gejagt und leiden weiters unter Lebensraumverlusten und dem <a title=\"Pestizid\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Pestizid\">Pestizideintrag<\/a> in der Landwirtschaft.<\/p>\n<h2><span id=\"Namensherleitung\" class=\"mw-headline\">Namensherleitung<\/span><\/h2>\n<p>Der in der <a title=\"Lombardei\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Lombardei\">Lombardei<\/a> geborene und haupts\u00e4chlich in <a title=\"Turin\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Turin\">Turin<\/a> wirkende Erstbeschreiber <a title=\"Giuseppe Gen\u00e9\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Giuseppe_Gen%C3%A9\">Giuseppe Gen\u00e9<\/a> benannte die Art nach der sardischen Regentin <a title=\"Eleonora di Arborea\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Eleonora_di_Arborea\">Eleonora di Arborea<\/a>, die in der von ihr initiierten Gesetzessammlung <a class=\"new\" title=\"Carta de L\u00f3gu (Seite nicht vorhanden)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?title=Carta_de_L%C3%B3gu&amp;action=edit&amp;redlink=1\">Carta de L\u00f3gu<\/a> gegen Ende des 14. Jahrhunderts auch Bestimmungen zum Schutz von Greifv\u00f6geln festschrieb.<\/p>\n<p>foto: Mihai Baciu<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Eleonorenfalke (Falco eleonorae) ist ein mittelgro\u00dfer Vertreter der Falken (Falco) innerhalb der Unterfamilie der Eigentlichen Falken (Falconinae). Die in einer hellen und einer dunklen Morphe vorkommenden Raubv\u00f6gel br\u00fcten in zum Teil mehrere hundert Brutpaare umfassenden Kolonien vor allem auf griechischen Inseln und Felseilanden sowie verstreut im weiteren Mittelmeerraum und an der marokkanischen Atlantikk\u00fcste. 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