{"id":3402,"date":"2013-12-17T11:56:29","date_gmt":"2013-12-17T09:56:29","guid":{"rendered":"http:\/\/wildtravel.ro\/bird\/bruchwasserlaufer-tringa-glareola\/"},"modified":"2013-12-17T18:00:34","modified_gmt":"2013-12-17T16:00:34","slug":"bruchwasserlaufer-tringa-glareola","status":"publish","type":"bird","link":"https:\/\/wildtravel.ro\/de\/bird\/bruchwasserlaufer-tringa-glareola\/","title":{"rendered":"Bruchwasserl\u00e4ufer (Tringa glareola)"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der <strong>Bruchwasserl\u00e4ufer<\/strong> (<em>Tringa glareola<\/em>) ist ein eurasischer <a title=\"V\u00f6gel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/V%C3%B6gel\">Vogel<\/a> aus der <a title=\"Familie (Biologie)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Familie_%28Biologie%29\">Familie<\/a> der <a title=\"Schnepfenv\u00f6gel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schnepfenv%C3%B6gel\">Schnepfenv\u00f6gel<\/a> (Scolopacidae). Er ist ein <a title=\"Brutvogel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Brutvogel\">Brutvogel<\/a> der gem\u00e4\u00dfigten und borealen bis subarktischen <a title=\"Tundra\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tundra\">Tundrenzone<\/a>. In Mitteleuropa ist er ein sehr seltener, nur lokal vorkommender Brut- und Sommervogel. Er ist h\u00e4ufiger und regelm\u00e4\u00dfiger w\u00e4hrend der <a title=\"Vogelzug\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Vogelzug\">Zugzeiten<\/a> als <a title=\"Durchz\u00fcgler\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Durchz%C3%BCgler\">Durchz\u00fcgler<\/a> und Rastvogel zu beobachten.<\/p>\n<p>Der 19 &#8211; 21 Zentimeter lange und 50 &#8211; 90 Gramm schwere Bruchwasserl\u00e4ufer hat eine <a title=\"Fl\u00fcgelspannweite\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Fl%C3%BCgelspannweite\">Fl\u00fcgelspannweite<\/a> von 36 bis 40 Zentimeter. Der Bruchwasserl\u00e4ufer ist damit knapp <a class=\"mw-redirect\" title=\"Star (Vogel)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Star_%28Vogel%29\">starengro\u00df<\/a>. Er weist gro\u00dfe \u00c4hnlichkeit zum <a title=\"Waldwasserl\u00e4ufer\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Waldwasserl%C3%A4ufer\">Waldwasserl\u00e4ufer<\/a> auf, jedoch sind seine Beine etwas l\u00e4nger. Auch der helle Augen\u00fcberstreif ist auffallender als beim Waldwasserl\u00e4ufer.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die K\u00f6rperoberseite ist graubraun, aber heller als beim Waldwasserl\u00e4ufer. Der Kontrast zur wei\u00dfen K\u00f6rperunterseite ist daher weniger auff\u00e4llig. Die Fl\u00fcgelunterseite ist hellgrau, der wei\u00dfe Schwanz weist f\u00fcnf bis acht feine, in der Mitte etwas verschwommene Querb\u00e4nder auf. Im <a title=\"Prachtkleid\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Prachtkleid\">Prachtkleid<\/a> haben Bruchwasserl\u00e4ufer auf der K\u00f6rperoberseite dichte wei\u00dfe Flecken. Kopf und Hals sind fein gestreift.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Im Flug ruft er giff -giff -giff. Der Alarmruf ist ein wiederholtes <em>gip-gip-gip<\/em>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Verwechslungsm\u00f6glichkeiten bestehen vor allem mit dem <a title=\"Waldwasserl\u00e4ufer\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Waldwasserl%C3%A4ufer\">Waldwasserl\u00e4ufer<\/a>. Das Verbreitungsgebiet \u00fcberlappt sich vor allem im s\u00fcdlichen, das hei\u00dft nichtarktischen Teil mit dem Brutareal des Bruchwasserl\u00e4ufers. Der Waldwasserl\u00e4ufer ist au\u00dferdem deutlich dunkler.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><span id=\"Vorkommen\" class=\"mw-headline\">Vorkommen<\/span><\/h2>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das <a title=\"Brutgebiet\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Brutgebiet\">Brutareal<\/a> des Bruchwasserl\u00e4ufer erstreckt sich von <a title=\"Schottland\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schottland\">Schottland<\/a> und <a title=\"Norwegen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Norwegen\">Norwegen<\/a> bis nach <a title=\"Ostsibirien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ostsibirien\">Ostsibirien<\/a>, <a title=\"Kamtschatka\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kamtschatka\">Kamtschatka<\/a> und den <a class=\"mw-redirect\" title=\"Pribylow-Inseln\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Pribylow-Inseln\">Pribylow-Inseln<\/a>. Der Bruchwasserl\u00e4ufer ist \u00fcberwiegend ein <a title=\"Langstreckenzieher\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Langstreckenzieher\">Langstreckenzieher<\/a>. Seine Winterquartiere finden sich in den <a title=\"Tropen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tropen\">Tropen<\/a> bis <a title=\"Subtropen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Subtropen\">Subtropen<\/a> der <a title=\"S\u00fcdhalbkugel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/S%C3%BCdhalbkugel\">S\u00fcdhalbkugel<\/a>. In der westlichen <a title=\"Pal\u00e4arktis\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Pal%C3%A4arktis\">Pal\u00e4arktis<\/a> verl\u00e4uft die Nordgrenze des Winterquartiers entlang der S\u00fcdk\u00fcste des <a title=\"Mittelmeer\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mittelmeer\">Mittelmeers<\/a> und dem S\u00fcden <a title=\"Vorderasien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Vorderasien\">Vorderasiens<\/a>. Sie ziehen als <a title=\"Breitfrontzug\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Breitfrontzug\">Breitfrontzieher<\/a> \u00fcber <a title=\"Mitteleuropa\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mitteleuropa\">Mitteleuropa<\/a> und <a title=\"Westeuropa\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Westeuropa\">Westeuropa<\/a> in s\u00fcd-s\u00fcdwestlicher Richtung. Wichtige Rastpl\u00e4tze auf diesem Zug finden sich am Nordrand des Mittelmeers beispielsweise in der <a title=\"Po-Ebene\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Po-Ebene\">Po-Ebene<\/a> und in der <a title=\"Camargue\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Camargue\">Camargue<\/a>, wo bis zu 50.000 Individuen beobachtet werden k\u00f6nnen. Ziehende V\u00f6gel sind auch im <a title=\"Ebrodelta\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ebrodelta\">Ebrodelta<\/a> zu beobachten. <a title=\"Wetlands International\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wetlands_International\">Wetlands International<\/a> identifiziert als bedeutende Rast-, \u00dcberwinterungsquartiere sowie Brutareale sechs europ\u00e4ische Gebiete. Davon liegen vier in <a title=\"Finnland\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Finnland\">Finnland<\/a>, wobei nur die Feuchtgebiete der Provinz <a title=\"Oulu (Provinz)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Oulu_%28Provinz%29\">Oulu<\/a> als Rastplatz w\u00e4hrend des Zuges eine Bedeutung hat. Bei den \u00fcbrigen handelt es sich um Gebiete mit einer hohen Dichte an Brutv\u00f6geln. Zwei weitere bedeutende Rastpl\u00e4tze liegen in <a title=\"Griechenland\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Griechenland\">Griechenland<\/a> und <a title=\"Schweden\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schweden\">Schweden<\/a> (Flussm\u00fcndung des <a title=\"Ume \u00e4lv\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ume_%C3%A4lv\">Ume \u00e4lv<\/a>).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Bruchwasserl\u00e4ufer br\u00fctet bevorzugt in <a class=\"mw-redirect\" title=\"Hochmoor\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hochmoor\">Hochmooren<\/a> mit einem geringen Baumbestand sowie an offenem Wasser und in S\u00fcmpfen der <a title=\"Borealer Nadelwald\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Borealer_Nadelwald\">Taiga<\/a> und Tundren. Weiter im Osten seines Verbreitungsgebietes ist er auch in dichteren Baumbest\u00e4nden in Gew\u00e4ssern\u00e4he zu beobachten. Auf dem Durchzug und im Winterquartier ist der Bruchwasserl\u00e4ufer sehr viel anpassungsf\u00e4higer, er bevorzugt jedoch S\u00fc\u00dfgew\u00e4sser. Zu beobachten ist er unter anderem in nahrungsreichen Flachwasserzonen, auf Schlammfl\u00e4chen und \u00fcberschwemmten Wiesen und an <a title=\"Altwasser (Fluss)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Altwasser_%28Fluss%29\">Altwasserarmen<\/a> von Fl\u00fcssen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><span id=\"Verhalten\" class=\"mw-headline\">Verhalten<\/span><\/h2>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Bruchwasserl\u00e4ufer sind <a class=\"mw-redirect\" title=\"Tagaktiv\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tagaktiv\">tagaktiv<\/a>, allerdings ziehen sie h\u00e4ufig nachts. Dank seiner relativ langen Zehen kann er auch auf schwimmenden Algenrasen sowie Schwimmbl\u00e4ttern von Wasserpflanzen laufen. W\u00e4hrend der Brutzeit ist der Bruchwasserl\u00e4ufer territorial. Ein Singflug dient der Reviermarkierung und besteht aus fl\u00f6tenden Rufen. Der Bruchwasserl\u00e4ufer kann 9\u201311 Jahre alt werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><span id=\"Fortpflanzung\" class=\"mw-headline\">Fortpflanzung<\/span><\/h2>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Bruchwasserl\u00e4ufer errichten ihr <a title=\"Nest\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nest\">Nest<\/a> gew\u00f6hnlich am Boden gut in Vegetation versteckt. In <a title=\"Fennoskandinavien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Fennoskandinavien\">Fennoskandinavien<\/a> und in <a title=\"Russland\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Russland\">Russland<\/a> nutzen Bruchwasserl\u00e4ufer \u00e4hnlich wie Waldwasserl\u00e4ufer auch Baumnester von Drosseln und anderen Singv\u00f6geln. Bodennester sind Mulden, die mit Material aus der Umgebung ausgekleidet werden. Der Legebeginn in Mitteleuropa ist fr\u00fchestens Ende April, gew\u00f6hnlich aber Anfang Mai. In Fennoskandinavien br\u00fctende Bruchwasserl\u00e4ufer beginnen mit der Eiablage in der Regel nicht vor Mitte Mai. Die Hauptlegezeit ist hier Anfang Juni. Das Gelege umfasst vier Eier. Diese sind kreiself\u00f6rmig und haben eine hellbr\u00e4unliche bis gr\u00fcnliche Grundfarbe und dunkel- bis rotbraune Flecken. Die <a title=\"Brutdauer\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Brutdauer\">Brutdauer<\/a> betr\u00e4gt 22 bis 23&nbsp;Tage, beide Elternv\u00f6gel br\u00fcten. Die Jungv\u00f6gel sind mit 28 bis 30 Tagen flugf\u00e4hig.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><span id=\"Bestand\" class=\"mw-headline\">Bestand<\/span><\/h2>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><span id=\"Aktueller_Bestand_und_Bestandsentwicklung\" class=\"mw-headline\">Aktueller Bestand und Bestandsentwicklung<\/span><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der europ\u00e4ische Gesamtbestand wird auf 350.000 bis 1.200.000 Brutpaare gesch\u00e4tzt. Davon br\u00fcten zwischen 75.000 und 750.000 Brutpaare im europ\u00e4ischen Teil Russlands und zwischen 270.000 und 440.000 Brutpaare in Fennoskandinavien. In Mitteleuropa ist die Art nur noch in <a title=\"Polen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Polen\">Polen<\/a> als Brutvogel vertreten. Dort br\u00fcten zwischen drei bis f\u00fcnf Brutpaare. Durch <a title=\"Moorlandschaft\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Moorlandschaft\">Moorzerst\u00f6rung<\/a> ist diese Art in <a title=\"Mitteleuropa\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mitteleuropa\">Mitteleuropa<\/a> bis auf die wenigen Brutpaare in Polen verschwunden und auch in Skandinavien ist der Bestand zur\u00fcckgegangen. Sie ist in Anhang I der <a title=\"Vogelschutzrichtlinie\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Vogelschutzrichtlinie\">EU-Vogelschutzrichtlinie<\/a> (RL 79\/409\/EWG) gelistet, so dass zu ihrem Schutz <a title=\"Vogelschutzgebiet\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Vogelschutzgebiet\">Vogelschutzgebiete<\/a> auszuweisen sind.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Bruchwasserl\u00e4ufer waren noch bis in 19. Jahrhundert regelm\u00e4\u00dfige Brutv\u00f6gel in den Tiefebenen in Nord-Mitteleuropa. Das mitteleurop\u00e4ische Brutareal reichte von den <a title=\"Niederlande\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Niederlande\">Niederlanden<\/a> bis nach Polen. Durch Lebensraumverluste ab der zweiten H\u00e4lfte des 19. Jahrhunderts kam es zu einem deutlichen R\u00fcckgang der Populationszahlen und Gebietsaufgaben. So war der Bruchwasserl\u00e4ufer als Brutvogel bereits im 19. Jahrhundert aus <a title=\"Mecklenburg-Vorpommern\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mecklenburg-Vorpommern\">Mecklenburg-Vorpommern<\/a> verschwunden. Ab den 1960er Jahren brauchen auch die letzten Restpopulationen in Mitteleuropa zusammen. So gingen die Brutbest\u00e4nde in <a title=\"Schleswig-Holstein\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schleswig-Holstein\">Schleswig-Holstein<\/a> von 47 Brutpaaren im Jahre 1968 auf f\u00fcnf Brutpaare im Jahre 1979 zur\u00fcck. Ursache des Bestandsr\u00fcckgangs in Mitteleuropa ist eine Zerst\u00f6rung der Hochmoore durch Entw\u00e4sserung, industrieller <a class=\"mw-redirect\" title=\"Torfabbau\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Torfabbau\">Torfabbau<\/a> und die Aufforstung von Mooren. \u00c4hnlich wie beim <a title=\"Goldregenpfeifer\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Goldregenpfeifer\">Goldregenpfeifer<\/a> wird davon ausgegangen, dass auch klimatische Ursachen f\u00fcr den gro\u00dfr\u00e4umigen Arealverlust verantwortlich sind.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><span id=\"Bestandsprognosen\" class=\"mw-headline\">Bestandsprognosen<\/span><\/h3>\n<p>Der Bruchwasserl\u00e4ufer gilt wie viele andere Schnepfenv\u00f6gel auch als eine der Arten, die vom <a title=\"Klimawandel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Klimawandel\">Klimawandel<\/a> besonders betroffen sein wird. Ein Forschungsteam, das im Auftrag der britischen Umweltbeh\u00f6rde und der <a title=\"Royal Society for the Protection of Birds\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Royal_Society_for_the_Protection_of_Birds\">Royal Society for the Protection of Birds<\/a> die zuk\u00fcnftige Verbreitungsentwicklung von europ\u00e4ischen Brutv\u00f6geln auf Basis von Klimamodellen untersuchte, geht davon aus, dass bis zum Ende des 21. Jahrhunderts das Verbreitungsgebiet des Bruchwasserl\u00e4ufers erheblich schrumpfen und nach Norden verschieben wird. S\u00fcdlich des 63. Breitengrades wird der Bruchwasserl\u00e4ufer nach diesen Prognosen nur noch in Norwegen und im <a title=\"Ural\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ural\">Ural<\/a> br\u00fcten. Die wenigen aktuellen <a title=\"Avifauna Mitteleuropas\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Avifauna_Mitteleuropas\">mitteleurop\u00e4ischen<\/a> Brutareale werden dementsprechend erl\u00f6schen. Neue potentielle Verbreitungsgebiete entstehen auf <a class=\"mw-redirect\" title=\"Novaya Zemlya\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Novaya_Zemlya\">Novaya Zemlya<\/a> und auf <a class=\"mw-redirect\" title=\"Svalbard\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Svalbard\">Svalbard<\/a>, k\u00f6nnen jedoch die Arealverluste im S\u00fcden nicht ausgleichen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>foto: Mihai Baciu<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; &nbsp; Der Bruchwasserl\u00e4ufer (Tringa glareola) ist ein eurasischer Vogel aus der Familie der Schnepfenv\u00f6gel (Scolopacidae). Er ist ein Brutvogel der gem\u00e4\u00dfigten und borealen bis subarktischen Tundrenzone. In Mitteleuropa ist er ein sehr seltener, nur lokal vorkommender Brut- und Sommervogel. Er ist h\u00e4ufiger und regelm\u00e4\u00dfiger w\u00e4hrend der Zugzeiten als Durchz\u00fcgler und Rastvogel zu beobachten. 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