{"id":3381,"date":"2013-12-16T18:52:51","date_gmt":"2013-12-16T16:52:51","guid":{"rendered":"http:\/\/wildtravel.ro\/bird\/rostgans-tadorna-ferruginea\/"},"modified":"2013-12-16T19:13:25","modified_gmt":"2013-12-16T17:13:25","slug":"rostgans-tadorna-ferruginea","status":"publish","type":"bird","link":"https:\/\/wildtravel.ro\/de\/bird\/rostgans-tadorna-ferruginea\/","title":{"rendered":"Rostgans (Tadorna ferruginea)"},"content":{"rendered":"<p>Die <strong>Rostgans<\/strong> (<em>Tadorna ferruginea<\/em>) ist eine der sieben <a title=\"Art (Biologie)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Art_%28Biologie%29\">Arten<\/a> der im deutschen Sprachraum auch als <a title=\"Kasarkas\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kasarkas\">Kasarkas<\/a> bezeichneten Gattung <a class=\"mw-redirect\" title=\"Tadorna\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tadorna\">Tadorna<\/a>, die der oft als Halbg\u00e4nse bezeichneten Unterfamilie <a class=\"mw-redirect\" title=\"Tadorninae\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tadorninae\">Tadorninae<\/a> zugerechnet werden. Wie f\u00fcr diese Gattung charakteristisch weist die Rostgans sowohl Merkmale gr\u00fcndelnder Enten der Seichtwasserzone als auch Merkmale \u00e4sender G\u00e4nse angrenzender Weidefl\u00e4chen auf.<\/p>\n<p>Rostg\u00e4nse sind in den innerasiatischen Steppen und Halbw\u00fcsten beheimatet. In Europa gibt es wildlebende Populationen, die jedoch alle den <a title=\"Gefangenschaftsfl\u00fcchtling\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gefangenschaftsfl%C3%BCchtling\">Gefangenschaftsfl\u00fcchtlingen<\/a> zugerechnet werden.<\/p>\n<p>Die deutsche Bezeichnung \u201eRostgans\u201c leitet sich aus der rostbraunen K\u00f6rperf\u00e4rbung ab. \u00c4hnlich hat sich die lateinische Bezeichnung entwickelt. <em>Ferrugo<\/em> ist das lateinische Wort f\u00fcr Eisenrost. Die Gattungsbezeichnung <em>Casarca<\/em> dagegen ist ein Lehnwort aus dem Russischen. Im Russischen wird der Begriff \u201eKasarka\u201c allerdings f\u00fcr die G\u00e4nse der Gattung <em><a class=\"mw-redirect\" title=\"Branta\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Branta\">Branta<\/a><\/em> verwendet.<\/p>\n<h2><span id=\"Aussehen\" class=\"mw-headline\">Aussehen<\/span><\/h2>\n<h3><span id=\"Erscheinungsbild_ausgewachsener_Rostg.C3.A4nse\" class=\"mw-headline\">Erscheinungsbild ausgewachsener Rostg\u00e4nse<\/span><\/h3>\n<p>Beide Geschlechter sind intensiv rostbraun oder rostgelb gef\u00e4rbt und haben einen heller gelblichen oder wei\u00dfen Kopf. Die Vorderfl\u00fcgel sind wei\u00df oder wei\u00dflich, Schwingen und Schwanz sind schwarz. Dies ist in der Regel nicht erkennbar, wenn sie am Boden laufen. Bei schwimmenden Rostg\u00e4nsen sind die wei\u00dfen Vorderfl\u00fcgel an den K\u00f6rperseiten als wei\u00dfer Langsstreifen mitunter sichtbar. Bei fliegenden Rostg\u00e4nsen ist der Konstrast zwischen den wei\u00dfen Vorderfl\u00fcgeln, den schwarzen Schwingen und dem schwarzen Schwanz jedoch sehr auff\u00e4llig. Ihr Flug ist sehr geschickt. Sie sind auch in steilem und alpinem Gel\u00e4nder sehr wendige Flieger. Man kann sie h\u00e4ufig beobachten, wie sie auf Warten sitzen.<\/p>\n<p>Beide Geschlechter sind sich sehr \u00e4hnlich. Das M\u00e4nnchen ist an seinem schmalen schwarzen Halsring vom Weibchen unterscheidbar. Dieses Merkmal ist jedoch nur w\u00e4hrend der Fortpflanzungszeit auff\u00e4llig, wenn das M\u00e4nnchen das Prachtkleid tr\u00e4gt. Im Ruhekleid fehlt der schwarze Halsring auch beim Ganter gelegentlich v\u00f6llig oder ist nur angedeutet. Als weiteres Unterscheidungsmerkmal gilt, dass der Kopf bei den Weibchen etwas heller ist als bei den M\u00e4nnchen und fast wei\u00df wirken kann.<\/p>\n<p>M\u00e4nnchen sind etwas schwerer als die Weibchen. Sie haben ein durchschnittliches Gewicht von etwa unter 1,4 Kilogramm, w\u00e4hrend die Weibchen im Schnitt 1,2 Kilogramm wiegen.<\/p>\n<h3><span id=\"Erscheinungsbild_von_Dunenk.C3.BCken_und_Jungv.C3.B6geln\" class=\"mw-headline\">Erscheinungsbild von Dunenk\u00fcken und Jungv\u00f6geln<\/span><\/h3>\n<p>Die Dunenk\u00fcken der Rostgans weisen ein \u00e4hnlich kontrastreiches schwarzbraun-wei\u00dfes Federkleid auf wie die der <a title=\"Brandgans\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Brandgans\">Brandg\u00e4nse<\/a>. Schwarzbraune Dunen finden sich auf dem R\u00fccken, der Kopfplatte und am Hals. Im Unterschied zu den Dunenk\u00fcken der Brandgans fehlt ihnen der dunkle Fleck jeweils hinter und unter dem Auge. Bei frisch geschl\u00fcpften Dunenk\u00fcken ist der Schnabel blaugrau mit einem hellbraunen Nagel. Die Beine sind olivgrau, die F\u00fc\u00dfe und die Schwimmh\u00e4ute sind graurosa. Die Iris ist braun. Zu dem Zeitpunkt, zu dem junge Rostg\u00e4nse fl\u00fcgge werden, ist ihr Schnabel durchg\u00e4ngig dunkel. Die Beine und F\u00fc\u00dfe sind dunkel olivgrau und die Schwimmh\u00e4ute haben sich zu einem dunklen Grau umgef\u00e4rbt.<\/p>\n<h2><span id=\"Stimme\" class=\"mw-headline\">Stimme<\/span><\/h2>\n<p>Das Stimmrepertoire der Rostgans ist insgesamt sehr variabel. Der charakteristische Ruf f\u00fcr Rostg\u00e4nse sind weittragende, nasal klingende trompetende Rufe. Sie erinnern an die der <a title=\"Kanadagans\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kanadagans\">Kanadagans<\/a>, sind aber von der Tonlage her h\u00f6her. Diese <em>ang<\/em> oder <em>eng<\/em>-Rufe sind sehr h\u00e4ufig zu h\u00f6ren. Gelegentlich rufen M\u00e4nnchen und Weibchen duettartig abwechselnd. Von drohenden oder imponierenden M\u00e4nnchen ist gelegentlich ein weiches, gedehntes <em>ar\u00f6rr<\/em> zu h\u00f6ren. N\u00e4hert sich ein Fressfeind oder auch ein Mensch w\u00e4hrend der Nistzeit der Nisth\u00f6hle, drohen die Tiere mit gestrecktenm Hals und gesenkten Kopf. Dabei lassen sie ein st\u00e4ndig wiederholtes <em>gaa<\/em> h\u00f6ren.<\/p>\n<h2><span id=\"Verbreitung_und_Lebensraum\" class=\"mw-headline\">Verbreitung und Lebensraum<\/span><\/h2>\n<p>Verbreitet ist die Rostgans haupts\u00e4chlich im Inneren <a title=\"Asien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Asien\">Asiens<\/a>, wo sie in <a title=\"Steppe\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Steppe\">Steppen<\/a>&#8211; und <a title=\"W\u00fcste\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/W%C3%BCste\">W\u00fcstenzonen<\/a> vornehmlich flache, salzhaltige Seen und <a title=\"Lagune\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Lagune\">Lagunen<\/a> besiedelt. Viel der von ihr besiedelten Seen finden sich auf Hochplateaus. In Tibet br\u00fctet sie bis in H\u00f6hen von 5000 Metern. Das europ\u00e4ische Brutgebiet erstreckt sich vom Kaspischen Meer nach Westen bis zum Schwarzen Meer und umfasst auch den S\u00fcden der Ukraine. Vereinzelte Brutvorkommen gibt es in der T\u00fcrkei und in Griechenland. In Rum\u00e4nien br\u00fctet sie ausschlie\u00dflich im Donaudelta.Sie ist au\u00dferdem im nordwestlichen Afrika beheimatet. W\u00e4hrend des Winterhalbjahrs h\u00e4lt sie sich bevorzugt an gro\u00dfen S\u00fc\u00dfwasserseen auf. Die gro\u00dfen Populationen, die im Sommerhalbjahr in Zentralsibirien beheimatet sind, ziehen dann in die Ebenen Nord- und Zentralindiens, Bangladeschs und nach S\u00fcd- und Ostchina sowie Taiwan und Korea. Der indische Halbkontinent ist dabei einer ihrer wichtigsten \u00dcberwinterungsgebiete.<\/p>\n<p>Anders als die zur gleichen Gattung geh\u00f6rende <a title=\"Brandgans\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Brandgans\">Brandgans<\/a> h\u00e4lt sie sich nur sehr selten an K\u00fcstengew\u00e4ssern auf. Rostg\u00e4nse pr\u00e4ferieren jedoch offene Landschaften und sind vorwiegend dort zu finden, wo gr\u00f6\u00dfere Vegetation fehlt.Die Abwesenheit von Vegetation scheint bei der Wahl der Brutreviere eine gr\u00f6\u00dfere Rolle zu spielen als der Gew\u00e4ssertyp. W\u00e4hrend des Winterhalbjahrs halten sie sich \u00fcberwiegend an Flussl\u00e4ufen auf.<\/p>\n<p>Rostg\u00e4nse sind H\u00f6hlenbr\u00fcter, die mitunter auch selbst H\u00f6hlen graben, in denen die Weibchen acht bis elf, teils bis 16 Eier ausbr\u00fcten. W\u00e4hrend der Brutzeit sind Rostg\u00e4nse streng territorial und dulden keine anderen <a title=\"Entenv\u00f6gel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Entenv%C3%B6gel\">Entenv\u00f6gel<\/a> (<em>Anatidae<\/em>) in ihrem Revier. Rostg\u00e4nse ern\u00e4hren sich in erster Linie vegetarisch von Gr\u00fcnteilen und Samen von Kultur-, Steppen-, <a title=\"Litoral\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Litoral\">Litoral<\/a>&#8211; und Wasserpflanzen. Zur Nahrungssuche suchen sie zum Teil sehr weit vom n\u00e4chsten Gew\u00e4sser entfernte Felder und Wiesen auf. Gras wird von ihr in einer g\u00e4nse\u00e4hnlichen Art gezupft. Im seichten Wasser nimmt sie Nahrung auch schnatternd und gr\u00fcndelnd auf. Neben pflanzlicher Kost werden auch Kleinkrebse, W\u00fcrmer und Insekten, selbst Fischchen und Amphibien in geringer Menge aufgenommen.<\/p>\n<p>Rostg\u00e4nse sind monogame G\u00e4nsev\u00f6gel. Die Paarbildung findet im zweiten Lebensjahr statt. Brutterritorien werden von ihnen intensiv verteidigt. \u00c4hnlich wie die <a title=\"Brandgans\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Brandgans\">Brandgans<\/a>, die zur selben Gattung z\u00e4hlt, nistet die Rostgans bevorzugt in Gesteinsh\u00f6hlen oder h\u00f6hlenartigen Bauen und Vertiefungen. Sie nutzt aber auch verlassene Greifvogelnester f\u00fcr ihre Gelege. Das Nest ist eine flache Mulde, die nur mit wenig pflanzlichem Material ausgelegt wird. Sie wird aber mit einer gro\u00dfen Zahl an Nestdunen ausgepolstert.<\/p>\n<p>Das Gelege besteht aus acht bis zehn Eiern. Diese sind rundoval, von wei\u00dfer Farbe und gl\u00e4nzen matt. Der Zeitpunkt der Eiablage ist vom Verbreitungsgebiet abh\u00e4ngig. In Mittelsibirien legen Rostg\u00e4nse nicht vor Mitte April. In s\u00fcdlicheren Verbreitungsgebieten beginnen Rostg\u00e4nse bereits Mitte M\u00e4rz mit der Brut. Das Gelege wird allein vom Weibchen bebr\u00fctet. Das M\u00e4nnchen h\u00e4lt sich jedoch in der N\u00e4he des Nestes auf und h\u00e4lt Wache. Die Jungen sind Nestfl\u00fcchter, die die H\u00f6hlen wenige Stunden nach ihrem Schlupf verlassen. Familien bleiben zun\u00e4chst f\u00fcr sich. Sobald die Jungen jedoch etwas herangewachsen sind, schlie\u00dfen sich die Brutv\u00f6gel eines Brutgebietes und ihre Nachkommen zu einem gr\u00f6\u00dferen Verband zusammen. Jungv\u00f6gel sind mit etwa 55 Lebenstagen fl\u00fcgge und sind kurz danach von den Elternv\u00f6geln unabh\u00e4ngig.<\/p>\n<h2><span id=\"Rostg.C3.A4nse_als_Neozoen_in_Europa\" class=\"mw-headline\">Rostg\u00e4nse als Neozoen in Europa<\/span><\/h2>\n<p>Hartmut Kolbe weist darauf hin, dass Nachweise auf Rostg\u00e4nse in Europa bis in das Jahr 1601 zur\u00fcckgehen. Sie belegen, dass Rostg\u00e4nse gelegentlich die Alpen \u00fcberqueren. Heute werden europ\u00e4ische Rostg\u00e4nse allerdings den <a class=\"mw-redirect\" title=\"Neozoen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Neozoen\">Neozoen<\/a> zugerechnet, da man davon ausgeht, dass es sich entweder direkt um <a title=\"Gefangenschaftsfl\u00fcchtling\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gefangenschaftsfl%C3%BCchtling\">Gefangenschaftsfl\u00fcchtlinge<\/a> oder um deren Nachkommen handelt. Dass Einfl\u00fcge aus Asien bis heute stattfinden, belegt eine 1978 in Polen gefangene Rostgans, die in Kirgisien beringt wurde. Das Vorkommen der Rostgans in Europa ist problematisch, da die Exotin einheimische V\u00f6gel verdr\u00e4ngt. Zur Brutzeit verh\u00e4lt sie sich \u00e4u\u00dferst aggressiv. Aus ihrem Brutrevier vertreibt sie fast alle Enten und besetzt auch Brutk\u00e4sten von <a title=\"Schleiereule\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schleiereule\">Schleiereulen<\/a> und <a title=\"Turmfalke\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Turmfalke\">Turmfalken<\/a>. <\/p>\n<p>Die gr\u00f6\u00dfte Rostganspopulation au\u00dferhalb des nat\u00fcrlichen Verbreitungsgebiets lebt in der <a title=\"Schweiz\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schweiz\">Schweiz<\/a>. Die erste in Freiheit br\u00fctende Rostgans wurde 1963 in <a title=\"Z\u00fcrich\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Z%C3%BCrich\">Z\u00fcrich<\/a> entdeckt. Seit zehn Jahren vermehrt sie sich exponentiell, vor allem an Kleinseen im <a class=\"mw-redirect\" title=\"Aargau\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Aargau\">Aargau<\/a> und in <a title=\"Kanton Z\u00fcrich\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kanton_Z%C3%BCrich\">Z\u00fcrich<\/a>. Dramatisch ist die Situation am <a title=\"Klingnauer Stausee\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Klingnauer_Stausee\">Klingnauer Stausee<\/a>: 2004 wurden dort \u00fcber 400 Rostg\u00e4nse gez\u00e4hlt. In den Kantonen Aargau und Z\u00fcrich wird die Rostgans aktiv bek\u00e4mpft: Neben Absch\u00fcssen werden auch Gelege angestochen, um Bruten zu verhindern.<\/p>\n<p>In Deutschland gab es neben \u00dcbersommerungen lange Zeit nur einzelne Bruten, ohne dass sich eine Brutpopulation fest angesiedelt h\u00e4tte. Seit den 1980er Jahren kommt es in <a title=\"Baden-W\u00fcrttemberg\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Baden-W%C3%BCrttemberg\">Baden-W\u00fcrttemberg<\/a> und <a title=\"Nordrhein-Westfalen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nordrhein-Westfalen\">Nordrhein-Westfalen<\/a> allj\u00e4hrlich zu Bruten. Im Kreis Wesel wurden seit der Mitte der 1990er Jahre Trupps von bis zu 140 Individuen beobachtet. In den Niederlanden waren zwischen 1961 bis 1994 von 65 Brutversuchen nur 17 Bruten erfolgreich. Eine feste Ansiedlung erfolgte ab den 1980er Jahren und f\u00fcr den Zeitraum von 1998 bis 2000 wird der Brutbestand auf f\u00fcnf bis zwanzig Paare gesch\u00e4tzt.<\/p>\n<h2><span id=\"Bestand\" class=\"mw-headline\">Bestand<\/span><\/h2>\n<p>Die <a class=\"mw-redirect\" title=\"IUCN\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/IUCN\">IUCN<\/a> sch\u00e4tzt den Gesamtbestand der Rostgans auf 170.000 bis 220.000 Tiere. Die Art gilt als &#8222;nicht gef\u00e4hrdet&#8220;. Dies gilt jedoch nicht f\u00fcr alle Teile ihres Vorkommensgebietes. So ist die Rostgans in Rum\u00e4nien, Griechenland und der T\u00fcrkei, wo sie einstmals weit verbreitet war, weitgehend verschwunden und kommt nur noch zerstreut mit wenigen Brutpaaren vor.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li>foto: Mihai Baciu<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Rostgans (Tadorna ferruginea) ist eine der sieben Arten der im deutschen Sprachraum auch als Kasarkas bezeichneten Gattung Tadorna, die der oft als Halbg\u00e4nse bezeichneten Unterfamilie Tadorninae zugerechnet werden. Wie f\u00fcr diese Gattung charakteristisch weist die Rostgans sowohl Merkmale gr\u00fcndelnder Enten der Seichtwasserzone als auch Merkmale \u00e4sender G\u00e4nse angrenzender Weidefl\u00e4chen auf. 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