{"id":3343,"date":"2013-12-13T14:38:40","date_gmt":"2013-12-13T12:38:40","guid":{"rendered":"http:\/\/wildtravel.ro\/bird\/elster-pica-pica\/"},"modified":"2013-12-13T15:13:45","modified_gmt":"2013-12-13T13:13:45","slug":"elster-pica-pica","status":"publish","type":"bird","link":"https:\/\/wildtravel.ro\/de\/bird\/elster-pica-pica\/","title":{"rendered":"Elster (Pica pica)"},"content":{"rendered":"<p>Die <strong>Elster<\/strong> (<em>Pica pica<\/em>) ist eine Vogelart aus der Familie der <a title=\"Rabenv\u00f6gel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rabenv%C3%B6gel\">Rabenv\u00f6gel<\/a>. Sie besiedelt weite Teile <a title=\"Europa\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Europa\">Europas<\/a> und <a title=\"Asien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Asien\">Asiens<\/a> sowie das n\u00f6rdliche <a title=\"Nordafrika\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nordafrika\">Nordafrika<\/a>. In Europa ist sie vor allem im <a title=\"Siedlungsgeographie\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Siedlungsgeographie\">Siedlungsraum<\/a> h\u00e4ufig. Aufgrund ihres charakteristischen schwarz-wei\u00dfen Gefieders mit den auffallend langen <a title=\"Steuerfeder\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Steuerfeder\">Schwanzfedern<\/a> ist sie auch f\u00fcr den <a title=\"Ornithologie\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ornithologie\">vogelkundlichen<\/a> Laien unverwechselbar.<\/p>\n<p>In der <a title=\"Germanische Mythologie\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Germanische_Mythologie\">germanischen Mythologie<\/a> war die Elster sowohl G\u00f6tterbote als auch der Vogel der Todesg\u00f6ttin <a title=\"Hel (Mythologie)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hel_%28Mythologie%29\">Hel<\/a>, so dass sie in <a title=\"Europa\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Europa\">Europa<\/a> den Ruf des Unheilsboten bekam. Als \u201ediebische\u201c Elster war sie auch im <a title=\"Mittelalter\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mittelalter\">Mittelalter<\/a> als <a title=\"Hexe\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hexe\">Hexentier<\/a> und <a title=\"Galgenvogel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Galgenvogel\">Galgenvogel<\/a> unbeliebt. Im Gegensatz dazu gilt sie in <a title=\"Asien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Asien\">Asien<\/a> traditionell als Gl\u00fccksbringer und die lange Zeit als <a title=\"Unterart\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Unterart\">Unterart<\/a> gef\u00fchrte nordamerikanische <a title=\"Hudsonelster\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hudsonelster\">Hudsonelster<\/a> (<em>Pica hudsonia<\/em>) ist bei den <a title=\"Indianer Nordamerikas\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Indianer_Nordamerikas\">Indianern<\/a> ein <a title=\"Naturgeist\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Naturgeist\">Geistwesen<\/a>, das mit den Menschen befreundet ist.<\/p>\n<p>Die Grundfarben von Elstern der <a title=\"Nominotypisches Taxon\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nominotypisches_Taxon\">Nominatform<\/a> sind Schwarz und Wei\u00df. Der Schwanz ist gestuft und h\u00e4ufig so lang wie der gesamte Rest des K\u00f6rpers, auf jeden Fall aber l\u00e4nger als die Fl\u00fcgel. Bauch, Flanken und Schultern sind wei\u00df, auch die <a title=\"Handschwinge\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Handschwinge\">Handschwingen<\/a> sind \u00fcberwiegend wei\u00df. Das restliche Gefieder ist schwarz mit Metallglanz. Die <a title=\"Steuerfeder\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Steuerfeder\">Schwanzfedern<\/a> und die Au\u00dfenfahnen der <a class=\"mw-redirect\" title=\"Schwungfeder\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schwungfeder\">Schwungfedern<\/a> schimmern aus der N\u00e4he je nach Lichtverh\u00e4ltnissen metallisch gr\u00fcn, blau oder purpurfarben. Im Fr\u00fchling werden die Farben matter und weniger schillernd. Auf den Au\u00dfenfahnen der Handschwingen gehen sie fast ganz verloren. Am schillerndsten sind mehrere Jahre alte V\u00f6gel, insbesondere die M\u00e4nnchen, kurz nach der <a title=\"Mauser (V\u00f6gel)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mauser_%28V%C3%B6gel%29\">Mauser<\/a>. Die m\u00e4nnlichen und weiblichen Elstern unterscheiden sich \u00e4u\u00dferlich nicht voneinander, M\u00e4nnchen sind mit im Mittel 233&nbsp;g jedoch etwas schwerer als Weibchen (im Mittel 203&nbsp;g). Elstern k\u00f6nnen eine K\u00f6rperl\u00e4nge von etwa 51&nbsp;cm erreichen, die Fl\u00fcgelspannweite betr\u00e4gt etwa 90&nbsp;cm.<\/p>\n<p>Junge Elstern, die einen leuchtend roten <a class=\"mw-redirect\" title=\"Rachen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rachen\">Rachen<\/a> haben, sind fast ebenso gef\u00e4rbt wie Altv\u00f6gel, die Unterschiede sind sehr gering. Der Schwanz ist glanzlos und k\u00fcrzer. Die \u00e4u\u00dferen Schulterfedern sind oft nicht reinwei\u00df, sondern etwas grau. Die wei\u00dfen Bereiche auf den Innenfahnen der \u00e4u\u00dferen Handschwingen reichen nicht so weit zur Federspitze wie bei den <a title=\"Adult\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Adult\">adulten<\/a> Elstern. Die <a title=\"Armschwinge\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Armschwinge\">Armschwingen<\/a> zeigen nur im mittleren Bereich blauen Glanz. Die \u00e4u\u00dferste Armschwinge tr\u00e4gt fast immer einen wei\u00dfen Fleck, manchmal auch die zweite oder die dritte darauf folgende Feder. Ihre Mauser beginnen einj\u00e4hrige Elstern etwas fr\u00fcher als mehrj\u00e4hrige V\u00f6gel. Sie wechseln das ganze Gefieder. In Europa beginnen ein- und mehrj\u00e4hrige V\u00f6gel im Juni, fl\u00fcgge V\u00f6gel fr\u00fchestens im Juli, sp\u00e4testens Ende August zu mausern. Die Fortbewegung der Elster auf dem Boden erfolgt meist h\u00fcpfend. Sie ist aber auch in der Lage zu gehen. Die Elster bewegt sich sehr geschickt im Ge\u00e4st von B\u00e4umen. Sie hat einen wellenf\u00f6rmigen <a class=\"mw-redirect\" title=\"Flatterflug\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Flatterflug\">Flatterflug<\/a>.<\/p>\n<p>Am h\u00e4ufigsten l\u00e4sst die Elster das \u201eSchackern\u201c oder \u201eSch\u00e4ckern\u201c h\u00f6ren. Es besteht aus mehr oder weniger schnell aufeinander folgenden Rufreihen mit leicht kr\u00e4chzendem \u201esch\u00e4ck-sch\u00e4ck-sch\u00e4ck\u201c. Das Sch\u00e4ckern ist ein Warn- und Alarmruf und dient der Verteidigung des Reviers. Nichtbr\u00fctende Elstern gebrauchen ihn nur, wenn Gefahr droht. Die Erregung der Tiere ist besonders gro\u00df, wenn das Sch\u00e4ckern schnell und abgehackt ist. So stellen sie sich bei langsamem Sch\u00e4ckern der Gefahr, fliehen aber bei schnellem Rufen.<\/p>\n<p>Zur Festigung der Partnerschaft lassen Paare einen leisen Plaudergesang h\u00f6ren. Dieser variiert zeitlich und individuell sehr stark. Er kann sowohl rhythmisch als auch arhythmisch sein. Oft sind weiche Trillerlaute und hohes Pfeifen darin enthalten. Einzelne V\u00f6gel imitieren andere Tiere. Meist besteht der Gesang jedoch aus einem gurgelnden, bauchrednerischen Schw\u00e4tzen mit Pfeiflauten. Zur Reviermarkierung lassen Paare einen nach \u201ekia\u201c, \u201ekj\u00e4\u00e4\u201c oder \u201ekik\u201c klingenden Ruf h\u00f6ren. Oft zeigen sie sich dabei in der Mitte des Reviers auf den h\u00f6chsten Zweigen eines Baumes. Nestlinge <a title=\"Bettelverhalten\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bettelverhalten\">betteln<\/a> mit einem hohen kreischenden \u201etwiit\u201c. Drei bis vier Wochen alte Jungv\u00f6gel melden sich bei den Altv\u00f6geln durch einen zweisilbigen Ruf. Er klingt wie \u201ejschiej\u00e4k\u201c, \u201etschjuk\u201c oder \u201etschjuk-juk\u201c. Der Kontaktruf des Weibchens \u00e4hnelt dem Standortruf der Jungv\u00f6gel.<\/p>\n<p>H\u00e4ufig gibt die Elster auch ein lang gezogenes \u201etschark\u201c \u201etschirk\u201c \u201etschirrl\u201c oder \u201etschara\u201c von sich. Je nach <a class=\"mw-redirect\" title=\"Intonation (Phonetik)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Intonation_%28Phonetik%29\">Intonation<\/a> (weich, hart, lang, kurz) hat dieser Ruf verschiedene Bedeutungen. Daneben kann die Elster auch nasale und gedehnte Laute wie \u201egr\u00e4h\u201c h\u00f6ren lassen.<\/p>\n<p>Dass freilebende Elstern fremde Vogelarten nachmachen, schlie\u00dft Glutz von Blotzheim nicht aus, das ist jedoch offenbar nicht die Regel und auch nicht wirklich gesichert; Glutz von Blotzheim dr\u00fcckt sich sehr vorsichtig aus: \u201e<em>Manche Individuen bauen auch Laut\u00e4u\u00dferungen ein, die wie Imitationen (z. B. <a title=\"Star (Art)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Star_%28Art%29\">Star<\/a>, <a title=\"Singdrossel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Singdrossel\">Singdrossel<\/a>, Heuschreckenzirpen) klingen<\/em>\u201d.<\/p>\n<h2><span id=\"Verbreitung\" class=\"mw-headline\">Verbreitung<\/span><\/h2>\n<div class=\"thumb tright\">\n<div class=\"thumbinner\" style=\"width: 442px;\"><a class=\"image\" href=\"http:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File:Pica_pica_map.png\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"thumbimage\" src=\"http:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/thumb\/f\/ff\/Pica_pica_map.png\/440px-Pica_pica_map.png\" alt=\"\" width=\"440\" height=\"220\" \/><\/a><\/p>\n<div class=\"thumbcaption\">\n<div class=\"magnify\"><a class=\"internal\" title=\"vergr\u00f6\u00dfern und Informationen zum Bild anzeigen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Datei:Pica_pica_map.png\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/bits.wikimedia.org\/static-1.23wmf5\/skins\/common\/images\/magnify-clip.png\" alt=\"\" width=\"15\" height=\"11\" \/><\/a><\/div>\n<p>Verbreitungsgebiete. Jede Farbe repr\u00e4sentiert eine Unterart der Elster.<\/p><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>Die Elster besiedelt weite Teile von <a title=\"Europa\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Europa\">Europa<\/a> und <a title=\"Asien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Asien\">Asien<\/a> sowie <a title=\"Nordafrika\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nordafrika\">Nordafrika<\/a>. In Europa ist die Verbreitung fl\u00e4chendeckend und reicht vom <a title=\"Nordkap\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nordkap\">Nordkap<\/a> in <a title=\"Skandinavien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Skandinavien\">Skandinavien<\/a> bis zu den S\u00fcdspitzen von Spanien und Griechenland. Sie fehlt nur auf einigen Mittelmeerinseln. Dar\u00fcber hinaus sind im Norden Afrikas Teile der k\u00fcstennahen Bereiche von <a title=\"Marokko\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Marokko\">Marokko<\/a>, <a title=\"Algerien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Algerien\">Algerien<\/a>, <a title=\"Tunesien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tunesien\">Tunesien<\/a> besiedelt. Die Elster ist ein <a title=\"Standvogel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Standvogel\">Standvogel<\/a>, in Skandinavien jedoch auch ein <a title=\"Strichvogel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Strichvogel\">Strichvogel<\/a>.<\/p>\n<p>Im Osten Europas ist die Elster bis etwa 65\u00b0 N verbreitet, im Nahen Osten erstreckt sich ihr Lebensraum \u00fcber die <a title=\"T\u00fcrkei\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/T%C3%BCrkei\">T\u00fcrkei<\/a> und Teile des <a title=\"Iran\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Iran\">Irans<\/a> bis fast an die K\u00fcste des <a title=\"Persischer Golf\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Persischer_Golf\">Persischen Golfs<\/a>. In Fernost weicht die Nordgrenze der Verbreitung nach S\u00fcden bis zum <a title=\"Japanisches Meer\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Japanisches_Meer\">Japanischen Meer<\/a> bis auf etwa 50\u00b0 N zur\u00fcck. In <a title=\"Asien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Asien\">Asien<\/a> besiedelt die Elster Gebiete bis nach <a title=\"Nordvietnam\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nordvietnam\">Nordvietnam<\/a>. Auch der Nordwesten der <a title=\"Mongolei\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mongolei\">Mongolei<\/a> wird von Elstern besiedelt. Eine isolierte Population befindet sich auf der <a title=\"Kamtschatka\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kamtschatka\">Kamtschatka-Halbinsel<\/a>. Au\u00dferdem wird auf Nordwest-<a title=\"Ky\u016bsh\u016b\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ky%C5%ABsh%C5%AB\">Kyushu<\/a> eine kleine Population als Naturdenkmal gesch\u00fctzt.<\/p>\n<h3><span id=\"Externe_Systematik\" class=\"mw-headline\">Externe Systematik<\/span><\/h3>\n<p>Im Allgemeinen gehen <a class=\"mw-redirect\" title=\"Vogelkunde\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Vogelkunde\">Ornithologen<\/a> davon aus, dass die Gattung <em><a title=\"Echte Elstern\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Echte_Elstern\">Pica<\/a><\/em> ihren Ursprung in der <a title=\"Alte Welt\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Alte_Welt\">Alten Welt<\/a> hat und den nordamerikanischen Kontinent im sp\u00e4ten <a title=\"Pleistoz\u00e4n\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Pleistoz%C3%A4n\">Pleistoz\u00e4n<\/a>, vermutlich \u00fcber die <a title=\"Beringstra\u00dfe\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Beringstra%C3%9Fe\">Beringstra\u00dfe<\/a> erreichte. Da in <a title=\"Texas\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Texas\">Texas<\/a> aber ein <a title=\"Fossil\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Fossil\">Fossil<\/a> gefunden wurde, das mehr \u00c4hnlichkeit mit <em>Pica pica<\/em> als mit der <a title=\"Gelbschnabelelster\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gelbschnabelelster\"><em>Pica nuttallii<\/em><\/a> hat, ist es auch m\u00f6glich, dass <em>P. pica<\/em> im <a title=\"Plioz\u00e4n\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Plioz%C3%A4n\">Plioz\u00e4n<\/a> entstanden ist.<\/p>\n<p>Nach neueren <a title=\"Desoxyribonukleins\u00e4ure\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Desoxyribonukleins%C3%A4ure\">DNA<\/a>-Untersuchungen wird die ehemals als Unterart angesehene, in <a title=\"Kalifornien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kalifornien\">Kalifornien<\/a> vorkommende <a title=\"Gelbschnabelelster\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gelbschnabelelster\">Gelbschnabelelster<\/a> (<em>Pica nuttallii<\/em>) als eigene Art behandelt. Die fr\u00fcher als Unterart angesehene, in Alaska und dem mittleren Nordamerika vorkommende <a title=\"Hudsonelster\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hudsonelster\">Hudsonelster<\/a> (<em>Pica hudsonia<\/em>) hat sich wahrscheinlich im <a title=\"Pleistoz\u00e4n\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Pleistoz%C3%A4n\">Pleistoz\u00e4n<\/a> aus der in <a title=\"Asien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Asien\">Asien<\/a> vorkommenden <em>Pica pica<\/em> entwickelt. Andere Ornithologen vermuten jedoch, dass <em>Pica hudsonia<\/em> nicht aus Eurasien stammt. Neuere <a title=\"Desoxyribonukleins\u00e4ure\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Desoxyribonukleins%C3%A4ure\">DNA<\/a>-Analysen weisen darauf hin, dass <em>Pica hudsonia<\/em> ebenfalls eine eigene Art ist und mehr genetische \u00c4hnlichkeiten mit <em>Pica nuttallii<\/em> aufweist als mit den eurasischen Unterarten.<\/p>\n<h3><span id=\"Interne_Systematik\" class=\"mw-headline\">Interne Systematik<\/span><\/h3>\n<p>Die <a title=\"Unterart\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Unterart\">Unterarten<\/a> unterscheiden sich in Gr\u00f6\u00dfe und Gewicht, in der Gr\u00f6\u00dfe und Zeichnung der Fl\u00fcgelfedern und in der F\u00e4rbung der Unterr\u00fcckenzone. Zudem differieren einige Teile des Skeletts und auch die Pigmentierung der Schwanzfedern, die zwischen blau, violett, kupfern, messing, purpurn und gr\u00fcn schwanken kann. Die dunkelsten Unterarten sind im S\u00fcden verbreitet, die hellsten im Nordosten <a title=\"Eurasien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Eurasien\">Eurasiens<\/a>. Dies betrifft besonders die F\u00e4rbung des unteren R\u00fcckens. In der Regel sind die s\u00fcdlichen Formen gr\u00f6\u00dfer und haben k\u00fcrzere Schwanzfedern als die nord\u00f6stlichen. Es wird vermutet, dass die Aufspaltung der Art in eine gelb- und eine schwarzschnabelige Variante deutlich fr\u00fcher erfolgte als die Ausdifferenzierung der schwarzschn\u00e4beligen Unterarten.<\/p>\n<ul>\n<li><em>Pica p. pica<\/em> ist die <a title=\"Nominotypisches Taxon\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nominotypisches_Taxon\">Nominatform<\/a>.<\/li>\n<li><em>P. p. galliae<\/em> hat einen dunkleren Unterr\u00fccken als <em>P. p. germanica<\/em> und die skandinavischen Elstern. Der Fl\u00fcgelsaum ist an den Handschwingen breiter. Ihr Verbreitungsgebiet liegt in <a title=\"Frankreich\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Frankreich\">Frankreich<\/a>, in <a title=\"Belgien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Belgien\">Belgien<\/a> und in <a title=\"Rheinland-Pfalz\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rheinland-Pfalz\">Rheinland-Pfalz<\/a>. In der <a title=\"Schweiz\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schweiz\">Schweiz<\/a> ist sie teilweise seit 1915 ausgerottet.<\/li>\n<li><em>P. p. melanotos<\/em> hat einen schwarzen Unterr\u00fccken mit gelegentlich angedeutetem B\u00fcrzelband. Der Schwanz ist gelblichgr\u00fcn schillernd. Die Fl\u00fcgell\u00e4nge bei M\u00e4nnchen betr\u00e4gt 181\u2013197&nbsp;mm. Sie lebt auf der <a title=\"Iberische Halbinsel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Iberische_Halbinsel\">iberischen Halbinsel<\/a>.<\/li>\n<li><em>P. p. mauritanica<\/em> ist die kleinste und dunkelste Unterart (Fl\u00fcgell\u00e4nge bei M\u00e4nnchen 152\u2013172&nbsp;mm). Die Fl\u00fcgel schillern dunkel gr\u00fcn und purpurn. Der B\u00fcrzel ist immer schwarz. Hinter den Augen befindet sich ein gut sichtbarer nackter kobaltblauer Hautfleck. Sie besiedelt Nordwest<a title=\"Afrika\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Afrika\">afrika<\/a> (<a title=\"Marokko\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Marokko\">Marokko<\/a>, <a title=\"Algerien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Algerien\">Algerien<\/a>, <a title=\"Tunesien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tunesien\">Tunesien<\/a>). Manche Forscher halten sie f\u00fcr eine eigene Art.<\/li>\n<li><em>P. p. germanica<\/em> ist kleiner und kurzfl\u00fcgeliger als die Nominatform. Sie lebt im Gebiet von <a title=\"Th\u00fcringen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Th%C3%BCringen\">Th\u00fcringen<\/a> bis zur <a title=\"Niederlausitz\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Niederlausitz\">Niederlausitz<\/a>. Da die meisten Ornithologen sie zur Nominatform rechnen, ist die Stellung dieser Unterart umstritten.<\/li>\n<li><em>P. p. fennorum<\/em> hat l\u00e4ngere Fl\u00fcgel (Fl\u00fcgell\u00e4nge bei M\u00e4nnchen 190\u2013221&nbsp;mm) als die Nominatform und einen hellgrauen B\u00fcrzel, der heller ist als bei der Nominatform. Sie besiedelt Nordost-<a title=\"Skandinavien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Skandinavien\">Skandinavien<\/a>, <a title=\"Finnland\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Finnland\">Finnland<\/a> und die n\u00f6rdlichen europ\u00e4ischen Teile Russlands.<\/li>\n<li><em>P. p. bactriana<\/em> ist heller als die <a title=\"Nominotypisches Taxon\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nominotypisches_Taxon\">Nominatform<\/a>. Sie hat einen schmaleren Fl\u00fcgelsaum und einen intensiveren gr\u00fcnlichen Glanz auf den inneren Armschwingen. Zudem ist sie durch gro\u00dfe Fl\u00fcgeldecken und einen bronzefarbenen, nicht blau schillernden Schwanz gekennzeichnet. Ihr Verbreitungsgebiet liegt in der mittleren bis \u00f6stlichen ehemaligen <a title=\"Sowjetunion\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sowjetunion\">UdSSR<\/a>, in den Stromgebieten von <a title=\"Wolga\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wolga\">Wolga<\/a> und <a title=\"Don (Asowsches Meer)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Don_%28Asowsches_Meer%29\">Don<\/a> und in der Ost<a title=\"Ukraine\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ukraine\">ukraine<\/a>. Zudem lebt sie am Ufer des <a title=\"Asowsches Meer\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Asowsches_Meer\">Asowschen Meeres<\/a> \u00f6stlich bis <a title=\"Astrachan\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Astrachan\">Astrachan<\/a>, im Nord<a title=\"Kaukasus\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kaukasus\">kaukasus<\/a>, in <a title=\"Transkaukasien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Transkaukasien\">Transkaukasien<\/a> und in <a class=\"new\" title=\"Transkaspien (Seite nicht vorhanden)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?title=Transkaspien&amp;action=edit&amp;redlink=1\">Transkaspien<\/a> sowie in West<a title=\"Turkestan\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Turkestan\">turkestan<\/a>. Sie besiedelt aber auch die mittlere <a class=\"mw-redirect\" title=\"Kirgisensteppe\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kirgisensteppe\">Kirgisensteppe<\/a>, <a class=\"mw-redirect\" title=\"Semipalatinsk\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Semipalatinsk\">Semipalatinsk<\/a>, <a title=\"Afghanistan\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Afghanistan\">Afghanistan<\/a> und <a title=\"Belutschistan\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Belutschistan\">Belutschistan<\/a>.<\/li>\n<li><em>P. p. asirensis<\/em> hat einen schwarzen R\u00fccken und dunkelblaue Armschwingen. Zudem sind die Spitzen der innersten Federn gr\u00fcnlich gef\u00e4rbt. Sie ist im <a class=\"new\" title=\"Asirgebirge (Seite nicht vorhanden)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?title=Asirgebirge&amp;action=edit&amp;redlink=1\">Asirgebirge<\/a> verbreitet. Ob sie auch in S\u00fcd<a title=\"Arabische Halbinsel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Arabische_Halbinsel\">arabien<\/a> lebt, ist umstritten. Manche Forscher halten sie f\u00fcr eine eigene Art.<\/li>\n<li><em>P. p. hemileucoptera<\/em> ist gr\u00f6\u00dfer als <em>P. p. bactriana<\/em> und hat gr\u00fcnere Armschwingen. Der Schwanz schillert gelblich und gr\u00fcnlich. Die erste Handschwinge hat keinen schwarzen Endfleck. Sie besiedelt Mittel<a title=\"Sibirien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sibirien\">sibirien<\/a>, <a title=\"Altai\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Altai\">Altai<\/a>, das <a title=\"Sajangebirge\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sajangebirge\">Sajangebirge<\/a>, die Nordwest<a title=\"Mongolei\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mongolei\">mongolei<\/a>, Ost<a title=\"Turkestan\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Turkestan\">turkestan<\/a>, Sowjetisch-Turkestan, den westlichen <a class=\"mw-redirect\" title=\"Tian-Schan\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tian-Schan\">Tian-Schan<\/a>, <a class=\"new\" title=\"Talas Alatau (Seite nicht vorhanden)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?title=Talas_Alatau&amp;action=edit&amp;redlink=1\">Talas Alatau<\/a> und das <a title=\"Altai\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Altai\">Altaigebirge<\/a>.<\/li>\n<li><em>P. p. leucoptera<\/em> ist gr\u00f6\u00dfer als <em>P. p. hemileucoptera<\/em> und hat noch mehr Wei\u00df in den Schwingen. Ihr Unterr\u00fccken ist wei\u00df. Ihr Verbreitungsgebiet liegt s\u00fcdlich des <a title=\"Baikalsee\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Baikalsee\">Baikalsees<\/a>, in der Nordost<a title=\"Mongolei\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mongolei\">mongolei<\/a> und in der Nordwest<a title=\"Mandschurei\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mandschurei\">mandschurei<\/a>.<\/li>\n<li><em>P. p. jankowskii<\/em> hat einen gr\u00fcnen Schwanz mit bl\u00e4ulich irisierenden T\u00f6nen. Das Blau der Armschwingen ist reiner und weniger violettstichig als bei <em>P. p. sericea<\/em>. Ihr Verbreitungsgebiet liegt in S\u00fcd<a class=\"mw-redirect\" title=\"Ussurien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ussurien\">ussurien<\/a>, in <a class=\"new\" title=\"Sidemi (Seite nicht vorhanden)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?title=Sidemi&amp;action=edit&amp;redlink=1\">Sidemi<\/a> und in der \u00f6stlichen <a title=\"Mandschurei\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mandschurei\">Mandschurei<\/a>.<\/li>\n<li><em>P. p. kamtschatica<\/em> ist die hellste und gr\u00fcnschillerndste Unterart. Die Handschwingen sind auf der gesamten Innenfahne wei\u00df. Auf der ersten Armschwinge befindet sich ein ausgedehnter wei\u00dfer Fleck. Armschwingen und Schwanz sind gr\u00fcnschillernd. Sie besiedelt das <a class=\"new\" title=\"Anadyrgebiet (Seite nicht vorhanden)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?title=Anadyrgebiet&amp;action=edit&amp;redlink=1\">Anadyrgebiet<\/a> und <a title=\"Kamtschatka\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kamtschatka\">Kamtschatka<\/a>.<\/li>\n<li><em>P. p. japonica<\/em> ist durch Armschwingen und Fl\u00fcgeldecken mit violettblauem Schiller gekennzeichnet. Der Schnabel ist kurz und dick. Sie lebt in <a title=\"Ky\u016bsh\u016b\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ky%C5%ABsh%C5%AB\">Kyushu<\/a>, n\u00f6rdlich der Ariakibucht in <a title=\"Japan\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Japan\">Japan<\/a>.<\/li>\n<li><em>P. p. sericea<\/em> hat einen k\u00fcrzeren Schwanz als die Nominatform. Fl\u00fcgel und Schwanz haben zudem ein st\u00e4rkeres violett-purpurnes Schillern. Der Unterr\u00fccken ist grau und nicht wei\u00df. Sie besiedelt das <a class=\"new\" title=\"Amurgebiet (Seite nicht vorhanden)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?title=Amurgebiet&amp;action=edit&amp;redlink=1\">Amurgebiet<\/a> und das <a class=\"new\" title=\"Ussuriland (Seite nicht vorhanden)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?title=Ussuriland&amp;action=edit&amp;redlink=1\">Ussuriland<\/a>, <a title=\"Korea\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Korea\">Korea<\/a>, Ost<a title=\"China\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/China\">china<\/a>, <a class=\"new\" title=\"Alan-schan (Seite nicht vorhanden)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?title=Alan-schan&amp;action=edit&amp;redlink=1\">Alan-schan<\/a>, das n\u00f6rdliche <a title=\"Ningxia\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ningxia\">Ningxia<\/a> und <a title=\"Gansu\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gansu\">Gansu<\/a> sowie <a title=\"Annam\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Annam\">Annam<\/a>, <a title=\"Taiwan (Insel)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Taiwan_%28Insel%29\">Taiwan<\/a> und <a title=\"Hainan\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hainan\">Hainan<\/a>.<\/li>\n<li><em>P. p. bottanensis<\/em> ist die gr\u00f6\u00dfte Elster mit dem relativ k\u00fcrzesten Schwanz und hat einen schwarzen Unterr\u00fccken. Sie ist in <a title=\"Bhutan\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bhutan\">Bhutan<\/a>, <a title=\"Sikkim\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sikkim\">Sikkim<\/a> und in den benachbarten Gebiete Ost<a title=\"Tibet\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tibet\">tibets<\/a> verbreitet.<\/li>\n<\/ul>\n<p><a title=\"Desoxyribonukleins\u00e4ure\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Desoxyribonukleins%C3%A4ure\">DNA<\/a>-Untersuchungen haben gezeigt, dass <em>P. p. sericea<\/em> gro\u00dfe genetische Unterschiede zu den <a title=\"Eurasien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Eurasien\">eurasischen<\/a> Formen aufweist, so dass sie eine eigene Art sein k\u00f6nnte. Die Unterarten <em>P. p. mauretanica<\/em> und <em>P. p. asirensis<\/em> werden von einigen Forschern ebenfalls als eigene Arten betrachtet.<\/p>\n<h2><span id=\"Lebensraum\" class=\"mw-headline\">Lebensraum<\/span><\/h2>\n<p>Die Elster kommt sowohl im Flachland wie im Gebirge vor. Sie ist weltweit in H\u00f6hen bis 2500&nbsp;m zu finden. Die Unterarten <em>P. p. asirensis<\/em>, <em>P. p. bottanensis<\/em>, <em>P. p. hemileucoptera<\/em> bilden Ausnahmen. So lebt <em>P. p. bottanensis<\/em> bis in 4000&nbsp;Meter H\u00f6he und sucht ihre Nahrung noch bis in \u00fcber 5500&nbsp;Meter H\u00f6he.<\/p>\n<p>Die Elster besiedelt vor allem gut strukturierte, teilweise offene Landschaften mit <a title=\"Wiese (Gr\u00fcnland)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wiese_%28Gr%C3%BCnland%29\">Wiesen<\/a>, <a title=\"Hecke\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hecke\">Hecken<\/a>, <a title=\"Strauch\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Strauch\">B\u00fcschen<\/a> und einzelnen <a title=\"Baum\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Baum\">Baumgruppen<\/a>. Sie lebt auch an <a title=\"Wald\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wald\">Waldr\u00e4ndern<\/a>, in der N\u00e4he von <a title=\"Gew\u00e4sser\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gew%C3%A4sser\">Gew\u00e4ssern<\/a> und in S\u00fcmpfen mit R\u00f6hricht, Weidengeb\u00fcschen und Gestr\u00fcpp. Selten ist sie in schmalen Waldstreifen, kleinen Waldparzellen, ausgedehnten W\u00e4ldern und in geh\u00f6lzfreien Wiesen- und Ackerlandschaften zu finden. Auch Steilh\u00e4nge, schmale, tief eingeschnittene T\u00e4ler sowie fels- und schneereiche Regionen werden gemieden. Nur die oben genannten Ausnahmen leben im Gebirge, teilweise auch jenseits der Schneegrenze. Mehr als die H\u00e4lfte des Bestandes in Europa br\u00fctet heute Sch\u00e4tzungen zufolge in und am Rand von bebauten Bereichen. Sie besiedelt insbesondere Einfamilienhausbereiche mit kurz geschnittenen Rasenfl\u00e4chen, daneben Parkanlagen, Alleen, Friedh\u00f6fe und gro\u00dfe Hausg\u00e4rten. Fr\u00fcher war sie dagegen auch in Europa ein charakteristischer Vogel der <a title=\"Agrarlandschaft\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Agrarlandschaft\">Agrarlandschaft<\/a> mit Hecken und Feldgeh\u00f6lzen, Alleen oder alten Obstg\u00e4rten.<\/p>\n<p>Elstern nehmen das ganze Jahr \u00fcber sowohl tierische als auch pflanzliche Nahrung auf. Die Nahrung besteht aus <a title=\"Insekten\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Insekten\">Insekten<\/a> sowie deren <a title=\"Larve\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Larve\">Larven<\/a>, <a title=\"W\u00fcrmer\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/W%C3%BCrmer\">W\u00fcrmern<\/a>, <a title=\"Spinnentiere\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Spinnentiere\">Spinnen<\/a> und <a title=\"Schnecken\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schnecken\">Schnecken<\/a>. Dar\u00fcber hinaus geh\u00f6ren kleine <a title=\"Wirbeltiere\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wirbeltiere\">Wirbeltiere<\/a> bis zu der Gr\u00f6\u00dfe einer <a title=\"Feldmaus\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Feldmaus\">Feldmaus<\/a>, beispielsweise <a title=\"Amphibien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Amphibien\">Amphibien<\/a>, <a title=\"Echsen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Echsen\">Echsen<\/a>, <a title=\"S\u00e4ugetiere\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/S%C3%A4ugetiere\">Kleins\u00e4uger<\/a>, <a title=\"Nestling\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nestling\">Nestlinge<\/a> und Eier sowie kleinere V\u00f6gel zu ihrer Speise. Au\u00dferdem frisst sie das ganze Jahr \u00fcber <a title=\"Aas\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Aas\">Aas<\/a>. <a title=\"Frucht\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Frucht\">Fr\u00fcchte<\/a>, <a title=\"Same (Pflanze)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Same_%28Pflanze%29\">S\u00e4mereien<\/a> und <a title=\"Pilze\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Pilze\">Pilze<\/a> bilden insbesondere im Herbst und im Fr\u00fchling Bestandteile ihrer Nahrung. Unverdauliches wird in Form von <a title=\"Gew\u00f6lle\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gew%C3%B6lle\">Speiballen<\/a> ausgeschieden.<\/p>\n<p>Die H\u00e4lfte der Nahrung europ\u00e4ischer Elstern ist tierischer Art. In der Brutzeit decken sie damit 95&nbsp;Prozent ihres Nahrungsbedarfs. Im Fr\u00fchjahr und Sommerhalbjahr leben die V\u00f6gel in Europa vorwiegend oder ausschlie\u00dflich von tierischer Nahrung. Im Herbst und Winter besteht die Nahrung dort zunehmend aus pflanzlichen Bestandteilen. In Europa befinden sich in den Speiballen zu einem Anteil von f\u00fcnf bis zehn Prozent auch Reste von <a title=\"Wirbeltiere\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wirbeltiere\">Wirbeltieren<\/a>.<\/p>\n<p>Die Elster sucht ihre Nahrung meistens auf dem Boden. Bei Insekten- und Spinnenjagd in niedrigem Bewuchs l\u00e4uft sie ein St\u00fcck, bleibt stehen, reckt sich hoch auf und h\u00e4lt Umschau. Ist eine Beute entdeckt, l\u00e4uft oder h\u00fcpft sie rasch darauf zu und packt mit dem Schnabel zu. Ist die Elster in h\u00f6herem Bewuchs auf Nahrungssuche, schreitet sie ohne Pausen umher und rennt auf das Beutetier zu. Kleintiere werden auf \u00e4hnliche Art erbeutet. Um Insekten einzusammeln, springt sie an hohen Gras\u00e4hren oder Kr\u00e4utern hoch. Weitere Techniken sind das Herumstochern im Boden und das Scharren, bei dem sie Laub oder Erde mit dem Schnabel beiseite wirft. Besonders raffiniert ist das Umdrehen kleiner Steine (bis ca. 10&nbsp;cm Gr\u00f6\u00dfe) oder Grasb\u00fcschel. Die Elster pfl\u00fcckt auch Beeren ab. Vor allem in Amerika pickt sie h\u00e4ufig <a class=\"mw-redirect\" title=\"Parasit\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Parasit\">Parasiten<\/a> von <a title=\"Hausschaf\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hausschaf\">Schafen<\/a> oder <a title=\"Hausrind\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hausrind\">Rindern<\/a>. Auch Fische werden gelegentlich erbeutet.<\/p>\n<p>Zumeist verschlingt die Elster Insekten als Ganzes, <a title=\"Echte Wespen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Echte_Wespen\">Wespen<\/a> werden jedoch vorher gr\u00fcndlich mit dem Schnabel zerquetscht. Gr\u00f6\u00dfere Tiere h\u00e4lt sie meist mit den F\u00fc\u00dfen am Boden fest. Die T\u00f6tung erfolgt durch Schnabelhiebe, in der Regel gegen den Rumpf oder durch das Schleudern der Beute gegen harte Gegenst\u00e4nde. Kleinv\u00f6gel rupft die Elster vor dem Fressen s\u00e4uberlich.<\/p>\n<p>Elstern legen das ganze Jahr \u00fcber Nahrungsdepots an, die meist innerhalb von zehn Tagen geleert werden. Um pl\u00fcndernden <a title=\"Raben und Kr\u00e4hen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Raben_und_Kr%C3%A4hen\">Kr\u00e4hen<\/a> zuvorzukommen, deponieren sie die Vorr\u00e4te abwechselnd an verschiedenen Orten. Vor allem im Herbst sammeln sie S\u00e4mereien oder Aas. An einem geeigneten Ort schlagen sie mit dem Schnabel ein kleines Loch in den Boden, legen die Nahrung dort hinein und decken das Loch dann wieder mit Erde und Pflanzen zu. Wenn die Nahrung im Winter knapper wird, k\u00f6nnen gef\u00fcllte Nahrungsspeicher vor allem im Gebirge \u00fcberlebenswichtig sein.<\/p>\n<h3><span id=\"Ern.C3.A4hrung_im_urbanen_Bereich\" class=\"mw-headline\">Ern\u00e4hrung im urbanen Bereich<\/span><\/h3>\n<p>In besiedelten Gebieten durchsuchen Stadtelstern Kompost- und Abfallhaufen und fressen Fleischreste, Brot, Teigwaren, K\u00e4se, Eierschalen und \u00c4hnliches. Sie bestreiten damit rund die H\u00e4lfte ihres Nahrungsbedarfs. In der Innenstadt betr\u00e4gt der Anteil an Kleinv\u00f6geln in der Nahrung lediglich f\u00fcnf bis acht Prozent. H\u00e4ufig suchen Stadtelstern Stra\u00dfen, <a title=\"Bahn (Verkehr)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bahn_%28Verkehr%29\">Bahnstrecken<\/a> und Stand- und Randstreifen von <a title=\"Autobahn\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Autobahn\">Autobahnen<\/a> nach tierischen Unfallopfern ab, ebenfalls Ufer von Gew\u00e4ssern sowie alle sonstigen Orte, an denen Menschen Verwertbares f\u00fcr sie hinterlassen haben k\u00f6nnten. Stadtelstern verstecken vor allem Objekte aus dem Umfeld des Menschen (Tierfutter, Kompost und Abf\u00e4lle, Hundekot, Pflanzenzwiebeln), seltener Eicheln oder Aas. Auch L\u00fccken unter Dachziegeln k\u00f6nnen ihnen als Depots dienen.<\/p>\n<h2><span id=\"Lebensweise\" class=\"mw-headline\">Lebensweise<\/span><\/h2>\n<p>Der Aktivit\u00e4tsbeginn der Art liegt in der Regel etwa eine halbe Stunde vor Sonnenaufgang, variiert aber je nach Jahreszeit. W\u00e4hrend der Stunde vor Sonnenuntergang n\u00e4hern sich Elstern immer mehr ihrem Schlafplatz, den sie kurz darauf einnehmen. Die Elster lebt in zwei verschiedenen Sozialformen. In der Brutzeit leben Brutpaare allein in ihren Revieren, w\u00e4hrend sich Nichtbr\u00fcter zu Gruppen zusammenschlie\u00dfen. Im Winter bilden Elstern Scharen von einem Dutzend bis zu einigen Hundert V\u00f6geln.<\/p>\n<h3><span id=\"Fortpflanzung\" class=\"mw-headline\">Fortpflanzung<\/span><\/h3>\n<p>Die Elster wird im ersten Herbst ihres Lebens geschlechtsreif. Sie wird dann Mitglied einer Gemeinschaft aus anderen Nichtbr\u00fctern. Im darauf folgenden Fr\u00fchling br\u00fcten nur knapp die H\u00e4lfte der M\u00e4nnchen und gut die H\u00e4lfte der Weibchen.<\/p>\n<h4><span id=\"Paarbildung_und_Nistplatzwahl\" class=\"mw-headline\">Paarbildung und Nistplatzwahl<\/span><\/h4>\n<p>Die Elster lebt in lebenslanger <a title=\"Monogamie\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Monogamie\">Monogamie<\/a>, stirbt einer der Partner, ersetzt ihn der andere meistens schnell durch einen einj\u00e4hrigen Vogel. Wiederholen sich erfolglose <a title=\"Brut\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Brut\">Bruten<\/a> zu h\u00e4ufig, trennen sich Paare in der Regel auch. Im Herbst verbringt ein zuk\u00fcnftiges Paar zunehmend mehr Zeit miteinander, bis sich beide aneinander gebunden f\u00fchlen (Umpaarungen). Sie gehen aber nach wie vor allein auf Nahrungssuche. Hat ein junges Elsternpaar ein <a title=\"Revier (Tier)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Revier_%28Tier%29\">Revier<\/a> erobert, finden manchmal <a title=\"Balz\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Balz\">balzartige<\/a> Handlungen statt.<\/p>\n<p>Die Inspektion der m\u00f6glichen <a title=\"Nest\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nest\">Nistpl\u00e4tze<\/a> durch Herumstochern findet von Oktober bis Januar statt, in Mitteleuropa bis Februar. M\u00e4nnchen scheinen insbesondere durch Trockenheit und Temperaturen unter \u22124&nbsp;\u00b0C aktiviert zu werden. Das Weibchen zeigt m\u00f6gliche Nistpl\u00e4tze h\u00e4ufig durch Fl\u00fcgelzittern (\u201eBetteln\u201c) an. Beide V\u00f6gel bekunden ihr Interesse an einem Nest manchmal durch Schackern oder einen speziellen Nestruf, durch Schwanzzittern, blinken oder flaggen.<\/p>\n<p>Als Nistpl\u00e4tze werden zwei Bereiche bevorzugt: Einerseits werden die Nester h\u00e4ufig in die obersten Zweige von hohen B\u00e4umen in einer H\u00f6he von 12 bis 30&nbsp;m gebaut, wo die V\u00f6gel schwer zu erreichen sind und sie die Umgebung gut \u00fcberblicken k\u00f6nnen. Dabei wird die Nesth\u00f6he so gew\u00e4hlt, dass sie im Optimum zwischen dem Sicherheitsbed\u00fcrfnis und der f\u00fcr die Jungenaufzucht aufzuwendenden Energie liegt. Mit steigender H\u00f6he des Nestes w\u00e4chst die Sicherheit, aber auch der Energieaufwand nimmt zu. Andererseits bauen Elstern auch Nester in einer H\u00f6he von drei bis vier Metern in dichtem dornigem Geb\u00fcsch oder in dornigen Hecken. Stadtelstern nutzen selten auch Standorte wie Stahlgitterkonstruktionen oder Eisenbahn-Leitungsmasten als Brutplatz.<\/p>\n<p>Der h\u00e4ufigste Nestr\u00e4uber ist die <a title=\"Aaskr\u00e4he\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Aaskr%C3%A4he\">Aaskr\u00e4he<\/a>. Wird ein Paar beim Nestbau durch Aaskr\u00e4hen zu stark bel\u00e4stigt, legt es an anderer Stelle ein neues Nest an.<\/p>\n<h4><span id=\"Das_Nest\" class=\"mw-headline\">Das Nest<\/span><\/h4>\n<p>Bereits im Januar kann mit dem eigentlichen <a title=\"Nest\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nest\">Nestbau<\/a> angefangen werden. In Mitteleuropa beginnt er aber erst im Februar oder M\u00e4rz. W\u00e4hrend neue Paare den Nestbau mit ausgedehntem Balzen beginnen, fangen alte Paare nach einem verk\u00fcrzten Balzritual mit dem Bau des Nestes an. Das Nest ist ein kugelf\u00f6rmiger, recht gro\u00dfer Bau aus Zweigen. Der Au\u00dfenbau ist 35 bis 75&nbsp;cm breit und besteht aus sperrigen, trockenen, sich oft kreuzenden, nach au\u00dfen abstehenden Zweigen. Der Unterbau der <a class=\"new\" title=\"Nistmulde (Seite nicht vorhanden)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?title=Nistmulde&amp;action=edit&amp;redlink=1\">Nistmulde<\/a> ist aus feiner Erde und feinen Reisern gefertigt. Die Nistmulde wird in der Regel aus feinem Wurzelwerk gebaut, welches zu einem einheitlichen Geflecht verarbeitet wird. Die Nistmulde hat einen Durchmesser von circa 135&nbsp;mm und eine Tiefe von etwa 100&nbsp;mm. Die meisten Nester besitzen einen haubenartigen, aus sperrigen Zweigen bestehenden \u00dcberbau mit einem, oft auch zwei seitlichen Ausg\u00e4ngen. Ein Fehlen der Haube geht auf Mangel an passendem Baumaterial oder auf die Unerfahrenheit des Paares zur\u00fcck. Der \u00dcberbau dient dazu, das Gelege vor Kr\u00e4hen oder <a title=\"Greifv\u00f6gel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Greifv%C3%B6gel\">Greifv\u00f6geln<\/a> zu sch\u00fctzen. Beide V\u00f6gel beteiligen sich etwa in gleicher Weise am Bau des Nestes. Die Gesamtzeit f\u00fcr den Nestbau betr\u00e4gt im Schnitt 40&nbsp;Tage.<\/p>\n<p>Ein Paar beginnt h\u00e4ufig an mehreren Stellen zu bauen, gibt jedoch die Nestans\u00e4tze zugunsten des zur Brut bestimmten Platzes wieder auf. Dieses Verhalten tritt besonders dann auf, wenn beim Bau eines Nestes St\u00f6rungen auftreten. Solange verpaarte V\u00f6gel zusammen sind, vollenden sie oft viele Nester, selbst wenn sie zum Br\u00fcten h\u00e4ufig alte Nester ausbessern.<\/p>\n<p>Alte Nester werden von <a title=\"Waldohreule\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Waldohreule\">Waldohreulen<\/a>, <a title=\"Turmfalke\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Turmfalke\">Turm<\/a>&#8211; und <a title=\"Baumfalke\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Baumfalke\">Baumfalken<\/a> benutzt, die selbst keine Nester bauen. Das Zerst\u00f6ren von Elsternestern betrifft somit auch diese Vogelarten.<\/p>\n<h4><span id=\"Balz_und_Paarung\" class=\"mw-headline\">Balz und Paarung<\/span><\/h4>\n<p>Einige Paare <a title=\"Begattung\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Begattung\">kopulieren<\/a> schon w\u00e4hrend des Nestbaus. Wenn in der zweiten Aprilh\u00e4lfte (bei einer normalen Brut) die Eier gelegt werden, kommt es zu <a title=\"Statistische Signifikanz\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Statistische_Signifikanz\">signifikant<\/a> mehr Paarungen. Besonders in dieser Zeit bettelt das Weibchen laut und auff\u00e4llig.<\/p>\n<p>Zur Balz n\u00e4hert sich das M\u00e4nnchen dem Weibchen mit teilweise gespreiztem <a class=\"mw-redirect\" title=\"Gefieder\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gefieder\">Gefieder<\/a>. Nach B\u00e4hrmann wird dabei das R\u00fcckengefieder abgespreizt, nach Glutz jedoch das wei\u00dfe Unterseitengefieder. H\u00e4ufig erfolgt die Ann\u00e4herung von hinten oder kreisf\u00f6rmig mit hochgehaltenem oder vorgestrecktem Kopf. Zudem singt das M\u00e4nnchen dabei manchmal leise.<\/p>\n<p>Das M\u00e4nnchen balzt auch, indem es den Kopf senkt und die geschlossenen Fl\u00fcgel schr\u00e4g vom R\u00fccken abhebt, w\u00e4hrend es mit den Fl\u00fcgelfedern f\u00e4chert. Gleichzeitig schl\u00e4gt es den Schwanz ruckartig nach oben und unten oder nach links und rechts und ruft ein weiches \u201etscha(r)k\u201c aus. Soll damit gehemmte <a title=\"Aggression\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Aggression\">Aggression<\/a> ausgedr\u00fcckt werden, ist die Schwanzbewegung st\u00e4rker ausgepr\u00e4gt, die Fl\u00fcgelbewegung schw\u00e4cher und das Scheitelgefieder angelegt. Zus\u00e4tzlich werden Kopf und Rumpf angehoben. Auch das Weibchen kann so balzen. Beide k\u00f6nnen auch synchron einen wellenartigen Paarflug ausf\u00fchren.<\/p>\n<p>Das Weibchen leitet die Paarung manchmal durch Betteln ein. Dabei stellt es sich geduckt oder hoch aufgerichtet vor das M\u00e4nnchen, streckt die angewinkelten Fl\u00fcgel ab und zittert damit. Es st\u00f6\u00dft sehr hohe Bettelrufe aus und sperrt den Schnabel auf. H\u00e4ufig legt das M\u00e4nnchen dann das Scheitelgefieder an. Wenn das Weibchen paarungsbereit ist, duckt es sich gestreckt an den Boden und bettelt mit zitternden Fl\u00fcgeln. Die Anzahl der Begattungen w\u00e4hrend der Brutzeit ist umstritten. Die Angaben schwanken zwischen insgesamt nur etwa dreimal in der Saison und mehrmals t\u00e4glich.<\/p>\n<h4><span id=\"Eiablage_und_Bebr.C3.BCtung\" class=\"mw-headline\">Eiablage und Bebr\u00fctung<\/span><\/h4>\n<p>Der Legebeginn schwankt selbst innerhalb Europas betr\u00e4chtlich. In <a title=\"Mitteleuropa\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mitteleuropa\">Mitteleuropa<\/a> liegt der durchschnittliche Legebeginn (M\u00e4rz bis Mai) f\u00fcr Erstgelege am achten April. Wird ein <a title=\"Ei\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ei\">Gelege<\/a> vernichtet, so kann ein Paar ein Nachgelege (Ersatzgelege) erstellen. Wird dieses ebenfalls vernichtet, kann es noch ein zweites Nachgelege machen. In Ausnahmef\u00e4llen ist auch ein drittes m\u00f6glich.<\/p>\n<p>Das Weibchen <a title=\"Brut\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Brut\">bebr\u00fctet<\/a> das Gelege, nachdem einige <a title=\"Ei\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ei\">Eier<\/a> gelegt wurden. Manchmal beginnt es das Br\u00fcten aber schon nach dem Legen des ersten Eies oder erst nach dem Legen aller Eier. In der Zeit davor h\u00e4lt sich das Weibchen noch lange au\u00dferhalb des Nests auf. Etwa jeden Tag legt es ein Ei. Die Eier sind <a class=\"mw-redirect\" title=\"Oval (Geometrie)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Oval_%28Geometrie%29\">oval<\/a>, manchmal aber auch kurzoval, langoval oder spitzoval. Sie sind in der Regel blassgr\u00fcnlich bis <a class=\"mw-redirect\" title=\"Lehmfarben\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Lehmfarben\">lehmfarben<\/a> gef\u00e4rbt und zeigen eine dichte, br\u00e4unlichgraue bis <a class=\"mw-redirect\" title=\"Olivgr\u00fcn\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Olivgr%C3%BCn\">olivgr\u00fcne<\/a> Fleckung. Farbe und Zeichnung k\u00f6nnen in weiten Grenzen schwanken. Die Eier sind circa 33 bis 34&nbsp;mm lang und circa 23 bis 24&nbsp;mm breit. Das Vollgewicht eines frisch gelegten Eies betr\u00e4gt acht bis zw\u00f6lf Gramm. Typische Gelegegr\u00f6\u00dfen sind vier bis sieben Eier, bei sehr gutem Nahrungsangebot k\u00f6nnen aber auch bis zu zw\u00f6lf Eier gelegt werden. Nachgelege sind in der Regel kleiner als Erstgelege.<\/p>\n<p>Es wird ausschlie\u00dflich vom Weibchen gebr\u00fctet, w\u00e4hrend das M\u00e4nnchen das Revier verteidigt und den Gro\u00dfteil der Versorgung des Weibchens deckt. Die F\u00fctterung erfolgt dabei unter dem \u00dcberbau des Nests, selten im Freien. Das Verhalten der V\u00f6gel w\u00e4hrend der Brutzeit unterliegt erheblichen individuellen Schwankungen. Einige M\u00e4nnchen bewachen den Nistbereich gr\u00fcndlich und melden jeden Eindringling durch sofortiges Schackern. Andere M\u00e4nnchen verteidigen ihn erst, wenn der Eindringling dem Horst zu nah kommt. Insgesamt scheinen die V\u00f6gel in Horstn\u00e4he auffallend still zu sein. <a title=\"Raben und Kr\u00e4hen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Raben_und_Kr%C3%A4hen\">Kr\u00e4hen<\/a> werden grunds\u00e4tzlich attackiert. Teilweise werden kleine V\u00f6gel und Tauben im Revier geduldet.<\/p>\n<p>In Europa schl\u00fcpfen die Jungen im Schnitt 17 bis 22&nbsp;Tage nach Legebeginn und innerhalb von zwei bis vier Tagen. Etwa die H\u00e4lfte aller Bruten ist erfolglos, da das Nest von Kr\u00e4hen, <a title=\"Habicht\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Habicht\">Habichten<\/a>, <a title=\"Katzen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Katzen\">Katzen<\/a> oder <a title=\"Marder\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Marder\">Mardern<\/a> gepl\u00fcndert wird. Einige Nester werden auch vom <a title=\"Mensch\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mensch\">Menschen<\/a> zerst\u00f6rt.<\/p>\n<h4><span id=\"Entwicklung_der_Jungen\" class=\"mw-headline\">Entwicklung der Jungen<\/span><\/h4>\n<p>Die Jungen sind bei der Geburt nackt und in den ersten vier bis acht Tagen <a class=\"mw-redirect\" title=\"Blind\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Blind\">blind<\/a>. Sie werden bis zum elften oder zw\u00f6lften Tag <a title=\"Hudern\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hudern\">gehudert<\/a>. In dieser Zeit f\u00fcttert das M\u00e4nnchen mit aus dem <a title=\"Kropf\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kropf\">Kropf<\/a> gew\u00fcrgter Nahrung, sp\u00e4ter beide Partner. Das Gewicht der Nestlinge steigt in den ersten knapp 20 Tagen ungef\u00e4hr linear auf rund 180&nbsp;g.<\/p>\n<p>Nach etwa 24 bis 30&nbsp;Tagen verlassen die Jungen das erste Mal das Nest. Vor dem ersten <a class=\"new\" title=\"Ausfliegen (Seite nicht vorhanden)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?title=Ausfliegen&amp;action=edit&amp;redlink=1\">Ausfliegen<\/a> klettern die Jungv\u00f6gel abwechselnd ein und aus und turnen unbeholfen auf dem Dach des Nestes und in den umliegenden Zweigen herum. Sie werden jedoch von den Altv\u00f6geln immer noch im Nest gef\u00fcttert und im Revier weiterhin betreut. Noch nicht flugf\u00e4hige Junge bleiben in Deckung und k\u00f6nnen vom Boden aus selbst an relativ glatten Baumst\u00e4mmen fl\u00fcgelschlagend hochklettern.<\/p>\n<p>Bei der Aufzucht von Jungen stellen <a title=\"Insekten\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Insekten\">Insekten<\/a> auf Grund ihres hohen <a title=\"Protein\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Protein\">Eiwei\u00dfgehalts<\/a> eine wichtige Nahrungsquelle dar. Im Laufe der Aufzuchtphase \u00e4ndert sich jedoch das Nahrungsangebot. Im ersten Drittel der Nestlingszeit wird \u2013 proportional vermehrt \u2013 kleineres und leichter verdauliches Material (<a title=\"Fliegen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Fliegen\">Fliegen<\/a>, <a title=\"Raupe (Schmetterling)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Raupe_%28Schmetterling%29\">Raupen<\/a>, <a title=\"Spinnentiere\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Spinnentiere\">Spinnen<\/a>) gef\u00fcttert. In der Mitte und im letzten Drittel der Nestlingszeit besteht die Nahrung zu gleichen Anteilen aus gro\u00dfen und kleinen Bestandteilen (<a title=\"W\u00fcrmer\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/W%C3%BCrmer\">W\u00fcrmer<\/a>, <a title=\"Hautfl\u00fcgler\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hautfl%C3%BCgler\">Hautfl\u00fcgler<\/a>, <a title=\"K\u00e4fer\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/K%C3%A4fer\">K\u00e4fer<\/a>, <a title=\"Wirbeltiere\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wirbeltiere\">Wirbeltierst\u00fccke<\/a>).<\/p>\n<p>Mit etwa 45&nbsp;Tagen beginnen die Jungv\u00f6gel selbst am Boden Nahrung zu suchen, bleiben aber nach dem Ausfliegen noch sechs bis acht Wochen von den Altv\u00f6geln abh\u00e4ngig. Nach einiger Zeit beginnen sie zudem, allein Ausfl\u00fcge in die n\u00e4here Umgebung zu unternehmen, kehren jedoch immer wieder in das Revier ihrer Eltern zur\u00fcck. Sobald die Jungen gut fliegen k\u00f6nnen, werden sie zum gemeinsamen Schlafplatz gef\u00fchrt. Manchmal ergreift auch der Nachwuchs die Initiative. Mit Beginn der Selbstst\u00e4ndigkeit schlie\u00dfen sich die Jungv\u00f6gel der Gemeinschaft nichtbr\u00fctender Artgenossen an. Elstern, die weit im Norden leben, fliegen als <a title=\"Strichvogel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Strichvogel\">Strichvogel<\/a> im Winter so weit nach S\u00fcden, wie es n\u00f6tig ist.<\/p>\n<p>Die Elster kann bis zu 16&nbsp;Jahre alt werden, wird in der Natur jedoch aufgrund ihrer nat\u00fcrlichen Feinde im Durchschnitt nur circa zweieinhalb Jahre alt.<\/p>\n<h3><span id=\"Territorialverhalten\" class=\"mw-headline\">Territorialverhalten<\/span><\/h3>\n<p>Elstern sind standorttreue V\u00f6gel. Die Brutpaare \u00fcberwachen ihr Revier ganzj\u00e4hrig, selbst dann wenn sie sich im Winter zum Schlafen teilweise den Nichtbr\u00fctergemeinschaften anschlie\u00dfen. Die Gr\u00f6\u00dfe der Reviere kann erheblich schwanken. Im Durchschnitt liegt sie zwischen vier und sechs Hektar. W\u00e4hrend der Zeit der Eiablage und im Sp\u00e4therbst werden Eindringlinge besonders intensiv abgewehrt. Gegen <a title=\"Aaskr\u00e4he\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Aaskr%C3%A4he\">Aaskr\u00e4hen<\/a> werden die Nester ganzj\u00e4hrig verteidigt.<\/p>\n<p>Um das Revier zu markieren, pr\u00e4sentieren sich M\u00e4nnchen oder Weibchen, meistens beide gemeinsam, in einem gut sichtbaren Baumwipfel. Dazu sitzen die V\u00f6gel aufrecht mit h\u00e4ngendem Schwanz und plustern die wei\u00dfen Gefiederbereiche auf. Dasselbe Verhalten zeigen sie bei Revierstreitigkeiten mit benachbarten P\u00e4rchen, aber auch gegen\u00fcber artfremden Tieren. Zur Revierverteidigung bettelt und sch\u00e4ckert das Weibchen demonstrativ. M\u00e4nnchen k\u00e4mpfen sowohl gegen Artgenossen als auch Aaskr\u00e4hen vehement am Boden und auch in Luftk\u00e4mpfen. In Sicht- oder H\u00f6rweite des Partners vertreibt das M\u00e4nnchen fremde Weibchen, die es andernfalls umwirbt.<\/p>\n<p>Im Sp\u00e4therbst versuchen neue Vogelpaare sich ein Revier zu erobern. Um ein Revier zu besetzen, kann ein Jungvogel entweder einen verstorbenen Brutvogel ersetzen oder sich zwischen zwei bestehenden Revieren ein eigenes sichern oder aber ein Revier durch K\u00e4mpfen erobern. Dazu verb\u00fcndet sich eine kleine Gruppe von Nichtbr\u00fctern und dringt in ein bestehendes Revier ein. Normalerweise gelingt es dem revierbesitzenden M\u00e4nnchen, die Eindringlinge zu vertreiben. Scheitert es jedoch, so \u00fcbernimmt der dominanteste Jungvogel, der meist auch Initiator des Einfalls ist, das Revier.<\/p>\n<h3><span id=\"Nichtbr.C3.BCter-_und_Schlafgemeinschaften\" class=\"mw-headline\">Nichtbr\u00fcter- und Schlafgemeinschaften<\/span><\/h3>\n<p>Elstern, die nicht br\u00fcten, bilden abends Schlafgemeinschaften. Im Herbst und Winter schlie\u00dfen sich ihnen auch die verpaarten, revierbesitzenden V\u00f6gel an. Schlafpl\u00e4tze sind h\u00e4ufig schwer zug\u00e4ngliche Stellen und werden \u00fcber mehrere Jahre genutzt. Die Schlafpl\u00e4tze befinden sich beispielsweise auf Weiden in Sumpfgebieten oder auf kleinen Inseln.<\/p>\n<p>Im Winter sammeln sich an den Schlafpl\u00e4tzen meist 20 bis 50 Elstern. Manchmal bilden sich dort auch Gemeinschaften von einigen Hundert V\u00f6geln. Im Sommer befinden sich jedoch meist nur ein oder einige Dutzend V\u00f6gel in den Schlafgemeinschaften. Es wird vermutet, dass dies haupts\u00e4chlich einj\u00e4hrige V\u00f6gel sind. Tags\u00fcber streifen die Nichtbr\u00fcter in kleinen Gruppen umher und suchen nach Nahrung.<\/p>\n<p>In den Schlafgemeinschaften gibt es eine nicht sehr ausgepr\u00e4gte <a title=\"Hierarchie\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hierarchie\">Hierarchie<\/a>. Im Allgemeinen dominieren Brutv\u00f6gel \u00fcber Nichtbr\u00fcter und M\u00e4nnchen \u00fcber Weibchen. Auch mit dem Aufenthaltsort vertraute Tiere sind meist dominanter. Konkurrieren Elstern ungef\u00e4hr gleichen sozialen Ranges um Nahrung, kommt es zun\u00e4chst zum Drohen. Dabei wird der K\u00f6rper meist steil aufgerichtet und der Schnabel nach oben gestreckt (\u201eAufrechtdrohen\u201c), manchmal auch flach waagerecht gestreckt (\u201eVorw\u00e4rtsdrohen\u201c). Weicht keiner der beiden zur\u00fcck, kommt es zu einem Kampf mit Zerren des Schwanzes, Tritten, Verfolgungsfl\u00fcgen, Anspringen und Schnabelhieben, bei dem es auch zu Verletzungen kommen kann (Besch\u00e4digungskampf). Die Auseinandersetzungen sind jedoch weniger heftig als bei Revierk\u00e4mpfen. Fl\u00fcgelblinken ist dabei ein Ausdruck gehemmter Aggression. Verpaarte V\u00f6gel konkurrieren nicht um Nahrung und teilen sie manchmal.<\/p>\n<p>Die Schwarmbildung dient vermutlich dazu, sich beim Nahrungserwerb vor allem gegen die <a title=\"Aaskr\u00e4he\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Aaskr%C3%A4he\">Aaskr\u00e4he<\/a> durchzusetzen. Gr\u00f6\u00dfere Nichtbr\u00fctergemeinschaften k\u00f6nnen Nahrungsquellen l\u00e4nger verteidigen. Zudem k\u00f6nnen gr\u00f6\u00dfere V\u00f6gel wie gro\u00dfe <a title=\"M\u00f6wen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/M%C3%B6wen\">M\u00f6wen<\/a>, <a title=\"Raben und Kr\u00e4hen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Raben_und_Kr%C3%A4hen\">Raben<\/a>, <a title=\"Eulen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Eulen\">Eulen<\/a>, <a title=\"M\u00e4usebussard\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/M%C3%A4usebussard\">M\u00e4usebussarde<\/a> oder auch <a title=\"Eichh\u00f6rnchen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Eichh%C3%B6rnchen\">Eichh\u00f6rnchen<\/a> durch Schwanzzerren und \u00c4hnliches von Schlafgemeinschaften, nicht aber von einzelnen V\u00f6geln vertrieben werden.<\/p>\n<h2><span id=\"Intelligenz\" class=\"mw-headline\">Intelligenz<\/span><\/h2>\n<p>Das Gehirn der Elster z\u00e4hlt zu den h\u00f6chstentwickelten unter den Singv\u00f6geln. Die F\u00e4higkeit zur <a title=\"Objektpermanenz\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Objektpermanenz\">Objektpermanenz<\/a>, die sich relativ schnell entwickelt, ist sehr ausgepr\u00e4gt, was im Zusammenhang mit der Entwicklung des Futterhortens steht. Sie k\u00f6nnen also die Ortsverlagerung eines Objekts nachvollziehen, das vorher nicht zu sehen war (Stufe 6 nach <a title=\"Jean Piaget\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Jean_Piaget\">Piaget<\/a>). Nur <a title=\"Menschenaffen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Menschenaffen\">Menschenaffen<\/a> und <a title=\"Haushund\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Haushund\">Hunde<\/a> erreichen ebenfalls diese Stufe. Die F\u00e4higkeit, selbstverstecktes Futter wiederzufinden, entwickelt sich bei jungen Elstern genau dann, wenn sich ihre F\u00e4higkeit zur <a title=\"Objektpermanenz\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Objektpermanenz\">Objektpermanenz<\/a> entwickelt. Nach etwa zehn Wochen beherrschen sie diese Aufgabe vollst\u00e4ndig. Folglich verf\u00fcgen Elstern \u00fcber hohe <a title=\"Repr\u00e4sentation (Psychologie)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Repr%C3%A4sentation_%28Psychologie%29\">Repr\u00e4sentationsleistungen<\/a>. Zudem zeigen sie ein komplexes <a title=\"Sozialverhalten\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sozialverhalten\">Sozialverhalten<\/a> und erkennen ihre Artgenossen individuell.<\/p>\n<p>Vor dem Spiegel zeigen Elstern ein neugieriges Verhalten: Sie gehen vor dem Spiegel auf und ab, werfen vorsichtige Blicke hinter den Spiegel. Zudem zeigen sie gute <a title=\"Diskrimination\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Diskrimination\">Diskriminationsleistungen<\/a>, indem sie sich im Versuch in der \u00fcberwiegenden Zahl der F\u00e4lle nach dem Blick in den Spiegel nur auf die gespiegelte Schachtel zubewegen, wenn sie den f\u00fcr sie interessanten Inhalt hat (den Ring, das Futter). Markierte Elstern zeigen vor dem Spiegel selbstbezogenes Verhalten. In einigen F\u00e4llen k\u00e4mpfen sie jedoch gegen das eigene Spiegelbild. Somit reagieren Elstern vor dem Spiegel \u00e4hnlich wie <a title=\"Schimpansen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schimpansen\">Schimpansen<\/a> und <a class=\"mw-redirect\" title=\"Orang-Utan\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Orang-Utan\">Orang-Utans<\/a> in vergleichbaren Tests, die bei diesen Menschenaffen als Hinweis auf <a title=\"Selbsterkenntnis\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Selbsterkenntnis\">Selbsterkenntnis<\/a> interpretiert wurden.<\/p>\n<p>Das <a title=\"Mengenunterscheidung bei Tieren\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mengenunterscheidung_bei_Tieren\">Unterscheidungsverm\u00f6gen von Mengen<\/a> reicht bei Elstern laut <a title=\"Otto Koehler (Verhaltensforscher)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Otto_Koehler_%28Verhaltensforscher%29\">Otto Koehler<\/a> bis zur oberen Grenze von Sieben.<\/p>\n<h2><span id=\"Bestand_und_Gef.C3.A4hrdung\" class=\"mw-headline\">Bestand und Gef\u00e4hrdung<\/span><\/h2>\n<h3><span id=\"Bestandsentwicklung\" class=\"mw-headline\">Bestandsentwicklung<\/span><\/h3>\n<p>Die <a title=\"International Union for Conservation of Nature and Natural Resources\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/International_Union_for_Conservation_of_Nature_and_Natural_Resources\">IUCN<\/a> sch\u00e4tzt die in <a title=\"Deutschland\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Deutschland\">Deutschland<\/a> lebenden Brutpaare auf 180.000 bis 500.000. Andere Quellen geben genauere Zahlen an, beispielsweise 210.000 bis 280.000 Paare. Vor 1850 wurden keine Daten erhoben. Von 1850 bis 1910 wurde ein R\u00fcckgang festgestellt, der auf die intensive und effektive Bejagung zur\u00fcckgef\u00fchrt wurde. Von 1920 bis 1950 nahm die Population wieder zu. Seit 1950 wird eine Abnahme der Populationen auf dem Land mit einer gleichzeitigen Zunahme in den St\u00e4dten verzeichnet, welche mit der Intensivierung der Landwirtschaft begr\u00fcndet wird. Seit 1989 bleibt der Bestand insgesamt konstant, auch wenn weiterhin eine anhaltende Verst\u00e4dterung festzustellen ist. Die Daten aus <a class=\"new\" title=\"Revierkartierung (Seite nicht vorhanden)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?title=Revierkartierung&amp;action=edit&amp;redlink=1\">Revierkartierungen<\/a> (RK) zeigen wegen der geringen Datendichte und lokal sehr verschiedenen Bestands\u00e4nderungen extrem breite Streubereiche bei insgesamt ungef\u00e4hr gleich bleibendem Trend. Die Streuungen bei den Daten aus <a class=\"new\" title=\"Punkt-Stopp-Z\u00e4hlung (Seite nicht vorhanden)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?title=Punkt-Stopp-Z%C3%A4hlung&amp;action=edit&amp;redlink=1\">Punkt-Stopp-Z\u00e4hlungen<\/a> (PS) sind dagegen gering. Nach 1994 ist der PS-Index in Siedlungen weiterhin positiv, in der freien Landschaft dagegen stark negativ.<\/p>\n<p>Die IUCN sch\u00e4tzt die europ\u00e4ischen Brutpopulationen der Elster auf mehr als 7.500.000 Brutpaare, die weniger als die H\u00e4lfte der Gesamtpopulation ausmachen. Nachdem die Populationen in <a title=\"Frankreich\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Frankreich\">Frankreich<\/a> und <a title=\"Russland\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Russland\">Russland<\/a> von 1970 bis 1990 zugenommen hatten, nahmen sie von 1990 bis 2000 wieder ab. Trotzdem wird der derzeitige R\u00fcckgang durch die fr\u00fchere Zunahme \u00fcberwogen, so dass die Elster als in Europa als sicher (Secure) gef\u00fchrt wird. Im gesamten etwa 32.100.000&nbsp;km\u00b2 gro\u00dfen Verbreitungsgebiet wird die Elster mit einer Population von ungef\u00e4hr 30.000.000 bis 100.000.000 Individuen als nicht gef\u00e4hrdet (LC) eingestuft.<\/p>\n<h3><span id=\"Bejagung_als_Sch.C3.A4dling\" class=\"mw-headline\">Bejagung als Sch\u00e4dling<\/span><\/h3>\n<p>Traditionell wird die Elster in Europa bejagt, da sie Sch\u00e4den an <a title=\"Nutztier\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nutztier\">Nutztieren<\/a> oder <a title=\"Population (Biologie)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Population_%28Biologie%29\">Populationen<\/a> von kleinen <a title=\"Singv\u00f6gel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Singv%C3%B6gel\">Singv\u00f6geln<\/a> und <a title=\"Wild\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wild\">Niederwild<\/a> verursachen soll. Bei wissenschaftlichen Untersuchungen wurde bisher jedoch ein solcher Einfluss nicht festgestellt, so dass die Bejagung ohne sachliche Grundlage erfolgt.<\/p>\n<p>In Deutschland war sie bis 1976 ohne Einschr\u00e4nkung jagdbar, da sie in den \u00e4lteren Jagdgesetzen unter Ausnahmen gef\u00fchrt wird. Das <a title=\"Bundesnaturschutzgesetz\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bundesnaturschutzgesetz\">Bundesnaturschutzgesetz<\/a> (BNatSchG) vom 20. Dezember 1976 garantierte diesem Rabenvogel erstmals gesetzlichen Mindestschutz, auch wenn de facto noch Nester ausgeschossen wurden. Am 2. April 1979 stellte der <a title=\"Europarat\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Europarat\">Europarat<\/a> mit der Richtlinie 79\/409\/EWG (\u201eEG-Vogelschutzrichtlinie\u201c) alle Singv\u00f6gel unter besonderen Schutz (Vollschutz). Dabei l\u00e4sst Art 9 Ausnahmen mit Nachweispflicht zu, wenn dies \u201ezur Abwendung erheblicher Sch\u00e4den an Kulturen, Viehbest\u00e4nden etc. [oder] zum Schutz der Tier- und Pflanzenwelt\u201c notwendig ist. Dies trifft laut Jagdverb\u00e4nden unter anderem auf die Elster zu. Am 1. Januar 1987 wurde das BNatSchG zur Anpassung an die Vogelschutzrichtlinie novelliert, so dass es einen Mindestschutz f\u00fcr alle Tiere garantiert. Zudem wurde die Bundesartenschutzverordnung dahingehend ge\u00e4ndert, dass es \u00a7 20 Abs.6 erlaubt, die nicht im Bundesjagdgesetz vertretene Elster in Beachtung der Einschr\u00e4nkungen aus Art. 7c unter das Landesjagdrecht zu stellen. Viele Bundesl\u00e4nder machen davon Gebrauch.Schlie\u00dflich wurde die Vogelschutzrichtlinie am 8. Juni 1994 auf das Dr\u00e4ngen vieler EG-Staaten hin dahingehend in Anhang II,2 ge\u00e4ndert, dass bestimmte Arten in festgelegten Staaten bejagt werden d\u00fcrfen, in <a title=\"Deutschland\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Deutschland\">Deutschland<\/a> ist dort unter anderem die Elster aufgef\u00fchrt. Laut Anhang II Teil B der aktuellen EU-Vogelschutzrichtlinie 2009\/147\/EG vom 30. November 2009 ist die Jagd auf Elstern nur noch in wenigen EU-Staaten verboten.<\/p>\n<p>In Europa werden nach offiziellen Angaben j\u00e4hrlich 980.630 Elstern get\u00f6tet.<\/p>\n<h2><span id=\"Elster_und_Mensch\" class=\"mw-headline\">Elster und Mensch<\/span><\/h2>\n<p>Ihre schwarz-wei\u00dfe Zeichnung hat der Elster in Europa \u2013 im Gegensatz zu Asien \u2013 den Ruf einer Unheilsbotin eingebracht. Bei den nordamerikanischen Indianern ist sie jedoch ein <a title=\"Naturgeist\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Naturgeist\">Geistwesen<\/a>, das mit den Menschen befreundet ist.<\/p>\n<h3><span id=\"Etymologie_und_Benennung\" class=\"mw-headline\">Etymologie und Benennung<\/span><\/h3>\n<p>In der <a title=\"Antike\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Antike\">Antike<\/a> verwendeten sowohl <a title=\"Aristoteles\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Aristoteles\">Aristoteles<\/a> als auch <a title=\"Plinius der \u00c4ltere\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Plinius_der_%C3%84ltere\">Plinius der \u00c4ltere<\/a> und <a title=\"Claudius Aelianus\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Claudius_Aelianus\">Claudius Aelianus<\/a> f\u00fcr die Elster und den <a title=\"Eichelh\u00e4her\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Eichelh%C3%A4her\">Eichelh\u00e4her<\/a> dieselbe Bezeichnung. So nannten sie ersteren Vogel wegen des langen Schwanzes <em>Pica varia longa cauda (insignis)<\/em> und letzteren wegen seines bunten Gefieders <em>Pica varia (insignis)<\/em>. Im Jahre 1758 gab <a title=\"Carl von Linn\u00e9\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Carl_von_Linn%C3%A9\">Carl von Linn\u00e9<\/a> der Elster den lateinischen Namen <em>Corvus pica<\/em>.<\/p>\n<p>Der Name Elster ist etymologisch abgeleitet vom <a title=\"Althochdeutsch\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Althochdeutsch\">althochdeutschen<\/a> Wort \u201eAgalstra\u201c [mhd. elster, agelster, ahd. agalstra], bei welchem im Laufe der Sprachentwicklung der Anfang und das Ende weggefallen sind. So haben sich viele Synonyme entwickelt: <em>Alster, Atzel, Hatzel, \u00c4gerste, Algarte, Agelhetsch, Agerist, Schalaster, Schalester, Scholaster, Schulaster, Schagaster, Aglaster, Agelaster, Agerluster, Heste, Heister, Egester, Hutsche, Kekersch, Kr\u00fcckelelster, Hetz, Hetze, H\u00e4ster<\/em>. Aber auch die Namen \u201eGartenkr\u00e4he\u201c und \u201eDiebsch\u201c waren in Gebrauch. Auf ihre Stimme bezogene Namen waren \u201eGackerh\u00e4tzel\u201c oder \u201e<a class=\"mw-redirect\" title=\"Tratsch\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tratsch\">Tratschkatel<\/a>\u201c.<\/p>\n<p>Im Englischen wird sie \u201eMagpie\u201c genannt. Dabei ist die Vorsilbe \u201emag\u201c als die Kurzform f\u00fcr \u201eMargaret\u201c zu verstehen, die als Spitzname f\u00fcr eine geschw\u00e4tzige Person verwendet wird, und spielt sicher auf das Sch\u00e4ckern (eng.: \u201emag-mag-mag\u201c) des Vogels an. Der zweite Wortteil stammt von der lateinischen Bezeichnung \u201e<em>pica<\/em>\u201c ab und ist auch im franz\u00f6sischen Namen der Elster, \u201epie bavarde\u201c, zu finden.<\/p>\n<p>Den <a title=\"Beiname\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Beiname\">Beinamen<\/a> \u201ediebisch\u201c tragen die V\u00f6gel wegen der Vorstellung, Elstern tr\u00fcgen gerne gl\u00e4nzende Gegenst\u00e4nde in ihre Nester ein. <a class=\"mw-redirect\" title=\"Gioacchino Rossini\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gioacchino_Rossini\">Rossini<\/a> hat 1817 sogar eine Oper <em><a title=\"La gazza ladra\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/La_gazza_ladra\">La gazza ladra<\/a><\/em> (\u201eDie diebische Elster\u201c) zur Auff\u00fchrung gebracht. Tats\u00e4chlich sammelt die Elster Sachen, um sie zu untersuchen, und \u2013 falls m\u00f6glich \u2013 wegzutragen. Besonders interessant sind f\u00fcr sie rundliche, silbrig gl\u00e4nzende Gegenst\u00e4nde, die sie einzeln unter ein wenig Laub oder Gras versteckt. Einer unbest\u00e4tigten Theorie zufolge wird durch dieses Verhalten die Handlungsweise des Futtersammelns und -hortens aus Neugier und Spieltrieb erhalten oder trainiert. Ein gewisses Interesse an gl\u00e4nzenden Objekten teilen Elstern mit vielen Vogelarten. Den Ruf, diese auch zu stehlen, verdanken sie vermutlich dem Umstand, dass sie manchmal beim Verstecken von Nahrungsvorr\u00e4ten beobachtet werden k\u00f6nnen, oder der Tatsache, dass sie <a class=\"new\" title=\"Nestr\u00e4uber (Seite nicht vorhanden)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?title=Nestr%C3%A4uber&amp;action=edit&amp;redlink=1\">Nestr\u00e4uber<\/a> sind.<\/p>\n<h3><span id=\"Mythologie_und_Kult\" class=\"mw-headline\">Mythologie und Kult<\/span><\/h3>\n<p>In der <a title=\"Germanische Mythologie\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Germanische_Mythologie\">germanischen Mythologie<\/a> war die Elster sowohl G\u00f6tterbotin als auch der Vogel der Todesg\u00f6ttin <a title=\"Hel (Mythologie)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hel_%28Mythologie%29\">Hel<\/a>. Man assoziierte sie mit Unheil, Leid und Not. Im europ\u00e4ischen <a title=\"Mittelalter\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mittelalter\">Mittelalter<\/a> und zur Zeit der <a title=\"Hexenverfolgung\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hexenverfolgung\">Hexenverfolgung<\/a> galt sie&nbsp;\u2013 wie <a title=\"Raben und Kr\u00e4hen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Raben_und_Kr%C3%A4hen\">Kr\u00e4hen<\/a>, <a title=\"Raben und Kr\u00e4hen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Raben_und_Kr%C3%A4hen\">Raben<\/a> und schwarze <a title=\"Hauskatze\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hauskatze\">Katzen<\/a> auch&nbsp;\u2013 als Hexentier oder gar als <a title=\"Hexe\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hexe\">Hexe<\/a> selbst. Sie war zeitweise auch als Seelenr\u00e4uberin in Verbindung mit dem <a title=\"Satan\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Satan\">Satan<\/a> bekannt. Zudem wurde sie als \u201eGalgenvogel\u201c mit dem Tod in persona assoziiert. Seit dieser Zeit tr\u00e4gt sie in <a title=\"Europa\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Europa\">Europa<\/a> den Ruf, \u201ediebisch\u201c zu sein. In der <a title=\"Griechische Mythologie\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Griechische_Mythologie\">griechischen Mythologie<\/a> war sie ein Vogel des Gottes <a title=\"Dionysos\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Dionysos\">Dionysos<\/a>. Auch <a title=\"Ovid\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ovid\">Ovid<\/a> berichtet in seinen <em><a title=\"Metamorphosen (Ovid)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Metamorphosen_%28Ovid%29\">Metamorphosen<\/a><\/em> von Elstern: Sie sind die neun T\u00f6chter des Pierus, die sich auf einen musikalischen Wettstreit gegen die <a class=\"mw-redirect\" title=\"Musen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Musen\">Musen<\/a> h\u00f6chstpers\u00f6nlich einlie\u00dfen. Nach ihrer Niederlage wurden sie von ihnen in Elstern verwandelt. In <a title=\"Iran\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Iran\">Iranischen<\/a> Erz\u00e4hlungen war die Elster der Feind der <a title=\"Heuschrecken\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Heuschrecken\">Heuschrecke<\/a>, die sie zerst\u00f6rt hatte.<\/p>\n<p>Im Allgemeinen gilt die Elster in Westeuropa und auf den <a title=\"Britische Inseln\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Britische_Inseln\">Britischen Inseln<\/a> als ein Vogel \u00fcbler <a title=\"Omen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Omen\">Omen<\/a>. Dort gilt es als Ungl\u00fcck, diesen \u201ePechvogel\u201c zu sehen, besonders wenn er alleine auftritt. Auf den Britischen Inseln gibt es noch immer Beweise f\u00fcr <a title=\"Animalismus\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Animalismus\">Animalismus<\/a> und Tierverehrung in Bezug auf die Elster. Sie gilt auch als <a title=\"Orakel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Orakel\">orakelhafter<\/a> Vogel. So stellt in <a title=\"Irland\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Irland\">Irland<\/a> eine ans Fenster klopfende Elster eine Todeswarnung dar. Das T\u00f6ten dieses Vogels brachte auch im Nordosten <a title=\"Schottland\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schottland\">Schottlands<\/a> Ungl\u00fcck. In Teilen von Nord<a title=\"England\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/England\">england<\/a> gilt es als schlechtes Omen, wenn eine Elster den Pfad vor einem von links nach rechts \u00fcberquert, jedoch als gutes Omen, wenn sie ihn von rechts nach links kreuzt. Im Nordosten Schottlands gilt das Sehen dieses Vogels in einigen D\u00f6rfern als Gl\u00fcckszeichen, in anderen als Ungl\u00fcckszeichen. Der Glaube, dass die Elster die Macht habe, sich in einen Menschen zu verwandeln, wurde in Clunie und <a title=\"Perthshire\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Perthshire\">Perthshire<\/a> bis zum Ende des 18. Jahrhunderts \u00fcberliefert. Nach der Christianisierung entstand in England eine Erz\u00e4hlung, nach der die Elster als verflucht gilt, weil sie als einziger Vogel bei Jesu Kreuzigung keine Klagelieder und Trauerges\u00e4nge angestimmt habe. In der schottischen \u00dcberlieferung verd\u00e4chtigte man sie lange Zeit, einen Tropfen von Satans Blut unter der Zunge zu tragen.<\/p>\n<p>In Frankreich und Deutschland glaubten die Menschen auch, dass es Ungl\u00fcck br\u00e4chte, eine Elster zu t\u00f6ten. Man sagte ihnen nach, dass sie ihre menschlichen Nachbarn vor der Anwesenheit von <a title=\"Rotfuchs\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rotfuchs\">F\u00fcchsen<\/a>, <a class=\"mw-redirect\" title=\"W\u00f6lfe\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/W%C3%B6lfe\">W\u00f6lfen<\/a> und bewaffneten Menschen warnten. In <a title=\"Poitou\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Poitou\">Poitou<\/a> wurden ihr zu Ehren kleine Gestecke von <a title=\"Heidekr\u00e4uter\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Heidekr%C3%A4uter\">Heiden<\/a>&#8211; und <a class=\"mw-redirect\" title=\"Lorbeer\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Lorbeer\">Lorbeerzweigen<\/a> in die B\u00fcsche gesteckt. Obwohl es auch in <a title=\"Norwegen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Norwegen\">Norwegen<\/a> tabu war, Elstern zu t\u00f6ten, stahlen die Einheimischen ihre Eier am 1. Mai zum <a title=\"Beltane\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Beltane\">Beltane<\/a>-Fest. In <a title=\"Bengalen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bengalen\">Bengalen<\/a> und anderen Teilen <a title=\"Indien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Indien\">Indiens<\/a> werden auch keine Elstern get\u00f6tet.<\/p>\n<p>In <a title=\"China\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/China\">China<\/a> (\u9e4a qu\u00e8) und <a title=\"Japan\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Japan\">Japan<\/a> gilt die Elster als Gl\u00fccksbotin, die insbesondere ein freudiges Ereignis, meist eine Geburt oder einen Besuch, ank\u00fcndigt. Der Ursprung dieses Glaubens ist wahrscheinlich in den Legenden der <a title=\"Mandschurei\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mandschurei\">Mandschurei<\/a> zu finden. Dort wird erz\u00e4hlt, wie die Elster als heiliges Tier Fanscha, einen der Vorfahren der Mandschuren, vor den bedrohlichen Nachbarst\u00e4mmen gerettet hat. Als die Nordchinesen zusammen mit den Mandschuren das <a class=\"mw-redirect\" title=\"Chinesisches Kaiserreich\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Chinesisches_Kaiserreich\">Kaiserreich<\/a> eroberten, verbreitete sich der Glaube in ganz China. Zur Zeit der <a title=\"Qing-Dynastie\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Qing-Dynastie\">Qing-Dynastie<\/a> (1644\u20131911) stellten die Mandschuren die Kaiser, so dass ihre Kultur teilweise mit der <a title=\"Han-Dynastie\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Han-Dynastie\">Han-Kultur<\/a> verschmelzen konnte, so dass die Elster in der heutigen Form verehrt wird. Einer anderen Erkl\u00e4rung zufolge gelten Elstern deshalb als Freudenbringer, weil sie im <a title=\"Mythos\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mythos\">Mythos<\/a> <em>Die Weberin und der Kuhhirt.<\/em> am siebten Tag des siebten Mondmonats eine Br\u00fccke \u00fcber die <a title=\"Milchstra\u00dfe\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Milchstra%C3%9Fe\">Milchstra\u00dfe<\/a> bilden und so den getrennten Liebenden ein Zusammenkommen erm\u00f6glichen (Qixi-Fest). In <a title=\"Korea\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Korea\">Korea<\/a> wird die Elster als Nationaltier und als Gl\u00fccksbringer verehrt. In Erz\u00e4hlungen repr\u00e4sentiert sie die Schwachen und Wehrlosen. Tritt sie <a title=\"Metapher\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Metapher\">metaphorisch<\/a> als Gegenst\u00fcck zum <a title=\"Tiger\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tiger\">Tiger<\/a> (Erde, Naturgewalten) auf, so steht sie f\u00fcr den Himmel und die g\u00f6ttliche Gewalt.<\/p>\n<p>Bei den nordamerikanischen Indianern ist die Elster ein Geistwesen, das mit den Menschen befreundet ist. Dies zeigt sich in der \u201eBuffalo Race\u201c-Geschichte der <a title=\"Sioux\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sioux\">Sioux<\/a>, in der die Elster f\u00fcr die Menschen ein Wettrennen gegen die <a title=\"B\u00fcffel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/B%C3%BCffel\">B\u00fcffel<\/a> gewinnt, so dass sie diese fortan jagen d\u00fcrfen. Auch bei den <a title=\"Blackfoot\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Blackfoot\">Blackfoot<\/a> tritt die Elster als Verb\u00fcndeter des Menschen in Konflikt mit den B\u00fcffeln auf. In der Legende vom B\u00fcffeltanz erm\u00f6glicht sie, dass eine Frau aus dem Ehegel\u00fcbde mit einem B\u00fcffel befreit wird, ihr Vater ins Leben zur\u00fcckgeholt werden kann und dass \u00fcber einen Tanz und ein Lied die Harmonie wiederhergestellt wird. Auch bei den <a title=\"Hopi\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hopi\">Hopi<\/a> und den s\u00fcdwestlichen St\u00e4mmen ist sie ein Totemtier. Auch die <a title=\"Pueblo-Kultur\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Pueblo-Kultur\">Pueblo-Indianer<\/a> verehrten diesen Vogel in ihren Mythen.<\/p>\n<h3><span id=\"Heraldik\" class=\"mw-headline\">Heraldik<\/span><\/h3>\n<p>Die <a title=\"Elster (Wappentier)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Elster_%28Wappentier%29\">Elster<\/a> ist eine <a title=\"Gemeine Figur\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gemeine_Figur\">gemeine Figur<\/a> in der <a title=\"Heraldik\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Heraldik\">Heraldik<\/a> und ein <a title=\"Wappentier\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wappentier\">Wappentier<\/a> mit einigen Merkmalen, die im <a title=\"Wappen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wappen\">Wappen<\/a> recht sicher dargestellt werden k\u00f6nnen. So wird der Schwanz recht lang und in der Regel aufstellt gezeigt. Die Seitenpartie des Vogels ist farblich in wei\u00df vom \u00fcbrigen schwarzen K\u00f6rper abgesetzt, wie es der Realit\u00e4t entspricht. Die Hauptblickrichtung ist nach <a class=\"mw-redirect\" title=\"Heraldisch rechts\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Heraldisch_rechts\">heraldisch rechts<\/a>. In <a title=\"Deutschland\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Deutschland\">Deutschland<\/a> wird die Elster f\u00fcr einige Wappen zur <a title=\"Redendes Wappen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Redendes_Wappen\">redenden Wappenfigur<\/a>. Beispiele sind <a title=\"Elsterwerda\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Elsterwerda\">Elsterwerda<\/a>, <a title=\"Bad Elster\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bad_Elster\">Bad Elster<\/a>, <a title=\"Elsterberg\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Elsterberg\">Elsterberg<\/a>, <a title=\"Elstra\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Elstra\">Elstra<\/a> und <a title=\"Aglasterhausen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Aglasterhausen\">Aglasterhausen<\/a>.<a title=\"Elsterberg\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Elsterberg\">g<\/a><\/p>\n<p>Ein k\u00fcnstlerisches Denkmal in der Musik setzte ihr 1817 <a class=\"mw-redirect\" title=\"Gioacchino Rossini\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gioacchino_Rossini\">Rossini<\/a> mit der Oper <em><a title=\"La gazza ladra\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/La_gazza_ladra\">La gazza ladra<\/a><\/em> (Die diebische Elster). In der bildenden Kunst besch\u00e4ftigte sich <a title=\"Claude Monet\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Claude_Monet\">Claude Monet<\/a> in <em>La Pie<\/em> damit und in <a class=\"mw-redirect\" title=\"Pieter Brueghel der \u00c4ltere\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Pieter_Brueghel_der_%C3%84ltere\">Pieter Brueghels<\/a> <em><a title=\"Die Elster auf dem Galgen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Die_Elster_auf_dem_Galgen\">Die Elster auf dem Galgen<\/a><\/em> sitzen zwei dieser V\u00f6gel auf einer Hinrichtungsst\u00e4tte. <a title=\"Francisco de Goya\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Francisco_de_Goya\">Goya<\/a> zeigt auf einem Portr\u00e4t den Sohn des Grafen von Altamira, wie dieser eine zahme Elster an einem Band f\u00fchrt.<\/p>\n<p><a title=\"\u00c4sop\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/%C3%84sop\">\u00c4sop<\/a> erz\u00e4hlt in einer <a title=\"Fabel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Fabel\">Fabel<\/a> davon, wie die Elster der <a title=\"Tauben\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tauben\">Taube<\/a>, die schon alles zu wissen glaubt, zeigt, wie man ein Nest baut. In der Einleitung von <a title=\"Wolfram von Eschenbach\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wolfram_von_Eschenbach\">Wolfram von Eschenbachs<\/a> <em><a title=\"Parzival\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Parzival\">Parzival<\/a><\/em> (1200\u20131210), einem <a title=\"Mittelhochdeutsch\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mittelhochdeutsch\">mittelhochdeutschem<\/a> Text, erscheint das <em>Elsterngleichnis<\/em>, in dem die Farbe der Elster (\u201e<em>agelstern varwe<\/em>\u201c) als Sinnbild f\u00fcr den Widerstreit zwischen dem Guten und dem B\u00f6sen im Menschen, aber auch f\u00fcr die Vieldeutigkeit des vorliegenden Romans steht. In der <a title=\"R\u00fcbezahl\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/R%C3%BCbezahl\">R\u00fcbezahl<\/a>-Sage (<em>Wie R\u00fcbezahl zu seinem Namen kam.<\/em>) verwandelt die K\u00f6nigstochter Emma eine R\u00fcbe in eine Elster, die als Botin ihren Geliebten Ratibor benachrichtigt. <a title=\"Sebastian Brant\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sebastian_Brant\">Sebastian Brant<\/a> bezieht sich im <em><a title=\"Das Narrenschiff (Brant)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Das_Narrenschiff_%28Brant%29\">Narrenschiff<\/a><\/em> auf die Geschichte von den in Elstern verwandelten Piereiden aus Ovids <em>Metamorphosen<\/em> als er &#8222;Von b\u00f6sen Weibern&#8220; erz\u00e4hlt. Die Elster steht hier f\u00fcr die schlechte Rede, die vergiftete Zunge. Auf Grundlage von <a title=\"\u00c4sop\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/%C3%84sop\">\u00c4sops<\/a> Fabel \u00fcber den <a title=\"Rotfuchs\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rotfuchs\">Fuchs<\/a> und die Elster, hat <a title=\"Christian F\u00fcrchtegott Gellert\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Christian_F%C3%BCrchtegott_Gellert\">Christian F\u00fcrchtegott Gellert<\/a> ein Gedicht verfasst, in dem sie als Sinnbild f\u00fcr den Menschen steht, der sich am liebsten selbst reden h\u00f6rt und meint, alles besser zu wissen und zu k\u00f6nnen, aber eigentlich keine Ahnung hat. In der Fabel <em>Die Elster. Der Uhu<\/em> l\u00e4sst <a title=\"Johann Wilhelm Ludwig Gleim\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Johann_Wilhelm_Ludwig_Gleim\">Johann Wilhelm Ludwig Gleim<\/a> sie sich beim <a title=\"Uhu\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Uhu\">Uhu<\/a> \u00fcber die Faulheit von <a title=\"Lerchen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Lerchen\">Lerche<\/a> und <a title=\"Nachtigall\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nachtigall\">Nachtigall<\/a> beschweren, obwohl sie selbst besser den Mund hielte. In <a title=\"Heinrich Seidel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Heinrich_Seidel\">Heinrich Seidels<\/a> <em>Der Hexenmeister<\/em> bringt ebendieser Wendelin und die Elster Schackerack in seine Gewalt, die sich durch gegenseitige Hilfe befreien. Auch <a title=\"Christian Morgenstern\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Christian_Morgenstern\">Christian Morgenstern<\/a> besch\u00e4ftigt sich in dem Gedicht <em>Die Elster<\/em> mit dem Bach und dem Vogel. Einen Auftritt in der <a title=\"Popmusik\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Popmusik\">Popmusik<\/a> hat die Elster in <a title=\"Patrick Wolf\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Patrick_Wolf\">Patrick Wolfs<\/a> Song <em>Magpie<\/em> (2007).<\/p>\n<h3><span id=\"Sonstiges\" class=\"mw-headline\">Sonstiges<\/span><\/h3>\n<p>Die Finanzverwaltung hat die <em>Elster<\/em> zu ihrem Symbol-Tier und Namensgeber f\u00fcr die Online-Steuer-Software <a title=\"ELSTER\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/ELSTER\">ELSTER<\/a> gemacht. Ob dabei die angeblich \u201ediebische\u201c Eigenschaft des Vogels eine Rolle gespielt hat, ist nicht bekannt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>foto : Mihai Baciu<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Elster (Pica pica) ist eine Vogelart aus der Familie der Rabenv\u00f6gel. Sie besiedelt weite Teile Europas und Asiens sowie das n\u00f6rdliche Nordafrika. In Europa ist sie vor allem im Siedlungsraum h\u00e4ufig. 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