{"id":3280,"date":"2013-12-12T20:47:59","date_gmt":"2013-12-12T18:47:59","guid":{"rendered":"http:\/\/wildtravel.ro\/bird\/baumpieper-anthus-trivialis\/"},"modified":"2013-12-12T21:34:34","modified_gmt":"2013-12-12T19:34:34","slug":"baumpieper-anthus-trivialis","status":"publish","type":"bird","link":"https:\/\/wildtravel.ro\/de\/bird\/baumpieper-anthus-trivialis\/","title":{"rendered":"Baumpieper(Anthus trivialis)"},"content":{"rendered":"<p>Der <strong>Baumpieper<\/strong> (<em>Anthus trivialis<\/em>) ist eine <a title=\"V\u00f6gel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/V%C3%B6gel\">Vogelart<\/a> aus der Familie der <a title=\"Stelzen und Pieper\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Stelzen_und_Pieper\">Stelzen und Pieper<\/a> (Motacillidae). Der im Sommer in Mitteleuropa h\u00e4ufige, aber optisch unauff\u00e4llige Vogel ist vor allem an Waldr\u00e4ndern und -lichtungen zu beobachten, da er neben einem Bestand an hohen B\u00e4umen und Str\u00e4uchern auch offene, mit niedriger Vegetation bestandene Fl\u00e4chen ben\u00f6tigt. Er f\u00e4llt dort vor allem durch seinen Gesang auf.<\/p>\n<p>Der Baumpieper ist ein <a class=\"mw-redirect\" title=\"Weitstreckenzieher\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Weitstreckenzieher\">Weitstreckenzieher<\/a>, der in der Vegetationszone der Hochgras-Savannen West- und Ostafrikas \u00fcberwintert.<\/p>\n<p>Trotz seines unscheinbaren Erscheinungsbildes f\u00e4llt der Baumpieper auf, da er von exponierten Singwarten aus oder im Singflug seine f\u00fcr den Menschen hell und heiter wirkenden Rufe erklingen l\u00e4sst. Entsprechend tr\u00e4gt diese Vogelart im Volksmund eine Reihe unterschiedlicher Trivialnamen. Einige wie Baum-, Holz-, Kraut-, Spitz- oder Spie\u00dflerche spielen auf das lerchen\u00e4hnliche Verhalten des Baumpiepers hin. In \u00d6sterreich wird der Vogel im Volksmund auch Ziepe oder Schmelchen genannt. Grienv\u00f6gelchen oder Greinerlein sind weitere alte und mittlerweile ungebr\u00e4uchliche Bezeichnungen.<\/p>\n<p>Die Bezeichnung Baumpieper, die heute im deutschen Sprachgebrauch fast durchg\u00e4ngig verwendet wird, ordnet die <a title=\"Art (Biologie)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Art_%28Biologie%29\">Art<\/a> der richtigen <a title=\"Gattung (Biologie)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gattung_%28Biologie%29\">Gattung<\/a> zu und weist \u00e4hnlich wie bei <a title=\"Brachpieper\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Brachpieper\">Brachpieper<\/a> und <a title=\"Wiesenpieper\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wiesenpieper\">Wiesenpieper<\/a> auf den bevorzugten Lebensraum dieses Vogels hin.<\/p>\n<p>Die wissenschaftliche Artbezeichnung \u201etrivialis\u201c (= h\u00e4ufig, gemein) dagegen bringt zum Ausdruck, dass der Baumpieper im Vergleich zu den anderen Pieperarten h\u00e4ufig ist.<\/p>\n<h2><span id=\"Erscheinungsbild\" class=\"mw-headline\">Erscheinungsbild<\/span><\/h2>\n<h3><span id=\"K.C3.B6rpergr.C3.B6.C3.9Fe_und_-gewicht\" class=\"mw-headline\">K\u00f6rpergr\u00f6\u00dfe und -gewicht<\/span><\/h3>\n<p>Der Baumpieper ist mit einer K\u00f6rperl\u00e4nge von durchschnittlich 15 Zentimetern etwa so gro\u00df wie ein <a title=\"Haussperling\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Haussperling\">Haussperling<\/a>. Er ist jedoch graziler und schlanker als dieser und wirkt dadurch optisch gr\u00f6\u00dfer. Die Fl\u00fcgell\u00e4nge betr\u00e4gt bei m\u00e4nnlichen V\u00f6geln im Durchschnitt knapp 90 Millimeter, bei Weibchen sind die Fl\u00fcgel etwa vier bis f\u00fcnf Millimeter k\u00fcrzer.<\/p>\n<p>Das K\u00f6rpergewicht des Baumpiepers liegt w\u00e4hrend der Fortpflanzungsperiode bei etwa 22 bis 24 Gramm. Zu Beginn des Herbstzuges sind die V\u00f6gel regelm\u00e4\u00dfig schwerer; besonders gut gen\u00e4hrte V\u00f6gel k\u00f6nnen dann \u00fcber 30 Gramm wiegen. Bei Baumpiepern, die sich auf dem R\u00fcckflug von ihren \u00dcberwinterungsquartieren in Afrika befinden, hat man vereinzelt auch schon ein Gewicht von nur 16 Gramm festgestellt.<\/p>\n<h3><span id=\"Weitere_Merkmale\" class=\"mw-headline\">Weitere Merkmale<\/span><\/h3>\n<p>Das Gefieder weist keine geschlechtsspezifischen Unterschiede auf. Die K\u00f6rperoberseite ist gelb- bis olivbraun mit diffusen schw\u00e4rzlichen L\u00e4ngsstreifen, die auf dem Oberkopf deutlicher ausgepr\u00e4gt sind. <a title=\"B\u00fcrzel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/B%C3%BCrzel\">B\u00fcrzel<\/a> und Oberschwanzdecken sind etwas gr\u00fcnlicher gef\u00e4rbt als die \u00fcbrige K\u00f6rperoberseite und sind nur bei einzelnen Individuen schwach gestreift. Die K\u00f6rperunterseite ist rahmfarben bis gelblich mit kr\u00e4ftig gestreifter Brust und Kropfseiten. Einen st\u00e4rker ausgepr\u00e4gten Gelbton weisen Kehle, Brust sowie die Halsseiten auf. An den Flanken sind die Streifen deutlich weniger breit als auf der Brust. Die \u00e4u\u00dferen <a title=\"Steuerfeder\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Steuerfeder\">Steuerfedern<\/a> sind partiell wei\u00df. Die Fl\u00fcgeldecken sind hell ges\u00e4umt, wodurch sich zwei helle, rahmfarbene Fl\u00fcgelbinden bilden. Die von den Spitzens\u00e4umen der mittleren Armdecken gebildeten S\u00e4ume sind dabei am deutlichsten zu erkennen. Der Schwanz \u00fcberragt die Fl\u00fcgelspitzen um etwa 3,5 Zentimeter.<\/p>\n<p>\u00dcber dem Auge befindet sich ein heller, nicht immer deutlich zu erkennender Augenstreif. Die <a title=\"Iris (Auge)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Iris_%28Auge%29\">Iris<\/a> ist dunkelbraun, der durch zwei Federreihen gebildete Augenring ist rahmfarben. Die Nasenl\u00f6cher liegen frei. Die Schnabeloberseite sowie die Spitze des Unterschnabels sind schwarzbraun. Der \u00fcbrige Unterschnabel wird in Richtung Wurzel und Unterkinnlade heller und ist gelblich bis fleischfarben gef\u00e4rbt. Die Beine sind r\u00f6tlich-fleischfarben, w\u00e4hrend die F\u00fc\u00dfe rosa bis gelblich-fleischfarben sind. Die Krallen sind hell hornfarben.<\/p>\n<p>Jungv\u00f6gel \u00e4hneln den adulten V\u00f6geln sehr. Ihr Gefieder ist an der K\u00f6rperoberseite etwas gelblicher, die schwarzbraune L\u00e4ngsstreifung etwas ausgepr\u00e4gter. Charakteristisch f\u00fcr das Federkleid der Jungv\u00f6gel ist eine schwarzbraune Fleckung des B\u00fcrzels. Diese fehlt bei adulten V\u00f6geln.<\/p>\n<p>Artspezifisch f\u00fcr den Baumpieper ist eine stark gekr\u00fcmmte Hinterkralle, die zwischen 6,6 und 8,6 Millimeter lang sein kann. Sie ist im L\u00e4ngenvergleich mit der Hinterzehe entweder k\u00fcrzer als diese oder maximal gleich lang. Sowohl bei Lerchen als auch bei den anderen Vertretern der Pieper ist diese Hinterzehe dagegen l\u00e4nger und weniger stark gekr\u00fcmmt. Lediglich der im Norden und Osten Asiens vorkommende <a class=\"new\" title=\"Waldpieper (Seite nicht vorhanden)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?title=Waldpieper&amp;action=edit&amp;redlink=1\">Waldpieper<\/a> weist eine in Form und L\u00e4nge \u00e4hnliche Hinterzehe auf. Von den <a title=\"Handschwinge\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Handschwinge\">Handschwingen<\/a> ist die sechste um ein bis sechs Millimeter k\u00fcrzer als die siebte bis neunte. Beim Wiesenpieper dagegen sind diese Handschwingen gleich lang.<\/p>\n<h3><span id=\"Flug-_und_Bewegungsweise\" class=\"mw-headline\">Flug- und Bewegungsweise<\/span><\/h3>\n<p>Wenn Baumpieper erregt sind oder auf einer Singwarte sitzen, ist bei ihnen ein regelm\u00e4\u00dfiges, flaches Schwanzwippen zu beobachten. Auf dem Boden laufen sie in geduckter Haltung. Aufgescheuchte Baumpieper suchen sofort Deckung in Str\u00e4uchern oder im Ge\u00e4st von B\u00e4umen.<\/p>\n<p>\u00c4hnlich wie <a title=\"Bachstelze\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bachstelze\">Bachstelzen<\/a> \u2013 allerdings ohne deren intensives Schwanzwippen \u2013 sucht der Baumpieper krautige oder grasige Fl\u00e4chen schreitend nach Nahrung ab. Die Fl\u00fcgel sind dabei angelegt und der Schwanz bildet mit dem R\u00fccken eine Linie, die Beine sind im Kniegelenk so stark eingeknickt, dass die K\u00f6rperunterseite sich nur knapp \u00fcber dem Boden befindet. Der aufrecht getragene Kopf und der Hals nicken im Rhythmus mit den Trippelschritten. Seine Beutetiere pickt er entweder vom Boden auf oder von Pflanzen ab. Erblickt er eine weiter entfernte Beute, beschleunigt sich seine Schrittfolge, der Kopf wird dann leicht nach vorne geschoben, der Vogel wirkt dann \u201egeduckter\u201c. Auf \u00c4sten l\u00e4uft der Baumpieper in L\u00e4ngsrichtung schrittweise trippelnd. Er bewegt sich dabei bevorzugt von innen nach au\u00dfen.<\/p>\n<p>Beim Streckenflug wechseln sich eine Serie kr\u00e4ftiger und rascher Fl\u00fcgelschl\u00e4ge mit kurzen Gleitphasen ab. W\u00e4hrend dieser Gleitphasen werden die Fl\u00fcgel an den K\u00f6rper angelegt. Der Verlust an Flugh\u00f6he und -geschwindigkeit ist dabei jedoch so gering, dass der Flug insgesamt nicht so stark wellenf\u00f6rmig ausgepr\u00e4gt ist wie etwa beim Wiesenpieper.<\/p>\n<h3><span id=\"Verwechslungsm.C3.B6glichkeiten_mit_anderen_Vogelarten\" class=\"mw-headline\">Verwechslungsm\u00f6glichkeiten mit anderen Vogelarten<\/span><\/h3>\n<p>Der <a title=\"Wiesenpieper\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wiesenpieper\">Wiesenpieper<\/a> ist dem Baumpieper so \u00e4hnlich, dass man Flug- und Lebensweise sowie den Gesang zur Identifizierung heranziehen muss \u2013 neben einigen geringf\u00fcgigen Unterscheidungsmerkmalen im K\u00f6rperbau und der Gefiederf\u00e4rbung. Die charakteristischen Artkennzeichen des Baumpiepers, die weiter oben beschrieben sind, lassen sich im Freiland nur bei sehr guten Beobachtungsbedingungen zur Identifizierung heranziehen. Im Unterschied zum zierlicheren Wiesenpieper hat der Baumpieper einen kr\u00e4ftigeren Schnabel und eine gelblichere Brust. W\u00e4hrend Baumpieper oft auf Baum\u00e4sten sitzend zu sehen sind, halten sich Wiesenpieper meist auf dem Boden auf und haben einen \u201eh\u00fcpfenden\u201c, kurzen Flug. Der Baumpieper fliegt dagegen ruckweise in flachen Wellen.<\/p>\n<p>Die <a title=\"Heidelerche\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Heidelerche\">Heidelerche<\/a>, die im Lebensraum des Baumpiepers ebenfalls zu beobachten ist und eine dem Baumpieper \u00e4hnliche Gefiederf\u00e4rbung aufweist, kann anhand ihres wesentlich k\u00fcrzeren Schwanzes sowie ihres markanteren und heller rahmfarbenen Augenstreifs vom Baumpieper unterschieden werden.<\/p>\n<h2><span id=\"Stimme\" class=\"mw-headline\">Stimme<\/span><\/h2>\n<p>Der Gesang des Baumpiepers ist nur bei gutem Wetter zu vernehmen. Dann l\u00e4sst er ein leises Zwitschern bereits vor Sonnenaufgang h\u00f6ren, das er entweder von einer niedrigen <a title=\"Sitzwarte\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sitzwarte\">Sitzwarte<\/a> oder sogar direkt vom Boden aus vortr\u00e4gt. Bei Regen, Sturm oder K\u00e4lteeinbr\u00fcchen h\u00e4lt er sich stumm in dichter Bodenvegetation auf.<\/p>\n<p>Der Singflug des Baumpiepers erfolgt vom fr\u00fchen Morgen bis zum Mittag und dann wieder am sp\u00e4ten Nachmittag. Er dient vornehmlich der Reviermarkierung, ist laut und melodisch und wird auf eine charakteristische Weise vorgetragen. Ausgangspunkt des Singfluges ist meist die Spitze eines Baumes, gelegentlich startet der Vogel aber auch vom Boden aus. Der Vogel sitzt f\u00fcr ein bis zwei Sekunden in geduckter Haltung, st\u00f6\u00dft sich mit beiden F\u00fc\u00dfen schr\u00e4g aufw\u00e4rts in die Luft, steigt schweigend 10 bis 30 Meter hoch, und l\u00e4sst kurz vor dem h\u00f6chsten Punkt des Fluges ein leise beginnendes und zunehmend lauteres \u201eziziziwiswiswis\u201c ert\u00f6nen, dann folgt h\u00e4ufig ein kanarien\u00e4hnlicher Roller, und in einem sechs bis zw\u00f6lf Sekunden w\u00e4hrenden Gleitflug kehrt der Vogel mit steif gespreizten Fl\u00fcgeln unter lauten, f\u00fcr den Menschen wohlklingenden \u201ezia zia zia zia\u201c entweder auf den Ausgangspunkt oder eine andere Singwarte zur\u00fcck. Wegen der hohen Geschwindigkeit, die der Baumpieper im abw\u00e4rts gerichteten Gleitflug erreicht, steuert er seinen Landeplatz nicht direkt an. Er zielt auf eine Stelle, die sich unterhalb der Warte befindet, und schwingt sich mit einigen Fl\u00fcgelschl\u00e4gen zu ihr nach oben.<\/p>\n<p>Wie h\u00e4ufig der Singflug wiederholt wird, ist abh\u00e4ngig von der Jahreszeit, von der vorherrschenden Witterung, vom Verpaarungs-Status des Vogels und von der Gesangsaktivit\u00e4t der Reviernachbarn. In Mitteleuropa sind Singfl\u00fcge, bei denen der Gesang vollst\u00e4ndig vorgetragen wird, f\u00fcr den Zeitraum von Ende April bis Ende Juli typisch. Verpaarte Revierinhaber erheben sich mitunter alle zwei bis sechs Minuten zum Fluggesang. Innerhalb des oben beschriebenen Grundmusters ist der Gesang dabei intra- und interindividuell sehr variabel. Ein einzelner Vogel h\u00e4lt zwar die Anfangs- und Schlussteile seines Gesangs genau ein. Die L\u00e4nge der einzelnen Gesangsstrophen ist aber beispielsweise von der L\u00e4nge der Flugstrecke bestimmt, wobei einzelne Phrasen und Gesangselemente in unterschiedlicher Reihenfolge kombiniert werden. Das Repertoire an Phrasen und Elementen ist dabei je nach M\u00e4nnchen unterschiedlich. F\u00fcr den Baumpieper ist au\u00dferdem eine deutliche Dialektbildung nachgewiesen worden: Populationen einzelner Regionen k\u00f6nnen anhand der Elementtypen der Anfangs- und Schlussteile des Gesangs unterschieden werden.<\/p>\n<p>Der Reviergesang kann auch von einer Singwarte aus vorgetragen werden. In diesem Fall ist er aber meist k\u00fcrzer und wird nur unvollst\u00e4ndig vorgetragen. Der Baumpieper verf\u00fcgt dar\u00fcber hinaus noch \u00fcber eine Reihe unterschiedlicher Laute. Das metallisch klingende \u201esiiit siiit\u201c ist ein Warn- oder Kontaktruf, der h\u00e4ufig mit Rufabst\u00e4nden von einer halben Sekunde zu h\u00f6ren ist. Auch das hastig gerufene und in der Tonh\u00f6he ansteigende \u201esip-sip-sip\u201c ist ein Alarmruf, der zu h\u00f6ren ist, wenn ein Feind sich dem Revier n\u00e4hert. \u201eTsieb\u201c dient vor allem als Kontaktruf. Im Winterquartier sind nur diese Kontakt- und Warnlaute zu h\u00f6ren<\/p>\n<h3><span id=\"Brutareal\" class=\"mw-headline\">Brutareal<\/span><\/h3>\n<p>Der Baumpieper ist ein Brutvogel der gem\u00e4\u00dfigten und <a title=\"Boreale Zone\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Boreale_Zone\">borealen Zonen<\/a> Eurasiens. Die \u00f6stliche Verbreitungsgrenze ist nicht hinreichend gesichert und strittig. Nach Ansicht einiger Autoren reicht das Verbreitungsgebiet des Baumpiepers bis ins s\u00fcdliche <a title=\"Werchojansker Gebirge\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Werchojansker_Gebirge\">Werchojansker Gebirge<\/a>, das zum <a title=\"Ostsibirisches Bergland\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ostsibirisches_Bergland\">ostsibirischen Bergland<\/a> geh\u00f6rt. Sein n\u00f6rdlichstes Verbreitungsgebiet erreicht er in Europa etwa beim 70. und in Asien beim 65. n\u00f6rdlichen Breitengrad.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"thumb tright\">\n<div class=\"thumbinner\" style=\"width: 282px;\"><a class=\"image\" href=\"http:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File:Anthus_trivialis_distr.png\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"thumbimage\" src=\"http:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/thumb\/6\/65\/Anthus_trivialis_distr.png\/280px-Anthus_trivialis_distr.png\" alt=\"\" width=\"280\" height=\"256\" \/><\/a><\/p>\n<div class=\"thumbcaption\">\n<div class=\"magnify\"><a class=\"internal\" title=\"vergr\u00f6\u00dfern und Informationen zum Bild anzeigen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Datei:Anthus_trivialis_distr.png\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/bits.wikimedia.org\/static-1.23wmf5\/skins\/common\/images\/magnify-clip.png\" alt=\"\" width=\"15\" height=\"11\" \/><\/a><\/div>\n<p>orange: Brutgebiete der Nominatform<br \/> hellorange: Brutgebiete von <em>A. a. haringtoni<\/em><br \/> dunkelblau: \u00dcberwinterungsgebiete beider Subspezies<br \/> hellblau: Durchzugsgebiete und gelegentliche \u00dcberwinterungsgebiete der S\u00fcdwestzieher<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>In westlicher Ausbreitungsrichtung fehlt der Baumpieper auf <a title=\"Island\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Island\">Island<\/a> und <a title=\"Irland\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Irland\">Irland<\/a>, den <a class=\"mw-redirect\" title=\"Shetlandinseln\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Shetlandinseln\">Shetlandinseln<\/a>, <a class=\"mw-redirect\" title=\"Orkneys\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Orkneys\">Orkneys<\/a> und den \u00e4u\u00dferen <a title=\"Hebriden\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hebriden\">Hebriden<\/a>, w\u00e4hrend er in <a title=\"Gro\u00dfbritannien (Insel)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gro%C3%9Fbritannien_%28Insel%29\">Gro\u00dfbritannien<\/a> noch vorkommt. S\u00fcdlich reicht sein Verbreitungsgebiet bis <a title=\"Spanien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Spanien\">Nordspanien<\/a>. In <a title=\"Portugal\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Portugal\">Portugal<\/a> sowie Zentral- und S\u00fcdspanien fehlt der Baumpieper ebenso wie auf den meisten Mittelmeerinseln und im s\u00fcdlichen <a title=\"Griechenland\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Griechenland\">Griechenland<\/a>.Die <a title=\"T\u00fcrkei\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/T%C3%BCrkei\">Nordt\u00fcrkei<\/a> sowie die Gebirgsregionen des <a title=\"Kaukasus\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kaukasus\">Kaukasus<\/a>, des <a title=\"Iran\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Iran\">Nordirans<\/a> und der nordwestlichen <a title=\"Mongolei\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mongolei\">Mongolei<\/a> geh\u00f6ren zu den Brutgebieten des Baumpiepers. Die s\u00fcdliche Verbreitungsgrenze verl\u00e4uft sehr uneinheitlich. In den Steppenregionen West- und Zentralasiens kommen Baumpieper bereits ab 50\u00b0 n\u00f6rdlicher Breite nicht mehr vor. In den zentralasiatischen Gebirgsregionen erstreckt sich das Verbreitungsgebiet in Richtung S\u00fcden bis zum <a title=\"Pamir (Gebirge)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Pamir_%28Gebirge%29\">Pamir<\/a> und von dort in s\u00fcdwestlicher Richtung bis in den Nordwesten des <a title=\"Himalaya\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Himalaya\">Himalaya<\/a>-Gebiets. Daneben gibt es im Nordwesten Indiens vom \u00fcbrigen Verbreitungsgebiet isolierte Brutvorkommen. Insgesamt umfasst das Brutareal des Baumpiepers etwa 14 Millionen Quadratkilometer.<\/p>\n<h3><span id=\"Zug_und_.C3.9Cberwinterungsquartiere\" class=\"mw-headline\">Zug und \u00dcberwinterungsquartiere<\/span><\/h3>\n<p>Der Baumpieper ist ein <a title=\"Langstreckenzieher\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Langstreckenzieher\">Langstreckenzieher<\/a>, der in breiter Front in die Winterquartiere zieht. Die Abwanderung beginnt vereinzelt bereits im Juni und ist am st\u00e4rksten im August und Anfang September. In der Regel verbleiben Brutv\u00f6gel nach Abschluss des Brutgesch\u00e4ftes noch einige Wochen in der N\u00e4he ihres Revieres und bauen in dieser Zeit Fettreserven auf. Die europ\u00e4ischen Populationen bis etwa zum 40. \u00f6stlichen L\u00e4ngengrad ziehen bei ihrer Wanderung \u00fcber die iberische Halbinsel oder Oberitalien. Hochgebirge werden auf diesem Zug \u00fcberflogen, wobei Baumpieper bevorzugt sch\u00f6nes Wetter nutzen. Auf dem Weg in die \u00dcberwinterungsquartiere \u00fcberqueren die Brutv\u00f6gel Europas und vermutlich auch des westlichen Sibiriens in der Regel die <a title=\"Sahara\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sahara\">Sahara<\/a>. Die \u00dcberwinterungsquartiere ziehen sich s\u00fcdlich der Sahara bandf\u00f6rmig \u00fcber den gesamten afrikanischen Kontinent, wobei die s\u00fcdlichsten \u00dcberwinterungsquartiere im n\u00f6rdlichen <a title=\"S\u00fcdafrika\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/S%C3%BCdafrika\">S\u00fcdafrika<\/a> liegen. Sie sind dort vor allem im <a title=\"Transvaal\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Transvaal\">Transvaal<\/a> zu finden.<\/p>\n<p><a title=\"Mauretanien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mauretanien\">S\u00fcdmauretanien<\/a>, <a title=\"Senegal\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Senegal\">Senegal<\/a>, <a title=\"Gambia\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gambia\">Gambia<\/a>, <a title=\"Guinea\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Guinea\">Guinea<\/a>, <a title=\"Sierra Leone\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sierra_Leone\">Sierra Leone<\/a>, <a title=\"Liberia\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Liberia\">Liberia<\/a>, das s\u00fcdwestliche Mali, die <a title=\"Elfenbeink\u00fcste\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Elfenbeink%C3%BCste\">Elfenbeink\u00fcste<\/a>, <a title=\"Burkina Faso\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Burkina_Faso\">Burkina Faso<\/a>, <a title=\"Ghana\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ghana\">Ghana<\/a>, <a title=\"Togo\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Togo\">Togo<\/a>, <a title=\"Benin\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Benin\">Benin<\/a>, der S\u00fcdwesten von <a title=\"Niger\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Niger\">Niger<\/a> sowie Zentral- und <a title=\"Nigeria\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nigeria\">S\u00fcdnigeria<\/a> z\u00e4hlen zu den \u00dcberwinterungsgebieten in Westafrika. In Ostafrika ziehen sich die \u00dcberwinterungsquartiere vom S\u00fcden <a title=\"Sudan\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sudan\">Sudans<\/a>, <a title=\"\u00c4thiopien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/%C3%84thiopien\">\u00c4thiopiens<\/a> und <a title=\"Somalia\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Somalia\">Somalia<\/a> bis nach <a title=\"Transvaal\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Transvaal\">Transvaal<\/a> und in den S\u00fcden <a title=\"Mosambik\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mosambik\">Mozambiques<\/a>.<\/p>\n<p>Die Baumpieper, deren Brutareal in Asien liegt, \u00fcberwintern dagegen im S\u00fcden Asiens und sind dann beispielsweise in Indien und <a title=\"Bangladesch\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bangladesch\">Bangladesch<\/a>, <a title=\"Pakistan\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Pakistan\">Pakistan<\/a>, <a title=\"Afghanistan\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Afghanistan\">Afghanistan<\/a> und der arabischen Halbinsel \u00fcber den <a title=\"Iran\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Iran\">S\u00fcdiran<\/a> bis in die T\u00fcrkei zu beobachten. Regelm\u00e4\u00dfig \u00fcberwintern Baumpieper des asiatischen Brutareals auch auf den <a title=\"Seychellen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Seychellen\">Seychellen<\/a>. Vereinzelt kommt es zudem zu \u00dcberwinterungspopulationen auf den <a title=\"Malediven\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Malediven\">Malediven<\/a> sowie im Osten von <a title=\"Japan\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Japan\">Japan<\/a>.<\/p>\n<p>Die europ\u00e4ischen Brutv\u00f6gel beginnen mit dem R\u00fcckzug aus ihren Winterquartieren etwa ab Februar. Der R\u00fcckzugsbeginn kann sich jedoch bis Anfang April verschieben. Bei ausgedehnten <a title=\"Hochdruckgebiet\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hochdruckgebiet\">Hochdruckzonen<\/a> erfolgt die R\u00fcckkehr sehr rasch, w\u00e4hrend Kaltluftzonen die R\u00fcckkehr deutlich verlangsamen. Vereinzelt sind Baumpieper in Mitteleuropa bereits wieder ab der zweiten M\u00e4rzh\u00e4lfte zu beobachten. Die Hauptr\u00fcckkehrzeit ist jedoch April, wobei Nachz\u00fcgler gelegentlich erst in der zweiten Maih\u00e4lfte in ihren Brutgebieten wieder eintreffen. Der \u00fcberwiegende Teil der Population trifft in der Regel zwischen f\u00fcnf und f\u00fcnfzehn Tagen nach den ersten V\u00f6geln ein, wobei die M\u00e4nnchen eher in den Brutarealen eintreffen als die Weibchen.<\/p>\n<h3><span id=\"Brutgebiete\" class=\"mw-headline\">Brutgebiete<\/span><\/h3>\n<p>Als Bodenbr\u00fcter ben\u00f6tigt der Baumpieper w\u00e4hrend seiner Fortpflanzungsperiode ein Habitat, das neben einem Bestand an hohen B\u00e4umen oder Str\u00e4uchern gen\u00fcgend lichte Stellen mit einer ausreichend dichten Krautschicht aufweist. Entsprechend fehlen Baumpieper in ausgedehnten Ackerlandschaften oder Gr\u00fcnlandgebieten, wie sie f\u00fcr <a title=\"Friesland\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Friesland\">Friesland<\/a> oder <a title=\"Holland\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Holland\">Nordholland<\/a> charakteristisch sind. Eine Bindung an eine bestimmte Baumart weist der Baumpieper nicht auf. Er kommt sowohl in Nadelw\u00e4ldern als auch Laub- oder Laubmischw\u00e4ldern vor. Die fr\u00fcher gelegentlich ge\u00e4u\u00dferte Vermutung, Baumpieper wiesen \u00e4hnlich wie das <a title=\"Wintergoldh\u00e4hnchen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wintergoldh%C3%A4hnchen\">Wintergoldh\u00e4hnchen<\/a> eine Bindung an Nadelb\u00e4ume auf, gilt mittlerweile als widerlegt.<\/p>\n<p>Neben aufgelockerten, sonnigen Waldr\u00e4ndern, Kahlschl\u00e4gen, Aufforstungsfl\u00e4chen und Waldlichtungen als wichtigste Bruthabitate nutzen Baumpieper auch <a title=\"Heide (Landschaft)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Heide_%28Landschaft%29\">Heiden<\/a>, <a title=\"Weinberg\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Weinberg\">Weinberge<\/a> und <a title=\"Moor\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Moor\">Moore<\/a>, sofern diese ausreichend Baumbestand und eine dichte Krautschicht aufweisen. Sonnenexponierte Stellen werden dabei bevorzugt. Auf Friedh\u00f6fen, <a title=\"Streuobstwiese\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Streuobstwiese\">Streuobstwiesen<\/a> oder in Parkanlagen sind sie dagegen nur selten zu sehen, da hier die Krautschicht in der Regel nicht dicht genug ist.<\/p>\n<p>Auch die H\u00f6henverbreitung des Baumpiepers ist von einem Vorhandensein von Kraut- beziehungsweise Zwergstrauchschichten beeinflusst. Er kommt dort regelm\u00e4\u00dfig bis zur Baumgrenze vor. In den Alpen br\u00fctet er bis in eine H\u00f6he von <span style=\"border-width: 0px; padding: 0px; margin: 0px;\">2300&nbsp;<a title=\"H\u00f6he \u00fcber dem Meeresspiegel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/H%C3%B6he_%C3%BCber_dem_Meeresspiegel\">m<\/a><\/span> und in \u00d6sterreich liegt der Verbreitungsschwerpunkt des Baumpiepers sogar in der Montanstufe der Alpen. Im <a title=\"Himalaya\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Himalaya\">Himalaya<\/a> gibt es Brutnachweise f\u00fcr den Baumpieper noch auf einer H\u00f6he von 4.200 Metern.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><span id=\"Zug-_und_.C3.9Cberwinterungsquartiere\" class=\"mw-headline\">Zug- und \u00dcberwinterungsquartiere<\/span><\/h3>\n<p>Baumpieper, die sich auf dem Weg in ihre \u00dcberwinterungsquartiere befinden, nutzen landwirtschaftliche Fl\u00e4chen st\u00e4rker als w\u00e4hrend der Fortpflanzungsperiode. W\u00e4hrend ihrer Nahrungssuche sind sie dann auch auf Wiesen und Weiden sowie auf Ackerfl\u00e4chen zu sehen, auf denen <a title=\"Hackfrucht\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hackfrucht\">Hackfr\u00fcchte<\/a> oder <a title=\"Klee\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Klee\">Klee<\/a> und <a title=\"Luzerne\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Luzerne\">Luzerne<\/a> angebaut werden. Hier bietet ihnen der Bewuchs ausreichend Deckung. Ackerfl\u00e4chen wie beispielsweise abgeerntete Getreidefelder werden nur in der N\u00e4he von Geb\u00fcschen aufgesucht.<\/p>\n<p>Im \u00dcberwinterungsgebiet h\u00e4lt sich der Baumpieper \u00e4hnlich wie in seinen Brutarealen bevorzugt in halboffenem bis offenem Gel\u00e4nde in Geh\u00f6lzn\u00e4he auf. Entsprechend findet man ihn auch hier an Waldr\u00e4ndern oder auf Lichtungen von <a title=\"Akazien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Akazien\">Akazienw\u00e4ldern<\/a>. Er ist zudem h\u00e4ufig am Rande von Kaffee-, Bananen- oder \u00d6lpalmenplantagen und regelm\u00e4\u00dfig in G\u00e4rten zu beobachten.<\/p>\n<h2><span id=\"Nahrung_und_Nahrungserwerb\" class=\"mw-headline\">Nahrung und Nahrungserwerb<\/span><\/h2>\n<p>Die Nahrung besteht nahezu ausschlie\u00dflich aus kleinen, weichh\u00e4utigen <a title=\"Insekten\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Insekten\">Insekten<\/a>. S\u00e4mereien oder andere Pflanzenteile hat man vereinzelt in den M\u00e4gen von Baumpiepern gefunden, sie stellen jedoch nur einen sehr geringen Anteil der Nahrung dar. Den Hauptbestandteil der Nahrung machen die Raupen von <a title=\"Schmetterlinge\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schmetterlinge\">Schmetterlingen<\/a> sowie Heuschrecken aus. Zur Beute z\u00e4hlen au\u00dferdem <a title=\"Wanzen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wanzen\">Wanzen<\/a>, <a title=\"K\u00e4fer\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/K%C3%A4fer\">K\u00e4fer<\/a>, <a title=\"Blattl\u00e4use\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Blattl%C3%A4use\">Blattl\u00e4use<\/a>, <a title=\"Schlupfwespen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schlupfwespen\">Schlupfwespen<\/a>, <a title=\"Ameisen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ameisen\">Ameisen<\/a> und <a title=\"K\u00f6cherfliegen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/K%C3%B6cherfliegen\">K\u00f6cherfliegen<\/a>. Die Nahrungszusammensetzung kann sich verschieben, wenn beispielsweise aufgrund einer Massenentwicklung die Raupen des <a title=\"Eichenwickler\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Eichenwickler\">Eichenwicklers<\/a> \u00fcberreichlich zur Verf\u00fcgung stehen. Auch in den \u00dcberwinterungsquartieren stellen K\u00e4fer, Schmetterlingsraupen und Wanzen die bevorzugten Nahrungsbestandteile dar. Hier fressen Baumpieper jedoch au\u00dferdem <a title=\"Termiten\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Termiten\">Termiten<\/a>.<\/p>\n<p>Zur Deckung ihres Fl\u00fcssigkeitsbedarfes nutzen Baumpieper \u00fcberwiegend die Wassertropfen, die an Pflanzen h\u00e4ngen. An offenen Wasserstellen sieht man den Baumpieper selten. Er findet seine Nahrung sowohl auf Fl\u00e4chen mit niedriger Vegetation als auch auf B\u00e4umen. Umstritten ist noch, welchen Anteil an der Gesamtnahrung die auf B\u00e4umen gefundene Beute hat und ob es dabei jahreszeitlich bedingte Schwankungen gibt. Generell wird davon ausgegangen, dass der Baumpieper den gr\u00f6\u00dften Anteil seiner Nahrung auf dem Boden findet.<\/p>\n<p>F\u00fcr den Nahrungserwerb nutzt der Baumpieper nicht nur sein Brutrevier, sondern regelm\u00e4\u00dfig auch ein zus\u00e4tzliches Nahrungsgebiet, das nicht notwendigerweise an das Brutrevier angrenzt. Es kann bis zu einem halben Kilometer entfernt liegen und wird h\u00e4ufig von mehr als einem Baumpieperpaar genutzt.<\/p>\n<p>Selbst\u00e4ndig gewordene Jungv\u00f6gel bilden h\u00e4ufig locker zusammenhaltende Trupps, die gemeinsam im Gebiet in der N\u00e4he des Brutortes umherstreifen. Die Gr\u00f6\u00dfe dieser Trupps nimmt bis zum Wegzug zu.<\/p>\n<h3><span id=\"Das_Brutrevier\" class=\"mw-headline\">Das Brutrevier<\/span><\/h3>\n<p>Baumpieper sind bei ihrer R\u00fcckkehr in die Brutgebiete noch nicht verpaart, und die ersten R\u00fcckkehrer sind meist mehrj\u00e4hrige M\u00e4nnchen. Ihnen folgen mehrj\u00e4hrige Weibchen und dann erst die einj\u00e4hrigen M\u00e4nnchen. R\u00fcckkehrende M\u00e4nnchen beginnen sofort, Reviere zu besetzen. Die R\u00fcckkehrer sind brutorttreu; auch Jungv\u00f6gel kehren an ihren Geburtsort zur\u00fcck. Wegen der Instabilit\u00e4t der von ihnen als Brutareale genutzten Lebensr\u00e4ume wie Kahlschl\u00e4ge und Lichtungen verlagern sich die Brutpl\u00e4tze jedoch regelm\u00e4\u00dfig. Baumpieper f\u00fchren eine monogame Saisonehe, wobei es durch die Reviertreue dazu kommen kann, dass sich fr\u00fchere Partner erneut verpaaren.<\/p>\n<p>Das Brutrevier umfasst das Gebiet, in dem sich das Nest befindet, und das M\u00e4nnchen wie Weibchen gegen\u00fcber Artgenossen verteidigen. In Abh\u00e4ngigkeit von der Qualit\u00e4t des Habitats und der Populationsdichte schwankt die Gr\u00f6\u00dfe des Brutreviers zwischen 0,3 und 2,5 Hektar. Die zuerst zur\u00fcckkehrenden M\u00e4nnchen, die noch keinem so gro\u00dfen Konkurrenzdruck ausgesetzt sind, besetzen zun\u00e4chst ein sehr viel gr\u00f6\u00dferes Areal. Unter dem Druck sp\u00e4ter r\u00fcckkehrender Artgenossen reduziert sich dieses dann allm\u00e4hlich.<\/p>\n<p>Die Reviergrenzen werden durch den Gesang des M\u00e4nnchens markiert und \u2013 nachdem die Reviergrenzen festgelegt sind \u2013 von den Artgenossen respektiert. Benachbarte Paare vermeiden eine direkte Revierdurchquerung, indem sie die Reviere anderer Baumpieperpaare in gro\u00dfer H\u00f6he \u00fcberfliegen.<\/p>\n<p>Dringt ein Baumpieperm\u00e4nnchen in ein bereits besetztes Revier ein, wird der Gesang des Revierbesitzers lauter und erregter. Reagiert der Reviereindringling darauf nicht mit R\u00fcckzug, fliegt der Revierbesitzer ihm singend entgegen. Meist ist dies ausreichend, um einen Eindringling zum R\u00fcckzug zu bewegen. Echte Angriffe auf Artgenossen sind selten. Die V\u00f6gel attackieren sich dabei mit Fl\u00fcgel- und Schnabelhieben sowie den Krallen. Auch fremde Weibchen werden vom M\u00e4nnchen aus dem Revier vertrieben, wenn auch mit einer geringeren Intensit\u00e4t. Weibchen unterst\u00fctzen die M\u00e4nnchen gelegentlich bei der Revierbehauptung und verteidigen das Revier in Abwesenheit des M\u00e4nnchens auch allein. Anders als das M\u00e4nnchen lassen sie dabei keine Ges\u00e4nge h\u00f6ren.<\/p>\n<h3><span id=\"Das_Nest_und_die_Aufzucht_der_Jungv.C3.B6gel\" class=\"mw-headline\">Das Nest und die Aufzucht der Jungv\u00f6gel<\/span><\/h3>\n<p>Das Nest befindet sich am Boden unter <a title=\"Gras\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gras\">Grasb\u00fcscheln<\/a>, Zwergstr\u00e4uchern, <a title=\"Farne\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Farne\">Farnen<\/a> oder unter niedrigem Geb\u00fcsch versteckt. Grunds\u00e4tzlich sind die Nester so angelegt, dass ein Sichtschutz nach oben besteht. Stellen mit einem Bewuchs mit <a title=\"Wald-Zwenke\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wald-Zwenke\">Wald-Zwenke<\/a> (<em>Brachypodium silvaticum<\/em>), <a title=\"Draht-Schmiele\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Draht-Schmiele\">Drahtschmiele<\/a> (<em>Deschampsia flexuosa<\/em>) und <a class=\"mw-redirect\" title=\"Reitgras\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Reitgras\">Reitgras<\/a> (<em>Calamgrostis epigeios<\/em>) werden zur Anlage des Nestes besonders h\u00e4ufig genutzt. Zum Nestbau verwendet der Baumpieper trockenes Gras, viel Moos sowie d\u00fcrres Laub. Die halbkugelige Nestmulde ist mit Fasern, Wurzeln und d\u00fcnnen Grashalmen gepolstert. Der Nestbau erfolgt nur durch das Weibchen.<\/p>\n<p>Das Gelege besteht meist aus f\u00fcnf Eiern, die zwei bis drei Gramm wiegen und sehr variabel gef\u00e4rbt sind. Die Eier eines Geleges gleichen einander in der Grundfarbe, vom Weibchen abh\u00e4ngig sind sie jedoch grau, violett, gr\u00fcn, rostbraun oder rosa. Sie sind in der Regel dunkelbraun gefleckt, wobei auch die Fleckung sehr variabel ist. Sie reicht von d\u00fcnnen, kleinen P\u00fcnktchen bis zu gro\u00dffl\u00e4chigen groben Flecken, die so ineinander laufen, dass die Eier fast vollst\u00e4ndig dunkelbraun oder schwarzgrau wirken.<\/p>\n<p>Der Brutbeginn liegt in Mitteleuropa in der Regel im Mai. Nur das Weibchen br\u00fctet. Es verl\u00e4sst pro Tag zwischen zw\u00f6lf und f\u00fcnfzehn Mal das Nest, um nach Nahrung zu suchen. Die Brutdauer betr\u00e4gt zw\u00f6lf bis vierzehn Tage. Die Jungv\u00f6gel verbleiben zehn bis zw\u00f6lf Tage im Nest. Sie sind zu diesem Zeitpunkt noch nicht fl\u00fcgge und halten sich in der <a class=\"mw-redirect\" title=\"Krautschicht\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Krautschicht\">Krautschicht<\/a> des Bodens versteckt. Beide Elternv\u00f6gel versorgen die Jungv\u00f6gel auch noch, wenn diese sich vom Nest entfernt haben. Gef\u00fcttert werden die Jungv\u00f6gel etwa bis zum 25. Lebenstag. Die Zahl der F\u00fctterungen nimmt mit ansteigendem Alter der Jungv\u00f6gel jedoch ab. Ihre Flugf\u00e4higkeit erreichen die Jungv\u00f6gel zwischen ihrem f\u00fcnfzehnten und zwanzigsten Lebenstag.<\/p>\n<p>Schl\u00e4gt die erste Brut fehl, beginnen die meisten Baumpieperpaare mit einer Ersatzbrut. Ein hoher Anteil von Baumpiepern, die erfolgreich ihre erste Brut hochgezogen haben, beginnt mit einer Zweitbrut. In Ausnahmef\u00e4llen folgt sogar ein dritter Brutversuch, wenn die Jungen der Zweitbrut erfolgreich ausgeflogen sind. In der Regel nimmt die Gelegegr\u00f6\u00dfe mit fortgeschrittener Brutzeit ab. Im Durchschnitt zieht ein Paar pro Jahr drei bis vier Jungv\u00f6gel erfolgreich gro\u00df.<\/p>\n<h2><span id=\"Lebenserwartung_und_Bestand\" class=\"mw-headline\">Lebenserwartung und Bestand<\/span><\/h2>\n<p>Das Durchschnittsalter von Baumpieperpopulationen wird auf unter zwei Jahre gesch\u00e4tzt. In einer Studie, bei der in <a title=\"Kalmthout\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kalmthout\">Kalmthout<\/a>, <a title=\"Belgien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Belgien\">Belgien<\/a>, eine Baumpieperpopulation \u00fcber f\u00fcnf Jahre beobachtet wurde, betrug die Anzahl der einj\u00e4hrigen V\u00f6gel durchschnittlich knapp f\u00fcnfzig Prozent. Unter wiedergefangenen, beringten V\u00f6geln waren vier Prozent \u00e4lter als f\u00fcnf Jahre. Der \u00e4lteste bislang wiedergefangene Ringvogel war sieben Jahre und acht Monate alt. Welchen Einfluss <a title=\"Raubtiere\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Raubtiere\">Raubtiere<\/a>, <a title=\"Greifv\u00f6gel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Greifv%C3%B6gel\">Greifv\u00f6gel<\/a>, <a title=\"Rabenv\u00f6gel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rabenv%C3%B6gel\">Rabenv\u00f6gel<\/a>, <a title=\"W\u00fcrger\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/W%C3%BCrger\">W\u00fcrger<\/a> sowie Parasiten auf die Mortalit\u00e4t von Nestlingen, Jungv\u00f6geln und adulten Baumpiepern haben, ist bislang nicht hinreichend untersucht. Bei den V\u00f6geln, die auf der Vogelwarte Helgoland untersucht wurden, z\u00e4hlen Baumpieper zu den Vogelarten, die am h\u00e4ufigsten durch die <a title=\"Zecken\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Zecken\">Zeckenart<\/a> <em><a title=\"Gemeiner Holzbock\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gemeiner_Holzbock\">Ixodes ricinus<\/a><\/em> befallen sind. Einen gro\u00dfen Einfluss auf die \u00dcberlebensrate von Baumpiepern haben jedoch Wetterbedingungen. W\u00e4hrend des Zuges ist die Sterblichkeit vor allem bei nasskaltem Wetter hoch. Im Winterquartier wirkt sich vor allem D\u00fcrre auf die \u00dcberlebensrate aus.<\/p>\n<p>Der Herbstbestand des Baumpiepers wird f\u00fcr das gesamte Artareal von etwa 14 Millionen Quadratkilometern auf etwa 370 Millionen Individuen gesch\u00e4tzt. In Deutschland br\u00fcten zwischen 520.000 und 600.000 Paare. F\u00fcr Schweden wird der Bestand dagegen auf 4 Millionen und f\u00fcr Finnland auf 1,6 Millionen Brutpaare gesch\u00e4tzt. Der Bestand fluktuiert in Abh\u00e4ngigkeit geeigneter Lebensr\u00e4ume: So steigt er an, wenn nach Sturmsch\u00e4den und Sch\u00e4dlingsbefall offene Waldfl\u00e4chen entstehen. In Finnland profitierte der Baumpieperbestand von gro\u00dffl\u00e4chigen Abholzungsma\u00dfnahmen und konnte sein Verbreitungsgebiet auch in Regionen ausdehnen, die bis dahin dicht mit Wald bestanden waren. Die Populationen gehen zur\u00fcck, wenn gro\u00dffl\u00e4chig naturnahe Mischw\u00e4lder in Nadelholzkulturen umgewandelt oder ertragsarme Heide- und Moorfl\u00e4chen aufgeforstet werden.<\/p>\n<h2><span id=\"Systematik\" class=\"mw-headline\">Systematik<\/span><\/h2>\n<p>Trotz des sehr gro\u00dfen Verbreitungsgebietes werden bislang nur zwei Unterarten beschrieben. Die Populationen, die im Gebiet des <a title=\"Himalaya\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Himalaya\">Himalayas<\/a> br\u00fcten, werden in der Unterart <em>Anthus trivialis haringtoni<\/em> zusammengefasst. Diese unterscheiden sich von der <a title=\"Nominotypisches Taxon\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nominotypisches_Taxon\">Nominatform<\/a> <em>Anthus trivialis trivialis<\/em> vor allem durch einen an der Basis etwas breiteren Schnabel. Innerhalb der Nominatform gibt es zwar durchaus Unterschiede in der Gefiederf\u00e4rbung \u2013 so haben beispielsweise die in Schottland beheimateten Populationen eine r\u00f6tlich-gelb angehauchte Kinnpartie \u2013 die Unterschiede sind jedoch geringf\u00fcgig und weisen keine konstanten regionalen Unterschiede auf, so dass bislang keine weitere Differenzierung in Unterarten vorgenommen wurde.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>foto: Mihai Baciu<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Baumpieper (Anthus trivialis) ist eine Vogelart aus der Familie der Stelzen und Pieper (Motacillidae). 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