{"id":3009,"date":"2013-12-10T19:47:55","date_gmt":"2013-12-10T17:47:55","guid":{"rendered":"http:\/\/wildtravel.ro\/bird\/saatkrahe-corvus-frugilegus\/"},"modified":"2013-12-10T20:02:57","modified_gmt":"2013-12-10T18:02:57","slug":"saatkrahe-corvus-frugilegus","status":"publish","type":"bird","link":"https:\/\/wildtravel.ro\/de\/bird\/saatkrahe-corvus-frugilegus\/","title":{"rendered":"Saatkr\u00e4he (Corvus frugilegus)"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die <strong>Saatkr\u00e4he<\/strong> <em>(Corvus frugilegus)<\/em> ist eine der vier <a title=\"Europa\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Europa\">europ\u00e4ischen<\/a> <a title=\"Art (Biologie)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Art_%28Biologie%29\">Arten<\/a> der <a title=\"Gattung (Biologie)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gattung_%28Biologie%29\">Gattung<\/a> <em><a title=\"Raben und Kr\u00e4hen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Raben_und_Kr%C3%A4hen\">Corvus<\/a><\/em> aus der <a title=\"Familie (Biologie)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Familie_%28Biologie%29\">Familie<\/a> der <a title=\"Rabenv\u00f6gel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rabenv%C3%B6gel\">Rabenv\u00f6gel<\/a> (Corvidae).<\/p>\n<p>Die gro\u00dfe Kr\u00e4he mit markantem <a title=\"Schnabel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schnabel\">Schnabel<\/a> und metallisch gl\u00e4nzendem schwarzem <a class=\"mw-redirect\" title=\"Gefieder\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gefieder\">Gefieder<\/a> ist mit der <a class=\"mw-redirect\" title=\"Nominatform\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nominatform\">Nominatform<\/a> <em>C. frugilegus frugilegus<\/em> in einem breiten G\u00fcrtel von <a title=\"Westeuropa\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Westeuropa\">Westeuropa<\/a> bis in die <a title=\"Steppe\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Steppe\">Steppen<\/a> des <a title=\"Altai\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Altai\">Altaigebietes<\/a> verbreitet. Das Vorkommen der zweiten Unterart, <em>C. frugilegus pastinator<\/em>, schlie\u00dft ostw\u00e4rts an das der Nominatform an und reicht bis zur <a class=\"mw-redirect\" title=\"Pazifikk\u00fcste\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Pazifikk%C3%BCste\">Pazifikk\u00fcste<\/a>. Sie ist geringf\u00fcgig kleiner als die Nominatform und ihr Gefieder schimmert eher r\u00f6tlich-purpurn.<\/p>\n<p>Die Saatkr\u00e4he ist im Alterskleid kaum verwechselbar. Jungv\u00f6gel k\u00f6nnen aber mit der fast gleich gro\u00dfen <a title=\"Aaskr\u00e4he\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Aaskr%C3%A4he\">Aaskr\u00e4he<\/a> (<em>C. corone corone<\/em>) verwechselt werden. Das Gefieder der kr\u00e4ftigen, etwa 46 Zentimeter gro\u00dfen Saatkr\u00e4he ist einheitlich schwarz, mit leicht r\u00f6tlichem Glanz. Je nach Lichteinfall schillern Scheitel und Nacken gr\u00fcnlich- oder violett-metallisch. Der Schnabelgrund der Altv\u00f6gel ist nackt und grindig-wei\u00dflich, derjenige der Jungv\u00f6gel ist noch befiedert. Der Schnabel ist spitz, etwas nach unten gebogen und schlanker als jener der Aaskr\u00e4he. Unterhalb des Schnabels befindet sich der Kehlsack, der zum Transport von Nahrung benutzt wird. Im <a title=\"Flugbild\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Flugbild\">Flugbild<\/a> ist die Saatkr\u00e4he an den etwas l\u00e4ngeren und tiefer gefingerten Schwingen recht gut von der Aaskr\u00e4he unterscheidbar. Ihr Flug wirkt leichter, der Fl\u00fcgelschlag ist etwas schneller als bei <em>C. c. corone<\/em>. Die Geschlechter unterscheiden sich weder in F\u00e4rbung noch in der Gr\u00f6\u00dfe; die Jungv\u00f6gel bekommen etwa mit acht Monaten das Aussehen der Altv\u00f6gel.<\/p>\n<h2><span id=\"Stimme\" class=\"mw-headline\">Stimme<\/span><\/h2>\n<p>Als sozial lebende Art ist die Saatkr\u00e4he sehr ruffreudig und verf\u00fcgt \u00fcber eine Vielzahl von Laut\u00e4u\u00dferungen, die zum Teil von denen der Aaskr\u00e4he nur schwer unterscheidbar sind. H\u00e4ufigster Laut ist das \u201eKah\u201c oder \u201eKrah\u201c, das recht variabel klingen kann; h\u00e4ufig wird es beim rituellen Verbeugen sich begr\u00fc\u00dfender Partner eingesetzt. In aggressiven Situationen ist dieser Laut l\u00e4nger und h\u00f6her: \u201ekr\u00e4\u00e4\u00e4\u00e4h\u201c. Daneben ist besonders im Fr\u00fchjahr ein leises, gurrendes Schw\u00e4tzen in die l\u00e4ngeren Kr\u00e4chzlaute eingebettet. Auch die Jungv\u00f6gel und Nestlinge rufen sehr laut, sie quietschen h\u00f6rbar. Sp\u00e4ter h\u00f6rt man von ihnen ein durchdringendes \u201eRrrah\u201c.<\/p>\n<h2><span id=\"Verbreitung\" class=\"mw-headline\">Verbreitung<\/span><\/h2>\n<div class=\"thumb tright\">\n<div class=\"thumbinner\" style=\"width: 402px;\"><a class=\"image\" href=\"http:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File:Corvus_frugilegus_distribution.png\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"thumbimage\" src=\"http:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/thumb\/3\/3d\/Corvus_frugilegus_distribution.png\/400px-Corvus_frugilegus_distribution.png\" alt=\"\" width=\"400\" height=\"166\" \/><\/a><\/p>\n<div class=\"thumbcaption\">\n<div class=\"magnify\"><a class=\"internal\" title=\"vergr\u00f6\u00dfern und Informationen zum Bild anzeigen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Datei:Corvus_frugilegus_distribution.png\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/bits.wikimedia.org\/static-1.23wmf5\/skins\/common\/images\/magnify-clip.png\" alt=\"\" width=\"15\" height=\"11\" \/><\/a><\/div>\n<p>Verbreitung der Saatkr\u00e4he<br \/> <small><strong>gr\u00fcn<\/strong>: Jahresv\u00f6gel oder Teilzieher \/ <strong>blau<\/strong>: \u00dcberwinterungsgebiete<br \/> <strong>orange<\/strong>: Mehrheitlich Zugv\u00f6gel \/ <strong>orange Pfeile<\/strong>: Bekannte Zugrichtungen<br \/> <strong>rot<\/strong>: Brutverbreitung von <em>c.f.pastinator<\/em> \/ <strong>t\u00fcrkis<\/strong>: Winterverbreitung dieser Subspezies<\/small><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>Die Saatkr\u00e4he ist von <a title=\"Irland (Insel)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Irland_%28Insel%29\">Irland<\/a> und <a title=\"Gro\u00dfbritannien (Insel)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gro%C3%9Fbritannien_%28Insel%29\">Gro\u00dfbritannien<\/a> \u00fcber <a title=\"Frankreich\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Frankreich\">Frankreich<\/a> und Nord<a title=\"Spanien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Spanien\">spanien<\/a> bis in die Steppen der <a title=\"Region Altai\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Region_Altai\">Altairegion<\/a> verbreitet. Sie fehlt in der <a title=\"Alpens\u00fcdseite (Schweiz)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Alpens%C3%BCdseite_%28Schweiz%29\">S\u00fcdschweiz<\/a>, in weiten Teilen <a title=\"\u00d6sterreich\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/%C3%96sterreich\">\u00d6sterreichs<\/a> und in <a title=\"Italien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Italien\">Italien<\/a>. Im Norden erreicht sie <a title=\"D\u00e4nemark\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/D%C3%A4nemark\">D\u00e4nemark<\/a> und <a title=\"S\u00fcdschweden\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/S%C3%BCdschweden\">S\u00fcdschweden<\/a>, im S\u00fcdosten die K\u00fcsten des <a title=\"Schwarzes Meer\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schwarzes_Meer\">Schwarzen<\/a> \u2013 und des <a title=\"Kaspisches Meer\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kaspisches_Meer\">Kaspischen Meeres<\/a>. In den Wintermonaten werden zudem noch die <a title=\"Norwegen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Norwegen\">norwegische<\/a> K\u00fcste bis Mittelnorwegen, weite Teile des <a title=\"Balkanhalbinsel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Balkanhalbinsel\">Balkan<\/a>, sowie der gr\u00f6\u00dfte Teil der <a title=\"T\u00fcrkei\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/T%C3%BCrkei\">T\u00fcrkei<\/a> besiedelt. In <a title=\"Neuseeland\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Neuseeland\">Neuseeland<\/a> wurde die Saatkr\u00e4he erfolgreich eingef\u00fchrt und genoss dort lange Zeit sogar Schutzstatus; heute werden die dortigen Best\u00e4nde jedoch wieder energisch dezimiert.<\/p>\n<h2><span id=\"Lebensraum\" class=\"mw-headline\">Lebensraum<\/span><\/h2>\n<p><em>C. frugilegus<\/em> besiedelt meist offenes, von Geh\u00f6lzen, W\u00e4ldchen oder Baumreihen bestandenes Acker- und Wiesenland. Sie ist weitgehend auf vom Menschen umgewandeltes Kulturland angewiesen. Gr\u00fcnlandgebiete, die einen gewissen Anteil an Ackerfl\u00e4chen aufweisen, sind f\u00fcr sie besonders g\u00fcnstig. Sie bevorzugt ebene oder h\u00fcgelige Gegenden, <a title=\"Gebirge\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gebirge\">Gebirge<\/a> meidet sie. Der Bewuchs ihres Nahrungsgebietes sollte nicht zu hoch sein, obwohl sie bei g\u00fcnstigen Verh\u00e4ltnissen auch in h\u00f6herem Gras nach Nahrung sucht. Die N\u00e4he des Menschen scheut sie nicht. So liegen viele ihrer Brutkolonien und Schlafpl\u00e4tze in unmittelbarer Nachbarschaft zu menschlichen Siedlungen, vielfach auch in Parkanlagen gro\u00dfer St\u00e4dte, wo ihr recht lautes Verhalten sowie ihr Koten auf Gehwege und Autos oft als st\u00f6rend empfunden werden.<\/p>\n<p>In einigen europ\u00e4ischen Gro\u00dfst\u00e4dten haben sich sehr gro\u00dfe \u00dcberwinterungsgesellschaften etabliert (z. B. Wien mit etwa einer Viertelmillion Saatkr\u00e4hen). Die verst\u00e4dterten Kr\u00e4hen entwickelten verschiedene Anpassungen in Bezug auf Verhalten, Nahrungsaufnahme und Tagesaktivit\u00e4t. So kann die Fluchtdistanz vor dem Menschen auf unter einen Meter sinken, die Tagesaktivit\u00e4t der Stadtv\u00f6gel ist durch das reichlich zur Verf\u00fcgung stehende Futter deutlich verk\u00fcrzt. \u00c4hnlich wie etwa bei der Lachm\u00f6we entwickelten sich viele \u00dcberwinterungspopulationen zu Resteverwertern auf Abfall- und M\u00fclldeponien. Auch das F\u00fcttern durch Menschen hat zum Entstehen dieser riesigen Saatkr\u00e4henschw\u00e4rme beigetragen. Dabei zeigen die Tiere eine gro\u00dfe Ortstreue. So wurden Individuen beobachtet, die \u00fcber Jahre hinweg denselben Hinterhof oder denselben Parkabschnitt besuchten.<\/p>\n<h2><span id=\"Nahrung_und_Nahrungserwerb\" class=\"mw-headline\">Nahrung und Nahrungserwerb<\/span><\/h2>\n<p>Wie bei allen <em>Corvus<\/em>-Arten ist auch das Nahrungsspektrum der Saatkr\u00e4he \u00e4u\u00dferst vielf\u00e4ltig. Obwohl sie tierische Nahrung pflanzlicher vorzieht, liegt letztere dennoch mit drei F\u00fcnftel anteilsm\u00e4\u00dfig im \u00dcbergewicht. <a title=\"Regenw\u00fcrmer\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Regenw%C3%BCrmer\">Regenw\u00fcrmer<\/a>, verschiedene <a title=\"Schnaken\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schnaken\">Schnakenarten<\/a>, <a title=\"K\u00e4fer\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/K%C3%A4fer\">K\u00e4fer<\/a> und ihre Entwicklungsstadien (vor allem <a title=\"Drahtwurm\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Drahtwurm\">Drahtw\u00fcrmer<\/a>, die Larven der <a title=\"Schnellk\u00e4fer\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schnellk%C3%A4fer\">Schnellk\u00e4fer<\/a>) sowie <a title=\"Nacktschnecke\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nacktschnecke\">Nacktschnecken<\/a> geh\u00f6ren zu bevorzugten <a title=\"Beutetier\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Beutetier\">Beutetieren<\/a>. Daneben werden aber auch S\u00e4ugetiere wie zum Beispiel <a title=\"Feldmaus\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Feldmaus\">Feld<\/a>-, <a title=\"Spitzm\u00e4use\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Spitzm%C3%A4use\">Spitz<\/a>&#8211; und <a class=\"mw-redirect\" title=\"Schermaus\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schermaus\">Scherm\u00e4use<\/a> und gelegentlich, aber selten, V\u00f6gel und deren <a class=\"mw-redirect\" title=\"Ei (Biologie)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ei_%28Biologie%29\">Gelege<\/a> verzehrt. In den Wintermonaten geht die Saatkr\u00e4he auch an <a title=\"Aas\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Aas\">Aas<\/a>, doch in bedeutend geringerem Ma\u00dfe, als dies die <a title=\"Aaskr\u00e4he\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Aaskr%C3%A4he\">Aaskr\u00e4he<\/a> tut. Die pflanzliche Nahrung besteht aus <a title=\"Same (Pflanze)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Same_%28Pflanze%29\">Samen<\/a> aller Art, <a title=\"Getreide\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Getreide\">Getreidearten<\/a> \u00fcberwiegen. Daneben werden auch <a title=\"Nussfrucht\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nussfrucht\">N\u00fcsse<\/a> und <a class=\"mw-redirect\" title=\"Eichel (Frucht)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Eichel_%28Frucht%29\">Eicheln<\/a>, in geringerem Ma\u00dfe <a class=\"mw-redirect\" title=\"Frucht (Botanik)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Frucht_%28Botanik%29\">Fr\u00fcchte<\/a>, wie <a title=\"Vogel-Kirsche\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Vogel-Kirsche\">Kirschen<\/a> und <a title=\"Pflaume\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Pflaume\">Pflaumen<\/a> und verschiedene Wildbeeren, aufgenommen. Das Aufzuchtfutter der Jungen ist zu einem hohen Prozentsatz, aber nicht ausschlie\u00dflich, tierisch.<\/p>\n<p>Die Nahrung wird h\u00fcpfend oder schreitend am Boden gesucht, der spitze Schnabel wird dabei als Universalwerkzeug eingesetzt, das sowohl zum Graben und Hacken als auch zum Sondieren und Stochern dient. Fluginsekten werden auch durch kurze Flugspr\u00fcnge gefangen. Die Nahrungssuche ist vor allem optisch orientiert. Pflanzliche Nahrung wird vom Boden aufgelesen oder ausgegraben. Manchmal frisst die Saatkr\u00e4he auch Maisk\u00f6rner oder Sonnenblumensamen, indem sie sich direkt an die Pflanze klammert. Beutetiere werden nur kurz oder gar nicht verfolgt. Im Tagesrhythmus wird am Morgen vor allem an der Oberfl\u00e4che gesucht (<em>surface feeding<\/em>), im weiteren Tagesverlauf beginnt die Phase des Grabens und Stocherns (<em>subsurface feeding<\/em>), das schlie\u00dflich vom systematischen Absuchen weiter Fl\u00e4chen abgel\u00f6st wird (<em>areal feeding<\/em>).<\/p>\n<h2><span id=\"Verhalten\" class=\"mw-headline\">Verhalten<\/span><\/h2>\n<p>Der Aktivit\u00e4tsbeginn der Art liegt mit etwa einer Stunde vor Sonnenaufgang sehr fr\u00fch und endet sehr sp\u00e4t, so dass auch im Hochwinter an die acht Stunden zur Nahrungssuche zur Verf\u00fcgung stehen. Saatkr\u00e4hen sind w\u00e4hrend des gesamten Jahres gesellig, br\u00fcten in zum Teil sehr gro\u00dfen <a title=\"Kolonie (Biologie)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kolonie_%28Biologie%29\">Kolonien<\/a> und verbringen die Nacht gemeinsam auf Schlafb\u00e4umen. Sie haben eine F\u00fclle von sozialen Verhaltensweisen ausgebildet. Am Boden bewegt sich die Saatkr\u00e4he gemessen schreitend oder h\u00fcpfend fort, in der Luft in einem kr\u00e4ftigen <a class=\"mw-redirect\" title=\"Ruderflug\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ruderflug\">Ruderflug<\/a>, in dem l\u00e4ngere Segelstrecken eingebettet sind. Im Fr\u00fchjahr sieht man h\u00e4ufig Flugspiele und Flugkapriolen. H\u00e4ufig sind Spiele zwischen den Gruppenmitgliedern zu beobachten, wie Fallenlassen und Auffangen von Gegenst\u00e4nden oder Schaukeln auf einem Ast. Sehr vielf\u00e4ltig und differenziert sind die Verhaltensstrukturen zwischen den Partnern und den anderen Koloniemitgliedern. Die Partner begr\u00fc\u00dfen einander mit einer Art Paradegang, bei dem die Fl\u00fcgel leicht angehoben sind. W\u00e4hrend der <a title=\"Balz\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Balz\">Balz<\/a> kommt es zur sozialen Federpflege, zum Futterbetteln und zu langen Balzrufduetten, wobei beide Partner meist etwas abgesondert von den anderen mit breit gef\u00e4chertem Schwanz nebeneinander sitzen. Die Rollen von M\u00e4nnchen und Weibchen scheinen sich erst w\u00e4hrend dieser Balzrituale zu festigen, da das Rollenverhalten zumindest am Anfang der Balz h\u00e4ufig zwischen den Geschlechtern wechselt. Sehr h\u00e4ufig schlie\u00dfen sich <a title=\"Dohle\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Dohle\">Dohlen<\/a> (<em>C. monedula<\/em>), seltener <a title=\"Aaskr\u00e4he\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Aaskr%C3%A4he\">Aaskr\u00e4hen<\/a> (<em>C. corone<\/em>) den \u00dcberwinterungsschw\u00e4rmen und Kolonien von Saatkr\u00e4hen an.<\/p>\n<p>Wie bei anderen Kr\u00e4henv\u00f6geln ist das <a title=\"Erkundungsverhalten\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Erkundungsverhalten\">Erkundungsverhalten<\/a> auch bei <em>C. frugilegus<\/em> sehr ausgepr\u00e4gt. Die dadurch entstehenden, meist bei Volierenv\u00f6geln beobachteten Verhaltensweisen wurden \u2013 in rein <a title=\"Anekdote\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Anekdote\">anekdotischen<\/a> Fallschilderungen \u2013 auch als <a title=\"Werkzeuggebrauch bei Tieren\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Werkzeuggebrauch_bei_Tieren\">Werkzeuggebrauch<\/a> beschrieben. Glutz von Blotzheim berichtet beispielsweise von dem Verhalten einer jungen Saatkr\u00e4he, die eine von sechs Abfluss\u00f6ffnungen ihrer Voliere so verstopfte, dass ein \u201eBadepool\u201c entstand. An trockenen und warmen Tagen fanden diese Aktionen h\u00e4ufiger statt als an k\u00fchlen und regnerischen. Eine Studie britischer Forscher wies 2009 jedoch an Saatkr\u00e4hen, die im Labor gehalten wurden, zweifelsfrei die F\u00e4higkeit zum Werkzeuggebrauch nach. Um einen Leckerbissen aus einer Glasr\u00f6hre herauszuholen, benutzten die V\u00f6gel St\u00f6ckchen, und zwar um so kleinere, je enger die Glasr\u00f6hre war. Auch bogen sie die Enden von Drahtst\u00fccken so um, dass sie diese Enden als Haken benutzen konnten. Bei freilebenden Individuen wurden bisher jedoch niemals Verhaltensweisen beschrieben, die sich als Werkzeuggebrauch interpretieren lie\u00dfen.<\/p>\n<p>Im Gegensatz zur Aaskr\u00e4he wird das Fallenlassen von N\u00fcssen aus gr\u00f6\u00dferer H\u00f6he bei der Saatkr\u00e4he nur selten beobachtet.<\/p>\n<h2><span id=\"Wanderung_und_Zug\" class=\"mw-headline\">Wanderung und Zug<\/span><\/h2>\n<p>Die Saatkr\u00e4he kann sowohl <a title=\"Zugvogel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Zugvogel\">Zugvogel<\/a> als auch <a title=\"Standvogel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Standvogel\">Standvogel<\/a> sein. Generell l\u00e4sst sich sagen, dass der Anteil der Individuen, die obligate Zugv\u00f6gel sind, von West nach Ost zunimmt. Westeurop\u00e4ische V\u00f6gel verbleiben zum Gro\u00dfteil im Brutgebiet. Mitteleurop\u00e4ische <a title=\"Population (Biologie)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Population_%28Biologie%29\">Populationen<\/a> ziehen zu etwa 60&nbsp;% in klimatisch g\u00fcnstigere Gebiete ab, wobei die Zugentfernungen in der Regel 1000 Kilometer nicht \u00fcberschreiten. Im europ\u00e4ischen <a title=\"Russland\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Russland\">Russland<\/a> und \u00f6stlich davon sind schlie\u00dflich alle Saatkr\u00e4hen Zugv\u00f6gel mit Zugdistanzen zwischen 1000 und 3000 Kilometern. Haupts\u00e4chliche Zugrichtungen sind West und S\u00fcdwest, zuweilen Nordnordwest, doch gibt es auch Populationen mit S\u00fcd- und S\u00fcdostz\u00fcgen, die vom Balkan \u00fcber <a title=\"Griechenland\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Griechenland\">Griechenland<\/a>, <a title=\"Kleinasien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kleinasien\">Kleinasien<\/a> bis <a title=\"Syrien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Syrien\">Syrien<\/a> und dem <a title=\"Irak\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Irak\">Irak<\/a> \u00fcberwintern. Regelm\u00e4\u00dfig gelangen ziehende Saatkr\u00e4hen auf die <a title=\"F\u00e4r\u00f6er\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/F%C3%A4r%C3%B6er\">F\u00e4r\u00f6er<\/a> und nach <a title=\"Island\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Island\">Island<\/a>. Die meisten Saatkr\u00e4hen bleiben bis Ende September\/Mitte Oktober im Brutgebiet und treten erst dann den Zug an, der von l\u00e4ngeren Rast- und Ruhepausen unterbrochen werden kann. Der Zug findet in gro\u00dfen Scharen statt, die aber keine starke <a title=\"Koh\u00e4renz\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Koh%C3%A4renz\">Koh\u00e4renz<\/a> aufweisen, kleinere Zuggruppen scheinen jedoch recht feste Einheiten zu bilden. Mit dem Wegzug beginnen die Altv\u00f6gel schon Anfang Februar, in der ersten M\u00e4rzwoche ist er meist abgeschlossen. Zus\u00e4tzlich zu diesem Zugverhalten sind Saatkr\u00e4hen imstande, bei sehr ung\u00fcnstigen Witterungen so genannte <a title=\"Wetterflucht\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wetterflucht\">Wetterfluchten<\/a> durchzuf\u00fchren, die in alle Himmelsrichtungen f\u00fchren k\u00f6nnen.<\/p>\n<h2><span id=\"Fortpflanzung_und_Brut\" class=\"mw-headline\">Fortpflanzung und Brut<\/span><\/h2>\n<p>Die Saatkr\u00e4he wird am Ende ihres zweiten Lebensjahres geschlechtsreif, die Partner f\u00fchren eine <a title=\"Monogamie\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Monogamie\">monogame<\/a> Dauerehe. Der Nestbau beginnt Anfang M\u00e4rz, Neststandort ist meist der Kronenschluss von Laubb\u00e4umen in <a title=\"Allee\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Allee\">Alleen<\/a> oder Feldgeh\u00f6lzen. Die Nester liegen nah beieinander, doch wird ein Abstand von einem Meter selten unterschritten. Neststandorte in Geb\u00e4uden, Br\u00fccken und \u00e4hnlichen Orten sowie Bodenbruten kommen vor, sind aber sehr selten. Das <a title=\"Nest\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nest\">Nest<\/a>, das von beiden Partnern gebaut wird, ist ein kompakter Bau aus d\u00fcnnen, biegsamen Zweigen, der innen mit verschiedenen Materialien ausgekleidet wird. Materialdiebstahl innerhalb der Kolonie sowie zwischen verschiedenen Kolonien ist h\u00e4ufig. Das Gelege besteht aus drei bis sechs, manchmal bis zu neun graugr\u00fcnen, undeutlich gesprenkelten Eiern, und wird vom Weibchen, das in dieser Zeit vom M\u00e4nnchen gef\u00fcttert wird, 16 bis 19 Tage bebr\u00fctet. Intraspezifischer <a title=\"Brutparasitismus\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Brutparasitismus\">Brutparasitismus<\/a> kommt zumindest gelegentlich vor, wobei nicht eindeutig gekl\u00e4rt ist, ob die parasitierenden Eltern auch ein eigenes Gelege betreuen. Bei sehr gro\u00dfen Gelegen muss an einen solchen gedacht werden. Die Nestlingsdauer betr\u00e4gt etwa einen Monat. In den ersten zehn Tagen besorgt das M\u00e4nnchen allein die F\u00fctterungsarbeit, danach beide Partner. Nach dem Selbst\u00e4ndigwerden werden die Jungv\u00f6gel noch eine gewisse Zeit von den Altv\u00f6geln versorgt, bevor sie sich Jugendtrupps anschlie\u00dfen und in den meist n\u00e4heren Gegenden umherstreifen. In diesen Jugendtrupps findet nach einem Jahr auch die Paarbildung statt. Meist findet nur eine Jahresbrut statt, nur bei Gelegeverlust Zweit- und in Ausnahmef\u00e4llen auch Drittbruten.<\/p>\n<h2><span id=\"Lebenserwartung_und_H.C3.B6chstalter\" class=\"mw-headline\">Lebenserwartung und H\u00f6chstalter<\/span><\/h2>\n<p>Saatkr\u00e4hen k\u00f6nnen in freier Wildbahn recht alt werden, ihre tats\u00e4chliche Lebenserwartung ist aber nicht sehr gro\u00df. Die Sterblichkeit liegt im ersten und zweiten Lebensjahr zwischen 54 und 59 Prozent und sinkt erst danach etwas ab. Eine Kr\u00e4he zu Beginn ihres zweiten Lebensjahres hat eine durchschnittliche Lebenserwartung von knapp 3,5&nbsp;Jahren. Die Verluste werden vor allem direkt durch Nahrungsmangel oder indirekt durch dadurch verursachte Krankheiten herbeigef\u00fchrt. In Ausnahmef\u00e4llen k\u00f6nnen Saatkr\u00e4hen recht alt werden. Das bisher h\u00f6chste Alter einer beringten Kr\u00e4he wurde in Gro\u00dfbritannien bei einer tot aufgefundenen mit 22 Jahren und 11 Monaten festgestellt.<\/p>\n<h2><span id=\"Bestand_und_Bestandtrends\" class=\"mw-headline\">Bestand und Bestandtrends<\/span><\/h2>\n<p>Bestand und Bestandsentwicklung h\u00e4ngen sowohl im Positiven wie auch im Negativen seit langem vom direkten Eingreifen des Menschen ab. Durch Umwandlung der Naturlandschaft in landwirtschaftlich genutzte Gebiete schuf er die Voraussetzungen f\u00fcr Bestandsvermehrung und Arealausweitung, durch direkte Verfolgung limitiert und gef\u00e4hrdet er die Best\u00e4nde. Noch immer ist Verfolgung durch den Menschen, wie Abschuss oder <a title=\"Vergiftung\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Vergiftung\">Vergiften<\/a>, Ausschie\u00dfen der Nester, F\u00e4llen von Horst- oder Schlafb\u00e4umen, Ursache regionaler R\u00fcckg\u00e4nge und Bestandsschwankungen. Die Saatkr\u00e4he gilt als Verursacher landwirtschaftlicher Sch\u00e4den, obwohl diese Zuweisung einer wissenschaftlichen Nachpr\u00fcfung in den meisten F\u00e4llen nicht standh\u00e4lt. Erst in letzter Zeit \u2013 die Saatkr\u00e4he war <a title=\"Vogel des Jahres (Deutschland)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Vogel_des_Jahres_%28Deutschland%29\">Vogel des Jahres<\/a> <a title=\"1986\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/1986\">1986<\/a> \u2013 hat ein gewisses Umdenken eingesetzt, das sich auch positiv auf die Best\u00e4nde auswirkt. Insgesamt ist eine leichte Westausbreitung festzustellen. Ein Beispiel ist die Neuansiedlung in den <a title=\"1960er\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/1960er\">60er<\/a> Jahren in der Schweiz. Auch die Best\u00e4nde in bisher labil besiedelten Regionen, wie zum Beispiel in Ost\u00f6sterreich, scheinen sich zu stabilisieren. Europaweit wird der Bestand der Art als <em>S<\/em> (f\u00fcr engl. <em>secure<\/em>, dt. <em>gesichert<\/em>) eingestuft, in \u00d6sterreich, der Schweiz und in <a title=\"Tschechien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tschechien\">Tschechien<\/a> befindet sie sich auf den <a title=\"Rote Liste gef\u00e4hrdeter Arten\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rote_Liste_gef%C3%A4hrdeter_Arten\">Roten Listen<\/a>. Der europ\u00e4ische Gesamtbestand wird auf \u00fcber 10 Millionen Brutpaare gesch\u00e4tzt.<\/p>\n<h2><span id=\"Sch.C3.A4den_in_der_Landwirtschaft\" class=\"mw-headline\">Sch\u00e4den in der Landwirtschaft<\/span><\/h2>\n<p>Das Schadpotential der Saatkr\u00e4he wird je nach Blickwinkel sehr unterschiedlich beurteilt. Die tats\u00e4chliche Schadintensit\u00e4t ist sowohl jahreszeitlich als auch regional unterschiedlich. Immer aber steht dem tats\u00e4chlichen Schadverhalten ein betr\u00e4chtliches Nutzverhalten durch den Verzehr von unterschiedlichen Agrar- und Forstsch\u00e4dlingen gegen\u00fcber.<\/p>\n<p>Bedeutende Sch\u00e4den k\u00f6nnen entstehen, wenn ein Kr\u00e4henschwarm in ein frisch <a title=\"Saat\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Saat\">einges\u00e4tes<\/a> Feld einf\u00e4llt. Gef\u00e4hrdet sind besonders fr\u00fche oder sp\u00e4te Einzelfelder, vor allem bei langsamem Feldaufgang wie zum Beispiel <a title=\"Mais\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mais\">Mais<\/a>. Die Kr\u00e4hen bevorzugen das keimende Saatkorn; um dieses zu erreichen, rei\u00dfen sie oft reihenweise junge Pfl\u00e4nzchen aus. Der indirekten Verhinderung von Sch\u00e4den dient eine nicht zu fr\u00fche Saat. Eine Saattiefe von etwa acht Zentimetern (statt zwei bis vier Zentimeter) und das Anwalzen der Saat erschweren das Ausrei\u00dfen der Pfl\u00e4nzchen, steht aber einem optimalen <a title=\"Feldaufgang\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Feldaufgang\">Feldaufgang<\/a> und gutem <a title=\"Ernte\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ernte\">Ernteertrag<\/a> entgegen. Das Saatgut ist in der Regel mit einem unangenehm schmeckenden Stoff <a title=\"Verg\u00e4llung\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Verg%C3%A4llung\">verg\u00e4llt<\/a>, wodurch der Fra\u00df reduziert wird. F\u00fcr mehrere Tage lassen sich Kr\u00e4hen von einem Feld fernhalten, wenn Ablenkungsf\u00fctterung am Feldrand erfolgt oder arteigene Angstschreie elektronisch abgespielt werden. K\u00fcrzer ist die Wirkungsdauer von <a title=\"Knallger\u00e4t\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Knallger%C3%A4t\">Knallger\u00e4ten<\/a>. Die Wirksamkeit der optischen Ma\u00dfnahmen wie Spannen farbiger B\u00e4nder und Aufh\u00e4ngen toter Kr\u00e4hen ist begrenzt.<\/p>\n<h2><span id=\"Namensherleitung\" class=\"mw-headline\">Namensherleitung<\/span><\/h2>\n<p>Das hier als Gattungsbezeichnung verwendete Wort <em>Corvus<\/em> ist die <a title=\"Latein\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Latein\">lateinische<\/a> Bezeichnung f\u00fcr <em>Rabe<\/em>. Das lateinische Wort <em>frugilegus<\/em> setzt sich aus dem Nomen <em>frux, frugis f.<\/em> = <em>Frucht<\/em> sowie dem Verb <em>legere<\/em> = <em>sammeln, auflesen<\/em> zusammen und wird in antiker Literatur bei <a title=\"Ovid\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ovid\">Ovid<\/a> (<a title=\"Metamorphosen (Ovid)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Metamorphosen_%28Ovid%29\">Metamorphosen<\/a> 7, 624) im Zusammenhang mit <a class=\"mw-redirect\" title=\"Ameise\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ameise\">Ameisen<\/a> verwendet. Der wissenschaftliche Name kann also w\u00f6rtlich mit \u201eFr\u00fcchte sammelnder Rabe\u201c \u00fcbersetzt werden. Der Namenszusatz <em>pastinator<\/em> der Unterart <em>C. frugilegus pastinator<\/em> bedeutet w\u00f6rtlich \u201eBehacker des <a title=\"Weinberg\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Weinberg\">Weinbergs<\/a>\u201c.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>foto : Mihai Baciu<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; &nbsp; Die Saatkr\u00e4he (Corvus frugilegus) ist eine der vier europ\u00e4ischen Arten der Gattung Corvus aus der Familie der Rabenv\u00f6gel (Corvidae). Die gro\u00dfe Kr\u00e4he mit markantem Schnabel und metallisch gl\u00e4nzendem schwarzem Gefieder ist mit der Nominatform C. frugilegus frugilegus in einem breiten G\u00fcrtel von Westeuropa bis in die Steppen des Altaigebietes verbreitet. 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