{"id":2991,"date":"2013-12-10T18:06:21","date_gmt":"2013-12-10T16:06:21","guid":{"rendered":"http:\/\/wildtravel.ro\/bird\/tafelente-aythya-ferina\/"},"modified":"2013-12-10T18:23:41","modified_gmt":"2013-12-10T16:23:41","slug":"tafelente-aythya-ferina","status":"publish","type":"bird","link":"https:\/\/wildtravel.ro\/de\/bird\/tafelente-aythya-ferina\/","title":{"rendered":"Tafelente ( Aythya ferina)"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die <strong>Tafelente<\/strong> (<em>Aythya ferina<\/em>) ist eine Vogelart aus der <a title=\"Familie (Biologie)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Familie_%28Biologie%29\">Familie<\/a> der <a title=\"Entenv\u00f6gel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Entenv%C3%B6gel\">Entenv\u00f6gel<\/a> (Anatidae) und geh\u00f6rt hier zur Unterfamilie der Enten (<a title=\"Anatinae\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Anatinae\">Anatinae<\/a>). Es handelt sich um eine kr\u00e4ftig gebaute <a title=\"Tauchenten\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tauchenten\">Tauchente<\/a>, die etwas kleiner als eine <a title=\"Stockente\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Stockente\">Stockente<\/a> ist. Die Tafelente ist haupts\u00e4chlich ein Brutvogel der gem\u00e4\u00dfigten Klimazone der Pal\u00e4arktis. So ist sie in weiten Teilen Mitteleuropas ein Brut- und Jahresvogel. Sie br\u00fctet jedoch auch im mediterranen Bereich sowie an den salzigen und brackigen Gew\u00e4ssern in Steppen- und W\u00fcstenzonen.<\/p>\n<p>Die in der deutschen Sprache \u00fcbliche Bezeichnung Tafelente ist ein Hinweis auf das als schmackhaft angesehene Fleisch dieses Entenvogels. Der von Carl von Linn\u00e9 gew\u00e4hlte wissenschaftliche Begriff deutet gleichfalls darauf hin: Der lateinische Begriff <em>ferina<\/em>, der in der Gattung <em><a class=\"new\" title=\"Aythya (Seite nicht vorhanden)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?title=Aythya&amp;action=edit&amp;redlink=1\">Aythya<\/a><\/em> die Tafelente bezeichnet, steht \u00fcbersetzt f\u00fcr <a title=\"Wildbret\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wildbret\">Wildbret<\/a>.<\/p>\n<p>Als typische Tauchente ist die Tafelente mittelgro\u00df, hat einen kurzen Schwanz und im hinteren K\u00f6rperdrittel ansetzende, kr\u00e4ftige Beine. Beim Schwimmen liegt die Art tief im Wasser. Im Prachtgefieder zeigt das M\u00e4nnchen einen kastanienbraunen Kopf und Hals, eine schwarze Brust, einen hellgrau befiederten Rumpf und einen schwarz befiederten Stei\u00df. Die schwarze F\u00e4rbung des Schnabels wird von einer graublauen Querbinde unterbrochen. Die Iris ist dunkelrot gef\u00e4rbt. Das Schlichtkleid \u00e4hnelt dem Prachtkleid, jedoch ist das schwarze Gefieder an Brust und Stei\u00df durch ein verwaschenes Grau ersetzt.<\/p>\n<p>Die weiblichen Tafelenten sind deutlich unscheinbarer als die M\u00e4nnchen gef\u00e4rbt, ihr Kopf ist das ganze Jahr \u00fcber graubraun gef\u00e4rbt, hinter dem Auge und am Schnabelansatz befinden sich helle, in Einzelf\u00e4llen fast wei\u00df gef\u00e4rbte Partien. Die Region unter dem Auge ist im Gegensatz dazu etwas dunkler befiedert. Die F\u00e4rbung der Brust ist dunkelgrau oder hellbraun, insgesamt kann sich die Farbintensit\u00e4t von einem Individuum zum anderen stark unterscheiden. Der Rumpf der Weibchen ist wie beim M\u00e4nnchen hellgrau gef\u00e4rbt, wirkt jedoch durch eingestreute hellbraune Federn stets etwas schmutzig. Dunkelgrau setzt sich der Stei\u00df ab. Im Winter weist auch der Schnabel der weiblichen Tafelente eine graublaue Binde auf, diese kann jedoch fehlen. Zur Brutzeit ist der Schnabel stets g\u00e4nzlich schwarz gef\u00e4rbt. Die Iris ist braun. Das Schlichtkleid der Weibchen unterscheidet sich vom Prachtkleid nur dadurch, dass Brust und Stei\u00df etwas brauner befiedert sind als im Prachtgefieder.<\/p>\n<h3><span id=\"Erscheinungsbild_der_K.C3.BCken_und_Jungv.C3.B6gel\" class=\"mw-headline\">Erscheinungsbild der K\u00fcken und Jungv\u00f6gel<\/span><\/h3>\n<p>Das Dunenkleid der Tafelentenk\u00fcken ist auf der Oberseite braun mit einem leichten gr\u00fcnlichen Anflug. Sie \u00e4hneln den K\u00fcken der <a title=\"Kolbenente\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kolbenente\">Kolbenente<\/a>, sind aber auf der Stirn und am Scheitel brauner und haben eine hellere, rahmgelbe Unterseite. Kopfseiten, Vorderhals und Brust sind ebenfalls rahmgelb. Im Gesicht verl\u00e4uft ein undeutlicher, nur diffus abgegrenzter hellbrauner Augenstreif, der unter dem Auge beginnt. Tafelentenk\u00fcken haben au\u00dferdem eine gr\u00fcnlichgelbe Fl\u00fcgelbinde sowie gr\u00fcnlichgelbe Flecken an den R\u00fccken- und B\u00fcrzelseiten. Die Iris ist blau.<\/p>\n<p>Bei frisch geschl\u00fcpften Dunenk\u00fcken ist der Oberschnabel zun\u00e4chst dunkel blaugrau. Der Nagel ist r\u00f6tlichbraun. Der Unterschnabel ist fleischfarben bis hellbr\u00e4unlich. Die Beine, Zehen und Schwimmh\u00e4ute sind schw\u00e4rzlich, wobei die Seiten von Beinen und Zehen ins Olivgraue aufgehellt sind.<\/p>\n<p>Jungv\u00f6gel \u00e4hneln Weibchen, weisen jedoch statt eines grauen einen braunen Rumpf auf und wirken dadurch deutlich einfarbiger und insgesamt brauner gef\u00e4rbt. Zudem fehlt die helle Befiederung am Kopf. Die anf\u00e4nglich dunkelgelbe Iris f\u00e4rbt sich nach etwa zwei Monaten in die Farbe des jeweiligen Geschlechts um.<\/p>\n<h3><span id=\"Verwechslungsm.C3.B6glichkeiten\" class=\"mw-headline\">Verwechslungsm\u00f6glichkeiten<\/span><\/h3>\n<p>Die Tafelente ist eng verwandt mit der nordamerikanischen <a title=\"Riesentafelente\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Riesentafelente\">Riesentafelente<\/a> und der ebenfalls in Nordamerika beheimateten <a title=\"Rotkopfente\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rotkopfente\">Rotkopfente<\/a> und \u00e4hnelt diesen beiden Arten sehr. Der Kopf der Riesentafelente wirkt im Profil jedoch deutlich keilf\u00f6rmiger als bei der Tafelente. Wesentliches Unterscheidungsmerkmal zu diesen beiden Arten ist vor allem die Schnabelf\u00e4rbung. Bei der Riesentafelente ist der Schnabel durchg\u00e4ngig dunkelgrau. Der Rotkopfente fehlt die dunkle Schnabelbasis, wie sie f\u00fcr die Tafelente charakteristisch ist.<\/p>\n<h2><span id=\"Stimme\" class=\"mw-headline\">Stimme<\/span><\/h2>\n<p>Die Stimme der Tauchente ist nur wenig auff\u00e4llig. W\u00e4hrend der Balzzeit l\u00e4sst das M\u00e4nnchen ein leises, verhaltendes und summendwirkendes <em>uiij-kijauh<\/em> h\u00f6ren. Es wirft w\u00e4hrend des Rufens den Kopf zur\u00fcck. Das Weibchen ruft dagegen <em>gi-gek-gek<\/em>. Bei <a title=\"Reihflug\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Reihflug\">Reihfl\u00fcgen<\/a>, wenn mehrere M\u00e4nnchen hinter einem Weibchen herfliegen, h\u00f6rt man auch ein <em>k\u00e4rr<\/em> von der Ente.<\/p>\n<p>Beim Fliegen ist ein Flugger\u00e4usch zu h\u00f6ren.<\/p>\n<h2><span id=\"Verbreitung\" class=\"mw-headline\">Verbreitung<\/span><\/h2>\n<p>Die Tafelente besiedelt den gesamten europ\u00e4ischen Kontinent, das s\u00fcdliche <a title=\"Skandinavien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Skandinavien\">Skandinavien<\/a> und die britischen Inseln, punktuell die nordafrikanische Mittelmeerk\u00fcste sowie Asien bis zum <a title=\"Baikalsee\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Baikalsee\">Baikalsee<\/a>. Hauptzentren des europ\u00e4ischen Brutgebiets sind Belgien, die Niederlande, Teile von Nord- und Ostfrankreich sowie Mittel- und Osteuropa. Vor allem im westlichen Frankreich, in Spanien und Portugal sowie im n\u00f6rdlichen Afrika ist sie jedoch selten und in der Regel nur als Wintergast anzutreffen. Die Nordgrenze der europ\u00e4ischen Verbreitung verl\u00e4uft l\u00e4ngs des <a title=\"Bottnischer Meerbusen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bottnischer_Meerbusen\">Bottnischen Meerbusens<\/a> durch die Mitte <a title=\"Finnland\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Finnland\">Finnlands<\/a> und <a title=\"Karelien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Karelien\">Karelien<\/a>. In den letzten Jahrzehnten hat die Art ihr Verbreitungsgebiet nach Westen und Norden ausgedehnt. So wurde S\u00fcdschweden erst in den 1920er- und 1930er-Jahren besiedelt. Seit 1954 br\u00fctet die Art auch vereinzelt auf <a title=\"Island\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Island\">Island<\/a>. Auch die Besiedlung von Teilen <a title=\"Frankreich\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Frankreich\">Frankreichs<\/a> hat erst in den letzten Jahrzehnten stattgefunden.<\/p>\n<h2><span id=\"Lebensraum\" class=\"mw-headline\">Lebensraum<\/span><\/h2>\n<p>Als Habitat werden gro\u00dfe und flache, stark bewachsene Binnengew\u00e4sser von der Tafelente bevorzugt, jedoch werden auch flache K\u00fcstenzonen und Binnenmeere wie die <a title=\"Ostsee\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ostsee\">Ostsee<\/a> besiedelt. Wichtiges Merkmal von Brutarealen ist ein nicht zu schmaler Schilfg\u00fcrtel um das Gew\u00e4sser oder eine oder mehrere mit dichter Vegetation bestandene Insel. Br\u00fctet sie an gro\u00dfen Gew\u00e4ssern, bevorzugt die Tafelente Stillwasserbuchten, Flachwasserabschnitte und Lagunen. In Ungarn br\u00fctet sie auch an den Natronseen. In Mittelasien ist sie Brutvogel der brackigen und salzigen Steppenseen.<\/p>\n<p>Vor allem Tafelenten aus dem n\u00f6rdlichen Verbreitungsgebiet ziehen im Winterhalbjahr nach S\u00fcden, um den strengen Wintern auszuweichen. Sie sammeln sich in oft gro\u00dfer Zahl auf gro\u00dfen, eisfreien Seen, um dort zu \u00fcberwintern. In West- und S\u00fcdeuropa sind Tafelenten \u00fcberwiegend Standv\u00f6gel. Sie zeigen eine Streuungswanderung, so dass sich die Winterquartiere von West- und S\u00fcdeuropa bis nach Nordafrika erstrecken. In Mitteleuropa \u00fcberwintert sie besonders im S\u00fcden und S\u00fcdwesten. Sie ist au\u00dferdem als \u00dcberwinterungsvogel im S\u00fcdwesten der Ostsee und an der Atlantikk\u00fcste Norwegens sowie im Schwarzmeergebiet und in Vorder- und S\u00fcdasien zu beobachten. Einzelne und kleinere Trupps dringen bis in den S\u00fcden der Sahara vor und \u00fcberwintern beispielsweise in der Sahelzone vom Senegal bis \u00c4thiopien sowie gelegentlich in Gambia, Uganda und Tansania.<\/p>\n<p>Tafelenten sind h\u00e4ufig mit <a title=\"Reiherente\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Reiherente\">Reiherenten<\/a> vergesellschaftet. Die beiden Entenarten stehen in keinem Konkurrenzverh\u00e4ltnis miteinander, da Tafelenten sich haupts\u00e4chlich pflanzlich ern\u00e4hren, w\u00e4hrend Reiherenten \u00fcberwiegend tierische Kost fressen. Die Tafelente wendet auch nur etwa 30 Prozent ihrer Zeit auf und sucht ihre Nahrung \u00fcberwiegend nachts. Die Reiherente dagegen sucht ihr Futter bei Tageslicht und wendet erheblich mehr Zeit als die Tafelente daf\u00fcr auf.<\/p>\n<h2><span id=\"Brutverhalten\" class=\"mw-headline\">Brutverhalten<\/span><\/h2>\n<p>Tafelenten erreichen ihre Geschlechtsreife bereits im ersten Lebensjahr. In den \u00fcberwiegenden F\u00e4llen br\u00fcten sie jedoch erstmals in ihrem dritten Lebensjahr. Sie gehen eine monogame Saisonehe ein.<\/p>\n<p>Einzelne Erpel zeigen bereits w\u00e4hrend des Winters Balzbewegungen. Erst mit Ausgang des Winters setzt die Balz jedoch voll ein und erreicht ihren H\u00f6hepunkt zu Beginn des M\u00e4rzes, wenn die Enten in ihren Brutarealen eingetroffen sind. Zur Balz der Tafelente geh\u00f6rt ein umfangreiches Repertoire an Balzbewegungen und -posen, die sowohl in einer Gesellschaftsbalz als auch paarweise gezeigt werden. Die Paarbindung findet erst im Verlauf des Fr\u00fchjahrs statt. Sie besteht jedoch nur bis zu Beginn der Brutperiode. Sobald das Weibchen fest br\u00fctet, verl\u00e4sst das M\u00e4nnchen das Weibchen.<\/p>\n<p>Der Nistplatzstandort wird durch das Weibchen ausgesucht. Das Nest wird vom Weibchen entweder unmittelbar am Wasser in der Ufervegetation errichtet oder findet sich gut versteckt auf im Brutgew\u00e4sser befindlichen Inseln. Nur selten werden Nester auch in Baumh\u00f6hlen und weiter entfernt vom Ufer angelegt. Die sechs bis neun Eier werden in der Regel in den Monaten Mai und Juni in das aus Wasserpflanzen, kleinen \u00c4sten und trockenem Gras bestehende Nest gelegt, welches mit Daunenfedern ausgepolstert wird. Die Brut wird vom Weibchen \u00fcbernommen, das M\u00e4nnchen, welches mit mehreren Weibchen verpaart sein kann, bleibt jedoch immer in der N\u00e4he und schl\u00e4gt bei Gefahr Alarm. Nach etwa 25 Tagen schl\u00fcpfen die sofort tauchf\u00e4higen K\u00fcken, welche nach etwa 10 Wochen fliegen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Der \u00e4lteste Ringvogel wurde in Gro\u00dfbritannien gefunden und wies ein Lebensalter von 22 Jahren und drei Monaten auf.<\/p>\n<h2><span id=\"Nahrung\" class=\"mw-headline\">Nahrung<\/span><\/h2>\n<p>Ihre Nahrung sucht sich die Tafelente tauchend oder wie Schwimmenten gr\u00fcndelnd. Die Nahrung besteht sowohl aus Teilen von R\u00f6hricht und Wasserpflanzen als auch aus Kleintieren wie <a title=\"Krebstiere\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Krebstiere\">Krebstieren<\/a>, <a title=\"Insekten\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Insekten\">Insekten<\/a>, aber auch <a title=\"Amphibien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Amphibien\">Amphibien<\/a> und kleinen Fischen. Eine gro\u00dfe Rolle spielen am Boden der Gew\u00e4sser lebende <a title=\"Muscheln\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Muscheln\">Muscheln<\/a> und <a title=\"Ringelw\u00fcrmer\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ringelw%C3%BCrmer\">Ringelw\u00fcrmer<\/a>, <a class=\"mw-redirect\" title=\"Tubificidae\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tubificidae\">Tubificiden<\/a> sowie <a title=\"Zuckm\u00fccken\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Zuckm%C3%BCcken\">Zuckm\u00fcckenlarven<\/a>. Weit seltener erbeuten die Tafelenten auch kleine Fische. Das Nahrungsspektrum ist damit sehr gro\u00df. Es dominiert grunds\u00e4tzlich der tierische Anteil. In Abh\u00e4ngigkeit von jahreszeitlichen und \u00f6rtlichen Gegebenheiten kann jedoch auch der pflanzliche Nahrungsanteil sehr hoch sein. Die Anzahl der Tauchg\u00e4nge, mit der die Nahrung aufgenommen wird, ist sehr unterschiedlich. Weibchen zeigen w\u00e4hrend der 60- bis 90-min\u00fctigen Brutpause eine sehr intensive Nahrungssuche und tauchen in dieser Zeit zwischen 200 und 300 Mal.<\/p>\n<p>In ihrem Nahrungsspektrum erweist sich die Tafelente als sehr anpassungsf\u00e4hig. In den Teichgebieten der Lausitz frisst sie beispielsweise bevorzugt die energiereichen Pellets, die eigentlich der F\u00fctterung der Karpfen dienen sollen.<\/p>\n<h2><span id=\"Bestand_und_Bestandsentwicklung\" class=\"mw-headline\">Bestand und Bestandsentwicklung<\/span><\/h2>\n<p>Der europ\u00e4ische Bestand betr\u00e4gt zwischen 210.000 und 440.000 Brutpaare, wobei fast 90 Prozent auf Osteuropa entfallen. In Mitteleuropa br\u00fcten etwa 41.000 bis 70.000 Tafelenten.<\/p>\n<p>Zu einer betr\u00e4chtlichen Arealausweitung kam es bei der Tafelente ab der Mitte des 19. Jahrhunderts. Tafelenten siedelten sich anfangs vor allem im Ostseeraum und in Skandinavien an, sp\u00e4ter besiedelten sie auch Mittel- und Westeuropa. Die Ursachen dieser Arealausweitung war Eutrophierung von Gew\u00e4ssern mit einem dadurch gestiegenen Nahrungsangebot, mildere Winter und Schaffung neuer Gew\u00e4sser durch Fischteiche, Stau- und Baggerseen. Mehrere weitere Arealausweitungen im 20. Jahrhunderten f\u00fchrten zu einer Ausbreitung auch in den Niederlanden und Belgien. In Nordrhein-Westfalen br\u00fcteten Tafelenten erstmals 1933, in der Schweiz 1950 und in \u00d6sterreich zu Beginn der 1950er Jahre. Am Neusiedler See siedelten sich Tafelenten ab 1957 an. Am Bodensee waren die ersten Brutv\u00f6gel 1960 zu beobachten. Auf Island br\u00fcteten sie erstmals 1964 und in Norwegen geh\u00f6ren sie seit 1976 zum Brutvogelbestand.<\/p>\n<p>F\u00fcr den Zeitraum 1998 bis 2002 waren in \u00d6sterreich etwa 200 bis 300 Brutpaare feststellbar. In der Schweiz ist die Art dagegen nach wie vor selten, dort br\u00fcten nur zwischen zwei bis zehn Paare. Deutschland weist zwischen 4.500 und 7.500 Brutpaare auf. Der mitteleurop\u00e4ische Verbreitungsschwerpunkt ist Polen mit einem Brutvogelbestand von 20.000 bis 30.000 Paaren. Ein Forschungsteam, das im Auftrag der britischen Umweltbeh\u00f6rde und der <a class=\"mw-redirect\" title=\"RSPB\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/RSPB\">RSPB<\/a> die zuk\u00fcnftige Verbreitungsentwicklung von europ\u00e4ischen Brutv\u00f6geln auf Basis von Klimamodellen untersuchte, geht allerdings davon aus, dass es bei der Tafelente bis zum Ende des 21. Jahrhunderts zu einem weitr\u00e4umigen Verschwinden in West- und Mitteleuropa kommen wird. Das Verbreitungsgebiet wird sich nach dieser Prognose infolge der Klimaerw\u00e4rmung deutlich verkleinern und nach Nordosten verschieben. Weite Teile des heutigen Verbreitungsgebiet in West-, S\u00fcd- und Mitteleuropa bieten dieser Art nach diesen Prognosen keine geeigneten Lebensr\u00e4ume mehr.<\/p>\n<p><strong>foto : Mihai Baciu<br \/><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Die Tafelente (Aythya ferina) ist eine Vogelart aus der Familie der Entenv\u00f6gel (Anatidae) und geh\u00f6rt hier zur Unterfamilie der Enten (Anatinae). Es handelt sich um eine kr\u00e4ftig gebaute Tauchente, die etwas kleiner als eine Stockente ist. Die Tafelente ist haupts\u00e4chlich ein Brutvogel der gem\u00e4\u00dfigten Klimazone der Pal\u00e4arktis. 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