{"id":2982,"date":"2013-12-10T17:46:21","date_gmt":"2013-12-10T15:46:21","guid":{"rendered":"http:\/\/wildtravel.ro\/bird\/reiherente-aythya-fuligula\/"},"modified":"2013-12-10T17:55:01","modified_gmt":"2013-12-10T15:55:01","slug":"reiherente-aythya-fuligula","status":"publish","type":"bird","link":"https:\/\/wildtravel.ro\/de\/bird\/reiherente-aythya-fuligula\/","title":{"rendered":"Reiherente (Aythya fuligula)"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die <strong>Reiherente<\/strong> (<em>Aythya fuligula<\/em>) ist eine <a title=\"V\u00f6gel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/V%C3%B6gel\">Vogel<\/a><a title=\"Art (Biologie)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Art_%28Biologie%29\">art<\/a> aus der <a title=\"Familie (Biologie)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Familie_%28Biologie%29\">Familie<\/a> der <a title=\"Entenv\u00f6gel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Entenv%C3%B6gel\">Entenv\u00f6gel<\/a>. Sie z\u00e4hlt zu den so genannten <a title=\"Tauchenten\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tauchenten\">Tauchenten<\/a> und gilt als die h\u00e4ufigste S\u00fc\u00dfwassertauchente. Es handelt sich um eine verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig kleine, kompakt gebaute Ente. Auff\u00e4llig sind der verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig kurze Schnabel und der auff\u00e4llig runde Kopf. Die M\u00e4nnchen haben am Hinterkopf einen langen, herabh\u00e4ngenden <a title=\"Haube (V\u00f6gel)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Haube_%28V%C3%B6gel%29\">Schopf<\/a>. Das Weibchen weist eine kurze Holle auf.<\/p>\n<p>Die Reiherente ist in Mitteleuropa ein verbreiteter Brut- und Jahresvogel. Der Verbreitungsschwerpunkt liegt in Ost- und S\u00fcdmitteleuropa. Im gesamten Mitteleuropa ist sie jedoch ein h\u00e4ufiger Mausergast und als Durchzieher beziehungsweise als Wintergast zu beobachten. Sie geh\u00f6rt zu den Arten, deren Population ansteigt und sich zunehmend nach Westen ausbreitet.<\/p>\n<p>Reiherenten weisen eine K\u00f6rperl\u00e4nge zwischen 40 und 47 Zentimeter auf. Bei beiden Geschlechtern sind die Steuerfedern mattschwarz. Die Handschwingen sind grau, allerdings weisen alle Federn eine schwarze Spitze auf. Die \u00e4u\u00dferen vier bis f\u00fcnf Federn der Handschwingen haben au\u00dferdem schwarze Au\u00dfenr\u00e4nder. Bis auf die Federbasis und die Spitzen sind die Au\u00dfenfahnen der inneren Handschwingen wei\u00df, so dass im Flug ein wei\u00dfes Fl\u00fcgelband erkennbar ist.<\/p>\n<p>Weibchen, die zum Br\u00fcten eine bessere Tarnung ben\u00f6tigen, haben br\u00e4unlichere Flanke. Auff\u00e4llig ist bei beiden Geschlechtern das gelb leuchtende Auge. M\u00e4nnchen im Prachtkleid schwarz mit auffallend wei\u00dfen Flanken. M\u00e4nnchen im Schlichtkleid und Weibchen dunkelbraun mit leicht aufgehellten Flanken. Einige Weibchen mit wei\u00dfem Schnabelgrund, \u00e4hnlich wie bei den Bergenten-Weibchen. Jugendkleid heller, brauner als Weibchen. Gesellig, auf dem Wasser und im Flug zumeist in dicht geschlossenen Trupps.<\/p>\n<h3><span id=\"Stimme\" class=\"mw-headline\">Stimme<\/span><\/h3>\n<p>Reiherenten sind \u00fcberwiegend stumme Entenv\u00f6gel. Erregte M\u00e4nnchen rufen gelegentlich ein ged\u00e4mpftes, in der Tonh\u00f6he abfallendes Trillern, das wie <em>pit piu pit pit<\/em> klingt. Die Weibchen antworten darauf mit einem harten <em>kr\u00f6ck<\/em>.<\/p>\n<h3><span id=\"Erscheinungsbild_von_K.C3.BCken_und_Jungv.C3.B6geln\" class=\"mw-headline\">Erscheinungsbild von K\u00fcken und Jungv\u00f6geln<\/span><\/h3>\n<p>Die K\u00fcken der Reiherente haben ein sehr dunkles Daunengefieder. Es ist gr\u00f6\u00dftenteils schwarzbraun. Lediglich auf der Mitte der Brust und der Mitte des Bauches finden sich einige wei\u00dfgelbliche bis gr\u00fcngelbliche Abzeichen. Die Gesichtsseiten sind gelblich, aber ru\u00dffarben \u00fcberhaucht. Ein dunkler Augenstreif verl\u00e4uft durch das Auge. Bei einigen der K\u00fcken weisen Kinn, Kehle und die Halsseiten dieselbe F\u00e4rbung auf wie das Gesicht. Die Iris ist bei frisch geschl\u00fcpften K\u00fcken graublau. Bei ihnen ist au\u00dferdem der Oberschnabel dunkel olivbraun mit einem dunklen Nagel, der anfangs noch den wei\u00dfen Eizahn aufweist. Der Unterschnabel ist fleischfarben. Die Beine und F\u00fc\u00dfe sind olivgrau. Die Schwimmh\u00e4ute dagegen sind dunkler. Bei heranwachsenden jungen Reiherenten f\u00e4rbt sich der Schnabel in ein blaugrau um. Die Iris ist bei fast fl\u00fcggen Reiherenten blassgelb.<\/p>\n<h2><span id=\"Verbreitung_und_Bestand\" class=\"mw-headline\">Verbreitung und Bestand<\/span><\/h2>\n<p>Das Brutareal der Reiherente reicht von der gem\u00e4\u00dfigten Klimazone West- und Mitteleuropas sowie der borealen Zone Skandinaviens bis nach Ostsibirien. Die S\u00fcdgrenze des Verbreitungsgebietes verl\u00e4uft in Mitteleuropa durch Schweiz und Ungarn sowie durch Zentralrussland.<\/p>\n<p>In <a title=\"Deutschland\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Deutschland\">Deutschland<\/a>, <a title=\"Polen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Polen\">Westpolen<\/a>, <a title=\"Frankreich\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Frankreich\">Frankreich<\/a>, den <a title=\"Benelux\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Benelux\">Benelux<\/a>-Staaten und an den K\u00fcsten rund um die <a title=\"Nordsee\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nordsee\">Nordsee<\/a> sind sie ganzj\u00e4hrig anzutreffen, in <a title=\"Ungarn\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ungarn\">Ungarn<\/a>, <a title=\"Osteuropa\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Osteuropa\">Osteuropa<\/a>, <a title=\"Skandinavien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Skandinavien\">Skandinavien<\/a> und <a title=\"Island\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Island\">Island<\/a> br\u00fcten sie im Sommer, an den K\u00fcsten rund um das <a title=\"Mittelmeer\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mittelmeer\">Mittelmeer<\/a> und das <a title=\"Schwarzes Meer\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schwarzes_Meer\">Schwarze Meer<\/a> verbringen viele Tiere den Winter.<\/p>\n<p>Reiherenten sind, von Osten und Norden kommend, im <a title=\"18. Jahrhundert\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/18._Jahrhundert\">18. Jahrhundert<\/a> nach <a title=\"Mitteleuropa\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mitteleuropa\">Mitteleuropa<\/a> eingewandert. Die Reiherente hat im Verlauf des 20. Jahrhunderts ihr Areal dabei nochmals nach Westen ausgedehnt. 1895 tauchte sie das erste Mal auf Island auf. Seit 1964 ist sie ein Brutvogel Frankreichs. In Holland hat sie sich 1904 erstmals angesiedelt und kommt seit 1941 verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig h\u00e4ufig vor. In Skandinavien war sie urspr\u00fcnglich auf den hohen Norden begrenzt, hat sich aber im Verlauf des 20. Jahrhunderts die s\u00fcdlicheren Regionen erobert. Die Ursachen f\u00fcr diese Arealausweitung sind vielschichtig: Die Reiherente hat sehr stark von der Ausbreitung bestimmter, als <a class=\"mw-redirect\" title=\"Neozoen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Neozoen\">Neozoen<\/a> anzusehenden <a class=\"mw-redirect\" title=\"Dreikantmuschel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Dreikantmuschel\">Dreikantmuscheln<\/a> profitiert. Als weiterer Grund f\u00fcr den Anstieg der Populationen in Westeuropa wird die Trockenlegung der Steppenseen in Osteuropa und Nordasien angesehen. Eine gr\u00f6\u00dfere Rolle kann jedoch spielen, dass die Reiherente stark von Staugew\u00e4ssern profitiert, wie sie in Nord- und Westeuropa im Laufe des 20. Jahrhunderts entstanden. Milde Winter, die zu einem Ausharren der Reiherente in Mitteleuropa f\u00fchrte, k\u00fcrzere Zugstrecken, bessere Ern\u00e4hrungsbedingungen in Brut- und Mausergew\u00e4ssern auf Grund steigender Gew\u00e4ssereutrophierung beispielsweise auf Grund einer intensiven Fischereiwirtschaft spielen gleichfalls eine Rolle.<\/p>\n<p>Seit den 1990er Jahren ist in manchen lang besetzten Brutgebieten eine Stagnation oder sogar eine regionale Abnahme zu beobachten. Dies gilt f\u00fcr Tschechien, Brandenburg und Th\u00fcringen sowie den europ\u00e4ischen Teil Russlands und Irlands. Dagegen finden in Polen und am West- und S\u00fcdwestrand des Verbreitungsgebietes weiterhin Arealausweitungen statt. In Polen, Schweiz und in Baden-W\u00fcrttemberg sind nach wie vor ein starkes Populationswachstum zu beobachten. In vielen Regionen steigen der Anteil der Nichtbr\u00fcter an der Gesamtpopulation. Der Weltbestand wird auf 2,6 bis 3,1 Mio. Individuen gesch\u00e4tzt. In Europa kommen zwischen 730.000 und 880.000 Individuen vor, davon leben etwa sechzig Prozent im europ\u00e4ischen Teil Russlands und weitere f\u00fcnfundzwanzig Prozent in <a title=\"Fennoskandinavien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Fennoskandinavien\">Fennoskandinavien<\/a>. In Mitteleuropa gibt es etwa 55.000 bis 87.000 Brutpaare. In Mitteleuropa finden sich au\u00dferdem einige wichtige Mauserzentren dieser Art. So finden sich im <a title=\"Markermeer\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Markermeer\">Markermeer<\/a> bis zu 60.000 Individuen und im <a class=\"new\" title=\"Ismaninger Teichgebiet (Seite nicht vorhanden)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?title=Ismaninger_Teichgebiet&amp;action=edit&amp;redlink=1\">Ismaninger Speichersee<\/a> bis zu 11.300 Individuen ein. Ein Forschungsteam, das im Auftrag der britischen Umweltbeh\u00f6rde und der <a class=\"mw-redirect\" title=\"RSPB\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/RSPB\">RSPB<\/a> die zuk\u00fcnftige Verbreitungsentwicklung von europ\u00e4ischen Brutv\u00f6geln auf Basis von Klimamodellen untersuchte, geht allerdings davon aus, dass es bei der Reiherente bis zum Ende des 21. Jahrhunderts infolge der Klimaerw\u00e4rmung zu einem weitr\u00e4umigen Verschwinden in West- und Mitteleuropa kommen wird. Das Verbreitungsgebiet wird sich nach dieser Prognose deutlich verkleinern und nach Norden verschieben.<\/p>\n<h2><span id=\"Lebensraum_und_Lebensweise\" class=\"mw-headline\">Lebensraum und Lebensweise<\/span><\/h2>\n<p>Der Lebensraum der Reiherente sind Seen und Flie\u00dfgew\u00e4sser. Sie ben\u00f6tigt tiefere und st\u00e4rkere oligotrophe Gew\u00e4sser als beispielsweise die <a title=\"Tafelente\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tafelente\">Tafelente<\/a>. Reiherenten sind auch in vielen st\u00e4dtischen Parkanlagen wildlebend anzutreffen. Die Balz beginnt schon Anfang November. Zum Balzrepertoire geh\u00f6ren Kopfsch\u00fctteln und Kopfnicken.<\/p>\n<p>Die Reiherente baut Nester h\u00e4ufig auf Schilf. Sie bevorzugen Inseln, errichten Nester aber auch im Moorgras. Nicht selten br\u00fcten Reiherenten auch in Kolonien von M\u00f6wen und Meerschwalben. Die lauten und aggressiven Nachbarn machen es hier unn\u00f6tig, das Nest sorgf\u00e4ltig zu verstecken. Ein kleiner Teil der Population br\u00fctet au\u00dferdem in kleinen Kolonien, die nur aus Reiherenten bestehen.<\/p>\n<p>Die Brutzeit ist abh\u00e4ngig vom Verbreitungsgebiet. In den s\u00fcdlichen Teilen des Verbreitungsgebietes beginnen Reiherenten bereits Mitte April mit der Brut. In den n\u00f6rdlichen Regionen beginnt die Brutzeit dagegen erst gegen Ende Juni. Das Nest wird allein vom Weibchen errichtet. Ein Gelege besteht in der Regel aus f\u00fcnf bis 12 graugr\u00fcnen Eiern. Es wurden aber auch schon Gelege beobachtet, bei denen ein einzelnes Weibchen 18 Eier legte. Das Gelege kann noch gr\u00f6\u00dfer sein, wenn mehr als ein Weibchen das Nest f\u00fcr die Eiablage nutzt. Die Eier sind mit einem Ausma\u00df von 58,3 x 40,8 Millimeter verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig gro\u00df f\u00fcr eine Ente mit der K\u00f6rpergr\u00f6\u00dfe wie die Reiherente.<\/p>\n<p>Allein das Weibchen br\u00fctet; es beginnt mit der Brut, sobald das letzte Ei des Geleges gelegt ist. Verl\u00e4sst das Weibchen das Gelege, wird es von ihr mit Daunen abgedeckt. Die Brutdauer betr\u00e4gt zwischen 23 und 28 Tagen. Die K\u00fcken sind Nestfl\u00fcchter, die von dem weiblichen Elternvogel sehr schnell an das n\u00e4chste Gew\u00e4sser gef\u00fchrt werden. Sie k\u00f6nnen binnen weniger Stunden bereits tauchen. Die Jungv\u00f6gel sind nach etwa 45 bis 50 Tagen fl\u00fcgge. Sie sind h\u00e4ufig schon zuvor von ihrem Muttervogel unabh\u00e4ngig.<\/p>\n<h2><span id=\"Nahrung\" class=\"mw-headline\">Nahrung<\/span><\/h2>\n<p>Die Reiherente ern\u00e4hrt sich zu ca. 6\/10 von <a title=\"Muscheln\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Muscheln\">Muscheln<\/a> und Schnecken, zu ca. 3\/10 von anderen Kleintieren und <a class=\"mw-redirect\" title=\"Insekt\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Insekt\">Insekten<\/a> und zu ca. 1\/10 von Pflanzen. Mollusken spielen besonders in der Winternahrung eine gro\u00dfe Rolle. Mit <a class=\"mw-redirect\" title=\"Dreikantmuschel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Dreikantmuschel\">Dreikantmuscheln<\/a> besiedelte Seen sind das bevorzugte Winterquartier dieser Entenart. Auf Grund ihres flachen und breiten Schnabels kann sie gr\u00f6\u00dfere und mittlere St\u00fccke fassen, w\u00e4hrend <a title=\"Schellente\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schellente\">Schellenten<\/a> mit ihrem deutlichen kleinerem Schnabel bestenfalls kleine Exemplare der Dreikantmuscheln aufnehmen. Reiherenten sind in der Lage, auch nachts Nahrung aufzunehmen. Sie durchseihen dann mit ihrem Schnabel schlammigen und weichen Bodengrund der Seen nach Tubificiden und Chironomiden.<\/p>\n<p>Bei der Nahrungssuche taucht sie bis zu zwei Meter tief. Reiherenten tauchen nicht nur, sondern finden ihr Futter auch schnatternd und gr\u00fcndelnd. Die Brut des Vogels ern\u00e4hrt sich ausschlie\u00dflich von Insekten.<\/p>\n<h2><span id=\"Reiherenten_als_Ziergefl.C3.BCgel\" class=\"mw-headline\">Reiherenten als Ziergefl\u00fcgel<\/span><\/h2>\n<p>Reiherenten werden wegen ihres attraktiven \u00c4u\u00dferen, ihrer Agilit\u00e4t und ihrer einfachen Haltung seit langem als Ziergefl\u00fcgel gepflegt. Bereits im 17. Jahrhundert wurden sie auf den Teichen in den Parkanlagen rund um <a title=\"Versailles\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Versailles\">Versailles<\/a> und in <a title=\"London\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/London\">London<\/a> gehalten. Schriftlich belegt ist ihre Erstzucht in menschlicher Obhut allerdings erst f\u00fcr das Jahr 1848, als im Londoner Zoo das erste Paar erfolgreich K\u00fcken aufzog.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>foto: Mihai Baciu<br \/><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Die Reiherente (Aythya fuligula) ist eine Vogelart aus der Familie der Entenv\u00f6gel. Sie z\u00e4hlt zu den so genannten Tauchenten und gilt als die h\u00e4ufigste S\u00fc\u00dfwassertauchente. Es handelt sich um eine verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig kleine, kompakt gebaute Ente. Auff\u00e4llig sind der verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig kurze Schnabel und der auff\u00e4llig runde Kopf. 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