{"id":2651,"date":"2013-11-05T19:23:23","date_gmt":"2013-11-05T17:23:23","guid":{"rendered":"http:\/\/wildtravel.ro\/bird\/waldkauz-strix-aluco\/"},"modified":"2013-11-05T20:06:25","modified_gmt":"2013-11-05T18:06:25","slug":"waldkauz-strix-aluco","status":"publish","type":"bird","link":"https:\/\/wildtravel.ro\/de\/bird\/waldkauz-strix-aluco\/","title":{"rendered":"Waldkauz (Strix aluco)"},"content":{"rendered":"<p>Der <strong>Waldkauz<\/strong> <em>(Strix aluco)<\/em> ist eine mittelgro\u00dfe <a title=\"Eulen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Eulen\">Eulenart<\/a> mit einer Verbreitung von <a title=\"Europa\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Europa\">Europa<\/a> bis nach <a title=\"Sibirien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sibirien\">Westsibirien<\/a> und <a title=\"Iran\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Iran\">Iran<\/a>. Er kommt au\u00dferdem in S\u00fcdostasien vor. In <a title=\"Mitteleuropa\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mitteleuropa\">Mitteleuropa<\/a> ist der Waldkauz gemeinsam mit der <a title=\"Waldohreule\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Waldohreule\">Waldohreule<\/a> die h\u00e4ufigste Eule. Er fehlt lediglich in baumarmen Gebieten. Waldk\u00e4uze ben\u00f6tigen als Brutareal reich strukturierte Landschaften, in denen sich W\u00e4lder und Baumgruppen mit offenen Fl\u00e4chen abwechseln. Er ist ein <a title=\"H\u00f6hlenbr\u00fcter\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/H%C3%B6hlenbr%C3%BCter\">H\u00f6hlenbr\u00fcter<\/a>, der neben Baumh\u00f6hlen auch in Mauerl\u00f6chern, Felsh\u00f6hlen sowie Dachb\u00f6den br\u00fctet. Er frisst bevorzugt M\u00e4use, kann aber seine Ern\u00e4hrung bei M\u00e4usemangel auf Kleinv\u00f6gel umstellen.<\/p>\n<p>Kennzeichnend f\u00fcr diese d\u00e4mmerungs- und nachtaktive Eulenart ist eine gedrungene Gestalt mit rundem Kopf und einer rinden\u00e4hnlichen Gefiederf\u00e4rbung. Von September bis November sowie im fr\u00fchen Fr\u00fchjahr ist der Reviergesang des M\u00e4nnchens weithin zu h\u00f6ren.<\/p>\n<h3><span id=\"Erscheinungsbild_adulter_Waldk.C3.A4uze\" class=\"mw-headline\">Erscheinungsbild adulter Waldk\u00e4uze<\/span><\/h3>\n<p>Der Waldkauz erreicht eine K\u00f6rperl\u00e4nge von 40 bis 42 Zentimetern und wiegt zwischen 330 und 630 Gramm. Weibchen sind tendenziell schwerer als die M\u00e4nnchen. Das durchschnittliche Gewicht von in Deutschland gefangenen Waldkauzweibchen betr\u00e4gt 560 Gramm, w\u00e4hrend M\u00e4nnchen 120 Gramm leichter sind. Der K\u00f6rperbau ist kompakt, der Kopf wirkt im Verh\u00e4ltnis zur K\u00f6rpergr\u00f6\u00dfe gro\u00df. <a class=\"mw-redirect\" title=\"Federohren\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Federohren\">Federohren<\/a> wie bei der <a title=\"Waldohreule\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Waldohreule\">Waldohreule<\/a> fehlen. Der Gesichtsschleier ist dunkel umrahmt und \u00fcberwiegend einfarbig beigebraun. Oberhalb des Gesichtsschleiers finden sich zwei wei\u00dfliche Farbstriche, die besonders bei den dunklen <a title=\"Morphe\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Morphe\">Farbmorphen<\/a> auffallen. Der dicke Schnabel ist stark gekr\u00fcmmt und gew\u00f6hnlich schwefelgelb mit einer hornfarbenen bis hellgrauen Schnabelbasis. Die Wachshaut wirkt geschwollen und ist leicht gr\u00fcnlich. Die Iris ist schwarzbraun, die Pupille blauschwarz. Die Augenlider sind kahl und blass rot. Die Krallen sind an ihrer Wurzel grau, gehen dann in ein Hornbraun \u00fcber und enden in einer schwarzen Spitze <\/p>\n<p>Waldk\u00e4uze kommen in Mitteleuropa in verschiedenen Farbmorphen vor. Dies reicht von einer grauen Farbvariante \u00fcber eine braune bis hin zu einer rostbraunen. Die Grundf\u00e4rbung des Gefieders ist weder vom Alter noch vom Geschlecht bestimmt, wie lange Zeit vermutet wurde. Sie stellt vielmehr eine Anpassung an unterschiedliche Lebensr\u00e4ume dar. Die verschiedenen Farbmorphen k\u00f6nnen durchaus im gleichen Gebiet vorkommen und verpaaren sich auch miteinander. Paare mit unterschiedlicher Grundf\u00e4rbung haben h\u00e4ufig auch Junge mit beiden Farbvarianten. <\/p>\n<p>Das Gefieder sitzt sehr locker und l\u00e4sst dadurch den Waldkauz gr\u00f6\u00dfer wirken, als er tats\u00e4chlich ist. Die K\u00f6rperoberseite ist grunds\u00e4tzlich dunkler als die K\u00f6rperunterseite. Das Gefieder weist eine rindenartige <a title=\"Mimese\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mimese\">Tarnf\u00e4rbung<\/a> auf: Die Schultern und Fl\u00fcgel haben helle Tropfenflecken, die im Halbdunkel des Waldes wie Sonnenflecken wirken und damit die Tarnung erh\u00f6hen. Eine vergleichbare Gefiederf\u00e4rbung mit Tropfenflecken findet sich auch bei einer Reihe anderer V\u00f6gel wie <a title=\"Zwergohreule (Art)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Zwergohreule_%28Art%29\">Zwergohreule<\/a>, <a title=\"Wendehals (Vogel)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wendehals_%28Vogel%29\">Wendehals<\/a>, <a title=\"Sperlingskauz\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sperlingskauz\">Sperlingskauz<\/a> und <a title=\"Ziegenmelker (Art)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ziegenmelker_%28Art%29\">Ziegenmelker<\/a>, die sich tags\u00fcber bevorzugt in der N\u00e4he von St\u00e4mmen aufhalten. Die Federn der K\u00f6rperoberseite haben jeweils seitlich ver\u00e4stelte L\u00e4ngsstreifen. Diese \u00c4stelung ist vor allem auf dem R\u00fccken und den Oberschwanzdecken dichter, so dass das Gefieder hier verwaschener wirkt. Die Schwungfedern sind braun, wobei die Au\u00dfenfahren wei\u00dfliche, die Innenfahren fahlbraune Querbinden aufweisen.<\/p>\n<p>Obwohl die Farbmorphen \u00fcberall in Europa vorkommen, dominieren braune bis rostbraune Waldk\u00e4uze in den luftfeuchteren Klimazonen Westeuropas. So weisen im holl\u00e4ndischen D\u00fcnengebiet achtzig Prozent der dort lebenden Waldk\u00e4uze ein rostrotes Gefieder auf. Die graue Morphe kommt im \u00f6stlichen Verbreitungsgebiet h\u00e4ufiger vor. Im \u00e4u\u00dfersten Norden weisen dagegen alle Waldk\u00e4uze ein graues Gefieder auf. Die in Sibirien und Zentralasien lebenden Unterarten des Waldkauzes haben ein graues und wei\u00dfes Gefieder. Die nordafrikanische Unterart ist dunkel graubraun. Die in S\u00fcd- und Ostasien vorkommenden haben eine quer- und nicht l\u00e4ngsgestreiftes Gefieder. Um den Gesichtsschleier verlaufen bei diesen Arten au\u00dferdem feine Linien.<\/p>\n<p>Die Sibirischen und skandinavischen Unterarten sind zw\u00f6lf Prozent gr\u00f6\u00dfer und vierzig Prozent schwerer als westeurop\u00e4ische V\u00f6gel. Dies entspricht der <a class=\"mw-redirect\" title=\"Bergmannsche Regel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bergmannsche_Regel\">Bergmannschen Regel<\/a>, nach der <a title=\"Endothermer Organismus\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Endothermer_Organismus\">endotherme Tiere<\/a> wie <a title=\"V\u00f6gel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/V%C3%B6gel\">V\u00f6gel<\/a> die Individuen einer <a title=\"Art (Biologie)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Art_%28Biologie%29\">Art<\/a> in den k\u00e4lteren Arealen ihres <a title=\"Verbreitungsgebiet\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Verbreitungsgebiet\">Verbreitungsgebietes<\/a> gr\u00f6\u00dfer sind als in den w\u00e4rmeren.<\/p>\n<p>Die Grundf\u00e4rbung des Gefieders ist genetisch bedingt und Studien in <a title=\"Finnland\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Finnland\">Finnland<\/a> und <a title=\"Italien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Italien\">Italien<\/a> lassen darauf schlie\u00dfen, dass die grauen Morphen unter den Waldk\u00e4uzen eine h\u00f6here Reproduktionsrate und ein besseres Immunsystem haben sowie weniger von Parasiten befallen werden als die braunen Morphen. Da die Waldk\u00e4uze bei der Partnerwahl keine Pr\u00e4ferenzen bez\u00fcglich der Gefiederf\u00e4rbung zeigen, ist der Selektionsdruck auf braune Farbmorphe aber nicht sehr stark. Die in Italien durchgef\u00fchrten Untersuchungen belegen aber auch, dass die Gefiederf\u00e4rbung eine evolution\u00e4re Anpassung an verschiedene Lebensr\u00e4ume ist. Waldk\u00e4uze mit einer braunen Grundf\u00e4rbung treten vor allem in Waldgebieten auf. In Finnland dagegen dominieren entsprechend der <a class=\"mw-redirect\" title=\"Glogersche Regel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Glogersche_Regel\">Glogerschen Regel<\/a> graue Waldk\u00e4uze.<\/p>\n<h3><span id=\"Flugbild\" class=\"mw-headline\">Flugbild<\/span><\/h3>\n<p>Die Fl\u00fcgel des Waldkauzes sind im Vergleich zu anderen Eulenarten eher kurz, breit und gerundet; die Spannweite betr\u00e4gt bis zu 96&nbsp;cm. Waldk\u00e4uze sind wendige Flieger, die auch in dichten Baumbest\u00e4nden ein sicheres und schnelles Man\u00f6vrieren erlauben. Ihr Flugbild ist verglichen mit Waldohreulen plumper, langschw\u00e4nziger und breitfl\u00fcgeliger. Waldk\u00e4uze fliegen mit schnellen Fl\u00fcgelschl\u00e4gen. Der grunds\u00e4tzlich gradlinige Flug ist immer wieder von l\u00e4ngeren Gleitphasen unterbrochen.<\/p>\n<p>Frisch geschl\u00fcpfte K\u00fcken sind dicht und verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig kurz grau\u00dfwei\u00df bedunt. Auch die Beine sind mit einem dichten Dunengefieder bedeckt, das bis zu den Krallen reicht. Lediglich auf der R\u00fcckseite des Laufgelenks finden sich keine Dunen. Die Wachshaut ist bei ihnen noch fleischfarben. Sie f\u00e4rbt sich sehr schnell in ein Graurosa mit einer rosa Basis um. Der <a title=\"Eizahn\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Eizahn\">Eizahn<\/a> f\u00e4llt zwischen dem 6. und 7. Lebenstag ab. Die Augen sind anfangs geschlossen und \u00f6ffnen sich erst zwischen dem 8. und 11. Lebenstag.<\/p>\n<p>Ab etwa dem 14. Lebenstag erscheinen die ersten Dunen auf dem R\u00fccken, die ein wellenf\u00f6rmiges Muster aufweisen. Je nach Farbmorphe sind diese und das wollig wirkende Zwischenkleid blassbr\u00e4unlich oder gr\u00e4ulich wei\u00df und weisen eine dichte braune, graue oder rostbraune B\u00e4nderung auf. Verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig ungew\u00f6hnlich ist, dass dieser Querstreifung ein l\u00e4ngsgestreiftes adultes Gefieder folgt. Im Alter von etwa sechs Wochen setzt die n\u00e4chste Mauser ein, bei der bis auf Schwanzfedern, Schwingen und den gro\u00dfen Handdecken alle Federn gewechselt werden. Die Entwicklung dieses Kleides ist mit knapp f\u00fcnf Monaten abgeschlossen. Junge Waldk\u00e4uze lassen sich dann nicht mehr am Gefieder von den Altv\u00f6geln unterscheiden.<\/p>\n<h2><span id=\"Laut.C3.A4u.C3.9Ferungen\" class=\"mw-headline\">Laut\u00e4u\u00dferungen<\/span><\/h2>\n<p>Waldk\u00e4uze verf\u00fcgen \u00fcber ein gro\u00dfes Lautrepertoire, deren einzelne Rufe in Lautst\u00e4rke und Klangfarbe stark variieren. Dagegen verf\u00fcgen Waldk\u00e4uze nur \u00fcber sehr wenige <a class=\"mw-redirect\" title=\"Instrumentallaute\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Instrumentallaute\">Instrumentallaute<\/a>. Der Flug ist ger\u00e4uschlos. Sie lassen lediglich bei aggressiver Erregung ein <a title=\"Schnabelknappen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schnabelknappen\">Schnabelknappen<\/a> h\u00f6ren.<\/p>\n<p>Der typische Ruf des Waldkauzes ist das vom M\u00e4nnchen ge\u00e4u\u00dferte langgezogene, heulende \u201eHuh-Huhuhu-Huuuh\u201c, das vorwiegend w\u00e4hrend der Balzzeit zu h\u00f6ren ist. Bei diesem Ruf folgt auf ein gedehntes <em>Huuuu<\/em> nach kurzer Pause ein gesto\u00dfenes <em>Hu<\/em> und am Ende der Strophe ein vollklingender Roller von zwei bis drei Sekunden L\u00e4nge. Die L\u00e4nge und Form der Strophe ist abh\u00e4ngig vom Erregungszustand des Kauzes. Die M\u00e4nnchen, deren Rufen individuell so charakteristisch sind, dass sie daran unterschieden werden k\u00f6nnen, rufen sowohl auf einer Anwarte sitzend als auch fliegend. Zum Rufrepertoire des M\u00e4nnchen geh\u00f6rt auch ein trillerndes <em>wuwuwuwu&#8230;,<\/em> das besonders beim Zeigen der Nisth\u00f6hle und unmittelbar vor der Begattung zu h\u00f6ren ist.<\/p>\n<p>Das Weibchen gibt ein raues \u201eKuwitt\u201c von sich. Dieser Ruf ist besonders h\u00e4ufig in der Balzzeit zu h\u00f6ren, wenn M\u00e4nnchen und Weibchen abwechselnd rufen. Auch <a title=\"Steinkauz\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Steinkauz\">Stein-<\/a> und <a title=\"Raufu\u00dfkauz\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Raufu%C3%9Fkauz\">Raufu\u00dfkauz<\/a> verf\u00fcgen in ihren jeweiligen Rufrepertoires \u00fcber einen \u201eKuwitt\u201c-Ruf. Das \u201eKuwitt\u201c des Waldkauzes ist allerdings sch\u00e4rfer. Von Waldkauzm\u00e4nnchen ist dieser Ruf gelegentlich auch zu h\u00f6ren. Er zeigt mit diesem Ruf seinen Standort an, l\u00e4sst ihn aber gelegentlich sogar in den Rufduellen mit dem Weibchen h\u00f6ren. <\/p>\n<p>Junge Waldk\u00e4uze, die noch in der Nisth\u00f6hle sitzen, betteln mit leisen \u201eZickzickzick\u201c-Rufen um Futter. Mit zunehmendem Lebensalter ver\u00e4ndert sich dieser Ruf in ein heiseres \u201eKszik\u201c und noch sp\u00e4ter in ein \u201ePitj\u00e4h\u201c, das dann \u00fcber \u201eKewick\u201c-Laute schlie\u00dflich in das \u201eKuwitt\u201c der ausgewachsenen Waldk\u00e4uze \u00fcbergeht.<\/p>\n<h2><span id=\"Verbreitung_und_Lebensraum\" class=\"mw-headline\">Verbreitung und Lebensraum<\/span><\/h2>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"thumb tright\">\n<div class=\"thumbinner\" style=\"width: 282px;\"><a class=\"image\" href=\"http:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File:Strix_aluco_dis.png\"><img decoding=\"async\" class=\"thumbimage\" src=\"http:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/thumb\/3\/34\/Strix_aluco_dis.png\/280px-Strix_aluco_dis.png\" alt=\"\" width=\"280\" height=\"134\" \/><\/a><\/p>\n<div class=\"thumbcaption\">\n<div class=\"magnify\"><a class=\"internal\" title=\"vergr\u00f6\u00dfern und Informationen zum Bild anzeigen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Datei:Strix_aluco_dis.png\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/bits.wikimedia.org\/static-1.23wmf1\/skins\/common\/images\/magnify-clip.png\" alt=\"\" width=\"15\" height=\"11\" \/><\/a><\/div>\n<p>Verbreitungskarte des Waldkauzes<\/p><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Waldkauz besiedelt in der <a title=\"Pal\u00e4arktis\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Pal%C3%A4arktis\">Pal\u00e4arktis<\/a> die <a title=\"Laubwald\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Laubwald\">Laubw\u00e4lder<\/a> und <a title=\"Mischwald\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mischwald\">Mischw\u00e4lder<\/a> der gem\u00e4\u00dfigten und der <a class=\"mw-redirect\" title=\"Mediterran\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mediterran\">mediterranen Zone<\/a> bis an den s\u00fcdlichen Rand der <a class=\"mw-redirect\" title=\"Borealer Wald\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Borealer_Wald\">borealen<\/a> Nadelw\u00e4lder. Die Verbreitung des Waldkauzes ist <a title=\"Disjunktion (\u00d6kologie)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Disjunktion_%28%C3%96kologie%29\">disjunkt<\/a>, er kommt in zwei r\u00e4umlich getrennten Arealen in Europa und Ostasien vor. Das westliche Verbreitungsgebiet erstreckt sich von Westeuropa und Nordwestafrika bis nach Iran und Westsibirien. Das \u00f6stliche Verbreitungsgebiet reicht von Tadschikistan und Afghanistan \u00fcber den Himalaya bis nach China und Korea.<\/p>\n<p>Der Waldkauz ist in den k\u00e4lteren Regionen seines Verbreitungsgebietes ein Vogel der Tiefebenen. In <a title=\"Fauna Schottlands\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Fauna_Schottlands\">Schottland<\/a> br\u00fctet er in H\u00f6henlagen bis zu 550 Meter \u00fcber NN. In den Alpen kommt er bis in H\u00f6hen von 1600 und in der T\u00fcrkei von 2350 Meter vor. In <a class=\"mw-redirect\" title=\"Burma\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Burma\">Burma<\/a> br\u00fctet er noch in H\u00f6henlagen von 2.800 Metern \u00fcber NN.<\/p>\n<p>Waldk\u00e4uze sind ausgepr\u00e4gte <a title=\"Standvogel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Standvogel\">Standv\u00f6gel<\/a>, die ihr Revier auch im Winter nicht verlassen. Lediglich die Jungtiere wandern in verschiedenen Richtungen ab, sobald sie fl\u00fcgge sind. Die <a title=\"Dismigration\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Dismigration\">Dispersionszeit<\/a> der Jungv\u00f6gel f\u00e4llt mit der Herbstbalz der Waldk\u00e4uze zusammen. Die Elternv\u00f6gel vertreiben in dieser Zeit den Nachwuchs aus ihrem Revier. Die meisten jungen Waldk\u00e4uze siedeln sich meist unweit des Reviers der Elternv\u00f6gel an. <\/p>\n<p>Obwohl der Waldkauz alte Laub- und <a title=\"Mischwald\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mischwald\">Mischw\u00e4lder<\/a> bevorzugt, ist er auch h\u00e4ufig in <a title=\"Nadelwald\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nadelwald\">Nadelw\u00e4ldern<\/a> und in der <a title=\"Kulturlandschaft\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kulturlandschaft\">Kulturlandschaft<\/a> anzutreffen. Der Waldkauz ist grunds\u00e4tzlich sehr anpassungsf\u00e4hig und br\u00fctet beispielsweise in der baumarmen D\u00fcnenlandschaft der Niederlande auch in Kaninchenh\u00f6hlen. Er besiedelt auch <a title=\"Stadt\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Stadt\">urbane Lebensr\u00e4ume<\/a>. Waldk\u00e4uze br\u00fcten auch in Parkanlagen, auf Friedh\u00f6fen und in Alleen sowie G\u00e4rten mit altem Baumbestand. Bleibt er ungest\u00f6rt, br\u00fctet er auch in direkter N\u00e4he zum Mensch. Daher kommt es verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig h\u00e4ufig zu Bruten in Scheunen oder in den Schornsteinen alter H\u00e4user.<\/p>\n<p>Der Waldkauz ist vorwiegend nachtaktiv. Den Tag verbringt er meist in sch\u00fctzender Deckung, die er nur bei St\u00f6rung oder extremer K\u00e4lte verl\u00e4sst. Seine Aktivit\u00e4tsphase beginnt etwa zu dem Zeitpunkt der D\u00e4mmerung, in dem f\u00fcr die meisten Menschen das Farbsehen in freier Natur endet. Das Brutgebiet ist gew\u00f6hnlich im Jagdgebiet integriert. Die Gr\u00f6\u00dfe des Jagdgebietes schwankt in Abh\u00e4ngigkeit davon, wie strukturreich das Gebiet ist, wie zahlreich Beutetiere vorkommen und ob eine entsprechende Anzahl von Ansitzwarten zur Verf\u00fcgung steht. Die Reviere k\u00f6nnen daher nur acht bis zw\u00f6lf Hektar gro\u00df sein, aber auch ein Gebiet von 65 bis 75 Hektar umfassen. Ein Waldkauz nutzt ein einmal erobertes Revier gew\u00f6hnlich f\u00fcr den Rest seines Lebens. Die Vertrautheit mit dem Revier ist eine wesentliche Voraussetzung, um auch bei Bestandsschwankungen der jeweils wichtigsten Beutetiere zu \u00fcberleben.<\/p>\n<p>Die Jagd erfolgt meist im nahezu lautlosen Suchflug entlang von Waldr\u00e4ndern oder Wegen sowie waldnahen Wiesen und Feldern. Vernimmt er die leisen Pfiffe der M\u00e4use, reagiert er darauf meist mit einem abrupten Richtungswechsel und fliegt in Richtung der Lautquelle. Bleibt die Flugjagd erfolglos, fliegt er meist Ansitzwarten an, die ihm einen \u00dcberblick \u00fcber beutereiche Stellen seines Reviers erm\u00f6glichen. Diese Ansitzwarten befinden sich h\u00e4ufig nur f\u00fcnfzig bis siebzig Zentimeter \u00fcber dem Erdboden. Auf diesen Ansitzwarten verharrt er bis zu einer Stunde. H\u00e4ufig w\u00fcrgt er in dieser Zeit seine <a title=\"Gew\u00f6lle\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gew%C3%B6lle\">Gew\u00f6lle<\/a> aus. Ansitz- und Flugjagd wechseln sich meist mehrfach in der Nacht ab. Der Nahrungsbedarf eines Waldkauzes betr\u00e4gt etwa 60 bis 70 Gramm t\u00e4glich. Das entspricht etwa vier <a title=\"Feldm\u00e4use\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Feldm%C3%A4use\">Feldm\u00e4usen<\/a>. Die Jagdzeit endet mit der Morgend\u00e4mmerung.<\/p>\n<p>Das Nahrungsspektrum des Waldkauzes ist sehr breit. Die Zusammensetzung ist vom jeweiligen Angebot an Beutetieren abh\u00e4ngig. In guten M\u00e4usejahren besteht die Nahrung zu einem gro\u00dfen Teil aus <a title=\"W\u00fchlm\u00e4use\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/W%C3%BChlm%C3%A4use\">W\u00fchlm\u00e4usen<\/a> und <a class=\"mw-redirect\" title=\"Echte M\u00e4use\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Echte_M%C3%A4use\">Echten M\u00e4usen<\/a>. Sie k\u00f6nnen bis zu 75 Prozent des Beutespektrums ausmachen. Der Waldkauz kann Beutetiere schlagen, die seinem K\u00f6rpergewicht entsprechen. Er schl\u00e4gt daher auch <a title=\"Kaninchen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kaninchen\">Kaninchen<\/a> und <a title=\"Eichh\u00f6rnchen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Eichh%C3%B6rnchen\">Eichh\u00f6rnchen<\/a>. In einer britischen Studie zeigte sich, dass in den Sommermonaten <a title=\"Wanderratte\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wanderratte\">Wanderratten<\/a> eine gro\u00dfe Rolle in der Ern\u00e4hrung der Waldk\u00e4uze spielen. V\u00f6gel machen durchschnittlich etwa 15 Prozent seines Beutespektrums aus. Bei Waldk\u00e4uzen, die in urbanen Lebensr\u00e4umen leben, ist der Anteil an V\u00f6geln in der Nahrung grunds\u00e4tzlich h\u00f6her. Untersuchungen haben ergeben, dass im Stadtgebiet von <a title=\"Berlin\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Berlin\">Berlin<\/a> lebende Waldkauzpopulationen sich zu 70,7&nbsp;% von V\u00f6geln und zu 29,3&nbsp;% von Kleins\u00e4ugern und Fr\u00f6schen ern\u00e4hren.In Ausnahmef\u00e4llen leben Waldk\u00e4uze aber nahezu ausschlie\u00dflich von der Vogeljagd. W\u00e4hrend der Flugjagd suchen Waldk\u00e4uze gezielt die Massenschlafpl\u00e4tze von Kleinv\u00f6geln auf und bringen sie durch pl\u00f6tzliches Fl\u00fcgelklatschen zum Auffliegen. H\u00f6hlenbr\u00fctende V\u00f6gel greift er mit Hilfe seiner langen Beine aus der Bruth\u00f6hle.In Mitteleuropa hat man bis zu 100 Vogelarten gez\u00e4hlt, die vom Waldkauz geschlagen werden. Dazu z\u00e4hlen <a title=\"Sperlinge\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sperlinge\">Sperlinge<\/a> und <a title=\"Finken\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Finken\">Finken<\/a>, aber auch <a class=\"mw-redirect\" title=\"H\u00e4her\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/H%C3%A4her\">H\u00e4her<\/a>, <a title=\"Tauben\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tauben\">Tauben<\/a> und <a title=\"Elster\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Elster\">Elstern<\/a>. Daneben werden jedoch praktisch alle im jeweiligen Lebensraum vorhandenen Tiere geeigneter Gr\u00f6\u00dfe gefressen, also auch <a title=\"Spitzm\u00e4use\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Spitzm%C3%A4use\">Spitzm\u00e4use<\/a>, <a title=\"Froschlurche\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Froschlurche\">Fr\u00f6sche<\/a>, <a title=\"Fische\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Fische\">Fische<\/a>, <a title=\"K\u00e4fer\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/K%C3%A4fer\">K\u00e4fer<\/a> oder <a title=\"Regenw\u00fcrmer\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Regenw%C3%BCrmer\">Regenw\u00fcrmer<\/a>. Regenw\u00fcrmer ortet der Waldkauz \u00fcberwiegend akustisch, indem er bis zu zehn Minuten reglos an einer Stelle verharrt. Verlassen die W\u00fcrmer ihre G\u00e4nge, greift er sie mit dem Schnabel und zieht sie vollst\u00e4ndig aus ihren G\u00e4ngen.<\/p>\n<p>Hat der Waldkauz eine Maus erbeutet, knetet er diese zwischen den F\u00e4ngen zun\u00e4chst durch und verschlingt sie dann im Ganzen mit dem Kopf voran. Gr\u00f6\u00dfere Beute sowie das Futter f\u00fcr die Nestlinge werden zerkleinert. Verklemmt sich beim Herunterschlingen die Nahrung im Schlund, wird sie mit einem der F\u00e4nge wieder herausgeholt.<\/p>\n<p>Waldk\u00e4uze sind gew\u00f6hnlich in der dem Schlupf folgenden Fortpflanzungsperiode geschlechtsreif. Sie verpaaren sich auf Lebenszeit und sind grunds\u00e4tzlich monogame V\u00f6gel. Bei Verlust eines Partners bleibt der \u00fcberlebende Vogel unabh\u00e4ngig vom Geschlecht im Brutrevier und verpaart sich mit einem der richtungslos herumstreichenden Waldk\u00e4uze neu. Das Revier eines Paares wird ganzj\u00e4hrig vom Paar verteidigt. Seine Grenzen ver\u00e4ndern sich im Verlaufe der Jahre kaum. <\/p>\n<p>Die Paarbindung lockert sich nach der Aufzucht der Jungen, und von Juni bis Oktober verbringen die Waldk\u00e4uze den Tag an unterschiedlichen Ruhepl\u00e4tzen. Die erste Balzphase im Oktober und November, die h\u00e4ufig als Schein- oder Herbstbalz bezeichnet wird, dient dem Zueinanderfinden der Partner eines bereits bestehenden Paares beziehungsweise dem Finden eines neuen Partners, wenn ein Vogel des Paares verstorben ist. Der Beginn dieser Balzphase ist an den zunehmenden Rufen der Waldk\u00e4uze zu erkennen. Mit zunehmender Paarbindung suchen die Waldk\u00e4uze n\u00e4her beieinander liegende Tageseinstande auf und ruhen gelegentlich schon am selben Tagesplatz.<\/p>\n<p>Im Dezember lassen die Rufe nach und nehmen ab Januar wieder zu. Im M\u00e4rz erreicht die Balz ihren zweiten H\u00f6hepunkt, bei dem das Singen der Waldk\u00e4uze fast allabendlich zu h\u00f6ren ist. Dabei rufen die K\u00e4uze meist im Wechsel. Die Rufe enden, wenn die Partner sich an einem gemeinsamen Treffpunkt finden. In den ersten Tagen meiden die K\u00e4uze noch eine gegenseitige Ber\u00fchrung und wehren den Partner mit kreischenden Lauten und Fauchen ab. Zunehmend dulden sie die N\u00e4he zueinander und kraulen gelegentlich einander das Kopf- und Halsgefieder. Die Rufduelle enden, wenn das M\u00e4nnchen beginnt, dem Weibchen Beute zuzutragen.<\/p>\n<h3><span id=\"Nistplatz_und_Gelege\" class=\"mw-headline\">Nistplatz und Gelege<\/span><\/h3>\n<p>Die Nistplatzwahl beginnt in der Zeit der Hochbalz und wird bis in die Zeit der <a title=\"Begattung\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Begattung\">Kopulation<\/a> fortgesetzt. Nach Beobachtungen des <a class=\"mw-redirect\" title=\"Ornithologe\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ornithologe\">Ornithologen<\/a> Manfred Melde w\u00e4hlt das M\u00e4nnchen geeignete Nisth\u00f6hlen und ruft, an den Rand der Nisth\u00f6hle geklammert, fl\u00fcgelschlagend nach dem Weibchen. Die endg\u00fcltige Wahl der Nisth\u00f6hle trifft das Weibchen. <\/p>\n<p>Beim Nistplatz handelt es sich meist um Baumh\u00f6hlen, bisweilen auch Felsnischen sowie alte Kr\u00e4hen- und <a class=\"mw-redirect\" title=\"Greifvogel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Greifvogel\">Greifvogelnester<\/a>. Geeignete Brutpl\u00e4tze in Geb\u00e4uden oder k\u00fcnstliche Nisth\u00f6hlen werden ebenfalls angenommen. Sobald sich das Weibchen f\u00fcr eine Bruth\u00f6hle entschieden hat, beginnt es diese zu reinigen und das eventuell von Staren oder Eichh\u00f6rnchen eingetragene Nistmaterial zu entfernen. Waldk\u00e4uze legen ihre Eier direkt auf den Boden der Bruth\u00f6hle. Bereits vor der Eiablage jagt das Weibchen nicht mehr. Es wird durch das M\u00e4nnchen mit Futter versorgt. Das M\u00e4nnchen k\u00fcndigt sich durch Rufe an, worauf das Weibchen ihm entgegenfliegt und die Beute \u00fcbernimmt.<\/p>\n<p>Im s\u00fcdlichen Verbreitungsgebiet beginnen Waldk\u00e4uze ab Februar zu br\u00fcten. In Mitteleuropa br\u00fcten sie gew\u00f6hnlich ab M\u00e4rz. Im Stadtbereich br\u00fctende Waldk\u00e4uze beginnen ihr Brutgesch\u00e4ft aber bis zu einem Monat fr\u00fcher. Das Gelege besteht in der Regel aus zwei bis vier Eiern. Gelege k\u00f6nnen aber auch nur ein Ei oder bis zu sieben Eier aufweisen. Die Eier sind elliptisch bis spindelf\u00f6rmig und messen im Durchschnitt 46,7 mal 39,1 Millimeter.Ihre Schale ist glatt und gl\u00e4nzt leicht. Gelegentlich weist die Schale kleine Kn\u00f6tchen oder L\u00e4ngsrillen auf. Die Eiablage erfolgt meist nachts. Der Legeabstand betr\u00e4gt zwischen zwei und vier Tagen. Waldk\u00e4uze ziehen nur eine Jahresbrut gro\u00df. Bei Gelegeverlust kommt es aber zu Nachgelegen. <\/p>\n<p>Die durchschnittliche Brutdauer betr\u00e4gt 28 bis 30 Tage. Es br\u00fctet allein das Weibchen. Die Jungen schl\u00fcpfen in den Intervallen, in denen das Ei gelegt wurde. Der Schl\u00fcpfvorgang dauert meist einen, seltener zwei Tage. Frisch geschl\u00fcpfte Waldkauzjunge wiegen durchschnittlich circa 28 Gramm und sind w\u00e4hrend der ersten neun Lebenstage noch v\u00f6llig blind. Der weibliche Elternvogel <a title=\"Hudern\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hudern\">hudert<\/a> die Jungen w\u00e4hrend der ersten zehn Tage und f\u00fcttert die Jungen mit kleinen Teilen der Beutetiere. Die F\u00fctterungsweise unterscheidet sich deutlich von denen der <a title=\"Greifv\u00f6gel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Greifv%C3%B6gel\">Greifv\u00f6gel<\/a>. Die Jungv\u00f6gel werden w\u00e4hrend ihrer Lebenstage gef\u00fcttert, w\u00e4hrend sie unter dem Bauch des weiblichen Elternvogels sitzen. Das Weibchen senkt dabei den Kopf tief herab, bleibt aber auf den Jungen sitzen.<\/p>\n<p>Die M\u00e4nnchen und ab dem zehnten Lebenstag auch die Weibchen tragen w\u00e4hrend der Nestlingstage sehr gro\u00dfe Futtermengen heran. Diese werden rund um die Nestmulde abgelegt. Insbesondere in den ersten Nestlingstagen, wenn die Jungv\u00f6gel noch nicht sehr viel fressen, kann die Futtermenge den Bedarf weit \u00fcbersteigen. Es ist ein Fall bekannt, bei dem vier Jungk\u00e4uze in einem m\u00e4usereichen Jahr in ihrer Nesth\u00f6hle auf einer Schicht von 38 Feldm\u00e4usen und einer Kohlmeise sa\u00dfen.<\/p>\n<p>Die Jungv\u00f6gel verlassen in einem Alter von 29 bis 35 Tagen die Bruth\u00f6hle. Beim Sprung aus der H\u00f6hle fallen viele Waldkauzjungen auf den Erdboden. Sie versuchen dann, laufend zu einem Gestr\u00fcpp oder einem dickborkigen Baum zu kommen, an dem sie hochklettern k\u00f6nnen. Als sogenannte <a title=\"\u00c4stling\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/%C3%84stling\">\u00c4stlinge<\/a> werden sie dort von den Elternv\u00f6geln versorgt. In einem Alter von etwa 50 Tagen sind sie in der Lage, dem weiblichen Elternvogel bereits 40 bis 50 Meter fliegend zu folgen. Ab etwa 70 Tagen fliegen sie einem Umkreis von 200 Meter um die Nisth\u00f6hle umher. Bis etwa zu ihrem 100. Lebenstag werden sie von den Altk\u00e4uzen versorgt. Im vierten Lebensmonat nimmt die Entfernung zu, in der sie sich vom Brutort aufhalten. Ihre Wanderbewegungen sind ungerichtet. Die meisten in den ersten Lebensmonaten beringten Waldk\u00e4uze werden in einer Entfernung von 20 Kilometer wieder aufgefunden. <\/p>\n<h3><span id=\"Verteidigung_der_Jungv.C3.B6gel\" class=\"mw-headline\">Verteidigung der Jungv\u00f6gel<\/span><\/h3>\n<p>Die Altv\u00f6gel verteidigen Nisth\u00f6hle und \u00c4stlinge rigoros. Sie attackieren dabei auch Menschen, die den Jungen zu nahe kommen. Als St\u00f6renfriede empfundene Lebewesen werden in der Regel ohne Vorwarnung im lautlosen Direktflug von hinten attackiert. Beim Menschen streift der Kauz dabei mit Fl\u00fcgeln und Krallen den Kopf- und Schulterbereich. Die Attacken enden erst, wenn der St\u00f6rer sich aus dem engeren Revierbereich wieder entfernt. Die Angriffe k\u00f6nnen zu blutenden Fleischwunden f\u00fchren. Zu den bekanntesten Opfern eines Waldkauzangriffs z\u00e4hlt der britische Naturfotograf <a title=\"Eric Hosking\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Eric_Hosking\">Eric Hosking<\/a>, der bei Aufnahmen in der N\u00e4he der Nisth\u00f6hle von Waldk\u00e4uzen so heftig attackiert wurde, dass er ein Auge verlor.<\/p>\n<p>Zu den Beutegreifern des Waldkauzes z\u00e4hlen andere Eulenarten wie <a title=\"Habichtskauz\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Habichtskauz\">Habichtskauz<\/a> und <a title=\"Uhu\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Uhu\">Uhu<\/a> sowie Greifv\u00f6gel wie <a title=\"Habicht\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Habicht\">Habicht<\/a> und <a title=\"M\u00e4usebussard\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/M%C3%A4usebussard\">M\u00e4usebussard<\/a>. <a title=\"Baummarder\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Baummarder\">Baummarder<\/a> pl\u00fcndern gelegentlich Nester, und es wurden einige F\u00e4lle beschrieben, bei denen <a title=\"Dohle\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Dohle\">Dohlen<\/a> ihr Nest auf einem br\u00fctenden Waldkauzweibchen bauten und dies zum Tod von ihr und den Jungen f\u00fchrte. Nach den Ergebnissen einer d\u00e4nischen Studie ist auch der <a title=\"Rotfuchs\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rotfuchs\">Rotfuchs<\/a> ein wesentlicher Beutegreifer des Waldkauzes, dem vor allem \u00c4stlinge zum Opfer fallen. 36 Prozent der \u00c4stlinge sterben, bevor sie flugf\u00e4hig sind. Dabei unterliegt die Sterblichkeitsrate saisonalen Schwankungen: Von 100 jungen Waldk\u00e4uzen, die im April ihre Bruth\u00f6hle verlassen, \u00fcberleben 86 die Phase bis zu ihrer Selbst\u00e4ndigkeit. Dagegen \u00fcberleben von 100 Waldk\u00e4uzen, die im Juni ihre Bruth\u00f6hle verlassen, nur 42 diese Entwicklungsphase. Altv\u00f6gel zeigen eine erh\u00f6hte Sterblichkeitsrate im April und Mai, was vermutlich mit den vermehrten Aktivit\u00e4ten und der stark belastenden Nahrungssuche f\u00fcr die heranwachsenden Jungen zusammenh\u00e4ngt. Von 100 zweij\u00e4hrigen K\u00e4uzen erreichen nur 55 das n\u00e4chste Lebensjahr. Das h\u00f6chste Alter, das bislang f\u00fcr einen freilebenden und als \u00c4stling <a title=\"Vogelberingung\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Vogelberingung\">beringten<\/a> Waldkauzes festgestellt wurde, betrug 18 Jahre und acht Monate. Ein in Gefangenschaft gehaltener Waldkauz erreichte ein Lebensalter von 22 Jahren.<\/p>\n<h2><span id=\"Bestand\" class=\"mw-headline\">Bestand<\/span><\/h2>\n<p>Das Verbreitungsgebiet des Waldkauzes umfasst mindestens 10 Millionen Quadratkilometer. Gro\u00dffl\u00e4chige Erfassungen dieser Art sind methodisch schwierig; f\u00fcr die Best\u00e4nde gr\u00f6\u00dferer Areale gibt es nur grobe Sch\u00e4tzungen. Der europ\u00e4ische Bestand umfasste 2006 laut <a class=\"mw-redirect\" title=\"IUCN\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/IUCN\">IUCN<\/a> etwa 500.000 &#8211; 1.000.000 Brutpaare. Der Waldkauz ist in seinem Bestand nicht gef\u00e4hrdet. Es wird auch unterstellt, dass die Best\u00e4nde in den letzten drei Jahrzehnten stabil geblieben sind. Gro\u00dfe Populationen finden sich in Frankreich (100.000 Brutpaare), Spanien (530.000 Brutpaare), Russland (100.000 Brutpaare) und Polen (70.000 Brutpaare). Der Bestand in Deutschland wird auf etwa 64.000 Brutpaare gesch\u00e4tzt. In <a title=\"Belgien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Belgien\">Belgien<\/a>, den Niederlanden, <a title=\"Norwegen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Norwegen\">Norwegen<\/a> und der <a title=\"Ukraine\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ukraine\">Ukraine<\/a> hat der Waldkauz sein Verbreitungsgebiet ausgedehnt. Bestandsr\u00fcckg\u00e4nge hat man in <a title=\"Finnland\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Finnland\">Finnland<\/a>, <a title=\"Estland\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Estland\">Estland<\/a>, <a title=\"Italien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Italien\">Italien<\/a> und <a title=\"Albanien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Albanien\">Albanien<\/a> festgestellt.<\/p>\n<h2><span id=\"Systematik\" class=\"mw-headline\">Systematik<\/span> <\/h2>\n<p>Der Waldkauz wurde im Jahre 1758 durch <a title=\"Carl von Linn\u00e9\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Carl_von_Linn%C3%A9\">Carl von Linn\u00e9<\/a> in seiner <em><a class=\"mw-redirect\" title=\"Systema naturae\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Systema_naturae\">Systema naturae<\/a><\/em> erstmals wissenschaftlich beschrieben. Die Art tr\u00e4gt bis heute die wissenschaftliche Bezeichnung, die ihr damals gegeben wurde. Der Waldkauz geh\u00f6rt zur Gattung <em><a title=\"Strix (Gattung)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Strix_%28Gattung%29\">Strix<\/a>,<\/em> die wiederum zur Familie <a class=\"mw-redirect\" title=\"Strigidae\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Strigidae\">Strigidae<\/a> geh\u00f6rt. Abgesehen von den <a title=\"Schleiereulen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schleiereulen\">Schleiereulen<\/a> umfasst diese Familie alle Eulen der Welt.<\/p>\n<p>Als engste Verwandte des Waldkauzes gelten der Habichtskauz, der nordamerikanische <a title=\"Streifenkauz\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Streifenkauz\">Streifenkauz<\/a> und der <a title=\"Fahlkauz\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Fahlkauz\">Fahlkauz<\/a>. Der Fahlkauz, der die <a title=\"Berg\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Berg\">Berg<\/a>&#8211; und <a title=\"W\u00fcste\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/W%C3%BCste\">W\u00fcstenregionen<\/a> der <a title=\"Arabische Halbinsel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Arabische_Halbinsel\">Arabischen Halbinsel<\/a> und des <a title=\"Sinai-Halbinsel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sinai-Halbinsel\">Sinai<\/a> bewohnt, galt eine Zeitlang als <a title=\"Konspezifit\u00e4t\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Konspezifit%C3%A4t\">konspezifisch<\/a> mit dem Waldkauz. Die im <a title=\"Altpleistoz\u00e4n\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Altpleistoz%C3%A4n\">Alt-<\/a> bis <a title=\"Mittelpleistoz\u00e4n\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mittelpleistoz%C3%A4n\">Mittelpleistoz\u00e4n<\/a> vorkommende <em>Strix intermedia<\/em> wird gelegentlich als unmittelbarer Vorfahr des Waldkauzes eingestuft.<\/p>\n<p>F\u00fcr den Waldkauz sind zwischen 10 und 15 verschiedene <a title=\"Unterart\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Unterart\">Unterarten<\/a> beschrieben worden. Allgemein anerkannt werden heute elf Unterarten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<table class=\"wikitable\" style=\"width: 67&nbsp;%;\">\n<tbody>\n<tr>\n<th width=\"15\">Unterart<\/th>\n<th width=\"17\">Erstbeschreibung durch <small>(Eingeklammerte Autoren weisen darauf hin, dass die Unterart zun\u00e4chst einen Artstatus hatte.)<\/small><\/th>\n<th width=\"25\">Verbreitungsgebiet<\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><em>S. a. aluco<\/em><\/td>\n<td><span class=\"Person\">Linnaeus<\/span>, 1758<\/td>\n<td><a title=\"Nordeuropa\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nordeuropa\">Nord-<\/a> und <a title=\"Mitteleuropa\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mitteleuropa\">Mitteleuropa<\/a> von <a title=\"Skandinavien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Skandinavien\">Skandinavien<\/a> bis zum Mittelmeerraum und dem <a title=\"Schwarzes Meer\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schwarzes_Meer\">Schwarzen Meer<\/a><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><em>S. a. sylvatica<\/em><\/td>\n<td><a title=\"George Shaw\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/George_Shaw\"><span class=\"Person\">Shaw<\/span><\/a>, 1809<\/td>\n<td><a title=\"Westeuropa\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Westeuropa\">Westeuropa<\/a> einschlie\u00dflich <a title=\"Gro\u00dfbritannien (Insel)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gro%C3%9Fbritannien_%28Insel%29\">Gro\u00dfbritannien<\/a><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><em>S. a. nivicola<\/em><\/td>\n<td>(<a title=\"Edward Blyth\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Edward_Blyth\"><span class=\"Person\">Blyth<\/span><\/a>, 1845)<\/td>\n<td><a title=\"Nepal\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nepal\">Nepal<\/a> bis <a title=\"China\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/China\">S\u00fcdostchina<\/a>, <a class=\"mw-redirect\" title=\"Burma\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Burma\">Nordburma<\/a> und <a title=\"Thailand\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Thailand\">Thailand<\/a><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><em>S. a. biddulphi<\/em><\/td>\n<td><span class=\"Person\">Scully<\/span>, 1881<\/td>\n<td><a title=\"Indien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Indien\">Nordwestliches Indien<\/a> und <a title=\"Pakistan\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Pakistan\">Pakistan<\/a><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><em>S. a. willkonskii<\/em><\/td>\n<td>(<span class=\"Person\"><a title=\"Michail Alexandrowitsch Menzbier\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Michail_Alexandrowitsch_Menzbier\">Menzbier<\/a><\/span>, 1896)<\/td>\n<td><a title=\"Pal\u00e4stina (Region)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Pal%C3%A4stina_%28Region%29\">Pal\u00e4stina<\/a> bis <a title=\"Iran\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Iran\">Nordiran<\/a> und dem <a title=\"Kaukasus\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kaukasus\">Kaukasus<\/a><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><em>S. a. mauritanica<\/em><\/td>\n<td>(<a class=\"mw-redirect\" title=\"Henry Witherby\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Henry_Witherby\"><span class=\"Person\">Witherby<\/span><\/a>, 1905)<\/td>\n<td><a title=\"Afrika\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Afrika\">Nordwestliches Afrika<\/a> von <a title=\"Marokko\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Marokko\">Marokko<\/a> bis <a title=\"Tunesien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tunesien\">Tunesien<\/a> und <a title=\"Mauretanien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mauretanien\">Mauretanien<\/a><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><em>S. a. sanctinicolai<\/em><\/td>\n<td>(<a title=\"Nikolai Alexejewitsch Sarudny\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nikolai_Alexejewitsch_Sarudny\"><span class=\"Person\">Zarudny<\/span><\/a>, 1905)<\/td>\n<td>Westlicher Iran und der Nordosten des <a title=\"Irak\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Irak\">Iraks<\/a><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><em>S. a. ma<\/em><\/td>\n<td><a class=\"new\" title=\"Hubert Lyman Clark (Seite nicht vorhanden)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?title=Hubert_Lyman_Clark&amp;action=edit&amp;redlink=1\"><span class=\"Person\">H. L. Clark<\/span><\/a>, 1907<\/td>\n<td>Nord\u00f6stliches China und Korea<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><em>S. a. harmsi<\/em><\/td>\n<td>(<span class=\"Person\">Zarudny<\/span>, 1911)<\/td>\n<td><a title=\"Turkmenistan\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Turkmenistan\">Turkmenistan<\/a><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><em>S. a. siberiae<\/em><\/td>\n<td><span class=\"Person\">Dementiev<\/span>, 1933<\/td>\n<td><a title=\"Russland\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Russland\">Zentralrussland<\/a> vom <a title=\"Ural\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ural\">Ural<\/a> bis Westsibirien<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><em>S. a. yamadae<\/em><\/td>\n<td><span class=\"Person\"><a title=\"Yamashina Yoshimaro\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Yamashina_Yoshimaro\">Yamashina<\/a><\/span>, 1936<\/td>\n<td><a title=\"Taiwan (Insel)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Taiwan_%28Insel%29\">Taiwan<\/a><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Waldk\u00e4uze werden wegen ihres nacht- und d\u00e4mmerungsaktiven Lebens verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig selten von Menschen beobachtet. Der lang gezogene Ruf ist dagegen vielen Menschen bekannt, da er in Filmen h\u00e4ufig zur Untermalung einer Nachtstimmung verwendet wird. Den charakteristischen Ruf hat bereits <a title=\"William Shakespeare\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/William_Shakespeare\">William Shakespeare<\/a> im 5. Akt, 2. Szene von <a title=\"Verlorene Liebesm\u00fch\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Verlorene_Liebesm%C3%BCh\">Verlorene Liebesm\u00fch<\/a> zitiert:<\/p>\n<dl>\n<dd><em>\u201cThen nightly sings the staring owl, Tu-whit; Tu-who, a merry note, While greasy Joan doth keel the pot\u201d<\/em><\/dd>\n<\/dl>\n<p>Bei den von Shakespeare beschriebenen Rufen handelt es sich allerdings um das Duett eines Waldkauzp\u00e4rchens. Das Weibchen ruft \u201eKuwitt\u201c und das M\u00e4nnchen antwortet darauf mit \u201eHu\u201c. Dieser Ruf, der auch vom Steinkauz und Raufu\u00dfkauz zu h\u00f6ren ist, wird im Volksaberglauben als \u201eKomm-mit!\u201c des ungeliebten \u201eTodesvogels\u201c gedeutet.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>foto:Mihai Baciu<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Waldkauz (Strix aluco) ist eine mittelgro\u00dfe Eulenart mit einer Verbreitung von Europa bis nach Westsibirien und Iran. Er kommt au\u00dferdem in S\u00fcdostasien vor. In Mitteleuropa ist der Waldkauz gemeinsam mit der Waldohreule die h\u00e4ufigste Eule. Er fehlt lediglich in baumarmen Gebieten. 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