{"id":2482,"date":"2013-10-27T20:22:33","date_gmt":"2013-10-27T18:22:33","guid":{"rendered":"http:\/\/wildtravel.ro\/bird\/prachttaucher-gavia-arctica\/"},"modified":"2013-10-28T15:44:29","modified_gmt":"2013-10-28T13:44:29","slug":"prachttaucher-gavia-arctica","status":"publish","type":"bird","link":"https:\/\/wildtravel.ro\/de\/bird\/prachttaucher-gavia-arctica\/","title":{"rendered":"Prachttaucher (Gavia arctica)"},"content":{"rendered":"<p>Der <strong>Prachttaucher<\/strong> (<em>Gavia arctica<\/em>) ist eine Vogelart aus der <a title=\"Gattung (Biologie)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gattung_%28Biologie%29\">Gattung<\/a> der <a title=\"Seetaucher\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Seetaucher\">Seetaucher<\/a> (<em>Gavia<\/em>). Die Art br\u00fctet in der n\u00f6rdlichsten gem\u00e4\u00dfigten Zone, der <a title=\"Tundra\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tundra\">Tundra<\/a> und der <a title=\"Borealer Nadelwald\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Borealer_Nadelwald\">Taiga<\/a> <a title=\"Eurasien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Eurasien\">Eurasiens<\/a> sowie dem \u00e4u\u00dfersten Westen Alaskas und kann auf dem Zug vor allem im Herbst sowie im Winter auch in Mitteleuropa regelm\u00e4\u00dfig beobachtet werden. Wie andere Seetaucher wirkt er aus der Entfernung betrachtet zweifarbig. Die K\u00f6rperoberseite ist insgesamt dunkel, die K\u00f6rperunterseite dagegen wei\u00df.<\/p>\n<p>&nbsp;Die Art bildet mit dem <a title=\"Pazifiktaucher\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Pazifiktaucher\">Pazifiktaucher<\/a> eine <a title=\"Superspezies\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Superspezies\">Superspezies<\/a>. Im Nordosten Sibiriens und Westen Alaskas gibt es lokal sympatrische Brutvorkommen dieser beiden Arten. In diesen Gebieten kommt es gelegentlich zu <a title=\"Hybride\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hybride\">Hybriden<\/a>.<\/p>\n<p>&nbsp;Gesicherte Angaben zu Bestandstrends des Prachttauchers gibt es nicht. Der Weltbestand wurde von der <a class=\"mw-redirect\" title=\"IUCN\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/IUCN\">IUCN<\/a> im Jahr 2002 sehr grob auf 130.000 bis 2,0 Millionen Individuen gesch\u00e4tzt. Insgesamt gilt die Art als ungef\u00e4hrdet.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-2477\" src=\"http:\/\/wildtravel.ro\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/ab_2.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>Der Prachttaucher z\u00e4hlt zu den kleineren Arten der Gattung <em>Gavia<\/em>. Er ist etwas gr\u00f6\u00dfer als der <a title=\"Sterntaucher\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sterntaucher\">Sterntaucher<\/a> jedoch merklich kleiner als der <a class=\"mw-redirect\" title=\"Gelbschnabel-Eistaucher\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gelbschnabel-Eistaucher\">Gelbschnabel-Eistaucher<\/a> und der <a title=\"Eistaucher\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Eistaucher\">Eistaucher<\/a>.<\/p>\n<p>Der Prachttaaucher erreicht eine K\u00f6rperl\u00e4nge von 63-75 cm und eine Spannweite von 100-122 cm. Zum Gewicht liegen bisher nur wenige Daten vor, in Russland wog ein M\u00e4nnchen zur Brutzeit 3310 g, drei Weibchen wogen 2040-2470 g.<\/p>\n<p>Im <a title=\"Prachtkleid\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Prachtkleid\">Prachtkleid<\/a> ist die Art nur mit dem sehr \u00e4hnlichen und eng verwandten <a title=\"Pazifiktaucher\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Pazifiktaucher\">Pazifiktaucher<\/a> verwechselbar, dessen Verbreitung jedoch auf Nordamerika beschr\u00e4nkt ist. Der R\u00fccken und die Oberfl\u00fcgeldecken sind schwarzgrau, der obere R\u00fccken zeigt auf diesem Grund dichte Reihen gro\u00dfer wei\u00dfer Vierecke. Der Kopf und der Hinterhals sind grau; die Halsseiten und die Seiten der vorderen Brust sind fein schwarz-wei\u00df gestreift. Kinn, Kehle und der Vorderhals sind scharf abgesetzt schwarz, an der Kehle befindet sich eine schmale Linie aus wei\u00dfen Punkten. Brust, Bauch, die hinteren Flanken und die Unterfl\u00fcgeldecken sind rein wei\u00df. Der Schnabel ist schwarzgrau, die Beine sind auf der Au\u00dfenseite schwarz und auf der Innenseite grau, die Schwimmh\u00e4ute sind grau oder fleischfarben. Die <a title=\"Iris (Auge)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Iris_%28Auge%29\">Iris<\/a> ist rot.<\/p>\n<p>&nbsp;Im <a title=\"Schlichtkleid\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schlichtkleid\">Schlichtkleid<\/a> ist die gesamte Oberseite einfarbig schwarzgrau. Oberkopf, Hinterhals und Halsseiten sind grau; die unteren Kopfseiten, Kinn, Kehle und Vorderhals sind scharf abgesetzt wei\u00df. Die grauen Halsseiten sind nach vorn oft dunkel begrenzt. Der Schnabel ist blassgrau, der Schnabelfirst ist dunkelgrau.<\/p>\n<p>&nbsp;Das <a title=\"Juvenil\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Juvenil\">Jugendkleid<\/a> \u00e4hnelt sehr dem Schlichtkleid, die Deckfedern der Oberseite sind jedoch mehr graubraun und fein hell ges\u00e4umt, so dass die Oberseite insgesamt deutlich gewellt erscheint. Die Iris ist braun. Das erste Dunenkleid ist dunkelbraun, die K\u00f6rperunterseite der K\u00fcken ist etwas heller. Der Bauch ist grau und um das Auge verl\u00e4uft ein undeutlich wei\u00dflicher Ring. Das zweite Dunenkleid ist \u00e4hnlich, jedoch insgesamt etwas heller. Der Bauch ist wei\u00dflich.<\/p>\n<p>&nbsp;Im Schlicht- und im Jugendkleid sind Prachttaucher leicht mit anderen Seetauchern, vor allem aber mit dem nur wenig kleineren <a title=\"Sterntaucher\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sterntaucher\">Sterntaucher<\/a> zu verwechseln. Eindeutige Bestimmungsmerkmale des Prachttauchers im Vergleich zum Sterntaucher sind der etwas kr\u00e4ftigere und gerade Schnabel, der meist gerade gehaltene Kopf, die im Schlichtkleid nur etwa zur H\u00e4lfte wei\u00dfen Halsseiten, der fehlende wei\u00dfe Bereich vor dem Auge sowie der wei\u00dfe Flankenfleck. Insgesamt ist die F\u00e4rbung der K\u00f6rperoberseite im Winterkleid eint\u00f6niger als beim Sterntaucher.<\/p>\n<div class=\"thumb tright\">&nbsp;Prachttaucher sind tagaktive V\u00f6gel. In ihrem n\u00f6rdlicheren Verbreitungsareal haben sie im Sommer, wenn es dort fast ganzt\u00e4gig hell ist, eine 24-st\u00fcndige Aktivit\u00e4t. Sie ruhen lediglich einige Male w\u00e4hrend dieser 24 Stunden, meist gegen Mitternacht und in der Tagesmitte. Sie schlafen auf dem Wasser, der Kopf ist dabei auf den R\u00fccken gelegt.<\/div>\n<p>&nbsp;Prachttaucher ben\u00f6tigen zum Auffliegen einen langen Anlauf und starten in der Regel gegen den Wind. Sie fliegen ausschlie\u00dflich vom Wasser aus auf, vom Erdboden aus k\u00f6nnen sie nicht auffliegen. Im Flugbild erinnert der Prachttaucher entfernt an eine gro\u00dfe Ente. Durch die nach hinten gestreckten Beine und F\u00fc\u00dfe wirkt er jedoch l\u00e4nger und kurzfl\u00fcgeliger. Der Flug ist geradlinig und schnell mit schnellen Fl\u00fcgelschl\u00e4gen. Richtungswechsel im Flug erfolgen in weiten B\u00f6gen, zu j\u00e4hen Richtungs\u00e4nderungen ist der in der Luft wenig man\u00f6vrierf\u00e4hige Prachttaucher nicht in der Lage. Sie fliegen gew\u00f6hnlich einzeln. Selbst w\u00e4hrend des H\u00f6hepunkts der Balz halten miteinander verpaarte V\u00f6gel Abstand voneinander und fliegen h\u00e4ufig in unterschiedlichen H\u00f6hen. W\u00e4hrend des Zuges fliegen Prachttaucher einzeln oder paarweise in H\u00f6he zwischen 300 und 500 Metern.<\/p>\n<p>&nbsp;An Land kommt der Eistaucher nur \u00e4u\u00dferst selten. Auf Grund seines K\u00f6rperbaus bewegt er sich dort nur mit gro\u00dfer M\u00fche fort. Er rutscht dann auf dem Bauch, indem er sich mit den F\u00fc\u00dfen vorw\u00e4rts stemmt. Die Fl\u00fcgel nimmt er dabei ebenfalls zur Hilfe.<\/p>\n<p>&nbsp;Im Wasser ist der Vogel dagegen gewandt. Er schwimmt verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig hoch im Wasser. Ist er jedoch nur eine Gefahr beunruhigt, sinken sie im Wasser tiefer ein, so dass nur noch ein schmaler Streifen von R\u00fccken und Hals und der Kopf zu sehen sind. Er ist ein guter Taucher, der bis zu 135 Sekunden unter der Wasseroberfl\u00e4che bleiben kann. In der Regel w\u00e4hren die Tauchg\u00e4nge aber nur 40 bis 50 Sekunden. Er kann eine Gew\u00e4ssertiefe von 45 bis 46 Meter erreichen,<\/p>\n<p>&nbsp;<span id=\"Laut.C3.A4u.C3.9Ferungen\" class=\"mw-headline\">Laut\u00e4u\u00dferungen<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;Die Balzrufe sind recht variabel, am h\u00e4ufigsten ist ein weittragendes, fl\u00f6tendes &#8222;<em>klooii-ko-klooii-ko-klooii-ko-klooii<\/em>&#8220; zu h\u00f6ren. Die selten ge\u00e4u\u00dferten Flugrufe \u00e4hneln denen von <a title=\"G\u00e4nse\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/G%C3%A4nse\">G\u00e4nsen<\/a> und k\u00f6nnen mit &#8222;<em>karr-arr-arr<\/em>&#8220; umschrieben werden<sup>.<\/sup><\/p>\n<p>&nbsp;<span id=\"Verbreitung_und_Lebensraum\" class=\"mw-headline\">Verbreitung und Lebensraum<\/span><\/p>\n<p><span class=\"mw-headline\"><img decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-277\" src=\"http:\/\/wildtravel.ro\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/xx.jpg\" alt=\"\" \/><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<span id=\"Brutareal\" class=\"mw-headline\">Brutareal<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;Das Verbreitungsgebiet der Art umfasst die n\u00f6rdlichste gem\u00e4\u00dfigte Zone, die <a title=\"Tundra\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tundra\">Tundra<\/a> und die <a title=\"Borealer Nadelwald\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Borealer_Nadelwald\">Taiga<\/a> in <a title=\"Europa\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Europa\">Europa<\/a> und <a title=\"Asien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Asien\">Asien<\/a>. In Nordamerika ist die Art w\u00e4hrend der Brutzeit auf den \u00e4u\u00dfersten Westen Alaskas beschr\u00e4nkt.<\/p>\n<p>&nbsp;In Europa kommt die Art im Norden <a title=\"Schottland\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schottland\">Schottlands<\/a>, in ganz Skandinavien, im n\u00f6rdlichen Baltikum sowie in <a title=\"Russland\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Russland\">Russland<\/a> und dann in Asien nach Osten bis zur Pazifikk\u00fcste vor. Zur Brutzeit bewohnt sie \u00fcberwiegend gr\u00f6\u00dfere Binnengew\u00e4sser, seltener kleine Teiche.<\/p>\n<p>&nbsp; Prachttaucher sind \u00fcberwiegend Strichv\u00f6gel oder <a title=\"Kurzstreckenzieher\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kurzstreckenzieher\">Kurzstreckenzieher<\/a>. Fr\u00fchjahrs- und Herbstzug erfolgen in einer breiten Front, so dass Prachttaucher auf geeigneten Gew\u00e4sser, durch die der Zug f\u00fchrt, anzutreffen sind. Wichtige Gebiete des Fr\u00fchjahrdurchzuges sind die Ostsee, Estland, die Rigaer Bucht, Litauen, <a class=\"new\" title=\"Kurskaja Kossa (Seite nicht vorhanden)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?title=Kurskaja_Kossa&amp;action=edit&amp;redlink=1\">Kurskaja Kossa<\/a>, der Nordosten Polens, die Westukraine und Moldawien. Auf dem Herbstzug hat neben den erw\u00e4hnten Gebieten auch die Dwina- und Onegabucht des Wei\u00dfen Meeres eine gro\u00dfe Bedeutung.<\/p>\n<p>Der Wegzug aus dem Brutgebiet beginnt fr\u00fchestens Mitte Juli, meist im August oder September. In Europa \u00fcberwintert die Art vor allem in der westlichen <a title=\"Ostsee\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ostsee\">Ostsee<\/a>, in der <a title=\"Nordsee\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nordsee\">Nordsee<\/a> und an der K\u00fcste des <a class=\"mw-redirect\" title=\"Atlantik\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Atlantik\">Atlantik<\/a> von <a title=\"Norwegen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Norwegen\">Norwegen<\/a> bis zur <a title=\"Biskaya\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Biskaya\">Biskaya<\/a>, im n\u00f6rdlichen Mittelmeer, auf dem <a title=\"Schwarzes Meer\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schwarzes_Meer\">Schwarzen Meer<\/a> und dem <a title=\"Kaspisches Meer\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kaspisches_Meer\">Kaspischen Meer<\/a>. In Asien \u00fcberwintert der Prachttaucher an der Kaspik\u00fcste des Irans, an den K\u00fcstens Japans und S\u00fcdostasiens. Vereinzelt sind sie auch an den K\u00fcsten von Kamtschatka und Sachalin anzutreffen. Sie \u00fcberwintern gelegentlich auch in Transkaukasien und in Mittelasien, wo sie dann auf dem <a title=\"Aralsee\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Aralsee\">Aralsee<\/a> und den Niederungen des <a title=\"Syrdarja\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Syrdarja\">Syrdarja<\/a> anzutreffen sind. Einzelne \u00dcberwinterungsg\u00e4ste \u00fcberwintern auch an der amerikanischen Pazifikk\u00fcste und erreichen dabei gelegentlich auch <a title=\"Baja California\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Baja_California\">Baja California<\/a>.<\/p>\n<p>&nbsp;Die Art wird w\u00e4hrend des Winterhalbjahrs im mitteleurop\u00e4ischen Binnenland regelm\u00e4\u00dfig nachgewiesen, vor allem im Sp\u00e4therbst und Winter von November bis Februar, seltener auf dem Heimzug im April und Mai. Die meisten Nachweise erfolgen hier auf gr\u00f6\u00dferen Seen. Die Ankunft im Brutgebiet erfolgt zwischen April und Juni.<\/p>\n<p>&nbsp;<span id=\"Lebensraum\" class=\"mw-headline\">Lebensraum<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;Der Prachttaucher ist w\u00e4hrend der Brutzeit zwingend auf gro\u00dfe und mittlere Seen angewiesen. Er findet solche geeignete Seen sowohl in unterschiedlichen Landschaften der n\u00f6rdlichen Tundra und Taiga, kommt aber auch vereinzelt bis in Halbw\u00fcsten und w\u00fcstenartigen Vorgebirgen wie beispielsweise dem <a class=\"mw-redirect\" title=\"Issyk-Kul\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Issyk-Kul\">Issyk-Kul<\/a> im S\u00fcden seines Verbreitungsgebietes vor. Im <a title=\"Altai\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Altai\">Altai<\/a> und im <a title=\"Sajan\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sajan\">Sajan<\/a> br\u00fctet er noch in H\u00f6henlagen zwischen 2100 und 2300 Metern.<\/p>\n<p>&nbsp;Seinen spezifischen Anspr\u00fcchen an den Lebensraum entsprechen vor allem die Niederungstundren mit ihrem dichten Netz unterschiedlich gro\u00dfer Seen, aber auch die Waldtundra und seenreiche Waldsteppe W\u00e4hrend des Zuges ist der Prachttaucher vor allem in Flusst\u00e4lern, auf gro\u00dfen Seen und auf dem Meer anzutreffen. Noch nicht geschlechtsreife Prachttaucher und nicht br\u00fctende adulte V\u00f6gel \u00fcbersommern auf dem Meer.<\/p>\n<p>&nbsp;Bei den Brutgew\u00e4ssern handelt es sich gew\u00f6hnlich um Seen mit einer ausgedehnten freien Wasserfl\u00e4che und gut ausgebildetem Schilfg\u00fcrtel sowie einer reichen Unterwasservegetation. Sie sind aber auch in der Lage, str\u00f6mungsarme Abschnitte kleiner Steppenfl\u00fcsse zu nutzen. Das Gew\u00e4sser muss keine geeigneten Beutetiere aufweisen, weil er zur Nahrungssuche auch andere Gew\u00e4sser aufsucht. Anders als der Sterntaucher bevorzugt er jedoch solche Brutgew\u00e4sser, an denen er auch nach Beutetieren tauchen kann.<\/p>\n<p>&nbsp;<span id=\"Ern.C3.A4hrung\" class=\"mw-headline\">Ern\u00e4hrung<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;Die Nahrung wird tauchend erjagt und besteht \u00fcberwiegend aus kleinen Fischen, daneben werden <a title=\"Froschlurche\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Froschlurche\">Fr\u00f6sche<\/a>, <a title=\"Krebstiere\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Krebstiere\">Krebstiere<\/a>, <a class=\"mw-redirect\" title=\"Mollusken\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mollusken\">Mollusken<\/a> und vermutlich auch Wasserinsekten erbeutet. Ihre Beute t\u00f6ten sie mit dem Schnabel durch kr\u00e4ftiges Zusammendr\u00fccken.<\/p>\n<p>&nbsp;Zu den Beutefischen z\u00e4hlen Hering, Grundeln, Sandaal, <a title=\"Lodde\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Lodde\">Lodde<\/a>, <a title=\"Sprotte\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sprotte\">Sprotte<\/a> und <a title=\"Dorsch\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Dorsch\">Dorsch<\/a>. Unter den S\u00fc\u00dfwasserfischen z\u00e4hlen Barsch, Forelle, Wei\u00dffisch, Pl\u00f6tze, Akelei, kleine Hechte und Karpfen zu ihren Beutetieren. Besonders w\u00e4hrend der Zeit der Jungenaufzucht, wenn sie zur Nahrungssuche meist auf ihren Brutseen verbleiben, fressen sie auch kleine Krebstiere. Meist handelt es sich dabei um Flohkrebse. Im Fr\u00fchjahr nehmen sie erg\u00e4nzen auch Wasserpflanzen und ihre Samen zu sich.<\/p>\n<p>&nbsp;<span id=\"Fortpflanzung\" class=\"mw-headline\">Fortpflanzung<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;Prachttaucher erreichen ihre Geschlechtsreife nicht vor dem dritten Lebensjahr. Es sind monogame V\u00f6gel, die eine best\u00e4ndige Paarbeziehung eingehen.<\/p>\n<p>&nbsp;An gro\u00dfen Seen sind die Brutreviere 50 bis 150 Hektar gro\u00df, das n\u00e4chste Nest befindet sich in einem Abstand, der 200 bis 300 Meter nicht unterschreitet. Anders verh\u00e4lt es sich, wenn der Prachttaucher in einem dichten Netz kleiner Seen br\u00fctet. Hier sind die Nester h\u00e4ufig nur 50 bis 100 Meter voneinander entfernt. Generell ist der Prachttaucher ein sehr ortstreuer Vogel, der Jahr f\u00fcr Jahr an das gleiche Gew\u00e4sser zur Brut zur\u00fcckkehrt. Es wird gelegentlich sogar das gleiche Nest genutzt.<\/p>\n<p>Zur Balz und zur Reviermarkierung geh\u00f6ren neben den Rufen das paarweise Schwimmen mit gestrecktem Hals und geneigtem Kopf oder mit fast senkrecht aus dem Wasser gehobenem Vorderk\u00f6rper und weitere Balzgesten.<\/p>\n<p>Beide Elternv\u00f6gel sind am Nistbau beteiligt. Den gr\u00f6\u00dferen Anteil hat jedoch das Weibchen. Die Niststandorte sind abh\u00e4ngig von dem jeweiligen Brutareal. An verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig tiefen und oligotrophen Seen mit ausgepr\u00e4gtem und verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig trockenen Ufern werden oder an Seen mit einem breiten G\u00fcrtel aus Seggen entlang des Ufers befinde sich die Nester am Ufer in einer Entfernung von 30 bis 50 Zentimeter vom Gew\u00e4sserrand. Gut bemerkbae Pfade f\u00fchren vom Ufer zum Nest. Es ist der typischste Niststandort f\u00fcr Prachttaucher. Gelegentlich bauen sie ihre Nester aber auch im 10 bis 60 Zentimeter tiefen Flachwasser zwischen Segen- und Arctophila-B\u00fclten. Das Nest ist dann ein grober Kegelstumpf aus St\u00e4ngeln, Wurzelst\u00f6cken und Bl\u00e4ttern von Wasserpflanzen. Die Nestbasis sitzt entweder am Grund auf oder wird halbschwimmend von den umgebenden Pflanzenst\u00e4ngeln gehalten. Auf gro\u00dfen, mit Schilf bewachsenen Seen, wie sie f\u00fcr die Waldsteppen- und Steppenzone typisch sind, bauen Prachttaucher ihre Nester auch auf Anschwemmungen von altem, dichtem und abgebrochenen Schilf mitten im tieferen Wasser. Sehr selten kommen auch echte Schwimmnester vor.An gro\u00dfen Seen sind die Brutreviere 50 bis 150 Hektar gro\u00df, das n\u00e4chste Nest befindet sich in einem Abstand, der 200 bis 300 Meter nicht unterschreitet. Anders verh\u00e4lt es sich, wenn der Prachttaucher in einem dichten Netz kleiner Seen br\u00fctet. Hier sind die Nester h\u00e4ufig nur 50 bis 100 Meter voneinander entfernt. Generell ist der Prachttaucher ein sehr ortstreuer Vogel, der Jahr f\u00fcr Jahr an das gleiche Gew\u00e4sser zur Brut zur\u00fcckkehrt. Es wird gelegentlich sogar das gleiche Nest genutzt.<\/p>\n<p>&nbsp; Der Beginn der Eiablage h\u00e4ngt von der geographischen Breite und den lokalen Fr\u00fchjahrsbedingungen ab. Brutbeginn ist in Westeuropa, im mittleren G\u00fcrtel des europ\u00e4ischen Teils Russlands und in Kasachstan ab Mitte April bis Anfang Mai. Dagegen f\u00e4llt der Brutbeginn in den Tundren des europ\u00e4ischen Nordens sowie in West- und Ostsibirien der Brutbeginn in die dritte Junidekade. Bei ungew\u00f6hnlich kalten Fr\u00fchren kann sich der Beginn der Eiablage sogar bis Mitte Juli hinausz\u00f6gern. Prachttaucher ziehen im Jahr maximal eine Brut gro\u00df. Geht das Gelege zu Beginn der Bebr\u00fctungszeit vrloren, sind sie in der Lage ein Nachgelege zu legen.<\/p>\n<p>&nbsp;Das Gelege besteht meist aus zwei, nur sehr selten aus einem oder drei Eiern, die auf olivbraunem bis dunkelbraunem Grund dunkel gefleckt sind. Die Brutzeit dauert 27-30 Tage. Beide Partnerv\u00f6gel br\u00fcten, allerdings ist der Anteil des Weibchens am Brutgesch\u00e4ft bedeutend gr\u00f6\u00dfer als der des M\u00e4nnchens. Die Brut beginnt nach der Ablage des ersten Eis. Die K\u00fcken schl\u00fcpfen asynchron. Sie verbleiben zun\u00e4chst zwei bis drei Tage im Nest und werden dort von den Elternv\u00f6geln gehudert. Die K\u00fcken werden von beiden Eltern gef\u00fcttert. Sie sind im Alter von etwa 5 Wochen in der Lage, sich selbst\u00e4ndig zu ern\u00e4hren und sind mit ungef\u00e4hr zwei Monaten fl\u00fcgge.<\/p>\n<p>&nbsp;<span id=\"Negative_Einwirkungen\" class=\"mw-headline\">Negative Einwirkungen<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;Raubm\u00f6wen und Gro\u00dfm\u00f6wen wie Silber- und Eism\u00f6wen pl\u00fcndern die Gelege, wenn diese von den Elternv\u00f6geln allein gelassen werden. Dies tritt vor allem dann ein, wenn die Prachttaucher durch Menschen beunruhigt werden und diese darauf hin ihr Nest verlassen. Es gilt als der wesentliche Grund, warum Prachttaucher in dichter vom Mensch besiedelten Regionen nicht mehr oder seltener vorkommt.. Eine besondere Einwirkung hat au\u00dferdem der <a title=\"Polarfuchs\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Polarfuchs\">Polarfuchs<\/a>. In Jahren, in denen Lemminge und W\u00fchlm\u00e4use rar sind, vernichten sie in einigen Regionen zwischen 90 und 100 Prozent der Prachttauchergelege.<\/p>\n<p>&nbsp;<span id=\"Prachttaucher_und_Mensch\" class=\"mw-headline\">Prachttaucher und Mensch<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;In einigen Regionen des Verbreitungsgebietes sammelt die \u00f6rtliche Bev\u00f6lkerung Seetaucheier zum Verzehr. Dies gilt aber nicht als bestandsgef\u00e4hrdend. Als problematischer gilt, dass erwachsene V\u00f6gel in gro\u00dfer Zahl in aufgestellten Fischernetzen umkommt. Auf dem Meer stellt die Verunreinigung des Wassers durch \u00d6l eine besondere Gef\u00e4hrdung von Prachttauchern dar. Prachttaucher gelten in einigen Regionen auch als Wildgefl\u00fcgel, er wird aber nicht gezielt gejagt sondern ist in der Regel eher zuf\u00e4llige Beute.<\/p>\n<p>Die fr\u00fcher vorkommende Verarbeitung in der Modeindustrie ist vollst\u00e4ndig eingestellt. Fr\u00fcher war es durchaus \u00fcblich, B\u00e4lge von Prachttauchern f\u00fcr Damenh\u00fcte und f\u00fcr leichte Kragen zu verarbeiten..<\/p>\n<p>Foto: Mihai BACIU<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Prachttaucher (Gavia arctica) ist eine Vogelart aus der Gattung der Seetaucher (Gavia). Die Art br\u00fctet in der n\u00f6rdlichsten gem\u00e4\u00dfigten Zone, der Tundra und der Taiga Eurasiens sowie dem \u00e4u\u00dfersten Westen Alaskas und kann auf dem Zug vor allem im Herbst sowie im Winter auch in Mitteleuropa regelm\u00e4\u00dfig beobachtet werden. 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