{"id":2358,"date":"2013-03-13T16:39:52","date_gmt":"2013-03-13T14:39:52","guid":{"rendered":"http:\/\/wildtravel.ro\/bird\/heringsmowe-larus-fuscus-fuscus\/"},"modified":"2013-03-13T17:04:33","modified_gmt":"2013-03-13T15:04:33","slug":"heringsmowe-larus-fuscus-fuscus","status":"publish","type":"bird","link":"https:\/\/wildtravel.ro\/de\/bird\/heringsmowe-larus-fuscus-fuscus\/","title":{"rendered":"Heringsm\u00f6we (Larus fuscus fuscus)"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die <strong>Heringsm\u00f6we<\/strong> (<em>Larus fuscus<\/em>) ist eine Vogelart aus der <a title=\"Familie (Biologie)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Familie_%28Biologie%29\">Familie<\/a> der <a title=\"M\u00f6wen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/M%C3%B6wen\">M\u00f6wen<\/a> (Laridae). Ihre Brutverbreitung erstreckt sich von <a title=\"Island\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Island\">Island<\/a> ostw\u00e4rts \u00fcber gro\u00dfe Teile der europ\u00e4ischen K\u00fcsten bis zur <a title=\"Taimyrhalbinsel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Taimyrhalbinsel\">Taimyrhalbinsel<\/a> im nordwestlichen <a title=\"Sibirien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sibirien\">Sibirien<\/a>. Die Art ist oberseits dunkler als die <a title=\"Silberm\u00f6we\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Silberm%C3%B6we\">Silberm\u00f6we<\/a>, der sie verwandtschaftlich nicht so nah steht, wie fr\u00fcher einmal angenommen. N\u00e4her ist sie mit der <a title=\"Steppenm\u00f6we\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Steppenm%C3%B6we\">Steppenm\u00f6we<\/a> verwandt. Manche Autoren betrachten die nord\u00f6stlichen Populationen als eigene Art \u2013 die <strong>Tundram\u00f6we<\/strong> (<em>Larus heuglini<\/em>). Die im n\u00f6rdlichen und \u00f6stlichen Skandinavien vorkommende <a class=\"mw-redirect\" title=\"Nominatform\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nominatform\">Nominatform<\/a> ist am dunkelsten und m\u00f6glicherweise im Bestand bedroht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Heringsm\u00f6we ist ein Zugvogel, dessen n\u00f6rdliche Populationen am weitesten ziehen und teils in den tropischen Zonen Afrikas und Asiens \u00fcberwintern. Die V\u00f6gel Westeuropas \u00fcberwintern zu einem gro\u00dfen Teil schon an der franz\u00f6sischen Atlantikk\u00fcste und im Mittelmeer.<\/p>\n<p>Die Heringsm\u00f6we ist mit 49\u201357&nbsp;cm K\u00f6rperl\u00e4nge kleiner und schlanker als eine <a title=\"Silberm\u00f6we\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Silberm%C3%B6we\">Silberm\u00f6we<\/a>. Der Schnabel ist l\u00e4nger, schmaler und wirkt spitzer. Er ist zwischen 40 und 58&nbsp;mm lang. Die Fl\u00fcgel wirken im Flug verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig lang und besonders im Bereich des Armfl\u00fcgels relativ schmal. Die <a title=\"Fl\u00fcgell\u00e4nge\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Fl%C3%BCgell%C3%A4nge\">Fl\u00fcgell\u00e4nge<\/a> liegt zwischen 368 und 456&nbsp;mm, die Fl\u00fcgelspannweite zwischen 118 und 158&nbsp;cm, das Gewicht zwischen 450 und 1300&nbsp;g. Ein <a title=\"Sexualdimorphismus\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sexualdimorphismus\">Sexualdimorphismus<\/a> ist bez\u00fcglich des Gefieders nicht ausgepr\u00e4gt. M\u00e4nnchen sind jedoch gr\u00f6\u00dfer und kr\u00e4ftiger gebaut. Junge Heringsm\u00f6wen in Westeuropa wechseln im vierten Winter in das Adultkleid (Vierjahres-M\u00f6we); die \u00f6stlichen Unterarten <em>fuscus<\/em>, <em>heuglini<\/em>, <em>taimyrensis<\/em> und <em>barabensis<\/em> sind hingegen Dreijahres-M\u00f6wen. Im folgenden werden daher die f\u00fcr die westeurop\u00e4ischen Unterarten <em>graellsii<\/em> und <em>intermedius<\/em> typischen Merkmale und Kleider beschrieben, zu den anderen Formen siehe Abschnitt <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Heringsm%C3%B6we#Interne_Systematik\">Interne Systematik<\/a>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><span id=\"Adulte_V.C3.B6gel\" class=\"mw-headline\">Adulte V\u00f6gel<\/span><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Im Brutkleid sind Kopf, Brust, Hals und Bauch wie auch Fl\u00fcgelunterseite, B\u00fcrzel und Schwanz rein wei\u00df. Die Farbe der Oberseite ist dunkler als bei der Silberm\u00f6we und variiert je nach Unterart zwischen schiefergrau und samtigem schwarzgrau wie bei der <a title=\"Mantelm\u00f6we\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mantelm%C3%B6we\">Mantelm\u00f6we<\/a>. Der Fl\u00fcgel zeigt aufgrund wei\u00dfer Schwingenspitzen einen wei\u00dfen Fl\u00fcgelhinterrand, der ununterbrochen bis zur f\u00fcnften Handschwinge reicht. Der \u00e4u\u00dfere <a title=\"Handschwinge\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Handschwinge\">Handfl\u00fcgel<\/a> ist schwarz, kontrastiert aber bei dunkleren V\u00f6geln (siehe <em>Geografische Variation<\/em>) meist nur geringf\u00fcgig zur \u00fcbrigen Fl\u00fcgeloberseite. Davon heben sich relativ kleine, wei\u00dfe Spitzenflecken sowie ein <a title=\"Anatomische Lage- und Richtungsbezeichnungen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Anatomische_Lage-_und_Richtungsbezeichnungen\">subterminales<\/a> Feld auf der \u00e4u\u00dferen, zehnten und manchmal ein kleineres auf der neunten Handschwinge ab. Die <a title=\"Iris (Auge)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Iris_%28Auge%29\">Iris<\/a> ist gelb, das Auge von einem roten <a title=\"Orbita\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Orbita\">Orbitalring<\/a> umgeben. Der Schnabel ist wie auch die Beine und F\u00fc\u00dfe gelb und zeigt einen leuchtend roten <a class=\"new\" title=\"Gonysfleck (Seite nicht vorhanden)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?title=Gonysfleck&amp;action=edit&amp;redlink=1\">Gonysfleck<\/a>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das adulte Winterkleid unterscheidet sich lediglich durch eine dunkle Strichelung an Kopf und Nacken, bei der das Gesicht meist wei\u00df bleibt. Bei einigen V\u00f6geln bleibt der Kopf aber auch im Winter komplett rein wei\u00df. Bei einigen ist eine schwarze Zeichnung im Bereich des Vorderschnabels \u00fcber dem Gonysfleck zu erkennen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><span id=\"Jugendkleid\" class=\"mw-headline\">Jugendkleid<\/span><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Juvenile V\u00f6gel wirken insgesamt dunkel br\u00e4unlich. Schnabel und Auge sind schwarz, die F\u00fc\u00dfe fleischfarben. Die Oberseite macht aufgrund schw\u00e4rzlicher Federzentren und heller S\u00e4ume einen geschuppten Eindruck; das \u00fcbrige K\u00f6rpergefieder ist auf hellem Grund fleckig dunkelbraun gestrichelt. Im Gesicht verdichtet sich diese Strichelung zu einer dunklen Maske. Der B\u00fcrzel tr\u00e4gt auf wei\u00dflichem Grund eine dunkelbraune B\u00e4nderung, die in eine breite, schwarze Schwanzbinde \u00fcbergeht. Das Jugendkleid \u00e4hnelt dem der Silberm\u00f6we, ist aber insgesamt und besonders im Bereich der Fl\u00fcgel dunkler. Die Schwingen sind schw\u00e4rzlich wie auch die gro\u00dfen und mittleren Armdecken. Letztere bilden aufgrund heller S\u00e4ume zwei schmale, helle Querb\u00e4nder auf der Fl\u00fcgeloberseite. Das f\u00fcr Silberm\u00f6wen typische, helle Feld im Bereich der inneren Handschwingen fehlt meist oder ist weniger auff\u00e4llig. Die Fl\u00fcgelunterseite wirkt oft sehr dunkel.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><span id=\"Immature_V.C3.B6gel\" class=\"mw-headline\">Immature V\u00f6gel<\/span><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>V\u00f6gel im ersten Winter zeigen immer noch einen schwarzen Schnabel. Das R\u00fccken- und Schultergefieder wird ab Oktober erneuert und kontrastiert dann zum abgetragenen Fl\u00fcgelgefieder. Die neuen Federn sind gr\u00e4ulich-br\u00e4unlicher mit dunkler Markierung und schmalen hellen S\u00e4umen, so dass die Oberseite insgesamt einf\u00f6rmiger wirkt. Kopf, Unterseite und B\u00fcrzel sind meist heller als beim Jugendkleid.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Im zweiten Winter sind Mantel, Schulterfedern, mittlere Armdecken und die inneren <a title=\"Schirmfeder\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schirmfeder\">Schirmfedern<\/a> bereits schiefergrau, die kleinen und gro\u00dfen Armdecken hingegen noch br\u00e4unlich gemustert. Kopf und Unterseite haben sich weiter aufgehellt, tragen aber noch eine ausgedehnte, dunkle Strichelung. Der B\u00fcrzel ist nun weitgehend wei\u00df und kontrastiert deutlich zu der noch vorhandenen Schwanzbinde. Der Schnabel hellt sich von der Basis her und an der Spitze auf.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>V\u00f6gel im dritten Winter \u00e4hneln bereits sehr stark adulten V\u00f6geln, jedoch ist der Schnabel noch nicht voll ausgef\u00e4rbt und zeigt eine schw\u00e4rzliche Binde im Bereich der hinteren <a class=\"new\" title=\"Gonys (Seite nicht vorhanden)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?title=Gonys&amp;action=edit&amp;redlink=1\">Gonys<\/a>. Die Strichelung des Kopfes ist noch sehr viel kr\u00e4ftiger. Im Bereich der bei adulten V\u00f6geln grauen Handdecken finden sich dunkel br\u00e4unliche Federn und die Beine sind immer noch fleischfarben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><span id=\"Verbreitung\" class=\"mw-headline\">Verbreitung<\/span><\/h2>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Brutverbreitung der Heringsm\u00f6we ist <a title=\"Pal\u00e4arktis\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Pal%C3%A4arktis\">westpal\u00e4arktisch<\/a> und erstreckt sich \u00fcber die K\u00fcsten der <a title=\"Gem\u00e4\u00dfigte Zone\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gem%C3%A4%C3%9Figte_Zone\">gem\u00e4\u00dfigten<\/a> und der <a title=\"Polargebiet\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Polargebiet\">subpolaren<\/a> Zone in Europa, Nordrussland und Westsibirien. Sie umfasst Island, die <a title=\"F\u00e4r\u00f6er\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/F%C3%A4r%C3%B6er\">F\u00e4r\u00f6er<\/a> und die <a title=\"Britische Inseln\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Britische_Inseln\">Britischen Inseln<\/a>. S\u00fcdw\u00e4rts reicht sie bis in den Norden der <a title=\"Iberische Halbinsel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Iberische_Halbinsel\">Iberischen Halbinsel<\/a>. Eine <a title=\"Disjunkt\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Disjunkt\">disjunkte<\/a> Teilpopulation gibt es im <a title=\"Ebrodelta\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ebrodelta\">Ebrodelta<\/a> und vereinzelte Brutpaare in <a title=\"Portugal\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Portugal\">Portugal<\/a>. Ostw\u00e4rts reicht die Verbreitung bis zur Taimyrhalbinsel. Einzelne Brutnachweise liegen auch aus <a class=\"mw-redirect\" title=\"Senegambien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Senegambien\">Senegambien<\/a> vor, wo die Art sonst nur Wintergast ist.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><span id=\"Wanderungen\" class=\"mw-headline\">Wanderungen<\/span><\/h2>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Heringsm\u00f6we ist ein Zugvogel, bei dem einige der n\u00f6rdlichen Populationen \u00fcber die s\u00fcdlicheren hinwegziehen (<a title=\"\u00dcberspringzug\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/%C3%9Cberspringzug\">\u00dcberspringzug<\/a>) und dabei teils Strecken bis zu 7500&nbsp;km zur\u00fccklegen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Winterquartiere der westeurop\u00e4ischen V\u00f6gel reichen vom nordwestlichen Frankreich \u00fcber die Iberische Halbinsel in den westlichen Mittelmeerraum hinein, wo die Art zerstreut bis Sardinien und bis zur Apenninhalbinsel vorkommt, sowie an der westafrikanischen K\u00fcste bis nach <a title=\"Nigeria\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nigeria\">Nigeria<\/a>. Dort ist die Heringsm\u00f6we auch in kleineren Zahlen entlang von <a title=\"Niger (Fluss)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Niger_%28Fluss%29\">Niger<\/a> und <a title=\"Benue\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Benue\">Benue<\/a> weit im Binnenland zu finden. W\u00e4hrend Island und die Faroer im Winter komplett ger\u00e4umt werden, verbleiben weiter s\u00fcdlich immer mehr V\u00f6gel auch im Bereich der Brutgebiete. Seit in den 1930er Jahren die ersten Irrg\u00e4ste an der nordamerikanischen Atlantikk\u00fcste festgestellt wurden, stieg die Zahl der Beobachtungen dort im Laufe der zweiten H\u00e4lfte des 20. Jahrhunderts stark an, so dass die Art dort mittlerweile seltener, aber regelm\u00e4\u00dfiger Wintergast ist. Als Irrgast hat sie sogar die nordamerikanische Westk\u00fcste erreicht. Der Wegzug westlicher V\u00f6gel beginnt ab Ende Juni, zieht sich aber manchmal bis November oder Dezember hin. Die ersten Heimkehrer treffen im Februar an den Brutpl\u00e4tzen ein, das Gros aber erst im April.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die V\u00f6gel des Ostseeraums (<em>L. f. fuscus<\/em>) ziehen in s\u00fcd\u00f6stlicher Richtung weg. Auf dem Zug und in kleinerer Zahl auch als \u00dcberwinterer sind sie dann im \u00f6stlichen Mittelmeerraum, im Bereich der <a title=\"Arabische Halbinsel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Arabische_Halbinsel\">Arabischen Halbinsel<\/a> und am <a title=\"Horn von Afrika\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Horn_von_Afrika\">Horn von Afrika<\/a> anzutreffen. Die Haupt\u00fcberwinterungsgebiete liegen jedoch weiter s\u00fcdlich an den Seen und Fl\u00fcssen Ostafrikas s\u00fcdw\u00e4rts bis <a title=\"Botswana\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Botswana\">Botswana<\/a>, <a title=\"Simbabwe\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Simbabwe\">Simbabwe<\/a> und <a title=\"Mosambik\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mosambik\">Mosambik<\/a>. Einzelne V\u00f6gel sind aber auch in anderen Teilen Afrikas festgestellt worden. Kleinerer Zahlen gelangen ans <a title=\"Schwarzes Meer\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schwarzes_Meer\">Schwarze<\/a> und ans <a title=\"Kaspisches Meer\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kaspisches_Meer\">Kaspische Meer<\/a>; einige versuchen in den Brutgebieten zu \u00fcberwintern, weichen dann aber bei Vereisung der Ostsee nach S\u00fcdwesten aus, wo sie bis an die Nordsee gelangen. Der Wegzug beginnt zwischen Juli und August und erreicht seinen H\u00f6hepunkt im September. Der Heimzug erfolgt zwischen Februar und Ende Juni.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die V\u00f6gel Nord- und Mittelrusslands (<em>L. f. heuglini\/taimyrensis<\/em> und <em>L. f. barabensis<\/em>) \u00fcberwintern haupts\u00e4chlich an den K\u00fcsten im <a title=\"Naher Osten\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Naher_Osten\">Nahen Osten<\/a> zwischen \u00f6stlichem Mittelmeer und dem Westen des <a title=\"Indischer Subkontinent\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Indischer_Subkontinent\">Indischen Subkontinents<\/a>, dem S\u00fcdrand des Kaspischen Meeres und der K\u00fcste des Horns von Afrika. V\u00f6gel der fragw\u00fcrdigen Unterart <em>taimyrensis<\/em> \u00fcberwintern m\u00f6glicherweise auch in Ostasien zwischen Japan und <a title=\"Taiwan (Insel)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Taiwan_%28Insel%29\">Taiwan<\/a>. Der Wegzug erfolgt relativ sp\u00e4t ab September mit Zugh\u00f6hepunkten im Oktober. Die V\u00f6gel treffen etwa um Mai herum wieder in den Brutgebieten ein.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"thumb tright\">\n<div class=\"thumbinner\" style=\"width: 222px;\">\n<div class=\"thumbcaption\">&nbsp;<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><span id=\"Externe_Systematik\" class=\"mw-headline\">Externe Systematik<\/span><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Systematik des sogenannten <a title=\"Larus\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Larus#argentatus-fuscus-Formenkreis\"><em>argentatus-fuscus<\/em>-Formenkreises<\/a>, zu dem neben der Silberm\u00f6we auch die Heringsm\u00f6we z\u00e4hlt, ist sehr komplex. Aufgrund von genetischen Untersuchungen zu Anfang des Jahrtausends konnte jedoch etwas Licht in die verwandtschaftlichen Verh\u00e4ltnisse gebracht werden. Die fr\u00fcher aufgestellte These, es handele sich bei den wei\u00dfk\u00f6pfigen Gro\u00dfm\u00f6wen um eine <a title=\"Ringspezies\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ringspezies\">Ringspezies<\/a>, deren Formenkette um den Nordpol herumreiche und deren beiden Enden Silber- und Heringsm\u00f6we bilden, konnte zumindest in Teilen widerlegt werden. So gab es vermutlich zwei Refugien, aus denen sich zum einen die Silberm\u00f6we und die verwandten Arten <a title=\"Mantelm\u00f6we\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mantelm%C3%B6we\">Mantelm\u00f6we<\/a>, <a title=\"Mittelmeerm\u00f6we\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mittelmeerm%C3%B6we\">Mittelmeerm\u00f6we<\/a> und <a title=\"Armenierm\u00f6we\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Armenierm%C3%B6we\">Armenierm\u00f6we<\/a> entwickelten, sowie auf der anderen Seite <a title=\"Steppenm\u00f6we\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Steppenm%C3%B6we\">Steppenm\u00f6we<\/a> und Heringsm\u00f6we und ostw\u00e4rts anschlie\u00dfend <a class=\"new\" title=\"Ostsibirienm\u00f6we (Seite nicht vorhanden)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?title=Ostsibirienm%C3%B6we&amp;action=edit&amp;redlink=1\">Ostsibirienm\u00f6we<\/a> (<em>Larus vegae<\/em>), <a title=\"Kamtschatkam\u00f6we\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kamtschatkam%C3%B6we\">Kamtschatkam\u00f6we<\/a> und <a title=\"Amerikanische Silberm\u00f6we\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Amerikanische_Silberm%C3%B6we\">Amerikanische Silberm\u00f6we<\/a>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><span id=\"Interne_Systematik\" class=\"mw-headline\">Interne Systematik<\/span><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die interne Systematik der Heringsm\u00f6we ist teilweise ungekl\u00e4rt. Je nach Auffassung werden zwischen zwei und sechs Unterarten anerkannt. Neben drei europ\u00e4ischen Unterarten werden aufgrund neuerer genetischer Untersuchungen auch noch drei \u00f6stliche Formen \u2013 die oft als eigene Art angesehene Tudram\u00f6we (<em>heuglini<\/em> und <em>taimyrensis<\/em>) und das fr\u00fcher meist zur Steppenm\u00f6we gestellte Taxon <em>barabensis<\/em> \u2013 dieser Art zugerechnet. Umstritten ist vor allem der eigenst\u00e4ndige Status der Formen <em>intermedius<\/em> und <em>taimyrensis<\/em>. Erstere wird oft zu <em>graellsi<\/em> gestellt, die Existenz der letzteren als eigenst\u00e4ndiges <a title=\"Taxon\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Taxon\">Taxon<\/a> \u00fcberhaupt angezweifelt. Nach Meinung einiger Autoren k\u00f6nnte es sich um Hybriden zwischen <em>heuglini<\/em> und der Unterart <em>L. v. birulai<\/em> der Ostsibirienm\u00f6we handeln.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li><em>L. f. fuscus<\/em> <span class=\"Person\">Linnaeus<\/span>, 1758 \u2013 Schweden und Nordk\u00fcste Norwegens ostw\u00e4rts bis zum Wei\u00dfen Meer (dort nur noch vereinzelt), auf der Halbinsel Kola wohl keine Vorkommen mehr.<\/li>\n<li><em>L. f. graellsii<\/em> <span class=\"Person\"><a class=\"mw-redirect\" title=\"Alfred Edmund Brehm\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Alfred_Edmund_Brehm\">Brehm<\/a><\/span>, 1857 \u2013 Iberische Halbinsel, Frankreich, Britische Inseln, Island und Far\u00f6er.<\/li>\n<li><em>L. f. intermedius<\/em> <span class=\"Person\"><a title=\"Eiler Theodor Lehn Schi\u00f8ler\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Eiler_Theodor_Lehn_Schi%C3%B8ler\">Schi\u00f8ler<\/a><\/span>, 1922 \u2013 Niederlande bis D\u00e4nemark, s\u00fcdwestliches Norwegen sowie eine isolierte Population im Bereich des <a title=\"Ebrodelta\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ebrodelta\">Ebrodeltas<\/a>.<\/li>\n<li><em>L. f. heuglini<\/em> <span class=\"Person\"><a class=\"new\" title=\"Charles Robert Bree (Seite nicht vorhanden)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?title=Charles_Robert_Bree&amp;action=edit&amp;redlink=1\">Bree<\/a><\/span>, 1876 \u2013 von der Halbinsel <a title=\"Kola\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kola\">Kola<\/a> ostw\u00e4rts \u00fcber <a title=\"Nowaja Semlja\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nowaja_Semlja\">Nowaja Semlja<\/a> bis zur <a title=\"Gydan-Halbinsel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gydan-Halbinsel\">Gydan-Halbinsel<\/a>, m\u00f6glicherweise Bruten schon in Finnland.<\/li>\n<li><em>L. f. taimyrensis<\/em> <span class=\"Person\"><a title=\"Sergei Alexandrowitsch Buturlin\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sergei_Alexandrowitsch_Buturlin\">Buturlin<\/a><\/span>, 1911 \u2013 <a title=\"Taimyrhalbinsel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Taimyrhalbinsel\">Taimyrhalbinsel<\/a> \u00f6stlich des <a title=\"Ob\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ob\">Ob<\/a>.<\/li>\n<li><em>L. f. barabensis<\/em> <span class=\"Person\"><a class=\"new\" title=\"Hans Christian Johansen (Seite nicht vorhanden)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?title=Hans_Christian_Johansen&amp;action=edit&amp;redlink=1\">Johansen<\/a><\/span>, 1960 \u2013 <a title=\"Barabasteppe\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Barabasteppe\">Baraba<\/a>&#8211; und <a title=\"Kulundasteppe\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kulundasteppe\">Kulundasteppe<\/a> im s\u00fcdwestlichen Sibirien, bis zum s\u00fcd\u00f6stlichen Ural.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4><span id=\"Geografisch_variierende_Merkmale\" class=\"mw-headline\">Geografisch variierende Merkmale<\/span><\/h4>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die geografische Variation bez\u00fcglich der Mantelfarbe ist recht ausgepr\u00e4gt. W\u00e4hrend V\u00f6gel von Island, den Far\u00f6ern und den Britischen Inseln am hellsten sind (<em>graellsii<\/em>), finden sich die oberseits dunkelsten im Ostseeraum und in Nordostskandinavien (<em>fuscus<\/em>). S\u00fcdostskandinavische V\u00f6gel nehmen eine Mittelstellung ein und sind in der F\u00e4rbung recht konstant. Vom s\u00fcdwestlichen D\u00e4nemark westw\u00e4rts kommen hingegen V\u00f6gel mit relativ hellem R\u00fccken vor. In den Niederlanden ist die Variation sehr gro\u00df, hier kommen fast alle Abstufungen vor, es \u00fcberwiegt aber ein relativ dunkler <em>graellsii<\/em>-Typ. Die Populationen Nordrusslands \u00f6stlich der Halbinsel Kola sowie Nordwestsibiriens entsprechen insgesamt <em>L.f. graellsii<\/em>, es findet sich hier aber zudem eine klinale (allm\u00e4hliche) Variation von dunklen V\u00f6geln im Westen bis hin zu hellen V\u00f6geln im Osten, die zu <em>Larus vegae<\/em> vermitteln. Die Form <em>barabensis<\/em> steht in der R\u00fcckenf\u00e4rbung <em>heuglini<\/em> nahe.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Weitere, weniger ausgepr\u00e4gte Variationen gib es bei den Ma\u00dfen, vor allem bei den Schnabelma\u00dfen und beim Gewicht. Recht hohe Schn\u00e4bel findet man in Island, die niedrigsten in Nordnorwegen. Auff\u00e4llig lange in S\u00fcdwestschweden. Beim Gewicht zeichnet sich die Nominatform durch das geringste, die beiden nord\u00f6stlichen, in der Tundra br\u00fctenden Unterarten durch das gr\u00f6\u00dfte Durchschnittsgewicht aus.&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4><span id=\"L._f._fuscus\" class=\"mw-headline\"><em>L. f. fuscus<\/em><\/span><\/h4>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die <a class=\"mw-redirect\" title=\"Nominatform\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nominatform\">Nominatform<\/a>, die an den K\u00fcsten der Ostsee vorkommt und fr\u00fcher Teile der Halbinsel Kola bewohnte, ist die kleinste, dunkelste und eleganteste Unterart. Im Unterschied zu anderen ist sie sehr schlank mit kleinerem, runderem Kopf, feinerem Schnabel und \u2013 aufgrund der langen Handschwingen \u2013 im Sitzen besonders schmal nach hinten auslaufendem Hinterteil. Im Flug wirken die Fl\u00fcgel schmal, lang und zugespitzt mit relativ kurzem Handfl\u00fcgel. Die Beine sind verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig kurz. Die Oberseite ist im Adultkleid nahezu schwarz und der Kontrast zur schwarzen Fl\u00fcgelspitze kaum erkennbar. Die wei\u00dfen Spitzen der \u00e4u\u00dferen Handschwingen sind relativ fein und manchmal bei abgenutztem Gefieder kaum vorhanden; nur die \u00e4u\u00dferste Handschwinge zeigt ein wei\u00dfes Subterminalfeld. Im Schlichtkleid zeigt der Kopf eine nur wenig ausgedehnte, feine Strichelung. Das Jugendkleid ist sehr kontrastreich mit dunkler Gesichtsmaske und oft mit sehr viel Wei\u00df auf den Oberschwanzdecken. Im ersten Schlichtkleid kontrastiert die dunkle Oberseite besonders zur helleren Unterseite. Ab dem ersten Sommer ist der R\u00fccken von den schwarzen Federn des Adultkleids durchsetzt. Junge V\u00f6gel sind im dritten Winter ausgef\u00e4rbt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4><span id=\"L._f._heuglini_.28Tundram.C3.B6we.29\" class=\"mw-headline\"><em>L. f. heuglini<\/em> (Tundram\u00f6we)<\/span><\/h4>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Diese nordrussische Unterart, die sehr zerstreut in Einzelbrutpaaren oder kleineren Kolonien in der Tundra br\u00fctet, ist mit 53\u201370&nbsp;cm K\u00f6rperl\u00e4nge und einer Spannweite von 138\u2013158&nbsp;cm (einschlie\u00dflich \u201e<em>taimyrensis<\/em>\u201c) gr\u00f6\u00dfer als die \u00fcbrigen Formen. Im Habitus \u00e4hnelt sie <em>L. f. fuscus<\/em> mit schlanker Gestalt, kleinem Kopf, feinen Schnabel und kurzem Schwanz; die individuelle Variation ist jedoch sehr gro\u00df. In der R\u00fcckenf\u00e4rbung entspricht sie dem <em>graellsii\/intermedius<\/em>-Typ, von dem sie im Feld auch kaum zu unterscheiden ist. Das Handfl\u00fcgelmuster \u00e4hnelt dem der Nominatform mit einem wei\u00dfen Subterminalfeld, das auf die \u00e4u\u00dferste Handschwinge beschr\u00e4nkt ist und relativ kleinen wei\u00dfen Spitzen auf den \u00fcbrigen. Auch die subadulten Kleider \u00e4hneln der Nominatform. Ein Merkmal dieser Unterart ist, dass sie erst sehr sp\u00e4t ins Schlichtkleid mausert, das Brutkleid also noch bis zum Winteranfang beh\u00e4lt.&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4><span id=\"L._f._barabensis\" class=\"mw-headline\"><em>L. f. barabensis<\/em><\/span><\/h4>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u00dcber dieses Taxon, das oft zur Steppenm\u00f6we gestellt wurde, offenbar aber Untersuchungen der <a title=\"Mitochondriale DNA\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mitochondriale_DNA\">mitochondrialen DNA<\/a> zufolge n\u00e4her mit <em>L. f. heuglini<\/em>, bzw. <em>L. f. taimyrensis<\/em> verwandt ist, ist wenig bekannt. Selbst die Verbreitungsdaten sind d\u00fcrftig. Das Brutareal dieser M\u00f6we, die an Steppenseen in S\u00fcdwestsibirien br\u00fctet, liegt vermutlich isoliert, k\u00f6nnte m\u00f6glicherweise aber doch im Norden an das der \u201eTundram\u00f6we\u201c heranreichen. Eine eindeutige Bestimmung ist nicht immer m\u00f6glich. <em>L. f. barabensis<\/em> ist relativ klein und leicht gebaut. Die F\u00e4rbung der Oberseite erinnert an <em>taimyrensis<\/em>. Im Adultkleid f\u00e4llt auf, dass der Schnabel durch einen roten Gonysfleck, eine schwarze Markierung auf dem Oberschnabel und eine wei\u00dfliche Schnabelspitze vierfarbig wirkt. In dieser Hinsicht und im Hinblick auf das Muster des Handfl\u00fcgels \u00e4hnelt das Taxon der Armenierm\u00f6we. Die subadulten Kleider erinnern an die der Steppenm\u00f6we, jedoch wird das Adultkleid bereits im dritten Winter angelegt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"thumb tright\">&nbsp;<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Heringsm\u00f6we br\u00fctet vorwiegend an der K\u00fcste, ist aber besonders auf den Britischen Inseln, in Skandinavien und im \u00f6stlichen Teil ihres Verbreitungsgebiets auch gro\u00dfr\u00e4umig an Binnengew\u00e4ssern und in Mooren als Brutvogel anzutreffen. Sie br\u00fctet an \u00e4hnlichen Orten wie die Silberm\u00f6we, mit der sie sich auch vergesellschaftet, bevorzugt im Unterschied zu dieser aber eher flacheres Gel\u00e4nde mit h\u00f6herer Vegetation wie beispielsweise <a title=\"Besenheide\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Besenheide\">Heidekraut<\/a> oder <a title=\"Adlerfarn\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Adlerfarn\">Adlerfarn<\/a>. Sie ist nur selten als Brutvogel an felsigen Steilk\u00fcsten zu finden, hier meidet sie anscheinend besonders die Gegenwart der Silberm\u00f6we.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Auf den Britischen Inseln und in Westskandinavien ist die Art h\u00e4ufig Brutvogel in <a title=\"Regenmoor\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Regenmoor#Deckenmoore\">Deckenmooren<\/a>, wo sie in Heidekraut- und <a class=\"mw-redirect\" title=\"Wollgras\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wollgras\">Wollgrasbest\u00e4nden<\/a> nistet. Auf Island findet man sie ebenfalls in Hochmooren und Heiden, aber auch auf vegetationsarmen Kies- und Lavafl\u00e4chen. Die Unterart <em>L. f. fuscus<\/em> br\u00fctet an flachen Inseln oder Sch\u00e4ren in K\u00fcstenn\u00e4he oder an Binnengew\u00e4ssern. Sie bevorzugt aber landferne Inseln und vegetationsreiche Stellen; so br\u00fctet sie auch auf Inseln mit lichtem Kiefernbestand.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Tundram\u00f6we (<em>L. f. heuglinii<\/em> und <em>L. f. taymirensis<\/em>) br\u00fctet in offenen Tundralandschaften mit S\u00fcmpfen sowie auf K\u00fcsteninseln.Sie scheint auch h\u00e4ufiger an steilen Felsk\u00fcsten zu nisten. Die Unterart <em>L. f. barabensis<\/em> besiedelt ausgedehnte R\u00f6hrichtbest\u00e4nde an Steppenseen sowie kleine, birkenbestandene Inseln.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Au\u00dferhalb der Brutzeit ist die Heringsm\u00f6we an K\u00fcsten- und Binnengew\u00e4ssern, in <a title=\"\u00c4stuar\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/%C3%84stuar\">M\u00fcndungslandschaften<\/a>, in H\u00e4fen und an tropischen <a title=\"Lagune\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Lagune\">Lagunen<\/a> zu finden. Im Unterschied zur Silberm\u00f6we ist sie weniger an das <a title=\"Litoral\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Litoral\">Litoral<\/a> gebunden und h\u00e4ufiger im <a title=\"Pelagial\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Pelagial\">Pelagial<\/a> zu finden. Auf M\u00fcllhalden tritt sie meist nur in kleinen Zahlen als <a title=\"Kleptoparasitismus\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kleptoparasitismus\">Kleptoparasit<\/a> auf. In gr\u00f6\u00dferen Zahlen kommt sie dort nur vor, wenn andere Gro\u00dfm\u00f6wen fehlen. Rast- und Schlafpl\u00e4tze liegen oft an gro\u00dfen \u00fcbersichtlichen Binnenseen oder an den Sandstr\u00e4nden von Wattinseln.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><span id=\"Ern.C3.A4hrung\" class=\"mw-headline\">Ern\u00e4hrung<\/span><\/h2>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das Nahrungsspektrum der Heringsm\u00f6we besteht aus kleinen Fischen wie insbesondere dem <a title=\"Atlantischer Hering\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Atlantischer_Hering\">Atlantischen Hering<\/a>, marinen <a title=\"Wirbellose\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wirbellose\">Wirbellosen<\/a> wie beispielsweise Schwimmkrabben, Nestlingen und Eiern von V\u00f6geln, Aas, Fischereiabf\u00e4llen, kleinen Nagetieren, Regenw\u00fcrmern, Insekten und Beeren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Durch vermehrte Nahrungskonkurrenz mit anderen Arten wie der Silberm\u00f6we seit den 1960er Jahren stieg der Anteil von Meerestieren an der Nahrung bedeutend an. Da die Heringsm\u00f6we ihre Nahrung h\u00e4ufig auf dem offenen Meer sucht, sind Fischabf\u00e4lle von Kuttern f\u00fcr sie von besonderer Bedeutung. So f\u00fchrte ein 1991 von der UN erlassenes <a title=\"Moratorium\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Moratorium\">Moratorium<\/a> zur <a title=\"Treibnetzfischerei\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Treibnetzfischerei\">Treibnetzfischerei<\/a> im westlichen Mittelmeer dazu, dass die Art auf andere Nahrungsquellen umsteigen musste und zwischenzeitlich vermehrt auf M\u00fclldeponien, in Olivenhainen und auf Reisfeldern anzutreffen war. Dies hatte unmittelbare Auswirkungen auf den Bruterfolg.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Heringsm\u00f6we ist im Unterschied zu Silber- und Mittelmeerm\u00f6we ein gewandterer Flieger, der mit den schmaleren Fl\u00fcgeln schneller gr\u00f6\u00dfere Strecken zur\u00fccklegt. Fische werden auf dem Meer oft sto\u00dftauchend aus dem Suchflug aus 10\u201312&nbsp;m H\u00f6he heraus erbeutet, wobei der Vogel im 45\u00b0-Winkel etwa 8&nbsp;m herabfliegt, <a title=\"R\u00fcttelflug\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/R%C3%BCttelflug\">r\u00fcttelnd<\/a> abbremst, hinabst\u00f6\u00dft und v\u00f6llig untertaucht. An M\u00fclldeponien neigt die Art eher dazu, anderen M\u00f6wenarten die Nahrung abzujagen, als selber danach zu suchen. Bei der Nominatform ist jedoch zu beobachten, dass sie anderen M\u00f6wen aus dem Weg geht und in tieferen Gew\u00e4ssern ihre Nahrung sucht. In der Gezeitenzone greift die Heringsm\u00f6we eher sichtbare Nahrung auf, als im Seetang oder unter Steinen danach zu suchen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"thumb tright\">&nbsp;<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Heringsm\u00f6wen br\u00fcten gew\u00f6hnlich in Kolonien und sind gelegentlich auch mit der Silberm\u00f6we vergesellschaftet. Ihre Geschlechtsreife erlangt sie fr\u00fchestens mit drei Jahren. Sie f\u00fchrt eine monogame Saisonehe, wobei es auf Grund der Brutortstreue zu Wiederverpaarungen kommt. Das Nest wird gew\u00f6hnlich am Boden, aber auch auf Geb\u00e4uden errichtet und ist mit Pflanzenteilen der Umgebung sowie Tang ausgelegt. Der Legebeginn ist ab Ende April mit einem H\u00f6hepunkt im Mai. Das Gelege umfasst zwei bis drei Eier, die in einem Abstand von etwa zwei Tagen gelegt werden. Die Brutdauer betr\u00e4gt 26 bis 31 Tage. Beide Elternv\u00f6gel sind an der Brut beteiligt. Die Jungv\u00f6gel sind mit etwa 35 bis 40 Tagen flugf\u00e4hig. Der durchschnittliche Bruterfolg variiert zwischen 0,75 und 1,5 fl\u00fcgge werdenden Jungv\u00f6geln pro Brutpaar und Jahr.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><span id=\"Bestand\" class=\"mw-headline\">Bestand<\/span><\/h2>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der europ\u00e4ische Gesamtbestand wird zu Beginn des 21. Jahrhunderts auf 300.000 bis 350.000 Brutpaare gesch\u00e4tzt. In Gro\u00dfbritannien kommen etwa 114.000 Brutpaare vor, Norwegen weist zwischen 30.000 und 40.000 Brutpaare auf und in Island br\u00fcten zwischen 23.000 und 35.000 Brutpaare. Der Brutbestand Mitteleuropas liegt bei 83.000 bis 103.000 Paaren. Davon entfallen auf die Niederlande etwa 58.500 bis 72.000 Brutpaare und auf Deutschland zwischen 23.000 und 29.000 Brutpaare.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wie bei einer Reihe anderer M\u00f6wenarten gibt es etwa in Mitteleuropa seit den 1920er Jahren erhebliche Bestandszunahmen und Arealausweitungen. Urs\u00e4chlich daf\u00fcr ist ein erh\u00f6hter Schutz vor St\u00f6rungen am Brutplatz, ein verringertes Sammeln der Eier, eine geringere Bejagung sowie eine Verbesserung der Nahrungsbedingungen im Brut- und \u00dcberwinterungsgebiet.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>foto : mihai baciu<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; &nbsp; Die Heringsm\u00f6we (Larus fuscus) ist eine Vogelart aus der Familie der M\u00f6wen (Laridae). Ihre Brutverbreitung erstreckt sich von Island ostw\u00e4rts \u00fcber gro\u00dfe Teile der europ\u00e4ischen K\u00fcsten bis zur Taimyrhalbinsel im nordwestlichen Sibirien. Die Art ist oberseits dunkler als die Silberm\u00f6we, der sie verwandtschaftlich nicht so nah steht, wie fr\u00fcher einmal angenommen. N\u00e4her ist [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":2352,"template":"","meta":{"_acf_changed":false},"categories":[],"tags":[],"birdwatching":[],"class_list":["post-2358","bird","type-bird","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.3 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Heringsm\u00f6we (Larus fuscus fuscus) - Wilde Reise im Donaudelta<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/wildtravel.ro\/bird\/lesser-black-backed-gull-larus-fuscus-fuscus\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Heringsm\u00f6we (Larus fuscus fuscus) - Wilde Reise im Donaudelta\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"&nbsp; &nbsp; Die Heringsm\u00f6we (Larus fuscus) ist eine Vogelart aus der Familie der M\u00f6wen (Laridae). Ihre Brutverbreitung erstreckt sich von Island ostw\u00e4rts \u00fcber gro\u00dfe Teile der europ\u00e4ischen K\u00fcsten bis zur Taimyrhalbinsel im nordwestlichen Sibirien. Die Art ist oberseits dunkler als die Silberm\u00f6we, der sie verwandtschaftlich nicht so nah steht, wie fr\u00fcher einmal angenommen. N\u00e4her ist [&hellip;]\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/wildtravel.ro\/bird\/lesser-black-backed-gull-larus-fuscus-fuscus\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Wilde Reise im Donaudelta\" \/>\n<meta property=\"article:publisher\" content=\"https:\/\/www.facebook.com\/wildtravel.ro\/\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2013-03-13T15:04:33+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/wildtravel.ro\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/ecer.jpg\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"1\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"1\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/jpeg\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"16\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/bird\\\/lesser-black-backed-gull-larus-fuscus-fuscus\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/bird\\\/lesser-black-backed-gull-larus-fuscus-fuscus\\\/\",\"name\":\"Heringsm\u00f6we (Larus fuscus fuscus) - Wilde Reise im Donaudelta\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/bird\\\/lesser-black-backed-gull-larus-fuscus-fuscus\\\/#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/bird\\\/lesser-black-backed-gull-larus-fuscus-fuscus\\\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2013\\\/03\\\/ecer.jpg\",\"datePublished\":\"2013-03-13T14:39:52+00:00\",\"dateModified\":\"2013-03-13T15:04:33+00:00\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/bird\\\/lesser-black-backed-gull-larus-fuscus-fuscus\\\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/bird\\\/lesser-black-backed-gull-larus-fuscus-fuscus\\\/\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/bird\\\/lesser-black-backed-gull-larus-fuscus-fuscus\\\/#primaryimage\",\"url\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2013\\\/03\\\/ecer.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2013\\\/03\\\/ecer.jpg\",\"caption\":\"Larus fuscus fuscus\"},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/bird\\\/lesser-black-backed-gull-larus-fuscus-fuscus\\\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Home\",\"item\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/ro\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Birds\",\"item\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/ro\\\/bird\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":3,\"name\":\"Heringsm\u00f6we (Larus fuscus fuscus)\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/\",\"name\":\"Wilde Reise im Donaudelta\",\"description\":\"Wild about wild\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/#organization\"},\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Organization\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/#organization\",\"name\":\"Wild travel\",\"url\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/\",\"logo\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\",\"url\":\"http:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2023\\\/01\\\/logo-125.png\",\"contentUrl\":\"http:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2023\\\/01\\\/logo-125.png\",\"width\":357,\"height\":125,\"caption\":\"Wild travel\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\"},\"sameAs\":[\"https:\\\/\\\/www.facebook.com\\\/wildtravel.ro\\\/\"]}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Heringsm\u00f6we (Larus fuscus fuscus) - Wilde Reise im Donaudelta","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/wildtravel.ro\/bird\/lesser-black-backed-gull-larus-fuscus-fuscus\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Heringsm\u00f6we (Larus fuscus fuscus) - Wilde Reise im Donaudelta","og_description":"&nbsp; &nbsp; Die Heringsm\u00f6we (Larus fuscus) ist eine Vogelart aus der Familie der M\u00f6wen (Laridae). Ihre Brutverbreitung erstreckt sich von Island ostw\u00e4rts \u00fcber gro\u00dfe Teile der europ\u00e4ischen K\u00fcsten bis zur Taimyrhalbinsel im nordwestlichen Sibirien. Die Art ist oberseits dunkler als die Silberm\u00f6we, der sie verwandtschaftlich nicht so nah steht, wie fr\u00fcher einmal angenommen. N\u00e4her ist [&hellip;]","og_url":"https:\/\/wildtravel.ro\/bird\/lesser-black-backed-gull-larus-fuscus-fuscus\/","og_site_name":"Wilde Reise im Donaudelta","article_publisher":"https:\/\/www.facebook.com\/wildtravel.ro\/","article_modified_time":"2013-03-13T15:04:33+00:00","og_image":[{"url":"https:\/\/wildtravel.ro\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/ecer.jpg","width":1,"height":1,"type":"image\/jpeg"}],"twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"16\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/wildtravel.ro\/bird\/lesser-black-backed-gull-larus-fuscus-fuscus\/","url":"https:\/\/wildtravel.ro\/bird\/lesser-black-backed-gull-larus-fuscus-fuscus\/","name":"Heringsm\u00f6we (Larus fuscus fuscus) - Wilde Reise im Donaudelta","isPartOf":{"@id":"https:\/\/wildtravel.ro\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/wildtravel.ro\/bird\/lesser-black-backed-gull-larus-fuscus-fuscus\/#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/wildtravel.ro\/bird\/lesser-black-backed-gull-larus-fuscus-fuscus\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/wildtravel.ro\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/ecer.jpg","datePublished":"2013-03-13T14:39:52+00:00","dateModified":"2013-03-13T15:04:33+00:00","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/wildtravel.ro\/bird\/lesser-black-backed-gull-larus-fuscus-fuscus\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/wildtravel.ro\/bird\/lesser-black-backed-gull-larus-fuscus-fuscus\/"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/wildtravel.ro\/bird\/lesser-black-backed-gull-larus-fuscus-fuscus\/#primaryimage","url":"https:\/\/wildtravel.ro\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/ecer.jpg","contentUrl":"https:\/\/wildtravel.ro\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/ecer.jpg","caption":"Larus fuscus fuscus"},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/wildtravel.ro\/bird\/lesser-black-backed-gull-larus-fuscus-fuscus\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Home","item":"https:\/\/wildtravel.ro\/ro\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Birds","item":"https:\/\/wildtravel.ro\/ro\/bird\/"},{"@type":"ListItem","position":3,"name":"Heringsm\u00f6we (Larus fuscus fuscus)"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/wildtravel.ro\/#website","url":"https:\/\/wildtravel.ro\/","name":"Wilde Reise im Donaudelta","description":"Wild about wild","publisher":{"@id":"https:\/\/wildtravel.ro\/#organization"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/wildtravel.ro\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/wildtravel.ro\/#organization","name":"Wild travel","url":"https:\/\/wildtravel.ro\/","logo":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/wildtravel.ro\/#\/schema\/logo\/image\/","url":"http:\/\/wildtravel.ro\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/logo-125.png","contentUrl":"http:\/\/wildtravel.ro\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/logo-125.png","width":357,"height":125,"caption":"Wild travel"},"image":{"@id":"https:\/\/wildtravel.ro\/#\/schema\/logo\/image\/"},"sameAs":["https:\/\/www.facebook.com\/wildtravel.ro\/"]}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/wildtravel.ro\/de\/wp-json\/wp\/v2\/bird\/2358","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/wildtravel.ro\/de\/wp-json\/wp\/v2\/bird"}],"about":[{"href":"https:\/\/wildtravel.ro\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/bird"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wildtravel.ro\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/wildtravel.ro\/de\/wp-json\/wp\/v2\/bird\/2358\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wildtravel.ro\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2352"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/wildtravel.ro\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2358"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/wildtravel.ro\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2358"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/wildtravel.ro\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2358"},{"taxonomy":"birdwatching","embeddable":true,"href":"https:\/\/wildtravel.ro\/de\/wp-json\/wp\/v2\/birdwatching?post=2358"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}