{"id":2231,"date":"2013-02-03T16:00:26","date_gmt":"2013-02-03T14:00:26","guid":{"rendered":"http:\/\/wildtravel.ro\/bird\/rebhuhn-perdix-perdix\/"},"modified":"2013-02-03T16:24:08","modified_gmt":"2013-02-03T14:24:08","slug":"rebhuhn-perdix-perdix","status":"publish","type":"bird","link":"https:\/\/wildtravel.ro\/de\/bird\/rebhuhn-perdix-perdix\/","title":{"rendered":"Rebhuhn (Perdix perdix)"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das <strong>Rebhuhn<\/strong> (<em>Perdix perdix<\/em>) ist eine <a title=\"Art (Biologie)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Art_%28Biologie%29\">Vogelart<\/a> aus der <a title=\"Ordnung (Biologie)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ordnung_%28Biologie%29\">Ordnung<\/a> der <a title=\"H\u00fchnerv\u00f6gel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/H%C3%BChnerv%C3%B6gel\">H\u00fchnerv\u00f6gel<\/a> (Galliformes). Rebh\u00fchner bewohnen <a title=\"Steppe\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Steppe\">Steppen<\/a>&#8211; und <a title=\"Heide (Landschaft)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Heide_%28Landschaft%29\">Heidelandschaften<\/a> in weiten Teilen <a title=\"Europa\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Europa\">Europas<\/a> und <a title=\"Asien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Asien\">Asiens<\/a>. Sie ern\u00e4hren sich \u00fcberwiegend von <a title=\"Same (Pflanze)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Same_%28Pflanze%29\">S\u00e4mereien<\/a>, <a title=\"Wildkraut\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wildkraut\">Wildkr\u00e4utern<\/a> und <a title=\"Getreide\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Getreide\">Getreidek\u00f6rnern<\/a>. W\u00e4hrend der weltweite Bestand von der <a title=\"International Union for Conservation of Nature and Natural Resources\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/International_Union_for_Conservation_of_Nature_and_Natural_Resources\">IUCN<\/a> als nicht gef\u00e4hrdet eingestuft wird, gilt der Bestand in Europa als gef\u00e4hrdet, da er zwischen 1970 und 1990 stark zur\u00fcckgegangen ist. Dies wird insbesondere auf die Zerst\u00f6rung intakter Lebensr\u00e4ume durch die Umwandlung der Agrarlandschaft in flurbereinigte und dann intensiv mit Gro\u00dfmaschinen bewirtschaftete Fl\u00e4chen zur\u00fcckgef\u00fchrt. Daher wurde das Rebhuhn 1991 vom <a title=\"Naturschutzbund Deutschland\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Naturschutzbund_Deutschland\">NABU<\/a> zum <a title=\"Vogel des Jahres (Deutschland)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Vogel_des_Jahres_%28Deutschland%29\">Vogel des Jahres<\/a> gew\u00e4hlt.<\/p>\n<p>Das Rebhuhn ist wie alle Vertreter der Gattung von gedrungener Gestalt mit kurzen Beinen, kurzem rundem Schwanz und kurzen runden Fl\u00fcgeln. Kennzeichnend sind der orangebraune Kopf, der hellgraue Vorderk\u00f6rper und die rotbraune Seitenb\u00e4nderung. Der Schwanz ist mit Ausnahme der mittleren Steuerfedern lebhaft rostrot. An der Unterbrustmitte befindet sich ein mehr oder weniger starker, bei Weibchen manchmal fehlender und oft sehr viel kleinerer, dunkelbrauner Fleck in Form eines <a title=\"Hufeisen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hufeisen\">Hufeisens<\/a>. Im Fr\u00fchjahr und Sommer tr\u00e4gt das Rebhuhn das Prachtkleid, im Herbst und Winter das Schlichtkleid. Der gerade Schnabel ist gelb und am Ansatz braun oder grau gef\u00e4rbt. Rebh\u00fchner haben eine K\u00f6rperl\u00e4nge von etwa 30&nbsp;Zentimetern, eine Fl\u00fcgell\u00e4nge von 14,6 bis 16&nbsp;Zentimetern und eine Schwanzl\u00e4nge von 7,2 bis 8,5&nbsp;Zentimetern. M\u00e4nnchen und Weibchen sind \u00e4hnlich gro\u00df; letztere sind jedoch etwas schwerer. Das K\u00f6rpergewicht reicht bei M\u00e4nnchen von 290 bis 415&nbsp;Gramm, bei Weibchen von 300 bis 475&nbsp;Gramm.<\/p>\n<p>Das Rebhuhn weist einen im <a title=\"Prachtkleid\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Prachtkleid\">Prachtkleid<\/a> deutlich ausgepr\u00e4gten <a title=\"Sexualdimorphismus\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sexualdimorphismus\">Geschlechtsdimorphismus<\/a> auf. Das M\u00e4nnchen tr\u00e4gt orange bis rotbraunes Gefieder an der Stirn, den Kopfseiten sowie am Kinn und in den daran anschlie\u00dfenden Bereichen der Kehle. Die Ohrdeckel setzen sich in diesem Bereich dunkelbraun ab. Der Nacken und der Scheitel zeigen bis auf vereinzelte schwarze Federbasen eine gelblichbraune F\u00e4rbung. Der obere Bereich des Halses und der vordere Teil des R\u00fcckens haben eine hellgraue F\u00e4rbung mit einer feinen schw\u00e4rzlichen Wellung. Der Hinterr\u00fccken, der <a title=\"B\u00fcrzel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/B%C3%BCrzel\">B\u00fcrzel<\/a> und die Oberschwanzdecken sind ebenfalls gr\u00e4ulich gef\u00e4rbt, jedoch fehlt hier die feine schwarze Wellung. Die unteren Halsseiten und die Brust haben eine hellgraue F\u00e4rbung mit einer gut sichtbaren schwarzen Wellung. Die Seiten der Brust und die K\u00f6rperflanken sind durch kastanienbraune Binden gezeichnet. Im hinteren Teil der Brust befindet sich ein hufeisenf\u00f6rmiger dunkelbrauner Fleck. Die mittleren Steuerfedern sind gelblichbraun, die anderen Steuernfedern kastanienbraun. Die Handschwingen und die Handdecken sind dunkelbraun mit scharf abgegrenzten gelblichen Schaftstrichen. Der Schnabel zeigt eine hornfarbene F\u00e4rbung, die leicht ins Gr\u00fcnliche gehen kann. Die <a title=\"Iris (Auge)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Iris_%28Auge%29\">Iris<\/a> ist br\u00e4unlich und der Augenring hellgrau bis wei\u00dflich gef\u00e4rbt. Der Wachsring um die Augen (Rosenfeld) ist <a title=\"Karmin\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Karmin\">karminrot<\/a>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das Weibchen zeigt ein im Vergleich zum M\u00e4nnchen blasser gef\u00e4rbtes, gelblich-rotbraunes Gesicht. Der Oberkopf ist durch breite, ovale Schaftflecken gekennzeichnet, die wei\u00dflich bis gr\u00e4ulich eingefasst sind. Die Ohrdecken weisen eine schwarzbraune F\u00e4rbung auf, die mit feinen wei\u00dflichen Strichen durchsetzt ist. Der obere Halsbereich und die gesamte Oberseite sind braun mit unregelm\u00e4\u00dfig verteilten, gelblichen Schaftstrichen und -flecken. Stellenweise ist auch eine gelblichbraune Querb\u00e4nderung vorhanden. Die Brust und der Bauch sind \u00e4hnlich wie beim M\u00e4nnchen gef\u00e4rbt, jedoch mit einem gelblichen Anflug. Manchmal findet sich ein kleiner, hufeisenf\u00f6rmiger Fleck im Brustbereich. Die mittleren Steuerfedern sind wie beim M\u00e4nnchen gelblichbraun, die anderen Steuernfedern kastanienbraun. Die Handschwingen und die Handdecken zeigen eine dunkelbraune F\u00e4rbung mit scharf abgegrenzten, gelblichen Schaftstrichen.<\/p>\n<p>Im au\u00dferhalb der Brutzeit getragenen <a title=\"Schlichtkleid\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schlichtkleid\">Schlichtkleid<\/a> sind die Halsfedern bei den M\u00e4nnchen hellbraun gef\u00e4rbt mit sehr hellen Schaftstreifen. Bei den Weibchen zeigen sich in diesem Bereich schwarze Muster und tropfenartige Flecken mit wei\u00dflicher oder schw\u00e4rzlicher Umrandung. Als sicheres Unterscheidungsmerkmal des Hahns von der Henne ist die Zeichnung der Deckfedern der Schultern geeignet. Lediglich das Weibchen hat Querstreifen auf den Schulterfedern. Auch an der Zeichnung der Kopfoberseite sind sie zu unterscheiden: W\u00e4hrend das M\u00e4nnchen Striche zeigt, finden sich beim Weibchen Tupfen. Auf gr\u00f6\u00dfere Entfernung ist der Hahn von der Henne mit blo\u00dfem Auge an keinem Merkmal sicher zu unterscheiden. Bei guten Lichtverh\u00e4ltnissen und mit optischen Hilfsmitteln kann das M\u00e4nnchen am grauen Hals, der intensiv orangen Kopff\u00e4rbung sowie der fehlenden Umrandung derselben erkannt werden.<\/p>\n<p>Das unscheinbar gelbbraune Gefieder der Jungv\u00f6gel \u00e4hnelt dem Schlichtkleid der Altv\u00f6gel. Die Kehle bei jungen M\u00e4nnchen ist wei\u00dflich und kann einen leicht gelblichbraunen Anflug zeigen. Die Brust und die Flanken sind gelblichbraun. Bei einzelnen Federn ist eine wei\u00dfliche und br\u00e4unliche S\u00e4umung vorhanden. Die zentralen Teile der Bauchseite sind wei\u00df, die Unterschwanzdecken gelblichbraun. Die F\u00e4rbung der Steuerfedern \u00e4hnelt der von sehr adulten V\u00f6geln. Hand- und Armschwingen haben eine auff\u00e4llige wei\u00dfliche, aus Binden bestehende Zeichnung. Bei juvenilen Weibchen ist deutlich die schw\u00e4rzliche Kopfplatte zu erkennen, die mit feinen braunen Schaftstrichen durchsetzt ist. Die Kopfseiten zeigen eine dunkelbraune F\u00e4rbung, die Sch\u00e4fte sind wei\u00df gezeichnet. Das <a title=\"Daune\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Daune\">Daunengefieder<\/a> der Nestlinge ist auf der Unterseite leicht gelblich bis cremefarben. Die Kopfseiten und der Kehlbereich haben eine \u00fcberwiegend gelbliche F\u00e4rbung, der Scheitel eine rostfarbene F\u00e4rbung mit schw\u00e4rzlichen L\u00e4ngsstreifen. Im Gesichtsfeld sowie an den Halsseiten und im Nacken sind deutlich feine dunkle Punkte zu erkennen. Der gesamte R\u00fccken ist dunkelbraun, die Flanken eher rotbraun.<\/p>\n<p>Das Rebhuhn ist in Gr\u00f6\u00dfe und Aussehen dem <a title=\"Rothuhn\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rothuhn\">Rothuhn<\/a>, dem <a class=\"mw-redirect\" title=\"Alpensteinhuhn\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Alpensteinhuhn\">Alpensteinhuhn<\/a> und dem <a title=\"Chukarhuhn\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Chukarhuhn\">Chukarhuhn<\/a> \u00e4hnlich. Das Rothuhn ist gr\u00f6\u00dfer und einfarbiger. Das Gesicht zeigt einen wei\u00dfen Kehlfleck, und die Schwingen haben gefingerte Spitzen. Das Alpenschneehuhn weist dieselben Unterscheidungsmerkmale wie das Rothuhn auf, der wei\u00dfe Kehlfleck ist jedoch schwarz umrandet. Beim Alpenschneehuhn ist ein klar abgesetzter rahmfarbener Kehlfleck sichtbar. Das Rebhuhn unterscheidet sich von der <a title=\"Wachtel (Art)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wachtel_%28Art%29\">Wachtel<\/a> durch seine Gr\u00f6\u00dfe, sein Gewicht, die F\u00e4rbung und den Schnabel. Die Wachtel ist etwa 10&nbsp;cm kleiner und mit etwa 90 bis 110 Gramm erheblich leichter als das Rebhuhn. Es ist sand- bis orangebraun gef\u00e4rbt und der Schnabel ist klein und gebogen.<\/p>\n<p>Das Rebhuhn bewegt sich meist schreitend vorw\u00e4rts. Es kann jedoch auch sehr schnell rennen. Bei Gefahr dr\u00fcckt es sich flach an den Boden. Das Rebhuhn fliegt unter lautem <a title=\"Instrumentallaut\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Instrumentallaut\">Fl\u00fcgelburren<\/a> auf; der Flug mit hastigen Fl\u00fcgelschl\u00e4gen erfolgt meist niedrig \u00fcber dem Boden, mit l\u00e4ngeren dazwischengeschalteten Gleitstrecken, bei denen die Fl\u00fcgel stets nach unten gebogen sind.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Revierruf des M\u00e4nnchens \u00e4u\u00dfert sich in einem knarrenden <em>\u201ekirreck\u201c<\/em> oder <em>\u201ekerrrick\u201c<\/em>. Dieser von Individuum zu Individuum leicht unterschiedliche Ruf wird gelegentlich mit dem Knarren einer rostigen T\u00fcrangel verglichen. Aus gr\u00f6\u00dferer Entfernung klingt er allerdings weicher und melodischer. Der Revierruf ist \u00fcberwiegend im Sp\u00e4twinter und im Fr\u00fchjahr zu h\u00f6ren. Die H\u00e4hne rufen vor allem am Morgen und am Abend und sind auch noch nach Einbruch der Dunkelheit zu h\u00f6ren.<\/p>\n<p>Von auffliegenden Rebh\u00fchnern ist ein hohes <em>\u201ekerr-ititit\u201c<\/em>, <em>\u201egijig gig \u2026\u201c<\/em> oder \u00e4hnliche Ruffolgen zu h\u00f6ren. Charakteristisch ist ihr allm\u00e4hliches Leiserwerden. Verlassene K\u00fcken geben ein kl\u00e4gliches Piepsen von sich, das ansteigt und lauter wird.<\/p>\n<p>Das Rebhuhn besiedelt als <a title=\"Standvogel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Standvogel\">Standvogel<\/a> weite Teile <a title=\"Europa\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Europa\">Europas<\/a> und <a title=\"Asien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Asien\">Asiens<\/a>. Das Verbreitungsgebiet erstreckt sich von den <a title=\"Britische Inseln\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Britische_Inseln\">britischen Inseln<\/a> \u00fcber <a title=\"Mitteleuropa\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mitteleuropa\">Mitteleuropa<\/a> bis in den S\u00fcdwesten und S\u00fcdosten Europas, sowie im Osten bis nach <a title=\"Sibirien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sibirien\">Westsibirien<\/a>, <a title=\"Turkestan\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Turkestan\">Turkestan<\/a>, <a title=\"Pakistan\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Pakistan\">Pakistan<\/a> und dem n\u00f6rdlichen <a title=\"Iran\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Iran\">Iran<\/a>. Es fehlt im gr\u00f6\u00dften Teil <a title=\"Skandinavien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Skandinavien\">Skandinaviens<\/a>, <a title=\"Spanien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Spanien\">Spaniens<\/a> und auf vielen <a title=\"Mittelmeer\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mittelmeer\">Mittelmeerinseln<\/a>. Endemische Unterarten finden sich dennoch insbesondere auf der <a title=\"Iberische Halbinsel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Iberische_Halbinsel\">iberischen Halbinsel<\/a> und in <a title=\"Italien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Italien\">Italien<\/a>. Das Rebhuhn ist in <a title=\"Nordamerika\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nordamerika\">Nordamerika<\/a> zu <a title=\"Jagd\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Jagd\">Jagdzwecken<\/a> eingeb\u00fcrgert worden und besiedelt mittlerweile insbesondere die n\u00f6rdlichen <a title=\"Pr\u00e4rie\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Pr%C3%A4rie\">Pr\u00e4rien<\/a> der <a title=\"Vereinigte Staaten\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Vereinigte_Staaten\">USA<\/a> und des s\u00fcdlichen <a title=\"Kanada\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kanada\">Kanada<\/a>. Weiterhin wurde es in S\u00fcdskandinavien und <a title=\"Neuseeland\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Neuseeland\">Neuseeland<\/a> vom Menschen eingef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Das Rebhuhn lebt haupts\u00e4chlich in tieferen Lagen unterhalb von 600&nbsp;m, es ist aber auch in h\u00f6heren Lagen der <a title=\"Mittelgebirge\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mittelgebirge\">Mittelgebirge<\/a> und <a title=\"Alpen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Alpen\">Alpent\u00e4ler<\/a> zu finden. Die urspr\u00fcnglichen Verbreitungsgebiete waren <a title=\"Steppe\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Steppe\">Steppen<\/a>, insbesondere Baum- und Strauchsteppen. Aufgrund ihrer hohen Anpassungsf\u00e4higkeit leben Rebh\u00fchner als <a title=\"Kulturfolger\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kulturfolger\">Kulturfolger<\/a> in <a title=\"Heide (Landschaft)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Heide_%28Landschaft%29\">Heiden<\/a> sowie auf <a title=\"Acker\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Acker\">Acker<\/a>-, <a title=\"Gr\u00fcnland\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gr%C3%BCnland\">Gr\u00fcn<\/a>&#8211; und <a title=\"Brache\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Brache\">Brachland<\/a>, <a title=\"Hochstaudenflur\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hochstaudenflur\">Staudenfluren<\/a> und in reich strukturierten Mischgebieten. In w\u00e4rmeren Gebieten mit fruchtbaren B\u00f6den werden die gr\u00f6\u00dften Bestandsdichten erreicht. Optimale Lebensr\u00e4ume sind durch wechselnde Mehrfruchtnutzung in der Landwirtschaft mit <a title=\"Hecke\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hecke\">Hecken<\/a>, <a title=\"Strauch\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Strauch\">B\u00fcschen<\/a>, <a title=\"Acker\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Acker\">Feld<\/a>&#8211; und Wegrainen gekennzeichnet, bieten kleinr\u00e4umig gegliederte Parzellen und weisen wenig <a title=\"Wald\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wald\">Waldanteil<\/a> auf. Notwendige Deckung verschafft ein hoher Grenzlinienanteil, so dass die Brutpaardichte dort heute bis zu 10 Brutpaare auf 100 Hektar betragen kann. Grenzlinien zeichnen sich durch viele Heckenstreifen und damit viel Deckung aus. Stoppelfelder und Brachfl\u00e4chen sind als Ruhe- und Nahrungspl\u00e4tze sehr beliebt. Deutlich bevorzugt werden Gebiete mit schneearmen Wintern. Optimale Bedingungen bieten Hackfruchtfelder (<a title=\"Kartoffel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kartoffel\">Kartoffeln<\/a>, <a title=\"R\u00fcben\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/R%C3%BCben\">R\u00fcben<\/a>, <a title=\"Kohl\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kohl\">Kohl<\/a>), da unter den gro\u00dfbl\u00e4ttrigen Pflanzen ein guter Schutz vor Wetterunbilden und Luftfeinden gegeben ist. Die rohen B\u00f6den zwischen den Pflanzen erw\u00e4rmen sich schnell und trocknen schnell ab, so dass Staubb\u00e4der und eine schnelle Flucht m\u00f6glich sind.<\/p>\n<p>Das Rebhuhn ern\u00e4hrt sich \u00fcberwiegend von <a title=\"Same (Pflanze)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Same_%28Pflanze%29\">S\u00e4mereien<\/a>, <a title=\"Wildkraut\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wildkraut\">Wildkr\u00e4utern<\/a> und <a title=\"Getreide\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Getreide\">Getreidek\u00f6rnern<\/a>. Es frisst auch gr\u00fcne Pflanzenteile wie <a title=\"Klee\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Klee\">Klee<\/a>&#8211; und <a title=\"Luzerne\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Luzerne\">Luzernebl\u00e4tter<\/a>, <a title=\"Gras\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gras\">Grasspitzen<\/a> und verschiedene <a title=\"Kn\u00f6teriche\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kn%C3%B6teriche\">Kn\u00f6terich<\/a>&#8211; und <a title=\"Wegeriche\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wegeriche\">Wegericharten<\/a>. Manchmal nimmt es auch <a title=\"Insekten\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Insekten\">Insekten<\/a>, deren <a title=\"Larve\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Larve\">Larven<\/a> und anderes Kleingetier zu sich. Hin und wieder werden auch reife <a title=\"Frucht\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Frucht\">Fr\u00fcchte<\/a> und verschiedene <a title=\"Beere\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Beere\">Beeren<\/a> gefressen. Zur F\u00f6rderung der Verdauung im Magen nimmt es kleine Quarzk\u00f6rner (\u201eMagensteine\u201c) auf.<\/p>\n<p>Der Anteil pflanzlicher Nahrung liegt bei adulten Rebh\u00fchnern bei jeweils 30&nbsp;Prozent an Gr\u00fcnpflanzenanteilen, <a title=\"Wildkraut\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wildkraut\">Wildkr\u00e4utern<\/a> und Getreide (<a title=\"Weizen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Weizen\">Weizen<\/a>, <a title=\"Gerste\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gerste\">Gerste<\/a>, <a title=\"Hafer\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hafer\">Hafer<\/a> und <a title=\"Roggen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Roggen\">Roggen<\/a>). Die restlichen 10&nbsp;Prozent werden durch tierische Nahrung abgedeckt. Vor allem Weibchen nehmen w\u00e4hrend der Brutzeit vermehrt tierische Nahrung zu sich, meist <a title=\"Ameisen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ameisen\">Ameisen<\/a>, <a title=\"K\u00e4fer\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/K%C3%A4fer\">K\u00e4fer<\/a>, <a title=\"Raupe (Schmetterling)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Raupe_%28Schmetterling%29\">Schmetterlingsraupen<\/a> und <a title=\"Blattl\u00e4use\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Blattl%C3%A4use\">Blattl\u00e4use<\/a>. Der Nahrungsbedarf adulter Rebh\u00fchner liegt bei 50 bis 80&nbsp;Gramm pro Tag. Der <a title=\"Wasser\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wasser\">Wasserbedarf<\/a> wird \u00fcber die Nahrung gedeckt.<\/p>\n<p>Das Rebhuhn ist \u00fcberwiegend in der D\u00e4mmerung und am Tage aktiv. Den gr\u00f6\u00dften Teil des Jahres ist es nicht territorial. W\u00e4hrend der Brutzeit beansprucht es ein jedoch ein relativ kleines Streifareal ohne feste Grenzen, die sich st\u00e4ndig verschieben. Das Rebhuhn bleibt in der Regel sehr standorttreu in seinem Brutgebiet und verl\u00e4sst dieses auch im Winter nicht, wenn es das Nahrungsangebot und die Deckungsm\u00f6glichkeiten zulassen. In sehr strengen Wintern kommt es zur Winterflucht \u00fcber gr\u00f6\u00dfere Strecken in s\u00fcdliche oder westliche Richtungen. Phasen der Aktivit\u00e4t und Ruhe wechseln regelm\u00e4\u00dfig miteinander ab. Die Zeit, die ben\u00f6tigt wird, den <a title=\"Kropf\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kropf\">Kropf<\/a> zu f\u00fcllen oder dessen Inhalt zu verdauen, setzt diese fest. Am Tag wird der Kropf etwa zwei- bis dreimal gef\u00fcllt. Einen wichtigen Bestandteil des Komfortverhaltens stellt regelm\u00e4\u00dfiges Sand- und Staubbaden dar.<\/p>\n<p>Im Laufe des Jahres wird durch den regelm\u00e4\u00dfigen Wechsel der sozialen Formen innerartlicher Stress ausgel\u00f6st, bis sich die entsprechend passende Sozialform wie Paar, Familie, Kette, Volk gefestigt hat. Jede Phase tritt auff\u00e4llig durch heftige Auseinandersetzungen mit Drohen, Jagen und K\u00e4mpfen in Erscheinung. Den w\u00e4rmeren Teil des Jahres sind Rebh\u00fchner entweder Einzelg\u00e4nger, oder sie halten als einzelnes Paar fest zusammen; in der k\u00e4lteren Jahreszeit k\u00f6nnen sie sich zu kleineren und gr\u00f6\u00dferen Wintergruppen zusammenfinden.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend der Brutzeit sind die Paare jeweils vom anderen Partner abh\u00e4ngig, da sie in einem abgesteckten Territorium m\u00f6glichst Distanz zu anderen Familien h\u00e4lt. Im Sp\u00e4tsommer und Herbst l\u00f6st sich insoweit die Territorialit\u00e4t auf, als dass Rebh\u00fchner auch kleine Familienverb\u00e4nde mit 5 bis 15&nbsp;V\u00f6geln bilden, bestehend aus den Altv\u00f6geln und den ausgewachsenen Jungv\u00f6geln. In der J\u00e4gersprache wird eine solche Gruppe als \u201eKette\u201c bezeichnet. Treffen zwei Ketten w\u00e4hrend des Sommers aufeinander, kommt es zu heftigen Auseinandersetzungen. Einzelne Familien k\u00f6nnen unter dem Eindruck der Winterbedingungen ihre Isolation aufgeben und sich vor\u00fcbergehend zu gr\u00f6\u00dferen Gruppen mit bis zu 25&nbsp;V\u00f6geln zusammenschlie\u00dfen, die zusammen auf Nahrungssuche gehen. In der J\u00e4gersprache wird eine solche gr\u00f6\u00dfere Gruppe als \u201eVolk\u201c bezeichnet. In den meisten Verbreitungsgebieten sind diese von Mitte November bis h\u00f6chstens Februar\/M\u00e4rz zu beobachten. Bei beiden Gruppenformen gibt es nur einen losen Zusammenhalt, der keine <a title=\"Hierarchie\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hierarchie\">Hierarchie<\/a> erkennen l\u00e4sst. W\u00e4hrend des Winters sind selten Streitereien oder K\u00e4mpfe zu beobachten.<\/p>\n<p>Gegen Ende des Winters sondern sich Paare aus dem Volk ab, um sich erneut zu vereinen oder um sich als Paar neu zu bilden. Der Prozess der Paarbildung wird durch die zunehmende Unvertr\u00e4glichkeit gleichgeschlechtlicher V\u00f6gel eingeleitet, deren sich entwickelnde Aggressivit\u00e4t oft in heftigen K\u00e4mpfen endet. In der Drohhaltung richtet sich das Rebhuhn hoch auf, vergr\u00f6\u00dfert seine Kontur und stellt den dunklen Hufeisenfleck auf der Brust zur Schau. Wenn die V\u00f6gel im Fr\u00fchjahr wieder einen Partner f\u00fcr die Brut suchen, erreicht die Rivalit\u00e4t unter den H\u00e4hnen ihren H\u00f6hepunkt. Einzelner M\u00e4nnchen versuchen vor allem, paarungsbereite Weibchen aus anderen Gruppen anzulocken. Die K\u00e4mpfe setzen sich aus Verfolgungsrennen, Fl\u00fcgelschl\u00e4gen und Bissen zusammen. Nur die Verfolgungsrennen haben einen ritualisierten Charakter mit gestrecktem Hals und geschwellter Brust als Drohgeb\u00e4rde.<\/p>\n<p>Das Rebhuhn erreicht die <a title=\"Geschlechtsreife\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Geschlechtsreife\">Geschlechtsreife<\/a> gegen Ende des ersten Lebensjahres. Zu diesem Zeitpunkt erfolgt in der Regel auch die erste Verpaarung. Das Rebhuhn f\u00fchrt eine <a title=\"Monogamie\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Monogamie\">monogame<\/a> Brutehe. Es beschr\u00e4nkt sich in der Regel auf eine Jahresbrut, bei fr\u00fchem Gelegeverlust ist jedoch ein Nachgelege m\u00f6glich. Die Legezeit liegt in den meisten Verbreitungsgebieten zwischen Mitte\/Ende April und Anfang\/Mitte Mai.<\/p>\n<p>Die Paarungszeit setzt direkt nach der <a title=\"Schneeschmelze\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schneeschmelze\">Schneeschmelze<\/a> ein. Die Paarbildung erfolgt in der Regel selten zwischen Individuen innerhalb einer Kette. <a title=\"Statistische Signifikanz\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Statistische_Signifikanz\">Signifikant<\/a> h\u00e4ufiger wirbt ein M\u00e4nnchen einer anderen Gruppe ein Weibchen ab. Oft gehen auch Paare wieder zusammen, die sich bereits im Vorjahr gefunden haben. Die <a title=\"Balz\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Balz\">Balzaktivit\u00e4ten<\/a> zeigen offensichtliche Unterschiede, je nachdem, ob sich ein Paar bereits aus dem Vorjahr kennt oder nicht. Miteinander bekannte V\u00f6gel zeigen lediglich eine rudiment\u00e4r ausgepr\u00e4gte Balz.<\/p>\n<p>Das Abwerben eines Weibchen aus einer fremden Gruppe f\u00fchrt unter H\u00e4hnen fast immer zu heftigen <a title=\"Kommentkampf\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kommentkampf\">Kommentk\u00e4mpfen<\/a>. Dabei f\u00fcgen sich die Rivalen selten gr\u00f6\u00dfere Verletzungen zu und noch seltener treten Todesf\u00e4lle auf. Zum Balzen richtet sich das M\u00e4nnchen auf, reckt seinen Kopf in die H\u00f6he und pr\u00e4sentiert mit leicht h\u00e4ngenden Fl\u00fcgeln einem Weibchen den hufeisenf\u00f6rmigen Brustfleck. In dieser Haltung schleicht es um die Umworbene und versucht sie auf seine Seite zu ziehen. Bei Gefallen zeigt die Henne nach einiger Zeit ein \u00e4hnliches Verhalten. Schlie\u00dflich reiben die beiden ihre Schn\u00e4bel aneinander und ber\u00fchren mit dem Kopf die Flanken des Balzpartners. Zum Schluss putzen beide das Gefieder gr\u00fcndlich, und gehen anschlie\u00dfend zusammen auf Nahrungssuche. Die <a title=\"Begattung\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Begattung\">Kopulation<\/a> findet sp\u00e4ter statt.<\/p>\n<p>Der Schlupf aller K\u00fcken erfolgt \u00fcber einen Zeitraum von ein bis zwei Tagen; das Schlupfgewicht liegt bei sieben bis acht Gramm. Als <a title=\"Nestfl\u00fcchter\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nestfl%C3%BCchter\">Nestfl\u00fcchter<\/a> verlassen sie das Nest gleich nach dem Trockenwerden und folgen den Altv\u00f6geln, die sie f\u00fchren. Die Jungv\u00f6gel ern\u00e4hren sich bereits vom zweiten Lebenstag an selbst\u00e4ndig, in den ersten Lebenswochen fast ausschlie\u00dflich von <a title=\"Spinnentiere\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Spinnentiere\">Spinnentieren<\/a>, <a title=\"Insekten\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Insekten\">Insekten<\/a> und deren <a title=\"Larve\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Larve\">Larven<\/a>, also z.B. von <a title=\"Ameisen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ameisen\">Ameisen<\/a>, kleinen <a title=\"K\u00e4fer\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/K%C3%A4fer\">K\u00e4fern<\/a>, <a title=\"Raupe (Schmetterling)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Raupe_%28Schmetterling%29\">Schmetterlingsraupen<\/a>, <a title=\"Blattl\u00e4use\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Blattl%C3%A4use\">Blattl\u00e4usen<\/a> und anderem Kleingetier. Ab der dritten Lebenswoche nehmen sie zus\u00e4tzlich auch <a title=\"Same (Pflanze)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Same_%28Pflanze%29\">Pflanzensamen<\/a> und <a title=\"Getreide\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Getreide\">Getreidek\u00f6rner<\/a> auf und gehen langsam \u00fcber zu \u00fcberwiegend pflanzlicher Nahrung, deren Anteil nach etwa zwei Monaten bereits bei 85&nbsp;Prozent liegt. In den ersten drei Wochen kann k\u00fchles Wetter zu einer hohen Verlustrate f\u00fchren, da die Jungv\u00f6gel schneller unterk\u00fchlen und ermatten, so dass sie anf\u00e4lliger f\u00fcr <a title=\"Wildkrankheit\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wildkrankheit\">Krankheiten<\/a> werden.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend der Brut und wenn sie Jungv\u00f6gel f\u00fchren, versuchen die Altv\u00f6gel meist, potentielle Feinde zu verschrecken oder vom Gelege wegzulocken. Im Falle des \u201e<a title=\"Verleiten\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Verleiten\">Verleitens<\/a>\u201c t\u00e4uscht ein Altvogel einen verletzten Fl\u00fcgel durch dessen H\u00e4ngenlassen vor, so dass dem Angreifer eine leichte Beute angezeigt werden soll. Der Feind wird sofort darauf aufmerksam und vom Gelege abgelenkt.<\/p>\n<p>Das Rebhuhn wird im Alter von etwa 13 bis 15&nbsp;Tagen flugf\u00e4hig. Durch Erfahrung lernt es rasch, seine Feinde zu unterscheiden. Im Alter von etwa f\u00fcnf Wochen sind die Jungv\u00f6gel selbst\u00e4ndig. Bis in den Winter bleiben sie im Familienverband und siedeln sich schlie\u00dflich in der n\u00e4heren Umgebung an.<\/p>\n<p>Das Rebhuhn hat ein gro\u00dfes Verbreitungsgebiet. Die Ausdehnung wird auf 10.000.000&nbsp;km\u00b2 gesch\u00e4tzt. Der gro\u00dfe weltweite Bestand umfasst der <a title=\"International Union for Conservation of Nature and Natural Resources\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/International_Union_for_Conservation_of_Nature_and_Natural_Resources\">IUCN<\/a> zufolge etwa 5.000.000 bis 10.000.000 Individuen. Daher wird die Art als nicht gef\u00e4hrdet (LC) eingestuft.<\/p>\n<p>Die <a title=\"Europa\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Europa\">europ\u00e4ische<\/a> Brutpopulation macht weniger als die H\u00e4lfte der weltweiten Verbreitung aus. Sie wird auf etwa 1.600.000 Paare gesch\u00e4tzt. Zwischen 1970 und 1990 ging die Population stark zur\u00fcck. W\u00e4hrend sie zwischen 1990 und 2000 in vielen \u00f6stlichen L\u00e4ndern stabil war oder zunahm, setzte sich die Abnahme des Bestands im Gro\u00dfteil West- und Zentraleuropas, insbesondere in <a title=\"Frankreich\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Frankreich\">Frankreich<\/a>, der <a title=\"Schweiz\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schweiz\">Schweiz<\/a> und <a title=\"Polen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Polen\">Polen<\/a> fort. Da die europ\u00e4ische Population im Ganzen einen R\u00fcckgang von mehr als 30&nbsp;Prozent zu verzeichnen hat, wird das Rebhuhn von der IUCN dort konsequenterweise als gef\u00e4hrdet (Vulnerable) eingestuft. Der Bestand schwankt stark, da die Population im Winter um 70 bis 80&nbsp;Prozent zur\u00fcckgeht.<\/p>\n<p>In <a title=\"Deutschland\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Deutschland\">Deutschland<\/a> wird das Rebhuhn in der Roten Liste als stark gef\u00e4hrdet eingestuft. Hier ist das Rebhuhn auf einen Rest von vermutlich nicht mehr als 50.000 Brutpaaren geschrumpft. Das Rebhuhn hat vor allem im westeurop\u00e4ischen Raum seit Anfang der 70er Jahre drastische Bestandseinbu\u00dfen erlitten. Hauptursache f\u00fcr den Bestandsr\u00fcckgang ist die stetige Intensivierung und Technisierung der Landwirtschaft.<\/p>\n<p>In <a title=\"Hessen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hessen\">Hessen<\/a> beispielsweise wird der Bestand auf 5.000 bis 10.000 Brutpaare gesch\u00e4tzt und der Trend in 25 Jahren wird mit einer Bestandsabnahme von mehr als 50&nbsp;Prozent veranschlagt. Somit gilt das Rebhuhn als stark gef\u00e4hrdet. Bis etwa 1960 war das Rebhuhn im <a title=\"Rhein-Main-Gebiet\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rhein-Main-Gebiet\">Rhein-Main-Gebiet<\/a> sehr weit verbreitet. Noch bis Ende der 50er-\/Anfang der 60er-Jahre fand sich im Kreis Offenbach ein guter Bestand. Ab 1970 war dieser jedoch deutlich r\u00fcckl\u00e4ufig. Eine Zuwachsrate von drei V\u00f6geln pro Brutpaar ist bereits als \u00fcberdurchschnittlich anzusehen. Da zudem die Verluste im Winterhalbjahr bis zu 30&nbsp;Prozent des Besatzes betragen, ist ein best\u00e4ndiger Schwund zu verzeichnen, selbst bei v\u00f6lliger jagdlicher Schonung, unter Beibehaltung der landwirtschaftlichen Anbaumethoden und Flurgliederungen. Nur in besonders hervorragenden Aufzuchtjahren kann eine kurzfristige Bestandserholung eintreten.<\/p>\n<p>Als weiteres Beispiel ist der Rebhuhnbestand in <a title=\"Sachsen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sachsen\">Sachsen<\/a> innerhalb von nur zehn Jahren (1995 bis 2005) um fast 90&nbsp;Prozent zur\u00fcckgegangen. Viele Feldlandschaften in Sachsen, in denen das Rebhuhn vor 1990 noch h\u00e4ufig war, sind mittlerweile rebhuhnfrei geworden.<\/p>\n<p>Vor 130 Jahren hie\u00df es in <em><a class=\"mw-redirect\" title=\"Brehms Thierleben\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Brehms_Thierleben\">Brehms Thierleben<\/a><\/em>:<\/p>\n<dl>\n<dd><em>\u201eDas Rebhuhn bewohnt den gr\u00f6\u00dften Teil von Europa. Es hat sich hier aus dem S\u00fcden immer mehr nach Norden ausgebreitet und ist in <a title=\"Skandinavien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Skandinavien\">Skandinavien<\/a> und <a title=\"Russland\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Russland\">Russland<\/a> anscheinend immer noch in diesem n\u00f6rdlich gerichteten Vordringen begriffen. <a title=\"Ebene (Geographie)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ebene_%28Geographie%29\">Ebenen<\/a> zieht es unter allen Umst\u00e4nden den <a title=\"Gebirge\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gebirge\">Gebirgen<\/a> vor. Zu seinem Wohlbefinden beansprucht es gut angebaute, wechselreiche Gegenden; es siedelt sich zwar im Felde an, bedarf aber Buschdickicht zu seinem Schutz. Den Wald meidet es, nicht aber seine Vorgeh\u00f6lze.\u201c<\/em><\/dd>\n<\/dl>\n<p>In <a title=\"\u00d6sterreich\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/%C3%96sterreich\">\u00d6sterreich<\/a> wird der Vogel in der Roten Liste als stark gef\u00e4hrdet eingestuft. Der Bestand im Land wurde 2003 noch auf bis zu 15.000 Individuen gesch\u00e4tzt. Untersuchungen von 2008 weisen jedoch auf einen Zuwachs auf 6.000 bis 12.000 Brutpaare hin. In <a title=\"K\u00e4rnten\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/K%C3%A4rnten\">K\u00e4rnten<\/a> liegt der Bestand demnach bei 30 bis 40 Brutpaaren. Nimmt man die Jagdstatistik zur Grundlage, scheint das <a title=\"Burgenland\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Burgenland\">Burgenland<\/a> mit Abstand die gr\u00f6\u00dfte Population zu besitzen. Der j\u00e4hrliche Abschuss in diesem Bundesland liegt seit 2008 bei \u00fcber 6.000 Rebh\u00fchnern, das entspricht 88&nbsp;% der \u00f6sterreichischen <a title=\"Jagdstrecke\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Jagdstrecke\">Jagdstrecke<\/a> und \u00fcbertrifft die der gesamten Bundesrepublik Deutschland.<\/p>\n<p>In der <a title=\"Schweiz\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schweiz\">Schweiz<\/a> wird das Rebhuhn in der Roten Liste als vom Aussterben bedroht aufgef\u00fchrt, der Bestand von mehr als 10.000 V\u00f6geln in den 1960er Jahren ist aber trotz Unterschutzstellung seit 1988 fast erloschen. Im gesamten Land gab es 2008 weniger als 12 Brutpaare. Seit 1972 gibt es bisher relativ erfolglose Wiederansiedlungsversuche in den Kantonen Genf und Schaffhausen, das Rebhuhn unterliegt hier kantonalem Schutz. <a title=\"Kontroverse\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kontroverse\">Kontrovers<\/a> hierzu darf das Rebhuhn seit 2008 rein rechtlich in der Schweiz wieder bejagt werden. R\u00fccksichtslose Jagd, intensive Landwirtschaft und zu sp\u00e4t eingeleitete Schutzma\u00dfnahmen sind die Hauptfaktoren f\u00fcr die Ausrottung des Rebhuhns in der Schweiz.<\/p>\n<p>In optimalen <a title=\"Habitat\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Habitat\">Habitaten<\/a> betrug die Siedlungsdichte fr\u00fcher noch bis zu 120 Paare auf 100 Hektar. Heute werden auf den flurbereinigten, intensiv mit Gro\u00dfmaschinen bewirtschafteten Fl\u00e4chen noch Dichten von einem Brutpaar pro 100 Hektar erreicht. Daher ist das Rebhuhn bereits in vielen Gegenden ausgestorben. In kalten Wintern und in nasskalten Fr\u00fchjahrmonaten weisen Rebh\u00fchner eine erh\u00f6hte <a title=\"Mortalit\u00e4t\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mortalit%C3%A4t\">Mortalit\u00e4tsrate<\/a> auf. Im Gegensatz zu Altv\u00f6geln suchen Jungv\u00f6gel bei dieser Wetterlage keinen Schutz unter dichter Vegetation, so dass insbesondere Dauerregen regelm\u00e4\u00dfig zur Durchn\u00e4ssung und somit zur Unterk\u00fchlung f\u00fchrt, welche meist mit dem Tode endet. Neben <a title=\"Witterung\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Witterung\">Witterungseinfl\u00fcssen<\/a> und Nahrungsmangel stellt auch der Verlust durch nat\u00fcrliche Feinde eine Verlustursache dar.<\/p>\n<p title=\"Sportflugzeug\">Zudem stellen der zunehmende Gebrauch von <a title=\"Pflanzenschutzmittel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Pflanzenschutzmittel\">Pflanzenschutzmitteln<\/a> und anderen <a title=\"Pestizid\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Pestizid\">Pestiziden<\/a> in der maschinellen <a title=\"Landwirtschaft\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Landwirtschaft\">Landwirtschaft<\/a> eine wachsende Gef\u00e4hrdung dar. Gro\u00dffl\u00e4chiger Pestizideinsatz unter Einbeziehung der Ackerraine in die Intensivnutzung f\u00fchrt zu fehlender <a title=\"Insekten\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Insekten\">Insektennahrung<\/a> in der Brutzeit, die zum Verhungern der K\u00fcken f\u00fchren kann. Durch eine geringere <a title=\"Wildkraut\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wildkraut\">Kr\u00e4utervielfalt<\/a> wird unter anderem eine geringere <a title=\"Resistenz\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Resistenz\">Resistenz<\/a> gegen\u00fcber <a title=\"Wildkrankheit\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wildkrankheit\">Krankheiten<\/a> bewirkt. Auf <a title=\"Wiese (Gr\u00fcnland)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wiese_%28Gr%C3%BCnland%29\">Wiesen<\/a> mit fr\u00fchem Schnittzeitpunkt werden Hennen mitsamt dem Gelege totgem\u00e4ht, da sie mit fortgeschrittener Brutperiode sehr fest auf ihren Eiern sitzen. Im Freilauf ausgef\u00fchrte <a title=\"Haushund\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Haushund\">Hunde<\/a> stellen auf <a title=\"Asphalt\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Asphalt\">asphaltierten<\/a> und die <a title=\"Kulturlandschaft\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kulturlandschaft\">Kulturlandschaft<\/a> durchschneidenden Feldwegen eine oft permanente St\u00f6rung dar, die das t\u00e4gliche Aktivit\u00e4tsmuster der V\u00f6gel erheblich durcheinander bringt. Die gleiche Problematik tritt auch bei <a title=\"Sportflugzeug\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sportflugzeug\">Sportflugzeugen<\/a> auf.<\/p>\n<p>Aufgrund der regionalen Seltenheit des Rebhuhns darf die <a title=\"Jagd\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Jagd\">Jagd<\/a> in Deutschland nur noch durchgef\u00fchrt werden, wenn ein Mindestbesatz durch Z\u00e4hlung nachgewiesen werden kann. Die Jagdzeit erstreckt sich \u00fcber den Zeitraum vom 1. September bis zum 15. Dezember. Der <a title=\"Naturschutzbund Deutschland\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Naturschutzbund_Deutschland\">Naturschutzbund Deutschland<\/a> setzt sich seit vielen Jahren daf\u00fcr ein, dass das Rebhuhn aus dem Jagdrecht entlassen wird. Im Unterschied zur <a title=\"Wachtel (Art)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wachtel_%28Art%29\">Wachtel<\/a>, die bundesweit ganzj\u00e4hrig von der Jagd verschont bleibt, haben bisher nur einige Bundesl\u00e4nder auf die negative Bestandsentwicklung reagiert. W\u00e4hrend in Berlin, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen die Jagdzeit f\u00fcr Rebh\u00fchner aufgehoben wurde, hat man in Brandenburg die Bejagung freiwillig ausgesetzt. In Nordrhein-Westfalen ist die Bejagung bis zum 31. Dezember 2015 ausgesetzt. In Baden-W\u00fcrttemberg, Bayern, Rheinland-Pfalz und Th\u00fcringen wurde die Jagdzeit auf zwei, in Schleswig-Holstein auf einen Monat verk\u00fcrzt. Der <a title=\"\u00d6kologischer Jagdverband\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/%C3%96kologischer_Jagdverband\">\u00d6kologische Jagdverband<\/a> von Niedersachsen und Bremen fordert ein Verbot von <a title=\"Treibjagd\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Treibjagd\">Treibjagden<\/a> und eine Reduzierung der Jagdzeit auf einen Monat. In Bayern und Niedersachsen wurden im <a title=\"Jagdjahr\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Jagdjahr\">Jagdjahr<\/a> 2010\/11 jeweils etwa 1.700 Rebh\u00fchner abgeschossen, im Gesamtbereich der <a title=\"Neue Bundesl\u00e4nder\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Neue_Bundesl%C3%A4nder\">Neuen Bundesl\u00e4nder<\/a> waren es 20 St\u00fcck.<\/p>\n<p>In weitgehend intakten Lebensr\u00e4umen kann dem Rebhuhn geholfen werden, indem konsequent auf Insektenvernichtungs- und Pflanzenbehandlungsmittel sowie auf Asphaltierung von Feldwegen verzichtet wird. Zudem sollten Hecken und Feldrainen im urspr\u00fcnglichen Zustand stehen gelassen und Brachfl\u00e4chen erhalten und sichergestellt werden. Weiterhin ist ein l\u00e4ngeres Belassen von Stoppelfeldern f\u00f6rderlich, m\u00f6glichst \u00fcber den Winter hinweg. Schlie\u00dflich sollte auf die Bejagung verzichtet werden. Bedarf die Lebensraumsituation einer Verbesserung, m\u00fcssen neben diesen Punkten noch Hecken und Feldraine neu angelegt werden. Au\u00dferdem ist die Anlage und der Schutz von mindestens f\u00fcnf Meter breiten, ungenutzten Streifen entlang von Gew\u00e4ssern, Hecken, Wegr\u00e4ndern und zwischen Feldern notwendig.<\/p>\n<p>Das Rebhuhn war <a title=\"Vogel des Jahres (Deutschland)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Vogel_des_Jahres_%28Deutschland%29\">Vogel des Jahres<\/a> 1991. In weiten Teilen Deutschlands werden daher die oben beschriebenen Schutzma\u00dfnahmen schon umgesetzt.<\/p>\n<p>n <a title=\"\u00c4sop\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/%C3%84sop\">\u00c4sops<\/a> <a title=\"Fabel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Fabel\">Fabel<\/a> <em>Das Rebhuhn und die H\u00fchner<\/em> kauft ein H\u00fchnerfreund ein Rebhuhn, das er auf seinem Hof mit seinem anderen <a title=\"Gefl\u00fcgel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gefl%C3%BCgel\">Gefl\u00fcgel<\/a> laufen lassen will. Doch die <a title=\"Haushuhn\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Haushuhn\">H\u00fchner<\/a> bei\u00dfen und treiben es stets vom Fressen ab. Das Rebhuhn ist zun\u00e4chst sehr betr\u00fcbt, denn es glaubt, ihm geschehe diese Zur\u00fccksetzung, weil es fremd sei. Daraufhin zieht es sich in einen Winkel zur\u00fcck. Als es jedoch sieht, dass sich die H\u00fchner untereinander ebenso bei\u00dfen, findet es Trost und denkt bei sich: Wenn diese schlechten Tiere Feindseligkeiten sogar gegen sich selbst aus\u00fcben, so werde ich wohl eine solche Behandlung mit Gleichmut ertragen k\u00f6nnen. In der Fabel <em>Der Mensch und das Rebhuhn.<\/em> will ein Mensch ein Rebhuhn schlachten, als dieses aufs kl\u00e4glichste darum bittet, sein Leben zu schonen. Als Gegenleistung verspricht es, aus Erkenntlichkeit eine Menge Rebh\u00fchner in seine Netze locken. \u201eOh, wie schlecht ist das von dir,\u201c antwortete der Mensch, \u201eund um so mehr will ich dich umbringen, weil du niedertr\u00e4chtig genug bist, um dich zu retten, deine Freunde ins Verderben zu st\u00fcrzen.\u201c<\/p>\n<p>In dem <a title=\"Tausendundeine Nacht\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tausendundeine_Nacht\">M\u00e4rchen aus Tausendundeiner Nacht<\/a> <em>Geschichte des Rebhuhns mit den Schildkr\u00f6ten<\/em> lie\u00df sich eines Tages wegen der gro\u00dfen Hitze ein Rebhuhn neben dem Nest der <a title=\"Schildkr\u00f6ten\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schildkr%C3%B6ten\">Schildkr\u00f6ten<\/a> auf einer mit B\u00e4umen bepflanzten, fruchtbaren Insel nieder. Da sie sich ihm gegen\u00fcber so freundlich zeigten, kehrte es jeden Abend wieder zu den Schildkr\u00f6ten zur\u00fcck, die es liebten und nicht mehr den ganzen Tag lang entbehren wollten. Da das Rebhuhn ihnen auch sehr zugeneigt war, ging es auf ihren Vorschlag ein, sich alle Federn am Fl\u00fcgel einzeln mit dem Schnabel auszurei\u00dfen, so dass es nicht mehr von den Greifv\u00f6geln im Flug ergriffen werden konnte. Als es sein Werk vollendet hatte, kam gerade ein <a title=\"Wiesel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wiesel\">Wiesel<\/a> vorbei, sprang es an und zerriss es. Die Schildkr\u00f6ten, vor deren Augen dies geschah, weinten vor Mitleid. Als aber das Rebhuhn sie fragte, ob sie mit etwas anderem, als mit Tr\u00e4nen ihm helfen k\u00f6nnten, sagten sie: \u201eIn Wahrheit, gegen ein solches \u00dcbel wissen wir nichts anderes zu tun.\u201c Da sagte das Rebhuhn: \u201eWeinet nicht, ihr seid unschuldig, ich selbst habe mein Ungl\u00fcck herbeigezogen.\u201c<\/p>\n<p>In <a title=\"Ludwig Bechstein\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ludwig_Bechstein\">Ludwig Bechsteins<\/a> <a title=\"M\u00e4rchen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/M%C3%A4rchen\">M\u00e4rchen<\/a> <em>Das Rebhuhn<\/em> wird ein reicher <a title=\"Juden\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Juden\">Jude<\/a> vom <a title=\"Schenk (Adelstitel)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schenk_%28Adelstitel%29\">Schenk<\/a> des <a title=\"K\u00f6nig\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/K%C3%B6nig\">K\u00f6nigs<\/a> durch den Wald geleitet, der ihn dort im Beisein eines aufgeflogenen Rebhuhns ermordet und seinen Schatz raubt. Als der K\u00f6nig ein Jahr sp\u00e4ter von seinem Schenk Rebh\u00fchner serviert bekam, musste dieser lachen und gab dem K\u00f6nig eine falsche Ursache f\u00fcr sein Gel\u00e4chter an. Vier Wochen sp\u00e4ter lie\u00df der K\u00f6nig ein Gastmahl mit viel <a title=\"Wein\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wein\">Wein<\/a> auftragen, bei dem auch der Schenk in fr\u00f6hlicher Stimmung trunken wurde. Jener ergriff die Gelegenheit und fragte ihn erneut, der L\u00fcge \u00fcberf\u00fchrt, was denn der eigentliche Grund f\u00fcr sein Lachen gewesen w\u00e4re. Dabei erfuhr er, dass ein Rebhuhn aufgeflogen sei, als der Jude geschrein habe, die V\u00f6gel w\u00fcrden den verborgenen Mord offenbaren. Am n\u00e4chsten Tag hielt der K\u00f6nig R\u00fccksprache mit seinem heimlichen Rat und lie\u00df den Schenken am <a title=\"Galgen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Galgen\">Galgen<\/a> aufh\u00e4ngen.<\/p>\n<p title=\"Der gestiefelte Kater\">In den <a title=\"Grimms M\u00e4rchen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Grimms_M%C3%A4rchen\">Kinder- und Hausm\u00e4rchen<\/a> der <a title=\"Br\u00fcder Grimm\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Br%C3%BCder_Grimm\">Gebr\u00fcder Grimm<\/a> f\u00e4ngt <em><a title=\"Der gestiefelte Kater\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Der_gestiefelte_Kater\">Der gestiefelte Kater<\/a><\/em> aus Dankbarkeit f\u00fcr den <a title=\"M\u00fcller\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/M%C3%BCller\">M\u00fcllersohn<\/a> mit einer Falle Rebh\u00fchner und bringt sie dem K\u00f6nig, der gern Rebh\u00fchner isst. Das sei ein Geschenk seines Herrn, des <a title=\"Graf\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Graf\">Grafen<\/a>. Der K\u00f6nig bedankt sich mit <a title=\"Gold\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gold\">Gold<\/a>. Der M\u00fcllersohn macht sich derweil Vorw\u00fcrfe, weil er sein letztes Geld f\u00fcr die <a title=\"Stiefel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Stiefel\">Stiefel<\/a> ausgegeben hatte, da kommt der Kater und gibt ihm das Gold. Der Kater f\u00e4ngt weiter Rebh\u00fchner und macht sich bei <a title=\"Hofstaat\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hofstaat\">Hofe<\/a> beliebt.<\/p>\n<p>In der <a title=\"Anekdote\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Anekdote\">Anekdote<\/a> <em>Luthers Widersacher<\/em> werden drei Rebh\u00fchner zum Zeichen der <a title=\"Reformation\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Reformation\">Reformation<\/a>: In jenen Tagen sa\u00dfen einmal zu <a title=\"M\u00fchlhausen\/Th\u00fcringen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/M%C3%BChlhausen\/Th%C3%BCringen\">M\u00fchlhausen<\/a> zwei <a title=\"Pr\u00e4lat\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Pr%C3%A4lat\">Pr\u00e4laten<\/a> beim Mahl. Als die Zungen vom Wein gel\u00f6st waren, kamen sie auf <a title=\"Martin Luther\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Martin_Luther\">Luthers<\/a> Sache zu reden und verhandelten besonders \u00fcber die Frage, ob die neue Lehre auch in M\u00fchlhausen einziehen werde. Und wie sie so ungeduldig auf die n\u00e4chste Sch\u00fcssel warteten, z\u00fcrnte der eine: \u201eSo wenig die drei Rebh\u00fchner davonfliegen, die man in der K\u00fcche eben am Spie\u00dfe dreht, so wenig wird diese Ketzerei hier in unserer guten Stadt zur Macht gelangen!\u201c Aber siehe, kaum war das hochfahrende Wort gesprochen, da kam von der K\u00fcche her ein Flattern und Schnurren wie von aufgescheuchten Rebh\u00fchnern. Sie flogen durchs offene Fenster, rasteten auf einem Strebepfeiler der nahen <a title=\"Marienkirche (M\u00fchlhausen)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Marienkirche_%28M%C3%BChlhausen%29\">Marienkirche<\/a> und wurden da zum steinernen Wahrzeichen f\u00fcr alle Zeit.<\/p>\n<p>Der \u00dcberlieferung zufolge sollte im 17. Jahrhundert in <a title=\"Trogen (Oberfranken)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Trogen_%28Oberfranken%29\">Trogen<\/a> ein <a title=\"J\u00e4ger\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/J%C3%A4ger\">J\u00e4gerbursche<\/a> bereits in der Fr\u00fche f\u00fcr seinen Herrn <a title=\"Feilitzsch (Adelsgeschlecht)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Feilitzsch_%28Adelsgeschlecht%29\">Christoph Abraham von Feilitzsch<\/a> mit dem Netz Rebh\u00fchner fangen. Schlaftrunken lie\u00df dieser jedoch einen brennenden <a title=\"Holzspan\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Holzspan\">Holzspan<\/a> aus der Halterung fallen und entz\u00fcndete das <a title=\"Stroh\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Stroh\">Stroh<\/a> in seinem Bett. Der <a title=\"Schnee\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schnee\">Schneesturm<\/a>, der durch das Regnitztal fegte, entfachte rasch das Feuer und blies es auf die D\u00e4cher der umliegenden <a title=\"Geh\u00f6ft\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Geh%C3%B6ft\">H\u00f6fe<\/a> und auf das Dach der <a title=\"Kirche (Bauwerk)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kirche_%28Bauwerk%29\">Kirche<\/a>. Schlie\u00dflich lagen <a title=\"Schloss (Architektur)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schloss_%28Architektur%29\">Schloss<\/a>, Kirche, <a title=\"Schule\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schule\">Schule<\/a> und 15 Geh\u00f6fte lagen in Schutt und Asche. Beim Wiederaufbau entstanden die heutigen Baulinien an der Hauptstra\u00dfe.<\/p>\n<p>foto: mihai baciu<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; &nbsp; Das Rebhuhn (Perdix perdix) ist eine Vogelart aus der Ordnung der H\u00fchnerv\u00f6gel (Galliformes). Rebh\u00fchner bewohnen Steppen&#8211; und Heidelandschaften in weiten Teilen Europas und Asiens. Sie ern\u00e4hren sich \u00fcberwiegend von S\u00e4mereien, Wildkr\u00e4utern und Getreidek\u00f6rnern. 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