{"id":2198,"date":"2013-01-28T18:55:35","date_gmt":"2013-01-28T16:55:35","guid":{"rendered":"http:\/\/wildtravel.ro\/bird\/pic-epeichette-dendrocopos-minor-2\/"},"modified":"2013-01-28T19:27:30","modified_gmt":"2013-01-28T17:27:30","slug":"pic-epeichette-dendrocopos-minor-2","status":"publish","type":"bird","link":"https:\/\/wildtravel.ro\/de\/bird\/pic-epeichette-dendrocopos-minor-2\/","title":{"rendered":"Pic \u00e9peichette ( Dendrocopos minor )"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der <strong>Kleinspecht<\/strong> (<em>Dendrocopos minor<\/em>) ist eine <a title=\"V\u00f6gel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/V%C3%B6gel\">Vogelart<\/a> aus der <a title=\"Gattung (Biologie)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gattung_%28Biologie%29\">Gattung<\/a> der <a title=\"Buntspechte\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Buntspechte\">Buntspechte<\/a> (<em>Dendrocopos<\/em>). Diese geh\u00f6ren zur Unterfamilie der Echten Spechte in der <a title=\"Familie (Biologie)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Familie_%28Biologie%29\">Familie<\/a> der <a title=\"Spechte\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Spechte\">Spechte<\/a> (Picidae). Die Art z\u00e4hlt mit einer K\u00f6rperl\u00e4nge von rund 15&nbsp;cm zu den kleinsten Echten Spechten. Sie ist in 11 Unterarten \u00fcber die gesamte westliche und n\u00f6rdliche <a class=\"mw-redirect\" title=\"Pal\u00e4arktische Region\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Pal%C3%A4arktische_Region\">Pal\u00e4arktis<\/a> bis an die asiatische Pazifikk\u00fcste verbreitet. In Mitteleuropa ist der Kleinspecht ein verbreiteter, aber nicht h\u00e4ufiger Brutvogel. Wie viele kleine Spechte sucht der Kleinspecht seine Nahrung vor allem im \u00e4u\u00dferen Astbereich der <a class=\"mw-redirect\" title=\"Baumkrone\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Baumkrone\">Baumkronen<\/a> und ist daher nur schwer festzustellen. Von einigen Autoren wird er gemeinsam mit drei in Nordamerika vorkommenden Kleinspechten der Gattung <em>Dryobates<\/em> zugerechnet.<\/p>\n<p>Der Kleinspecht ist ein typischer Vertreter der Buntspechte mit schwarz-wei\u00df kontrastierendem Gefieder, trotzdem ist er in der West- und Zentralpal\u00e4arktis auf Grund seiner Kleinheit unverwechselbar. Obwohl nur etwa <a title=\"Gimpel (Art)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gimpel_%28Art%29\">gimpelgro\u00df<\/a>, wirkt der kompakte, kurzhalsige und kurzschw\u00e4nzige, rundliche Vogel wuchtiger und gr\u00f6\u00dfer. Der Kleinspecht ist der einzige europ\u00e4ische und westasiatische Buntspecht, der keine Rot- oder Rosazeichnung in der Stei\u00dfgegend und an den Unterschwanzdecken aufweist. Auch die sonst bei allen Buntspechten, au\u00dfer dem <a title=\"Wei\u00dfr\u00fcckenspecht\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wei%C3%9Fr%C3%BCckenspecht\">Wei\u00dfr\u00fcckenspecht<\/a>, auff\u00e4lligen wei\u00dfen Schulterflecken fehlen beim Kleinspecht. In der R\u00fcckenansicht erinnert er an den Wei\u00dfr\u00fcckenspecht, von dem er sich aber ebenfalls durch seine Kleinheit deutlich unterscheidet.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>M\u00e4nnchen der in Mitteleuropa heimischen Unterart <em>D. m. hortorum<\/em> tragen eine ziegelrote, schwarz gerandete Kappe. Das wei\u00dfe, zuweilen leicht cremegelbe Gesicht ist von einem deutlichen schwarzen Z\u00fcgel, einem Bartstreif und einem Wangenstreif ges\u00e4umt; letzterer verbindet sich aber nicht mit dem schwarzen Nackenband. Die Stirn ist wei\u00df, der f\u00fcr die K\u00f6rpergr\u00f6\u00dfe des Spechtes mit bis zu 18 Millimetern recht lange Schnabel ist schiefergrau. Die Schultern sind schwarz, der R\u00fccken ist wei\u00df und weist eine leiterartige, schwarze B\u00e4nderung auf. Die Verteilung der Wei\u00df- und Schwarzanteile des R\u00fcckens stellt eines der wichtigsten Unterscheidungsmerkmale zwischen den Unterarten dar. Die Oberseite der Hand- und Armschwingen ist auf schwarzem Grund deutlich wei\u00df geb\u00e4ndert. Der zusammengelegte Schwanz ist auf der Oberseite schwarz, auf der Unterseite wei\u00df, mit schwarzer B\u00e4nderung. Die beiden \u00e4u\u00dfersten <a title=\"Steuerfeder\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Steuerfeder\">Steuerfedern<\/a> sind wei\u00df und tragen deutliche schwarze Abzeichen. Die Unterseite dieser Unterart ist sehr hell, fast wei\u00df; nur die Brust zeigt einen leicht gelblichen Farbton. Die Flanken sind deutlich schwarz l\u00e4ngsgestrichelt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Geschlechter unterscheiden sich im Gewicht nicht, in der Farbzeichnung nur durch die F\u00e4rbung des Scheitels, der beim Weibchen einheitlich schwarz ist. Die <a class=\"mw-redirect\" title=\"Isabellfarben\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Isabellfarben\">isabellfarbene<\/a> Zeichnung \u00fcber dem Schnabelansatz reicht beim Weibchen bis zum Vorderscheitel, bei der <a class=\"mw-redirect\" title=\"Nominatform\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nominatform\">Nominatform<\/a> und der in Mitteleuropa verbreiteten Rasse <em>D. m. hortorum<\/em> bis zur Mitte des Obersch\u00e4dels. Das Jugendgefieder \u00e4hnelt dem Weibchengefieder, ist aber blasser.<\/p>\n<p>Die L\u00e4nge des Kleinspechtes variiert zwischen den Unterarten: Die Unterart <em>D. m. kamtschatkensis<\/em> ist mit bis zu 16 Zentimetern die gr\u00f6\u00dfte, <em>D. m. quadrifasciatus<\/em> mit knapp 14 Zentimetern die kleinste. Die Spannweite liegt zwischen 24&nbsp;und 28&nbsp;Zentimetern. Das Gewicht beider Geschlechter schwankt zwischen 20&nbsp;und&nbsp;25 Gramm.<\/p>\n<p>Der \u00e4lteste Ringvogel in Mitteleuropa war ein mind. 10-j\u00e4hriges Weibchen in Schweden. Zudem wurde in der Schweiz ein 7 Jahre und 3 Monate altes Exemplar gefunden. Ein im Geburtsjahr beringter Vogel wurde nach etwa sechs Jahren 60 Kilometer von Beringungsort entfernt wiedergefunden.<\/p>\n<p>In Europa, West-, S\u00fcdwest- und in Zentralasien bestehen keine Verwechslungsm\u00f6glichkeiten. Lediglich im \u00e4u\u00dfersten Ostasien \u00fcberlappt das Verbreitungsgebiet des Kleinspechtes mit zwei \u00e4hnlich gro\u00dfen Buntspechten, dem <a title=\"Kizukispecht\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kizukispecht\">Kizukispecht<\/a> (<em>Dendrocopos kizuki<\/em>) und dem <a class=\"new\" title=\"Grauscheitelspecht (Seite nicht vorhanden)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?title=Grauscheitelspecht&amp;action=edit&amp;redlink=1\">Grauscheitelspecht<\/a> (<em>Dendrocopos canicapillus<\/em>). Der erstere hat bei sonst \u00e4hnlichem Aussehen deutlich braune Ohrdecken und eine braune Brust, letzterer unterscheidet sich durch einen deutlich grauen Scheitel und braune Gesichtszeichnungen vom Kleinspecht.<\/p>\n<p>Beide Geschlechter des Kleinspechtes sind fast w\u00e4hrend des gesamten Jahres sehr ruffreudig. Der H\u00f6hepunkt der gesanglichen Aktivit\u00e4t liegt jedoch im Sp\u00e4twinter und im zeitigen Fr\u00fchjahr. Da der Specht sich h\u00e4ufig in den Baumkronen aufh\u00e4lt und einige seiner Laut\u00e4u\u00dferungen eher leise sind, kann er leicht \u00fcberh\u00f6rt werden. Hauptruf beider Geschlechter, vor allem aber des M\u00e4nnchens, ist ein gereihtes, helles, auf einer Tonh\u00f6he bleibendes <em>Kikikiki,<\/em> das aus mindestens 8, meist aber mehr (bis zu 20) Einzelelementen besteht. Es erinnert entfernt an die Rufreihe des <a title=\"Turmfalke\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Turmfalke\">Turmfalken<\/a>, ist aber etwas leiser, h\u00f6her und die Einzelelemente folgen schneller aufeinander. H\u00e4ufig und das ganze Jahr \u00fcber ist ein buntspechttypisches <em>Kixen<\/em> vernehmbar; es ist heller und leiser als das anderer <a title=\"Buntspechte\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Buntspechte\">Buntspechte<\/a>. In Aggressions- und sonstigen Erregungssituationen kann es zum <em>Schelten<\/em> gereiht werden. Der typische Kontaktruf, der allerdings nur aus unmittelbarer N\u00e4he wahrgenommen werden kann, ist ein einfaches, kurzes <em>Chack<\/em> oder <em>Tjak<\/em>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Beide Geschlechter des Kleinspechtes trommeln. Dieser <a title=\"Instrumentallaut\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Instrumentallaut\">Instrumentallaut<\/a> dient vor allem im Sp\u00e4twinter und im zeitigen Fr\u00fchjahr der Revierabgrenzung. Meist dienen d\u00fcrre \u00c4ste als Resonanzk\u00f6rper, gelegentlich aber auch Metallabdeckungen von Telegraphenmasten oder Fernsehantennen. Die leisen, hohen, sehr schnellen und gleichm\u00e4\u00dfigen Trommelwirbel bestehen aus bis zu 30 Schl\u00e4gen und dauern fast 2&nbsp;Sekunden. Bis zu 15 Wirbel k\u00f6nnen in einer Minute erfolgen. Das Trommeln der Weibchen ist etwas langsamer und k\u00fcrzer; die Abst\u00e4nde zwischen den Wirbeln sind gr\u00f6\u00dfer.<\/p>\n<p>Das gro\u00dfe Verbreitungsgebiet des Kleinspechts reicht von Nordafrika, wo die Art in einem kleinen Restvorkommen in Ost<a title=\"Algerien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Algerien\">algerien<\/a> und <a title=\"Tunesien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tunesien\">Tunesien<\/a> vertreten ist, \u00fcber Spanien, Portugal und Frankreich, ganz Mitteleuropa und dem gr\u00f6\u00dften Teil Nordeuropas quer durch Russland bis <a title=\"Kamtschatka\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kamtschatka\">Kamtschatka<\/a>, <a title=\"Sachalin\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sachalin\">Sachalin<\/a>, <a title=\"Hokkaid\u014d\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hokkaid%C5%8D\">Hokkaid\u014d<\/a>, die <a title=\"Mandschurei\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mandschurei\">Mandschurei<\/a> und Nord<a title=\"Korea\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Korea\">korea<\/a>. Im Nordwesten erreicht die Art <a title=\"England\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/England\">England<\/a> und <a title=\"Wales\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wales\">Wales<\/a>, br\u00fctet aber nicht in <a title=\"Schottland\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schottland\">Schottland<\/a> und <a title=\"Irland\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Irland\">Irland<\/a>. Im S\u00fcden und S\u00fcdosten sind weite Teile Italiens, Ungarn und der <a title=\"Balkanhalbinsel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Balkanhalbinsel\">Balkan<\/a>, die K\u00fcstengebirge der T\u00fcrkei, das <a title=\"Kaukasus\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kaukasus\">Kaukasusgebiet<\/a> und <a title=\"Transkaukasien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Transkaukasien\">Transkaukasien<\/a> sowie der Nord<a title=\"Iran\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Iran\">iran<\/a> und Teile des <a class=\"mw-redirect\" title=\"Zagros\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Zagros\">Zagros-Gebirges<\/a> besiedelt. Bis auf ein kleines Vorkommen im S\u00fcden <a title=\"Sardinien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sardinien\">Sardiniens<\/a> kommt die Art auf keiner Mittelmeerinsel vor.<sup id=\"cite_ref-10\" class=\"reference\"><a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kleinspecht#cite_note-10\">[10]<\/a><\/sup> <a title=\"D\u00e4nemark\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/D%C3%A4nemark\">D\u00e4nemark<\/a> ist erst seit den fr\u00fchen 60er Jahren des 20. Jahrhunderts Brutgebiet; es wird kontinuierlich von Norden mit V\u00f6geln der Nominatform und vom S\u00fcden mit Spechten der Unterart <em>D. m. hortorum<\/em> besiedelt. Im Winter befinden sich in D\u00e4nemark wichtige Winterquartiere nordeurop\u00e4ischer V\u00f6gel. Die Nordgrenze folgt weitgehend der Waldgrenze und f\u00e4llt von etwa 70 Grad Nord in Norwegen nach Osten stetig bis auf 60 Grad Nord ab. Die S\u00fcdgrenze wird von den Steppen und W\u00fcstengebieten Zentral- und Ostasiens gebildet.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die dichteste Verbreitung liegt in der <a title=\"H\u00f6henstufe (\u00d6kologie)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/H%C3%B6henstufe_%28%C3%96kologie%29\">planaren<\/a> und <a title=\"H\u00f6henstufe (\u00d6kologie)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/H%C3%B6henstufe_%28%C3%96kologie%29\">collinen<\/a> Stufe. Bedeutend seltener br\u00fcten Kleinspechte in Mitteleuropa in h\u00f6hergelegenen Gebieten. Der h\u00f6chstgelegene Brutplatz in Mitteleuropa wurde in \u00d6sterreich auf 1.440 Metern im <a title=\"Totes Gebirge\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Totes_Gebirge\">Toten Gebirge<\/a> in der <a title=\"Steiermark\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Steiermark\">Steiermark<\/a> festgestellt. Am <a title=\"Olymp\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Olymp\">Olymp<\/a> sind Brutpl\u00e4tze aus \u00fcber 1.600 Metern H\u00f6he bekannt. Regelm\u00e4\u00dfig bis an 2.000 Metern H\u00f6he und dar\u00fcber br\u00fcten Kleinspechte im Kaukasus und im Nordiran.<\/p>\n<p>Der Kleinspecht ist abh\u00e4ngig von seinem Vorkommen <a title=\"Standvogel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Standvogel\">Standvogel<\/a>, <a title=\"Strichvogel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Strichvogel\">Strichvogel<\/a> oder <a title=\"Zugvogel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Zugvogel\">Zugvogel<\/a>. Nordische Populationen ziehen regelm\u00e4\u00dfig nach S\u00fcden; so \u00fcberwintern viele schwedische und norwegische Kleinspechte auf J\u00fctland und in Norddeutschland. Gelegentlich kommt es, meist parallel zu Buntspechtinvasionen, zu starken Einfl\u00fcgen nordischer Kleinspechte nach Mitteleuropa; die letzte gro\u00dfe Invasion fand im Winter 1962\/1963 statt, als einige Kleinspechte der Nominatform auch am <a title=\"Randecker Maar\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Randecker_Maar\">Randecker Maar<\/a> festgestellt wurden. In Mitteleuropa sind die V\u00f6gel der Unterart <em>D. m. hortorum<\/em> weitgehend Standv\u00f6gel. Das <a title=\"Dismigration\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Dismigration\">Jugenddispersal<\/a> ist wenig erforscht, Ansiedlungen in Distanzen von mehr als 20 Kilometern vom Geburtsort scheinen jedoch h\u00e4ufig vorzukommen.<\/p>\n<p>Der Kleinspecht stellt relativ hohe Anspr\u00fcche an seinen Lebensraum. Er bevorzugt Waldgebiete und Geh\u00f6lze mit einem guten Bestand an alten, grobborkigen Laubb\u00e4umen. Weichholzarten wie <a title=\"Pappeln\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Pappeln\">Pappeln<\/a>, <a title=\"Weiden (Botanik)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Weiden_%28Botanik%29\">Weiden<\/a> und <a title=\"Erlen (Botanik)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Erlen_%28Botanik%29\">Erlen<\/a> sind wichtig, ebenso ein hoher Anteil an stehendem <a title=\"Totholz\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Totholz\">Totholz<\/a> und B\u00e4umen in ihrer Zerfallsphase. Weiterhin sind einige hohe, isoliert stehende Laubb\u00e4ume wichtige Requisiten eines guten Kleinspechthabitats. Solche Biotope findet die Art am ehesten in Auwaldgebieten, in <a class=\"mw-redirect\" title=\"Erlenbruch\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Erlenbruch\">Erlenbr\u00fcchen<\/a> oder feuchten <a title=\"Eichen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Eichen\">Eichen<\/a>&#8211;<a title=\"Hainbuche\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hainbuche\">Hainbuchenw\u00e4ldern<\/a>, in forstwirtschaftlich vernachl\u00e4ssigten Waldgebieten oder in der collinen und <a title=\"H\u00f6henstufe (\u00d6kologie)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/H%C3%B6henstufe_%28%C3%96kologie%29\">montanen<\/a> Stufe in sonnenexponierten laubholzreichen Hanglagen mit hohem Totholzanteil. Im Norden und in der \u00f6stlichen <a title=\"Boreale Zone\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Boreale_Zone\">borealen Zone<\/a> bewohnt er lockere <a title=\"Birken\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Birken\">Birken<\/a>&#8211; und Erlengeh\u00f6lze, im S\u00fcden vor allem lichte Eichenw\u00e4lder. Bis auf wenige Ausnahmen, vor allem in Griechenland, meidet die Art geschlossene reine Nadelw\u00e4lder, kann sich aber in Nadelw\u00e4ldern mit einem hohen Laubholzanteil halten. Auch reine <a title=\"Buchen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Buchen\">Buchenw\u00e4lder<\/a> werden nur gelegentlich als Bruthabitat gew\u00e4hlt. Als Sekund\u00e4rhabitate besiedelt der Kleinspecht Parks, Streuobstwiesen, Friedh\u00f6fe, manchmal selbst gr\u00f6\u00dfere G\u00e4rten, wenn die vorhandenen Nahrungsressourcen ausreichen und M\u00f6glichkeiten zum H\u00f6hlenbau bestehen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Siedlungsdichten sind sehr unterschiedlich: In Optimalhabitaten kann der Kleinspecht Siedlungsdichten wie der <a title=\"Buntspecht\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Buntspecht\">Buntspecht<\/a> erreichen, also bis zu 2 Brutpaare auf 10 Hektar, doch solche Werte sind absolute Sonderf\u00e4lle. Im Allgemeinen ist der Raumbedarf bedeutend gr\u00f6\u00dfer. Die durchschnittliche Reviergr\u00f6\u00dfe liegt zwischen 50 und 100 Hektar;diese Nahrungsreviere werden jedoch w\u00e4hrend der Brutzeit auf einen intensiv genutzten Kernbereich eingeengt.<\/p>\n<p>Die systematische Stellung der Art ist zurzeit etwas un\u00fcbersichtlich. Von den meisten Autoren wird der Kleinspecht gemeinsam mit anderen Buntspechten in der recht umfangreichen Gattung <em>Dendrocopos<\/em> vereinigt, in der kleine bis mittelgro\u00dfe Baumspechte von \u00fcberwiegend schwarz-wei\u00dfem Federkleid zusammengefasst sind.Die 20 Vertreter der Gattung <em>Dendrocopos<\/em> kommen in Eurasien sowie in Nordafrika vor. Bis vor wenigen Jahren war <em>Dendrocopos<\/em> mit verwandten, vor allem <a title=\"Nearktis\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nearktis\">nearktischen<\/a> Arten in der Gattung <em>Picoides<\/em> vereint. Andere Autoren fassen noch immer alle holarktischen Buntspechte unter dem Gattungsnamen <em>Picoides<\/em> zusammen. Neuere DNA-Untersuchungen ergaben eine nahe Verwandtschaft des Kleinspechtes mit dem <a title=\"Dunenspecht\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Dunenspecht\">Dunenspecht<\/a> (<em>Picoides pubescens<\/em>) sowie zwei weiteren kleinen nearktischen Arten, <em>P. nuttallii<\/em> (<a title=\"Nuttallspecht\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nuttallspecht\">Nuttallspecht<\/a>) und <em>P. scalaris<\/em> (<a title=\"Texasspecht\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Texasspecht\">Texasspecht<\/a>). Es wird f\u00fcr m\u00f6glich erachtet, dass Vorfahren des Kleinspechtes von der Nearktis kommend die Pal\u00e4arktis besiedelten, demnach w\u00e4re der Kleinspecht einer der wenigen <em>alten<\/em> R\u00fccksiedler unter den Vogelarten. Diese Verwandtschaftsverh\u00e4ltnisse ber\u00fccksichtigt die deutsche wissenschaftliche Namensgebung, die den Kleinspecht in die Gattung <em>Dryobates<\/em> stellt, ein Gattungsname, der fr\u00fcher f\u00fcr die oben erw\u00e4hnten kleinen amerikanischen Verwandten gebr\u00e4uchlich war.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Es wurden \u00fcber 20 Unterarten beschrieben, von denen zurzeit elf anerkannt sind. In den Kontaktzonen vermischen sich die meisten Unterarten und bringen intermedi\u00e4r gef\u00e4rbte Nachkommen hervor. Es werden zwei Gruppen unterschieden: die n\u00f6rdliche Gruppe mit drei Unterarten und die s\u00fcdliche Gruppe mit acht Unterarten. Insgesamt sind die Unterschiede geringf\u00fcgig und flie\u00dfend.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li><em>D. m. minor<\/em> (<span class=\"Person\">Linnaeus<\/span> 1758): Die Nominatform kommt im n\u00f6rdlichen Kontinentaleuropa bis zum <a title=\"Ural\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ural\">Ural<\/a> vor. Die Unterseite dieser gro\u00dfen Unterart ist sehr hell, fast wei\u00df; die schwarzen Abzeichen des wei\u00dfen R\u00fcckens sind sehr reduziert.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li><em>D. m. kamtschatkensis<\/em> (<span class=\"Person\">Malherbe<\/span> 1861): Die n\u00f6rdlichste und der <a class=\"mw-redirect\" title=\"Bergmannsche Regel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bergmannsche_Regel\">Bergmannschen Regel<\/a> folgend die gr\u00f6\u00dfte und hellste Unterart. Die Unterseite ist reinwei\u00df, die Flankenstrichelung fehlt fast v\u00f6llig. Auch der R\u00fccken ist wei\u00df, ohne jegliche Schwarzzeichnung. Sie kommt vom Ural bis ins s\u00fcdliche <a title=\"Tschuktschen-Halbinsel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tschuktschen-Halbinsel\">Anadyr<\/a>-Gebiet und auf Kamtschatka vor.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li><em>D. m. amurensis<\/em> (<span class=\"Person\">Buturlin<\/span> 1908): Diese ebenfalls gro\u00dfe Unterart ist auf der Unterseite grauwei\u00df. Im \u00dcbrigen \u00e4hnelt sie sehr der Nominatform. Sie kommt im <a title=\"Amur\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Amur\">Amur<\/a>&#8211; und <a title=\"Ussuri\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ussuri\">Ussurigebiet<\/a>, in der nord\u00f6stlichen <a title=\"Mandschurei\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mandschurei\">Mandschurei<\/a>, in <a title=\"Nordkorea\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nordkorea\">Nordostkorea<\/a>, auf Sachalin und auf Hokkaido vor.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li><em>D. m. hortorum<\/em> (<span class=\"Person\">C. L. Brehm<\/span> 1831): Diese Unterart ist von Frankreich \u00fcber Mitteleuropa bis nach Polen, s\u00fcdw\u00e4rts in der Schweiz und in Ungarn verbreitet. Sie vermittelt zwischen den n\u00f6rdlichen und den s\u00fcdlichen Unterarten. Sie ist etwas kleiner als die Nominatform, der R\u00fccken ist ansatzweise dunkelgrau geb\u00e4ndert, die Unterseite ist grau behaucht, die Brust zeigt einen leicht gelblichen Farbton.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li><em>D. m. buturlini<\/em> (<span class=\"Person\">Hartert<\/span> 1912): Diese am Mittelmeer verbreitete Unterart, deren n\u00f6rdlichste Vorkommen in der <a class=\"mw-redirect\" title=\"S\u00fcdschweiz\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/S%C3%BCdschweiz\">S\u00fcdschweiz<\/a> liegen, findet man l\u00fcckenhaft in Spanien, sowie in S\u00fcdfrankreich, auf dem Balkan und in Griechenland. Sie unterscheidet sich von <em>D. m. hortorum<\/em> durch die wesentlich dunklere und an den Flanken st\u00e4rker l\u00e4ngsgestreifte Unterseite.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li><em>D. m. ledouci<\/em> (<span class=\"Person\">Malherbe<\/span> 1855): Diese kleine Unterart kommt nur in einigen Verbreitungsinseln im <a title=\"Maghreb\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Maghreb\">Maghreb<\/a> vor. Sie ist sehr umstritten, da vor allem die spanischen <em>buturlini<\/em> nicht von ihr zu unterscheiden sind. In der Regel zeigen sie einen einheitlich schwarzen Schnabel und eine leicht hellbraune Brust.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li><em>D. m. comminutus<\/em> (<span class=\"Person\">Hartert<\/span> 1912): Kommt ausschlie\u00dflich in England und in Wales vor. Sie ist dort neben dem <a title=\"Gr\u00fcnspecht\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gr%C3%BCnspecht\">Gr\u00fcnspecht<\/a> und dem <a title=\"Buntspecht\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Buntspecht\">Buntspecht<\/a> die einzige Spechtart. Auch diese Unterart ist <em>buturlini<\/em> sehr \u00e4hnlich, aber durchschnittlich etwas kleiner; die Flankenstreifung ist undeutlicher als bei <em>buturlini<\/em>.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li><em>D. m. danfordi<\/em> (<span class=\"Person\">Hargitt<\/span> 1883): Auch diese kleine Unterart des \u00f6stlichen Griechenlands und der T\u00fcrkei ist <em>buturlini<\/em> sehr \u00e4hnlich. Im Normalfall ist die Zeichnung der Unterseite noch etwas dunkler, fast hellbraun. Bei typischen Exemplaren reicht der Wangenstreifen bis zum schwarzen Nackenband, sodass die cremefarbenen Ohrdecken fast v\u00f6llig schwarz gerahmt sind.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li><em>D. m. colchicus<\/em> (<span class=\"Person\">Buturlin<\/span> 1908): Diese im Kaukasus und Transkaukasus vorkommende Unterart ist etwas gr\u00f6\u00dfer als die vorhergehende, unterscheidet sich sonst aber kaum von ihr.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li><em>D. m. quadrifasciatus<\/em> (<span class=\"Person\">Radde<\/span> 1884): Diese Unterart kommt nur im s\u00fcd\u00f6stlichen <a title=\"Aserbaidschan\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Aserbaidschan\">Aserbaidschan<\/a> am <a title=\"Kaspisches Meer\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kaspisches_Meer\">Kaspischen Meer<\/a> vor. Sie ist die kleinste Unterart und weist mit 12 Millimeter den k\u00fcrzesten Schnabel auf. Sie wirkt auf der Oberseite ziemlich dunkel, auch die Unterseite ist dunkler als bei <em>buturlini<\/em>, die Flanken sind noch deutlicher gestreift. Die \u00e4u\u00dferen Steuerfedern sind deutlich und gro\u00dffl\u00e4chig schwarz geb\u00e4ndert.<\/li>\n<\/ul>\n<p><em>D. m. morgani<\/em> (<span class=\"Person\"><a title=\"Nikolai Alexejewitsch Sarudny\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nikolai_Alexejewitsch_Sarudny\">Zarudny<\/a> &amp; Loudon<\/span> 1904): Diese Unterart bewohnt den <a title=\"Iran\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Iran\">Nordwestiran<\/a> und isoliert n\u00f6rdliche Teile des <a class=\"mw-redirect\" title=\"Zagros-Gebirge\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Zagros-Gebirge\">Zagros-Gebirges<\/a>. Sie unterscheidet sich von allen anderen Unterarten durch den langen, sehr d\u00fcnnen Schnabel und die braune Kehle bei sonst wei\u00dfer Brust und Bauchseite. Das schwarze Wangenband ber\u00fchrt immer die Nackenregion. Die rote Federpartie des M\u00e4nnchens ist auf den Vorderkopf beschr\u00e4nkt.<\/p>\n<p>Die Nahrung des Kleinspechtes besteht fast w\u00e4hrend des gesamten Jahres aus kleinen baumbewohnenden Insekten. Im sp\u00e4ten Fr\u00fchjahr und Sommer k\u00f6nnen verschiedene Arten der <a title=\"Blattl\u00e4use\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Blattl%C3%A4use\">Blattl\u00e4use<\/a> zur Hauptnahrung werden, daneben werden kleine Schmetterlingsraupen, <a title=\"K\u00e4fer\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/K%C3%A4fer\">K\u00e4fer<\/a> und <a class=\"mw-redirect\" title=\"K\u00e4ferlarve\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/K%C3%A4ferlarve\">K\u00e4ferlarven<\/a>, <a title=\"Nachtfalter\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nachtfalter\">Nachtfalter<\/a> und deren <a class=\"mw-redirect\" title=\"Larven\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Larven\">Larven<\/a> sowie in geringerem Ma\u00dfe auch <a title=\"Schnecken\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schnecken\">Schnecken<\/a>, zum Beispiel <a class=\"mw-redirect\" title=\"Bernsteinschnecke\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bernsteinschnecke\">Sch\u00fcsselschnecken<\/a>, verzehrt. Auch f\u00fcr die Jungenaufzucht sind Blattl\u00e4use die wichtigsten Beutetiere. Baumbewohnende Ameisen, insbesondere die <a title=\"Gl\u00e4nzendschwarze Holzameise\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gl%C3%A4nzendschwarze_Holzameise\">Gl\u00e4nzendschwarze Holzameise<\/a> oder die <a title=\"Fremde Wegameise\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Fremde_Wegameise\">Fremde Wegameise<\/a>, spielen in den n\u00f6rdlichen Populationen nur eine geringe Rolle, k\u00f6nnen aber f\u00fcr einige s\u00fcdliche Unterarten einen wichtigen Nahrungsbestandteil bilden. Gro\u00dfe <a title=\"Rossameisen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rossameisen\">Rossameisen<\/a> und ihre Entwicklungsstadien werden nur dann gefressen, wenn deren Nester zuvor von einer anderen Spechtart ge\u00f6ffnet wurden. Gelegentlich werden auch Gallen, vornehmlich die der <a title=\"Gemeine Eichengallwespe\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gemeine_Eichengallwespe\">Gemeinen Eichengallwespe<\/a> und der <a title=\"Gemeine Rosengallwespe\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gemeine_Rosengallwespe\">Gemeinen Rosengallwespe<\/a>, aufgehackt und die Larven gefressen. Im Sp\u00e4therbst und Winter besteht die Hauptnahrung aus K\u00e4fern, vornehmlich <a title=\"Bockk\u00e4fer\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bockk%C3%A4fer\">Bockk\u00e4fern<\/a>, <a title=\"R\u00fcsselk\u00e4fer\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/R%C3%BCsselk%C3%A4fer\">R\u00fcsselk\u00e4fern<\/a> und <a title=\"Borkenk\u00e4fer\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Borkenk%C3%A4fer\">Borkenk\u00e4fern<\/a>, die unter der Rinde oder auf Bl\u00e4ttern \u00fcberwintern. Auch holzbewohnende Larven werden im Winter verzehrt. Dabei stehen solche Arten im Vordergrund, die zuerst unter der Rinde leben und sich erst sp\u00e4ter einbohren, wie die des <a class=\"mw-redirect\" title=\"Blauer Scheibenbock\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Blauer_Scheibenbock\">Blauen Scheibenbocks<\/a>.<\/p>\n<p>Pflanzliche Nahrung spielt nur eine untergeordnete Rolle. Im Fr\u00fchjahr werden Baums\u00e4fte, die aus Ringelstellen anderer Spechte oder aus Rindenverletzungen austreten, ausgebeutet. Gelegentlich wurden Kleinspechte bei der Aufnahme verschiedener Beeren oder beim Picken an reifen Fr\u00fcchten beobachtet. <a title=\"Koniferen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Koniferen\">Koniferensamen<\/a> scheinen nur bei den n\u00f6rdlichen Rassen eine gewisse Rolle zu spielen. Im Winter erscheinen Kleinspechte vereinzelt an Futterh\u00e4uschen, wo sie insbesondere das Fett von Meisenkugeln und <a title=\"Sonnenblume\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sonnenblume\">Sonnenblumensamen<\/a> verzehren.<\/p>\n<p>Der Kleinspecht sucht seine Nahrung vor allem im Kronenbereich, sehr h\u00e4ufig auf d\u00fcnnen, \u00e4u\u00dferen \u00c4sten. An Stammabschnitten ist er seltener zu sehen, auf dem Boden fast nie. Die Nahrung wird vor allem durch schnelles, rastlos wirkendes Absuchen von Zweigen und Bl\u00e4ttern, sowie durch Stochern in grobborkiger Rinde gewonnen. W\u00e4hrend des Stocherns hackt der Kleinspecht immer wieder kleine Stellen auf, gelangt dadurch aber nur in \u00e4u\u00dfere Rindenbereiche. Die Hackaktivit\u00e4ten werden w\u00e4hrend der Wintermonate intensiver, wenn die Kleinspechtnahrung vor allem aus holzbewohnenden K\u00e4ferlarven und unter der Rinde \u00fcberwinternden K\u00e4fern besteht. Sehr h\u00e4ufig h\u00e4ngt der Specht kopfunter an einem d\u00fcnnen Zweig, um Bl\u00e4tter auf der Unterseite absuchen zu k\u00f6nnen. Seine Bewegungen sind <a title=\"Kleiber (Art)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kleiber_%28Art%29\">kleiberartig<\/a> flink, oft ist er kopfunter auf Zweigen oder Stammabschnitten zu sehen. Fluginsekten erbeutet er recht geschickt durch schnelle Ausfallfl\u00fcge, gelegentlich verbringt er einige Zeit nur damit, von einer g\u00fcnstigen Warte aus schw\u00e4rmende Insekten zu jagen. Ansonsten ist die Verweildauer in einem Astabschnitt meist nur kurz: h\u00e4ufige Ortswechsel im Kronenbereich sind f\u00fcr diese Art charakteristisch.<\/p>\n<p>Vegetabile Nahrung wird direkt vom fruchttragenden Baum oder Strauch aufgenommen, indem zum Beispiel \u00c4pfel oder Pflaumen, gelegentlich auch Oliven angepickt, oder Beeren vom Strauch gepfl\u00fcckt werden. Im Winter werden h\u00e4ufig Schilfgebiete aufgesucht und Schilfst\u00e4ngel aufgehackt, die verschiedenen Insekten als \u00dcberwinterungsquartier dienen; auch die trockenen Halme von <a title=\"Beifu\u00df\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Beifu%C3%9F\">Beifu\u00df<\/a> oder verschiedene <a title=\"Karden\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Karden\">Kardenarten<\/a> \u00f6ffnet der Kleinspecht auf der Suche nach \u00fcberwinternden Insekten.<a class=\"mw-redirect\" title=\"Spechtschmiede\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kleinspecht#cite_note-H.C3.B6lzinger_2001_484-14\">Schmieden<\/a> legt der Kleinspecht nicht an; zu bearbeitende Nahrungsobjekte werden in die n\u00e4chstbeste Spalte geklemmt und dort aufgehackt.<\/p>\n<p>Wie alle Spechte ist auch der Kleinspecht tagaktiv; seine Aktivit\u00e4t beginnt kurz vor Sonnenaufgang und endet kurz nach Sonnenuntergang. Die Aktivit\u00e4tsgipfel liegen in den fr\u00fchen Vormittagsstunden und am sp\u00e4teren Nachmittag. Au\u00dferhalb der Brutzeit liegen dazwischen ausgedehnte Ruhe- und Putzphasen. Schlechtwetter verk\u00fcrzt die Tagesaktivit\u00e4t, bei starkem Regen suchen Kleinspechte auch w\u00e4hrend der mitt\u00e4glichen Ruhestunde eine Schlafh\u00f6hle auf. Die N\u00e4chte werden immer in selbstgezimmerten Schlafh\u00f6hlen verbracht, ganz selten sucht der Kleinspecht verlassene H\u00f6hlen anderer Spechte oder Nistk\u00e4sten auf. Der morbide Zustand der H\u00f6hlenb\u00e4ume zwingt die Art zu einem fortlaufenden Nachbau geeigneter Schlafh\u00f6hlen.<br \/> W\u00e4hrend der Ruhezeiten reinigt und putzt der Kleinspecht sorgf\u00e4ltig sein Gefieder; mehrmals wurde Staubbaden beobachtet, gek\u00e4figte V\u00f6gel baden auch intensiv im Wasser, wobei der Kopf ganz untergetaucht und anschlie\u00dfend unter Fl\u00fcgelschlagen der K\u00f6rper benetzt wird.<\/p>\n<p>M\u00e4nnliche Kleinspechte sind, sofern sie nicht durch Witterungsbedingungen zum Verstreichen gezwungen sind, ganzj\u00e4hrig territorial. Weibchen sind tendenziell mobiler, verbleiben aber nach M\u00f6glichkeit ebenfalls im Brutrevier, in dem ein loser Kontakt zum letztj\u00e4hrigen Brutpartner erhalten bleiben kann; so k\u00f6nnen ehemalige Brutpartner Schlafh\u00f6hlen in unmittelbarer Nachbarschaft nutzen. Inwieweit Weibchen au\u00dferbrutzeitliche Reviere beanspruchen, ist nicht bekannt. W\u00e4hrend der Brutzeit wird das Revier von beiden Partnern gegen Artgenossen energisch verteidigt. Selbst auf unvollst\u00e4ndig abgespielte Klangattrappen reagieren Kleinspechte unmittelbar, meist mit Ann\u00e4herung und akustischer Pr\u00e4senz, zuweilen auch mit direktem Anflug. Dabei ist auff\u00e4llig, dass Weibchen eher aggressiv auf eindringende Geschlechtsgenossinnen reagieren und sie auch direkt angreifen, w\u00e4hrend sich M\u00e4nnchen gegen\u00fcber revierfremden M\u00e4nnchen aggressiver verhalten. Neben dem direkten Anflug, der auch zu K\u00f6rperkontakten f\u00fchrt, werden jedoch auch oft ritualisierte Verhaltensweisen, vor allem die <em>Einfrier-Position<\/em> gezeigt: dabei sitzen die Kontrahenten nahezu bewegungslos auf einem Ast einander gegen\u00fcber, str\u00e4uben die Kopffedern und spreizen Arm- und Handschwingen sowie die Steuerfedern. Insgesamt ist der Kleinspecht trotz seiner Kleinheit ein durchaus robuster und wehrhafter Vogel, der auch gegen\u00fcber gr\u00f6\u00dferen Spechten \u2013 vor allem gegen\u00fcber dem Buntspecht, der zu den wesentlichsten Feinden der Art zu z\u00e4hlen ist \u2013 seine H\u00f6hle zuweilen durchaus mit Erfolg zu verteidigen wei\u00df. Kleinere H\u00f6hlenplatzkonkurrenten wie <a title=\"Halsbandschn\u00e4pper\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Halsbandschn%C3%A4pper\">Halsbandschn\u00e4pper<\/a> oder <a title=\"Kleiber (Art)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kleiber_%28Art%29\">Kleiber<\/a> vertreibt er meist erfolgreich. Gegen\u00fcber seinem Hauptflugfeind, dem <a title=\"Sperber (Art)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sperber_%28Art%29\">Sperber<\/a>, versucht er meist in den dichten Kronenbereich zu fliehen, wohin ihm der Greifvogel nicht folgen kann.<\/p>\n<p>Kleinspechte werden am Ende ihres ersten Lebensjahres geschlechtsreif. Sie f\u00fchren eine <a title=\"Saisonehe\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Saisonehe\">Saisonehe<\/a>, Wiederverpaarungen alter Brutpartner sind auf Grund der Standorttreue der Art jedoch h\u00e4ufig. Ein loser Partnerkontakt bleibt h\u00e4ufig auch w\u00e4hrend der Wintermonate bestehen. Sukzessive <a title=\"Polyandrie\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Polyandrie\">Polyandrie<\/a>, bei der ein Weibchen seine Eier in die H\u00f6hlen von zwei M\u00e4nnchen legt, scheint nicht selten zu sein; gelegentlich d\u00fcrfte aber auch <a title=\"Polygynie\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Polygynie\">Polygynie<\/a> vorkommen. Auch <a title=\"Bruthelfer\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bruthelfer\">kooperatives Br\u00fcten<\/a> d\u00fcrfte in seltenen F\u00e4llen stattfinden.<sup id=\"cite_ref-27\" class=\"reference\"><a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kleinspecht#cite_note-27\">[27]<\/a><\/sup><\/p>\n<p>Wie bei den meisten Spechten sind sexuell motivierte Verhaltensweisen nicht klar von territorialen und <a title=\"Gegner\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gegner\">antagonistischen<\/a> zu trennen. Die Trommelaktivit\u00e4t und l\u00e4ngere Rufreihen beginnen bei mildem Winterwetter bereits wieder im Dezember, werden in der Folge intensiver und erreichen im M\u00e4rz und April ihren H\u00f6hepunkt. Schon im Sp\u00e4twinter k\u00f6nnen Weibchen darauf mit Ann\u00e4herung und Trommelantworten reagieren, worauf die M\u00e4nnchen eindrucksvolle, gleitend-schwebende Schaufl\u00fcge zeigen, bei denen in der Gleitphase der Schwanz oft gestelzt ist. Oft f\u00fchren diese Balzfl\u00fcge zu einem Baum mit einer bereits vorhandenen oder begonnenen Bruth\u00f6hle. Diese wird vom M\u00e4nnchen mit ge\u00f6ffneten Schwingen und demonstrativem Klopfen angezeigt; das Weibchen kann mit h\u00e4ngenden, zitternden Fl\u00fcgeln folgen, gelegentlich hackt es auch <em>symbolisch<\/em> an der Bruth\u00f6hle. Damit ist die Anpaarung vollzogen und es kommt bald darauf, Ende M\u00e4rz und im April, zu Kopulationen in der N\u00e4he der Bruth\u00f6hle.<\/p>\n<p>Der Kleinspecht zimmert seine H\u00f6hlen fast ausschlie\u00dflich in B\u00e4ume, die sich in einer fortgeschrittenen Zerfallsphase befinden, sehr h\u00e4ufig auch in abgestorbenen, oft recht d\u00fcnnen Seiten\u00e4sten. Bei einer H\u00f6hlenanlage in weitgehend horizontalen \u00c4sten zeigt das Einflugloch immer nach unten. Als Nistb\u00e4ume kommen eine Reihe von Baumarten in Frage, fast immer sind es B\u00e4ume mit weichen H\u00f6lzern, wie verschiedene <a title=\"Weiden (Botanik)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Weiden_%28Botanik%29\">Weidenarten<\/a>, <a title=\"Pappeln\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Pappeln\">Pappeln<\/a>, <a title=\"Erlen (Botanik)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Erlen_%28Botanik%29\">Erlen<\/a> oder <a title=\"Birken\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Birken\">Birken<\/a>. H\u00e4ufig werden auch Obstb\u00e4ume, insbesondere Apfelb\u00e4ume genutzt, sofern der jeweilige Zerfallszustand einen H\u00f6hlenbau erm\u00f6glicht. Nisth\u00f6hlen in Nadelb\u00e4umen wurden sehr selten festgestellt.<\/p>\n<p>Auf Grund der Hinf\u00e4lligkeit der jeweiligen Nistb\u00e4ume wird meist jedes Jahr eine neue Bruth\u00f6hle angelegt. Beide Partner arbeiten an ihrer Fertigstellung, das M\u00e4nnchen allerdings intensiver als das Weibchen. Im Durchschnitt betr\u00e4gt die Dauer des H\u00f6hlenbaus zwei Wochen, wobei ein Volumen von fast einem Liter ausgemei\u00dfelt wird. Ersatzh\u00f6hlen k\u00f6nnen jedoch auch in weniger als einer Woche fertiggestellt werden.<sup>kl<\/sup>einspechth\u00f6hlen k\u00f6nnen in sehr niedrig gelegenen Stammabschnitten von einem bis zwei Metern angelegt werden, befinden sich aber meist in gr\u00f6\u00dferer H\u00f6he von 5\u20138, nicht selten auch in \u00fcber 20 Metern H\u00f6he. Die H\u00f6hle selbst ist bei einer Weite von durchschnittlich 10 Zentimetern 12\u201318 Zentimeter tief; das Einflugloch ist bei einem mittleren Durchmesser von 34 Millimetern weitgehend kreisrund.<\/p>\n<p>Die Eiablage beginnt im Mitteleuropa Mitte April, frische Vollgelege k\u00f6nnen hier bis Ende Mai gefunden werden. In Nordeuropa und Sibirien beginnt die Legeperiode fr\u00fchestens Anfang Mai und reicht bis in den Juni, in den s\u00fcdlichen Brutgebieten liegt der Brutbeginn noch im M\u00e4rz. Kleinspechte br\u00fcten nur einmal im Jahr, nur bei fr\u00fchem Gelegeverlust kommt es zu einem meist kleineren Nachgelege. Ein Vollgelege besteht aus 4\u20136, in Ausnahmef\u00e4llen aus bis zu 9 reinwei\u00dfen, anfangs durch den durchscheinenden Dotter rosa behauchten, kurzovalen Eiern mit einer durchschnittlichen Gr\u00f6\u00dfe von 19&nbsp;\u00d7&nbsp;14,5 Millimetern. Die im Tagesabstand gelegten Eier werden ab dem vorletzten von beiden Partnern fest bebr\u00fctet, wobei wie bei fast allen Spechten das M\u00e4nnchen w\u00e4hrend der Nachtstunden auf dem Gelege sitzt. Nach durchschnittlich 11 Tagen schl\u00fcpfen die Jungen; sie werden von beiden Eltern gehudert und gef\u00fcttert. Die Nestlingszeit betr\u00e4gt ungef\u00e4hr 20&nbsp;Tage, ab dem 14.\u201315. Tag erscheinen die Nestlinge zur Futter\u00fcbergabe am Einflugloch. In dieser Zeit bis zum Ausfliegen sind die Jungv\u00f6gel akustisch sehr auff\u00e4llig. Gegen Ende der Nestlingszeit reduzieren die Eltern die F\u00fctterungen merklich, landen oft mit Futter im Schnabel in der N\u00e4he der Nisth\u00f6hle und ermutigen so die Nestlinge zum Ausfliegen. Nach dem Ausfliegen werden die Jungv\u00f6gel noch etwa zwei Wochen von den Eltern, manchmal in zwei Gruppen aufgeteilt, betreut. Danach zerstreut sich der Familienverband; die Jungv\u00f6gel <a title=\"Dismigration\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Dismigration\">dismigrieren<\/a> meist nur \u00fcber kurze Distanzen.<\/p>\n<p>Die Bestandssituation des Kleinspechtes ist sehr schwer einzusch\u00e4tzen. Er ist auf Grund seiner geringen Gr\u00f6\u00dfe und seiner Lebensweise in den Baumkronen nicht leicht festzustellen, zus\u00e4tzlich kann die Trommel- und Rufaktivit\u00e4t individuell sehr verschieden sein, sodass vor allem Einzelbr\u00fcter auch akustisch wenig auffallen. So fehlt \u00fcber weite Gebiete seri\u00f6ses Zahlenmaterial, das eine genaue Bestandseinsch\u00e4tzung erm\u00f6glichen w\u00fcrde. Das gilt vor allem f\u00fcr die au\u00dfereurop\u00e4ischen Brutgebiete. Die IUCN sieht zwar Hinweise f\u00fcr einen leichten Bestandsr\u00fcckgang, stuft die Art jedoch noch als <em>ungef\u00e4hrdet<\/em> <em>(least concern)<\/em> ein. Auch Birdlife Europe sieht keinen Anlass zur Sorge und bewertet den Bestand in Europa mit <em>gesichert<\/em> <em>(secure).<\/em><\/p>\n<p>Regional sind die Bestandstrends unterschiedlich. In S\u00fcdosteuropa scheinen die meisten Kleinspechtpopulationen zu schrumpfen; die Gr\u00fcnde daf\u00fcr liegen wohl in gro\u00dffl\u00e4chiger Lebensraumver\u00e4nderung, insbesondere in der Trockenlegung von Feuchtgebieten und der Rodung alter Streuobstwiesen. Zus\u00e4tzlich kommt die Bevorzugung der Fichte in Aufforstungen zwar dem Buntspecht zugute, nicht aber dem Kleinspecht. Auch im zentralen Mitteleuropa gehen die Best\u00e4nde zur\u00fcck; hier wird unter anderem auch die Konkurrenz zum sich regional stark ausbreitenden Buntspecht als Grund genannt, der wohl der wesentlichste <a title=\"Pr\u00e4dator\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Pr%C3%A4dator\">Nestpr\u00e4dator<\/a> des Kleinspechtes ist. Diesen negativen Entwicklungen stehen Bestandszunahmen in den <a title=\"Niederlande\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Niederlande\">Niederlanden<\/a> und in <a title=\"D\u00e4nemark\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/D%C3%A4nemark\">D\u00e4nemark<\/a> gegen\u00fcber, wo der Kleinspecht erst seit 1960 beziehungsweise seit 1964 Brutvogel ist. Auch in <a title=\"Schleswig-Holstein\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schleswig-Holstein\">Schleswig-Holstein<\/a>, in <a title=\"Mecklenburg-Vorpommern\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mecklenburg-Vorpommern\">Mecklenburg-Vorpommern<\/a> und in <a title=\"Brandenburg\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Brandenburg\">Brandenburg<\/a> nehmen die Best\u00e4nde zu. Kurzfristig waren auch durch das gro\u00dffl\u00e4chige <a title=\"Ulmensterben\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ulmensterben\">Ulmensterben<\/a> Bestandszunahmen dieser Spechtart zu verzeichnen.<\/p>\n<p>Weltweite Bestandseinsch\u00e4tzungen existieren nicht. In Europa wird der Brutbestand auf etwa 220.000 Paare gesch\u00e4tzt. Die bedeutendsten Vorkommen liegen in Deutschland (16.000\u201332.000 Paare), Polen (20.000\u201340.000), Wei\u00dfrussland (12.000\u201320.000) und Ungarn (20.000\u201330.000). In \u00d6sterreich und der Schweiz liegt der Brutbestand bei ungef\u00e4hr je 3.000 Paaren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>foto: mihai baciu<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Der Kleinspecht (Dendrocopos minor) ist eine Vogelart aus der Gattung der Buntspechte (Dendrocopos). Diese geh\u00f6ren zur Unterfamilie der Echten Spechte in der Familie der Spechte (Picidae). Die Art z\u00e4hlt mit einer K\u00f6rperl\u00e4nge von rund 15&nbsp;cm zu den kleinsten Echten Spechten. 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