{"id":2130,"date":"2013-01-26T15:31:19","date_gmt":"2013-01-26T13:31:19","guid":{"rendered":"http:\/\/wildtravel.ro\/bird\/wendehals-jynx-torquilla\/"},"modified":"2013-01-26T15:50:00","modified_gmt":"2013-01-26T13:50:00","slug":"wendehals-jynx-torquilla","status":"publish","type":"bird","link":"https:\/\/wildtravel.ro\/de\/bird\/wendehals-jynx-torquilla\/","title":{"rendered":"Wendehals (Jynx torquilla)"},"content":{"rendered":"<p>Der <strong>Wendehals<\/strong> (<em>Jynx torquilla<\/em>) ist der einzige europ\u00e4ische Vertreter der <a title=\"Gattung (Biologie)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gattung_%28Biologie%29\">Gattung<\/a> <em><a class=\"new\" title=\"Wendeh\u00e4lse (Seite nicht vorhanden)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?title=Wendeh%C3%A4lse&amp;action=edit&amp;redlink=1\">Jynx<\/a><\/em>, die au\u00dfer ihm noch den in Afrika beheimateten <a class=\"new\" title=\"Rotkehl-Wendehals (Seite nicht vorhanden)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?title=Rotkehl-Wendehals&amp;action=edit&amp;redlink=1\">Rotkehl-Wendehals<\/a> (<em>Jynx ruficollis<\/em>) umfasst. Die Art, von der bis zu sieben Unterarten beschrieben werden, ist in der gesamten mittleren und n\u00f6rdlichen <a title=\"Pal\u00e4arktis\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Pal%C3%A4arktis\">Pal\u00e4arktis<\/a> vertreten. Die zentral- und nordeurop\u00e4ischen Best\u00e4nde haben in den letzten Jahren starke Einbu\u00dfen erlitten.<\/p>\n<p>Die <a title=\"Nominotypisches Taxon\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nominotypisches_Taxon\">Nominatform<\/a> (<em>J. t. torquilla<\/em>) ist insgesamt sehr gut bestimmbar. Sie erinnert eher an eine kleine <a title=\"Drosseln\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Drosseln\">Drossel<\/a> als an einen Specht. Die K\u00f6rperl\u00e4nge liegt mit etwa 17 Zentimetern deutlich unter der einer <a title=\"Singdrossel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Singdrossel\">Singdrossel<\/a>, das Gewicht betr\u00e4gt bis zu 50 Gramm. Der Vogel hat ein rindenfarbenes, graubraunes Gefieder ohne deutliche Feldkennzeichen, kurze hellgraue Beine, einen grauen, ebenfalls recht kurzen, spitzen Schnabel sowie einen auffallend langen, graubraunen Schwanz mit drei undeutlich dunkelbraunen Querbinden. Schnabel und Beine k\u00f6nnen einen leicht gr\u00fcnlichen Anflug aufweisen. Bei gutem Licht sind die pfeilspitzf\u00f6rmige Zeichnungen der Unterseite sowie die <em><a class=\"mw-redirect\" title=\"Isabellfarbe\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Isabellfarbe\">isabellfarbene<\/a><\/em> Kehle erkennbar. Das Kopfgefieder wird in Erregungssituationen gestr\u00e4ubt und bildet so eine auffallende, undeutlich geb\u00e4nderte Haube. Vom Oberkopf bis zum R\u00fccken verl\u00e4uft ein dunkelbraunes Band, das bei Altv\u00f6geln klar vom \u00fcbrigen Graubraun des Obergefieders abgegrenzt ist. Bei Jungv\u00f6geln ist es verwaschener und verschmilzt st\u00e4rker mit den Farbkonturen des \u00fcbrigen Obergefieders. In derselben Farbe verl\u00e4uft ein Z\u00fcgelband bis weit hinter das Auge.<\/p>\n<p>Die Geschlechter unterscheiden sich kaum voneinander; Weibchen sind etwas matter gef\u00e4rbt, r\u00f6tlichbraune T\u00f6ne des Bauchgefieders, die bei M\u00e4nnchen im Brutkleid h\u00e4ufig sind, fehlen bei ihnen. Auch die Jungv\u00f6gel sind den Altv\u00f6geln sehr \u00e4hnlich, insgesamt \u00fcberwiegen bei ihnen allerdings mattere Braunt\u00f6ne, die Kehle kann sehr hell, fast wei\u00df sein. Die pfeilspitzf\u00f6rmige Zeichnung des Bauchgefieders ist kaum erkennbar, am ehesten wirkt diese K\u00f6rperregion leicht dunkelbraun geb\u00e4ndert.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend der <a title=\"Balz\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Balz\">Balz<\/a>-, Brut- und F\u00fctterungszeit k\u00f6nnen Wendeh\u00e4lse sehr auff\u00e4llig sein. Au\u00dferhalb dieser Periode bemerkt man ihre Anwesenheit kaum. Der Gesang ist sehr deutlich und unverwechselbar und besteht aus in der Tonh\u00f6he ansteigenden &#8218;g\u00e4h&#8216;-Elementen, die schnell gereiht zuerst nasal und sp\u00e4ter gellend &#8218;kje&#8216; klingen. Oft singen die Partner, auf einem Pfahl sitzend, im Duett, daneben geben sie bei Brutabl\u00f6sung ein leises Trommeln und Klopfen von sich. Vor allem Jungv\u00f6gel, zuweilen aber auch Altv\u00f6gel setzen einen schlangen\u00e4hnlichen Zischlaut in Bedrohungssituationen ein, auch schlangen\u00e4hnliche Bewegungen werden in solchen Situationen simuliert. Dieses Verhalten ist als <a title=\"Mimikry\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mimikry\">Schlangenmimikry<\/a> bekannt.<\/p>\n<p>Meistens werden sieben Unterarten genannt<\/p>\n<dl>\n<dd>\n<ul>\n<li><em>Jynx torquilla torquilla<\/em><\/li>\n<li><em>Jynx torquilla sarudnyi<\/em><\/li>\n<li><em>Jynx torquilla tschusii<\/em><\/li>\n<li><em>Jynx torquilla mauretanica<\/em><\/li>\n<li><em>Jynx torquilla chinensis<\/em><\/li>\n<li><em>Jynx torquilla himalayana<\/em><\/li>\n<li><em>Jynx torquilla japonica<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<\/dd>\n<dd><\/dd>\n<dd>Das Brutgebiet der Nominatform umfasst ganz Europa von <a title=\"Gro\u00dfbritannien (Insel)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gro%C3%9Fbritannien_%28Insel%29\">Gro\u00dfbritannien<\/a> bis zum <a title=\"Ural\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ural\">Ural<\/a>. Im Norden erreicht es den Polarkreis, im S\u00fcdwesten Mittelspanien. Im S\u00fcden und Osten kommt es zur <a title=\"Intergradation\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Intergradation\">Intergradation<\/a>, das hei\u00dft, dem gemeinsamen Auftreten der Nominatform mit den dort heimischen Unterarten: <em>J. t. tschusii<\/em> (kleiner und mehr r\u00f6tlichbraun), die von <a title=\"Korsika\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Korsika\">Korsika<\/a>, Italien \u00fcber <a title=\"Dalmatien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Dalmatien\">Dalmatien<\/a> und Teile des <a title=\"Balkanhalbinsel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Balkanhalbinsel\">Balkans<\/a> verbreitet ist; <em>J. t. mauretanica<\/em> (ebenfalls kleiner als Nominatform, heller, mit wei\u00dflicher Kehle und Vorderbrust), die in <a title=\"Sardinien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sardinien\">Sardinien<\/a>, <a title=\"Sizilien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sizilien\">Sizilien<\/a>, Teilen Nordafrikas und m\u00f6glicherweise auf den <a title=\"Balearische Inseln\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Balearische_Inseln\">Balearen<\/a> lebt, sowie <em>J. t. sarudnyi<\/em> (deutlich blasser als die Nominatform, noch undeutlichere Federzeichnung), welche im Uralgebiet und dann in einem breiten Streifen durch S\u00fcdsibirien, Zentralasien inklusive des nordwestlichen <a class=\"mw-redirect\" title=\"Himalaja\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Himalaja\">Himalajas<\/a> bis zur Pazifikk\u00fcste vorkommt. Sie besiedelt au\u00dferdem die Insel <a title=\"Sachalin\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sachalin\">Sachalin<\/a>, Japan und die K\u00fcstengebiete S\u00fcdchinas.<\/dd>\n<dd>\n<p>Der Wendehals ist der einzige <a title=\"Langstreckenzieher\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Langstreckenzieher\">Langstreckenzieher<\/a> unter den europ\u00e4ischen Spechten. Nur die Inselpopulationen (Korsika, Sardinien, Sizilien sowie Zyperns) sind zum Teil <a title=\"Standvogel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Standvogel\">Standv\u00f6gel<\/a> oder <a title=\"Kurzstreckenzieher\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kurzstreckenzieher\">Kurzstreckenzieher<\/a>, wie auch <em>J. t. mauretanica<\/em> und die s\u00fcdlichsten Populationen der asiatischen Unterarten. Der Wegzug der Nominatform erfolgt in <a title=\"Breitfrontzug\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Breitfrontzug\">breiter Front<\/a> ab Mitte August. Die Alpen werden meistens \u00fcberflogen, das Mittelmeer wird hingegen von den <em>Westziehern<\/em> \u00fcber Spanien und Gibraltar, von den <em>Ostziehern<\/em> \u00fcber den Balkan und die \u00c4g\u00e4isinselbr\u00fccke, bzw. die <a title=\"Bosporus\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bosporus\">Bosporus<\/a>&#8211;<a title=\"Sinai-Halbinsel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sinai-Halbinsel\">Sinai<\/a>-Strecke umflogen. Zunehmend werden \u00dcberwinterungen in S\u00fcdspanien, dem s\u00fcdgriechischen Festland sowie auf einigen griechischen Inseln festgestellt. Nordskandinavische Populationen ziehen zum Teil \u00fcber Gro\u00dfbritannien, wo einige Exemplare erfolgreich \u00fcberwintert haben. In Mitteleuropa erscheinen die Heimzieher nicht vor der zweiten M\u00e4rzdekade, h\u00e4ufiger erst Mitte April. In der Nordpal\u00e4arktis br\u00fctende V\u00f6gel erreichen ihr Brutgebiet erst Anfang Mai oder sp\u00e4ter.<br \/> Wendeh\u00e4lse ziehen vor allem nachts und meist einzeln.<\/p>\n<p>Das \u00dcberwinterungsgebiet der europ\u00e4ischen Arten liegt s\u00fcdlich der <a title=\"Sahara\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sahara\">Sahara<\/a>, und zwar in einem breiten Streifen von <a title=\"Senegal\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Senegal\">Senegal<\/a>, <a title=\"Gambia\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gambia\">Gambia<\/a> und <a title=\"Sierra Leone\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sierra_Leone\">Sierra Leone<\/a> im Westen bis nach <a title=\"\u00c4thiopien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/%C3%84thiopien\">\u00c4thiopien<\/a> im Osten; nach S\u00fcden reicht es bis zur <a title=\"Demokratische Republik Kongo\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Demokratische_Republik_Kongo\">Demokratischen Republik Kongo<\/a> und <a title=\"Kamerun\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kamerun\">Kamerun<\/a>. Auch die westasiatischen Populationen bevorzugen diese \u00dcberwinterungsgebiete. Die zentral-und ostasiatischen Brutv\u00f6gel \u00fcberwintern auf dem indischen Subkontinent beziehungsweise im s\u00fcdlichen Ostasien einschlie\u00dflich S\u00fcdjapans. Vereinzelt gelangen ostasiatische Heimzieher nach West-<a title=\"Alaska\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Alaska\">Alaska<\/a>.<\/p>\n<p>Wendeh\u00e4lse besiedeln offene und halboffene klimatisch beg\u00fcnstigte Landschaften mit zumindest einzelnen B\u00e4umen. Geschlossene W\u00e4lder werden ebenso gemieden wie baumlose Steppen, W\u00fcsten und Hochgebirge. Vor allem Parklandschaften, Streuobstwiesen, gro\u00dfe G\u00e4rten sowie Weinbaugebiete, gerne mit Bruchmauerwerk, sind dagegen ideale Habitate dieser Art. Auch lichte Birken-, Kiefern- und L\u00e4rchenw\u00e4lder, seltener sogar Auw\u00e4lder, werden besiedelt. Das Angebot an bestimmten Ameisenarten sowie Brutm\u00f6glichkeiten in Spechth\u00f6hlen oder nat\u00fcrlichen Baumh\u00f6hlen begrenzen das Vorkommen. In letzter Zeit haben Wendeh\u00e4lse vor allem im s\u00fcdwestlichen Mitteleuropa Windbruchschneisen und gro\u00dffl\u00e4chige, durch Windbruch entstandene Lichtungen besiedelt. Allgemein bevorzugen die V\u00f6gel Gegenden mit kontinentalem Klima; solche mit feuchtem Meeresklima, etwa die franz\u00f6sische Atlantikk\u00fcste, kann der Wendehals als Brutgebiet nicht oder nur in sehr geringer Zahl nutzen.<\/p>\n<p>In den \u00dcberwinterungsregionen werden vielf\u00e4ltige insektenreiche Habitate, vor allem aber <a title=\"Akazien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Akazien\">Akazien<\/a><a title=\"Savanne\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Savanne\">savannen<\/a> aufgesucht. Sie reichen vom Flachland bis weit in die montane Stufe. Reine W\u00fcstengebiete werden nur tempor\u00e4r und an ihren R\u00e4ndern aufgesucht, geschlossener Regenwald \u00fcberhaupt nicht.<\/p>\n<p>Im Brutgebiet ist der Wendehals sehr stark auf das Vorkommen bestimmter Ameisenarten angewiesen: <a class=\"mw-redirect\" title=\"Rasenameise\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rasenameise\">Rasen-<\/a>, <a class=\"mw-redirect\" title=\"Wiesenameise\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wiesenameise\">Wiesen-<\/a> und <a title=\"Wegameisen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wegameisen\">Wegameisen<\/a> werden bevorzugt, <em><a title=\"Waldameisen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Waldameisen\">Formica<\/a><\/em>-Arten, wie etwa die <a title=\"Rote Waldameise\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rote_Waldameise\">Rote Waldameise<\/a> meistens gemieden. Larven und Puppen \u00fcberwiegen, doch geh\u00f6ren voll ausgebildete Ameisen und auch Geschlechtstiere ebenso zur Nahrung der Art. In sehr geringem Umfang werden noch andere Insekten wie <a title=\"Blattl\u00e4use\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Blattl%C3%A4use\">Blattl\u00e4use<\/a>, Schmetterlingsraupen oder K\u00e4fer sowie Fr\u00fcchte und Beeren verzehrt. Auffallend und nicht zur G\u00e4nze gekl\u00e4rt ist die Neigung des Wendehalses verschiedene, meist gl\u00e4nzende Gegenst\u00e4nde aufzusammeln, in die Nisth\u00f6hle einzutragen und m\u00f6glicherweise an die Jungen zu verf\u00fcttern. Dazu geh\u00f6ren Plastikmaterialien, Metallteile, Alufolien, Porzellanbruchst\u00fccke und anderes. Im Magen einiger toter K\u00fcken wurden solche Materialien gefunden.<\/p>\n<p>Wendeh\u00e4lse \u00fcberfallen gelegentlich die Bruth\u00f6hlen anderer H\u00f6hlenbr\u00fcter, vornehmlich die von <a title=\"Meisen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Meisen\">Meisen<\/a> und <a title=\"Fliegenschn\u00e4pper\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Fliegenschn%C3%A4pper\">Fliegenschn\u00e4ppern<\/a>. Aufgefundene Gelege werden zerst\u00f6rt und gefressen; Jungv\u00f6gel werden gelegentlich auch an die eigene Brut verf\u00fcttert.<\/p>\n<p>Die Nahrung wird fast ausschlie\u00dflich am Boden mit Hilfe der langen, klebrigen Zunge aufgelesen. Zuweilen werden <a title=\"Ameisen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ameisen\">Ameisenbauten<\/a> mit Schnabelhieben ge\u00f6ffnet. Unverdauliche Nahrungsbestandteile werden in <a class=\"mw-redirect\" title=\"Speiballen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Speiballen\">Speiballen<\/a> (auch Gew\u00f6lle genannt) abgesetzt. Seltener jagen Wendeh\u00e4lse an B\u00e4umen oder Mauern. Sie sind jedoch nicht wie andere Spechte imstande, mit Hilfe des Schnabels die Baumrinde zu l\u00f6sen und darunter nach Insekten zu suchen.<\/p>\n<p>Der Wendehals ist tagaktiv und oft im Eingang seiner Bruth\u00f6hle zu sehen. Der Vogel geh\u00f6rt zu den m\u00e4\u00dfig schnellen Fliegern, wobei er im Wellental die Fl\u00fcgel anlegt. Er klettert kaum und kann sich nur schlecht mit den nicht steifen Schwanzfedern abst\u00fctzen. Sehr h\u00e4ufig befindet er sich am Boden, meistens h\u00fcpfend; dort ist er am ehesten verwechselbar. Die namensgebenden ruckartigen Kopfdrehungen sind nur in Bedrohungssituationen sehr auff\u00e4llig. In dieser Situation werden bei meistens aufrechter K\u00f6rperhaltung die Kopffedern aufgestellt und der Schwanz gespreizt. Der Kopf wird gedreht und gewendet, auch die Zunge kann vorgeschleudert werden. Der Vogel ist nicht sehr scheu. W\u00e4hrend der Brutzeit lebt er paarweise und territorial, sonst, insbesondere im \u00dcberwinterungsraum, einzelg\u00e4ngerisch und umherstreifend. Jungv\u00f6gel sind w\u00e4hrend der F\u00fchrungszeit akustisch recht auff\u00e4llig. Wendeh\u00e4lse k\u00f6nnen nicht wie andere Spechte an senkrechten St\u00e4mmen landen. Sie sitzen wie Singv\u00f6gel entweder quer zur Astrichtung oder nach Art der <a title=\"Nachtschwalben\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nachtschwalben\">Nachtschwalben<\/a> in der L\u00e4ngsrichtung. W\u00e4hrend der Brutzeit sind Wendehalspaare streng territorial und verteidigen ihr Brutgebiet energisch. Andere V\u00f6gel, insbesondere andere Spechte, werden sofort angeflogen und oft direkt attackiert. Auffallend ist ein besonders aggressives Verhalten gegen\u00fcber anderen <a title=\"H\u00f6hlenbr\u00fcter\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/H%C3%B6hlenbr%C3%BCter\">H\u00f6hlenbr\u00fctern<\/a>, deren Bruten von Wendeh\u00e4lsen oft zerst\u00f6rt werden.<\/p>\n<p>Anders als einige andere Spechte, bei denen auch \u00fcber die Wintermonate ein loser Paarzusammenhalt bestehen bleibt, f\u00fchren Wendeh\u00e4lse eine Brutsaisonehe; die Bindung der Partner erlischt mit dem Fl\u00fcggewerden der Jungen. Schon bei Zweitbruten kann es zu einem Partnerwechsel kommen. Auf Grund der sehr gro\u00dfen Brutorttreue beider Geschlechter kommt es jedoch relativ h\u00e4ufig zu Wiederverpaarungen. Sofort nach Ankunft im Brutrevier beginnen die Partner mit der Balz, die vor allem aus langen Verfolgungsfl\u00fcgen, Bruth\u00f6hlenzeigen und auff\u00e4lligen Rufreihen besteht; letztere werden meist von niedrigen, oft exponiert liegenden Singwarten, wie einzelstehenden B\u00fcschen oder Pf\u00e4hlen, sowohl an den Reviergrenzen als auch im Revierzentrum vorgetragen. An der Nistplatzexploration beteiligen sich beide Geschlechter. Kopulationen finden meist auf dem Boden, nur selten auf \u00c4sten statt. Gegen Ende der Balz reduziert das M\u00e4nnchen seine Gesangsaktivit\u00e4t und beschr\u00e4nkt sie auf nur eine Singwarte in der N\u00e4he der Nisth\u00f6hle. Nach Ablage des ersten Eies halten sich Wendeh\u00e4lse sehr verborgen.<\/p>\n<p>Als H\u00f6hlenbr\u00fcter, der sich selbst keine H\u00f6hlen schaffen kann, ist der Wendehals auf das Vorhandensein von nat\u00fcrlichen Baumh\u00f6hlen oder Spechth\u00f6hlen angewiesen. Auch Nistk\u00e4sten nimmt er an. Oft werden schon besetzte Bruth\u00f6hlen okkupiert und die Vorbesitzer samt Eiern oder Jungen entfernt. Unter solchen \u00dcberf\u00e4llen leidet die Art selbst aber auch, vor allem <a title=\"Buntspecht\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Buntspecht\">Buntspecht<\/a> (<em>Dendrocopos major<\/em>) und <a title=\"Blutspecht\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Blutspecht\">Blutspecht<\/a> (<em>Dendrocopos syriacus<\/em>) r\u00e4umen zuweilen Wendehalsbruten radikal aus. Daneben kommen in sehr geringer Zahl auch Niststandorte in Gem\u00e4uern oder H\u00f6hlen von <a title=\"Uferschwalbe\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Uferschwalbe\">Uferschwalben<\/a> oder <a class=\"mw-redirect\" title=\"Europ\u00e4ischer Eisvogel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Europ%C3%A4ischer_Eisvogel\">Eisv\u00f6geln<\/a> vor. Nistmaterial wird nach Spechtart nicht oder nur in sehr geringem Ma\u00dfe eingetragen. Auch die H\u00f6hle selbst wird nicht bearbeitet, sieht man davon ab, dass Wendeh\u00e4lse Nistmaterial, Eischalen und andere Hinterlassenschaften von Vorbesitzern rigoros entfernen. Die Gelegegr\u00f6\u00dfe ist sehr variabel, liegt meistens aber zwischen sechs und zehn, in Ausnahmef\u00e4llen bei bis zu 14 glatten, mattwei\u00dfen Eiern, in einer durchschnittlichen Gr\u00f6\u00dfe von etwa 21 x 16 Millimetern. Bei Erstbr\u00fctern, beziehungsweise bei sehr schlechter Nahrungsverf\u00fcgbarkeit, wurden auch Kleingelege mit weniger als 5 Eiern festgestellt. Bei Verlust des Erstgeleges, oft aber auch bei erfolgreicher Erstbrut, kommen auch Zweitgelege mit meistens geringerer Eianzahl vor. Zweitbruten geh\u00f6ren bei weiter s\u00fcdlich lebenden Populationen eher zur Regel, dort br\u00fcten manchen Paare \u2013 dann meist <a title=\"Schachtelbrut\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schachtelbrut\">verschachtelt<\/a> \u2013 auch ein drittes Mal. Zuweilen wurden Gelege mit \u00fcber 20 Eiern festgestellt. Es wird angenommen, dass bei solchen <em>Supergelegen<\/em> intraspezifischer <a title=\"Brutparasitismus\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Brutparasitismus\">Brutparasitismus<\/a> vorliegt, also zumindest noch ein zweites Weibchen an seinem Zustandekommen beteiligt war. Die Eier werden im Tagesabstand gelegt und zuerst nur vom Weibchen gew\u00e4rmt, nicht aber fest bebr\u00fctet. Nach Ablage der letzten Eier br\u00fcten beide Partner, sodass die K\u00fcken nur in geringen Zeitintervallen schl\u00fcpfen. Die Nestlingszeit, w\u00e4hrend der beide Eltern die Brut versorgen, betr\u00e4gt etwa 20 Tage. Fl\u00fcgge Wendeh\u00e4lse werden nur mehr kurze Zeit (maximal zwei Wochen) von den Eltern gef\u00fchrt. In dieser Zeit sind ihre Bettelrufe sehr auff\u00e4llig. Danach verlassen sie, meistens bereits in Zugrichtung, das Elternrevier.<\/p>\n<p>In seinem gro\u00dfen Verbreitungsgebiet sind die Best\u00e4nde des Wendehalses gegenw\u00e4rtig nicht bedroht. Allerdings nahm in Zentral-, Nordwest- und Nordeuropa die Anzahl der Brutpaare in den letzten beiden Jahrzehnten kontinuierlich ab, auch das Gesamtareal der Wendehalsverbreitung wurde kleiner. Gravierende Bestandseinbu\u00dfen verzeichnete Gro\u00dfbritannien, wo die Art als Brutvogel praktisch ausgestorben ist, aber auch in den skandinavischen Staaten, in Deutschland, Frankreich, Polen, Italien und den meisten s\u00fcdwestlichen Balkanstaaten gingen die Brutvorkommen deutlich zur\u00fcck. Dem stehen allerdings stabile Bestandsverh\u00e4ltnisse auf zum Teil recht hohem Niveau in einigen Staaten Osteuropas gegen\u00fcber. Deshalb war der Wendehals 1988 <a title=\"Vogel des Jahres (Deutschland)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Vogel_des_Jahres_%28Deutschland%29\">Vogel des Jahres in Deutschland<\/a> und ist 2007 <a title=\"Vogel des Jahres (Schweiz)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Vogel_des_Jahres_%28Schweiz%29\">Vogel des Jahres in der Schweiz<\/a>. Der Wendehals geh\u00f6rt in Deutschland zu den streng gesch\u00fctzten Arten nach \u00a7 10 Abs.2 Nr.11 BNatSchG.<\/p>\n<p>Hauptursachen dieser Entwicklung liegen in landschaftlichen Ver\u00e4nderungen wie Ausr\u00e4umen der Landschaft, Vernichtung der Streuobstwiesen, Verlust von Trockenrasengebieten u.&nbsp;a., in ge\u00e4nderten landwirtschaftlichen Kulturmethoden wie Vorverlegung von M\u00e4hterminen, h\u00e4ufige oder auch fehlende Mahd sowie im verst\u00e4rkten Einsatz von <a title=\"Biozid\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Biozid\">Bioziden<\/a>. Auch scheinen sich die bevorzugten Beutetiere des Wendehalses als Folge der \u00dcberd\u00fcngung in immer tiefer liegende Bauten zur\u00fcckzuziehen, so dass sie f\u00fcr ihn nicht mehr erreichbar sind. Ferner ist das zunehmend atlantischer werdende Klima f\u00fcr die Art ung\u00fcnstig, doch gehen die von dieser Klimaentwicklung kaum betroffenen Best\u00e4nde in S\u00fcd- und S\u00fcdosteuropa ebenfalls drastisch zur\u00fcck.<\/p>\n<p>In der griechischen Mythologie ist <a title=\"Iynx (Mythologie)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Iynx_%28Mythologie%29\">Jynx<\/a> eine <a title=\"Nymphe\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nymphe\">Nymphe<\/a>, die mit ihrer Zauberei die Liebe von <a title=\"Zeus\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Zeus\">Zeus<\/a> gewann. Als Strafe daf\u00fcr wurde sie von <a title=\"Hera\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hera\">Hera<\/a> in einen Wendehals verwandelt, der schon in vorklassischer Zeit als Medium f\u00fcr allerlei Liebeszauber galt. <em>Torquilla<\/em> leitet sich vom lat. Verbum <em>torquere<\/em> ab, was <em>winden, drehen<\/em> bedeutet und die au\u00dferordentlich auff\u00e4lligen Kopfdrehungen dieser Art beschreibt. In anderen Sprachen sprechen die nationalen Gattungsnamen ebenfalls diese Verhaltensweise an, zum Beispiel im Englischen (<em>Wryneck<\/em> &#8211; <em>Schiefhals<\/em>) oder im Niederl\u00e4ndischen (<em>Draaihals<\/em> &#8211; <em>Drehhals<\/em>).<\/p>\n<\/dd>\n<\/dl>\n<p>foto:mihai baciu &#8211; chettusia<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Wendehals (Jynx torquilla) ist der einzige europ\u00e4ische Vertreter der Gattung Jynx, die au\u00dfer ihm noch den in Afrika beheimateten Rotkehl-Wendehals (Jynx ruficollis) umfasst. Die Art, von der bis zu sieben Unterarten beschrieben werden, ist in der gesamten mittleren und n\u00f6rdlichen Pal\u00e4arktis vertreten. Die zentral- und nordeurop\u00e4ischen Best\u00e4nde haben in den letzten Jahren starke Einbu\u00dfen [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":2125,"template":"","meta":{"_acf_changed":false},"categories":[],"tags":[],"birdwatching":[],"class_list":["post-2130","bird","type-bird","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.3 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Wendehals (Jynx torquilla) - Wilde Reise im Donaudelta<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/wildtravel.ro\/bird\/eurasian-wryneck-jynx-torquilla\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Wendehals (Jynx torquilla) - Wilde Reise im Donaudelta\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Der Wendehals (Jynx torquilla) ist der einzige europ\u00e4ische Vertreter der Gattung Jynx, die au\u00dfer ihm noch den in Afrika beheimateten Rotkehl-Wendehals (Jynx ruficollis) umfasst. Die Art, von der bis zu sieben Unterarten beschrieben werden, ist in der gesamten mittleren und n\u00f6rdlichen Pal\u00e4arktis vertreten. Die zentral- und nordeurop\u00e4ischen Best\u00e4nde haben in den letzten Jahren starke Einbu\u00dfen [&hellip;]\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/wildtravel.ro\/bird\/eurasian-wryneck-jynx-torquilla\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Wilde Reise im Donaudelta\" \/>\n<meta property=\"article:publisher\" content=\"https:\/\/www.facebook.com\/wildtravel.ro\/\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2013-01-26T13:50:00+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/wildtravel.ro\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/rr.jpg\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"1\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"1\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/jpeg\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"11\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/bird\\\/eurasian-wryneck-jynx-torquilla\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/bird\\\/eurasian-wryneck-jynx-torquilla\\\/\",\"name\":\"Wendehals (Jynx torquilla) - Wilde Reise im Donaudelta\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/bird\\\/eurasian-wryneck-jynx-torquilla\\\/#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/bird\\\/eurasian-wryneck-jynx-torquilla\\\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2013\\\/01\\\/rr.jpg\",\"datePublished\":\"2013-01-26T13:31:19+00:00\",\"dateModified\":\"2013-01-26T13:50:00+00:00\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/bird\\\/eurasian-wryneck-jynx-torquilla\\\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/bird\\\/eurasian-wryneck-jynx-torquilla\\\/\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/bird\\\/eurasian-wryneck-jynx-torquilla\\\/#primaryimage\",\"url\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2013\\\/01\\\/rr.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2013\\\/01\\\/rr.jpg\",\"caption\":\"Jynx torquilla\"},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/bird\\\/eurasian-wryneck-jynx-torquilla\\\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Home\",\"item\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/ro\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Birds\",\"item\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/ro\\\/bird\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":3,\"name\":\"Wendehals (Jynx torquilla)\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/\",\"name\":\"Wilde Reise im Donaudelta\",\"description\":\"Wild about wild\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/#organization\"},\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Organization\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/#organization\",\"name\":\"Wild travel\",\"url\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/\",\"logo\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\",\"url\":\"http:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2023\\\/01\\\/logo-125.png\",\"contentUrl\":\"http:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2023\\\/01\\\/logo-125.png\",\"width\":357,\"height\":125,\"caption\":\"Wild travel\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/wildtravel.ro\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\"},\"sameAs\":[\"https:\\\/\\\/www.facebook.com\\\/wildtravel.ro\\\/\"]}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Wendehals (Jynx torquilla) - Wilde Reise im Donaudelta","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/wildtravel.ro\/bird\/eurasian-wryneck-jynx-torquilla\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Wendehals (Jynx torquilla) - Wilde Reise im Donaudelta","og_description":"Der Wendehals (Jynx torquilla) ist der einzige europ\u00e4ische Vertreter der Gattung Jynx, die au\u00dfer ihm noch den in Afrika beheimateten Rotkehl-Wendehals (Jynx ruficollis) umfasst. Die Art, von der bis zu sieben Unterarten beschrieben werden, ist in der gesamten mittleren und n\u00f6rdlichen Pal\u00e4arktis vertreten. Die zentral- und nordeurop\u00e4ischen Best\u00e4nde haben in den letzten Jahren starke Einbu\u00dfen [&hellip;]","og_url":"https:\/\/wildtravel.ro\/bird\/eurasian-wryneck-jynx-torquilla\/","og_site_name":"Wilde Reise im Donaudelta","article_publisher":"https:\/\/www.facebook.com\/wildtravel.ro\/","article_modified_time":"2013-01-26T13:50:00+00:00","og_image":[{"url":"https:\/\/wildtravel.ro\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/rr.jpg","width":1,"height":1,"type":"image\/jpeg"}],"twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"11\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/wildtravel.ro\/bird\/eurasian-wryneck-jynx-torquilla\/","url":"https:\/\/wildtravel.ro\/bird\/eurasian-wryneck-jynx-torquilla\/","name":"Wendehals (Jynx torquilla) - Wilde Reise im Donaudelta","isPartOf":{"@id":"https:\/\/wildtravel.ro\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/wildtravel.ro\/bird\/eurasian-wryneck-jynx-torquilla\/#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/wildtravel.ro\/bird\/eurasian-wryneck-jynx-torquilla\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/wildtravel.ro\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/rr.jpg","datePublished":"2013-01-26T13:31:19+00:00","dateModified":"2013-01-26T13:50:00+00:00","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/wildtravel.ro\/bird\/eurasian-wryneck-jynx-torquilla\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/wildtravel.ro\/bird\/eurasian-wryneck-jynx-torquilla\/"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/wildtravel.ro\/bird\/eurasian-wryneck-jynx-torquilla\/#primaryimage","url":"https:\/\/wildtravel.ro\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/rr.jpg","contentUrl":"https:\/\/wildtravel.ro\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/rr.jpg","caption":"Jynx torquilla"},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/wildtravel.ro\/bird\/eurasian-wryneck-jynx-torquilla\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Home","item":"https:\/\/wildtravel.ro\/ro\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Birds","item":"https:\/\/wildtravel.ro\/ro\/bird\/"},{"@type":"ListItem","position":3,"name":"Wendehals (Jynx torquilla)"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/wildtravel.ro\/#website","url":"https:\/\/wildtravel.ro\/","name":"Wilde Reise im Donaudelta","description":"Wild about wild","publisher":{"@id":"https:\/\/wildtravel.ro\/#organization"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/wildtravel.ro\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/wildtravel.ro\/#organization","name":"Wild travel","url":"https:\/\/wildtravel.ro\/","logo":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/wildtravel.ro\/#\/schema\/logo\/image\/","url":"http:\/\/wildtravel.ro\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/logo-125.png","contentUrl":"http:\/\/wildtravel.ro\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/logo-125.png","width":357,"height":125,"caption":"Wild travel"},"image":{"@id":"https:\/\/wildtravel.ro\/#\/schema\/logo\/image\/"},"sameAs":["https:\/\/www.facebook.com\/wildtravel.ro\/"]}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/wildtravel.ro\/de\/wp-json\/wp\/v2\/bird\/2130","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/wildtravel.ro\/de\/wp-json\/wp\/v2\/bird"}],"about":[{"href":"https:\/\/wildtravel.ro\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/bird"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wildtravel.ro\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/wildtravel.ro\/de\/wp-json\/wp\/v2\/bird\/2130\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wildtravel.ro\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2125"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/wildtravel.ro\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2130"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/wildtravel.ro\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2130"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/wildtravel.ro\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2130"},{"taxonomy":"birdwatching","embeddable":true,"href":"https:\/\/wildtravel.ro\/de\/wp-json\/wp\/v2\/birdwatching?post=2130"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}