{"id":2044,"date":"2013-01-23T20:31:35","date_gmt":"2013-01-23T18:31:35","guid":{"rendered":"http:\/\/wildtravel.ro\/bird\/sperber-accipiter-nisus\/"},"modified":"2013-01-23T20:56:15","modified_gmt":"2013-01-23T18:56:15","slug":"sperber-accipiter-nisus","status":"publish","type":"bird","link":"https:\/\/wildtravel.ro\/de\/bird\/sperber-accipiter-nisus\/","title":{"rendered":"Sperber (Accipiter nisus)"},"content":{"rendered":"<p>Der <strong>Sperber<\/strong> (<em>Accipiter nisus<\/em>) ist ein <a title=\"Greifv\u00f6gel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Greifv%C3%B6gel\">Greifvogel<\/a> und geh\u00f6rt hier zur Familie der <a title=\"Habichtartige\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Habichtartige\">Habichtartigen<\/a> (Accipitridae). Die Weibchen sind fast doppelt so gro\u00df und schwer wie M\u00e4nnchen. Sperber sind eng an Wald gebunden, br\u00fcten heute in vielen Teilen Europas aber auch in st\u00e4dtischen Gr\u00fcnanlagen. Sie ern\u00e4hren sich \u00fcberwiegend von kleinen und mittelgro\u00dfen <a title=\"V\u00f6gel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/V%C3%B6gel\">V\u00f6geln<\/a> bis zur Gr\u00f6\u00dfe einer <a title=\"Tauben\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tauben\">Taube<\/a>. Nach einem starken, durch das <a title=\"Insektizid\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Insektizid\">Insektizid<\/a> <a class=\"mw-redirect\" title=\"DDT\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/DDT\">DDT<\/a> verursachten R\u00fcckgang in <a title=\"Europa\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Europa\">Europa<\/a> nach 1950 hat sich der Bestand ab etwa 1975 wieder erholt und nimmt vielerorts noch immer zu.<\/p>\n<p>Sperber sind typische Vertreter der \u00fcberwiegend Wald bewohnenden Gattung <em>Accipiter<\/em>. Die Fl\u00fcgel sind relativ kurz, breit und an ihren Spitzen gerundet, der <a title=\"Steuerfeder\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Steuerfeder\">Sto\u00df<\/a> ist verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig lang. Diese Merkmale erm\u00f6glichen keine extremen Fluggeschwindigkeiten, jedoch eine hohe Wendigkeit auf engem Raum. Beine und Zehen zeigen deutliche Anpassungen an die Jagd auf kleine und schnelle Singv\u00f6gel. Die Beine sind vergleichsweise lang und sehr d\u00fcnn. Die Mittelzehe ist stark verl\u00e4ngert, alle Zehen haben ausgepr\u00e4gte Haltebeeren, die beim Greifen ein l\u00fcckenloses Schlie\u00dfen erm\u00f6glichen und so auch noch einzelne Federn festhalten k\u00f6nnen. Die Krallen sind lang und sehr spitz.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Sperber zeigen einen sehr deutlichen <a class=\"mw-redirect\" title=\"Geschlechtsdimorphismus\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Geschlechtsdimorphismus\">Geschlechtsdimorphismus<\/a> hinsichtlich der F\u00e4rbung. Ausgef\u00e4rbte (adulte) Sperberm\u00e4nnchen sind auf der Oberseite graublau. Die Unterseite ist wei\u00df und fein quer geb\u00e4ndert (\u201e<a title=\"Sperberung\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sperberung\">gesperbert<\/a>\u201c). Diese B\u00e4nderung ist am Rumpf zu einem individuell in Breite und Ausdehnung sehr stark variierenden Anteil orangerot. Manche M\u00e4nnchen sind auf der Rumpfunterseite fast einfarbig orange, bei anderen V\u00f6geln ist die Querb\u00e4nderung nur an den Flanken deutlich orange und am \u00fcbrigen Rumpf braun. Der Hals zeigt eine feine senkrechte Strichelung, die \u00e4hnlich wie die Rumpfzeichnung variiert; im Extremfall ist der Hals ebenfalls einfarbig rotorange. Weibchen sind weniger farbenpr\u00e4chtig als die M\u00e4nnchen. Sie sind auf der Oberseite schiefergraubraun, die Unterseitenb\u00e4nderung kann an den Flanken ebenfalls zu hohen Anteilen orange sein, diese Orangezeichnung ist jedoch nur in Ausnahmef\u00e4llen so ausgedehnt wie bei M\u00e4nnchen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Jungv\u00f6gel sind bis zur ersten <a title=\"Mauser (V\u00f6gel)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mauser_%28V%C3%B6gel%29\">Mauser<\/a> oberseits br\u00e4unlich, alle Deckfedern sind hell braunbeige gerandet. Die Unterseite ist wei\u00df mit einer Querb\u00e4nderung, die breiter und oft tropfen- oder herzf\u00f6rmig ausgepr\u00e4gt ist.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das Gro\u00dfgefieder weist in allen Kleidern eine deutliche B\u00e4nderung auf wei\u00dfem bis beigebraunem, bei Jungv\u00f6geln auf gelblichem Grund auf. Die Beine sind gelb, ebenso die <a title=\"Wachshaut\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wachshaut\">Wachshaut<\/a> des Schnabels. Die Iris ist bei Jungv\u00f6geln hellgelb; bei adulten Weibchen dunkelgelb und bei M\u00e4nnchen meist orange. Der Schnabel ist schwarz, an der Basis blaugrau.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Geschlechtsdimorphismus hinsichtlich der K\u00f6rpergr\u00f6\u00dfe und des K\u00f6rpergewichts ist bei dieser Art extrem. Der Unterschied ist so gro\u00df, dass es bez\u00fcglich der K\u00f6rperma\u00dfe zwischen den Geschlechtern keinen \u00dcberschneidungsbereich gibt. Zum Beispiel hatten adulte M\u00e4nnchen der Nominatform <em>A. nisus nisus<\/em> aus Deutschland eine <a title=\"Fl\u00fcgell\u00e4nge\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Fl%C3%BCgell%C3%A4nge\">Fl\u00fcgell\u00e4nge<\/a> von 192\u2013209&nbsp;mm, im Mittel 199&nbsp;mm; Weibchen messen 223\u2013247&nbsp;mm, im Mittel 234&nbsp;mm. Adulte M\u00e4nnchen wiegen 105\u2013165&nbsp;g, im Mittel 137&nbsp;g; Weibchen 192\u2013290&nbsp;g, im Mittel 234&nbsp;g. M\u00e4nnchen erreichen also nur etwa 60&nbsp;% des K\u00f6rpergewichts der Weibchen. Sperber geh\u00f6ren zu den kleinsten Vertretern der Gattung <em>Accipiter<\/em>, m\u00e4nnliche Sperber geh\u00f6ren zu den kleinsten in Mitteleuropa br\u00fctenden Greifv\u00f6geln.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"thumb tleft\">\n<div class=\"thumbinner\" style=\"width: 222px;\">&nbsp;<\/div>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Verwechslungsm\u00f6glichkeiten bestehen in Mitteleuropa in erster Linie mit dem <a title=\"Habicht\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Habicht\">Habicht<\/a>. Bei sitzenden V\u00f6geln ist die Unterscheidung meistens einfach, Habichte sind viel gr\u00f6\u00dfer und kr\u00e4ftiger, dies f\u00e4llt insbesondere bei Betrachtung der Beine und des Kopfes auf. Habichte zeigen nie orange auf Brust und Bauch und haben einen deutlichen, wei\u00dflichen \u00dcberaugenstreif, der bei Sperbern nur angedeutet ist. Die Augen des Sperbers sind proportional wesentlich gr\u00f6\u00dfer und damit auff\u00e4lliger als beim Habicht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Schwieriger ist die Unterscheidung fliegender V\u00f6gel. Die K\u00f6rperproportionen von Sperber und Habicht sind sehr \u00e4hnlich, auf gr\u00f6\u00dfere Entfernung ist daher insbesondere eine Unterscheidung gleitender oder segelnder V\u00f6gel oft nicht m\u00f6glich. Bei einigerma\u00dfen guten Sichtbedingungen sind jedoch auch im Flug der wesentlich massivere K\u00f6rper und die proportional l\u00e4ngeren Fl\u00fcgel des Habichts erkennbar. Bei aktiv fliegenden Individuen l\u00e4sst auch die Fl\u00fcgelschlagfrequenz oft eine Artbestimmung zu, diese ist bei Sperbern etwa doppelt so hoch wie beim Habicht.<\/p>\n<p>&nbsp;Sperber rufen verglichen mit anderen Vertretern der Gattung nur selten und nur im Brutrevier. Bei St\u00f6rungen ert\u00f6nt ein kurzes, schnell gereihtes \u201eki-ki-ki-ki\u201c (<a class=\"external text\" href=\"http:\/\/www.vogelwarte.ch\/sperber.html\" rel=\"nofollow\">Stimmbeispiel<\/a>). Kontaktrufe zwischen den Brutv\u00f6geln zum Beispiel bei der Beute\u00fcbergabe klingen wie \u201ekik\u2026kik\u2026kik\u201c. Beide Rufe sind nicht sehr auffallend und nur \u00fcber eine Entfernung von etwa 50&nbsp;m h\u00f6rbar. Vergleichsweise am auff\u00e4lligsten sind die Bettelrufe der ausgeflogenen Jungv\u00f6gel, sie klingen \u00e4hnlich wie die junger <a title=\"Habicht\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Habicht\">Habichte<\/a> wie \u201eki\u00e4h-ki\u00e4h\u201c, sind jedoch h\u00f6her und viel weniger kr\u00e4ftig und weittragend.<\/p>\n<p>Die Verbreitung des Sperbers umfasst weite Teile der <a title=\"Pal\u00e4arktis\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Pal%C3%A4arktis\">Pal\u00e4arktis<\/a> von den <a title=\"Kanarische Inseln\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kanarische_Inseln\">Kanarischen Inseln<\/a> und <a title=\"Irland\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Irland\">Irland<\/a> nach Osten bis <a title=\"Kamtschatka\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kamtschatka\">Kamtschatka<\/a> und <a title=\"Japan\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Japan\">Japan<\/a>. Er besiedelt hier \u00fcberwiegend die <a title=\"Borealer Nadelwald\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Borealer_Nadelwald\">borealen<\/a> und <a class=\"mw-redirect\" title=\"Boreomontan\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Boreomontan\">boreomontanen<\/a> Nadelw\u00e4lder. Das Vorkommen der Art wird im gr\u00f6\u00dften Teil ihres Areals nach Norden wie nach S\u00fcden durch die Verbreitung dieser Nadelw\u00e4lder begrenzt. Nur in Mittel- und Westeuropa sowie im westlichen Mittelmeergebiet, wo andere, Laubw\u00e4lder bewohnende, kleine Vertreter der Gattung <em>Accipiter<\/em> fehlen, besiedelt er auch Laubw\u00e4lder der gem\u00e4\u00dfigten Zone sowie die mediterranen Hartlaubw\u00e4lder. In den letzten Jahrzehnten zeigt auch diese Greifvogelart eine starke Tendenz zur Verst\u00e4dterung und bewohnt nun auch Parks, Friedh\u00f6fe und \u00e4hnliche Gr\u00fcnanlagen in vielen St\u00e4dten Europas.<\/p>\n<p>Zurzeit werden sechs Unterarten anerkannt; davon haben vier nur sehr kleine Areale:<\/p>\n<ul>\n<li><em>A. n. nisus<\/em>: Nominatform; fast ganz Europa von <a title=\"Irland\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Irland\">Irland<\/a> bis zum <a title=\"Ural\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ural\">Ural<\/a>, weiter nach Osten bis Mittel- und Ostsibirien.<\/li>\n<li><em>A. n. nisosimilis<\/em>: flie\u00dfender \u00dcbergang zwischen dieser Unterart und der Nominatform; Mittel- und Ostsibirien; heller und gr\u00f6\u00dfer als Nominatform.<\/li>\n<li><em>A. n. melaschistos<\/em>: Gebirge im s\u00fcdlichen Zentralasien nach Westen bis zum <a title=\"Kaschmir\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kaschmir\">Kaschmir<\/a>; dunkler, auf der Unterseite intensiver gezeichnet und deutlich gr\u00f6\u00dfer als Nominatform.<\/li>\n<li><em>A. n. granti<\/em>: <a title=\"Madeira\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Madeira\">Madeira<\/a> und <a title=\"Kanarische Inseln\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kanarische_Inseln\">Kanarische Inseln<\/a>; dunkler und erheblich kleiner als Nominatform.<\/li>\n<li><em>A. n. punicus<\/em>: Nordafrika, <a title=\"Maghreb\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Maghreb\">Maghreb<\/a> nach S\u00fcden bis zum <a title=\"Hoher Atlas\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hoher_Atlas\">Hohen Atlas<\/a> und <a title=\"Saharaatlas\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Saharaatlas\">Saharaatlas<\/a>; etwas heller und gr\u00f6\u00dfer als Nominatform.<\/li>\n<li><em>A. n. wolterstorffi<\/em>: <a title=\"Korsika\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Korsika\">Korsika<\/a> und <a title=\"Sardinien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sardinien\">Sardinien<\/a>; noch dunkler und auf der Unterseite dichter geb\u00e4ndert als <em>A.&nbsp;n. granti<\/em> und ebenso klein.<\/li>\n<li>Je nach geographischer Lage sind Sperber <a title=\"Standvogel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Standvogel\">Standv\u00f6gel<\/a> bis <a title=\"Langstreckenzieher\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Langstreckenzieher\">Langstreckenzieher<\/a>. In Europa nimmt die Zugneigung von S\u00fcdwesten nach Nordosten zu. Die Sperber <a title=\"Vereinigtes K\u00f6nigreich\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Vereinigtes_K%C3%B6nigreich\">Gro\u00dfbritanniens<\/a> sind Standv\u00f6gel. Aus Mitteleuropa zieht ein Teil, vor allem der diesj\u00e4hrigen Sperber, im Sp\u00e4tsommer und Herbst nach S\u00fcdwesten. Vollst\u00e4ndig ger\u00e4umt wird im Winter das mittlere und n\u00f6rdliche Skandinavien sowie fast ganz <a title=\"Russland\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Russland\">Russland<\/a>. Die Winterquartiere der mitteleurop\u00e4ischen Zieher liegen in West- und S\u00fcdwesteuropa, maximal reichen sie bis <a title=\"Nordafrika\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nordafrika\">Nordafrika<\/a>. Die Sperber aus dem Osten und Norden <a title=\"Europa\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Europa\">Europas<\/a> \u00fcberwintern vor allem in Mitteleuropa, ziehen zum Teil aber auch bis S\u00fcd-<a title=\"Frankreich\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Frankreich\">Frankreich<\/a> und <a title=\"Italien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Italien\">Italien<\/a>. Der Wegzug erfolgt in Mitteleuropa vor allem von September bis November, der Wegzuggipfel liegt im Oktober. Der Heimzug beginnt Ende Februar und dauert bis Anfang Mai; die meisten mitteleurop\u00e4ischen Sperber kehren im Laufe des M\u00e4rz in ihre Brutgebiete zur\u00fcck. Die Sperber Osteuropas und <a title=\"Asien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Asien\">Asiens<\/a> \u00fcberwintern je nach Breitengrad in Nordostafrika, im <a title=\"Naher Osten\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Naher_Osten\">Nahen<\/a> und <a title=\"Mittlerer Osten\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mittlerer_Osten\">Mittleren Osten<\/a> sowie im S\u00fcden Asiens.<\/li>\n<li>\n<p>Sperber jagen \u00fcberwiegend kleine V\u00f6gel in deckungsreichen Landschaften. Sie erjagen ihre <a title=\"Beutetier\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Beutetier\">Beutetiere<\/a> \u00fcberwiegend aus dem bodennahen Flug oder vom Ansitz aus in einem kurzen, schnellen Verfolgungsflug im bodennahen Luftraum, aber auch in allen Schichten der Vegetation bis in die Baumkronen. Dabei werden nat\u00fcrliche Strukturen wie Hecken, B\u00e4ume, im Siedlungsraum auch H\u00e4user sehr geschickt f\u00fcr einen gedeckten Anflug genutzt. Sperber sind bei der Jagd au\u00dferordentlich wendig; sie k\u00f6nnen die Flugrichtung fast im 90\u00b0 Winkel wechseln und sich in der Luft beinahe auf der Stelle um 180\u00b0 drehen. F\u00fcr das menschliche Auge sind diese Man\u00f6ver oft nicht mehr aufl\u00f6sbar und erinnern zum Teil an <a title=\"Querschl\u00e4ger\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Querschl%C3%A4ger\">Querschl\u00e4ger<\/a>. V\u00f6gel werden h\u00e4ufig bis in Str\u00e4ucher und Hecken hinein oder in geschlossene R\u00e4ume verfolgt. An klassisch gebauten Futterh\u00e4uschen f\u00fcr Singv\u00f6gel wurden schon h\u00e4ufig Sperber beobachtet, die bei der Jagd durch das Futterhaus flogen. Seltener werden aus dem hohen Kreisen heraus im Sturzflug V\u00f6gel im freien Luftraum oder in Bodenn\u00e4he angejagt.<\/p>\n<p>Die Beute wird mit den F\u00fc\u00dfen (F\u00e4ngen) gegriffen und get\u00f6tet, die <a title=\"Kralle\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kralle\">Krallen<\/a> werden dabei solange in die Beute gebohrt, bis diese aufh\u00f6rt sich zu bewegen. Im Zusammenwirken mit den relativ langen Beinen erm\u00f6glicht diese T\u00f6tungsmethode dem Sperber die Nutzung von vergleichsweise sehr gro\u00dfen und wehrhaften Beutetieren.<\/p>\n<p>Sperber ern\u00e4hren sich in ihrem gesamten Verbreitungsgebiet fast ausschlie\u00dflich von kleinen V\u00f6geln. Gelegentlich werden auch kleine <a title=\"S\u00e4ugetiere\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/S%C3%A4ugetiere\">S\u00e4ugetiere<\/a> wie <a title=\"M\u00e4use\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/M%C3%A4use\">M\u00e4use<\/a> oder <a title=\"Flederm\u00e4use\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Flederm%C3%A4use\">Flederm\u00e4use<\/a>, kleine <a title=\"Reptilien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Reptilien\">Reptilien<\/a> und <a title=\"Wirbellose\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wirbellose\">Wirbellose<\/a> erbeutet. M\u00e4nnchen schlagen in Mitteleuropa \u00fcberwiegend V\u00f6gel von <a title=\"Meisen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Meisen\">Meisen<\/a>&#8211; und <a title=\"Sperlinge\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sperlinge\">Sperlingsgr\u00f6\u00dfe<\/a>, maximal etwa bis zur Gr\u00f6\u00dfe einer <a title=\"Amsel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Amsel\">Amsel<\/a>; Weibchen k\u00f6nnen auch noch V\u00f6gel von der Gr\u00f6\u00dfe eines <a title=\"Eichelh\u00e4her\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Eichelh%C3%A4her\">Eichelh\u00e4hers<\/a> oder, in seltenen F\u00e4llen, einer <a title=\"Ringeltaube\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ringeltaube\">Ringeltaube<\/a> \u00fcberw\u00e4ltigen.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Sperber sind im zweiten Kalenderjahr, also im Alter von etwa 12 Monaten, geschlechtsreif. W\u00e4hrend der Fortpflanzungszeit f\u00fchren sie eine <a class=\"mw-redirect\" title=\"Monogam\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Monogam\">monogame<\/a> Saisonehe, <a title=\"Bigamie\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bigamie\">Bigamie<\/a> ist in seltenen F\u00e4llen nachgewiesen worden. Revierabgrenzung und <a title=\"Balz\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Balz\">Balz<\/a> sind sehr unauff\u00e4llig. Das Revierverhalten gegen\u00fcber eindringenden Fremdv\u00f6geln besteht vor allem aus einem \u201eAusdrucksflug\u201c; der Vogel fliegt dabei mit langsamen und kr\u00e4ftigen Fl\u00fcgelschl\u00e4gen niedrig \u00fcber dem Brutbestand. Bei st\u00e4rkerer Erregung wird dieser Ausdrucksflug gelegentlich durch einen wellenf\u00f6rmigen Flug erg\u00e4nzt. Bei der Balz kreisen beide Partner \u00fcber dem Brutrevier, um dann nacheinander im Sturzflug im Brutbestand zu landen. Wichtigstes Element der Paarbildung und -bindung sind regelm\u00e4\u00dfige Beute\u00fcbergaben des M\u00e4nnchens an das Weibchen, dabei wird von beiden Partnern leise gerufen. Die \u00dcbergabe erfolgt an einem \u00dcbergabeplatz oder in der Luft. M\u00e4nnchen vermeiden m\u00f6glichst den direkten Kontakt mit dem viel gr\u00f6\u00dferen Weibchen, meist verl\u00e4sst das M\u00e4nnchen die \u00dcbergabestelle unmittelbar bevor das Weibchen dort auf der Beute landet.<\/p>\n<p>Als Brutplatz bevorzugt der Sperber dichte, wenig durchforstete, 30- bis 40-j\u00e4hrige <a class=\"mw-redirect\" title=\"Nadelh\u00f6lzer\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nadelh%C3%B6lzer\">Nadelholzbest\u00e4nde<\/a>. In Mitteleuropa zeigt er dabei eine deutliche Pr\u00e4ferenz f\u00fcr <a title=\"Fichten\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Fichten\">Fichten<\/a> und <a title=\"L\u00e4rchen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/L%C3%A4rchen\">L\u00e4rchen<\/a> gegen\u00fcber <a title=\"Kiefern\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kiefern\">Kiefern<\/a>. Wo Nadelb\u00e4ume fehlen, br\u00fctet die Art jedoch auch in dichten Laubholzbest\u00e4nden. Der Sperber baut in diesen Best\u00e4nden f\u00fcr gew\u00f6hnlich jedes Jahr einen neuen Horst auf Seiten\u00e4sten, meist in Stammn\u00e4he im unteren Bereich der Baumkrone. L\u00e4nger besetzte Reviere fallen daher durch eine gr\u00f6\u00dfere Zahl \u00e4lterer Nester auf. Es gibt jedoch auch F\u00e4lle, in denen vorj\u00e4hrige Horste wiederverwendet, oder Nester von <a title=\"Tauben\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tauben\">Tauben<\/a> ausgebaut und dann benutzt werden. In dichten Baumbest\u00e4nden liegt der Horst fast immer in der N\u00e4he einer kleinen <a title=\"Schneise\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schneise\">Schneise<\/a>, eines Weges oder eines Baches.<\/p>\n<p>Der Nestbau beginnt in Mitteleuropa fr\u00fchestens Mitte M\u00e4rz, meist jedoch erst Anfang April. Das Nest wird aus trockenen, unbelaubten Zweigen gebaut und nicht begr\u00fcnt. Es ist relativ flach, der Durchmesser betr\u00e4gt im Mittel etwa 60&nbsp;cm, die H\u00f6he im Mittel etwa 20&nbsp;cm. Die Nestmulde wird mit Rindenst\u00fccken ausgelegt. Der Legebeginn erfolgt in Mitteleuropa fr\u00fchestens Mitte April, \u00fcberwiegend Anfang Mai. Der besetzte Horst ist meist stark mit Dunen behaftet. Das Gelege besteht meist aus 4\u20136 Eiern (Extreme 1\u20137 Eier). Die Eier sind recht rundlich, messen im Mittel etwa 39 x 32&nbsp;mm und wiegen im Mittel etwa 23&nbsp;g. Sie sind auf wei\u00dfem Grund stark variierend mehr oder weniger ausgedehnt br\u00e4unlich gefleckt.<\/p>\n<p>Die Brutdauer betr\u00e4gt 33\u201335 Tage. W\u00e4hrend der Brut- und der ersten Nestlingszeit versorgt das M\u00e4nnchen allein das Weibchen und sp\u00e4ter auch die Nestlinge mit Nahrung. Das Weibchen br\u00fctet fast ausschlie\u00dflich allein und mausert in dieser Zeit die Schwung- und Steuerfedern. Die F\u00fctterung der Jungv\u00f6gel erfolgt fast ausschlie\u00dflich durch das Weibchen. In der Regel befindet sich der Rupf- und \u00dcbergabeplatz des Revierpaares innerhalb eines Radius von 50 Metern um das Nest. Dieser Platz ist durch die gro\u00dfe Zahl der dort gerupften Beutev\u00f6gel meist sehr viel auff\u00e4lliger als das Nest selbst. Die Jungen bleiben etwa 30 Tage im Nest, k\u00f6nnen bei St\u00f6rungen jedoch schon mit etwa 25 Tagen abfliegen. Die Jungen halten sich noch 2\u20133 Wochen in der Nestumgebung auf und werden von den Eltern gef\u00fcttert.<\/p>\n<p>Jung- und br\u00fctende Altv\u00f6gel werden h\u00e4ufig von <a title=\"Habicht\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Habicht\">Habichten<\/a> erbeutet, seltener treten Brutverluste durch <a title=\"Baummarder\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Baummarder\">Baummarder<\/a> oder den <a title=\"Waldkauz\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Waldkauz\">Waldkauz<\/a> auf.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Sperber wurden sp\u00e4testens ab Mitte des 19. Jahrhunderts intensiv als \u201eNiederwildsch\u00e4dlinge\u201c und zum Schutz der \u201elieben\u201c Singv\u00f6gel verfolgt. Bis Anfang des 20. Jahrhunderts zahlten selbst gro\u00dfe Vogelschutzverb\u00e4nde wie der damalige <a title=\"Naturschutzbund Deutschland\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Naturschutzbund_Deutschland\">Deutsche Bund f\u00fcr Vogelschutz<\/a> <a title=\"Abschusspr\u00e4mie\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Abschusspr%C3%A4mie\">Abschusspr\u00e4mien<\/a>. Der Bestand war durch direkte Verfolgung jedoch nie ernsthaft bedroht, durch die hohe Reproduktion wurden Verluste schnell ausgeglichen. Etwa ab 1955 brachen die Best\u00e4nde in West- und Mitteleuropa jedoch gro\u00dffl\u00e4chig durch Vergiftung mit dem <a title=\"Pestizid\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Pestizid\">Pestizid<\/a> <a title=\"Dichlordiphenyltrichlorethan\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Dichlordiphenyltrichlorethan\">Dichlordiphenyltrichlorethan (DDT)<\/a> zusammen. DDT reichert sich in der <a title=\"Nahrungskette\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nahrungskette\">Nahrungskette<\/a> stark an (z.&nbsp;B. <a title=\"Insekten\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Insekten\">Insekten<\/a> \u2013 <a title=\"Singv\u00f6gel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Singv%C3%B6gel\">Singvogel<\/a> \u2013 Sperber) und f\u00fchrte beim Sperber, wie auch bei anderen Greifvogelarten, zu einer massiven Beeintr\u00e4chtigung der Reproduktion. Daneben spielten auch direkte Vergiftungen eine Rolle, vor allem mit dem ebenfalls als Pestizid eingesetzten <a title=\"Dieldrin\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Dieldrin\">Dieldrin<\/a>. Die st\u00e4rksten Bestandsr\u00fcckg\u00e4nge traten im intensiv landwirtschaftlich genutzten Flachland auf, hier verschwand der Sperber nach 1955 gro\u00dffl\u00e4chig als Brutvogel.<\/p>\n<p>Mit dem schrittweisen Ausbringungsverbot f\u00fcr DDT in Westeuropa ab 1972 erholten sich die Best\u00e4nde dort wieder. In der <a title=\"Deutsche Demokratische Republik\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Deutsche_Demokratische_Republik\">DDR<\/a> wurde DDT noch bis Mitte der 1980er Jahre gro\u00dffl\u00e4chig eingesetzt, hier nahm der Sperberbestand auch nach dem Jahr 2000 noch deutlich zu. Ende der 1990er Jahre gab es auch in Ostdeutschland keine Hinweise mehr auf eine Beeintr\u00e4chtigung der Reproduktion durch DDT; die DDT- bzw. DDE-Kontamination von Sperbereiern aus <a title=\"Brandenburg\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Brandenburg\">Brandenburg<\/a> war Ende der 1990er Jahren jedoch noch immer fast dreimal so hoch wie jene von Sperbereiern aus Nordrhein-Westfalen. Insgesamt ist die Art heute in Mitteleuropa nicht mehr gef\u00e4hrdet.<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>foto:mihai baciu &#8211; chettusia<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Sperber (Accipiter nisus) ist ein Greifvogel und geh\u00f6rt hier zur Familie der Habichtartigen (Accipitridae). Die Weibchen sind fast doppelt so gro\u00df und schwer wie M\u00e4nnchen. Sperber sind eng an Wald gebunden, br\u00fcten heute in vielen Teilen Europas aber auch in st\u00e4dtischen Gr\u00fcnanlagen. 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