{"id":2035,"date":"2013-01-23T19:57:33","date_gmt":"2013-01-23T17:57:33","guid":{"rendered":"http:\/\/wildtravel.ro\/bird\/eichelhaher-garrulus-glandarius\/"},"modified":"2013-01-23T20:09:33","modified_gmt":"2013-01-23T18:09:33","slug":"eichelhaher-garrulus-glandarius","status":"publish","type":"bird","link":"https:\/\/wildtravel.ro\/de\/bird\/eichelhaher-garrulus-glandarius\/","title":{"rendered":"Eichelh\u00e4her (Garrulus glandarius)"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der <strong>Eichelh\u00e4her<\/strong> (<em>Garrulus glandarius<\/em>) ist ein <a title=\"Singv\u00f6gel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Singv%C3%B6gel\">Singvogel<\/a> aus der <a title=\"Familie (Biologie)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Familie_%28Biologie%29\">Familie<\/a> der <a title=\"Rabenv\u00f6gel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rabenv%C3%B6gel\">Rabenv\u00f6gel<\/a> (Corvidae).<\/p>\n<p>Er ist \u00fcber Europa, Teile Nordafrikas und des <a title=\"Naher Osten\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Naher_Osten\">Nahen Ostens<\/a> sowie in einem breiten G\u00fcrtel durch Asien und dort s\u00fcdw\u00e4rts bis nach Indochina verbreitet. Er br\u00fctet in lichten, strukturreichen W\u00e4ldern aller Art, in Mitteleuropa aber bevorzugt in Misch- und Laubw\u00e4ldern. Sein Nahrungsspektrum ist sehr vielf\u00e4ltig, wobei im Sommerhalbjahr tierische, im Winterhalbjahr pflanzliche Nahrung \u00fcberwiegt. Vor dem Winter werden umfangreiche Vorr\u00e4te aus <a title=\"Eichen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Eichen\">Eicheln<\/a> und anderen <a title=\"Nussfrucht\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nussfrucht\">Nussfr\u00fcchten<\/a> angelegt.<\/p>\n<p>S\u00fcd- und westeurop\u00e4ische Eichelh\u00e4her sind meist Standv\u00f6gel, mittel-, ost- und nordeurop\u00e4ische Teilzieher, wobei nur einige n\u00f6rdliche Populationen ihre Brutgebiete im Winter komplett r\u00e4umen. In manchen Jahren kommt es zu umfangreichen <a title=\"Invasionsvogel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Invasionsvogel\">Evasionen<\/a> nord- und osteurop\u00e4ischer Populationen.<\/p>\n<p>Der Eichelh\u00e4her geh\u00f6rt mit 32 bis 35&nbsp;cm K\u00f6rperl\u00e4nge zu den mittelgro\u00dfen Rabenv\u00f6geln, seine <a title=\"Fl\u00fcgel (Vogel)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Fl%C3%BCgel_%28Vogel%29\">Fl\u00fcgelspannweite<\/a> betr\u00e4gt etwa 53&nbsp;Zentimeter und sein Gewicht etwa 170&nbsp;Gramm. Der kr\u00e4ftige Schnabel ist grauschwarz bis schwarz. Die F\u00fc\u00dfe sind graubraun bis braun fleischfarben mit gelblichen oder wei\u00dflichen Sohlen. Die Iris ist bl\u00e4ulichgrau mit r\u00f6tlichem Innen- und Au\u00dfenring und einer ebensolchen, feinen Sprenkelung.<\/p>\n<p>Die Geschlechter unterscheiden sich nicht in der Gefiederf\u00e4rbung. Der Kopf ist je nach Unterart mehr oder weniger auff\u00e4llig gezeichnet. Die Nominatform <em>G. g. glandarius<\/em>, die in Mittel-, Ost- und Nordeuropa vorkommt, zeigt an Stirn und Scheitel wei\u00dfe Partien, deren schmale, verl\u00e4ngerte Federn schwarz gestreift sind und die bei Erregung zu einer Haube aufgestellt werden k\u00f6nnen. Auch die Region um das Auge ist, oft bis auf die vorderen Ohrdecken, wei\u00df mit schwarzer Strichelung. Auff\u00e4llig ist zudem ein deutlich abgesetzter, schwarzer Bartstreif, der etwa die Ausma\u00dfe des Schnabels hat. Kinn und Kehle sind wei\u00df. Hintere Ohrdecken, Halsseiten und Nacken sind r\u00f6tlich beige bis matt fuchsfarben. Diese F\u00e4rbung setzt sich auf R\u00fccken, Schultern und Unterseite fort, wobei sie auf dem R\u00fccken eher ins graubr\u00e4unliche schl\u00e4gt und auf der Unterseite etwas heller ist. Bauchmitte und Unterschwanzdecken sind wie der hintere R\u00fccken und der <a title=\"B\u00fcrzel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/B%C3%BCrzel\">B\u00fcrzel<\/a> wei\u00df. Letzteres Merkmal f\u00e4llt vor allem im Flug oft deutlich auf und kontrastiert zur schwarzbraunen F\u00e4rbung der <a title=\"Steuerfeder\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Steuerfeder\">Steuerfedern<\/a>. Deren Basis ist grau mit einer graublauen Querb\u00e4nderung, die aber von den Oberschwanzdecken verdeckt wird. Der Schwanz schlie\u00dft mit einer relativ geraden Kante ab.<\/p>\n<p>Auff\u00e4llig und charakteristisch sind die rundlichen, breiten Fl\u00fcgel gef\u00e4rbt. Die beigerosa F\u00e4rbung der Oberseite setzt sich auf Randdecken und mittleren Armdecken fort. Handdecken, Fittich und gro\u00dfe Armdecken sind auf der Innenfahne schwarz und tragen an der Au\u00dfenfahne auf himmelblauem Grund eine schwarze Querb\u00e4nderung. Diese farbenpr\u00e4chtige Gefiederpartie, die beim sitzenden Vogel ein aus der Ferne leuchtend blaues Feld unterhalb der Schulter bildet, ist ein besonders charakteristisches Artmerkmal. Die Handschwingen sind dunkelbraun mit einem hellen Saum, der zu den inneren Handschwingen hin zunehmend eine blau-schwarze Querb\u00e4nderung tr\u00e4gt. Die Armschwingen sind schwarzbraun mit einer zur Federbasis hin wei\u00dfen Au\u00dfenfahne. Diese bilden beim zusammengelegten Fl\u00fcgel ein wei\u00dfes Feld und sind auch im Flug deutlich zu erkennen. Teils findet sich in den wei\u00dfen Bereichen eine, meist nicht sichtbare blau-schwarze B\u00e4nderung. Zu den braunschwarzen Schirmfedern hin zeigen mehrere Armschwingen eine kastanienbraune F\u00e4rbung mit breitem, schwarzen Endsaum.<\/p>\n<p>Das Jugendkleid \u00e4hnelt dem Kleid <a title=\"Adult\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Adult\">adulter<\/a> V\u00f6gel, ist aber insgesamt etwas dunkler, die Unterseite r\u00f6tlicher. Die schwarze Streifung der Haube ist weniger kr\u00e4ftig und die schwarz-blaue B\u00e4nderung auf den Fl\u00fcgeln weniger feinteilig. Der Schnabel ist braungrau, die F\u00fc\u00dfe blass br\u00e4unlich fleischfarben bis graubraun. Die Farbe der Iris ist hell braungrau bis graublau.<\/p>\n<p>Der tagaktive Eichelh\u00e4her verh\u00e4lt sich w\u00e4hrend der Brutzeit zumeist sehr unauff\u00e4llig, f\u00e4llt aber durch sein ausgepr\u00e4gtes, lautes Warnverhalten auf. Au\u00dferhalb der Brutzeit sieht man ihn oft in kleinen, zerstreuten Trupps, ziehend oder auf der Nahrungssuche. Sehr charakteristisch und auff\u00e4llig ist der Flug der Art, der durch die unregelm\u00e4\u00dfigen Fl\u00fcgelschl\u00e4ge leicht unbeholfen wirkt und bei dem die auff\u00e4llige F\u00e4rbung besonders deutlich zur Geltung kommt. Meist werden nur kurze Strecken \u00fcberflogen und geschickt die Deckung von Waldr\u00e4ndern und Geb\u00fcschen ausgenutzt, wobei weitere V\u00f6gel eines Trupps meist mit deutlichem Abstand folgen. Im Wald fliegt der Vogel sehr geschickt und wendig auch in geschlossenen Best\u00e4nden. Auf dem Boden und im Ge\u00e4st bewegt er sich meist h\u00fcpfend, wobei oft der Schwanz kurz aufgespreizt wird.<\/p>\n<p>Der Eichelh\u00e4her ist in weiten Teilen der <a title=\"Pal\u00e4arktis\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Pal%C3%A4arktis\">Pal\u00e4arktis<\/a> und der <a title=\"Pal\u00e4otropis\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Pal%C3%A4otropis\">Orientalis<\/a> beheimatet. Er besiedelt ganz Europa, wo es nur im Norden der <a title=\"Britische Inseln\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Britische_Inseln\">Britischen Inseln<\/a> und <a title=\"Skandinavien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Skandinavien\">Skandinaviens<\/a> sowie auf der <a title=\"Iberische Halbinsel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Iberische_Halbinsel\">Iberischen Halbinsel<\/a> Verbreitungsl\u00fccken gibt. Im <a title=\"Mittelmeerraum\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mittelmeerraum\">Mittelmeerraum<\/a> besiedelt er zudem die <a class=\"mw-redirect\" title=\"Atlasgebirge\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Atlasgebirge\">Atlasregion<\/a> in Nordafrika, den \u00f6stlichen Rand des Mittelmeers bis in den Norden <a title=\"Israel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Israel\">Israels<\/a> und Kleinasien. Hier gibt es in der Mitte eine gr\u00f6\u00dfere Vorkommensl\u00fccke. Ostw\u00e4rts reicht die Verbreitung bis an die <a title=\"Krim\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Krim\">Krim<\/a>, die <a title=\"Kaukasus\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kaukasus\">Kaukasusregion<\/a> und in die Gebirgsregionen von <a title=\"Iran\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Iran\">Iran<\/a> und <a title=\"Irak\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Irak\">Irak<\/a>. N\u00f6rdlich des <a title=\"Schwarzes Meer\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schwarzes_Meer\">Schwarzen Meeres<\/a> zieht sich die Verbreitung durch die <a title=\"Laubwald\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Laubwald\">Laubwaldzone<\/a> und die s\u00fcdliche <a title=\"Borealer Nadelwald\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Borealer_Nadelwald\">Taiga<\/a> bis <a title=\"Sachalin\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sachalin\">Sachalin<\/a>, <a title=\"Korea\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Korea\">Korea<\/a> und <a title=\"Japan\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Japan\">Japan<\/a> und reicht in einem ostasiatischen Arm, der gro\u00dfe Teile Chinas umfasst, s\u00fcdw\u00e4rts bis nach <a title=\"Indochina\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Indochina\">Indochina<\/a> und westw\u00e4rts bis in den <a title=\"Himalaya\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Himalaya\">Himalaya<\/a>.<\/p>\n<p>Der Eichelh\u00e4her ist ein <a title=\"Teilzieher\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Teilzieher\">Teilzieher<\/a>, dessen Wanderungsverhalten recht komplex ist, und der zu <a title=\"Evasion\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Evasion\">Evasionen<\/a> neigt, die teils nur lokale oder regionale, in einigen Jahren aber auch sehr spektakul\u00e4re, gro\u00dfr\u00e4umige Ausma\u00dfe haben k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Bei den s\u00fcd- und westeurop\u00e4ischen Populationen handelt es sich vorwiegend um <a title=\"Standvogel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Standvogel\">Stand-<\/a> oder <a title=\"Strichvogel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Strichvogel\">Strichv\u00f6gel<\/a>. Die V\u00f6gel Mittel-, Ost- und Nordeuropas sind Teilzieher, wobei vor allem die V\u00f6gel aus der Region der borealen Nadelw\u00e4lder im Winter ihre Brutgebiete weitgehend verlassen. Dabei zeigt die Art mit einer zeitlich weitgehend festgelegten <a title=\"Ph\u00e4nologie\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ph%C3%A4nologie\">Zugph\u00e4nologie<\/a> und der meist einheitlichen Zugrichtung nach S\u00fcdwesten Merkmale eines echten <a title=\"Zugvogel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Zugvogel\">Zugvogels<\/a>. In vielen Teilen Europas ziehen \u2013 vermutlich bedingt durch diese Veranlagung und belegt durch Ringfunde \u2013 regelm\u00e4\u00dfig Einzelv\u00f6gel in s\u00fcdwestlicher Richtung weg, was aber aufgrund der \u00dcberlagerung durch andere Zugbewegungen kaum registriert wird. Die zur\u00fcckgelegte Entfernung liegt dabei meistens unter 100&nbsp;km. Ansonsten gibt es im Herbst oft und teils durch Witterungsbedingungen ausgel\u00f6st einen lokalen <a class=\"mw-redirect\" title=\"Dispersal\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Dispersal\">Dispersionszug<\/a>, bei dem aber meist keine einheitliche Zugrichtung festgestellt werden kann.<\/p>\n<p>Bei gr\u00f6\u00dferen Evasionen ist die vorherrschende Zugrichtung meist S\u00fcdwest-West. Der Grund f\u00fcr diese Wanderungsbewegungen liegt offenbar nicht in Nahrungsmangel, denn sie erfolgen auch in Jahren mit reichem Nahrungsangebot. Vielmehr folgen gr\u00f6\u00dfere Evasionen zum einen auf Jahre mit besonders gutem Bruterfolg und korrelieren zum anderen mit dem <a title=\"Mast (Wald)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mast_%28Wald%29\">Mastzyklus<\/a> verschiedener <a title=\"Nussfrucht\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nussfrucht\">Nussfr\u00fcchte<\/a> tragender B\u00e4ume wie <a title=\"Stieleiche\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Stieleiche\">Stiel-<\/a> und <a title=\"Traubeneiche\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Traubeneiche\">Traubeneiche<\/a> sowie zum Teil auch der <a title=\"Rotbuche\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rotbuche\">Rotbuche<\/a>. In manchen Jahren kann ein verminderter Fruchtansatz bei allen diesen Arten zusammentreffen, was f\u00fcr den Eichelh\u00e4her die Anlage von Wintervorr\u00e4ten erschwert. Offenbar sind in diesen Jahren die Evasionen besonders ausgepr\u00e4gt.<\/p>\n<p>Die Frequenz der Jahre, in denen gro\u00dfr\u00e4umige Evasionen registriert wurden, ist keine regelm\u00e4\u00dfige. Im n\u00f6rdlichen Mitteleuropa fielen sie in die Jahre 1882, 1898, 1916, 1932, 1933, 1936, 1947, 1955, 1964, 1972, 1977 und 1983. 1964 wurden dabei beispielsweise bei <a title=\"Danzig\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Danzig\">Danzig<\/a> innerhalb von einem knappen Monat 35.000 ziehende V\u00f6gel gez\u00e4hlt, der gr\u00f6\u00dfte Schwarm bestand dabei aus 1682 Exemplaren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Bei seinen Zugbewegungen meidet der Eichelh\u00e4her gr\u00f6\u00dfere freie Areale und vor allem Wasserfl\u00e4chen. Diese umfliegt er meist und folgt K\u00fcsten- und Uferlinien oder R\u00e4ndern von gro\u00dfen Waldgebieten, was bisweilen zu deutlichen Ablenkungen von der Zugrichtung f\u00fchren kann.<\/p>\n<p>Der Herbstzug setzt \u2013 sowohl beim \u00fcblichen Wegzug oder Dispersal, als auch bei Evasionen \u2013 in Mitteleuropa meist in der zweiten Septemberdekade, ausnahmsweise schon Anfang September oder Ende August ein, erreicht seinen H\u00f6hepunkt in der zweiten Septemberh\u00e4lfte und ist meist Mitte Oktober abgeschlossen. Der Heimzug erfolgt meist im M\u00e4rz und ist oft sehr viel schw\u00e4cher ausgepr\u00e4gt als der Wegzug. Der Heimzug von Evasionsv\u00f6geln erfolgt oft sp\u00e4ter im April und im Mai, manchmal wurden auch im Juni noch ziehende V\u00f6gel festgestellt.<\/p>\n<p>Der Eichelh\u00e4her zeigt eine sehr ausgepr\u00e4gte geografische Variation. Es werden bisweilen fast 70 Unterarten beschrieben, von denen hier 34 weitgehend anerkannte aufgef\u00fchrt sind. Diese k\u00f6nnen in acht Subspeziesgruppen eingeteilt werden. Sie sind entweder geografisch isoliert oder durch intermedi\u00e4re Populationen miteinander verbunden. Innerhalb der Subspeziesgruppen ist die Variation der charakteristischen Merkmale meist klinal ausgepr\u00e4gt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>foto:mihai baciu &#8211; chettusia<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; &nbsp; Der Eichelh\u00e4her (Garrulus glandarius) ist ein Singvogel aus der Familie der Rabenv\u00f6gel (Corvidae). Er ist \u00fcber Europa, Teile Nordafrikas und des Nahen Ostens sowie in einem breiten G\u00fcrtel durch Asien und dort s\u00fcdw\u00e4rts bis nach Indochina verbreitet. Er br\u00fctet in lichten, strukturreichen W\u00e4ldern aller Art, in Mitteleuropa aber bevorzugt in Misch- und Laubw\u00e4ldern. 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