{"id":1983,"date":"2013-01-20T16:06:45","date_gmt":"2013-01-20T14:06:45","guid":{"rendered":"http:\/\/wildtravel.ro\/bird\/brandgans-tadorna-tadorna\/"},"modified":"2013-01-20T16:24:08","modified_gmt":"2013-01-20T14:24:08","slug":"brandgans-tadorna-tadorna","status":"publish","type":"bird","link":"https:\/\/wildtravel.ro\/de\/bird\/brandgans-tadorna-tadorna\/","title":{"rendered":"Brandgans (Tadorna tadorna)"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die <strong>Brandgans<\/strong> (<em>Tadorna tadorna<\/em>) ist eine <a title=\"Art (Biologie)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Art_%28Biologie%29\">Art<\/a> aus der <a title=\"Familie (Biologie)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Familie_%28Biologie%29\">Familie<\/a> der <a title=\"Entenv\u00f6gel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Entenv%C3%B6gel\">Entenv\u00f6gel<\/a>, die zur Unterfamilie der <a title=\"Halbg\u00e4nse\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Halbg%C3%A4nse\">Halbg\u00e4nse<\/a> (Tadorninae) geh\u00f6rt. Halbg\u00e4nse \u00e4hneln in ihrem Habitus G\u00e4nsen, sie haben jedoch auch Merkmale, wie sie f\u00fcr <a title=\"Eigentliche Enten\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Eigentliche_Enten\">Eigentliche Enten<\/a> charakteristisch sind. Vor allem in \u00e4lterer Literatur findet man daher f\u00fcr diese Art die Bezeichnung <strong>Brandente<\/strong>.<\/p>\n<p>Die Brandgans kommt in zwei voneinander getrennten Populationen vor, die etwas unterschiedliche Lebensr\u00e4ume nutzen. In Europa ist die Brandgans eine Art, die sich vor allem an der K\u00fcste aufh\u00e4lt. Die asiatische Population lebt \u00fcberwiegend an salzigen und brackigen Steppengew\u00e4ssern. Es werden trotzdem keine Unterarten f\u00fcr diese Art unterschieden.<\/p>\n<p>Die wissenschaftliche Artbezeichnung <em>tadorna<\/em> ist die latinisierte Form der franz\u00f6sischen Bezeichnung f\u00fcr diesen Entenvogel. Die Bezeichnung <strong>Brand<\/strong>gans leitet sich m\u00f6glicherweise von einem der charakteristischen Merkmale dieser Art, n\u00e4mlich dem rostbraunen Brustband, ab. Dies w\u00e4re dann \u00e4hnlich wie bei der inzwischen veralteten Bezeichnung <em>Brandfink<\/em> f\u00fcr den <a title=\"Karmingimpel (Art)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Karmingimpel_%28Art%29\">Karmingimpel<\/a>. Die Silbe \u201e<em>Brand<\/em>\u201c taucht allerdings bei einigen Tier- und Pflanzennamen auch im Sinne von \u201e<em>angebrannt<\/em>\u201c auf und weist darauf hin, dass das Erscheinungsbild schwarz gefleckt oder ein K\u00f6rperteil schwarz ist. Aus solch einem Grund tragen <a class=\"mw-redirect\" title=\"Brandknabenkraut\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Brandknabenkraut\">Brandknabenkraut<\/a> und <a class=\"mw-redirect\" title=\"Brandfuchs\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Brandfuchs\">Brandfuchs<\/a> ihren Namen. Carl von Linn\u00e9 sah in der deutschen Bezeichnung einen Hinweis auf ein Leben dieses Entenvogels in der Brandung. In diesem Falle w\u00e4re der Name jedoch nicht treffend, denn Brandg\u00e4nse meiden die Brandung. In \u00e4lterer Literatur findet man gelegentlich auch noch die Bezeichnung Fuchsgans f\u00fcr diese Art, da die Brandgans gelegentlich in Fuchsbauen br\u00fctet.<\/p>\n<p>Brandg\u00e4nse erreichen ausgewachsen eine K\u00f6rperl\u00e4nge von 58 bis 67 Zentimeter und haben eine Fl\u00fcgelspannweite von 110 bis 133 cm. Das Gewicht schwankt sehr stark. Bei einer Untersuchung im S\u00fcdwesten des <a title=\"Kaspisches Meer\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kaspisches_Meer\">Kaspischen Meeres<\/a> wogen die M\u00e4nnchen im Februar zwischen 830 und 1500 Gramm. Das durchschnittliche Gewicht betrug 1180 Gramm. Weibchen waren mit durchschnittlich 813 Gramm und einer Gewichtsspannbreite von 562 bis 1085 Gramm deutlich leichter. Die Art hat eine g\u00e4nseartige Gestalt und ist auf Grund der auffallend kontrastreichen F\u00e4rbung des Gefieders unverwechselbar. Durch die Gefiederf\u00e4rbung besteht zwar eine entfernte \u00c4hnlichkeit mit der <a title=\"L\u00f6ffelente\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/L%C3%B6ffelente\">L\u00f6ffelente<\/a>, die Gr\u00f6\u00dfe der Brandgans, ihre Langbeinigkeit sowie ihre K\u00f6rperhaltung und ihr kurzer Schnabel schlie\u00dfen jedoch aus, dass sie mit dieser Ente verwechselt werden kann.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Im Prachtkleid sind beim M\u00e4nnchen der Kopf und der Vorderhals leicht schillernd schwarzgr\u00fcn. Von den Schultern ausgehend verl\u00e4uft je K\u00f6rperseite ein gr\u00fcnschwarzes L\u00e4ngsband nach hinten. Rund um die vordere Brust und den vorderen R\u00fccken zieht sich ein breites rotbraunes Band. Ausgehend von der braunen Brust verl\u00e4uft ein weiteres schwarzes Band zum Bauch. Das K\u00f6rpergefieder ist ansonsten \u00fcberwiegend wei\u00df.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Federn der Handschwingen sowie die Innenfahnen der Armschwingen sind an ihrer Basis wei\u00df. Ansonsten sind die Handschwingenfedern sowie die Innenfahnen der Armschwingenfedern schwarz, w\u00e4hrend die Au\u00dfenfahnen der Armschwingenfedern stark bronzegr\u00fcn schillern. Am Unterschwanz und am Ellenbogen finden sich rotbraune Abzeichen. Das Unterschwanzgefieder ist ocker, und der wei\u00dfe Schwanz hat eine schmale schwarze Endbinde. Das eindeutigste Unterscheidungsmerkmal zwischen den beiden Geschlechtern ist w\u00e4hrend der Fortpflanzungszeit der rot gef\u00e4rbte Schnabelh\u00f6cker, der sich nur beim M\u00e4nnchen ausbildet. Seine Gr\u00f6\u00dfe variiert in Abh\u00e4ngigkeit von der Gr\u00f6\u00dfe der Hoden.Der Schnabelh\u00f6cker bildet sich zur\u00fcck, noch w\u00e4hrend das Weibchen br\u00fctet, und der Schnabel wird wieder dunkel rotbraun.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Im Ruhekleid sind die Farben etwas stumpfer. Die \u00dcberg\u00e4nge vom wei\u00dfen K\u00f6rpergefieder zum rostbraunen Brustband sind dann flie\u00dfender. Der Kopf wirkt mehr braunschwarz als schwarzgr\u00fcn. Am Gesicht und an der Kehle sind vereinzelt wei\u00dfe Federn erkennbar, die fleckf\u00f6rmig wirken k\u00f6nnen. Der schwarze Bauchstreif ist in dieser Zeit nur angedeutet oder kann ganz fehlen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Anders als bei den meisten <a class=\"mw-redirect\" title=\"Enten\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Enten\">Enten<\/a> besteht bei der Brandgans nur ein gering ausgepr\u00e4gter <a class=\"mw-redirect\" title=\"Geschlechtsdimorphismus\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Geschlechtsdimorphismus\">Geschlechtsdimorphismus<\/a>. Die Weibchen sind lediglich bis zu einem Drittel kleiner als die M\u00e4nnchen und w\u00e4hrend der Fortpflanzungszeit ist das Gefieder des M\u00e4nnchen etwas kontrastreicher als das des Weibchen. Auch beim Weibchen schimmern Kopf und Vorderhals w\u00e4hrend der Fortpflanzungszeit schwarzgr\u00fcn. Beim Weibchen sind allerdings das rotbraune Brustband und der schwarze Bauchstreif etwas schmaler als beim M\u00e4nnchen und etwas farbschw\u00e4cher ausgebildet. Im Ruhekleid wirkt sein Kopf brauner als der des M\u00e4nnchens. Bei einzelnen Weibchen ist die Schnabelbasis schw\u00e4rzlich.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Bewegungen der Brandg\u00e4nse im Flug \u00e4hneln denen der G\u00e4nse. Brandg\u00e4nse fliegen gew\u00f6hnlich niedrig. Gro\u00dfe Scharen fliegen meist in unregelm\u00e4\u00dfigen Linien- oder Bogenformationen; die durchschnittliche Fluggeschwindigkeit ziehender Brandg\u00e4nse betr\u00e4gt 95 km\/h und kann bei g\u00fcnstigen Windverh\u00e4ltnissen bis 195 km\/h betragen. Fliegende Brandg\u00e4nse sind wegen ihrer wei\u00dfen Fl\u00fcgel mit dem gr\u00fcnen Spiegel sowie ihrem auff\u00e4llig kontrastreichen K\u00f6rpergefieder einfach zu identifizieren.<\/p>\n<p>Die Dunenk\u00fcken haben ein sehr kontrastreiches schwarzbraun-wei\u00dfes Gefieder. Kopfplatte, ein \u00fcber den Hals und den R\u00fccken bis zum B\u00fcrzel verlaufender Streifen, sowie die Schultern und die Schenkelseiten sind schwarzbraun. Ein dunkler Fleck jeweils hinter und unter dem Auge unterscheidet die Dunenk\u00fcken von denen der <a title=\"Rostgans\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rostgans\">Rostgans<\/a>. Bei frisch geschl\u00fcpften Dunenk\u00fcken ist der Schnabel blass blaugrau mit einer rosafarbenen Farbschattierung unmittelbar an der Schnabelbasis und einem gelbbraunen Nagel. F\u00fc\u00dfe, Beine und Schwimmh\u00e4ute sind olivgrau.Zu dem Zeitpunkt, zu dem junge Brandg\u00e4nse fl\u00fcgge werden, hat sich der Schnabel zu hellrosa umgef\u00e4rbt. Der Oberschnabel ist im Bereich der Schnabelspitze noch hellgrau. Die Beine sind graurosa, die F\u00e4rbung der F\u00fc\u00dfe und Schwimmh\u00e4ute ist etwas intensiver rosa.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Noch nicht ausgewachsene Brandg\u00e4nse sind am Oberhals, am Oberkopf und am R\u00fccken graubraun. Die Stirn, Teile des Gesichts sowie die K\u00f6rperunterseite sind wei\u00df. Von den Ellenbogenfedern sind die Au\u00dfenfahnen schwarzgrau. Bei den weiblichen Jungv\u00f6geln sind sie schwach und bei den m\u00e4nnlichen Tieren st\u00e4rker rotbraun \u00fcbert\u00f6nt. Im ersten Alterskleid \u00e4hneln die Jungv\u00f6gel bereits weitgehend den adulten Brandg\u00e4nsen. Allerdings haben die Fl\u00fcgel noch graue Decken, und der Stirnh\u00f6cker ist bei jungen M\u00e4nnchen nur schwach ausgebildet.<\/p>\n<p>Beim Ganter bildet sich der auff\u00e4llige rote Schnabelh\u00f6cker bereits zur\u00fcck, w\u00e4hrend das Weibchen noch dem Brutgesch\u00e4ft nachgeht. Der Schnabel verf\u00e4rbt sich dann dunkel-rotbraun. Bei nicht br\u00fctenden V\u00f6geln beginnt bereits im Juni die Mauser des Kleingefieders. Bei br\u00fctenden Brandg\u00e4nsen erfolgt sie einen Monat sp\u00e4ter. Kurz nach dem Beginn der Kleingefiedermauser werfen die Brandg\u00e4nse ihre Schwingen ab. Sie sind dann f\u00fcr eine Zeitdauer von 25 bis 31 Tage flugunf\u00e4hig. Bei Brutv\u00f6geln f\u00e4llt diese Zeit etwa in den Monat August. Die Teilmauser des Kleingefieders dauert bis Dezember fort. Im M\u00e4rz bildet sich beim geschlechtsreifen Ganter der karminrote Stirnh\u00f6cker erneut.<\/p>\n<p>Bei jungen Brandg\u00e4nsen beginnt die Jugendmauser 10 Wochen nach dem Schlupf. Dabei wird neben dem Kleingefieder auch der gr\u00f6\u00dfte Teil der Fl\u00fcgeldecken gemausert. Im Dezember tragen die jungen Brandg\u00e4nse dann ihr erstes Alterskleid. Zu diesem Zeitpunkt sind sowohl der Schnabel als auch die F\u00fc\u00dfe leuchtend rot.<\/p>\n<p>Zu den <a title=\"Instrumentallaut\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Instrumentallaut\">Instrumentallauten<\/a> der Brandgans geh\u00f6rt ein pfeifend-schwirrendes Flugger\u00e4usch. \u00c4hnlich wie Enten geh\u00f6rt zur Balz ein Scheinputzen des Gefieders, bei dem der Schnabel ein Rattern auf den Kielen der Fl\u00fcgelfedern erzeugt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Im Brutgebiet sind die Brandg\u00e4nse sehr ruffreudige V\u00f6gel. Die Stimmen der beiden Geschlechter unterscheiden sich deutlich. Die Weibchen rufen sehr tief und sonor. Die lange, weit zu h\u00f6rende nasale Rufreihe \u201e<em>gagagaga<\/em>\u201c ist der Ruf des Weibchens nach dem M\u00e4nnchen. Sie wird sowohl von gehenden als auch fliegenden Weibchen gerufen. Die Ruffolge dieser \u201e<em>gagaga<\/em>\u201c-Laute ist sehr schnell. Bis zu zw\u00f6lf Silben werden pro Sekunde vom Weibchen gerufen, so dass der Ruf nahezu trillerf\u00f6rmig wirkt. Auffliegende oder nach einer St\u00f6rung wegschwimmende Weibchen rufen auch \u201e<em>ak-ak&#8230;<\/em>\u201c oder erregter \u201e<em>egegeg&#8230;<\/em>\u201c. Die Rufe des M\u00e4nnchens sind dagegen hoch, pfeifend und nicht weit vernehmbar. Der Ruf des M\u00e4nnchens ist ein \u201e<em>tiju-tiju-tirrr-tiju<\/em>\u201c, das sowohl im Flug als auch am Boden gerufen wird. Der \u201e<em>tirrr<\/em>\u201c-Teil ist dabei ein weicher Triller, die anderen Bestandteile des Rufes werden langsam und betont gerufen oder auch sich steigernd und schnell gereiht. Besonders h\u00e4ufig sind die Rufe w\u00e4hrend der Balz zu h\u00f6ren, wenn das M\u00e4nnchen das Weibchen vor sich hertreibt.<\/p>\n<p>Brandg\u00e4nse br\u00fcten an den europ\u00e4ischen <a title=\"Atlantischer Ozean\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Atlantischer_Ozean\">Atlantikk\u00fcsten<\/a> bis hinunter in die <a title=\"Biskaya\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Biskaya\">Biskaya<\/a>, dar\u00fcber hinaus an den K\u00fcsten der westlichen <a title=\"Ostsee\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ostsee\">Ostsee<\/a> sowie im Bereich des <a title=\"Kaspisches Meer\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kaspisches_Meer\">Kaspischen Meeres<\/a>. Weitere, kleinere Ansiedlungen gibt es im Westen des Mittelmeerraums. Die asiatischen Populationen bewohnen auch Fl\u00fcsse und insbesondere Sumpfgebiete und Seen in Halbw\u00fcsten und Steppen. Das asiatische Verbreitungsgebiet reicht von der T\u00fcrkei und dem Norden des <a title=\"Schwarzes Meer\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schwarzes_Meer\">Schwarzen Meeres<\/a> \u00fcber Zentralasien bis in die Mongolei und den Norden Chinas. Die S\u00fcdgrenze des Verbreitungsgebietes verl\u00e4uft durch den Iran und Afghanistan.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>In Deutschland ist die Brandgans vorwiegend Brutvogel im K\u00fcstengebiet und auf den Inseln der <a title=\"Nordsee\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nordsee\">Nordsee<\/a> und der westlichen <a title=\"Ostsee\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ostsee\">Ostsee<\/a>. Als Brutvogel h\u00e4lt sie sich im Wesentlichen an die Meeresk\u00fcste, dringt aber auf der Suche nach geeigneten <a title=\"Bruth\u00f6hle\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bruth%C3%B6hle\">Bruth\u00f6hlen<\/a> auch weit landeinw\u00e4rts vor. Die Ausdehnung in das Binnenland h\u00e4ngt in West- und Mitteleuropa sowie in Schweden mit der allgemeinen Bestandsentwicklung dieser Tierart zusammen. Regelm\u00e4\u00dfige Brutvorkommen im Binnenland gibt es zum Beispiel in den Rieselfeldern bei M\u00fcnster (seit 1985) und vor allem am Niederrhein (seit 1961). Sie hat au\u00dferdem die Elbe aufw\u00e4rts bis Dessau besiedelt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Au\u00dferhalb der Brutzeit trifft man vor allem junge V\u00f6gel hin und wieder auf den gr\u00f6\u00dferen Gew\u00e4ssern in ganz Deutschland an. Im Wattenmeer der deutsch-niederl\u00e4ndischen Nordseek\u00fcste \u00fcberwintern gro\u00dfe Scharen. Bevorzugte \u00dcberwinterungsr\u00e4ume liegen bei <a title=\"Wangerooge\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wangerooge\">Wangerooge<\/a> und <a title=\"Mellum\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mellum\">Mellum<\/a>, im <a title=\"Jadebusen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Jadebusen\">Jadebusen<\/a> und an der Westk\u00fcste Schleswig-Holsteins. Der Verbreitungsschwerpunkt der Brandgans liegt in Westeuropa. Im riesigen asiatischen Verbreitungsgebiet kommt sie nur inselartig vor.<\/p>\n<p>In Europa ist die Brandgans <a title=\"Strichvogel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Strichvogel\">Strich<\/a>&#8211; und Zugvogel. Sie zieht fast ausschlie\u00dflich bei Nacht. Die \u00dcberwinterungsgebiete der europ\u00e4ischen Population liegen in der s\u00fcdlichen <a title=\"Nordsee\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nordsee\">Nordsee<\/a> &#8211; solange es nicht zu einer Eisbildung auf dem Wattenmeer kommt &#8211; und den britischen Gew\u00e4ssern, an der Atlantikk\u00fcste <a title=\"Frankreich\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Frankreich\">Frankreichs<\/a>, <a title=\"Spanien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Spanien\">Spaniens<\/a> und <a title=\"Portugal\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Portugal\">Portugals<\/a> sowie an den K\u00fcsten des westlichen und \u00f6stlichen <a title=\"Mittelmeer\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mittelmeer\">Mittelmeers<\/a>. Bis an die Atlantikk\u00fcste ziehen vor allem juvenile Brandg\u00e4nse aus Deutschland, den <a title=\"Niederlande\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Niederlande\">Niederlanden<\/a>, <a title=\"Belgien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Belgien\">Belgien<\/a> und Frankreich, w\u00e4hrend die Altv\u00f6gel zum gr\u00f6\u00dften Teil nicht \u00fcber die <a title=\"\u00c4rmelkanal\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/%C3%84rmelkanal\">Kanalk\u00fcste<\/a> hinausziehen und, solange nicht allzu strenger Frost eintritt, in gro\u00dfer Zahl in der s\u00fcdlichen Nordsee ausharren.<\/p>\n<p>Von der asiatischen Population \u00fcberwintern viele Brandg\u00e4nse an der K\u00fcste des Kaspischen Meers. Eine kleine Zahl migriert bis in den Norden Afrikas, nach Irak, Pakistan, Nordindien, Bangladesch und S\u00fcdchina.<\/p>\n<p>Wie bei anderen Entenv\u00f6geln, aber zum Beispiel auch bei den Lappentauchern und Rallen, fallen bei den Brandg\u00e4nsen w\u00e4hrend der <a title=\"Mauser (V\u00f6gel)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mauser_%28V%C3%B6gel%29\">Mauser<\/a> die Schwungfedern gleichzeitig aus, so dass die mausernden V\u00f6gel vor\u00fcbergehend flugunf\u00e4hig sind. Die Tiere m\u00fcssen also vor der Mauser gesch\u00fctzte und auch nahrungsreiche Gebiete aufsuchen. Das weitaus bedeutendste dieser als Mauserzentren bezeichneten Gebiete liegt auf den Sandwatten des <a title=\"Gro\u00dfer Knechtsand\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gro%C3%9Fer_Knechtsand\">Gro\u00dfen Knechtsandes<\/a> zwischen <a title=\"Weser\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Weser\">Weser<\/a>&#8211; und <a title=\"Elbe\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Elbe\">Elbm\u00fcndung<\/a> und auf <a title=\"Trischen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Trischen\">Trischen<\/a>, einer schleswig-holsteinischen Vogelschutzinsel vor der Meldorfer Bucht. An diesen Mauserzentren treffen sich die Brutv\u00f6gel der gesamten europ\u00e4ischen Population (<a title=\"England\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/England\">England<\/a>, <a title=\"Irland\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Irland\">Irland<\/a>, <a title=\"Niederlande\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Niederlande\">Niederlande<\/a>, <a title=\"D\u00e4nemark\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/D%C3%A4nemark\">D\u00e4nemark<\/a>, <a title=\"Norwegen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Norwegen\">Norwegen<\/a>, <a title=\"Schweden\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schweden\">Schweden<\/a>, <a title=\"Deutschland\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Deutschland\">Deutschland<\/a>, <a title=\"Polen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Polen\">Polen<\/a> und den baltischen Staaten). Sogar Brutv\u00f6gel aus der <a title=\"Camargue\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Camargue\">Camargue<\/a> wandern \u00fcber das europ\u00e4ische Binnenland bis in die s\u00fcdliche Nordsee.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>W\u00e4hrend des Mauserh\u00f6hepunktes Mitte August k\u00f6nnen auf dem Gro\u00dfen Knechtsand bis zu 100.000 Tiere angetroffen werden.Er\u00f6ffnet wird der Abzug in das Mauserquartier im Juni, meist von den noch nicht geschlechtsreifen V\u00f6geln im zweiten Kalenderjahr. Erst vierzehn Tage sp\u00e4ter setzt der Mauserzug der Brutv\u00f6gel ein, die ihre Dunenjungen in von einzelnen Altv\u00f6geln betreuten Kinderg\u00e4rten zur\u00fccklassen. Den Zug von den Brutgebieten in die Mauserzentren legen die V\u00f6gel offenbar auf dem direktesten Wege zur\u00fcck, so folgen zum Beispiel die V\u00f6gel aus dem Westen der Britischen Inseln nicht der K\u00fcste, sondern \u00fcberqueren <a title=\"Gro\u00dfbritannien (Insel)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gro%C3%9Fbritannien_%28Insel%29\">Gro\u00dfbritannien<\/a> direkt und \u00fcberwinden dabei bis zu 800 m hohe Berge.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Mitte August verlassen die ersten frisch vermauserten Brandg\u00e4nse die Mauserpl\u00e4tze. Sie verteilen sich in den umliegenden Gebieten des Wattenmeeres und ziehen zum Teil zur\u00fcck in die Brutgebiete, viele bleiben aber auch bis zum Fr\u00fchjahr in der s\u00fcdlichen Nordsee. Dass der Gro\u00dfe Knechtsand so einen idealen Mauserstandort f\u00fcr die Brandgans bietet, liegt vor allem an den gro\u00dfen Schlick- und Sandb\u00e4nken, die bei Niedrigwasser frei liegen, und daran, dass er auch bei st\u00fcrmischer See ruhige Flachwasserzonen aufweist, so dass die Tiere jederzeit gen\u00fcgend Nahrung in diesem von Menschen und Raubtieren gesch\u00fctzten Gebiet finden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Asiatische Brandg\u00e4nse verbringen ihre Mauserzeit dagegen in der N\u00e4he ihrer Brutgebiete.<\/p>\n<p>Anzutreffen sind die europ\u00e4ischen Brandg\u00e4nse \u00fcberwiegend an den flachen Sand- und Wattk\u00fcsten sowie entsprechenden Flussm\u00fcndungen, nur sehr selten sind sie auch an steilen oder felsigen K\u00fcstenabschnitten anzutreffen. Zur Brutzeit halten sich die Tiere meist in Buchten, <a title=\"Bodden\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bodden\">Bodden<\/a> und Flussm\u00fcndungen auf und nur ausnahmsweise an der freien Meeresk\u00fcste. Im Binnenland sind sie auch an gro\u00dfen Kl\u00e4rteichen und auf Rieselfeldern anzutreffen. Als Nahrungsbiotope dienen den Brandg\u00e4nsen vor allem das Watt, Schlickb\u00e4nke in Flussm\u00fcndungen und Seichtwasserlagunen. Die asiatischen Populationen sind anders als die europ\u00e4ischen vor allem an Binnenseen anzutreffen. Charakteristisch f\u00fcr diese Steppengew\u00e4sser ist salziges und brackiges Wasser sowie ein reiches Nahrungsangebot an Kleinorganismen.<\/p>\n<p>Brandg\u00e4nse sind in der Regel monogam. Ihre partnerschaftliche Bindung ist von h\u00e4ufig mehrj\u00e4hriger Dauer, obwohl Weibchen und M\u00e4nnchen oft zu unterschiedlichen Zeitpunkten das Brutgebiet zur Mauser und \u00dcberwinterung verlassen. Bei einer Untersuchung der Partnertreue unter V\u00f6geln wiesen Brandg\u00e4nse eine der niedrigsten Trennungsraten auf. Nur 2,4 Prozent der bestehenden Paare trennten sich j\u00e4hrlich. Die Paarbildung findet in den Jungvogelgruppen zu Beginn des Monats April w\u00e4hrend des ersten Lebensjahres statt. Bei den Brandg\u00e4nsen ist starke Ortstreue die Regel. Viele Nistpl\u00e4tze werden seit rund drei\u00dfig Jahren besetzt. Zur Brut kommen nur die Brandg\u00e4nse, die erfolgreich ein Nahrungsrevier besetzen k\u00f6nnen. Dabei handelt es sich meistens um die ges\u00fcndesten und schwersten Tiere innerhalb einer regionalen Population. Die Besetzung eines Nahrungsreviers beginnt im sp\u00e4ten Winter und endet mit dem Zeitpunkt, zu dem die K\u00fcken schl\u00fcpfen. In der Regel br\u00fcten weibliche Brandg\u00e4nse das erste Mal im 2. Lebensjahr. Sich erstmals fortpflanzende m\u00e4nnliche Brandg\u00e4nse sind zwischen vier und f\u00fcnf Jahren alt. Nicht br\u00fctende Brandg\u00e4nse dagegen halten sich das ganze Jahr \u00fcber in Trupps auf.<\/p>\n<p>Die Balz beginnt bereits in den \u00dcberwinterungsgebieten und hat ihren H\u00f6hepunkt in der Phase zwischen dem Besetzen des Nistplatzes und dem Beginn der Brut. Unverpaarte Weibchen werden meist von mehreren M\u00e4nnchen umworben. H\u00e4ufig kommt es dabei zu <a title=\"Reihflug\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Reihflug\">Reihfl\u00fcgen<\/a>, bei denen einem auffliegenden Weibchen bis zu zehn M\u00e4nnchen folgen. Zur Balz des Erpels am Boden geh\u00f6rt ein senkrechtes Emporstrecken von Kopf und Hals sowie drehende Pumpbewegungen, die mit Kopf und Hals ausgef\u00fchrt werden. Bei Brandg\u00e4nsen kann man eine Gemeinschaftsbalz beobachten, was sie von anderen G\u00e4nsev\u00f6geln unterscheidet. Dabei finden sich mehrere Brutpaare an einer Stelle ein, die meist etwas erh\u00f6ht liegt und gute Sichtm\u00f6glichkeiten bietet. Zwischen den Paaren kommt es dabei zu Attacken und Scheingefechten. Die eigentliche Begattung findet im Wasser statt. Ihr geht ein Schnabeleintauchen und Scheinputzen durch beide Geschlechter voran. Die Paarungsbereitschaft signalisiert das Weibchen, indem es sich flach im Wasser ausstreckt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Brandg\u00e4nse sind H\u00f6hlenbr\u00fcter und bevorzugen ein bis zwei Meter lange Erdr\u00f6hren, an deren Ende sie ihre Nester errichten. Sie w\u00e4hlen als Neststandort bevorzugt Kaninchenbaue und sonstige Erdl\u00f6cher in D\u00fcnen, D\u00e4mmen oder Uferb\u00f6schungen. Brandg\u00e4nse br\u00fcten gelegentlich aber auch in Erdl\u00f6chern unter Geb\u00e4uden oder in den Zwischenr\u00e4umen von Steinbl\u00f6cken.Brandg\u00e4nse sind sogar in bewohnten Fuchsbauen nachgewiesen worden. Brandgans und Fuchs halten f\u00fcr die Zeit der Aufzucht <a title=\"Burgfrieden\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Burgfrieden\">Burgfrieden<\/a>.&nbsp; Zu enge R\u00f6hren wie etwa bei Kaninchenbauen werden von ihnen ausgescharrt. Brandg\u00e4nse legen jedoch keine eigenen H\u00f6hlen an. Fehlen im Brutgebiet geeignete H\u00f6hlen, werden von den Brandg\u00e4nsen auch mehr oder weniger offene Stellen unter Str\u00e4uchern angenommen. Das eigentliche Nest besteht aus einer mit Federn sowie blassgrauen Dunen ausgelegten Mulde.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Geeignete Nistpl\u00e4tze zeigt das M\u00e4nnchen an, indem es mit starr vorgestrecktem Kopf auf diese zul\u00e4uft. Das Weibchen w\u00e4hlt jedoch letztlich den Nistplatz aus. Nistplatz und Nahrungsreviere der Brandgans sind in der Regel voneinander getrennt. Dabei k\u00f6nnen die Nistpl\u00e4tze mehrerer Paare kolonienartig dicht beieinander liegen, w\u00e4hrend die Nahrungsreviere bis zu 3 km vom Nistplatz entfernt sind.<\/p>\n<p>Die Eiablage beginnt in der Regel neun Wochen nach Wiederbesetzung des Nistplatzes. Das Gelege eines Weibchens umfasst gew\u00f6hnlich zwischen sieben und zw\u00f6lf Eier. Diese sind glattschalig, stumpfoval und rahmwei\u00df. Die Eier wiegen zwischen 75 und 77 Gramm. Geht das Gelege verloren oder wird das Weibchen w\u00e4hrend der Bebr\u00fctung so gest\u00f6rt, dass es das Gelege aufgibt, erfolgt in der Regel kein Nachgelege.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Es br\u00fctet allein das Weibchen, das einen <a title=\"Brutfleck\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Brutfleck\">Brutfleck<\/a> entwickelt. Das Weibchen verl\u00e4sst etwa drei bis vier Mal am Tag das Gelege, um zu fressen und sich zu putzen. Das M\u00e4nnchen h\u00e4lt sich jedoch in der N\u00e4he des br\u00fctenden Weibchens auf und begleitet dieses auf Fl\u00fcgen zu den Nahrungspl\u00e4tzen. Das Gelege und die Jungen werden von beiden Geschlechtern verteidigt. Die Drohgeb\u00e4rden \u00e4hneln den Balzposen. Durch eine m\u00f6gliche Gefahr erregte M\u00e4nnchen zeigen pumpende Kopf- und Halsbewegungen. Stark beunruhigte M\u00e4nnchen schaukeln mit ihrem ganzen K\u00f6rper nach vorne und hinten und rufen dabei erregt. Kommt ein Eindringling zu nahe, attackieren ihn beide Geschlechter, indem sie g\u00e4nse\u00e4hnlich mit gesenktem Kopf und ge\u00f6ffnetem Schnabel auf ihn zurennen und gegebenenfalls auch bei\u00dfen.Brandg\u00e4nse verteidigen so Gelege und Jungen gegen\u00fcber <a title=\"Schwimmenten\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schwimmenten\">Schwimmenten<\/a>, <a title=\"Bl\u00e4sshuhn\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bl%C3%A4sshuhn\">Bl\u00e4ssh\u00fchner<\/a>, <a title=\"M\u00f6wen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/M%C3%B6wen\">M\u00f6wen<\/a> und sogar erfolgreich gegen <a title=\"S\u00e4ugetiere\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/S%C3%A4ugetiere\">S\u00e4ugetiere<\/a>. Die Jungv\u00f6gel verbergen sich bei Gefahr in der Vegetation oder tauchen auf dem Wasser weg. Mausernde Altv\u00f6gel tauchen bei Gefahr.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Relativ h\u00e4ufig kommt es auch zu Mischgelegen von mehreren Weibchen mit bis zu 50 Eiern in einem Gelege. Sogar art\u00fcbergreifende Mischgelege mit <a title=\"Mittels\u00e4ger\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mittels%C3%A4ger\">Mittels\u00e4gern<\/a> werden gelegentlich beobachtet. Die Bebr\u00fctung beginnt nach Ablage des letztes Eis, die Brutdauer betr\u00e4gt zwischen 29 und 31 Tagen. Die K\u00fcken schl\u00fcpfen weitgehend synchron. In einer Studie wurde f\u00fcr eint\u00e4gige Dunenk\u00fcken ein durchschnittliches Gewicht von 48,8 Gramm festgestellt. Mit 21 Tagen wogen die Jungv\u00f6gel 715 Gramm. Die Jungtiere k\u00f6nnen schon nach 42 bis 44 Tagen flugf\u00e4hig sein. In der Regel sind sie sp\u00e4testens nach ihrem 50. Lebenstag fl\u00fcgge.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Einige der Jungv\u00f6gel werden bis zu ihrem Fl\u00fcggewerden durch die Elternv\u00f6gel betreut. Eine gro\u00dfe Anzahl der Jungv\u00f6gel werden aber noch vor diesem Zeitpunkt von ihnen verlassen. Diese Jungv\u00f6gel bilden so genannte \u201e<em>Kinderg\u00e4rten<\/em>\u201c, die aus den Jungv\u00f6geln unterschiedlicher Gelege bestehen. Diese Kinderg\u00e4rten k\u00f6nnen bis zu 100 Jungv\u00f6gel z\u00e4hlen. Gef\u00fchrt werden sie h\u00e4ufig von Altv\u00f6geln ohne Bruterfolg. Solche Pflegeeltern zeigen noch Ende September keine Anzeichen von Mauser. Die Geschlechtsreife erreichen junge Brandg\u00e4nse in der Regel ab dem 22. Lebensmonat.<\/p>\n<p>F\u00fcr Brandg\u00e4nse sind verl\u00e4ssliche Angaben \u00fcber die Gr\u00f6\u00dfe des Bestandes verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig einfach zu ermitteln, da sie sich au\u00dferhalb der Brutzeit an traditionellen Mauser- und \u00dcberwinterungspl\u00e4tzen in oft gro\u00dfen Scharen versammeln.<\/p>\n<p>Der Bestand an Brandg\u00e4nsen ging insbesondere gegen Ende des 19. Jahrhunderts stark zur\u00fcck. In ihren finnischen und n\u00f6rdlichen schwedischen Brutpl\u00e4tzen verschwand sie vollst\u00e4ndig. Die Brandgans ist heute in den meisten nord- und mitteleurop\u00e4ischen L\u00e4ndern ganzj\u00e4hrig gesch\u00fctzt. Dank dieser Schutzma\u00dfnahmen hat die Art stark zugenommen und dehnt ihr Verbreitungsgebiet seit einigen Jahrzehnten auch ins Binnenland aus. Bereits 1983 br\u00fcteten in den Niederlanden zwischen 6.000 und 9.000 Paare. F\u00fcr 1985 wurde der Bestand in Deutschland auf 10.000 Brutpaare gesch\u00e4tzt. Nach den von der Ornithologin Janet Kear im Jahre 2005 publizierten Zahlen \u00fcberwintern im Nordwesten Europas j\u00e4hrlich 300.000, in Westasien, dem Kaspischen Meer und dem Nahen Osten 80.000, am Schwarzen Meer und im Mittelmeerraum 75.000, in Zentral- und S\u00fcdasien zwischen 25.000 und 100.000 sowie in Ostasien 100.000 bis 150.000 Brandg\u00e4nse. Die Best\u00e4nde in Europa sowie am Kaspischen Meer nehmen dabei zu. Der Anstieg der Population in Nordwesteuropa wird f\u00fcr den Zeitraum von 1973 bis 1993 auf 50 Prozent gesch\u00e4tzt. Es gibt Hinweise darauf, dass der Populationszuwachs zwischen 1987 und 1996 zum Stillstand kam.&nbsp; Prognosen zur Verbreitungsentwicklung, die auf Klimamodellen beruhen, gehen davon aus, dass die Brandgans bis zum Ende des 21. Jahrhunderts als Brutvogel in <a title=\"Avifauna Mitteleuropas\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Avifauna_Mitteleuropas\">Mitteleuropa<\/a> weitgehend verschwinden wird, weil sie hier keine geeigneten Lebensr\u00e4ume mehr finden wird. Das Verbreitungsgebiet wird sich nach diesen Prognosen weiter nach Norden ausdehnen und unter anderem Island sowie Teile <a title=\"Fennoskandinavien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Fennoskandinavien\">Fennoskandinaviens<\/a> von dieser Art besiedelt werden.<\/p>\n<p>foto:mihai baciu-chettusia<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; &nbsp; Die Brandgans (Tadorna tadorna) ist eine Art aus der Familie der Entenv\u00f6gel, die zur Unterfamilie der Halbg\u00e4nse (Tadorninae) geh\u00f6rt. 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