{"id":1966,"date":"2013-01-18T17:07:29","date_gmt":"2013-01-18T15:07:29","guid":{"rendered":"http:\/\/wildtravel.ro\/bird\/kiebitz-vanellus-vanellus\/"},"modified":"2013-01-18T17:21:57","modified_gmt":"2013-01-18T15:21:57","slug":"kiebitz-vanellus-vanellus","status":"publish","type":"bird","link":"https:\/\/wildtravel.ro\/de\/bird\/kiebitz-vanellus-vanellus\/","title":{"rendered":"Kiebitz (Vanellus vanellus)"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der <strong>Kiebitz<\/strong> (<em>Vanellus vanellus<\/em>) ist eine <a title=\"Monotypisch\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Monotypisch\">monotypische<\/a> <a title=\"Art (Biologie)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Art_%28Biologie%29\">Vogelart<\/a> aus der <a title=\"Familie (Biologie)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Familie_%28Biologie%29\">Familie<\/a> der <a title=\"Regenpfeifer\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Regenpfeifer\">Regenpfeifer<\/a> (Charadriidae). Er br\u00fctet typischerweise in den <a title=\"Marschland\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Marschland\">Marschwiesen<\/a>, auf Vordeichwiesenfl\u00e4chen und anderen <a title=\"Weide (Gr\u00fcnland)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Weide_%28Gr%C3%BCnland%29\">Weidelandschaften<\/a> der <a title=\"Niederung\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Niederung\">Niederungen<\/a>. Der <a class=\"mw-redirect\" title=\"Watvogel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Watvogel\">Watvogel<\/a> mit den breiten, paddelf\u00f6rmigen Fl\u00fcgeln ist f\u00fcr seine spektakul\u00e4ren <a title=\"Balz\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Balz\">Balzfl\u00fcge<\/a> bekannt, die auch als <em>gaukeln<\/em> bezeichnet werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Kiebitze kommen in <a title=\"Europa\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Europa\">Europa<\/a> und <a title=\"Asien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Asien\">Asien<\/a> vor, au\u00dferhalb der Paarungszeit, also von Juli bis M\u00e4rz, k\u00f6nnen sie in gr\u00f6\u00dferen Schw\u00e4rmen im <a title=\"Watt (K\u00fcste)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Watt_%28K%C3%BCste%29\">Watt<\/a> und auf k\u00fcstennahen Fl\u00e4chen auftreten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Kiebitze sind <a title=\"Bodenbr\u00fcter\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bodenbr%C3%BCter\">Bodenbr\u00fcter<\/a>; ihre Eier galten fr\u00fcher als <a title=\"Delikatesse\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Delikatesse\">Delikatesse<\/a>, d\u00fcrfen heute aber nicht mehr gesammelt werden, da die Anzahl der Kiebitze mittlerweile stark zur\u00fcckgegangen ist.<\/p>\n<p>Der Kiebitz wird mit 28 bis 31 Zentimeter K\u00f6rperl\u00e4nge etwa taubengro\u00df, die Fl\u00fcgelspannweite liegt dann zwischen 70 und 80 Zentimetern. <a title=\"Adult\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Adult\">Adulte<\/a> Kiebitze haben einen metallisch gr\u00fcn-grau schimmernden Mantel mit einem blau-violetten Schulterfleck. Der Bauch ist wei\u00df gef\u00e4rbt mit einem schwarzen, scharf abgegrenzten Brustband. Der Kopf ist wei\u00df mit schwarzer Stirn, die in einer langen zweizipfligen <a title=\"Haube (V\u00f6gel)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Haube_%28V%C3%B6gel%29\">Haube<\/a> ausl\u00e4uft, die als <em>Holle<\/em> bezeichnet wird. Vom schwarzen Schnabel ausgehend verl\u00e4uft eine unscharf abgegrenzte schwarze Binde unter dem Auge zum Hinterkopf. Der Unterleib ist verwaschen sandfarben bis rostorange eingef\u00e4rbt. Im <a title=\"Prachtkleid\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Prachtkleid\">Brutkleid<\/a> unterscheidet sich das M\u00e4nnchen vom Weibchen lediglich durch eine l\u00e4ngere Holle, eine etwas intensivere Schwarzf\u00e4rbung sowie durch den durchgehenden Kehlfleck. F\u00fcr einen Regenpfeifer besitzen Kiebitze vergleichsweise kurze Beine, die dunkelrot bis braun gef\u00e4rbt sind.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Im <a title=\"Schlichtkleid\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schlichtkleid\">Schlichtkleid<\/a> ist bei beiden Geschlechtern das Kinn und der Vorderhals wei\u00df. Die Federn der oberen Handdecken und Schultern sind blass gelbbraun ges\u00e4umt, was ein schuppenartiges Muster erzeugt. Die Holle ist deutlich k\u00fcrzer als im Brutkleid. <a title=\"Juvenil\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Juvenil\">Juvenile<\/a> Kiebitze sehen aus wie adulte im Schlichtkleid, haben zudem aber breitere, gelb-braune Feders\u00e4ume sowie ein deutlich helleres, braun gef\u00e4rbtes Brustband.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das <a title=\"Flugbild\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Flugbild\">Flugbild<\/a> des Kiebitzes ist charakteristisch und unverwechselbar: Kiebitze fliegen mit lockeren, gem\u00e4chlichen Fl\u00fcgelschl\u00e4gen, die Fl\u00fcgel selbst sind auff\u00e4llig breit und paddelf\u00f6rmig gerundet. Durch die im Flug blinkende schwarze Ober- und schwarzwei\u00dfe Unterseite kann man fliegende Kiebitze schon aus weiter Entfernung bestimmen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Kiebitze sind w\u00e4hrend der Brutzeit sehr stimmfreudig, ihr Rufen klingt klagend schrill, wie \u201eksch\u00e4\u00e4\u00e4\u201c oder \u201ekiju-wit\u201c, was ihnen den deutschen und niederl\u00e4ndischen Namen \u201eKiviet\u201c eingetragen hat. Im Balzflug kann mit den Fl\u00fcgeln ein wummerndes Ger\u00e4usch erzeugt werden.<\/p>\n<p>Der Kiebitz ist in seiner Verbreitung auf die <a title=\"Pal\u00e4arktis\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Pal%C3%A4arktis\">Pal\u00e4arktis<\/a> beschr\u00e4nkt. Er br\u00fctet in einem Gebiet, das von Gro\u00dfbritannien und Irland im Westen bis nach Ostsibirien reicht. Die n\u00f6rdliche Verbreitungsgrenze in <a title=\"Fennoskandinavien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Fennoskandinavien\">Fennoskandinavien<\/a> stellt etwa der 70. und im europ\u00e4ischen Teil Russlands der 65. n\u00f6rdliche Breitengrad dar. In Europa liegt die s\u00fcdliche Verbreitungsgrenze etwa beim 40. n\u00f6rdlichen Breitengrad, in Spanien kommt er allerdings auch etwas s\u00fcdlicher vor. Weiter im Osten dehnt sich sein Brutareal bis in die T\u00fcrkei, in den Nordwesten des Irans, nach Kasachstan, die Mongolei und den Norden Chinas aus.<\/p>\n<p>Der Kiebitz ist ein <a title=\"Zugvogel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Zugvogel\">Zugvogel<\/a>, in manchen Teilen seines Verbreitungsgebietes auch ein <a title=\"Strichvogel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Strichvogel\">Strich<\/a>&#8211; oder sogar <a title=\"Standvogel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Standvogel\">Standvogel<\/a>. Das \u00dcberwinterungsgebiet ist von der 3-Grad-<a title=\"Isotherme\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Isotherme\">Isotherme<\/a> nach Norden hin begrenzt, wobei sich Kiebitze je nach der aktuellen Wetterlage auch weiter im Norden oder S\u00fcden aufhalten. Zu den \u00dcberwinterungsgebieten geh\u00f6ren Gro\u00dfbritannien und Irland, die Niederlande, die iberische Halbinsel, der Mittelmeerraum inklusive Nordafrika, der Nahe Osten, S\u00fcdwestasien, Nordindien und der S\u00fcdosten Chinas. \u00dcberwinternde Kiebitze k\u00f6nnen auch in Burma, Taiwan, S\u00fcdkorea und Japan beobachtet werden.<\/p>\n<p>Im S\u00fcdwesten ihres Brutareals sind Kiebitze Standv\u00f6gel. Im \u00fcbrigen Gebiet sind sie Zugv\u00f6gel, wobei die klimatischen Bedingungen einen starken Einfluss auf die Zugbewegungen haben. Der Teil der europ\u00e4ischen Population, der sein Brutareal verl\u00e4sst, zieht in s\u00fcdlicher und s\u00fcdwestlicher Richtung. Zugbeginn ist im Mittsommer, die Hauptzugzeit f\u00e4llt jedoch in die Herbstmonate. So wird in D\u00e4nemark eine erste Welle durchziehender Kiebitze bereits im Juni und Juli beobachtet. Es handelt sich dabei um nord- und osteurop\u00e4ische Brutv\u00f6gel. Die gr\u00f6\u00dfte Zahl durchziehender Kiebitze, n\u00e4mlich etwa 100.000 bis 200.000 Kiebitze, sind im August zu beobachten. Dabei handelt es sich um Kiebitze, die sich noch in der Mauser befinden. Ein dritte Zugwelle von Kiebitzen, die weiter im Osten ihre Mauser durchlaufen hat, erscheint in D\u00e4nemark im Oktober und November. In Israel sind nach S\u00fcden ziehende Kiebitze ab Ende August bis Ende Dezember zu beobachten. Der H\u00f6hepunkt des Zuges hier ist der Zeitraum von Ende Oktober bis Ende November. Der Heimzug ins Brutgebiet beginnt in Westeuropa und im Nahen Osten bereits Ende Januar mit einem Zugh\u00f6hepunkt im Zeitraum von Ende Februar bis Anfang M\u00e4rz. Kiebitze halten sich damit in ihren s\u00fcdlichsten \u00dcberwinterungsquartieren nicht mehr als zwei Monate auf.<\/p>\n<p>In Westeuropa sind es insgesamt 46 Gebiete, in denen w\u00e4hrend der Zugzeiten mehr als 20.000 Kiebitze gez\u00e4hlt werden und die deswegen eine hohe Bedeutung als Rastpl\u00e4tze haben. 22 davon befinden sich in Deutschland, 12 in Frankreich, acht in Gro\u00dfbritannien und je zwei in den Niederlanden und in Irland. Zu den wichtigen deutschen Rastpl\u00e4tzen z\u00e4hlen unter anderem die <a class=\"mw-redirect\" title=\"Niedermoor\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Niedermoor\">Niedermoorlandschaft<\/a> <a title=\"Dr\u00f6mling\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Dr%C3%B6mling\">Dr\u00f6mling<\/a>, das <a title=\"Elbe\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Elbe\">Elbtal<\/a> in <a title=\"Mecklenburg-Vorpommern\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mecklenburg-Vorpommern\">Mecklenburg-Vorpommern<\/a> sowie die <a title=\"Marschland\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Marschland\">Marschen<\/a> der <a title=\"Unterelbe\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Unterelbe\">Unterelbe<\/a>, der <a title=\"Fiener Bruch\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Fiener_Bruch\">Fiener Bruch<\/a>, der <a title=\"Greifswalder Bodden\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Greifswalder_Bodden\">Greifswalder Bodden<\/a>, die <a title=\"Hellwegb\u00f6rden\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hellwegb%C3%B6rden\">Hellwegb\u00f6rden<\/a>, das <a title=\"Havell\u00e4ndisches Luch\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Havell%C3%A4ndisches_Luch\">Havell\u00e4ndische Luch<\/a>, der <a title=\"Jadebusen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Jadebusen\">Jadebusen<\/a>, der <a title=\"Putzarer See\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Putzarer_See\">Putzarer<\/a> und <a title=\"Galenbecker See\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Galenbecker_See\">Galenbecker See<\/a>, die <a title=\"Belziger Landschaftswiesen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Belziger_Landschaftswiesen\">Belziger Landschaftswiesen<\/a>, das <a title=\"Rheiderland\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rheiderland\">Rheiderland<\/a> sowie, als bedeutsamster Rastplatz, das gesamte <a title=\"Wattenmeer\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wattenmeer\">Wattenmeer<\/a>.<\/p>\n<p>Im S\u00fcdosten Europas ist der wichtigste Rastplatz die Lagune von <a title=\"Karavasta\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Karavasta\">Karavasta<\/a>, wo sich im Winter mehr als 20.000 Kiebitze aufhalten.<\/p>\n<p>Kiebitze br\u00fcten haupts\u00e4chlich in offenen, flachen Landschaften mit kurzem oder gar keinem Gras, auf <a class=\"mw-redirect\" title=\"Wiese (Gr\u00fcnfl\u00e4che)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wiese_%28Gr%C3%BCnfl%C3%A4che%29\">Wiesen<\/a> und <a title=\"Weide (Gr\u00fcnland)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Weide_%28Gr%C3%BCnland%29\">Weiden<\/a>, gerne an <a title=\"Gew\u00e4sser\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gew%C3%A4sser\">Gew\u00e4sserr\u00e4ndern<\/a>, auf <a title=\"Feuchtwiese\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Feuchtwiese\">Feuchtwiesen<\/a>, <a title=\"Heide (Landschaft)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Heide_%28Landschaft%29\">Heiden<\/a> und <a title=\"Moor\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Moor\">Mooren<\/a>. Kiebitze br\u00fcten auch auf Feldern und \u00c4ckern. W\u00e4hrend des Winters und der Zugzeit halten sich Kiebitze auch auf abgeernteten Feldern und auf gepfl\u00fcgten \u00c4ckern auf. Im Winter sieht man die V\u00f6gel weitl\u00e4ufig verteilt auf alten Weiden, aber auch als Trupps auf Schlammfl\u00e4chen.<\/p>\n<p>Kiebitze ern\u00e4hren sich von <a title=\"Insekten\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Insekten\">Insekten<\/a> und deren Larven, <a title=\"W\u00fcrmer\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/W%C3%BCrmer\">W\u00fcrmern<\/a> und anderen <a title=\"Wirbellose\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wirbellose\">Wirbellosen<\/a>. Pflanzliche Stoffe spielen nur eine untergeordnete Rolle. Gelegentlich werden Samen vom Boden aufgepickt. Kiebitze sind tag- und nachtaktiv, manche V\u00f6gel fressen sogar vorwiegend bei Nacht.<\/p>\n<p>Kiebitze sind sehr standorttreu, au\u00dferdem sind sie <a title=\"Monogamie\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Monogamie\">monogam<\/a>, das hei\u00dft die Partner bleiben ein Leben lang beieinander. <a title=\"Polygamie\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Polygamie\">Polygamie<\/a> \u2013 ein M\u00e4nnchen hat mehrere Weibchen, beim Kiebitz zumeist zwei \u2013 kommt jedoch auch vor. Sie br\u00fcten in der Regel bereits im zweiten Kalenderjahr und kommen zum Br\u00fcten meist an ihren eigenen Geburtsort zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Kiebitze sind relativ fr\u00fch am Brutort anzutreffen, im M\u00e4rz, sofern es nicht mehr friert. Nach der Ankunft bilden sich <a title=\"Revier (Tier)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Revier_%28Tier%29\">Territorien<\/a>, die vom M\u00e4nnchen mit spektakul\u00e4ren <a title=\"Balz\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Balz\">Balzfl\u00fcgen<\/a> verteidigt werden. Hier vollbringt das M\u00e4nnchen akrobatische Flugman\u00f6ver mit seitlich kippenden Sturzfl\u00fcgen. Es wirft sich laut rufend in der Luft hin und her und trudelt senkrecht zu Boden, wobei die Fl\u00fcgel die laut wummernden Ger\u00e4usche verursachen (siehe oben).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Kiebitze br\u00fcten meistens semi-kolonial, d.h. in kleineren Gruppen von zwei bis 20 Paaren, mit H\u00f6chstdichten von neun Paaren pro Hektar. Kiebitze sind oft mit anderen Wiesenv\u00f6geln wie <a title=\"Uferschnepfe\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Uferschnepfe\">Uferschnepfen<\/a> und <a title=\"Rotschenkel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rotschenkel\">Rotschenkeln<\/a> vergesellschaftet. Es gibt vereinzelt auch einzelne Bruten. Das M\u00e4nnchen legt mehrere <a title=\"Nest\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nest\">Nestmulden<\/a> in kurzrasiger Vegetation an, indem es seinen Oberk\u00f6rper auf den Boden dr\u00fcckt und mit kreisenden Bewegungen eine Mulde in den Boden dreht. Es ist bekannt, dass Kiebitze ihren Neststandort nach der Farbe des Untergrundes ausw\u00e4hlen, dabei werden Braunt\u00f6ne anscheinend bevorzugt. Das Nest ist eine Mulde am Boden und wird h\u00e4ufig mit <a title=\"S\u00fc\u00dfgr\u00e4ser\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/S%C3%BC%C3%9Fgr%C3%A4ser#Halme_und_Bl.C3.A4tter\">Halmen<\/a> und anderen <a title=\"Pflanzen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Pflanzen\">Pflanzenteilen<\/a> gepolstert. Das Weibchen inspiziert diese Nestmulden und legt in das von ihr ausgew\u00e4hlte vier Eier. Diese liegen meist in der f\u00fcr <a class=\"mw-redirect\" title=\"Limikolen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Limikolen\">Limikolen<\/a> charakteristischen Kreuzform im Nest \u2013 mit den Spitzen schr\u00e4g nach unten zur Nestmitte gekehrt.<\/p>\n<p>Ein Gelege besteht meistens aus vier beigefarben bis braun gefleckten <a class=\"mw-redirect\" title=\"Ei (Biologie)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ei_%28Biologie%29\">Eiern<\/a>, in sehr seltenen F\u00e4llen werden drei oder zwei Eier gelegt. Vier Eier werden von einem weiblichen Kiebitz in etwa f\u00fcnf Tagen gelegt. Beide <a class=\"new\" title=\"Altvogel (Seite nicht vorhanden)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?title=Altvogel&amp;action=edit&amp;redlink=1\">Altv\u00f6gel<\/a> bebr\u00fcten die Eier 21 bis 28 Tage lang, bis die <a title=\"K\u00fcken\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/K%C3%BCken\">K\u00fcken<\/a> schl\u00fcpfen. W\u00e4hrend dieser Zeit wird das Nest von beiden Altv\u00f6geln vehement gegen R\u00e4uber (<a title=\"Pr\u00e4dator\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Pr%C3%A4dator\">Pr\u00e4datoren<\/a>) verteidigt. Luftfeinde wie <a title=\"Greifv\u00f6gel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Greifv%C3%B6gel\">Greifv\u00f6gel<\/a> werden durch aggressive, schnelle und imposante Luftangriffe abgewehrt, unterst\u00fctzt von lauten Rufen. H\u00e4ufig helfen V\u00f6gel von umliegenden Nestern bei dieser Abwehr. Wird das Nest pr\u00e4diert und es ist noch nicht sp\u00e4t in der Saison, so legt das Weibchen bis zu zwei Ersatzgelege.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Beide Elternteile k\u00fcmmern sich um die K\u00fckenaufzucht. Die K\u00fcken sind <a title=\"Nestfl\u00fcchter\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nestfl%C3%BCchter\">Nestfl\u00fcchter<\/a> und verlassen das Nest bereits wenige Stunden nach dem Schlupf. Dann werden sie bis zu f\u00fcnf Wochen lang noch von den Eltern gef\u00fchrt, bis sie fl\u00fcgge werden. Diese Zeit verbringen die meisten Familien in der direkten Umgebung des Nestes, andere wandern mit ihren Jungtieren bis zu drei Kilometer weiter in Gebiete, die den Jungtieren mehr oder bessere Nahrung bieten. In den ersten zehn Tagen ihres Lebens sind die K\u00fcken noch nicht in der Lage, ihre K\u00f6rpertemperatur selbst zu regeln (<a title=\"Thermoregulation\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Thermoregulation\">Thermoregulation<\/a>). Deshalb m\u00fcssen die K\u00fcken noch gew\u00e4rmt (<a title=\"Hudern\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hudern\">gehudert<\/a>) werden, was meistens vom Weibchen \u00fcbernommen wird. Die Sterblichkeit (<a title=\"Mortalit\u00e4t\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mortalit%C3%A4t\">Mortalit\u00e4t<\/a>) der K\u00fcken in den ersten zehn Tagen ist deshalb besonders bei kalten Wetterverh\u00e4ltnissen sehr hoch. Mit 35 Tagen sind die K\u00fcken vollbefiedert und flugf\u00e4hig.<\/p>\n<p>Der Kiebitz ist grunds\u00e4tzlich eine Art, deren Bestand auf Grund von Witterungseinfl\u00fcssen stark schwankt. Negativ auf die Best\u00e4nde wirken sich unter anderem kalte Winter und Fr\u00fchjahre mit hohe Niederschl\u00e4gen aus. Seit dem 19. Jahrhundert kommt es au\u00dferdem durch Habitatver\u00e4nderungen zu deutlichen Bestands\u00e4nderungen. So kam es in weiten Teilen Deutschlands und der Schweiz seit dem 19. Jahrhundert zu erheblichen R\u00fcckg\u00e4ngen der Kiebitzpopulation. Im S\u00fcden Deutschlands, in Teilen Norddeutschlands und der Schweiz erreichte dieser Bestandsr\u00fcckgang in den 1920er und 1930er Jahren seinen ersten Tiefpunkt. In anderen Regionen Mitteleuropas wie beispielsweise den Niederlanden, dem Nordosten Deutschlands und in Polen hielt der R\u00fcckgang allerdings l\u00e4nger an und w\u00e4hrte im Nordosten Mitteleuropas bis in die 1960er Jahre.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>In der Schweiz und in Nordrhein-Westfalen kam es regional dann wieder zu starken Bestandszunahmen, die bis in die 1970er Jahre anhielten. In Belgien, den Niederlanden, \u00d6sterreich und anderen Teilen Deutschlands war dies regional bis in die 1980er Jahre zu beobachten. Lichtenstein, Flandern und das Saarland wurde zwischen 1960 bis 1971 von Kiebitzen wiederbesiedelt. Zu der Bestandserholung trug bei, dass Kiebitze zunehmend auf Agrarfl\u00e4chen br\u00fcteten und w\u00e4rmere Fr\u00fchlinge zu geringeren witterungsbedingten Gelegeverlusten f\u00fchrten. In den Niederlanden, das als \u201edas kiebitzreichste Land der Erde<sup>.<\/sup> gilt, entstanden durch gro\u00dffl\u00e4chige <a title=\"Eindeichung\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Eindeichung\">Eindeichungen<\/a> viele neue Brut<a title=\"Habitat\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Habitat\">habitate<\/a>. Seit den 1980er Jahren f\u00fchrten eine ver\u00e4nderte und intensivere Bewirtschaftsmethode von Land und wasserwirtschaftliche Ver\u00e4nderungen zu einem andauernden Habitatverlust. Dabei spielen unter anderem die Umstellung auf Wintergetreide, eine zunehmende Mechanisierung der Landwirtschaft, Flurbereinigungen und eine hohe Verwendung von Umweltchemikalien und damit R\u00fcckgang der als Nahrung verf\u00fcgbaren Insekten, eine Vorverlegung der Mahd, ein R\u00fcckgang extensiver Weidewirtschaft und fehlende Fr\u00fchjahrs\u00fcberschwemmungen eine Rolle. Wegen dieser fortschreitenden Zerst\u00f6rung seiner Lebensr\u00e4ume haben die Best\u00e4nde beispielsweise in Deutschland stark abgenommen. So betrug der Bestand um 1999 nur noch sechzig Prozent des Bestandes von 1975. Unter anderem wegen dieses starken R\u00fcckgangs war der Kiebitz <a title=\"Vogel des Jahres (Deutschland)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Vogel_des_Jahres_%28Deutschland%29\">Vogel des Jahres<\/a> 1996. Der Kiebitz geh\u00f6rt in Deutschland zu den streng gesch\u00fctzten Arten nach \u00a7&nbsp;10 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;11 <a title=\"Bundesnaturschutzgesetz\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bundesnaturschutzgesetz\">BNatSchG<\/a>. In Deutschland sch\u00e4tzte man den Brutbestand zu Beginn des 21. Jahrhunderts auf 67.000 bis 104.000 und in den Niederlanden auf 200.000 bis 300.000 Brutpaare. Der Bruterfolg von Kiebitzpaaren gilt in den meisten mitteleurop\u00e4ischen Regionen als zu gering f\u00fcr einen Bestandserhalt. Bestandszunahmen und Bestandsstabilit\u00e4t ist h\u00e4ufig nur eine Folge des Zuzugs fremder Individuen.<\/p>\n<p>Trotz dieser starken Abnahme in Europa wird der Kiebitz weltweit auf der internationalen Roten Liste der gesch\u00fctzten Arten (<a class=\"mw-redirect\" title=\"IUCN\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/IUCN\">IUCN<\/a>) als \u201eLeast Concern\u201c (nicht gef\u00e4hrdet) gef\u00fchrt, weil man Grund zur Annahme hat, dass die Population im asiatischen Verbreitungsgebiet stabil ist. Insgesamt gibt es in dem relativ gro\u00dfen Verbreitungsareal noch 4.400.000 bis 7.000.000 Kiebitze.<\/p>\n<p>Im <a title=\"Altes \u00c4gypten\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Altes_%C3%84gypten\">Alten \u00c4gypten<\/a> wurde der Kiebitz als <a title=\"Synonymie\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Synonymie\">Synonym<\/a> sowohl f\u00fcr den Namen des Volkes der <a title=\"Rechit\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rechit\">Rechit<\/a> als auch f\u00fcr die Kennzeichnung als \u201eunterw\u00fcrfige Klasse\u201c verwendet. Im 18. Jahrhundert waren Kiebitzeier eine Delikatesse an herrschaftlichen Tafeln, so verlangte beispielsweise <a title=\"August III. (Polen)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/August_III._%28Polen%29\">Kurf\u00fcrst Friedrich August II. von Sachsen<\/a> im M\u00e4rz 1736 die Lieferung von guten und frischen Kiebitzeiern. Auch <a title=\"Reichskanzler\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Reichskanzler\">Reichskanzler<\/a> <a title=\"Otto von Bismarck\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Otto_von_Bismarck\">Otto von Bismarck<\/a> bekam jedes Jahr zu seinem Geburtstag am 1. April jeweils 101 Kiebitzeier von einer Stammtischrunde aus der Stadt <a title=\"Jever\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Jever\">Jever<\/a>. Bismarck bedankte sich 1883 bei den \u00abGetreuen von Jever\u00bb mit einem eif\u00f6rmigen Pokal, dessen Deckel ein Kiebitzkopf ziert.<\/p>\n<p>In Deutschland wird das Kiebitzeiersuchen schon lange nicht mehr praktiziert. In der gesamten <a class=\"mw-redirect\" title=\"EU\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/EU\">Europ\u00e4ischen Union<\/a> ist das Sammeln von Kiebitzeiern verboten. In den Niederlanden durften in der <a class=\"mw-redirect\" title=\"Friesland (Provinz)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Friesland_%28Provinz%29\">Provinz Friesland<\/a> noch bis 2006 Kiebitzeier gesucht und verspeist werden. Es ist dort noch immer ein Volkssport, das erste Kiebitzei des Jahres zu finden und der K\u00f6nigin zu \u00fcbergeben. Dazu gehen hunderte von Menschen jedes Jahr auf die Wiesen und Weiden. Derjenige, der das erste Ei findet, wird wie ein Volksheld gefeiert. Heute nur noch zum Suchen, fr\u00fcher auch zum Sammeln von Kiebitzeiern, ben\u00f6tigt man dort eine Lizenz, mit welcher man sich gleichzeitig zum Schutz von Wiesenv\u00f6geln verpflichtet. Alle Eiersucher gehen auf die Wiesen, um Nester zu markieren, so dass die Landwirte darum herumfahren k\u00f6nnen, oder stellen Schutzvorrichtungen \u00fcber die Nester, so dass sie vom Weidevieh nicht zertrampelt werden k\u00f6nnen. \u00c4hnlich Programme werden auch in Nord-West-Niedersachsen (<a title=\"Emsland\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Emsland\">Emsland<\/a>, <a title=\"Cloppenburg\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Cloppenburg\">Cloppenburg<\/a>, <a title=\"Ostfriesland\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ostfriesland\">Ostfriesland<\/a>, <a title=\"D\u00fcmmer\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/D%C3%BCmmer\">D\u00fcmmer<\/a>) durchgef\u00fchrt, um so zumindest die Landwirtschaft als Verlustursache f\u00fcr die Gelege auszuschlie\u00dfen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">foto:mihai baciu<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Der Kiebitz (Vanellus vanellus) ist eine monotypische Vogelart aus der Familie der Regenpfeifer (Charadriidae). 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