{"id":1949,"date":"2013-01-17T15:27:28","date_gmt":"2013-01-17T13:27:28","guid":{"rendered":"http:\/\/wildtravel.ro\/bird\/austernfischer-haematopus-ostralegus\/"},"modified":"2013-01-17T15:47:39","modified_gmt":"2013-01-17T13:47:39","slug":"austernfischer-haematopus-ostralegus","status":"publish","type":"bird","link":"https:\/\/wildtravel.ro\/de\/bird\/austernfischer-haematopus-ostralegus\/","title":{"rendered":"Austernfischer (Haematopus ostralegus)"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;Der <strong>Austernfischer<\/strong> <em>(Haematopus ostralegus)<\/em> ist eine <a title=\"V\u00f6gel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/V%C3%B6gel\">Vogelart<\/a> aus der <a title=\"Ordnung (Biologie)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ordnung_%28Biologie%29\">Ordnung<\/a> der Wat-, M\u00f6wen- und Alkenv\u00f6gel (<a title=\"Regenpfeiferartige\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Regenpfeiferartige\">Charadriiformes<\/a>) und der <a title=\"Gattung (Biologie)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gattung_%28Biologie%29\">Gattung<\/a> der <a title=\"Austernfischer (Gattung)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Austernfischer_%28Gattung%29\">Austernfischer<\/a>. Er gilt als einer der charakteristischsten V\u00f6gel der <a class=\"mw-redirect\" title=\"Nordseek\u00fcste\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nordseek%C3%BCste\">Nordseek\u00fcste<\/a>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Seine gr\u00f6\u00dfte Verbreitung in Europa hat er im <a title=\"Wattenmeer\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wattenmeer\">Wattenmeer<\/a> und dem k\u00fcstennahen Binnenland der Nordsee, wo er auch die scherzhafte Bezeichnung <em>Halligstorch<\/em> tr\u00e4gt.<\/p>\n<p>Ausgewachsene Austernfischer erreichen eine K\u00f6rperl\u00e4nge von 40 bis 45 Zentimetern und sind damit in etwa so gro\u00df wie <a title=\"Kr\u00e4hen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kr%C3%A4hen\">Kr\u00e4hen<\/a>. Im Brutkleid sind sowohl der Kopf als auch die Brust, die K\u00f6rperoberseite und das Endband des Schwanzes schwarz gefiedert. Im <a class=\"mw-redirect\" title=\"Ruhekleid\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ruhekleid\">Ruhekleid<\/a> ist das Schwarz etwas dumpfer und an den Halsseiten ist ein wei\u00dfes Kehlband erkennbar. Zum unverwechselbaren Erscheinungsbild des Austernfischers tragen vor allem der lange, orangerote, seitlich etwas abgeflachte Schnabel und das schwarzwei\u00dfe <a title=\"Feder\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Feder\">K\u00f6rpergefieder<\/a> bei. Rot sind au\u00dferdem die Beine und F\u00fc\u00dfe sowie die Augen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a class=\"mw-redirect\" title=\"Geschlechtsdimorphismus\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Geschlechtsdimorphismus\">Geschlechtsdimorphismus<\/a> ist nur gering ausgepr\u00e4gt; im Mittel ist der Schnabel des Weibchens etwas l\u00e4nger als der des M\u00e4nnchens. Die Schnabell\u00e4nge ist insgesamt das beste Merkmal zur Geschlechtsdifferenzierung. Das K\u00f6rpergefieder der Jungv\u00f6gel erinnert an das Ruhekleid. Die Feders\u00e4ume an der K\u00f6rperoberseite sind bei ihnen jedoch blass verwaschen. Ihre Beine sind au\u00dferdem von mattgrauer Farbe und sie zeigen gelegentlich an Kehle und Halsseiten wei\u00dfliche Flecken.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Im Flug sind beim Austernfischer neben dem wei\u00dfen Hinterr\u00fccken die breiten wei\u00dfen Fl\u00fcgelschilder und der breite schwarze Endsaum am Schwanz kennzeichnend.<\/p>\n<p>Austernfischer sind sehr ruffreudige V\u00f6gel. Das laute und schrille <em>qui\u00e9wiehp<\/em> ist der f\u00fcr sie typische Kontaktruf. Am Brutplatz lassen sie au\u00dferdem ein gellendes <em>qui qui qui qui<\/em> erklingen. Dies steigert sich gelegentlich zu einem l\u00e4rmenden, schrillen Trillern, das auf- und abschwillt. Es wird auch als <em>Pfeif-<\/em> oder <em>Trillerzeremonie<\/em> bezeichnet und tritt besonders h\u00e4ufig auf, wenn sich Nachbarn oder revierlose Austernfischer zu sehr den Grenzen des Brutreviers n\u00e4hern. Dabei gehen einer oder beide Brutv\u00f6gel dem eindringenden Vogel mit gesenkten und leicht ge\u00f6ffneten Schn\u00e4beln entgegen, wobei sie in hohen T\u00f6nen trillern und pfeifen und sehr erregt wirken.<\/p>\n<p>Austernfischer haben ein gro\u00dfes und <a class=\"mw-redirect\" title=\"Disjunktion (Biologie)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Disjunktion_%28Biologie%29\">disjunktes<\/a> Brutareal, innerhalb dessen drei Unterarten unterschieden werden. Die <a class=\"mw-redirect\" title=\"Nominatform\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nominatform\">Nominatform<\/a> <em>Haematopus ostralegus ostralegus<\/em> br\u00fctet an fast allen europ\u00e4ischen K\u00fcsten von <a title=\"Island\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Island\">Island<\/a> und der <a title=\"Arktischer Ozean\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Arktischer_Ozean\">Eismeerk\u00fcste<\/a> bis an die K\u00fcsten des <a title=\"Mittelmeer\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mittelmeer\">Mittelmeeres<\/a>, mit einem Schwerpunkt der Verbreitung an den K\u00fcsten des <a title=\"Nordatlantik\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nordatlantik\">Nordatlantiks<\/a> und der <a title=\"Nordsee\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nordsee\">Nordsee<\/a>. Im Binnenland br\u00fctet diese Unterart au\u00dferdem in Teilen <a title=\"Schottland\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schottland\">Schottlands<\/a> und <a title=\"Irland\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Irland\">Irlands<\/a> sowie in <a title=\"Schweden\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schweden\">Schweden<\/a>, den <a title=\"Niederlande\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Niederlande\">Niederlanden<\/a>, in <a title=\"Russland\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Russland\">Russland<\/a> und der <a title=\"T\u00fcrkei\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/T%C3%BCrkei\">T\u00fcrkei<\/a>. W\u00e4hrend die <a title=\"Ostsee\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ostsee\">Ostseepopulation<\/a> klein ist, liegt in <a title=\"Mitteleuropa\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mitteleuropa\">Mitteleuropa<\/a> der Schwerpunkt der Verbreitung an der Nordseek\u00fcste und im k\u00fcstennahen Binnenland. Von dort aus dringen die V\u00f6gel vor allem entlang der gr\u00f6\u00dferen Stromt\u00e4ler von <a title=\"Rhein\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rhein\">Rhein<\/a>, <a title=\"Ems\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ems\">Ems<\/a>, <a title=\"Weser\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Weser\">Weser<\/a> und <a title=\"Elbe\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Elbe\">Elbe<\/a> tief ins Binnenland vor und br\u00fcten dort auch. Sobald sie fl\u00fcgge sind, suchen Jungv\u00f6gel die K\u00fcste auf.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Unterart <em>Haematopus ostralegus longipes<\/em> br\u00fctet in <a title=\"Kleinasien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kleinasien\">Kleinasien<\/a>, <a title=\"Sibirien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sibirien\">Westsibirien<\/a> und im s\u00fcdlichen Zentralrussland. Die Unterart <em>Haematopus ostralegus osculans<\/em> ist dagegen ein Brutvogel in <a title=\"Kamtschatka\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kamtschatka\">Kamtschatka<\/a>, <a title=\"Volksrepublik China\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Volksrepublik_China\">China<\/a> und an der Westk\u00fcste der <a title=\"Koreanische Halbinsel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Koreanische_Halbinsel\">Koreanischen Halbinsel<\/a>. Sie waren dort unter anderem vor dessen Eindeichung Brutv\u00f6gel im Wattenmeer <a title=\"Saemangeum\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Saemangeum\">Saemangeum<\/a>, das an der <a title=\"S\u00fcdkorea\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/S%C3%BCdkorea\">s\u00fcdkoreanischen<\/a> Westk\u00fcste im M\u00fcndungsbereich der Fl\u00fcsse <a class=\"new\" title=\"Dongjin (Seite nicht vorhanden)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?title=Dongjin&amp;action=edit&amp;redlink=1\">Dongjin<\/a> und <a class=\"new\" title=\"Mangyung (Seite nicht vorhanden)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?title=Mangyung&amp;action=edit&amp;redlink=1\">Mangyung<\/a> liegt und mit 400 Quadratkilometern zu den gr\u00f6\u00dften Wattgebieten der Erde geh\u00f6rte.<\/p>\n<p>Austernfischer sind \u00fcberwiegend <a title=\"Zugvogel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Zugvogel\">Zugv\u00f6gel<\/a>. Einige der westeurop\u00e4ischen V\u00f6gel bleiben jedoch in ihren Brutarealen oder zeigen nur geringf\u00fcgig ausgepr\u00e4gte Zugbewegungen. So sind die gro\u00dfen Scharen, die w\u00e4hrend des Winters im S\u00fcdwesten <a title=\"England\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/England\">Englands<\/a> zu beobachten sind, Brutv\u00f6gel im n\u00f6rdlichen England oder in <a title=\"Schottland\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schottland\">Schottland<\/a>. Die Brutv\u00f6gel S\u00fcdenglands \u00fcberwintern ebenso wie die des Wattenmeers in den K\u00fcstenregionen, die zwischen ihrem Brutareal und der <a title=\"Iberische Halbinsel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Iberische_Halbinsel\">Iberischen Halbinsel<\/a> liegen. Zu einem sehr geringen Teil ziehen sie jedoch auch bis nach <a title=\"Marokko\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Marokko\">Marokko<\/a>. Die Populationen, die sich im Winterhalbjahr an der K\u00fcste <a title=\"Tunesien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tunesien\">Tunesiens<\/a> und <a title=\"Libyen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Libyen\">Libyens<\/a> aufhalten, haben ihr Brutareal im nordwestlichen <a title=\"Mittelmeer\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mittelmeer\">Mittelmeer<\/a> und in der <a title=\"Adriatisches Meer\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Adriatisches_Meer\">Adria<\/a>.<\/p>\n<p>Kleine Teile der <a title=\"Island\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Island\">isl\u00e4ndischen<\/a> Brutpopulation bleiben auch w\u00e4hrend des Winters an der K\u00fcste Islands. Die \u00fcbrigen isl\u00e4ndischen Brutpopulationen \u00fcberwintern an der K\u00fcste der <a title=\"Irische See\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Irische_See\">Irischen See<\/a>, wo sich auch die Austernfischer einfinden, die auf den <a title=\"F\u00e4r\u00f6er\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/F%C3%A4r%C3%B6er\">F\u00e4r\u00f6ern<\/a> br\u00fcten. Sowohl die norwegischen Brutpopulationen als auch die V\u00f6gel, die im <a title=\"Baltikum\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Baltikum\">Baltikum<\/a> und in <a title=\"Russland\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Russland\">Russland<\/a> br\u00fcten, \u00fcberwintern im <a title=\"Wattenmeer (Nordsee)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wattenmeer_%28Nordsee%29\">Wattenmeer der Nordsee<\/a>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Populationen, die in <a title=\"Ostafrika\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ostafrika\">Ostafrika<\/a>, <a title=\"Arabische Halbinsel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Arabische_Halbinsel\">Arabien<\/a> und im westlichen <a title=\"Indien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Indien\">Indien<\/a> \u00fcberwintern, geh\u00f6ren der Unterart <em>longipes<\/em> an. Die Unterart <em>onculans<\/em> \u00fcberwintert im s\u00fcdlichen China. Die s\u00fcdlichsten Wintervorkommen des Austernfischers liegen an der <a title=\"Westafrika\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Westafrika\">westafrikanischen<\/a> K\u00fcste in <a title=\"Ghana\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ghana\">Ghana<\/a>. Es ist bis jetzt unbekannt, in welchen Regionen diese V\u00f6gel br\u00fcten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Mit dem Zug in die Winterquartiere beginnen die V\u00f6gel nach Ende der Brutzeit. Die europ\u00e4ischen Brutpopulationen starten mit ihren Wanderbewegungen ab Mitte Juli. Diese verst\u00e4rken sich im August und im September. Die R\u00fcckkehr in die Brutgebiete beginnt schon Ende Januar und zieht sich bis April hin. Bei den in Zentralasien br\u00fctenden V\u00f6geln endet die R\u00fcckkehr noch sp\u00e4ter. Die V\u00f6gel folgen auf ihrem Zug dem K\u00fcstenverlauf und sind nur ausnahmsweise im Binnenland anzutreffen.<\/p>\n<p>Der Austernfischer zeigt eine nahrungsbedingte starke Bindung an die unter <a title=\"Gezeiten\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gezeiten\">Gezeiteneinfluss<\/a> stehende <a title=\"K\u00fcste\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/K%C3%BCste\">K\u00fcste<\/a>. Er bevorzugt deshalb flache Meeresk\u00fcsten und Inseln, <a class=\"mw-redirect\" title=\"Flussm\u00fcndung\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Flussm%C3%BCndung\">M\u00fcndungsgebiete<\/a> von Str\u00f6men und Fl\u00fcssen. Die zur Brutzeit genutzten K\u00fcstenabschnitte m\u00fcssen ein Substrat aufweisen, das das Scharren der Nistmulde zul\u00e4sst. Er br\u00fctet unter anderem auf Fels-, Kiesel- und Sandstrand sowie in Prim\u00e4r- und Sekund\u00e4rd\u00fcnen. In den <a title=\"Niederlande\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Niederlande\">Niederlanden<\/a>, im Nordwesten <a title=\"Deutschland\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Deutschland\">Deutschlands<\/a> und teilweise auch in <a title=\"Vereinigtes K\u00f6nigreich\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Vereinigtes_K%C3%B6nigreich\">Gro\u00dfbritannien<\/a> ist er w\u00e4hrend der Brutzeit auch auf Feldern und kurzrasigen Wiesen anzutreffen, im Binnenland h\u00e4lt er sich fast ausschlie\u00dflich auf Feuchtweiden auf. Hier br\u00fctet er bevorzugt an Seen oder breiten Fl\u00fcssen mit Kiesufern. So besiedelt er unter anderem die Stromt\u00e4ler von Elbe, Oder, Rhein und Ems. Auch Baggerseen in Kiesgruben passen in sein Habitatschema.<\/p>\n<p>An der K\u00fcste ern\u00e4hren sich die Austernfischer in erster Linie von <a title=\"Muscheln\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Muscheln\">Muscheln<\/a>, <a class=\"mw-redirect\" title=\"Polychaeten\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Polychaeten\">Borstenw\u00fcrmern<\/a>, <a class=\"mw-redirect\" title=\"Crustaceen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Crustaceen\">Krebsen<\/a> und <a title=\"Insekten\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Insekten\">Insekten<\/a>. Zu den Muschelarten, die einen gro\u00dfen Teil seiner Ern\u00e4hrung ausmachen, z\u00e4hlen vor allem <a class=\"mw-redirect\" title=\"Herzmuschel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Herzmuschel\">Herz-<\/a>, <a title=\"Miesmuschel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Miesmuschel\">Mies-<\/a> und <a title=\"Baltische Plattmuschel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Baltische_Plattmuschel\">Baltische Plattmuscheln<\/a>. Sie fressen au\u00dferdem auch <a title=\"Napfschnecken\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Napfschnecken\">Napf-<\/a>, <a title=\"Strandschnecken\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Strandschnecken\">Strand-<\/a> und <a title=\"Wellhornschnecke\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wellhornschnecke\">Wellhornschnecken<\/a>. Im <a title=\"Binnenland (Kontinent)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Binnenland_%28Kontinent%29\">Binnenland<\/a> stellt der <a class=\"mw-redirect\" title=\"Regenwurm\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Regenwurm\">Regenwurm<\/a> die Hauptnahrung des Austernfischers dar, der aktiv durch <a title=\"Wurmgrunzen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wurmgrunzen\">Wurmgrunzen<\/a> erbeutet wird. Im Gegensatz zu vielen K\u00fcstenv\u00f6geln ist der <a class=\"mw-redirect\" title=\"Muskelmagen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Muskelmagen\">Muskelmagen<\/a> der Austernfischer nur wenig ausgebildet. Aufgrund der Technik beim \u00d6ffnen der Nahrung er\u00fcbrigt sich f\u00fcr diese V\u00f6gel ein Zerdr\u00fccken der Schalentiere im Muskelmagen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Tags\u00fcber orientiert sich der Austernfischer beim Nahrungserwerb visuell. Dabei werden tiefer im Schlick steckende <a class=\"mw-redirect\" title=\"Herzmuschel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Herzmuschel\">Herzmuscheln<\/a> wohl nicht durch den <a title=\"Tastsinn\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tastsinn\">Tastsinn<\/a>, sondern durch geringe Unterschiede in der <a title=\"Struktur\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Struktur\">Struktur<\/a> und F\u00e4rbung des Bodens aufgesp\u00fcrt. Durch Tasten orientieren sich diese <a title=\"Regenpfeiferartige\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Regenpfeiferartige\">Limikolen<\/a> vor allem nachts und durchpfl\u00fcgen dabei den Boden mit dem Schnabel. Mit ihrem Tastsinn k\u00f6nnen sie sehr gut zwischen lebenden Muscheln und leeren Schalen unterscheiden.<\/p>\n<p>Kleine Muscheln kann ein Austernfischer vollst\u00e4ndig verschlucken. Bei Herzmuscheln ist dies bis zu einem Durchmesser von acht Millimetern m\u00f6glich, bei Miesmuscheln bis zu 12 Millimetern.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Bei gr\u00f6\u00dferen Muscheln wird die Schale ge\u00f6ffnet, um an das Fleisch zu gelangen. Dabei werden zwei unterschiedliche Techniken angewendet. H\u00e4mmert der Vogel die Muschel auf, werden fest geschlossene Muscheln zun\u00e4chst auf eine mitunter mehrere Meter weit entfernte und mehrmals hintereinander aufgesuchte feste Unterlage gebracht und dort mit der flachen Seite nach oben abgelegt. Dann wird mit fest verankerten F\u00fc\u00dfen, steifem Hals, senkrecht und geschlossen gehaltenem Schnabel und im <a title=\"H\u00fcftgelenk\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/H%C3%BCftgelenk\">H\u00fcftgelenk<\/a> wippend so lange auf die Muschel eingeh\u00e4mmert, bis ein St\u00fcck Schale herausbricht. Mit dem Aufh\u00e4mmern wird der hintere Schlie\u00dfmuskel der Molluske durchtrennt. Nun kann die Muschel durch eine Vierteldrehung und leichtes \u00d6ffnen des Schnabels in der Schale aufgedr\u00fcckt werden. Das \u00d6ffnen und Entleeren einer Miesmuschel dauert selten l\u00e4nger als 10 bis 15 Sekunden. Harte Muscheln werden gelegentlich aus mehreren Metern H\u00f6he auf einen harten Untergrund fallen gelassen, um sie so zu \u00f6ffnen. Bei der zweiten verwendeten Technik wird der Schnabel zwischen die Schalenh\u00e4lften geschoben, um den Schlie\u00dfmuskel zu verletzen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Bei beiden Techniken wird das Muschelfleisch systematisch herausgemei\u00dfelt und freigesch\u00fcttelt, sobald die Muschel offen ist. Ein einzelner Vogel verwendet dabei immer nur eine der beiden Techniken. Sie wird von den Elternv\u00f6geln erlernt und durch \u00dcbung vervollkommnet. Die Verwendung der jeweiligen Technik f\u00fchrt zu unterschiedlichen Formen der Schnabelspitze, so ist die Spitze des Schnabels bei den Anh\u00e4ngern der ersten Technik eher stumpf, bei den Anh\u00e4ngern der zweiten Technik ist die Schnabelspitze spitzer. Mit etwas \u00dcbung ist dies auch im Gel\u00e4nde erkennbar.<\/p>\n<p>An der K\u00fcste ist die Aktivit\u00e4t der Austernfischer ausgesprochen <a class=\"mw-redirect\" title=\"Tide\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tide\">tideabh\u00e4ngig<\/a> \u2013 die Tiere sind somit tag- und nachtaktiv. Ohne den Einfluss der Gezeiten sind sie im Binnenland tagaktiv.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Austernfischer schwimmen gut und durchaus h\u00e4ufig. Trupps von mehreren Tieren sind schon in weiter Ferne vom Festland beobachtet worden. Wahrscheinlich ruhen die V\u00f6gel bei <a title=\"Hochwasser\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hochwasser\">Hochwasser<\/a> in dunklen N\u00e4chten auf dem Wasser. Verletzte oder noch nicht flugf\u00e4hige Jungv\u00f6gel fliehen vor Feinden auf das Wasser und tauchen dabei auch, wobei sie sich unter Wasser nur durch das Schlagen der Fl\u00fcgel fortbewegen. Bei einer Tauchtiefe von 30 bis 50 Zentimetern k\u00f6nnen die Tiere Entfernungen von bis zu 15 Metern unter Wasser zur\u00fccklegen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Au\u00dferhalb der <a title=\"Brutzeit\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Brutzeit\">Brutzeit<\/a> sind Austernfischer sehr gesellig. Am Brutplatz hingegen k\u00f6nnen sie ausgesprochen <a title=\"Aggression\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Aggression\">aggressives<\/a> Verhalten zeigen. Dies kann soweit gehen, dass arteigene oder artfremde <a class=\"mw-redirect\" title=\"Limikolen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Limikolen\">Limikolen<\/a> vom Brutvogel zu Tode gesch\u00fcttelt oder gehackt werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wie eine Reihe anderer bodenbr\u00fctender Vogelarten auch, versucht der Austernfischer sich dem Nest n\u00e4hernde Bodenfeinde durch <a title=\"Verleiten\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Verleiten\">Verleiten<\/a> wegzulocken. Kommt ein m\u00f6glicher Beutegreifer nicht zu \u00fcberraschend dem Nest nahe, stiehlt sich der br\u00fctende Vogel m\u00f6glichst unauff\u00e4llig und unter Ausnutzen der Deckung davon, um den R\u00e4uber durch Scheinbr\u00fcten oder das Simulieren von Verletzungen vom Nest wegzulenken. Kommt Weidevieh wie <a title=\"Hausschaf\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hausschaf\">Schafe<\/a> oder <a title=\"Hausrind\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hausrind\">K\u00fche<\/a> dem Nest zu nahe, verteidigt der Austernfischer sein Nest oder seine Brut, indem er gegen diese Tiere hackt.<\/p>\n<p>Die meisten Austernfischer br\u00fcten zum ersten Mal im vierten Lebensjahr und k\u00f6nnen sogar in einem Alter von 36 Jahren noch sexuell aktiv sein. Austernfischer sind meist <a class=\"mw-redirect\" title=\"Monogam\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Monogam\">monogam<\/a>, doch kommt <a title=\"Polygynie\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Polygynie\">Bigynie<\/a> vor. Die Gattentreue ist sehr ausgepr\u00e4gt \u2013 zu Lebzeiten beider Partner kommt es nur sehr selten zu Trennungen. Stirbt jedoch ein Partner, verpaart sich der verbleibende innerhalb von wenigen Tagen aufs Neue.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Als Neststandort w\u00e4hlt dieser Bodenbr\u00fcter oft etwas erh\u00f6hte <a class=\"mw-redirect\" title=\"Sandstrand\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sandstrand\">Sandstr\u00e4nde<\/a> au\u00dferhalb des mittleren <a class=\"mw-redirect\" title=\"Tide\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tide\">Tidenhochwassers<\/a>. Im Binnenland werden brachliegende und bestellte \u00c4cker bevorzugt. Wichtiger als die Beschaffenheit des Neststandortes ist jedoch die des Nahrungsbiotops. So br\u00fcten die V\u00f6gel auch schon mal in Sandgruben, auf Baustellen, im Schotterbett von Bahnlinien, auf geschotterten Flachd\u00e4chern, auf Strohd\u00e4chern oder auch in Korbweiden. Das Nest stellt nur eine flache Mulde ohne gro\u00dfe Auskleidung dar, die mit dem K\u00f6rper in den weichen Untergrund gedreht wird.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das Weibchen legt meistens drei Eier; gr\u00f6\u00dfere <a class=\"mw-redirect\" title=\"Ei (Biologie)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ei_%28Biologie%29\">Gelege<\/a> entstehen nur durch das \u201eZusammenlegen\u201c von zwei oder mehr Weibchen. Auch bei den Austernfischern kommt es zu so genannten Mischgelegen mit anderen artfremden Watv\u00f6geln, Seeschwalben und M\u00f6wen, die auch abwechselnd von den beiden verschiedenen Arten bebr\u00fctet werden. Wie bei allen <a class=\"mw-redirect\" title=\"Limikolen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Limikolen\">Limikolen<\/a> erfolgt nur eine Jahresbrut. Wird jedoch die Erstbrut etwa durch Weidevieh oder durch M\u00f6wen zerst\u00f6rt, kommt es meist zu kleineren Nachgelegen. Die Brutdauer betr\u00e4gt 26 bis 27 Tage; M\u00e4nnchen und Weibchen br\u00fcten zu gleichen Teilen. Die Jungtiere werden durch die Altv\u00f6gel gef\u00fcttert.<\/p>\n<p>In einer holl\u00e4ndischer Studie wurden bigynistische Brutgruppen beobachtet. Das Verh\u00e4ltnis von monogamen Paaren zu solchen bigynistisches Gruppen betr\u00e4gt etwa 1.000 zu 25. Die bigynistischen Gruppen bestehen aus einem M\u00e4nnchen und zwei Weibchen. Auff\u00e4llig ist, dass es sowohl aggressive Brutgruppen gibt, bei denen die Weibchen miteinander konkurrieren als auch solche, bei denen sie zusammenarbeiten. Bei den aggressiven Gruppen verteidigt jeweils ein Weibchen ihr eigenes Nest und das M\u00e4nnchen verteidigt ein kleines Revier, dass die Nester der beiden Weibchen umfasst. Bei den kooperierenden Gruppen legen die beiden Weibchen ihre Eier in ein Nest, das von allen drei V\u00f6geln verteidigt wird.<\/p>\n<p>Etwa sechzig Prozent der Brutgruppen zeigen aggressives Verhalten. Ihr Bruterfolg ist nicht sehr hoch und liegt unter denen monogamer Paare. Das liegt daran, dass es w\u00e4hrend der Brut ungef\u00e4hr alle zwei Minuten zu aggressiven Handlungen zwischen den beiden Weibchen kommt und keines der beiden Nester wird ausreichend bebr\u00fctet. Bei den kooperativen Gruppen ist der Bruterfolg h\u00f6her. Das etwas dominantere Weibchen paart sich alle drei Stunden mit den M\u00e4nnchen, das unterlegenere Weibchen etwa alle f\u00fcnf Stunden. Gleichzeitig kommt es zu Paarungsverhalten zwischen den beiden Weibchen. Trotz des kooperativen Verhaltens ist allerdings auch bei ihnen der Bruterfolg geringer als bei monogamen Paaren. Ihre K\u00f6rpergr\u00f6\u00dfe ist nicht ausreichend, um mehr als vier Eier zu bebr\u00fcten, so dass drei bis vier Eier des gemeinsamen Geleges nicht ausgebr\u00fctet werden. Der Grund f\u00fcr dieses Verhalten ist bislang noch umstritten. Eine Ursache ist m\u00f6glicherweise, dass die verf\u00fcgbaren Brutpl\u00e4tze nicht ausreichen. Weibchen, die Mitglied einer solchen Brutgruppe waren, haben im Vergleich zu unverpaart gebliebenen Weibchen eine h\u00f6here Chance n\u00e4chstes Jahr eine monogame Partnerschaft einzugehen.<\/p>\n<p>Die Entwicklung der Jungtiere verl\u00e4uft bei Brutv\u00f6geln des Binnenlands schneller als bei denen, die in K\u00fcstenregionen erbr\u00fctet werden. Die Jungv\u00f6gel, die nicht an der K\u00fcste, sondern auf \u00c4ckern im Binnenland geschl\u00fcpft sind, l\u00f6sen sich bis zu sechs Wochen fr\u00fcher von den Altv\u00f6geln, da sie schneller lernen, die Nahrung selbstst\u00e4ndig aufzunehmen. Dies liegt sicherlich in erster Linie am unterschiedlichen Nahrungsspektrum. Hauptnahrung der jungen Austernfischer an der K\u00fcste sind Muscheln, Schnecken und Krebse, die erst \u201egeknackt\u201c werden m\u00fcssen, bevor sie durch das Tier verzehrt werden k\u00f6nnen, wozu ein vollentwickelter und ausgeh\u00e4rteter Schnabel ben\u00f6tigt wird. Die Jungv\u00f6gel im Binnenland haben es dabei wesentlich einfacher. Ihre Hauptnahrung, der Regenwurm, kann ohne Aufwand gleich verschlungen werden.<\/p>\n<p>Einen Monat nach dem Fl\u00fcggewerden leben noch 16 Prozent der geschl\u00fcpften Jungen. Das Durchschnittsalter der Austernfischer betr\u00e4gt 14 bis 15 Jahre. In Gefangenschaft k\u00f6nnen die Austernfischer \u00fcber 30 Jahre alt werden. Den Rekord bisher h\u00e4lt jedoch ein Tier, das 1993 tot aufgefunden wurde. Dessen Beringung aus dem Jahr 1949 in den Niederlanden zeigt ein stolzes Alter von 44 Jahren.<\/p>\n<p>Der Austernfischer ist heute der einzige in der <a title=\"Westen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Westen\">westlichen<\/a> <a title=\"Pal\u00e4arktis\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Pal%C3%A4arktis\">Pal\u00e4arktis<\/a> lebende Vertreter der <a title=\"Gattung (Biologie)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gattung_%28Biologie%29\">Gattung<\/a> der <a title=\"Austernfischer (Gattung)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Austernfischer_%28Gattung%29\">Austernfischer<\/a>. Der fr\u00fcher auf den \u00f6stlichen <a class=\"mw-redirect\" title=\"Kanaren\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kanaren\">Kanareninseln<\/a> <a title=\"La Graciosa\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/La_Graciosa\">La Graciosa<\/a>, <a title=\"Lanzarote\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Lanzarote\">Lanzarote<\/a> und <a title=\"Fuerteventura\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Fuerteventura\">Fuerteventura<\/a> br\u00fctende <a title=\"Endemit\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Endemit\">endemische<\/a> <a title=\"Kanaren-Austernfischer\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kanaren-Austernfischer\">Kanaren-Austernfischer<\/a> (<em>Haematopus meadewaldoi<\/em>) wurde in den 1940er Jahren zuletzt zuverl\u00e4ssig nachgewiesen und gilt seit 1968 als <a class=\"mw-redirect\" title=\"Ausgestorbene Art\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ausgestorbene_Art\">ausgestorben<\/a>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ab Mitte des 19. Jahrhundert kam es beim Austernfischer auf Grund von Verfolgungen und St\u00f6rungen an den Brutpl\u00e4tzen zu deutlichen Bestandsr\u00fcckg\u00e4ngen. Der Bestand dieser V\u00f6gel hat sich seit etwa 1920 langsam erholt, nachdem erste Schutzma\u00dfnahmen eingeleitet wurden. Seit den 1930er Jahren erfolgte entlang von Flussniederungen eine Besiedelung. Zu einer Bestandserh\u00f6hung haben unter anderem eine Ausweitung der Gr\u00fcnlandwirtschaft, ein R\u00fcckgang des Sammelns von Austernfischereiern, R\u00fcckgang der Bejagung, eine Zunahme der Beutetiere durch Eutrophierung sowie eine Besiedelung von Landwirtschaftsfl\u00e4chen beigetragen. Dies hat zum Teil zu einem teils exponentiellen Bestandsanstieg gef\u00fchrt. So kamen 1955 in den Niederlanden zwischen 8.000 und 12.000 Brutpaare vor. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts war der Brutbestand auf 80.000 bis 130.000 Brutpaare angestiegen. Eine potentielle Gef\u00e4hrdungsursache besteht darin, dass 72 Prozent der zur Nominatform geh\u00f6renden Austernfischer in nur dreizehn Gebieten \u00fcberwintern.<\/p>\n<p>Die <a class=\"mw-redirect\" title=\"IUCN\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/IUCN\">IUCN<\/a> sch\u00e4tzt den Gesamtbestand des Austernfischers auf 1,1-1,2 Millionen Tiere und stuft die Art als nicht gef\u00e4hrdet (<em>least concern<\/em>) ein. In <a title=\"Mitteleuropa\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mitteleuropa\">Mitteleuropa<\/a> sind die derzeitigen Bestandsschwankungen in erster Linie auf die Verfolgung, St\u00f6rungen und Biotopver\u00e4nderung einerseits und andererseits auf intensive Schutzma\u00dfnahmen und Eindeichungen, die dem Austernfischer zugute kommen, zur\u00fcckzuf\u00fchren. Ausl\u00f6ser f\u00fcr die Ansiedlung im Binnenland ist wahrscheinlich die Modernisierung und Intensivierung der Landwirtschaft gewesen. Zu den europ\u00e4ischen L\u00e4ndern, in denen mehr als 20.000 Brutpaare vorkommen z\u00e4hlen neben den Niederlanden Deutschland, Norwegen und Gro\u00dfbritannien. In Mitteleuropa br\u00fcteten zu Beginn des 21. Jahrhunderts zwischen 112.000 und 168.000 Brutpaare. Der Winterbestand in Europa betr\u00e4gt zwischen 900.000 und 1.100.000 Individuen. Austernfischer gelten jedoch als eine der Arten, die von den Folgen der Klimaerw\u00e4rmung besonders betroffen sind. Ein Forschungsteam, das im Auftrag der britischen Umweltbeh\u00f6rde und der <a class=\"mw-redirect\" title=\"RSPB\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/RSPB\">RSPB<\/a> die zuk\u00fcnftige Verbreitungsentwicklung von europ\u00e4ischen Brutv\u00f6geln auf Basis von Klimamodellen untersuchte, geht davon aus, dass es beim Austernfischer bis zum Ende des 21. Jahrhunderts zu einem weitgehenden Erl\u00f6schen der Brutpopulationen in West- und Mitteleuropa kommen wird. <a class=\"mw-redirect\" title=\"Svalbard\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Svalbard\">Svalbard<\/a> und <a class=\"mw-redirect\" title=\"Novaya Zemlya\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Novaya_Zemlya\">Novaya Zemlya<\/a> werden dann zwar f\u00fcr Austernfischer als Verbreitungsgebiet in Frage kommen. Allerdings kann diese Arealausweitung im Norden nicht die prognostizierten Arealverluste im S\u00fcden kompensieren.<\/p>\n<p>Auf den nordatlantischen <a title=\"F\u00e4r\u00f6er\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/F%C3%A4r%C3%B6er\">F\u00e4r\u00f6ern<\/a> ist der Austernfischer unter dem einheimischen Namen <em>Tjaldur<\/em> ([<span class=\"IPA\"><a title=\"Liste der IPA-Zeichen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Liste_der_IPA-Zeichen\"><span title=\"Aussprache, IPA\">\u02c8\u02a7ald\u028a\u0279<\/span><\/a><\/span>]) der Nationalvogel, dessen j\u00e4hrliche R\u00fcckkehr aus den Winterquartieren am <a title=\"12. M\u00e4rz\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/12._M%C3%A4rz\">12. M\u00e4rz<\/a>, dem Tag der <a title=\"Gr\u00e6karismessa\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gr%C3%A6karismessa\">Gr\u00e6karismessa<\/a>, von den F\u00e4ringern als <em>Fr\u00fchlingsanfang<\/em> gefeiert wird.<\/p>\n<p>In dem Lied <em>Fuglakv\u00e6\u00f0i<\/em> besang der f\u00e4r\u00f6ische Nationalheld <a class=\"mw-redirect\" title=\"N\u00f3lsoyar P\u00e1ll\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/N%C3%B3lsoyar_P%C3%A1ll\">N\u00f3lsoyar P\u00e1ll<\/a> im 19. Jahrhundert diesen Vogel, der seitdem das Symbol des f\u00e4r\u00f6ischen Unabh\u00e4ngigkeitsstrebens ist. Diesen Status hat er seinem Verhalten zu verdanken, bei Gefahr alle anderen Tiere zu warnen.<\/p>\n<p>Der Austernfischer steht auf den F\u00e4r\u00f6ern unter strengem Naturschutz. Zehntausende Paare br\u00fcten dort. Einige Exemplare \u00fcberwintern auch auf den F\u00e4r\u00f6ern, aber die meisten ziehen in den S\u00fcden.<\/p>\n<p>Die <a title=\"F\u00e4r\u00f6ische Sprache\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/F%C3%A4r%C3%B6ische_Sprache\">f\u00e4r\u00f6ische Sprache<\/a> kennt auch ein Wort f\u00fcr den Laut, den der Austernfischer von sich gibt: <em>klipp klipp!<\/em><\/p>\n<p>foto:mihai baciu &#8211; chettusia<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp;Der Austernfischer (Haematopus ostralegus) ist eine Vogelart aus der Ordnung der Wat-, M\u00f6wen- und Alkenv\u00f6gel (Charadriiformes) und der Gattung der Austernfischer. Er gilt als einer der charakteristischsten V\u00f6gel der Nordseek\u00fcste. &nbsp; Seine gr\u00f6\u00dfte Verbreitung in Europa hat er im Wattenmeer und dem k\u00fcstennahen Binnenland der Nordsee, wo er auch die scherzhafte Bezeichnung Halligstorch tr\u00e4gt. 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