{"id":1932,"date":"2013-01-16T18:07:23","date_gmt":"2013-01-16T16:07:23","guid":{"rendered":"http:\/\/wildtravel.ro\/bird\/schreiadler-aquila-pomarina\/"},"modified":"2013-01-16T19:16:42","modified_gmt":"2013-01-16T17:16:42","slug":"schreiadler-aquila-pomarina","status":"publish","type":"bird","link":"https:\/\/wildtravel.ro\/de\/bird\/schreiadler-aquila-pomarina\/","title":{"rendered":"Schreiadler (Aquila pomarina)"},"content":{"rendered":"<p>Der <strong>Schreiadler<\/strong> (<em>Aquila pomarina<\/em>) ist eine <a title=\"V\u00f6gel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/V%C3%B6gel\">Vogelart<\/a> aus der <a title=\"Familie (Biologie)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Familie_%28Biologie%29\">Familie<\/a> der <a title=\"Habichtartige\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Habichtartige\">Habichtartigen<\/a> (Accipitridae). Dieser vergleichsweise kleine Vertreter der Unterfamilie <a title=\"Aquilinae\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Aquilinae\">Aquilinae<\/a> hat ein relativ kleines Verbreitungsgebiet im Westen der <a title=\"Pal\u00e4arktis\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Pal%C3%A4arktis\">Pal\u00e4arktis<\/a>; die westliche Arealgrenze verl\u00e4uft durch den Osten Deutschlands. Das <a title=\"Epitheton\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Epitheton\">Epitheton<\/a> <em>pomarina<\/em> bezieht sich auf die Herkunft des <a class=\"mw-redirect\" title=\"Holotypus\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Holotypus\">Holotypus<\/a> aus der ehemaligen preu\u00dfischen <a title=\"Provinz Pommern\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Provinz_Pommern\">Provinz Pommern<\/a>. Die Art bewohnt naturnahe W\u00e4lder mit angrenzenden <a class=\"mw-redirect\" title=\"Extensive Landwirtschaft\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Extensive_Landwirtschaft\">extensiv<\/a> genutzten Fl\u00e4chen und ern\u00e4hrt sich vor allem von kleinen <a title=\"Wirbeltiere\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wirbeltiere\">Wirbeltieren<\/a>, aber auch von <a title=\"Insekten\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Insekten\">Insekten<\/a> und anderen <a title=\"Wirbellose\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wirbellose\">Wirbellosen<\/a> sowie <a title=\"Aas\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Aas\">Aas<\/a>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Art ist vor allem durch ihre besondere Brutbiologie bekannt. Meist werden zwei Eier gelegt; das zuerst geschl\u00fcpfte Junge t\u00f6tet jedoch grunds\u00e4tzlich das j\u00fcngere Geschwister, so dass au\u00dfer in seltenen Ausnahmef\u00e4llen immer nur ein Jungvogel ausfliegt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Schreiadler ist ein <a title=\"Zugvogel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Zugvogel\">Zugvogel<\/a>, er \u00fcberwintert im s\u00fcdlichen Afrika. Der Weltbestand ist ungef\u00e4hrdet, der deutsche Bestand ist jedoch r\u00fcckl\u00e4ufig und gilt laut <a title=\"Rote Liste gef\u00e4hrdeter Arten\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rote_Liste_gef%C3%A4hrdeter_Arten\">Roter Liste<\/a> als \u201estark gef\u00e4hrdet\u201c.<\/p>\n<p>Schreiadler geh\u00f6ren zu den kleinsten Vertretern der Gattung <em>Aquila<\/em>. Sie erreichen eine K\u00f6rperl\u00e4nge von 55 bis 67&nbsp;cm und eine Fl\u00fcgelspannweite von 1,46 bis 1,68&nbsp;m und sind damit jedoch immer noch erheblich gr\u00f6\u00dfer als ein <a title=\"M\u00e4usebussard\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/M%C3%A4usebussard\">M\u00e4usebussard<\/a>. Der <a class=\"mw-redirect\" title=\"Geschlechtsdimorphismus\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Geschlechtsdimorphismus\">Geschlechtsdimorphismus<\/a> ist bez\u00fcglich Gr\u00f6\u00dfe und Gewicht recht deutlich ausgepr\u00e4gt, M\u00e4nnchen erreichen im Mittel etwa 85&nbsp;% der Gr\u00f6\u00dfe der Weibchen. M\u00e4nnchen wiegen 1,0 bis 1,4&nbsp;kg und haben eine <a title=\"Fl\u00fcgell\u00e4nge\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Fl%C3%BCgell%C3%A4nge\">Fl\u00fcgell\u00e4nge<\/a> von 446 bis 478&nbsp;mm, Weibchen erreichen ein Gewicht von 1,3 bis 2,2&nbsp;kg und eine Fl\u00fcgell\u00e4nge von 493 bis 508&nbsp;mm. Wie bei allen Vertretern der Gattung <em>Aquila<\/em> sind die Handschwingenspitzen stark gefingert und die Beine sind bis zu den Zehen befiedert. Im Flug wirken die Fl\u00fcgel relativ kurz und auffallend breit, der Schwanz ist an den Au\u00dfenkanten deutlich gerundet.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a title=\"Adult\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Adult\">Adulte<\/a> V\u00f6gel sind insgesamt recht einfarbig braun. Der gesamte Rumpf, der Kopf sowie die Oberfl\u00fcgel- und die Unterfl\u00fcgeldecken sind warm hellbraun, teilweise hell gelblich braun und bilden vor allem beim fliegenden Vogel einen deutlichen Kontrast zu den einfarbig dunkel braungrauen Schwung- und <a title=\"Steuerfeder\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Steuerfeder\">Steuerfedern<\/a>. Die Basen der inneren <a title=\"Handschwinge\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Handschwinge\">Handschwingen<\/a> sind wei\u00dflich und bilden auf dem Oberfl\u00fcgel ein nicht sehr auffallendes wei\u00dfes Feld, die Oberschwanzdecken sind breit wei\u00df gerandet.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die <a title=\"Iris (Auge)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Iris_%28Auge%29\">Iris<\/a> ist orangegelb, die <a title=\"Wachshaut\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wachshaut\">Wachshaut<\/a> und die Zehen haben eine gelbe F\u00e4rbung. Die Schnabelbasis ist grau gegen den im \u00dcbrigen schwarzen Schnabel abgesetzt.<\/p>\n<p>Im <a title=\"Juvenil\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Juvenil\">Jugendkleid<\/a> sind Kopf, Rumpf und Fl\u00fcgeldecken insgesamt dunkler braun als bei den Altv\u00f6geln. Die gro\u00dfen Hand- und Armdecken sind wei\u00df gerandet und bilden ein beim fliegenden Vogel gut sichtbares helles Band auf dem Oberfl\u00fcgel. H\u00e4ufig sind auch die mittleren Fl\u00fcgeldecken schwach wei\u00df gerandet. Die Schwingen und die Steuerfedern zeigen eine dichte, dunkle Querb\u00e4nderung; die inneren Handschwingen, die Armschwingen und die Steuerfedern sind ebenfalls wei\u00df gerandet. Im Nacken zeigen junge Schreiadler einen rostgelben, diffusen Fleck. Die Iris ist braun. Die Jungv\u00f6gel sind nach drei Jahren ausgef\u00e4rbt.<\/p>\n<p>Der bis zum Schlupf der Jungv\u00f6gel h\u00e4ufig zu h\u00f6rende Erregungsruf ist ein kr\u00e4ftiges \u201etj\u00fcck\u201c, das auch mit \u201ej\u00fcck\u201c oder \u201ej\u00fcb\u201c wiedergegeben wird und meist zwei bis dreimal hintereinander ert\u00f6nt. Beim Balzflug ruft das M\u00e4nnchen \u201ewiiik\u201c, der Ruf \u00e4hnelt einem langen Pfiff. Die Rufe der Jungv\u00f6gel \u00e4hneln bereits im Alter von etwa 20 Tagen weitgehend denen der adulten Tiere.<\/p>\n<p>Der Schreiadler hat ein relativ kleines, stark zergliedertes Verbreitungsgebiet im Westen der <a title=\"Pal\u00e4arktis\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Pal%C3%A4arktis\">Pal\u00e4arktis<\/a>. Im Norden des Artareals verl\u00e4uft die westliche Verbreitungsgrenze durch Nordostdeutschland, nach Osten reicht das Vorkommen bis in den Westen <a title=\"Russland\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Russland\">Russlands<\/a>, die genaue \u00f6stliche Verbreitungsgrenze ist bisher nicht bekannt. Im S\u00fcden liegen die westlichsten, isolierten Vorkommen in <a title=\"Slowenien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Slowenien\">Slowenien<\/a> und <a title=\"Kroatien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kroatien\">Kroatien<\/a>; weiter nach Osten folgt ein relativ geschlossenes Verbreitungsgebiet, das von <a title=\"Griechenland\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Griechenland\">Griechenland<\/a> und dem Osten des <a title=\"Balkanhalbinsel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Balkanhalbinsel\">Balkans<\/a> \u00fcber die <a title=\"T\u00fcrkei\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/T%C3%BCrkei\">T\u00fcrkei<\/a> bis in die <a title=\"Kaspische Senke\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kaspische_Senke\">Kaspische Senke<\/a> im Norden des <a title=\"Iran\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Iran\">Iran<\/a> reicht. Im Norden reicht die Verbreitung bis zur russischen Ostseek\u00fcste, im S\u00fcden bis Mittelgriechenland, bis zum S\u00fcden der T\u00fcrkei und bis in den oben erw\u00e4hnten Norden des Iran.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p title=\"Mecklenburg-Vorpommern\">In Deutschland sind die Osth\u00e4lfte <a title=\"Mecklenburg-Vorpommern\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mecklenburg-Vorpommern\">Mecklenburg-Vorpommerns<\/a> und ein etwa 3600&nbsp;km\u00b2 gro\u00dfes Gebiet im Nordosten <a title=\"Brandenburg\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Brandenburg\">Brandenburgs<\/a> (Landkreise <a title=\"Landkreis Barnim\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Landkreis_Barnim\">Barnim<\/a>, <a title=\"Landkreis Uckermark\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Landkreis_Uckermark\">Uckermark<\/a> und <a title=\"Landkreis Oberhavel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Landkreis_Oberhavel\">Oberhavel<\/a>) besiedelt, ein isolierter westlicher Vorposten befindet sich im <a title=\"Hakel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hakel\">Hakel<\/a> in <a title=\"Sachsen-Anhalt\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sachsen-Anhalt\">Sachsen-Anhalt<\/a>.<\/p>\n<p>Bis vor einigen Jahren wurde f\u00fcr den Schreiadler neben der <a class=\"mw-redirect\" title=\"Nominatform\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nominatform\">Nominatform<\/a> eine zweite, nur auf den <a title=\"Indischer Subkontinent\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Indischer_Subkontinent\">Indischen Subkontinent<\/a> beschr\u00e4nkte Unterart <em>Aquila pomarina hastata<\/em> beschrieben. Diese Unterart wurde 2002 aufgrund <a title=\"Morphologie (Biologie)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Morphologie_%28Biologie%29\">morphologischer<\/a>, <a title=\"Anatomie\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Anatomie\">anatomischer<\/a> und brutbiologischer Merkmale sowie aufgrund von Verhaltensmerkmalen als eigene Art <em>Aquila hastata<\/em> abgegrenzt, die 2009 den deutschen Trivialnamen <a class=\"new\" title=\"Gangesadler (Seite nicht vorhanden)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?title=Gangesadler&amp;action=edit&amp;redlink=1\">Gangesadler<\/a> erhielt. <a class=\"mw-redirect\" title=\"Molekulargenetik\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Molekulargenetik\">Molekulargenetische<\/a> Untersuchungen haben diesen Artstatus best\u00e4tigt, demnach bildet der Gangesadler das <a class=\"mw-redirect\" title=\"Schwestertaxon\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schwestertaxon\">Schwestertaxon<\/a> des Artenpaares Schreiadler und <a title=\"Schelladler\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schelladler\">Schelladler<\/a>. Der Schreiadler ist demnach also mit dem Schelladler enger verwandt als mit dem Gangesadler.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Eine weitere molekulargenetische Untersuchung ergab, dass Schreiadler und Schelladler reproduktiv nicht vollst\u00e4ndig voneinander isoliert sind, wobei der Genfluss jedoch offenbar nur in Richtung Schreiadler erfolgt. Etwa 8&nbsp;% der untersuchten <a title=\"Ph\u00e4notyp\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ph%C3%A4notyp\">ph\u00e4notypischen<\/a> Schreiadler wiesen in der nur \u00fcber die m\u00fctterliche Linie weitergegebenen <a class=\"mw-redirect\" title=\"Mitochondrien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mitochondrien\">mitochondrialen<\/a> <a class=\"mw-redirect\" title=\"DNA\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/DNA\">DNA<\/a> (mtDNA) <a title=\"Haplotyp\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Haplotyp\">Haplotypen<\/a> des Schelladlers auf. Untersuchungen der <a title=\"Zellkern\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Zellkern\">Zellkern<\/a>-DNA ergaben jedoch, dass die Schreiadler mit Schelladlerhaplotypen in der mtDNA genetisch zwischen den Stichproben von Individuen beider Arten liegen, bei denen die Haplotypen der mtDNA mit den Ph\u00e4notypen \u00fcbereinstimmten. Das deutet darauf hin, dass diese Schreiadler mit Schelladler-mtDNA entweder direkte Nachkommen eines Mischpaares aus Schelladlerweibchen und Schreiadlerm\u00e4nnchen (F1-Hybriden) oder Nachkommen eines weiblichen Hybriden mit einem Schreiadlerm\u00e4nnchen sind.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Ergebnisse lassen vermuten, dass Mischpaare \u00fcberwiegend aus Schelladlerweibchen und Schreiadlerm\u00e4nnchen bestehen und dass die Hybridweibchen ihrerseits wiederum mit Schreiadlerm\u00e4nnchen br\u00fcten. Die erste Vermutung stimmt mit den bisher vorliegenden Beobachtungen von Mischpaaren \u00fcberein; die zweite Vermutung ist plausibel, da nur so der Gr\u00f6\u00dfenunterschied zwischen den Paarpartnern gew\u00e4hrleistet ist. Der relativ hohe Prozentsatz von Schreiadlern mit Schelladlerhaplotypen weist schlie\u00dflich darauf hin, dass zumindest einzelne Schelladler regelm\u00e4\u00dfig weit westlich des geschlossenen Verbreitungsgebietes der Art Mischpaare mit Schreiadlern bilden. Das dies tats\u00e4chlich so ist, wurde unter anderem durch die Entdeckung eines Mischpaares in <a title=\"Mecklenburg-Vorpommern\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mecklenburg-Vorpommern\">Mecklenburg-Vorpommern<\/a> im Jahr 2003 best\u00e4tigt, weiter \u00f6stlich sind einzelne Mischpaare schon seit Anfang der 1990er-Jahre bekannt.<\/p>\n<p>Schreiadler bewohnen naturnahe W\u00e4lder mit angrenzenden offenen, nahrungsreichen Fl\u00e4chen. Im Norden des Verbreitungsgebietes (Deutschland, <a title=\"Polen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Polen\">Polen<\/a>, <a title=\"Baltikum\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Baltikum\">Baltikum<\/a>, Russland) werden extensiv genutzte, feuchte Niederungen mit Laub- und Mischw\u00e4ldern und angrenzenden Feuchtwiesen und Mooren besiedelt. Etwa ab der <a title=\"Slowakei\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Slowakei\">Slowakei<\/a> und <a title=\"Ungarn\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ungarn\">Ungarn<\/a> und weiter s\u00fcdlich liegt der Schwerpunkt der Vorkommen jedoch im locker mit Laubwald bestocktem und mit Wiesen durchsetzten, meist trockenen H\u00fcgel- und Bergland. So werden z. B. in <a title=\"Rum\u00e4nien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rum%C3%A4nien\">Rum\u00e4nien<\/a> H\u00f6henlagen zwischen 300&nbsp;m und 1600&nbsp;m besiedelt, auch in <a title=\"Bulgarien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bulgarien\">Bulgarien<\/a> kommt die Art bis in 1400&nbsp;m H\u00f6he vor. Im Bereich der s\u00fcdlichen Verbreitungsgrenze im Wald von Dadia im Nordosten Griechenlands bewohnt der Schreiadler schlie\u00dflich fast ausschlie\u00dflich trockene <a title=\"Kiefern\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kiefern\">Kiefernw\u00e4lder<\/a> in H\u00f6hen zwischen 100 und 300&nbsp;m, Laubw\u00e4lder werden dort gemieden.<\/p>\n<p>In Mecklenburg-Vorpommern und in Lettland wurden 1994 bis 1997 Untersuchungen zur Gr\u00f6\u00dfe des <a title=\"Aktionsraum\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Aktionsraum\">Aktionsraumes<\/a> w\u00e4hrend der Brutzeit mit Hilfe von Bodentelemetriesendern durchgef\u00fchrt. M\u00e4nnchen in Mecklenburg-Vorpommern hatten einen Aktionsraum von im Mittel 27,1&nbsp;km\u00b2 (22,2\u201333,9&nbsp;km\u00b2), die Aktionsr\u00e4ume von M\u00e4nnchen in Lettland waren mit im Mittel 11,4&nbsp;km\u00b2 (6,7\u201315,5&nbsp;km\u00b2) erheblich kleiner. Der Unterschied wurde in erster Linie auf den gr\u00f6\u00dferen Anteil nahrungsreicher Habitate (vor allem <a title=\"Gr\u00fcnland\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gr%C3%BCnland\">Gr\u00fcnland<\/a>) im Nestumfeld der lettischen Reviere zur\u00fcckgef\u00fchrt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Bei vier in den Jahren 2004\u20132006 mit <a title=\"Global Positioning System\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Global_Positioning_System\">GPS-Satellitensendern<\/a> versehenen M\u00e4nnchen in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern waren die Aktionsr\u00e4ume w\u00e4hrend der Brutzeit zwischen 32,8 und 54,4&nbsp;km\u00b2 gro\u00df; diese V\u00f6gel wurden jedoch erst ab Mitte Juli besendert, so dass die Aktionsr\u00e4ume vermutlich nicht vollst\u00e4ndig erfasst wurden. Bei einem f\u00fcnften M\u00e4nnchen, das 2005 ab Ende Juni und 2006 ab Anfang Mai untersucht wurde, war der Aktionsraum 2005 93,8&nbsp;km\u00b2 gro\u00df, 2006 sogar 172,3&nbsp;km\u00b2.<\/p>\n<p>Die Siedlungsdichte des Schreiadlers schwankt in Abh\u00e4ngigkeit von landschaftlichen Gegebenheiten erheblich. In Polen wurden bei gro\u00dffl\u00e4chigen Untersuchungen Siedlungsdichten zwischen 1,5 und 10,8 Brutpaaren (BP) pro 100&nbsp;km\u00b2 ermittelt, der h\u00f6chste Wert wurde im <a title=\"Bia\u0142owie\u017ca-Nationalpark\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bia%C5%82owie%C5%BCa-Nationalpark\">Bia\u0142owie\u017ca-Nationalpark<\/a> festgestellt. Die bekannten Siedlungsdichtewerte aus anderen Teilen des Verbreitungsgebietes liegen innerhalb dieses Wertebereiches.<\/p>\n<p>Der Schreiadler nutzt zur Jagd auf bodenbewohnende Tiere im Wesentlichen drei Methoden: Die Jagd zu Fu\u00df, die Ansitzjagd sowie den Suchflug. Schreiadler sind f\u00fcr ihre Fu\u00dfjagd bekannt, dabei laufen sie vor allem auf Wiesen oder abgeernteten \u00c4ckern \u00e4hnlich wie der <a title=\"Wei\u00dfstorch\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wei%C3%9Fstorch\">Wei\u00dfstorch<\/a> gr\u00f6\u00dfere Strecken. Zur Ansitzjagd werden niedrige Warten genutzt, zum Beispiel Heuhaufen, Zaunpf\u00e4hle oder B\u00e4ume. Der Suchflug findet in niedriger H\u00f6he statt, dabei kreist der Adler \u00fcber geeigneten Bereichen und steht h\u00e4ufig gegen den Wind in der Luft (siehe Foto ganz oben (Taxobox)).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Nahrung des Schreiadlers umfasst ein breites Spektrum bodenbewohnender kleiner Wirbeltiere bis zur Gr\u00f6\u00dfe junger <a title=\"Feldhase\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Feldhase\">Feldhasen<\/a> sowie <a title=\"Wirbellose\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wirbellose\">Wirbellose<\/a> und <a title=\"Aas\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Aas\">Aas<\/a>. Eine Ermittlung der tats\u00e4chlichen Nahrungszusammensetzung ist aufgrund der sehr unterschiedlichen Nachweisbarkeit der einzelnen Beutetaxa sehr schwierig. Auch ein Vergleich verschiedener Studien zur Ern\u00e4hrung ist wegen der oft sehr unterschiedlichen Untersuchungsmethoden problematisch.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Nestlinge werden offenbar ausschlie\u00dflich mit Wirbeltieren gef\u00fcttert, dabei k\u00f6nnen je nach Region Kleins\u00e4uger, <a title=\"Amphibien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Amphibien\">Amphibien<\/a> oder <a title=\"Reptilien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Reptilien\">Reptilien<\/a> den Hauptteil der Beute ausmachen. Bei einem mit einer Videoanlage am Nest kontinuierlich beobachteten Paar in <a title=\"Mecklenburg-Vorpommern\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mecklenburg-Vorpommern\">Mecklenburg-Vorpommern<\/a> bestand die zum Nest gebrachte Nahrung zu \u00fcber 90&nbsp;% aus Kleins\u00e4ugern, die \u00fcbrige Beute setzte sich aus Amphibien, <a class=\"mw-redirect\" title=\"Eidechsen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Eidechsen\">Eidechsen<\/a> und <a title=\"Singv\u00f6gel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Singv%C3%B6gel\">Singv\u00f6geln<\/a> zusammen. Bei Nestkontrollen im n\u00f6rdlichen <a title=\"Wei\u00dfrussland\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wei%C3%9Frussland\">Wei\u00dfrussland<\/a> wurden hingegen als h\u00e4ufigste Beutetiergruppe Amphibien mit 62,0&nbsp;% festgestellt, die beiden h\u00e4ufigsten Arten waren der <a title=\"Grasfrosch\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Grasfrosch\">Grasfrosch<\/a> mit 39,0&nbsp;% und der <a title=\"Moorfrosch\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Moorfrosch\">Moorfrosch<\/a> mit 17,5&nbsp;% aller Beutetiere. S\u00e4uger waren mit insgesamt 29,1&nbsp;%, V\u00f6gel mit 5,6&nbsp;% und Reptilien mit 3,3&nbsp;% im Beutespektrum vertreten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>In den bereits relativ trockenen Mittelgebirgen im Norden Ungarns mit angrenzenden landwirtschaftlich genutzten Fl\u00e4chen wurden bei Aufsammlungen von Beuteresten am Horst Kleins\u00e4uger mit 79,7&nbsp;% aller Beutetiere als dominierende Wirbeltiergruppe festgestellt, 50,0&nbsp;% der Beutetiere waren dort Feldm\u00e4use, an zweiter Stelle folgten <a title=\"Feldhamster\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Feldhamster\">Feldhamster<\/a> mit 16,4&nbsp;%. V\u00f6gel bildeten 20,3&nbsp;% der Beute, am h\u00e4ufigsten waren <a title=\"Fasan\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Fasan\">Jagdfasane<\/a> mit 4,7&nbsp;% und <a title=\"Feldlerche\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Feldlerche\">Feldlerchen<\/a> mit 2,3&nbsp;% aller Beutetiere. Hingegen waren dort Amphibien (nur <a title=\"Echte Fr\u00f6sche (Gattung)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Echte_Fr%C3%B6sche_%28Gattung%29\">Echte Fr\u00f6sche<\/a>) mit nur 1,6&nbsp;% im Beutespektrum vertreten, Reptilien fehlten v\u00f6llig.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Im Rahmen einer Studie im weitgehend trockenen Wald von Dadia in Griechenland wurden nur <a title=\"Gew\u00f6lle\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gew%C3%B6lle\">Gew\u00f6lle<\/a> untersucht. Hauptbeute waren dort Reptilien, die in 80,2&nbsp;% aller Gew\u00f6lle gefunden wurden, ansonsten konnten nur <a class=\"mw-redirect\" title=\"S\u00e4uger\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/S%C3%A4uger\">S\u00e4uger<\/a> und Insekten nachgewiesen werden. H\u00e4ufigstes Beutetier war die <a title=\"Ringelnatter\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ringelnatter\">Ringelnatter<\/a> (Nachweis in 41,6&nbsp;% aller Gew\u00f6lle), danach folgte die <a class=\"mw-redirect\" title=\"Eidechsennatter\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Eidechsennatter\">Eidechsennatter<\/a> (in 20,8&nbsp;% aller Gew\u00f6lle) und Eidechsen der Gattung <em><a title=\"Lacerta\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Lacerta\">Lacerta<\/a><\/em> (in 19,8&nbsp;% aller Gew\u00f6lle). Bei Direktbeobachtungen konnten jedoch auch zahlreiche Fr\u00f6sche als Beute festgestellt werden, die in Gew\u00f6llen offenbar kaum nachweisbar sind. Das Nahrungsspektrum im Winterquartier ist offenbar \u00e4hnlich breit wie im Brutgebiet, wobei die Art hier aber offenbar vor allem das kurzfristig oft stark wechselnde Nahrungsangebot von <a title=\"Termiten\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Termiten\">Termiten<\/a>, <a class=\"mw-redirect\" title=\"Heuschrecken\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Heuschrecken\">Heuschrecken<\/a> und <a title=\"Blutschnabelweber\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Blutschnabelweber\">Blutschnabelwebern<\/a> sehr intensiv nutzt. So wurden im <a class=\"mw-redirect\" title=\"Kruger-Nationalpark\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kruger-Nationalpark\">Kruger-Nationalpark<\/a> in <a title=\"S\u00fcdafrika\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/S%C3%BCdafrika\">S\u00fcdafrika<\/a> im Februar 1997 in einer etwa 16&nbsp;km\u00b2 gro\u00dfen Kolonie des Blutschnabelwebers etwa 1000 Schreiadler bei der Pl\u00fcnderung von Nestern beobachtet.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Balz beginnt meist unmittelbar nach der Ankunft am Brutplatz. Das M\u00e4nnchen zeigt dabei ausdauernde Wellenfl\u00fcge, wobei es sich am h\u00f6chsten Punkte einer \u201eWelle\u201c mit angelegten Fl\u00fcgeln abw\u00e4rtsbewegt, um dann mit dem gewonnenen Schwung wieder zur n\u00e4chsten Welle aufzusteigen. Au\u00dferdem zeigt es einen Flatterflug, bei dem es die etwa waagerecht gehaltenen Fl\u00fcgel schnell auf- und abschl\u00e4gt. Kopulationen finden meist im Anschluss an diese Balzfl\u00fcge auf einer freien Sitzwarte in Horstn\u00e4he statt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Nester werden auf B\u00e4umen im Wald und meist in dessen Randzone errichtet und \u00fcberwiegend selbst gebaut, nur selten werden Nester anderer Vogelarten \u00fcberbaut. Die gew\u00e4hlte Baumart richtet sich nach dem vorhandenen Angebot. Die Nester k\u00f6nnen je nach nat\u00fcrlichen Gegebenheiten und Alter sehr unterschiedliche Gr\u00f6\u00dfen haben, so wurden bei einer Studie in <a title=\"Litauen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Litauen\">Litauen<\/a> Nestdurchmesser zwischen 60 und 126&nbsp;cm (Mittelwert 88,5&nbsp;cm) und Nesth\u00f6hen zwischen 15 und 120&nbsp;cm (Mittelwert 60,4&nbsp;cm) festgestellt. Die Nestmulde wird mit gr\u00fcnen Zweigen ausgelegt.<\/p>\n<p>Der gr\u00f6\u00dfte Teil der europ\u00e4ischen Population zieht nach S\u00fcdosten \u00fcber den <a title=\"Bosporus\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bosporus\">Bosporus<\/a>; zwischen 1966 und 1972 wurden dort maximal 18.900 Durchz\u00fcgler pro Herbst gez\u00e4hlt. Der weitere Zug verl\u00e4uft dann entlang der \u00f6stlichen Mittelmeerk\u00fcste \u00fcber die \u00f6stliche <a title=\"T\u00fcrkei\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/T%C3%BCrkei\">T\u00fcrkei<\/a>, <a title=\"Syrien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Syrien\">Syrien<\/a>, den <a title=\"Libanon\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Libanon\">Libanon<\/a> und <a title=\"Israel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Israel\">Israel<\/a> nach Afrika. Ein Teil der osteurop\u00e4ischen Schreiadler zieht auch an der Ostk\u00fcste des <a title=\"Schwarzes Meer\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schwarzes_Meer\">Schwarzen Meeres<\/a> entlang nach S\u00fcden, dann durch den Osten der T\u00fcrkei und ebenfalls \u00fcber <a title=\"Syrien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Syrien\">Syrien<\/a>, den <a title=\"Libanon\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Libanon\">Libanon<\/a> und <a title=\"Israel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Israel\">Israel<\/a> nach Afrika.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>In <a class=\"new\" title=\"Kefar Kassem (Seite nicht vorhanden)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?title=Kefar_Kassem&amp;action=edit&amp;redlink=1\">Kefar Kassem<\/a> n\u00f6rdlich von <a class=\"mw-redirect\" title=\"Tel Aviv\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tel_Aviv\">Tel Aviv<\/a> wurden von 1982 bis 1987 im Herbst im Mittel 104.000 Durchz\u00fcgler erfasst, in den weiter n\u00f6rdlich gelegenen \u201eNorthern Valleys\u201c wurden von 1988 bis 1990 im Mittel 71.500 Durchz\u00fcgler pro Herbst gez\u00e4hlt. Bei Kefar Kassem beginnt der Zug fr\u00fchestens Ende August oder Mitte September. Die Hauptmasse zieht zwischen dem 20. September und dem 5. Oktober, der <a title=\"Median\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Median\">Median<\/a> des Wegzuges liegt zwischen dem 26. und dem 30. September. Mitte Oktober endet der Zug.<\/p>\n<p>Der weitere Zug durch Afrika konnte erst ab Mitte der 1990er Jahre durch die <a title=\"Satellitentelemetrie\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Satellitentelemetrie\">Satellitentelemetrie<\/a> gekl\u00e4rt werden. 1994 wurden vier adulte M\u00e4nnchen in Deutschland und der <a title=\"Slowakei\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Slowakei\">Slowakei<\/a> gefangen und mit Satellitensendern versehen. Sie verlie\u00dfen zwischen dem 1. und dem 21. September die Brutgebiete und \u00fcberquerten zwischen dem 14. September und dem 9. Oktober den Bosporus und Israel. S\u00fcdlich von <a title=\"Sues\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sues\">Sues<\/a> flogen alle V\u00f6gel fast gerade nach S\u00fcden bis zum <a class=\"mw-redirect\" title=\"Tanganjika-See\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tanganjika-See\">Tanganjika-See<\/a> in <a title=\"Tansania\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tansania\">Tansania<\/a>, wo sie Ende Oktober eintrafen. Von dort zogen die V\u00f6gel in verschiedene s\u00fcdliche Richtungen in die Winterquartiere.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Schreiadler \u00fcberwintert im s\u00fcdlichen Afrika etwa vom mittleren Tansania nach S\u00fcden bis in den Nordosten <a title=\"S\u00fcdafrika\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/S%C3%BCdafrika\">S\u00fcdafrikas<\/a>. Der gr\u00f6\u00dfte Teil der Population h\u00e4lt sich w\u00e4hrend des Winters in einem Kerngebiet auf, das die L\u00e4nder <a title=\"Simbabwe\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Simbabwe\">Simbabwe<\/a>, <a title=\"Sambia\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sambia\">Sambia<\/a>, <a title=\"Mosambik\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mosambik\">Mosambik<\/a>, den Norden <a title=\"Namibia\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Namibia\">Namibias<\/a> sowie den o. g. Nordosten S\u00fcdafrikas umfasst.<\/p>\n<p>Die Winterhabitate bestehen in erster Linie aus feuchten, offenen oder nur gering bewaldeten <a title=\"Savanne\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Savanne\">Savannen<\/a>. Soweit bekannt, folgen Schreiadler dort den Regenfronten, die jeweils f\u00fcr ein gutes Nahrungsangebot sorgen. Auch in den Winterquartieren ziehen Schreiadler daher gro\u00dfr\u00e4umig umher. Das Winterareal eines mit einem Satellitensender versehenen deutschen Schreiadlers umfasste ein ca. 25.000&nbsp;km\u00b2 gro\u00dfes Gebiet in Sambia, ein \u00fcber mehrere Jahre untersuchter slowakischer Adler suchte in jedem Winter andere Gebiete in den L\u00e4ndern Simbabwe, Mosambik und S\u00fcdafrika auf und legte dabei in zwei Wintern Entfernungen von mindestens 2269&nbsp;km bzw. 1919&nbsp;km zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Der Abzug aus dem Winterquartier ist bisher nur von drei mit Satellitensendern ausger\u00fcsteten Tieren bekannt, diese begannen den Heimzug am 26. Februar, am 28. Februar sowie am 2. M\u00e4rz und 19. Februar (die letzten beiden Daten betrafen dasselbe Individuum in aufeinanderfolgenden Jahren). Zwei dieser Adler trafen am 22. April in der Slowakei bzw. am 19. April in Deutschland wieder am Brutplatz ein.<\/p>\n<p>In Israel wird der Fr\u00fchjahrszug kaum registriert, da der Hauptdurchzug \u00f6stlich und n\u00f6rdlich der bekannten Beobachtungspunkte verl\u00e4uft. In <a title=\"Eilat\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Eilat\">Eilat<\/a> wurden in den Jahren 1983, 1985 und 1986 zwischen 40 und 74 Heimz\u00fcgler registriert. Der Heimzug begann dort mit einzelnen Individuen Mitte Februar, erreichte Ende M\u00e4rz bis Anfang April seinen H\u00f6hepunkt und war bis zum 10. Mai beendet. In den mitteleurop\u00e4ischen Brutgebieten treffen die V\u00f6gel ausnahmsweise schon Ende M\u00e4rz, meist aber in der ersten Aprilh\u00e4lfte am Brutplatz ein, die Ankunftstermine der beiden oben genannten Adler waren demnach vergleichsweise recht sp\u00e4t.<\/p>\n<p>Einigerma\u00dfen zuverl\u00e4ssige Sch\u00e4tzungen zur Gr\u00f6\u00dfe des Weltbestandes waren erst Ende der 1980er Jahre m\u00f6glich, als erstmals die Anzahl der Herbstzieher \u00fcber Israel recht vollst\u00e4ndig erfasst wurde. In der Folgezeit wurde der Brutbestand f\u00fcr eine Reihe von L\u00e4ndern zum Teil erheblich nach oben korrigiert. Meyburg sch\u00e4tzte den Weltbestand basierend auf etwa 75.000 in Israel durchziehenden Individuen f\u00fcr Mitte der 1990er Jahre auf etwa 20.000 Brutpaare (BP), Mebs und Schmidt<sup>.<\/sup> kamen f\u00fcr Anfang des 21. Jahrhundert auf etwa 15.000 BP. Der relativ gro\u00dfe Unterschied ist vor allem auf die sehr unterschiedlichen Einsch\u00e4tzungen des Bestandes einzelner schlecht untersuchter L\u00e4nder zur\u00fcckzuf\u00fchren, so sch\u00e4tzt Meyburg den Bestand der T\u00fcrkei auf etwa 3000 BP; Mebs und Schmidt geben f\u00fcr dieses Land nur 80 bis 120 BP an. Die gr\u00f6\u00dften Best\u00e4nde haben nach Mebs und Schmidt Wei\u00dfrussland mit 3200 bis 3800 BP, Rum\u00e4nien mit 2500\u20132800 BP, Lettland mit 2000 bis 2800 BP und Polen mit 1700\u20131900 BP; gegen\u00fcber den Sch\u00e4tzungen von Meyburg wurden vor allem die Bestandsangaben f\u00fcr die <a title=\"Baltikum\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Baltikum\">baltischen<\/a> Staaten aufgrund neuerer Untersuchungen nochmals etwa verdoppelt. Der Weltbestand gilt laut <a class=\"mw-redirect\" title=\"IUCN\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/IUCN\">IUCN<\/a> als ungef\u00e4hrdet (\u201eleast concern\u201c).<\/p>\n<p>Am westlichen Arealrand in Deutschland sind Verbreitung und Bestand jedoch seit mindestens 1800 stark zur\u00fcckgegangen, die Westgrenze der Verbreitung hat sich erheblich nach Osten verschoben. Um 1800 umfasste das besiedelte Areal auf dem Gebiet des heutigen Deutschlands eine Fl\u00e4che von 83.000&nbsp;km\u00b2 und schloss Teile von <a title=\"Schleswig-Holstein\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schleswig-Holstein\">Schleswig-Holstein<\/a> und <a title=\"Niedersachsen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Niedersachsen\">Niedersachsen<\/a> mit ein (vgl. Abschnitt <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schreiadler#Verbreitung\">Verbreitung<\/a>). Im Jahr 2004 umfasste das besiedelte Areal in Deutschland noch eine Fl\u00e4che von rund 10.000&nbsp;km\u00b2. Wesentlichster Grund f\u00fcr den starken R\u00fcckgang war die starke Verfolgung durch den Menschen. Trotz fehlender Verfolgung in Deutschland geht der Bestand heute weiterhin zur\u00fcck, als Hauptursache daf\u00fcr gilt heute die Zerst\u00f6rung des Lebensraumes durch die Intensivierung von Land- und Forstwirtschaft.<\/p>\n<p>Der Bestand in Deutschland betr\u00e4gt aktuell (2006) 109 Paare, 2003 waren es noch etwa 130 Paare. Von den 109 Brutpaaren br\u00fcten 80 in <a title=\"Mecklenburg-Vorpommern\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mecklenburg-Vorpommern\">Mecklenburg-Vorpommern<\/a>, 25 im Nordosten <a title=\"Brandenburg\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Brandenburg\">Brandenburgs<\/a> und drei in <a title=\"Sachsen-Anhalt\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sachsen-Anhalt\">Sachsen-Anhalt<\/a>. In der Roten Liste von Deutschland steht die Art heute in der Kategorie 1 (vom Aussterben bedroht).<\/p>\n<p>Der Schreiadler ist eine Art des Anhangs I der EU-Vogelschutzrichtlinie (RL 89\/409\/EWG), f\u00fcr die Vogelschutzgebiete auszuweisen sind.<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\">foto:mihai baciu &#8211; chettusia<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Schreiadler (Aquila pomarina) ist eine Vogelart aus der Familie der Habichtartigen (Accipitridae). Dieser vergleichsweise kleine Vertreter der Unterfamilie Aquilinae hat ein relativ kleines Verbreitungsgebiet im Westen der Pal\u00e4arktis; die westliche Arealgrenze verl\u00e4uft durch den Osten Deutschlands. Das Epitheton pomarina bezieht sich auf die Herkunft des Holotypus aus der ehemaligen preu\u00dfischen Provinz Pommern. 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