{"id":1919,"date":"2013-01-10T20:43:30","date_gmt":"2013-01-10T18:43:30","guid":{"rendered":"http:\/\/wildtravel.ro\/bird\/steinkauz-athene-noctua\/"},"modified":"2013-01-10T20:57:31","modified_gmt":"2013-01-10T18:57:31","slug":"steinkauz-athene-noctua","status":"publish","type":"bird","link":"https:\/\/wildtravel.ro\/de\/bird\/steinkauz-athene-noctua\/","title":{"rendered":"Steinkauz (Athene noctua)"},"content":{"rendered":"<p>Der <strong>Steinkauz<\/strong> (<em>Athene noctua<\/em>) ist eine kleine, kurzschw\u00e4nzige <a title=\"Eulen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Eulen\">Eulen<\/a><a title=\"Art (Biologie)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Art_%28Biologie%29\">art<\/a> aus der <a title=\"Familie (Biologie)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Familie_%28Biologie%29\">Familie<\/a> der <a title=\"Eigentliche Eulen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Eigentliche_Eulen\">Eigentlichen Eulen<\/a> (Strigidae). Das Verbreitungsgebiet des Steinkauzes erstreckt sich \u00fcber Eurasien und Nordafrika. Er ist ein charakteristischer Bewohner der Baumsteppe mit sp\u00e4rlicher oder niedriger Vegetation und jagt bevorzugt auf dem Boden. Ein einmal gew\u00e4hltes Revier besetzt er meist \u00fcber mehrere Jahre und zum Teil sogar lebenslang.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Steinkauz galt bereits im <a title=\"Antikes Griechenland\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Antikes_Griechenland\">antiken Griechenland<\/a> als Vogel der Weisheit und war Sinnbild der G\u00f6ttin <a title=\"Athene\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Athene\">Athene<\/a>. Darauf verweist auch der wissenschaftliche Name, der \u00fcbersetzt <em>\u201en\u00e4chtliche Athene\u201c<\/em> bedeutet. Deswegen bezieht sich die Redewendung <a title=\"Eulen nach Athen tragen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Eulen_nach_Athen_tragen\">Eulen nach Athen tragen<\/a> auf den Steinkauz bzw. seine Abbildung auf antiken <a title=\"Drachme\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Drachme\">Drachme<\/a>-M\u00fcnzen. Im deutschen Sprachraum ist der Name \u201eSteinkauz\u201c Hinweis darauf, dass diese Eulenart nicht nur in Baumh\u00f6hlen, sondern auch in Scheunen, Kapellen und Weinkellern aus Stein br\u00fctet. In Mitteleuropa gehen die Steinkauzbest\u00e4nde seit einigen Jahrzehnten stark zur\u00fcck. Hauptursache dieses R\u00fcckgangs ist die Zerst\u00f6rung von Lebensr\u00e4umen, die dem Steinkauz geeignete Umweltbedingungen bieten.<\/p>\n<p>Die Vogelart wurde fr\u00fcher, wird aber auch gelegentlich noch heute regional schlicht Kauz bzw. K\u00e4uzchen oder K\u00e4uzlein genannt, obwohl auch andere kleinere Eulenarten auf \u201e-kauz\u201c enden, wie z.&nbsp;B. der <a title=\"Waldkauz\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Waldkauz\">Waldkauz<\/a> oder der <a title=\"Bartkauz\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bartkauz\">Bartkauz<\/a>. Das Wort <em>Kauz<\/em> \u2013 im Niederdeutschen <em>Kutz<\/em> \u2013 kommt ausschlie\u00dflich in der deutschen Sprache vor und ist als Vogelname seit dem 15. Jahrhundert nachgewiesen. Es ist seit dem 14. Jahrhundert auch als Beiname von Personen in Hessen bekannt und bezeichnet noch heute in Redewendungen wie \u201ekomischer Kauz\u201c einen sonderbaren Menschen, was wohl als Vergleich zur zur\u00fcckgezogenen Lebensweise des Vogels anzusehen ist. Die Benennung der Vogelart wird auf die schallnachahmende indogermanische Wurzel <em>*g\u014d\u030cu-, *g\u016b-<\/em> \u201erufen, schreien\u201c zur\u00fcckgef\u00fchrt, also auf den im Dunkeln h\u00f6rbaren Schrei, der auch f\u00fcr das Wort \u201eEule\u201c prim\u00e4res Benennungsmotiv ist. Es bestehen zudem auch volksetymologische Erkl\u00e4rungsversuche, bspw. dass der Begriff von der Katze herkomme, n\u00e4mlich auf Grund der Wort\u00e4hnlichkeit, des \u00e4hnlichen Angesichts, der scharfen Sicht bei Nacht und der Jagd auf M\u00e4use. Allerdings werden derartige <a title=\"Volksetymologie\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Volksetymologie\">Volksetymologien<\/a> heute in den Sprachwissenschaften allgemein abgelehnt.<\/p>\n<p>Der Steinkauz erreicht eine K\u00f6rpergr\u00f6\u00dfe von 21 bis 23 Zentimetern. Die Fl\u00fcgelspannweite betr\u00e4gt zwischen 53 und 58 Zentimetern. Die Gr\u00f6\u00dfe entspricht damit der einer <a title=\"Singdrossel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Singdrossel\">Singdrossel<\/a>, der Steinkauz wirkt allerdings durch das lockere Gefieder und den breitrundlichen Kopf gr\u00f6\u00dfer als diese. Federohren fehlen und durch die niedrige Stirn wirkt der Steinkauz flachk\u00f6pfig.Es besteht kein auff\u00e4lliger <a title=\"Sexualdimorphismus\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sexualdimorphismus\">Geschlechtsdimorphismus<\/a>. Das Gewicht der M\u00e4nnchen schwankt zwischen 160 und 240, das der Weibchen zwischen 170 und 250 Gramm. Das Maximalgewicht erreichen adulte V\u00f6gel im Dezember und Januar. Am leichtesten sind sie in den Monaten Juni und Juli.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der <a class=\"mw-redirect\" title=\"Gesichtsschleier (Eule)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gesichtsschleier_%28Eule%29\">Gesichtsschleier<\/a> ist beim Steinkauz nur schwach ausgepr\u00e4gt und oben durch wei\u00dfliche \u00dcberaugenstreifen begrenzt.Die Augen sind zitronen- bis schwefelgelb. Die dunkel sepiabraune K\u00f6rperoberseite weist wei\u00dflich rahmgelbe oder grauwei\u00dfe Tropfenflecken und Querbinden auf, wobei die Fleckung auf dem Oberkopf besonders dicht, klein und streifenf\u00f6rmig und auf dem Vorderr\u00fccken gr\u00f6\u00dfer und rundlicher ist. Im Nacken hat der Steinkauz eine auff\u00e4llige, wei\u00dfe V-f\u00f6rmige Zeichnung, die mit einem wei\u00dfen Nackenband zusammenl\u00e4uft und dunklere Gefiederpartien umschlie\u00dft (sogenanntes <a title=\"Occipitalgesicht\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Occipitalgesicht\">Occipitalgesicht<\/a>). Auf den Handschwingen bilden rahmfarbene bis beigebraune Flecken f\u00fcnf bis sechs Querbinden. Auf den Armschwingen sind meist zwei bis drei solcher Querbinden sichtbar. Auf den Armdecken variiert dagegen das Fleckenmuster individuell sehr stark. Die Unterfl\u00fcgeldecken sind dagegen hell und weisen eine graue bis schw\u00e4rzliche Fleckung auf. Die Kehle ist wei\u00dflich und von der Brust durch ein beige- oder rostbraunes Halsband abgegrenzt. Die K\u00f6rperunterseite ist gelblich wei\u00df mit sepiabraunen, unregelm\u00e4\u00dfigen L\u00e4ngsstreifen. Insbesondere auf dem Brustgefieder sind diese L\u00e4ngsflecken sehr dicht und breit, so dass sie die Grundfarbe nur noch wenig hervortreten lassen. Die Beine sind wei\u00dflich befiedert und die Zehen mit borstenartigen Federn besetzt.<\/p>\n<p>Adulte Steink\u00e4uze beginnen ihre <a class=\"mw-redirect\" title=\"Mauser (Vogel)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mauser_%28Vogel%29\">Jahresmauser<\/a> mit dem Ausfliegen der Jungv\u00f6gel. Die Gro\u00dfgefiedermauser verl\u00e4uft \u00fcber einen Zeitraum von 98 bis 115 Tagen und ist in Mitteleuropa gegen Ende Oktober, Anfang November abgeschlossen.<\/p>\n<p>Das <a title=\"Daune\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Daune\">Daunenkleid<\/a> frisch geschl\u00fcpfter Steink\u00e4uze ist wei\u00df, dicht und kurz. Ihr Schlupfgewicht betr\u00e4gt lediglich zwischen 10 bis 12 Gramm.Von der hinteren Seite des Laufgelenks abgesehen, sind auch die Beine bis zu den Zehen bedunt. Die <a title=\"Wachshaut\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wachshaut\">Wachshaut<\/a> ist anfangs rosa, der Schnabel und die Krallen sind wei\u00dflich oder gr\u00e4ulich rosa. Die Wachshaut verf\u00e4rbt sich innerhalb der ersten Lebenswoche zu einem dunklen Violettgrau. Der Schnabel f\u00e4rbt sich zun\u00e4chst in ein bl\u00e4uliches Grau mit einer gelben Spitze um und wird dann zunehmend olivgelb. Die Krallen werden dagegen schwarz. Die Augen \u00f6ffnen sich ab dem 8. bis 10. Lebenstag.<\/p>\n<p>Erste Ans\u00e4tze des grau-br\u00e4unlichen Nestlingskleides (<a class=\"new\" title=\"Mesoptil (Seite nicht vorhanden)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?title=Mesoptil&amp;action=edit&amp;redlink=1\">Mesoptil<\/a>) zeigen sich ab dem 5. Lebenstag. Es tritt zuerst an den Schulter- und Armdecken, sp\u00e4ter an Hinterkopf, Nacken, in der R\u00fcckenmitte sowie an Brust und Oberschenkel in Erscheinung. Die Entwicklung des Mesoptils ist mit dem 21. Lebenstag abgeschlossen. Im Gesicht sind die arttypischen Abzeichen ansatzweise bereits zu erkennen. Das Brustgefieder ist grob l\u00e4ngsgefleckt bis gestreift. An Handdecken und Schultern stehen auff\u00e4llige Reihen wei\u00dfer Tupfen. Um den 40. Lebenstag ist das Gro\u00dfgefieder voll entwickelt. Das Mesoptil wird in Mitteleuropa in der Zeit von August bis November vom Jugendkleid abgel\u00f6st. Dieses Jugendkleid \u00e4hnelt dem adulten Jahreskleid, ist allerdings etwas fahler und st\u00e4rker rostbraun. Die Flecken sind rahmgelb bis rostbraun get\u00f6nt und weniger konstrastreich abgesetzt. Am Oberkopf und am Vorderr\u00fccken sind die Flecken noch weniger auff\u00e4llig als bei adulten V\u00f6geln. Das erste Alterskleid zeigen junge Steink\u00e4uze kurz nach Vollendung des ersten Lebensjahres.<\/p>\n<p>Der Steinkauz legt kurze Strecken in einem gradlinigen Ruderflug zur\u00fcck, w\u00e4hrend bei weiten Strecken ein spechtartiger Wellenflug charakteristisch ist. Jagende Steink\u00e4uze zeigen au\u00dferdem <a title=\"R\u00fcttelflug\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/R%C3%BCttelflug\">R\u00fcttel-<\/a> und Gleitfl\u00fcge. Steink\u00e4uze fliegen meistens knapp oberhalb der Bodenoberfl\u00e4che. Bei Steink\u00e4uzen, die von einer h\u00f6heren Warte auffliegen und dann erneut aufbaumen, entsteht dadurch eine U-f\u00f6rmige Fluglinie. Vor dem Abflug von einer Warte zeigen sie h\u00e4ufig ein erregungsbedingtes Treteln am Platz. Da das K\u00f6rpergewicht in Relation zu den Fl\u00fcgelfl\u00e4chen hoch und die Schwungfedern relativ kurz und hart sind, ist anders als bei den ausgesprochen nachtaktiven Eulenarten der Flug des Steinkauzes nicht ger\u00e4uschlos und f\u00fcr den Menschen aus der N\u00e4he h\u00f6rbar. Ein gezielt eingesetztes Fl\u00fcgelklatschen, wie es bei der <a title=\"Waldohreule\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Waldohreule\">Waldohreule<\/a>, dem <a title=\"Kaninchenkauz\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kaninchenkauz\">Kaninchen-<\/a> und dem <a title=\"Raufu\u00dfkauz\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Raufu%C3%9Fkauz\">Raufu\u00dfkauz<\/a> vorkommt, fehlt dagegen.<\/p>\n<p>Steink\u00e4uze bewegen sich sehr h\u00e4ufig auf dem Boden fort. Sie sind in der Lage, so schnell zu rennen, dass sie auch eine entkommende Feldmaus einholen. Sie laufen dann mit sehr langbeinigen Schritten und schalten gelegentlich auch k\u00fcrzere Spr\u00fcnge ein, w\u00e4hrend sie bei einer langsameren Fortbewegung eher in kurzen Schritten trippeln. Steink\u00e4uze k\u00f6nnen w\u00e4hrend des Tages h\u00e4ufig freisitzend auf Schornsteinen, Zaunpf\u00e4hlen, Felsbl\u00f6cken, Leitungsdr\u00e4hten oder Masten beobachtet werden. Ruhende Steink\u00e4uze plustern ihr Gefieder h\u00e4ufig locker auf und ziehen den flachgeformten Kopf ein, so dass sie kugelf\u00f6rmig wirken. Bei leichtem Regen spreizen sie ihre Fl\u00fcgel weit ab und str\u00e4uben das Gefieder. Gelegentlich kann man sie dabei beobachten, wie sie sich sonnen. Dabei werden die Fl\u00fcgel schlaff ge\u00f6ffnet, das Gefieder ist geplustert und das Gesicht der Sonne zugewendet. Ein sich n\u00e4hernder Mensch wird vom Steinkauz h\u00e4ufig mit kurzen ruckartigen Kopfbewegungen fixiert. \u00c4hnlich wie bei Feindbegegnungen zeigt der Steinkauz au\u00dferdem h\u00e4ufig ein sogenanntes Vertikalknicksen, bei dem sich der Kauz in eine fast waagerechte K\u00f6rperhaltung duckt und sich dann mit durchgestreckten Fersen aufrichtet.<\/p>\n<p>Steink\u00e4uze haben ein sehr umfangreiches Lautrepertoire, das von bellenden, schnarchenden, miauenden Lauten bis zu klangvoll weichen Rufen reicht.Der Gesang des M\u00e4nnchens besteht aus nasalen, dunklen und in der Tonlage auffallend ansteigenden <em>guhg<\/em>, <em>guuig<\/em> oder <em>gwu\u00e4ig<\/em>-Rufen, die jeweils weniger als eine Sekunde andauern und mit einem gellenden <em>miju<\/em> oder <em>miau<\/em> abrupt enden.M\u00e4nnchen wiederholen diese Rufe, die f\u00fcr Menschen noch in einer Entfernung von 600 Metern vernehmbar sind, 12 bis 20 Mal pro Minute.Zum Gesangsrepertoire geh\u00f6ren auch sehr gedehnte Langsilben mit einem fl\u00f6tend hochgezogenem <a title=\"Glissando\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Glissando\">Glissando<\/a>, die sich lautmalerisch als <em>gluui<\/em> oder <em>goojah\u00fci<\/em> umschreiben lassen. Speziell unverpaarte M\u00e4nnchen singen auch tags\u00fcber. Von Weibchen ist gelegentlich ein \u00e4hnlicher Gesang zu vernehmen. Bei ihnen sind die Rufe allerdings weniger rein und bestehen selten aus mehr als f\u00fcnf <em>guhg<\/em>-Silben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Beide Geschlechter rufen bei Erregung ein durchdringendes, lautes miauendes oder kurz kl\u00e4ffendes <em>kwiu<\/em> oder <em>kwie<\/em>, das sich zu einem gellenden <em>kja<\/em> steigern kann. Gelegentlich ist dies dann auch in einer keckernden Folge zu h\u00f6ren. In N\u00e4he zueinander sitzende Rivalen keckern leise und perlend, was an ein weiches Schnattern erinnert. Fauchende und heiser-trockene Stimmf\u00fchlungs- und Bettelrufe sind im Duett der Partner besonders auffallend. Weiche, ansteigende und fragend klingende <em>uu<\/em>, <em>guu<\/em> oder <em>guip<\/em>-Rufe werden ebenfalls im Duett der Partner vorgetragen und dienen der Synchronisation der Partner vor Beute\u00fcbergabe, Begattung und H\u00f6hlenzeigen.<\/p>\n<p>Jungv\u00f6gel verf\u00fcgen bereits im Nestlingsalter \u00fcber einen Gro\u00dfteil des Lautrepertoires. Bereits in der ersten Lebenswoche rufen die Jungv\u00f6gel ein weiches <em>guh<\/em> oder <em>gjuu<\/em>, das an den Lockruf der Altv\u00f6gel erinnert. Bis in ein Alter von vier Wochen rufen sie heiser <em>srii<\/em> oder <em>chrii<\/em>. \u00c4ltere Nestlinge lassen ab der vierten Lebenswoche zunehmend ein schnarchendes <em>chch<\/em> vernehmen, das an die Kontaktrufe von jungen <a title=\"Schleiereule\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schleiereule\">Schleiereulen<\/a> erinnert. Wie viele andere Eulen lassen auch Steink\u00e4uze, die sich gest\u00f6rt f\u00fchlen, ein lautes <a title=\"Schnabelknappen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schnabelknappen\">Schnabelknappen<\/a> h\u00f6ren, das durch schnelles Aufeinanderschlagen von Ober- und Unterschnabel erzeugt wird. Nestlinge lassen diesen <a title=\"Instrumentallaut\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Instrumentallaut\">Instrumentallaut<\/a> besonders h\u00e4ufig h\u00f6ren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>foto:mihai baciu &#8211; chettusia<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Steinkauz (Athene noctua) ist eine kleine, kurzschw\u00e4nzige Eulenart aus der Familie der Eigentlichen Eulen (Strigidae). Das Verbreitungsgebiet des Steinkauzes erstreckt sich \u00fcber Eurasien und Nordafrika. Er ist ein charakteristischer Bewohner der Baumsteppe mit sp\u00e4rlicher oder niedriger Vegetation und jagt bevorzugt auf dem Boden. 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