{"id":1733,"date":"2012-12-20T20:47:06","date_gmt":"2012-12-20T18:47:06","guid":{"rendered":"http:\/\/wildtravel.ro\/bird\/marderhund-nyctereutes-procyonoides\/"},"modified":"2012-12-20T20:47:06","modified_gmt":"2012-12-20T18:47:06","slug":"marderhund-nyctereutes-procyonoides","status":"publish","type":"bird","link":"https:\/\/wildtravel.ro\/de\/bird\/marderhund-nyctereutes-procyonoides\/","title":{"rendered":"Marderhund (Nyctereutes procyonoides)"},"content":{"rendered":"<p>Der <strong>Marderhund<\/strong> oder <strong>Enok<\/strong> (<em>Nyctereutes procyonoides<\/em>) \u00e4hnelt in seiner Gestalt einer Mischform aus <a title=\"Marder\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Marder\">Mardern<\/a> und <a title=\"Hunde\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hunde\">Hunden<\/a>, oder eher noch <a title=\"Kleinb\u00e4ren\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kleinb%C3%A4ren\">Kleinb\u00e4ren<\/a> und Hunden. Aus diesem Grund hielt man ihn lange Zeit f\u00fcr einen besonders primitiven Wildhund, der zwischen modernen Hunden und ihren Vorfahren vermittelt. Diese Ansicht wird heute kaum noch von Zoologen geteilt und er gilt nun unzweifelhaft als Mitglied der Hundefamilie, das durch eine <a class=\"mw-redirect\" title=\"Konvergente Evolution\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Konvergente_Evolution\">konvergente Evolution<\/a> Aussehensmerkmale von Marderartigen erworben hat.<\/p>\n<p>Die \u00e4u\u00dferliche Form \u00e4hnelt der eines <a title=\"Waschb\u00e4ren\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Waschb%C3%A4ren\">Waschb\u00e4ren<\/a>. Die Kopfrumpfl\u00e4nge betr\u00e4gt etwa 50 bis 68 cm, hinzu kommen 13 bis 25 cm Schwanz. Bis zur Schulter steht ein Marderhund 20 bis 30 cm hoch; Gesamth\u00f6he 38 bis 51 cm. Das Gewicht betr\u00e4gt zwischen 4 und 10 kg.<sup id=\"cite_ref-1\" class=\"reference\"><a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Marderhund#cite_note-1\">[1]<\/a><\/sup> Das weiche Fell ist beigegrau an Flanken und Bauch und am R\u00fccken schwarzbraun. Die Gesichtszeichnung gleicht der Maske eines Waschb\u00e4ren. Marderhunde unterziehen sich einem jahreszeitlichen <a title=\"Fellwechsel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Fellwechsel\">Fellwechsel<\/a>; das Winterfell und das Sommerfell gleichen in der Farbe einander, doch ist das Winterfell deutlich dichter und schwerer. Die Laut\u00e4u\u00dferungen der Marderhunde gleichen eher einem Miauen oder Winseln als einem Bellen. Die Welpen geben oft ein leises Fiepen von sich und die Muttertiere knurren bei Gefahr. In der Nacht st\u00f6\u00dft ein R\u00fcde bei der Suche nach einer Partnerin langgezogene heulende Schreie aus.<\/p>\n<p>Der Marderhund ist ein sehr scheuer und <a class=\"mw-redirect\" title=\"Nachtaktiv\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nachtaktiv\">nachtaktiver<\/a> Bewohner von W\u00e4ldern und Regionen mit viel Unterholz. Das urspr\u00fcngliche Verbreitungsgebiet des Marderhunds umfasst das \u00f6stliche <a title=\"Sibirien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sibirien\">Sibirien<\/a>, das nord\u00f6stliche <a title=\"China\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/China\">China<\/a> und <a title=\"Japan\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Japan\">Japan<\/a>. Im 19. Jahrhundert f\u00fchrte man Marderhunde in <a title=\"Russland\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Russland\">Westrussland<\/a> ein, um sie f\u00fcr die <a title=\"Pelzarten\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Pelzarten#Seefuchs.2C_Tanuki.2C_Marderhund_oder_Enok\">Pelzzucht<\/a> leichter verf\u00fcgbar zu machen. Zwischen 1928 und 1950 wurden in der <a title=\"Ukraine\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ukraine\">Ukraine<\/a> nahezu 10.000 Tiere ausgesetzt. Von hier aus haben sich die Tiere selbstt\u00e4tig westw\u00e4rts verbreitet, es handelt sich bei ihnen also um <a class=\"mw-redirect\" title=\"Neozoen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Neozoen\">Neozoen<\/a> (griechisch \u201eNeutiere\u201c). 1931 gab es die ersten Marderhunde in <a title=\"Finnland\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Finnland\">Finnland<\/a>, 1951 in <a title=\"Rum\u00e4nien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rum%C3%A4nien\">Rum\u00e4nien<\/a> und 1955 in <a title=\"Polen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Polen\">Polen<\/a>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Seit 1960 breitet sich der Marderhund in <a title=\"Deutschland\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Deutschland\">Deutschland<\/a> aus. 1962 wurde in <a title=\"B\u00f6rger\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/B%C3%B6rger\">B\u00f6rger<\/a> (Landkreis <a title=\"Emsland\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Emsland\">Emsland<\/a>) ein erstes Exemplar erlegt. In <a title=\"Brandenburg\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Brandenburg\">Brandenburg<\/a>, <a title=\"Mecklenburg-Vorpommern\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mecklenburg-Vorpommern\">Mecklenburg-Vorpommern<\/a>, <a title=\"Sachsen-Anhalt\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sachsen-Anhalt\">Sachsen-Anhalt<\/a>, <a title=\"Sachsen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sachsen\">Sachsen<\/a> und <a title=\"Schleswig-Holstein\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schleswig-Holstein\">Schleswig-Holstein<\/a> ist der Marderhund nun ein recht h\u00e4ufiges Tier, auch die Populationen in <a title=\"Niedersachsen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Niedersachsen\">Niedersachsen<\/a> steigen seit 2007 stetig an<sup id=\"cite_ref-2\" class=\"reference\"><a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Marderhund#cite_note-2\">[2]<\/a><\/sup>. In den anderen Bundesl\u00e4ndern ist er bisher selten.<\/p>\n<p>In \u00d6sterreich soll der erste Marderhund 1954 in Karlstift in der Gemeinde <a title=\"Bad Gro\u00dfpertholz\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bad_Gro%C3%9Fpertholz\">Bad Gro\u00dfpertholz<\/a> gesichtet worden sein. Nach weiteren Sichtungen gab es den ersten sicheren Nachweis 1983, als ebenfalls im nieder\u00f6sterreichischen <a title=\"Waldviertel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Waldviertel\">Waldviertel<\/a> ein Tier in eine Falle ging. Fest etabliert hat er sich vor allem in <a title=\"Nieder\u00f6sterreich\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nieder%C3%B6sterreich\">Nieder-<\/a> und <a title=\"Ober\u00f6sterreich\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ober%C3%B6sterreich\">Ober\u00f6sterreich<\/a> sowie im n\u00f6rdlichen <a title=\"Burgenland\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Burgenland\">Burgenland<\/a>. Die Nachweise h\u00e4ufen sich zur <a title=\"Donau\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Donau\">Donau<\/a> hin. Mitte der 1990er Jahre stellte man fest, dass sich die Verbreitungsgrenze s\u00fcdw\u00e4rts verschob. Nur aus Tirol und Vorarlberg liegen noch keine Belege vor. Seit 2010 wird die Verbreitung wissenschaftlich untersucht.<\/p>\n<p>Marderhunde sind <a title=\"Allesfresser\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Allesfresser\">Allesfresser<\/a>: Sie fressen <a title=\"M\u00e4use\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/M%C3%A4use\">M\u00e4use<\/a>, V\u00f6gel, Eier, Fische, <a title=\"Kr\u00f6ten\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kr%C3%B6ten\">Kr\u00f6ten<\/a>, <a title=\"Schnecken\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schnecken\">Schnecken<\/a> und Insekten ebenso wie <a class=\"mw-redirect\" title=\"Eicheln\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Eicheln\">Eicheln<\/a>, N\u00fcsse, Beeren und Obst. Auch <a title=\"Aas\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Aas\">Aas<\/a> verschm\u00e4hen sie nicht. In 77&nbsp;% aller Jungtierm\u00e4gen fanden sich 2006 in einer Untersuchung Insekten und nur im geringem Umfang S\u00e4ugetiere und Vogelreste. Gut gef\u00fcllte M\u00e4gen enthielten vor allem Fr\u00fcchte. Bei Alttieren war der Anteil kleiner Wirbeltiere deutlich h\u00f6her, neben <a title=\"Froschlurche\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Froschlurche\">Fr\u00f6schen<\/a> und Kr\u00f6ten waren insbesondere M\u00e4use, <a title=\"Spitzm\u00e4use\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Spitzm%C3%A4use\">Spitzm\u00e4use<\/a> und <a title=\"Maulw\u00fcrfe\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Maulw%C3%BCrfe\">Maulw\u00fcrfe<\/a> in der Nahrung h\u00e4ufig vertreten. Der Anteil an aufgenommenem Aas war hoch. Die H\u00e4lfte der M\u00e4gen enthielt Insekten. Im Sommer und Herbst ist der Anteil an Pflanzenkost besonders hoch. Die Ergebnisse zeigen, dass der Marderhund kein J\u00e4ger ist wie der <a title=\"Fuchs\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Fuchs\">Fuchs<\/a>, sondern eher gem\u00e4chlich sammelnd wie ein <a title=\"Europ\u00e4ischer Dachs\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Europ%C3%A4ischer_Dachs\">Dachs<\/a> durch sein Revier streift. Zum Klettern sind sie nicht in der Lage, deshalb suchen sie ihre Beute unter Str\u00e4uchern und oft auch am Wasserufer.<\/p>\n<p>Der Marderhund ist monogam und bleibt ein Leben lang im Paar zusammen. Beide Partner k\u00fcmmern sich um die im Schnitt sechs bis zehn Welpen. Als einzige Vertreter der Hunde halten Marderhunde eine <a title=\"Winterruhe\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Winterruhe\">Winterruhe<\/a>. Auf Grund seiner im Sommer angefressenen Fettschicht verl\u00e4sst er im Winter nur gelegentlich seinen Bau. Marderhunde sind d\u00e4mmerungs- und nachtaktiv, ihre Lebenserwartung in der freien Natur liegt bei sechs bis acht Jahren.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend der Marderhund in Japan selten geworden ist, nimmt seine Zahl in Europa stetig zu. Weil derartige <a class=\"mw-redirect\" title=\"Neozoen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Neozoen\">Neozoen<\/a>, die in der neuen Umgebung keine <a class=\"mw-redirect\" title=\"Nat\u00fcrlicher Feind\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nat%C3%BCrlicher_Feind\">nat\u00fcrlichen Feinde<\/a> besitzen, das <a title=\"\u00d6kosystem\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/%C3%96kosystem\">\u00d6kosystem<\/a> aus dem Gleichgewicht bringen k\u00f6nnen, wird die Ausbreitung des Marderhundes oft kritisch gesehen. Es wird vor allem bef\u00fcrchtet, dass er auf Wiesen, in K\u00fcstenschutzgebieten und in H\u00f6hlen br\u00fctende Vogelarten verdr\u00e4ngen k\u00f6nnte. Bisher hat man allerdings noch nicht wissenschaftlich zweifelsfrei belegt, dass eine bestimmte Tierart durch die Ausbreitung des Marderhunds in ihrem Bestand bedroht ist.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nach der <a title=\"Berner Konvention\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Berner_Konvention\">Berner Konvention<\/a> von 1999 soll die Ausbreitung invasiver Tierarten wie des Marderhunds (neben <a title=\"Waschb\u00e4r\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Waschb%C3%A4r\">Waschb\u00e4r<\/a> und <a title=\"Amerikanischer Nerz\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Amerikanischer_Nerz\">Mink<\/a>) streng kontrolliert werden. Seit 1996 unterliegt er daher in manchen deutschen Bundesl\u00e4ndern dem <a title=\"Jagdrecht\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Jagdrecht\">Jagdrecht<\/a>, wobei im Jahr 2004 ungef\u00e4hr 11.000 Absch\u00fcsse offiziell registriert wurden. Im <a title=\"Jagdjahr\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Jagdjahr\">Jagdjahr<\/a> 2007\/08 betrug die Zahl der erlegten Marderhunde in der Bundesrepublik bereits 35.500 St\u00fcck und ist seit dieser Zeit r\u00fcckl\u00e4ufig. Sie lag 2010\/11 bei 14.670 Exemplaren, 10.500 davon allein in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. Auf dem <a class=\"new\" title=\"Bundesj\u00e4gertag (Seite nicht vorhanden)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?title=Bundesj%C3%A4gertag&amp;action=edit&amp;redlink=1\">Bundesj\u00e4gertag<\/a> 2005 wurde von den <a title=\"J\u00e4ger\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/J%C3%A4ger\">J\u00e4gern<\/a> zudem eine \u201enationale Strategie gegen invasiv gebietsfremde Arten\u201c gefordert.<\/p>\n<p>In \u00d6sterreich, wo das Jagdrecht auch Landessache ist, ist der Marderhund teilweise ganzj\u00e4hrig zum Abschuss freigegeben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wegen seiner \u00c4hnlichkeit mit einem Waschb\u00e4ren hei\u00dft der Marderhund im <a title=\"Englische Sprache\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Englische_Sprache\">Englischen<\/a> <em><span class=\"lang\" lang=\"en\">Raccoon Dog<\/span><\/em>; auch im Deutschen h\u00f6rt man manchmal irref\u00fchrende Bezeichnungen wie \u201eSibirischer Waschb\u00e4r\u201c.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Im <a title=\"Japanische Sprache\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Japanische_Sprache\">Japanischen<\/a> hei\u00dft er <em>Tanuki<\/em>. In japanischen <a title=\"Fabel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Fabel\">Fabeln<\/a> ist er eine der Hauptfiguren neben <em><a title=\"Kitsune\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kitsune\">Kitsune<\/a><\/em>, dem Rotfuchs. Der Marderhund erscheint hier als Meister der Verkleidung und Gestalt\u00e4nderung (siehe <a title=\"Y\u014dkai\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Y%C5%8Dkai\">Y\u014dkai<\/a>). Er ist so popul\u00e4r, dass seit alters Statuen gebaut wurden, die Marderhunde zeigen. Der <a title=\"Anime\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Anime\">Anime<\/a> <em><a title=\"Pom Poko\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Pom_Poko\">Pom Poko<\/a><\/em> behandelt ebenfalls Marderhunde.<\/p>\n<p>foto:mihai baciu<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Marderhund oder Enok (Nyctereutes procyonoides) \u00e4hnelt in seiner Gestalt einer Mischform aus Mardern und Hunden, oder eher noch Kleinb\u00e4ren und Hunden. 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