{"id":1679,"date":"2012-12-18T14:39:46","date_gmt":"2012-12-18T12:39:46","guid":{"rendered":"http:\/\/wildtravel.ro\/bird\/uferschnepfe-limosa-limosa\/"},"modified":"2012-12-18T15:16:56","modified_gmt":"2012-12-18T13:16:56","slug":"uferschnepfe-limosa-limosa","status":"publish","type":"bird","link":"https:\/\/wildtravel.ro\/de\/bird\/uferschnepfe-limosa-limosa\/","title":{"rendered":"Uferschnepfe (Limosa limosa)"},"content":{"rendered":"<p>Die <strong>Uferschnepfe<\/strong> (<em>Limosa limosa<\/em>) ist eine <a title=\"V\u00f6gel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/V%C3%B6gel\">Vogelart<\/a> aus der <a title=\"Familie (Biologie)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Familie_%28Biologie%29\">Familie<\/a> der <a title=\"Schnepfenv\u00f6gel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schnepfenv%C3%B6gel\">Schnepfenv\u00f6gel<\/a> (Scolopacidae). Uferschnepfen sind <a title=\"Langstreckenzieher\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Langstreckenzieher\">Langstreckenzieher<\/a> und br\u00fcten vorwiegend auf <a title=\"Feuchtwiese\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Feuchtwiese\">Feuchtwiesen<\/a>. Die Art steht sowohl in Deutschland als auch international auf der <a title=\"Rote Liste gef\u00e4hrdeter Arten\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rote_Liste_gef%C3%A4hrdeter_Arten\">Roten Liste<\/a> der bedrohten Tiere.<\/p>\n<p>Die Uferschnepfe ist ein gro\u00dfer, eleganter <a class=\"mw-redirect\" title=\"Watvogel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Watvogel\">Watvogel<\/a>. Sie hat eine K\u00f6rperl\u00e4nge von 35 bis 45 Zentimetern und erreicht eine Fl\u00fcgelspannweite bis zu 75 Zentimetern. M\u00e4nnchen wiegen 160 bis 440 Gramm, Weibchen 244 bis 500 Gramm. M\u00e4nnchen sind meist etwas kleiner als Weibchen und haben einen etwas k\u00fcrzeren Schnabel.<\/p>\n<p>Im Prachtkleid sind Hals, Brust und Kopf orange bis tief rostrot gef\u00e4rbt, h\u00e4ufig mit wei\u00dfen oder schwarzen Tupfen durchzogen. Unterbauch und Unterschwanz sind wei\u00df, dabei sind Brust und Bauch von schwarzen Querb\u00e4ndern \u00fcberzogen. Deren Ausdehnung ist sehr variabel &#8211; es gibt sowohl V\u00f6gel mit beinahe fehlender schwarzer Querb\u00e4nderung als auch Individuen mit schwarzen Steifen von der Brust bis auf den Unterschwanz. Auf Mantel und R\u00fccken <a title=\"Mauser (V\u00f6gel)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mauser_%28V%C3%B6gel%29\">mausern<\/a> Uferschnepfen im Brutkleid eine variable Anzahl von orangeroten, grau und schwarz gestreiften Brutfedern, was manchmal den Eindruck eines unfertigen Prachtkleids erweckt. Der Oberkopf ist schwarz gestrichelt. Der lange, gerade Schnabel ist im Sommer von der Basis bis etwa zur H\u00e4lfte orange gef\u00e4rbt, der Rest ist schwarz. Weibchen sind zumeist etwas weniger intensiv und unauff\u00e4lliger gef\u00e4rbt als M\u00e4nnchen. Ganzj\u00e4hrig haben Uferschnepfen einen wei\u00dfen Schwanz mit schwarzer Endbinde.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Im Winter sind M\u00e4nnchen und Weibchen identisch gef\u00e4rbt. Mantel und Fl\u00fcgel sind dann hellgrau, Brust und Bauch schlicht wei\u00df-grau. Der Schnabel ist im Schlichtkleid rosa mit schwarzer Spitze.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a title=\"Juvenil\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Juvenil\">Juvenile<\/a> V\u00f6gel sehen aus wie die <a title=\"Adult\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Adult\">Adulten<\/a> im Schlichtkleid, nur ist die Oberseite dunkel grau-braun, mit blass rot- und gelbbraunen Feders\u00e4umen. Hals und Brust sind blass hellbraun. Im ersten Sommer und Herbst hat der Schnabel h\u00e4ufig auch noch nicht seine volle L\u00e4nge erreicht und ist meist vollst\u00e4ndig dunkelgrau.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das <a title=\"Flugbild\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Flugbild\">Flugbild<\/a> der Uferschnepfe ist durch den wei\u00dfen Schwanz mit schwarzer Endbinde, die wei\u00dfen Streifen auf den grauen Unterfl\u00fcgeln und den langen geraden Schnabel charakterisiert. Kopf und Schnabel \u00fcberragen den K\u00f6rper nach vorn ebensoweit wie Beine und Schwanz nach hinten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Ruf klingt in etwa wie \u201ewed\u201c, \u201egeg\u201c oder \u201egrutto\u201c. Daher hat die Art auch ihren niederl\u00e4ndischen Namen \u201eGrutto\u201c. In Deutschland wird sie aus dem gleichen Grund in manchen Regionen landl\u00e4ufig \u201eGreta\u201c genannt.<\/p>\n<p>Es gibt Nachweise von farbberingten Uferschnepfen, die bis zu 18 Jahre alt geworden sind. Verschiedene populationsbiologische Untersuchungen geben Werte von 20 bis 30 Prozent als j\u00e4hrliche <a title=\"Mortalit\u00e4t\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mortalit%C3%A4t\">Mortalit\u00e4t<\/a> der Erwachsenen an. Eine neuere Auswertung von Ringfunden gibt eine m\u00f6gliche Erwachsenenmortalit\u00e4t von bis zu 60 Prozent pro Jahr an, was in Fachkreisen jedoch als nicht wahrscheinlich gilt. Die Mortalit\u00e4t der Jungtiere liegt deutlich \u00fcber der der Erwachsenen und wird je nach Studie mit 40 bis 70 Prozent beziffert.<\/p>\n<p>Das Brutgebiet der Uferschnepfe reicht von <a title=\"Island\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Island\">Island<\/a> bis <a title=\"Ostsibirien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ostsibirien\">Ostsibirien<\/a>. Die \u00dcberwinterungsgebiete liegen in <a title=\"Europa\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Europa\">Europa<\/a>, <a title=\"Afrika\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Afrika\">Afrika<\/a>, dem <a title=\"Mittlerer Osten\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mittlerer_Osten\">Mittleren Osten<\/a> und <a title=\"Australien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Australien\">Australien<\/a>. Die Uferschnepfe br\u00fctet vorwiegend auf <a title=\"Feuchtwiese\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Feuchtwiese\">Feuchtwiesen<\/a> und feuchten <a class=\"mw-redirect\" title=\"Weideland\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Weideland\">Weiden<\/a> in Niederungen und <a title=\"Koog\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Koog\">K\u00f6gen<\/a>, jedoch auch in <a title=\"Regenmoor\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Regenmoor\">Hochmooren<\/a> und <a title=\"Moor\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Moor\">Niedermooren<\/a>. In <a title=\"Steppe\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Steppe\">Steppengebieten<\/a> findet man sie in feuchten, grasbewachsenen Senken. Den Winter verbringen die Tiere in Feuchtgebieten. W\u00e4hrend der Zugzeit rasten Uferschnepfen auch in <a title=\"Watt (K\u00fcste)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Watt_%28K%C3%BCste%29\">Watten<\/a>, <a class=\"mw-redirect\" title=\"Marsch (Schwemmland)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Marsch_%28Schwemmland%29\">Marschen<\/a>, auf Schlammfl\u00e4chen und feuchten Verlandungszonen am Rand von Seen und Fl\u00fcssen, <a title=\"\u00c4stuar\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/%C3%84stuar\">\u00c4stuarien<\/a> und am <a title=\"Wattenmeer\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wattenmeer\">Wattenmeer<\/a>. Uferschnepfen \u00fcberwintern auch auf Reisfeldern und \u00fcberfluteten Wiesen und Weiden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>In Deutschland liegen die Verbreitungsschwerpunkte in den gro\u00dfen Gr\u00fcnlandfl\u00e4chen der Tiefebene und entlang der Flussmarschen Norddeutschlands, sowie entlang der K\u00fcste in den Nationalparks des Wattenmeeres.<\/p>\n<p>Die Uferschnepfe br\u00fctete urspr\u00fcnglich in Mooren, K\u00fcstenmarschen sowie \u00c4stuaren (siehe unten). Heute br\u00fctet sie in Mitteleuropa vorwiegend auf feuchten bis nassen, kurzrasigen Wiesen, die vorzugsweise extensiv bewirtschaftet werden. Flache, wasserf\u00fchrende Senken sollen die Ansiedlung beg\u00fcnstigen. Das Nest wird gerne an Stellen angelegt, die etwas Deckung bieten, wie etwa Grasbulten. W\u00e4hrend der K\u00fckenaufzucht dagegen wird nicht zu dichte, m\u00f6glichst bl\u00fctenreiche Vegetation bevorzugt, da die Jungtiere dort mehr Nahrung finden und sich besser fortbewegen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Die Uferschnepfe ern\u00e4hrt sich von <a title=\"Insekten\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Insekten\">Insekten<\/a>, <a title=\"Spinnentiere\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Spinnentiere\">Spinnen<\/a>, <a title=\"Krebstiere\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Krebstiere\">Krebstieren<\/a>, <a class=\"mw-redirect\" title=\"Mollusken\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mollusken\">Mollusken<\/a> und <a title=\"Regenw\u00fcrmer\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Regenw%C3%BCrmer\">W\u00fcrmern<\/a>. Zur Zugzeit und im Winterquartier fressen ausgewachsene Uferschnepfen bei Verf\u00fcgbarkeit auch Reisk\u00f6rner. Manche Teilpopulationen ern\u00e4hren sich im Winter beinahe rein pflanzlich. Uferschnepfen stochern mit dem langen Schnabel im Boden, wo sie mit Hilfe der drucksensiblen Schnabelspitze ihre Beute lokalisieren. Manchmal werden Beutetiere oder Pflanzenteile auch von der Bodenoberfl\u00e4che aufgenommen; diese werden optisch lokalisiert.<\/p>\n<p>Die frisch geschl\u00fcpften <a title=\"K\u00fcken\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/K%C3%BCken\">K\u00fcken<\/a> suchen sich vom ersten Tag an ihre Nahrung selber, sie sind also <a title=\"Nestfl\u00fcchter\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nestfl%C3%BCchter\">Nestfl\u00fcchter<\/a>. Sie fressen in den ersten zwei Wochen vornehmlich kleine, bis zu vier Millimeter gro\u00dfe Insekten, die sie im Gras finden. Sobald der Schnabel lang und fest genug ist, beginnen auch sie nach Boden<a class=\"mw-redirect\" title=\"Arthropoden\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Arthropoden\">arthropoden<\/a> zu stochern.<\/p>\n<p>In Westeuropa beginnt die Brutzeit der Uferschnepfe im Februar\/M\u00e4rz mit der Ankunft im Brutgebiet, sofern es dort nicht mehr friert. Dort treffen sich die Paare, die h\u00e4ufig ihr ganzes Leben zusammen bleiben. Bei Isl\u00e4ndischen Uferschnepfen konnte gezeigt werden, dass die Paare zeitgleich ankommen, obwohl die Partner mehrere hundert Kilometer voneinander entfernt \u00fcberwinterten.<\/p>\n<p>Nach der Ankunft werden Territorien gebildet, die vom M\u00e4nnchen mit spektakul\u00e4ren Balzfl\u00fcgen verteidigt werden. Es fliegt steil auf, rollt seinen K\u00f6rper um die L\u00e4ngsachse und st\u00fcrzt steil aus gro\u00dfer H\u00f6he wieder herab. Hierbei l\u00e4sst es den charakteristischen \u201egrutto-grutto\u201c-Ruf h\u00f6ren. Dieser Teil der Balz wird als \u201eAusdrucksflug\u201c bezeichnet. Andere M\u00e4nnchen werden aggressiv aus dem Territorium vertrieben. Sowohl bei der Balz auf dem Boden als auch bei Auseinandersetzungen mit anderen M\u00e4nnchen wird w\u00e4hrend des Laufens auf dem Boden die schwarze Schwanzbinde pr\u00e4sentiert.<\/p>\n<p>H\u00e4ufig br\u00fcten Uferschnepfenpaare jedes Jahr an derselben Stelle, meist nur wenige Meter vom alten Brutplatz entfernt. Uferschnepfen br\u00fcten meistens semi-kolonial, d.h. in kleineren Gruppen von 2 bis 20 Paaren, in Dichten bis zu 3 Paaren pro Hektar. Es gibt aber gelegentlich auch einzelne Bruten. Das M\u00e4nnchen legt mehrere <a title=\"Nest\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nest\">Nestmulden<\/a> an, indem es seinen Oberk\u00f6rper auf den Boden dr\u00fcckt und mit kreisenden Bewegungen eine Mulde in den Boden dreht. Diese wird h\u00e4ufig mit <a title=\"S\u00fc\u00dfgr\u00e4ser\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/S%C3%BC%C3%9Fgr%C3%A4ser#Halme_und_Bl.C3.A4tter\">Halmen<\/a> und anderen <a title=\"Pflanzen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Pflanzen\">Pflanzenteilen<\/a> gepolstert. Das Weibchen inspiziert diese Nestmulden und legt in die von ihr ausgew\u00e4hlte ihre Eier.<\/p>\n<p>Die Brutzeit erstreckt sich von April bis Juli. Ein Gelege besteht meistens aus vier gr\u00fcnlichen, braun gefleckten <a class=\"mw-redirect\" title=\"Ei (Biologie)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ei_%28Biologie%29\">Eiern<\/a>. In sehr seltenen F\u00e4llen werden drei oder f\u00fcnf Eier gelegt. F\u00fcr das Legen von vier Eiern ben\u00f6tigt eine Uferschnepfe etwa f\u00fcnf Tage. Beide <a title=\"Adult\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Adult\">Altv\u00f6gel<\/a> bebr\u00fcten die Eier 21 bis 24 Tage lang, bis die K\u00fcken schl\u00fcpfen. W\u00e4hrend dieser Zeit wird das Nest von beiden Altv\u00f6geln vehement gegen Feinde verteidigt. Luftfeinde wie <a title=\"Greifv\u00f6gel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Greifv%C3%B6gel\">Greifv\u00f6gel<\/a> werden durch aggressive und schnelle Luftangriffe abgewehrt, unterst\u00fctzt von lauten Rufen. H\u00e4ufig helfen V\u00f6gel von umliegenden Nestern bei dieser Abwehr. Auch Bodenfeinde werden aus der Luft abgewehrt; hierbei sammeln sich alle Altv\u00f6gel, die in der Umgebung br\u00fcten, um mit baumelnden Beinen sehr tief \u00fcber dem <a title=\"Pr\u00e4dator\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Pr%C3%A4dator\">Pr\u00e4dator<\/a> auf der Stelle zu fliegen. Ist die Vegetation hoch genug, wird das Nest unter Grashalmen, die der br\u00fctende Vogel \u00fcber sich zieht, verborgen.<\/p>\n<p>Beide Elternteile k\u00fcmmern sich um die K\u00fckenaufzucht. Die K\u00fcken sind Nestfl\u00fcchter und verlassen das Nest bereits wenige Stunden nach der Schlupf, sobald sie trocken sind. Dann werden sie bis zu vier Wochen von den Eltern gef\u00fchrt, bis sie fl\u00fcgge werden. Diese vier Wochen bringen manche Familien in der direkten Umgebung des Nestes zu, andere wandern mit ihren Jungtieren bis zu drei Kilometer weit in Gebiete, die den Jungtieren mehr Nahrung bieten. Dabei werden sogar Kan\u00e4le oder Fl\u00fcsse \u00fcberwunden, von den Altv\u00f6geln fliegend, von den Jungtieren schwimmend. In den ersten drei Tagen m\u00fcssen die K\u00fcken noch <a title=\"Hudern\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hudern\">gehudert<\/a> werden, dies wird meistens vom Weibchen \u00fcbernommen. Die Mortalit\u00e4t der K\u00fcken in der ersten Lebenswoche ist sehr hoch und wird durch kalte Wetterverh\u00e4ltnisse noch erh\u00f6ht. Mit 28 bis 34 Tagen werden die Jungtiere fl\u00fcgge, etwa eine Woche vorher k\u00f6nnen sie bereits mehrere Meter weit fliegen.<\/p>\n<p>Nachdem die V\u00f6gel die Brutsaison beendet haben, bilden sich bereits in der zweiten Maih\u00e4lfte bis Ende Juni gro\u00dfe Schw\u00e4rme auf den Schlafpl\u00e4tzen. Die V\u00f6gel verlassen ihr Brutgebiet relativ schnell, Anfang Juli sind bei uns die meisten Uferschnepfen bereits verschwunden. Das genaue Timing scheint an die Nahrungsverf\u00fcgbarkeit gekoppelt zu sein, in trockenen Sommern verlassen sie die Brutgebiete fr\u00fcher als in Sommern mit hoher Niederschlagsmenge.<\/p>\n<p><a title=\"Vogelberingung\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Vogelberingung\">Ringwiederfunde<\/a> weisen auf ein unterschiedliches Zugverhalten von Adulttieren und Jungtieren hin. In den achtziger Jahren waren mehr als 80 Prozent der in Frankreich geschossenen Tiere Jungtiere. Daraus schloss man, dass die Adulten in einem langen Nonstop-Flug von den Brutgebieten oder Schlafpl\u00e4tzen bis nach Spanien und <a title=\"Marokko\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Marokko\">Marokko<\/a> fliegen.<\/p>\n<p>Heutzutage gibt es weder in Frankreich, Spanien noch in Marokko im Sommer passendes Rasthabitat f\u00fcr die Uferschnepfe. Die Errichtung von <a title=\"Staudamm\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Staudamm\">Staud\u00e4mmen<\/a>, Ver\u00e4nderungen im Landbau und die <a title=\"Klimaver\u00e4nderung\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Klimaver%C3%A4nderung\">Klimaver\u00e4nderungen<\/a> haben daf\u00fcr gesorgt, dass die ehemals genutzten Fl\u00e4chen nun im Sommer trocken liegen und keine Nahrung mehr bieten. Rezente Beobachtungen unterst\u00fctzen die <a title=\"Hypothese\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hypothese\">Hypothese<\/a>, dass die meisten Uferschnepfen heute direkt aus dem Brutgebieten nonstop in ihre \u00dcberwinterungsgebiete in Westafrika fliegen. Nur sehr geringe Anzahlen, zumeist Jungtiere, werden noch auf Wattgebieten entlang der K\u00fcsten von Portugal und Frankreich gez\u00e4hlt. Untersuchungen zur Futteraufnahme und Energieverbrauch haben gezeigt, das Uferschnepfen physiologisch sehr gut zu einem solchen 4500&nbsp;km langen Flug in der Lage sind. Dieser Flug w\u00fcrde etwa 72 Stunden ununterbrochenes Fliegen bedeuten. Diese Hypothese wird durch Z\u00e4hlungen aus dem Senegal-Delta gest\u00fctzt, wo die ersten V\u00f6gel bereits in den ersten beiden Juliwochen ankommen.<\/p>\n<p>Die V\u00f6gel, die in Deutschland und in den Benelux-Staaten br\u00fcten, \u00fcberwintern zum gr\u00f6\u00dften Teil in den K\u00fcstengebieten von <a title=\"Senegal\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Senegal\">Senegal<\/a>, <a title=\"Gambia\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gambia\">Gambia<\/a>, <a title=\"Guinea-Bissau\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Guinea-Bissau\">Guinea-Bissau<\/a> und <a title=\"Guinea\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Guinea\">Guinea<\/a>. Die \u00dcberwinterungsgebiete liegen hier ausschlie\u00dflich in den gro\u00dfen Fluss\u00e4stuarien, der Mangrovenzone und vor allem den Reisanbaugebieten, wobei Letztere bei weiten am wichtigsten sind. In der gesamten Gegend \u00fcberwinterten im Winter 2005\/2006 etwa 100.000 Individuen, wobei etwa 40 Prozent davon in Guinea-Bissau auf den Reisfeldern zu finden waren. Uferschnepfen bevorzugen in diesen Gegenden deutlich Reis als Nahrung, mit Ausnahme der V\u00f6gel im Senegaldelta, welche sich dort von tierischer Beute ern\u00e4hren. Ein weiteres wichtiges \u00dcberwinterungsgebiet liegt in <a title=\"Mali\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mali\">Mali<\/a> bei der inneren <a title=\"Niger (Fluss)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Niger_%28Fluss%29\">Nigerm\u00fcndung<\/a>, wo maximal 40.000 Uferschnepfen \u00fcberwintern. Die dort angetroffenen V\u00f6gel nahmen ebenfalls vorwiegend tierische Nahrung auf; es wird jedoch angenommen, dass diese Gruppe Uferschnepfen nicht zu der westeurop\u00e4ischen Brutpopulation geh\u00f6rt und stattdessen in Ost- und Zentraleuropa br\u00fctet.<\/p>\n<p>Einj\u00e4hrige V\u00f6gel sind in Europa deutlich unterrepr\u00e4sentiert. Es ist bis heute nicht klar, wo sie ihr zweites Kalenderjahr verbringen. Es gibt absolut keine Nachweise von Uferschnepfen zwischen April und Juni aus Senegal und Guinea-Bissau, gleichzeitig gibt es aber auch nur wenige zuverl\u00e4ssige Quellen f\u00fcr diesen Zeitraum. Die Maximalzahl beobachteter Uferschnepfen in Mali f\u00fcr den gleichen Zeitraum liegt bei 1000 Individuen. Studien an farbberingten V\u00f6geln zeigen, dass eine geringe Anzahl einj\u00e4hriger V\u00f6gel bereits im ersten Jahr mit dem Br\u00fcten beginnt, jedoch ist der Verbleib der Mehrheit der Einj\u00e4hrigen noch stets ein Mysterium. Dabei handelt es sich um eine Gr\u00f6\u00dfenordnung von 10.000-20.000 Individuen.<\/p>\n<p>Adulte V\u00f6gel fliegen ab Ende Dezember von ihren \u00dcberwinterungsgebieten in Westafrika und Mali direkt zu den Rastgebieten in Marokko und Portugal beziehungsweise Spanien. Die Rastgebiete in diesen L\u00e4ndern bieten zu dieser Jahreszeit gute Konditionen f\u00fcr die Nahrungsaufnahme. In Marokko kommen die V\u00f6gel Ende Dezember bis Anfang Januar an &#8211; zur gleichen Zeit ist eine viel gr\u00f6\u00dfere Anzahl V\u00f6gel auch in Portugal anwesend. Der Vergleich von Simultanz\u00e4hlungen in beiden Gebieten l\u00e4sst vermuten, dass es sich bei diesen beiden Gruppen um getrennte Zugwege handelt, wobei die Anzahl V\u00f6gel in Marokko mit etwa 8000 Individuen im Vergleich zu Portugal\/Spanien mit 40 000 Individuen relativ gering ist. Simultanz\u00e4hlungen in Portugal und Spanien zeigten auch, dass es einen Austausch von V\u00f6geln zwischen den portugiesischen Rastpl\u00e4tzen und den spanischen gibt, und deshalb werden beide Gebiete angesichts der geringen Entfernung (270&nbsp;km) als ein gro\u00dfes, zusammenh\u00e4ngendes Rastgebiet angesehen. Einen direkten Beweis hierf\u00fcr durch farbberingte Individuen gibt es jedoch noch nicht. Von Portugal und Spanien sowie von Marokko aus fliegt die Mehrheit der V\u00f6gel nonstop zu ihren Brutgebieten, nur eine recht geringe Anzahl rastet noch in Frankreich.<\/p>\n<p>Diese verschiedenen Rastgebiete bieten den Uferschnepfen sehr verschiedene Nahrung. So ern\u00e4hren sich Uferschnepfen w\u00e4hrend des Winters vorwiegend von <a title=\"Reis\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Reis\">Reisk\u00f6rnern<\/a>. Auch in den Rastgebieten in Portugal und Spanien ist Reis die wichtigste Nahrung, die zum Aufbau von Energiereserven f\u00fcr den Zugweg zur Verf\u00fcgung steht. In Marokko, Frankreich und in den Brutgebieten fressen Uferschnepfen jedoch beinahe ausschlie\u00dflich bodenbewohnende <a title=\"Wirbellose\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wirbellose\">Invertebraten<\/a>, vor allem <a title=\"Regenw\u00fcrmer\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Regenw%C3%BCrmer\">Regenw\u00fcrmer<\/a> und <a title=\"Schnaken\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schnaken\">Schnakenlarven<\/a>. Sie m\u00fcssen also ihre Ern\u00e4hrung von Pflanzenteilen auf tierische Nahrung umstellen. Untersuchungen an anderen Watv\u00f6geln zeigten, dass eine solche Umstellung mit einer Verkleinerung oder, je nach Richtung, Vergr\u00f6\u00dferung des Muskelmagens einhergeht und relativ viel Energie verbraucht. Dieser Prozess kann bis zu einigen Tagen dauern. Untersuchungen an der Uferschnepfe selbst zeigten, dass sogar die Umstellung von einer tierischen Nahrung auf eine andere relativ kompliziert ist und mit Gewichtsverlusten einhergeht. Daher wird angenommen, dass Uferschnepfen w\u00e4hrend des Fr\u00fchjahrszuges nicht mehrere Male ihre Ern\u00e4hrungsweise \u00e4ndern. Es ist viel wahrscheinlicher, dass es sich um zwei Gruppen von V\u00f6geln mit unterschiedlichem Zugverhalten handelt.<\/p>\n<p>Die erste dieser Gruppen maximiert die Zeit der Nahrungsaufnahme von Pflanzen und fliegt dann direkt von <a title=\"Guinea-Bissau\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Guinea-Bissau\">Guinea-Bissau<\/a> und den Nachbarl\u00e4ndern nach Portugal\/Spanien, und von dort aus nonstop zu den Brutgebieten im Benelux und Deutschland. Die zweite Gruppe &#8211; sehr wahrscheinlich zahlenm\u00e4\u00dfig viel kleiner \u2013 wechselt eher zu tierischer Nahrung, m\u00f6glicherweise bereits in Senegal. Von dort aus fliegen sie nach Marokko, dann nach Frankreich und von dort in die Brutgebiete.<\/p>\n<p>Eine weitere M\u00f6glichkeit ist, dass au\u00dferdem eine noch geringere Anzahl von Uferschnepfen in Mali \u00fcberwintert und von dort, eventuell mit einem kurzen Zwischenstopp in Tunesien, nach Italien zieht, um von dort aus in die Brutgebiete zu fliegen. Allerdings geht man davon aus, dass der Gro\u00dfteil der in Italien rastenden Uferschnepfen in Zentraleuropa br\u00fctet und dass die Zahl der in Deutschland oder im Benelux br\u00fctenden Tiere, die diesen Zugweg nutzen, sehr gering ist.<\/p>\n<p>Das urspr\u00fcngliche <a title=\"Habitat\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Habitat\">Bruthabitat<\/a> der Uferschnepfe sind Niedermoore und <a title=\"\u00c4stuar\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/%C3%84stuar\">Fluss\u00e4stuare<\/a>. Diese nat\u00fcrlichen Lebensr\u00e4ume haben durch menschliche Eingriffe mehr und mehr abgenommen. Gleichzeitig jedoch wurden durch die Etablierung einer, aus heutiger Sicht, extensiven Wiesen- und Weidewirtschaft gro\u00dffl\u00e4chig neue Brutgebiete geschaffen, die der Uferschnepfe eine weite Besiedelung der Kulturlandschaft erm\u00f6glichten. In Norddeutschland, aber vor allem wohl in den Niederlanden sind durch gro\u00dffl\u00e4chige <a title=\"Eindeichung\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Eindeichung\">Eindeichungen<\/a> zus\u00e4tzlich neue Brutgebiete entstanden, was zu einer deutlichen Bestandszunahme f\u00fchrte. Seit Beginn der 1960er-Jahre wirkten sich die Folgen des Strukturwandels der modernen <a title=\"Landwirtschaft\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Landwirtschaft\">Landwirtschaft<\/a> negativ aus; die Flurbereinigung und Intensivierung der Landwirtschaft f\u00fchrte zu gro\u00dffl\u00e4chiger Umwandlung von Wiesen und Weiden in Ackerland und intensiv bewirtschafteten Weiden. Diese Gebiete wurden von Uferschnepfen aufgegeben, in der Folge nahm und nimmt der Uferschnepfenbestand in Westeuropa rapide ab. In Deutschland (2005: 4700) gab es 1999 noch etwa 6600 Brutpaare, davon etwa 4500 in Niedersachsen. Auf der deutschen Roten Liste hat die Uferschnepfe den Status \u201evom Aussterben bedroht\u201c (Kategorie .<\/p>\n<p>Aufgrund der unterschiedlichen Zugwege (\u201eFlyways\u201c) kann man die Population der <a class=\"mw-redirect\" title=\"Nominatform\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nominatform\">Nominatform<\/a> (<em>Limosa l. limosa<\/em>) in zwei Teilpopulationen auftrennen: Eine westeurop\u00e4ische und eine zentraleurop\u00e4isch-asiatische. Die westliche Population br\u00fctet in <a title=\"Skandinavien\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Skandinavien\">Skandinavien<\/a>, <a title=\"Deutschland\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Deutschland\">Deutschland<\/a>, der <a title=\"Schweiz\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schweiz\">Schweiz<\/a>, <a title=\"Benelux\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Benelux\">Benelux<\/a> und <a title=\"Frankreich\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Frankreich\">Frankreich<\/a> und \u00fcberwintert in S\u00fcdwesteuropa und Westafrika (siehe oben). Sie besteht aus etwa 60.000 Brutpaaren. Die zentraleurop\u00e4isch-asiatische Population br\u00fctet von <a title=\"Polen\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Polen\">Polen<\/a> bis zum <a title=\"Jenissei\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Jenissei\">Jenissei<\/a> und \u00fcberwintert im Mittleren Osten und Indien. Diese Population wird auf etwa 30 &#8211; 57 000 Brutpaare gesch\u00e4tzt. Obwohl Uferschnepfen hier in einigen L\u00e4ndern zunehmen, so nimmt der Gro\u00dfteil des Bestandes auch hier ab, vor allem in <a title=\"Russland\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Russland\">Russland<\/a> und <a title=\"Wei\u00dfrussland\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wei%C3%9Frussland\">Wei\u00dfrussland<\/a> &#8211; beide L\u00e4nder gemeinsam beherbergen 24 &#8211; 40 000 Brutpaare. Die Population der isl\u00e4ndischen Unterart nimmt zu; sie stellt jedoch nur einen kleinen Teil der Weltpopulation dar. F\u00fcr die \u00f6stliche Unterart kann man nur Annahmen aufgrund der Anzahl in australischen Winterquartieren treffen. Diese nimmt ebenfalls rapide ab. Weltweit gibt es nach Sch\u00e4tzungen noch 634.000 bis 805.000 Brutpaare (Stand: August 2006).<\/p>\n<p>Weltweit hat der Uferschnepfenbestand w\u00e4hrend der letzten 15 Jahren um beinahe 30 Prozent abgenommen. Deshalb wurde die Uferschnepfe 2005 auf der <a title=\"Rote Liste gef\u00e4hrdeter Arten\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rote_Liste_gef%C3%A4hrdeter_Arten\">Roten Liste gef\u00e4hrdeter Arten<\/a> der <a class=\"mw-redirect\" title=\"IUCN\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/IUCN\">IUCN<\/a> hochgestuft; nun gilt diese Art international als \u201enear threatened\u201c (Vorwarnliste). In den Niederlanden, wo gesch\u00e4tzte 90 Prozent der westeurop\u00e4ischen Uferschnepfen br\u00fcten, ist die Population in den letzten zehn Jahren um mehr als die H\u00e4lfte zur\u00fcckgegangen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>foto:mihai baciu<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Uferschnepfe (Limosa limosa) ist eine Vogelart aus der Familie der Schnepfenv\u00f6gel (Scolopacidae). Uferschnepfen sind Langstreckenzieher und br\u00fcten vorwiegend auf Feuchtwiesen. Die Art steht sowohl in Deutschland als auch international auf der Roten Liste der bedrohten Tiere. Die Uferschnepfe ist ein gro\u00dfer, eleganter Watvogel. 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