{"id":1641,"date":"2012-12-18T12:27:47","date_gmt":"2012-12-18T10:27:47","guid":{"rendered":"http:\/\/wildtravel.ro\/bird\/pfeifenter-anas-penelope\/"},"modified":"2012-12-18T12:43:09","modified_gmt":"2012-12-18T10:43:09","slug":"pfeifenter-anas-penelope","status":"publish","type":"bird","link":"https:\/\/wildtravel.ro\/de\/bird\/pfeifenter-anas-penelope\/","title":{"rendered":"Pfeifenter (Anas penelope)"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die <strong>Pfeifente<\/strong> (<em>Anas penelope<\/em>) z\u00e4hlt innerhalb der <a title=\"Familie (Biologie)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Familie_%28Biologie%29\">Familie<\/a> der <a title=\"Entenv\u00f6gel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Entenv%C3%B6gel\">Entenv\u00f6gel<\/a> (Anatidae) zur <a title=\"Gattung (Biologie)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gattung_%28Biologie%29\">Gattung<\/a> der <a class=\"mw-redirect\" title=\"Eigentliche Schwimmenten\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Eigentliche_Schwimmenten\">Eigentlichen Schwimmenten<\/a> (<em>Anas<\/em>). Ihr Brutgebiet erstreckt sich im Norden Eurasiens von Island bis zur Beringstra\u00dfe. Vor Einsetzen des Winterfrostes ziehen die Pfeifenten in gro\u00dfen Scharen nach Ostafrika, Zentralindien und Indochina.<\/p>\n<p>Der Brutbestand Europas wird auf 300.000 bis 360.000 Brutpaare gesch\u00e4tzt, w\u00e4hrend der europ\u00e4ische Winterbestand mehr als 1,7 Millionen Individuen umfasst. Die Pfeifente ist in Mitteleuropa vor allem in der Winterzeit zu beobachten, wenn sie sich in gro\u00dfer Anzahl an der K\u00fcste einfinden. Vereinzelt gibt es au\u00dferdem \u00fcbersommernde Pfeifenten sowie eine kleine mitteleurop\u00e4ische Brutpopulation in den Niederlanden sowie Schleswig-Holstein, die aber insgesamt nur 35 bis 60 Brutpaare betr\u00e4gt. Insgesamt ist eine Zunahme des westsibirischen-nordeurop\u00e4ischen Bestands feststellbar, die eine Folge einer reduzierten Bejagung, einer Extensivierung der Salzwiesenbeweidung und eine zunehmende Eindeichung an den K\u00fcsten und dadurch zunehmend gr\u00f6\u00dferes Angebot an <a title=\"Queller\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Queller\">Queller<\/a>-Fl\u00e4chen zur\u00fcckzuf\u00fchren ist.<\/p>\n<p>Die Pfeifente erreicht eine K\u00f6rperl\u00e4nge von 41 bis 51&nbsp;cm, eine Fl\u00fcgelspannweite von 75 bis 86&nbsp;cm sowie ein Gewicht von 500 bis 900 Gramm. Sie sind damit insgesamt etwas kleiner als Stockenten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Geschlechter weisen einen deutlichen <a class=\"mw-redirect\" title=\"Geschlechtsdimorphismus\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Geschlechtsdimorphismus\">Geschlechtsdimorphismus<\/a> auf. Auff\u00e4lligstes Merkmal des M\u00e4nnchens im Prachtkleid ist der rotbraune Kopf, der an der Stirn eine wei\u00dfe bis rahmgelbe Bl\u00e4sse aufweist, die sich bis zum Schnabelansatz fortsetzt. Beim M\u00e4nnchen ist die Brust graurosa, w\u00e4hrend das \u00fcbrige K\u00f6rper<a title=\"Feder\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Feder#Gefieder\">gefieder<\/a> blassgrau ist. Die Bauchseite ist wei\u00dflich bis cremefarben gef\u00e4rbt. Die Fl\u00fcgel weisen ein wei\u00dfes von den Fl\u00fcgeldeckfedern gebildetes ausgehendes Fl\u00fcgelband auf, das bei schwimmenden Erpeln als wei\u00dfes L\u00e4ngsband sichtbar ist. Es zieht sich von der Schulter seitlich bis zur K\u00f6rpermitte. Nur als kleiner Fleck ist bei schwimmenden M\u00e4nnchen dagegen die metallisch gr\u00fcne Einfassung der wei\u00dfen Fl\u00fcgelspiegel zu sehen. Die Spitze des graublauen Schnabels ist schwarz. Im Ruhekleid \u00e4hneln sich M\u00e4nnchen und Weibchen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das Weibchen weist dagegen ganzj\u00e4hrig eine unauff\u00e4llige br\u00e4unliche F\u00e4rbung auf. An der Brust und den vorderen K\u00f6rperpartien ist das Gefieder eher dunkelbraun. Kopf und Hals dagegen sind rotbraun gefiedert. Die K\u00f6rperseiten sind hell geb\u00e4ndert und werden zum wei\u00dfen Bauch hin heller Das L\u00e4ngsband, das beim M\u00e4nnchen wei\u00df ist, ist bei ihr hellgrau. Der Schnabel ist \u00e4hnlich wie beim M\u00e4nnchen graublau. Ihm fehlt jedoch die schwarze Spitze. Die Extremit\u00e4ten beider Geschlechter sind graubraun bis fast schwarz.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Fliegende Pfeifenten sind gut an dem breiten wei\u00dfen Feld zu erkennen, dass quer \u00fcber die Vorderfl\u00fcgel verl\u00e4uft. Der dunkel-gr\u00fcnliche Spiegel ist vorne und hinten wei\u00df abgesetzt. Die Handschwingen sind dunkel graubraun. Der Schwanz ist zugespitzt und dunkel, der Bauch ist wei\u00df abgesetzt. Der Flug ist schnell und Pfeifenten fliegen h\u00e4ufig in Trupps.<\/p>\n<p>Die Dunenk\u00fcken der Pfeifente weisen eine gro\u00dfe \u00c4hnlichkeit zu denen der <a title=\"Stockente\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Stockente\">Stockente<\/a> auf. Sie sind jedoch etwas brauner und ihre Dunen sind etwas l\u00e4nger. Ihnen fehlt au\u00dferdem der dunkle Farbstrich von der Schnabelbasis \u00fcber das Auge zum Nacken, der f\u00fcr die Dunenk\u00fcken dieser Art charakteristisch ist. Einige Dunenk\u00fcken der Pfeifente haben allerdings einen Farbstrich unterhalb des Auges. Die K\u00f6rperunterseite ist cremefarben bis hellbraun. Zum Zeitpunkt des Schlupfes haben die Dunenk\u00fcken einen schwarzgrauen Schnabel mit einem rotbraunen Nagel. Die F\u00fc\u00dfe und Beine sind olivgrau, die Schwimmh\u00e4ute schwarz. Bei heranwachsenden Pfeifenten werden Schnabel, Beine und F\u00fc\u00dfe zunehmend heller, bis sie blaugrau sind.<\/p>\n<p>Pfeifenten sind sehr ruffreudige Enten. Es ist der Ruf des M\u00e4nnchens, die zu dem deutschen Namen der Art gef\u00fchrt hat. Das M\u00e4nnchen leitet seine kurzen, scharfen, zwei bis dreisilbigen pfeifenden <em>wiu<\/em>-Rufe h\u00e4ufig mit einem <em>krr krkrkrr<\/em> ein. Die <em>wiu<\/em>-Rufe sind auch w\u00e4hrend der Nacht zu h\u00f6ren und sind auff\u00e4lliger Hinweis auf die Anwesenheit der Art. F\u00fcr das Weibchen sind harte, ratternde <em>rerr<\/em> und <em>war-warrr<\/em> Rufe charakteristisch, die in verschiedenen Variationen erklingen, aber h\u00e4ufig gedehnt oder gereiht sind.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Fliegende Pfeifenten sind an ihrem hohen, pfeifend klingenden Flugger\u00e4usch zu erkennen, das von den Schwingen erzeugt wird.<\/p>\n<p>Die Pfeifente ist ein Brutvogel des Nordens Eurasiens und kommt als Sommervogel von Island bis Sachalin und Kamtschatka vor. Ihre n\u00f6rdliche Verbreitungsgrenze verl\u00e4uft in etwa l\u00e4ngs der der Nordgrenze der <a title=\"Borealer Nadelwald\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Borealer_Nadelwald\">Taiga<\/a>. In ihrem asiatischen Verbreitungsgebiet entspricht dies in etwa 70\u00b0 N. In der Tundra br\u00fctet sie nur ausnahmsweise. Die s\u00fcdliche Verbreitungsgrenze liegt im Baltikum bis zum s\u00fcdlichen <a title=\"Altai\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Altai\">Altai<\/a> bei etwa 55\u00b0 N.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>In Europa ist die Pfeifente regelm\u00e4\u00dfiger Brutvogel auf Island, in Schottland, Nordengland, Norwegen, dem n\u00f6rdlichen und mittleren Schweden sowie weiten Teilen Finnlands. Die Nordgrenze ihrer europ\u00e4ischen Brutverbreitung wird auf der Halbinsel <a title=\"Kola\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kola\">Kola<\/a> erreicht. Sie br\u00fctet au\u00dferdem unregelm\u00e4\u00dfig in Wales und im Osten Englands. Im Norden Mitteleuropas ist sie ein eher seltener Brutvogel. Einzelne Bruten sind in den Niederlanden, auf J\u00fctland, im Norden Deutschlands und in Polen beobachtet worden. In ihren Hauptbrutgebieten br\u00fctet sie an vegetationsreichen Seen und Teichen sowie in kleinerem Ma\u00dfe auch an langsam flie\u00dfenden Fl\u00fcssen der Taiga.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Auf ihrem Zug und im Winter ist sie in gro\u00dfer Zahl auch in Mitteleuropa zu beobachten. Sie bevorzugt w\u00e4hrend der Zugzeit flachgr\u00fcndige Gew\u00e4sser und ist dann auch in \u00fcberschwemmten Niederungsgebieten zu beobachten. In den K\u00fcstengebieten Belgiens und der Niederlande betr\u00e4gt der Bestand der Pfeifenten fast 100.000 Individuen. Sie sind in dieser Zeit auch zu Tausenden an geeigneten Stellen an der deutschen K\u00fcste zu beobachten. Selbst am Bodensee finden sich gelegentlich hunderte dieser Enten ein.Gro\u00dfbritannien z\u00e4hlt zu den wichtigsten \u00dcberwinterungspl\u00e4tzen. Hier betr\u00e4gt der Winterbestand zwischen 150.000 bis 250.000 Pfeifenten. Weitere 30.000 bis 40.000 \u00fcberwintern an der K\u00fcste Irlands. Als reine Vegetarier verwenden sie in der Winterzeit einen gro\u00dfen Teil ihrer Aktivit\u00e4ten auf die Nahrungssuche. Gemeinsam mit anderen G\u00e4nsen und Enten finden sie sich auf k\u00fcstennahen Wiesen ein. Sie ist in dieser Zeit besonders h\u00e4ufig mit <a title=\"Ringelgans\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ringelgans\">Ringelg\u00e4nsen<\/a> vergesellschaftet. Wegen der erheblichen Pflanzenmengen, die diese Tiere dabei aufnehmen, kommt es gelegentlich zu Problemen mit Landwirten.<\/p>\n<p>Pfeifenten sind sowohl tagaktiv als auch d\u00e4mmerungs- und nachtaktiv. In der Nacht k\u00f6nnen sie au\u00dferordentlich gut sehen, da die R\u00fcckseite der Augen eine Schicht enth\u00e4lt, die das einfallende Licht reflektiert. Die eigentlichen Sehnerven werden also doppelt vom Licht getroffen. Pfeifenten leben gesellig und sind stets in gr\u00f6\u00dferen Gruppen anzutreffen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Pfeifenten ern\u00e4hren sich grunds\u00e4tzlich rein vegetarisch. Die Nahrungssuche findet in der D\u00e4mmerung und in der Dunkelheit statt. Zum Nahrungsspektrum geh\u00f6ren neben Wasserpflanzen auch Gr\u00e4ser, S\u00e4mereien und Kr\u00e4uter an Land. Sie ist grunds\u00e4tzlich nicht auf bestimmte Pflanzen oder Pflanzenteile spezialisiert. Sie brauchen zwischen 300 und 400&nbsp;g an Nahrung pro Tag. Dazu wenden sie nahezu 15 Stunden am Tag auf. Von dieser rein vegetarischen Nahrung weichen Pfeifenten gelegentlich ab, wenn ihr Lebensraum eine besonders gro\u00dfe Anzahl an Insekten aufweist. Dies kommt zum Beispiel am <a class=\"mw-redirect\" title=\"Myvatnsee\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Myvatnsee\">Myvatnsee<\/a> und in Teilen Russlands vor. <\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Pfeifente ist in ihrer Ern\u00e4hrung sehr anpassungsf\u00e4hig. In ihrem britischen \u00dcberwinterungsgebiet ern\u00e4hrten sich die Pfeifenten bis zu Beginn der 1930er Jahre \u00fcberwiegend von Seegras (<em><a class=\"mw-redirect\" title=\"Zostera\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Zostera\">Zostera<\/a><\/em>). Nachdem dort die Seegrasbest\u00e4nde aufgrund einer Pflanzenerkrankung stark zur\u00fcckging, fanden sich die Pfeifenten zunehmend auf Rastpl\u00e4tzen im Binnenland ein, wo sie Gras und S\u00e4mereien sowie in k\u00fcstennahen Brackw\u00e4ssern Algen aufnahmen. Bis zu 10 Prozent ihrer Ern\u00e4hrung stellte Getreidek\u00f6rner dar.<\/p>\n<p>Auch ansonsten sind Pfeifenten in ihrer Ern\u00e4hrungsweise sehr anpassungsf\u00e4hig. Einfluss auf Umstellung in den Ern\u00e4hrungsgewohnheiten h\u00e4ngen mit dem Energiegehalt der jeweiligen Nahrungspflanzen zusammen. So fressen Pfeifenten, die im Wattenmeer rund um die westfriesischen Inseln sowie im Deltagebiet des Rheins \u00fcberwintern, von September bis November \u00fcberwiegend Pflanzen der Salzmarsch sowie Algen. Danach stellen sie sich auf Gr\u00fcnlandpflanzen wie <a title=\"Schwingel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schwingel\">Schwingel<\/a>, <a title=\"Rispengr\u00e4ser\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rispengr%C3%A4ser\">Rispengr\u00e4ser<\/a> und <a title=\"Lolch\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Lolch\">Weidelgr\u00e4ser<\/a> um.<\/p>\n<p>Die Pfeifente erreicht die Geschlechtsreife mit etwa zwei Jahren. Die Paarbildung erfolgt meist kurz nach Ende des Winters, die eigentliche Brutzeit erstreckt sich \u00fcber die Monate Mai bis Juli. Der Legebeginn ist meist nicht vor Mitte Mai und erfolgt h\u00e4ufig erst gegen Ende dieses Monats oder zu Beginn des Junis. In ihren n\u00f6rdlichen Verbreitungsgebieten ist der Beginn der Brutzeit im Wesentlichen davon abh\u00e4ngig, wann die Schnee- und Eisschmelze einsetzt.<\/p>\n<p>Pfeifenten sind Bodenbr\u00fcter. Das Nest wird im sch\u00fctzenden Uferdickicht angelegt und mit Federdunen ausgepolstert. Das Weibchen legt meist sechs bis zehn Eier, die eine L\u00e4nge von knapp 50 mm aufweisen. Die Brutdauer betr\u00e4gt etwa 22 Tage. Das M\u00e4nnchen h\u00e4lt sich die gesamte Zeit in der N\u00e4he des br\u00fctenden Weibchens auf. Die Eier sind nach etwa 24 bis 25 Tagen ausgebr\u00fctet. Etwa aus siebzig bis achtzig Prozent der Eier schl\u00fcpfen Dunenk\u00fcken. Die K\u00fcken schl\u00fcpfen innerhalb weniger Stunden kurz hintereinander. Kurz nach dem Schl\u00fcpfen verlassen die K\u00fcken als Nestfl\u00fcchter das Nest und folgen dem Muttervogel ins Gew\u00e4sser. Die Flugf\u00e4higkeit wird nach etwa 45 Tagen erreicht. Nur etwa 50 Prozent der geschl\u00fcpften Jungv\u00f6gel werden auch fl\u00fcgge. Wesentliche Mortalit\u00e4tsursache der Jungv\u00f6gel sind schlechte Witterung und Pr\u00e4datoren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">foto:mihai baciu<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; &nbsp; Die Pfeifente (Anas penelope) z\u00e4hlt innerhalb der Familie der Entenv\u00f6gel (Anatidae) zur Gattung der Eigentlichen Schwimmenten (Anas). Ihr Brutgebiet erstreckt sich im Norden Eurasiens von Island bis zur Beringstra\u00dfe. Vor Einsetzen des Winterfrostes ziehen die Pfeifenten in gro\u00dfen Scharen nach Ostafrika, Zentralindien und Indochina. 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